Kolosser

Der Brief des Apostel Paulus an die Kolosser
das alte Kolosä

hier als mp3, alle Gedanken und Kommentare zu den einzelnen Kapiteln findet ihr hier:

die Höhepunkte zum Brief an die Kolosser finden wir im WT vom 15.08.2008

Thomas 10. Dezember 2009 13 Kommentare Trackback URI Comments RSS

13 Kommentare zu “Kolosser”

  1. Juleam 10. Dezember 2009 um 10:34 Link zum Kommentar

    Kolosser 1 – 4

    Kolosser 1:9-11

    Das ist es auch, warum wir von dem Tag an, da wir [es] vernahmen, nicht aufgehört haben, für euch zu beten und darum zu bitten, daß ihr in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet,

    10 damit ihr Jehovas würdig wandelt, um [ihm] völlig zu gefallen, während ihr fortfahrt, in jedem guten Werk Frucht zu tragen und an der genauen Erkenntnis Gottes zuzunehmen,

    11 indem ihr gestärkt werdet mit aller Kraft nach dem Maße seiner herrlichen Macht, um völlig auszuharren und mit Freuden langmütig zu sein,

    …ohne Worte …

  2. WT 15.08.2008am 10. Dezember 2009 um 23:00 Link zum Kommentar

    Höhepunkte aus dem Brief an die Kolosser

    „Im Glauben befestigt“
    (Kol. 1:1—4:18)

    Durch seinen Brief an die Kolosser wirkt Paulus den irrigen Ansichten falscher Lehrer entgegen. Wie er argumentiert, hängt die Rettung nicht davon ab, dass man sich an die Vorschriften des mosaischen Gesetzes hält, sondern davon, dass man „im Glauben verbleibt“. Paulus ermuntert die Kolosser: „Wandelt weiterhin in Gemeinschaft mit . . . [Christus], verwurzelt und erbaut in ihm und im Glauben befestigt.“ Was wäre die Folge davon? (Kol. 1:23; 2:6, 7).

    Paulus schreibt: „Außer allen diesen Dingen . . . kleidet euch mit Liebe, denn sie ist ein vollkommenes Band der Einheit. Und der Frieden des Christus herrsche in eurem Herzen.“ Weiter schreibt er ihnen: „Was immer ihr tut, arbeitet daran mit ganzer Seele als für Jehova und nicht für Menschen.“ Außerdem bemerkt Paulus: „Fahrt fort, in Weisheit gegenüber den Außenstehenden zu wandeln“ (Kol. 3:14, 15, 23; 4:5).

    Antworten auf biblische Fragen:

    2:8 — Worum handelt es sich bei „den elementaren Dingen der Welt“, vor denen Paulus warnte?
    Damit sind die Elemente der Welt Satans gemeint, das heißt die Grundprinzipien, die diese Welt beherrschen, von denen sie sich leiten lässt und die sie antreiben (1. Joh. 2:16). Dazu gehören die Philosophien, das materialistische Denken und die falschen Religionen der heutigen Welt.

    4:16 — Warum wurde der Brief an die Laodicener nicht in die Bibel aufgenommen?
    Vielleicht enthielt er Informationen, die heute nicht mehr von Belang sind, oder Gedanken, die bereits in anderen Briefen der Bibel standen.

    Lehren für uns:

    1:2, 20. Durch das Lösegeld, für das Jehova in seiner unverdienten Güte gesorgt hat, können wir ein reines Gewissen und inneren Frieden haben.

    2:18, 23. Unter „Scheindemut“ versteht man eine vorgetäuschte Demut. Vielleicht weist man materielle Dinge zurück oder geht bewusst hart mit sich selbst um, weil man andere beeindrucken möchte. Das ist ein Zeichen dafür, dass jemand „aufgeblasen ist durch seine fleischliche Geistesverfassung“.

  3. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:11 Link zum Kommentar

    Kolosser 1 – 4

    Kolosser 1:7-11

    Euch brachte unser lieber Mitarbeiter Epaphras diese rettende Botschaft. Wir wissen, dass er Christus dient und dass er euch ein treuer und guter Lehrer war. 8 Er hat uns auch davon berichtet, welche Liebe untereinander der Geist Gottes in euch geweckt hat.

    9 Seitdem haben wir nicht aufgehört, für euch zu beten und Gott darum zu bitten, dass ihr seinen Willen erkennt und sein Geist euch mit Weisheit und Einsicht erfüllt. 10 Dann nämlich könnt ihr so leben, dass der Herr dadurch geehrt wird. Er hat Gefallen daran, wenn ihr immer mehr Gutes tut. Ihr sollt ihn immer besser kennen lernen

    11-12 und seine göttliche Kraft erfahren, damit ihr geduldig und ausdauernd euren Weg gehen könnt.
    Ihr habt wirklich allen Grund, Gott, dem Vater, voll Freude dafür zu danken,

    dies wünschen wir uns für uns selbst und für jeden anderen, den wir lieben…

    Kolosser 1:19-23

    19 Denn Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen.

    20 Alles im Himmel und auf der Erde sollte durch Christus mit Gott wieder versöhnt werden, alles hat Frieden gefunden, als er am Kreuz sein Blut vergoss.

    21 Auch ihr wart einmal weit weg von Gott, ihr wart seine Feinde durch alles Böse, das ihr gedacht und getan habt. 22 Durch seinen Tod hat euch Christus mit Gott versöhnt. Jetzt steht ihr ohne Sünde und ohne jeden Makel vor Gott. 23 Bleibt nur fest und unerschütterlich in eurem Glauben, und lasst euch durch nichts davon abbringen! Keine Macht der Erde soll euch die Hoffnung dieser rettenden Botschaft rauben, die ihr gehört habt und die überall in der Welt verkündet worden ist.

