Sie ließen sich von Gottes Geist leiten – in alter Zeit

„Der Souveräne Herr Jehova hat mich gesandt, auch seinen Geist“ (Jesaja 48:16)

SEIT Abel haben viele Menschen Glauben bewiesen. Trotzdem sagt die Bibel zu Recht: „Der Glaube ist nicht ein Besitz aller Menschen“ (2. Thessalonicher 3:2). Wie erwirbt man sich denn diese Eigenschaft? Und was hilft einem, seinem Glauben entsprechend zu leben? Glaube ist im Wesentlichen eine Folge dessen, was man aus Gottes Wort gehört hat (Römer 10:17). Er gehört zur Frucht des heiligen Geistes Gottes (Galater 5:22,23). Für einen starken, gelebten Glauben brauchen wir demnach den heiligen Geist.

 

2 Der Glaube wird einem also nicht in die Wiege gelegt. Die Vorbilder, von denen wir in der Bibel lesen, wurden nicht schon als Glaubensmenschen geboren. Sie hatten Gefühle „gleich den unseren“ (Jakobus 5:17). Auch sie waren manchmal verunsichert, ihnen kamen Zweifel und sie hatten ihre Schwächen. Aber durch Gottes Geist wurden sie „mit Kraft erfüllt“, Herausforderungen erfolgreich zu begegnen (Hebräer 11:34). Sehen wir uns genauer an, wie Jehovas Geist auf solche Männer und Frauen einwirkte. Das macht uns Mut, trotz aller Angriffe auch heute treu nach unserem Glauben zu leben.

Fragen zu Absatz 1 und 2:

  • Was braucht man, um seinen Glauben zu leben?
  • Warum tut es uns gut, uns mit Vorbildern im Glauben aus alter Zeit zu befassen?

 

Gottes Geist erfüllte Moses mit Kraft

3 „Moses war bei Weitem der sanftmütigste aller Menschen“, die im Jahr 1513 v.u.Z. auf der Erde lebten (4. Mose 12:3). Einem so mild gesinnten Mann hatte Jehova die gewaltige Verantwortung übertragen, sich um die Nation Israel zu kümmern. Durch seinen Geist versetzte er Moses in die Lage, zu prophezeien, das Volk zu richten und zu führen, Bibelbücher zu schreiben und sogar Wunder zu wirken. (Lies Jesaja 63:11-14).

Und man begann der Tage vor alters zu gedenken, seines Knechtes Moses: „Wo ist der, der sie aus dem Meer heraufführte mit den Hirten seiner Kleinviehherde? Wo ist der, der SEINEN heiligen Geist in ihn legte; 12 der SEINEN herrlichen Arm zur Rechten Mose ziehen ließ; der die Wasser vor ihnen spaltete, um sich selbst einen auf unabsehbare Zeit dauernden Namen zu machen; 13 der sie durch die wogenden Wasser schreiten ließ, so daß sie, wie ein Roß in der Wildnis, nicht strauchelten? 14 So, wie wenn ein Tier in die Talebene hinabzieht, ließ der Geist Jehovas selbst sie dann ruhen.“ So führtest du dein Volk, um dir selbst einen herrlichen Namen zu machen.

Dennoch klagte Moses einmal, die Last auf seinen Schultern sei einfach zu schwer (4. Mose 11:14,15). Darauf nahm Jehova „von dem Geist“, der auf Moses war, etwas weg und legte es auf 70 ältere Männer, damit sie ihm helfen konnten, die Last zu tragen (4. Mose 11:16,17).

Nur: Moses hatte diese Last ja nie allein tragen müssen, auch wenn ihm das so vorgekommen war. Und dasselbe galt nun für die 70 anderen, die ihn unterstützen sollten.

 

4 Moses hatte genügend heiligen Geist erhalten, um die Aufgabe zu bewältigen. Und auch nach dem Wechsel stand ihm alles, was er an heiligem Geist brauchte, zur Verfügung. Er hatte nicht zu wenig davon, und die 70 älteren Männer hatten nicht zu viel. Jehova stattet uns in jeder Lebenslage mit genügend heiligem Geist aus. Er „gibt den Geist nicht nach Maß“ oder kleinlich, sondern „aus seiner Fülle“ (Johannes 1:16; 3:34).

 

5 Bist du vielleicht gerade schweren Belastungen ausgesetzt?

  • Hast du das Gefühl, deinen Verpflichtungen verschlingen immer mehr Zeit?
  • Macht es dir zu schaffen, dass das Leben immer teurer wird oder deine Gesundheit nachlässt und es dir deshalb immer schwerer fällt, für deine Familie zu sorgen und ihr zu helfen, in der Wahrheit stark zu bleiben?
  • Trägst du viel Verantwortung in der Versammlung?

Ganz gleich, in welcher Lage du dich befindest: Du kannst fest darauf bauen, dass dir Jehova durch seinen Geist die nötige Kraft geben kann, mit jeder Situation zurechtzukommen (Römer 15:13).

Fragen zu Absatz 3 bis 5:

  • Woher wissen wir, dass Moses seine Aufgaben durch die Kraft des heiligen Geistes bewältigte?
  • Was lehrt uns dieses Beispiel darüber, wie Jehova seinen Geist schenkt?

 

Der heilige Geist befähigte Bezalel

6 Wie Gottes Geist wirken kann, wird auch am Beispiel von Bezalel deutlich, der zur gleichen Zeit lebte wie Moses. (Lies 2. Mose 35:30-35).

Dann sprach Moses zu den Söhnen Israels: „Seht, Jehova hat Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda mit Namen berufen. 31 Und er hat ihn dann mit dem Geist Gottes erfüllt, in Weisheit, in Verstand und in Kenntnis und in jeder Art von Kunstfertigkeit 32 und zum Entwerfen von Plänen, zum Arbeiten in Gold und Silber und Kupfer 33 und zum Bearbeiten von Steinen, um sie einzusetzen, und zum Bearbeiten von Holz, um kunstvolle Erzeugnisse von jeder Art zu machen. 34 Und er hat es in sein Herz gegeben, daß er [andere] lehre, er und Oholiab, der Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan. 35 Er hat sie mit Weisheit des Herzens erfüllt zur Ausführung aller Arbeit eines Kunsthandwerkers und eines Stickers und eines Buntwebers, in blauem Faden und purpurrötlichgefärbter Wolle, in karmesinfarbenem Stoff und feinem Leinen, und eines Webers, derer, die Arbeit von jeglicher Art tun und Pläne entwerfen.

Er wurde beauftragt, beim Anfertigen der Einrichtungsgegenstände für die Stiftshütte die Leitung zu übernehmen.

Brachte er denn das nötige handwerkliche Wissen für diese anspruchsvolle Aufgabe mit? Möglicherweise schon. Aber aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte seine letzte Tätigkeit darin bestanden haben, für die Ägypter Ziegelsteine herzustellen (2. Mose 1:13,14).

