2.Timotheus

Der zweite Brief des Apostel Paulus an Timotheus
Timotheus

hier als mp3 und hier findet ihr die Gedanken, Kommentare und ergänzenden Stoff nach Kapiteln:

sowie weiteren ergänzenden Stoff:

Thomas 21. Dezember 2009 21 Kommentare Trackback URI Comments RSS

21 Kommentare zu “2.Timotheus”

  1. Juleam 21. Dezember 2009 um 22:24 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 1 – 4

    2. Tmotheus 1:12-14

    Gerade aus diesem Grund erleide ich auch diese Dinge, doch schäme ich mich nicht. Denn ich kenne den, dem ich geglaubt habe, und ich habe die Zuversicht, daß er imstande ist, bis zu jenem Tag das zu behüten, was ich bei ihm als anvertrautes Gut hinterlegt habe.

    13 Halte dich weiterhin an das Muster gesunder Worte, die du von mir gehört hast, mit Glauben und Liebe, die mit Christus Jesus verbunden sind.

    14 Behüte dieses vortreffliche anvertraute Gut durch den heiligen Geist, der in uns wohnt.

    halten wir weiterhin am Muster der gesunden Worte fest, die wir gelernt haben?

  2. Juleam 21. Dezember 2009 um 22:28 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 1:15-18

    Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phygelus und Hermogenes gehören zu ihnen. 16 Der Herr gewähre dem Hause des Onesiphorus Barmherzigkeit, denn oft hat er mir Erquickung verschafft,

    und er hat sich meiner Ketten nicht geschämt.

    17 Im Gegenteil, als er sich in Rom befand, suchte er fleißig nach mir und fand mich. 18 Der Herr gewähre ihm, daß er bei Jehova Barmherzigkeit finde an jenem Tag. Und all die Dienste, die er in Ephesus geleistet hat, kennst du gut genug.

    waren wir schon einmal in einer ähnlichen Lage und wurden so wundervoll getröstet?

    Wie reagieren wir auf Personen, die sich in so einer Lage befinden?

    Könnte es sein, dass wir so „einem geringsten meiner Brüder helfen“, auch wenn dieser vielleicht nicht zu den Gesalbten zählt?

  3. Juleam 21. Dezember 2009 um 22:30 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 2:14-19

    Erinnere sie beständig an diese Dinge, indem du ihnen vor Gott, deinem Zeugen, feierlich gebietest, nicht um Worte zu streiten, was gar nichts nützt, denn es führt zum Sturz derer, die zuhören. 15 Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt. 16 Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenaus und Philetus gehören zu diesen.

    18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

    bringe vielleicht ich durch mein Reden andere zum Straucheln?

    Gehöre ich zu denen, die sagen „Harmagedon dauert noch, denn vorher muss sich noch dieses und jenes erfüllen“?

  4. Juleam 21. Dezember 2009 um 22:33 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 2:22-26

    So fliehe vor den Begierden, die der Jugend eigen sind, jage aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.

    23 Ferner weise törichte und einfältige Streitfragen ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen.

    24 Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig zu streiten, sondern muß gegen alle sanft sein, lehrfähig, der sich unter üblen Umständen beherrscht,

    25 der mit Milde die ungünstig Gesinnten unterweist, da Gott ihnen vielleicht Reue gewährt, die zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit führt, 26 und sie wieder zur Besinnung kommen mögen, aus der Schlinge des Teufels heraus, da sie von ihm für dessen Willen lebendig gefangen worden sind.

    meinen wir, eine sanftmütiige Person sei ein Schwächling?

    Wie sieht Jehova sie?

  5. Juleam 21. Dezember 2009 um 23:28 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 3:1-5

    Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg.

    wir haben oft genug gehört, dass diese Zeiten auch für wahre Anbeter Gottes schwierig sein würden.

    „Warum? Leben wir denn als Zeugen Jehovas nicht in einem geistigen Paradies? Immerhin sind wir ja nicht allein, haben ja die ganze weltweite Bruderschaft“

    2. Timotheus 3:6-7

    Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

    weil sich leider auch in dieses Paradies Schlangen einschleichen können.

    siehe auch den neuen Studienartikel über das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut

    Was könnte fùr einen Menschen schlimmmer ein, als wenn der Verrat aus den eigenen Reihen kommt, inneralb derer er ich sicher und geborgen fühlt?

  6. Juleam 21. Dezember 2009 um 23:30 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 3:10-13

    Du aber bist meiner Lehre genau gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, 11 meinen Verfolgungen, meinen Leiden, der Art der Dinge, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfuhren, der Art der Verfolgungen, die ich ertragen habe; und doch hat mich der Herr aus ihnen allen befreit. 12 Tatsächlich werden alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden. 13 Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.

    ahmen wir Paulus als unserem Vorbild nach?

    Folgen wir Jesu Fußstapfen ebenso nach wie der Apostel?

  7. Juleam 21. Dezember 2009 um 23:32 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 3:14-17

    Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

    bleiben wir bei diesen Dingen?

    Sehen wir die Bibel als Wort Gottes, als einen Brief von IHM an uns?

    Lesen wir immer wieder darin, so wie wir immer wieder den Brief von unserem Freund lesen, den wir leider lange nicht mehr gesehen haben? Oder wie die sms, die uns ein geliebter Mensch geschickt hat?

  8. WT 15.09.2008am 21. Dezember 2009 um 23:33 Link zum Kommentar

    Höhepunkte zum 2. Brief an Timotheus

    „Predige das Wort, halte dringend darauf“
    (2. Tim. 1:1–4:22)

    Um Timotheus auf die vor ihm liegenden schweren Zeiten vorzubereiten, schreibt Paulus: „Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes.“ Er erinnert ihn daran: „Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig zu streiten, sondern muss gegen alle sanft sein, lehrfähig“ (2. Tim. 1:7; 2:24).

    Paulus ermahnt Timotheus: „Bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist.“ Da Abtrünnige ihre Lehren verbreiten, schärft er dem noch jungen Aufseher ein: „Predige das Wort, halte dringend darauf . . ., weise zurecht, erteile Verweise, ermahne“ (2. Tim. 3:14; 4:2).

    Antworten auf biblische Fragen:

    1:13 — Was ist das „Muster gesunder Worte“?
    Die „gesunden Worte“ sind die „unseres Herrn Jesus Christus“ — die wahre christliche Lehre (1. Tim. 6:3). Was Jesus lehrte und tat, stimmte voll mit Gottes Wort überein. Deswegen kann man den Ausdruck „gesunde Worte“ im erweiterten Sinn auf alle biblischen Lehren beziehen. Durch sie können wir erkennen, was Jehova von uns möchte. Wir halten uns an dieses Muster, indem wir unser Bibelwissen in die Praxis umsetzen.

    4:13 — Was waren „die Pergamente“?
    Bei einem Pergament handelte es sich um Schreibmaterial aus Leder. Paulus bat möglicherweise um Teile der Hebräischen Schriften, um sie in der Gefangenschaft in Rom zu studieren. Einige der Rollen waren vielleicht aus Papyrus, andere aus Pergament.

    Lehren für uns:

    1:5; 3:15. Timotheus hatte einen Glauben an Jesus Christus entwickelt, der sein ganzes Tun bestimmte. Das lag vor allem daran, dass er zu Hause schon sehr früh mit den heiligen Schriften vertraut gemacht worden war. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sich Eltern genau überlegen, wie sie ihrer Verantwortung gegenüber Gott und ihren Kindern nachkommen.

    1:16-18. Wenn unsere Brüder oder Schwestern Härten durchmachen, verfolgt werden oder eingesperrt sind, beten wir doch für sie und helfen ihnen, wo wir nur können (Spr. 3:27; 1. Thes. 5:25).

    2:22. Vor allem junge Christen sollten nicht so viel Zeit mit Bodybuilding, Sport, Musik, Unterhaltung, Hobbys, Herumreisen, banalem Gerede und so weiter verbringen, dass sie nur noch wenig Zeit für Gott und ihren Glauben haben.

  9. WT 15.01.1991am 21. Dezember 2009 um 23:37 Link zum Kommentar

    Vertraue auf die von Gott verliehene Kraft
    Höhepunkte aus 2. Timotheus

    JEHOVA gibt seinen Dienern Kraft, um Prüfungen und Verfolgung zu erdulden. Und wie sehr Timotheus und andere Christen die von Gott verliehene Kraft doch benötigten! Im Jahre 64 u. Z. hatte ein Brand Rom verwüstet, und das Gerücht kursierte, Kaiser Nero sei dafür verantwortlich. Um sich zu schützen, gab er den Christen die Schuld, woraufhin offensichtlich eine Welle der Verfolgung losbrach. Wahrscheinlich um diese Zeit (etwa 65 u. Z.) befand sich Paulus erneut in Rom in Haft. Im Angesicht des Todes schrieb er damals seinen zweiten Brief an Timotheus.

