„Dies war ein messianisches Wunder“

Sie riefen nun zum zweiten Male den Menschen, der blind war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, daß dieser Mensch ein Sünder ist. Da antwortete er: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht; eines weiß ich, daß ich blind war und jetzt sehe.
Elberfelder Bibel 1905 – Johannes 9,24–25

Also riefen sie zum zweiten Mal den Mann herbei, der blind gewesen war, und forderten ihn auf: „Gib Gott Ehre! Wir für unseren Teil sind uns darüber im klaren, dass dieser Mann ein vor Gott schuldiger Mensch ist.“
Daher gab jener zur Antwort: „Ob er vor Gott schuldig ist, darüber weiß ich nicht Bescheid. Nur eins weiß ich: Ich war blind und kann jetzt sehen.“
Gottes Agenda – Das Neue Testament urtextnah ins heutige Deutsch übersetzt von Andreas Eichberger – Joh 9,24–25

ἐ-φώνησαν Aor. φωνέω. ἐκ δευτέρου zum zweiten Mal, ein zweites Mal (vgl. H-S § 184h; B δεύτερος 4). ἦν V. 8. εἶπαν V. 12. δός Aor. Imp. δίδωμι; δὸς δόξαν τῷ θεῷ gib Gott die Ehre wohl (als Beschwörung): indem du die Wahrheit sagst (B δόξα 3), daher (freier) etwa bekenne zur Ehre Gottes die Wahrheit (GN). ἡμεῖς betont (A122). Jh 9,25 ἀπ-ε-κρίθη V. 3. εἰ hier ob. ὤν Ptz. εἰμί, temp. od. konz. (ZG); τυφλὸς ὢν ἄρτι βλέπω ich bin blind gewesen, und jetzt kann ich sehen od. ich war zwar blind, doch jetzt kann ich sehen. ἄρτι jetzt. βλέπω V. 7. Jh 9,26

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Der vierte Abschnitt dieses Kapitels, Johannes 9: 23–34, dokumentiert die zweite Befragung des blind geborenen Mannes. Während dieses Verhörs verloren die Pharisäer allmählich ihren Sinn für Logik.

Sie riefen ihn zum zweiten Mal in Vers 24 an und sagten zu ihm:… Gib Gott Ehre: Wir wissen, dass dieser Mann ein Sünder ist.

Beachten Sie, wie unlogisch diese Aussage ist. „Preiset den Herrn!“ Sie sagen: „Weil wir wissen, dass dieser Mann, Jeschua, ein Sünder ist.“ Aber man geht nie herum und sagt: „Lobe den Herrn! Wir wissen, dass das und das ein Sünder ist. “ Dies ist nichts, wofür man Gott preisen kann. Es ist eine traurige Sache, wenn Menschen bestimmte Sünden begehen. Aber die Pharisäer sind so außer sich vor Jesus, dass sie nicht mehr klar oder logisch denken können.

Zu diesem Zeitpunkt war der Mann, der geheilt worden war, in der Lage, etwas ruhig zu bleiben und dennoch ein gewisses Maß an Kontrolle auszuüben. Er sagte zu ihnen in Vers 25:… Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht: Eines weiß ich: Während ich blind war, sehe ich jetzt.

Die Aussage des Mannes war nicht nur eine Tatsachenerklärung; Es war eine Herausforderung für die Pharisäer, die sie beantworten mussten. Was er zwischen den Zeilen zu ihnen sagte, war: „Ich war ein Mann, der blind geboren wurde, nicht einfach ein Mann, der blind wurde. Sie haben mich gelehrt, dass nur der Messias jemanden heilen kann, der blind geboren wurde. Ich wurde blind geboren. Ein Mann namens Jeschua konnte mich heilen. Nach der Theologie, die Sie mir beigebracht haben, würde ich denken, Sie würden ihn als Israels Messias proklamieren wollen. Stattdessen nennst du ihn einen Sünder. Ob er ein Sünder ist oder nicht, weiß ich nicht. Eines weiß ich: Während ich blind war, sehe ich jetzt. Bitte erkläre mir das. “

In den Versen 26–27 nahmen die Pharisäer die Herausforderung an und stellten die Frage: „Was hat er mit Ihnen gemacht? Wie hat er deine Augen geöffnet? “ (Vers 26). Der Mann hatte den Pharisäern bereits mehr als einmal erklärt, und so antwortete er in Vers 27 den Pharisäern. Ich sagte dir sogar jetzt: „Ich habe es dir bereits gesagt!“ und ihr habt nicht gehört; „Du hast nicht zugehört“, warum würdest du es wieder hören? Würdet ihr auch seine Jünger werden?

Natürlich war es nicht sehr klug, den Pharisäern zu sagen: „Möchtest du auch die Jünger Jesu werden?“ Das war das Letzte, woran sie interessiert waren. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann nicht mehr taktvoll.

Sie antworteten in gleicher Weise in Johannes 9: 28-29: Und sie schmähten ihn und sprachen: Du bist sein Jünger; aber wir sind Jünger Moses. Wir wissen, dass Gott zu Mose gesprochen hat; aber was diesen Mann betrifft, wissen wir nicht, woher er ist.

Die Pharisäer begannen den Mann zu beschimpfen. Sie machten sich über ihn lustig. Sie sahen offensichtlich, dass der Mann nicht überredet werden würde, ihre Aussage zu akzeptieren, dass Jesus ein Sünder war. Sie gaben den Mann an Jeschua ab und sagten: „Nun, du kannst weitermachen und sein Jünger sein, aber wir sind Jünger Moses. Wir wissen, dass Gott zu Mose gesprochen hat, aber wir wissen nicht, woher dieser Mann kommt. “ Die Implikation war, dass Gott nicht zu Jesus sprach, also war es besser, ein Jünger Moses zu sein, als ein Jünger Jeschuas zu sein.

Aber der Mann würde nicht schweigen. In Vers 30 antwortete er ihnen weiter:… Warum, hier ist das Wunder, dass ihr nicht wisst, woher er ist, und doch öffnete er meine Augen.

„Sie sind die religiöse Führung Israels. Du hast mir beigebracht, dass nur der Messias mich jemals sehen lassen kann. Jetzt verstehe ich, und Sie können es mir nicht erklären, Sie, die die religiösen Führer des Volkes Israel sind. “

In den Versen 31–32 erinnerte er sie an ihre eigene Theologie: Wir wissen, dass Gott keine Sünder hört; aber wenn jemand ein Anbeter Gottes ist und seinen Willen tut, hört er ihn. Seit Beginn der Welt wurde nie gehört, dass jemand die Augen eines blind geborenen Mannes öffnete.

Es gibt Aufzeichnungen über die Heilungen von Menschen, die erblindet sind, aber keine Aufzeichnungen über jemanden, der blind geboren und geheilt wurde. Dies war ein messianisches Wunder, und zum ersten Mal in der gesamten Geschichte der Menschheit wurde dieses messianische Wunder vollbracht. Der Mann sagte einfach zu den Pharisäern, dass sie keine Grundlage oder Gründe hätten, das Messiasschiff Jesu abzulehnen.