  4. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:26 Link zum Kommentar

    Kolosser 1:24-25

    Was ich auch immer für euch erleiden muss, nehme ich gern auf mich; ich freue mich sogar darüber. Das Maß der Leiden, die ich für Christus auf mich nehmen muss, ist noch nicht voll. Und ich leide für seinen Leib, für seine Gemeinde. 25 Gott hat mir aufgetragen, seiner Gemeinde zu dienen

    welche Einstellung haben wir zum Leiden und dazu, wenn wir Ungerechtigkeit am eigenen Leib erfahren?

    Müssen wir die Dinge dann „mit der Holzhammermethode“ regeln – oder können wir auf Jehova warten, darauf, dass ER zu seiner Zeit die Dinge regeln wird?

    Im WT vom 01.01.2012 ist ein sehr schöner Artikel über Königin Esther – „Sie ging mutig,überlegt und selbstlos vor“. Hier wird auszugsweise dazu geesagt:

    Da Esther geduldig einen weiteren Tag abwartete, hat Haman Zeit, seine Intrige weiterzuspinnen, wodurch er letztlich seinen Untergang besiegelt. Und war es nicht vielleicht sogar Jehova, der dem König die schlaflose Nacht bereitet hat? (Sprüche 21:1).

    Nicht umsonst empfihelt uns Gottes Wort, eine “wartende Haltung” einzunehmen (Micha 7:7).

    Wenn wir auf Gott warten, werden wir feststellen, dass seine Lösung viel besser ist als alles, was wir uns selbst ausdenken könnten.

  5. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:28 Link zum Kommentar

    Kolosser 1:26-27

    Ihr habt erfahren, was von Anfang der Welt, was allen Menschen vor euch verborgen war: ein Geheimnis, das jetzt allen Christen enthüllt worden ist. 27 Ihnen wollte Gott zeigen, wie unbegreiflich und wunderbar dieses Geheimnis ist, das allen Menschen auf dieser Erde gilt: Christus lebt mitten unter euch. Er hat euch die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes geschenkt.

    Jesus lebt unter uns? Wie?

    Was sagt unsere Neue-Welt-Übersetzung dazu?

    denen bekanntzugeben es Gott gefallen hat, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses heiligen Geheimnisses unter den Nationen ist. Es ist Christus in Gemeinschaft mit euch, die Hoffnung auf [seine] Herrlichkeit.

  6. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:32 Link zum Kommentar

    Kolosser 2:1-13

    Ihr sollt wissen, wie sehr ich um euch kämpfe, auch um die Gemeinde in Laodizea und um all die anderen, die mich persönlich noch gar nicht kennen. 2 Gott möge euch Mut und Kraft geben und euch in der Liebe Christi zusammenhalten. Er schenke euch tiefes Verstehen, damit ihr die ganze Größe seines Geheimnisses erkennt. Dieses Geheimnis ist Christus. 3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.

    4 Ich sage das, damit ihr euch von niemandem durch wohlklingende Worte auf einen falschen Weg bringen lasst. 5 Zwar bin ich weit von euch entfernt, aber im Geist bin ich mit euch allen verbunden. Ich bin glücklich, wenn ich sehe, wie fest ihr zusammensteht und wie unerschütterlich ihr an Christus glaubt.

    6 Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm. 7 Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr gar nicht dankbar genug sein.

    8 Fallt nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste herein. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus. 9 Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle. 10 Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten.

    11 Durch euren Glauben an Christus habt ihr euer altes, sündiges Leben aufgegeben, seid auch ihr Beschnittene. Zwar nicht durch eine Beschneidung, wie sie der Priester im Tempel durchführt, sondern durch die Beschneidung, wie ihr sie durch Christus erfahren habt.

    12 Denn durch die Taufe ist euer altes Leben beendet; ihr wurdet mit Christus begraben. Aber ihr seid auch mit ihm zu einem neuen Leben auferweckt worden durch den Glauben an die Kraft Gottes, der Christus von den Toten auferstehen ließ. 13 Früher wart ihr unbeschnitten, denn eure Schuld trennte euch von Gott. In seinen Augen wart ihr tot, aber er hat euch mit Christus lebendig gemacht und alle Schuld vergeben.

    Dies wünschen wir uns für jedes einzelne von unseren Kindern!

  7. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:40 Link zum Kommentar

    Kolosser 3 – Wie Christen leben sollen

    5 Also trennt euch ganz entschieden von allen selbstsüchtigen Wünschen, wie sie für diese Welt kennzeichnend sind! Trennt euch von sexueller Zügellosigkeit und von ausschweifendem Leben, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht! 6 Wer diese Dinge in seinem Leben duldet, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen.

    7 Auch ihr habt früher so gelebt. 8 Aber jetzt ist es Zeit, das alles abzulegen:

    • Lasst euch nicht mehr von Zorn und Hass beherrschen.
    • Schluss mit aller Bosheit!
    • Redet nicht schlecht übereinander, und
    • beleidigt niemanden!
    • 9 Hört auf, euch gegenseitig zu belügen.