    Paulus bereitete Timotheus in seinem Brief darauf vor, Abtrünnigen zu widerstehen und angesichts von Verfolgung festzustehen. Der Brief ermunterte ihn, weiterhin geistige Fortschritte zu machen, und unterrichtete ihn darüber, wie es Paulus im Gefängnis erging. Er hilft den Lesern auch, auf die von Gott verliehene Kraft zu vertrauen.

    Erleide Ungemach, und lehre mit Milde

    Gott verleiht uns Kraft, damit wir als Verkündiger der guten Botschaft Verfolgung ertragen können (1:1-18). Paulus vergaß Timotheus nie in seinen Gebeten, und er erinnerte sich seines ungeheuchelten Glaubens. Gott hatte Timotheus „nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes“. Er sollte sich daher des Zeugnisgebens nicht schämen und für die gute Botschaft Ungemach erleiden. Des weiteren wurde er aufgefordert, sich „weiterhin an das Muster gesunder Worte“ zu halten, die er von Paulus gehört hatte. Auch wir müssen uns streng an die echte christliche Wahrheit halten, selbst wenn sich andere davon abwenden.

    Die Dinge, die Paulus gelehrt hatte, sollten treuen Männern anvertraut werden, die wiederum andere lehren würden (2:1-26). Timotheus wurde aufgefordert, ein vortrefflicher Soldat Christi zu sein und treu zu bleiben, falls ihm Ungemach widerfahren sollte. Paulus litt selbst in Fesseln wegen des Predigens der guten Botschaft. Er ermunterte Timotheus, sein Äußerstes zu tun, um sich als ein bewährter Arbeiter Gottes darzustellen, und leere Reden zu meiden, die verletzen, was heilig ist. Und ihm wurde gesagt, daß ein Sklave des Herrn andere mit Milde unterweisen muß.

    Predige das Wort!

    Kraft von Gott ist notwendig, um mit den letzten Tagen fertig zu werden und die biblische Wahrheit hochzuhalten (3:1-17). Aus den Reihen der Gottlosen würden Männer aufstehen, „die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen“. Diese ‘bösen Menschen und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden’. Timotheus sollte jedoch ‘bei den Dingen bleiben, die er gelernt hatte’. Das sollen auch wir, da wir wissen, daß ‘die ganze Schrift von Gott inspiriert und nützlich ist zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk’.

    Timotheus mußte Abtrünnigen widerstehen und seinen Dienst völlig durchführen (4:1-22). Zu diesem Zweck mußte er ‘das Wort predigen’ und daran festhalten. Das war wichtig, da die Versammlung eine ‘unruhvolle Zeit’ erlebte, weil einige eine falsche Lehre lehrten. Jehovas Zeugen halten heute ebenfalls an Gottes Wort fest und predigen es in der Versammlung und den Menschen in der Welt, selbst unter ungünstigen Umständen. Paulus hatte „den Glauben bewahrt“, obwohl einige ihn verlassen hatten. Doch ‘der Herr flößte ihm Kraft ein, damit durch ihn die Verkündigung völlig durchgeführt werde’. Mögen auch wir auf die von Gott verliehene Kraft vertrauen und fortfahren, die gute Botschaft zu predigen.

    [Kasten/Bild auf Seite 31]
    Ein vortrefflicher Soldat:
    Paulus forderte Timotheus auf: „Nimm als ein vortrefflicher Soldat Christi Jesu teil am Erleiden von Ungemach. Kein Mensch, der als Soldat dient, verwickelt sich in die Geschäfte des Lebens, damit er das Wohlgefallen dessen erlange, der ihn als Soldat angeworben hat“ (2. Timotheus 2:3, 4). Ein römischer Fußsoldat ‘erlitt Ungemach’, wenn er schwere Waffen, eine Axt, einen Korb, Proviant für drei Tage und andere Gegenstände trug (Josephus, Geschichte des Jüdischen Krieges, 3. Buch, 5. Kapitel). Er verfolgte keinerlei geschäftliche Interessen, denn das hätte seinem Vorgesetzten nicht gefallen; außerdem war für seinen Unterhalt gesorgt. Auch ein Christ ‘erleidet Ungemach’ in Verbindung damit, daß er „ein vortrefflicher Soldat Christi“ ist. Obwohl er einer weltlichen Arbeit nachgehen mag, um seine biblischen Verpflichtungen zu erfüllen, darf er sich nicht ungebührlich mit materiellen Dingen befassen, weil es ihn daran hindern würde, einen geistigen Kriegszug zu führen (1. Thessalonicher 2:9). Beim Zeugnisgeben von Haus zu Haus benutzt er „das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort“, und hilft Menschen, von religiösen Irrtümern frei zu werden (Epheser 6:11-17; Johannes 8:31, 32). Da Leben auf dem Spiel steht, sollten alle christlichen Soldaten fortfahren, Jesus Christus und Jehova Gott auf diese Weise zu erfreuen.

  10. Juleam 21. Dezember 2009 um 23:38 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 4:2-5

    Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit, weise zurecht, erteile Verweise, ermahne, mit aller Langmut und [Kunst] des Lehrens. 3 Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; 4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden. 5 Du aber bleibe in allen Dingen besonnen, erleide Ungemach, verrichte [das] Werk eines Evangeliumsverkündigers, führe deinen Dienst völlig durch.

    haben wir vielleicht die Dringlichkeit aus den Augen verloren?

    Dann wird uns der Tagessonderkongress wieder aufrütteln und unseren Eifer wieder neu entachen!

    Oder lesen wir noch noch einmal den Studienartikel „Vertiefe die Liebe, die du zuerst hattest“

  11. Juleam 21. Dezember 2009 um 23:42 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 4:7

    Ich habe den vortrefflichen Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt.

    leben wir jeden Tag so, dass wir in jedem Augenblick dies von uns sagen konnen, wenn es mit uns zu Ende geht?

  12. Juleam 21. Dezember 2009 um 23:44 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 4:14-18

    Alexander, der Kupferschmied, hat mir viel Schaden zugefügt — Jehova wird ihm gemäß seinen Taten vergelten —, 15 und auch du, hüte dich vor ihm, denn er hat unseren Worten in außerordentlichem Maße widerstanden.

    16 Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand zur Seite, sondern sie alle verließen mich dann — möge es ihnen nicht angerechnet werden —, 17 doch der Herr stand mir bei und flößte mir Kraft ein, damit durch mich die Verkündigung völlig durchgeführt werde und alle Nationen sie zu hören bekämen; und ich wurde aus dem Rachen des Löwen befreit. 18 Der Herr wird mich von jedem bösen Werk befreien und wird [mich] für sein himmlisches Königreich retten. Ihm sei die Herrlichkeit für immer und ewig. Amen.

    Ja, AMEN!

  13. Juleam 21. Dezember 2010 um 23:23 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 1 – 4

    sollten wir auf jede Anschuldigung anderer antworten?

    Was, wenn uns jemand ständig mit immer mehr Vorwürfen überhäuft? Wie sollten wir dann reagieren?

    Müssen wir wirklich darauf reagieren, weil es eine Frage der Höflichkeit ist?

    Was erwartet da Jehova von uns?

    2. Timotheus 2:23-24

    23 Ferner weise törichte und einfältige Streitfragen ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen.

    24 Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig zu streiten,

    Kennen wir dies? Ein Mensch, der uns eigentlich sehr lieb und teuer ist, ist auf uns sauer und steigert sich immer mehr da rein, indem er uns mit Schuldzuweisungen überhäuft. Wie sollten wir da reagieren?

    Sollten wir diesem lieben Menschen auf all die Anschuldigungen antworten – oder lieber schweigen, weil wir erkannt haben, dass wir in diesem Moment sagen können, was wir wollen: es kommt eh nicht bei ihm an?

    Was ist nun besser?

    Ihn und seine Anschuldigungen im Sande verlaufen zu lassen und nicht darauf zu antworten – und damit riskieren, dass er noch wütender wird, weil er denkt, wir nähmen ihn nicht Ernst?

    Oder lieber schweigen, da eh nichts von dem ankommt, was wir ihm sagen und wir erkennen, dass er sich eigentlich nur streiten will – und wir damit nicht mehr dem Frieden nachjagen?

