- Stöcke und Steine – Teil 1 – Marahs Baum – 01.06.2008
- Stöcke und Steine – Teil 2 – Elisas Stock – Teil 1 – 08.06.2008
- Stöcke und Steine – Teil 2 – Elisas Stock – Teil 2 – 15.06.2008
- Stöcke und Steine – Teil 3 – Hesekiels Stock – 22.06.2008
- Stöcke und Steine – Teil 3 – Abrahams Holz – 29.06.2008
- Stöcke und Steine – Teil 4 – Jakobs Stab – Teil 1 – 06.07.2008
- Stöcke und Steine – Teil 4 – Judas Stab – Teil 2 – 13.07.2008
- Stöcke und Steine – Teil 5 – Schlangen – 20.07.2008
- Stöcke und Steine – Teil 6 – die Stäbe Israels – 27.07.2008
- Stöcke und Steine – Teil 6 – Aarons Stab – 03.08.2008
- Stöcke und Steine – Teil 7 – Kampf gegen Amalek und Wasser aus Stein – 10.08.2008
- Stöcke und Steine – Teil 8 – Schiffbruch und Feuer – Teil 1 – 17.08.2008
- Stöcke und Steine – Teil 8 – Schiffbruch und Feuer – Teil 2 – 24.08.2008
- Stöcke und Steine – Teil 9 – Drei Szenen mit Elia – Teil 1 – 31.08.2008
- Stöcke und Steine – Teil 9 – Drei Szenen mit Elia – Teil 2 – 07.09.2008
- Stöcke und Steine – Teil 10 – Bileam und Gehasi – 14.09.2008
- Stöcke und Steine – Teil 11 – zwei Feigenbäume – 21.09.2008
- Stöcke und Steine – Teil 12 – Gräber – 28.09.2008
- Stöcke und Steine – Teil 13 – In der Löwengrube – 05.10.2008
die komplette 11-teilige Predigtreihe (bis einschließlich Schiffbruch und Feuer) als epub-Datei für eBooks: Stöcke und Steine
- Marahs Baum (siehe unten)
- Elisas Stock
- Hesekiels Stock
- Abrahams Holz
- Jakobs Stab
- Judas Stab
- Schlangen
- Die Stäbe Israels
- der Stab Aarons
- Kampf um Amalek und Wasser aus dem Stein
- Schiffbruch und Feuer
- Drei Szenen mit Elia
- Bileam und Gehasi
- 2 Feigenbäume
- Gräber
- In der Löwengrube
Stöcke und Steine – Marahs Baum
Pastor Bayless Conley – 01.06.2008
Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Diese Aufnahmen stammen vom Campus der Cottonwood Gemeinde. Wir werden sehr bald einziehen und das begeistert mich. Ich bin auch über die Serie sehr begeistert, die wir jetzt starten werden. Sie heißt „Stöcke und Steine“. Wir verfolgen hier die Frage: „Was wäre, wenn die Stöcke und Steine in der Bibel reden könnten?“ So wie Jesus sagte, dass die Steine schreien würden, wenn die Jünger Ihn nicht mehr preisen würden. Wenn Sie Ihr Herz für diese Botschaft öffnen, wird sie Sie verändern, sie wird interessant und aufschlussreich sein.
Vater, wir beugen unsere Herzen vor Dir und danken Dir für alles Gute, was Du bis jetzt getan hast, wie auch das alte Lied sagt: „Durch viel Gefahr, durch Müh und Not sind wir bereits gegangen. Bis hierher brachte uns Deine Gnade, sie wird uns sicher nach Hause führen.“ Vater, wir danken Dir, dass Deine Gnade uns berühren, führen und auf dem Weg in das weitere Jahr stärken wird. Vater, wir beten, dass Dein Segen auf mächtige Weise in unser Leben und in unsere Gemeinde kommt, damit wir ein mächtiger Segen sein können. Vater, wir danken Dir für gute Dinge, dass Du uns Deine Gunst schenkst und uns hilfst, unsere Umgebung, unser Land und die Nationen in diesem Jahr mehr denn je zu beeinflussen. Vater, wir beten, dass Dein Heiliger Geist uns in neuer Weise anrührt. Gott, hilf uns, hilf uns, weise zu sein und gute Haushalter Deiner Segnungen in diesem Jahr zu sein. Herr, wir danken Dir für Deine Gnade, Deine Güte und Deine Segnungen, im Namen Jesu, Amen.
