1.Thessalonicher

Der erste Brief des Apostel Paulus an die Thessaloniker
Thessalonicher - Agia Sophia

hier die mp3-Datei  und hier alle Kommentare, Gedanken und ergänzenden Stoff sortiert nach Kapiteln:

sowie weiteren ergänzenden Stoff

Thomas 20. November 2009 16 Kommentare Trackback URI Comments RSS

16 Kommentare zu “1.Thessalonicher”

  1. Juleam 20. November 2009 um 12:10 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 1 – 5

    1. Thessalonicher 2:2-8

    sondern wie wir, nachdem wir zuerst gelitten hatten und in Philippi (wie ihr wohl wißt) schmählich behandelt worden waren, den Freimut aufbrachten, mit Hilfe unseres Gottes mit viel Kampf die gute Botschaft Gottes zu euch zu reden. 3 Denn die Ermahnung, die wir geben, kommt nicht aus Irrtum oder aus Unreinheit oder mit Trug, 4 sondern so, wie wir von Gott als erprobt befunden worden sind, mit der guten Botschaft betraut zu werden, so reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.

    5 In der Tat, zu keiner Zeit sind wir mit schmeichelnder Rede aufgetreten (wie ihr wohl wißt) noch mit einem Vorwand für Habsucht, Gott ist Zeuge! 6 Wir haben auch nicht Ehre von Menschen gesucht, nein, weder von euch noch von anderen, obwohl wir als Apostel Christi eine kostspielige Bürde sein könnten. 7 Im Gegenteil, wir wurden in eurer Mitte sanft, wie wenn eine nährende Mutter ihre eigenen Kinder [hegt und] pflegt. 8 Da wir also eine innige Zuneigung zu euch haben, hat es uns wohlgefallen, euch nicht nur an der guten Botschaft Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unseren eigenen Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.

    trifft dies auch auf uns, unser Leben und unser Predigen zu?

    Versuchen wir die Herzen der Menschen für unseren wundervollen Gott Jehova zu gewinnen?

    Ist das, was wir reden Gottes Wort – oder unsere eigenen Gedanken?

    Stimmen unsere eigenen Gedanken und Ansichten mit Gottes Wort überein?

  2. Juleam 20. November 2009 um 12:12 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 2:11-12

    Somit wißt ihr wohl, wie wir, wie ein Vater seine Kinder, jeden von euch fortgesetzt ermahnt und getröstet und euch Zeugnis abgelegt haben, 12 damit ihr weiterhin des Gottes würdig wandeln mögt, der euch zu seinem Königreich und zu seiner Herrlichkeit beruft.

    ist die die Motivation, wenn wir mit unseren Brüdern über Jehova, sein Wort und seine Maßstäbe reden?

    Konntet ihr dies hinter meinen Worten erkennen, die ich in diesem Jahr zu euch geredet habe?

    1. Thessalonicher 2:13

    In der Tat, darum danken wir Gott auch unablässig, denn als ihr Gottes Wort, das ihr von uns hörtet, empfingt, habt ihr es nicht als Menschenwort angenommen, sondern als das, was es wahrhaftig ist, als das Wort Gottes, das auch in euch, den Gläubigen, wirksam ist.

  3. Juleam 20. November 2009 um 12:14 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 2:17-18

    Was uns selbst betrifft, Brüder: Als wir euer nur für kurze Zeit beraubt waren, der Person, nicht dem Herzen nach, bemühten wir uns außerordentlich, mit großem Verlangen, euer Angesicht zu sehen. 18 Aus diesem Grund wollten wir zu euch kommen, ja ich, Paulus, sowohl einmal wie ein zweites Mal, aber der Satan versperrte uns den Weg.

    ja,, darin ist der Satan echt gut, sich trennend zwischen Brüder zu stellen – und dabei ist ihm jedes Mittel recht!

  4. Juleam 20. November 2009 um 12:16 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 4:1

    Schließlich, Brüder, bitten und ermahnen wir euch durch den Herrn Jesus, so wie ihr [die Anweisung] von uns darüber empfangen habt, wie ihr wandeln und Gott gefallen solltet — wie ihr auch tatsächlich wandelt —, daß ihr fortfahrt, es in noch vollerem Maße zu tun.

    genau das wünschen Thom und ich uns auch – für jeden Einzelnen von euch, der hier mitliest!

    1. Thessalonicher 4:3-8

    Denn das ist, was Gott will, eure Heiligung, daß ihr euch der Hurerei enthaltet; 4 daß jeder von euch wisse, wie er von seinem eigenen Gefäß in Heiligung und Ehre Besitz ergreife, 5 nicht in gierigen sexuellen Gelüsten, wie sie auch die Nationen haben, die Gott nicht kennen; 6 daß niemand so weit gehe, daß er seinen Bruder schädige und auf seine Rechte übergreife in dieser Sache, denn Jehova ist es, der für alle diese Dinge die Strafe vollzieht, so wie wir euch zuvor gesagt und euch auch gründlich bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht mit der Erlaubnis zur Unreinheit berufen, sondern in Verbindung mit [der] Heiligung. 8 So mißachtet denn der, der Mißachtung bekundet, nicht einen Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist in euch legt.

  5. Juleam 20. November 2009 um 12:18 Link zum Kommentar

    einige ausgewählte Verse:

    1. Thessalonicher 4:13-14

    Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.

