1.Johannes

Der erste Brief des Johannes
Buchrollen

Übersicht und thematische Verlinkung der einzelnen Gedanken – sortiert nach Kapiteln

Thomas 22. Dezember 2009 15 Kommentare Trackback URI Comments RSS

15 Kommentare zu “1.Johannes”

  1. Juleam 22. Dezember 2009 um 23:52 Link zum Kommentar

    1. Johannes 1 – 2

    1. Johannes 1:5-7

    Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist, und in Gemeinschaft mit ihm gibt es gar keine Finsternis. 6 Wenn wir erklären: „Wir haben mit ihm teil“ und wir trotzdem in der Finsternis weiterwandeln, so lügen wir und handeln nicht nach der Wahrheit. 7 Wenn wir jedoch im Licht wandeln, wie er selbst im Licht ist, so haben wir miteinander teil, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

    eine grundlegene Wahrheit der Bibel:

    Wer Jehova liebt und ihm dient, hält sich von allen schlechten Dingen und jeder Bosheit fern!

    Das bedeutet dann im Umkehrschluss auch, dass Personen, die an ihren schlechten Taten festhalten und ein Doppelleben führen NICHTS mit Jehova gemein haben!!!

    Hierzu heißt es auszugsweise im WT 86 15. 7. S. 11 unter dem Artikel: Wandelt weiterhin im göttlichen Licht

    ‘Gott ist Licht’

    5 Als nächstes kommt eine „Botschaft“ zur Sprache, die die Apostel von Jesus erhielten. (Lies 1. Johannes 1:5-7.) Sie lautet: „Gott [ist] Licht . . ., und in Gemeinschaft mit ihm gibt es gar keine Finsternis [nichts Unheiliges, Unmoralisches, Unwahres oder Böses].“ Deshalb meiden Jehovas Zeugen jegliche sündigen Praktiken, die mit der Finsternis verbunden sind (Hiob 24:14-16; Johannes 3:19-21; Römer 13:11-14; 2. Korinther 6:14; 1. Thessalonicher 5:6-9). Da gewisse Abtrünnige nicht glaubten, daß es sündige Werke gibt, befanden sie sich in geistiger Finsternis. Sie behaupteten, geheime Erkenntnis zu haben, aber Gott ist Licht, nicht ein finsteres Geheimnis. Er gibt nur seinen treuen Zeugen geistiges Licht (Matthäus 5:14-16; 1. Petrus 2:9).

    6 Wenn wir sagen, daß wir uns einer „Teilhaberschaft“ mit Gott erfreuen, aber „in der Finsternis weiterwandeln“, indem wir ein sündiges Leben führen, dann „lügen wir und handeln nicht nach der Wahrheit“, das heißt, wir leben nicht in Übereinstimmung mit ihr. Verfolgen wir jedoch einen Kurs, der mit der Wahrheit übereinstimmt, so sind wir im Licht, wie Gott im Licht ist. Wir erfreuen uns einer „Teilhaberschaft“ mit Mitchristen, die alle in der Lehre, in der geistigen Einstellung, im Werk des Jüngermachens und in anderen Bereichen der wahren Anbetung vereint sind.

    7 Im Gegensatz zu gewissen Abtrünnigen von damals erkennen wir, die wir „im Licht wandeln“, daß Sünde unrein ist. Jesu Blut „reinigt uns von aller Sünde“, weil wir keine willentlichen Sünder sind (Matthäus 12:31, 32). Wir sind wirklich dankbar, daß Gott sogar Christen, die einen Fehltritt begangen haben, aber bereuen, Barmherzigkeit erweist (Psalm 103:8-14; Micha 7:18, 19).

