1.Petrus

Der erste Brief des Petrus
Petrus

Übersicht und thematische Verlinkung – sortiert nach Kapiteln

Thomas 15. Dezember 2009 22 Kommentare Trackback URI Comments RSS

22 Kommentare zu “1.Petrus”

  1. Juleam 15. Dezember 2009 um 23:14 Link zum Kommentar

    1. Petrus 1 – 2

    1. Petrus 1:6-7

    Über diese Tatsache freut ihr euch sehr, obwohl ihr jetzt für eine kleine Weile, wenn es sein muß, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden seid, 7 damit die geprüfte Echtheit eures Glaubens, viel wertvoller als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird, bei der Offenbarung Jesu Christi als eine Ursache zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre erfunden werde.

    ist unser Glaube bereits auf seine Echtheit geprüft?

  2. Juleam 15. Dezember 2009 um 23:17 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:1-2

    Legt daher alle Schlechtigkeit ab sowie alles Trügerische und Heuchelei und [Gefühle des] Neides und alle Arten von übler Nachrede; 2 [und] wie neugeborene Kindlein entwickelt ein Verlangen nach der unverfälschten Milch, die zum Wort gehört, damit ihr durch sie zur Rettung heranwachsen mögt,

    arbeiten wir ständig daran, uns dort zu verbesern, wo es notwendig ist – oder denken wir, wir wären schon gut so, wie wir gerade sind?

  3. Juleam 15. Dezember 2009 um 23:20 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:11-12

    Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und zeitweilig Ansässige, euch der fleischlichen Begierden zu enthalten, die ja mit der Seele im Streit liegen. 12 Führt euren Wandel vortrefflich unter den Nationen, damit sie in dem, worin sie gegen euch als von Übeltätern reden, zufolge eurer vortrefflichen Werke, von denen sie Augenzeugen sind, Gott verherrlichen mögen am Tag [seiner] Besichtigung.

    woran erkennen Aussenstehende uns als Zeugen Jehovas?

    Sprechen unsere Taten lauter als Worte?

  4. Juleam 15. Dezember 2009 um 23:22 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:15-16

    Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr durch Gutestun das Gerede der Unwissenheit der unvernünftigen Menschen zum Schweigen bringt. 16 Seid gleich freien Menschen, und behaltet doch eure Freiheit nicht als einen Deckmantel für Schlechtigkeit, sondern als Sklaven Gottes.

    muss man uns wirklich erst dazu ermahnen – oder ist es nicht unser ganz natürlich von Herzen kommender Wunsch – weil wir Jehova lieben?

  5. Juleam 15. Dezember 2009 um 23:24 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:18-20

    Hausknechte seien [ihren] Besitzern mit aller [gebührenden] Furcht untertan, nicht nur den guten und vernünftigen, sondern auch denen, die schwer zufriedenzustellen sind. 19 Denn wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott unter Betrübnissen ausharrt und ungerechterweise leidet, so ist dies etwas Wohlgefälliges. 20 Denn welches Verdienst liegt darin, wenn ihr, sofern ihr sündigt und geschlagen werdet, ausharrt? Harrt ihr aber aus, wenn ihr Gutes tut und leidet, so ist dies bei Gott etwas Wohlgefälliges.

    wenn wir diesen Text lesen – können wir dann guten Gewissens denken, wir könnten unseren Mann zu Recht verlassen, nur weil er uns vielleicht nicht die Aufmerksamkeit schenkt, die wir uns wünschen?

  6. Juleam 15. Dezember 2009 um 23:27 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:21-23

    In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. 22 Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.

    23 Als er beschimpft wurde, gab er nicht schimpfend zurück.

    Als er litt, begann er nicht zu drohen, sondern übergab sich weiterhin dem, der gerecht richtet.

    ahmen wir Jesus auch in dieser Hinsicht nach?

    Wie reagieren wir, wenn man uns unserer Meinung nach Unrecht tut?

    Sind wir uns dessen bewusst, dass wir mit unserem Handeln in einer solchen Situation zeigen, ob wir wahre Christen sind?

  7. Juleam 16. Dezember 2009 um 23:32 Link zum Kommentar

    1. Petrus 3 – 5

    1. Petrus 3:1-6

    Ebenso ihr Frauen, seid den eigenen Männern untertan, damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam sind, durch den Wandel [ihrer] Frauen ohne ein Wort gewonnen werden mögen, 2 weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels, verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind.

    3 Und euer Schmuck bestehe nicht im äußerlichen Flechten der Haare und im Anlegen goldener Schmucksachen oder im Tragen äußerer Kleider,

    4 sondern er sei die verborgene Person des Herzens im unvergänglichen [Gewand] des stillen und milden Geistes, der in den Augen Gottes von großem Wert ist.

    5 Denn so pflegten sich einst auch die heiligen Frauen zu schmücken, die auf Gott hofften, indem sie sich ihren eigenen Männern unterwarfen, 6 wie Sara Abraham zu gehorchen pflegte, indem sie ihn „Herr“ nannte. Und ihr seid ihre Kinder geworden, vorausgesetzt, ihr tut weiterhin Gutes und fürchtet keinerlei Ursache des Schreckens.

    dies betrifft nicht nur unser Verhältnis zu unserem Ehemann – sondern unser ganzes Leben.