    1. Thessalonicher 5:12-22

    Wir bitten euch nun, Brüder, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen im Herrn und euch ernstlich ermahnen, 13 und ihnen um ihres Werkes willen über die Maßen Achtung zu zollen in Liebe. Seid friedsam miteinander. 14 Andererseits ermahnen wir euch, Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, redet bekümmerten Seelen tröstend zu, steht den Schwachen bei, seid langmütig gegen alle. 15 Seht zu, daß niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach gegeneinander und allen anderen gegenüber.

    16 Freut euch allezeit. 17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. 19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. 22 Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.

  6. Juleam 23. November 2011 um 09:50 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 1 – 5

    1. Thessalonicher 1:3

    Vor Gott, unserem Vater, werden wir daran erinnert, mit welcher Selbstverständlichkeit ihr euren Glauben in die Tat umsetzt, mit welcher Liebe ihr für andere sorgt und mit welcher Hoffnung und Geduld ihr auf das Kommen unseres Herrn Jesus Christus wartet.

    Könnten andere dies auch von uns sagen – oder müßten wir dazu Änderungen vornehmen?

  7. Juleam 23. November 2011 um 09:52 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 2:2-4

    ihr wisst auch, dass wir vorher in Philippi viel zu leiden hatten und misshandelt worden waren. Aber Gott hat uns den Mut und die Kraft gegeben, euch seine rettende Botschaft zu verkünden – trotz aller Widerstände, mit denen wir fertig werden mussten. 3 Wir erzählen euch keine Märchen, machen euch nichts vor und führen niemanden hinters Licht. 4 Im Gegenteil, Gott selbst hält uns für würdig, die rettende Botschaft zu verkünden – deshalb und nur deshalb reden wir. Wir wollen nicht Menschen damit gefallen, sondern Gott. Ihn können wir nicht täuschen, denn er kennt unser Herz.

    Sind wir würdig, Gottes Wort zu verkünden? Wie denkt Jehova darüber?

    Tragen wir dazu bei, dass sein Name geheiligt wird – oder bringen wir durch unseren Lebenswandel Schmach auf ihn?

    Der Kreiskongress für dieses Dienstjahr „Gottes Name werde geheiligt“ ist in dieser Hinsicht für uns sehr interessant!

  8. Juleam 23. November 2011 um 09:53 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 3:7-9

    von eurem Glauben zu hören hat uns in unserer eigenen Not und Bedrängnis getröstet. 8 Jetzt haben wir wieder neuen Lebensmut, weil ihr unbeirrt beim Herrn bleibt. 9 Wie sollen wir Gott nur dafür danken, dass er uns durch euch so viel Freude schenkt!

    Fühlen wir uns ebenso ermuntert, wenn wir sehen, dass wir nicht allein sind – sondern dass es noch viele treue Brüder und Schwestern gibt?

  9. Juleam 23. November 2011 um 09:55 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 4:3-8

    Gott will, dass ihr ganz und gar ihm gehört. Deshalb soll niemand unerlaubte sexuelle Beziehungen eingehen. 4 Jeder soll mit seiner Ehefrau so zusammenleben, wie es Gott gefällt, und auf sie Rücksicht nehmen. 5 Ungezügelte Leidenschaft ist ein Kennzeichen der Menschen, die Gott nicht kennen.

    6 Keiner von euch darf seinen Mitmenschen betrügen oder auf irgendeine Weise übervorteilen. Denn wir haben es euch bereits mit allem Nachdruck gesagt: Wer so etwas tut, wird in Gott einen unbestechlichen Richter finden.

    7 Gott hat uns nicht zu einem ausschweifenden Leben berufen, sondern wir sollen ihn mit unserem Leben ehren. 8 Wer sich darüber hinwegsetzt, der verachtet nicht Menschen; er verachtet Gott, dessen Heiliger Geist in euch wohnt

    und wir?

    Verachten wir vielleicht auch Gott, ohne es zu wollen und ohne es uns bewusst zu sein?

  10. Juleam 23. November 2011 um 09:57 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 5:2-3

    Ihr wisst ja, dass der Tag, an dem der Herr kommt, so unerwartet eintreffen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn sich die Leute in Sicherheit wiegen und sagen werden: »Überall ist Ruhe und Frieden«, wird sie das Ende so plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau. Es wird für niemanden mehr einen Ausweg geben.

    Kaum vorstellbar, dass dieser Punkt noch nicht eingetroffen sein soll. Wenn wir uns so in der Welt umsehen, dann kann es doch eigentlich nur noch schlimmer werden.

    Auf der anderen Seite: wenn es bereits eingetroffen wäre, wäre dann Gottes Tag nicht längst da? Denn es ist ja die Rede von einer „plötzlichen“ Vernichtung…

  11. Juleam 23. November 2011 um 11:41 Link zum Kommentar

    WT 15.09.2008

    Das Wort Jehovas ist lebendig
    Höhepunkte aus den Briefen an die Thessalonicher

    DIE vom Apostel Paulus erst vor Kurzem gegründete Versammlung in Thessalonich hat schwer zu kämpfen. Als daher Timotheus — er war vielleicht in den Zwanzigern — Paulus gute Nachrichten über sie bringt, muss ihnen dieser einfach schreiben, um sie zu loben und ihnen den Rücken zu stärken. Dieser Brief, der wahrscheinlich gegen Ende des Jahres 50 u. Z. entsteht, ist der erste, den Paulus unter der Leitung Gottes schreibt. Wenig später schickt er den Christen in Thessalonich einen zweiten. Diesmal korrigiert er eine falsche Lehre, die einige in der Versammlung vertreten, und appelliert an die Brüder, fest zu ihrem Glauben zu stehen.