Wenn Stöcke und Steine reden könnten, was würden sie sagen? Was würden sie uns gemäß dem, was sie gesehen und gehört haben, beibringen? Der erste Stock, den wir ansehen werden, stammt von dem Ort Mara in 2. Mose, Kapitel 15. Bitte schlagen Sie das auf, wir werden den Stock aus Mara interviewen. 2. Mose 15… Mose hat Israel erfolgreich aus Ägypten geführt. Sie waren auf dem Weg durch die Wüste ins verheißene Land. Wir lesen ab Vers 23.
2.Mose 15:23-26 „Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man dem Ort den Namen Mara. Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken? Da schrie er zum Herrn, und der Herr zeigte ihm ein Stück Holz; das warf er ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort legte er Ordnung und Recht für es fest, und dort prüfte er es, und er sprach: Wenn du willig auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, seinen Geboten gehorchst und all seine Ordnungen hältst, dann werde ich dir keine der Krank- heiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, der dich heilt.“
Mose schrie zum Herrn und der Herr zeigte ihm ein Stück Holz. Manche Über- setzungen sagen, der Herr zeigte ihm einen Baum, eine sagt, der Herr zeigte ihm einen Ast. Das hebräische Wort bedeutet einen Teil eines Baumes. Gott zeigt Mose dieses Stück Holz. Er wirft es in das bittere Wasser, es wird süß. Gut, was würde uns dieser Stock, den Mose in das bittere Wasser in Mara warf, von dem erzählen, was er hörte und sah? Sicher würde er uns sagen, dass Gott alles bemerkt und nichts übersieht. Jesus sagte uns, dass kein Spatz zu Boden fällt, ohne dass unser himmlischer Vater es sieht. Er kennt die Anzahl der Haare auf unserem Kopf… Er weiß, wie viele es einmal waren und die Anzahl heute. Er hat bei manchen von uns immer weniger zu tun. Er kennt jeden Stock in der Wüste. Mose schrie zu Gott und der Herr zeigte ihm diesen Stock. Gott sah diesen einsamen Stock dort in der Wüste. Wenn Gott jeden Vogel, jeden Grashalm und alle Haare auf Ihrem Kopf kennt, ist Er sicher bestens mit Ihren Problemen und Lebensumständen vertraut. Er weiß, was in Ihrem Leben geschieht.
David rief in Psalm 31:7 aus: „Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, dass du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not.“ Sie sind kein flüchtiger Gedanke, irgendwo abseits in Gottes Denken. Er ist bestens mit allem vertraut, was Sie betrifft, Ihnen Sorgen bereitet oder gedanklich auf Sie einstürmt, mit Ihren Hoffnungen, Erwartungen und Ihrem Versagen. Er kennt Sie, Sie sind für Gott keine Nummer auf einer endlosen Liste. Er weiß alles über Sie. Ich möchte Ihnen heute sagen: Wenn Sie sich heute so allein, nutzlos und einsam fühlen wie ein einzelner Stock in der Wüste, müssen Sie wissen, dass Gott Sie im Blick hat. Er hat auch ein Ziel für Sie, von dem Sie vielleicht noch nichts wissen. Herr Stock, haben Sie noch weitere Kommentare zu den Ereignissen? „Oh ja!“ Scheinbar benutzt Gott sehr ungewöhnliche Mittel, um Seine Absichten auszuführen und der Not Seines Volkes zu begegnen. Es wäre töricht von Ihnen, Gott gedanklich einzuschränken.
Ungewöhnliche Mittel. Sie meinen einen Stock? Genau. Oder einen Esel, einen
Weinstock? Oder einen heidnischen König, einen Fisch oder das Essen eines kleinen Jungen? Oder eine arme Witwe, Matsch auf den Augen einer Person? Setzen wir Gott keine Grenzen! Vielleicht meinen Sie, es gäbe für Sie in Ihrer jetzigen Situation keinerlei Hilfe oder Rettung. Niemand in Ihrem Umkreis und nichts könnte Sie Ihren Problemen entreißen. Freund, nur weil Sie nicht darauf kommen, heißt es nicht, dass Gott keine Lösung hat. Ihr mangelnder Durchblick begrenzt Gott nicht. Er kann unvermittelt eingreifen, wir wollen Ihn nicht begrenzen, Er schafft einen Weg, wo kein Weg ist.
