Von Generation zu Generation – Bayless Conley

Von Generation zu Generation
Von Generation zu Generation
und als epub-Datei für eBooks: Von Generation zu Generation
hier sind mehrere Vorträge zusammengefasst und ich habe das ebook ebenso eingeteilt, wie die Vorträge auf der DVD sind:

 

Den Stab weitergeben

05.09.2010

Hallo, Freund, ich freue mich, dass Sie heute zuschauen. Wir beginnen eine die neue Serie „Von Generation zu Generation“. Ich habe darüber über einen Monat in unserer Gemeinde gelehrt und empfinde, dass es eine der bedeutendsten Serien ist, die ich jemals gebracht habe. Ich glaube, dass jede Gemeinde auf der Welt diese Botschaft hören muss, dass jeder Gemeindeleiter auf der Welt diese und die folgenden Botschaften hören muss. Nehmen Sie Ihre Bibel. Wenden wir uns gemeinsam Gottes Wort zu.

Psalm 71:17-18
„Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.“

David hatte die Generationen wirklich auf dem Herzen. „Gott, wenn ich alt bin und graue Haare habe, brauche ich deine Hilfe, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.“

Schauen Sie sich mit mir Psalm 78 an. Ich bitte Sie, am Anfang schnell ein paar Stellen anzuschauen. Vers 4.

Psalm 78:4-7
„… wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen und der künftigen Generation erzählen die Ruhmestaten des Herrn und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz aufgestellt in Israel und gebot unseren Vätern, sie ihren Söhnen kundzutun, damit die künftige Generation sie kenne, die Söhne, die geboren werden sollten, und auch sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten, damit sie auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten.“

Es handelt sich hier um ein Gesetz Gottes. Er gebot Seinem Volk, Wahrheit weiterzugeben, von Generation zu Generation, den Kindern und Enkelkindern, es war kein Vorschlag. Es war ein Gebot Gottes. Gott hat ein Herz für die Generationen und das sollen auch wir haben.

Schauen Sie sich Psalm 78… Entschuldigung, Psalm 79:13 an.

Psalm 79:13
„Wir aber sind dein Volk und die Herde deiner Weide. Wir wollen dich ewig preisen, von Generation zu Generation dein Lob erzählen!“

Auch die New International Version sagt ‚von Generation zu Generation‘. Hier sind nicht nur ein paar besondere Leiter gemeint, sondern das ganze Volk Gottes, alle Schafe Seiner Weide. Gott möchte, dass wir alle ein Herz für die Generationen haben und dass es nicht nur unser Denken, sondern auch unser Handeln prägt. Wir könnten uns weitere Psalmen ansehen, aber das verdeutlicht Gottes Erwartung bereits, dass Wahrheit, die Geschichte und die Realität Seiner Gegenwart und Kraft von Generation zu Generation weitergegeben werden sollen.

Neulich las ich Hebräer 11 und mit wurde etwas deutlich, das ich nie zuvor bedachte. Ich weiß nicht, warum ich nie zuvor sah, dass Gott all jene Glaubenshelden, Männer und Frauen des Glaubens, die große Dinge in ihrer Generation vollbrachten, die Ihm angesichts unüberwindlicher Hindernisse und unmöglicher Umstände vertrauten, der Reihe und der Generation nach aufzählt. Das habe ich bisher nie bemerkt. Es gibt eine Reihenfolge. Abel, Henoch, Abraham und Sarah, Joseph, Mose, Rahab, dann nennt Er eine Gruppe von Menschen aus der Zeit der Richter. Aus der nächsten Phase nennt Er David und Samuel. Samuel war der letzte Richter und mit David begann die Ära der Könige. Eine Generation nach der anderen wird aufgezählt und das geht dann über in Kapitel 12, wo es heißt:
„Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“

Der Autor des Hebräerbriefes übernimmt hier ein Bild von den Olympischen Spielen. Und sogar der Begriff „eine große Wolke von Zeugen“… im antiken Griechenland sagte man, wenn man auf den obersten Plätzen in einem Kolosseum oder einer Arena saß, auf denen man sich bei uns eine blutige Nase holen kann, man sitzt „in den Wolken“. Der Begriff „große Wolke von Zeugen“ ist also eine Beschreibung der Heiligen, die uns vorausgingen… eine Generation nach der anderen… und oben in den Wolken sitzen, uns anfeuern und unseren Lauf anschauen. Das ist unter anderem deshalb so, weil es ein Lauf der Generationen ist, ein Staffellauf. Wir setzen denselben Lauf fort. Sie liefen ihre Strecke und gaben den Stab an die nächste Generation weiter, die ihn wieder und wieder weitergab.

Und, Freund, heute ist er in unserer Hand.

Ich kenne Menschen, die diese Analogie nicht mögen und sagen: „Ich weiß, wie ein Staffellauf funktioniert. Ein Mann rennt so schnell er kann und hält dann den Stab hoch. Der nächste Mann läuft bereits los, dann haben sie den Stab kurz gemeinsam in den Händen und schon rennt dieser los und jener ist fertig.“ Manche denken: „Es ist dann wohl so… Du sagst immer: ‚Gib den Stab der nächsten Generation.‘ Bedeutet das, dass wir danach passiv in der Versenkung verschwinden und der jungen Generation das Feld überlassen?“ Nein, denn die Weitergabe des Stabes, die bei einem Staffellauf schnell geschieht, geht geistlich anders vonstatten. Gott sieht die Dinge anders. Diese kleine Zeitspanne, wo der eine den Stab übergibt und sich vergewissert, dass der andere, während beide rennen, den Stab auf diese Weise annimmt, Freund, diese Zeitspanne dauert ein ganzes Leben lang.

Ich rechne damit, bei diesem gemeinsamen Lauf den Stab weiterzureichen, bis Jesus wiederkommt oder bis dieser Körper am Ende ist, ich ihn ablege und in den Himmel komme und sage nicht „Ich werde demnächst 55 und meine Arbeit hier ist fast erledigt.“ Nein, dieser gemeinsame Lauf dauert, wie gesagt, ein ganzes Leben lang.

Zu Pfingsten, als Petrus Joels Weissagung zitierte: „In den letzten Tagen, sagt Gott, werde ich meinen Geist auf alles Fleisch ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer können sich zur Ruhe setzen. Ich habe nicht weiteres für sie.“ Nein: „Eure alten Männer werden Träume haben“. Die Generationen erleben gemeinsam die Ausgießung, das Wirken und die Gaben des Geistes. Petrus beendet das mit den Schlussworten von Joels Prophetie und sagt: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Menschen empfangen die Kraft des Geistes, damit andere zu Christus finden, nicht nur damit wir eine Gänsehaut bekommen und sagen: „War das nicht ein starker Gottesdienst?“ Am Ende müssen Menschen zu Christus finden. Es geht erneut darum, dass Jung und Alt gemeinsam einer sterbenden Welt den lebendigen Christus nahe bringen. Die Generationen arbeiten gemeinsam daran, die eine mit der anderen.

Ich möchte kurz einige Beispiele in der Schrift betrachten, wo der Stab bei der Übergabe von Generation zu Generation zu Boden fiel. Wir wollen uns die Auswirkungen ansehen. Wir schauen uns wenigstens eine gelungene Übergabe an. Schauen Sie mit mir bitte in das Buch der Richter. Richter, Kapitel … das siebente Buch in Ihrer Bibel: 5. Buch Mose, Josua, Richter. Wir schauen uns Kapitel 2, Vers 7 an. Richter 2:7.

Richter 2:7-8
„Und das Volk diente dem Herrn alle Tage Josuas und alle Tage der Ältesten, die nach Josua noch länger lebten, die das ganze große Werk des Herrn gesehen hatten, das er für Israel getan hatte. Dann starb Josua, der Sohn des Nun, der Knecht des Herrn, 110 Jahre alt.“

Im nächsten Vers steht, wo er begraben wurde. Gehen wir zu Vers 10.

Richter 2:10-12
„Und auch jene ganze Generation wurde zu ihren Vätern versammelt. Und eine andere Generation kam nach ihnen auf, die den Herrn nicht kannte und auch nicht das Werk, das er für Israel getan hatte. Da taten die Söhne Israel, was böse war in den Augen des Herrn, und dienten den Baalim.

Und sie verließen den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hatte.“

Obwohl Josua ein großartiger Leiter war, gab es irgendwo einen Bruch im Hinblick auf die nächste Generation. Ich führe Josua oft an, wenn ich weltweit Pastoren Prinzipien der Leiterschaft lehre.

Wir können erstaunliche Dinge aus seinem Leben lernen. Zu Lebzeiten von Josua und seinen Ältesten diente die Nation Gott, aber als sie starben, entgleiste die Nation und verwarf Gott. Warum fuhr die nächste Generation nicht damit fort? Uns wird klar gesagt, dass Josua und die anderen Männer, die Kraft Gottes kannten. Sie hatten Gottes Wirken in ihrer Generation gesehen. Aber die nächste Generation kannte weder den Herrn noch Seine Werke.

Und ich möchte Ihnen sagen: Die jungen Leute unter uns müssen Gottes Kraft erleben, wenn wir sie halten wollen. Moderne Musik und Lichteffekte werden das nicht erreichen. Sie müssen die Ausgießung und die Kraft des Geistes Gottes erleben. Sie brauchen das. Das bedeutet, dass wir alle ernsthaft und eifrig Gott bezüglich der Geistesgaben suchen müssen. Die Bibel sagt: „Eifert aber um die größeren Gnadengaben! Habt Verlangen danach und eifert nach geistlichen Gaben, “ weil wir eine Generation verlieren werden, wenn sie keine aufrüttelnden Erfahrungen mit Gott machen.

Ich schaue auf meine eigene Bekehrung zurück. Sie geschah inmitten übernatürlicher Geschehnisse.

Menschen wurden geheilt und verschiedene Dinge geschahen. Ich erlebte Gottes Kraft, als ich ins Reich Gottes kam. Kurz zuvor traf ich dieses verrückte Kind mit seiner Mutter im Park. Sie lud mich zu sich nach Hause zum Essen ein und ich lehnte entschieden ab. Ich gehe weg und sie ruft mir die Adresse nach, während ich weggehe. Zwei Wochen später bekam ich aus heiterem Himmel ein überwältigendes Verlangen, nach diesem Haus zu suchen. Ich erinnerte mich an die Straße. Ich fand die Straße, parkte meinen LKW und ging bergab. An einem starken Gefälle lehnte sie sich aus dem Fenster, rief nach mir und winkte. Ich kam hoch. Das Essen war fertig und es war bereits für mich gedeckt. Sie sagte: „Wir haben auf dich gewartet. Der Herr sagte, du würdest heute hier sein.“

Ich sagte: „Okay.“ Solche Dinge geschahen ziemlich häufig.

Wie lange liegt Ihre letzte aufrüttelnde Erfahrung mit Gott zurück? Wir müssen Gottes Kraft sehen.

Unsere Jugendlichen müssen eine echte Erweisung des Heiligen Geistes erleben. Darin bestand dieser Bruch zwischen den beiden Generationen. Ich möchte nicht, dass unsere oder die nächste Generation entgleist, weil sie Gottes Kraft nicht in dem Maß sahen, wie manche von uns.

Gut, bitte schauen Sie sich mit mir 1. Samuel, Kapitel 8 an. Wiederum wurde hier der Stab fallengelassen. 1. Samuel, Kapitel 8. Samuel war der letzte Richter Israels und wir lesen etwas, was gleichzeitig interessant und etwas traurig ist. 1. Samuel 8:1.

1. Samuel 8:1-5
„Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein.

Der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel und der Name seines zweiten Abija; sie waren Richter in Beerscheba. Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen und sie suchten ihren Vorteil und nahmen Bestechungsgeschenke und beugten das Recht. Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama. Und sie sagten zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze doch einen König über uns, damit er über uns Richter sei, wie es bei allen Nationen ist!“

Der Stab wurde fallengelassen. Es gab einen Bruch zwischen Samuel und seinen Söhnen. Ich denke, es war keine Vetternwirtschaft, dass er sie zu Richtern machte. Scheinbar sahen sie verheißungsvoll aus und brachten Frucht, denn wenn Sie Samuels Leben studieren… so etwas hätte er nicht getan.

Gott selbst weist darauf hin, dass er eine ganz besondere Beziehung zum Herrn hatte. Samuel hatte keinen Gefallen an Bestechung und dergleichen. Er war wirklich ganz sauber, aber seine Söhne entgleisten. Sie akzeptierten Bestechung und wandten sich unlauterem Gewinn zu. Sie beugten das Recht.

Dieser Bruch, wo die Generationen nicht zusammenkamen, führte dazu, dass alle kamen und sagten:
„Wir wollen einen König haben.“ Bis dahin war Israel eine Theokratie. Gott war ihr König und das Land wurde von Richtern regiert. Und jetzt sagen Sie: „Wir wollen eine Monarchie. Ein Mensch soll unser König sein. Wir wollen nicht mehr, dass Gott unser König ist.“ Dann hatten sie ihren ersten König, nämlich Saul. Das war ein krasser Abstieg aus der Theokratie. Von da an ging es mit dem Land bergab. Der Bruch zwischen den Generationen hatte ziemlich dramatische Folgen. „Deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen.“

Vielleicht haben seine Söhne sich klar entschieden, verkehrte Dinge zu tun. Der menschliche Wille ist ziemlich stark. Denken Sie an Gott im Paradies. Ein vollkommener Vater, vollkommener Mentor, ein vollkommenes Umfeld… und was taten Seine Kinder? Wir können nicht sagen: „Gott, Du warst ein schlechter Vater. Du hast Fehler gemacht bei Adam und Eva.“ Nein, Adam und Eva entschieden sich, obwohl sie keinen Mangel hatten und alles richtig lief, eigene Wege zu gehen. Vielleicht traf das auch auf Samuel und seine Söhne zu. Aber vielleicht lag irgendwo Versagen vor. Ich sage das, weil es Parallelen gibt zwischen den beiden Dingen, die ich ansprechen werde.

Meiner Meinung nach ist das Herausragende des Dienstes und des Wirkens von Samuel seine Fähigkeit, die Stimme des Heiligen Geistes zu hören. Seine Mutter Hannah hatte Gott versprochen:
„Gib mir einen Jungen und ich gebe ihn Dir zurück, alle Tage seines Lebens.“ Sobald er entwöhnt war, brachte sie ihn in den Tempel und sagte: „Eli, … er war damals Hohepriester… ich habe das Leben meines Sohnes dem Herrn geweiht.“

Samuel lebte also von klein auf im Tempel. Die anderen beiden Jungen, die dort waren, Hofni und Pinhas, Elis Söhne, waren böse. Sie taten das Gleiche, was Samuels Söhne schließlich taten und Schlimmeres. Sie ließen sich bestechen, beugten das Recht… usw. Als Samuel klein war, sprach Gott zu ihm und sagte: „Samuel.“ Und er kannte die Stimme Gottes noch nicht. Also rannte er zu Eli und fragte: „Hast du mich gerufen?“ Eli sagte: „Geh wieder ins Bett. Nein.“ Etwas später kommt Samuel angerannt: „Eli, hast du mich gerufen?“ „Nein, geh wieder ins Bett!“ Das geschah dreimal und schließlich sagte Eli: „Es muss Gott sein, der zu dem Kind redet. Wenn du diese Stimme wieder hörst, Samuel, dann sag: ‚Sprich, Herr, Dein Knecht hört.“‘ Und Gott sagte: „Samuel! Samuel!“ Er sagte: „Sprich, Herr, ich höre.“ Und der Herr sagte: „Sag Eli, dass ich seine Familie und seine Söhne richten werde. Ich warnte ihn bereits ihretwegen. Er setzte ihnen keine Grenzen. Ich warnte ihn und er hat wegen seiner Söhne nichts unternommen. Er kennt alle bösen Dinge, die sie tun und weiß, wie sehr Menschen deswegen Mein Haus verachten. Ich werde ihn richten. Sag ihm, dass das feststeht.“

Interessant ist, während Samuel Gottes Stimme hörte, dass sich das gleiche Fehlverhalten dieser Jungen später bei seinen eigenen Söhnen zeigte. Man fragt sich: „Samuel, wie bist du sauber geblieben bei all dem Gruppendruck, der von den beiden Jungen ausging? … bei den Vorbildern, die ihr Vater Eli und sie selbst darstellten, konntest du so nah am Herrn bleiben?“ Eins sehen wir bei ihm ganz klar. Sein herausragendes Merkmal ist, dass er gelernt hatte, die Stimme des Heiligen Geistes zu erkennen. Und ich frage mich: „Samuel, hast du das deinen Söhnen weitergegeben? Das unterscheidet dich offensichtlich von Elis Söhnen. Hast du das deinen eigenen Söhnen vermittelt?

Sie wurden wie Elis Söhne und nicht so wie du. Hast du ihnen beigebracht, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören?

Ich denke, es ist mit das Wichtigste, was ein Gläubiger wissen muss, dass Gott durch Seinen Geist zu ihm reden wird. Jesus sagte, wenn der Heilige Geist kommen wird, wird er reden und euch das Zukünftige verkünden. Er wird die Dinge nehmen, die dem Vater und Mir gehören und Er wird sie euch zeigen. Er wird sie an euch weitergeben. Und, Freund, unsere Jugend muss das verstehen.

Ich denke, dass trägt wesentlich dazu bei, mit Gott auf Kurs zu bleiben. Vielleicht hatte es nichts damit zu tun, aber ich sehe Entsprechendes in dieser Geschichte. Es gab jedenfalls einen Bruch zwischen Samuel und seinen Kindern, und die Auswirkung war verheerend.

Schauen Sie sich bitte noch eine Stelle an. Es ist 2. Könige 20. Das ist die Geschichte von Hiskia, einem der großartigsten Könige von Juda. 2. Könige, Kapitel 20. Diese Geschichte steht auch in 2. Chronik 32 und in Jesaja 37 und 38. Ich empfehle Ihnen, sie komplett an allen genannten Stellen zu lesen. Doch wir schauen uns zunächst nur einen bestimmten Abschnitt an. 2. Könige 20:16.

2. Könige 20:16-19
„Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn! Siehe, Tage kommen, da wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zum heutigen Tag angehäuft haben, nach Babel weggebracht werden. Nichts wird übrig bleiben, spricht der Herr. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man einige nehmen; und sie werden im Palast des Königs von Babel Hofbeamte sein. Da sagte Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn ist gut, das du geredet hast. Aber er sagte sich: Wenn doch nur Friede und Sicherheit in meinen Tagen bleiben!“

Das ist wirklich nicht die beste Haltung. Manche deiner eigenen Kinder werden gefangen nach Babylon weggeführt werden. Sie werden in Babylon dienen. Hiskia: „So lange in meiner Generation alles gut ist, ich Frieden und Wahrheit habe, von schlimmen Konsequenzen verschont werde und gute Predigten höre… meine Kinder müssen dann selber klarkommen.“ Diese Haltung ist grundverkehrt!

Hiskia baute der kommenden Generation keine Brücken. Er dachte nicht im Traum daran! Folglich riss Babylon Judah ins Verderben.

