Wer gern mal schauen möchte, kann nun online in der wertvollen Biblitheca Palatina blättern
Heidelberger Bibliotheca Palatina komplett online
Die Heidelberger Bibliotheca Palatina, eine der wertvollsten Sammlungen deutschsprachiger Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, ist vollständig digitalisiert im Internet zugänglich. In einem auf drei Jahre angelegten Projekt hat die Universitätsbibliothek Heidelberg alle 848 Codices Palatini germanici der ehemals Pfalzgräflichen Bibliothek (Bibliotheca Palatina) mit insgesamt ca. 270.000 Seiten und ca. 7.000 Miniaturen digitalisiert und für die Online-Nutzung aufbereitet.
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Die Ursprünge der Bibliotheca Palatina reichen bis 1386, in das Jahr der Gründung der Universität Heidelberg zurück. Die deutschsprachigen Handschriften befinden sich heute in der Universitätsbibliothek Heidelberg; nahezu alle griechischen und lateinischen Handschriften sowie sämtliche Drucke befinden sich heute in der Bibliotheca Apostolica Vaticana in Rom. Die berühmte Büchersammlung bietet reichhaltiges Quellenmaterial für eine Vielzahl von Wissenschaftsdisziplinen. Neben Preziosen, wie dem Heidelberger Sachsenspiegel oder dem Codex Manesse, finden sich Beispiele höfischer Epik, biblische Texte, medizinische Traktate oder gar Kriegsbücher. Alle Heidelberger Palatina-Handschriften können nun virtuell geblättert werden. Mit einem Klick können sie zudem als pdf-Datei auf den eigenen Rechner geladen werden.
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Tags: Bibliothek
Heute früh sah alles noch OK aus… es wird weiterhin gebrütet. Nun hoffen wir mal, dass diesmal die Eier befruchtet sind, und kein natürlicher Feind die Eier wegholt.
Da die Fläche vor dem Nest immer mehr zuwächst, sollten die Schwäne auch kaum noch von Hunden oder Menschen “belästigt” werden.
Tags: Schwäne, Weißensee
Wunderbare Schöpfung….gefunden auf wissenschaft.de
Bahnbrechende Geschwindigkeit
Der Kolibri ist bezogen auf seine Körpergröße das schnellste Tier der Welt, haben amerikanische Forscher herausgefunden. Er erreicht bei seinen Balzflügen Geschwindigkeiten von nahezu 400 Körperlängen pro Sekunde und übertrifft damit alle bisher gemessenen Geschwindigkeiten von Wirbeltieren. Der Körper der winzigen Vögel ist dabei Beschleunigungen ausgesetzt, bei denen Kampfpiloten bewusstlos werden würden. Über seine Ergebnisse berichtet Christopher Clark von der Universität von Kalifornien.
Als Teil ihres Balzverhaltens vollführen männliche Kolibris waghalsige Sturzflüge und Lufttänze. Während dieser Flüge filmte Christopher Clark die etwa zehn Zentimeter großen Annakolibris in ihrer natürlichen Umgebung an der Westküste Nordamerikas. Für die Aufnahmen verwendete er sowohl konventionelle Videokameras als auch Hochgeschwindigkeitskameras. Dabei konnte er Rekordgeschwindigkeiten messen: Während Wanderfalken Geschwindigkeiten von bis zu 200 Körperlängen pro Sekunde erreichen, wenn sie im Sturzflug ihre Beute ergattern, waren es beim Kolibri 385 Körperlängen pro Sekunde. Kampfjets kommen dagegen nur auf etwa das 150-fache ihrer Gesamtlänge.
Rekord waren auch die gemessenen Beschleunigungswerte von etwa dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung. Kampfpiloten werden unter ähnlichen Bedingungen bewusstlos. Möglicherweise sind Kolibris durch ihre kürzeren Blutgefäße weniger empfindlich für die Veränderungen des Blutdrucks, die solche großen Beschleunigungen verursachen.
Bei den Zeitlupenaufnahmen zeigte sich der immer gleiche Ablauf der Bewegungen: Zu Beginn des Fluges schlägt das Männchen mit den Flügeln, um Vortrieb zu erhalten. Anschließend gleitet es nach unten, mit wechselndem Öffnen und Schließen der Flügel und der Schwanzfedern. Durch diese Bewegungen entstehen charakteristische Töne, die die einzelnen Phasen des Sturzflugs markieren. Das Ausbreiten der Schwanzfedern löst besonders markante Geräusche aus, die in einer früheren Arbeit als Zirpen beschrieben wurden. Je schneller die Kolibris fliegen, desto lauter ist das Zirpen. Clark vermutet deshalb, dass die hohe Geschwindigkeit ein wichtiger Teil des Balzverhaltens der Kolibris ist.
Christopher Clark (Universität von Kalifornien, Berkeley) et al.: Proceedings of the Royal Society: B, Online-Vorabveröffentlichung, doi:10.1098/rspb.2009.0508
ddp/wissenschaft.de – Stefanie Strauch
Tags: Tiere
…wenn man nicht richtig zuhört, oder immer eine Antwort parat hat
Der TOM-Zeichner, hat sich imho mal wieder selbst übertroffen

Tags: Humor, taz, TOM