    Ihr habt doch euer früheres Leben mit allem, was dazugehörte, wie alte Kleider abgelegt. 10 Jetzt habt ihr neue Kleider an, denn ihr seid neue Menschen geworden. Gott hat euch erneuert, und ihr entsprecht immer mehr dem Bild, nach dem er euch geschaffen hat. So habt ihr Gemeinschaft mit Gott und versteht immer besser, was ihm gefällt.

    11 Dann ist unwichtig, ob einer Grieche oder Jude ist, beschnitten oder unbeschnitten, ob er aus einem Volk ohne hohe Kultur kommt, ob er aus einem Nomadenvolk stammt, ob er ein Sklave oder Herr ist. Wichtig ist einzig und allein Christus, der in allen lebt.

    12 Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören.

    • Darum sollt ihr euch untereinander auch herzlich lieben mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.
    • 13 Ertragt einander, und seid bereit, einander zu vergeben, selbst wenn ihr glaubt, im Recht zu sein. Denn auch Christus hat euch vergeben.

    14 Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet. 15 Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, als Gemeinde Jesu in diesem Frieden ein Leib zu sein. Dankt Gott dafür!

    16 Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit, und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren!

    17 All euer Tun – euer Reden wie euer Handeln – soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken.

    18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter. So erwartet es Christus, der Herr, von euch. 19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und kränkt sie nicht. 20 Ihr Kinder, seid euren Eltern in allen Dingen gehorsam; denn das gefällt dem Herrn. 21 Ihr Väter, behandelt eure Kinder nicht zu streng, damit sie nicht ängstlich und mutlos werden.

    22 Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren Herren! Tut dies nicht nur, wenn sie euch dabei beobachten und ihr von ihnen anerkannt werden wollt. Verrichtet eure Arbeit aufrichtig und in Ehrfurcht vor Gott. 23 Denkt bei allem daran, dass ihr für den Herrn und nicht für die Menschen arbeitet. 24 Als Lohn dafür wird Gott euch das Erbe geben, das er versprochen hat. Das wisst ihr ja. Denn Jesus Christus ist euer wahrer Herr!

    25 Wer allerdings Unrecht tut, wird auch dafür den entsprechenden Lohn bekommen.

    Gott beurteilt alle Menschen gleich, egal, welches Ansehen sie genießen.

  8. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:52 Link zum Kommentar

    Kolosser 4:2

    Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen, und vergesst dabei nicht, Gott zu danken.

    Wo habe ich diesen Gedanken nur erst vor kurzem gehört?

    Mir ist so, als hätte es eine der Teilnehmerinnen der Pionierschule gesagt. Es ging darum, dass sie etwas besiegen wollte – ich bin mir nicht mehr sicher, ob es eine Krankheit oder eine andere Schwäche war – aber sie war sehr entmutigt und hatte immer und immer wieder zu Jehova deshalb gebetet. Aber immer ohne Erfolg und sie war sehr enttäuscht. Ein reifer Bruder (Kreisaufseher oder Ältester) riet ihr, noch intensiver darum zu beten – aber immer ohne den gewünschten Erfolg und das über eine sehr lange Zeit.

    Bei einem weiteren Gespräch mit diesem Bruder ließ er sie nochmals Philipper 4:6 und 7 lesen und sie sagte, das habe sie getan, sie hätte auch entsprechend gebetet. Da fragte der Bruder sie, ob sie damit auch die Danksagung mit einbezogen hätte. Nein, das hatte sie nicht.

    Also „ging sie los“ und setzte dies in die Tat um – und bald ging es ihr besser. Denn dadurch, dass sie Jehova in jedem Gebet auch Dank sagen wollte, musste sie sich ja zuerst einmal auf die positiven Dinge konzentrieren, damit sie etwas hätte, was sie konkret erwähnen konnte. Dadurch änderte sich ihre Sichtweise und sie bekam wieder Mut und dadurch auch Freude an der wahren Anbetung und an dem Dienst für Jehova.

    Interessant, wie wichtig einzelne Wörter sein können. Das zeigt uns aber auch wieder, wie wichtig es ist, dass wir wirklich in der Bibel lesen, nicht nur den Tagestext, sondern wie wenn wir einen Brief von einem geliebten Menschen lesen würden. Ich kann mich noch sehr gut an die erste Postkarte erinnern, die mir mein Mann geschickt hatte, als wir noch nicht zusammen waren, sondern nur erst kannten. Diese habe ich immer und immer wieder gelesen, jedes Wort ganz intensiv hin und hergedreht, weil ich gern wissen wollte, welcher Art die Gefühle waren, die er für mich hatte.

    Auch heute kommunizieren wir oftmals zusätzlich per Mail. Besonders dann, wenn Uneinigkeit besteht, da ich ein Problem damit habe, mich dann gewählt auszudrücken, wenn ich aufgebracht bin. Daher versuche ich es dann schriftlich zu formulieren, immer und immer wieder umformulierend, damit das rüber kommt, was ich sagen will. Wenn er dann (per mail) antwortet, bin ich oftmals zuerst aufgebracht, weil meine Gefühle verletzt sind. Ich kann halt nicht so gut mit Kritik umgehen. Aber ich lese seine Antwort dann immer und immer wieder, drehe jedes Wort hin und her, bis ich es begriffen habe, was er eigentlich sagen will. Und dann merke ich jedesmal, wie dumm ich eigentlich bin, dass ich oftmals die Dinge einfach falsch verstehe, weil mir meine dummen verletzten Gefühle im Weg stehen.