Ich hörte einen Mann, vor über 20 Jahren, vielleicht vor 22, 23 Jahren. Er reiste in den 30ern, 40ern und 50ern durch die Welt, predigte das Evangelium und gründete in vielen Ländern Gemeinden. Er erzählte mir und ein paar weiteren jungen Pastoren von seiner Zeit in China vor über 60 Jahren. Er wollte monatelang durch China reisen, hatte aber keine Mittel für die Reise… keine Vorräte für die Reise, keine Missionsgesellschaft oder Gemeinde, die ihn unterstützte, aber er kam in Hongkong an. Er nahm sein weniges Geld und setzte eine kleine Anzeige in die Zeitung, dass er Versammlungen abhalten würde. Er fand den angemessenen Ort und eine Handvoll Chinesen kamen zu der Versammlung. Er predigte ihnen das Evangelium. Während der Versammlung brachten Menschen eine Frau auf einer Bahre hinein.
Sie war offenbar schon länger sehr krank und konnte nicht aufstehen. Er betete für sie und Gott wirkte in Seiner Gnade ein Wunder und heilte sie völlig. Sie kam am nächsten Abend wieder. Es stellte sich heraus, dass sie eine sehr reiche mächtige Frau aus Hongkong war, die schon länger krank war. Sie brachte alle möglichen Vorräte, die sie kaufte und gab diesem Herrn eine sehr große Summe Geld. Sie sagte: „Ich setzte mich gestern Abend hin, nachdem mir klar wurde, was Gott an mir tat, und überlegte, was ich allein letztes Jahr für Ärzte ausgab und wie viel es in diesem Jahr gewesen wäre. Ich nahm die ganze Summe, die ich im kommenden Jahr für Ärzte ausgegeben hätte und kaufte diese Vorräte für Sie. Und dieses Geld ist noch übrig.“ Und es war für ihre Bedürfnisse mehr als genug, denn sie reisten auf Eseln durch ganz China und ganz Tibet und predigten Menschen das Evangelium, die noch nie den Namen Jesus hörten. Freund, ich sage Ihnen, Gott kann aus dem Nichts kommen und unserer Not begegnen. Wir müssen nur Seinem Wort vertrauen, Ihn weiterhin preisen und Gott überlassen, was nur Er tun kann.
Apropos ungewöhnlich. Ich war Anfang letzten Jahres in Australien und hörte Gerüchte über eine Erweckung in einem entlegenen Gebiet Indonesiens. Ich hörte fantastische Berichte und las sogar einen Brief von einem Missionar, der ein guter Freund von mir war, den er an meinen Freund schrieb, der Augenzeuge der Ereignisse war. Er sagte, dort geschahen Wunder. Tausende wurden berührt, sie kamen von überall. Er sagte, in dieser Erweckung wurde Heiligkeit ungewöhnlich stark betont, es ähnelte der Erweckung in Apostelgeschichte 19, wo Menschen kamen und öffentlich ihre Taten bekannten und ihre Zauberei-Bücher verbrannten. Er sagte, Menschen kamen und bekannten ihre geheimen Sünden und bösen Taten öffentlich, kehrten um und gaben ihre Herzen Gott hin. Einige Verantwortliche des öffentlichen Lebens, selbst Leiter von Gemeinden, die ein Doppelleben führten, kamen, fielen vor den Menschen und vor Gott nieder, bekannten ihre Sünden öffentlich und flehten Gott um Vergebung an. Es war eine sehr heilige Atmosphäre, während Tausende Menschen zu Christus kamen.