Die pharisäische Antwort ist in Vers 34: Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du wurdest ganz in Sünden geboren, und lehrst du uns?

„Du wurdest in Sünde geboren.“ Warum haben sie das gesagt? Aufgrund der pharisäischen Theologie, dass jeder, der blind geboren wurde, auf diese Weise aufgrund einer bestimmten Sünde geboren wurde, die entweder vom Einzelnen im Mutterleib oder von seinen Eltern begangen wurde. Also sagten sie: „Du wurdest in Sünde geboren. Wir waren es nicht, weil wir nicht blind geboren wurden. “

Dann sagt Vers 34: Und sie haben ihn ausgestoßen.

Das „Austreiben“ in diesem Vers ist dasselbe wie das „Austreiben“ in Vers 22, was bedeutet, „aus der Synagoge vertrieben zu werden“. Der Mann wurde exkommuniziert.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

Aus der Sicht der Fragenden sollte unbedingt bewiesen werden, dass Jeschuah ein Sünder sei – ihre Suche nach einer Sünde, die man ihn überführen konnte, kennzeichnet ihren Lebensstil.
Wenn ich da zurück denke, kenne ich auch so einige Menschen, die nur immer auf der Suche nach den Fehlern bei ihren Mitmenschen waren. Kann mich zum Beispiel an ein Gespräch erinnern, indem ich gefragt wurde, wo denn meine persönlichen Fehler liegen, damit man für mich beten könne. Oder die vielen Gespräche zwischen den Prd-türen, die sich um die Fehler anderer drehten!
Wie ganz anders der Blick Jesu auf uns! Er sieht uns als gereinigte Brüder an! Er schaut auf das, was wir können, auf unsere Liebe zu ihm und seinen Vater – und eben nicht auf unsere Macken. Laßt auch uns in der Zukunft auf die guten Seiten unser Mitmenschen achten! – Den Job des Anklägers wollen wir doch sicher nicht unterstützen – da gibt es schon einen, der darin fast „vollkommen“ ist 😉

führe uns wieder zurück

Auf den Siegesspender, für den öffentlichen Gottesdienst, ein Weihelied, von David, zum Lehren, als er mit den Syrern von Mesopotamien und den Syrern von Soba kämpfte, und als Joab zurückkehrte und die Edomiter im Salztal schlug, 12.000 Mann. Gott! Du verwirfst uns; ach, Du schlägst uns; / Du läßt in Deinem Zorn zurück uns weichen.
Grünewald – übersetzt von Paul Riessler – Psalm 60,1

Gebet nach einer schweren Niederlage
Für den Dirigenten. Nach derselben Melodie zu begleiten wie das Lied »Lilie des Zeugnisses«. Ein Lehrpsalm
Davids für den Unterricht.  David schrieb ihn zur Erinnerung an den Krieg gegen die Aramäer von Mesopotamien und gegen die Aramäer von Zoba. Sein Feldherr Joab musste umkehren, um gegen die Edomiter zu kämpfen. Im Salztal schlug er 12.000 von ihnen. Gott, du hast uns verstoßen und unsere Truppen in alle Richtungen zerstreute,zornig bist du auf uns gewesen, richte uns nun wieder auf!
Neue Genfer Übersetzung – Psalm 60,1–3

Dem Vorsänger; nach Schuschan-Eduth Ein Gedicht von David, zum Lehren, als er stritt mit den Syrern von Mesopotamien und mit den Syrern von Zoba, und Joab zurückkehrte und die Edomiter im Salztale schlug, zwölftausend Mann Gott, du hast uns verworfen, hast uns zerstreut, bist zornig gewesen; führe uns wieder zurück!
Elberfelder 1871 – Ps 60,3

Ps 60 ist ein Lehrpsalm („Zur Belehrung“), der auf den Erfahrungen Davids bei seinen militärischen Siegen basierte. Er ist ein Gebet um den Sieg, denn als David im Norden gegen die Aramäer Krieg führte, fiel Edom in Juda ein. Der Psalm könnte zu dem Zeitpunkt, als David, Joab und Abisai Edom vernichteten oder kurz danach verfaßt worden sein ( 2Sam 8,13; 1Kö 11,15-16; 1Chr 18,12 ). (Vgl. den Kommentar zu 1Chr 18,12 .Dort wird die Zahl der getöteten Edomiter mit 18 000 angegeben, wohingegen dieser Psalm in der Überschrift von 12 000 Edomitern spricht.)
Weil David wußte, daß sowohl Sieg als auch Niederlage vom Herrn kamen, betete er um die Hilfe Gottes zum Sieg über Israels Feinde. Er hatte die Zusicherung erhalten, daß Gott ihm zum Sieg verhelfen werde.
Der Psalmist wandte sich zum Herrn, um für die Befreiung Israels aus seiner mißlichen Lage zu beten – eine Katastrophe, die durch Gottes Zorn hereingebrochen war. Der Herr hatte das Land zerrissen und Davids Truppen erschüttert. Weil der Herr die Niederlage herbeigeführt hatte, war er der einzige, der den Israeliten zum Sieg verhelfen konnte.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Gott, der du uns verstoßen und zerstreuet hast usw. David hebt mit Gebet an, um sich und andere zur Betrachtung der Gnadentaten Gottes zu erwecken. Dabei vergleicht er den jetzigen und den früheren Zustand, um deutlich werden zu lassen, dass Sauls Königtum von Gott verworfen war. Er klagt über die bisherige elende und trostlose Zerstreuung des Volkes und bittet dann, dass der Gott, der jetzt eine Wendung zum Besseren gegeben, sich auch in Zukunft seinem Volke gnädig zeigen möge. Denn die beliebte Deutung der ersten Worte des Psalms auf Davids persönliche Leiden ist unpassend. Gewiss hatte David harte Prüfungen zu bestehen, ehe er zur Herrschaft gelangte; aber hier schließt er sich mit dem ganzen Volk zusammen und klagt über gemeinsames Elend. Das wird kaum anders zu deuten sein, als dass er damit einen dunklen Hintergrund zeichnet, von welchem sich die gegenwärtige Gnade Gottes hell abheben sollte: war unter Sauls Herrschaft das Volk durch schweres und langes Unglück gedrückt, so war alsbald mit dem Anfang der Herrschaft Davids ein neues Licht aufgegangen. Sehr bemerkenswert ist, dass David, dessen schlimmste und grausamste Feinde doch seine eigenen Landsleute gewesen waren, jetzt, da er auf den Thron gelangt ist, alle ihre Beleidigungen vergisst und allen an den Zweck seiner Berufung denkt: indem er sich mit seinem Volk zusammenschließt, tritt er vor Gottes Angesicht. Dass Gott sein Volk „zerstreuet“ hat, bezeichnet er als das größte Übel: denn als Sauls Kraft gebrochen und zu Boden gedrückt war, war das Land den Feinden zur Beute gegeben, sodass niemand in seinem Hause sicher geborgen war, sondern alle jeden Augenblick auf Flucht und Verbannung gerüstet sein mussten.