    Was sehen Aussenstehende, wenn sie uns beobachten und wie wir mit anderen Personen umgehen?

  8. Juleam 16. Dezember 2009 um 23:36 Link zum Kommentar

    1. Petrus 3:8-9

    Schließlich seid alle gleich gesinnt, bekundet Mitgefühl, habt brüderliche Zuneigung, zartes Erbarmen, [seid] demütig gesinnt,

    9 vergeltet nicht Schädigendes mit Schädigendem noch Beschimpfung mit Beschimpfung,

    sondern im Gegenteil, verleiht Segen, weil ihr zu diesem [Lauf] berufen worden seid, damit ihr Segen erbt.

    steht hier irgendwas davon, dass es immer leicht sein würde, ruhig zu bleiben, wenn andere uns schaden und Böses tun wollen und auch tun?

    1. Petrus 3:10-15

    Denn „wer das Leben lieben und gute Tage sehen möchte, der halte seine Zunge vom Bösen zurück und [seine] Lippen, daß sie nicht Trug reden,

    11 er wende sich aber ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.

    12 Denn [die] Augen Jehovas sind auf die Gerechten [gerichtet] und seine Ohren auf ihr Flehen; [das] Angesicht Jehovas aber ist gegen die [gerichtet], die Böses tun.“

    13 In der Tat, wer ist der Mensch, der euch schaden wird, wenn ihr Eiferer für das Gute werdet? 14 Aber wenn ihr auch um der Gerechtigkeit willen leiden solltet, seid ihr glücklich. Fürchtet jedoch nicht das, was sie fürchten, noch werdet erregt. 15 Sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen, stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, [die] in euch [ist], doch tut es mit Milde und tiefem Respekt.

  9. Juleam 16. Dezember 2009 um 23:38 Link zum Kommentar

    1. Petrus 3:16-17

    Behaltet ein gutes Gewissen, damit in dem Besonderen, worin man gegen euch redet, die beschämt werden, welche von eurem guten Wandel in Verbindung mit Christus geringschätzig reden. 17 Denn es ist besser, für Gutestun zu leiden, wenn der Wille Gottes es wünscht, als für Übeltun.

    können wir dies ruhig ertragen?

  10. Juleam 16. Dezember 2009 um 23:40 Link zum Kommentar

    1. Petrus 4:1-5

    Da Christus also im Fleische gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit der gleichen Gesinnung; denn wer im Fleische gelitten hat, hat von Sünden abgelassen, 2 damit er den Rest [seiner] Zeit im Fleische nicht mehr für die menschlichen Begierden, sondern nach dem Willen Gottes lebe. 3 Denn es ist genug, daß ihr in der vergangenen Zeit den Willen der Nationen vollbracht habt, als ihr in Zügellosigkeiten wandeltet, in Lüsten, übermäßigem Wein[genuß], Schwelgereien, Trinkgelagen und gesetzwidrigen Götzendienereien. 4 Daß ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch. 5 Diese Leute werden aber dem Rechenschaft ablegen, der bereit ist, die Lebenden und die Toten zu richten.

    lassen wir uns einschüchtern?

  11. Juleam 16. Dezember 2009 um 23:43 Link zum Kommentar

    1. Petrus 4:12-14

    Geliebte, laßt euch das, was unter euch brennt und was euch als Prüfung widerfährt, nicht befremden, als ob euch etwas Befremdendes zustoße. 13 Im Gegenteil, freut euch weiterhin, insofern ihr Anteil an den Leiden des Christus habt, damit ihr euch auch während der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken freuen könnt.

    14 Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, seid ihr glücklich, weil der [Geist] der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht.

    das kann oft sehr schmerzlich sein

    1. Petrus 4:15-19

    Indes möge niemand von euch als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als jemand leiden, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt. 16 [Leidet er] aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern er verherrliche Gott weiterhin in diesem Namen. 17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

  12. Juleam 16. Dezember 2009 um 23:45 Link zum Kommentar

    1. Petrus 5:5-11

    Ebenso ihr jüngeren Männer, seid den älteren Männern untertan. Ihr alle aber, gürtet euch mit Demut gegeneinander, denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.

    6 Erniedrigt euch daher unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch zur gegebenen Zeit erhöhe, 7 wobei ihr all eure Sorge auf ihn werft, denn er sorgt für euch.

    8 Bleibt besonnen, seid wachsam. Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht [jemand] zu verschlingen. 9 Doch widersteht ihm, fest im Glauben, wissend, daß die gleichen Dinge in bezug auf Leiden sich an eurer ganzen Bruderschaft in der Welt vollziehen.

    10 Aber nachdem ihr eine kleine Weile gelitten habt, wird der Gott aller unverdienten Güte, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Gemeinschaft mit Christus berufen hat, eure Schulung selbst beenden, er wird euch befestigen, er wird euch stärken.

    11 Ihm sei die Macht immerdar.

    Amen.

    ja: Amen!

  13. WT 15.11.2008am 16. Dezember 2009 um 23:50 Link zum Kommentar

    Höhepunkte des 1. Briefes von Petrus

    Steht “fest im Glauben“
    (1. Pet. 1:1—5:14)

    Petrus erinnert seine Glaubensbrüder an ihre „lebendige Hoffnung“ auf ein Erbe im Himmel. „Ihr . . . seid ,ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation‘ “, sagt Petrus zu ihnen. Nachdem er konkreten Rat zum Thema Unterordnung gegeben hat, ermahnt er alle: „Seid . . . gleich gesinnt, bekundet Mitgefühl, habt brüderliche Zuneigung, zartes Erbarmen, seid demütig gesinnt“ (1. Pet. 1:3, 4; 2:9; 3:8).