    Was erwartet Jehova hier von uns? Besser abwarten, bis der andere sich beruhigt hat und dann mit ihm reden, wenn er wirklich aufnahmebereit für uns und unsere Worte ist?

    Wie handelte Jesus in einer ähnlichen Situation?

    Warum schwieg er zu allen Anschuldigungen, die sie bei seinem Scheinprozess gegen ihn vorbrachten? Warum beantwortete er bestimmte Fragen der Pharisäer nicht?

  14. Juleam 10. April 2011 um 10:21 Link zum Kommentar

    Heute bin ich beim Lesen der BZ auf einen interessanten Artikel gestoßen, da er sehr groß aufgemacht war. Es ging um Singels, die auf Partnersuche sind und besonders interessant fand ich, was Emanuel Albert, ein Singel- und Beziehungscoach (www.motivado.de) in einem Interview über Singels sagte: „Für viele geht es in einer Beziehung eigentlich nur noch um die Selbstverwirklichung. Nicht um Liebe“. So war das Interview überschrieben!

    Besonders interessant fand ich drei Punkte in diesem Interview, weil es uns zeigt, wie die Menschen heute eigentlich sind und dass dies nicht nur eine „verdrehte“ und überspitzte Ansicht von Zeugen Jehovas ist, sondern auch andere Menschen das Problem sehen.

    „Warum gibt es immer mehr Singels?“

    Das hängt mit der veränderten gesellschaftlichen Struktur zusammen. Unsere Großeltern hätten sich vielleicht auch trennen wollen, doch das kam nicht infrage. Heute muss man nicht heiraten, um versorgt zu sein und man muss nicht zusammenbleiben, wenn es die Beziehung nicht hergibt.

    Viele sind jetzt ins andere Extrem umgeschwenkt. Wie sie ihr Handy, Auto oder Notebook alle zwei Jahre wechseln, wechseln sie auch den Partner

    „Was erwarten sie dann von ihren Partnern?“

    Der Drang zur Freiheitsliebe trägt bei vielen narzisstische Züge. Es geht viel um Selbstverwirklichung und nicht um Liebe.

    Die meisten erwarten von ihrem Partner etwas, was sie selbst nicht bereit sind zu geben. z.B.: Ich erwarte Verständnis, bringe es aber selbst dem Partner nicht entgegen.

    „Was suchen die Menschen?“

    Viele jagen einem Cocktail aus Emotionen und Erwartungen hinterher, den sie sich in der Jugend aus Filmen, TV und Verwandschaft gemixt haben. Der Mensch, der in ihr Leben tritt, soll diese Emotionen hervorrufen, z.B.: mangelndes Selbstwertgefühl aufwerten

    erinnert uns dies nicht an die Worte, die wir so gut aus 2. Timotheus 3:1-5 kennen? Hier heißt es auszugsweise:

    Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, … anmaßend, hochmütig, … undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, … ohne Selbstbeherrschung, … ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott,

    wie wir sehen, hat sich die Welt und ihre Einstellung, ihre Maßstäbe wirklich geändert, das sehen nicht nur Zeugen Jehovas so!

    Wir, als Anbeter Jehovas, sollten da anders sein, am besten so, wie unser Urgroßeltern, denn diese hatten noch Werte und Tugenden

  15. Juleam 24. Dezember 2011 um 19:32 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 1 – 4

    2. Timotheus 1:9

    Denn noch ehe diese Welt bestand, war es Gottes Plan, uns in seinem Sohn Jesus Christus seine erbarmende Liebe zu schenken

    Gestern hatte ich mich mit meinem Mann über diesen scheinbaren Widerspruch unterhalten. Dabei sagte er mir, dass mit der „Grundlegung der Welt“ nicht die Erschaffung der Erde an sich gemeint sei, sondern dass diese mit der Geburt von Kain, dem ersten Sohn von Adam und Eva, begann.

    Dann ist die Aussage auch kein Widerspruch mehr, denn zu dem Zeitpunkt war der Mensch bereits unvollkommen und aus dem Paradies geworfen – und hatte Versöhnung mit Jehova Gott nötig!

  16. Juleam 24. Dezember 2011 um 19:36 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 2:14-26 – Warnung vor Irrlehrern

    14 An dieses Bekenntnis sollst du alle immer wieder erinnern. Weise sie vor Gott eindringlich darauf hin, dass sie endlich mit diesen sinnlosen Streitereien um Worte aufhören, was keinem nützt, aber viele durcheinander bringt. 15 Setz alles daran, dass du in deiner Arbeit zuverlässig bist und dich für nichts schämen musst. Sorg dafür, dass Gottes wahre Botschaft richtig und klar verkündet wird.

    16 Beteilige dich nicht an dem heillosen, leeren Geschwätz gewisser Leute. Sie entfernen sich dadurch nur immer weiter von Gott. 17 Wie ein todbringendes Krebsgeschwür breitet sich ihre falsche Lehre aus. Zu ihnen gehören auch Hymenäus und Philetus. 18 Sie setzen sich über die Wahrheit einfach hinweg und behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen. Auf diese Weise haben sie schon manchen vom Glauben abgebracht. 19 Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es trägt die Aufschrift: »Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören«, und ebenso: »Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun.«

    20 Nun gibt es selbst in einem reichen Haushalt nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch solche aus Holz oder Ton. Während die einen bei Festen und großen Feiern auf den Tisch kommen, gebraucht man die anderen für den Abfall. 21 Wer sich von diesen Schwätzern fern hält, der wird wie eins der edlen Gefäße sein: rein und wertvoll, nützlich für den Hausherrn, geeignet für alles, was gut ist und Gott gefällt.

    22 Widerstehe den Verlockungen und Leidenschaften, die jungen Menschen zu schaffen machen. Setz vielmehr alles daran, dass du das Richtige tust, dass dein Glaube fest wird und du in Liebe und Frieden mit allen lebst, die den Herrn aufrichtig anbeten. 23 Lass dich nicht auf törichte und nutzlose Auseinandersetzungen ein. Du weißt ja, dass sie nur zu Streit führen. 24 Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen, ein geduldiger Lehrer sein, bereit, auch Böses zu ertragen.

    25 Er soll versuchen, alle, die sich der rettenden Botschaft widersetzen, mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott sie ja zur Einsicht, dass sie umkehren und die Wahrheit erkennen.

    26 Dann können sie wieder frei werden von den Schlingen des Teufels, in denen sie sich verfangen hatten und sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.

  17. Juleam 24. Dezember 2011 um 19:40 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 3:1-9 – Zeichen der letzten Zeit

    1 Das eine sollst du noch wissen: In den letzten Tagen dieser Welt werden schreckliche Zeiten kommen. 2 Dann werden die Menschen nur sich selbst und ihr Geld lieben. Sie werden sich wichtig tun und sich selbst überschätzen, einander verleumden und sich gegen die Eltern auflehnen, weder Dank noch Ehrfurcht kennen. 3 Lieblos und unversöhnlich werden sie sein, ihre Mitmenschen verleumden und hemmungslos leben, brutal und rücksichtslos. Sie hassen alles Gute, 4 Verräter sind sie, unbeherrscht und aufgeblasen; nur ihr Vergnügen haben sie im Kopf und wollen von Gott nichts wissen. 5 Nach außen tun sie zwar fromm, aber von der Kraft des wirklichen Glaubens wissen sie nichts. Hüte dich vor solchen Menschen!

    6 Einige gehen sogar von Haus zu Haus und versuchen dort vor allem gewisse Frauen auf ihre Seite zu ziehen. Diese Frauen sind mit Sünden beladen und werden nur von ihren Leidenschaften getrieben, 7 sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen.

    8 So wie sich die ägyptischen Zauberer Jannes und Jambres gegen Mose auflehnten, so widersetzen sich diese falschen Lehrer der Wahrheit. Ihre Ansichten sind verdreht und wirr, ihr Glaube hält keiner Prüfung stand. 9 Auf die Dauer werden sie aber ihr Unwesen nicht treiben können. Mit der Zeit wird jeder ihre Dummheit durchschauen. Genauso ist es den beiden ägyptischen Zauberern ergangen.

  18. Juleam 23. Dezember 2012 um 20:45 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 1 – 4

    2. Timotheus 1 – unsere Aufgabe, das Evangelium zu verkündigen

    Absender und Empfänger des Briefes. Segenswunsch

    1 Paulus, Apostel Jesu Christi, an ´seinen Mitarbeiter` Timotheus. ´Ich schreibe dir` als Apostel, der von Gott damit beauftragt ist, das Leben zu verkünden, das Gott selbst uns versprochen hat und das er uns durch Jesus Christus schenkt .

