Monatsarchiv für Februar 2009

Du suchst im Moment im Archiv von Familie Thomas Pape.

“Deutsche legen keine Vorräte an”

 

Meine Lieblingszeitung berichtete heute:

Bundesregierung rät zum Hamstern
Die Vorratshaushaltung ist aus der Mode gekommen. Dennoch empfiehlt die Bundesregierung, stets für zwei Wochen genügend Essen im Haus zu haben. VON HANNA GERSMANN

“Auf Nummer sicher gehen Sie mit folgendem Vorrat (pro Person für ein Jahr): 170 kg Weizen oder anderes Getreide im ganzen Korn, 45 kg Zucker oder Honig (Zucker hält jahrzehntelang, Honig ist unbegrenzt lagerfähig), 45kg Magermilchpulver (Haltbarkeit wird meist mit 2 Jahren angegeben, in Wirklichkeit kann man es weitaus länger lagern), 6 kg Salz (trocken unbegrenzt haltbar).” … “Wenn Sie keinen Bauernhof besitzen oder keinen pachten können, sollten Sie sich mit einigen Bauern anfreunden und somit stabile Kontakte zu Lebensmittelerzeugern aufbauen.” … “Pachten Sie einen Schrebergarten” … “Kaufen Sie sich einen Brotbackautomaten.” (www.krisenvorsorge.com)

Herbst letzten Jahres: Die Isländer stürmen die Supermärkte. Sie decken sich mit Milch und Obst ein. Soeben sind ihre drei größten Kreditinstitute zusammengebrochen. Winter 2009: Deutsche Banken brauchen Staatshilfe, einst erfolgsverwöhnte Automobilkonzerne schicken ihre Leute in die Kurzarbeit. Die Deutschen hamstern nicht. Sie legen wenig Vorräte an. Zu wenig, meint die Bundesregierung.

Die Beamten im Hause von CSU-Verbraucherministerin Ilse Aigner klagen: “Über mögliche Versorgungsengpässe macht sich kaum noch jemand Gedanken.” Ihr Tipp heißt: immer “gut gewappnet zu sein für den Fall der Fälle”.

Sie empfehlen jedem, stets einen Vorrat für 14 Tage im Haus zu haben. Aber wer will schon Dosengemüse horten? Zumal viele gar keinen Keller und keine Speisekammer besitzen. Und die Zeiten, in denen Hausfrauen im Sommer Erbsen, Bohnen, Pflaumen einkochten, damit es auch im Winter etwas zu essen gab, sind lange vorbei. So stößt man auch nur zufällig auf die praktische Lebenshilfe der Regierungsbeamten. In den 1960er-Jahren war das – zumindest in Westdeutschland – noch anders.

Die Bundesregierung wollte ein Land voller Hamster oder besser gesagt: eine Eichhörnchenrepublik. “Aktion Eichhörnchen: Denke dran, schaffe Vorrat ran” – so rief sie die Haushalte Anfang der 1960er-Jahre auf. Bürger bekamen Broschüren in die Hand gedrückt mit Einkaufslisten für eine 14-Tage-Ration: Mehl, Pumpernickel, Schmalzfleisch. Mehrere Jahre ging das so. Es war Kubakrise, Kalter Krieg. Für die Eichhörnchenwerbung spendierte die Regierung jedes Jahre bis zu 1,5 Millionen D-Mark. Die DDR sparte sich solche Aufrufe.

Ende der 60er-Jahre galt Hamstern und Horten im Westen dann “als lächerlich”, meint der Göttinger Psychologe und Panikforscher Borwin Bandelow. Menschen im Norden neigten allerdings eher zum Vorräteanlegen als jene, die im Süden leben. Bandelow erklärt: “Als die Menschen nach Norden wanderten, mussten sie mit der monatelangen Kälte zurechtkommen.” Sie fürchteten zu verhungern.

Angst? Die hatten viele, als der Atomreaktor in Tschernobyl in die Luft flog. H-Milch verkaufte sich damals gut. Medikamente wurden knapp, als die Vogelgrippe drohte. Zurzeit gibt es keine leeren Regale. “Die Finanzkrise sehen die meisten derzeit nicht als ihr Problem an”, meint Bandelow – “noch nicht”.