Ich war letztes Jahr in Indonesien und fragte einige Gemeindeleiter in Jakarta. Ich
fragte: „Ich habe Berichte und in anderen Ländern Gerüchte über eine Erweckung gehört, die hier passiert.“ Ich sagte ihnen alle Details, die ich wusste. Sie sagten: „Ja, es geschieht, Bayless. Es ist wahr.“ Sie bestätigten es. Das Ungewöhnliche ist: Die Person, durch die Gott die Erweckung begann und am Laufen hielt und die predigte, ist ein zwölfjähriges Mädchen. Überlegen Sie mal, das ist typisch Gott, oder? Ich hätte kein zwölfjähriges Mädchen erwählt, aber Gott scheint besonders das Törichte der Welt zu gebrauchen, um die Weisen zuschanden zu machen und das Schwache der Welt, um das Starke zuschanden zu machen, damit sich vor Ihm kein Fleisch rühme. Freund, Gott ist in der Lage, auf unsere Umstände einzuwirken und alles zu verändern. Wir sind sehr töricht, Ihn zu begrenzen, nur weil wir uns nicht vorstellen können, wie es gehen könnte.
Eine weitere Lektion, die der Stock sicher bemerkt hätte, ist, dass Gottes Volk manchmal ein sehr schlechtes Gedächtnis hat. Die Israeliten hatten gerade die Kraft Gottes in Ägypten wirken sehen, Zeichen und Wunder!
Licht in Gosen, Finsternis in Ägypten, die Plage der Frösche. Der Nil verwandelte sich in Blut, Hagel kam herunter. All diese erstaunlichen Dinge passierten und gipfelten im Passahfest. Sie aßen das Passahlamm und strichen das Blut an die Schwellen. Der Engel des Todes ging durch Ägypten, verschonte aber jedes Haus, wo das Blut war. Alle Erstgeburt in Ägypten starb und die ganze Nation Israel zog aus Ägypten aus, die Taschen angefüllt mit Ägyptens Reichtum. Der ausstehende Lohn von vierhundert Jahren, an einem Abend bezahlt. Dann standen sie vor dem Roten Meer und Gott wirkt erneut ein Wunder und befreit sie ein für allemal aus der Hand des größten Weltreichs. Sie gingen trockenen Fußes hindurch, da Gott das Rote Meer teilte. Als die Ägyptische Armee dasselbe versuchte, ließ Gott die Wasser auf sie kommen, bis der letzte Mann der ganzen Armee im Meer ertrank. Wir finden den Bericht in 2.Mose 14, bitte sehen Sie sich das Ende des Kapitels an.
2.Mose 14:30-31 „So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter, und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen. Als nun Israel die große Macht sah, die der Herr an den Ägyptern ausgeübt hatte, da fürchtete das Volk den Herrn, und sie glaubten an den Herrn und an seinen Knecht Mose.“
Ich sage Amen! Hier greift das Gesetz der Ehrfurcht und des Respekts vor Gott. Sie vertrauten Ihm und sie vertrauten Gottes Diener. Es muss dort ein paar gute Liedermacher gegeben haben, denn jemand singt sofort ein Lied. Die Melodie ist so gelungen, in Kapitel 15 fängt die ganze Nation an, das Lied von ganzem Herzen zu singen.
2.Mose 15:1-2 „Damals sangen Mose und die Söhne Israel dem Herrn dieses Lied. Sie sagten: Singen will ich dem Herrn, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer. Meine Stärke und mein Loblied ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden. Er ist mein Gott, und ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, und ich will ihn erheben.“
Sie machen immer weiter: „Der Herr ist ein Kriegsheld; nichts kann vor ihm bestehen. Da wurden bestürzt die Fürsten Edoms; die Gewaltigen Moabs, Zittern ergriff sie. Sie werden für uns kein Problem darstellen.“ Und sie sagen: „Gott wird uns in das Land bringen, wo er verheißen hat, sein Heiligtum zu errichten, dort wird er uns einpflanzen. Er wird uns in das Land Kanaan bringen.“ Sie machen diese kühnen Glaubensaussagen und singen Gott Loblieder über Seine Größe, dass nichts vor Ihm bestehen kann. Sie singen immer weiter. Sie sind sehr, sehr begeistert! Sie singen sogar bis zum Vers 21. Und dann kommen wir zu Vers 22.
2.Mose 15:22-24 „Und Mose ließ Israel vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen hinaus in die Wüste Schur und wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man dem Ort den Namen Mara. Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken?“
Drei Tage danach! – Lobpreis und Glaube wurde innerhalb von drei Tagen zu Gemurre und Gejammer! Das Rote Meer war für ihren großen Gott kein Hindernis. Er teilte das Meer. Der Herr ist ein Kriegsheld! Aber scheinbar war dieser kleine Teich in der Wüste eine zu große Hürde. Wie schnell vergessen wir Dinge, geben Angst Raum und klagen!