Ein interessanter Gedanke: Das Neue Testament verweist besonders in der Offenbarung auf Babylon, obwohl Babylon zu Zeiten des Neuen Testamentes nicht mehr existierte. Es wurde zum Sinnbild für Weltlichkeit, Verdorbenheit und Lust. Tatsache ist, wenn wir keine Brücken bauen und kommende Generationen nicht erreichen, geraten sie in babylonische Gefangenschaft. Typisches Beispiel: Hiskias Sohn Manasse, der nach ihm regierte. Schauen Sie sich ein paar Verse in 2. Könige 21 an.

Vers 1 sagt, dass Manasse 12 war, als seine Regentschaft anfing. 2. Könige 21:2.

2. Könige 21:2-6
„Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der Nationen, die der Herr vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia vernichtet hatte, und errichtete Altäre für den Baal und machte eine Aschera, wie sie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. Und er baute Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen niederlegen. Und er baute für das ganze Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Hauses des Herrn. Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, … er verbrannte seinen Sohn bei lebendigem Leibe als ein Götzenopfer… und er trieb Zauberei und Beschwörung und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat vieles, was böse war in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen.“

Es geht immer so weiter, aber schauen Sie Vers 16 an.

2. Könige 21:16
„Manasse vergoss auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit anfüllte von einem Ende bis zum andern; abgesehen von seiner Sünde, mit der er Juda zur Sünde verführte, zu tun, was böse war in den Augen des Herrn.“

Nun Hiskia, deine Kinder sind offenbar nicht alleine damit klargekommen. Ich frage mich, Hiskia, woher kommt die Haltung: „Solange ich Frieden und Wahrheit erlebe, ist alles in Butter! Ja, meine Kinder werden Schlimmes erleben, aber damit müssen sie klarkommen.“ Wieso?

Nun, Hiskia musste ganz alleine klarkommen. Sein Vater Ahab war ein Götzendiener. Sein Vater Ahab war ein böser König. Hiskia musste bei Null anfangen, Gott erkennen und eine Beziehung zu Ihm entwickeln. Er kannte nur diesen Ansatz und verfolgte ihn fast zwangsläufig. Er hatte keinen Mentor. Er hatte keinen geistlichen Vater. Er dachte vielleicht: „Nun, das ist mir vertraut. Diesen Ansatz kenne ich. Er hat mir geholfen und er kann auch ihnen helfen. Ich kam alleine klar. So sollen sie es auch machen.“ Das schaffen sie nicht immer!

Ich bin Christ in der ersten Generation in meiner Familie. Ich hörte das Evangelium erst, als ich gut 20 Jahre alt war. Niemand erzählte es mir. Ich stamme aus einer guten soliden Familie, aber niemand war Christ, bevor ich errettet wurde. Dann kam der Rest der Familie ins Reich Gottes. Ich hatte nie einen geistlichen Mentor. Ich lernte von einigen und folgte ihnen, hatte aber nie einen echten Vater im Glauben. Ich weiß noch, ich war in einer Versammlung, einer Reihe von Versammlungen, vor Jahren in Indiana. Ich ging direkt nach der Abendveranstaltung in mein Hotelzimmer. Ich kniete mich neben mein Bett, fing an zu weinen und rief aus: „Ich habe keinen Vater! Ich habe keinen geistlichen Vater!
Ich habe keinen Vater!“ Und der Heilige Geist sprach ganz klar zu mir und sagte: „Es ist für dich an der Zeit, nicht mehr nach einem zu suchen und selbst einer zu werden.“ Okay, ich hatte kein Vorbild und habe deshalb manchmal den Eindruck, dass ich ein wenig im Dunkeln tappe. Ich kann lesen, was andere hatten, aber ich hatte kein lebendiges Vorbild. Wissen Sie was? Wir werden das tun. Wir werden ein paar Fehler machen auf dem Weg, aber wir werden Väter sein für die kommende Generation.

Nun, ich hoffe, die heutige Botschaft hat Sie angesprochen. Wir werden noch ein paar Wochen sehr, sehr wichtige Botschaften in diesem Zusammenhang hören. Bestellen Sie sich doch gleich die ganze Serie. Sie enthält mindestens eine Botschaft über die Generationen, die nicht im Fernsehen gesendet werden wird. Ich glaube wirklich, dass jeder Pastor und jeder Gemeindeleiter das haben muss.

Sie sollten die Serie bestellen und sie den Leitern in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Pastor geben.

Wenn wir nicht aufpassen und ganz bewusst daran arbeiten, diese Generation für den Herrn zu gewinnen, werden wir sie verlieren, weil der Teufel sehr stark daran arbeitet, sie möglichst in die Welt abzuziehen. Lassen Sie uns diese Generation erreichen, sie aufbauen und dann freisetzen in Jesu Namen.

 

Hallo, Freund, die heutige Botschaft ist Teil der Serie „Von Generation zu Generation“. Wir sprechen darüber, was es wirklich bedeutet, den Stab an die nächste Generation weiterzugeben. Bedeutet es nur: „Gut, ihr Alten, ihr wart schon dran, räumt jetzt das Feld! Ihr werdet nicht mehr gebraucht.

Lasst die jungen Leute ran.“ Nein, das bedeutet es absolut nicht. Es bedeutet, dass wir gemeinsam laufen. Genau genommen dauert die Stabübergabe an die nächste Generation ein Leben lang.

Lassen Sie sich diese Botschaft nicht entgehen.

Schauen Sie sich bitte noch eine Stelle an. Es ist 2. Könige 20. Das ist die Geschichte von Hiskia, einem der großartigsten Könige von Juda. 2. Könige, Kapitel 20. Diese Geschichte steht auch in

2. Chronik 32 und in Jesaja 37 und 38. Ich empfehle Ihnen, sie komplett an allen genannten Stellen

zu lesen. Doch wir schauen uns zunächst nur einen bestimmten Abschnitt an. 2. Könige 20:16.

2. Könige 20:16-19
„Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn! Siehe, Tage kommen, da wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zum heutigen Tag angehäuft haben, nach Babel weggebracht werden. Nichts wird übrig bleiben, spricht der Herr. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man einige nehmen; und sie werden im Palast des Königs von Babel Hofbeamte sein. Da sagte Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn ist gut, das du geredet hast. Aber er sagte sich: Wenn doch nur Friede und Sicherheit in meinen Tagen bleiben!“

Das ist wirklich nicht die beste Haltung. Manche deiner eigenen Kinder werden gefangen nach Babylon weggeführt werden. Sie werden in Babylon dienen. Hiskia: „So lange in meiner Generation alles gut ist, ich Frieden und Wahrheit habe, von schlimmen Konsequenzen verschont werde und gute Predigten höre… meine Kinder müssen dann selber klarkommen.“ Diese Haltung ist grundverkehrt!

Hiskia baute der kommenden Generation keine Brücken. Er dachte nicht im Traum daran! Folglich riss Babylon Juda ins Verderben.

Ein interessanter Gedanke: Das Neue Testament verweist besonders in der Offenbarung auf Babylon, obwohl Babylon zu Zeiten des Neuen Testamentes nicht mehr existierte. Es wurde zum Sinnbild für Weltlichkeit, Verdorbenheit und Lust. Tatsache ist, wenn wir keine Brücken bauen und kommende Generationen nicht erreichen, geraten sie in babylonische Gefangenschaft. Typisches Beispiel: Hiskias Sohn Manasse, der nach ihm regierte. Schauen Sie sich ein paar Verse in 2. Könige 21 an.

Vers 1 sagt, dass Manasse 12 war, als seine Regentschaft anfing. 2. Könige 21:2.

2. Könige 21:2-6
„Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der Nationen, die der Herr vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia vernichtet hatte, und errichtete Altäre für den Baal und machte eine Aschera, wie sie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. Und er baute Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen niederlegen. Und er baute für das ganze Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Hauses des Herrn. Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, … er verbrannte seinen Sohn bei lebendigem Leibe als ein Götzenopfer… und er trieb Zauberei und Beschwörung und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat vieles, was böse war in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen.“

Es geht immer so weiter, aber schauen Sie Vers 16 an.

2. Könige 21:16
„Manasse vergoss auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit anfüllte von einem Ende bis zum andern; abgesehen von seiner Sünde, mit der er Juda zur Sünde verführte, zu tun, was böse war in den Augen des Herrn.“

Nun, Hiskia, deine Kinder sind offenbar nicht alleine damit klargekommen. Ich frage mich, Hiskia, woher kommt die Haltung: „Solange ich Frieden und Wahrheit erlebe, ist alles in Butter! Ja, meine Kinder werden Schlimmes erleben, aber damit müssen sie klarkommen.“ Wieso?

Nun, Hiskia musste ganz alleine klarkommen. Sein Vater Ahab war ein Götzendiener. Sein Vater Ahab war ein böser König. Hiskia musste bei null anfangen, Gott erkennen und eine Beziehung zu Ihm entwickeln. Er kannte nur diesen Ansatz und verfolgte ihn fast zwangsläufig. Er hatte keinen Mentor. Er hatte keinen geistlichen Vater. Er dachte vielleicht: „Nun, das ist mir vertraut. Diesen Ansatz kenne ich. Er hat mir geholfen und er kann auch ihnen helfen. Ich kam alleine klar.

So sollen sie es auch machen.“ Das schaffen sie nicht immer!

Ich bin Christ in der ersten Generation in meiner Familie. Ich hörte das Evangelium erst, als ich gut 20 Jahre alt war. Niemand erzählte es mir. Ich stamme aus einer guten soliden Familie, aber niemand war Christ, bevor ich errettet wurde. Dann kam der Rest der Familie ins Reich Gottes. Ich hatte nie einen geistlichen Mentor. Ich lernte von einigen und folgte ihnen, hatte aber nie einen echten Vater im Glauben. Ich weiß noch, ich war in einer Versammlung, einer Reihe von Versammlungen, vor Jahren in Indiana. Ich ging direkt nach der Abendveranstaltung in mein Hotelzimmer. Ich kniete mich neben mein Bett, fing an zu weinen und rief aus: „Ich habe keinen Vater! Ich habe keinen geistlichen Vater!
Ich habe keinen Vater!“ Und der Heilige Geist sprach ganz klar zu mir und sagte: „Es ist für dich an der Zeit, nicht mehr nach einem zu suchen und selbst einer zu werden.“

Okay, ich hatte kein Vorbild und habe deshalb manchmal den Eindruck, dass ich ein wenig im Dunkeln tappe. Ich kann lesen, was andere hatten, aber ich hatte kein lebendiges Vorbild. Wissen Sie was? Wir werden das tun. Wir werden ein paar Fehler machen auf dem Weg, aber wir werden Väter sein für die kommende Generation.

Der Apostel Paulus sagte: „Ihr habt vielleicht zehntausend Zuchtmeister in Christus, aber nicht viele Väter.“ Debora stand als eine Mutter in Israel auf. Es ist nötig, dass einige dieser Mütter in Israel im Haus aufstehen und sagen: „Ich nehme diese jungen Leute unter meine Fittiche und erzähle ihnen, welche Fehler ich gemacht habe und auch von einigen meiner Siege. Und ich werde ihnen helfen und ihnen zur Verfügung stehen, wenn sie Fragen haben.“

Wie viele von Ihnen sind Christen in der ersten Generation? Immerhin einige! Vielleicht hatten Sie das Vorrecht, dass Sie jemand unter seine Fittiche nahm und Ihnen als Mentor und Lehrer diente, vielleicht auch nicht. Wissen Sie, Sie können ein Vater sein. Sie können eine Mutter sein. Wir werden nicht zulassen, dass es wieder einen Bruch zwischen uns und der kommenden Generation geben wird und sie alles allein regeln müssen.

Ich möchte folgendes anmerken: Manchmal, wenn der Stab nicht übergeben wird und ein Bruch entsteht, liegt es nicht an der älteren Generation. Manchmal ist dafür die jüngere Generation verantwortlich. Beide müssen ihren Teil tun.

Wir nehmen uns jetzt nicht die Zeit, die Geschichte anzusehen. Sie können Sie später lesen, wenn Sie möchten. Sie steht in 1. Könige 12 und in 2. Chronik 10. Rehabeam, der Sohn Salomos… Salomo war ein großartiger König, ein weiser Mann, diente Gott, liebte Gott bis an sein Lebensende. Salomo kam vom Kurs ab, wurde ein Götzendiener und fing an, sein Volk zu unterdrücken. Dann wurde sein Sohn Rehabeam König. Ganz Israel versammelte sich zu Rehabeam und sagte: „Rehabeam, dein Vater war zu hart zu uns. Er forderte zu hohe Steuern und setzte uns zu sehr unter Druck. Was sagst du dazu?“ Rehabeam ging daraufhin zu den Ältesten und die Ältesten sagten: „Du musst auf das Volk hören. Sie haben Recht. Du musst auf sie hören und freundlich mit ihnen reden, dann werden sie dir für immer folgen.“ Doch die Bibel sagt, Rehabeam verwarf den Rat der Ältesten und hörte nur auf den Rat der jungen Männer, die mit ihm aufgewachsen waren. Die ältere Generation versucht, ihm den Stab zu übergeben, aber er schlug ihn aus. Also sprach er mit dem Volk gemäß dem Rat der jungen Männer. Er sagt: „Ihr meint, mein Vater war hart? Das war noch gar nichts! Er züchtigte euch mit Peitschen, ich werde euch mit Skorpionen züchtigen. Mein kleiner Finger ist dicker als die Hüften meines Vaters.“

Wissen Sie, was passierte? Folgende Auswirkung hatte das Fallenlassen des Stabes, woraufhin die Generationen nicht zusammenkamen: Zehn der Stämme sagten: „Wenn du es so machen willst, dann tschüss!“ Und zehn Stämme gingen. Von diesem Tag an war das Land geteilt. Es gab das Land Juda mit der Hauptstadt Jerusalem, dort lebten die Stämme Juda und Benjamin. Die anderen zehn Städte hatten Samaria als Hauptstadt. Ab diesem Tag war das Land in zwei Teile geteilt und über Generationen gab es Blutvergießen und blutige Fehden, weil sie es nicht schafften, die Generationen zusammenzubringen.

Ihr jungen Leute, bitte hört das: Es kommt auf beide Seiten an. Ihr müsst auf die Weisheit der älteren Generation hören und sie achten, bewusst ihre Nähe suchen, empfangen und Anteil nehmen, selbst wenn manches, was wir tun, nicht cool ist. Ihr werdet merken, dass nichts vor Gott „cool“ ist. Niemand ist cool in Gottes Gegenwart. Cool sein ist vor Ihm fehl am Platze. Und die ältere Generation: Wir müssen uns öffnen, Anteil haben, geduldig sein und bereit sein, uns mit Veränderungen abzufinden.

Sagen Sie alle: Veränderung. Ich denke, persönliche Vorlieben und Musikstile sind ein klassisches Beispiel dafür.

Ich möchte Ihnen Folgendes mitteilen. Dieser Brief wurde an eine Gemeinde geschrieben: „Ich habe keine musikalische Ausbildung, denke aber, dass ich ein Ohr habe für Musik, die in der Kirche ihren Platz hat. Die neue Hymne vom letzten Sonntag, wenn man sie so nennen kann, klang wie ein sentimentales Liebeslied, dass in einer Kneipe gesummt wird. Wenn Sie darauf bestehen, uns in Gottes Haus solchem Mist auszusetzen, sollte es Sie nicht überraschen, wenn sich viele Treue nach einem anderen Gotteshaus umsehen werden. Wir brauchen nur unsere althergebrachten Hymnen.“

Dieser Brief wurde 1863 geschrieben, und das Lied, das Anlass zur Sorge bereitete, war „So wie ich bin…“ Genau, das Lied, das Billy Graham bei all seinen Aufrufen in seinen Evangelisationen sang.

Ein weiterer Brief besagte: „Was ist an den inspirierenden althergebrachten Hymnen auszusetzen?

Wenn ich zur Kirche gehe, möchte ich Gott anbeten und nicht durch das Lernen neuer Lieder abgelenkt werden. Am letzten Sonntag war es besonders schlimm. Die Melodie war nicht singbar und die neuen Akkorde waren eine Zumutung.“

Dieser Brief von 1890 meint die Hymne „Welch ein Freund ist unser Jesus.“

Gestern sprach ich mit einem Freund. Er ist der musikalische Leiter einer der größten Gemeinden in Großbritannien. Er erzählte mir von einigen Briefen, von denen er gehört hatte, die im 19. Jahrhundert und im frühen 20. Jahrhundert bezüglich neuer Musik in der Gemeinde geschrieben wurden. Die Briefe besagten: „Es ist zu laut, es ist zu lebhaft; es wird sich nicht durchsetzen; es ist nicht im Einklang mit der Tradition der Gemeinde. Diese Briefe befaßten sich mit „Amazing Grace“, „Be Though My Vision“ und „Power in the Blood“.

Wissen Sie, als ich errettet wurde, schloss ich mich einer kleinen Pfingstgemeinde in der Stadt an, deren Musik absolut nicht nach meinem Geschmack war. Ehrlich gesagt, gefällt mir nach wie vor die Musik von 1966 bis ungefähr 1969. Dieser Stil gefällt mir. Aber ich ging hin und wir sangen: „Drüben im Verheißenen Land…“ und „Denn die Erlösten des Herrn werden kommen und jubeln über Zion, und ewige Freude wird auf ihnen sein.“ Ich wusste gar nicht, was das bedeutet. „Sie werden sich freuen und fröhlich sein“. Ich sang es einfach. Und natürlich musste man immer auf eins und auf drei klatschen. Niemand durfte in der Gemeinde rhythmisch klatschen. Mir schien, Gott kenne nur drei Akkorde. Aber ich liebte Jesus so sehr, dass ich dachte: „Gut, wenn das die Musik ist, die Gott zulässt, bin ich dabei!“ Und ich weinte, betete Gott an, klatschte auf eins und drei und mochte die Musik absolut nicht. Aber wir singen über Jesus, wir singen Gottes Wort, also bin ich dabei. Dann hörte ich eines Tages ein Lied von den Talbot Brüdern… John und Michael Talbot, oder Terry und Michael Talbot waren ihre Vornamen, denke ich. Sie hatten früher eine Band, die ich aus der Zeit vor meiner Errettung kannte, die „Mason Proffit Band“. Sie sangen über Gott und ihre Musik war gut.

Ich dachte: „Wow! Das ist erlaubt!“ Ich wusste das nicht. Dann hörte ich einige der ersten Calvary Chapel Bands „Love Song“, „Mustard Seed Faith“, „Parable“, „Bethlehem“ und „Daniel Amos“.

Das gefällt mir irgendwie, es kommt dem jedenfalls nahe. Das ist erlaubt! Das war eine echte Offenbarung. Junge Leute durften ihren Glauben durch Musik zum Ausdruck bringen, zu der sie einen Bezug hatten! Das war wirklich großartig!

Wissen Sie, unsere Haltung sollte sein: „Dieser Stil ist vielleicht nicht meine erste Wahl, aber schau die jungen Leute an. Sie singen über Jesus! Sie beten Gott an! Das ist stark! Es gibt junge Menschen in unserer Gemeinde! Macht weiter so!“ Wir sollten sie unterstützen und das begrüßen und nicht sagen: „Diese Musik mag ich nicht. Ich suche mir eine andere Gemeinde.“ Sie sind auf dem Holzweg!

