Familie Thomas Pape

8 Replies to “2.Thessalonicher”

  1. 2. Thessalonicher 1 – 3

    2. Thessalonicher 1:2-5

    Unverdiente Güte und Friede sei euch von Gott, dem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus.

    3 Wir sind verpflichtet, Gott für euch allezeit Dank zu sagen, Brüder, da es sich ziemt, denn euer Glaube wächst überaus, und die Liebe eines jeden und von euch allen zueinander nimmt zu. 4 Daher sind wir selbst stolz auf euch unter den Versammlungen Gottes wegen eures Ausharrens und Glaubens in all euren Verfolgungen und den Drangsalen, die ihr ertragt. 5 Dies ist ein Beweis des gerechten Gerichts Gottes und führt dazu, daß ihr des Königreiches Gottes für würdig erachtet werdet, für das ihr tatsächlich leidet.

    genau das Gleiche könnte ich über meine Familie als Ganzes und jeden Einzelnen von ihnen sagen!

    2. Thessalonicher 1:11-12

    Gerade zu diesem Zweck beten wir tatsächlich allezeit für euch, daß unser Gott euch [seiner] Berufung für würdig erachte und alles Gute, das ihm gefällt, und das Werk des Glaubens mit Macht vollbringe, 12 damit der Name unseres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde und ihr in Gemeinschaft mit ihm, gemäß der unverdienten Güte unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

  2. 2. Thessalonicher 2:7-12

    Allerdings ist das Geheimnis dieser Gesetzlosigkeit bereits am Werk, doch nur bis der, der gerade jetzt hemmend wirkt, aus dem Weg geräumt wird. 8 Dann allerdings wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Geist seines Mundes und zunichte machen wird durch das Offenbarwerden seiner Gegenwart. 9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.

    2.Thessalonicher 3:1-5

    Schließlich, Brüder, betet weiterhin für uns, daß das Wort Jehovas ständig schnell laufe und verherrlicht werde, so wie es tatsächlich bei euch der Fall ist, 2 und daß wir befreit werden von schlechten und bösen Menschen, denn der Glaube ist nicht ein Besitz aller Menschen. 3 Aber der Herr ist treu, und er wird euch befestigen und euch vor dem, der böse ist, bewahren. 4 Überdies haben wir in bezug auf euch die Zuversicht im Herrn, daß ihr die Dinge, die wir anordnen, tut und weiterhin tun werdet. 5 Möge der Herr fortfahren, eure Herzen zur Liebe Gottes und zum Ausharren um des Christus willen hinzulenken.

    2. Thessalonicher 3:6-15

    Nun geben wir euch Weisung, Brüder, im Namen des Herrn Jesus Christus, euch von jedem Bruder zurückzuziehen, der unordentlich und nicht nach der Überlieferung wandelt, die ihr von uns empfangen habt. 7 Denn ihr selbst wißt, auf welche Weise ihr uns nachahmen solltet, denn wir haben uns unter euch nicht unordentlich benommen, 8 noch haben wir irgend jemandes Brot kostenfrei gegessen. Im Gegenteil, unter anstrengender Arbeit und Mühsal haben wir Nacht und Tag gearbeitet, um keinem von euch eine kostspielige Bürde zu sein. 9 Nicht, daß wir nicht die Befugnis haben, sondern um uns selbst euch als ein Vorbild hinzustellen, damit ihr uns nachahmt. 10 In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

    13 Ihr eurerseits, Brüder, laßt nicht nach, das Rechte zu tun. 14 Wenn aber jemand unserem durch diesen Brief [gesandten] Wort nicht gehorcht, so haltet diesen bezeichnet und hört auf, Umgang mit ihm zu haben, damit er beschämt werde. 15 Und doch betrachtet ihn nicht als einen Feind, sondern ermahnt ihn weiterhin ernstlich als einen Bruder.

    handeln wir entsprechend?