Wie sollte er denn dann jetzt dieses überaus komplexe Projekt bewältigen? Jehova „hat ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, in Weisheit, in Verstand und in Kenntnis und in jeder Art von Kunstfertigkeit und zum Entwerfen von Plänen, um kunstvolle Erzeugnisse von jeder Art zu machen.“

Was Bezalel an Begabung und Fähigkeiten mitbrachte, wurde durch den heiligen Geist auf ein höheres Niveau gehoben. Das Gleiche erlebte sein Mitarbeiter Oholiab. Und die beiden müssen schnell dazugelernt haben, denn außer dass sie ihre Arbeiten ausführten, bildeten sie auch noch andere aus – wie Gott es ihnen ins „Herz gegeben“ hatte.

 

7 Auch die außergewöhnliche Qualität ihrer Arbeit zeugt davon, dass Bezalel und Oholiab vom heiligen Geist angeleitet wurden: Schließlich waren die von ihnen hergestellten Gegenstände noch fast 500 Jahre später in Gebrauch! (2. Chronika 1:2-6). Dennoch lag ihnen nichts daran, sich mit ihrem Werk zu verewigen, wie es vielen heute wichtig wäre. Alle Ehre für ihre Leistung wurde Jehova zugeschrieben (2. Mose 36:1,2).

 

8 Uns werden vielleicht auch sehr anspruchsvolle Aufgaben übertragen, die eine besondere Befähigung verlangen:

  • etwa bei Bauprojekten mitzuarbeiten,
  • in der Drucktätigkeit,
  • beim Organisieren von Kongressen oder von Katastrophenhilfe
  • oder wenn es darum geht, Ärzten und Krankenhauspersonal unseren biblischen Standpunkt in der Blutfrage zu vermitteln.

Manchmal stehen dafür Fachkräfte zur Verfügung. Meistens aber sind es Freiwillige, die kaum eine Vorbildung auf dem jeweiligen Fachgebiet vorweisen können. Es ist der Geist Gottes, der ihnen zum Erfolg verhilft.
Könnte es sein, dass du schon einmal davor zurückgescheut bist, eine bestimmte Aufgabe im Dienst für Jehova zu übernehmen, weil du das Gefühl hattest, andere seien dafür viel besser geeignet?

Dann denk doch bitte daran: Jehova kann deine Kenntnisse und Fähigkeiten durch seinen Geist in solchem Maß aufwerten, dass du wirklich jeder Aufgabe gewachsen bist, die ER dir anvertraut.

Fragen zu Absatz 6 bis 8:

  • Wozu befähigte Gottes Geist Bezalel und Oholiab?
  • Woran zeigt sich unter anderem, dass die beiden von Gottes Geist angeleitet wurden?
  • Wieso kann uns gerade dieses Beispiel heute Mut machen?

 

Gottes Geist verhalf Josua zum Erfolg

 

9 Unter den Zeitgenossen von Moses und Bezalel finden wir noch ein weiteres Beispiel für jemand, den Gottes Geist anleitete. Kurz vor dem Auszug aus Ägypten wurden die Israeliten völlig grundlos von den Amalekitern angegriffen. Sie hatten überhaupt keine Erfahrung im Kriegführen.

Doch jetzt hieß es für sie, in ihre allererste Schlacht nach der Befreiung aus der Sklaverei zu ziehen (2. Mose 13:17; 17:8). Und es wurde jemand gebraucht, der sie darin anführen würde. Wer sollte das sein?

Frage zu Absatz 9:
Vor welcher Herausforderung standen die Israeliten kurz nach dem Auszug aus Ägypten, und welche Frage stellte sich?

 

10 Jehova wählte Josua aus. Hätte man ihn allerdings gefragt, welche „Berufs“-Erfahrung ihn für diese Aufgabe empfahl, was hätte er da anführen können?

  • Zwangsarbeiter?
  • Ziegelsteinhersteller?
  • Mannasammler?

Dazu kam: Vorsteher des Stammes Ephraim, der offenbar 108.100 Männer einer Dreistämmeabteilung von Israel anführte, war Josuas Großvater Elischama (4. Mose 2:18,24; 1. Chronika 7:26,27). Trotzdem bestimmte Jehova durch Moses weder Elischama noch seinen Sohn Nun zum Anführer über das Heer, das den Feind besiegen sollte, sondern Josua.

Die Schlacht dauerte fast einen ganzen Tag. Weil sich Josua eng an Jehovas Anweisungen hielt und voll auf die Leitung des heiligen Geistes vertraute, trug Israel den Sieg davon (2. Mose 17:9-13).

Frage zu Absatz 10:
Warum siegten die Israeliten unter Josua in der Schlacht?

 

11 Josua wurde später der Nachfolger von Moses. Er war ein Mann „voll des Geistes der Weisheit“ (5. Mose 34:9). Der heilige Geist befähigte ihn zwar nicht dazu, auf die gleiche Weise wie Moses zu prophezeien oder Wunder zu wirken. Er wurde aber sehr wohl dazu befähigt, Israel in den Feldzügen anzuführen, um das Land Kanaan zu erobern.

Hast du manchmal das Gefühl, für bestimmte Bereiche deines heiligen Dienstes fehle es dir an der nötigen Erfahrung oder Befähigung?

Auch hier gilt: Halten wir uns eng an die Anleitung Jehovas, können wir uns darauf verlassen, dass er uns wie Josua Erfolg schenkt (Josua 1:7-9).

Frage zu Absatz 11:
Wie können wir wie Josua im Dienst für Jehova Erfolg haben?

 

„Jehovas Geist hüllte Gideon ein“

12 Auch nach Josuas Tod zeigte Jehova weiter deutlich, wie er Glaubensmenschen durch seinen Geist Kraft verleihen kann. Das Bibelbuch Richter enthält eine Fülle von Berichten über Personen, die „aus einem Zustand der Schwäche mit Kraft erfüllt wurden“ (Hebräer 11:34).

In Gideon z.B. förderte Jehova durch heiligen Geist den Wunsch, für Israel gegen die Midianiter zu kämpfen (Richter 6:34). Deren Heer bestand aus viermal so vielen Soldaten wie das Heer Gideons. Doch aus Jehovas Sicht war sogar diese kleine israelitische Streitmacht noch viel zu groß. Zwei Mal wies er Gideon an, seine Truppen zu verringern. Zu guter Letzt kamen auf einen Israeliten 450 feindliche Kämpfer (Richter 7:2-8; 8:10).

Das war nun ein Größenverhältnis zwischen den beiden Heeren, wie Jehova es sich wünschte. Würden die Israeliten einen überwältigenden Sieg davontragen, könnte schließlich niemand voller Stolz behaupten, das sei der Leistung oder Weisheit von Menschen zu verdanken.

 

13 Versuch dich doch einmal in die Lage Gideons und seiner Truppe zu versetzen. Jeden Moment wird es losgehen. Ist es beruhigend für dich, zu wissen, dass alle ängstlichen und unachtsamen Soldaten aus euren Reihen entfernt worden sind?

Oder macht sich bei dem Gedanken daran, wie die Sache wohl ausgehen wird, ein flaues Gefühl in deiner Magengegend breit?

Wie Gideon sich fühlte, wird an seinem Handeln deutlich: Er tat genau, was Jehova ihm gesagt hatte. (Lies Richter 7:9-14).