    2 Dir, Timotheus, meinem geliebten Sohn, ´wünsche ich` Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

    Vorbildlicher Glaube

    3 Jedes Mal, wenn ich bete -bei Tag und bei Nacht-, denke ich auch an dich und bin dann immer voll Dank gegenüber Gott, dem ich -wie schon meine Vorfahren- mit reinem Gewissen diene . 4 Und wenn ich daran zurückdenke, wie du ´bei unserem Abschied` geweint hast, sehne ich mich danach, dich wieder zu sehen. Was wäre das für eine Freude! 5 ´Voller Dankbarkeit` erinnere ich mich an deinen Glauben , der so völlig frei ist von jeder Heuchelei. Es ist derselbe Glaube, der bereits deine Großmutter Lois und deine Mutter Eunike erfüllte; und auch in dir -davon bin ich überzeugt- ist dieser Glaube lebendig.

    Furchtloser Einsatz für das Evangelium

    6 Aus diesem Grund erinnere ich dich an die Gabe, die Gott dir in seiner Gnade geschenkt hat, als ich dir die Hände auflegte. Lass sie zur vollen Entfaltung kommen! 7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 8 Bekenne dich daher ohne Scheu zu unserem Herrn, und schäme dich auch nicht, zu mir zu stehen, nur weil ich ein Gefangener bin – ich bin es ja um seinetwillen ! Sei vielmehr auch du bereit, für das Evangelium zu leiden. Gott wird dir die nötige Kraft geben. 9 Er ist es ja auch, der uns gerettet und dazu berufen hat, zu seinem heiligen Volk zu gehören.Und das hat er nicht etwa deshalb getan, weil wir es durch entsprechende Leistungen verdient hätten, sondern aufgrund seiner eigenen freien Entscheidung. Schon vor aller Zeit war es sein Plan gewesen, uns durch Jesus Christus seine Gnade zu schenken , 10 und das ist jetzt, wo Jesus Christus ´in dieser Welt` erschienen ist, Wirklichkeit geworden. Er, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium , 11 und mich hat Gott als Verkündiger, Apostel und Lehrer eingesetzt, um diese Botschaft bekannt zu machen. 12 Gerade das ist aber auch der Grund dafür, dass ich so viel erleiden muss. Doch trotz der Schande, die damit verbunden ist, verliere ich nicht den Mut , denn ich kenne den, auf den ich mein Vertrauen gesetzt habe, und bin überzeugt, dass er die Macht hat, das mir anvertraute Gut unversehrt bis zu jenem Tag zu bewahren, ´an dem Jesus Christus wiederkommt `. 13 Lass dir die gesunde Botschaft, die du von mir gehört hast, als Maßstab ´für deine eigene Verkündigung` dienen, und tritt für sie mit dem Glauben und der Liebe ein , die uns durch Jesus Christus geschenkt sind. 14 Bewahre dieses kostbare Gut, das dir anvertraut worden ist, mit aller Sorgfalt! Mit der Hilfe des Heiligen Geistes, der in uns wohnt, ´wird es dir gelingen`.

    Ein Beispiel echter Freundschaft

    15 Du weißt, dass alle Gläubigen in der Provinz Asien mich im Stich gelassen haben, auch Phygelus und Hermogenes. 16 Nur Onesiphorus ´hat treu zu mir gehalten`. Möge seine Familie die Barmherzigkeit des Herrn erfahren! Denn er hat mich oft ermutigt und hat sich nicht geschämt, zu mir zu stehen, obwohl ich ein Gefangener bin und in Ketten liege. 17 Im Gegenteil: Sobald er in Rom war, suchte er nach mir, und er gab nicht auf, bis er mich gefunden hatte. 18 Wenn er an jenem großen Tag vor dem Herrn steht, möge dieser ihm sein Erbarmen schenken! Und wie viele Dienste er ´den Gläubigen` in Ephesus erwiesen hat, weißt du selbst am besten.

    Und wieder der Gedanke, dass unsere Aufgabe hier auf Erden ist, anderen mit der Guten Botschaft zu dienen.

    Das höchste uns anvertraute Git ist diese Gute Botschaft von Gottes Königreich. Diese müssen wir in dem Sinne bewahren, dass wir durch unser Handeln keine Schmach darauf werfen und indem wir nicht zulassen, dass sie verwässert wird.

    Es ist wichtig, diese Botschaft zu verkünden, denn Jehova will, „dass alle Arten Menschen gerettet werden“ und die Grundlage dafür ist es, „dieser Guten Botschaft zu gehorchen“.

    Daher ist dies unser Lebenssinn und Inhalt: dafür zu sorgen, dass die Menschen mit dieser Botschaft erreicht werden und dass sie sauber und rein bleibt. Wir müssen den Menschen helfen, Jehova Gott, sein Wort und seinen Sohn immer besser kennenzulernen und das Gelernte in ihrem Leben anzuwenden.

    Wir hatten ja bereits gestern den Gedanken, wie wichtig und wirkungsvoll unser eigenes Beispiel dabei ist. Leben wir unseren Glauben auf die rechte Weise aus, dann motivieren wir andere, es uns nachzutun.

    An anderer Stelle sagt Paulus, wir sollten seinen Glauben nachahmen, so wie er selbst ein Nachahmer Christi ist!

  19. Juleam 23. Dezember 2012 um 20:57 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 2 – uns als Gefäss für einen „ehrenhaften Zweck“ erweisen

    Die Treue des Christen und die Treue Gottes

    1 Timotheus, mein lieber Sohn, lass dir durch die Gnade, die uns in Jesus Christus geschenkt ist, alle Kraft geben, ´die du für deine Aufgaben brauchst`. 2 Gib die Botschaft, die du von mir gehört hast und deren Wahrheit dir von vielen Zeugen bestätigt wurde , an vertrauenswürdige und zuverlässige Menschen weiter, die ebenfalls fähig sind, andere zu lehren. 3 Und sei als ein guter Soldat Jesu Christi bereit, zusammen ´mit mir für das Evangelium` zu leiden. 4 Kein Soldat, der in den Krieg zieht, lässt sich durch die Dinge des täglichen Lebens von seinen Aufgaben ablenken; schließlich möchte er, dass der, der ihn angeworben hat, mit ihm zufrieden ist. 5 Kein Sportler, der an einem Wettkampf teilnimmt, kann den Siegeskranz bekommen, wenn er nicht den Regeln entsprechend kämpft. 6 Und wer darf als Erster vom Ertrag der Ernte essen? Ist es nicht der Bauer, der die schwere Feldarbeit verrichtet? 7 Denk über diese Dinge nach! Der Herr wird dir in allem das nötige Verständnis geben.

    8 Richte deine Gedanken ganz auf Jesus Christus aus – auf ihn, der von den Toten auferstanden ist, ´den versprochenen Retter` aus der Nachkommenschaft Davids. Von ihm handelt das Evangelium, das mir anvertraut ist . 9 Und weil ich diese Botschaft verkünde, habe ich viel Schweres durchzumachen und bin jetzt sogar wie ein Verbrecher gefesselt. Aber das Wort Gottes kann man nicht in Fesseln legen. 10 Deshalb nehme ich das alles auf mich; ich ertrage es für die , die Gott erwählt hat, weil ich möchte, dass auch sie durch Jesus Christus gerettet werden und an der ewigen Herrlichkeit teilhaben.

