Unterschiede oder Gemeinsamkeiten?

Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; oder wenn ein Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi, und Glieder insonderheit.
Elberfelder 1871, 1 Kor 12,26–27

Und wenn e i n Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit; oder wenn einem Glied Herrlichkeit zuteil wird, freuen sich alle anderen Glieder mit. Ihr nun seid Christi Leib und als einzelne Glieder.
neue Welt Übersetzung – Bi12 – 1 Kor 12,26–27

Geht es einem Körperteil mies, dann leiden alle mit. Wenn ein Teil gelobt wird, dann freuen sich auch alle anderen Teile mit ihm. Ich wollte euch damit klar machen, dass ihr alle zusammen wie ein Körper von Jesus seid, jeder von euch ist dabei und gehört dazu.
VolxBibel – 1 Kor 12,26–27

In diesem Abschnitt zeigt Paulus noch einmal die Beziehung der geistigen Gaben zur Körperlehre: Es gibt einen Körper und viele Mitglieder. Es geht darum, das Konzept der Einheit in der Vielfalt aufzuzeigen: den einen Körper und viele Mitglieder. (1) Der eine Körper – 1. Korinther 12: 12-13 Denn wie der Körper einer ist und viele Glieder hat, und alle Glieder des Körpers, die viele sind, sind ein Körper; so ist auch Christus. Denn in einem Geist wurden wir alle in einen Körper getauft, ob Juden oder Griechen, ob verbunden oder frei; und wurden alle dazu gebracht, von einem Geist zu trinken. Der Punkt von Vers 12 ist, dass es nur einen Körper gibt, obwohl er viele Mitglieder hat. Dies betont die Einheit. Es gibt nur einen Leib des Messias, und jeder Gläubige ist ausnahmslos ein Mitglied des Leibes des Messias. Weil es viele Gläubige gibt, gibt es viele Mitglieder. Alle diese vielen Mitglieder sind keine Mitglieder von „vielen Körpern“, sie sind alle Mitglieder eines Körpers, des Körpers des Messias. Der Leib des Messias ist die universelle, unsichtbare Kirche (Kol. 1:18). In Vers 13 erklärt Paulus die Mittel, mit denen man in den Körper eintritt: durch die Geistertaufe. Der klare Punkt dieses Verses sollte nicht übersehen werden: Denn in einem Geist wurden wir alle in einen Körper getauft, ob Juden oder Griechen, ob verbunden oder frei; und wurden alle dazu gebracht, von einem Geist zu trinken. Die klare Lehre ist, dass jeder Gläubige vom Heiligen Geist getauft wird. Das Ergebnis der Geistertaufe ist kein bestimmtes Geschenk; wie die Gabe der Zungen. Das Ergebnis der Geistertaufe ist die Zugehörigkeit zum Leib des Messias.

Als nächstes befasst sich Paulus speziell mit den vielen Mitgliedern. Der Schwerpunkt liegt auf der Vielfalt innerhalb der Einheit: Denn der Körper ist nicht ein Mitglied, sondern viele. Die grundlegende Wahrheit ist, dass der Körper – der Körper des Messias, die Kirche – viele Mitglieder hat. Die grundlegende Wahrheit von Vers 14 wird in den Versen 15–26 erklärt und dann in den Versen 27–31 auf ihre Situation angewendet. In den Versen 15–26 erklärt er die grundlegende Wahrheit des einen Körpers mit vielen Mitgliedern mit zwei Abbildungen und zwei Anwendungen. (b) Die erste Illustration und Anwendung – 1. Korinther 12: 15–20 Die erste Illustration des Körpers ist in den Versen 15–17: Wenn der Fuß sagen soll: Weil ich nicht die Hand bin, bin ich nicht vom Körper; es ist also nicht vom Körper. Und wenn das Ohr sagen soll: Weil ich nicht das Auge bin, bin ich nicht vom Körper; es ist also nicht vom Körper. Wenn der ganze Körper ein Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn das Ganze hörte, wo roch es? Der Punkt, den er in diesen Versen macht, ist zweifach. Erstens ist jeder noch so unbedeutende Körperteil dennoch Teil des Körpers (Verse 15–16). Zweitens würde der Körper niemals funktionieren können, wenn es nur eine Sache wäre (Vers 17). Wenn der ganze Körper nur ein Auge wäre, würde er gut sehen, aber er könnte nicht hören. Wenn der ganze Körper ein Ohr wäre, könnte er gut hören, aber nicht laufen. Wenn der ganze Körper Füße wäre, könnte er gut laufen, würde aber nicht sehen, wohin er geht. Er folgt dann den ersten Abbildungen mit der ersten Anwendung in den Versen 18–20: Aber jetzt hat Gott die Glieder jedes einzelnen von ihnen in den Körper gesetzt, so wie es ihm gefiel. Und wenn sie alle ein Mitglied waren, wo war der Körper? Aber jetzt sind sie viele Mitglieder, aber ein Körper. Die Anwendung ist dreifach. Erstens hat Gott jeden in den Körper gelegt, wo Er will (Vers 18). Manche sind Augen, manche Ohren, manche Hände, manche Füße. Gott hat jeden Gläubigen in den Teil des Körpers gebracht, in den er ihn setzen wollte. Wo der Gläubige platziert wurde, ist auch die Grundlage für die Art von Geschenken, die ihm gegeben wurden, als er glaubte. Zweitens, wenn alle das gleiche Mitglied wären, würde es keine ordnungsgemäße Funktion des Körpers geben (Vers 19). Damit der Körper richtig funktioniert, müssen einige Gläubige die Augen, die Ohren, die Hände oder die Füße sein. Drittens wird die grundlegende Wahrheit wiederholt: Es gibt viele Mitglieder, aber [nur] einen Körper (Vers 20). (c) Die zweite Illustration und Anwendung – 1. Korinther 12: 21-26 Paulus gibt die zweite Illustration des Körpers in den Versen 21–23: Und das Auge kann nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht; oder wieder den Kopf zu den Füßen, ich brauche dich nicht. Nein, vielmehr sind diejenigen Glieder des Körpers notwendig, die schwächer zu sein scheinen: und jene Teile des Körpers, die wir für weniger ehrenwert halten, verleihen wir diesen mehr Ehre; und unsere unkomischen Teile haben mehr Anmut. In der zweiten Abbildung macht Paulus zwei Punkte. Erstens weist er darauf hin, dass ein Körperteil nicht ohne einen anderen Körperteil auskommen kann (Vers 21). Die Hand kann nicht zu den Füßen sagen: „Ich brauche dich nicht.“ Der Kopf kann nicht zu den Händen sagen: „Ich brauche dich nicht.“ Zweitens wird die Bedeutung jedes Körperteils in der Art und Weise gesehen, wie der Körper behandelt wird (Verse 22–23). Einige Körperteile können zu bestimmten Zeiten wichtiger sein als andere Teile. Aber früher oder später wird jeder Körperteil für einen bestimmten Zweck verwendet. All diese verschiedenen Teile werden für einen ordnungsgemäß funktionierenden Körper benötigt. Auf die zweite Darstellung des Körpers folgt die zweite Anwendung in den Versen 24–26: Während unsere schönen Teile keine Notwendigkeit haben: aber Gott hat den Körper zusammen gemildert und dem fehlenden Teil mehr Ehre gemacht; dass es kein Schisma im Körper geben sollte; aber dass die Mitglieder die gleiche Fürsorge für einander haben sollten. Und ob ein Mitglied leidet, leiden alle Mitglieder damit; oder ein Mitglied wird geehrt, alle Mitglieder freuen sich darüber. In der zweiten Anwendung werden drei Punkte gemacht. Erstens wird den fehlenden Teilen mehr Ehre zuteil, weil dort der Mangel bewusster empfunden wird (Vers 24). Wenn Menschen ihre Hände verlieren, sind sie sich ihrer fehlenden Hände bewusster als ihrer Füße. Der zweite Punkt ist, dass der Grund, warum man erkennen muss, dass jeder Teil des Körpers wichtig ist, darin besteht, dass es kein Schisma im Körper geben wird. Das Ziel ist, dass die Mitglieder sich umeinander kümmern (Vers 25). Wenn erkannt wird, dass jeder Teil des Körpers wichtig ist, unabhängig davon, welche Gabe oder welche Gaben man hat oder nicht, dann gibt es kein Schisma im Körper, weil sich alle umeinander kümmern. Es hat zwei Gründe, die Wichtigkeit eines jeden Gläubigen mit seinen geistlichen Gaben zu erkennen. eine negative und eine positive. Der negative Zweck ist, dass es kein Schisma im Körper geben sollte. Wenn ein Gläubiger der Meinung ist, dass er aufgrund seiner Gaben wichtiger ist als jemand anderes, dass er unverzichtbar ist, aber jemand anderes entbehrlich ist, dass er spiritueller ist und jemand anderes ist weniger spirituell oder hat weniger vom Heiligen Geist, diese Art von Haltung wird zu Spaltungen und Spaltungen in der Kirche führen. Aber wenn anerkannt wird, dass jeder Gläubige nicht nur verbal, sondern auch ehrlich und innerlich wichtig ist, dann wird dies den negativen Zweck erfüllen: Es wird keine Spaltungen im Körper geben. Der positive Zweck ist es, eine fürsorgliche Haltung gegenüber allen Gläubigen zu entwickeln. Wenn jemand wirklich denkt, dass jeder Gläubige wichtig ist, wird er sich um diesen Gläubigen kümmern. Der dritte Punkt ist der Grundsatz, dass, wenn ein Mitglied leidet, der ganze Körper leidet (Vers 26). Wenn zum Beispiel jemand einen Finger abschneidet, während das Hauptschmerzzentrum in diesem geschnittenen Finger liegt, spürt der ganze Körper den Schmerz. Es beeinflusst das Denken und Handeln der Person. Auch wenn minderwertige Gaben – das nächste Thema, das in dieser Studie behandelt wird – verachtet und nicht verwendet werden, kann der ganze Körper nicht anders, als es zu fühlen. Wenn andererseits kleinere Gaben betont werden, während die größeren Gaben ignoriert werden, leidet auch der Körper darunter. Dies wird durch einen Mangel an Reife belegt. Paulus wird im nächsten Abschnitt lehren, dass es kleinere und größere Gaben gibt, die jedoch alle für den Aufbau des Körpers wichtig sind. Wenn die minderwertigen Gaben verachtet und nicht benutzt werden, kostet dies die Kirche. Auf der anderen Seite wird die Kirche leiden, wenn die größeren Gaben zugunsten kleinerer Gaben ignoriert werden. Paulus sagte, wenn ein Mitglied geehrt wird, werden alle geehrt. Wenn größere Gaben geehrt und in die richtige Perspektive gebracht werden, werden auch kleinere Gaben geehrt. Wenn kleinere Gaben in ihrer richtigen Perspektive geehrt werden, sind es auch die größeren Gaben.