Und es geschah während jener Nacht, daß Jehova dann zu ihm sprach: „Steh auf, steig zum Lager hinab, denn ich habe es in deine Hand gegeben. 10 Fürchtest du dich aber hinabzusteigen, so steig du mit Pura, deinem Bediensteten, zum Lager hinab. 11 Und du sollst dem zuhören, was sie reden werden, und danach werden deine Hände bestimmt stark werden, und du wirst gewiß bis ans Lager hinabsteigen.“ Darauf stieg er mit Pura, seinem Bediensteten, hinab an den Rand derer, die in Schlachtordnung im Lager waren.

12 Nun waren Midian und Amalek und alle Leute des Ostens so zahlreich wie Heuschrecken in die Tiefebene eingefallen; und ihre Kamele waren ohne Zahl, so zahlreich wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind. 13 Gideon kam nun, und siehe, da war ein Mann, der seinem Gefährten einen Traum erzählte, und er sagte weiter: „Ich habe da einen Traum gehabt. Und siehe, ein runder Gerstenbrotkuchen rollte in das Lager Midians hinein. Dann kam er zu einem Zelt und traf es so, daß es umfiel, und er kehrte dann das Unterste zuoberst, und das Zelt fiel zusammen.“ 14 Darauf antwortete sein Gefährte und sprach: „Das ist nichts anderes als das Schwert Gideons, des Sohnes des Joas, eines Mannes von Israel. Der [wahre] Gott hat Midian und das ganze Lager in seine Hand gegeben.“

Jehova machte ihm keinen Vorwurf, weil er um ein Zeichen gebetet hatte als Beweis dafür, dass Jehova mit ihm sei (Richter 6:36-40). Im Gegenteil: er stärkte Gideons Glauben.

 

14 Jehova ist unendlich mächtig. Er kann seine Diener aus jeder bedrohlichen Lage befreien und dazu sogar scheinbar schwache oder hilflose Menschen gebrauchen.

Manchmal fühlen wir uns unseren Gegnern nicht gewachsen oder stecken in größten Schwierigkeiten. Wir erwarten zwar nicht, dass wir von Gott eine persönliche Bestätigung durch ein Wunder bekommen wie Gideon. Wir erhalten aber ebenfalls Anleitung und Bestätigung in Hülle und Fülle – durch Gottes Wort und die Organisation, die er durch seinen Geist leitet (Römer 8:31,32).

Mit seinen liebevollen Zusicherungen stärkt Jehova unseren Glauben und überzeugt uns davon, dass ER wirklich unser Helfer ist.

Fragen zu Absatz 12 bis 14:

  • Was lässt sich daraus ableiten, dass 300 Männer eine erdrückende Übermacht von Midianitern besiegten?
  • Wie machte Jehova Gideon Mut?
  • Wie macht uns Jehova heute Mut?

 

„Jehovas Geist kam nun über Jephtha

15 Hier noch ein Beispiel: Als die Israeliten gegen die Ammoniter in die Schlacht ziehen mussten, kam „Jehovas Geist über Jephtha“. Ihm lag es sehr am Herzen, zum Lobpreis Jehovas den Sieg zu erringen. Deshalb legte er ein Gelübde ab, auf etwas zu verzichten, was ihm lieb und teuer war. Für den Fall, dass Gott die Ammoniter in seine Hand geben würde, versprach er feierlich, den Ersten, der ihm nach seiner Heimkehr aus der Tür seines Hauses entgegenkäme, Jehova weihen. Und wer kam ihm entgegen gelaufen? Seine Tochter! (Richter 11:29-31,34).

Traf ihn das völlig überraschend? Wahrscheinlich nicht. Er hatte schließlich nur dieses eine Kind. Jephtha erfüllte sein Gelübde und brachte seine Tochter nach Schilo, damit sie dort ihr Leben lang im Heiligtum Jehovas arbeitete. Sie diente Jehova treu und war davon überzeugt, dass das Gelübde ihres Vaters erfüllt werden musste. (Lies Richter 11:36).

Sie aber sagte zu ihm: „Mein Vater, wenn du deinen Mund vor Jehova aufgetan hast, so tu mit mir gemäß dem, was aus deinem Mund hervorgegangen ist, da Jehova für dich an deinen Feinden, den Söhnen Ammons, Rachetaten vollzogen hat.“

Die nötige Kraft dazu gab Jehova beiden durch seinen Geist.

 

16 Wie kam es, dass Jephthas Tochter so opferbereit war? Sie hatte beobachtet, mit wie viel Eifer und Hingabe ihr Vater Jehova diente, und ohne Zweifel hatte ihr das geholfen, selbst auch einen starken Glauben zu entwickeln.

Deshalb ein Wort an euch Eltern: Eure Kinder registrieren sehr genau, was ihr ihnen vorlebt. An euren Entscheidungen können sie erkennen, dass ihr das, was ihr ihnen sagt, auch wirklich glaubt. An eurem Beispiel können sie beobachten, was es bedeutet, Jehova mit ungeteiltem Herzen zu dienen – und ihnen wird auffallen, wie gut das zu dem passt, was sie in euren innigen Gebeten und bei eurem wirkungsvollen Lehren von euch hören.

Bestimmt wächst auf diese Weise auch in ihnen der starke Wunsch, sich in den Dienst für Jehova zu stellen. Und damit machen sie euch viel Freude!

Frage zu Absatz 15 und 16:
Wie kam es, dass Jephthas Tochter so eine gute Einstellung hatte, und wieso macht das Eltern heute Mut?

 

 

Jehovas Geist wurde über Simson wirksam

17 Aus der Zeit, als die Israeliten von den Philistern unterdrückt wurden, berichtet die Bibel von einem weiteren Mann, über dem „der Geist Jehovas“ wirksam wurde, um sein Volk zu befreien: Simson (Richter 13:24,25).

Jehova gab ihm unvergleichlich viel Kraft, mit der er Erstaunliches erreichte. Einmal ließen sich Simsons eigene Landsleute von den Philistern dazu bringen, ihn gefangen zu nehmen. Doch „Jehovas Geist wurde über ihm wirksam, und die Stricke, die an seinen Armen waren, wurden wie Leinenfäden, die vom Feuer versengt sind, sodass seine Fesseln von seinen Händen weg schmolzen“ (Richter 15:14). Selbst aus „einem Zustand der Schwäche“, der auf sein eigenes unvernünftiges Handeln zurückzuführen war, wurde er durch Glauben „mit Kraft erfüllt“ (Hebräer 11:32-34; Richter 16:18-21;28-30).

In Simson wurde der Geist Jehovas auf so einzigartige Weise wirksam, weil besondere Umstände es erforderten. Trotzdem sind die Berichte über diese Ereignisse aus alter Zeit auch für uns eine große Kraftquelle. Warum?

Frage zu Absatz 17:
Wozu war Simson mithilfe des Geistes Gottes imstande?

 

 

18 Weil wir uns auf denselben heiligen Geist verlassen, wie Simson. Wir bauen darauf, dass er uns die Kraft gibt, Jesu Auftrag an seine Nachfolger auszuführen, nämlich „dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis abzulegen“ (Apg 10:42).