Jean Calvin – Aus dem Psalmenkommentar

Blick auf den Schöpfer – egal ob es gerade gut oder schlecht aussieht!
Getreu dem Lied, dass auf der „Feiert Jesus! 26“ drauf ist:

Ich rufe halleluja, wenn der Feind mir gegenüber steht
Ich rufe halleluja, so laut bis jeder Zweifel geht
Ich rufe halleluja, als Waffe sing ich nur für Dich
Ich rufe halleluja, der Himmel kommt und kämpft für mich
Ich singe auch in der Mitte eines Sturms

Youtube-Video

Was machst du morgen?

Wohlan denn, die ihr saget: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und daselbst ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen;
(die ihr nicht wisset, was der morgende Tag bringen wird; denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist es (O. nach and. Les : seid ihr) ja, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet;) statt daß ihr saget: Wenn der Herr will und wir leben, so werden wir auch dieses oder jenes tun.
Elberfelder 1871 – Jakobus 4,13–15

Nun zu euch, die ihr sagt: »Heute oder spätestens morgen werden wir in die und die Stadt reisen! Wir werden ein Jahr lang dort bleiben, werden Geschäfte machen und werden viel Geld verdienen!«  Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen sein wird! Was ist schon euer Leben? Ein Dampfwölkchen seid ihr, das für eine kleine Weile zu sehen ist und dann wieder verschwindet. Statt solche selbstsicheren Behauptungen aufzustellen, solltet ihr lieber sagen: »Wenn der Herr es will, werden wir dann noch am Leben sein und dieses oder jenes tun.«
Neue Genfer Übersetzung – Jak 4,13–15

Kommt jetzt, die ihr sagt: „Heute und morgen lasst uns in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen und Handel treiben und Gewinn machen“, die ihr nicht wisst, was [die Umstände] des morgigen [Tages] [sein werden]. Denn von welcher Art [ist] euer Leben? Es wird nämlich ein Dunst sein, der für kurze Zeit sichtbar ist, dann aber auch verschwindet. Stattdessen sollt ihr sagen: „Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.“
Leonberger Bibel – byzantinischen Text von Robinson-Pierpont 05 – Jakobus 4,13–15

Aber dreht sich nicht die Welt um MICH? Muss ich mich nicht selber lieben? Und ist Gott nicht verpflichtet, all das was ich bis jetzt für IHN gemacht habe, zu vergelten?

Jakobus kommt sofort zur Sache: Die Wendung „und nun“ kehrt in Jak 5,1 nochmals wieder. Es ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, der im Neuen Testament nur von Jakobus gebraucht wird. Diese Interjektion sollte ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit der Leser sichern. Jakobus knöpft sich bei seinem Angriff den typischen Geschäftsmann vor, der die Rechnung ohne Gott macht. Mit größter Selbstverständlichkeit plant er Reisen: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen, teilt seine Zeit ein: und wollen ein Jahr dort zubringen, und verfolgt seine geschäftlichen Ziele: und Handel treiben und Gewinn machen. „Handel treiben“ kommt von dem zusammengesetzten Verb emporeusometha (von en, „in“, und poreuomia, „gehen“). Es ist verwandt mit dem Substantiv emporos, „Kaufmann, Händler, Vertreter oder Hausierer“. Ein anschauliches Beispiel für den jüdischen Kaufmann, den Jakobus hier zurechtweist, wäre ein rücksichtsloser Vertreter, der nur darauf aus ist, den Leuten etwas zu verkaufen, um seinem höchsten Ziel zu huldigen: Geld zu machen.
Diesen umtriebigen Geschäftemachern hält Jakobus vor: Ihr wißt nicht, was morgen sein wird. Die Pläne der Menschen sind immer nur vorläufig. Sie sind nicht Herr über das, was kommen wird, und über die Zeit, ja, ihr ganzes Leben gehört nicht eigentlich ihnen. Jakobus stößt mit einer weiteren Frage nach: Was ist euer Leben? Die Antwort ist: Ein Rauch (Dunst, Dampf). Es ist nötig, daß sich die Gläubigen diesen göttlichen Blickwinkel auf ihrer irdischen Reise zu eigen machen. Eine solche Perspektive erstickt jede Prahlerei noch in dem Keim des Hochmuts, aus dem sie entspringt.
Entscheidend zur Vermeidung aller Selbstüberhebung ist es, die Dinge von Gottes Standpunkt aus zu betrachten. Statt große Pläne auf menschlicher Ebene zu machen, sollte man seinen Blickwinkel so weit erweitern, daß auch Gott ins Bild kommt. Statt hohler Großtuerei sollte man sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun. Das ist nicht eine Art Zauberformel, sondern eine realistische Einstellung, die sich auf das ganze Wesen und Verhalten auswirkt.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Jakobus wendet sich offenbar an reisende Geschäftsleute. Sie ziehen von Stadt zu Stadt, treiben hier und dort Handel und erzielen Gewinne. Reisen Händler waren in der Antike wenig geachtet. Deshalb war dieses Geschäft oft eine Domäne von aufstrebenden Schichten oder Ausländern. Sie waren bereit, etwas zu riskieren, um Profit zu machen und dadurch sozial aufzusteigen.
Jakobus gibt hier offenbar eine für sie typische Redeweise wieder. Darin prahlen sie mit ihren geschäftlichen Plänen und bringen dabei ihre Überzeugung zum Ausdruck, alles im Griff zu haben.
Diese selbstverständliche Existenzsicherheit will Jakobus erschüttern und weißt sie darauf hin, dass sie gar nicht wissen, was morgen sein wird. Gerade Leute ihres Berufs sollte doch eigentlich klar sein, mit welchen Risiken sie es zu tun haben (zu denken ist z. B. an die Risiken des Seehandels, der durch Piraten oder hereinbrechende Unwetter alles andere als sicher war). Außerdem erinnert er daran, dass das menschliche Leben kurz ist und am Ende nichts bleibt.
Daher empfiehlt Jakobus eine Lebensphilosophie, die ernst nimmt, dass unsere Existenz und all unsere Pläne unter „göttlichem Vorbehalt“ stehen. Dieser Vers ist nicht ohne Grund zu einer unter Christen weit verbreiteten Redewendung geworden: „So Gott will und wir leben …“

Mainka – Jakobus

WAS VERWALTEN WIR?
Schon das Leben an sich ist eine heilige Gabe. Gott gab uns das Leben. Alle Seelen gehören Ihm (Hes 18,4). Er ist der Gott alles Fleisches (Jer 32,27). Wir sind wie Dunst, der nach dem Willen Gottes auf der Erde erscheint und wieder verschwindet (Jak 4,14-15). Deshalb wollen wir nach dem Willen Gottes und nicht nach unserem eigenen Dafürhalten leben. Diese einfache Feststellung sollte uns unsere Verantwortung vor Gott deutlich machen. Der wahre Jünger Jesu wird deshalb seinen Leib dem Herrn hingeben (Röm 12,1). Er wird alle seine Glieder dem Dienst Gottes weihen (Röm 6,13). Diese Verwaltung der Gaben Gottes kann unter verschiedenen Aspekten beleuchtet werden.