Arnold Fruchtenbaum – messianische Studien

Zwischen den Verschiedenen Körperteilen besteht eine wechselseitige Abhängigkeit. Wer scheinbar eine größere Gabe besitzt, soll also nicht glauben, daß er allein leben kann, denn ein Körperglied, das vom Körper abgetrennt wird, geht zugrunde. Noch wichtiger ist jedoch, daß einem Glied, das eine geringere Gabe zu haben scheint, von den anderen Gliedern des Leibes umso größere Aufmerksamkeit gewidmet wird (vgl. 1Kor 14,1-5), so wie auch die Teile des Körpers, die man für weniger vorzeigbar hält, mit größerer Sorgfalt gekleidet werden ( 1Kor 12,22-24 ).
Möglicherweise bildet der Abschnitt über die schwächsten (V. 22; vgl. 1Kor 8,7-13 ) und am wenigsten ehrbaren Glieder ( 1Kor 12,23; vgl. 1Kor 11,22), die daher besonderer Pflege und Beachtung bedürfen, einen Rückgriff auf einen früheren Gedankengang, der so mit dem jetzigen verknüpft wird. Es gehört zum Plan Gottes („Gott hat den Leib zusammengefügt“), daß die Glieder des geistlichen Leibes wechselseitig Sorge für das Wohlergehen der anderen tragen ( 1Kor 12,25b-26; 1Kor 10,24.33), so daß keine Rivalität entsteht („damit im Leib keine Spaltung sei“; 1Kor 1,10; 11,18) und sie tatsächlich in Einigkeit miteinander leben (1Kor 12,26).
Der einigende Teil im geistlichen Leib ist Christus. Als das Haupt ( Eph 1,22; vgl. 1Kor 11,3) beherrscht er den Leib und gibt seinem Willen in souveräner Weise Ausdruck. Sein Gebot lautet, daß unter allen Gliedern Liebe herrschen soll (Joh 15,12). Die Liebe ist die Kraft, die die Einheit in der Verschiedenheit aufrechterhalten kann – ein Gedanke, dem Paulus sich kurz darauf zuwendet ( 1Kor 12,31 b – 1Kor 13,13).
Zunächst betont er jedoch zum dritten Mal (vgl. 1Kor 12,18.24.28), daß die Gaben des Geistes von Gott, nicht von Menschen, verliehen werden. In der erneuten Aufzählung (manche Punkte wurden bereits in V. 7-10 erwähnt, manche sind neu; vgl. auch andere Textstellen, an denen von Geistesgaben die Rede ist, z. B. Röm 12,6-8; Eph 4,11; 1 Petrus 4,10-11- nur die Gabe der Lehre taucht in jeder Liste auf; es existiert also wohl kein vollständiger Katalog) spricht er von den Gliedern, von den mit Geistesgaben begnadeten Menschen.
Die Tatsache, daß Paulus die drei erstgenannten Gaben mit Ordnungszahlen Versieht („erstens … zweitens … drittens“), legt die Annahme nahe, daß sie für die Korinther eine weniger wichtige Rolle spielen (vgl. 1Kor 12,21-24). Die Apostel, Propheten und Lehrer stehen vom Ansehen her wahrscheinlich unter denen, die die spektakulärere Gabe des Zungenredens besitzen. Dennoch sind die drei ersten Gaben wohl größer (V. 31), weil sie für den Leib Christi in seiner Gesamtheit wertvoll sind.
Wahrscheinlich nennt Paulus sie deshalb als erste und sagt auch, daß die Gemeinde in der Versammlung nach diesen größeren Gaben streben soll (vgl. 1Kor 14,1-5). Begnadete Apostel, Propheten und Lehrer dienen der ganzen Gemeinde und sorgen daher für Einheit und gegenseitige Erbauung. Die Gabe des Zungenredens dagegen befriedigt lediglich den Hang der Korinther zur Selbstdarstellung und ihren Drang nach Freizügigkeit. Diese egozentrische Haltung fügt der Gemeinschaft auch in anderen Bereichen Schaden zu (z. B. beim Essen von Götzenopferfleisch, beim Verhalten der Frauen im Gottesdienst, bei der Feier des Abendmahls). Es fehlt der korinthischen Gemeinde an Nächstenliebe, einer Eigenschaft, der Paulus sich im folgenden unter Einsatz seiner ganzen Beredsamkeit zuwendet.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Ich denke, jeder Christ kennt die Worte von Paulus an die Korinther. Aber fast immer werden diese Verse auf eine Ortskirche angewendet. Was aber, wenn Jesus Christus das Haupt SEINER Kirche Weltweit ist? Was wenn die verschiedenen Streitigkeiten über Unterschiede der verschiedenen Glaubensgemeinschaften daran liegt, dass es unterschiedliche Organe oder Teile eines Körpers sind?
Würde es dir denn lieber sein, dass alle deine Organe wie deine Leber arbeiten würden? Oder alle Organe wie dein Magen arbeiten würde? Alle Organe haben ihre eigene Aufgabe! Warum sollte dass in der weltweiten Kirche Christi anders sein? Kann es sein, dass es NICHT sinnvoll ist, über die verschiedenen Ansichten zu streiten, anstatt diese sich anzuhören, darüber nachzusinnen, und dann stehen zu lassen? Mir ist aufgefallen, dass man unheimlich viel lernen kann, wenn man sich unterschiediche Glaubsauffassungen anhört. Nein, nicht alle können richtig sein. Aber manchmal ist es auch nur eine andere Ansicht, weil der andere gerade auf einer anderen Position steht. Dass was ich momentan in der Bibel vorfinde, habe ich vor Jahren noch abgeleht – es war ein Lernprozeß. Aber wenn jemand sagt, er verstehe alles richtig, dann denke ich, dass er nichts von dem allmächtigen und unendlichen Gott verstanden hat 😉

Wessen „Herde“?

Habet nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher gesetzt hat, die Versammlung Gottes zu hüten, welche er sich erworben hat durch das Blut seines Eigenen.
Elberfelder 1871, – Apg 20,28

Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, die der Heilige Geist eurer Aufsicht und Leitung anvertraut hat! Seid treue Hirten der Gemeinde, die Gott durch das Blut seines eigenen Sohnes für sich erworben hat!
Gute Nachricht Bibel – Apostelgeschichte 20,28

Und nun seht euch vor! Achtet darauf, die Herde Gottes — seine Gemeinde, die er durch das Blut seines eigenen Sohnes erkauft hat —, zu hüten und zu betreuen, über die der Heilige Geist euch als Älteste eingesetzt hat.
Neues Leben – Bibel 2006 – Apg 20,28

Ab jetzt müsst ihr auf euch selbst aufpassen und auf die ganze Gemeinde. Ihr seid für die wie ein Trainer, der vom Heiligen Geist angestellt wurde. Ihr sollt auf die Gemeinde aufpassen wie auf ein Team. Sie sind für euch von Gott teuer eingekauft worden, sein Sohn hat mit seinem Leben dafür bezahlt!
VolxBibel – Apostelgeschichte 20,28

Nicht einer Gemeinde, nicht einer Kirche, nicht einer Organisation gehört die „Kirche“ oder „Gemeinde“ oder „Versammlung“ – sondern diese gehört dem Vater, die ER durch das Blut Seines Sohnes erkauft hat und duch den Heiligen Geist leiten läßt.
Wenn deine „Gemeinde“ durch etwas anderes als den „heiligen Geist Jehovahs“ geleitet wird, dann ist sie wohl nicht entsprechnd der obrigen Aussage? Nein – wir dienen nicht Menschen – sondern unserem Schöpfer!

προσ-έχετε Imp. -έχω m. Dat. den Sinn richten auf; hier achten auf (B 1b), Acht geben auf (Menge); zur Sache vgl. 1Tim 4,16. ποίμνιον (Diminutivform v. ποίμνη „Herde“, aber ohne Diminutive Bdtg.) Herde; vgl. Lk 12,32 sowie Jh 10,16. ἐν V. 25. ἔ-θετο Aor. Med. τίθημι hier m. doppeltem Akk. (A97,15) jmdn. zu etwas machen (B II2b), jmdn. zu etwas bestellen (Menge); es ist nicht sicher, ob dies durch das Verleihen geeigneter Gaben (vgl. 1Kor 12,7–11) od. durch prophetische Weisung (vgl. 13,2.4; 1Tim 4,14) geschah. ἐπίσκοπος (< ἐπι-σκοπέω Acht geben auf, sorgen für) Aufseher, Hüter, Schützer; Vorsteher; später Bischof; vgl. Phil 1,1; 1Tim 3,2; Tit 1,7; die ἐπίσκοποι werden auch πρεσβύτεροι (V. 17) u. hier indirekt auch ποιμένες („Hirten“ [vgl. Eph 4,11]) genannt; andere ntl. Ausdrücke für „Vorsteher/Leiter“ sind προϊστάμενοι (1Thess 5,12; Röm 12,8), προεστῶτες (1Tim 5,17) u. ἡγούμενοι (Hb 13,7). ποιμαίνειν Inf. ποιμαίνω (als Hirte) weiden, hüten; übertr. (hütend, leitend, bewahrend, pflegend) sorgen für; fin. (A276); zur Sache vgl. 1Pt 5,1f u. Jh 21,16. περι-ε-ποιήσατο Aor. Med. -ποιέομαι für sich erwerben; eine aus der LXX bekannte Ausdrucksweise, die die Erwählung Israels durch Gott bez. (vgl. Eph 1,14; 1Pt 2,9; ähnl. Tit 2,14). διὰ τοῦ αἵματος τοῦ ἰδίου durch sein eigenes Blut (grammatisch-lexikalisch am nächstliegenden); aus biblisch-theologischen Gründen aber häufig: durch das Blut des Seinigen/des Eigenen = durch das Blut seines eigenen Sohnes (sprachl. etwa wie folgt begründbar: ἴδιος wird im Sinn v. hebr. יָחִיד jāḥîḏ einzig gebraucht; diesem entsprechen manchmal auch ἀγαπητός, ἐκλεκτός erwählt u. μονογενής7 einziges [Kind], einzigartig; subst. findet sich ἴδιος [aber Pl.] auch in 4,23; 24,23; Jh 1,11; 13,1 [Bruce, Apg, S. 434; vgl. Metzger, S. 426]).

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Paulus ‚Warnung an die Ältesten – Apostelgeschichte 20: 28–31

Paulus weist in Vers 28 auf verschiedene Aufgaben der Epheser-Ältesten hin: Pass auf dich und die ganze Herde auf, in der der Heilige Geist dich zu Bischöfen gemacht hat, um die Kirche des Herrn, die er gekauft hat, mit seinem eigenen Blut zu ernähren.

Der Ausdruck „Achte darauf“ bedeutet „halte deine Gedanken für dich“ als Älteste und für die ganze Herde, was die örtliche Kirche von Ephesus bedeutet. Sie werden hier Bischöfe genannt, ein Amt, zu dem der Heilige Geist sie berufen hat. Das griechische Wort für Bischof bedeutet „Aufseher“. Es ist das Wort episkopos, von dem das englische Wort „episcopalian“ stammt. Dies bezieht sich auf dasselbe Amt wie der Älteste in Vers 17. Das Amt des Ältesten und des Bischofs ist also dasselbe. Die Berufung war: die Gemeinde des Herrn zu ernähren. Das griechische Wort für Futter bedeutet „Hirte“, „Pflege“ oder „Pastor“ der Herde. Diese Ältesten oder Bischöfe waren auch Hirten und Pastoren. In der neutestamentlichen Kirche gelten die Begriffe Ältester, Bischof und Pastor für dieselben Personen, die dasselbe Amt innehaben. Jede Amtszeit betont einfach einen anderen Bereich ihres Dienstes: „Bischof“ betont das Konzept der Überwachung der Herde; „Ältester“ betont den Aspekt der Herrschaft unter der Herde; und „Hirte“ oder „Pastor“ betont den Aspekt der Fütterung der Herde.

Die Grundlage für ihre Arbeit war, dass dies die Herde war, die der Messias mit seinem eigenen Blut gekauft hatte. Das griechische Wort für gekauft bedeutet „für sich selbst reservieren oder bewahren“. Dies war das Mittel der Erlösung für die Kirche. Der Messias tat dies, um es durch sein Blut zu seinem eigenen Privatbesitz zu machen. Deshalb sollten diese Ältesten aufgrund der Position, die Gott ihnen gegeben hatte, auf ihre Verantwortung achten.

Die Verse 29–30 geben zwei Gründe an, warum sie darauf achten müssen. Der erste Grund ist in Vers 29 angegeben: Ich weiß, dass nach meiner Abreise schwere Wölfe unter euch eintreten werden, ohne die Herde zu schonen.

Nachdem er sie verlassen hat, weiß Paulus an diesem Punkt, dass schwere Wölfe eintreten werden. Das Wort „schwer“ bedeutet „räuberisch“ oder „hart“. Dies ist ein Begriff, den Jeschua in Johannes 10,12 für falsche Lehrer verwendet. Diese falschen Lehrer werden hereinkommen und die Herde nicht verschonen. Die Herde, um die sich diese Ältesten kümmern müssen, wird von falschen Lehrern angegriffen, die von außen hereinkommen und einen Teil der Herde zerstreuen. Wenn sie jedoch den Dienst von Paulus fortsetzen, um den gesamten Rat Gottes zu lehren, wird dies dazu beitragen, die Gefahr zu minimieren.

Der zweite Grund, warum sie aufpassen müssen, ist in Vers 30 angegeben: und aus deinem eigenen Selbst werden Menschen hervorgehen, die perverse Dinge sprechen, um die Jünger nach ihnen wegzuziehen.