Wenn wir nicht lernen, Veränderungen zuzulassen, werden wir eine Generation verlieren! Das können wir uns nicht leisten!

Hören Sie, die Musik der jungen Leute ist nicht mein Stil. Wir singen nur sehr selten Lieder in der Gemeinde, die mir stilistisch gefallen, aber es geht nicht um mich. Wie gesagt, ‘66 bis ’69, das geht ab! In meinem Auto höre ich dann andere Musik, aber uns geht es darum, Brücken zu den anderen Generationen zu bauen. Wir versuchen, das gemeinsam zu schaffen. Sagen Sie alle „gemeinsam“.

Ich sagte Ihnen, dass ich wenigstens ein Beispiel nennen würde, wo es gelang. Sie können sich den Vers später ansehen. Apostelgeschichte 13:36. Es geht um König David. In diesem Vers steht, dass David, nachdem er gemäß dem Willen Gottes seiner Generation diente, entschlief.

Ich erinnere mich, dass ich Folgendes über Charles Spurgeon hörte. Jemand fragte ihn: „Was tun Sie für die nächste Generation?“ Er sagte letzten Endes: „Sie müssen alleine mit ihren Problemen fertig werden. Das ist nicht meine Verantwortung.“ Und dann zitierte er diesen Vers aus Apostelgeschichte 13:36. Er sagte: „David diente seiner Generation gemäß dem Willen Gottes und entschlief dann, und so mache ich das auch. Und die nächste Generation muss dann alleine klarkommen.“

Eine kluge Antwort, die ich aber für unbiblisch halte, weil David sehr auf die Generationen ausgerichtet war. Eins der Zitate über die Generationen, das wir aus den Psalmen lasen, stammte von David. Es gibt noch weitere, die wir uns ansehen könnten. David sagte vielmehr selbst bezüglich der Vorbereitungen für die kommende Generation: „Ich traf mit aller Kraft Vorkehrungen.“ Wir lesen in

1. und 2. Chronik, dass David Reichtum und Mittel für die kommende Generation bereitstellte. David stellte Arbeiter für die kommende Generation bereit. David sorgte für ein Leitungsteam, mit dem sich Salomo beraten und wo er Rat einholen konnte. David unterwies Salomo im Wort Gottes. David verbrachte Zeit mit ihm. David betete für ihn. Und vor allem lebte er ihm demütige Leiterschaft vor.

Ihm waren die Generationen sehr wichtig und der Stab wurde erfolgreich an Salomo weitergegeben.

Das Königreich hatte bis ins hohe Alter von Salomo bestand, bis er vom Weg abkam. Aber David sorgte für einen sehr guten Übergang. Und ich sage Ihnen: Das werden auch wir tun. Durch Gottes Gnade werden wir gemeinsam die Verlorenen retten, die Verletzten heilen und der sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahe bringen… alle Generationen werden das gemeinsam tun.

Ihr jungen Leute, ihr könnt uns nicht unter Druck setzen und sagen: „Wir machen nicht mit, wenn

das alles nicht so aussieht und sich so anhört, wie wir es mögen.“ Die ältere Generation darf keinen Druck auf uns ausüben und sagen: „Ich mag keine Veränderungen. Die Musik ist zu laut. Immer diese E-Gitarren…“

Wussten Sie, dass die Einführung der Orgel in der Kirche mit allen Mitteln bekämpft wurde? Die Leute sagten: „Es ist ein weltliches Instrument, das nicht ins Haus Gottes gehört.“ Es gab große Gemeindespaltungen und viel Streit um die Frage, ob in der Kirche Orgel gespielt werden sollte.

Und heutzutage ist sie quasi ein Synonym für Kirchenmusik. Lassen Sie uns annehmen, was Gott tut, in dem Bewusstsein, dass wir ein paar Bilder fertig ausmalen können, um das große Bild fertig zu stellen. Wir tasten uns voran und achten darauf, die richtige Herzenshaltung zu behalten. Und wir werden es schaffen. Es kostet uns zu viel, den Stab fallen zu lassen. Es muss uns unbedingt gelingen!

Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen. Vater im Himmel, wir sagen ja zu dem, was Du tust. Manche von uns sind wirklich sehr voreingenommen von diversen Vorlieben und Abneigungen. Hilf uns, dass wir die Größe haben und ein Herz für Dein Reich, dass wir unsere Vorlieben zugunsten der Ziele Deines Reiches ablegen können. Herr, ich danke Dir für das, was Du hier in Cottonwood tust, dass Du unseren Geist, unser Herz und unseren Sinn eins machst, damit wir gemeinsam daran arbeiten können, der sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahezubringen.

Gott, wir danken Dir für die jungen Menschen unter uns. Vergib uns, wo wir früher Fehler machten und hilf uns, es jetzt besser zu machen. Gott, wir geben zu, dass wir Deine Wegweisung brauchen.

Wir brauchen die Führung Deines Heiligen Geistes. Wir schauen auf Dich und auf Dein Wort und danken Dir, dass Du es zustande bringst, o Gott.

Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie die Augen. Ich kann den Gottesdienst nicht ohne eine Einladung schließen. Vielleicht sind Sie heute mit Ihrer Familie, mit Freunden oder sogar alleine hergekommen. Aber vielleicht haben Sie nie Kontakt zu dem Allerwichtigsten gehabt, nämlich zu Gott.

Jedes menschliche Herz schreit nach einer Beziehung zu Gott, obwohl wir uns dieses Schreis oft nicht bewusst sind. Es ist, als ob dieses verrückte Teil im Puzzle fehlt, oder als würden wir verzweifelt versuchen, uns irgendwo zu kratzen. Manchmal laufen wir von einem Mann zum nächsten, von einer Frau zur nächsten, um diese Leere auszufüllen. Sie können eine großartige Familie, eine gute Arbeit und gute Freunde haben und denken: „Was ist los mit mir? Ich bin immer noch unzufrieden.“ Weil eine Leere, die nur Gott füllen kann, in uns ist. Wir sind dazu geschaffen, mit unserem Schöpfer zu leben und zu reden, aber Sünde hat uns von Ihm getrennt. Und die Bibel sagt, alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes. Ein heiliger Gott und ein sündiger Mensch können unmöglich zusammenkommen, wenn die Frage der Sünde nicht geklärt ist.

Wissen Sie, Gott ist ein Gott des Rechts. Daher kann Er über unsere Sünde nicht hinwegsehen.

Aber Er ist auch ein Gott der Liebe und daher sah Er über uns nicht hinweg und sandte Seinen Sohn als das vollkommene Opfer. Jesus war rein und heilig. Er wurde von einer Jungfrau geboren, führte ein Leben ohne Sünde, wirkte Wunder und zeigte Menschen, wie Gott ist. Aber die damaligen religiösen Leiter waren neidisch auf Ihn. Weil Ihm Massen folgten, ließen sie Ihn festnehmen und unterwarfen Ihn einem Scheinprozess. Dann wurde Er geschlagen, mit einer römischen Geißel gegeißelt und an ein Kreuz genagelt. Als Er zwischen Himmel und Erde hing, verdunkelte sich der Himmel und Jesus rief aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Denn in diesem Moment legte Gott die Strafe für unsere Sünde auf Seinen eigenen Sohn. Wollen Sie wissen, wer Jesus wirklich ans Kreuz nagelte? Das war ich. Das waren Sie. Unsere Sünden brachten Ihn dorthin, aber Er nahm es willig auf sich. Er starb unter der Last dieser Sünden. Nach drei Tagen und drei Nächten war Gottes ewigem Rechtsanspruch Genüge getan und Er ließ Jesus von den Toten auferstehen. Und die Bibel sagt Folgendes: Wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Jesus mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, gibt Gott Ihnen diese Beziehung, nach der Ihr Herz sucht. Und diese Beziehung nennt sich Errettung.

Herr bedeutet Chef. Wenn ich Jesus als Herrn bekenne, bedeutet das: „Jesus, ich unterstelle mein Herz Dir. Ich gebe Dir wirklich mein Leben. Du sollst nicht nur ein Anhängsel in meinem Leben sein oder eine Sonntagsbeschäftigung für ein paar Stunden, die ich in der Woche ignoriere.“ Es bedeutet: „Ich gebe Dir wirklich mein Leben. Du wirst der souveräne König meines Lebens.“ Freund, die erstaunlichsten Dinge geschehen, wenn wir ja zu Jesus sagen. Diese Beziehung zu Gott ist wirklich unbeschreiblich. Nichts anderes kann Ihr Herz zufriedenstellen.

Ich möchte heute mit Ihnen beten. Sie wären nicht hier, wenn Sie keinen Hunger nach Gott im Herzen hätten. Ich glaube, wenn Sie ehrlichen Herzens mit mir beten, wird Gott Ihr Gebet erhören.

Sie können die Freude erleben, dass Ihre Sünden abgewaschen werden und dass Sie eine ganz neue Beziehung zu Gott bekommen. Es geht weder um ein Ritual noch um eine Zeremonie, sondern darum, eine echte lebendige Beziehung zu dem Gott zu haben, der Sie schuf und der Sie liebt.

Beten wir. Legen Sie bitte eine Hand auf Ihr Herz. Ich spreche die Worte vor, aber nur Sie können sie aufrichtigen Herzens sagen. Sprechen Sie mir laut nach:

O Gott, ich komme zu Dir. Ich glaube Dir von ganzem Herzen. Ich glaube, Jesus Christus ist Dein Sohn und Er starb am Kreuz, um die Sünde der Welt wegzunehmen. Jesus, ich glaube, Du nahmst meinen Platz ein. Danke, dass Du für mich ans Kreuz gingst. Ich wende mich von meiner Sünde ab und erwarte, dass Du mir Leben gibst. Ich vertraue auf Dich, Herr. Von diesem Moment an werde ich gehen, wohin Du mich auch führen magst. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Alles, was ich bin und habe, lege ich in Deine Hände, Jesus. Amen.

Hallo, Freund, ich vertraue darauf, dass Sie mitgebetet haben und dass die Botschaft Sie angesprochen hat. Wissen Sie, ich möchte etwas wiederholen. Ich glaube wirklich, dass dies eine der wichtigsten Serien ist, die ich je predigte. Ich glaube, sie ist sehr aktuell und ich glaube, dass Gott Seine ganze Gemeinde damit anspricht. Ich möchte Sie ermutigen, die ganze Serie zu bestellen, denn mindestens eine der Botschaften dieser Serie wird nicht ausgestrahlt werden. Bestellen Sie sie und geben Sie sie Ihrem Pastor oder den Leitern Ihrer Gemeinde. Wir wollen die Generationen erreichen.

Wir wollen sie aufrichten und sie freisetzen in Jesu Namen. Lassen Sie uns keine Generation verlieren, sondern sie für Jesus gewinnen. Bis zur nächsten Woche!

 

drei spezielle Generationen

19.09.2010

Willkommen zur heutigen Sendung.
Diese Botschaft ist Teil der Serie „Von Generation zu Generation“ und heute beschäftigen wir uns mit drei speziellen Generationen, die in der Bibel genannt werden.
Es gibt einen Abraham, einen Isaak und einen Jakob; es gibt Väter, junge Männer und Kinder.
Selbst die Prophetie von Joel, die in Apostelgeschichte 2 zitiert wird, dass Gott Seinen Geist ausgießen wird, spricht konkret von drei Generationen, auf die Gott Seinen Geist ausgießt.
Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Wir widmen den Generationen einen Monat.
Ich glaube, Gott tut etwas in uns und durch uns.
Er erwartet etwas von uns, und ich will dazu ja sagen.
Beim Gebet geht es nicht nur darum, dass Gott uns erhört, sondern dass auch wir auf Gott hören.
In meinen Gebetszeiten, besonders in den letzten Jahren, spürte ich, dass Gott zu mir und zu unserer Gemeinde redete, und ich möchte darauf reagieren und es bejahen.
Ich möchte Sie einladen, mit mir Gott zu dienen; verschiedene Generationen, die gemeinsam der sterbenden Welt unseren lebendigen Jesus nahebringen.

Ich erwähnte in einigen Gottesdiensten, nicht in allen, welche Begründung Gott für Abrahams Erwählung nannte.
In 1. Mose 18 sagte Gott: „… weil ich ihn kenne.“
Er sagte: „Sollte ich vor Abraham verbergen, was ich tun will, wo ich ihn doch kenne und er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm befehlen wird, den Weg des Herrn zu bewahren?“
Die Formulierung „ich kenne ihn“ bedeutet, dass Gott ihn, seine Anlagen und seine Ausrichtung genau kannte.
Dieses Wort kann aber auch anders gedeutet werden.
Andere Übersetzungen lauten so:
Gott sagte: „Ich habe ihn ausgewählt.“
Eine andere lautet: „Ich habe ihn erwählt, weil er seinen Kindern und folgenden Generationen befehlen wird, rechtschaffen zu sein und den Weg des Herrn zu bewahren.“
Das auserwählte Volk, aus dem der Retter der Welt hervorgehen sollte, hätte ein Inselstamm sein können, Afrikaner, Inder, Japaner oder auch Europäer, aber Gott erwählte Abraham mit der alleinigen Begründung, dass Abrahams Denken und Handeln auf die Generationen ausgerichtet ist.
Etwas in ihm sorgte dafür, dass Wahrheit, Werte, Beziehung zu Gott und Respekt und Ehrfurcht Gott gegenüber von Generation zu Generation weitergegeben wurden, und Gott hob hervor, dass Er genau diese Eigenschaft brauchte.
Aus diesem Grund erwählte Er ihn.

Ich betonte letzte Woche auch etwas, das ich erst vor einer Woche entdeckte.
Ich las Hebräer 11, diese großartige Aufzählung von Männern und Frauen, die durch Glauben große Dinge für Gott taten.
Dabei fiel mir auf, dass Gott all diese Menschen der Reihe nach, Generation um Generation, aufzählte.
Manchmal nennt Er eine Gruppe von Menschen aus einer bestimmten Zeit, zum Beispiel aus der Zeit der Richter.
Die Generationen spielen dabei jedenfalls eine große Rolle.
Das Thema zieht sich bis ins Kapitel 12.
Übrigens wurden die Unterteilungen in Kapitel später von den Übersetzern gemacht und sind im Urtext nicht vorgegeben.
Der Gedankenfluss geht weiter und es heißt:
„Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben …“.
Dieses Bild stammt von den Olympischen Spielen.
Die Tribünen sind voll.
All diese Menschen aus den früheren Generationen sind dort und füllen jetzt die Tribünen.
„Lasst uns geduldig den vor uns liegenden Wettlauf bestreiten und jede Bürde und Sünde loswerden, indem wir auf Jesus schauen.“
Eine Generation nach der anderen wird aufgezählt, also handelt es sich um einen Staffellauf.
Eine Generation reichte den Stab der nächsten weiter, und jetzt sind wir an der Reihe.
Sie feuern uns an, während wir unsere Strecke laufen und den Stab des Evangeliums in der Hand haben, und versuchen, ihn der nächsten Generation sicher zu übergeben.

Ich weiß, dass manche vor dieser Analogie und dem Bild der Stabübergabe zurückschrecken, weil sie denken:
„Was machen wir, wenn wir den Stab übergeben haben?
Verschwinden wir passiv in der Versenkung, und sagt Gott:
‚Ihr Alten, geht aus dem Weg und setzt euch jetzt.
Warum setzt ihr euch nicht zur Ruhe?
Lasst doch die jungen Leute ran.‘“
Aber das ist absolut nicht richtig.
Aus Gottes Sicht kann die Stabübergabe ein Leben lang dauern.
Diese kurzen Momente, in denen ein Läufer mit aller Kraft läuft, sich nach vorne streckt, um den Stab zu übergeben, während der nächste bereits rennt, sie quasi im Tandem laufen und seine Hand nach dem Stab hinter sich greift und beide ihn festhalten …
… der Hintere stellt sicher, dass der Vordere ihn fest im Griff hat, während der Vordere versucht, ihn zu greifen und dabei auf seinen Lauf achtet, damit er durchstarten kann …
Für diese kurzen Momente, in denen das geschieht, werde ich wohl den Rest meines Lebens brauchen.
Es geht nicht darum: „Er ist jetzt übergeben. Ich muss das Feld räumen.“
Gott möchte nicht, dass irgendjemand das Feld räumt.
Der allerletzte Vers im Alten Testament, Maleachis Prophetie, die sich auf Johannes den Täufer und Jesus bezieht, dass sich die Herzen der Väter den Söhnen zuwenden werden und die Herzen der Kinder oder der Söhne sich den Vätern zuwenden werden … wörtlich steht dort, dass die Herzen der Väter sich mit den Kindern dem Herrn zuwenden werden, und nicht zu ihnen.
Das ist kein kleiner Versöhnungsvers, obwohl das vielleicht mitschwingt.
Ihre Herzen werden sich buchstäblich gemeinsam zum Herrn wenden.
Er handelt davon, dass Generationen auf den Herrn schauen und Gott gemeinsam dienen.
So möchte es Gott haben.

Schauen Sie sich jetzt bitte mit mir Apostelgeschichte, Kapitel 2 an.
Wir zitierten diese Stelle beim letzten Mal, aber ich möchte auf etwas Bestimmtes hinaus, das ich letztens nicht erwähnte.
Apostelgeschichte, Kapitel 2.
Es ist Pfingsten.
Petrus erklärt, was es bedeutet, dass alle in Sprachen reden.
Apostelgeschichte 2,16.

Apostelgeschichte 2,16-17
„sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist:
„Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben.“

Wie Sie sehen, wird der Geist auf alle Generationen gleichzeitig ausgegossen, und nicht:
„Söhne und Töchter, junge Männer, ihr erlebt Dinge mit dem Geist Gottes.
Ihr Alten, bitte geht aus dem Weg.
Ihr stört nur.“
Nein, alte Männer werden Visionen haben.
Mit anderen Worten, sie sind dabei und erleben die Ausgießung des Geistes.
Alles strebt einem Höhepunkt zu.
Schauen wir uns Vers 21 an.

Apostelgeschichte 2,21
„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.“

Das ist letztlich der Grund für die Ausgießung des Geistes Gottes und dafür, dass der Geist Gottes uns berührt, nämlich, dass Menschen zu Christus finden.
Und wenn es nicht dazu führt, sind wir irgendwo auf Abwege geraten.
Beachten Sie wiederum: Alle erfahren diese Ausgießung des Geistes gemeinsam.

Folgendes möchte ich Ihnen zeigen:
In Vers 17 nennt er drei spezielle Generationen:
„Und in den letzten Tagen werde ich meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben.“
Söhne und Töchter, junge Männer und dann werden die Alten genannt.
Drei konkrete Generationen.
Sie repräsentieren die drei Generationen, die in der heutigen Welt den größten Einfluss haben.
Die Söhne und Töchter stehen für die jüngste Generation, die so genannte Millenium-Generation, die 2-22 oder 23 Jahre alt sind.
Und dann die jungen Männer, die nächste Generation, die oft als Generation X bezeichnet wird, Mitte 20 bis Anfang 40.
Die alten Männer, die dritte und älteste Generation.
Sie umfasst die Babyboomer, die nach dem 2. Weltkrieg geboren wurden, und auch jene, die davor geboren wurden.