    Etwa zehn Jahre später schreibt Paulus von Mazedonien aus einen Brief an Timotheus, der sich in Ephesus aufhält. Er rät Timotheus, in Ephesus zu bleiben und weiter gegen falsche Lehrer in der Versammlung dort anzukämpfen. Als nach einem Großbrand in Rom 64 u. Z. eine Verfolgungswelle über die Christen hereinbricht, schreibt Paulus einen zweiten Brief an Timotheus. Es ist der letzte seiner inspirierten Briefe. Der ermutigende Zuspruch und der gute Rat in diesen vier Briefen des Paulus ist auch für uns heute eine Bereicherung (Heb. 4:12).

    „LASST UNS WACH . . . BLEIBEN“
    (1. Thes. 1:1–5:28)

    Paulus lobt die Christen in Thessalonich dafür, dass sie ihren Glauben treu ausleben, für ihre liebevolle anstrengende Arbeit und für ihr Ausharren. Er nennt sie seine „Hoffnung oder Freude oder Krone des Frohlockens“ (1. Thes. 1:3; 2:19).

    Nachdem er sie aufgefordert hat, sich mit der Hoffnung auf eine Auferstehung gegenseitig zu trösten, schreibt er, „dass Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht“. Er rät ihnen dringend, „wach und besonnen [zu] bleiben“ (1. Thes. 4:16-18; 5:2, 6).

    Antworten auf biblische Fragen:

    4:15-17 — Wer wird „in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft“, und wie geschieht das?
    Es sind gesalbte Christen, die während Christi Gegenwart als regierender König am Leben sind. Ihre „Begegnung mit dem Herrn“, Jesus, findet unsichtbar im Himmel statt. Dazu müssen sie aber erst sterben und als Geistwesen auferweckt werden (Röm. 6:3-5; 1. Kor. 15:35, 44). Da Christus heute bereits gegenwärtig ist, werden gesalbte Christen nach ihrem Tod „entrückt“, das heißt sofort auferweckt (1. Kor. 15:51, 52).

    5:23 — Was meinte Paulus, als er darum betete, dass „der Geist sowie Seele und Leib“ der Brüder „bewahrt“ werde?
    Paulus sprach hier von dem Geist, der Seele und dem Leib der gesamten Christenversammlung, zu der auch die Geistgesalbten in Thessalonich gehörten. Er betete nicht allgemein darum, dass die Versammlung bewahrt werde, sondern darum, dass ihr „Geist“, also ihre Grundhaltung, bewahrt werde. Außerdem betete er für ihre „Seele“, das heißt ihr Leben oder ihre Existenz, und ihren „Leib“, also die Gesamtheit der gesalbten Christen (1. Kor. 12:12, 13). Das Gebet lässt somit erkennen, wie sehr Paulus um die Versammlung besorgt war.

    Lehren für uns:

    1:3, 7; 2:13; 4:1-12; 5:15. Ein guter Rat kommt besser an, wenn man ihn mit einem verdienten Lob verbindet.

    4:1, 9, 10. Anbeter Jehovas sollten ihr Verhältnis zu ihm kontinuierlich festigen.

    5:1-3, 8, 20, 21. Da Jehovas Tag näher rückt, „lasst uns besonnen bleiben, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung“. Außerdem sollten wir genau darauf achten, was uns Gott durch sein prophetisches Wort, die Bibel, zu sagen hat.

  12. Juleam 25. November 2012 um 11:56 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 1 – 5

    1. Thessalonicher 1 – Paulus lässt sich von Jehova gebrauchen

    Absender und Empfänger des Briefes. Segenswunsch

    1 Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde in Thessalonich. Euch allen, die ihr Gott, dem Vater, und Jesus Christus, dem Herrn, gehört, wünschen wir Gnade und Frieden.

    Die gute Aufnahme des Evangeliums in Thessalonich

    2 Es vergeht kein Tag, an dem wir Gott nicht für euch alle danken. Jedes Mal, wenn wir im Gebet vor ihm, unserem Vater, für euch einstehen, 3 erinnern wir uns daran, wie entschieden ihr euren Glauben in die Tat umsetzt, zu welch unermüdlichem Einsatz ihr aus Liebe bereit seid und wie standhaft euch die Hoffnung macht, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt .

    4 Ja, Geschwister, ihr seid von Gott geliebt; wir wissen, dass er euch erwählt hat. 5 Das wurde schon damals deutlich, als wir euch das Evangelium verkündeten: Gott redete nicht nur durch unsere Worte zu euch, sondern auch durch das machtvolle Wirken des Heiligen Geistes und durch die große Zuversicht, die uns erfüllte , sowie überhaupt durch unser ganzes Verhalten euch gegenüber, das euch zeigte, dass es uns um euch ging und nicht um uns selbst. 6 Und ihr habt das Evangelium auch wirklich angenommen, obwohl ihr schweren Anfeindungen ausgesetzt wart, und habt diese mit einer Freude ertragen , wie nur der Heilige Geist sie schenken kann. Damit seid ihr unserem Beispiel und dem Beispiel des Herrn gefolgt 7 und seid selbst zu einem Vorbild für alle Gläubigen in ´den Provinzen` Mazedonien und Achaia geworden. 8 Ja, von eurer Gemeinde aus hat sich die Botschaft des Herrn in ganz Mazedonien und Achaia verbreitet, und nicht nur dort: Es gibt inzwischen kaum noch einen Ort, wo man nicht von eurem Glauben an Gott gehört hätte. Wir brauchen gar nichts mehr darüber zu sagen; 9 überall redet man davon, was für eine Wirkung unser Besuch bei euch gehabt hat . Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt und dem lebendigen und wahren Gott zugewandt habt, um ihm zu dienen 10 und auf seinen Sohn zu warten, der vom Himmel zurückkommen wird – auf Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns vor dem kommenden Gericht rettet.

    dies ist wirklich großer Grund zur Freude!

    Es gibt nichts Beglückenderes, als wenn wir einem anderen Menschen helfen können, zu Jehova und in die Wahrheit zu finden.

    Aber was genau ist so toll daran? Sind wir glücklich, weil wir Erfolg gehabt haben? Weil andere auf uns gehört und ihr Leben geändert haben? Wie lautet noch mal der Bewerbungstext zum Pionier: „weil ich Jehova und die Menschen liebe“.

    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich bereits als Kind den starken Wunsch hatte, Gott auf eine ganz besondere Weise zu dienen – und dies, obwohl ich noch garnicht ganz erkannt hatte, wie wundervoll er ist. Aber der Wunsch, diesem Gott, den mir meine Oma damals gezeigt hatte, etwas zu schenken, zurückzugeben, der war da. Mich haben Menschen, die ihr Leben ganz in den Dienst für Gott gestellt hatten, schon immer stark beeindruckt. Was ich über das Leben im Kloster wußte, hatte mich fasziniert. Wenn es da nur nicht das Problem mit der Ehelosigkeit gegeben hätte! Der Wunsch nach einer eigenen Familie war mindestens genauso stark, wie der, meinem Gott zu dienen.

    So war ich – einige Jahre nach meiner Konformation – erst einmal Kindergottesdiensthelferin und hatte später mit einem anderen jungen Mann eine Jugendgruppe im Gemeindezentrum. Für meine Lebensaufgabe hatten wir auch eine Lösung gefunden: ich wollte Gemeindehelferin werden. Hier hätte ich meine beiden Lebenswünsche vereinigen können. Leider benötigte man dazu eine Ausbildung zur Kranken- und Altenpflegerin und diese Ausbildungs-Berufe waren zu der Zeit überlaufen. Ich habe unzählige Bewerbungen zur Krankenschwester, Altenpflegerin und Physiotherapeutin abgeschickt, aber die Wartezeit betrug bei allen mindestens 3 Jahre, bis die Bewerbung überhaupt auf den Tisch gekommen wäre. In der Zwischenzeit habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht und recht früh eine Familie gegründet. So wurde aus dem Berufstraum leider nichts.

    Viele Jahre später hatte ich mit Zeugen Jehovas die Bibel studiert und am Anfang machte es mir Angst, dass jeder dort predigen gehen „muss“. Das war nichts für mich, wie ich dachte. Aber mit der Zeit begriff ich, dass es wichtig ist und genau das, was ich tun kann – wenn ich nur will.

    Ich kann mich noch gut an meinen ersten Tag im Predigtdienst erinnern, als ich vor Herzklopfen fast nichts anderes mehr hörte. Nach der ersten Stunde nur an Sprechanlagen sind wir in ein anderes Gebiet mit Einfamilienhäusern gegangen und hatten gleich ein Gespräch. Peinlicherweise mit jemanden, den ich noch „aus meinem alten Leben“ kannte. Mit jemand anderen über Gott zu reden und über das, was ich aus der Bibel gelernt hatte – das war garnicht so schlimm. Im Gegenteil. Ich hatte meine Berufung gefunden. Da die Schwester, die mit mir studiert hatte, allgemeiner Pionier war und die anderen Brüder und Schwestern, mit denen ich ging, ebenfalls Hilfspioniere mit dem Ziel des allgemeinen Pioniers, war das Ziel klar. Ich habe von Anfang an inoffiziell Hipi gemacht und direkt nach der Taufe Pionier. Ich konnte dazu zwar noch keine Bewerbung abgeben, aber wen kümmert’s? Hier war eine Möglichkeit für mich, Jehova auf eine ganz besondere Weise zu dienen. Genau das, was ich mir schon immer gewünscht hatte.

    Aber hier ging es von vornherein nicht darum, Erfolg zu haben, sondern darum, sich von Jehova gebrauchen zu lassen. Mir vorzustellen, dass wir als SEIN Werkzeug dienen können – dies begeistert mich auch heute noch.

    Glücklicherweise denkt und fühlt mein Mann ebenso wie ich unmd ursprünglich war geplant, dass wir gemeinsam als Pionier dienen wollten. Leider war uns dies aufgrund von äußeren Umständen, auf die wir keinen Einfluß hatten, nicht vergönnt. Aber wir haben all die Jahre immer nach Möglichkeiten gesucht, wie wir IHM doch auf besondere Weise dienen, uns von ihm gebrauchen lassen könnten. Oftmals waren wir überrascht, in welchen Bereichen er uns benutzt hat – und wir haben uns all die Jahre bereitwillig benutzen lassen. Dabei war es nicht wichtig, ob das, was wir taten, die Anerkennung von anderen haben würde. Wenn Jehova uns irgendwo hingestellt hatte und gesagt hat: „macht mal“, dann haben wir gemacht.