Unter den Mitgliedern der Gemeinde selbst werden falsche Lehrer auftauchen. Ihre böse Tat wird perverse Dinge sprechen. Das griechische Wort für pervers bedeutet „sich abwenden“, „die Wahrheit verdrehen oder stören“. Sie werden anfangen, die Wahrheit dieses ganzen Rates Gottes zu verdrehen.

Ihr Zweck wird sein: die Jünger wegzuziehen; das heißt, die Kirche von innen heraus zu spalten, damit sie eine eigene Gefolgschaft haben und nicht länger der Führung der Ältesten folgen müssen. Tatsächlich war es die Erfüllung dieser Worte, die das Schreiben von 1 und 2 Timotheus erforderlich machte, was darauf hinweist, dass diese falschen Lehrer zu dieser Zeit unter den Gläubigen aufgetaucht waren (1 Tim. 1: 3–7, 19–20; 4: 1–7; 6: 3–5; 2 Tim. 1:15; 2: 16–18; 3: 1–9). Dieses Problem wird auch in Offenbarung 2: 1–7 behandelt.

Paulus ermahnt sie, in Vers 31 zuzusehen: Darum wacht und erinnert euch daran, dass ich innerhalb von drei Jahren aufgehört habe, nicht jeden Tag und jede Nacht mit Tränen zu ermahnen.

Basierend auf dem, was er gerade in den Versen 29–30 gesagt hatte: Darum wacht, wegen dieser beiden Gefahren, müssen sie wach bleiben und zuschauen. Die Grundlage seiner Ermahnung war: sich daran zu erinnern, dass innerhalb von drei Jahren die ungefähre Dauer seines Dienstes unter ihnen war. Sie sollten sich daran erinnern, dass er aufhörte, nicht jeden Tag und jede Nacht mit Tränen zu ermahnen. Paulus ermahnte sie alle in der Wahrheit mit Tränen. Nachdem sie ausreichend gewarnt wurden, müssen sie wach bleiben und wachsam sein, damit sie wissen, wann sie handeln und die Gläubigen warnen müssen.

Fruchtenbaum

Interessant – die Ältesten werden vom heiligen Geist ernannt und auch von diesem „trainiert“ oder geschult. Es gibt nicht einen oder mehrere Kontrolleure, die im Auftrage das ganze noch einmal kontrollieren – so als ob der heilige Geist einen Fehler gemacht haben könnte, und deshalb ein Aufseher die Fehler des heiligen Geistes ausbessern müsste. Auch gab es damals keine Leitung in „irgendwo“, die noch einmal gefragt werden müsste, ob der heilige Geist seine Arbeit richtig gemacht habe. Es war ganz einfach: der Vater hatte die Aufgabe schon verteilt!

Wie wichtig ist es?

Ständig hört man von sinkenden Zahlen von Gottesdienstbesuchern. Nicht nur das weniger Personen zum Gottesdienst gehen – es bleiben auch immer weniger Menschen Mitglied in einer Kirche.
Wenn man sich dann bei den sozialen Medien anschaut, welche Meinungen zu den Gründen angeboten werden – dann merkt man schnell, dass das, was für einige der Grund wäre, wieder in die Kirche zu gehen, für andere ein Grund wäre, dort auszutreten. Also was tun?
Was ist der wirkliche Grund?
Beim Lesen bin ich über ein Zitat gestolpert, dass ich hier mit euch teilen möchte:

Ich denke, das ist die wirkliche Ursache: Gott baut seine Kirche – sobald wir IHN aus dem Focus nehmen, hört ER auf zu bauen! Dann ist es nur noch ein Verein, eine org… und das Feuer, der Geist fehlen. Nur wenn es um IHN geht, dann ist Wachstum vorhanden!

Lehrer in der Gemeinde

Seid nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, daß wir ein schwereres (W. größeres) Urteil (O. Gericht) empfangen werden; denn wir alle straucheln oft. (O. viel, in vieler Hinsicht) Wenn jemand nicht im Worte strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln.
… So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge Siehe, ein kleines Feuer, welch einen großen Wald (O. Holzstoß) zündet es an! (O. nach anderer Les : Siehe, welch ein Feuer zündet welch einen Wald an)

Elberfelder 1871 – Jakobus 3:1,2,5

Nicht viele von euch sollten Lehrer werden, meine Brüder, denn ihr wisst, dass wir strenger beurteilt werden. Schließlich machen wir ja alle oft Fehler. Wer mit seinen Worten keine Fehler macht, ist ein vollkommener Mensch, der auch seinen ganzen Körper zügeln kann. … So ist auch die Zunge ein kleines Körperorgan und doch schwingt sie große Töne. Denkt nur daran, dass schon ein kleines Feuer einen großen Wald in Brand stecken kann!
neue Welt Übersetzung – 2018 Jakobus 3:1,2,5

Meine Geschwistera, es sollen nicht so viele von euch darauf aus sein, Lehrer der Gemeinde zu werdenb! Ihr wisst doch, dass wir ´Lehrereinmal besonders streng beurteilt werden. Wir alle lassen uns ja oft und in vieler Hinsicht etwas zuschulden kommen, ´am meisten jedoch bei dem, was wir sagen. Wenn jemand sich nie auch nur mit einem Wort etwas zuschulden kommen lässt, ist er ein vollkommenerc Mensch, der auch jeden anderen Bereich seines Lebensd unter Kontrolle halten kann.
… Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmenf, große Dinge zu vollbringen.
Wie ist es denn beim Feuer? Ein Funke genügt, um einen ganzen Wald in Brand zu setzen!

neue Genfer – Jak 3,1.2.5


Wieder mit der Anrede „liebe Brüder“ eröffnet Jakobus seine Argumentation zugunsten einer vernünftigen Begrenzung der Zahl der Lehrer. Offensichtlich hatten sich zu viele der neubekehrten Judenchristen zu Lehrern und damit auch zur Würde und zum Rang eines „Rabbis“ berufen gefühlt. Es ist unwahrscheinlich, daß Jakobus hier von offiziellen Lehrern im Range von Aposteln oder Propheten spricht. An dieser Stelle ist vielmehr von den inoffiziellen Lehrern (didaskaloi) bei den Zusammenkünften der Kirchengemeinschaft die Rede, bei denen es selbst Fremden gestattet war, das Wort zu ergreifen. Der Apostel Paulus machte häufig von diesem Recht, das Besuchern der jüdischen Synagoge eingeräumt wurde, Gebrauch. Jakobus beklagt hier einfach, daß zu viele Gläubige allzu begierig sind, vor der Gemeinde zu sprechen und sich zu produzieren (vgl.Joh 3,10; 9,40-41 ).
Natürlich muß das Lehramt ausgeübt werden, doch diejenigen, die die Gemeinde unterweisen, müssen Verantwortungsgefühl für ihre Aufgabe haben in dem Bewußtsein, daß sie ein desto strengeres Urteil empfangen werden. Ein Lehrer wird nach strengeren Maßstäben beurteilt, weil er, nachdem er öffentlich dazu steht, genau zu wissen, was die Pflicht der Menschen ist, um so mehr gehalten ist, seine Erkenntnis auch zu befolgen.

Jakobus deutet hier nicht mit dem Finger auf diejenigen, die dieses Gebot verletzen, ohne sich selbst in den Tadel mit einzuschließen. Wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Nichts scheint dabei so gefährlich für einen Gläubigen wie eine vorschnelle Zunge. Wenn er sich aber im Wort nicht verfehlt (wörtlich „nicht strauchelt“), ist er ein vollkommener Mann, eine reife, vollendete Persönlichkeit (teleios aner). Er kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. Geistliche Reife setzt also ein Zähmen der eigenen Zunge voraus.

Die Zunge ist nur ein sehr kleiner Körperteil, aber sie kann viel bewirken. Das wird an drei Beispielen deutlich: dem Zaum des Pferdes, dem Ruder des Schiffes und dem kleinen Feuer, das den Wald in Brand setzen kann. Die Reichhaltigkeit von Bildern aus der Natur, derer sich Jakobus auch hier wieder bedient, erinnert an die Rede des Herrn, ist aber genauso typisch für das jüdische Denken. Der Wortgebrauch des Urtextes in dieser Passage gemahnt an die griechische Klassik und ist äußerst kunstvoll. Jakobus war also sowohl in der jüdischen Tradition als auch in der altgriechischen Literatur bewandert.
Die Pointe der verschiedenen Beispiele ist eindeutig: Wie der kleine Zaum, der den Pferden ins Maul gelegt wird, ihren ganzen Leib (lenken) kann, wie kleine Ruder große Schiffe steuern und ein kleines Feuer einen ganzen Wald verzehrt, so ist die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Die Verse richten sich vor allem an Gemeindeglieder, die dabei sind, sich zu Lehrern der Gemeinde aufzuschwingen. So sehr Jakobus einerseits von der Notwendigkeit der Lehre überzeugt ist und sich auch selbst als Lehrer sieht, so sehr betont er andererseits, dass dies keine Aufgabe für jedermann ist und weißt darauf hin, dass die Lehrer im Jüngsten Gericht ein strengeres Urteil zu erwarten haben (vgl. Mt 12,36.37). (2) Der Grund dafür ist, dass sich Lehrer immer wieder verfehlen. Die richtigen Worte zu finden ist eine so große Herausforderung, dass diejenigen, denen in diesem Bereich keine Fehler unterlaufen, vollkommene Menschen sind, die sich voll und ganz im Griff haben (vgl. Spr 10,19).

Die folgenden Verse begründen, warum die richtige Wortwahl so wichtig ist. (3-5a) Jakobus illustriert das mit Hilfe von zwei Beispielen. Zaumzeug und Ruder zeigen, dass derjenige, der die Macht über diese vergleichsweise kleinen Steuerungsmittel hat, in der Lage ist, große Dinge in die von ihm gewünschte Richtung zu lenken. So ist das auch mit der Zunge. Obwohl sie ein vergleichsweise kleines Körperteil ist, kann sie große Dinge bewirken.

Mainka – Jakobus

Übertreiben hier die Ausleger mit der harten Beschreibung?
Wenn wir uns kurz die Kirchengeschichte vor Augen führen: gerade diejenigen die die Lehre an sich gerissen haben, haben oftmals für neue Ideen oder gar Sekten gestanden! Wie gefährlich ist heute zum Beispiel das „Wohlstandsevangelium“ , dass so viele Christen davon abhält, die Bibel zu lesen, weil „sie ja schon gerettet sind“. Oder nehmen wir die Spaltung von den jüdischen Gemeinde – so dass wir weder wissen, was die Worte Jesu wirklich bedeuten, noch die Feiertage richtig feiern….
Um wie viel schwerer ist es heute, wirklich ein Lehrer zu sein – den die meisten Christen, die ich kennen gelernt habe, sind kaum in der Lage das NT zu erklären. Den Tanach – das AT – haben die wenigsten wirklich gelesen. So wird schnell ein Vers aus dem Zusammenhang gerissen, und eine neue Lehre aufgebaut – und die Zuhörer von Jehovah entfremdet. Deutlich sieht man dass dann an denen, die nicht mehr regelmäßig zu den Zusammenkünften gehen: diese sind oft sehr schnell völlig „ohne Glauben“ – es wurde keine Grundlage gelegt, und es wurde kein persönliches Verhältnis zum Lebengeber gelegt! Wirklich ein „verzehrendes Feuer“!

Seid nicht viele von euch Lehrern, meine Brüder, die wissen, dass wir ein schwereres Urteil erhalten werden.

James gibt an, dass die Position des Unterrichts den größten Missbrauch der Zunge vor allem durch ungeschickte oder ungeschulte Lehrer ermöglicht. Dies könnte auch die Verbreitung falscher Lehren in der Kirche einschließen. Der Unterricht muss auf diejenigen beschränkt sein, die die Gabe des Unterrichts besitzen. Sogar diejenigen mit der Gabe des Lehrens müssen darin geschult werden, das Wort Gottes zu exegetieren. Der griechische Text lautet wörtlich: „Drücken Sie sich nicht in die Rolle des Lehrens.“ Sie müssen sicher sein, dass das Unterrichten eine Antwort auf einen Anruf ist. Wenn er nicht viele sagt, meint er, dass einige die Position einnehmen müssen, die meisten jedoch nicht.