  2. Juleam 22. Dezember 2009 um 23:57 Link zum Kommentar

    1. Johannes 2:1-6

    Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

    noch Fragen?

    w86 15. 7. S. 12

    Gehorche Gott, und bekunde Liebe

    11 Um weiterhin im göttlichen Licht wandeln zu können, müssen wir Jehova gehorchen. (Lies 1. Johannes 2:3-6.) Uns ist bewußt, daß wir Gott „kennengelernt haben“, also ihn und seine Eigenschaften verstehen, „wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten“. Jeder, der behauptet, Gott zu kennen, aber ihm nicht gehorcht, „ist ein Lügner“. Im Gegensatz dazu ist „die Liebe Gottes vollkommen [oder vollständig] gemacht worden“, wenn wir seinem Wort gehorchen. „Dadurch“, nämlich durch den Beweis für Gehorsam und Liebe gegenüber Gott, wissen wir, daß wir „in Gemeinschaft mit ihm sind“. Auch sind wir verpflichtet, in bezug auf das Werk des Jüngermachens, die zwischenmenschlichen Beziehungen usw. so zu wandeln wie sein Sohn.

  3. Juleam 22. Dezember 2009 um 23:58 Link zum Kommentar

    1. Johannes 2:9-11

    Wer sagt, er sei im Licht, und haßt doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat.

    ein Vers, den ich mir immer wieder ins Gedächtnis hole und vor Augen halte, wenn ich mit jemanden Probleme habe und dazu neige, mich da reinzusteigern und zu grollen.

    Wenn ich Jehova liebe und ihm von Herzen wohlgefallen möchte – dann ist kein Platz für solche negativen Gedanken und Gefühle!

  4. Juleam 22. Dezember 2009 um 23:59 Link zum Kommentar

    1. Johannes 2:18-21

    Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

    von wem redet er hier?

    Sind damit nur diejenigen gemeint, die sich buchstäblich abwenden und sichtbar die Versammlung verlassen – indem sie sich von Jehova lossagen oder ausgeschlossen werden?

    Oder könnte Johannes damit diejenigen gemeint haben, die Jehova und die Wahrheit verborgen in ihrem Herzen verlassen haben und ein Doppelleben führen – indem sie sich den Anschein geben, immer noch ein Anbeter Jehovas zu sein, aber heimlich lustig ein Dopelleben führen und die Maßstabe Jeovas mit Füßen treten?

  5. Juleam 23. Dezember 2009 um 00:21 Link zum Kommentar

    1. Johannes 3 – 5

    1. Johannes 3:4-8

    Jeder, der Sünde treibt, treibt auch Gesetzlosigkeit, und so ist Sünde Gesetzlosigkeit. 5 Ihr wißt auch, daß jener offenbar gemacht worden ist, um [unsere] Sünden wegzunehmen, und in ihm ist keine Sünde. 6 Jeder, der in Gemeinschaft mit ihm bleibt, treibt nicht Sünde; jemand, der Sünde treibt, hat ihn weder gesehen noch ihn kennengelernt. 7 Kindlein, laßt euch durch niemand irreführen; wer Gerechtigkeit übt, ist gerecht, so wie jener gerecht ist. 8 Wer fortgesetzt Sünde begeht, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt. Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.

    1. Johannes 3:10

    Hieran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, stammt nicht von Gott noch der, der seinen Bruder nicht liebt.

    1. Johannes 3:15-18

    Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat. 16 Dadurch haben wir die Liebe kennengelernt, weil jener seine Seele für uns hingegeben hat; und wir sind verpflichtet, [unsere] Seele für [unsere] Brüder hinzugeben. 17 Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? 18 Kindlein, laßt uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.

    einige tiefe Wahrheiten aus Gottes Wort, die uns zeigen, wie wir handeln müssen – wenn wir Jehova gefallen wollen.