Ich behaupte, dass mir eine Menge Leute zuhören, die die Hand Gottes in ihrem Leben erlebten… indem Er Sie befreite, Gebete erhörte, Sie stärkte, Sie durch schwere Zeiten durchtrug und sehr gnädig zu Ihnen war… und doch entspricht Ihr jetziges Dilemma der Aufregung über einen Teich.
Es war ja wirklich eine Rettung – sie wurden aus der ägyptischen Knechtschaft befreit und gingen durch das Rote Meer, was ein Abbild und ein Hinweis auf unsere Errettung ist, bei der wir von der Knechtschaft der Sünde befreit durch das Wasser der Taufe in ein neues Leben gelangen. In dieser Weise hat jeder von uns das größte aller Wunder erlebt: Errettung! Wir kamen vom Tod zum Leben. Die Herrschaft des Feindes über uns ist gebrochen! Unsere ewige Bestimmung verwandelte sich von der Hölle zum Himmel, die Kraft der Sünde ist gebrochen! Jesus, unser Passahlamm, wurde für uns getötet, geopfert – im Gegensatz zu den Passahlämmern, die getötet, gebraten und gegessen wurden, deren Blut an die Schwelle gestrichen wurde, Freund, wurde unser Passahlamm vom Tod auferweckt und hat die Schlüssel des Todes und der Hölle!
Sie folgten der Wolkensäule am Tag und der Feuersäule bei Nacht; aber, mein
Freund, derselbe Gott, der das tat, wohnt in uns. Jetzt führt Er uns von innen heraus. Er lebt und wohnt in uns und der Feind hat eben so wenig Macht über uns, wie der Pharao über die Israeliten, nachdem seine Armee im Roten Meer ertrank. Ich frage also: Warum sind Sie über einen kleinen Teich so genervt? Vergleichen Sie anderes damit… familiäre Anliegen, Ihre Gesundheit, die Finanzen… es ist ein Teich! Wir wollen nicht vergessen, was Gott getan hat, sondern daran festhalten! Er ist sehr wohl in der Lage, jedes momentane Dilemma zu meistern. Was würdest du uns noch sagen, kleiner Stock aus Mara? Dass Gott bittere Dinge süß machen kann. Ja, das kann Er.
Eines Abends war ich mit Freunden am Robbensteg. Wir schauten allen Leuten in die Eimer, um zu sehen, was sie gefangen hatten. Ich kam mit einem ins Gespräch, der offenbar jeden Abend kommt und dort fischt.Ich sagte: „Sie fischen wohl gerne.“ Er sagte:
„Nein, ich muss einfach weg von meiner Frau.“ Ich dachte: „Wie traurig, dass dachten Sie bei der Hochzeit bestimmt nicht.“ Was geschah? Eine süße Ehe ist auf dem Weg irgendwie bitter geworden. Hannah’s Seele war wegen ihrer Unfruchtbarkeit verbittert. Scheinbar beantwortete Gott ihre Gebete nicht, es passierte nichts. Ihre Rivalin, die andere Frau ihres Mannes, verhöhnte sie und machte ihr das Leben schwer. Vielleicht gibt es in Ihrem Leben Unfruchtbarkeit und scheinbar erhalten Sie keine Antwort. Das kann Sie bitter machen, wenn Sie nicht aufpassen.
Sprüche 17:25 sagt, ein törichter Sohn kann seine Eltern bitter werden lassen. Meine Eltern haben es erlebt. Sie waren im vorigen Gottesdienst. Mein Vater konnte es nicht mehr aushalten, also trennte er sich innerlich von mir. Er war es leid, dass meine Mutter jeden Abend beim Einschlafen weinte. Leute fragten: „Haben Sie Kinder?“ Er nannte meine Schwester, sprach aber nie von mir: „Ja, ich habe eine Tochter.“ Ich hatte sie zu oft im Herzen verletzt, zu viele schlechte Entscheidungen getroffen, hatte die falschen Freunde, hatte große Probleme mit Drogen und Alkohol, war sogar als junger Teeny tagelang weg. Mit das Großartigste, was Gott für mich tat, war die Wiederherstellung meiner Familie. Er hat bittere Dinge süß gemacht, das kann Er auch bei Ihnen tun.
