Geliebte, obwohl ich alle Anstrengungen machte, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, fand ich es für notwendig, euch zu schreiben, um euch zu ermahnen, einen harten Kampf für den Glauben zu führen, der ein für allemal den Heiligen überliefert worden ist. 4 Ich habe Grund dazu, denn es haben sich gewisse Leute eingeschlichen, die durch die Schriften vor langem für dieses Gericht bestimmt worden sind, gottlose Menschen, welche die unverdiente Güte unseres Gottes zu einer Entschuldigung für Zügellosigkeit verkehren und sich gegenüber unserem alleinigen Besitzer und Herrn, Jesus Christus, als falsch erweisen.
hier war Stoff im neuen WT zu finden, ich kopiere ihn später noch hier rein, versprochen…
In gleicher Weise beflecken dessenungeachtet auch diese Menschen, die sich Träumen hingeben, das Fleisch und mißachten [die] Herrschaft und reden lästerlich über Herrliche. 9 Als aber der Erzengel Michael mit dem Teufel uneins wurde und sich mit ihm wegen des Leibes Mose auseinandersetzte, wagte er nicht, über ihn in lästernden Worten ein Gericht zu bringen, sondern sprach: „Jehova schelte dich.“ 10 Doch diese [Menschen] reden lästerlich über alles, was sie in Wirklichkeit nicht kennen; aber alles, was sie von Natur aus wie die vernunftlosen Tiere verstehen, darin fahren sie fort, sich zu verderben.
11 Wehe ihnen, denn sie sind den Pfad Kains gegangen und haben sich für Lohn in den Lauf des Irrtums Bileams gestürzt und sind in der rebellischen Rede Korahs zugrunde gegangen! 12 Diese sind bei euren Liebesmahlen die Felsenriffe, die unter dem Wasser verborgen sind, während sie mit euch Festmahl halten, Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden; wasserlose Wolken, von Winden hierhin und dorthin getrieben; Bäume im Spätherbst, [doch] ohne Frucht, zweimal abgestorben, entwurzelt; 13 wilde Meereswogen, die ihre eigenen Ursachen der Schande ausschäumen; Sterne ohne festgesetzte Bahn, denen für immer die Schwärze der Finsternis aufbehalten ist.
könnten sich auch heute noch solche Personen unter uns befinden?
Spricht das, was im neuen WT über das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut gesagt wird dagegen, dass es diese Personen auch heute noch innerhalb Gottes Volk gibt?
Judas 14-15
Ja, der siebte [in der Linie] von Adam her, Henoch, hat auch von ihnen prophezeit, als er sprach: „Siehe! Jehova kam mit seinen heiligen Myriaden, 15 um an allen [das] Gericht zu vollziehen und alle Gottlosen all ihrer gottlosen Taten zu überführen, die sie auf gottlose Weise begingen, und all der anstößigen Dinge, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.“
Diese sind Murrende, solche, die ihr Los im Leben beklagen, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen, und ihr Mund führt geschwollene Reden, während sie um [ihres eigenen] Nutzens willen Persönlichkeiten bewundern.
17 Ihr nun, Geliebte, ruft euch die Worte in den Sinn, die von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus zuvor geredet worden sind, 18 wie sie zu euch wiederholt sagten: „In der letzten Zeit wird es Spötter geben, die gemäß ihren eigenen Begierden nach gottlosen Dingen vorgehen.“ 19 Diese sind es, die Trennungen hervorrufen, animalische [Menschen], die keine geistige Gesinnung haben.
20 Ihr aber, Geliebte, indem ihr euch selbst an eurem allerheiligsten Glauben erbaut und mit heiligem Geist betet, 21 bewahrt euch selbst in Gottes Liebe, während ihr mit der Aussicht auf ewiges Leben auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus wartet. 22 Fahrt auch fort, einigen, die Zweifel haben, Barmherzigkeit zu erweisen; 23 rettet [sie], indem ihr [sie] aus dem Feuer reißt. Doch erweist anderen weiterhin Barmherzigkeit, und zwar mit Furcht, wobei ihr auch das vom Fleisch beschmutzte innere Kleid haßt.
Judas beschreibt Personen, die sich in die Versammlung eingeschlichen haben, als „Murrende, solche, die ihr Los im Leben beklagen, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen“. „Ihr Mund führt geschwollene Reden, während sie um ihres eigenen Nutzens willen Persönlichkeiten bewundern“ (Jud. 4, 16).