Zeit.
„In deiner Hand sind meine Zeiten“ (Ps 31,16). Der Herr gewährt uns vielleicht eine durchschnittliche Anzahl von Lebensjahren (Ps 90,10). Er kann die Zahl unserer Jahre auch verkürzen (Ps 102,24-25). Er kann sie aber auch verlängern (Spr 10,27; Jes 38,5). Gott rät uns, unsere Tage zu zählen, damit wir ein weises Herz erlangen (Ps 90,12). Wir sollten deshalb die Zeit „auskaufen“ (Eph 5,16), d.h. die Zeit als „strategische Gelegenheit“ gebrauchen. Die Heilige Schrift betont immer wieder, wie kurz das menschliche Leben ist (wie Gras oder wie Blumen, die verwelken). Deshalb wollen wir es nicht vergeuden, sondern für Gott gebrauchen!

Gaben.
In der Heiligen Schrift ist von „Talenten“ die Rede, die Gott uns gegeben hat. Mit „Talenten“ ist eine Geldsumme gemeint; sie beziehen sich aber auf die verschiedenen Gaben, die Gott uns gegeben hat (vgl. Mt 25,14-30). Gott hat uns unseren Verstand, besondere Fähigkeiten, körperliche Begabungen sowie unser Aussehen gegeben, auch wenn die Menschen sich solche Dinge als eigenen Verdienst anrechnen. Die Glaubenden haben außerdem geistliche Gaben bekommen, die sie befähigen, anderen Glaubenden in der Gemeinde zu helfen (1Kor 12,4-7). Wir sollen alle Gaben, die wir empfangen haben, für das Wohl der anderen einsetzen (1Petr 4,10). Eigensüchtige Interessen bei der Entwicklung und Ausübung unserer Gaben widersprechen den Absichten Gottes.

Wahrheit.
Wir sind „Verwalter der Geheimnisse Gottes“ (1Kor 4,1). Alle geistliche Erkenntnis ist ein heiliges, anvertrautes Gut in einer dunklen und unwissenden Welt. Wenn wir das Wort Gottes kennen, sind wir mit einem Hausbesitzer zu vergleichen, der einen Schatz besitzt (Mt 13,52). Dieser Schatz soll mit den anderen geteilt und nicht zu unserem eigenen Vergnügen gehortet werden.

Reichtum.
Die Gefahr, materielle Werte höher zu bewerten als geistliche Werte, ist selbst bei Glaubenden sehr groß. Wir werden entweder von Besitztümern oder von Gott beherrscht. Wir können nicht beiden „Herren“ dienen, wie Jesus selbst gesagt hat (Lk 16,13). Geld wird zu einem Freund, wenn wir es für die Ewigkeit einsetzen (Lk 16,9). Es kann zu einem Feind werden, wenn wir es missbrauchen; dann wird es als Zeugnis gegen uns gebraucht (Jak 5,1-3). Der reiche Mann, der schließlich in der Hölle landete, hatte vergessen, dass seine Besitztümer ihm nur für eine bestimmte Zeit zur Verwaltung anvertraut waren (Lk 16,19-26). Gold und Silber gehören Gott, nicht den „Finanzkönigen“ dieser Erde (Hag 2,8). Gott gehört das Vieh auf tausend Bergen, nicht den reichen Bauern (Ps 50,10). Es kann sich fatal auswirken, wenn wir dies vergessen.

Jean Gibson – Training im Christentum

Deshalb nutze den heutigen Tag, und wenn möglich den morgigen Tag, um Jehovah zu loben und zu preisen, IHM zu danken, und IHM deine Liebe zu zeigen.

Wo ist mein Schutz?

Bei dir bin ich geborgen wie unter einem schützenden Schild,
auf deine Zusagen setze ich meine Hoffnung.
Hoffnung für Alle – Ps 119,114

Du bist mein Versteck und mein Schild,
ich harre auf deine Rede.
Buber_Rosenzweig – Psalm 119,114

Mein Bergungsort und mein Schild bist du; auf dein Wort harre ich.
Elberfelder 1871 – Psalm 119,114

סֵתֶר Versteck, Hülle, Schutz // מָגֵן I Schild, Schutz.– 115 רעע schlecht sein, hi: Schlechtes tun (Ptz hi m sg = “Übeltäter”).

Werkbuch Psalmen: Die Psalmen 73 bis 150

Der Psalmist erklärte, daß er Wankelmut haßte und daß er Gottes Wort liebhatte und auf sein Wort hoffte, denn Gott war seine Zuflucht ( sETer , „Zufluchtsort“; vgl. den Kommentar zu Ps 3,4 ). Dann wandte sich der Schreiber an die Gottlosen und mahnte sie, von ihm zu weichen ( Ps 119,115 ). Er bat Gott, daß er ihn stützen und erretten möge (V. 116-117 ), denn Gott hatte über die Gottlosen Gericht gehalten (V. 118-119 ). Darauf drückte der Psalmist seine Furcht vor den Urteilen Gottes aus (V. 120 ; vgl. V. 161 ).

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Du bist mein Schirm und Schild usw. Weil der Prophet überzeugt ist, dass er sicher nur sein kann, soweit Gottes Flügel ihn bergen und decken, so fürchtet er im Vertrauen auf seine Verheißungen nichts. Und sicherlich muss den Gläubigen dies zuerst feststehen, dass ihr von so vielen Gefahren umgebenes Leben allein durch Gottes Schutz bewahrt bleiben kann. Sie sollen also bei ihm ihre Zuflucht suchen und im Vertrauen auf sein Wort geborgen auf das Heil warten, welches er verheißen hat. Gewiss schöpfen wir nun die Zuversicht, dass Gott unsre Zuflucht und unser Schild ist, aus dem Wort. Aber es wirkt doch auch beides aufeinander: nachdem wir aus dem Wort gelernt haben, dass uns bei Gott sichere Bergung bereitet ward, wird diese Lehre in unserem Geist gehegt und befestigt, wenn wir empfinden, wie notwendig es ist, dass Gott uns verteidigt. Muss nun auch seine Macht zur Begründung unserer Heilshoffnung vollständig ausreichen, so sollen wir doch immer sein Wort in den Mittelpunkt stellen, damit unser Glaube nicht wanke, wenn seine Hilfe verzieht.

Jean Calvin – Aus dem Psalmenkommentar

Psalm 119: 114

Du bist mein Versteck und Schild; Ich setze meine Hoffnung auf dein Wort.