In Matthäus 26:75 weinte Petrus bitterlich, als er sein eigenes Versagen und sein dem Herrn gegenüber untreues Herz erkannte, nachdem er den Herrn verleugnete. Wenn wir Gott und Menschen gegenüber unser Wort brechen, ist das manchmal eine bittere Pille.
Dies und vieles andere kann uns verbittern, aber ich bringe Ihnen heute eine gute Botschaft: Gott kann bittere Dinge süß machen. Er wird uns Rat geben, uns führen, uns züchtigen. Was immer nötig ist, Er kann unsere Bitterkeit süß machen, wenn Er uns etwas zeigen kann. Was möchte Er uns zeigen? Als Mose in seiner bitteren Lage zu Gott schrie, zeigte Er ihm ein Stück Holz. Gott wird das auch bei Ihnen tun, mein Freund. Schreien Sie in Ihrer Bitterkeit zu Gott, Er möchte Ihnen ein Stück Holz zeigen. Dieses Stück Holz steht auf Golgatha und wurde mit dem Blut des Sohnes Gottes getränkt, denn Er trug am Kreuz unsere Sünden. Er zahlte unsere Strafe. Er nahm unser Versagen, unsere Schwachheit, Er nahm unseren Fluch und unsere Ablehnung, damit wir den Segen und die Gunst des Himmels erfahren können. Ich sage Ihnen, wenn Sie das vollbrachte Werk Christi am Kreuz ansehen, werden Sie Gnade finden, um jenen zu vergeben, die Ihnen bittere Worte sagten. Sie werden Gnade finden, um die erstorbene Liebe in Ihrer Ehe zu erneuern und statt der Bitterkeit wieder Süße zu erleben. Sie werden Gnade finden, die Ketten Ihrer Sünde zu zerbrechen und können wieder in Reinheit leben. Sie werden in all Ihrer Schwachheit Gnade finden, wenn Sie nur auf das Kreuz Christi sehen. Freund, es ist eine alte Botschaft, die wir festhalten sollten.
Der Apostel Paulus sagte: „Ich kam nicht mit Worten menschlicher Weisheit zu euch, damit die Botschaft des Kreuzes nicht unwirksam werde.“ Er sagte: „Die Botschaft des Kreuzes ist den Verlorenen eine Torheit, aber für uns, die wir errettet werden, ist sie die Kraft Gottes!“ Ich werde festhalten am Kreuz. Sie sangen diese Worte aus gutem Grund, mein Freund. Die Botschaft des Kreuzes Christi hat die Kraft, Sie in jeder Situation frei zusetzen. Gott möchte unsere Augen anrühren; wir sollen den für uns auf Golgatha zur Heilung der Nöte der Menschheit gekreuzigten Sohn Gottes sehen.
Haben Sie noch weitere Kommentare zu den Ereignissen, Herr Stock? Ja. Bevor Gott Seinem Volk durch Mose das Gesetz gab, offenbarte Er sich als ihr Heiler. Das Erste, was Gott tat, als Sie aus Ägypten kamen, durch das Rote Meer gingen… die erste Offenbarung, die Gott ihnen zeigte, waren nicht die Zehn Gebote, keine Unterweisung über das Zusammenleben, die Ehe oder so etwas. Gott offenbarte sich als Heiler. Um die ewige Gültigkeit zu zeigen, nannte Er es ein Gesetz, eine Anordnung, und sagte: „Ich bin der Herr, der euch heilt. Ich bin Jahwe Rapha, der Herr, euer Arzt.“ Gott redet hier über einen seiner Wesenszüge, nicht nur über etwas, was Er tut. Und Freund, Gottes Charakter ist immer gleich, er bleibt unabhängig vom Alten oder Neuen Testament immer bestehen. Er sagte: „Ich bin, ich bin Jahwe Rapha. Ich bin der Herr, Dein Arzt.“
Schauen wir nochmals dieses großartige Abbild unserer Errettung an. Wir sind den Ketten und der Knechtschaft der Sünde entkommen… kamen durch die Wasser der Taufe in ein neues Leben hinein. Ich denke, eins der ersten Dinge, die Gott Seinen Kindern offenbaren will, ist, dass Er ein Heiler ist; dass Jesus Christus gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Was Er am See Genezareth und in den Städten Israels tat, tut Er auch heute; dass der Herr sich nicht ändert; dass Er ein Heiler ist. Das zeigt sich auch in diesem Abbild des Kreuzes, diesem Teil eines Baumes, der in das bittere Wasser geworfen wurde, das süß wurde. Gott, Du hättest Dich dort in ganz anderer Weise offenbaren können, hättest sagen können: „Ich bin Jahwe Tsidkenu, der Herr, eure Gerechtigkeit; ich bin Jahwe Jireh, der Herr, euer Versorger.“ Warum die Betonung, dass Du unser Heiler bist? Warum in Verbindung mit diesem Bild für das Kreuz?