Sehen Sie, Gott ist nicht nur der Gott der früheren Generation und nicht nur der Gott der kommenden Generation.
Er ist der Gott der Generationen.
Er ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und zwar gleichzeitig.
Sein Geist berührt alle gleichermaßen und alle arbeiten zusammen.
Wissen Sie, eine Gemeinde der Generationen hat nicht nur einen Dienst an Jugendlichen und an Kindern, sondern ist eine Gemeinde, in der die Generationen gemeinsam arbeiten und dienen.
In einer Gemeinde der Generationen stellt Abraham Isaak Mittel zur Verfügung, setzt Isaak Jakob frei und ehrt Jakob Abraham.

Auch Johannes schreibt über diese drei Generationen.
Schauen Sie sich bitte mit mir 1. Johannes, Kapitel 2 an.
Wenn Sie sich noch nicht so gut mit der Bibel auskennen, es ist weit hinten, kurz vor der Offenbarung.
Wir warten, bis Sie soweit sind.
1. Johannes, Kapitel 2, Vers 12.
1. Johannes 2,12. „Ich schreib euch, Kinder …“
Sagen Sie: Kinder.

1. Johannes 2,12-14
„Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
Ich schreibe euch, ihr Väter (sagen Sie: Väter), weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer (sagen Sie: junge Männer), weil ihr den Bösen überwunden habt.
Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch, ihr jungen Männer, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.“

Kinder, junge Männer und Väter: drei konkrete Generationen, die gemeinsam Gott dienen, wachsen und die Anliegen des Reiches Gottes vorantreiben.
Wahrheit, Werte und Vision werden von Generation zu Generation weitergegeben, ohne die besonderen Gaben und Berufungen, die Gott jeder einzelnen Generation gab, zu vernachlässigen.

Es ist so gedacht, dass ich von der vorigen Generation lerne und all das, was ich von ihnen lerne und was Gott sie lehrte, in die besonderen Berufungen mit einfließen lasse, die Gott für meine Generation hat.
Und dann gebe ich all das an die nächste Generation weiter.
Wir fangen nicht in jeder Generation von vorne an.
Nun, ich habe es so gelernt.
Vergessen wir all jenes Zeug.
Wir haben neue Dinge.
Nein, all das wird mit einbezogen.
Wir nutzen es als Fundament und dann werden alle inspiriert und dienen Gott gemeinsam.

Folgende Aussage halte ich für wahr: Wenn all unsere Träume zu unseren Lebzeiten wahr werden können, dann sind unsere Träume viel zu klein und dann haben wir, denke ich, Gottes Herz nicht wirklich erfasst.
Wenn all unsere Träume zu unseren Lebzeiten wahr werden können, dann sind unsere Träume viel zu klein und unser Denken und unser Handeln ist nicht auf die Generationen ausgerichtet.

Wissen Sie, in 1. Samuel, 16 trauert Samuel über den Tod Sauls.
Saul wurde von Gott als König verworfen … Gelegenheiten wurden verspielt, Träume erfüllten sich nicht.
Diese Generation erfüllte Samuels Hoffnungen absolut nicht.
Und er trauert über Saul, und zwar, weil er ihn liebte.
Aber er trauert über verpasste Gelegenheiten, unerfüllte Träume und all das.
Gott platzt in seine Trauer hinein und fragt:
„Wie lange willst du über Saul trauern, da du siehst, dass ich ihn verworfen habe?
Steh auf, füll dein Horn mit Öl.
Geh zu dem Haus von Isai, denn unter seinen Söhnen habe ich mir einen zum König ersehen.“
Während Samuel über eine Generation trauert, die seine Träume und Hoffnungen nicht erfüllte, sucht Gott nach Möglichkeiten für die Zukunft.
Eine Generation verfehlte das Ziel, aber Gott bereitet Seine Helden vor.

Gottes Helden stehen immer bereit, Seine jungen Männer und Frauen, an Orten, wo niemand sie erwarten würde … jemand hütet Schafe draußen auf dem Feld … sitzt in einem ägyptischen Gefängnis und wird auf ein Gespräch mit dem Pharao und die Rettung der damaligen bekannten Welt vorbereitet … ist einer von vielen Flüchtlingen in Babylon, der Träume deuten, zum König von Babel reden, ihn beeinflussen, die Kultur und Nationen verändern wird.
Sie stehen in den Startlöchern, Gottes Helden stehen bereit.

Samuel, wie lange wirst du trauern?
Es gibt jemanden, den ich erwählt und vorbereitet habe.
Und ich denke, in vielerlei Hinsicht sind die Kinder unsere Davids.
Und ich denke, Gott hat ein paar Helden am Start, die Großes tun werden, und wir können die Welt prägen, indem wir sie prägen.

David Livingston saß allein in Afrika und schrieb Folgendes … Sie sollten David Livingstons Tagebuch lesen.
Ich habe es durchgelesen.
Es ist sehr inspirierend.
Er schrieb also Folgendes:
„Zukünftige Missionare werden nach jeder Predigt Bekehrungen erleben.
Mögen sie uns nicht vergessen, die in der Finsternis arbeiten, und nur den Hoffnungsschimmer haben, der vom Thron der Gnade ausgeht.
Wir arbeiten auf eine herrliche Zukunft hin, die wir zu erleben nicht bestimmt sind.“
Das ist die richtige Haltung.
Ich erlebe vielleicht nicht alles, werde aber dennoch die kommende Generation ausstatten und vorbereiten.
Ich bin bereit zu säen, damit die kommende Generation ernten kann.

Und nochmals, bitte hören Sie das:
Es geht nicht darum, passiv in der Versenkung zu verschwinden, während wir zusehen, wie die jüngere Generation großes für Gott tut, sondern darum, dass wir alle zugunsten der Ziele des Reiches Gottes zusammenarbeiten, von Gott gebraucht und heimgesucht werden.
Können Sie mir folgen?
Dennoch glaube ich, dass es einen Ruf von oben gibt, besonderes Augenmerk darauf zu legen, die Generation Jakobs auszurüsten, die Söhne, Töchter und Kinder, die Millenium-Generation, bis zum Alter von Anfang 20.

Wissen Sie, Johannes sprach unter der Leitung des Heiligen Geistes zu diesen drei Generationen:
„Ich schreib euch, Kinder; ich schreibe euch, ihr jungen Männer; ich schreibe euch, Väter.“
Aber wussten Sie, dass er die jungen Männer und die Väter im 1. Johannes nur hier in den Versen 12-14 erwähnt?
Aber er fährt fort und richtet den Löwenanteil seiner Unterweisung an die Generation, die er Kinder nennt, die jüngere Generation.
Er legt den Schwerpunkt auf sie.
Er nennt sie immer und immer und immer wieder, während er die jungen Männer und die Väter nur in diesen wenigen Versen nennt.
Schauen wir uns das an, dann werden Sie sehen, was ich meine.

1. Johannes 2,1

„Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.“

1. Johannes 2,18

„Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.“

1. Johannes 3,7

„Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist.“

1. Johannes 3,18

„Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!“

1. Johannes 4,4

„Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.“

Und dann …

1. Johannes 5,21

„Kinder, hütet euch vor den Götzen! Amen.“

Er spricht zu ihnen über Vergebung, Erkennen von Verführern, über Lebensführung, darüber, dass Liebe mehr als Worte ist, über Autorität in Christus und darüber, Gott in ihrem Leben immer alles zu unterstellen.
Die Betonung liegt auf dieser Generation.
Ich denke, das müssen wir verstehen.
Das steht nicht ohne Grund da.
Ich denke, wir müssen sie für das ausrüsten, wozu Gott speziell sie gerufen hat, um die Welt für Christus zu erreichen, zu evangelisieren, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen… sie für die Politik zurüsten, die Wirtschaft, Finanzen, Kunst, Wissenschaft, Sport etc. etc.

Wissen Sie, diese junge Generation ist anders.
Sie sind anders als die anderen.
Sie sind anders als jede andere Generation.
Die Generation X ist es, die jetzt den Bereich Technologie prägt.
Ihnen ist es sehr wichtig, Zeit miteinander zu verbringen … Gemeinschaft ist der Generation X sehr wichtig …das sind diejenigen von Mitte 20 bis Anfang 40 …
enge Gemeinschaft, Kommunikation und Beziehungspflege … ihre Lieblingssendung ist „Freunde“.
Es ist so wichtig für Freunde, zusammenzukommen, zu reden und ihre Beziehung zu vertiefen und zu stärken.
Wissen Sie, dieser Millenium-Generation ist Gemeinschaft auch wichtig.
Aber sie treffen sich nicht nur, um ihre Beziehungen zu vertiefen und zu stärken.
Sie treffen sich und sprechen über Projekte.
Sie sind viel gesellschaftlicher orientiert als andere Generationen.
Autoritäten gegenüber sind sie weit weniger zynisch als frühere Generationen.
Im Gegensatz zu meiner sehr individualistischen Generation ist ihnen der Teamgedanke viel vertrauter.
Sie glauben an Teams, weil sie wissen, dass sie gemeinsam etwas tun können, was sie allein nie erreichen würden.
Und deshalb verstehen sie, dass Teams auch Leiter brauchen.
Ich denke, wir können die Welt durch solche Leiter verändern, wenn wir in sie investieren.

Wiederum spüre ich einen Ruf von oben und sage:
„Gott, wir werden diese Generation nicht verlieren.“
Das wird nicht passieren.
Ich weiß, dass momentan die Babyboomer, die Älteren, und die Generation X in der Welt den größten Einfluss haben, aber ich bin überzeugt, dass diese junge Generation im Handumdrehen den größten Einfluss auf diesem Planeten ausüben wird.
Das wird schneller geschehen als bei jeder anderen Generation.
Wir dürfen hierbei nicht versagen, Gemeinde!
In diesem Bereich dürfen wir nicht versagen.

Ich möchte über ein paar Dinge sprechen, über Pflichten.
Ihr jungen Leute, dies sind ein paar Dinge, die wir von euch erwarten und die Gott von euch erwartet.
Gut, Punkt eins: Wir erwarten, dass ihr die ältere Generation ehrt.
Das allererste Gebot mit einer Verheißung in den Zehn Geboten, 5. Mose 5:16, lautet:
Ehre deinen Vater und deine Mutter.
Der Herr, euer Gott, hat gesagt, dass ihr lange leben und Wohlergehen erleben werdet.
Jesus zitierte das.
Jesus bestätigte es.
Wir finden das auch in den Briefen.
Aber es geht nicht nur darum, biologische Eltern zu ehren.
Hier geht es um ein Prinzip, das auch in 3. Mose 19 steht, dass wir uns vor Grauhaarigen erheben und ältere Menschen ehren sollen.
Das Herz, das sagt: „Ich werde die ältere Generation ehren.“, setzt Gottes Segen frei.
Interessanterweise bedeutet das hebräische Wort, das hier ausdrückt, dass wir Vater und Mutter ehren sollen, wir sollen sie schätzen, würdigen und ehren.
Nicht weniger interessant ist, dass das hebräische Wort für ehren auch wichtig nehmen bedeutet … wichtig nehmen.
Mit anderen Worten, ihr jungen Leute solltet intensiv über unser Beispiel und unsere Worte nachdenken.
Nehmt unsere Sicht des Lebens und unsere Worte wichtig.
Ob wir versuchen Wegweisung, Korrektur, Ermutigung oder einfach Trost weiterzugeben, Worte der älteren Generation leicht zu nehmen, bedeutet sie zu entehren.

Wissen Sie, wenn leibliche Kinder zu Teenagern werden, werden ihre Eltern, die ihre Mentoren und ihre Trainer waren, plötzlich die dümmsten Menschen der Welt.
Ich denke Mark Twain machte etwa folgende Aussage:
„Als ich sechzehn war, war mein Vater der dümmste Mensch auf der ganzen Welt.“
Dann sagte er: „Ich war erstaunt, wie viel mein Vater bis zu meinem 25. Lebensjahr dazugelernt hatte.“
Leider gibt es manchmal Entsprechungen in geistlichen Dingen.
Jungen Menschen werden bestimmte Dinge klar und plötzlich hören sie auf nichts und niemanden mehr.
Aber das ist so wichtig.
Gott möchte, dass ihr die ältere Generation ehrt.
Abraham stattet Isaak mit den nötigen Mitteln aus, Isaak setzt Jakob frei und Jakob ehrt und respektiert Abraham.
Es wird dir gut gehen.
Ich sage dir, es wird dir gut gehen.
Wenn du keine Ehre erweist, wird es dir allerdings nicht gut gehen.
Es wird dir gut gehen und du wirst ein langes irdisches Leben haben, lautet Gottes entsprechende Verheißung.

Ich will jetzt kurz hintereinander ein paar Verse aus den Sprüchen zitieren, die Gottes Herz und die Wichtigkeit, auf den Rat der Älteren zu hören, wiedergeben.

Sprüche 1,8: „Mein Sohn, gehorche der Zucht deines Vaters und verlass nicht das Gebot deiner Mutter.“

Sprüche 4,1: „Hört, meine Söhne, die Mahnung eures Vaters; merkt auf, dass ihr lernt und klug werdet!“

Sprüche 13,1: „Ein weiser Sohn lässt sich vom Vater zurechtweisen, aber ein Spötter hört nicht auf Zurechtweisung.“

Sprüche 23,22: „Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist!“

So viel zum Thema ehren.

Zweitens erwarten wir von euch, dass ihr die Wahrheit umsetzt, die ihr hört, und nicht nur gute Zuhörer, sondern Täter seid.
Johannes sagt:
„Ihr Kinder, ich schrieb euch, weil …“, und dann unterweist er sie und betont bestimmte Dinge.
Schauen Sie, was er im nächsten Brief sagt, dem 2. Johannesbrief.
Er hat nur ein Kapitel. Wir lesen Vers 4.

2. Johannes 4
„Ich habe mich sehr gefreut, unter deinen Kindern solche zu finden, die in der Wahrheit leben, gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.“

Ich freute mich nicht, weil deine Kinder die Wahrheit gehört haben, sondern weil sie in ihr leben.
Das bedeutet, sie haben sie umgesetzt.
Sie muss von den Ohren in die Füße übergehen.
Sehen Sie sich 3. Johannes, Vers 4 an.

3. Johannes 4
„Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit leben.“

Sie hören die Wahrheit nicht nur, stimmen ihr nicht nur zu, sondern leben darin.

Ehre erweisen ist extrem wichtig, so dass Abraham Isaak Mittel zur Verfügung stellt, Isaak Jakob freisetzt und Isaak Abraham ehrt.
Wenn die Jüngeren die Älteren ehren und würdigen, geschieht etwas, was Gott anzieht.
Ich möchte die jungen Menschen, die mir jetzt zuhören, ermutigen, jene, die älter als Sie sind, in hohem Maß zu schätzen und zu ehren, selbst wenn sie noch nicht so lange im Herrn und geistlich nicht so reif sind, wie Sie selbst.
Sie haben einiges durch Zufall gelernt, was Sie bis jetzt trotz großer Mühe nicht begriffen haben und Sie müssen sie achten und wertschätzen.
Gott wird Sie dafür segnen.
In der Gemeinde soll die ältere Generation dazu beitragen, die jüngere Generation zu prägen und zuzurüsten.
Aber ihr jungen Leute, wir müssen die ältere Generation schätzen und ehren und dürfen nicht folgende Haltung im Herzen haben:
„Aus dem Weg! Wir können das sowieso besser.
Ihr seid uralt und altmodisch.“
Das können wir uns nicht erlauben.
Sie kennen Prinzipien und Wahrheiten, die sie in unsere Herzen legen müssen, und unsere Herzen müssen bereit sein, sie zu empfangen.
Seien Sie nächste Woche wieder dabei.
Das war noch nicht alles.

 

Wir sind mitten in der Serie „Von Generation zu Generation“. Wir steigen in eine Botschaft ein, in der ich über drei spezielle Generationen spreche, von denen Gott sagt, dass Er Seinen Geist auf sie ausgießen wird. Wenn wir davon sprechen, den Stab weiterzugeben, heißt das nicht: „Gut, ihr Alten, aus dem Weg, jetzt sind die Jungen dran.“ Nein, Gott gießt Seinen Geist auf die alten Männer, die jungen Männer und die Kinder gleichzeitig aus. Drei Generationen wirken gemeinsam als Gespann unter der Salbung des Geistes Gottes. Freund, ich sage Ihnen, ich bin von dieser Botschaft so begeistert. Wenn Menschen sie verstehen würden… wenn jeder Gemeindeleiter sie nur verstünde. Nehmen Sie Ihre Bibel. Wir kommen jetzt zum Wort und ich möchte Sie gleich ermutigen. Sie sollten die ganze Serie bestellen, denn mindestens eine Botschaft wird nicht im Fernsehen ausgestrahlt werden, ist aber hier enthalten. Geben Sie die Serie Ihrem Pastor und den Leitern Ihrer Gemeinde.

Ich glaube, sie wird ein Segen sein. Kommen wir jetzt zum Wort.

Wissen Sie, diese junge Generation ist anders. Sie sind anders als die anderen. Sie sind anders als jede andere Generation. Die Generation X ist es, die jetzt den Bereich Technologie prägt. Ihnen ist es sehr wichtig, Zeit miteinander zu verbringen… Gemeinschaft ist der Generation X sehr wichtig…das sind diejenigen von Mitte 20 bis Anfang 40… enge Gemeinschaft, Kommunikation und Beziehungspflege… ihre Lieblingssendung ist „Freunde“.

Es ist so wichtig für Freunde, zusammen zu kommen, zu reden und ihre Beziehung zu vertiefen und zu stärken. Wissen Sie, dieser Millenium-Generation ist Gemeinschaft auch wichtig. Aber sie treffen sich nicht nur, um ihre Beziehungen zu vertiefen und zu stärken. Sie treffen sich und sprechen über Projekte. Sie sind viel gesellschaftlicher orientiert als andere Generationen. Autoritäten gegenüber sind sie weit weniger zynisch als frühere Generationen. Im Gegensatz zu meiner sehr individualistischen Generation ist ihnen der Teamgedanke viel vertrauter. Sie glauben an Teams, weil sie wissen, dass sie gemeinsam etwas tun können, was sie allein nie erreichen würden. Und deshalb verstehen sie, dass Teams auch Leiter brauchen. Ich denke, wir können die Welt durch solche Leiter verändern, wenn wir in sie investieren.
Wiederum spüre ich einen Ruf von oben und sage: „Gott, wir werden diese Generation nicht verlieren.“

Das wird nicht passieren. Ich weiß, dass momentan die Babyboomer, die Älteren, und die Generation X in der Welt den größten Einfluss haben, aber ich bin überzeugt, dass diese junge Generation im Handumdrehen den größten Einfluss auf diesem Planeten ausüben wird. Das wird schneller geschehen als bei jeder anderen Generation. Wir dürfen hierbei nicht versagen, Gemeinde!In diesem Bereich dürfen wir nicht versagen.
Ich möchte über ein paar Dinge sprechen, über Pflichten. Ihr jungen Leute, dies sind ein paar Dinge, die wir von euch erwarten und die Gott von euch erwartet. Gut, Punkt eins: Wir erwarten, dass ihr die ältere Generation ehrt.