Die nötigen Fähigkeiten dazu sind uns nicht unbedingt angeboren. Deshalb sind wir sehr froh, dass uns Jehova durch seinen Geist dazu befähigt, die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen, die er uns anvertraut hat.

Wie der Prophet Jesaja können wir sagen: „Nun hat der Souveräne Herr Jehova mich gesandt, auch seinen Geist“ (Jesaja 48:16).
Wir legen unser ganzes Herz in unseren Auftrag in der beruhigenden Gewissheit, dass Jehova wie bei Moses, Bezalel und Josua auch unsere Fähigkeiten auf das nötige Niveau heben wird. In dem Vertrauen, dass uns Jehova mit Kraft erfüllen wird wie Gideon, Jephtha und Simson, greifen wir zum „Schwert des Geistes“, Gottes Wort (Epheser 6:17,18). Und stehen wir vor Hindernissen, dann verlassen wir uns voll auf Jehova und darauf, dass er uns hilft, genauso stark im Glauben zu sein, wie Simson es körperlich war.

 

19 Wer mutig für die wahre Religion eintritt, der wird von Jehova eindeutig gesegnet. Lassen wir seinen heiligen Geist auf uns einwirken, wird unser Glaube immer stärker.

Beispiele dafür sind auch in den Christlichen Griechischen Schriften zu finden. Es wird uns bestimmt Freude machen, im Anschlussartikel einige der begeisternden Ereignisse aus dem ersten Jahrhundert Revue passieren zu lassen und zu sehen, wie Jehova vor und nach Pfingsten 33 u.Z. seinen Dienern durch seinen Geist half und sie anleitete.

Fragen zu Absatz 18 und 19:

  • Worauf können wir uns verlassen, wie das Beispiel Simsons zeigt?
  • Was hast du aus den hier besprochenen Beispielen für dich mitgenommen?

 

Wieso macht es Mut, zu wissen, wie Gottes Geist mit folgenden Personen wirksam war?
• Moses
• Bezalel
• Josua
• Gideon
• Jephtha
• Simson

Jule 13. Februar 2012 7 Kommentare Trackback URI Comments RSS

7 Kommentare zu “Sie ließen sich von Gottes Geist leiten – in alter Zeit”

  1. Juleam 13. Februar 2012 um 15:14 Link zum Kommentar

    Dennoch klagte Moses einmal, die Last auf seinen Schultern sei einfach zu schwer (4. Mose 11:14,15). Darauf nahm Jehova „von dem Geist“, der auf Moses war, etwas weg und legte es auf 70 ältere Männer, damit sie ihm helfen konnten, die Last zu tragen (4. Mose 11:16,17). Nur: Moses hatte diese Last ja nie allein tragen müssen, auch wenn ihm das so vorgekommen war. Und dasselbe galt nun für die 70 anderen, die ihn unterstützen sollten.

    Interessant, was im biblischen Nachschlagewerk von C.H. Mackintosh dazu gesagt wird:

    Zweifellos hatte Mose eine sehr große Verantwortung zu tragen, aber durch Glauben hätte er erkennen können, dass die Gnade und Weisheit Gottes auch dafür völlig ausreichte. Doch obwohl er ein so gesegneter Diener war, verlor er hier den Mut und sagte: „Ich allein vermag nicht dieses ganze Volk zu tragen, denn es ist mir zu schwer“. Hatte Gott ihn denn aufgefordert, es allein zu tragen? War Er nicht mit ihm? Für Gott war diese Last nicht zu schwer. Er war es, der sie trug; Mose war nur das Werkzeug. Er hätte ebenso gut von seinem Stab sagen können, er trüge das Volk, denn was war Mose anders in der Hand Gottes als ein Werkzeug, ebenso wie der Stab in seiner eigenen Hand? …

    Unsere einzige Aufgabe besteht jedoch darin, zu untersuchen, ob Gott uns diese Verantwortung auferlegt hat. Ist das der Fall, dann wird Er uns auch sicher zur Seite stehen, um sie uns tragen zu helfen; und mit ihm vermögen wir alles zu ertragen. Mit ihm können wir Berge versetzen, während wir ohne ihn schon von geringfügigen Dingen entmutigt werden.

    wie steht es mit uns? Fühlen wir uns oftmals mit den theokratischen Aufgaben und Verspflichtungen überfordert? Warum?

    Uns sollte bewußt sein, dass wir – ebenso wie Mose – diese Aufgaben ja nicht allein tragen müssen, sondern dass unser Gott mit uns ist und uns hilft, die Last zu tragen!

  2. Juleam 13. Februar 2012 um 15:50 Link zum Kommentar

    Bei der Vorbereitung zum Studienartikel „Sich von Gottes Geist leiten lassen“ letzte Woche, habe ich gesehen, dass sich die nächsten 2 Wochen auch noch mit dem Thema „heiliger Geist“ und „Wie er wirkt“ beschäftigt. Seither lese ich das Buch „Der heilige Geist — die Kraft hinter der künftigen neuen Ordnung“ von 1976 (das leider heute nicht mehr verlegt wird) und hier gibt es jede Menge ergänzenden Stoff. Nicht nur, dass sehr ausführlich behandelt wird, was der heilige Geist überhaupt ist, es gibt auch ein Unterkapitel, das sehr gut zum Studienartikel diese Woche passt: „Wie der heilige Geist über Menschen der alten Zeit wirksam war“ (Kapitel 4).

    Diesen sehr aufschlussreichen Stoff möchte ich euch nicht vorenthalten und daher hier mal das, was dort in dem Unterthema „Großtaten, die der heilige Geist in alter Zeit bewirkte“ zu den in unserem jetzigen Studienartikel erwähnten Personen gesagt wird:

    Moses

    16 Denken wir zum Beispiel an den Schreiber der ersten fünf Bücher der Bibel, an Moses. Im Jahre 1513 v. u. Z. stand er am Westufer des Roten Meeres. Er streckte den Stab, den er in seiner rechten Hand hielt, über das Meer aus. Und was geschah? Die Wasser teilten sich, so daß die Israeliten hindurchziehen konnten, bevor die ägyptischen Verfolger sie einholten.

    Wurde dieses Wunder durch eine dynamische Kraft, die von Moses ausging, bewirkt?

    Unmöglich! Nicht von dem Propheten Moses, sondern von dem himmlischen Quell aller Energie kam die unwiderstehliche dynamische Kraft, die imstande war, die Wasser zu teilen, die den Israeliten den Fluchtweg blockiert hatten (2. Mose 14:21 bis 15:21). Wenn daher Jehovas Diener in der heutigen Zeit in Zucht genommen werden und sich in Schwierigkeiten befinden, sollten sie sich an das erinnern, was Jehova damals tat, und sich fragen:

    17 „ ‚Wo ist Er, der sie aus dem Meere heraufführte mit den Hirten [Moses und Aaron] seiner Herde? Wo ist Er, der Seinen heiligen Geist in ihn legte? Er, der Seinen herrlichen Arm [der Stärke] zur Rechten Mose ziehen ließ; Er, der die Wasser vor ihnen spaltete, um sich selbst einen auf unabsehbare Zeit dauernden Namen zu machen; Er, der sie durch die wogenden Wasser [des Meeres] schreiten ließ, so daß sie, wie ein Roß in der Wildnis, nicht strauchelten? So, wie wenn ein Tier in die Talebene hinabzieht, ließ der Geist Jehovas selbst sie dann ruhen.‘ So führtest du dein Volk, um dir selbst einen herrlichen Namen zu machen“ (Jesaja 63:11-14).