    Halten wir uns von denen fern, die lustig ein Doppelleben führen – oder sind diese vielleicht sogar unsere besten Freunde?

    Es soll doch tatsächlich vorgekommen sein, dass Personen, die bereits seit vielen Jahren frech ein Doppelleben führen, mit Falschanklagen und falschen Zeugen Personen, die Jehova wirklich lieben und seine Gebote gern und von Herzen halten vor ein Rechtskommitee gezerrt und dafür gesorgt haben sollen, dass diesen wahren Anbetern die Gemeinschaft entzogen worden ist.

    Allerdings scheint diesen Fakes dieser Erfolg nicht gereicht zu haben und so begannen sie alle möglichen Brüder unter Druck setzen, sich von den Ausgeschlossenen fern zu halten, „denn in der Bibel steht, ‚du darfst keinen Umgang mit Augeschlossenen haben'“, so dass selbst die Eltern jeglichen Kontakt abbrachen, obwohl sie von der Intrige Kenntnis hatten – aber mit den Verleumdern hielten sie auch weiterhin Kontakt, mit der Begründung „das ist ja meine Familie“!

    Wie wohl Jehova und sein Sohn Jesus Christus so einen Fall sehen?

    Was lassen die obigen Bibelstellen erkennen?

    Kennen wir nur die Buchstaben des Gesetzes – oder denken wir mit?

  3. 2. Thessalonicher 1 – 3

    2. Thessalonicher 1:11-12

    Deshalb beten wir immer wieder für euch, dass ihr so lebt, wie man es von Menschen erwarten kann, die von Gott auserwählt sind.

    Wir bitten Gott, dass es nicht bei eurem guten Willen bleibt, sondern dass ihr auch Taten folgen lasst. Alles, was ihr im Glauben begonnen habt, sollt ihr durch Gottes Kraft auch vollenden. 12 Dann wird durch euch der Name unseres Herrn Jesus gerühmt und geehrt.

    Und ebenso gelangt ihr auch bei ihm zu Ehren, denn unser Gott und unser Herr Jesus Christus haben euch Barmherzigkeit erwiesen.

    ein Wunsch, den wir als Eltern für jedes einzelne unserer Kinder haben – und auch für jeden, den wir mit der Wahrheit vertraut gemacht haben

  4. 2. Thessalonicher 2:3-4

    Lasst euch von niemandem so etwas einreden! Denn bevor Christus kommt, werden sich sehr viele Menschen von Gott abwenden. Dann wird ein Mann auftreten, der die Gebote Gottes mit Füßen tritt. Doch er ist dem Untergang geweiht. 4 Er ist der Feind Gottes und wähnt sich größer als jeder Gott und alles, was als heilig verehrt wird. Ja, er wird sich in den Tempel Gottes setzen und sich selbst als Gott verehren lassen.

    Ein Bild, dass wir sicherlich zu keiner Zeit gern sehen werden – denn: es ist zu ungeheuerlich, dass sich solche Personen mit uns versammeln sollten und mit ihrem Benehmen den Namen unseres Gottes in den Schmutz ziehen!

    Allerdings sagt Paulus hier auch, dass uns so etwas nicht verunsichern sollte. Etwas weiter zuvor rät er uns in gewisser Form, uns Scheuklappen anzulegen und nicht nach rechts oder links zu sehen.

    Lass wir uns davon nicht ablenken – sondern gehen wir unbeirrt weiter auf dem besten Lebensweg!

  5. 15.09.2008

    Das Wort Jehovas ist lebendig
    Höhepunkte aus den Briefen an die Thessalonicher

    „SO STEHT DENN FEST“

    (2. Thes. 1:1–3:18)

    Einige in der Versammlung haben Aussagen aus dem ersten Brief von Paulus falsch ausgelegt und behaupten offensichtlich, die Gegenwart des Herrn stehe nahe bevor. Um das richtigzustellen, erklärt Paulus, was zuerst noch kommen muss (2. Thes. 2:1-3).