    11 ´Es heißt` ja -und auf dieses Wort ist Verlass-: »Wenn wir mit ihm gestorben sind , werden wir auch mit ihm leben. 12 Wenn wir standhaft durchhalten, werden wir mit ihm herrschen. Wenn wir uns aber von ihm abwenden, wird auch er sich von uns abwenden. 13 Und doch hebt unsere Untreue seine Treue nicht auf , denn er kann sich selbst nicht untreu werden .«

    Richtiges Verhalten gegenüber Irrlehrern und Irregeführten

    14 Erinnere ´die Verantwortlichen der Gemeinde ` immer wieder an diese Dinge! Schärfe ihnen vor Gott ein, sich nicht in Diskussionen einzulassen, bei denen nur um Worte gestritten wird, denn das hat keinerlei positive Auswirkungen und lässt nur verwirrte Zuhörer zurück. 15 Setze alles daran, dich vor Gott als ein bewährter Mitarbeiter zu erweisen, der sich für sein Tun nicht zu schämen braucht und der die Botschaft der Wahrheit unverfälscht weitergibt. 16 Geh dem ehrfurchtslosen Geschwätz jener Leute aus dem Weg, die alles Heilige in den Schmutz ziehen. Solche Menschen werden immer tiefer in der Gottlosigkeit versinken, 17 und was sie lehren, wird wie ein Krebsgeschwür um sich fressen. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus, 18 die sich so weit von der Wahrheit entfernt haben, dass sie behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen , und die damit den Glauben mancher Menschen zerstören. 19 Doch Gott hat ein sicheres Fundament gelegt, das durch nichts erschüttert werden kann. Es trägt folgende Inschrift : »Der Herr kennt die, die zu ihm gehören« und: »Wer sich zum Herrn bekennt , trenne sich von allem, was unrecht ist.«

    20 Ineinem großen Haushalt gibt es nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch solche aus Holz oder Ton. Die einen sind für ehrenvolle Anlässe bestimmt, die anderen dienen weniger ehrenvollen Zwecken. 21 Wenn sich jemand von Menschen fern hält, die einem Gefäß mit unreinem Inhalt gleichen , wird er ein Gefäß sein, das ehrenvollen Zwecken dient. Er steht Gott zur Verfügung und ist ihm, dem Hausherrn, nützlich, bereit , all das Gute zu tun, ´das dieser ihm aufträgt`.

    22 Lass dich nicht von den Leidenschaften fortreißen, die besonders junge Menschen in Gefahr bringen! Dein Ziel soll ´ein Leben sein, das von` Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden ´erfüllt ist`. Verfolge dieses Ziel zusammen mit allen , die den Herrn aufrichtig und mit reinem Gewissen anbeten . 23 Mit törichten Spekulationen hingegen, die nur von Unverstand zeugen, gib dich nicht ab. Du weißt ja, dass sie zu nichts anderem führen als zu Streitigkeiten. 24 Und wer ein Diener des Herrn sein will, darf nicht streiten, sondern soll zu allen freundlich sein. Er muss fähig sein, die Lehre ´des Evangeliums` weiterzugeben, muss es gelassen ertragen können, wenn ihm Unrecht zugefügt wird, 25 und soll denen, die sich gegen ´das Evangelium` stellen, geduldig den rechten Weg zeigen. Vielleicht gibt Gott ihnen ja die Möglichkeit zur Umkehr, sodass sie die Wahrheit erkennen 26 und zur Besinnung kommen. ´Dann können sie sich` aus der Schlinge ´befreien`, in der sie der Teufel gefangen hält, um ihnen seinen Willen aufzuzwingen.

    Wir müssen das uns anvertraute kostbare Gut mit aller Kraft bewahren. Dafür ist es wichtig, dass wir zuerst mal selbst fest in der Wahrheit stehen und uns selbst gut in Gottes Wort auskennen. Denn dann werden wir nicht so schnell zu erschüttern sein, sondern können dem Widersacher – und denen, die sich von ihm gebrauchen oder verunsichern lassen – ebenso antworten, wie seinerzeit Jesus: „Die Bibel sagt…“

    Aber was ist dies hier mit den verschiedenen Gefäßen? Vor einigen Jahren hatten wir mal einen sehr schönen Studienartikel dazu:

    WT 01.02.1999
    Der große Töpfer und sein Werk
    „[Werdet] ein Gefäß für einen ehrenhaften Zweck . . ., bereitet für jedes gute Werk“ (2. TIMOTHEUS 2:21).

    JEHOVA ist der große Töpfer. Ein Meisterwerk seiner Schöpfung war unser Vorvater Adam. Dazu heißt es in der Bibel: „Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele“, das heißt ein „Atmender“ (1. Mose 2:7, Fußnote). Die erste menschliche Schöpfung war vollkommen, im Bild Gottes gemacht, ein Beweis für Gottes Weisheit und für seine Liebe zu wahrer Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit.

    2 Gott verwendete Material aus einer Rippe Adams, um auch ein Gegenstück und eine Gehilfin für den Mann zu bilden — die Frau. Evas makellose Schönheit übertraf die der bestaussehenden Frauen von heute (1. Mose 2:21-23). Außerdem wurden die ersten beiden Menschen mit einem Körper und mit Fähigkeiten ausgestattet, die sie vollkommen dafür geeignet machten, das ihnen übertragene Projekt in Angriff zu nehmen, nämlich die Erde zu einem Paradies zu gestalten. Ihnen wurde auch die Fähigkeit verliehen, Gottes Gebot auszuführen, das wir in 1. Mose 1:28 finden: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch, und haltet euch die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ Milliarden glückliche Menschen sollten schließlich den globalen Garten bevölkern, verbunden durch die Art der Liebe, die „ein vollkommenes Band der Einheit“ ist (Kolosser 3:14).

    3 Leider erwählten es sich unsere Ureltern, vorsätzlich gegen die Autorität ihres souveränen Schöpfers, des großen Töpfers, zu rebellieren. Sie schlugen einen Weg ein, wie er in Jesaja 29:15, 16 beschrieben wird: „Wehe denen, die im Verbergen ihres Rates vor Jehova selbst sehr tief gehen und deren Taten an finsterer Stelle geschehen sind, während sie sagen: ‚Wer sieht uns, und wer weiß von uns?‘ . . . Sollte der Töpfer selbst dem Ton gleichgeachtet werden? Denn sollte das Gemachte von dem, der es gemacht hat, sprechen: ‚Er hat mich nicht gemacht.‘? Und sagt auch das Gebilde tatsächlich hinsichtlich seines Bildners: ‚Er zeigte keinen Verstand.‘?“ Ihre Widerspenstigkeit hatte katastrophale Folgen — die Strafe des ewigen Todes. Außerdem erbte das gesamte von ihnen abstammende Menschengeschlecht die Sünde und den Tod (Römer 5:12, 18). Die Schönheit der Schöpfung des großen Töpfers war nun mit furchtbaren Makeln behaftet.

    4 Doch wir, die Nachkommen des sündigen Adam, können uns ungeachtet unseres gegenwärtigen unvollkommenen Zustands mit den Worten aus Psalm 139:14 Jehova nahen: „Ich werde dich lobpreisen, weil ich auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht bin. Deine Werke sind wunderbar, wie meine Seele es sehr wohl weiß.“ Wie traurig ist es allerdings, daß das ursprüngliche Werk des großen Töpfers so furchtbar verunstaltet wurde!

    Der Töpfer setzt sein Wirken fort

    5 Glücklicherweise beschränkte sich die Fähigkeit unseres Schöpfers als Töpfer keineswegs auf das ursprüngliche Formen bei der Erschaffung der Menschen. Der Apostel Paulus erklärte: „O Mensch, wer bist du denn in Wirklichkeit, daß du Gott widersprichst? Wird das Gebilde zu seinem Bildner sagen: ‚Warum hast du mich so gemacht?‘? Was? Hat der Töpfer nicht Gewalt über den Ton, um aus derselben Masse ein Gefäß für einen ehrenhaften Gebrauch, ein anderes für einen unehrenhaften Gebrauch zu machen?“ (Römer 9:20, 21).

    6 Ja, der eine Teil des Werkes des großen Töpfers wird zu einem ehrenhaften Gebrauch geformt, der andere zu einem unehrenhaften. Diejenigen, die mit der Welt gehen wollen, die immer tiefer im Morast der Gottlosigkeit versinkt, werden in einer Weise geformt, die sie für die Vernichtung bestimmt. Wenn der verherrlichte König, Christus Jesus, kommt, um Gericht zu halten, werden zu den unehrenhaften Gefäßen alle eigensinnigen, bockähnlichen Menschen gehören, die gemäß Matthäus 25:46 „in die ewige Abschneidung weggehen“ werden. Schafähnliche ‘Gerechte’, also diejenigen, die zu einem „ehrenhaften“ Gebrauch geformt wurden, werden dagegen „das ewige Leben“ erben.