    18 Diese Verse aus der Prophezeiung Jesajas beziehen sich auf die Zeit, als Moses’ Volk aus der Sklaverei der Ägypter befreit wurde. Damals, im Frühling des Jahres 1513 v. u. Z., machte sich Jehova einen unvergänglichen Namen, einen Namen von beispielloser Herrlichkeit.

    Aber auch jetzt, im zwanzigsten Jahrhundert, ist die Zeit gekommen, in der sich derselbe Gott ‘einen herrlichen Namen machen’ wird. Er wird eine Befreiung von weit größerem Ausmaß herbeiführen als damals am Roten Meer. Glücklich werden alle Menschen sein, für die Gottes Name, Jehova, dann „herrlich“ werden wird.

    19 Wir dürfen daher die dynamische Kraft des heiligen Geistes Jehovas nicht unterschätzen. Sie ist heute noch genauso wirksam wie vor 3 500 Jahren. Der Prophet Moses unterschätzte die Macht des Geistes Gottes nicht. Er glaubte an den göttlichen Quell dieses wunderwirkenden Geistes, und seinem Glauben entsprechend nahmen die Dinge ihren Verlauf: „Durch Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land; als aber die Ägypter denselben Versuch machten, wurden sie verschlungen“ (Hebräer 11:29). Auf diese Weise ließ Gott erkennen, daß er die belohnt, die Glauben an ihn ausüben (Hebräer 11:6). Man beachte auch, was in 4. Mose 11:16, 17, 24-29 über den treuen Moses und über den Geist berichtet wird.

    20 Nach Galater 5:22, 23 gehört der Glaube zur „Frucht des Geistes“. Bestimmt müssen diejenigen, die Glauben an Gott bekunden, ein gewisses Maß an Gottes Geist haben. In Hebräer, Kapitel 11 werden einige gläubige Männer und Frauen der alten Zeit aufgeführt. Zusammen bilden sie eine ‘große Wolke von Zeugen, die uns umgibt’ (Hebräer 12:1).

  3. hs kap 4am 13. Februar 2012 um 15:57 Link zum Kommentar

    Bezalel

    In der Gesetzessammlung, die der Prophet Moses auf dem Berg Sinai erhielt, verlangte Gott den Bau einer heiligen Stiftshütte.

    27 Um dieses heilige Zelt der Zusammenkunft sollten sich die zwölf Stämme des Volkes Mose, der Nation Israel regelmäßig mit ihrem Gott versammeln, und dessen Priester sollten sündensühnende Opfer für die gesamte Nation darbringen. Diese Stiftshütte und ihr eingezäunter Vorhof waren nicht so groß wie Noahs Arche. Noahs Arche war so groß, daß darin neun Vorhöfe Platz gehabt hätten, drei Stiftshüttenvorhöfe in jedem der drei Stockwerke der Arche. Der Bau der Arche erforderte großes technisches Können, das Gott Noah und seinen Söhnen verleihen konnte. Israels Stiftshütte verlangte künstlerisches Können.

    28 Da Gott den Israeliten gebot, die Stiftshütte zur Anbetung zu errichten, unterstützte er ihren Bau. Aber wie? Die Antwort erhalten wir aus 2. Mose 31:1-6. Man beachte dabei den Hinweis auf Gottes wirksame Kraft:

    „Und Jehova fuhr fort, zu Moses zu reden, indem er sprach: ,Siehe, ich habe Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Churs, vom Stamm Juda mit Namen berufen. Und ich werde ihn mit dem Geist Gottes erfüllen, in Weisheit und in Verstand und in Kenntnis und in jeder Art von Kunstfertigkeit, zum Entwerfen von Plänen, zum Arbeiten in Gold und Silber und Kupfer und zum Bearbeiten von Steinen, um sie einzusetzen, und zum Bearbeiten von Holz, um Erzeugnisse von jeder Art zu machen. Was mich betrifft, siehe! ich habe ihm Oholiab beigegeben, den Sohn Achisamachs, vom Stamm Dan, und in das Herz eines jeden, der weisen Herzens ist, lege ich bestimmt Weisheit, damit sie wirklich alles machen, was ich dir geboten habe.‘ “

    Der Handwerksmeister Bezalel wurde also mit Gottes Geist erfüllt.

    29 Mit der Hilfe dieser wirksamen Kraft von dem Quell aller Energie konnten die Arbeiter den Bau der heiligen Stiftshütte und ihre gesamte Einrichtung vollenden. Am Ende des betreffenden Mondjahres waren alle Einzelteile fertig, so daß sie zusammengesetzt werden konnten, und die Stiftshütte konnte errichtet werden. In 2. Mose 38:22, 23 wird über diese großartige Leistung mit den Worten berichtet: „Und Bezalel, der Sohn Uris, des Sohnes Churs, vom Stamm Juda tat alles, was Jehova Moses geboten hatte. Und mit ihm war Oholiab, der Sohn Achisamachs, vom Stamm Dan, ein Kunsthandwerker und Sticker und Buntweber in blauem Faden und purpurrötlichgefärbter Wolle und karmesinfarbenem Stoff und feinem Leinen.“ Für Bezalel und Oholiab muß der erste Tag des neuen Mondjahres (1. Nisan 1512 v. u. Z.) ein beglückender Tag gewesen sein. An jenem Tag wurde die „Stiftshütte des Zeltes der Zusammenkunft“ auf Jehovas Geheiß hin aufgerichtet, und Bezalel und Oholiab sahen ein Wunder:

    30 „Die Wolke begann das Zelt der Zusammenkunft zu bedecken, und Jehovas Herrlichkeit erfüllte die Stiftshütte.“ Dies war für Bezalel und Oholiab ein Beweis dafür, daß sie ihre Arbeit gut gemacht hatten und daß Jehova sie billigte. Sein Geist hatte durch sie gewirkt (2. Mose 40:1-34).

    31 Die Stiftshütte des Zeltes der Zusammenkunft blieb 485 Jahre erhalten und diente ihrem Zweck, bis König Salomo im Jahre 1027 v. u. Z. den Bau eines Tempels in Jerusalem vollendete und ihn der Anbetung Gottes weihte.