Wie kann sich ein Christ vor schlechten Einflüssen schützen? Judas schreibt: „Geliebte, ruft euch die Worte in den Sinn, die von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus zuvor geredet worden sind.“ Und er fügt noch hinzu: „Bewahrt euch selbst in Gottes Liebe“ (Jud. 17-21).
Antworten auf biblische Fragen:
3, 4 — Warum forderte Judas dazu auf, „einen harten Kampf für den Glauben zu führen“?
In die Versammlung hatten sich „gottlose Menschen“ eingeschlichen, die Gottes „unverdiente Güte“ missbrauchten, um ihre „Zügellosigkeit“ zu entschuldigen.
20, 21 — Wie können wir uns in Gottes Liebe bewahren?
Dazu müssen wir drei Punkte beachten: 1. uns durch fleißiges Bibelstudium und Predigen an unserem „allerheiligsten Glauben“ erbauen; 2. „mit heiligem Geist“ beten, das heißt unter dem Einfluss des Geistes; 3. an das Loskaufsopfer Jesu glauben, durch das wir ewiges Leben erhalten (Joh. 3:16, 36).
Lehren für uns:
5-7. Es ist undenkbar, dass die Bösen dem Strafgericht Jehovas entgehen. Das machen die drei abschreckenden Beispiele deutlich, die Judas hier aufzählt.
8-10. Nehmen wir uns ein Beispiel an dem Erzengel Michael und respektieren wir jede von Gott kommende Autorität.
12. Abtrünnige können mit ihrer vorgeheuchelten Liebe unserem Glauben so gefährlich werden wie verborgene Klippen einem Schiff oder einem Schwimmer. Solche falschen Lehrer geben sich vielleicht großzügig, doch in Wirklichkeit sind sie so leer wie wasserlose Wolken, weil sie nichts zu bieten haben, was andere im Glauben stärkt. Wie abgestorbene Bäume im Spätherbst tragen sie keine Früchte. Und wie entwurzelten Bäumen droht diesen Abtrünnigen die Vernichtung. Sich von ihnen fernzuhalten ist das Beste, was man tun kann.
22, 23. Ein echter Christ hasst das Böse. Reife Brüder und Schwestern — aber vor allem die Ältesten — führen „einige, die Zweifel haben“, wieder auf den richtigen Weg und reißen sie so aus dem Feuer der ewigen Vernichtung.
Judas, der Jesus Christus dient, ein Bruder des Jakobus, schreibt diesen Brief
Interessant in dem Zusammenhang, dass wir erst diese Woche “erfahren” haben, dass dieser Jakobus der leibliche Bruder Jesu war. Demnach müßte dieser Judas hier auch ein leiblicher Bruder Jesu gewesen sein. Warum sagt er dies nicht?
Sicherlich war dieser Judas ein sehr demütiger Mann. Er wollte damit nicht prahlen. Es war für ihn nicht wichtig, immerhin hatte er zu Jesu Lebzeiten ebenso wie seine anderen Verwandten nicht an ihn geglaubt und er war nicht schlechter, aber auch nicht besser, als jeder andere Nachfolger Jesu.
Dass er sich hier auf Jakobus bezieht, hat sicherlich eher damit zu tun, dass es zu der Zeit viele mit dem Namen Judas gab.
3 Liebe Freunde! Eigentlich wollte ich euch über die Rettung schreiben, die Gott uns gemeinsam geschenkt hat. Das liegt mir sehr am Herzen. Doch nun muss ich in meinem Brief ermahnen und warnen. Setzt euch entschlossen für den Glauben ein, wie er denen, die zu Gott gehören, ein für alle Mal überliefert ist.
4 Bei euch haben sich einige Leute eingeschlichen, über die schon längst das Urteil gefällt wurde. Sie wollen von Gott nichts wissen und missbrauchen seine Gnade als Freibrief für ihr zügelloses Leben; ja, sie verraten Jesus Christus, der doch allein unser Herr und Herrscher ist.
5 Was ich jetzt sage, ist euch allen längst bekannt. Und doch möchte ich euch daran erinnern: Zwar befreite Gott das ganze Volk Israel aus Ägypten. Trotzdem vernichtete er später alle, die sich von ihm abgewandt hatten. 6 Gott bestrafte auch die Engel, die ihren Auftrag missachtet und den Platz verlassen hatten, der ihnen von Gott zugewiesen war. Bis zum Tag des letzten Gerichts hält er sie mit unlösbaren Ketten in der Finsternis eingeschlossen. 7 Vergesst auch nicht Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte. Sie verhielten sich ähnlich wie jene Engel. Denn auch sie führten ein Leben voll sexueller Zügellosigkeit und wollten sich mit Wesen anderer Art einlassen. Sie sind ein warnendes Beispiel: Jetzt müssen sie die Qualen des ewigen Feuers erleiden.