    7 Die Gerechten werden sich demütig dem göttlichen Formen unterzogen haben. Sie haben Gottes Weg des Lebens eingeschlagen. Auch haben sie den Rat angenommen, der in 1. Timotheus 6:17-19 gegeben wird: „[Setzt eure] Hoffnung nicht auf unsicheren Reichtum . . ., sondern auf Gott, der uns alle Dinge reichlich darbietet zum Genuß.“ Sie haben sich bemüht, „Gutes zu wirken, reich zu sein an vortrefflichen Werken, freigebig zu sein, bereit zu teilen, indem sie für sich sichere Schätze sammeln als vortreffliche Grundlage für die Zukunft, damit sie das wirkliche Leben fest ergreifen“. Die Gerechten werden durch die göttliche Wahrheit geformt, und sie üben unerschütterlichen Glauben an Jehovas Vorkehrung durch Christus Jesus aus, „der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld . . . hingegeben hat“, um all das wiederherzustellen, was durch Adams Sünde verlorenging (1. Timotheus 2:6). Daher sollten wir uns gewiß bereitwillig, dem Rat des Paulus entsprechend, „mit der neuen Persönlichkeit [kleiden], die durch genaue Erkenntnis erneuert wird nach dem Bilde dessen, der sie geschaffen hat“ (Kolosser 3:10).

    Was für ein Gefäß werden wir sein?

    8 Wovon hängt es ab, welche Art von Gefäß jemand wird? Von der Einstellung und von dem Lebenswandel. Diese werden zum einen durch die Wünsche und Neigungen des Herzens beeinflußt. Der weise König Salomo sagte: „Das Herz des Erdenmenschen mag seinen Weg ausdenken, Jehova aber lenkt seine Schritte“ (Sprüche 16:9). Zum anderen werden sie durch die Dinge beeinflußt, die man sieht und hört, durch den Umgang sowie durch Erfahrungen. Daher ist es für uns unerläßlich, den Rat zu befolgen: „Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvernünftigen einläßt, dem wird es schlecht ergehen“ (Sprüche 13:20). Wie in 2. Petrus 1:16 warnend gesagt wird, müssen wir uns davor hüten, „kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten“ oder, wie es in der katholischen Übersetzung von Allioli heißt, „gelehrten Fabeln“ zu folgen. Darunter fallen gewiß viele Lehren und Feste der abtrünnigen Christenheit.

    9 Je nach unserer Reaktion kann Gott uns formen. Demütig können wir vor Jehova folgendes Gebet Davids wiederholen: „Durchforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich, und erkenne meine beunruhigenden Gedanken, und sieh, ob in mir irgendein Weg des Schmerzes ist, und führe mich auf dem Weg der unabsehbaren Zeit“ (Psalm 139:23, 24). Jehova läßt die Königreichsbotschaft verkündigen. Unser Herz hat günstig auf die gute Botschaft reagiert und ist voller Wertschätzung für seine weitere Anleitung. Durch seine Organisation gewährt uns Jehova verschiedene Vorrechte in Verbindung mit dem Predigen der guten Botschaft; wir wollen diese Vorrechte annehmen und sie schätzen (Philipper 1:9-11).

    10 Es ist für uns so wichtig, Gottes Wort ständig Aufmerksamkeit zu schenken, und zwar dadurch, daß wir uns an ein tägliches Bibelleseprogramm halten sowie die Bibel und den Dienst für Jehova zur Grundlage für Gespräche im Familien- und Freundeskreis machen. Zum Programm der morgendlichen Anbetung, das vor dem Frühstück in jeder Bethelfamilie und jeder Missionargruppe der Zeugen Jehovas durchgeführt wird, gehört normalerweise, daß wöchentlich abwechselnd ein kurzer Teil aus der Bibel oder aus dem aktuellen Jahrbuch vorgelesen wird. Könnten wir für unsere Familie etwas Ähnliches vorsehen? Welch einen Nutzen ziehen wir alle doch aus der Gemeinschaft in der Christenversammlung, aus unserem Zusammenkommen, und besonders aus unserer Beteiligung am wöchentlichen Wachtturm-Studium!

    Geformt, um mit Prüfungen fertig zu werden

    11 Gott läßt zu, daß in unserem täglichen Leben bestimmte Situationen auftreten, mit denen wir womöglich schwer zurechtkommen. Wie sollten wir solche Situationen betrachten? Wir dürfen uns niemals verbittern lassen; statt dessen sollten wir uns Gott nahen, wie in Jakobus 4:8 geraten wird, und von ganzem Herzen auf ihn vertrauen in der Zuversicht, daß ‘er sich uns nahen wird, wenn wir uns ihm nahen’. Es stimmt zwar, daß wir Unannehmlichkeiten und Prüfungen ertragen müssen, aber sie werden zugelassen, weil sie zu unserer Formung beitragen, zu einer Formung, die einen erfreulichen Ausgang nehmen wird. In Jakobus 1:2, 3 finden wir die Zusicherung: „Erachtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet, da ihr ja wißt, daß die geprüfte Echtheit eures Glaubens Ausharren bewirkt.“

    12 Jakobus erklärte außerdem: „Keiner sage, wenn er versucht wird: ‚Ich werde von Gott versucht.‘ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgend jemand. Sondern jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird“ (Jakobus 1:13, 14). Wir können zwar in viele und in die unterschiedlichsten Prüfungen geraten, doch wie in Hiobs Fall tragen sie alle zu unserer Formung bei. Welch eine großartige Zusicherung gibt die Bibel uns in Jakobus 5:11: „Seht! Wir preisen die glücklich, die ausgeharrt haben. Ihr habt vom Ausharren Hiobs gehört und habt gesehen, welchen Ausgang Jehova gab, daß Jehova voll inniger Zuneigung und barmherzig ist.“ Als Gefäße in den Händen des großen Töpfers können wir jederzeit die Lauterkeit bewahren und mit dem gleichen Vertrauen wie Hiob dem Ausgang entgegenblicken (Hiob 2:3, 9, 10; 27:5; 31:1-6; 42:12-15).

    Unsere Kinder formen

    13 Eltern können ihren Teil zum Formen ihrer Kinder beitragen, und zwar schon von deren frühester Kindheit an. Als was für großartige Bewahrer der Lauterkeit sich unsere Jugendlichen doch erweisen können! (2. Timotheus 3:14, 15). Das ist sogar unter größten Prüfungen der Fall. Als vor einigen Jahren Jehovas Zeugen in einem afrikanischen Land heftig verfolgt wurden, druckte eine vertrauenswürdige Familie heimlich den Wachtturm in einem Schuppen im Hinterhof. Eines Tages kamen Soldaten die Straße herunter, die Haus für Haus nach jungen Männern durchsuchten, um sie zum Militärdienst einzuziehen. Den beiden Jungen aus der Familie wäre noch Zeit geblieben, sich zu verstecken, aber dann hätten die Soldaten alles durchsucht und die Druckmaschine gewiß entdeckt. In diesem Fall wäre wahrscheinlich die ganze Familie gefoltert oder sogar umgebracht worden. Was tun? Die beiden Jungen sagten offen, was sie zu tun gedachten, wobei sie unerschrocken Johannes 15:13 anführten: „Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.“ Sie bestanden darauf, im Wohnzimmer zu bleiben. Die Soldaten würden sie finden und sie wegen ihrer Weigerung, sich einziehen zu lassen, zweifellos grausam foltern oder sogar töten. Aber die Soldaten würden wenigstens nicht weitersuchen. Sowohl die Druckmaschine als auch die anderen Familienangehörigen wären in Sicherheit. Die Sache nahm jedoch einen bemerkenswerten Ausgang. Ausgerechnet jenes Haus wurde von den Soldaten ausgelassen. Sie gingen zu den anderen weiter. Die menschlichen Gefäße, geformt zu einem ehrenhaften Gebrauch, blieben bewahrt und ebenso die Druckmaschine, so daß weiterhin zeitgemäße geistige Speise veröffentlicht werden konnte. Einer der Jungen ist gegenwärtig zusammen mit seiner Schwester im Bethel tätig; er arbeitet immer noch an der alten Maschine.

    14 Kinder können gelehrt werden, wie man betet, und Gott erhört ihre Gebete. Ein eindrucksvolles Geschehnis trug sich während der Massaker in Ruanda zu. Rebellen wollten eine ganze Familie durch eine Handgranate hinrichten. Die sechsjährige Tochter betete laut und inbrünstig, sie mögen doch verschont bleiben, um weiterhin den Dienst für Jehova verrichten zu können. Das veranlaßte die Männer, ihre Mordabsichten aufzugeben, und sie sagten: „Wir können euch einfach nicht umbringen — wegen der Kleinen“ (1. Petrus 3:12).

    15 Die meisten unserer Kinder müssen nicht mit solch schwierigen Situationen fertig werden wie den eben beschriebenen, aber es gibt viele Prüfungen, mit denen sie heute in der Schule und von seiten der verdorbenen Gesellschaft konfrontiert werden: Vielerorts grassieren eine schmutzige Sprache, Pornographie und verdorbene Unterhaltung sowie der Zwang, verkehrte Handlungen mitzumachen. Der Apostel Paulus warnte wiederholt vor solchen Einflüssen (1. Korinther 5:6; 15:33, 34; Epheser 5:3-7).