    32 Der Bau des Tempels Salomos, des Sohnes Davids, wurde ebenfalls von Gottes Geist unterstützt, denn David erhielt den Bauplan für dieses neue Gebäude durch Inspiration. In 1. Chronika 28:11-19 lesen wir: „Er hat für das Ganze Einsicht gegeben in einer Schrift von der Hand Jehovas, die auf mir war, ja für alle Arbeiten des Bauplans.“ Als dieser großartige Tempel auf dem Berg Moria in Jerusalem eingeweiht wurde, zeigte Jehova, daß er das neue Gebäude anerkannte, das seiner Anbetung dienen sollte: „Das Haus selbst, ja das Haus Jehovas, [wurde] mit einer Wolke erfüllt . . ., und die Priester vermochten wegen der Wolke nicht dazustehen, um Dienst zu tun; denn die Herrlichkeit Jehovas erfüllte das Haus des wahren Gottes“ (2. Chronika 5:13, 14).

    33 Beachten wir daher folgende wichtige Tatsache: Der heilige Geist ist eng mit der reinen Anbetung Jehovas verbunden. Er wirkt machtvoll zugunsten derer, die die reine Anbetung des einen wahren Gottes ausüben und hochhalten. Das veranschaulichen einige Beispiele aus der Zeit, in der besonders erwählte Richter das Volk Israel im Lande der Verheißung regierten.

    aus dem Geist-Buch

  4. hs kap 4am 13. Februar 2012 um 16:07 Link zum Kommentar

    Die aufrüttelnde Wirksamkeit des Geistes in der Zeit der Richter

    34 Als die Israeliten von der reinen Anbetung abwichen, gerieten sie unter die bedrückende Macht des Königs von Syrien. „Und die Söhne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen. Da erweckte Jehova den Söhnen Israels einen Retter, damit er sie rette, Othniel, den Sohn des Kenas, den jüngeren Bruder Kalebs.“ Was geschah dann? „Der Geist Jehovas kam nun über ihn, und er wurde der Richter Israels. Als er zur Schlacht auszog, da gab Jehova Kuschan-Rischathajim, den König von Syrien, in seine Hand, so daß seine Hand Kuschan-Rischathajim überwältigte. Danach hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe“ (Richter 3:9-11).

    Gideon

    35 Im Laufe der Zeit verlangten es die Umstände, daß Jehova einen anderen Richter zur Rettung seines Volkes Israel erweckte. „Und ganz Midian und Amalek und die Ostleute versammelten sich wie e i n Mann und zogen dann hinüber und lagerten sich in der Tiefebene Jesreel. Und Jehovas Geist hüllte Gideon ein, so daß er dann in das Horn stieß, und die Abiësriter wurden zusammengerufen, ihm nach“ (Richter 6:33, 34). Mit der Hilfe dieses Glaubensmannes verlieh Jehova seinem Volk einen bemerkenswerten Sieg, einen Sieg, auf den auch in der späteren biblischen Geschichte Bezug genommen wird (Jesaja 9:4-6; 10:26; Psalm 83:9-12; Hebräer 11:32, 33).

    Jephtha

    36 Immer wieder wurde der heilige Geist über gläubigen Männern wirksam, die Jehova dazu gebrauchte, Ruhmestaten zu vollbringen, die in die Geschichte eingingen. Einmal standen zum Beispiel die unterdrückten Israeliten den aggressiven Ammonitern in einer Schlacht gegenüber. „Jehovas Geist kam nun über Jephtha, und er machte sich daran, durch Gilead und Manasse zu ziehen . . . zu den Söhnen Ammons.“ In seinem Wunsch, einen Sieg zum Ruhme Jehovas zu erringen, legte der Richter Jephtha ein Gelübde ab, für das er später einen hohen Preis bezahlen mußte. So gebrauchte ihn Jehova, um den Ammonitern eine Niederlage zu bereiten (Richter 11:29 bis 12:7).

  5. hs kap 4am 13. Februar 2012 um 16:09 Link zum Kommentar

    Simson

    37 Jahre später bedrückten die Philister die Israeliten besonders schwer. Daher veranlaßte Jehova die Geburt eines ungewöhnlichen Menschen namens Simson. Er sollte „die Führung übernehmen . . ., um Israel aus der Hand der Philister zu retten“. Zu diesem Zweck wurde er von Gottes wirksamer Kraft unterstützt. „Im Laufe der Zeit fing der Geist Jehovas an, ihn in Machane-Dan zwischen Zora und Eschtaol zu treiben.“ Es war also nicht Simsons eigener Kraft zuzuschreiben, daß er der stärkste Mensch war, der je auf der Erde gelebt hat (Richter 13:5, 25).

    38 Als Simson einmal allein unterwegs war, tauchte plötzlich vor ihm „ein mähniger junger Löwe“ auf und „brüllte ihm entgegen“. Was geschah nun mit dem unbewaffneten Simson? „Da wurde Jehovas Geist über ihm wirksam, so daß er ihn entzweiriß, so, wie jemand ein Böckchen entzweireißt, und gar nichts war in seiner Hand.“ Kurze Zeit danach betrogen ihn die Philister in Verbindung mit einem Rätsel, so daß er ihnen einen hohen Preis bezahlen mußte. Das wirkte sich für die Philister wie ein Bumerang aus. Wiederum wurde „Jehovas Geist . . . über ihm wirksam, so daß er nach Askalon [in Philistäa] hinabging und dreißig Mann von ihnen niederschlug und das, was er ihnen abstreifte, nahm und die Ausstattungen denen gab, die das Rätsel mitgeteilt hatten“ (Richter 14:5-19).

    39 Sogar die neuen Stricke, mit denen Simson gefesselt worden war, als er den heimtückischen Philistern ausgeliefert wurde, waren nicht stark genug. „Jehovas Geist wurde über ihm wirksam, und die Stricke, die an seinen Armen waren, wurden wie Leinenfäden, die vom Feuer versengt sind, so daß seine Fesseln von den Händen wegschmolzen. Er fand nun einen feuchten Kinnbacken eines männlichen Esels und streckte seine Hand aus und nahm ihn und ging daran, tausend Mann damit niederzuschlagen“ (Richter 15:11-15).

    40 Die größte Tat, die Gott durch Simson gegen die Philister, die den falschen Gott Dagon anbeteten, vollbrachte, war gleichzeitig Simsons letzte Großtat. Sie war ein Beweis dafür, daß Gottes Geist nicht müde oder schwach wird.

    41 Von Delila betrogen und von den rachsüchtigen Philistern geblendet, stand Simson zwischen zwei Säulen im Tempel Dagons in Gasa (Philistäa). In dieser günstigen Stellung „stemmte sich Simson gegen die zwei Mittelsäulen, auf denen das Haus fest stand, und faßte sie an, die eine mit seiner rechten und-die andere mit seiner linken Hand. Und Simson ging daran zu sprechen: ,Meine Seele sterbe mit den Philistern.‘ Dann beugte er sich mit Kraft, und so fiel das Haus auf die Achsenherren und auf alles Volk, das darin war, so daß der Toten, die er in seinem eigenen Tode tötete, mehr wurden als derer, die er zu seinen Lebzeiten zu Tode gebracht hatte“ (Richter 16:23-30)

    42 Simson wird zu den Menschen der alten Zeit gerechnet, die Glauben an Gott hatten — eine Eigenschaft, die eine Frucht des Geistes Gottes ist. „Und was soll ich noch mehr sagen? Denn die Zeit wird mir fehlen, wenn ich weitererzähle von Gideon, Barak, Simson, Jephtha, David wie auch von Samuel und den anderen Propheten, die durch Glauben Königreiche niederkämpften, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, der Macht des Feuers Einhalt taten, der Schärfe des Schwertes entrannen, aus einem Zustand der Schwäche mit Kraft erfüllt wurden, im Kriege tapfer wurden, die Heere von Fremden auseinandertrieben“ (Hebräer 11:32-34).

