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Faszinierend

Bei der Vorbereitung für Sonntag lese ich, wie schon geschrieben, ein Buch von Fruchtenbaum. Besonders interessant, dass er die verschiedenen Facetten aufgreift, die Gottes Wort enthält. Es gibt nie nur eine einzige klare „Übersetzung“ oder „Auslegung“ sondern die Sätze können verschiedene Bedeutungen annehmen.
So ein Beispiel:
als Kain geboren wurde, sagte Eva

ich habe einen Mann Menschen/Mann bekommen: Jehova

Mit diesem Ausspruch wurde deutlich, dass Eva dachte, durch diesen Sohn würde die Edenprophezeiung Wirklichkeit werden …einige jüdische Ausleger schwächen dann diesen Satz ab „“Ich habe für einen Menschen bekommen den Engel des Herrn“ …und in der Setuaginta wird dann noch weiter abgeschwächt „..mit der Hilfe Jehovas“. Was Eva nun wirklich meinte – es deutet doch in erster Linie darauf hin, dass ER auf die Erde kommen würde und der „Erlöser“ und Problemlöser sein würde.
Spannend, jemanden zu lesen, der der Ursprache der Bibel fähig ist, und nicht nur eine Meinung aufzählt!

Geschrieben von Thomas am 18. Januar 2017 | Abgelegt unter jehovah-shammah,JS | Keine Kommentare

Autor

Profile
Baujahr 1967
Familienvater
Mein Glaube an den Schoepfer bestimmt alle Entscheidungen im Leben.

„Es werde“ und „es wurde“

Bei der Vorbereitung für Sonntag lese ich gerade ein Buch von Fruchtenbaum

Der Befehl es werde ist im Hebräischen ein Wort: yehi.
Auch der Satz und es wurde ist im Hebräischen ein Wort: vayehi.

Beide Wörter sind mit dem Namen Gottes verwandt …
Der Gott, der ICH BIN, sagte also es werde  und es wurde.

Und wieder ist der erste Vokal ein e  und kein a 😉

Geschrieben von Thomas am 5. Januar 2017 | Abgelegt unter jehovah-shammah | Keine Kommentare

Vielen lieben Dank 😘

Kam heute per Boten. Danke an den anonymen Spender 😘

Geschrieben von Jule am 31. Dezember 2016 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Namen mit Jehovah

Wie vor einigen Tagen geschrieben, wird oft behauptet, dass das JHWH zu Jahwe werden sollte. Aber wenn ich in dem oben zitierten Buch weiter lese, dann steht dort:

b) Personennamen, die den Namen JHWH enthalten, finden sich häufig im jô– und je-. Im vorliegenden jônāṯān und jehônāṯān, jôjāḵîn, und jehôjāḵîn; die kürzere Form findet sich häufiger in frühkönigzeitlichen und nachexilischen Texten, die längere in Texten der späteren Königszeit (maqṭîl < mahaqṭîl, babbajiṯ < bahabbajiṯ) elidiert wird, ist es kaum erstaunlich, daß eine solche Elision in einem Eigennamen auch im Wortinneren möglich ist (Harris 54–56). Am Ende eines Namens hat das Tetragramm auch zwei Formen, –jāhû und –jāh, malkijjāhû und malkijjāh, ma‘aśejāhû und ma‘aśejāh. Auch hier muß die längere Form als ursprünglich gelten, was ergibt, daß beide aus *jahw hergeleitet sind mit Vokalisierung des w zu u (u verlängert worden und deshalb bewahrt; in der kürzeren Form wurde u nicht verlängert und fiel deshalb weg.

Wir behandeln hier nicht die Kurzform jāh, die in der Poesie seit dem 10. Ps 68,5. 19) und in der liturgischen Formel halelû-jāh auftritt. Merkwürdigerweise kommt sie auch Ex 15,2 vor. In Ex 17,16 (kes jāh) ist wahrscheinlich eine Verbform von der Wurzel ksj (kāsāh) zu lesen. F. M. Cross meint, daß die Form jāh wenigstens in späteren Quellen nichts mit dem Gottesnamen zu tun hat, sondern ein Vokativpartikel wie j und jā ist (Near Eastern Archaeology in the Twentieth Century, Festschr. N. Glueck, Garden City 1970, 306, Nach einigen Forschern, vor allem G. R. ḥîrom < ’aḥîrom, vielleicht ’ældāḏ < ‘æl-haḏaḏ ‘Hadad ist Gott’ und mêḏāḏ < mê-haḏaḏ ‘Wasser des Hadad (?)’.

Ist Dir aufgefallen, dass die  Namen NICHT Jasus, Jahonathan, Jonathan, Jasaja und nicht Jaremia heißen?
Die Schreiber wissen also, dass der Name mit Je beginnt und nicht wie immer wieder behauptetr mit Ja.

Aber leider wird der Name VIEL ZU SELTEN benutzt, und so der WAHRE Gott mit den vielen Göttern „verwechselt“!

JHWH

Bin gerade dabei „ältere Literatur“ zu lesen, da es ja mit dem neuen Jahr einen „Neustart“ für den Gottesdienst Sonntag geben wird – wir werden systematisch durch die gesamte Bibel gehen.

Dabei bin ich auf folgende Informationen gestossen:

Theologisches Wörterbuch zum Alten Testament, Band 3

. Das Tetragramm JHWH ist der Eigenname des Gottes Moses. Die richtige Aussprache des Namens ging in der jüdischen Tradition des Mittelalters verloren. Schon spät in der Zeit des zweiten Tempels wurde der Name als unaussprechbar heilig und somit im öffentlichen Vortrag nicht verwendbar betrachtet, obwohl er noch privat gebraucht wurde. Früh in der Neuzeit fingen die Gelehrten an, die Aussprache zu rekonstruieren. Die Form jahwæh ist jetzt fast allgemein anerkannt (Geschichte der neuzeitlichen Auffassung bei Kinyongo, 51–53). Die Struktur und Etymologie des Namens sind viel diskutiert worden. Obwohl kein Konsensus besteht, wird allgemein angenommen, daß der Name eine Verbform darstellt, abgeleitet von der Wurzel hwj, später hjj (→ היה), ‘existieren, da sein’. Ob das Verb urspr. eine Qal-Bildung oder eine Die mit dem Tetragramm verbundenen Probleme sind mannigfach und alle ein wenig technisch. Die biblische Orthographie und Namengebung sowie die außerbiblischen Belege für die Aussprache sind zu beachten, und die phonologischen und typologischen Argumente müssen erörtert werden, ehe die biblische Erzählung selbst behandelt werden kann.

Freedman

 

Leider wird der Name nun fast gar nicht mehr genutzt, so dass man den Gott der Bibel und den Gott der Religionen verwechselt – und man deshalb viel falsches von ihm „hört“.

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