Das allererste Gebot mit einer Verheißung in den Zehn Geboten, 5. Mose 5:16, lautet: Ehre deinen Vater und deine Mutter. Der Herr, euer Gott, hat gesagt, dass ihr lange leben und Wohlergehen erleben werdet. Jesus zitierte das. Jesus bestätigte es. Wir finden das auch in den Briefen. Aber es geht nicht nur darum, biologische Eltern zu ehren. Hier geht es um ein Prinzip, das auch in 3. Mose 19 steht, dass wir uns vor Grauhaarigen erheben und ältere Menschen ehren sollen. Das Herz, das sagt: „Ich werde die ältere Generation ehren.“, setzt Gottes Segen frei. Interessanterweise bedeutet das hebräische Wort, das hier ausdrückt, dass wir Vater und Mutter ehren sollen, wir sollen sie schätzen, würdigen und ehren. Nicht weniger interessant ist, dass das hebräische Wort für ehren auch wichtig nehmen bedeutet… wichtig nehmen. Mit anderen Worten, ihr jungen Leute solltet intensiv über unser Beispiel und unsere Worte nachdenken. Nehmt unsere Sicht des Lebens und unsere Worte wichtig.Ob wir versuchen Wegweisung, Korrektur, Ermutigung oder einfach Trost weiterzugeben, Worte der älteren Generation leicht zu nehmen, bedeutet sie zu entehren.

Wissen Sie, wenn leibliche Kinder zu Teenagern werden, werden ihre Eltern, die ihre Mentoren und ihre Trainer waren, plötzlich die dümmsten Menschen der Welt. Ich denke, Mark Twain machte etwa folgende Aussage: „Als ich sechzehn war, war mein Vater der dümmste Mensch auf der ganzen Welt.“Dann sagte er: „Ich war erstaunt, wie viel mein Vater bis zu meinem 25. Lebensjahr dazugelernt hatte.“

Leider gibt es manchmal Entsprechungen in geistlichen Dingen. Jungen Menschen werden bestimmte Dinge klar und plötzlich hören sie auf nichts und niemanden mehr. Aber das ist so wichtig.Gott möchte, dass ihr die ältere Generation ehrt. Abraham stattet Isaak mit den nötigen Mitteln aus, Isaak setzt Jakob frei und Jakob ehrt und respektiert Abraham. Es wird dir gut gehen. Ich sage dir, es wird dir gut gehen. Wenn du keine Ehre erweist, wird es dir allerdings nicht gut gehen. Es wird dir gut gehen und du wirst ein langes irdisches Leben haben, lautet Gottes entsprechende Verheißung.

Ich will jetzt kurz hintereinander ein paar Verse aus den Sprüchen zitieren, die Gottes Herz und die Wichtigkeit, auf den Rat der Älteren zu hören, wiedergeben.

Sprüche 1:8 „Mein Sohn, gehorche der Zucht deines Vaters und verlass nicht das Gebot deiner Mutter.“

Sprüche 4:1„Hört, meine Söhne, die Mahnung eures Vaters; merkt auf, dass ihr lernt und klug werdet!“

Sprüche 13:1„Ein weiser Sohn lässt sich vom Vater zurechtweisen, aber ein Spötter hört nicht auf Zurechtweisung.“

Sprüche 23:22„Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist!“

So viel zum Thema ehren.

Zweitens erwarten wir von euch, dass ihr die Wahrheit umsetzt, die ihr hört, und nicht nur gute Zuhörer, sondern Täter seid. Johannes sagt: „Ihr Kinder, ich schrieb euch, weil…“, und dann unterweist er sie und betont bestimmte Dinge. Schauen Sie, was er im nächsten Brief sagt, dem 2. Johannesbrief. Er hat nur ein Kapitel. Wir lesen Vers 4.

2. Johannes 4„Ich habe mich sehr gefreut, unter deinen Kindern solche zu finden, die in der Wahrheit leben, gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.“

Ich freute mich nicht, weil deine Kinder die Wahrheit gehört haben, sondern weil sie in ihr leben.Das bedeutet, sie haben sie umgesetzt. Sie muss von den Ohren in die Füße übergehen. Sehen Sie sich 3. Johannes, Vers 4 an.

3. Johannes 4„Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit leben.“

Sie hören die Wahrheit nicht nur, stimmen ihr nicht nur zu, sondern leben darin.

Als ich errettet wurde, besuchte ich eine kleine Pfingstgemeinde, in die ich nicht wirklich hineinpasste.Die meisten sprachen nicht mit mir. Die es doch taten, sagten meist: „Sagt die Bibel nicht, es ist eine Schande, wenn Männer lange Haare haben?“, und gingen dann weg. Das sagten sie anstelle von: „Hallo, ich heiße soundso.“ Sie nannten nie die darauf folgenden Worte aus der Bibel: „… aber das ist in unseren Gemeinden nicht üblich.“ Das sagten sie nie! Sie hatten nur etwas gegen mein langes Haar. Es gab wenige, die mir gegenüber freundlich waren, doch die meisten mieden mich. Aber ich ging hin, weil ich den Herrn liebte und Hunger nach Gott hatte. Ich wohnte über einer Bar in einer kleinen Einzimmerwohnung. Einmal kniete ich dort, las in meiner Bibel und betete: „Herr, ich will Dir noch näher sein. Was kann ich tun, um Dir näher zu sein?“ Ich spürte, dass der Herr meinem Herzen zuflüsterte: „Lass dich taufen.“ Es ist sowieso ein Gebot für die Gläubigen, das alte Leben in der Wassertaufe zu begraben und das Auftauchen aus dem Wasser symbolisiert meine Identifikation mit Christi Auferstehung. Ich sage damit der Welt, meiner Familie, meinen Freunden, dem Teufel, Gott und den Engeln, dass mein altes Leben begraben ist und dass mein neues Leben in Christus ist. Es ist sehr wichtig, das zu tun. Aber das hatte ich noch nicht in der Bibel gelesen. Ich hatte nur in meinem Herzen den Eindruck, der Herr würde sagen: „Lass dich taufen.“ Um 22 Uhr klemme ich mir ein Handtuch unter den Arm und gehe die Treppe hinunter, vorbei an der Bar, wo viele aus- und eingehen, laufe zur Telefonzelle gegenüber, schlage die Nummer des Pastors im Telefonbuch nach und rufe ihn an, denn ich erinnerte mich daran, dass er in einer Predigt sagte: „Du musst dich taufen lassen. Wenn du getauft werden willst, sei es tags oder nachts, werden wir dich taufen.“ Ich wusste nicht, dass er nur am Predigen war, als er das sagte. Also rufe ich ihn um 22 Uhr an. „Hallo, ich möchte mich taufen lassen!“ Er fragte: „Wer bist du?“ Ich sagte: „Ich heiße Bayless. Ich bin der in der Gemeinde mit den langen Haaren.“ Ich wusste, das würde reichen, da ich der einzige Mann mit langen Haaren in der Gemeinde war. Und ich sagte: „Ich möchte getauft werden. Ich bin bereit!“ Er sagte: „Nun, komm am Sonntag.“ Es war Freitagabend. Ich war völlig fertig. Ich sagte: „In Ordnung.“ Ich kam Sonntag hin und es war kein Wasser im Becken und nichts. Nach dem Gottesdienst sagte ich: „Pastor, da bin ich. Ich habe mein Handtuch dabei und bin bereit, getauft zu werden.“ Er sagt: „Kannst du in ein paar Tagen kommen?“ Ich sagte: „Nein!“ Ich weigerte mich, die Gemeinde zu verlassen, bevor sie das Becken gefüllt und mich getauft hatten. Ich musste sie zwingen, mich zu taufen. Aber… hört das, ihr jungen Leute: Wir predigen hier nicht nur, okay? Wir erwarten, dass ihr das umsetzt, was ihr hört. Wir werden nicht sagen: „Nun, das war nicht ernst gemeint.“ Wir erwarten etwas.

Und das Dritte: Wir erwarten, dass ihr uns in den Schatten stellt und erfolgreicher seid als wir. Wir erwarten, dass ihr dort startet, wo wir sind und dann weitergeht. Lasst mich bitte 5. Mose 30:5 zitieren:
„Und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es in Besitz nehmen. Und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher werden lassen als deine Väter.“

Ihr werdet alles besitzen, was eure Väter hatten und dann wird Gott euch weiterführen. Ihr jungen Leute, das erwarten wir von euch! Wir möchten, dass ihr mehr erreicht als wir jemals erreichten. Ihr habt den Vorteil, aus unseren Erfahrungen und unseren Fehlern lernen zu können. Ihr habt wirklich nicht die Zeit, all unsere Fehler zu wiederholen. Ihr müsst nicht bei null anfangen. Wir möchten nicht, dass ihr bei null anfangt. Bitte stellt euch doch auf unsere Schultern. Wir möchten euch alles weitergeben, was wir gelernt haben und zugeben, dass es vieles gibt, was wir nicht gelernt haben.Wir vertrauen Gott, dass Er euch viel weiter führt als wir je gingen. Aber wir erwarten, dass ihr das schafft. Das wird nicht klappen, wenn ihr völlig von vorne anfangt. Ihr müsst auf die ältere Generation hören und sie ehren, dann könnt ihr sie überholen.

Jetzt ein paar Warnungen an die ältere Generation, in Ordnung? Seid ihr soweit? Nummer eins: Werdet nicht neidisch, wenn eure geistlichen Kinder erfolgreicher sind als ihr selbst. In 1. Mose 37 tadelte Jakob seinen Sohn wegen des Traumes und sagte: „Sollen deine Mutter und ich und deine Brüder wirklich kommen und uns vor dir zur Erde neigen?“ Er schreckte zunächst vor dem Gedanken zurück, dass sein Sohn ihn tatsächlich übertreffen könnte. Aber er verwarf es nicht gänzlich. Die Bibel sagt, er bewahrte das Wort.

Ich denke, das ist eine Haltung, vor der wir uns alle hüten müssen, denn im Leben passiert es oft, dass Menschen einen lieben und anfeuern, bis man anfängt, Erfolg zu haben. Manchmal ändert sich dann ihre Haltung. Wir müssen uns entscheiden, dieser stolzen Neigung unseres Fleisches nicht nachzugeben und sie wirklich anzufeuern, ohne neidisch zu werden, wenn sie Erfolg haben und uns übertreffen.

Ich erinnere mich an einen Gottesdienst, wo ein Pastor war, ein älterer Pastor, der Mentor eines jungen Mannes war. Der junge Mann war sozusagen seine rechte Hand. Und während des Gottesdienstes, ich weiß nicht, wie er darauf kam, sagte er: „Soundso…“ und er nannte den jungen Mann „wird eines Tages eine eigene Gemeinde gründen und sie wird, dank der Gnade Gottes, vielleicht so groß wie unsere werden und vielleicht sogar größer.“ Er war so dankbar und hörte gar nicht mehr auf, davon zu sprechen. Und ich dachte: „Das ist wirklich stark!“ Und der junge Mann gründete später wirklich eine Gemeinde. Und wissen Sie was? Sie wuchs schnell und wurde so groß wie die Gemeinde seines Mentors und Vaters. Sie wurde sogar größer. Sie wurde fünfzig Mal so groß innerhalb weniger Jahre. Und statt ihn weiterhin anzufeuern, zu beraten und zu fördern, zog sich der Mann zurück. Er fühlte sich bedroht und wollte mit ihm nichts mehr zu tun haben. Das war sehr traurig mit anzusehen. Der Trainer sollte nicht böse werden, wenn sein Team den ersten Platz belegt. Das beweist ja nur, dass wir es richtig gemacht haben, selbst wenn sie den Rekord der Mannschaft brechen, in der wir vor Jahren spielten. Aber die Tatsache, dass sie erfolgreich sind und zwar erfolgreicher als wir selbst, beweist, dass wir unsere Aufgabe erfüllt haben.

Ich habe Harrisson Golfspielen beigebracht, als er… ich denke, er fing an zu spielen, als er ungefähr fünfzehn war. Manchmal nahm ich auch seinen Bruder Spencer mit auf den Golfplatz. Es war einfach nicht sein Ding. Er hat andere Interessen und wir haben unseren Spaß bei anderen Aktivitäten. Aber Harrisson und ich spielen nach wie vor von Zeit zu Zeit Golf. Ich versuchte ihm alles beizubringen, was ich wusste, und dann nahm er zusätzlich Unterricht. In der ersten Zeit konnte ich ihn locker vernichtend schlagen, aber als er gut sechzehn Jahre alt war, konnte ich ihn nicht mehr besiegen.Und auch jetzt noch… ich muss es Ihnen sagen, weil ich Offenheit und Transparenz für sehr wichtig halte… unsere letzten beiden Spiele habe ich gewonnen. Aber Tatsache ist, dass ich bei den letzten beiden Spielen wohl meinen besten und er seinen schlechtesten Tag haben musste, um gewinnen zu können. So ist das eben. Ich kann mich nicht mehr erinnern, gegen ihn gewonnen zu haben… aber wenn er einen Ball 270 Meter weit über das Grün drischt, sage ich: „Das ist mein Junge!“ Wenn der Ball dann einen Meter neben dem Loch landet, sage ich: „Das ist mein Junge!“ und nicht „Was machst du denn da?“.

Und als geistliche Väter und Mütter müssen wir über den Erfolg derer, denen wir vorstehen, wirklich jubeln und müssen unser Herz bewahren. Es gibt nämlich Menschen, die nichts anderes tun als ihr kleines Territorium zu bewachen, um, wenn es ihnen jemand streitig macht, denjenigen zu vertreiben, selbst wenn es die eigenen Kinder sind. Sie werden im Leben erfolgreich sein, wenn Sie lernen, alles weiterzugeben, was Sie haben und andere zu befähigen, sie selbst zu überholen.

Gut, einen Gedanken möchte ich noch weitergeben. Als Teil der älteren Generation müssen wir uns bemühen, die Kinder nicht nach dem Äußeren zu beurteilen und ihr Potential in Gott nicht zu unterschätzen. Die Erfahrung der vergangenen fast dreieinhalb Jahrzehnte hat mich gelehrt, dass Gott dazu neigt, Außenseiter zu gebrauchen. Gott scheint Freude daran zu haben, Menschen zu gebrauchen, denen niemand Erfolg zutraut. Es ist einfach erstaunlich!

Wissen Sie, als Gott Samuel zu Isais Familie sandte, sagte Er: „Ich habe einen deiner Söhne zum König erwählt.“ Er lässt alle seine Söhne an ihm vorübergehen. Der erste Sohn, Eliab, ist groß, attraktiv und stark und Samuel dachte bei sich: „Der Gesalbte des Herrn steht vor mir.“ Gott sagt Samuel in diesem Moment Folgendes. 1. Samuel 16:7, achten Sie darauf: „Sieh nicht auf sein Aussehen und auf seinen hohen Wuchs! Denn ich habe ihn verworfen. Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der Herr sieht auf das Herz.“

Das ist wahr. Gott sieht das Innere. Und manche junge Menschen, besonders in diesem Alter, durchlaufen eine Phase der Unbeholfenheit, in der sie extrem viele verschiedene Dinge gleichzeitig erleben und Sie denken: „O Gott, bitte! Das untergräbt meine Hoffnung auf die Zukunft.“ Hören Sie: Wir dürfen sie nicht nach dem Äußeren beurteilen!

Als ich anfing, die besagte Gemeinde zu besuchen, sprachen die meisten wirklich nicht mit mir.Ich denke, es lag daran, dass sie Angst vor mir hatten aufgrund meines Aussehens. Ich war so anders als sie. Es ist wie der Unterschied zwischen Ozzie und Harriett und Ozzie Osborn. Es gab irgendwie eine Verbindung, aber sie war schwer auszumachen. Ein paar Leute waren nett zu mir und ich dachte: „Ihr sprecht mit mir, ich folge euch überallhin! Ihr seid nett zu mir!“ Sie versuchten in mich zu investieren, beteten mit mir und dergleichen. Und einer der führenden Christen aus der Gegend besuchte dieselbe Gemeinde, war aber im ganzen Tal bekannt, weil er Leiter einer bestimmten christlichen Organisation war… er war sehr, sehr bekannt… nahm sie beiseite und sagte: „Nur ein weiser Rat von mir: Verschwendet eure Zeit nicht mit diesem Typ. Aus dem wird nie etwas.“ Und dann erwähnte er einen Freund von mir, den ich einmal zur Gemeinde mitbrachte. Er ging mitten im Gottesdienst raus. Er sagte: „Wenn ihr in jemanden investieren wollt, der wirklich Potential hat, dann verbringt Zeit mit seinem Freund, den er mitbrachte. Denn ich sage euch, mit dem hat der Herr Großes vor.“ Nun, für den Freund, den ich mitbrachte, bete ich seit 34 Jahren. Er ist noch nicht errettet, aber ich bete immer noch oft für ihn wie auch in den vergangenen 34 Jahren. Wenn Sie mich damals gesehen hätten, hätten Sie vielleicht genauso gedacht: Dieser Typ hat kein Potential. Aber Gott betrachtet die Sache nicht von außen. Er hat eine andere Sicht.

Als ich zur Bibelschule ging, freundete ich mich mit einem Ehepaar an, die offenbar früher Hippies waren. Man merkte es ihnen einfach noch an. Wir verstanden uns prächtig. Wir erlebten in der Vergangenheit viele ähnliche Dinge. Ich weiß noch, wir waren in meiner Wohnung und erzählten uns alte Geschichten und sprachen über die Drogen, die wir früher nahmen. Sie nahmen dieselben organischen Drogen, die auch ich früher nahm. Sie lebten in der Nähe eines Waldes in einem bestimmten Staat. Sie nahmen früher all diese organischen Drogen und tanzten dann nackt durch den Wald. Das Bild passt so richtig in die Gemeinde, stimmt’s? Zwei Leute sind high von organischen Drogen und tanzen den ganzen Nachmittag nackt im Wald herum. Nach der Bibelschule zogen sie eine Zeit lang in ein Land in Mittelamerika und hatten großen Einfluss auf die Familie des Präsidenten.Die Frau des Präsidenten wurde durch sie erfüllt vom Heiligen Geist, sie dienten den einflussreichsten Menschen des Landes, dienten den führenden Generälen der Armee. Wir sprechen hier von den tanzenden Waldfeen!

Bitte schauen Sie sich mit mir einen Bibelvers an. 1. Korinther, Kapitel 1. 1. Korinther 1:27… zwei meiner Lieblingsworte in der Bibel: Gott aber.