    Mit der Bibel, dem Wort Gottes ist es ähnlich. Ein einfaches Überfliegen reicht nicht. Es vermittelt zwar einen Überblick, aber wenn wir wirklich wissen wollen, wie Jehova denkt, dann müssen wir „richtig hinsehen“. Wie der reife Bruder der Schwester schon sagte, sie hatte das mit der Danksagung einfach überlesen, weil es ihr in dem Moment nicht so wichtig erschien.

    Sind wir nicht froh, dass es so liebe geistig reife Brüder und Schwestern gibt, die uns immer wieder liebevoll helfen, unserem Gott richtig zuzuhören und dann auch motivieren, entsprechend zu handeln?

  9. Juleam 12. Dezember 2011 um 22:54 Link zum Kommentar

    Kolosser 4:5-6

    Verhaltet euch klug und besonnen denen gegenüber, die keine Christen sind. Nutzt die wenige Zeit, die euch noch bleibt! 6 Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein. Bemüht euch darum, für jeden die richtigen Worte zu finden.

    suchen wir die richtigen Worte? Oder sind uns die anderen nicht der Mühe wert, dass wir nach den Worten suchen, die sie wirklich verstehen, ohne sie zu verletzen?

  10. Juleam 14. Dezember 2012 um 18:59 Link zum Kommentar

    Kolosser 1 – 4

    Kolosser 1 – warum wir gut mit der Geschichte von Gottes Volk vertraut sein sollten, damals wie heute

    Absender und Empfänger des Briefes. Segenswunsch

    1 Paulus, Apostel Jesu Christi nach Gottes Plan und Willen , und der Bruder Timotheus 2 an die Geschwister in Kolossä. Euch allen, die ihr aufgrund des Glaubens mit Christus verbunden seid und zu Gottes heiligem Volk gehört, wünschen wir Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater .

    Glaube, Liebe und Hoffnung durch das Evangelium

    3 Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. 4 Denn wir haben gehört, wie lebendig euer Glaube an Jesus Christus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. 5 Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. Davon habt ihr ja von Anfang an gehört – seit damals, als die Botschaft der Wahrheit , das Evangelium, 6 zu euch gekommen ist. Und genauso, wie diese Botschaft überall in der Welt Früchte trägt und sich immer weiter ausbreitet, genauso tut sie das auch bei euch seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade zum ersten Mal verkündet wurde und ihr erkannt habt, was diese Botschaft bedeutet .

    7 Euer Lehrer in all diesen Dingen war Epaphras, unser geliebter Mitarbeiter und ein treuer Diener Christi, der sich mit ganzer Kraft für euch einsetzt . 8 Er war es auch, der uns von der Liebe berichtet hat, die Gottes Geist in euch wirkt .

    Nach Gottes Willen leben

    9 Deshalb hören wir auch seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten Gott, dass er euch durch seinen Geist alle nötige Weisheit und Einsicht schenkt, um seinen Willen in vollem Umfang zu erkennen . 10 Dann könnt ihr ein Leben führen, durch das der Herr geehrt wird und das ihm in jeder Hinsicht gefällt. Ihr werdet imstande sein, stets das zu tun, was gut und richtig ist, sodass euer Leben Früchte tragen wird, und werdet Gott immer besser kennen lernen. 11 Er, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört, wird euch mit der ganzen Kraft ausrüsten , die ihr braucht, um in jeder Situation standhaft und geduldig zu bleiben.

    12 Freut euch und dankt ihm , dem Vater, dass er euch das Recht gegeben hat , an dem Erbe teilzuhaben, das er in seinem Licht für sein heiliges Volk bereithält . 13 Denn er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Reich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert . 14 Durch ihn, Jesus Christus, sind wir erlöst; durch ihn sind uns unsere Sünden vergeben.

    Jesus Christus: seine Person und sein Werk

    15 Der Sohn ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über der gesamten Schöpfung steht . 16 Denn durch ihn wurde alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, Könige und Herrscher, Mächte und Gewalten. Das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm sein Ziel. 17 Er war vor allem anderen da , und alles besteht durch ihn . 18 Und er ist das Haupt der Gemeinde, das Haupt seines Leibes. Er ist der Anfang ´der neuen Schöpfung` , der erste, der von den Toten auferstand , denn ´nach Gottes Plan` soll er in allem den ersten Platz einnehmen. 19 Ja, Gott hat beschlossen, mit der ganzen Fülle seines Wesens in ihm zu wohnen 20 und durch ihn das ganze Universum mit sich zu versöhnen. Dadurch, dass Christus am Kreuz sein Blut vergoss, hat Gott Frieden geschaffen.

    Die Versöhnung durch Christus umfasst alles, was auf der Erde, und alles, was im Himmel ist. 21 Auch ihr seid darin eingeschlossen. Früher lebtet ihr fern von Gott, und eure feindliche Haltung ihm gegenüber zeigte sich an all dem Bösen, was ihr getan habt. 22 Doch jetzt hat Gott euch mit sich versöhnt durch den Tod, den Christus in seinem irdischen Körper auf sich nahm. Denn Gott möchte euch zu Menschen machen, die heilig und ohne irgendeinen Makel vor ihn treten können und gegen die keine Anklage mehr erhoben werden kann. 23 Voraussetzung dafür ist, dass ihr euer Leben auch weiterhin fest und unerschütterlich auf das Fundament des Glaubens gründet und euch durch nichts von der Hoffnung abbringen lasst, die Gott euch mit dem Evangelium gegeben hat . Ihr habt diese Botschaft gehört; es ist die Botschaft, die überall in der Welt verkündet worden ist und in deren Dienst Gott mich, Paulus, gestellt hat.