    16 Nachdem sich Paulus auf Gefäße bezogen hatte, von denen „einige zu einem ehrenhaften Zweck, andere aber zu einem unehrenhaften Zweck“ dienen, sagte er weiter: „Wenn sich daher jemand von den letzteren rein erhält, wird er ein Gefäß für einen ehrenhaften Zweck sein, geheiligt, brauchbar für seinen Besitzer, bereitet für jedes gute Werk.“ Deshalb wollen wir unsere Jugendlichen ermuntern, über ihren Umgang zu wachen. Sie sollten ‘vor den Begierden fliehen, die der Jugend eigen sind, aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden jagen zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen’ (2. Timotheus 2:20-22). Ein Programm in der Familie, das dazu dient, „einander zu erbauen“, wird von unschätzbarem Wert sein, um unsere Jugendlichen zu formen (1. Thessalonicher 5:11; Sprüche 22:6). Das tägliche Bibellesen und das Studium der Bibel an Hand von geeigneten Veröffentlichungen der Gesellschaft können hervorragend dazu beitragen.

    Formung für alle

    17 Jehova gibt uns Rat durch sein Wort und durch seine Organisation, um uns zu formen. Widersetzen wir uns niemals dem göttlichen Rat! Reagieren wir weise darauf, und lassen wir uns dadurch von Jehova für einen ehrenhaften Gebrauch formen. In Sprüche 3:11, 12 wird der Rat gegeben: „Die Zucht Jehovas, o mein Sohn, verwirf nicht; und seine Zurechtweisung widere dich nicht an, denn wen Jehova liebt, den weist er zurecht, ja wie ein Vater einen Sohn, an dem er Gefallen findet.“ Weiterer väterlicher Rat wird in Hebräer 12:6-11 mit folgenden Worten erteilt: „Wen Jehova liebt, den züchtigt er . . . Allerdings scheint jede Züchtigung für die Gegenwart nicht erfreulich, sondern betrüblich zu sein; nachher aber trägt sie denen, die durch sie geübt sind, eine friedsame Frucht ein, nämlich Gerechtigkeit.“ Diese Zucht wird vor allem durch das inspirierte Wort Gottes vermittelt (2. Timotheus 3:16, 17).

    18 Jehova ist auch barmherzig (2. Mose 34:6). Wer von Herzen kommende Reue zeigt, dem gewährt er Vergebung, selbst wenn es sich um schwerwiegende Sünden handelt. Sogar neuzeitliche „verlorene Söhne“ können zu Gefäßen für einen ehrenhaften Gebrauch geformt werden (Lukas 15:22-24, 32). Auch wenn unsere Sünden nicht so schwer sind wie die des verlorenen Sohnes, wird unsere demütige Reaktion auf biblischen Rat doch stets dazu führen, daß wir zu Gefäßen für einen ehrenhaften Gebrauch geformt werden.

    19 Als wir seinerzeit die Wahrheit kennenlernten, bewiesen wir die Bereitschaft, uns von Jehova formen zu lassen. Wir gaben weltliche Wege auf, begannen die neue Persönlichkeit anzuziehen und wurden Gott hingegebene, getaufte Christen. Wir gehorchten dem Rat aus Epheser 4:20-24, ‘die alte Persönlichkeit abzulegen, die unserem früheren Wandel mit seinen trügerischen Begierden entsprach, und die neue Persönlichkeit anzuziehen, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist’. Es ist zu hoffen, daß wir persönlich weiterhin formbar bleiben in den Händen Jehovas, des großen Töpfers, und daß wir ihm stets als Gefäße für seinen ehrenhaften Gebrauch dienen!

  20. Juleam 23. Dezember 2012 um 21:01 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 3 – uns nicht auch von dem Geist der Welt formen lassen

    Die Menschen am Ende der Zeit

    1 Sei dir jedoch darüber im Klaren, dass die Zeit vor dem Ende eine schlimme Zeit sein wird. 2 Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und arrogant. Sie werden ihre Mitmenschen beleidigen , ihren Eltern nicht gehorchen, undankbar sein und weder Ehrfurcht 3 noch Mitgefühl kennen. Sie werden unversöhnlich sein, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, voll Hass auf alles Gute 4 und zu jedem Verrat bereit. Sie werden vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen, und werden von Hochmut verblendet sein. Ihr ganzes Interesse gilt dem Vergnügen, während Gott ihnen gleichgültig ist. 5 Sie geben sich zwar einen frommen Anschein , aber von der Kraft Gottes, die sie so verändern könnte, dass sie wirklich ein frommes Leben führen würden, wollen sie nichts wissen . Von solchen Menschen halte dich fern!

    6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in ´fremde` Häuser einschleichen und leichtgläubige Frauen in ihren Bann schlagen – Frauen, in deren Leben sich die Sünden angehäuft haben und die ein Spielball aller möglichen Leidenschaften sind, 7 die immerzu etwas Neues hören wollen und doch unfähig sind, jemals die Wahrheit zu erkennen. 8 So wie einst ´die ägyptischen Zauberer` Jannes und Jambres sich Mose widersetzten , so widersetzen sich auch diese ´Irrlehrer` der Wahrheit. Es sind Menschen, deren Denken durch und durch verdorben ist und deren Glaube keiner Prüfung standhält . 9 Doch sie werden nicht weit kommen, denn ihr Unverstand wird ebenso offen zutage treten, wie es bei jenen ´Zauberern` der Fall war.

    Das Vorbild des Apostels und der Maßstab der Heiligen Schrift

    10 Du aber bist meiner Lehre gefolgt, hast dich an die Grundsätze gehalten, nach denen ich lebe, und hast dich auf dasselbe Ziel ausgerichtet wie ich. Du hast dir meinen Glauben , meine Geduld, meine Liebe und meine Standhaftigkeit zum Vorbild genommen 11 und hast dich auch nicht dadurch abhalten lassen, dass ich Verfolgungen und Leiden zu ertragen hatte . ´Du weißt ja,` was ich in Antiochien, Ikonion und Lystra alles durchgemacht habe und wie sehr ich dort verfolgt wurde! Aber aus jeder ´Gefahr, in die ich geriet,` hat der Herr mich gerettet. 12 Im Übrigen sind Verfolgungen etwas, womit alle rechnen müssen , die zu Jesus Christus gehören und entschlossen sind, so zu leben , dass Gott geehrt wird.

    13 Schlechte und betrügerische Menschen werden sich immer weiter von Gott entfernen ; sie führen andere in die Irre und sind selbst irregeführt. 14 Du jedoch sollst an der Lehre festhalten, in der du unterwiesen worden bist und von deren Glaubwürdigkeit du dich überzeugen konntest . Du kennst ja die, die dich gelehrt haben, 15 und bist von Kind auf mit den heiligen Schriften vertraut, aus denen du alle Wegweisung bekommen kannst, die zur Rettung nötig ist – zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus. 16 Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf , bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen. 17 So ist also der, der Gott gehört und ihm dient, mit Hilfe der Schrift allen Anforderungen gewachsen; er ist durch sie dafür ausgerüstet, alles zu tun, was gut und richtig ist.

    Hier schlägt Paulus also den Bogen zu dem, was wir gestern gelesen haben: um uns herum sinkt die Moral immer mehr. Schließlich ist dies Satans System. Daher ist es so wichtig, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen; damit sich die Menschen an uns orientieren können.

    Wir wollen ihnen zeigen, was Jehovas Wille ist und wie wir dies in unserem täglichen Leben umsetzen können. Dazu müssen wir selbst jeden Tag in der Bibel lesen, damit nicht auch vor unseren Augen das Bild Jehovas verschwindet und was IHM gefällt. Denn auch wir sind nicht imun gegen das, was um uns herum passiert. Wir hatten den Gedanken ja auch gestern bei der Unterordnung.