Der Grund, warum es wichtig ist, sich nicht in die Position des Lehrens zu drängen, ist, dass sie das größere oder schwerere Urteil erhalten. Mit dem Pronomen wir betrachtete sich Jakobus als Lehrer der Schrift. Er möchte sie jedoch warnen, dass sie sich nicht in diese Position drängen sollten. Das Urteil für einen Lehrer ist aufgrund der Einflussposition eines Lehrers schwerer. Das Urteil, von dem hier gesprochen wird, wird am Richterstuhl des Messias stattfinden. Beim Unterrichten muss die Zunge sorgfältig trainiert werden, da in diesem Bereich viel Schaden angerichtet werden kann.
Denn in vielen Dingen stolpern wir alle. Wenn jemand nicht in Worten stolpert, ist derselbe ein perfekter Mann, der auch den ganzen Körper zügeln kann.
James macht drei Aussagen in diesem Vers. Zunächst sagt er, dass wir alle auf viele Arten stolpern. Mit der Verwendung des Pronomen wir schließt sich James zu denen, die manchmal versagen oder stolpern. Wenn das Wort Stolpern wörtlich verwendet wird, bedeutet es „Pflichtversagen“, „Fehler“, „Sünde“. Es ist kein fataler Fehler, aber es hemmt den Fortschritt der Gläubigen. Die Zeitform zeigt eine wiederholte Aktion an. Alle Gläubigen stolpern in vielen Dingen, besonders aber in der Sprache. Die zweite Aussage ist, dass derjenige, der die Kontrolle über sein gleiches Sprechen hat, ein perfekter Mann ist, nicht im Sinne einer sündlosen Vollkommenheit, sondern in dem Sinne, dass er das Ziel der geistigen Reife erreicht hat. Die dritte Aussage ist, dass er daher seinen ganzen Körper zügeln oder kontrollieren soll. Mit anderen Worten, die Kontrolle der Zunge ist das Produkt des Glaubens; Wenn der Glaube die Zunge kontrollieren kann, kann er Selbstkontrolle über den ganzen Körper ausüben. Wer also die Kontrolle über sein Sprechen hat, hat ein Ziel erreicht und qualifiziert sich daher als Lehrer.

Der dritte Abschnitt enthält eine Beschreibung der Zunge und James macht in diesen Versen vier Punkte.

Der erste Punkt bezüglich der Kraft der Zunge beginnt mit zwei Beispielen. Das erste Beispiel sind die Zügel der Pferde in Vers 3: Wenn wir nun die Zügel der Pferde in den Mund nehmen, damit sie uns gehorchen, drehen wir uns auch um ihren ganzen Körper.

Ein kleines Zaumzeug im Maul des Pferdes kontrolliert den gesamten Körper des Pferdes. Der Zweck ist: dass sie uns gehorchen können. Mit diesem Zaumzeug an der richtigen Stelle kann man das Pferd drehen lassen, wie es will.

Dann gibt er in Vers 4 das zweite Beispiel für Schiffe und das Ruder: Siehe, auch die Schiffe werden, obwohl sie so groß sind und von rauen Winden angetrieben werden, von einem sehr kleinen Ruder gedreht, wohin der Impuls des Steuermanns führt .

Das Ruder ist ein sehr kleiner Teil des Schiffes, aber es ist das kleine Ruder, das das gesamte Schiff steuert. Dann sagt er, dass derjenige, der das Ruder kontrolliert, der Steuermann, derjenige ist, der die Richtung des Schiffes kontrolliert.

Nachdem er die Beispiele für die Zügel der Pferde, die Schiffe und das Ruder gegeben hat, macht er den Antrag in Vers 5a: Die Zunge ist also auch ein kleines Mitglied und rühmt sich großer Dinge.

So wie die Zügel und das Ruder große Dinge kontrollieren: So ist auch die Zunge ein kleines Mitglied, und doch rühmt sie sich großer Dinge. Durch die Kontrolle der Zunge können wir den ganzen Körper entweder auf gute oder auf schlechte Weise kontrollieren.



Die Zerstörungskraft der Zunge wird in Vers 5b gezeigt: Siehe, wie viel Holz wird durch wie kleines Feuer entzündet!

James gibt das Beispiel eines Feuers, indem die kleinsten Funken einen ganzen Wald zerstören können.

Die Anwendung ist, dass die Zunge auch wie ein Feuer in Vers 6 ist: Und die Zunge ist ein Feuer: Die Welt der Ungerechtigkeit unter unseren Mitgliedern ist die Zunge, die den ganzen Körper beschmutzt und das Rad der Natur in Brand setzt und ist von der Hölle in Brand gesetzt.

Die Anwendung, die James macht, ist: Die Zunge ist ein Feuer. So wie ein unkontrolliertes Feuer zerstörerisch ist, ist eine unkontrollierte Zunge ebenso zerstörerisch. Es ist: die Welt der Ungerechtigkeit unter unseren Mitgliedern. Im griechischen Text wird das Wort Ungerechtigkeit mit dem bestimmten Artikel „the“ geschrieben und bezieht sich auf die bekannten Mächte des Bösen, mit denen der Gläubige in ständigem Kontakt steht. Die Zunge ist einzigartig, denn kein anderer Teil des Körpers hat die Möglichkeit, Böses zu verursachen. Infolgedessen verunreinigt die Zunge den ganzen Körper. Das Wort befleckt bezieht sich auf einen moralischen Fleck. Die Natur und Funktion der unkontrollierten Zunge verschmutzt die gesamte Persönlichkeit des Menschen. Die Zunge setzt das Rad der Natur in Brand. Der Ausdruck Rad der Natur bezieht sich auf den Verlauf der menschlichen Existenz. Dieses Rad wird bei der Geburt in Bewegung gesetzt und bleibt während des gesamten Lebens erhalten. Es wird von einer unkontrollierten Sprache in Brand gesetzt, wie einem verleumderischen Bericht, der eine Gemeinschaft anstachelt, oder einer Propagandakampagne, die eine ganze Nation erregt. Das Feuer, das das ganze Leben zerstören kann, wird selbst von der Hölle entzündet. Das griechische Wort für Hölle ist die hellenisierte Form von zwei hebräischen Wörtern, gei und hinnom. Gehenna bezieht sich auf das Tal von Hinnom, ein Ort, der einst für Menschenopfer genutzt wurde. Gehenna bezieht sich auf den Feuersee. James zeigt, dass die Quelle der unkontrollierten Zunge die Hölle selbst ist. Das Feuer der Zunge wird gewöhnlich von den endlosen Feuer der Hölle gespeist, weil die Zunge sich konsequent vom satanischen Bösen benutzen lässt. Eine unkontrollierte Zunge kann ein Werkzeug von Satan und Dämonen sein, um die Feuer der Hölle zu verbreiten.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

ein Teil der Familie Gottes?

Also seid ihr denn nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes,

Elberfelder Bibel 1905 – Epheser 2,19

Ihr seid jetzt keine Ausländer mehr oder Leute ohne Staatszugehörigkeit, ihr gehört jetzt zum Volk von Gott, ihr seid jetzt Teil der Familie!

VolxBibel – Eph 2,19

 Ihr seid also nicht mehr Fremde und Ausländer, sondern habt die gleiche Bürgerschaft wie die Heiligen und gehört zur Hausgemeinschaft Gottes,

neue Welt Übersetzung – 2018 . – Eph 2,19

Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligen Volk gehören – Bürger des Himmels (sondern seid Mitbürger der Heiligen.); ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie.

Neue Genfer Übersetzung .- Eph 2,19


Ihr Menschen aus den anderen Völkern seid also nicht länger Fremde und Gäste. Ihr habt Bürgerrecht im Himmel zusammen mit den heiligen Engelnc, ihr seid Gottes Hausgenossen.

Gute Nachricht Bibel .- Eph 2,19

Bild von logos.com

ἄρα οὖν folglich, also. ξένος V. 12. πάρ-οικος Nachbar; hier der Fremde (der an einem Ort lebt, der nicht seine Heimat ist), Ausländer. συμ-πολίτης1 Mitbürger. οἰκεῖος Hausgenosse, Familienangehöriger.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Der neugewonnene Zugang zu Gott für die vormals Fernen hat eine bedeutsame Konsequenz: „Folglich seid ihr nun nicht mehr Fremde und Ausländer“.
In 1Mo 23,4 (vgl. auch 24,37; Ps 39,13) bezeichnet sich Abraham als „Fremdling und Beisasse“ in Kanaan, dem Land der Verheißung. Diese Formulierung wird in Hebr 11,13 im Hinblick auf den Weg des Glaubens interpretiert: Die Patriarchen waren unterwegs in das himmlische Land der Verheißung (vgl. 11,14ff). In gleicher Weise sind Christen „Fremdlinge und Pilger“ (1Petr 1,1; 2,11), weil sie auf dieser Welt „keine bleibende Stadt haben, sondern die zukünftige suchen“ (Hebr 13,14). Daher hat auch ihre Lebensweise dieser Grundsituation zu entsprechen: Sie sollen sich nicht in endgültiger Weise an Dinge dieses Lebens binden, sondern „haben, als hätten sie nicht“ (1Kor 7,29-40).
Eine weitere Bedeutung gewinnt der Doppelausdruck „Fremde und Ausländer“ im Blick auf die Stellung von Heiden- und Judenchristen: Waren die Heiden „zu jener Zeit … entfremdet vom Gemeinwesen der Verheißung“ (Eph 2,12), weil sie durch den Zaun des Gesetzes vom Gott Israels ferngehalten wurden, so ist diese Situation in Christus beseitigt und radikal verändert: Sie sind jetzt „Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes“.
Dies meint nicht, daß die Heidenchristen als „Mitbürger“ (griech.: sympolitai) der „Bürgerschaft Israels“ (griech.: politeia; Eph 2,12) eingegliedert werden. Das in Christus entstandene „Gemeinwesen“ der Kirche ist eine völlige Neuschöpfung, in die Angehörige aus Juden und Heiden jeweils im Glauben aufgenommen werden. Zwar trifft es keineswegs zu, daß die Geschichte Gottes mit seinem Volk durch Christus schlechthin aufgehoben und damit hinfällig geworden wäre, daß also die Kirche Israel einfach ersatzlos ersetzt hätte. Jedem Denken in diese Richtung gilt die mahnende Erinnerung des Paulus: „so sollst du wissen, daß nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich“, den ehemals wilden, nun aber eingepfropften Ölzweig (Röm 11,17.18). Dennoch vermittelt diese heilsgeschichtliche Situation Israels den Angehörigen des atl. Bundesvolkes keine Sonderstellung in dem Sinne, daß hier ein Sonderweg abseits des Glaubens an Jesus Christus eingeschlagen werden könnte. Die „Heiligen“, deren „Mitbürger“ die Adressaten geworden sind, bestehen weder aus Juden noch aus Judenchristen, sondern aus allen bereits zur Kirche Jesu Christi gehörenden Glaubenden.
( Vgl. Schnackenburg, a. a. O. 121, der auch die Deutung auf „die Engel als Repräsentanten der himmlischen Gemeinde“ erwägt; vgl. 1,18.)
Weil diese Stadt (griech.: polis) Gottes eine himmlische ist (vgl. Hebr 12,22), darum ist auch das Bürgerrecht (griech.: politeuma) im Himmel (Phil 3,20), das Erbteil (Eph 1,14.18), an dem die Christen ja bereits in Jesus Christus Anteil haben (2,6).
Mit dem Bild von der Stadt („Mitbürger“) ist das Bild des Hauses verbunden: „Hausgenossen Gottes“. Die Gemeinde ist „geistliches Haus“ (1Petr 2,5; vgl. 4,17), zu dem „Hausgenossen des Glaubens“ (Gal 6,10) gehören.

Wuppertaler Studienbibel

In diesen Versen präsentiert Paulus das Resultat (»Folglich nun«) dessen, was er in den V. 11-18 entfaltet hat. »Nicht mehr Fremde und Randbewohner« (V. 19 a) spielt auf die in V. 11-12 beschriebene ursprüngliche Entfremdung der Heiden an. Die hier gebrauchten Begriffe stammen aus dem zivilen Bereich des Stadtlebens, werden nun aber im übertragenen Sinne – also mit geistlicher Bedeutung – verwandt. »Fremde« sind Menschen, die in einer Stadt kein Bürgerrecht haben. »Randbewohner« sind von den Bürgern geduldete Ortsfremde, die u. U. außerhalb der Stadtmauern wohnen mussten. Im geistlichen Bereich leben die ehemals heidnischen Empfänger des Eph nicht mehr so. Sie gehören voll und ganz zum Gottesvolk – verbunden sowohl mit den übrigen Gliedern des Volkes Gottes als auch mit Gott selbst.