    1. Johannes 3:19-24

    Dadurch werden wir wissen, daß wir aus der Wahrheit stammen, und wir werden unser Herz vor ihm versichern 20 im Hinblick auf das, worin immer uns unser Herz verurteilen mag, weil Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. 21 Geliebte, wenn [unser] Herz [uns] nicht verurteilt, so haben wir Freimut der Rede gegenüber Gott; 22 und was immer wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und die Dinge tun, die in seinen Augen wohlgefällig sind. 23 Ja, das ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, so wie er uns ein Gebot gegeben hat. 24 Außerdem, wer seine Gebote hält, bleibt in Gemeinschaft mit ihm und er in Gemeinschaft mit einem solchen; und dadurch erkennen wir, daß er in Gemeinschaft mit uns bleibt, dank dem Geist, den er uns gegeben hat.

  6. Juleam 23. Dezember 2009 um 00:23 Link zum Kommentar

    1. Johannes 4:4-6

    Ihr stammt von Gott, Kindlein, und ihr habt jene [Personen] besiegt, weil der, der in Gemeinschaft mit euch ist, größer ist als der, der mit der Welt in Gemeinschaft ist.

    5 Sie stammen von der Welt; deshalb reden sie [das, was] von der Welt [kommt], und die Welt hört auf sie.

    6 Wir stammen von Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht von Gott stammt, hört nicht auf uns. Auf diese Weise nehmen wir Kenntnis von der inspirierten Äußerung der Wahrheit und der inspirierten Äußerung des Irrtums.

  7. Juleam 23. Dezember 2009 um 00:26 Link zum Kommentar

    1. Johannes 4:20-21

    Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

    hier wieder der Text, den wir uns bei Streitigkeiten und Unstimmigkeiten mit unseren Brüdern in den Sinn rufen wollen.

    Sicherlich will niemand von sich sagen lassen, er liebe Jehova nicht

  8. Juleam 23. Dezember 2009 um 00:28 Link zum Kommentar

    1. Johannes 5:14-15

    Und dies ist die Zuversicht, die wir ihm gegenüber haben, daß er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten. 15 Und wenn wir wissen, daß er uns in dem, worum immer wir bitten, hört, wissen wir, daß wir die erbetenen Dinge haben werden, da wir sie von ihm erbeten haben.

    Haben auch wir diese Zuversicht?

  9. WT 15.12.2008am 23. Dezember 2009 um 00:37 Link zum Kommentar

    Das Wort Jehovas ist lebendig
    Höhepunkte aus den Briefen von Johannes und Judas

    DER Apostel Johannes schrieb seine drei Briefe wahrscheinlich um 98 u. Z. in Ephesus. Sie gehören zu den letzten Büchern der Heiligen Schrift. Die ersten beiden Briefe ermuntern Christen, weiter im Licht zu wandeln und gegen den Einfluss Abtrünniger anzukämpfen. Im dritten Brief geht es darum, in der Wahrheit zu wandeln und als Christen zusammenzuarbeiten.

    Jesu Halbbruder Judas schrieb seinen Brief offensichtlich 65 u. Z. in Palästina. Er warnt darin vor gottlosen Menschen, die sich in die Christenversammlung eingeschlichen haben, und gibt Hinweise, wie man sich vor schlechten Einflüssen schützen kann. Das zu beachten, was in den drei Johannesbriefen und im Judasbrief steht, hilft uns, unter schwierigen Umständen im Glauben stark zu bleiben (Heb. 4:12).

    Weiter im Licht und in der Liebe und im Glauben wandeln
    (1. Joh. 1:1 bis 5:21)

    Der erste Johannesbrief richtet sich an alle, die mit Christus in Einheit sind. Er gibt ihnen wertvolle Hinweise, wie sie sich entschieden gegen Abtrünnigkeit wehren und weiter für die Wahrheit und die Gerechtigkeit eintreten können. In dem Brief wird betont, wie wichtig es ist, fortgesetzt im Licht und in der Liebe und durch Glauben zu wandeln.

    „Wenn wir“, schreibt Johannes, „im Licht wandeln, wie er [Gott] selbst im Licht ist, so haben wir miteinander teil.“ Da Gott der Ursprung der Liebe ist, fordert uns Johannes auf: „Lasst uns einander weiterhin lieben.“ Während uns „die Liebe zu Gott“ motiviert, „seine Gebote zu halten“, können wir durch „unseren Glauben“ an Jehova Gott, sein Wort und seinen Sohn die Welt besiegen (1. Joh. 1:7; 4:7; 5:3, 4).