  6. hs kap 4am 13. Februar 2012 um 16:12 Link zum Kommentar

    weitere Personen, die in dem aktuellen Studienartikel nicht erwähnt wurden:

    Abel

    Der erste Zeuge für Jehova Gott, der in diesem Bericht genannt wird, ist Abel, der jüngere Bruder Kains, ein Sohn Adams und Evas. In der Zeit vor der weltweiten Flut (2370/69 v. u. Z.) gab es noch weitere Zeugen Jehovas. In Hebräer 11:4-7 finden wir die Namen von drei vorsintflutlichen Zeugen Gottes, des Höchsten. Wir lesen:

    21 „Durch Glauben brachte Abel Gott ein wertvolleres Opfer dar als Kain, durch welchen Glauben er das Zeugnis erlangte, daß er gerecht war, indem Gott Zeugnis gab hinsichtlich seiner Gaben; und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist. Durch Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und er war nirgends zu finden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung hatte er das Zeugnis, daß er Gott wohlgefallen habe. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen, denn wer sich Gott naht, muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird. Durch Glauben bekundete Noah Gottesfurcht, nachdem er eine göttliche Warnung vor Dingen erhalten hatte, die noch nicht zu sehen waren, und errichtete eine Arche zur Rettung seiner Hausgemeinschaft; und durch diesen Glauben verurteilte er die Welt, und er wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die gemäß dem Glauben ist.“

    Noah und seine Familie

    22 Abel, Henoch und Noah werden hier besonders erwähnt, weil sie sich durch ihren Glauben auszeichneten. Aber auch Noahs Frau und seine drei Söhne und seine drei Schwiegertöchter sind zu erwähnen, die mit ihm in die Arche gingen und während der Sintflut am Leben blieben (1. Petrus 3:19, 20). Abel muß ein gewisses Maß an heiligem Geist gehabt haben, denn er besaß eine der Früchte des Geistes, nämlich Glauben. Es besteht auch kein Zweifel, daß Henoch, der Sohn Jareds, ein gewisses Maß an heiligem Geist hatte, denn gemäß Judas 14, 15 war Henoch der erste, von dem bekannt ist, daß Gott ihn gebrauchte, um eine Prophezeiung auszusprechen (1. Mose 5:18-24). Auch Noah wurde von Jehova als Prophet gebraucht. Er war ein „Prediger der Gerechtigkeit“ (2. Petrus 2:5; 1. Mose 9:24-29). Wer wollte bestreiten, daß Noah eine beachtliche Großtat inmitten einer Welt gottloser Menschen vollbrachte? Doch er vollbrachte diese mutige Tat nicht aus eigener Kraft. Hinter ihm stand Gottes heilige wirksame Kraft.

    23 In den Tagen Noahs war Gottes Geist auch gegenüber der Menschheit wirksam. Die Zeit, in der die Arche gebaut wurde, zeichnete sich durch die „Geduld Gottes“ aus (1. Petrus 3:20). Gott übte große Selbstbeherrschung und Geduld, und dadurch erhielten die abtrünnigen Menschen Gelegenheit zu bereuen, da sie den Bau der Arche beobachten und Noah ‘Gerechtigkeit predigen’ hören konnten. Aber wer reagierte auf die Wirksamkeit des Geistes Gottes? Nur Noah und seine Frau sowie ihre Söhne Sem, Ham und Japhet zusammen mit ihren drei Frauen. Gott hatte nicht die Absicht, auf unabsehbare Zeit besondere Bemühungen zugunsten der Menschen zu unternehmen und mit ihnen gewissermaßen um ihr eigenes Wohl zu ringen. Aus 1. Mose 6:1-3 erfahren wir, welchen Entschluß Gott faßte und welche Verhältnisse auf der Erde ihn veranlaßten, diesen Entschluß zu fassen:

    24 „Nun geschah es, als die Menschen auf der Oberfläche des Erdbodens zahlreich zu werden anfingen und ihnen Töchter geboren wurden, daß dann die Söhne des wahren Gottes die Töchter der Menschen zu beachten begannen und gewahrten, daß sie gut aussahen; und sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten. Danach sprach Jehova: ,Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.‘ “

    25 Diese Mischehen zwischen den verkörperten „Söhnen des wahren Gottes“ und den „Töchtern der Menschen“ waren etwas Schockierendes. Nachdem diese Veränderung eingetreten war, sollte es nicht immer so weitergehen. Diesen Entschluß hatte Gott gefaßt. Sein Geist sollte also nur noch hundertzwanzig Jahre Geduld walten lassen. Nach Ablauf dieser Zeitspanne sollte ein gewaltiger Wechsel eintreten. Dann würde seine lang geübte Zurückhaltung zu Ende sein. Die Mischehen zwischen verkörperten Engeln und Töchtern der Menschen sollten durch eine weltweite Flut aufgelöst werden, durch die sogar die Berggipfel unter Wasser gesetzt würden. Noah und seine Familie, die noch zum reinen, unverfälschten Menschengeschlecht gehörten, sollten in der riesigen, wasserdichten Arche diese Flut sicher überstehen und der Menschheit einen neuen Anfang geben. Jene Welt gottloser Menschen sollte nicht länger die Gelegenheit haben, Gottes Geist zu reizen oder zu betrüben. Gott war nicht bereit, von einer Bestrafung abzusehen. (Beachte Epheser 4:30; Jesaja 63:10; Hebräer 10:29.)

    26 Auf diese Weise gab Gott der Menschheitsfamilie durch die gottesfürchtigen Überlebenden, die rein menschlicher Natur waren, einen neuen, gerechten Anfang. Zu diesem Zweck hatte Gott Noahs Bautätigkeit unterstützt. Über achthundert Jahre später unterstützte Gott ein anderes wichtiges Bauprojekt.

    David

    43 Ein beachtenswerter Name, den der Schreiber des Hebräerbriefes erwähnt, ist David. David war der Sohn Isais aus Bethlehem. Als David noch ein Hirtenjunge war, wurde er vom Propheten Samuel zum voraussichtlichen König über die gesamten zwölf Stämme Israels gesalbt. Was geschah unmittelbar nach seiner Salbung? „Und der Geist Jehovas begann von jenem Tage an über David wirksam zu sein. Später stand Samuel auf und ging seines Weges nach Rama. Und was den Geist Jehovas betrifft, er wich von [dem damals regierenden König] Saul“ (1. Samuel 16:13, 14). Schließlich wandte sich der untreue König Saul verzweifelt an ein Geistermedium, das ihn, wenn möglich, mit den Toten in Verbindung bringen sollte. Bald darauf fiel er in einer Schlacht gegen die Philister.