Dieser Doppelaspekt wird beschrieben mit der Aussage: »… sondern (ihr) seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.« Manche Ausleger meinen, dass mit den »Heiligen« die Engel gemeint seien. Verwiesen wird dann auf die jüdische Gemeinschaft von Qumran, die sich mit den u. a. als »Heilige« bezeichneten Engeln verbunden wusste (»denen, die Gott erwählt hat, hat er gegeben zu ewigem Besitz, und Erbteil hat er ihnen gegeben am Los der Heiligen, und mit den Söhnen des Himmels hat er verbunden ihre Gemeinschaft zur Gemeinde der Einung, zum Kreis des heiligen Baus«, 1 QS XI, 7ff.; »Und die Gemeinde deiner Heiligen ist in unserer Mitte zu ewiger Hilfe«, 1 QM XII, 7; »Und den verkehrten Geist hast du gereinigt von vieler Missetat, damit er eintrete in den Standort mit der Heerschar der Heiligen und komme in die Einung mit der Gemeinde der Himmelssöhne«, 1 QHod III, 21f.). Und doch würde dieser Hinweis auf die Gemeinschaft von Menschen und Engeln in der Gemeinde an dieser Stelle im Eph überraschen.

In 1,1 sind mit den »Heiligen« eindeutig die Glieder der christlichen Gemeinde bezeichnet; und so doch wohl auch in Eph 1,18 b. Dann würde aber überraschen, wenn hier in Eph 2,19 die »Heiligen« plötzlich, ohne nähere Erläuterung, als Engel verstanden werden sollten. Zudem knüpft V. 19 ja zusammenfassend an die vorangehenden Verse an, und dort war nicht von der Vereinung von Menschen und Engeln in der Gemeinde die Rede, sondern von einander früher entfremdeten Menschen. Damit ist der Gedankengang klar: Waren die Leser früher dem Gottesvolk entfremdet, sind sie nun vollberechtigte Glieder in der Schar der Heiligen, d. h. in der glaubenden Gemeinde, dem Gottesvolk. Zugleich sind sie »Hausgenossen Gottes«, also auch Gott nicht mehr entfremdet, sondern bei ihm zu Hause! (Vgl. auch in V. 16 den Doppelaspekt des Versöhntseins miteinander und mit Gott in der Gemeinde.)

Gerhardt Maier – Edition C

So (ara oun) seid ihr, d. h. die Heiden, nun nicht mehr Gäste (xenoi;vgl. V. 12) und Fremdlinge. Von nun an sind die gläubigen Heiden Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Sie werden Teil der Gemeinschaft der Erlösten aller Zeiten, angefangen bei Adam. Das bedeutet jedoch nicht, daß die Gemeinde die Segnungen erbt, die ursprünglich Israel verheißen wurden. Eine solche Deutung ist aus drei Gründen nicht möglich: (1) Paulus befaßt sich in diesem Kontext mit dem „neuen Menschen“ (V. 15), dem „einen Leib“ (V. 16). Das heißt nicht, daß die Heiden in das Volk Israel aufgenommen werden, sondern daß gläubige Juden und gläubige Heiden gemeinsam eine neue „Menschheit“ bilden. (2) Paulus sagt insbesondere, daß die Heiden „Mitbürger der Heiligen“ und „Hausgenossen Gottes“ werden, er benutzt nicht das Wort „Israel“. Wenn er hätte sagen wollen, daß die Gemeinde „Israel“ wird, hätte er, wie in Vers 11, beide Gruppen genannt. (3) Paulus erklärt, daß diese neue Beziehung „auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, erbaut“ ist (V. 20). Das aber geschah an Pfingsten, nicht schon im Alten Testament. Es stimmt zwar, daß die heidnischen Gläubigen zu den Erlösten aller Zeiten gehören werden (V. 19), doch ihre Aufnahme – zusammen mit den gläubigen Juden – in die „neue Menschheit“ begann erst, als an Pfingsten die Kirche gegründet wurde.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Die Universalkirche – Epheser 2: 19–22

Im dritten Abschnitt schließt Paulus mit vier Punkten auf die Erbauung ab.

Dann seid ihr also keine Fremden und Reisenden mehr, sondern Mitbürger der Heiligen und des Hauses Gottes, die auf dem Fundament der Apostel und Propheten errichtet wurden, wobei Christus Jesus selbst der Hauptgrundstein ist. in dem jedes einzelne Gebäude, passend zusammengerahmt, zu einem heiligen Tempel im Herrn heranwächst; in dem ihr auch zusammen gebaut seid für eine Behausung Gottes im Geist.

Zusammen sind wir jetzt: Erstens, das Haus Gottes, wir sind die universelle Kirche (Vers 19); zweitens ist das Fundament [der Universalkirche] die Apostel und Propheten (Vers 20). Dies sind die neutestamentlichen Apostel und Propheten, wobei der Messias selbst der Hauptgrundstein ist. Drittens ist dieses Haus Gottes mit dem Fundament der Apostel und Propheten ein heiliger Tempel im Herrn; Die Universalkirche ist ein heiliger Tempel (Vers 21). Und viertens ist diese universelle Kirche eine Behausung Gottes im Geist (Vers 22).

Der Heilige Geist wohnt nicht nur im einzelnen Gläubigen, er wohnt auch in der örtlichen Kirche und er wohnt in der universellen Kirche. Alle drei Bereiche der Wohnung haben einen Einfluss auf das spirituelle Leben des Gläubigen.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

In Epheser 3: 1 erklärt Paulus, dass er im Namen der Heiden ein Gefangener geworden ist. Hintergrund für 3: 1 ist seine Lehre in 2: 11–22, in der er schrieb, dass die Heiden aufgrund des mosaischen Gesetzes, das als mittlere Trennwand diente, um die Heiden zu halten, nicht die geistigen Segnungen der jüdischen Bündnisse genossen hatten als Nichtjuden, weg von den geistigen Segnungen der jüdischen Bündnisse (2: 11-12). Der Tod des Messias brach diese Trennmauer nieder und brachte die Heiden näher (2: 13-15). Der Messias hat nun Juden und Nichtjuden zu einem Körper vereinigt (2: 16–18), und dieser eine Körper ist die Kirche (2: 15–22). In Kolosser 1:15 beschreibt Paulus die Kirche als den Leib des Messias. Bis dahin gab es nur zwei Einheiten: Juden und Nichtjuden. Aber jetzt hat er eine neue dritte Einheit geschaffen, die sowohl jüdisch als auch nichtjüdisch ist: die Kirche, den Leib des Messias. Die Heiden sind Mitbürger der jüdischen Gläubigen des Hauses Gottes (2:19); Das Fundament dieses Haushalts, das Fundament der Kirche, sind die Apostel und Propheten des Neuen Testaments, wobei Jesus der Grundstein ist (2:20). und diese Kirche ist jetzt der Tempel Gottes (2: 21-22). Paulus ‚Berufung war es, die Heiden im Körper zu erklären. All dies ist der Hintergrund für Paulus ‚Aussage in 3: 1, dass er im Namen der Heiden ein Gefangener geworden ist.

Fruchtenbaum – Schritte des Messias

Zu welcher Gruppe gehörst DU? Hier in Epheser werden ALLE Christen in einer Gruppe zusammen gesehen. Nichts mit unterschiedlicher Hoffnung – oder? Entweder ist der Blick auf Gottes Weltregierung, oder der Blick ist auf das „ich und diese Welt“ gerichtet.
Die Kirche ist ein Leib! Nicht zwei – und das Haupt dieses Leibes ist nicht in irgendeinem Land auf der Erde – sondern das Haupt dieser Gemeinschaft ist Jesus selbst! Jeder, dessen Oberhaupt, dessen geistliche Leitung nicht Jesus ist, kann sich damit auch nicht wirklich als Christ bezeichnen.

Apostelgeschichte 15

Spannend, was die Bibel berichtet, und wie verschiedene Glaubensrichtungen die Verse aus dem Zusammenhang reißen, um ihren „Vatikan“ biblisch zu stützen.
Als erstes wäre zu erwähnen, dass der Saulus von Jesus direkt zum „Apostel“ befürdert wurde, und dass gemäß der Bibel dann Paulus von seiner Heimatgemeinde zum missionieren (und nicht von anderen Aposteln) ausgeschickt wurde. Aber zu diesem Thema vielleicht einen anderen Tag.
Sehen wir uns Apostelgeschichte 15 im Zusammenhang an, stellen wir fest, dass es „Glück“ war, dass Paulus und Barnabas nach Jerusalem geschickt wurden. Denn wenn die in Vers 1 erwähnten „etliche“ aus einem anderen Gebiet gekommen wären, wären Paulus und Barnabas nämlich dort hingeschickt worden, um das von „etlichen“ aufgebaute Problem zu lösen. Ganz im Gegensatz zu heute, wo man sich übers Internet über die Probleme ausläßt, war es unter Christen im 1.Jahrhundert üblich, die Worte Jesu anzuwenden, und den direkten Kontakt zu suchen. So auch in Apg 15 – die Abgesandten werden zu der Stadt geschickt, wo das Problem herkommt: und das ist zum Glück für die vielen Kirchen halt diesmal auch der Ort wo die meisten der Apostel beteten und predigten!
Dann darf man auch nicht vergessen, dass die Apostel nicht als Gruppe zusammen blieben und auch nicht für weitere Beschlüsse zusammen kamen. Die Apostel (und zum Teil sogar „Nichtapostel“), die für das Schreiben der im NT gesammelten Briefe und Berichte verantwortlich zeichen, haben diese Briefe und Berichte unter dem heiligen Geist geschrieben und haben sich dabei NICHT mit den anderen Apostel abgestimmt oder beraten!

Aber nun eine ausführliche Ausführung ( von Fruchtenbaum mit Übersetzungstool):


Dieser große Rat in Jerusalem liegt zwischen der ersten und zweiten Missionsreise von Paulus. Einerseits wurde das Jerusalemer Konzil notwendig, weil sich auf der ersten Missionsreise viele, viele Nichtjuden zur Akzeptanz des Messias wandten, abgesehen vom Gesetz Mose und der Beschneidung. Andererseits wären weitere Missionsaktivitäten von Paulus, wie seine zweite Missionsreise, unmöglich gewesen, bis dieses spezielle Problem ein für alle Mal gelöst worden wäre. Deshalb haben wir an dieser Stelle in der Apostelgeschichte den Jerusalemer Rat.

Der Einfachheit halber wurde diese Studie in vier separate Abschnitte unterteilt: den Anlass, die Erklärungen des Rates, die Entscheidung des Jerusalemer Rates und den Bericht an die Kirche in Antiochia.


I. DIE GELEGENHEIT – AKT 15: 1–5

A. Die Frage der nichtjüdischen Beschneidung – Apostelgeschichte 15: 1

Und bestimmte Männer kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder und sprachen: Wenn ihr nicht nach dem Brauch Mose beschnitten werdet, könnt ihr nicht gerettet werden.

In Vers 1 wird das Problem klar dargelegt: Nichtjüdische Beschneidung. Nach der ersten Missionsreise von Paulus und Barnabas, nachdem sie sich bei der Kirche von Antiochia gemeldet und einige Zeit mit der dortigen Kirche verbracht hatten, wurde das Problem aufgeworfen, als: bestimmte Männer aus Judäa herabkamen. Diese Männer waren Mitglieder der Beschneidungspartei, die bereits in Apostelgeschichte 11: 2 erwähnt wurde und Peter herausgefordert hatte, in das Haus eines unbeschnittenen Nichtjuden zu gehen. Diese Männer waren nicht von der Kirche von Jerusalem gesandt worden; Sie kamen einfach von selbst nach Antiochia. Dass sie nicht aus Jerusalem gesandt worden waren, wird in Apostelgeschichte 15:24 deutlich. In Galater 2 bezog sich Paulus auf dasselbe Jerusalemer Konzil, und dies waren dieselben Männer, die in Galater 2: 4 als falsche Brüder beschrieben wurden.