    Antworten auf biblische Fragen:

    2:2; 4:10 — Wieso ist Jesus ein „Sühnopfer“?
    Sühne bedeutet „Leistung, durch die ein Verschulden ausgeglichen wird“ oder „Genugtuung für begangenes Unrecht“. Jesus gab sein Leben als Sühnopfer, um der Gerechtigkeit vollkommen Genüge zu tun. Durch dieses Opfer kann Gott Barmherzigkeit üben und auf der Grundlage des Glaubens an Jesus Sünden vergeben (Joh. 3:16; Röm. 6:23).

    2:7, 8 — Welches Gebot bezeichnet Johannes als „alt“ und zugleich „neu“?
    Johannes meint hier das Gebot über die aufopfernde Liebe unter Glaubensbrüdern (Joh. 13:34). „Alt“ ist es deswegen, weil Jesus dieses Gebot schon 60 Jahre vor der Niederschrift des ersten Johannesbriefs gegeben hatte. Die Gläubigen hatten dieses Gebot „von Anfang“ ihres christlichen Lebens an. „Neu“ ist dieses Gebot insofern, als es über das Gebot, seinen Mitmenschen zu lieben wie sich selbst, hinausgeht; es verlangt Selbstaufopferung (3. Mo. 19:18; Joh. 15:12, 13).

    3:2 — Was ist gesalbten Christen noch „nicht offenbar gemacht worden“, und wen werden sie „so sehen, wie er ist“?
    Noch nicht offenbar gemacht wurde ihnen, wie es sein wird, wenn sie zum Leben im Himmel auferweckt werden und dann Geistwesen sind (Phil. 3:20, 21). Sie wissen aber jetzt schon, dass sie Gott „gleich sein werden“, „wann immer er offenbar gemacht wird“, denn sie „werden ihn so sehen, wie er ist“ — als „den GEIST“ (2. Kor. 3:17, 18).

    5:5-8 — Wieso bezeugen Wasser, Blut und Geist, dass „Jesus der Sohn Gottes ist“?
    Wasser deswegen, weil Jehova ihn, als er nach seiner Taufe aus dem Wasser herauskam, ausdrücklich als seinen Sohn anerkannte (Mat. 3:17). Jesu Blut oder sein Leben, das er „als ein entsprechendes Lösegeld für alle“ gab, bezeugte ebenfalls, dass er Gottes Sohn ist (1. Tim. 2:5, 6). Und auch der heilige Geist bezeugte, dass Jesus Gottes Sohn ist, als er bei Jesu Taufe auf ihn herabkam. In der Kraft des Geistes ging Jesus „durchs Land und tat Gutes und machte alle gesund, die vom Teufel bedrückt wurden“ (Joh. 1:29-34; Apg. 10:38).

    Lehren für uns:

    2:9-11; 3:15. Wenn es ein Christ so weit kommen lässt, dass die Liebe zu seinen Brüdern irgendwie erlischt, befindet er sich in Finsternis und tappt ziellos umher.

  10. WT 15.04.1991am 23. Dezember 2009 um 00:41 Link zum Kommentar

    Wandelt weiterhin im Licht und in der Liebe
    Höhepunkte aus 1. Johannes

    JEHOVA ist der Quell des Lichts und der Liebe. Wer geistiges Licht erhalten möchte, muß zu ihm aufblicken (Psalm 43:3). Und die Liebe gehört zu der Frucht seines heiligen Geistes (Galater 5:22, 23).