    Paulus beschwört die Thessalonicher: „So steht denn fest, Brüder, und haltet euch weiterhin an die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid.“ Er weist sie an, sich „von jedem Bruder zurückzuziehen, der unordentlich . . . wandelt“ (2. Thes. 2:15; 3:6).

    Antworten auf biblische Fragen:

    2:3, 8 — Wer ist „der Mensch der Gesetzlosigkeit“, und wie wird er beseitigt?
    Dabei handelt es sich um eine Personengruppe, und zwar die Geistlichkeit der Christenheit. Jesus Christus, „das WORT“ und somit Gottes Hauptwortführer, ist dazu befugt, Gottes Strafgericht gegen die Bösen anzukündigen und ihre Vernichtung anzuordnen (Joh. 1:1). Deshalb kann man sagen, dass Jesus den Menschen der Gesetzlosigkeit „durch den Geist [die treibende Kraft] seines Mundes“ beseitigen wird.

    2:13, 14 — Wie ist es zu verstehen, dass Gott die Gesalbten „von Anfang an zur Rettung erwählte“?
    Die Gesalbten als Klasse wurden vorherbestimmt, als Jehova festlegte, dass der Same der Frau dem Teufel den Kopf zermalmen wird (1. Mo. 3:15). Jehova gab auch vor, welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen, was für ein Werk sie verrichten würden und wie sie sich bewähren müssten. Dazu hat er sie berufen.

    Lehren für uns:

    1:6-9. Wenn Jehova Gericht übt, geht er selektiv vor.

    3:8-12. Die Tatsache, dass Jehovas Tag nahe ist, darf kein Vorwand dafür sein, nicht zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten; wir sollten Jehova dienen können, ohne jemand zur Last zu fallen. Wer unbeschäftigt ist, kann träge werden, und das führt vielleicht dazu, dass er „sich in die Sachen anderer Leute einmischt“ (1. Pet. 4:15).

  6. 2. Thessalonicher 1 – 3

    2. Thessalonicher 1 – Gott sorgt für Gerechtigkeit:

    Sein Urteil über die Menschen bei der Wiederkunft Christi

    3 Immer, ´wenn wir für euch beten,` müssen wir Gott für euch danken, liebe Geschwister. Wir können gar nicht anders , denn euer Glaube wächst und wird immer stärker, und die Liebe jedes Einzelnen von euch zu allen anderen nimmt ständig zu. 4 Deshalb stellen wir euch auch voll Freude und Stolz den anderen Gemeinden Gottes als Vorbild hin und rühmen eure Standhaftigkeit und euren Glauben in allen Verfolgungen und Nöten, denen ihr ausgesetzt seid. 5 ´Eure Bedrängnisse` sind ein klarer Hinweis darauf, dass Gott ein gerechtes Gericht halten wird; sie zeigen, dass er euch für würdig erachtet, an seinem Reich teilzuhaben, für das ihr das alles ertragt.

    6 Denn so wahr Gott gerecht ist: Er wird jedem das geben, was er verdient hat. Über die, die euch jetzt Leiden bereiten, wird er Leiden verhängen; 7 euch hingegen, die ihr jetzt zu leiden habt, wird er zusammen mit uns von aller Not befreien.

    Das wird geschehen, wenn Jesus, der Herr, mit seinen mächtigen Engeln vom Himmel her 8 inloderndem Feuer erscheint . Er wird die zur Rechenschaft ziehen, die Gott nicht als Gott anerkennen und nicht bereit sind, das Evangelium von Jesus, unserem Herrn, anzunehmen . 9 Die Strafe, die diese Menschen erhalten, wird ewiges Verderben sein, sodass sie für immer vom Herrn und von seiner Macht und Herrlichkeit getrennt sind . 10 Ja, so wird es an jenem Tag sein, wenn er kommt, um für sein Handeln an denen, die zu seinem heiligen Volk gehören, geehrt zu werden, um bewundert zu werden für sein Wirken an allen , die zum Glauben gekommen sind. ´Auch ihr gehört dazu,` denn ihr habt das, was wir euch bezeugt haben, im Glauben angenommen.