1. Korinther 1:27-29„Gott aber erwählte das Törichte der Welt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache. Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichtemache, dass sich vor Gott kein Fleisch rühme.“

Denken Sie an die Jünger, die Jesus erwählte… Zöllner, Fischer. Er erwählte nicht die Elite der Gesellschaft. Er hatte ein untrügliches Urteilsvermögen und Er schaute nicht auf die äußere Erscheinung. Ich könnte noch weitaus mehr sagen. Ich bin jedenfalls entschlossen, selbst wenn wir mehr stolpern als gehen würden und kein Modell vor Augen hätten, wie wir in diese Generation in richtiger Weise investieren könnten, Gott würde uns helfen und wir würden es schaffen. Und ich möchte, dass Sie mitmachen, denn mein Herz und meine Seele sind von dem Gefühl erfüllt, dass Gott das möchte. Wir wollen nicht so sein, wie die Generation Josuas in der Bibel dargestellt wird. Wir lasen es vorige Woche. Ein großartiger Leiter, ein großer Mann Gottes, der Großes für Gott tat, aber die Bibel sagt, als Josua starb und als alle Leiter und Älteste seiner Generation starben, stand nach ihm eine Generation auf, die den Herrn nicht kannte, den Gott ihrer Väter verließ und Götzen diente.Wir werden diese Generation nicht verlieren. Das werden wir nicht! Bestimmt nicht! Wir werden gemeinsam Gott dienen, in Jesu Namen.

Ich glaube wirklich, dass die jetzige Serie enorm wichtig ist. Ich weiß nicht, wie das passiert ist, aber während die Aufnahmen zu dieser kleinen Sendung entstehen und ich mit Ihnen spreche, bin ich bereits 55 Jahre alt. Ich gehöre nicht mehr zu der wirklich jungen Generation, obwohl ich noch in vielen Bereichen wie ein junger Mensch denke und handle. Das sagen mir manche jedenfalls.Ich weiß, dass wir älteren Menschen zur Routine neigen und dazu, Veränderung zu hassen, aber Veränderung darf nie aufhören. Obwohl sich die Botschaft nicht ändert, so verändert sich manchmal die Art der Verkündigung. Technologie, die Gesellschaft und die Kultur verändern sich. Wir können die Wahrheit bringen, aber sie kann derart altmodisch verpackt sein, dass wir der jungen Generation einfach nicht vermitteln können, worum es uns geht. Ich denke, was ich wirklich meine, ist, dass wir von den jungen Leuten lernen müssen. Sicher müssen die jungen Leute uns ehren und respektieren und von uns lernen. Niemand kann ihnen mehr beibringen, aber wissen Sie was? Auch sie können uns ein paar Dinge beibringen und wir müssen ein offenes Herz haben, das zuhört.

Pastoren, hören Sie das: Hören Sie auf einige junge Leute in Ihrer Gemeinde. Sie wissen, wie man andere junge Menschen erreicht. Wir meinen manchmal, wir wüssten es, aber das stimmt nicht.Die Musik, die ich mag und die ich stark finde, mögen die heutigen Jugendlichen nicht und ich mag ihre Musik nicht. Ein Großteil der Musik in unserer Gemeinde spricht mich nicht an und ist nicht auf mich ausgerichtet. Wenn wir die Musik machen würden, die mir gefällt, würden die Jüngeren und die Älteren sie nicht mögen. Wir versuchen, einen Stil zu finden, der jeden anspricht. Diese Botschaft ist für die Alten, diese Botschaft ist für die Jungen und diese Botschaft ist für alle dazwischen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, einer sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahezubringen.Jeder, auch Sie selbst, kann dazu wesentlich beitragen. Wenn ich zu Ihnen nach Hause kommen, mit Ihnen am Tisch sitzen und Sie bei einer Tasse Tee bei der Hand nehmen und mit Ihnen über diese Dinge sprechen könnte, würde ich das tun. Aber dies ist die beste Alternative dazu. Ich bete, dass Sie mein Herz hören können. Lassen Sie uns alle Generationen erreichen, in Jesu Namen.

 

Worte an die Älteren und an die Jüngeren / Teil 1 02.10.2010

Willkommen zur heutigen Sendung, Freund. Unsere momentane Serie ist von größter Bedeutung Sie heißt: „Von Generation zu Generation“. Ich halte sie für eine der bedeutendsten Serien, die ich in unserer Gemeinde jemals gebracht habe. Solche Dinge sage ich nicht leichtfertig. In dieser Botschaft sprach ich junge und alte Menschen an und stellte ihnen Fragen wie zum Beispiel: „Warum soll ich mich darauf einlassen? Was bedeutet das konkret? Was wird mich das persönlich kosten?“ Ich denke, diese Botschaft wird Ihnen gefallen.

Wir sprechen über die Generationen. Das ist keine Kleinigkeit. Ich möchte wirklich, dass das in die DNA, in den Blutkreislauf der ganzen Gemeinde übergeht, weil es so wichtig ist. Wir sprachen darüber, dass der Stab von einer zur anderen Generation weitergegeben wird. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Generation, die den Stab weitergibt, sich zur Ruhe setzt und still in der Versenkung verschwindet, während die junge Generation große Taten vollbringt und Abenteuer erlebt. Es ist etwas, das wir alle gemeinsam tun. Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, alle drei Generationen arbeiten gleichzeitig für Gottes Reich zusammen. Darüber sprachen wir in den vergangenen Wochen. Heute habe ich nur ein paar kürzere Beiträge… eine recht einfache Botschaft… ein paar Worte richte ich an die ältere Generation und dann ein paar an die jüngere.

Vergangene Woche sprachen wir darüber, dass Gott sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, von drei speziellen Generationen spricht. Im 1. Johannes werden sie als Kinder, junge Männer und Väter oder alte Männer bezeichnet. In der Apostelgeschichte steht: „Ich werde meinen Geist auf eure Söhne und Töchter, auf die jungen und die alten Männer ausgießen.“

Drei Generationen, Abraham, Isaak und Jakob, erleben die Ausgießung des Geistes und arbeiten zusammen. Die Stabübergabe geschieht nicht in einem Augenblick, sondern dauert ein ganzes Leben. Der Einfachheit halber verzichten wir heute darauf, alle drei Generationen anzusprechen und wenden uns nur an die Jüngeren und die Älteren. Ohnehin gibt es keine definitiven Altersgrenzen von diesem bis zu jenem Alter. Sie gehen ineinander über. Die Prinzipien können Sie anwenden, egal wie alt Sie sind.

Ein paar Worte an die Älteren. Seid Ihr bereit, Ihr Älteren? Manche sind sich nicht ganz sicher, aber ich fange jetzt dennoch an. Warum sollten Sie sich darauf einlassen? Die erste Frage: Wenn Sie der älteren Generation angehören, warum sollten Sie sich darauf einlassen und sich engagieren? Was hat das Anliegen der Stabübergabe, der Berührung, Ausrüstung und Freisetzung der jungen Generation mit Ihnen zu tun?

Erstens, weil Gott dahinter steht. Ich versichere Ihnen, Gott selbst will das. Dieses Anliegen kommt von Gott. Da bin ich mir absolut sicher. Der Herr hat mich jahrelang darauf vorbereitet, ungefähr sieben oder acht Jahre lang, aber erst in den letzten Jahren bekam ich Klarheit. Das passiert auch nicht nur bei uns. Auf meinen Reisen erlebe ich, dass Gott diese Dinge in der ganzen Welt betont.Gott selbst bewirkt das. Ich glaube, dass wir eines Tages vor Ihm stehen und uns dafür verantworten müssen, ob wir darin erfolgreich waren oder nicht.

Der zweite Grund, mit anzupacken: Wir müssen es tun, um unsere Mitmenschen effektiv zu erreichen.Wenn wir es nicht tun, werden wir die Welt nicht effektiv für Christus gewinnen können.

Der dritte Grund, anzupacken: Offen gesagt, die jungen Menschen sind es wert, dass wir uns für sie einsetzen. Sie haben es verdient, dass wir uns für sie einsetzen und in sie investieren.

Viertens: Wir werden sie verlieren, wenn wir passiv bleiben. Wenn wir sie nicht ansprechen und stärken, werden wir sie verlieren. Wir können es uns in keinem Falle leisten, diesen horrenden Preis zu bezahlen. Ich bin jedenfalls nicht bereit, eine Generation zu verlieren. Kann mir jemand von Euch folgen?

Gut, was wird es mich als Teil der älteren Generation kosten? Es wird Sie Zeit kosten, es wird Sie Mühe kosten, es wird vielleicht auch Geld kosten, denn jeder Traum, jede Vision im Reich Gottes muss gefördert und finanziert werden. Mit Sicherheit wird es ab und zu unbequeme, aber notwendige Veränderungen mit sich bringen. Veränderung macht selten Spaß. Manchmal ist sie sehr unbequem, aber notwendig.

Tatsache ist, sobald wir uns nicht mehr ändern, beginnen wir zu sterben. In diesen Bereichen wird es uns etwas kosten.

Was bedeutet es praktisch, wenn wir uns darauf einlassen? Zunächst sollten Sie sich öffnen und Gelegenheiten wahrnehmen, sich einzumischen. Geben Sie einfach einem Jüngeren Raum in Ihrem Leben und nutzen Sie die Gelegenheit, demjenigen mit Rat und Tat zu dienen. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 79 an. Psalm 79. Wir wollen uns Vers 13 ansehen. Psalm 79:13. Dort steht:

Psalm 79:13„Wir aber sind dein Volk und die Herde deiner Weide. Wir wollen dich ewig preisen, von Generation zu Generation dein Lob erzählen!“ Sagen Sie alle: Wir wollen.

Also machen doch ein paar der Anwesenden mit. Das ist wirklich deutlich besser, als wenn ich ganz alleine dastehen würde. Wissen Sie, wenn alle begeistert „Ja, ja!“ rufen, können Sie von dieser Welle erfasst werden und sagen: „Genau das werden wir tun.“ Aber mit „wir“ ist jemand gemeint, der drei Reihen weiter sitzt. Ich bin jedenfalls dabei! Aber er sagte: „Wir wollen von Generation zu Generation dein Lob erzählen.“ Gehen wir einen Schritt weiter. Schauen Sie sich mit mir Psalm 89:2 an. Was sind die ersten beiden Worte? Ich will.

Psalm 89:2„Ich will ewiglich singen von der Gnade des Herrn und mit meinem Munde seine Treue allen Generationen verkünden.“ Sagen Sie alle: Ich will.

Kommen wir von „wir wollen“ zu „ich will“. Wenn Sie eine solche Entscheidung treffen, werden Sie überrascht sein, wie schnell Gott dafür sorgt, dass Sie eine Gelegenheit dazu bekommen. Sie müssen bereit sein, diese Gelegenheiten wahrzunehmen. Ich glaube, wenn Sie in Ihrem Herzen wirklich sagen: „Ich bin dabei.“, dann wird Gott sagen: „Gut, ich habe ein paar Menschen, denen Du helfen kannst.“ Und Er wird Ihnen Gelegenheiten geben. Vielleicht ist es das Kind in der Nachbarschaft, das Sie permanent nervt und Gott sagt: „Hier ist Deine Gelegenheit. Wie kannst Du dieses Kind erreichen? Was kannst Du tun, um diesem Kind etwas Weisheit zu vermitteln und ihn oder sie auf den richtigen Kurs zu bringen?“ Ich denke, sobald wir sagen: „Ich will!“, wird Gott uns Gelegenheiten geben.

In der Praxis bedeutet es, zu verstehen, dass unser Beispiel lauter redet als unsere Worte. Das ist so wahr. Schauen Sie sich mit mir Philipper, Kapitel 3 an. Philipper, Kapitel 3. Der Apostel Paulus schreibt hier einigen seiner Kinder im Glauben. Er schreibt ihnen als ihr geistlicher Vater und Mentor.In Philipper 3:17 sagt er:

Philipper 3:17„Folgt mir, liebe Brüder, und seht auf die, die so leben, wie ihr uns zum Vorbild habt.“

Mit anderen Worten: „Ich lebe euch das alles vor. Nicht nur meine Predigten zählen, sondern mein Lebensstil und mein Beispiel. Und unser Beispiel und unser Vorbild redet lauter als unsere Predigten.Schauen Sie, was er Timotheus sagte. 1. Timotheus, Kapitel 4. Das ist ganz in der Nähe. 1. Timotheus 4:12.

1.Tmotheus 4:12„Niemand verachte deine Jugend, vielmehr sei ein Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in Liebe, im Glauben, in der Reinheit!“

Beachten Sie, dass Timotheus ein junger Mann ist. Paulus schreibt das als ein Vater, aber Timotheus gehört zu den jungen Männern. Wissen Sie, jeder hat Kontakt zu jemandem, der jünger ist als er selbst. Und die jüngere Generation und auch die mittlere Generation müssen Vorbilder sein. Sei ein Vorbild im Glauben, in der Reinheit, im Geist und in Liebe. Schauen Sie sich Titus, Kapitel 2 an.Diese Stelle gefällt mir besonders gut. Titus 2:2.

Titus 2:2-5„…dass die alten Männer nüchtern seien, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, im Ausharren (er spricht über Vorbildhaftigkeit in diesen Bereichen); ebenso die alten Frauen in ihrer Haltung dem Heiligen angemessen, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde!“

Hier werden Dinge von Generation zu Generation weitergegeben. Gut, ihr alten Männer, seid Vorbilder; die älteren Frauen sollen die jüngeren lehren und ihnen Vorbilder sein. Schauen Sie sich Titus 2:6 an.

Titus 2:6-7„Ebenso ermahne die jungen Männer, besonnen zu sein, indem du in allem dich selbst als ein Vorbild guter Werke darstellst! In der Lehre beweise Unverdorbenheit, würdigen Ernst.“

Setze ein Beispiel, sei ein Vorbild!

Ich erinnere mich, wir saßen gemeinsam beim Abendessen. Die Kinder waren klein und eins der Kinder öffnete seinen Mund und zeigte den anderen Kindern das zerkaute Essen, um sie zu schocken. Janet wies das Kind ungefähr so zurecht: „Mach das nicht. Achte auf deine Manieren.Kau dein Essen bitte mit geschlossenem Mund. Öffne deinen Mund nicht auf diese Weise.“ Und als Janet nicht hinguckte, öffnete ich meinen Mund und zwar vor allen Kindern. Ich werde das nie vergessen. Spencer sah mich an und sagte: „Papa, du sollst ein Vorbild sein!“ „Bleib locker, mein Sohn! Das war nur ein kleiner Scherz.“

Manche erinnern sich an die Geschichte, die ich über Harrison erzählte. Er war klein und saß im Kindersitz. Wir waren mit dem Auto unterwegs. Ich kurbelte die Scheibe herunter und spuckte aus dem Fenster. Er musterte mich eine Weile, drehte sich zur Seite und spuckte, aber sein Fenster war zu. Und dann schaute er triumphierend zu mir: „Ich bin genau wie du, Papa, ist das nicht stark?“

Wissen Sie, junge Gläubige werden mehr durch Vorbilder geprägt, als die meisten denken… im Positiven wie im Negativen. Im Positiven, wenn sie sehen, dass wir im Glauben leben, besonders in schweren Zeiten. Unsere Kinder, die geistlichen und die leiblichen, lernen mehr über unseren Glauben an Gott, wenn wir stürmische Zeiten erleben, als wenn die Sonne scheint und unser Leben dann von Heiligkeit, Aufrichtigkeit, Integrität, Anbetung und Ausgewogenheit geprägt ist. Ich rede nicht von sündloser Perfektion, aber von einem Lebensstil, bei dem wir, wenn wir Fehler machen, auf die Knie gehen und umkehren. Unsere Kinder wissen dann, dass wir schnell bereit sind umzukehren und zu vergeben, und dass unsere Herzen Gott nachjagen. Sie werden das mitbekommen. Sie sehen, wie wir mit unseren Frauen umgehen, wie wir mit unseren Männern umgehen. Junge Menschen beobachten das.

Junge Gläubige werden weit stärker durch unser Vorbild in negativer Weise geprägt als uns bewusst ist. Bedenken Sie folgende Bibelverse. Stephanus sagte den Juden in

Apostelgeschichte 7:51„Ihr verhaltet euch genau wie eure Väter.“

Er sprach davon, dass sie dem Heiligen Geist widerstanden, weil sie dem negativen Vorbild der Väter folgten. Hesekiel sagte Folgendes über das Land…

Hesekiel 20:24„Ihre Augen waren auf die Götzen ihrer Väter gerichtet.“
Das ist eine interessante Aussage. Das führte sie geistlich in den Abgrund. Ihre Augen waren auf die Götzen ihrer Väter gerichtet. Wir wissen, ein Götze ist alles, was in unserem Leben zum Gott wird.Das kann Sport, unser Job, ein Freund, eine Freundin, Geld… eins von diesen Dingen sein. Ihre Augen waren auf die Götzen ihrer Väter gerichtet.

Wissen Sie, ich unterhalte mich aufgrund meiner Berufung unweigerlich mit vielen Pastoren in aller Welt. Es kommt vor, dass die Kanzel bei manchen zum Götzen wird. Sie ist ihre Geliebte und hat sogar Vorrang vor der persönlichen Beziehung zu Gott, vor den Kindern, der Familie, der Frau, vor allem anderen. Sie leben nur… ihr ganzes Leben dreht sich nur um die Kanzel. Sie sind vielleicht geniale Prediger, versagen aber in ihrer Ehe; geniale Prediger, haben aber keine Zeit, mit dem eigenen Sohn Fangen zu spielen. Wenn das geschieht, liegt das in der Regel daran, das ihr Mentor, den sie sich zum Vorbild nahmen, genauso war… und am Rasensprenger-Syndrom litt. Sie kennen diese Rasensprenger. Sie bewässern den ganzen Rasen, aber achten Sie mal darauf, direkt um den Rasensprenger herum ist alles tot. Das Gras ist total vertrocknet. Ihre ganze Kraft geht für Aktivitäten da draußen drauf, aber alles in ihrer direkten Umgebung, ihre persönliche Beziehung zu Gott, ihre Ehe, ihre Kinder, all das geht leer aus. Ich habe bei den meisten Menschen, deren Kanzel zum Götzen wurde, gesehen… und alles im Leben kann zum Götzen werden, aber ich spreche darüber, weil ich mich damit auskenne… dass es in der Regel daran lag, dass ihre Augen auf die Götzen ihrer Väter gerichtet waren. Bei ihrem geistlichen Vater, ihrem Mentor, drehte sich auch alles um die Kanzel.

Vielleicht wird es Sie ermutigen. Ich habe ein Leben jenseits der Kanzel. Sie sollen Folgendes wissen: Ich habe eine Frau, die ich heiß und innig liebe. Ich verbringe sehr gerne Zeit mit ihr. Ich habe Freunde. Wir treffen uns und unternehmen zusammen Dinge. Mein Leben umfasst weit mehr als das, was ich hinter der Kanzel tue und meine Identität ist auf Jesus Christus gegründet und nicht auf das, was ich hier tue.

Wissen Sie, die Jüngeren beobachten uns ständig und sehen Negatives und Positives. Tatsache ist, dass sehr starke emotionale, körperliche und geistliche Kräfte Menschen dazu bringen, dem Beispiel ihrer Väter und Mentoren zu folgen. Wenn diese Vorbilder negativ sind, müssen wir eine klare, bewusste Entscheidung treffen, einen anderen Weg einzuschlagen. Aber wenn die Dinge einfach ihren Lauf nehmen und wir den Weg des geringsten Widerstands wählen, werden wir fast unweigerlich die Vorbilder kopieren und Muster übernehmen, die uns vorgelebt wurden, selbst wenn sie zerstörerisch sind.