    Und so hat sich der Wunsch und die Verwirklichung bis heute durch mein ganzes Leben gezogen. Wenn er mich auf die eine Weise, die ich mir so vorgestellt hatte, nicht gebrauchte, so war ich doch immer für die Möglichkeiten offen, die ER mir aufgezeigt hatte. Das Gefühl, dass der Schöpfer von Himmel und Erde uns auch heute noch gebraucht, um anderen sein Wort und seinen Willen bekannt zu machen, das ist heute immer noch sehr erhebend.

    Auch Paulus kennt dieses Gefühl. Es brannte schon in ihm, als sein Eifer ihn noch in die verkehrte Richtung zog und er die Anhänger Jesu verfolgte. Dann, in die richtige Richtung gelenkt, gab er immer alles. Sein ganzes Leben lang.

    Für ihn war nicht wichtig, wie die anderen über ihn dachten, ob sie sich über ihn lustig machen, ihn verspotten, verfolgen, schlagen, einsperren oder was auch immer. Er war glücklich darüber, dass Jehova ihn gebrauchen wollte. Und so sagte auch er jedesmal zu Jehova: „hier bin ich, lass mich gehen“.

    Macht es dich glücklich, dass Jehova dich gebrauchen möchte – oder siehst du das eher als eine Last an?

  13. Juleam 25. November 2012 um 12:00 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 2 – Das Wirken des Apostels und seiner Mitarbeiter in Thessalonich

    1 Ihr wisst ja selbst, Geschwister, dass unser Aufenthalt bei euch nicht vergeblich gewesen ist. 2 Kurz zuvor, in Philippi, hatten wir noch viel zu leiden gehabt; ihr wisst, dass wir beschimpft und misshandelt worden waren. Aber unser Gott schenkte uns neuen Mut, und obwohl wir ´auch in Thessalonich` auf heftigen Widerstand stießen, konnten wir euch sein Evangelium frei und offen verkünden.
    3 Mit dieser Botschaft führen wir schließlich niemand in die Irre ; wir verfolgen auch keine fragwürdigen Absichten, wenn wir dazu auffordern, sie anzunehmen, und arbeiten nicht mit betrügerischen Methoden. 4 Nein, das Evangelium ist uns von Gott selbst anvertraut, der uns geprüft und für zuverlässig befunden hat, und wir verkünden es in der Verantwortung vor ihm . Es geht uns nicht darum, Menschen zu gefallen, sondern ihm, der unser Innerstes ´kennt und` prüft.
    5 Wir haben – das könnt ihr bestätigen – nie versucht, uns mit schönen Worten bei euch einzuschmeicheln. Die Verkündigung diente uns auch nicht als Vorwand, um uns zu bereichern; dafür ist Gott unser Zeuge. 6 Ebenso wenig ging es uns darum, von Menschen geehrt zu werden, weder von euch noch von irgendjemand anders. 7 Wir hätten das Recht gehabt, von unserer Autorität als Apostel Christi vollen Gebrauch zu machen ; stattdessen sind wir behutsam mit euch umgegangen wie eine Mutter , die liebevoll für ihre Kinder sorgt – 8 so sehr hatten wir euch ins Herz geschlossen. Ihr wart uns so lieb geworden, dass wir mit ebenso viel Freude, wie wir euch das Evangelium weitergaben, auch unser ganzes Leben mit euch teilten.
    9 Ihr erinnert euch doch sicher daran, Geschwister, dass wir damals, als wir euch das Evangelium verkündeten, Tag und Nacht ´für unseren Lebensunterhalt` arbeiteten; wir mühten uns ab und scheuten vor keiner Anstrengung zurück, um nur ja keinem von euch zur Last zu fallen. 10 Inall unserem Umgang mit euch, unseren Glaubensgeschwistern , ließen wir uns von der Ehrfurcht vor Gott leiten, und unser Verhalten war in jeder Hinsicht korrekt und tadellos. Ihr könnt es bestätigen, und Gott selbst ist unser Zeuge. 11 Ihr wisst, dass wir uns um jeden Einzelnen von euch gekümmert haben wie ein Vater um seine Kinder. 12 Wir haben euch ermahnt und ermutigt und mit allem Nachdruck daran erinnert, wie wichtig es ist, ein Leben zu führen, durch das Gott geehrt wird. Er ist es ja, der euch dazu beruft , an seinem Reich und an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.

    Glaube trotz Verfolgung

    13 Im Übrigen danken wir Gott immer wieder dafür, dass ihr die Botschaft, die wir euch in seinem Auftrag verkündeten, als das aufgenommen habt, was sie tatsächlich ist – das Wort Gottes und nicht eine Lehre von Menschen. Und seit ihr glaubt, erfahrt ihr die Kraft dieses Wortes in eurem eigenen Leben. 14 Ihr wart sogar bereit, Verfolgungen auf euch zu nehmen, liebe Geschwister, und seid damit dem Vorbild der Gemeinden Gottes in Judäa gefolgt, die sich wie ihr zu Jesus Christus bekennen . Denn ihr hattet durch eure Landsleute in gleicher Weise zu leiden wie die Gläubigen von Judäa durch ihre Landsleute . 15 Diese haben Jesus, den Herrn, getötet, wie sie es schon mit den Propheten gemacht hatten, und jetzt verfolgen sie auch uns . Es ist unmöglich, dass sie Gott damit gefallen! Außerdem stellen sie sich gegen alle Menschen, 16 weil sie uns daran hindern wollen, den anderen Völkern die Botschaft zu verkünden, die ihnen den Weg zur Rettung zeigt. Auf diese Weise machen sie das Maß ihrer Sünden endgültig voll. Nun wird Gottes Zorn unweigerlich über sie hereinbrechen.

