Haltungen des Glaubens

als epub-Datei für eBooks: Haltungen des Glaubens

 

Haltungen des Glaubens
Pastor Bayless Conley

Hallo Freund. Ich vertraue, dass Sie bereit sind, Gutes zu empfangen. Ich spreche heute über verschiedene körperliche Haltungen und Taten in der Bibel, die etwas in unserem geistlichen Leben repräsentieren. Ich kann es kaum erwarten, zur Dritten zu kommen, weil es eine Sache ist, die Gläubige dringend hören müssen. Nehmen Sie Ihre Bibel und studieren wir das Wort zusammen.

Predigt:
Ich spreche heute zu Ihnen über Haltungen des Glaubens. Es gibt Elemente im Glaubensleben, die zu verschiedenen Zeiten durch unsere Taten und Haltungen ausgedrückt werden. Und wir sprechen heute über drei davon: Stehen, Gehen und Rennen. Ich glaube, jeder wird sich wenigstens in einer davon sehen oder Sie erkennen, in welcher dieser Haltungen des Glaubens Sie sich bewegen müssen.

Ich fange an, über das Stehen zu sprechen. Wir schauen uns heute einige Stellen an. Ich werde viele Verse zitieren. Ich sage Ihnen, wenn Sie einen Vers aufschlagen sollen. Paulus sagte in

2.Korinther 1:24
„Ihr steht durch den Glauben.“

In 1.Korinther 16:13 sagte er:
„Steht fest im Glauben.“

Sagen Sie mal „stehe!“ Wir stehen im Glauben. Wir sollen in unserem Glauben feststehen, sagt die Bibel. Und wir finden eine Geschichte darüber in 2.Chronik 20:1

2.Chronik 20:1
„Und es geschah danach, da kamen die Söhne Moab und die Söhne Ammon und mit ihnen einige von den Ammonitern zum Kampf gegen Joschafat.“

Joschafat, der König von Juda, und das Volk in Jerusalem suchten ernsthaft Gott und beteten, weil sie zahlenmäßig unterlegen waren. In Vers 12 sehen wir den Schluss von Joschafat’s Gebet. Er sagte:

2.Chronik 20:12
„Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die gegen uns kommt. Wir erkennen nicht, was wir tun sollen, unsere Augen sind auf dich gerichtet.“

Haben Sie das je erlebt? Kraftlos, Sie wissen nicht, was zu tun ist? Die Schwierigkeiten scheinen zu groß, die Probleme übersteigen Ihre Kraft, keine sichtbaren Antworten und Lösungen, scheinbar kein Ausweg. Wenn das Sie betrifft, müssen Sie vielleicht dieselbe Haltung einnehmen, die Gott Joschafat und dem Volk Israel anbefahl. Nach Joschafat’s Gebet sprach ein Prophet namens Jahasiel durch Gottes Geist. Schauen wir, was er in Vers 17 sagte.

2.Chronik 20:17
„Nicht ihr werdet dabei kämpfen müssen. Tretet hin, steht und seht die Rettung des Herrn, die er euch verschafft, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht niedergeschlagen! Zieht ihnen morgen entgegen, und der Herr wird mit euch sein!“

Tretet hin und steht still. Erkennen Sie, Sie sind nicht allein! Gott ist mit Ihnen! Einige von ihnen, die mir gerade zuhören, müssen erkennen, Gott hat sich bereits Ihrer Sache angenommen!

Ist Stehen eine Zeit völliger Inaktivität? Nicht unbedingt. Es kann Dinge geben, die Gott Ihnen aufträgt zu tun, während Sie im Glauben stehen. Eins finden wir in Vers 21. Es heißt über König Joschafat:

2.Chronik 20:21-22
„Und er beriet sich mit dem Volk und stellte Sänger für den Herrn auf, die Loblieder sangen in heiligem Schmuck, indem sie vor den zum Kampf Gerüsteten auszogen und sprachen: Preist den Herrn, denn seine Gnade währt ewig! Und zu der Zeit, da sie mit Jubel und Lobgesang anfingen, legte der Herr einen Hinterhalt gegen die Söhne Ammon, Moab und die vom Gebirge Seir, die gegen Juda gekommen waren; und sie wurden geschlagen.“

Während Sie stehen, können Sie singen! Sie preisen Gott eine Weile. Es ist erstaunlich, was Er tut, wenn wir Ihn preisen.