Sie kamen und lehrten die Brüder. Die griechische Zeit bedeutet, dass sie anfingen zu lehren, und sie hielten daran fest; sie begannen entschlossen zu unterrichten. Der Begriff Brüder bezieht sich hier auf die nichtjüdischen Gläubigen, denn sie haben die nichtjüdischen Gläubigen ausgewählt, weil sie nicht beschnitten wurden. Zu diesen nichtjüdischen Gläubigen sagten sie: Wenn ihr nicht nach der Art Moses beschnitten werdet, könnt ihr nicht gerettet werden. Dies war das Diktum, das die Judaisten den Heiden vorlegten: Glaubende Heiden werden erst gerettet, wenn sie beschnitten sind. Dies ist Rettung durch Werke, Rettung durch Ritual. So wie bestimmte Gruppen heute die Gläubigen lehren: „Du bist nicht wirklich gerettet, bis du getauft wurdest“, so gab es eine frühere Häresie: „Du bist nicht gerettet, bis du beschnitten wurdest.“ Beide sind gleichermaßen falsch. Beide beinhalten die Errettung durch Werke, die Errettung durch Rituale.

Die Entscheidung der Kirche von Antiochia – Apostelgeschichte 15: 2

Und als Paulus und Barnabas keine kleine Meinungsverschiedenheit hatten und mit ihnen fragten, ernannten die Brüder, dass Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen wegen dieser Frage zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem gehen sollten.

Die Entscheidung wurde getroffen: als Paulus und Barnabas keine kleine Meinungsverschiedenheit hatten und mit ihnen fragten. Mit anderen Worten, diese beiden Männer, die ihre erste Missionsreise abgeschlossen hatten und unzählige Nichtjuden gerettet hatten, ließen es nicht zu, dass die Nichtjuden von diesen selbsternannten „Hütern der Orthodoxie“ geschlagen wurden. Das Wort für Zwietracht im Griechischen bedeutet „Aufruhr“ oder „Ausbruch“. Das Wort impliziert, dass die Judaisten viel Streit verursacht haben. Sie lösten die schöne Einheit der Kirche von Antiochia auf, die bis zum Ende von Kapitel 14 bestanden hatte.

Also ernannten die Brüder eine offizielle Delegation, darunter Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen, die hier nicht genannt werden, aber einer von ihnen war Titus gemäß Galater 2: 1–5. Sie wurden wegen dieser Frage zu den Aposteln und Ältesten geschickt. Die Kirche von Antiochia hat mit Bedacht entschieden, dass dieses Problem durch eine Untersuchung gelöst werden sollte, die an die Führung der Jerusalemer Kirche gerichtet werden soll. Wieder einmal sagt Lukas, nach Jerusalem zu gehen, bedeutet hinaufzugehen.

Es gab zwei Kategorien von Führern der Jerusalemer Kirche: Erstens die Apostel, die innere Gruppe der Zwölf Apostel, die die Autorität hatten, zu binden und zu verlieren, dh entweder zu erlauben oder zu verbieten; und zweitens die Ältesten, die die eigentlichen Herrscher waren und fortfahren würden, nachdem das apostolische Amt mit dem Tod des letzten Apostels aufgehört hatte.

Die Reise nach Jerusalem – Apostelgeschichte 15: 3

Als sie von der Kirche auf ihren Weg gebracht wurden, gingen sie sowohl durch Phönizien als auch durch Samaria und erklärten die Bekehrung der Heiden. Und sie bereiteten allen Brüdern große Freude.

Vers 3 beschreibt die Reise. Sie wurden daher aus den in Vers 2 genannten Gründen: von der Kirche auf ihren Weg gebracht; Mit anderen Worten, sie wurden von der Kirche unter einer Eskorte als Ehrenzeichen ausgesandt. Sie wurden von der Gemeinde großartig abgeschickt.

Sie gingen dann in einer schrittweisen Prozession durch zwei Gebiete: Phönizien, wo es nichtjüdische Kirchen gab; und Samaria, wo sich die samaritanischen Kirchen befanden. Gott hatte die Samariter in Kapitel 8 angenommen und Er hatte die Heiden in Kapitel 10 angenommen. aber jetzt war das Problem der nichtjüdischen Beschneidung aufgetaucht. Auf ihrem Weg nach Jerusalem sammelten sie Unterstützung von anderen nichtjüdischen Kirchen sowie von den samaritanischen Kirchen. Das Thema, das sie in Phönizien und Samaria erklärten, war die Bekehrung der Heiden. Sie erzählten die Geschichten und Erfolge ihrer ersten Missionsreise. Ihr Punkt war, dass diesen Heiden die Erlösung gewährt worden war, ganz abgesehen von der Beschneidung.

Das Ergebnis war, dass sie in den Kirchen allen Brüdern große Freude bereiteten. Die griechische Zeitform bedeutet, dass sie ständig in einem Zustand der Freude waren.

Das Treffen mit der Jerusalemer Kirche – Apostelgeschichte 15: 4–5

Und als sie nach Jerusalem kamen, wurden sie von der Kirche, den Aposteln und den Ältesten empfangen und sie probten alles, was Gott mit ihnen getan hatte. Aber es erhoben sich einige Sekten der Pharisäer, die glaubten und sagten: Es ist notwendig, sie zu beschneiden und sie zu beauftragen, das Gesetz Mose zu halten.

In Vers 4, als sie schließlich in Jerusalem ankamen, wurden sie von der Kirche im Allgemeinen, von den Aposteln und von den Ältesten öffentlich empfangen. Paulus bezieht sich auch in Galater 2: 2 darauf. Sie erzählten dann ihre erste Missionsreise.

Vers 5 berichtet über die Opposition. Diese Leute waren Pharisäer, die tatsächlich Gläubige geworden waren; aber sie blieben immer noch in der pharisäischen Partei. Dies war die Beschneidungspartei der Apostelgeschichte 11: 2.

Ihr Anspruch war zweifach. Erstens: Es ist notwendig, sie zu beschneiden, weil die Beschneidung das Mittel war, sich dem Gesetz Mose zu unterwerfen. und zweitens, sie zu beauftragen, das Gesetz Mose zu halten. Nicht nur, um sich zunächst durch Beschneidung dem Gesetz zu unterwerfen, sondern um weiterhin ein Leben nach dem Gesetz zu führen.

Zu diesem Zeitpunkt ereigneten sich die Ereignisse in Galater 2: 1–10. Nach dieser Passage kamen falsche Brüder aus Jerusalem nach Antiochia und predigten die Beschneidung, aber Paulus und Barnabas widersetzten sich ihnen. Dann beschloss die Kirche von Antiochia, Paulus, Barnabas und andere, wie Titus, zu den Aposteln und Ältesten der Kirche von Jerusalem zu schicken. Den Galatern zufolge ging Paulus durch Offenbarung auf, eine Offenbarung, die von Gott zu ihm kam und die von der Kirche von Antiochia anerkannt wurde. Auf dem Weg nach Jerusalem besuchten sie andere Kirchen; und bei ihrer Ankunft hatten sie einen öffentlichen Empfang, die erste Versammlung der Kirche, auf die in Galater 2: 2 Bezug genommen wird.

Sie hatten dann ein privates Treffen mit Peter, John und James. Paulus überzeugte sie für seine Ansicht über die Freiheit der Heiden vom Gesetz, aber andere legten ihr eigenes Programm für den Umgang mit der Situation fest. Während die Judaisten planten, beschlossen Paulus, Barnabas und die Führer der Jerusalemer Kirche, ihre eigene Strategie und ihr eigenes Programm zu planen, wie sie mit den Judaizern in der öffentlichen Versammlung umgehen sollten. Dann kam die öffentliche Versammlung selbst, die die zweite Versammlung der Kirche war.

Die Versammlung der Kirche – Apostelgeschichte 15: 6

Und die Apostel und die Ältesten versammelten sich, um über diese Angelegenheit nachzudenken.

Die Versammlung der Kirche wurde im Auftrag der Apostel und Ältesten einberufen. Die Führer übernahmen die Angelegenheit, die zweifach war. Erstens die Frage der nichtjüdischen Beschneidung; und zweitens die Frage der Heiden und des Gesetzes von Moses. Dieses entscheidende Treffen erwies sich als Wendepunkt in der Geschichte der Kirche.


Das Zeugnis von Petrus – Apostelgeschichte 15: 7–11

Einleitung – Apostelgeschichte 15: 7a

Und als es viele Fragen gegeben hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen:

Der Anlass war: als es viele Fragen gegeben hatte. Mit anderen Worten, den Judaisten, der Beschneidungspartei, wurde reichlich Gelegenheit gegeben, ihren Fall darzulegen. Es gab keinen Versuch, die Debatte abzubrechen. Nachdem ihnen genügend Zeit gegeben worden war, stand Petrus auf und sprach zu ihnen:


Peters Ansprache – Apostelgeschichte 15: 7b – 11

Dies ist das letzte Mal, dass Petrus in der Apostelgeschichte erscheint. In seiner letzten Ansprache behandelte er die Heiden in den Versen 7b – 9 und wies auf zwei Dinge hin.


Gottes Wahl – Apostelgeschichte 15: 7b

Brüder, ihr wisst, dass Gott vor einiger Zeit unter euch die Wahl getroffen hat, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und glauben sollen.

Es war Gott, der die Heiden erwählte, und Petrus sprach sie als Glaubensgenossen an: Brüder, ihr wisst, dass vor einiger Zeit unter Bezugnahme auf Kapitel 10 zwischen Kapitel 10 und 15 etwa zehn bis zwölf Jahre vergangen waren. Gott hat damals unter euch die Wahl getroffen; das heißt, Gott wählte aus dem Körper der jüdischen Gläubigen das durch meinen Mund. Mit anderen Worten, Gott wählte Petrus unter den jüdischen Gläubigen aus, um ihn zu den Heiden zu senden, damit sie… das Evangelium hören und glauben sollten. Da Petrus die Schlüssel des Königreichs besaß, musste er sie verwenden, um die Heiden hereinzulassen, wie er es in Kapitel 10 mit Cornelius getan hatte. Daher war Petrus, der Hauptapostel, für den Beginn der Heidenevangelisation verantwortlich. Aber es war Gottes Wahl, nicht die von Petrus, dass die Heiden das Evangelium hören sollten.

Die Authentifizierung des Heiligen Geistes – Apostelgeschichte 15: 8–9

Und Gott, der das Herz kennt, gibt ihnen Zeugnis und gibt ihnen den Heiligen Geist, so wie er es uns getan hat. und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen und reinigte ihre Herzen durch Glauben.

In Vers 8 wurde der Heilige Geist den Heiden gegeben, die glaubten. Dies war der Hauptbeweis für die Akzeptanz der Heiden. Petrus hatte diese Beweise bereits zweimal verwendet: in Apostelgeschichte 10: 44–48; und 11: 15–17. Es war die Tatsache, dass diesen Heiden der Heilige Geist gegeben worden war, die zeigte, dass Gott sie durch Gnade durch Glauben angenommen hatte, abgesehen von der Beschneidung und abgesehen von den Werken des Gesetzes, so wie er es uns angetan hatte; das heißt, so wie es bei uns Juden war, so war es auch bei diesen Heiden.

Deshalb gab Gott in Vers 9 den Heiligen Geist durch Gnade, durch Glauben, ohne Unterschied zwischen uns und ihnen. Dies liegt daran, dass sowohl Juden als auch Nichtjuden Sünder sind und sowohl Juden als auch Nichtjuden auf dieselbe Weise gerettet werden: durch Gnade, durch Glauben. Beide empfangen den Geist auf derselben Grundlage. Sie erhielten die Reinigung ihres Herzens durch Glauben, nicht durch Werke, nicht durch Zeremonie, nicht durch Rituale, sondern durch Glauben.


Peters Herausforderung – Apostelgeschichte 15: 10–11

Warum also macht ihr Gott vor Gericht, damit ihr den Jüngern ein Joch auf den Hals legt, das weder unsere Väter noch wir ertragen konnten? Aber wir glauben, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus gerettet werden, genauso wie sie.