    Da sich das Ende des jüdischen Systems genaht hat, legt Petrus seinen Brüdern ans Herz, ‘gesunden Sinnes und wachsam im Hinblick auf Gebete zu sein’. Weiter sagt er: „Bleibt besonnen, seid wachsam. . . . widersteht ihm [Satan], fest im Glauben“ (1. Pet. 4:7; 5:8, 9).

    Antworten auf biblische Fragen:

    3:20-22 — Inwiefern rettet uns die Taufe?
    Die Taufe ist ein Erfordernis für alle, die gerettet werden möchten. Doch die Taufe an sich ist nicht das, was uns rettet. Rettung kommt allein „durch die Auferstehung Jesu Christi“. Der Taufbewerber muss glauben, dass er nur deshalb gerettet werden kann, weil Jesus einen Opfertod starb und auferweckt wurde. Er „ist zur Rechten Gottes“ und hat die Befugnis, die Lebenden und die Toten zu richten. Die Taufe, die auf diesem Glauben beruht, entspricht dem Umstand, dass acht Seelen „sicher durch das Wasser getragen wurden“.

    4:6 — Wer waren die „Toten“, denen „die gute Botschaft . . . verkündigt“ wurde?
    Es waren Menschen, die in ihren „Verfehlungen und Sünden“ tot waren oder kein Verhältnis zu Jehova hatten (Eph. 2:1). Erst als sie die gute Botschaft hörten und daran glaubten, kamen sie in Gottes Augen zum Leben.

    Lehren für uns:

    1:7. Damit unser Glaube einen alles übertreffenden Wert hat, muss er erprobt oder geprüft sein, sozusagen einen Qualitätstest bestanden haben. Ein solch starker Glaube trägt zum „Lebendigerhalten der Seele“ bei (Heb. 10:39). Wir dürfen Glaubensprüfungen also nicht aus dem Weg gehen.

    1:10-12. Engel wollten gern einen Einblick in die tiefen Wahrheiten haben, die Gottes Propheten in alter Zeit über die Versammlung gesalbter Christen geschrieben hatten. Diese wurden jedoch erst völlig verstanden, als Jehova mit der Christenversammlung zu handeln begann (Eph. 3:10). Sollten wir uns nicht die Engel zum Vorbild nehmen und die „tiefen Dinge Gottes“ erforschen? (1. Kor. 2:10).

    2:21. Wie Jesus Christus, unser großes Vorbild, sollten wir bereit sein, Leiden auf uns zu nehmen, ja sogar den Tod, um so für Jehovas Souveränität einzutreten.

    5:6, 7. Wenn wir unsere Sorgen auf Jehova werfen, hilft er uns, die wahre Anbetung nie aus dem Auge zu verlieren und uns nicht zu viele Gedanken über den nächsten Tag zu machen (Mat. 6:33, 34).

  14. WT 15.03.1991am 16. Dezember 2009 um 23:56 Link zum Kommentar

    Bleibt fest im Glauben!

    Höhepunkte aus 1. Petrus

    JEHOVAS ZEUGEN stehen vor mancherlei Schwierigkeiten und Glaubensprüfungen. In einigen Ländern führen sie ihr Königreichspredigtwerk trotz heftiger Verfolgung durch. Hinter diesen und anderen Bemühungen, ihr Verhältnis zu Gott zu zerstören, steht Satan, der Teufel. Aber er wird keinen Erfolg haben, denn Jehova befestigt seine Diener — ja er hilft ihnen, fest im Glauben zu sein.

    Der Apostel Petrus hatte das Vorrecht, ‘seine Brüder zu stärken’, die „durch mancherlei Prüfungen betrübt“ worden waren (Lukas 22:32; 1. Petrus 1:6, 7). Er tat dies in seinem ersten Brief, den er wahrscheinlich zwischen 62 und 64 u. Z. in Babylon schrieb. Der Brief enthielt für Christen aus den Juden und aus den Nationen Rat, Trost und Ermunterung, wodurch Petrus ihnen half, den Anschlägen Satans zu widerstehen und „fest im Glauben“ zu bleiben (1. Petrus 1:1, 2; 5:8, 9). Heute, wo die Zeit für den Teufel abläuft und er heftige Angriffe unternimmt, sind die inspirierten Worte des Petrus für Jehovas Volk ganz gewiß von Nutzen.

    Ein Lebenswandel, gestützt auf göttliche Grundsätze

    Unsere Hoffnung, sei sie himmlischer oder irdischer Natur, sollte uns helfen, Prüfungen zu erdulden und auf gottgefällige Weise zu handeln (1:1 bis 2:12). Die Hoffnung auf ein himmlisches Erbe veranlaßt Gesalbte, sich angesichts von Prüfungen zu freuen, weil ihr Glaube durch diese noch geläutert wird. Als ein geistiges Haus, das auf der Grundlage Christi errichtet wird, bringen sie geistige Schlachtopfer dar, die für Gott annehmbar sind, auch führen sie einen vortrefflichen Wandel, der Gott verherrlicht.