Eine Frau mischte vor Jahren den Ton in unserer Gemeinde, die eine Freundin von Janet und mir war. Wir bemerkten, dass sie sehr blass aussah. Ihre Farbe war nicht gut. Sie vertraute uns an, dass sie beim Arzt war, weil sie sich so schwach fühlte und er hatte mehrere Tumore in ihr gefunden. Sie saßen wie Trauben aneinander auf den Röntgenbildern, Tumor an Tumor. Es sah gar nicht gut für sie aus. Und sie war in der Gemeinde und tat ihre Pflicht mit dem Ton. Die Band spielte. Sie sagte: „Pastor, ich betete Gott an und plötzlich kam Gottes Gegenwart auf mich.“ Eine Hitze ging durch ihren Körper und sie krümmte sich am Boden. Und als sie sich aufrichtete, sagte sie: „Ich fühle mich gut.“
Sie ging zum Arzt und er fand keinen einzigen Tumor mehr in ihrem Körper. Nirgends! Ich sprach mit ihr gerade letztes Jahr. Dies geschah vor 23 Jahren und sie läuft immer noch umher. Sie ist seit 23 Jahren geheilt! Sie können Gott preisen, während Sie stehen!

Zweitens können Sie hören. Ich zitiere dazu

Habakuk 2:1
„Auf meinen Posten will ich mich stellen, um zu sehen, was er mit mir reden wird.“

Ich werde stehen und sehen, was Er sagt.

Als Mose und das Volk Israel mit dem Rücken zum Meer standen, näherte sich die ägyptische Armee. Mose sagte fast dieselben Worte, die wir in 2.Chronik 20 lasen. „Fürchtet euch nicht. Steht und seht die Rettung des Herrn, die er heute wirken wird. Der Herr wird für euch kämpfen.“ Nachdem Er sagte „steht still“, fing Gott an, zu Mose zu sprechen. Er sagte: „Das Volk soll vorwärtsgehen, und du strecke deinen Stab über das Meer!“ Für jemand, der mir zuhört, gilt: Sie müssen stillstehen und hören! Gott hat Anweisungen für Sie.

Drittens. Sie sollten die Werke Gottes bedenken, während Sie stehen. Hiob war ein Mann, der alles verloren hatte. Er hatte seinen Reichtum an einem Tag verloren, er hatte seine Gesundheit, seine Familie und seine Ehre verloren. Selbst die Beziehung zu seiner Frau, seiner einzig verbleibenden Familie, war zerbrochen. Sie sagte ihm: „Fluche Gott und stirb. Beende es.“

Gegen Ende der Geschichte kommt Gott und redet zu Hiob und sagt ihm in Hiob 37:14 „Höre dies, Hiob: Steh still und bedenke die Wundertaten Gottes!“

Und Gott erinnerte ihn an verschiedene Seiner Werke in der Natur und an Geheimnisse, die alleine Gott verstehen kann. Und Er zählte eines nach dem anderen auf. Und als Hiob die Wunderwerke Gottes bedachte, wurde es ein Schlüssel für seine Rettung. Die Bibel sagt: „Gott wendete die Gefangenschaft Hiobs und gab ihm zweimal so viel, wie er besessen hatte.“ Aber es geschah nicht, bis er still stand und Gottes Wunderwerke bedachte.

Einige von Ihnen sollten das tun. Bedenken Sie Seine Werke in der Natur und wo Er Ihnen in Ihrem Leben bereits Güte erwies.

Ich war mal mit einigen Freunden in einem sehr einsamen Gebiet zum Campen, wo es kein künstliches Licht für 35 Kilometer gab. Man vergisst, wie der Nachthimmel aussieht, wenn man in einer Stadt lebt. Man vergisst es. Er ist herrlich! Wir waren draußen unter dem schwarzen Nachthimmel mit Tausenden von Sternen von einem Horizont zum anderen. Ich war entzückt und dachte mir: „Gott spannt die Himmel mit Seiner Handfläche aus.“ Es war ein erstaunliches Erlebnis. Ich stand neben einem Freund und wir blickten zu den unzähligen Sternen auf. Es traf mich. Ich drehte mich zu ihm und sagte: „Und wir sorgen uns wegen der Miete.“ Wir lachten beide, denn wir hatten davor über einige Probleme gesprochen, die wir beide gerade durchlebten. Und unsere Probleme erschienen so gering, als wir Gottes gewaltige Schöpfung und Seine Wunderwerke bedachten.