Freund, weil es auf Golgatha hinweist. 1.Petrus 2:24 spricht von Jesus, der unsere Sünden an Seinem Leib selbst an das Holz hinauf getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid. Ich glaube den ersten Teil dieses Verses von ganzem Herzen, dass Jesus unsere Sünden an Seinem Leib an das Holz hinauf getragen hat, damit wir der Gerechtigkeit leben. Aber ich gebe offen vor Ihnen zu: Ich habe ein paar Mal versagt. Gott sei Dank für
1. Johannes 1:9: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, unsere Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.“
Dennoch stand mir immer das Potential zur Verfügung, ein gerechtes, aufrichtiges Leben zu führen, weil die Kraft der Sünde gebrochen wurde. Jesus trug unsere Sünden an Seinem Leib an das Holz hinauf, die Gnade und die Kraft sind da, das Werk ist vollbracht. Wissen Sie, ich werde nicht versuchen, Gottes Offenbarung auf das Niveau meiner Erfahrung herunter zu bringen, meiner Erfahrung gleichzusetzen und zu sagen: „Nun, ich habe hier versagt, also war Gottes Gnade und Sein Potential nicht da, ich hätte diese Sünde nie überwinden können.“ Nein, nein, nein, mein Freund. Ich bin bestrebt, meine Erfahrung auf das Niveau von Gottes Offenbarungen und Verheißungen zu bringen. Ich glaube den zweiten Teil des Verses ebenso: „Durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“
Die Striemen am Rücken Jesu machten das Kreuz rot. Das Blut, das wegen der Dornenkrone und der vielen Schläge von Seinem Kopf herunter floss, machte das Kreuz ebenfalls rot. Die Bibel sagt, die Strafe zu unserem Frieden lag auf Ihm. Das Potential, Frieden in meinem Innern zu haben, ist da. Das Potential zu meiner Heilung ist da. Nein, ich habe das nicht immer erlebt, aber wissen Sie was? Ich strebe danach. Ich hoffe, wir versuchen gemeinsam, unsere Erfahrung auf das Niveau von Gottes Offenbarung zu bringen.
Hallo Freund, ich möchte Ihnen sagen: Gott kann das bittere Wasser Ihres Lebens süß machen. Vielleicht sind Sie wegen Ihrer Entscheidungen in bitteren Umständen, vielleicht auch aufgrund der sündigen Entscheidungen anderer, auf die Sie keinen Einfluss hatten. Gott kann dennoch eingreifen und Bitteres süß werden lassen. Wenn Sie das vollbrachte Werk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha annehmen, kann Er Dinge in Ihrem Leben verändern. Er ist ein allmächtiger Retter. Seine Liebe hat nicht nachgelassen. Seine Fürsorge für uns hat nicht nachgelassen und Seine Fähigkeit, in Lebensumstände einzugreifen, hat absolut nicht nachgelassen. Freund, Er liebt Sie. Rufen Sie Ihn heute an.
Ich möchte Sie am Ende um einen Gefallen bitten. Falls Sie noch nie mit uns korrespondiert haben, uns nie eine E – Mail schickten – vielleicht sehen Sie schon eine Zeit lang unsere Sendungen – wenn es ein Segen für Sie war, teilen Sie mir das bitte mit. Es würde mich ermutigen, es würde unser Team ermutigen. Wenn Sie zuschauen und Gott etwas in Ihrem Leben tat, schicken Sie uns eine Mail. Lassen Sie uns einfach wissen, dass Sie die Sendungen sehen. Wir sehen uns nächste Woche.
Gott segne Sie.