    Wenn wir nicht immer wieder durch das Lesen in Gottes Wort „auf Spur gebracht“ werden, dann könnten auch wir eine „unangebrachte Toleranz“ entwickeln. Dies war ja vor einiger Zeit sogar Gegenstand eines Vortrags auf einem der kleineren Kongresse

  21. Juleam 23. Dezember 2012 um 21:10 Link zum Kommentar

    2. Timotheus 4 – das wertvolle uns anvertraute Gut sicher zum Empfänger bringen

    Das Vermächtnis des Apostels

    1 Ich bitte dich eindringlich vor Gott und vor Jesus Christus, der über die Lebenden und die Toten Gericht halten wird; ich bitte dich im Hinblick auf seine Wiederkunft und die Aufrichtung seiner Herrschaft : 2 Verkünde die Botschaft ´Gottes`! Tritt für sie ein, ob sie erwünscht ist oder nicht . Decke Schuld auf , weise zurecht, ermahne und ermutige, und lass es dabei nicht an der nötigen Geduld und an gründlicher Unterweisung fehlen .

    3 Denn es kommt eine Zeit, da werden die Menschen der gesunden Lehre ´des Evangeliums` kein Gehör mehr schenken. Stattdessen werden sie sich Lehrer aussuchen, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen und die ihnen das sagen, was sie hören möchten. 4 Sie werden die Ohren vor der Wahrheit verschließen und sich Legenden und Spekulationen zuwenden . 5 Du aber sollst besonnen bleiben, was auch immer geschieht! Sei bereit zu leiden; erfülle unbeirrt deinen Auftrag als Verkündiger des Evangeliums; übe deinen Dienst mit ganzer Treue aus.

    6 Denn für mich ist die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen; mein Leben ist ein Trankopfer geworden, das für Gott ausgegossen wird . 7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe das Ziel des Laufes erreicht, ich habe am Glauben festgehalten . 8 Nun liegt der Siegeskranz für mich bereit, die Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem großen Tag geben wird – und nicht nur mir, sondern auch allen anderen, die ihn lieben und auf sein Kommen warten .

    Persönliches

    9 Versuche, so bald wie möglich zu mir zu kommen! 10 Denn Demas hat mich verlassen, weil er diese Welt ´wieder` lieb gewonnen hat, und ist nach Thessalonich abgereist. Kreszens ging nach Galatien und Titus nach Dalmatien. 11 Lukas ist der Einzige, der noch bei mir ist. Bring, wenn du kommst, Markus mit; er wäre mir bei dem Dienst, ´den ich hier zu erfüllen habe,` eine große Hilfe . 12 Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt. 13 Bei Karpus in Troas ließ ich meinen Mantel zurück. Bring ihn mit, wenn du kommst, und ebenso die Buchrollen, vor allem die Pergamente . 14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses zugefügt. Der Herr wird so an ihm handeln, wie er es verdient hat. 15 Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat sich unserer Verkündigung aufs heftigste widersetzt.

    16 Als ich das erste Mal ´vor Gericht stand und` mich verteidigen musste, trat niemand für mich ein; alle ließen mich im Stich. Möge es ihnen nicht angerechnet werden! 17 Der Herr aber stand mir zur Seite und gab mir Kraft, sodass ich meinen Auftrag, seine Botschaft allen Völkern zu verkünden, auch bei dieser Gelegenheit in vollem Umfang erfüllen konnte . Und ´der Herr hat noch mehr getan` – er hat mich dem drohenden Tod entrissen! 18 Er wird mich auch weiterhin vor jedem feindlichen Angriff retten und wird mich bewahren, bis ich in seinem himmlischen Reich bin . Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig! Amen.

    Abschließende Grüße

    19 Grüße Priska und Aquila sowie die Familie des Onesiphorus . 20 Erastus blieb in Korinth; Trophimus musste ich in Milet zurücklassen, weil er krank war. 21 Versuche, noch vor Anbruch des Winters hier zu sein. Eubulus, Pudens, Linus, Klaudia und alle anderen Geschwister lassen dich grüßen. 22 Der Herr sei dir nahe ! Gottes Gnade sei mit euch allen!

    Hier erwähnt er zu Anfang eine große Gefahr, die auch uns treffen könnte: die Menschen wollen sich die Ohren kitzeln lassen und wir könnten mit der Zeit geneigt sein, genau dies zu tun. Vielleicht einfach nur, weil es uns frustriert, dass sie uns nicht zuhören, weil keine Mehrung mehr kommt oder weil wir nicht die gewünschte Anerkennung erhalten. Dann könnten wir geneigt sein, ihnen zu beweisen, dass auch wir Zeugen Jehovas „ganz normale“ Menschen sind.

    Das sind wir ja in gewisser Form auch. Wir sind wie alle anderen Menschen unvollkommen und machen Fehler. Wir sind wie alle anderen auf Gottes Gnade und auf Jesu Loskaufsopfer angewiesen. Auch wir wissen noch lange nicht alles über Jehova Gott, auch dann nicht, wenn wir schon zig Jahre in der Wahrheit sind und regelmäßig die Bibel lesen. Auch wir haben mit der Neigung zum Sündigen zu kämpfen. Auch wir sehnen uns nach Anerkennung und Liebe und auch wir möchten gern dazugehören. Wer was anderes behauptet, der lügt!

    Vielleicht sind wir es mit der Zeit einfach leid, bei den anderen immer anzuecken und dann könnte es sein, dass wir persönliche Abstriche machen und Dinge tun, von denen wir wissen, dass sie nicht richtig sind. Nicht umsonst hatte Jehova dem Volk Israel die Anweisung gegeben, sie sollten sich lange Fransen an ihre Gewänder machen – um sich deutlich von den umliegenden Nationen zu unterscheiden. Jehova weiss um diese Schwäche, die wir als unvollkommene Menschen haben.

    Auch wir müssen uns dieser Schwäche bewußt sein. Daher erinnert Paulus Timotheus hier daran. Wir müssen uns immer wieder in den Sinn rufen, dass wir das unglaubliche Vorrecht haben, zu Gottes Volk zu gehören. Dies dürfen wir nicht vertuschen oder weichzeichnen wollen. Wir müssen stolz darauf sein. Nicht in dem Sinne, dass wir selbstgerecht oder überheblich werden, aber wir dürfen uns dessen nicht schämen. Vielleicht vergleichbar mit einem Offizier, der stolz seine Orden zur Schau trägt. Er würde sie nicht schamhaft unter seinem Revers tragen, mit der Hoffnung, dass sie nicht von den anderen bemerkt werden.

    Wir sind von Jehova gezogen worden und da wir uns haben ziehen lassen, dürfen wir zu SEINEN Volk gehören. Es ist ein unschätzbares Vorrecht. Wir haben seine Gute Botschaft mit seiner Hilfe verstanden und nun ist sie uns als kostbares Gut anvertraut. Wir dürfen sie zu allen Menschen, die richtig eingestellt sind, bringen. Es ist unsere uns vom Höchsten Souverän anvertraute Aufgabe. Ähnlich wie die Fahrer eines Geldtransporters, die große Summen Geld, Gold oder wertvolle Diamanten an ein bestimmtes Ziel bringen sollen. Sie gehen sicherlich umsichtig mit dem ihnen anvertrauten Gut um. Niemals würden sie leichtfertig irgendwo mit offenen Türen anhalten. Sie sind sich des Wertes ihrer Fracht und der Verantwortung ihrer Aufgabe voll bewußt. Niemals würden sie jemanden gestatten, ihre kostbare Fracht durch Kopien auszutauschen, wie z.B. Falschgeld. Sie werden alles menschenmögliche daran setzen, dass genau diese ihnen anvertraute Fracht an den richtigen Empfänger gelangt.

    Ebenso müssen wir sorgfältig darauf achten, dass unsere kostbare „Fracht“ nicht verfälscht wird. Zwar hüten wir sie nicht eifersüchtig in der Form, dass sie außer uns niemand erhält – denn wir sollen sie ja verbreiten – aber wir achten sorgfältig darauf, dass wir das Original verbreiten und keine wertlose Kopie, kein Plagiat! Wir passen unsere uns anvertraute Gute Botschaft nicht durch ein Plagiat aus, nur damit mehr Menschen „sie sich leisten können“. Wir verteilen nur das Original!

    Daher ist es wichtig, dass wir selbst uns jeden Tag aufs Neue damit beschäftigen, jeden Tag in der Bibel lesen und uns so vergewissern, dass wir „kein Falschgeld an Bord“ haben.

    Ja, diese Zeiten heute sind wirklich sehr schlimm. Aber denken wir immer daran, dass wir ja nicht allein sind. Unser Gott steht uns mit seinem Geist und seinen Engeln bei. Wir wissen ja, dass unsere Botschaft nicht bei allen gleich positiv ankommt. Aber das können wir verkraften, denn wir wissen, wer unser Auftraggeber ist und wie kostbar die Fracht, die wir ans Ziel bringen dürfen…

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