Nachdem Petrus dies gesagt hatte, forderte er sie in Vers 10 heraus: Nun also; das heißt, im Lichte dessen, was gerade in früheren Versen gesagt wurde: Warum macht ihr eine Prüfung Gottes? Die heidnische Erlösung herauszufordern bedeutete, Gott vor Gericht zu stellen. Die Prüfung lautete: Ihr sollt den Jüngern ein Joch auf den Hals legen. Das Gesetz war in der Tat ein Joch gemäß Galater 5: 1. Diese Jünger waren nichtjüdische Gläubige, und die Tatsache, dass Petrus das Wort Jünger verwendete, wenn er sich auf sie bezog, zeigte, dass er sie als Glaubensgenossen akzeptierte. Warum sollten sie ein Joch tragen müssen, das selbst die Juden, weder unsere Väter noch wir dieser heutigen Generation, nicht ertragen konnten? Der Punkt, den Petrus machte, war: „Warum diese Heiden zwingen, das zu tun, was wir selbst nicht konnten?“ Das ist in der Tat das, was sie tun würden, indem sie verlangen, dass nichtjüdische Gläubige beschnitten werden. Dies zu fordern hätte zwei Ergebnisse: Erstens würde es Gott auf die Probe stellen; und zweitens würde es die Jünger unter ein unerträgliches Joch bringen.

Schließlich kam Petrus in Vers 11 zu dem Schluss, dass die Erlösung tatsächlich durch die Gnade unseres Herrn Jesus erfolgt. Indem Petrus ihn Herrn nannte, erklärte er, dass Jeschua (Jesus) der Agent der Gnade sei, der das Heil schenkt. Die Juden mussten nur glauben, auf die gleiche Weise gerettet zu werden wie sie. Die Erlösung erfolgte für beide Gruppen durch Gnade durch Glauben.

Um Peters Argument zusammenzufassen: Erstens war es Gottes Entscheidung, dass die Heiden das Evangelium hören sollten; zweitens gab er ihnen den Heiligen Geist ohne Unterschied und ohne Diskriminierung, was der Beweis für ihre Akzeptanz war; und drittens war das Gesetz ein unerträgliches Joch für die Juden. Warum also den Heiden zufügen?

Das Zeugnis von Barnabas und Paulus – Apostelgeschichte 15:12

Und die ganze Menge schwieg; und sie hörten auf Barnabas und Paulus und probten, welche Zeichen und Wunder Gott unter ihnen durch die Heiden gewirkt hatte.

Nachdem Peter seine Argumentation beendet hatte: Die ganze Menge schwieg, einschließlich derer, die die Beschneidung befürworteten, derer, die dagegen waren, und derer, die neutral blieben und sich nicht sicher waren, wie sie sich entscheiden sollten. Sie verstummten nach Peters Rede und sie verstummten infolge von Peters Rede.

Nun hörten sie auf Barnabas und Paulus. Sie hörten mit gespannter Aufmerksamkeit zu, als beide probten, welche Zeichen und Wunder Gott unter ihnen durch die Heiden gewirkt hatte. Der Punkt war, dass Gott sie während ihrer ersten Missionsreise nicht erfolgreich gemacht hätte, wenn er nicht gewollt hätte, dass die Heiden das Evangelium hören. Die Tatsache, dass er wollte, dass sie es hörten, wurde durch die Tatsache belegt, dass er ihnen Wohlstand verschaffte.

Die Überlegungen – Apostelgeschichte 15: 13-18

Und nachdem sie ihren Frieden gehalten hatten, antwortete Jakobus und sprach: Brüder, hört mir zu: Symeon hat geprobt, wie Gott zuerst die Heiden besuchte, um ihnen ein Volk für seinen Namen zu nehmen.

Vers 13a gibt die Einführung. Nachdem Barnabas und Paul ihre Zeugenaussagen und Aussagen beendet hatten, verstummten sie und James antwortete. Er war der Älteste, also sprach er natürlich zuletzt. Als Oberhaupt der Kirche zu dieser Zeit war es seine Verantwortung, eine Lösung anzubieten. Vers 13b offenbart die Adressaten: Brüder, was in diesem Zusammenhang jüdische Glaubensgenossen bedeutet, hören mir zu.

In Vers 14 fasste er Peters Zeugnis zusammen. Er nennt ihn Symeon, die aramäische Form für den hebräischen Simon. Dies ist dieselbe Form, die Petrus in 2 Petrus 1: 1 von sich selbst verwendet hat. Symeon hat geprobt, er gab sein persönliches Zeugnis davon, wie Gott zuerst die Heiden besuchte. Die nichtjüdische Evangelisation wurde zuerst von Petrus begonnen und dann von Paulus fortgesetzt. Gott besuchte durch Petrus die Heiden, um sie zu retten: um ihnen ein Volk für seinen Namen zu nehmen.

Dies ist ein Hauptzweck der nichtjüdischen Erlösung. Gott hatte immer ein Volk für seinen Namen unter den Juden, denn es gibt immer einen gläubigen jüdischen Überrest. Jetzt wird er auch ein Volk unter den Heiden haben; Jetzt wird es auch einen gläubigen nichtjüdischen Überrest geben. Ein zweiter Zweck der nichtjüdischen Errettung ist in Römer 11: 13-14 angegeben: Juden zur Eifersucht zu provozieren, damit auch sie gerettet werden. Nichtjüdische Gläubige werden ermutigt, alles zu tun, um jüdische Missionen finanziell und materiell zu unterstützen. sondern auch als Zeugnis für jüdische Menschen, die sie vielleicht kennen.

Um zu beweisen, dass dies Teil von Gottes Programm war, zitierte Jakobus das Alte Testament in den Versen 15–18: Und dem stimmen die Worte der Propheten zu; Wie geschrieben steht: Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Stiftshütte Davids wieder bauen, die gefallen ist. Und ich werde die Ruinen davon wieder aufbauen, und ich werde es aufstellen, damit die Überreste der Menschen nach dem Herrn suchen, und alle Heiden, nach denen mein Name genannt wird, spricht der Herr, der diese Dinge bekannt macht alt.

In Vers 15 führte Jakobus sein Zitat ein, indem er sagte: Dem stimmen die Worte der Propheten zu. Die spezifische Prophezeiung war Amos 9: 11-12. Dies fällt in die Kategorie der wörtlichen Prophezeiung plus Anwendung. Wörtlich spricht Amos 9 vom Königreich, in dem Nichtjuden gerettet werden. Dann wandte er diesen Vers wegen nur eines Punktes der Ähnlichkeit, der Errettung der Heiden, auf ihre gegenwärtige Situation an. Als er sagte: Wie geschrieben steht, wies er darauf hin, dass das Alte Testament tatsächlich die Errettung der Heiden voraussagte.

Dann zitierte er die Verse 16–18: Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Stiftshütte Davids wieder aufbauen, die gefallen ist. Amos benutzte eine poetische Redewendung für das Haus und den Thron Davids und beschrieb es als eine heruntergekommene Hütte ohne Macht. Aber das Versprechen war: Und ich werde die Ruinen davon wieder bauen. Das Bild zeigte ein trostloses, gefallenes, abgerissenes Zelt Davids. Aber Gott erklärte: Und ich werde es einrichten. Dies ist ein Versprechen der Wiederherstellung.

Der Grund war: Damit die Überreste der Menschen nach dem Herrn und allen Heiden suchen, nach denen mein Name benannt ist. Dies war der Punkt der Ähnlichkeit und warum diese Prophezeiung in diesem Fall angewendet wurde: Nichtjüdische Erlösung. Diese Sache hat der Herr von alters her gesagt, diese Absicht Gottes ist eine alte; Er hatte immer vor, die Errettung der Heiden zuzulassen, und jetzt machte er dies endlich Wirklichkeit.

Amos 9: 11-12 wurde von den Rabbinern als messianische Passage genommen. Einer der rabbinischen Namen für den Messias ist Bar Naphli, was „Sohn des Gefallenen“ bedeutet und auf dieser Passage basiert. Der Talmud lautet:

„Rabbi Nachman sagte zu Rabbi Isaac:“ Woher hast du Kunst gelehrt, wann Bar Naphli kommen wird? „Er sagte zu ihm:“ Wer ist dieser Bar Naphli? „Der andere antwortete:“ Es ist der Messias; denn es steht geschrieben, in jenen Tagen werde ich die Stiftshütte Davids, die gefallen ist, wieder bauen. “

Nachdem James die alttestamentliche Passage zitiert hat, zieht er zwei Schlussfolgerungen.


In Bezug auf die Heiden – Apostelgeschichte 15: 19–20

Darum ist mein Urteil, dass wir nicht diejenigen belästigen, die sich unter den Heiden an Gott wenden; aber dass wir ihnen schreiben, dass sie sich der Verschmutzung der Götzenbilder und der Unzucht und des Erwürgten und des Blutes enthalten.

James fasste den Fall zusammen. In seiner ersten Schlussfolgerung sagte er ihnen, was sie nicht tun sollten: Deshalb ist mein Urteil. Hier war sein Beschluss zur Annahme durch die Konferenz; Hier ist, was er dieser Kirche in Vers 19 vorschlug: dass wir sie nicht belästigen. Dieses Problem war das Problem der Beschneidung. Mit anderen Worten, sie sollten es diesen nichtjüdischen Gläubigen nicht schwer machen, gerettet zu werden. Diese Heiden, die sich an Gott gewandt hatten, sollten sich nicht über die Forderung nach ihrer Beschneidung ärgern.

In Vers 20 sollten sie jedoch Folgendes tun: Schreiben Sie ihnen einen Brief, in dem sie sich mit zwei Themen befassen sollten: Erstens kommen Nichtjuden allein aufgrund des Glaubens zu Gott; und zweitens, um bestimmte Themen zu behandeln, die die soziale Interaktion zwischen jüdischen und nichtjüdischen Gläubigen kontrollieren würden. Aus Gründen der sozialen Interaktion schlägt James vier nichtjüdische Enthaltungen vor. Erstens sollten sie sich der Verschmutzung von Idolen enthalten. In Vers 29 bedeutet dies, auf Dinge zu verzichten, die Götzenopfern geopfert wurden. Dies war nach dem mosaischen Gesetz verboten (Ex 34:15), aber es war erlaubt, Fleisch zu essen, das Götzen unter Gnade geopfert wurde (1 Kor 8: 1, 4, 7, 10; 10:19). Zweitens sollten sie sich der Unzucht enthalten. Normalerweise wird dieses Wort für sexuelle Unmoral verwendet, aber in diesem Zusammenhang geht es nicht um die eigentliche Sünde, sondern um das Problem, jüdische Gläubige nicht zu beleidigen. Es bezieht sich wahrscheinlich auf rechtswidrige levitische Ehen, wie sie in 3. Mose 18: 6–18 aufgeführt sind, enge Familienehen. Drittens sollten sie auf das verzichten, was erwürgt wird. Dies wäre Fleisch, aus dem das Blut nicht abgelassen worden war, was ebenfalls gesetzlich verboten ist (Lev. 17:13). Und viertens sollten sie auf Blut verzichten; Das heißt, vom Trinken von Blut eine heidnische Praxis, die ebenfalls gesetzlich verboten ist (Lev. 17: 10–14).


In Bezug auf Mose – Apostelgeschichte 15:21

Denn Mose aus alten Generationen hat in jeder Stadt diejenigen, die ihn predigen, die jeden Sabbat in den Synagogen gelesen werden.

James ‚zweite Schlussfolgerung betraf Moses, denn in jeder Stadt gab es jüdische Synagogen, in denen Rabbiner diese Angelegenheiten verkündeten. Nichtjüdische Gläubige, die diese Dinge weiterhin praktizierten, würden sowohl ungläubige Juden als auch gläubige Juden beleidigen, weil Moses jeden Sabbat in ihren Synagogen gelesen wird. Da die nichtjüdischen Gläubigen ohnehin keine Anhänger des Judentums sind, bestand keine Notwendigkeit, ihnen die Anforderungen des Gesetzes aufzuerlegen.

DIE ENTSCHEIDUNG DES JERUSALEM-RATES
Die Auswahl der Abgesandten – Apostelgeschichte 15:22

Dann erschien es den Aposteln und Ältesten mit der ganzen Kirche gut, Männer aus ihrer Gesellschaft auszuwählen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu schicken; Judas nannte Barsabbas und Silas, die Hauptmänner unter den Brüdern.