    Wir sollten uns im Umgang mit allen Menschen von göttlichen Grundsätzen leiten lassen (2:13 bis 3:12). Petrus fordert uns auf, uns menschlichen Herrschern zu unterwerfen. Hausknechte sollten ihren Besitzern untertan sein und Frauen ihren Männern. Durch den gottgefälligen Wandel einer Frau kann ihr ungläubiger Mann möglicherweise für den wahren Glauben gewonnen werden. Und ein gläubiger Mann sollte ‘seiner Frau als einem schwächeren Gefäß Ehre zuteil werden lassen’. Alle Christen werden aufgefordert, Mitgefühl zu bekunden, brüderliche Zuneigung zu haben, Gutes zu tun und dem Frieden nachzujagen.

    Ausharren trägt Segen ein

    Das treue Ausharren wahrer Christen wird ihnen Segen eintragen (3:13 bis 4:19). Wir können glücklich sein, wenn wir um der Gerechtigkeit willen leiden. Da Christus im Fleische litt, um uns zu Gott zu führen, sollten wir außerdem nicht mehr gemäß fleischlichen Begierden leben. Wenn wir in Prüfungen treu ausharren, werden wir uns bei der Offenbarung Jesu mit Frohlocken freuen können. Wir sollten glücklich sein, wenn man uns um des Namens Christi willen schmäht oder weil wir seine Jünger sind, denn das ist ein Beweis, daß wir den Geist Jehovas haben. Wenn wir daher in Übereinstimmung mit Gottes Willen leiden, wollen wir uns ihm anbefehlen und fortfahren, Gutes zu tun.

    Als Christen müssen wir unsere Pflichten treu erfüllen und uns unter die mächtige Hand Gottes erniedrigen (5:1-14). Älteste müssen Gottes Herde freiwillig hüten, und wir alle sollten unsere Sorgen auf Jehova werfen, da uns bewußt ist, daß er für uns sorgt. Wir müssen auch dem Teufel widerstehen und sollten niemals mutlos werden, denn unsere Brüder ertragen dieselben Leiden wie wir. Denken wir stets daran, daß Jehova uns befestigen wird und daß er uns befähigen wird, im Glauben festzubleiben.

    [Kasten/Bild auf Seite 30]
    Der Schmuck einer Frau:

    Petrus riet christlichen Frauen: „Euer Schmuck bestehe nicht im äußerlichen Flechten der Haare und im Anlegen goldener Schmucksachen oder im Tragen äußerer Kleider, sondern er sei die verborgene Person des Herzens im unvergänglichen Gewand des stillen und milden Geistes, der in den Augen Gottes von großem Wert ist“ (1. Petrus 3:3, 4). Im ersten Jahrhundert u. Z. hatten heidnische Frauen oft sehr kunstvolle Frisuren; sie flochten ihr langes Haar unter Einbeziehung von Goldschmuck zu besonderen Formen. Viele taten das wahrscheinlich, um aufzufallen — etwas, was sich für Christen nicht schickt (1. Timotheus 2:9, 10). Doch nicht jeder Schmuck ist verkehrt, denn Paulus führt auch das „Tragen äußerer Kleider“ an — eine eindeutige Notwendigkeit. Gottes Diener der alten Zeit trugen ebenfalls Schmuck (1. Mose 24:53; 2. Mose 3:22; 2. Samuel 1:24; Jeremia 2:32; Lukas 15:22). Eine christliche Frau trägt klugerweise jedoch weder protzigen Schmuck noch aufreizende Kleidung, und sie wird auf eine geschmackvolle Verwendung von Kosmetika achten. Bei dem apostolischen Rat geht es um den Gedanken, daß der Nachdruck nicht auf dem äußeren, sondern auf dem inneren Schmuck einer Frau liegen sollte. Damit sie wirklich anziehend ist, muß sie sich bescheiden kleiden und eine gottesfürchtige Einstellung haben (Sprüche 31:30; Micha 6:8).

  15. Juleam 19. Dezember 2011 um 12:41 Link zum Kommentar

    1. Petrus 1 – 2

    1. Petrus 1:13-25 – Ein neues Leben

    13 Darum seid bereit und stellt euch ganz und gar auf das Ziel eures Glaubens ein. Lasst euch nichts vormachen, seid nüchtern und richtet all eure Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit, die er euch in vollem Ausmaß an dem Tag erweisen wird, wenn Jesus Christus für alle sichtbar kommt. 14 Weil ihr Gottes Kinder seid, gehorcht ihm und lebt nicht mehr wie früher, als ihr euch von euren Leidenschaften beherrschen ließt und Gott noch nicht kanntet. 15 Der heilige Gott hat euch schließlich dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören. Danach richtet euer Leben aus! 16 Genau das meint Gott, wenn er sagt: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«

    17 Ihr betet zu Gott als eurem Vater und wisst, dass er jeden von euch nach seinem Verhalten richten wird; er bevorzugt oder benachteiligt niemanden. Deswegen führt euer Leben in Ehrfurcht vor Gott, solange ihr als Fremde mitten unter den Menschen lebt, die nicht an Christus glauben. 18 Denkt daran, was es Gott gekostet hat, euch aus der Sklaverei der Sünde zu befreien, aus einem sinnlosen Leben, wie es schon eure Vorfahren geführt haben. Christus hat euch losgekauft, aber nicht mit vergänglichem Silber oder Gold, 19 sondern mit seinem eigenen kostbaren Blut, das er wie ein unschuldiges, fehlerloses Lamm für uns geopfert hat.