    Der Dienst des Apostels an der Gemeinde

    24 Angesichts von all dem freue ich mich auch über die Nöte, die ich durchmachen muss , denn sie kommen euch zugute. Sie gehören zu den Bedrängnissen um Christi willen, die nach Gottes Plan noch ausstehen, und was ich davon an meinem eigenen Körper erleide, nehme ich damit dem Leib von Christus ab, der Gemeinde , 25 zu deren Diener Gott mich gemacht hat. Er hat mir nämlich in Übereinstimmung mit seinem Plan die Aufgabe anvertraut, euch seine Botschaft in ihrem ganzen Umfang bekannt zu machen . 26 Infrüheren Zeiten und für frühere Generationen war diese Botschaft ein Geheimnis, das Gott verborgen hielt; doch jetzt hat er es denen enthüllt, die zu seinem heiligen Volk gehören. 27 Ihnen wollte er zu erkennen geben, welch wunderbaren Reichtum für die nichtjüdischen Völker dieses Geheimnis umschließt . Und wie lautet dieses Geheimnis? »Christus in euch – die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit!«

    28 Ihn, Christus, verkünden wir; wir zeigen jedem Menschen den richtigen Weg und unterrichten jeden Menschen ´in der Lehre Christi`; wir tun es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott uns gegeben hat`. Denn wir möchten jeden dahin bringen, dass er durch die Zugehörigkeit zu Christus als geistlich reifer Mensch ´vor Gott` treten kann. 29 Das ist das Ziel meiner Arbeit; dafür mühe ich mich ab, und dafür kämpfe ich im Vertrauen auf Gottes Kraft , die in meinem Leben so mächtig am Werk ist.

    Hier haben wir wieder den Inhalt unseres Verkündigungswerkes – dies ist es, was wir die Menschen lehren sollen.

    Die Bibel ist zwar auch ein wunderbarer Ratgeber, eine gute Gebrauchsanweisung für jede Lebenslage – aber in erster Linie ist sie Gottes Botschaft an uns. Er erzählt uns darin von sich und seinem Sohn, wie alles seinen Anfang nahm, welche Pläne ER für uns hatte und was er alles unternommen hat, um den Fehler unserer Ureltern wieder auszubügeln. ER will, dass wir die Geschichte seines Volkes kennen, denn sie ist auch unsere Geschichte. Denn auch wir gehören heute zu seinem Volk. Wir sollen durch diese Geschichte lernen und es besser machen.

    Dies erinnert mich an ein Gespräch mit meinem Vater, als ich noch ein junges Mädchen war. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass unsere Eltern den jüngeren Bruder anders behandeln als uns. Nicht dass mein älterer Bruder und ich eifersüchtig auf den Kleinen gewesen wären, aber wir konnten es nicht verstehen. In diesem Gespräch erklärte unser Vater, dass der Kleine auch anders sei als wir. Er habe in gewisser Form das Glück, ein Nachzügler zu sein (er ist 4 Jahre jünger als ich) und durch Beobachtung zu lernen. Mein großer Bruder und ich „mussten“ alles erst mal ausprobieren, um durch Erfahrung zu lernen. Der Kleine sah uns dabei zu und konnte trotz des jungen Alters gut erkennen, wie man sich richtig verhält. Er sah in gewisser Form von Weitem zu. Er sah was wir Größeren taten und wie die Eltern reagierten. Dinge die den Eltern gefielen, ihnen Freude machten und wegen der sie uns lobten – diese ahmte er nach. Bei den anderen Sachen, wegen denen wir Ärger bekamen oder die die Eltern traurig machten – diese ließ er von vornherein. So machte er es den Eltern leicht ihn zu lieben.

    Durch das Lesen in der Bibel erhalten wir diesen Vorteil, den mein „kleiner Bruder“ hatte. Wir sehen, was das Volk tut und wie Jehova darauf reagiert. So können wir aus der Geschichte lernen und es Jehova leicht machen, uns zu lieben.

    Das Geheimnis Gottes, das den Menschen verkündigt werden muss, ist das Mittel mit dem Jehova alle Probleme lösen wird und von dem wir heute schon profitieren: durch das Loskaufsopfer Jesu Christi können wir mit Gott versöhnt werden. An ihm haben sich all die Prophezeiungen erfüllt. Die Art und Weise, wie Jehova es beschaffte und über die Jahrtausende darauf hinarbeitete, zeigt seine große Liebe zu uns. Eine so große Liebe, die ihn daran hinderte, enttäuscht alles hinzuwerfen, wenn das Volk nur noch ungehorsam und rebellisch war. Ein Geschenk, das wir nicht verdient haben.

    Genau darum geht es in der Bibel. Sie beginnt mit Erschaffung der Welt und dem Sündenfall – geht weiter damit, wie Jehova für den Samen gesorgt und immer wieder auf diesen hingewiesen hat – und endet mit dem Leben Jesu und der Offenbarung.

    Wer von uns, der diese ganze Geschichte gelesen hat und die tiefe Liebe Jehovas zu uns darin erkannt hat, wer kann da noch gegen Jehova aufbegehren und sagen, ER habe es nicht verdient, der universelle Souverän zu sein? Kann man dann wirklich noch anderen Göttern nachfolgen oder sagen, ER habe die Anbetung der ganzen Schöpfung nicht verdient oder er sei nicht fair mit den Menschen umgegangen, ja, würde ihnen etwas vorenthalten?