    Der Apostel Johannes spricht in seinem ersten inspirierten Brief, den er wahrscheinlich um 98 u. Z. in oder bei Ephesus schrieb, unter anderem über das Licht und die Liebe. Er verfaßte ihn vor allem deshalb, weil er Christen vor dem Abfall bewahren und ihnen helfen wollte, weiterhin im Licht zu wandeln. Da auch wir Prüfungen unserer Liebe, unseres Glaubens und unserer Lauterkeit gegenüber der Wahrheit ausgesetzt sind, ist eine Betrachtung dieses Briefes für uns sicher von Nutzen.

    ‘Wandelt im Licht’

    Johannes stellte klar, daß treue Christen in geistigem Licht wandeln müssen (1:1 bis 2:29). Er sagte, daß „Gott Licht ist, und in Gemeinschaft mit ihm gibt es gar keine Finsternis“, d. h. nichts Böses, Unmoralisches, Unwahres oder Unheiliges. Da geistgesalbte Christen „im Licht wandeln“, „haben . . . [sie] miteinander teil“ und auch mit Gott und Christus. Durch Jesu Blut sind sie außerdem von Sünde gereinigt worden.

    Ob wir nun gesalbte Christen mit himmlischer Hoffnung sind oder ewiges Leben auf der Erde erwarten — wir werden nur dann weiterhin aus dem Opfer Jesu Nutzen ziehen können, wenn wir unsere Brüder lieben und nicht die Welt. Wir müssen uns außerdem davor hüten, von Abtrünnigen wie beispielsweise dem „Antichristen“ beeinflußt zu werden, der den Vater und den Sohn leugnet. Und vergessen wir nie, daß nur denen ewiges Leben zuteil wird, die an der Wahrheit festhalten und Gerechtigkeit üben.

    Kinder Gottes bekunden Liebe

    Als nächstes beschreibt Johannes die Kinder Gottes (3:1 bis 4:21). Zum einen tun sie das, was gerecht ist. Zum anderen gehorchen sie dem Gebot Jehovas, ‘an den Namen seines Sohnes Jesus Christus zu glauben und einander zu lieben’.

    Wer „Gott erkennt“, kennt Jehovas Vorsätze und weiß, wie seine Liebe zum Ausdruck kommt. Das sollte dem Betreffenden helfen, Liebe zu bekunden. Ja, „wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist“. Gott zeigte seine Liebe dadurch, daß er „seinen Sohn als ein Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat“. Wenn Jehova uns so sehr geliebt hat, sind wir verpflichtet, einander zu lieben. Jeder, der Gott lieben möchte, muß auch seinen Glaubensbruder lieben.

    Der Glaube „besiegt die Welt“

    Die Liebe veranlaßt Gottes Kinder, seine Gebote zu halten, doch es ist der Glaube, durch den sie ‘die Welt besiegen’ (5:1-21). Unser Glaube an Gott, sein Wort und seinen Sohn befähigt uns, ‘die Welt zu besiegen’, indem wir ihr falsches Denken und ihre falschen Wege zurückweisen und statt dessen Jehovas Geboten gehorchen. Gott hat denjenigen, die ‘die Welt besiegen’, die Hoffnung auf ewiges Leben gegeben, und er erhört ihre Gebete, wenn sie im Einklang mit seinem Willen sind. Weil jeder, der „aus Gott geboren worden ist“, nicht Sünde treibt, kann sich Satan seiner nicht bemächtigen. Aber sowohl Gesalbte als auch Diener Jehovas mit irdischer Hoffnung müssen im Sinn behalten, daß ‘die ganze Welt in der Macht dessen liegt, der böse ist’.