Wie oft werden wir von schlechten oder vergeblichen Gedanken angegriffen? Wie oft werden wir mit Gefühlen des Urteils, der Rache, der Lust, der Begierde, der Beschwerde, der Depression, der Selbstsucht und des Stolzes versucht? Jeschua sagte uns, dass all diese negativen Gefühle von Herzen kommen (Matthäus 15:19); und deshalb sagte uns König Salomo: ‚Hüte vor allem dein Herz; denn es ist die Quelle der Folgen des Lebens “(Sprichwort 4:23).

Geliebte, diese Gefühle und irrationalen Gefühle sind die Feinde unserer Seele. Sie richten mehr Schaden an unserem Leben an als jeder Terrorist. Der Terrorist wird unserem Körper schaden, aber diese bösen Konzepte in unseren Herzen werden unserer Seele schaden (Matthäus 10,28). Unsere Regierungen können antiballistische Raketen, magnetische Schilde und Radarschutzmittel einsetzen, aber diese können uns niemals vor dem wirklichen Feind unserer Seele schützen. Unsere Wissenschaftler können alle Arten von Systemen zur Erfassung von Informationen entwickeln, aber sie werden niemals in der Lage sein, etwas zu schaffen, das uns vor dem wirklichen Feind schützt: unsere böse Neigung.

Lassen Sie uns diesen unerbittlichen Feind entlarven. Lassen Sie uns ihn erkennen, wenn er sein hässliches Gesicht hebt und nicht dumm genug ist zu glauben, dass wir gegen ihn kämpfen können. Wir müssen Zuflucht suchen und unsere Hoffnung auf die unfehlbaren Maßstäbe der Worte der Wahrheit setzen, die uns in der Thora dargelegt wurden. Wir müssen sie auswendig lernen und ihm laut zitieren, wie es Jeschua am Tag seiner Versuchung in der Wüste getan hat (Matthäus 4: 1–11). Lassen Sie uns sehen, dass der Gegner verschwindet.

Selbst König David, der ebenso stark und mutig wie edel war, einer der größten Krieger der Welt, wusste, dass der wahre Schutz seines Herzens nur im Versteck der Tora, dem Wort Haschems, lag. Mögen wir wieder diese immer wieder klingenden Worte hören: „Du bist mein Versteck und mein Schild: Ich hoffe auf dein Wort.“

Unter dem Feigenbaum: Messianisches Denken durch den hebräischen Kalender

erbittert, tief betrübt, schräg drauf

Und der Geist hob mich empor und nahm mich hinweg; und ich fuhr dahin, erbittert in der Glut meines Geistes; und die Hand Jehovas war stark auf mir.
Elberfelder 1871 – Ezechiel 3,14

Als mich nun die Gotteskraft emporhob und mich entrückte, ging ich dahin, tief betrübt in der Erregung meines Geistes, während die Hand des HERRN übermächtig auf mir lastete.
Menge – Ez 3,14

Der Geist trug mich davon und nahm mich mit. Voller Bitterkeit und Wut machte ich mich auf und die Hand Jehovas ruhte stark auf mir.
neue Welt Übersetzung – 2018 – Hesekiel 3,14

Jetzt beamte mich die Kraft von Gott nach oben, und ich kam an einer anderen Stelle wieder raus. Ab dem Zeitpunkt war ich ziemlich durch, traurig, erregt und irgendwie schräge drauf. Gott war einfach ganz heftig mit seiner Kraft auf mir.
VolxBibel – Ez 3,14

Lies einmal, was Hesekiel vorher alles erlebte – und dann ist er von den Gefühlen nicht so drauf, wie wir es erwartet hätten. Oder?

Nachdem er die Vision von Gott geschaut hatte, wurde Hesekiel durch den heiligen Geist nach Tel-Abib (V. 15 ) zurückgebracht. (Vgl. die Anmerkungen zu Tel-Abib unter „Historischer Hintergrund“ in der Einführung .) Dies geschah, als der Geist ihn aufhob . Der „Geist“, der Hesekiel emporhob, ist der gleiche Geist, der in ihn gekommen war ( Hes 2,2 ). Dies ist der Heilige Geist, der Gottes Knechte in alttestamentlicher Zeit göttlich bevollmächtigte. Mehrmals brachte der Heilige Geist Hesekiel (wohl geistig, nicht körperlich; vgl. Hes 8,3; 11,1.24; 37,1; 43,5 ) an verschiedene Orte und gab ihm Informationen.
Hesekiel begann, dieses Emporheben durch den Heiligen Geist zu beschreiben ( Hes 3,12 ), kam aber später nicht mehr darauf zu sprechen (V. 14 ), weil er durch ein lautes, rauschendes Getöse abgelenkt wurde. Nach einem eingeschobenen Lobpreis (V. 12 b) erklärte Hesekiel, daß dieses rauschende Getöse von den Flügeln der Cherubim kam, die gegeneinander schlugen, und von den Rädern. Hesekiel wurde durch den Geist auf Gottes Thronwagen hinweggeführt und war durch das Geräusch, das bei dieser Bewegung entstand, überrascht (vgl. Hes 1,24 ).
In seiner Beschreibung dieses „Transportes“ durch den Geist Gottes fügte Hesekiel ein: “ Möge die Herrlichkeit des HERRN (vgl. die Anmerkungen zu Hes 1,28 ) gepriesen sein in seinem Wohnort (so V. 12 b in einigen Übersetzungen). Überwältigt von dem Anblick und dem Geräusch der Herrlichkeit Gottes antwortete er mit diesem spontanen Lob Gottes.
Als Hesekiel durch den Heiligen Geist zurückgebracht wurde, war sein eigener Geist grimmig. Er sagte: Ich ging in Bitterkeit und Ärger meines Geistes . „Bitterkeit“ ( mar ) vereinigt in sich Schmerz ( 1Mo 27,34 ), Unzufriedenheit ( 1Sam 22,2 ) und wütenden Zorn ( 1Sam 17,8 ). Von diesen drei Bedeutungen ist hier aufgrund des parallelen „Ärger ( HEmCh , „Hitze“, „Wut“) meines Geistes“ wohl am stärksten der wütende Zorn Hesekiels gemeint. Als er sich mit Gott verband, hatte er die gleichen Empfindungen gegenüber der Sünde Israels wie Gott.
Hesekiel wurde in seinem Dienst durch die mächtige Hand des HERRN geführt. „Die Hand des Herrn“ wird auch in Hes 1,3; 3,22; 8,1; 33,22; 37,1 erwähnt. Die Vorstellung der „Hand des Herrn“ (oder „Gottes“) – die fast 190mal im Alten Testament vorkommt – spricht von Gottes Macht oder Autorität.
Hesekiel kehrte zu den Weggeführten in Tel-Abib nahe dem Flusse Kebar zurück (vgl. Hes 1,3 und siehe den Abschnitt „Historischer Hintergrund“ in der Einführung ). Er saß unter ihnen sieben Tage lang – überwältigt . Der Charakter der Vision, die er gerade erlebt hatte, und die Größe der Aufgabe, die vor ihm stand, überwältigten ihn. Er brauchte Zeit, seine Gedanken zu sammeln und sich für seinen Dienst vorzubereiten.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Dies ist eine bizarre Szene, aber Klarheit entsteht, wenn man merkt, dass Johannes wieder die frühesten Teile von Hesekiel wiederholt, wo der Prophet einen ähnlichen Auftrag von der thronenden Figur erhält: „Menschensohn, iss diese Schriftrolle, die ich dir gebe und Fülle deinen Magen damit. “Also habe ich es gegessen und es schmeckte so süß wie Honig in meinem Mund. Dann sagte er zu mir: „Menschensohn, geh jetzt zum Volk Israel und sprich meine Worte zu ihnen“ (3: 3–4). Es gibt offensichtliche Parallelen zwischen Hesekiels Episode und Offenbarung 10: 8–11. In beiden Szenen konsumieren Propheten Schriftrollen mit Honiggeschmack, die von himmlischen Wesen geliefert werden, und erhalten dann Anweisungen, mit rebellischen Menschen zu sprechen. Ebenso bedeutsam sind jedoch ihre Unterschiede. Hesekiel wird geboten, im Exil mit Israel zu sprechen, während Johannes „erneut über viele Völker, Nationen, Sprachen und Könige prophezeien muss“ (Offb 10,11). Und während beide Schriftrollen süß im Geschmack sind, verbittert Johns Schriftrolle seinen Magen. Johns negative Reaktion spiegelt wahrscheinlich Hesekiel 3:14 wider, in dem der Prophet vom Geist „in Bitterkeit und im Zorn meines Geistes“ weggenommen wird. Weil Hesekiel uns erzählt, wie „auf beiden Seiten der Schriftrolle] Worte der Klage, Trauer und des Leidens geschrieben wurden“ (2:10), ist es wahrscheinlich der Inhalt von Hesekiels Botschaft, zusammen mit dem Widerstand, den er von hartnäckigen Exilanten erwartet verursacht ihm Bitterkeit und Wut. Der genaue Inhalt von Johns Schriftrolle wird uns nie mitgeteilt, aber das Gleiche gilt wahrscheinlich auch für seinen Fall, da Johannes nicht reuigen Nationen und Königen prophezeien muss (vgl. 9: 20–21). Deshalb weist der mächtige Engel Johannes an, die Schriftrolle zu essen: Die Schriftrolle muss eingenommen werden, damit Johannes die Botschaft Gottes empfängt, ihre Auswirkungen erfährt – sowohl die Freude (Süße) der Erlösung als auch die Angst (Bitterkeit) des Gerichts – und Auf diese Weise kann der Inhalt in den folgenden Kapiteln anschaulicher dargestellt werden.