    Sehnsucht nach einem Wiedersehen mit der Gemeinde

    17 Zurück zu uns ´und unserem Ergehen`, Geschwister. Obwohl wir doch ´nach unserer Abreise` nur äußerlich von euch getrennt waren, nicht in unseren Herzen, kamen wir uns wie verwaist vor und sehnten uns so sehr nach euch, dass wir schon bald alles unternahmen , um euch wieder zu sehen. 18 Wir waren entschlossen, zu euch zu kommen; ich, Paulus, versuchte es sogar mehr als einmal. Doch der Satan hat uns daran gehindert. 19 Wer ist denn unsere Hoffnung und unsere Freude? Wer ist der Siegeskranz, auf den wir stolz sein können, wenn Jesus, unser Herr, wiederkommt und wir vor ihm stehen werden? Seid nicht gerade ihr es? 20 Ja, ihr seid unser Stolz und unsere Freude!

    Wenn wir alles uns mögliche tun, um weitere Menschen mit der Guten Botschaft aus Gottes Wort zu erreichen, dann müssen wir zwar mit Widerstand rechnen – aber der Satan kann uns nicht wirklich daran hindern, Gottes Wort zu verkünden. Er kann uns nur das Leben dabei schwer machen.

    Aber was zählt dies schon, wenn wir doch die Gewissheit haben, dass Jehova uns als seine Mitarbeiter gebraucht? Wie wunderbar ist es allein schon zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die sich dafür interessieren. Und wenn es nur noch einen gäbe, der aufzuspüren wäre, so würde sich alle Mühe lohnen.

    Irgendwie erinnert mich dies gerade an die Diskussion, die Abraham vor der Vernichtung Sodoms mit Jehova führte: „und wenn nur 10 Gerechte in der Stadt wären…?“ Für Abraham war es unvorstellbar, dass Jehova den Gerechten zusammen mit dem Ungerechten umkommen lassen würde.

    Wir wissen, dass wir heute in der Zeit des Endes leben, dass Jehova bald die Erde von allen Bösen und allem Leid reinigen wird. Vorher sollte die Gute Botschaft von seinem Königreich allen Menschen verkündigt werden, damit sie Stellung beziehen. Wir hatten es ja auch vor einigen Wochen erst in Hesekiel gelesen, dass die Menschen zuvor von den Engeln gesichtet würden und ein Kennzeichen erhalten sollten. Dazu muss ihnen ja die Botschaft erklärt werden.

    Hier kommen wir ins Spiel: wir werden von Jehova und Jesus zu den Menschen hingeschickt. Wie bereits gesagt, haben die anderen christlichen Gruppierungen das auch erkannt und tun ihren Teil dazu.

    Auch wir wollen Jehova gern „helfen“ und das tun, was uns möglich ist. Aber wir wollen dabei „nicht im Schongang laufen“, wie ein Redner auf einem Kongress sagte, sondern alles aus uns herausholen.

    Denken wir daran: „die Ernte ist groß und es sind zu wenig Arbeiter“. Wir hatten bereits das Bild mit der Heuernte und dem drohenden Unwetter gemalt: niemand würde jetzt gemütlich schlendern, selbst die alte Bäuerin packt beherzt mit an. Was solls, wenn ihr nachher alles wehtut? Wenn die Ernte eingefahren ist, kann sie sich immer noch ausruhen.

    Packen auch wir beherzt mit an!

  14. Juleam 25. November 2012 um 12:06 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 3 – Der Auftrag des Timotheus

    1 Als wir es schließlich nicht länger aushielten, entschlossen wir uns, allein in Athen zu bleiben, 2 und unseren Bruder Timotheus zu euch zu schicken, der als Mitarbeiter Gottes ´zusammen mit uns` das Evangelium von Christus verkündet. Wir gaben ihm den Auftrag, euch im Glauben zu stärken und zu ermutigen, 3 damit keiner von euch durch die Verfolgungen, denen ihr ausgesetzt seid, ´in seinem Vertrauen auf Gott` erschüttert wird. Ihr wisst ja selbst, dass solche Leiden zu unserem Leben als Gläubige gehören . 4 Im Übrigen hatten wir euch, schon als wir bei euch waren, immer wieder darauf hingewiesen, dass es zu Verfolgungen kommen wird, und was das bedeutet, wisst ihr inzwischen aus eigener Erfahrung .

    5 So kam es also, dass ich Timotheus zu euch geschickt habe. Ich konnte ´die Ungewissheit` nicht mehr ertragen und wollte erfahren, wie es mit euch steht. Meine Sorge war, dem Versucher könnte es gelungen sein, euch vom Glauben abzubringen, sodass unsere ganze Arbeit vergeblich gewesen wäre.