    20 Schon bevor Gott die Welt erschuf, hatte er beschlossen, Christus zu euch zu schicken. Aber erst jetzt, in dieser letzten Zeit, ist Christus euretwegen in die Welt gekommen. 21 Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden. Gott hat Jesus Christus von den Toten auferweckt und ihm seine göttliche Herrlichkeit gegeben, damit ihr an ihn glaubt und eure ganze Hoffnung auf ihn setzt.

    22 Ihr habt euch nun der Wahrheit, die Christus brachte, zugewandt und habt ihm gehorcht. Darum seid ihr fähig geworden, einander aufrichtig zu lieben. So handelt auch danach, und liebt einander von ganzem Herzen. 23 Ihr seid ja neu geboren worden. Und das verdankt ihr nicht euren Eltern, die euch das irdische Leben schenkten; nein, Gott selbst hat euch durch sein lebendiges und ewiges Wort neues, unvergängliches Leben geschenkt.24 Ja, es stimmt: »Die Menschen sind wie das Gras, und ihre Schönheit gleicht den Blumen: Das Gras verdorrt, die Blumen verwelken.

    25 Aber das Wort des Herrn bleibt gültig für immer und ewig.« Und genau dieses Wort ist die rettende Botschaft, die euch verkündet wurde.

  16. Juleam 19. Dezember 2011 um 12:53 Link zum Kommentar

    1. Petrus 1:20

    Schon bevor Gott die Welt erschuf, hatte er beschlossen, Christus zu euch zu schicken. Aber erst jetzt, in dieser letzten Zeit, ist Christus euretwegen in die Welt gekomme

    nanu?

    Das kann ja eigentlich nicht stimmen, denn eigentlich war die Sache mit dem Samen ja erst Plan B, weil der Satan Jehovas eigentlichen Pläne durchkreuzt hat.

    Warum dann hier diese Formulierung? Liegt es vielleicht an der Übersetzung?

    Neue-Welt-Übersetzung sagt hier:

    Allerdings war er vor Grundlegung der Welt im voraus erkannt, doch wurde er am Ende der Zeiten um euretwillen offenbar gemacht,

    diese Übersetzung hier macht einen ganz anderen Gedanken klar: selbstverständlich war Jesus bereits vor Grundlegung oder Erschaffung der Welt “vorhanden” und im Himmel und bei Jehova bekannt. Immerhin hatte er ihn zuerst – vor allen anderen Dingen – erschaffen. Allerdings wird hier nicht gesagt, dass der Plan da bereits bestand, Jesus auf die Erde zu schicken, um unsere Sünden zu sühnen – denn dieser Fall war ja überhaupt nicht vorgesehen. Die Notwendigkeit trat ja erst dadurch ein, dass Satan die ersten Menschen zum Sündigen veranlasste und Jehova daher seine Ankündigung wahr machen musste: “wenn ihr von dieser Frucht esst, werdet ihr sterben…”

    Wie übersetzen es denn die anderen Bibeln? Weitere Übersetzungen finden wir online auf dieser Seite

    Luther

    der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen

    Elberfelder

    welcher zwar zuvor erkannt ist vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart worden am Ende der Zeiten um euretwillen,

    Schlachter

    Er war zuvor ersehen vorGrundlegung der Welt, aber wurde offenbar gemacht in den letzten Zeiten um euretwillen

    die Albrecht NT und Psalmen widerum stützt den Gedanken der HfA, als wäre von Anfang an klar gewesen, dass die Menschen sündigen würden und Jehova Jesus für Plan B brauchen würde

    Dies Lamm ist Christus, der schon vor Grundlegung der Welt als solches ausersehen, aber erst jetzt an der Zeiten Ende erschienen ist zu euerm Heil.

    ebenso die Neue-Genfer-Übersetzung

    Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen ´auf dieser Erde` erschienen

    warum gibt es diese Unterschiede in der Übersetzung des Textes? Denn es entsteht ja ein ganz anderer Gedanke. Könnte es sein, dass die Lehrmeinung des jeweiligen Übersetzers hier mit einfließt, wenn es so übersetzt wird, als hätte Jesu kommen auf die Erde bereits bei Erschaffung der Welt festgestanden?

  17. Juleam 19. Dezember 2011 um 12:59 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:1

    Hört auf mit aller Bosheit und allem Betrug! Heuchelei, Neid und Verleumdung darf es bei euch nicht länger geben.

    nein, wenn wir wirklich Jehova Gott gefallen möchten, dann dürfen wir uns auf so ein niedriges Niveau nicht hinablassen.

    Jehova will, dass wir IHN und seinen Sohn Jesus Christus nachahmen und diese beiden kämen überhaupt nicht auf die Idee, jemand zu betrügen, anderen etwas vorzumachen, neidisch auf einen anderen zu sein oder andere Personen zu verleumden. Alles Böse liegt ihnen völlig fern.

    Unvorstellbar, dass diese Eigenschaften irgendetwas mit unserem Gott und seinem Sohn zu tun haben könnten!