Jubiläen und Offenbarung 10: 1–11: Himmlische Wesen, die himmlische Bücher tragen

Die Bewegung der Shechinah-Herrlichkeit ist in Vers 12 aufgezeichnet: Dann hob mich der Geist auf, und ich hörte hinter mir die Stimme eines großen Ansturms und sagte: Gepriesen sei die Herrlichkeit Jehovas von seinem Platz.

Der Shechinah Glory, der zusammen mit den Lebewesen und den Rädern in Kapitel 1 beschrieben wurde, kommt nun wieder auf die Bühne. Während Hesekiel sie früher stehen sah, sieht er sie hier in Bewegung. Diese Aussage ist eine Einführung in die Bewegung der Shechinah Glory. Die Shechinah-Herrlichkeit wird häufig mit dem Heiligen Geist in Verbindung gebracht, wie dies hier der Fall ist. Der Heilige Geist hob ihn hoch und begann ihn zu transportieren. Er hört wieder das große Rauschen wie ein Wasserstrom, aber diesmal kann er verstehen, was die Stimme sagt: Gepriesen sei die Herrlichkeit Jehovas von seinem Platz aus. In dieser Vision scheint diese Aussage die Formel zu sein, die die Bewegung der Shechinah Glory startet.

Das Geräusch der Flügel und der Räder wird in Vers 13 beschrieben: Und ich hörte das Geräusch der Flügel der Lebewesen, als sie sich berührten, und das Geräusch der Räder neben ihnen, sogar das Geräusch eines großen Rauschens.

Hesekiel sieht, wie sich die Schechina-Herrlichkeit bewegt, und er hört auch das Geräusch der Flügel und Räder, die sich bewegen, als ein mächtiger Wasserstrom. Dies ist wie das Geräusch eines mit Wasser gefüllten Wadi. Das Geräusch des sich nähernden Wassers, des Felsens und der Trümmer ist viele Kilometer lang zu hören, bevor es tatsächlich eintrifft.

Die Bewegung des Heiligen Geistes wird in Vers 14 beschrieben: Also hob mich der Geist auf und nahm mich weg; und ich ging in Bitterkeit, in der Hitze meines Geistes; und die Hand Jehovas war stark auf mir.

Dieser Vers beschreibt Hesekiels innere Schwierigkeiten, seinen prophetischen Ruf anzunehmen. Weil ihm gesagt wurde, er solle mit einem Scheitern rechnen, dass seine eigenen Leute seine Botschaft im Großen und Ganzen ablehnen werden, ist er von einem Gefühl der Vorahnung erfüllt. Als der Heilige Geist ihn hochhebt und wegnimmt, während er die Cherubim nach Hause reitet, wird er bitter. Als Hesekiel die Schriftrolle des Wortes Gottes aß, war sie süß in seinem Mund, genau wie im Fall von Johannes in Offenbarung 10. Aber jetzt, da er begonnen hat, die Botschaft zu verarbeiten, gibt es auch ein Gefühl der Bitterkeit. wie es auch bei Johannes in Offenbarung 10 der Fall war.

Außerdem sagte Hesekiel, er kehre in der Hitze meines Geistes zurück. Das Wort Geist bezieht sich hier auf Hesekiels eigenen menschlichen Geist; es brannte in ihm. Er hatte eine schizophrene Erfahrung. Einerseits ist er bitter; Es ist ein Gefühl der Vorahnung, den Ruf anzunehmen, ein Prophet zu sein. Andererseits ist sein Geist heiß; Er ist bestrebt, ein Prophet zu sein. Er ist bestrebt, die Worte Gottes zu sprechen; in der Tat können diejenigen, die das Wort Gottes aufnehmen, nicht anders, als es zu sprechen. Aber der Vers sagt weiter: Die Hand Jehovas war stark auf mir. Weil diese Hand Gottes so stark auf Hesekiel war, war seine Annahme des Rufs, ein Prophet zu sein, unvermeidlich. In der Tat wird er den Ruf durch Vers 21 annehmen.

Die Vision endet vorübergehend, als Hesekiel in Vers 15 nach Hause kommt: Dann kam ich zu ihnen aus der Gefangenschaft in Tel Abib, die am Fluss Chebar wohnte, und dorthin, wo sie wohnten; und ich saß dort sieben Tage überwältigt unter ihnen.