    [Kasten/Bild auf Seite 29]
    Ein Sühnopfer:
    Jesus „ist ein Sühnopfer für unsere Sünden [die seiner gesalbten Nachfolger], doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt“, d. h. der übrigen Menschheit (1. Johannes 2:2). Sein Tod war eine „Sühne“ (griechisch: hilasmós, was ein „Mittel zur Besänftigung“, eine „Genugtuung“ bezeichnet), aber nicht in dem Sinn, daß es verletzte Gefühle auf seiten Gottes besänftigte. Durch das Opfer Jesu wurde vielmehr den Forderungen der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes Genüge getan. Inwiefern? Dadurch, daß es die rechtliche Grundlage zur Vergebung von Sünden schuf, damit Gott „gerecht sei, auch wenn er den [durch Vererbung sündigen] Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt“ (Römer 3:23-26; 5:12). Weil Jesu Opfer die Voraussetzung erfüllte, vollkommene Genugtuung für die Sünden des Menschen zu leisten, wurde es den Menschen möglich, sich um die Wiederherstellung eines rechten Verhältnisses zu Jehova zu bemühen und es zu erlangen (Epheser 1:7; Hebräer 2:17). Wie dankbar wir alle doch dafür sein sollten!

  11. Juleam 22. Dezember 2010 um 00:15 Link zum Kommentar

    1. Johannes 1 – 2

    1. Johannes 2:19

    Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind.

    von wem spricht Johannes hier?

    w86 15. 3. S. 15-16 Gebt dem Teufel nicht Raum!

    Zum Beispiel fällt niemand der Abtrünnigkeit zum Opfer, weil es sich einfach nicht vermeiden ließe. Niemand ist dazu prädestiniert, den Glauben aufzugeben. Die Beweggründe des Herzens spielen eine Rolle. Zugegeben, Johannes sagte von einigen: „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen“ (1. Johannes 2:19). Doch das ist deshalb passiert, weil sie es sich entweder erwählten, abtrünnig zu werden, oder weil sie bereits mit einem schlechten Beweggrund in Jehovas Organisation gekommen sind. Judas Iskariot hatte ein gutes Herz, als er zu einem der 12 Apostel Jesu berufen wurde, aber der Teufel nutzte Judas’ Hang zur Habgier. Schon vor der Nacht, in der er Jesus verriet, hatte der „Teufel es Judas Iskariot, dem Sohn Simons, . . . ins Herz gegeben . . ., ihn zu verraten“ (Johannes 13:2).

    3 Jemand wendet sich deshalb dem Schlechten zu, weil er durch seine eigenen selbstsüchtigen Überlegungen, seine eigenen Ziele und Begierden sowie durch selbsterwählte Freunde und durch seine Umgebung seine Denkweise formen und seine Willensbildung bestimmen läßt. Paulus sprach von einigen, die ‘einmal erleuchtet waren und die die himmlische freie Gabe geschmeckt hatten, die aber abgefallen sind’ (Hebräer 6:4-6). Wenn wir nicht ständig auf der Hut sind, kann der Teufel durch seine listige Propaganda unser Herz für Gedanken der Abtrünnigkeit empfänglich machen.

  12. Juleam 4. Januar 2012 um 09:45 Link zum Kommentar

    1. Johannes 3 – 5

    1. Johannes 3:7-10

    Meine geliebten Kinder! Lasst euch durch niemanden vom richtigen Weg abbringen! Ihr dürft nur dem vertrauen, der wie Christus ein Leben führt, das Gott gefällt.

    8 Wer sich aber gegen Gott auflehnt, gehört dem Teufel. Denn der Teufel hat sich von Anfang an gegen Gott aufgelehnt. Doch der Sohn Gottes ist gerade deswegen zu uns gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.

    9 Wer von Gott neues Leben bekommen hat und zu seinen Kindern gehört, der sündigt nicht; denn Gott hat ihm seine Kraft geschenkt, die in ihm wirkt. Weil er ein Kind Gottes ist, kann er nicht länger als Sünder leben.

    10 Daran kann also jeder erkennen, wer ein Kind Gottes oder wer ein Kind des Teufels ist. Alle, die Unrecht tun und ihren Bruder oder ihre Schwester nicht lieben, sind niemals Gottes Kinder.

    stehen wir fest in der Wahrheit? Oder haben wir vielleicht “ungünstigen Umgang”, der uns von der wahren Anbetung abbringt, indem er uns die Ohren kitzelt und die Wahrheit in unserem Leben verwässert wird?