    Dies ist es, worum es in Gottes Wort geht und dies ist es, was wir den Menschen verkündigen wollen und sollen. Alles andere ist nur „nettes Beiwerk“. Denn „darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten“. Wer den Sinn des Ganzen verstanden hat, dessen Herz wird vor Dankbarkeit und Liebe überfliessen und dies wird sich dann darin zeigen, dass wir gern so leben möchten, dass unser Gott Freude an uns hat,

  11. Juleam 14. Dezember 2012 um 19:04 Link zum Kommentar

    Kolosser 2 – Der Kampf des Apostels um die, die ihm anvertraut sind

    1 Ich erwähne das, weil ihr wissen sollt , wie sehr ich mich für euch einsetze. Ich kämpfe um euch undauch um die ´Geschwister` in Laodizea und um alle anderen, die mich nicht persönlich kennen. 2 Es geht mir darum, dass ihr gestärkt und ermutigt werdet und dass ihr in Liebe zusammenhaltet . Dann werdet ihr eine tiefe und umfassende Erkenntnis erlangen , ein immer größeres Verständnis für das Geheimnis Gottes. Christus selbst ist dieses Geheimnis; 3 in ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.

    4 Ich sage das, damit euch niemand mit kluger Überredungskunst auf einen falschen Weg führt. 5 Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken , und es macht mir Freude zu sehen, wie geordnet alles bei euch zugeht und wie gefestigt euer Glaube an Christus ist.

    Wirkliches Leben ist nur bei Jesus zu finden

    6 Ihr habt der Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus! 7 Seid in ihm verwurzelt, baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken!

    8 Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. 9 Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt . 10 Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid – mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.

    11 Verbunden mit ihm, seid ihr auch beschnitten worden. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen äußerlichen Eingriff an eurem Körper, sondern um das Ablegen der von der Sünde beherrschten menschlichen Natur. Das ist die Beschneidung, die unter Christus geschieht. 12 Ihr wurdet zusammen mit ihm begraben, als ihr getauft wurdet, und weil ihr mit ihm verbunden seid, seid ihr dann auch zusammen mit ihm auferweckt worden. Denn ihr habt auf die Macht Gottes vertraut, der Christus von den Toten auferweckt hat.

    13 Ja, Gott hat euch zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund eurer Verfehlungen und wegen eures unbeschnittenen, sündigen Wesens . Doch Gott hat uns alle unsere Verfehlungen vergeben. 14 Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt . 15 Und die ´gottfeindlichen` Mächte und Gewalten hat er entwaffnet und ´ihre Ohnmacht` vor aller Welt zur Schau gestellt; durch Christus hat er einen triumphalen Sieg über sie errungen .

    Lasst euch die Freiheit nicht nehmen, die Christus gebracht hat!

    16 Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt oder was ihr an den Festen, am Neumondstag oder am Sabbat tut. 17 Das ist doch alles nur ein Abbild und ein Schatten der Dinge, die Gott angekündigt hatte und die in Christus Wirklichkeit geworden sind.

    18 Lasst euch das Heil von niemand absprechen , der sich darin gefällt, in vorgespielter Demut nicht Gott selbst anzubeten, sondern die Engel , und der sich dafür auf irgendwelche Visionen beruft, die er ´angeblich` gehabt hat . Die selbstsüchtige Einstellung solcher Menschen bringt sie dazu, sich ohne jeden Grund aufzuspielen, 19 statt sich an den zu halten, der das Haupt ´der Gemeinde` ist. Er sorgt dafür , dass der ganze Leib – gestützt und zusammengehalten durch die verschiedenen Gelenke und Bänder – so wächst, wie Gott es möchte .

    20 Wenn ihr nun also mit Christus gestorben seid und die Prinzipien dieser Welt für euch hinfällig geworden sind , warum lebt ihr dann so, als wärt ihr immer noch ein Teil dieser Welt? Ihr lasst euch vorschreiben: 21 »Damit darfst du nichts zu tun haben! Davon darfst du nicht essen! Das darfst du nicht einmal berühren!« 22 Dabei geht es hier doch immer nur um Dinge, die sowieso keinen Bestand haben, Dinge, die dazu da sind, dass man sie verbraucht ! ´Wer solchen Forderungen nachkommt,` folgt damit lediglich den Geboten und Lehren von Menschen. 23 Zugegeben, es handelt sich um eine Frömmigkeit, die den Anschein besonderer Weisheit hat:dieser selbstgewählte Gottesdienst , diese Demut , diese Schonungslosigkeit gegenüber dem eigenen Körper! Doch das alles ist ohne jeden Wert und dient nur dazu, das menschliche Geltungsbedürfnis zu befriedigen.

    Bitte hier beim Lesen immer daran denken, dass Paulus hier von den Werken des GESETZES spricht. Er meint hier nicht, dass es unsinnig sei, sich nach den Maßstäben der Bibel auszurichten.

    Hurerei, Ehebruch, Scheidung, Verleumdungen usw sind nach wie vor Dinge, die Jehova hasst und von denen wir uns fern halten sollten. Wenn also jemand daher kommt und immer wieder sagt, dass es in Jehovas Augen falsch ist, sich ohne dass der Ehepartner ihn betrogen hat, scheiden zu lassen, dann ist dies keine selbstauferlegte Scheindemut oder Frömmigkeit – dann ist dies das, was Jehova selbst sagt und was unter Gottes Volk keinen Platz haben darf.