Vielleicht hat Ihr leiblicher Vater Sie verletzt und war kein guter Vater und kein guter Ehemann. Sehr häufig werden Jungs in diesen Bereichen genau wie ihre Väter. Das muss nicht sein. Wenn sie passiv sind und diesem Trend nicht widerstehen, wird diese starke Strömung sie erfassen und sie werden genau die Dinge übernehmen, die sie hassen. Das muss aber nicht sein, wenn Sie die klare Entscheidung treffen: „Nein, so werde ich nicht sein.“ Ich werde meinen Kindern und meinen Nachfahren ein anderes Erbe hinterlassen. Bestimmte Kräfte versuchen mich wegzuziehen, aber ich lebe gemäß dem Willen Gottes.“ Wir können neue Muster etablieren. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass unser Vorbild lauter redet als unsere Worte.

Die praktische Anwendung des nächsten Punktes ist, dass wir für die Jüngeren beten müssen. Beten Sie für ihre Anliegen und für sie persönlich. König David… hören Sie sich an, was er zu Gott betete.Wir lasen es vor einigen Wochen. Ich zitiere es nochmals.
Psalm 71:18 Er sagte: „Und auch bis zum Alter und bis zum Greisentum verlass mich nicht, Gott, bis ich verkündige deinen Arm der künftigen Generation, allen, die da kommen werden, deine Macht.“

Das war ein Teil von Davids Gebetsleben! Er betet: „Gott, was ich im Herzen trage, muss an die nächste Generation weitergegeben werden. Ich werde Deine Kraft brauchen. Ich werde Deine Weisheit brauchen. Du musst mich immer wieder stärken, bis ich all das geschafft habe.“ Er betete für diese Anliegen.

Wussten Sie, dass der Apostel Paulus auch für die jüngere Generation betete? In
Galater 4:19 sagte er:

„Meine Kinder, um die ich noch einmal Geburtswehen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.“

Er erlitt zunächst Geburtswehen, um sie ins Reich Gottes zu bringen. Er gab ihnen den unvergänglichen Samen des Wortes Gottes und betete für sie, bis sie errettet wurden. Durch diese beiden Dinge werden Menschen errettet. Es ist wie eine natürliche Geburt. Sie kommt nur zustande, wenn ein Same im Körper aufgenommen wird und eine Frau dann Geburtswehen durchmacht.Das gilt auch im geistlichen Bereich. Menschen werden ohne den unvergänglichen Samen des Wortes Gottes nicht wiedergeboren. Das Evangelium muss eingepflanzt werden, aber jemand muss beten. Jemand muss im Gebet Geburtswehen erleiden. Durch diese beiden Dinge werden Menschen errettet werden. Es ist gut, das Wort zu haben, aber wir brauchen das Wort und Gebet. Es ist gut, dass gebetet wird, aber wir brauchen Gebet und das Wort. Paulus erlitt Geburtswehen und brachte sie ins Reich Gottes.

Dann aber, und besonders in Galatien, kamen Judaisierer aus der Gemeinde in Jerusalem, die sagten: „Schaut mal, Paulus hat euch auf Abwege gebracht. Errettung gibt es natürlich. Jesus ist der Messias und jeder kann errettet werden. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Doch ihr müsst zunächst einmal Juden werden. Ihr müsst das Gesetz des Mose halten und euch beschneiden lassen.Nur wenn ihr Juden werdet, nur durch die Tür des Judentums könnt ihr Christus annehmen und wirklich errettet werden. Egal, was Paulus euch erzählt, ihr seid nicht wirklich errettet.“

Sie kamen, verbreiteten das in der Gemeinde und verursachten großen Aufruhr in der Gemeinde der Galater. Paulus hat kaum jemals mehr Zorn geäußert. Man liest dort so Einiges, was die Betroffenen sicher schockte, weil das, was diese Leute taten, ihn wütend machte. Er spricht diese Kinder an und sagt: „Meine Kinder, um die ich noch einmal Geburtswehen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.“

Diese Formulierung beschreibt Gebet. Wissen Sie, er gab sich bei diesen jungen Menschen nicht damit zufrieden: „Gott sei Dank, sie haben bei einer Freizeit Jesus angenommen. Wunderbar!Jetzt müssen wir nicht mehr für sie beten.“ Nein, wir müssen jetzt im Gebet noch eine Schippe drauflegen. Christus muss in ihnen Gestalt gewinnen. Es gibt einen Teufel, der sie vom Weg abbringen und in die Welt zurückziehen möchte. Er möchte, dass sie möglichst viel ungesunde Lehre hören und verkorkst werden. Sie brauchen unser Gebet. Das heißt ganz praktisch: Wir müssen für sie beten.

Ich habe nie etwas erlebt, was mich demütiger machte als die Tatsache, dass einige bewährte Generäle und ältere Brüder im Glauben mir sagten, dass sie regelmäßig für mich beteten. Das schockierte mich. Einer von ihnen sagte: „Bayless, ich bete seit zwei Jahren jeden Tag für deine Frau und dich.“ Ein Mann mit einem erstaunlichen weltweiten Dienst! Und es gab noch jemanden. Das war auf dem Höhepunkt unseres Kampfes um das Grundstück und desgleichen.

Ich besuchte einen älteren Mann des Glaubens. Die meisten würden ihn kennen, wenn ich seinen Namen nennen würde. Und er sagte: „Bayless, ich hoffe, dass ihr bald damit durch seid!“ Ich sagte: „Ich auch. Wie kommst du darauf?“ Er sagte: „Ich bete mehr für dich als für jeden anderen Menschen auf der Erde und denke, wenn ihr durch seid, kann ich vielleicht für jemand anders beten.“ Das förderte meine Demut. Jemand aus der älteren Generation betete ausgiebig für mich. Diese jungen Menschen brauchen unser Gebet.

Das bedeutet abschließend für uns ganz praktisch, dass wir Älteren sie lehren und ermutigen müssen, ein globales Denken zu entwickeln. Ein globales! Wissen Sie, in Jakobus 5:7 heißt es, dass der Herr Seine verheißene Wiederkunft nicht verzögert, sondern vielmehr auf etwas wartet. Er wartet auf die kostbare Frucht der Erde, nicht nur auf eine Ernte in unserem wunderbaren Land, sondern auf eine Ernte in Europa, in Afrika, ganz Asien und auf den fernen Inseln. Er wartet auf die Frucht der Erde.Das geschieht nicht einfach von selbst. Jemand muss die Sichel ansetzen und, Freund, das ist die Gemeinde. Jemand muss hingehen. Jemand muss sie erreichen. Jemand muss sich ihrer annehmen.Wir müssen der jungen Generation diese globale Sicht vermitteln. Wissen Sie,
Habakuk 2:14 sagt:

„Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.“ Die ganze Erde!

Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 45 an. Dieser Psalm bedeutet mir viel und der Herr hat dadurch häufig zu mir geredet… besonders in den vergangenen sechs oder sieben Jahren. Dieser Psalm handelt von Menschen, die über die Schönheit und Majestät Gottes staunen und sich Seiner Herrschaft unterordnen. Und dann nennt er uns etwas, das wesentlich dazu beiträgt, dass Menschen über die Schönheit und Majestät Gottes staunen und sich bereitwillig Ihm unterordnen. Wir finden es in Vers 17.

Psalm 45:17-18„An die Stelle deiner Väter werden deine Söhne treten; als Oberste wirst du sie einsetzen auf der ganzen Erde. Ich will deinen Namen bekannt machen durch alle Generationen (damit ist gemeint, dass alle Generationen des Namens Jesu gedenken werden); darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.“

Gut, ein Weg, wie Menschen unter Christi Herrschaft kommen und Seinen Namen in allen Generationen in Ehren halten, besteht darin, dass Söhne und Töchter als Oberste auf der ganzen Erde eingesetzt werden. Wir wollen sie erreichen, ausrüsten und freisetzen.

Ich wette, Sie kennen folgenden Vers. Es ist

Sprüche 13:2„Ein guter Mann hinterlässt seinen Enkeln ein Erbe.“
Es ist von drei Generationen die Rede. Ein guter Mann hinterlässt seinen Enkeln ein Erbe. Das erinnert an Psalm 2, wo Gott sagt: „Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum.“

Ich möchte diese beiden Verse verbinden. „Ein guter Mann hinterlässt seinen Enkeln ein Erbe.“ Und Gott sagt: „Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe.“ Ich denke, mit das wichtigste Erbe, das wichtigste Vermächtnis, das wir an die kommenden Generation weitergeben können, ist Liebe zu dieser Welt, das Herzensanliegen, die Nationen zu erreichen und Jesus Christus bis in den letzten Winkel bekannt zu machen und zwar gemäß ihrer Berufung, im Rahmen von Politik, Sport, Unterhaltung, Predigtdienst, Wissenschaft, Erziehung oder mit anderen Mitteln die Botschaft zu bringen.

Es gibt drei Kategorien von Menschen. Einige müssen hingehen, einige müssen loslassen und einige müssen das Gehen unterstützen. Solche, die gehen müssen, brennen dafür, eine bestimmte Volksgruppe oder einen Landstrich zu erreichen und sie sehen darin Gottes Berufung. So wie der Apostel Paulus sagte: „Wehe ihnen, wenn sie nicht predigen.“ Manchen müssen hingehen. Andere hingegen müssen loslassen. Das ist besonders für uns als Angehörige der älteren Generation und unser Verhalten gegenüber den Jüngeren wichtig.

Wir haben unseren Kindern schon von kleinauf beigebracht, die Welt zu lieben. Wenn Sie uns besuchen… und das war schon immer so… sehen Sie auf jedem Tisch Bücher, die fast ausnahmslos voller Fotos aus aller Welt sind… sie zeigen verschiedene Volksgruppen und Kulturen aus aller Welt.Wir weckten in unseren Kindern ein Interesse, viel von der Welt zu erfahren und die Menschen zu lieben. Unsere Tochter Rebekah zum Beispiel reist mit einem Rucksack zusammen mit fünf weiteren Mädchen elf Monate lang durch elf verschiedene Länder und erzählt auf dieser Missionsreise von der Liebe Christi.

Wir müssen ihnen beibringen und sie in dem Bestreben fördern, Menschen in aller Welt zu lieben.

Ich liebe es, wenn Menschen aus der Gemeinde, alt und jung und alle dazwischen, sich in Bewegung setzen und leidenschaftlich die Welt erreichen wollen. Ich liebe es, wenn unsere Kinder global denken und in fremde Länder reisen. Bald, ja sehr bald, werden wir vor dem Herrn Jesus Christus stehen und Rechenschaft für unser Leben ablegen. Und, Freund, ich möchte sagen können: „Jesus, ich tat, was ich konnte. Ich betete, ich gab Finanzen, ich sandte andere aus und fuhr in andere Länder, um Menschen für Dich zu erreichen.“ Und die Bibel sagt im Jakobusbrief, dass der Vater im Himmel wie ein Bauer auf die kostbare Frucht der ganzen Erde wartet, bevor er Seinen Sohn schickt, bevor Jesus Christus wiederkommt. Lassen Sie uns fleißig das Werk des Herrn vorantreiben und anfangen, lokal und global zu denken. Wir haben eine fantastische Botschaft und sie ist für die Ohren und Herzen der Menschen in aller Welt bestimmt.

 

Willkommen zu meiner heutigen Predigt. Ich sage Ihnen, ich kann mich nicht erinnern, über eine unserer Serien jemals so begeistert gewesen zu sein. Wir haben alle Generationen angesprochen und in dieser speziellen Folge fordere ich unter anderem die jungen Menschen auf, nicht plötzlich nach Abschluss der Schule zu verschwinden und erst mal abzutauchen. Ich kann dieses Verhalten überhaupt nicht leiden, dass jemand zur Jugendgruppe geht, dort wirklich Gott begegnet, aber anschließend verschwindet, bis er verheiratet ist, eigene Kinder hat und dann sagt: „O Gott, ich will nicht, dass meine Kinder die gleichen Fehler machen wie ich, also muss ich zusehen, dass ich sie in die Gemeinde schleppe.“ Dann tauchen sie wieder auf wie ein U-Boot, das jahrelang in der Tiefsee war. Ich denke, wir müssen nicht einmal über einige Jahre hinweg eine Generation verlieren. Rufen Sie jetzt die jungen Menschen aus Ihrem Haus zusammen und bringen Sie sie dazu, zu kommen und zuzuhören. Ich fordere die Jüngeren konkret heraus und werde in dieser Predigt ein paar weitere Dinge ansprechen, wirklich starke Sachen! Nehmen Sie Ihre Bibel, wir kommen jetzt zum Wort.

Ich habe nie etwas erlebt, was mich demütiger machte als die Tatsache, dass einige bewährte Generäle und ältere Brüder im Glauben mir sagten, dass sie regelmäßig für mich beteten. Das schockierte mich. Einer von ihnen sagte: „Bayless, ich bete seit zwei Jahren jeden Tag für deine Frau und dich.“ Ein Mann mit einem erstaunlichen weltweiten Dienst! Und es gab noch jemanden. Das war auf dem Höhepunkt unseres Kampfes um das Grundstück und desgleichen. Ich besuchte einen älteren Mann des Glaubens. Die meisten würden ihn kennen, wenn ich seinen Namen nennen würde.

Und er sagte: „Bayless, ich hoffe, dass ihr bald damit durch seid!“ Ich sagte: „Ich auch. Wie kommst du darauf?“ Er sagte: „Ich bete mehr für dich als für jeden anderen Menschen auf der Erde und denke, wenn ihr durch seid, kann ich vielleicht für jemand anders beten.“ Das förderte meine Demut.

Jemand aus der älteren Generation betete ausgiebig für mich. Diese jungen Menschen brauchen unser Gebet.

Das bedeutet abschließend für uns ganz praktisch, dass wir Älteren sie lehren und ermutigen müssen, ein globales Denken zu entwickeln. Ein globales! Wissen Sie, in Jakobus 5:7 heißt es, dass der Herr Seine verheißene Wiederkunft nicht verzögert, sondern vielmehr auf etwas wartet. Er wartet auf die kostbare Frucht der Erde, nicht nur auf eine Ernte in unserem wunderbaren Land, sondern auf eine Ernte in Europa, in Afrika, ganz Asien und auf den fernen Inseln. Er wartet auf die Frucht der Erde.Das geschieht nicht einfach von selbst.

  • Jemand muss die Sichel ansetzen, und, Freund, das ist die Gemeinde.
  • Jemand muss hingehen.
  • Jemand muss sie erreichen.
  • Jemand muss sich ihrer annehmen.

Wir müssen der jungen Generation diese globale Sicht vermitteln. Wissen Sie, Habakuk 2:14 sagt:

Habakuk 2:14„Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.“

Die ganze Erde!

Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 45 an. Dieser Psalm bedeutet mir viel, und der Herr hat dadurch häufig zu mir geredet… besonders in den vergangenen sechs oder sieben Jahren. Dieser Psalm handelt von Menschen, die über die Schönheit und Majestät Gottes staunen und sich Seiner Herrschaft unterordnen. Und dann nennt er uns etwas, das wesentlich dazu beiträgt, dass Menschen über die Schönheit und Majestät Gottes staunen und sich bereitwillig Ihm unterordnen. Wir finden es in Vers 17.

Psalm 45:17-18„An die Stelle deiner Väter werden deine Söhne treten; als Oberste wirst du sie einsetzen auf der ganzen Erde. Ich will deinen Namen bekannt machen durch alle Generationen (damit ist gemeint, dass alle Generationen des Namens Jesu gedenken werden); darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.“

Gut, ein Weg, wie Menschen unter Christi Herrschaft kommen und Seinen Namen in allen Generationen in Ehren halten, besteht darin, dass Söhne und Töchter als Oberste auf der ganzen Erde eingesetzt werden. Wir wollen sie erreichen, ausrüsten und freisetzen.

Ich wette, Sie kennen folgenden Vers. Es ist

Sprüche 13:22„Ein guter Mann hinterlässt seinen Enkeln ein Erbe.“

Es ist von drei Generationen die Rede. Ein guter Mann hinterlässt seinen Enkeln ein Erbe. Das erinnert an Psalm 2:8, wo Gott sagt: „Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum.“

Ich möchte diese beiden Verse verbinden. „Ein guter Mann hinterlässt seinen Enkeln ein Erbe.“Und Gott sagt: „Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe.“

Ich denke, mit das wichtigste Erbe, das wichtigste Vermächtnis, das wir an die kommenden Generation weitergeben können, ist Liebe zu dieser Welt, das Herzensanliegen, die Nationen zu erreichen und Jesus Christus bis in den letzten Winkel bekannt zu machen und zwar gemäß ihrer Berufung, im Rahmen von Politik, Sport, Unterhaltung, Predigtdienst, Wissenschaft, Erziehung oder mit anderen Mitteln die Botschaft zu bringen.

Es gibt drei Kategorien von Menschen. Einige müssen hingehen, einige müssen loslassen und einige müssen das Gehen unterstützen. Solche, die gehen müssen, brennen dafür, eine bestimmte Volksgruppe oder einen Landstrich zu erreichen und sie sehen darin Gottes Berufung. So wie der Apostel Paulus sagte: „Wehe ihnen, wenn sie nicht predigen.“ Manchen müssen hingehen. Andere hingegen müssen loslassen. Das ist besonders für uns als Angehörige der älteren Generation und unser Verhalten gegenüber den Jüngeren wichtig.

Wir haben unseren Kindern schon von klein auf beigebracht, die Welt zu lieben. Wenn Sie uns besuchen… und das war schon immer so… sehen sie auf jedem Tisch Bücher, die fast ausnahmslos voller Fotos aus aller Welt sind… sie zeigen verschiedene Volksgruppen und Kulturen aus aller Welt.

Wir weckten in unseren Kindern ein Interesse, viel von der Welt zu erfahren und die Menschen zu lieben. Unsere Tochter Rebekah zum Beispiel reist mit einem Rucksack zusammen mit fünf weiteren Mädchen elf Monate lang durch elf verschiedene Länder und erzählt auf dieser Missionsreise von der Liebe Christi.

Wir müssen ihnen beibringen und sie in dem Bestreben fördern, Menschen in aller Welt zu lieben.Manche müssen gehen, manche loslassen und andere sie finanziell und im Gebet unterstützen.

Manche Menschen hat Gott gesegnet und sie sind hauptsächlich dazu berufen, Finanzen zur Umsetzung der Träume und Visionen im Haus Gottes bereitzustellen. Andere wirken meist im Verborgenen, sind auf ihren Knien, beten Dinge durch und durchbrechen im Gebet Hindernisse.

Wir brauchen sie so sehr! Wieder andere sind Ermutiger. Sie sind weise Berater und feuern sie an.

Jeder hat eine bestimmte Aufgabe. Wir müssen ihnen ganz praktisch beibringen und sie ermutigen, global zu denken und global zu handeln.

Gut, ihr Jüngeren, ich möchte mich kurz an euch wenden. Seid ihr bereit? Prima! Wozu das annehmen und mich engagieren? Warum soll ich mich den Älteren zuwenden? Weil das Ganze von Gott ist und weil ihr eurem Auftrag ohne uns Ältere nicht gerecht werden könnt. Ihr seid auf unsere Weisheit und unsere Erfahrung angewiesen. Ohne uns schafft ihr das nicht. So hat Gott das angelegt.