    Wie sagte Johannes hier so schön? Wer wirklich Jehova anbeten will, der erhält von IHM seinen Geist und damit ist es ihm möglich, Gottes Gebote zu halten und so zu leben, dass wir Jehova gefallen.

    Jeder würde erkennen können, wo wir stehen!

  13. Juleam 4. Januar 2012 um 09:50 Link zum Kommentar

    1. Johannes 3:11-17 Der Maßstab für unsere Liebe

    11 Von Anfang an habt ihr gehört: Wir sollen einander lieben. 12 Nicht Kain darf unser Vorbild sein. Er war ein Kind des Teufels und tötete seinen Bruder Abel. Und warum hat er ihn ermordet? Weil seine eigenen Taten böse waren, aber das Leben seines Bruders Gott gefiel.

    13 Genau aus demselben Grund hasst euch die Welt. Wundert euch also nicht darüber, liebe Brüder und Schwestern. 14 Wir wissen, dass wir vom ewigen Tod gerettet wurden und jetzt neues Leben haben. Das zeigt sich an der Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern. Wer nicht liebt, der bleibt dem Tod ausgeliefert.

    15 Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht. 16 Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte. Ebenso müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister hinzugeben.

    17 Denn wie kann Gottes Liebe in einem Menschen bleiben, dem die Not seines Bruders oder seiner Schwester gleichgültig ist, obwohl er selbst alles im Überfluss besitzt?

    hier kommen nun einige sehr prägnante Gedanken von Johannes: die Sache mit der Liebe. Aber es geht weiter…

  14. Juleam 4. Januar 2012 um 09:51 Link zum Kommentar

    aber auch Johannes macht sich Sorgen um die Reinheit der Versammlung Gottes:

    1. Johannes 4:5-6

    Die falschen Propheten gehören ganz zu dieser Welt. Deshalb verbreiten sie nichts als menschliche Vorstellungen und Gedanken, und alle Welt hört auf sie. 6 Wir dagegen gehören zu Gott. Jeder, der Gott kennt, wird auf uns hören. Wer aber nicht zu Gott gehört, wird uns ablehnen.Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Täuschung.

    und wieder die Gegenüberstellung: man würde die wahren Nachfolger Christi erkennen

  15. Juleam 4. Januar 2012 um 09:53 Link zum Kommentar

    1. Johannes 4:7-21 Gottes Liebe und die Liebe zum Mitmenschen

    7 Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott. 8 Wer aber nicht liebt, der weiß nichts von Gott; denn Gott ist Liebe.9 Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können. 10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen.

    11 Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen auch wir einander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Doch wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe erfüllt uns ganz.

    13 Ich sage es noch einmal: Dass wir mit Gott verbunden bleiben und er mit uns, wissen wir, weil er uns seinen Geist gegeben hat. 14 Wir haben es selbst erlebt, und darum bezeugen wir: Gott, der Vater, hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, um sie zu retten. 15 Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 16 Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

    17 Wenn Gottes Liebe uns ganz erfüllt, können wir dem Tag des Gerichts voller Zuversicht entgegengehen. Denn wir leben in dieser Welt so, wie Christus es getan hat. Wirkliche Liebe ist frei von Angst. 18 Ja, wenn die Liebe uns ganz erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst.Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der kennt wirkliche Liebe noch nicht.

    19 Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat. 20 Sollte nun jemand behaupten: »Ich liebe Gott«, und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hassen, dann ist er ein Lügner. Wenn er schon seine Geschwister nicht liebt, die er sehen kann, wie will er dann Gott lieben, den er nicht sieht?

    21 Vergesst nicht, dass Christus selbst uns aufgetragen hat: Wer Gott liebt, der muss auch seinen Bruder und seine Schwester lieben.

    ein Gedanke, der sich durch alle 3 Briefe des Johannes zieht: die Liebe zu Jehova und zu unserem Nächsten. Aber dazu etwas später mehr…

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Switch to our mobile site