    Wenn dem so ist, warum gibt es so etwas dann unter uns Menschen? Weil wir unvollkommen sind und wenn wir unseren sündigen Neigungen folgen, dann liegt so ein Verhalten nicht so ganz fern, denn dann wollen wir ja das möglichst Beste für uns herausholen und was kümmert uns dann, ob es auf Kosten eines anderen geht?

    Aber wenn wir Jehova dienen wollen und ihm wirklich gefallen wollen, dann müssen wir gegen solche Eigenschaften ankämpfen. Jesus hat das ganz deutlich gemacht, wenn er sagt, dass wir bereits dann morden, wenn wir unseren Bruder hassen oder Groll gegen ihn hegen und wenn er sagt, dass wir bereits Ehebruch begangen haben, wenn jemand vom anderen Geschlecht begehrlich ansehen, falls er oder wir nicht frei sind.

    Außerdem sagte Jesus, dass seine Jünger – und das sind wir doch alle, die wir unseren Gott Jehova lieben und so anbeten wollen, wie es IHM gefällt – Liebe untereinander haben sollten. Ja, sie sollten sogar genau an diesem Merkmal erkannt werden!

    Wer Jesus wirklich nachahmt, der möchte so sein, wie er und der gibt sich aufrichtig Mühe, nicht nur so zu handeln, sondern auch so zu denken und zu fühlen wie er.

  18. Juleam 19. Dezember 2011 um 13:13 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:11-12

    Meine lieben Freunde! Ihr wisst, dass ihr in dieser Welt Fremde seid; sie ist nicht eure Heimat.

    Deshalb bitte ich euch eindringlich: Gebt den Angeboten und Verlockungen dieser Welt nicht nach. Es geht in diesem Kampf um euren Glauben!

    12 Lebt stattdessen so vorbildlich, dass die Menschen, die Gott nicht kennen, darauf aufmerksam werden. Durch euer Verhalten sollen selbst die überzeugt werden, die euch bösartig verleumden. Wenn Gott ihnen eines Tages die Augen öffnet, werden auch sie ihn noch ehren.

    meine erste Reaktion: “naja, so stimmt das ja nicht. Es gibt auch Menschen, bei denen das alles nichts nützt. Die machen sich eher lustig darüber, dass wir so dumm sind und weiterhin Jehova dienen und so leben, wie ER es möchte – denn so kommen wir niemals auf einen grünen Zweig!”

    Aber wenn wir einige Verse weiterlesen, dann sehen wir, dass hier nicht von allen die Rede ist, sondern von denen, die nicht gegen Gott wettern, sondern eher unwissend sind.

    1. Petrus 2:15

    Gott will, dass ihr durch euer vorbildliches Verhalten alle überzeugt, die euch aus Unwissenheit oder Dummheit verleumden.

    Z.B. die Ehepartner von denen, die nach der Heirat in die Wahrheit gekommen sind. Ihnen behagt es nicht, dass der Partner auf einmal eine andere Religion hat. Sie fühlen sich vielleicht sogar vernachlässigt, weil der Partner viel Zeit und Energie in die Religion investiert, oftmals ohne ihn unterwegs ist (in den Predigtdienst, zu den Versammlungen usw.). Da ihnen diese Entwicklung des Partners nicht geheuer ist, geraten sie oftmals in Panik und versuchen, diese Entwicklung zu verhindern und wieder rückgängig zu machen. Sie wollen den Ehepartner wiederhaben, den sie einst geheiratet und mit dem sie so lange zusammen gelebt haben. Mit der Zeit erkennen sie allerdings, dass diese neue Religion keineswegs eine Gefahr ist, sondern dass der Ehepartner sich sogar positiv entwickelt. Dann erkennen sie, dass sie falsch gedacht haben und viele nehmen mit der Zeit die Wahrheit auch an.

    Ich kenne einige solcher Fälle in meiner eigenen Heimatversammlung. Einige Interessierte Frauen haben dem Druck ihres Partners nachgegeben und aufgehört zu studieren. Aber ich kenne auch Fälle, wo sich die Abneigung in Akzeptanz gewandelt hat.

    Eine Schwester, die geheiratet hatte, bevor sie “richtig” in die Wahrheit kam (zuvor Kind einer Schwester, aber in der Jugend ihren eigenen Weg gegangen). Sie hatte eine glückliche Ehe geführt, bis sie wieder studierte und in der Wahrheit Fortschritte machte. Ihr Ehemann fühlte sich stark bedroht. Warum? Er war mit ihr in 2. Ehe verheiratet. Seine erste Ehe war daran gescheitert, dass seine Frau eine Schwester wurde und er sie eines Tages mit einem Glaubensbruder im Bett erwischste. Aus Angst stellte er seine jetzige Frau immer wieder vor die Wahl: wenn sie ihn liebte, würde sie “mit dem Unsinn aufhören”.

    Diese Frau hatte aber inzwischen Jehova und die Wahrheit so sehr schätzen gelernt, dass sie nicht nachgab, sondern alles daran setzte, ihrem Mann diese Ängste zu nehmen. Kurz und gut: es ist ihr gelungen. Mit der Zeit tollerierte der Mann dies nicht nur, sondern er kam auch zu ihrer Taufe, und besuchte ab und zu die Versammlungen und die Kongresse. Als ich vor 6 Jahren aus meiner Heimat wegging, fand bereits seit einiger Zeit das Versammlungsbuchstudium in deren Wohnung statt, der Ehemann war jedesmal anwesend und unterstützte den Buchstudienleiter auch mal darin, dass er das Lesen der Absätze übernahm.