    Der ermutigende Bericht des Timotheus. Dank und Fürbitte

    6 Doch jetzt ist Timotheus mit einem so guten Bericht zu uns zurückgekehrt! Er hat uns von eurem Glauben und eurer Liebe erzählt und dass ihr uns stets in guter Erinnerung habt und euch genauso sehr wie wir nach einem Wiedersehen sehnt. 7 Diese Nachrichten über euch und euren Glauben, Geschwister, haben uns in unseren eigenen Nöten und Schwierigkeiten neuen Mut gegeben. 8 Ja, wir leben richtig auf, ´seit wir erfahren haben,` dass ihr treu zum Herrn haltet. 9 Wir wissen gar nicht, wie wir unserem Gott für euch danken sollen, so groß ist die Freude, die uns jedes Mal erfüllt, wenn wir im Gebet an euch denken . 10 Tag und Nacht bitten wir ihn inständig um die Möglichkeit, euch wieder zu sehen und euch in den Punkten weiterzuhelfen, wo es euch in eurem Glauben noch an etwas fehlt. 11 Ja, wir bitten Gott, unseren Vater, und Jesus, unseren Herrn, uns den Weg zu euch zu ebnen. 12 Und für euch erbitten wir vom Herrn eine immer größere Liebe zueinander und zu allen Menschen – eine Liebe, die so überströmend ist wie unsere Liebe zu euch. 13 Wir bitten ihn, euch auf diese Weise innerlich so stark zu machen, dass nichts mehr an euch sein wird, was Tadel verdient, und ihr in Heiligkeit vor Gott, unseren Vater, treten könnt, wenn Jesus, unser Herr, mit allen seinen Heiligen wiederkommt. Amen.

    zu dem jungen Timotheus haben wir auch einige Dramen von der Gesellschaft: „Sie legten gründlich Zeugnis ab für die Gute Botschaft“, „Setze dir Ziele, die Gott ehren“ – ein etwas verjüngtes Drama zu dem Thema, wie Paulus Timotheus ermuntert, den richtigen Weg einzuschlagen und die richtigen Prioritäten zu setzen, „Ihr Jugendlichen, was ist euer Lebensziel?“, ein schönes Drama, das uns zeigt, wie Paulus Timotheus zu dem besten aller Ziele im Leben ermuntert und „Die geprüfte Echtheit unseres Glaubens“.

    Wer die Dramen irgendwo noch im Keller hat oder sich bei anderen älteren Brüdern ausleihen kann, sollte dies sicherlich tun und sie sich anhören. So wird der Stoff, den wir hier lesen, wirklich lebendig!

  15. Juleam 25. November 2012 um 12:09 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 4 – wie sollte sich ein Christ verhalten, um das Wohlgefallen seines himmlischen Vaters zu bewahren?

    Das richtige Verhalten im sexuellen Bereich …

    1 Jetzt noch etwas anderes, Geschwister. Wir haben euch gelehrt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, und ihr handelt auch danach. Doch nun bitten wir euch im Namen des Herrn Jesus mit allem Nachdruck: Macht darin auch weiterhin Fortschritte!
    2 Ihr kennt ja die Anweisungen, die wir euch im Auftrag des Herrn Jesus gegeben haben. 3 Gott will, dass ihr ein geheiligtes Leben führt. ´Dazu gehört,` dass ihr euch von aller sexuellen Sünde fern haltet. 4 Jeder von euch muss lernen, Herr über seine Triebe zu sein, denn euer Leben gehört Gott, und die Menschen sollen Achtung vor euch haben . 5 Lasst euch nicht von Begierden und Leidenschaften beherrschen wie die Menschen , die Gott nicht kennen. 6 Keiner darf in diesen Dingen die von Gott gesetzten Grenzen überschreiten und seinen Bruder betrügen. Denn für alle solche Vergehen wird der Herr die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Im Übrigen wiederholen wir mit dieser Warnung nur, was wir euch schon früher gesagt haben. 7 Gott hat uns dazu berufen, ein geheiligtes Leben zu führen und nicht ein Leben, das von Sünde beschmutzt ist. 8 Wer diese Anweisungen missachtet, missachtet daher nicht einen Menschen, sondern den, der euch seinen Heiligen Geist schenkt – Gott selbst.

    … und im Umgang miteinander

    9 Dass euer Verhalten untereinander von Liebe bestimmt sein soll, brauchen wir euch nicht zu schreiben. Gott selbst hat euch gelehrt, einander zu lieben, 10 und das befolgt ihr ja auch gegenüber allen Geschwistern in ganz Mazedonien. Trotzdem möchten wir euch eindringlich bitten, Geschwister: Lasst eure Liebe zueinander noch stärker werden! 11 Und setzt es euch zum Ziel, ein geordnetes Leben zu führen, euch um eure eigenen Angelegenheiten zu kümmern und selbst für euren Lebensunterhalt zu sorgen . Wenn ihr das tut – und wir haben euch ja schon früher dazu aufgefordert -, 12 werden euch die, die nicht zur Gemeinde gehören , achten, und ihr werdet niemand zur Last fallen .

    Was wird mit den Christen, die vor Jesu Wiederkunft sterben?