Freund, ganz gleich wie groß Ihre Probleme sind, sie sind sehr, sehr klein für unseren Gott. Vielleicht müssen Sie nur tun, was

Epheser 6:13 sagt:
„Nachdem ihr alles getan habt, bleibt stehen!“

Sie können nichts Weiteres tun. Genau an dem Punkt sind einige. Gott hat Sie an den Punkt geführt, an dem Sie jetzt sind und Sie können nicht mehr tun, um mit Ihm zu kooperieren. Sie müssen nur stehen bleiben. Halten Sie Ihre Stellung. Stehen Sie mit ruhiger Zuversicht, dass Gott Sie retten wird und alle Seine Verheißungen in Ihrem Leben erfüllt. Stehen Sie einfach!

Kommen wir vom Stehen zum Gehen. Schlagen wir Römerbrief, Kapitel 4 auf. Gehen symbolisiert, was wir täglich tun. Wenn es um Stehen geht, kann es ein kurzes Ereignis sein, dass ich wegen einer Sache in meinem Leben fest stehen muss. Aber Gehen ist eine tägliche Sache. Die Bibel verwendet das Wort „Wandel“, ob es der Wandel des Glaubens ist oder etwas, was wir tagtäglich tun.

In 2.Korinther 5:7 sagt Apostel Paulus:
„Wir wandeln im Glauben, nicht im Schauen.“

Ich wandle gemäß Glauben, nicht nach dem, was ich sehe. Ich führe mein Leben gemäß dem, was ich glaube, nicht, was ich sehe. Und in Römer 4:12 ist eine Aussage über Abraham, wo es heißt:

Römer 4:12
„Er ist Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den Fußspuren des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham hatte, als er unbeschnitten war.“

Abraham ist also nicht nur Vater der jüdischen Nation, sondern auch all derer, die in den Fußspuren seines Glaubens wandeln. Mir gefällt die Übersetzung, die sagt: „Wir müssen in den Fußspuren seines Glaubens folgen.“

Ich las mal einen Artikel und sah mir Bilder einer Schlucht an, in Missouri, wo Fußabdrücke im Steinboden sichtbar sind, wo vor Tausenden von Jahren die einheimischen Indianer liefen. Scheinbar war der Boden lehmig. Jedenfalls war der Boden besonders und natürliche Prozesse versteinerten es. Und so sieht man heute noch diese perfekt erhaltenen Fußspuren und kann ihnen auf Steinboden direkt durch die Schlucht folgen.

Und in der Bibel werden uns auch einige sehr gut erhaltene Fußspuren von Abrahams Glauben überliefert. Sie werden in Hebräer, Kapitel 11 erwähnt, was wir aufschlagen wollen. Obwohl es weitere gibt, wollen wir uns drei der Fußspuren anschauen, die uns in der Bibel erhalten wurden, die Abrahams Glauben hinterließ. Die erste ist in Hebräer 11:8. Es ist die Fußspur des Gehorsams.

Hebräer 11:8 „Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte, und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.“

Keine Karte, keine Details, nur ein Ruf, zu gehen. Er ging ohne Wissen. Einigen von Ihnen geht es genauso. Gott hat Sie an den Punkt geführt, wo Sie jetzt sind, aber Sie wissen nicht, was als Nächstes kommt. Dazu kann ich nur sagen: Willkommen in der Welt des Glaubens. Die zweite Fußspur nenne ich die Fußspur des Pilgers. Schauen Sie mit mir in Vers 9.

Hebräer 11:9-10
„Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben der Verheißung, denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister Gott ist.“

Im Glauben lebte er in einem Zelt als Fremder. Er war wie ein Gast. Es ist interessant: In Vers 11 ist die Rede von Sara, wie sie Gott vertraute und ein Wunder empfing. Und dann in Vers 12.

Hebräer 11:12-13
„Deshalb sind auch von einem, und zwar Gestorbenen, so viele geboren worden wie die Sterne des Himmels an Menge und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählbar ist. Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie…“.