    Bitte wenden wir auch hier Unterscheidungsvermögen an

  12. Juleam 14. Dezember 2012 um 19:10 Link zum Kommentar

    Kolosser 3 – in unseren Beziehungen muss sich zeigen, dass wir wirklich Christus nachahmen:

    Das neue Leben: ein Leben mit dem auferstandenen Christus

    1 Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus ´auf dem Ehrenplatz` an Gottes rechter Seite sitzt. 2 Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist , nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. 3 Denn ihr seid ´dieser Welt gegenüber` gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen ; 4 doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt .

    Als Christ leben: Was keinen Platz mehr hat …

    5 Tötet daher, was in den verschiedenen Bereichen eures Lebens noch zu dieser Welt gehört : sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, ungezügelte Leidenschaft, böses Verlangen und die Habgier (Habgier ist nichts anderes als Götzendienst). 6 Wegen dieser Dinge bricht Gottes Zorn über die herein, die nicht bereit sind, ihm zu gehorchen .

    7 Auch ihr habt euch früher so verhalten ; euer ganzes Leben wurde von diesen Dingen bestimmt. 8 Doch jetzt legt das alles ab, auch Zorn, Aufbrausen, Bosheit und Verleumdung ; kein gemeines Wort darf über eure Lippen kommen. 9 Belügt einander nicht mehr! Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen – den alten Menschen mit seinen Verhaltensweisen – 10 und habt das neue Gewand angezogen – den neuen, von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit ihr ´Gott ` immer besser kennen lernt und seinem Bild ähnlich werdet .

    11 Was diesen neuen Menschen betrifft, spielt es keine Rolle mehr, ob jemand Grieche oder Jude ist, beschnitten oder unbeschnitten, ungebildet oder sogar unzivilisiert , Sklave oder freier Bürger. Das Einzige, was zählt, ist Christus; er ist alles in allen.

    … und was neu dazu gehört

    12 Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit , Bescheidenheit , Rücksichtnahme und Geduld. 13 Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben.

    14 Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt .
    15 Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`!

    16 Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten . Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder ; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. 17 Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.

    Das neue Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen

    18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter; so ist es für Frauen angemessen, die sich zum Herrn bekennen . 19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und geht nicht rücksichtslos mit ihnen um .
    20 Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn daran hat der Herr, dem ihr gehört, Freude . 21 Ihr Väter, seid mit euren Kindern nicht übermäßig streng , denn damit erreicht ihr nur, dass sie mutlos werden.

    22 Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herren. Tut es nicht nur, wenn sie euch beobachten – als ginge es darum, Menschen zu gefallen. Gehorcht ihnen vielmehr mit aufrichtigem Herzen und aus Ehrfurcht vor dem Herrn. 23 Worin auch immer eure Arbeit besteht – tut sie mit ganzer Hingabe, denn ´letztlich` dient ihr nicht Menschen, sondern dem Herrn. 24 Ihr könnt sicher sein, dass ihr von ihm einen Lohn bekommt – das Erbe, ´das er im Himmel für euch bereithält`. Darum dient ihm , Christus, dem Herrn! 25 Denn auch der, der Unrecht tut, wird einen Lohn empfangen – den Lohn für sein Unrecht. Gott ist ein unbestechlicher Richter.

    Hier also wieder der Gedanke, den wir bereits in Epheser 6 hatten: an der Qualität unserer Beziehungen würde man erkennen können, ob wir den Geist Jehovas haben. Dies klang ja auch kurz in Philipper an.

    Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir besonders mit den Menschen um, die uns verletzt haben oder die nicht immer genau derselben Meinung sind wie wir? Wie gehen wir mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten um?

    Sind wir bereit, dem Frieden wirklich nachzujagen und auch mal auf persönliche Belange zu verzichten? Oder kennen wir unsere Rechte und nehmen uns derart wichtig, dass wir diese um jeden Preis einfordern?

    Wenn es ein Problem mit dem Ehepartner oder den Eltern gibt – wollen wir dann um jeden Preis als Sieger daraus hervorgehen? Sehen wir einen anderen als Rivalen an, als jemanden, der uns etwas vorenthält? Könnte es sein, dass wir damit Eva gleichen?

    Leben wir nach dem Motto „Weil ich es mir wert bin“ – oder eher nach dem „ich möchte die Einheit und den Frieden bewahren“? Sind wir bereit, dafür bei uns selbst zurückzustecken?

    Dies betrifft jeden Bereich unseres Lebens: unsere Ehe, unser Familienleben, das Zusammensein mit Brüdern, in der Versammlung, Rat von den Ältesten, unser Verhalten am Arbeitsplatz usw.

    Sind wir ein gutes Vorbild – oder bringen wir vielleicht Schwächere zum Straucheln, weil sie uns und unsere Einstellung nachahmen?

  13. Juleam 14. Dezember 2012 um 19:14 Link zum Kommentar

    Kolosser 4 – der Brief an die Laodicea

    1 Ihr Herren, geht gerecht mit euren Sklaven um und behandelt sie fair . Denkt daran, dass auch ihr einen Herrn habt, und dieser Herr ist im Himmel.

    Gebet und Evangelisation

    2 Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit gegenüber Gott und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen. 3 Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet! Bittet Gott, uns eine Tür für seine Botschaft zu öffnen. Dann können wir das Geheimnis weitergeben, das Christus uns enthüllt hat und für das ich im Gefängnis bin. 4 Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und dieses Geheimnis klar und verständlich verkünden kann.