    11 Weil wir das alles vor Augen haben, hören wir nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten unseren Gott, der euch zum Glauben gerufen hat, dass er euch hilft, ein Leben zu führen, das dieses Rufes würdig ist , und dass er in seiner Macht alles Gute, das ihr vorhabt , zustande kommen lässt und alles, was ihr auf der Grundlage des Glaubens tut, zur Vollendung bringt. 12 Dann wird der Name unseres Herrn Jesus für all das geehrt werden, was durch ihn in eurem Leben geschehen ist, und weil ihr mit ihm verbunden seid, werdet auf diese Weise auch ihr geehrt werden . Das alles verdanken wir der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

    Wie wir sehen, ist es nicht wirklich ohne Sinn, wenn wir Schwierigkeiten durchmachen müssen. Es passiert, weil wir Jesus nachfolgen und dies dem Widersacher und seinem Gefolge nicht gefällt.

    Aber Jehova sieht dies alles und er wird uns zu seiner Zeit zu unserem Recht verhelfen – wenn wir bis dahin ruhig und besonnen bleiben.

    Heute habe ich eine Ansprache zu dem Thema gehört „Ich aber, und meine Hausgenossen…“ und der Redner führte das Beispiel von Joseph an, dem viel Unrecht widerfuhr. So schlimm, dass er hätte verbittert werden können, mit seinem Gott hadern, aufgeben.

    Aber er tat es nicht. Er nutzte lieber die Gelegenheit, um seinem Gott auf die Weise zu dienen, wie es ihm möglich war. Der Redner sagte sogar, dass Jehova ihn extra dazu an diesen Platz gesetzt hatte – damit er diese Möglichkeit bekam

  7. 2. Thessalonicher 2 – Der große Verführer

    1 Nun haben wir eine Bitte an euch, liebe Geschwister, und zwar im Hinblick darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt und dass wir dann mit ihm zusammengeführt werden: 2 Lasst euch nicht so schnell durcheinander bringen oder gar in Angst und Schrecken versetzen durch die Behauptung, der Tag des Herrn habe schon begonnen – ganz gleich, ob diese Behauptung sich auf eine vermeintliche Eingebung des Heiligen Geistes stützt oder auf eine fälschlich uns zugeschriebene mündliche Äußerung oder auf einen Brief, der angeblich von uns stammt .

    3 Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise irreführen! Denn ´vor dem Tag des Herrn` muss es zuerst noch zur großen Auflehnung gegen Gott kommen, und jener Mensch muss in Erscheinung treten, der alle Gesetzlosigkeit in sich vereinigt und der zum Verderben bestimmt ist . 4 Er wird sich allem widersetzen und sich über alles erheben, was Gott genannt wird und Gegenstand der Verehrung ist. Mehr noch: Er wird seinen Thron im Tempel Gottes aufstellen und sich selbst als Gott ausgeben.

    5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich immer wieder von diesen Dingen sprach, als ich noch bei euch war? 6 Dann wisst ihr doch auch, was ´das Auftreten jenes Menschen ` vorläufig noch verhindert , bis er schließlich zu der ihm ´von Gott` bestimmten Zeit in Erscheinung treten wird . 7 Im Verborgenen ist die Gesetzlosigkeit zwar schon jetzt am Werk, aber ´offen zeigen wird sie sich erst,` wenn der, der das bisher noch verhindert, nicht mehr da ist . 8 Dann allerdings wird der Gesetzlose in Erscheinung treten . Doch Jesus, der Herr, wird ihn mit dem Hauch seines Mundes töten; sein Auftreten in Macht und Herrlichkeit wird ihn vernichten .
    9 Hinter dem Auftreten des Gesetzlosen steht der Satan mit seiner Kraft, was sich in allen möglichen machtvollen Taten zeigen wird, in Wundern und außergewöhnlichen Geschehnissen – allesamt Ausgeburten der Lüge -, 10 in Unrecht und Irreführung aller Art. Damit wird es dem Gesetzlosen gelingen, die zu verführen, die ihrem Verderben entgegengehen. Sie gehen verloren , weil sie die Wahrheit, die sie hätte retten können, nicht geliebt haben. 11 Deshalb schickt Gott ihnen einen Geist der Verblendung, der sie dazu bringt, der Lüge Glauben zu schenken. 12 So kommt es dann, dass ´im Gericht Gottes` alle verurteilt werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern am Unrecht Gefallen fanden.