Ich will hier stoppen. Hier ist die Rede von Abraham und Sara, Isaak und Jakob. Sie erlebten nie die Verheißung, dass Abrahams Nachkommen zahlreich wie die Sterne und unzählbar wie der Sand des Meeres wurden. Er erlebte zu Lebzeiten nicht, dass er Vater der Nationen wurde. Er sah es nicht. Auch Sarah, Isaak und Jakob erlebten es nicht. Aber sie vertrauten Gott, dass Er alles erfüllen würde, was Er Abraham gesagt hatte. Sie starben im Glauben. Sie akzeptierten die Verheißung. Und es ist interessant: Obwohl sie es nicht erlebten, sagt es etwas darüber, was Abraham und die anderen im Glauben taten. Schauen Sie mit mir in Vers 13. Sie nahmen die Verheißungen an und sie…

Hebräer 11:13-16
„…bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien. Denn die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen. Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von welchem sie ausgegangen waren, so hätten sie Zeit gehabt, zurückzukehren. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.“

Sie waren Fremde und Pilger. Sie waren in der Welt, aber kein Teil davon. Und im Glauben sollen wir denselben Fußspuren folgen, in allem, was wir tun, bei Geschäften, in Beziehungen. Selbst wenn es um unser Privatleben geht, müssen wir uns erinnern, dass es ein künftiges Leben gibt und dass wir nur auf der Durchreise in der Welt sind. Wir sind keine dauerhaften Bewohner. Und während wir durchreisen, müssen wir unseren wahren König und unsere wahre Heimat repräsentieren.

Ein Freund von mir lebt in einem griechischen Dorf am Mittelmeer. Sie sollten ihn über sein Dorf reden hören. „Bayless, die Leute sind so freundlich! Wenn du nicht weißt, wie du wo hinkommst, begleitet dich jemand eine Stunde lang, um dich hinzubringen, wo du hin willst. Es ist sicher dort. Du musst deine Tür nicht abschließen. Und das Essen! Oh, das Essen! Die Olivenöle, die Oliven, die Weinberge, dort sind die besten Weine! Es gibt antike Ruinen, von denen man auf das blaue Wasser des Mittelmeers blickt. Und die Temperatur ist jeden Tag perfekt.“ Er hat ein großes Verlangen in mir bewirkt, dorthin zu gehen.

Repräsentieren wir unser Heimatland im Himmel auch so gut? Wenn Menschen um uns waren, wollen sie dorthin gehen? Oder leben wir so, als würde gar kein künftiges Leben kommen? Sind wir so ins gegenwärtige Leben verstrickt, dass wir vergessen, dass das Leben wie ein Hauch ist? Es ist kurz. Einen Moment ist es hier und dann verschwindet es und es gibt eine andere Welt.

Glaube erfordert, dass unser Charakter und Tun in dieser Welt die Tatsache reflektiert, dass wir nur auf der Durchreise sind und dass wir glauben, dass Gott einen Wohnort und eine Stadt für uns hat. Mein Ausweis sagt „US Bürger“, aber in Wahrheit bin ich Bürger eines anderen himmlischen Landes. Mir gefällt die Stadt, in der ich auf dieser Erde lebe, aber ich halte Ausschau nach einer Stadt mit Grundlagen, deren Erbauer und Schöpfer Gott ist. Unser Hauptschwerpunkt sollte sein, unser Heimatland zu bevölkern. Hey, ich teile Visa’s für den Himmel aus. Sie können kommen. Sie sind willkommen. Es ist ein phantastischer Ort. Ich bin hier kein dauerhafter Bewohner. Ich bin nur kurz hier.

Die dritte Fußspur des Glaubens ist die Fußspur des Opfers. Schauen Sie mit mir in Hebräer 11:17.

Hebräer 11:17-19
„Durch Glauben brachte Abraham, als er versucht wurde, den Isaak dar, und er, der die Verheißungen empfing, opferte den einzigen Sohn, über den gesagt wurde: Nach Isaak sollen deine Nachkommen benannt werden, indem er urteilte, dass Gott auch aus den Toten erwecken könne, von woher er ihn auch im Gleichnis empfing.“

Gott prüft unseren Glauben, indem Er uns auffordert, wertvolle Dinge aufzugeben.