Vers 22 berichtet über die Auswahl der Abgesandten. Dann schien es gut, war eine regelmäßige Redewendung für den Beginn vieler Dekrete, da es dem Format eines alten Dekrets folgte. Zu denjenigen, die den Inhalt dieses Dekrets billigten, gehörten: erstens die Apostel, die die Autorität über die gesamte Church Universal hatten; zweitens die Ältesten, die Autorität über die örtliche Kirche von Jerusalem hatten; und drittens die ganze Kirche.

Anscheinend wurde eine Art einstimmige Abstimmung durchgeführt, und es scheint, dass sich die Judaisten der Stimme enthielten, zumindest stimmten sie nicht dagegen. Die ganze Kirche traf diese Entscheidung: Männer aus ihrer Gesellschaft auszuwählen; das heißt, Mitglieder der Kirche von Jerusalem zu wählen, die dann den Bericht derjenigen aus der Kirche von Antiochia wie Paulus und Barnabas authentifizieren würden, ganz zu schweigen von Titus. Ihr Ziel war es, sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu schicken, um eines zu tun: die Gültigkeit ihres Berichts zu bezeugen.

Zwei Männer wurden ausgewählt. Der erste erwähnte ist Judas oder Juda, der auch als Barsabbas bekannt war, was „Sohn des Sabbats“ bedeutet. Dies ist das einzige Mal, dass er in der Schrift erwähnt wird, und nichts anderes ist über ihn bekannt. Der zweite Mann war Silas, sein hebräischer Name, über den viel mehr bekannt ist. Er war auch als Silvanus bekannt, was sein römischer Name war. Er wird Paulus ‚Begleiter auf seiner zweiten Missionsreise in Apostelgeschichte 15:40 sein. 16:19, 25, 29; 17: 4, 10, 14–15; und 18: 5. Er wird auch in mehreren Briefen erwähnt (2. Korinther 1:19; 1. Thes. 1: 1; 2. Thes. 1: 1; 1. Pet. 5:12). Er hatte die Gabe der Prophezeiung gemäß Apostelgeschichte 15:32. Diese beiden Männer, die ausgewählt wurden, waren Hauptmänner unter den Brüdern. Sie waren führende Männer in der Kirche von Jerusalem. Dies gab ihnen maßgebliches Ansehen für das, was sie der Kirche von Antiochia zu sagen hatten.


Dieser Abschnitt enthält die Charta oder Magna Carta des nichtjüdischen Christentums.


Die Einleitung – Apostelgeschichte 15:23

und sie schrieben so durch sie: Die Apostel und die Ältesten, Brüder, zu den Brüdern, die von den Heiden in Antiochia und Syrien und Kilikien sind, grüßten.

Die Autoren waren: die Apostel, die Ältesten und die Brüder. Dies bezieht sich auf die Brüder der ganzen Kirche in Vers 22.

Die Empfänger der Charta waren die Brüder der Heiden. Die Tatsache, dass sie die nichtjüdischen Gläubigen als Brüder angesprochen haben, zeigt, dass sie als Glaubensgenossen akzeptiert wurden. Dies waren Nichtjuden, die unbeschnitten blieben, aber dennoch Brüder waren. Die geografischen Standorte dieser nichtjüdischen Kirchen befanden sich in Anthioch, Syrien und Kilikien.

Dann kommt die übliche Art, einen griechischen Brief zu beginnen, da sie hauptsächlich an griechischsprachige Nichtjuden schreiben: Begrüßung.


Die Ablehnung der Judaisten – Apostelgeschichte 15:24

Insofern wir gehört haben, dass bestimmte, die von uns ausgegangen sind, Sie mit Worten beunruhigt und Ihre Seelen untergraben haben; wem wir kein Gebot gegeben haben.

Hier ist eine klare Ablehnung der Judaisten: Einige [diejenigen], die von uns ausgegangen sind, beziehen sich auf bestimmte Männer der Verse 1–2; Sie hatten das Problem von Anfang an ausgelöst. Sie haben dich mit Worten beunruhigt. Der griechische Begriff bedeutet hier „aufregen“; Sie waren durch diese Worte aufgeregt: „Du musst beschnitten werden und das Gesetz Mose halten.“

Das Ergebnis dieser falschen Lehre war, dass sie schuldig waren, die Seelen der nichtjüdischen Gläubigen untergraben zu haben. Das griechische Wort bedeutet „plündern“, „verwüsten“. Im klassischen Griechisch wird es verwendet, um Möbel und Besitztümer von jemandem zu stehlen oder zu entfernen. Das Bild ist ein Bild des totalen Chaos, das durch die Aktivitäten der Judaisten unter den nichtjüdischen Gläubigen verursacht wurde.

Diese Führer der Kirche von Jerusalem beeilen sich, darauf hinzuweisen, wem wir kein solches Gebot gegeben haben. Mit anderen Worten, die Männer der Verse 1–2 wurden weder von der Jerusalemer Kirche ermächtigt, noch hatten sie die Zustimmung, das zu predigen, was sie predigten. Dies war ein vollständiger Haftungsausschluss und eine völlige Ablehnung ihrer Bemühungen, nichtjüdischen Gläubigen das Gesetz Moses aufzuzwingen.

Die Zustimmung von Paulus und Barnabas – Apostelgeschichte 15: 25–26

Es schien uns gut, dass wir uns einig waren, Männer auszuwählen und sie mit unseren geliebten Barnabas und Paulus zu Ihnen zu senden, Männer, die ihr Leben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus aufs Spiel gesetzt haben.

In Vers 25 beziehen sie sich erneut auf die Auswahl von Zeugen: Es schien uns gut, eine schriftliche Bestätigung dessen zu sein, was bereits in Vers 22 erklärt worden war. Sie sagen: zu einer Einigung gekommen zu sein; Ihre Entscheidung war einig. Anscheinend beschlossen die Judaisten, nicht gegen die Mehrheit zu stimmen, sondern enthielten sich der Stimme.

Die Entscheidung der Kirchenführer war: Männer auszuwählen und sie mit unseren geliebten Barnabas und Paulus zu Ihnen zu senden. Dieser Ausdruck, unser geliebter Barnabas und Paulus, gilt gleichermaßen für beide, sie wurden beide gleichermaßen anerkannt. Dies stand im Einklang mit dem, was Paulus in Galater 2: 9 schrieb, dass sie die richtigen Hände der Gemeinschaft erhalten haben.

In Vers 26 beschreiben sie die Arbeit von Barnabas und Paulus. Dies war ein Hinweis auf ihre Leiden während der ersten Missionsreise; Sie hatten: ihr Leben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus aufs Spiel gesetzt.

Die Ermächtigung von Judas und Silas – Apostelgeschichte 15:27

Wir haben daher Judas und Silas gesandt, die Ihnen auch das Gleiche mündlich sagen werden.

Dann kam die Genehmigung von Judas und Silas, die in der Lage sein würden, den Bericht zu bestätigen, den Barnabas und Paul machen werden. Dies steht im Einklang mit dem alttestamentlichen Motiv von Deuteronomium 19:15, dass „vor dem Mund von zwei oder drei Zeugen eine Angelegenheit festgelegt werden soll“. Paulus und Barnabas werden den Bericht vorlegen und das Urteil der Kirche mündlich aussprechen. Judas und Silas werden die eigentlichen Träger des Briefes sein und dessen Inhalt mündlich bestätigen.

Die Rolle des Heiligen Geistes: Apostelgeschichte – 15: 28–29
Denn es schien dem Heiligen Geist und uns gut, Ihnen keine größere Last als diese notwendigen Dinge aufzuerlegen: dass Sie sich von Dingen enthalten, die Götzenopfern geopfert wurden, und von Blut und von erwürgten Dingen und von Unzucht; von dem, wenn ihr euch haltet, es euch gut gehen wird. Geht es euch gut?

Dieser Abschnitt endet mit dem Abschluss des Heiligen Geistes. Vers 28 offenbart die Rolle des Heiligen Geistes in der ganzen Sache. Denn es schien wieder einmal gut zu sein, dies ist eine Bestätigung dessen, was in Vers 22 und wieder in Vers 25 gesagt wurde. Es schien dem Heiligen Geist gut zu sein; Mit anderen Worten, die Schlussfolgerung, zu der die Jerusalemer Kirche gerade gelangt ist, war das Werk des Heiligen Geistes. Es war daher der Heilige Geist, der auch vorschlug, von diesen vier Dingen als Grundlage für die Gemeinschaft Abstand zu nehmen. Dies bedeutet, dass das Handeln der Kirche von Jerusalem die Führung des Heiligen Geistes war. So schien es dem Heiligen Geist und uns gut zu sein, wie bereits aus den Versen 19–21 hervorgeht. Dies war eine Erfüllung von Johannes 16, 13, wo Jeschua versprach, dass der Heilige Geist „sie in die ganze Wahrheit führen würde“. Dies ist der Fall: Ihnen keine größere Last als diese notwendigen Dinge aufzuerlegen. Sie wurden als notwendig erachtet, nicht zur Errettung, sondern als Grundlage für die Gemeinschaft zwischen nichtjüdischen und jüdischen Gläubigen.

Die vier notwendigen Dinge sind in Vers 29a aufgeführt. Erstens, dass ihr auf Dinge verzichtet, die Götzenopfern geopfert werden; zweitens aus Blut; drittens von erwürgten Dingen; und viertens von der Unzucht.

Dann kam in Vers 29b die Schlussfolgerung: Wenn ihr euch haltet, wird es euch gut gehen. Dieses Zugeständnis der nichtjüdischen Gläubigen wird Frieden zwischen sich und den jüdischen Gläubigen im Leib bringen. Dies war keine Frage des neutestamentlichen Gesetzes, sondern eine Frage der Führung. Sie schlossen ihren Brief mit: Geht es euch gut? Dies ist ein griechisches Wort, das „stark gemacht werden“ oder „gesund bleiben“ bedeutet. Dies war eine übliche Art, griechische Buchstaben zu schließen.

Es gab zwei wichtige Nebenprodukte dieses Jerusalemer Konzils in Form von zwei Briefen: einen von Jakobus und einen von Paulus an die Galater, die jeweils den Platz des Gesetzes im Plan Gottes zeigten.

Weniger … weniger … weniger …

und was tun dagegen??

Gestern war folgende Meldung in der Berliner-Morgenpost zu lesen:


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verliert weiter Mitglieder. Ende 2012 gehörten der Landeskirche noch rund eine Million Frauen und Männer an. Das waren knapp 1,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor, heißt es im aktuellen statistischen Bericht, der zur am Mittwoch beginnenden Tagung der Kirchenparlaments vorgelegt wurde.

Insgesamt verlor die Landeskirche 2012 rund 14.700 Mitglieder, darunter knapp 9900 durch Kirchenaustritte. … Seit dem Zusammenschluss der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz 2004 sind jedes Jahr zwischen 7000 und 11.000 Menschen aus der Landeskirche ausgetreten.

Ob es hilft, sich der Meinung der Menschen anzupassen? Ich denke, die Gemeinden sollten weiterhin Gottes Wort als „das Gesetz“ bzw. wie Jesus sagte „als Wahrheit“ annehmen und diese Wahrheit so klipp und klarr vertreten, wie Jesus es getan hat, und auch heute tun würde! Aber hier zeigt sich das „Religion“ der falsche Weg ist – statt dessen Glaube in das Herz der Menschen (auch in Berlin) gehört!

Und was wird noch weniger in Berlin?
Die Straßenbäume…den es werden mehr geholzt als neu angepflanzt! Laut der der Berliner-Morgenpost

2012 wurden in Berlin im letzen Jahr 4600 Bäume gefällt, aber nur rund 3500 gepflanzt.

Die meisten Bäume fielen in Treptow-Köpenick (758), Pankow (675) und Reinickendorf (636).

Hier ist die Aufgabe leichter zu lösen – Bäume anpflanzen kostet halt „nur Geld“ und ein wenig Zeit. Das geistige „ziehen von Bäumen Menschen“ ist zeitaufweniger, da das Kennenlernen des Schöpfers und die große Barmherzigkeit und Güte von ihm erst erkannt und angenommen werden muss…