Vers 15a berichtet über die Ankunft in Tel abib, einer Stadt in Babylonien. Dies ist die moderne Stadt Til Abubi im Irak. Zu dieser Zeit war dies die Stadt, in der viele der Juden der babylonischen Gefangenschaft lebten, einschließlich Hesekiel, des Propheten. Es befand sich am Kanal der Chebar. Für sie aus der Gefangenschaft an diesem Fluss und für die Menschen in dieser Stadt, die Juden des Exils, muss Hesekiel ein Prophet sein. Er weiß bereits von Gott, dass dieselben Menschen, zu denen er das Wort Gottes sprechen wird, es ablehnen werden.

Dann ist die Wirkung, die all dies auf Hesekiel hatte, in Vers 15b angegeben: Ich saß sieben Tage lang überwältigt unter ihnen. Das hebräische Wort für überwältigt bedeutet „entsetzt sein“, „wütend sein“. Dies beschreibt Hesekiels sehr hohen emotionalen Zustand. Sieben Tage lang saß er einfach da, völlig überwältigt von der Vision, die er gesehen hatte, und von seiner Berufung, ein Prophet zu sein. Die Bitterkeit und die Hitze seines Geistes hielten sieben Tage an. Nach sieben Tagen hatte er seine Entscheidung getroffen. Er würde den Anruf annehmen. Er würde das Wort Gottes verkünden. Er würde weissagen. Er würde seinem Volk weiterhin prophezeien, ob sie es hören oder ob sie es unterlassen werden.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

weiterer Lesestoff zu Hesekiel: Einführung und Kapitel 1-3 .

Denken wir nicht meist, das wenn wir einen Auftrag von Jehovah bekommen, dies uns glücklich machen würde? Bei Hesekiel scheint es nicht so gewesen zu sein! Was würden wir an seiner Stelle tun?

„Dir will ich geben“

Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinem Samen auf ewig.
Elberfelder 1871 – Genesis 13,15

denn das ganze Land, das du siehst, dir und deinem Samen werde ich es bis auf unabsehbare Zeit geben.
neue Welt Übersetzung – Bi12 – 1.Mose 13,15

Pass auf, das ganze Land, was du da jetzt siehst, will ich dir und deiner ganzen Familie für immer schenken!
VolxBibel – Gen 13,15

Gleich im ersten Buch der Bibel – schon im 12.Kapitel verspricht Jehovah dem Abraham, dass ER ihm das Land für immer geben will. Doch Abraham starb, und außer der Begräbnisstätte für seine Frau, hatte er eigentlich nichts von diesem Land!
Was war schiefgelaufen?

1890 schrieb C.T.Russel in seinem Buch „Dein Köngreich komme“:

Dass die Wiederherstellung Israels in das Land Palästina eins der in diesem Tage des Herrn zu erwartenden Ereignisse ist, sind durch den obigen Ausspruch des Propheten völlig versichert. Beachte ins besondere, dass diese Prophezeiung in keinem sinnbildlichen Sinn ausgelegt werden kann. Es ist kein Kanaan im Himmel, für das sie bestimmt sind, sondern ein Kanaan auf Erden. Sie sollen in „ihr Land“ gepflanzt werden, in das Land, von dem Gott sagt, dass er es ihnen gegeben habe, in das Land, das er dem Abraham verhieß, als er sprach: „Hebe deine Augen auf und schaue nach dem Orte, wo du bist, gen Norden und gen Süden und gen Osten und gen Westen. Denn das Land, das du siehest, dir will ich’s geben und deinem Samen ewiglich. Und ich will deinen Samen machen wie den Staub der Erde; so dass, wenn jemand vermag, den Staub der Erde zu zählen, auch dein Same gezählt werden wird. (Eine Andeutung einer damals sehr fernen Zukunft, so dass reichlich Zeit vorhanden war zu solcher Vermehrung). Mache dich auf und durchwandele das Land nach seiner Länge und nach seiner Breite, denn dir will ich’s geben.“ „Und ich werde dir und deinem Samen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan zum ewigen Besitztum.“ (1 Mose 13:14-17; 17:8) Es ist dies ein Land, das sie einst betreten durften und in dem sie Jahrhunderte lang wohnten. Aber während dieser Zeit waren sie vielmals wieder ausgerissen worden und in andere Länder in Gefangenschaft geschleppt worden, während Fremdlinge ihre Städte verwüsteten, den Wein ihrer Weinberge tranken und die Frucht ihrer Gärten aßen.

Dein Königreich komme – Charles Taze Russell

Die Menschen aus Israel, die durch Buße und Glauben den wahren Christus im Herzen aufnehmen werden, dürfen aufgrund des Blutes des neuen Bundes die volle Erfüllung der Verheissung an Abraham erleben: «Das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deiner Nachkommenschaft bis in Ewigkeit» (1 Mose 13,15). Das ist eine irdische Verheissung. Die Propheten beschrieben ihre Herrlichkeit. Hesekiel redet von der ganzen Ausdehnung des Erbteils (Hes 47 und 48). Sacharja sagt in Kapitel 14, ab Vers 9: «Und der HERR wird König sein über die ganze Erde … Das ganze Land wird sich umwandeln … Jerusalem wird erhaben sein … Alle Übriggebliebenen von allen Nationen … werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten.» Auch Jesaja schildert in den letzten Kapiteln die herrlichen Zustände in diesem Reich.

Halte fest 1985

In Genesis 13: 14b – 15 erhielt Abram die Verheißung des Landes. Das Versprechen begann mit der Anweisung: Hebe jetzt deine Augen hoch. Auf Gottes Befehl sollte Abram das Land genau betrachten, so wie Lot früher in Vers 10 das Land genau betrachtete. Während Lot es aus eigenem Interesse aus eigenem Interesse tat, wurde Abram von Gott angewiesen, es zu tun, und erst dann tat er es. Der hebräische Text fügt das Wort na hinzu, das übersetzt wird, wie ich Sie bete, oder „bitte“. Die Verwendung des Wortes na ist im gesamten Alten Testament üblich und kommt allein im Buch Genesis etwa sechzig Mal vor. Im Alten Testament wird es jedoch nur viermal verwendet, wenn Gott einen Menschen anspricht, und in jedem Fall hat die Verwendung von na mit etwas zu tun, das über das menschliche Verständnis hinausgeht. Die erste Verwendung ist hier in Vers 14: na, um seine Augen zu erheben, um einen guten Blick auf das Land zu bekommen, weil Abram das Land gegeben wird. Das zweite Mal erscheint es in Genesis 15: 5 mit dem Versprechen, dass er trotz seines Alters einen Sohn haben wird. Das dritte Mal, in Genesis 22: 2, nimm jetzt deinen Sohn, na, er ist angewiesen, Isaak zu opfern. Das vierte Mal, in 2. Mose 11: 2, na, sollen die Kinder Israel die Ägypter um ein Geschenk bitten. Von diesen vier Malen, in denen das höfliche Wort na vorkommt, spricht Gott drei Mal speziell Abram an. Nun, na, schau von dem Ort, an dem du bist. Dies ist der gleiche Ort, von dem aus Lot aussah. Alles, was Abram sieht, ist das, was Lot bereits gesehen hat. Abram wurde gebeten, in die vier Richtungen zu schauen: nach Norden und Süden und nach Osten und Westen. Das hebräische Wort für Norden ist das Standardwort für Norden. Das hebräische Wort für nach Süden bedeutet „in Richtung Negev“, das sich im Süden befindet. Das hebräische Wort für nach Osten bedeutet „dem Sonnenaufgang entgegen“. Das hebräische Wort für westwärts bedeutet „in Richtung Meer“ und bedeutet in Richtung Mittelmeer, das sich auf der Westseite des Landes befindet. Dann verspricht Gott Abram: das ganze Land, das Sie sehen, einschließlich aller vier Richtungen, sowie das Gebiet, für das Lot sich entschieden hat, den Jordankreis. Alles, was Abram jetzt sah, wurde durch göttliche Gewährung zu Abram: Dir werde ich es geben und deinem Samen. Das Landversprechen wurde erweitert: Ihnen werde ich es geben, was bedeutet, dass das Land jetzt auch Abram individuell versprochen wird, nicht nur Abrams Nachkommen; Abram selbst wird eines Tages dieses Land besitzen. Im Fall von Abram wartete er darauf, dass Gott es gab; aber Lot nahm es für sich. Dann fügte Gott hinzu: und zu Ihrem Samen, indem er ein bereits früher gemachtes Versprechen bekräftigte. Es wird nicht Lots Samen gegeben, sondern Abrams Samen, dem jüdischen Volk. Außerdem sollte es für immer auf Hebräisch ad olam gegeben werden; wörtlich „für ein Zeitalter“, denn während des messianischen Zeitalters werden Abram und Abrams Samen das ganze Gelobte Land genießen.