Janet und ich haben das viele Male auf unserem Weg mit Gott erlebt. Ich habe herausgefunden, wenn ich etwas anfange, sehr zu mögen, wartet Gott meist nicht lange, mich aufzufordern, es wegzugeben. Daher versuche ich die Haltung zu haben, nicht zu sehr an Dingen zu hängen. Ich habe entdeckt, dass ich sie so länger behalte.

Aber ich habe dabei herausgefunden, dass alles, was ich Gott je gegeben habe, Er immer wieder auferweckt hat. Genau wie bei Abraham mit Isaak. Glaube sagt, dass wir das glauben sollen. Sicher war die Auferstehung nicht immer so schnell, aber sie war gewiss. Alles kam immer zu uns zurück. Ich schaue auf mein Leben zurück. Was immer Gott mich bat, in Sein Reich zu säen, um jemand oder einer Gemeinde zu helfen, das kam zurück. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viele Gitarren ich weggab und wieder empfing. Es ist erstaunlich. Sie pflanzen eine Gitarre in den Boden und boom! Es wächst ein Gitarrenbaum. Wir gaben einige Autos weg und Gott hat sie zu uns zurück multipliziert. Auch Geld. Was immer es war, es kommt immer zurück.

Kommen wir jetzt von Gehen zu Rennen. Ich zitiere die Worte von Paulus, der gegen Ende seines Lebens sagt: „Die Zeit meines Heimgangs steht bevor. Ich habe meinen Lauf vollendet.“ Die Message Bible übersetzt: „Ich bin gerannt, um zu beenden.“ Eine andere Übersetzung sagt: „Ich bin die ganze Strecke gerannt.“ Stehen kann sich auf ein einzelnes Ereignis beziehen, Laufen ist das, was wir tagtäglich tun. Aber Rennen vermittelt das Gesamtbild. Das Rennen, in dem wir laufen, ist das, was wir lebenslang tun. Wir laufen die volle Distanz.

Und einige müssen das ganz bewusst bedenken. Sie müssen einen Schritt zurücktreten und das Gesamtbild sehen. Ein Rückschlag bedeutet nicht, dass das Rennen vorbei ist. Laufen Sie weiter. Hören Sie: Zeiten der Verwirrung, Zeiten der Frustration, Zeiten der Finsternis und Enttäuschung erlebt jeder. Aber das Rennen geht lebenslang. Stoppen Sie nicht. Ein Ereignis entwickelte sich nicht zu Ihren Gunsten? Okay. Das ist nicht das Rennen. Es ist ein Ereignis. Laufen Sie weiter. Ein schlechter Tag? Das ist nicht das Rennen. Laufen Sie weiter! Mehrere schlechte Tage? Das ist nicht das Rennen. Laufen Sie weiter! Vielleicht sind Sie durch eine Phase von Problemen und Tests gegangen. Okay, das ist eine Phase. Es ist nicht das Rennen. Phasen enden. Der Winter mag sich hinziehen, aber er endet schließlich. Ihr Rennen ist nicht vorüber, außer Sie geben auf.

Um die volle Distanz zu laufen, brauchen Sie drei Dinge: Sie brauchen einen Zweck, Sie brauchen Geduld und Sie müssen wissen, dass es einen Preis gibt.

Erstens brauchen Sie einen Zweck. Ich zitiere Apostel Paulus. Die Living Bible übersetzt

1.Korinther 9:26 so:
„Ich laufe gerade aufs Ziel zu, mit Zweck in jedem Schritt.“

Ich stehe heute vor Ihnen und sage: Ich habe einen Zweck. Ich lebe für etwas Größeres als für mich selbst: „Einen lebendigen Jesus einer sterbenden Welt zu bringen!“ Ich bringe das rettende Wissen dieses wundervollen Retters Jesus zu Menschen, die in Gottes Ebenbild geschaffen sind, aber ihren Weg verloren. Ich will sie gerettet sehen, ihnen helfen, in Christus zu wachsen, sie als Leiter trainieren, die mit uns arbeiten können und wenn wir weg sind, das Werk weiterführen können.