    Diesem Mann hat Jehova die Augen geöffnet und er hat erkannt, dass die Wahrheit keine Gefahr für seine Ehe darstellte und daher hat er seine Einstellung stark geändert. Auch wenn er damals vielleicht noch nicht selbst studierte, so hat er sich doch von einem “Gegner” zu jemanden gewandelt, der das ganze Positiv sieht und tolleriert, ja seine Frau sogar darin unterstützte.

    Von solchen Personen ist hier die Rede – nicht von Menschen, die bereits durch und durch bösartig sind!

  19. Juleam 19. Dezember 2011 um 13:25 Link zum Kommentar

    1. Petrus 2:20-23

    Erträgt aber jemand Leid, obwohl er nur Gutes getan hat, dann ist das ein Geschenk Gottes.

    21 Dazu hat euch Gott berufen. Denn auch Christus hat für euch gelitten, und er hat euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. 22 Er hat keine Sünde getan; keine Lüge ist je über seine Lippen gekommen. 23 Beschimpfungen ertrug er ohne Widerspruch, gegen Misshandlungen wehrte er sich nicht; lieber vertraute er sein Leben Gott an, der ein gerechter Richter ist.

    wenn wir in so einer Situation stecken, dann ist dies sehr schmerzlich und kräftezehrend, keine Frage!

    Aber wir sind nicht allein. Jehova sieht, was passiert und er sieht auch, warum. Er kennt unser Herz und unsere Beweggründe und daher weiß er, dass wir eigentlich nichts getan haben, was so eine Verfolgung rechtfertigt. Wir haben niemanden Böses getan, niemanden übervorteit, uns nicht durch Lügen irgendwelche persönlichen Vorteile verschafft. Also werden wir um der Wahrheit willen verfolgt und haben damit auch Jehova an unserer Seite.

    Wie sollten wir nun darauf reagieren? Die Bibel sagt es: Nehmen wir uns ein Beispiel an Jesus Christus. Er wusste, dass es jetzt nicht zu ändern war. Also hat er es hingenommen und die Dinge in Jehovas Hand gelegt. Jehova würde es schon zu seiner Zeit richten.

    Einen ähnlichen Gedanken hatten wir letzte Woche im WT-Studium, als es um Hanna ging. Hanna war unglücklich darüber, dass sie kinderlos blieb. Dies war zur damaligen Zeit eine große Schmach, denn Kinder galten als der Segen Jehovas und der natürliche Drang eines Menschen besteht nunmal nach Kindern. Außerdem hatte ihr Mann noch eine weitere Frau, die sehr “gesegnet” mit Kindern war und dies auch als Waffe gegen Hanna ausspielte. Sie führte ihr dies immer wieder voller Hass vor Augen. Vielleicht hatten die beiden ein ähnliches Problem wie die beiden Frauen Jakobs, die um seine Gunst und Liebe buhlten. Da waren viele Kinder sicherlich ein gutes Argument.

    Hanna war schier verzweifelt, sie verlor sogar den Appetit und konnte vor quälenden Gedanken nicht einschlafen. Aber als sie im Tempel waren, betete sie inbrünstig zu Jehova. Sicherlich hat sie ihm ihren Schmerz geschildert und wie sehr sie sich ein Kind wünscht. Vielleicht hat sie ihn sogar gefragt, warum er ihre Nebenbuhlerin so sehr mit Kindern segnen würde, da diese doch so hässlich immer wieder diesen Trumpf gegen sie – Hanna – ausspielte.

    Nachdem sie die Dinge “zu Jehova gebracht hatte”, konnte sie nichts weiter mehr tun. Es hätte ihr sicherlich nicht viel gebracht, wenn sie sich mit ihrer Nebenbuhlerin deswegen angelegt oder auf ein Streitgespräch eingelassen hätte. Auch dem Drang, der vielleicht da war, es ihr irgendwie heimzuzahlen, ihr auch irgendwas hässliches an den Kopf zu werfen, hatte Hanna erfolgreich widerstanden. Wozu auch? Was würde damit erreicht? Davon würde sie auch kein Kind bekommen – sondern nur das Wohlgefallen ihres Gottes verlieren.

    Also “schickte sich Hanna in ihre Situation”. Sie fand sich damit ab. Sie hatte alles getan, was in ihrer Macht lag, sie hatte es Jehova im Gebet dargelegt und konnte nun nichts weiter mehr tun, damit sie doch noch ein Kind bekommen würde. Mit der Zeit fand sie sich sicherlich damit ab. Vielleicht dachte sie, dass Jehova schon einen Grund haben würde, warum er ihr die ersehnten Kinder verwehrte und so fügte sie sich in ihr Schicksal. Dadurch fand sie ihren inneren Frieden wieder und konnte wieder Freude am Leben empfinden.

    Sie handelte wie Jesus: sie übergab alles in Jehovas Hände. Er würde schon machen und wenn nicht, so hatte sie doch zumindest das Wohlgefallen Jehovas. Gab es etwas wichtigeres?

    Wenn wir ebenso denken und handeln, dann wird unser Gott Jehova sicherlich auch an uns seine helle Freude haben. Auch dann, wenn wir vor Menschen nichts sind, weil man unseren Ruf so sehr geschädigt hat, dass wir in den Augen der anderen das Allerletzte sind.