Fruchtenbaum – Bibelkommentar: das Buch Genesis

Nichts war schiefgegangen in Gottes Plan! Jehovah hatte die Ewigkeit vor Augen, wir nur die kurze Zeit. Jehovah versprach dem Abraham also nicht nur, dass er dieses Land besitzen würde, sondern auch, dass er ihn auferwecken würde, um dieses Land zu genießen. Abraham hatte ein gutes direktes Verhältnis zu Jehovah – hast du es auch?

Wenn einem „dass Wasser bis zum Halse steht“.

Gott, willst du das wirklich so mal eben zulassen? Willst du nicht dazwischengehen? Wir haben nicht genug Soldaten, um gegen diese Armee etwas auszurichten! Im Moment sind wir echt planlos. Das Einzige, was wir jetzt noch tun können, ist, uns an dich zu wenden und auf dich zu hoffen!“
VolxBibel – 2 Chronika 20,12

siehe da, sie vergelten es uns, indem sie kommen, um uns aus deinem Besitztum zu vertreiben, das du uns zum Besitz gegeben hast.Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die wider uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet. Und ganz Juda stand vor Jehova, samt ihren Kindlein, ihren Weibern und ihren Söhnen.
Elberfelder 1871,- 2 Chronik 20,11–13

Du unser Gott! Willst du sie nicht dafür bestrafen? Wir können gegen diese Übermacht nichts ausrichten. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Darum blicken wir auf dich!«
Gute Nachricht Bibel -2 Chr 20,12

Was tun in der Not?
Protestieren, Gewalt anwenden? Oder doch den biblischen Weg: ins Gebet, und um Hilfe bei Jehovah suchen?

In Zeiten von Not und Krise

Die fünfte Sache über Gebetszeiten betrifft das Beten in Not- und Krisenzeiten. Wenn diese Dinge geschehen, ermutigt uns die Bibel zu beten. In 1 Chronik 5:20 beteten sie mitten im Kampf. Dasselbe gilt für 2 Chronik 13: 13–16 und 20: 1–19. In Psalm 50:15 heißt es: Rufe mich an am Tag der Not. Psalm 77: 1–2 und 86: 7 weisen darauf hin, dass am Tag meiner Schwierigkeiten eine Person Gott erreichen sollte. Psalm 130: 1: Aus der Tiefe habe ich geweint. Jonah 2: 1–9 betete, während er im Meer war. In Lukas 22: 35–46 betete Jesus, als er die Qual von Gethsemane erlebte.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

Aber wenn die Angst so groß ist, dass man denkt, alles wäre vorbei?

Das 20. Kapitel des 2. Buches der Chronika berichtet uns u.a. vom bemerkenswerten Gebet eines gottesfürchtigen Königs, der sich mit der Not des Volkes Gottes an den Herrn wendet, um von Ihm Hilfe zu erbitten. Gott lässt dieses Gebet nicht ohne Antwort. Bitte lies dieses Kapitel zunächst aufmerksam, und lass es unter Gebet auf dich einwirken, bevor du nachstehende Anmerkung liest.

König Josaphat, der für das Volk Israel verantwortlich war, hatte eine klare Vorstellung von diesen Zielen der Angriffe des Feindes. In den Versen 10 und 11 beschreibt er sie in einer zweifachen Weise:Die Feinde versuchten, sich unter das Volk Israel zu mischen. Genau das aber hatte Gott ausdrücklich verboten. Es war Israel nicht gestattet gewesen, sich mit den Völkern um sie her zu verbinden. Umgekehrt war es auch gegen die Gedanken Gottes, dass die Völker ins Land kamen, um sich dort mit Israel zu vermischen.

Die Feinde versuchten, das Volk Israel aus dem von Gott gegebenen Besitztum zu vertreiben. Das Land gehörte eigentlich Gott. Er hatte es Israel gegeben und nicht den umliegenden Nationen.
….

Nein, Josaphat reagiert ganz anders. Er tut das einzig Richtige. Er wendet sich an seinen Gott. Er fürchtet sich – das können wir gut verstehen –; er richtet sein Angesicht darauf, den Herrn zu suchen, und er ruft über ganz Juda ein Fasten aus (V. 3). Am Ende seines Gebets sagt er es noch einmal, wenn er mit den Worten schliesst: «sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet» (V. 12).

Diese Haltung ist richtungweisend für das Volk Gottes, damals wie heute. David hatte dieses Vertrauen auf Gott in die Worte gekleidet: «Mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, und mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen» (Ps 18,30). Das Auge Gottes ist immer auf uns gerichtet. Er sieht uns und wartet darauf, dass wir unser Angesicht auf Ihn richten. Wenn wir das tun, dann suchen wir die Hilfe ausschliesslich bei Ihm – und dann kann und wird Er uns nicht enttäuschen.

Und nun wollen wir uns vier Fragen stellen, die uns die Haltung Josaphats näher bringen:

lies den ganzen Artikel von „halte fest“ auf deren Website

Laßt uns gerade in dieser heutigen Zeit IMMER auf das Gespräch mit Jehovah vertrauen! Nicht ein menschliches Gericht, nicht die Macht der Straße oder das meckern in sozialen Netzwerken wird uns irgendwie helfen – und erst recht keinen Herzensfrieden geben. Nur bei Jehovah finden wir Frieden und die endgültige Gerechtigkeit.