    44 Danach trat David das Königtum an, für das er von Samuel gesalbt worden war. Der Gott, dem er unerschütterlich diente, befähigte ihn zu großen Taten, zu denen auch die Unterwerfung des ganzen Verheißenen Landes gehörte. Nicht nur das, sondern Gott inspirierte ihn auch, Prophezeiungen auszusprechen und niederzuschreiben. Er erwies sich als ein wahrer Prophet: „Es war [daher] notwendig, daß das Schriftwort erfüllt werde, das der heilige Geist durch den Mund Davids . . . vorhergesagt hatte“ (Apostelgeschichte 1:16; 4:24, 25).

    45 Für all die ungewöhnlichen Großtaten, die diese Männer der alten Zeit vollbrachten, gebührt die Ehre dem Gott unerschöpflicher dynamischer Kraft. Zu diesen Großtaten gehört auch das Schreiben der neununddreißig Bücher der inspirierten Hebräischen Schriften, von 1. Mose bis Maleachi. Das prophetische Buch Sacharjas enthält eine ermunternde Botschaft an den Statthalter Serubbabel, der beauftragt worden war, den Tempel in Jerusalem wieder aufzubauen, der von den Babyloniern im Jahre 607 v. u. Z. zerstört worden war. Die Botschaft an diesen Wiedererbauer des Tempels lautete: „ ‚Nicht durch eine Streitmacht noch durch Kraft, sondern durch meinen Geist‘, hat Jehova der Heerscharen gesagt“ (Sacharja 4:6). Der Statthalter Serubbabel und sein Mitarbeiter, der Hohepriester Josua, wurden von etwas Mächtigerem unterstützt als von einer Streitmacht oder von physischer Kraft, und so konnten sie dem Widerstand der Feinde standhalten und hatten das Vorrecht, den vollständigen Wiederaufbau des Tempels Jehovas in Jerusalem im Jahre 515 v. u. Z. zu feiern.

    VORZEICHEN FÜR GROSSTATEN IN UNSERER ZEIT

    46 Die ermunternde Botschaft an Serubbabel wurde über ein halbes Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung unter Inspiration niedergeschrieben. Und doch ist sie für uns heute genauso bedeutungsvoll, wie sie es damals, in den Tagen des Propheten Sacharja, für Serubbabel war. Wieso? Weil wir an Jehova, den göttlichen Quell übermenschlicher dynamischer Kraft, glauben. Die ruhmreichen Taten, die dadurch vollbracht wurden, daß Gott, der Allmächtige, seinen heiligen Geist über Menschen der alten Zeit wirksam werden ließ, sind mehr als geschichtliche Ereignisse. Sie waren auch Vorzeichen für die Großtaten, die Jehova von der Zeit seines Messias, seines Gesalbten, an bis in unsere Generation hinein vollbringen wurde.

    47 Der vorhergesagte Messias wurde vor 1 900 Jahren von einem Mann eingeführt, dessen Geburt ebenfalls außergewöhnlich war. Seine Geburt war nicht der normalen Fortpflanzungsfähigkeit seines Vaters und seiner Mutter zuzuschreiben. Sie waren damals schon zu alt, um Kinder hervorbringen zu können. Ihre Fortpflanzungsfähigkeit mußte wiederbelebt werden, damit sie ihr einziges Kind hervorbringen konnten, einen Sohn, den sein Vater, der Priester Sacharja, Johannes nennen sollte.

    48 Über diesen so sehnlich erwarteten Sohn sagte der Engel Gabriel im Tempel zu Sacharja: „Er wird vom Schoße seiner Mutter an mit heiligem Geist erfüllt sein; und viele von den Söhnen Israels wird er veranlassen, zu Jehova, ihrem Gott, umzukehren. Auch wird er mit Elias Geist und Kraft vor ihm hergehen, um zu veranlassen, daß die Herzen von Vätern zu Kindern umkehren und die Ungehorsamen zur praktischen Weisheit von Gerechten, um ein zubereitetes Volk für Jehova bereitzumachen“ (Lukas 1:5-17; vergleiche Maleachi 4:5, 6).

    49 Da der wahre Messias von einem solchen Vorläufer eingeführt wurde, konnte er unmöglich ein ehrgeiziger Mensch sein, der sich anmaßte, der Messias zu sein, und sich auf spektakuläre Weise als solcher der Nation Israel vorstellte, um eine Gruppe von Nachfolgern um sich zu scharen (Jesaja 42:2-4). Statt dessen wurde er denen, die nach dem Messias suchten, offiziell durch einen Mann vorgestellt, den Gott gesandt hatte und der Gottes Unterstützung hatte (Jesaja 40:3-5; Johannes 1:6, 7).

    50 Nach dem Kommen des Messias sollte sich die begeisternde Prophezeiung aus Joel 2:28-32 erfüllen: „Und danach soll es geschehen, daß ich meinen Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen werde, und eure Söhne und eure Töchter werden gewißlich prophezeien. Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie träumen. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen. Und sogar auf die Knechte und auf die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen. Und ich will Vorzeichen geben in den Himmeln und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne selbst wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas. Und es soll geschehen, daß ein jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so, wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft“

    51 Es ist jetzt höchste Zeit zu fragen: Wer sind diese Personen, die das empfangen, was Jehova auf jede Art von Fleisch auszugießen verheißen hat? Unter dem Einfluß der treibenden Kraft dessen, was ausgegossen wird, müssen diese Personen prophezeien. Ihr Prophezeien ist sehr zeitgemäß, denn es soll dem „Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas“ vorausgehen und ihn ankündigen. Diejenigen, die dieses Prophezeien beachten, mögen sich dann selbst unter den Entronnenen befinden. Sie können zu den „Überlebenden“ zählen. Nach allen Anzeichen zu urteilen, die seit 1914 u. Z. zu beobachten sind, verspricht der „Tag Jehovas“, der vor uns liegt, tatsächlich ‘groß und furchteinflößend’ zu werden. Möchten wir „sicher davonkommen“? Wenn ja, dann sollten wir unbedingt ‘den Namen Jehovas anrufen’, dessen Geist hinter der künftigen neuen Ordnung steht.

  7. Juleam 18. Februar 2012 um 09:34 Link zum Kommentar

    Interesssante Gedanken diese Woche beim persönlichen Bibelleseprogramm. Sie zeigen, dass es doch wichtig und sinnvoll für uns heute sein kann, uns intensiv mit dem zu beschäftigen, was Jehova seinem Volk damals geboten hatte – obwohl wir selbst nicht mehr unter diesem GESETZ stehen!

    Wusstest du, dass es damals schon eine Vorkehrung gab, gemäß der Jephtha seine Tochter von dem Gelübde hätte freikaufen können?

    Warum hatte er es nicht getan?

    Einige Verse weiter sagt Jehova, dass so ein eingehaltenes Gelübde für ihn heilig ist und dass er das Geopferte als besonders heilig ansieht.

    So war Jephthas Tochter in Jehovas Augen besonders heilig, weil sie nicht den einfacheren Weg ging und sich freikaufte.

    Was können wir für uns persönlich daraus lernen?

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