8 Genauso lassen sich in euren Gemeinden Leute von falschen Visionen leiten und vergehen sich am eigenen Körper. Sie leugnen Gott als ihren Herrn und lästern alle höheren Mächte. 9 Das wagte nicht einmal Michael, und er ist doch ein Fürst der Engel. Als der Teufel ihm den Leichnam des Mose streitig machen wollte, sagte er nur: »Der Herr soll dich bestrafen!« Er beschimpfte und verurteilte den Teufel nicht. 10 Diese Leute aber spotten über Dinge, die sie überhaupt nicht kennen. Ohne jede Vernunft, wie die Tiere, folgen sie nur ihren Trieben. Damit richten sie sich selbst zugrunde. 11 Wehe ihnen! Sie folgen dem Beispiel Kains, der seinen Bruder umbrachte. Wie Bileam sind sie für Geld zu allem bereit. Und wie Korach gehen sie an ihrer Aufsässigkeit zugrunde. 12 Wenn ihr euch zu euren Mahlzeiten versammelt, schlagen sie sich hemmungslos die Bäuche voll. Ein Schandfleck sind sie für eure Gemeinde! Sie sind wie Wolken, die der Wind vor sich hertreibt, ohne dass sie den ersehnten Regen bringen; wie verdorrte Bäume, auf denen man zur Erntezeit die Früchte vergeblich sucht. Sie sind vollkommen tot und entwurzelt. 13 Sie sind wie die wilden Meereswogen, die ihren Schmutz und Unrat ans Ufer werfen. Sie gleichen Sternen, die aus der Bahn geraten sind, und werden in der ewigen Finsternis versinken.
14 Henoch, der in der siebten Generation nach Adam lebte, hatte schon damals über solche Leute vorausgesagt: »Seht, der Herr kommt mit vielen tausend heiligen Engeln, 15 um über alle Menschen Gericht zu halten. Alle, die von Gott nichts wissen wollen und sich gegen ihn auflehnen, wird er dann verurteilen. Ja, sie bekommen ihre Strafe für ihr gottloses Treiben und ihr höhnisches Geschwätz.«
16 Diese Leute sind ständig unzufrieden und beklagen voller Selbstmitleid ihr Schicksal. Sie lassen sich von ihren Begierden antreiben, schwingen einerseits große Reden und kriechen andererseits vor den Leuten, wenn sie nur irgendeinen Vorteil davon haben.
Was war das nur für eine Zeit, in der Judas sowie Petrus ihre Briefe schrieben?
Eigentlich hatte Jesus seine Jünger ja ausgesandt, damit sie die Gute Botschaft verkündigen sollten. Statt dessen warnen sie vor den “Wölfen im Schafspelz”, die scheinheilig Vorteile für sich selbst erschleichen wollen und damit Schwache zum Straucheln bringen. Wie enttäuscht müssen diese beiden gewesen sein, dass sie solche Dinge schreiben müssen, obwohl sie doch eigentlich ermuntern wollen.
Judas 17-23 – Lasst euch im Glauben nicht beirren!
17 Ihr aber, meine lieben Freunde, sollt daran denken, was euch die Apostel unseres Herrn Jesus Christus schon vor langer Zeit gesagt haben. 18 Sie warnten euch davor, dass in den letzten Tagen dieser Welt Spötter auftreten werden, die von Gott nichts wissen wollen und sich nur von ihren selbstsüchtigen Begierden leiten lassen. 19 Sie spalten die Gemeinde. Ihr ganzes Tun und Denken ist auf diese Welt ausgerichtet; aber Gottes Geist ist nicht in ihnen.
20 Doch für euch, meine lieben Freunde, ist der Glaube, den Gott euch selbst geschenkt hat, wie ein festes Fundament: Baut euer Leben darauf! Betet in der Kraft des Heiligen Geistes! 21 Bleibt fest in der Liebe Gottes, und wartet geduldig auf den Tag, an dem euch unser Herr Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zum ewigen Leben führen wird. 22 Kümmert euch liebevoll um alle, die im Glauben Zweifel haben. 23 Helft ihnen, und reißt sie aus den Flammen des Gerichts. Auch allen anderen Menschen sollt ihr mit Güte begegnen. Aber nehmt euch in Acht, dass ihr euch nicht von ihrer Zügellosigkeit anstecken lasst.
Judas 3-4
hier war Stoff im neuen WT zu finden, ich kopiere ihn später noch hier rein, versprochen…
Judas 8-13
könnten sich auch heute noch solche Personen unter uns befinden?