HANNA GERSMANN

Nun, sind wir die Schwarzseher? ;-)

Geschrieben von Thomas am 21. Februar 2009 | Abgelegt unter Allgemein,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

“ich sehe was, was du nicht denkst”

Ist es Zauberei? Magie? oder kann man doch mehr als man glaubt?
Die Fragen zum Thema Gehirn – heute aktuelle Meldung aus wissenschaft.de

Bilder im Hinterkopf

Visuelle Eindrücke hinterlassen verräterische Spuren im Kurzzeitgedächtnis

Mit einer neuen Analysetechnik können Forscher entschlüsseln, welches Bild ein Mensch vor seinem geistigen Auge hat: Anhand der Aktivität in bestimmten Gehirnregionen im Sehzentrum gelang es Wissenschaftlern von der Vanderbilt University in Nashville, in vier von fünf Fällen herauszufinden, an welches Muster ein Mensch dachte – selbst Sekunden, nachdem er das Muster gesehen hatte. Damit wiesen die Hirnforscher erstmals nach, dass der sogenannte visuelle Cortex über ein eigenes Kurzzeitgedächtnis verfügt. Dieses Hirnareal könnte damit eine größere Rolle für kognitive Fähigkeiten spielen als bislang gedacht, glauben die Forscher.

In ihren Experimenten zeigten die Forscher freiwilligen Probanden auf einem Bildschirm zwei gestreifte Muster in verschiedener Ausrichtung. Sobald die Bilder erloschen, mussten sich die Probanden eines der beiden Muster merken, um es elf Sekunden später mit einem dritten Muster zu vergleichen. Währenddessen ermittelten die Wissenschaftler die durchschnittliche Gehirnaktivität an bestimmten Punkten in den Hirnarealen V1 bis V4. Diese Gehirnregionen befinden sich im visuellen Cortex am Hinterkopf und werden bei der Verarbeitung optischer Informationen relativ früh durchlaufen. Sie dienen vor allem dazu, die von den Augen übermittelten Informationen aufzubereiten, beispielsweise um Muster oder Ausrichtungen zu erkennen. Eine Rolle in höheren Gehirnprozessen wie bei der Speicherung von Erinnerungen hatten Forscher den Gehirnarealen allerdings bislang nicht zugesprochen.

Mit Hilfe eines statistischen Computerprogramms konnten die Forscher aber nun in mehr als 80 Prozent der Fälle richtig entscheiden, welches der beiden Muster eine Versuchsperson sich merkte. Dafür reichte selbst eine geringe Aktivität in der untersuchten Gehirnregion aus. Die Wissenschaftler glauben daher, dass sich auch in schwacher Gehirnaktivität eine Vielzahl von Informationen verbergen kann.

Stephenie Harrison und Frank Tong: Nature, DOI: 10.1038/nature07832

ddp/wissenschaft.de – Martin Rötzschke

Geschrieben von Thomas am 19. Februar 2009 | Abgelegt unter Religion,Wissenschaft | Keine Kommentare

“Tom und Jerry”

Habe gerade mit meiner Frau den Film “Das Staasgeheimnis” gesehen. Dabei ist mir “mein Besuch” von 1988/1989 wieder in den Sinn gekommen.

 

HI! Wenn du einer der drei bist, die mich regelmäßig besucht haben – der letzte Besuchstag war der 9.11.1989 – und in deinen Kalender kam als Ort immer “Tom und Jerry” – obwohl ich noch immer nicht weiß, wer von uns beiden der Tom war ;-) …meld dich doch mal ;-)

Geschrieben von Thomas am 15. Februar 2009 | Abgelegt unter Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Malchower See

img184

Familientag – ein bißchen in der Natur verbringend … und mal schauen, ob der Malchower See noch Eis trägt.

img186
Erholsam, ein wenig frische Luft zu schnuppern und als Familie entwas zu unternehmen

Geschrieben von Thomas am 13. Februar 2009 | Abgelegt unter Familie,Natur | Keine Kommentare

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »

Switch to our mobile site