    An der Wahrheit festhalten

    13 Für euch hingegen, vom Herrn geliebte Geschwister, können wir Gott immer nur danken, denn ihr gehört zu den Erstgeborenen seiner neuen Schöpfung . Er hat euch dazu erwählt, durch das heiligende Wirken seines Geistes und durch den Glauben an die Wahrheit gerettet zu werden . 14 Das ist es, wozu er euch durch das Evangelium berufen hat, das wir verkünden; er hat euch dazu berufen , an der Herrlichkeit von Jesus Christus, unserem Herrn, teilzuhaben.

    15 Daher, liebe Geschwister, bleibt standhaft und haltet an den Lehren fest, die wir an euch weitergegeben und in denen wir euch unterrichtet haben, sei es mündlich oder brieflich. 16 ´Wir bitten` unseren Herrn Jesus Christus und Gott, unseren Vater, der uns seine Liebe erwiesen und uns in seiner Gnade eine nie versiegende Ermutigung und eine sichere Hoffnung geschenkt hat, 17 euch in eurem Innersten zu ermutigen und euch die nötige Kraft für jede gute Tat und jedes gute Wort zu geben.

    Wenn ich dies so lese, ebenso die ganzen Kapitel der Propheten, die sich mit den falschen Propheten befassen, läuft es mir jedes Mal eiskalt den Rücken runter: es würde unter Gottes Volk welche geben, die uns „Falsches über Gott und sein Wort“ erzählen und dies würden nicht nur irgendwelche normalen Brüder sein, sondern sie würden „Macht und Ansehen“ haben. Wie furchtbar!

    Wie können wir uns vor solchen „falschen Brüdern“ schützen? Bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich nur die Publikationen des treuen Skalven lese, „denn hier ist ja bereits alles auf Richtigkeit geprüft“?

    Da wir Nachfolger Jesu und Diener Gottes sind und die Bibel SEIN inspiriertes Wort – darf es für mich nichts Wichtigeres geben, als auch in SEINEM Wort zu lesen. Die Publikationen sind „nur“ bibelerklärende Schriften und Bibelstudienhilfsmittel. Aber studieren sollten wir die Bibel selbst – und nicht den WT

  8. 2. Thessalonicher 3 – Füreinander beten

    1 Jetzt noch etwas anderes, liebe Geschwister: Betet für uns, damit die Botschaft des Herrn sich rasch ausbreitet und ´überall` gepriesen wird , genau wie bei euch. 2 Betet auch, dass wir vor den Gefahren errettet werden, die uns hier vonseiten böser und übelgesinnter Menschen drohen . Denn der Glaube findet nicht bei allen Zustimmung.
    3 Doch der Herr ist treu; er wird euch stärken und vor dem Bösen beschützen. 4 Überhaupt sind wir im Vertrauen auf den Herrn zuversichtlich, wenn wir an euch denken; wir sind überzeugt, dass ihr das, wozu wir euch auffordern, tut und auch weiterhin tun werdet. 5 Der Herr aber helfe euch, euer Denken und Wollen ganz an Gottes Liebe auszurichten, und mache euch standhaft, wie er selbst, Christus, standhaft war .

    Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen

    6 Liebe Geschwister, im Namen unseres Herrn Jesus Christus fordern wir euch auf, euch von jedem Bruder fernzuhalten, der ein ungeordnetes Leben führt und sich nicht an die Lehre hält, die wir an euch weitergegeben haben und in der er – wie alle anderen auch – von uns unterrichtet wurde . 7 Ihr wisst doch, wie ihr euch verhalten müsst, um unserem Beispiel zu folgen. Wir haben, als wir bei euch waren, kein ungeordnetes Leben geführt. 8 Wir haben auch nie bei jemand gegessen, ohne ihm etwas dafür zu geben . Tag und Nacht haben wir ´für unseren Lebensunterhalt` gearbeitet; wir haben uns abgemüht und keine Anstrengung gescheut, um nur ja keinem von euch zur Last zu fallen. 9 Nicht, dass wir kein Recht gehabt hätten, ´uns von euch unterstützen zu lassen,` aber wir wollten euch ein Beispiel geben, das ihr nachahmen könnt . 10 Denn schon damals, als wir bei euch waren, haben wir euch den ´Grundsatz` eingeschärft: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.
    11 Und jetzt müssen wir hören, dass einige von euch ein ungeordnetes Leben führen und sich herumtreiben , statt einer geregelten Arbeit nachzugehen ! 12 Wir fordern alle, die sich so verhalten, im Namen des Herrn Jesus Christus mit Nachdruck auf, Ordnung in ihr Leben zu bringen, indem sie eine Arbeit annehmen und sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. 13 Ihr anderen aber, liebe Geschwister: Werdet nicht müde, das zu tun, was gut und richtig ist!
    14 Wenn jemand nicht auf das hört, was wir in diesem Brief schreiben, dann merkt ihn euch und habt keinen Umgang mit ihm, damit ihm bewusst wird, wie beschämend sein Verhalten ist . 15 Betrachtet ihn aber nicht als einen Feind, sondern weist ihn wie einen Bruder zurecht.

    Abschließender Segenswunsch und persönlicher Gruß

    16 Er selbst, der Herr des Friedens, gebe euch immer und auf jede Weise seinen Frieden. Der Herr sei mit euch allen!
    17 Hier noch mein persönlicher Gruß; ich, Paulus, schreibe ihn mit eigener Hand. Das ist das Echtheitszeichen in allen meinen Briefen; ihr erkennt es an meiner Schrift .
    18 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

    Scheinbar neigen wir wegen unserer Unvollkommenheit dazu, andere für unsere eigenen Interessen auszunutzen:

    Jesus sagte damals, dass ‚der Arbeiter seine Speise verdient habe‘ und „kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ und dass jeder, der „einem dieser Geringsten Gutes tut“, es ihm selbst tut. Paulus sagte an anderer Stelle: „Beglückender ist Geben als Empfangen“.

    Scheinbar haben einige diese Aussprüche mißbraucht, um sich von ihren Brüdern „verwöhnen zu lassen“. Sie haben vielleicht die Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit ihrer Brüder schamlos ausgenutzt. Paulus findet bestimmt nicht ohne Grund solche harten und deutlichen Worte!

    Er selbst hat niemals die Freigiebigkeit der anderen mißbraucht. Aus der Bibel wissen wir, dass er selbst für sich und die Bedürfnisse der Brüder, die mit ihm reisten, hart gearbeitet hat. In der Apostelgeschichte erfahren wir sogar, womit: er war ein Zeltmacher und verdiente den Lebensunterhalt damit.

    Paulus selbst sagt ja, dass jeder, der nicht arbeiten will, auch nicht essen solle. Einen Menschen, der sich so verhält, nennen wir heute Schmarotzer“, Paulus nannte es „ungehörig“. Man würde damit Dreck auf den Namen Jehovas werfen. Wer arbeiten kann, der soll dies auch tun, anders verhält es sich mit Notfällen. Was nicht dazu gehört, hatten wir erst vor einigen Tagen in Jakobus gehört.

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