Spricht das, was im neuen WT über das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut gesagt wird dagegen, dass es diese Personen auch heute noch innerhalb Gottes Volk gibt?
Judas 14-15
Judas 16-23
können wir dies heute nicht beobachten?
Höhepunkte zum Brief des Judas
„Bewahrt euch selbst in Gottes Liebe“
(Jud. 1-25)
Judas beschreibt Personen, die sich in die Versammlung eingeschlichen haben, als „Murrende, solche, die ihr Los im Leben beklagen, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen“. „Ihr Mund führt geschwollene Reden, während sie um ihres eigenen Nutzens willen Persönlichkeiten bewundern“ (Jud. 4, 16).
Wie kann sich ein Christ vor schlechten Einflüssen schützen? Judas schreibt: „Geliebte, ruft euch die Worte in den Sinn, die von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus zuvor geredet worden sind.“ Und er fügt noch hinzu: „Bewahrt euch selbst in Gottes Liebe“ (Jud. 17-21).
Antworten auf biblische Fragen:
3, 4 — Warum forderte Judas dazu auf, „einen harten Kampf für den Glauben zu führen“?
In die Versammlung hatten sich „gottlose Menschen“ eingeschlichen, die Gottes „unverdiente Güte“ missbrauchten, um ihre „Zügellosigkeit“ zu entschuldigen.
20, 21 — Wie können wir uns in Gottes Liebe bewahren?
Dazu müssen wir drei Punkte beachten: 1. uns durch fleißiges Bibelstudium und Predigen an unserem „allerheiligsten Glauben“ erbauen; 2. „mit heiligem Geist“ beten, das heißt unter dem Einfluss des Geistes; 3. an das Loskaufsopfer Jesu glauben, durch das wir ewiges Leben erhalten (Joh. 3:16, 36).
Lehren für uns:
5-7. Es ist undenkbar, dass die Bösen dem Strafgericht Jehovas entgehen. Das machen die drei abschreckenden Beispiele deutlich, die Judas hier aufzählt.
8-10. Nehmen wir uns ein Beispiel an dem Erzengel Michael und respektieren wir jede von Gott kommende Autorität.
12. Abtrünnige können mit ihrer vorgeheuchelten Liebe unserem Glauben so gefährlich werden wie verborgene Klippen einem Schiff oder einem Schwimmer. Solche falschen Lehrer geben sich vielleicht großzügig, doch in Wirklichkeit sind sie so leer wie wasserlose Wolken, weil sie nichts zu bieten haben, was andere im Glauben stärkt. Wie abgestorbene Bäume im Spätherbst tragen sie keine Früchte. Und wie entwurzelten Bäumen droht diesen Abtrünnigen die Vernichtung. Sich von ihnen fernzuhalten ist das Beste, was man tun kann.
22, 23. Ein echter Christ hasst das Böse. Reife Brüder und Schwestern — aber vor allem die Ältesten — führen „einige, die Zweifel haben“, wieder auf den richtigen Weg und reißen sie so aus dem Feuer der ewigen Vernichtung.
Judas
Judas 1
Interessant in dem Zusammenhang, dass wir erst diese Woche “erfahren” haben, dass dieser Jakobus der leibliche Bruder Jesu war. Demnach müßte dieser Judas hier auch ein leiblicher Bruder Jesu gewesen sein. Warum sagt er dies nicht?
Sicherlich war dieser Judas ein sehr demütiger Mann. Er wollte damit nicht prahlen. Es war für ihn nicht wichtig, immerhin hatte er zu Jesu Lebzeiten ebenso wie seine anderen Verwandten nicht an ihn geglaubt und er war nicht schlechter, aber auch nicht besser, als jeder andere Nachfolger Jesu.
Dass er sich hier auf Jakobus bezieht, hat sicherlich eher damit zu tun, dass es zu der Zeit viele mit dem Namen Judas gab.
Judas 3-16 - Warnung vor falschen Lehren
Was war das nur für eine Zeit, in der Judas sowie Petrus ihre Briefe schrieben?
Eigentlich hatte Jesus seine Jünger ja ausgesandt, damit sie die Gute Botschaft verkündigen sollten. Statt dessen warnen sie vor den “Wölfen im Schafspelz”, die scheinheilig Vorteile für sich selbst erschleichen wollen und damit Schwache zum Straucheln bringen. Wie enttäuscht müssen diese beiden gewesen sein, dass sie solche Dinge schreiben müssen, obwohl sie doch eigentlich ermuntern wollen.
Judas 17-23 – Lasst euch im Glauben nicht beirren!