    13 Kommen wir nun zur Frage nach den Gläubigen, die schon gestorben sind . Es liegt uns sehr daran, Geschwister, dass ihr wisst, was mit ihnen geschehen wird, damit ihr nicht um sie trauert wie die Menschen, die keine Hoffnung haben.
    14 Nun, wir glauben doch, dass Jesus ´für uns` gestorben und dass er auferstanden ist. Dann wird Gott aber auch dafür sorgen, dass die, die im Vertrauen auf Jesus gestorben sind, mit dabei sein werden, wenn Jesus in seiner Herrlichkeit kommt.
    15 Außerdem können wir euch unter Berufung auf ein Wort des Herrn versichern, dass sie uns gegenüber, soweit wir bei der Wiederkunft des Herrn noch am Leben sind, in keiner Weise benachteiligt sein werden . 16 Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein . Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. 17 Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben , dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein.
    18 Tröstet euch gegenseitig mit dieser Gewissheit !

    Wenn Paulus hier von der Beherrschung der sexuellen Begierden spricht – dann meint er nicht, dass Sex an sich schmutzig ist. Im Gegenteil: an anderer Stelle fordert er die Eheleute auf, „es einander nicht zu entziehen“ oder „vorzuenthalten“.

    Jehova selbst hat den Menschen die Sexualität gegeben, um sich im Rahmen ihrer Ehe ihre Liebe und Zuneigung zu beweisen uns einander sehr nah zu sein. Daher dürfen wir die sexuellen Beziehungen mit unserem Ehepartner genießen. Im Hohelied ist die Rede davon, dass Eheleute „im Taumel miteinander“, oder „im Rausch“ sein sollten.

  16. Juleam 25. November 2012 um 12:11 Link zum Kommentar

    1. Thessalonicher 5 – Bereit sein für den Tag, an dem Jesus wiederkommt

    1 Zur Frage nach dem Zeitpunkt und den näheren Umständen dieser Ereignisse braucht man euch nichts zu schreiben, Geschwister. 2 Ihr selbst wisst ganz genau, dass ´jener große Tag`, der Tag des Herrn, so ´unerwartet` kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn die Leute meinen, es herrsche Frieden und Sicherheit, wird plötzlich das Unheil über sie hereinbrechen wie Wehen, die eine schwangere Frau überfallen, und es wird kein Entrinnen geben.
    4 Ihr aber, Geschwister, lebt nicht in der Finsternis, und deshalb wird euch jener Tag nicht wie ein Dieb überraschen. 5 Ihr alle seid ja Menschen des Lichts, und euer Leben wird von jenem kommenden Tag bestimmt . Weil wir also nicht zur Nacht gehören und nichts mit der Finsternis zu tun haben, 6 dürfen wir auch nicht schlafen wie die anderen, sondern sollen wach und besonnen sein. 7 Wer schläft, schläft in der Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich in der Nacht. 8 Wir aber gehören zum Tag und wollen daher nüchtern und zum Kampf bereit sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung. 9 Denn Gott hat uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet zu werden, und nicht dazu, im Gericht verurteilt zu werden . 10 Christus ist ja für uns gestorben, damit wir, wenn er wiederkommt, für immer mit ihm leben – ganz gleich, ob wir bei seinem Kommen noch am Leben sind oder nicht . 11 Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander ´im Glauben` weiter, wie ihr es ja auch jetzt schon tut.

    Das Zusammenleben in der Gemeinde

    12 Geschwister, wir bitten euch, die anzuerkennen, denen der Herr die Verantwortung für eure Gemeinde übertragen hat und die mit unermüdlichem Einsatz unter euch tätig sind und euch mit seelsorgerlichem Rat zur Seite stehen. 13 Ihr könnt ihnen für das, was sie tun, nicht genug Achtung und Liebe entgegenbringen. Haltet Frieden untereinander!
    14 Weiter bitten wir euch, Geschwister: Weist die zurecht, die ein ungeordnetes Leben führen! Ermutigt die, denen es an Selbstvertrauen fehlt ! Helft den Schwachen! Habt mit allen Geduld! 15 Achtet darauf, dass keiner Böses mit Bösem vergilt. Bemüht euch vielmehr mit allen Kräften und bei jeder Gelegenheit, einander und auch allen anderen Menschen Gutes zu tun.

    Kennzeichen eines Lebens mit Gott

    16 Freut euch, was auch immer geschieht! 17 Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! 18 Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat .

    Richtlinien zur Prüfung prophetischer Aussagen

    19 Legt dem Wirken des Heiligen Geistes nichts in den Weg! 20 Geht nicht geringschätzig über prophetische Aussagen hinweg, 21 sondern prüft alles. Was gut ist, das nehmt an. 22 Aber was böse ist, darauf lasst euch nicht ein, in welcher Gestalt auch immer es an euch herantritt.

    Abschließendes Gebet. Bitten und Grüße

    23 Gott selbst, der Gott des Friedens, helfe euch, ein durch und durch geheiligtes Leben zu führen. Er bewahre euer ganzes ´Wesen` – Geist, Seele und Leib -, damit, wenn Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt, nichts an euch ist, was Tadel verdient. 24 Der, der euch beruft, ist treu; er wird euch ans Ziel bringen .
    25 Betet auch für uns, Geschwister! 26 Grüßt alle Geschwister mit einem Kuss als Ausdruck dafür, dass ihr alle zu Gottes heiligem Volk gehört . 27 Ich mache es euch vor dem Herrn zur Pflicht , diesen Brief allen Geschwistern vorzulesen.
    28 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!

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