    5 Verhaltet euch klug im Umgang mit denen, die nicht zur Gemeinde gehören . Wenn sich euch eine Gelegenheit bietet, ´euren Glauben zu bezeugen,` dann macht davon Gebrauch. 6 Eure Worte sollen immer freundlich und mit dem Salz ´der Weisheit` gewürzt sein . Dann werdet ihr es auch verstehen, jedem, ´der mit euch redet,` eine angemessene Antwort zu geben.

    Mitteilungen, Anweisungen, Grüße

    7 Über meine persönliche Situation wird euch Tychikus, unser geliebter Bruder und mein treuer Helfer und Mitarbeiter im Dienst für den Herrn , ausführlich informieren. 8 Wenn ich ihn zu euch schicke , dann genau aus diesem Grund: Ihr sollt erfahren, wie es um uns steht, und sollt durch seinen Besuch gestärkt und ermutigt werden . 9 Zusammen mit ihm wird Onesimus reisen, unser treuer und geliebter Bruder, der ja ´aus Kolossä kommt und somit` einer von euch ist. Die beiden werden euch alles mitteilen, was es von hier zu berichten gibt.

    10 Aristarch, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter von Barnabas, lassen euch grüßen. Was Markus betrifft, habt ihr ja bereits Anweisungen erhalten; wenn er zu euch kommt, heißt ihn herzlich willkommen. 11 Ebenfalls grüßen lässt euch Jesus, der auch Justus genannt wird. Vom jüdischen Volk sind diese drei die Einzigen, die mit mir für das Reich Gottes arbeiten; sie sind mir ein großer Trost geworden.

    12 Weiter lässt euch Epaphras grüßen, der ´ebenfalls` einer von euch ist. Dieser Diener von Jesus Christus tritt als ein unermüdlicher Kämpfer für euch ein, indem er darum betet, dass ihr euch als geistlich reife Menschen bewährt, deren ganzes Leben mit Gottes Willen übereinstimmt . 13 Ich weiß, wie viel Mühe Epaphras für euch und für die ´Gläubigen` in Laodizea und Hierapolis auf sich nimmt; ich kann es bezeugen.

    14 Auch Lukas, der geliebte Arzt, lässt euch grüßen, ebenso Demas.

    15 Grüsst die Geschwister in Laodizea, besonders Nympha und die Gemeinde, die in ihrem Haus zusammenkommt.

    16 Wenn dieser Brief bei euch vorgelesen worden ist, dann sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde von Laodizea vorgelesen wird. Und umgekehrt sollt ihr den Brief, den ich nach Laodizea geschickt habe, auch bei euch vorlesen.

    17 Archippus sollt ihr Folgendes ausrichten: »Vernachlässige den Auftrag nicht, den du als ein Diener des Herrn erhalten hast, sondern führe ihn vollständig aus! «

    Persönliches Schlusswort

    18 Und hier noch mein persönlicher Gruß; ich, Paulus, schreibe ihn mit eigener Hand. Denkt an ´mich und` meine Fesseln!
    Die Gnade sei mit euch!

    Was ist eigentlich mit diesem Brief an die Laodizeaer? Warum ist dieser nicht in der Bibel zu finden? Er scheint doch wichtig zu sein, wenn Paulus hier die Kolosser auffordert, sich auch diesen Brief geben zu lassen und zu lesen. Was ist über diesen Brief bekannt?

    Im Einsichten-Buxh heisst es hierzu unter den Stichpunkten Epheserbrief und Laodicea auszugsweise

    In anderen Handschriften sowie in allen alten Übersetzungen sind sie jedoch zu finden. Außerdem bezeugen frühe Kirchenschriftsteller, daß der Brief an die Epheser gerichtet war. Einige sind zwar der Ansicht, es handle sich bei diesem Brief um den, der gemäß Kolosser 4:16 nach Laodicea geschickt wurde, doch gilt es zu beachten, daß keine alte Handschrift die Worte „in Laodicea“ enthält und daß Ephesus die einzige Stadt ist, die an dieser Stelle in irgendeiner Abschrift dieses Briefes erwähnt wird.

    Im 1. Jahrhundert u. Z. gab es in Laodicea eine Christenversammlung, und anscheinend kam sie im Haus der Nympha, einer christlichen Schwester, zusammen. Zweifellos hatten die Bemühungen des Epaphras zur Gründung dieser Versammlung geführt (Kol 4:12, 13, 15). Auch wirkte sich wahrscheinlich die Tätigkeit des Paulus in Ephesus bis nach Laodicea hin aus (Apg 19:10). Obwohl Paulus dort nicht persönlich diente, war er an der Versammlung in Laodicea interessiert und schrieb ihr sogar einen Brief (Kol 2:1; 4:16). Manche Gelehrte sin d allerdings der Auffassung, der Brief des Paulus sei womöglich nur eine Abschrift des Briefs an die Epheser gewesen. Natürlich ist das lediglich eine Theorie, ein Versuch, zu begründen, warum die Bibel keinen Brief des Paulus an die Laodicener enthält, obwohl Paulus ihnen schrieb. Der Brief an die Christen in Laodicea beinhaltete vielleicht Informationen, die für uns heute nicht wichtig sind, oder er wiederholte Gedanken, die in anderen kanonischen Briefen ausreichend behandelt wurden.

    Unter den Höhepunkten zum Brief an die Kolosser heißt es auszugsweise:

    4:16 — Warum wurde der Brief an die Laodicener nicht in die Bibel aufgenommen?
    Vielleicht enthielt er Informationen, die heute nicht mehr von Belang sind, oder Gedanken, die bereits in anderen Briefen der Bibel standen

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