    All dies ändert nichts daran, wie Jehova uns sieht. Im Gegenteil: wenn er beobachtet, dass wir trotzdem an ihm und seinen Maßstäben festhalten, wird sich seine Liebe zu uns nur noch vertiefen!

  20. Juleam 19. Dezember 2011 um 13:31 Link zum Kommentar

    1. Petrus 3 – 5

    1. Petrus 3:8-17 – Vergeltet nicht Böses mit Bösem!

    8 Und noch etwas möchte ich euch sagen: Haltet fest zusammen! Nehmt Anteil am Leben des anderen, und liebt einander wie Geschwister! Geht barmherzig miteinander um, und seid nicht überheblich. 9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem, bleibt freundlich, auch wenn man euch beleidigt, und bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Denn ihr wisst ja, dass Gott auch euch dazu berufen hat, seinen Segen zu empfangen.

    10 Es heißt doch in der Heiligen Schrift:
    »Wer sich am Leben freuen und gute Tage erleben will, der achte auf das, was er sagt. Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über seine Lippen kommen. 11 Vom Bösen soll er sich abwenden und das Gute tun. Er setze sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden ein. 12 Denn Gott sieht mit Freude auf solche Menschen und wird ihre Gebete erhören. Wer aber Böses tut, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen.«

    13 Und wer sollte euch Böses tun, wenn ihr euch mit ganzer Kraft für das Gute einsetzt? 14 Doch selbst wenn ihr leiden müsst, weil ihr nach Gottes Willen lebt, kann man euch glücklich nennen. Darum fürchtet euch nicht vor dem Leid, das euch die Menschen zufügen, und lasst euch von ihnen nicht einschüchtern. 15 Christus, der Herr, soll der Mittelpunkt eures Lebens sein. Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach eurem Glauben und eurer Hoffnung fragen. 16 Begegnet ihnen freundlich und mit Respekt. Ihr sollt ein gutes Gewissen haben! Dann nämlich werden alle, die Lügen über euch verbreitet haben, beschämt sein. Sie werden erkennen, dass sie Menschen verleumdet haben, die in der Verbundenheit mit Christus ein vorbildliches Leben führen. 17 Es ist doch besser – wenn Gott es so will -, für das Gute zu leiden als für etwas Schlechtes.

  21. Juleam 19. Dezember 2011 um 13:34 Link zum Kommentar

    1. Petrus 4:6

    Denn auch den Toten ist die Botschaft der Rettung verkündet worden. Was sie getan hatten, brachte ihnen – wie allen Menschen – den Tod. Ihr Körper war gestorben, aber Gott wollte, dass ihr Geist ewig lebt

    Was steht bei uns da?

    In der Tat, zu diesem Zweck wurde die gute Botschaft auch den Toten verkündigt, damit sie, was das Fleisch betrifft, vom Standpunkt der Menschen aus gerichtet würden, doch was den Geist betrifft, vom Standpunkt Gottes aus leben könnten.

    in der Hoffnung für Alle entsteht eher der Eindruck, dass nach dem Tod unsere Seele irgendwo weiterleben würde. Wenn wir die Neue-Welt-Übersetzung dazu ansehen, dann wird eher der Gedanke gestützt, dass wir in Gottes Gedächtnis weiterleben.

  22. Juleam 19. Dezember 2011 um 13:39 Link zum Kommentar

    1. Petrus 5:6-9

    Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Gott wird euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist.

    7 Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch. 8 Bleibt besonnen und wachsam! Denn der Teufel, euer Todfeind, läuft wie ein brüllender Löwe um euch herum. Er wartet nur auf ein Opfer, das er verschlingen kann. 9 Stark und fest im Glauben sollt ihr seine Angriffe abwehren. Und denkt daran, dass alle Christen in der Welt diese Leiden ertragen müssen.

    auch ein Gedanke, den wir gestern im Studienartikel hatten:

    Gott kann uns nur dann helfen, wenn wir uns erniedrigen, wenn wir demütig sind und ihn machen lassen!

    Auch Jesus war entmutigt, als es dem Ende zuging und er ja wusste, was auf ihn zukommen würde und dass es nicht leicht werden würde. Was tat er? Er betete zu Jehova Gott um Hilfe. Nein, er wollte nicht, dass Jehova das Komemnde von ihm abwendet, denn er wusste ja, dass es so kommen musste, damit sich alles erfüllen würde, was prophetisch auf ihn hinwies. Daher sagte er ja auch “nicht mein, sonder dein Wille geschehe”. Jehova erhörte ihn, indem er ihm einen Engel schickte, der ihn stärkte.

    Wann kam der Engel? Als Jesus betete!

    Jesus hatte sich unter Jehova erniedrigt. Ja, sogar durch die Hilfe wurde er in gewisser Form erniedrigt, denn derjenige, der kam, um ihn zu stärken, stand ja in Wirklichkeit weit unter ihm. So benutzte Jehova einen niedriggestellten Engel, um ihn, den Höchsten neben Jehova im Himmel, zu ermuntern.

    Ebenso wie Jesus müssen auch wir uns erniedrigen, uns unter Gottes Hand begeben und ihn machen lassen. Nur dann kann er uns wirklich helfen…

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