Hören Sie: Wenn Ihr Zweck nur ist, genug Geld für Ihre Altersversorgung zu verdienen, damit sie reisen können…, das ist gut. Gott gibt uns alle Dinge reichlich zum Genuss. Aber, Freund, wenn das Ihr ganzer Zweck ist, haben Sie das Eigentliche verpasst. Da sind ewige Wesen, für die es zu leben gilt. Da ist eine Welt, die es zu retten gilt. Da ist ein Himmel zu gewinnen und eine Hölle zu vermeiden und Sie haben eine Rolle in dem Ganzen. Wenn Sie Ihr Rennen voller Freude beenden wollen, wie Paulus sagte: „ich vollende meinen Lauf mit Freuden“, dann müssen Sie für etwas Größeres als sich selbst leben! Sie brauchen ein Bewusstsein für Ihren Zweck.

Zweitens, Sie brauchen Geduld. Und ich zitiere Ihnen Hebräer 12:1 aus der Living Bible:
„Lasst uns mit Geduld in dem Rennen laufen, in das Gott uns gesetzt hat.“

Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Ein großer Dienst wird nicht an einem Tag gebaut. Großartige Kinder werden nicht an einem Tag erzogen. Es braucht Geduld, und zwar reichlich. Und alle Eltern sagen: „Amen!“

Wir sind jetzt seit 24 Jahren Pastoren derselben Gemeinde. Wir kamen nicht letzten Dienstag. Nichts Bedeutsames im Leben entsteht ohne Geduld. Die mächtige Eiche ist nur eine Eichel, die im Boden blieb und dranblieb. Ein Diamant ist ein Stück Kohle, das sich lange entwickelte. Und Leute, deren Leben und Leistungen wie mächtige Eichen stehen und wie Diamanten leuchten, sind Leute, die einfach dranblieben und die geduldig ihren Job bis ans Ende taten, gemäß ihres Glaubens. Leute, die nicht aufgaben, die am Job dranblieben! Sie brauchen Geduld, wenn Sie Ihr Rennen beenden wollen!

Drittens müssen Sie wissen, dass es einen Preis gibt! Ich zitiere die Worte von Paulus aus der Living Bible.

Philipper 3:14
„Ich strenge mich an, um das Ziel des Rennens und den Preis zu erlangen, für den Gott uns himmelwärts ruft, aufgrund dessen, was Christus Jesus für uns tat!“

Ein Preis wartet auf alle, die abschließen!

Ich bin sicher, es wird einige großartige Belohnungen und Segnungen geben. Aber für mich wird der größte Preis sein, den Einen zu sehen, der meine Sünde trug und für mich starb und in dem großen Chor der Engel und all der Ältesten um den Thron zu sein, in dem Zehntausende mal Zehntausende mal Zehntausende mit lauter Stimme singen: „Würdig ist das Lamm, das geopfert wurde, zu empfangen Kraft und Reichtum, Weisheit und Stärke, Herrlichkeit und Segen.“

Was für ein Tag wird das sein! Was für ein Preis wird das sein! Und es ist so gewiss wie der Tagesanbruch für alle, die Ihn als Herrn Ihres Lebens angenommen haben!

Mir gefällt besonders das Beispiel, das der Apostel Paulus gebrauchte, als er über Rennen sprach. Denn als Menschen neigen wir dazu, manchmal unser Leben und das von anderen gemäß einem Ereignis zu beurteilen, sei es etwas Negatives oder Positives. Aber Tatsache ist, dass Gott unsere ganze Lebensreise ansieht und uns danach beurteilt. Nicht ein Ereignis. Vielleicht beurteilen Leute Sie in Ihrem Denken gemäß einem Versagen Ihrer Vergangenheit. Freund, Gott beurteilt Sie nicht danach und Sie sind nicht dadurch begrenzt! Sie müssen aufstehen, denn das Rennen, in dem wir laufen, ist lebenslang und Sie haben noch einige Runden vor sich. Ihr Rennen ist nicht vorüber! Darum ermutige ich Sie zu frischem Mut, aufzustehen und weiterzugehen, weil das Beste noch vor Ihnen liegt. Und wenn alles gesagt und getan wurde, Freund, werden Sie ein Leben haben, das für Gott gelebt wurde! Wir sehen uns nächstes Mal!

Schreibe einen Kommentar

Nur Personen in meinem Netzwerk können kommentieren.