Wir haben mehr Dinge per Zufall gelernt als Ihr bis jetzt mit Absicht und Vorsatz und ihr seid auf unsere Lebenserfahrung angewiesen.

Was wird euch das kosten? Zeit, Mühe und Bereitschaft, flexibel zu sein, zuzuhören und dazuzulernen.

Was bedeutet das praktisch? Nun, das bedeutet zuallererst, ihr müsst Kontakt zur älteren Generation aufnehmen. Es passiert so leicht, dass junge Menschen sich von Älteren zurückziehen und ihr ganzes Leben mit Menschen verbringen, die sich so kleiden und geben wie sie selbst.
Aber ich sage euch, ihr müsst Kontakt zur älteren Generation aufnehmen. Schaut euch mit mir bitte 5. Mose 32 an. In 5. Mose 32:7 steht:

5. Mose 32:7„Denk an die Tage der Vorzeit, gebt acht auf die Jahre von Generation zu Generation! Frag deinen Vater, er wird es dir kundtun, deine Ältesten, sie werden es dir sagen!“

Tut die Erfahrung und Weisheit der älteren Generation nicht einfach ab. Denkt über frühere Generationen nach, stellt Fragen, ergreift die Initiative… sucht den Kontakt zu euren Vätern und euren Ältesten. Fragt sie, was sie gelernt haben. Fragt sie, wie sie Gottes Wirken erlebt haben.
Fragt sie, welche Fehler sie gemacht haben. Bittet sie, die wichtigsten Lektionen ihres Lebens an euch weiterzugeben. Hört euch diesen Vers an. Ich lese Hiob 8:8 nach der New Living Übersetzung.

Hiob 8:8„Fragt die vorige Generation. Achtet auf die Erfahrungen eurer Vorfahren.“
Und der folgende Vers aus der Message Bible richtet sich an die Jüngeren:„Denn wir sind absolut unerfahren und müssen in kurzer Zeit viel lernen.“

Deshalb müsst ihr Fragen stellen.

Wisst Ihr, als ich errettet wurde, zog es mich zu den Älteren hin. Und mit denen, die sich mit mir abgaben, verbrachte ich Zeit und stellte ihnen viele Fragen. Ich achtete ganz genau darauf, was sie taten und hörte genau zu, wenn sie sprachen. Ich lernte viel. Es gab eine Frau, die Mutter Abbott hieß.

Ich molk früher Mutter Abbots Ziegen und machte mit ihr zusammen Besuche. Sie lehrte mich und brachte mir bei, wie man Kraft durch Gottvertrauen bekommen kann. Sie hatte ein Waisenhaus in Indien, das voll in Betrieb war und das sie von den USA aus leitete. Zusätzlich hatte sie ein Waisenhaus in Mexiko. Sie selbst adoptierte sechs Waisen aus Mexiko und zog sie alleine auf.

Sie besaß eine Art Reformhaus. Ich besuchte sie manchmal. Sie mixte etwas Undefinierbares zusammen, füllte es in kleine Salbentöpfe und verkaufte es an Reformhäuser im ganzen Land.

Jeden Sommer fuhr sie selber umher und predigte in verschiedenen Gemeinden. Sie war achtzig. Eine erstaunliche Frau! Sie und ein paar andere brachten mir bei, was das Sprachengebet bewirkt.

Manchmal besuchte ich sie und fragte ihre Kinder: „Wo ist Mama?“ „O, sie ist oben.“ Ich ging hoch und konnte sie hören. Die Tür stand offen und ich konnte hören, wie sie in Sprachen betete. Ich klopfte an und sagte: „Mama, ich bin’s, Bayless!“ Sie sagte: „Komm herein und setz dich, mein Sohn.“

Sie ging weiter auf und ab und betete weitere zwei, drei, vier oder fünf Minuten, ohne ein Wort mit mir zu reden. Dann war sie fertig und fragte: „Was kann ich für dich tun, Bayless?“ Ich stellte ihr eine Frage und sie antwortete mir und betete dann weiter in Sprachen. Ich lernte von ihr.
Ich lernte von einer weiteren Frau, wie man im Glauben lebt. Sie war total durch den Wind und ich sagte: „Du siehst nicht gut aus!“ Sie antwortete: „Ich glaube, dass ich geheilt bin.“ Ich sagte: „Das sieht mir aber nicht so aus.“

Ich denke, sie fühlte sich wie Jesus, als Er den Jüngern sagte, dass Lazarus eingeschlafen war, nachdem Lazarus starb, und sie sagten: „Wenn er nur eingeschlafen ist, ist ja alles in Ordnung und wir müssen nicht hingehen.“ Und Jesus sagte: „Gut, ich werde es euch erklären. Ich rufe die Dinge, die nicht sind, als wären sie da. Ich schaue vom Endergebnis auf den Anfang zurück. Lazarus ist tot. Ich werde ihn auferwecken. Ihr sollt das einfach wissen.“

Ich denke, so fühlte sich diese Frau, was mich betraf. Ich sagte: „Du siehst nicht gesund aus. Wie meinst du das, dass du glaubst, geheilt zu sein?“ Dann antwortete sie: „Bayless, Glaube hat nichts mit dem zu tun, was man sehen kann. Glaube ist die Substanz dessen, was man hofft, ein Beweis unsichtbarer Dinge. Ich sage nicht, dass ich mich gut fühle oder dass ich gut aussehe. Ich sage: Ich glaube, dass ich empfangen habe. Ich betete in Übereinstimmung mit einer Verheißung Gottes.

Ich glaube, dass Gott die Antwort gesandt hat und dass ich das Erbetene im Glauben habe. Ich kann es nicht sehen. Wenn ich es habe, brauche ich keinen Glauben mehr. Alles klar?“ Ich sagte: „Okay, ich denke, ich kapiere es.“

Ich lernte jedenfalls von ihnen. Eine andere Frau war um die Siebzig und hatte schneeweißes Haar.Sie war nur 1,50 m groß und sprach ständig mit mir über den Heiligen Geist und darüber, sensibel für das Wirken des Geistes zu sein. Sie legte mir mehrmals die Hände auf und betete für mich. Sie war diejenige… ich ging abends zu einer Versammlung… damals lebte ich in Oregon… sie nimmt mich bei den Händen, sieht mir in die Augen, fängt an zu weissagen und sagt: „Bayless, du musst nach Hause fahren. Dinge stehen zwischen dir und deiner Familie und du musst nach Hause fahren.“ Gottes Gegenwart kam auf mich. Ich wusste, dass Gott zu mir sprach.

Nun, so gut wie wir das recherchieren konnten, war meine Mutter zur selben Zeit – sie wurde in der Zwischenzeit errettet – in einer Versammlung in Anaheim in Kalifornien, wo der Prediger seine Botschaft plötzlich unterbrach und sagte: „Es ist eine Frau hier, die ihren Sohn vier Jahre nicht mehr gesehen hat. Er hatte mit Drogen und noch Schlimmerem zu tun, doch jetzt ist sein Leben total verändert. Er kommt nach Hause. Im Geist steht das bereits fest.“ Sie stieß die Frau neben sich mit ihrem Ellenbogen an und sagt: „Das ist mein Junge!“

Diese Dinge geschahen gleichzeitig. 24 Stunden darauf bog ich mit meinem 63‘er VW- Bus in die Einfahrt meiner Eltern ein. Von der älteren Generation können wir wirklich etwas lernen. Mein Papa ist heute auch hier. Bevor ich Christ wurde und auch danach hat mich mein Papa vor allem Integrität gelehrt. Er sagte immer: „Steh zu deinem Wort, um jeden Preis!“ Gott sei Dank, dass wir lernen können!

Ihr jungen Leute, hört mir zu. Überlasst uns Älteren nicht die ganze Arbeit. Seid nett und ladet einen Grauhaarigen zum Essen ein. Stellt ein paar Fragen. Ehrt die ältere Generation von Herzen und nehmt ihren Rat ernst.

Ganz praktisch bedeutet dies für euch junge Menschen auch: Ihr müsst begreifen, dass wir euch zwar helfen können, wenn ihr auf uns hört, ein konfliktfreies Leben anbieten können wir euch allerdings nicht. Ihr müsst lernen, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen, so wie wir auch.

Markiert diese Stelle in 5. Mose und schaut etwas weiter hinten in das Buch der Richter, Kapitel 3.5. Mose, Josua und dann folgt das Buch der Richter… Kapitel 3 und Vers 1. Wir finden hier ein Prinzip, das auch im Neuen Testament vorkommt. Uns fehlt heute morgen die Zeit, das alles zu lesen, aber wir lesen diese Verse. Richter 3:1.

Richter 3:1-2„Dies sind die Völker, die der Herr übrig ließ – damit er durch sie Israel prüfte, alle, die nichts wussten von den Kriegen um Kanaan, und die Geschlechter Israels Krieg führen lehrte, die früher nichts davon wussten.“

Wir haben gekämpft und ein paar Kriege gewonnen, die ihr, Gott sei Dank, nicht nochmals führen müsst. Wir haben energisch gekämpft und etwas Land eingenommen, das ihr nicht erneut einnehmen müsst. Manche Dinge, die wir durchstehen mussten, werden euch erspart bleiben. Aber ihr werdet eure eigenen Kämpfe haben. Wenn wir euch anbieten, für euch da zu sein, dann gilt das. Das bedeutet aber nicht, dass eure Zukunft konfliktfrei sein wird. Ihr werdet mit Dingen konfrontiert werden, die wir nicht erlebt haben, aber wir können euch etwas Vorsprung verschaffen. Fangt nicht ganz von vorne an, so dass ihr alles neu erlernen müsst, was wir lernten. Wir haben wirklich ein paar Kämpfe hinter uns, die ihr nicht erleben müsst. Ich möchte euch sagen: Manche von uns haben sich im Gebet investiert und aufopferungsvoll gespendet, nicht allein, um dieses Gemeindezentrum zu bauen, sondern zugunsten der Ausbreitung des Reiches Gottes. Eine Generation hat bereits große Kämpfe siegreich bestritten und die Gemeinde ist heute in einem Zustand, in dem sie noch nie war.

Aber dafür wurde ein Preis bezahlt und ihr solltet das würdigen und daraus lernen. Aber wisst ihr, ihr müsst weitergehen und selbst lernen, den guten Kampf des Glaubens zu führen. Ihr müsst lernen, Gott in den Stürmen des Lebens zu vertrauen.

Schaut euch noch 5. Mose 30 an, ich möchte noch diesen Vers lesen. Wir lasen ihn in der vorigen Woche, denke ich. 5. Mose 30:5

5. Mose 30:5„Und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren.“

Wir möchten, dass ihr das in Besitz nehmt, was wir erobert haben, aber Gott möchte euch zahlreicher machen und euch weiterführen. Damit will ich euch junge Leute zu unserem gemeinsamen Abenteuer einladen. Hört mal: Klinkt euch nicht einfach fünf oder zehn Jahre aus und denkt, wenn ihr selbst eine Familie habt: „Meine Kinder sollen in der Gemeinde aufwachsen. Ich möchte ihnen den Unsinn ersparen, den ich gemacht habe.“ Dieses Verhaltensmuster kennen wir! Die Kinder sind begeistert, sie wachsen, werden zu Jugendlichen, dann ist die Uni dran und weg sind sie. Manche tauchen völlig ab. Erst wenn sie eine eigene Familie gründen, kommen sie wieder in die Gemeinde und denken:
„Meine Kinder könnten gut auf die Dinge verzichten, die ich in meinen Zwanzigern erlebte. Wir müssen sie gleich richtig erziehen.“

Hört mal: Zieht durch. Verschwindet nicht einfach. Haltet am Glauben fest. Setzt euren Lauf fort. Seid kühn. Seid sehr kühn. Seid stark. Der Herr wird euch nicht verlassen. Er wird euch nie im Stich lassen.

Sein Wort wird euer Licht in der Finsternis sein. Sein Geist wird eure Kraft sein und euch festigen.Wir bestreiten das Rennen gemeinsam. Ihr seid nicht alleine. Aber klinkt euch bloß nicht plötzlich aus!Wir haben viel in euch investiert. Wir glauben an euch. Wir brauchen euch und ihr braucht uns.Wir werden den Auftrag gemeinsam erfüllen, in Jesu Namen. Halleluja!

Schaut Sie doch bitte einmal zu mir! Ich möchte noch ein paar Dinge sagen. Ich hoffe, ihr nehmt euch sich diese Dinge zu Herzen. Gott hat wirklich vor zu wirken, und Er ist auf unsere Mitarbeit angewiesen. Ich werde mich nochmal besonders an die Jüngeren wenden. Wir haben schon Versammlungen geplant und werden das umsetzen. Lassen Sie mich etwas ganz Persönliches ansprechen.

Es gibt ein SOS, das jedes menschliche Herz aussendet, ein SOS. Wir suchen Kontakt, eine Beziehung zu Gott. Uns ist selber manchmal nicht klar, was da abläuft, und doch ist da etwas und jeder weiß intuitiv, dass etwas nicht stimmt. Manche versuchen, diese Leere mit Drogen und Alkohol auszufüllen… auch ich versuchte das… manche versuchen, sie durch Abwechslung im Bett auszufüllen, andere dadurch, dass sie Geld und Besitz anhäufen, manche durch religiöse Rituale.Aber diese Leere kann nur Gott ausfüllen.

Wissen Sie, Gott hat das SOS unserer Herzen gehört und Abhilfe geschaffen. Und manche denken: „Ein Baby, das in einer Krippe geboren wurde und in einem Stall lag? Das kann’s nicht sein. Verschwinde, ich will durch Meditation in den Himmel kommen. Ich will gute Werke tun und will mir das verdienen. Jemand starb am Kreuz für meine Sünden? Es muss einen anderen Weg geben!“Es gibt keinen anderen Weg. Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Gott hat auf den Schrei unseres Herzens reagiert. Er sandte Seinen Sohn, um uns zu retten und zu befreien.

Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen. Vielleicht haben Sie auf jede erdenkliche Weise versucht, diese Leere auszufüllen… mit Drogen, Alkohol, haben vielleicht einen Freund oder eine Freundin nach der anderen gehabt oder mehrmals geheiratet. Vielleicht besitzen Sie alles und sollten eigentlich glücklich sein… eine wunderbare Frau, herrliche Kinder, einen erfüllenden Beruf und liebevolle Freunde und fragen sich: „Was ist los mit mir? Warum bin ich nicht glücklich? Was ist bloß los?“ Es liegt daran, dass nur Gott die Leere in Ihrem Leben ausfüllen kann

Ihre wahre Bestimmung ist eine echte Beziehung zu Gott. Dieser Tatsache verdanken Sie im Grunde Ihr Leben. Gott schuf den Menschen, um eine Familie zu haben. Aber die Bibel sagt, dass wir alle gesündigt haben und Gottes Herrlichkeit ermangeln. Die ersten Menschen, Adam und Eva, waren Gott ungehorsam, aber ich denke, vielen von uns ist nicht ganz klar, dass dahinter die Entscheidung stand, sich Gottes Herrschaft und Seiner Autorität zu widersetzen. Als sie von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, es mag ein echter Baum oder eine symbolische Handlung gewesen sein, sagten sie: „Gott, wir selbst legen fest, was richtig und falsch ist. Wir müssen uns nicht Deinen Regeln und Bestimmungen unterstellen. Du bist nicht unsere letzte Autorität. Wir entscheiden darüber, ob etwas Sünde ist oder nicht.“ Und Gott sagte: „Wenn ihr euch jemals dafür entscheidet, werdet ihr an diesem Tag sterben.“ Adam und Eva starben an diesem Tag tatsächlich, und zwar geistlich. Sie waren von Gottes Leben getrennt. Und der Römerbrief sagt uns, dass ihre Übertretung dafür sorgte, dass der Zustand der Trennung von Gott, der geistliche Tod, auf alle Menschen kam.Daher empfinden wir diese innere Leere. Dazu kommt noch, dass wir selbst gesündigt haben. Wir haben uns genauso versündigt, doch diesen Zustand der Trennung haben unsere ersten Vorfahren, Adam und Eva, an uns vererbt. Wir selbst können aus uns heraus absolut nichts zur Überwindung dieser Trennung, die zwischen uns und Gott besteht, beitragen. Das ist der Kern des Evangeliums.Was wir nicht tun konnten, das tat Er.

Aufgrund Seines gerechten Wesens konnte Er nicht über unsere Sünde hinwegsehen und aufgrund Seiner Liebe hat Er uns nicht ignoriert. Etwas musste mit der Sünde geschehen, um die Beziehung wiederherzustellen. Jesus, Gottes Sohn, war bereit, zu uns zu kommen, wurde von einer Jungfrau geboren, führte ein Leben ohne Sünde, wurde gefangen genommen und gekreuzigt. Er hing am Kreuz, der Himmel verfinsterte sich und Er rief aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Gott ließ unsere Sünde, die Sünde der ganzen Menschheit und die Strafe dafür auf Seinen eigenen Sohn kommen. Jesus war bereit, unser Stellvertreter, Ihr Stellvertreter, zu sein.Nach drei Tagen und drei Nächten war dem ewigen Anspruch Gottes nach Gerechtigkeit Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Die Bibel sagt Folgendes: Wenn Sie das glauben und Jesus als Herrn Ihres Lebens bekennen, bekommen Sie diese Beziehung zu Gott, die Errettung genannt wird.

Zwei Dinge möchte ich Ihnen am Ende der Sendung ans Herz legen. Erstens: Ich möchte Ihnen sagen, dass Gott total in Sie verliebt ist und dass Er Sie kennt. Für Ihn sind Sie keine Nummer auf einer endlosen Liste und auch kein Fleck auf einer Landkarte. Er kennt Sie ganz genau und Er liebt Sie so sehr, dass Er Seinen eigenen Sohn sandte, um am Kreuz für Sie zu sterben und Ihre Sünde zu tilgen. Dieser Jesus wurde am dritten Tag auferweckt und die Bibel sagt: „Wer Ihn anruft, bekommt diese Beziehung zu Gott, die Errettung genannt wird.“ Es geht nicht um Rituale oder Zeremonien, sondern darum, mit Gott zu leben und zu reden. Falls Sie Jesus noch nie Ihr Herz geöffnet und Ihn noch nie als Herrn bekannt haben, dann tun Sie das doch heute. Das zweite ist: Ich halte diese Serie für extrem wichtig und glaube wirklich, dass jede Gemeinde davon profitieren wird; jeder Pastor und Leiter in jeder Gemeinde sollte sie hören, da wir bereits dabei sind, weltweit die junge Generation zu verlieren. Gott erwartet von uns, sie zu erreichen, auszustatten und mit der Botschaft des Evangeliums auszusenden, die in ihren Herzen brennt. Ich möchte Sie ermutigen, diese Predigtserie zu bestellen. Eine Predigt, die wir nicht ausstrahlen werden, ist auch Teil dieser Serie und ist im Angebot enthalten.

Bestellen Sie sie, hören Sie sie selbst und schenken Sie sie Ihrem Pastor oder anderen Pastoren oder Leitern in Ihrem Umfeld. Geben Sie sie als einen Segen weiter. Sie müssen nicht nachhaken: „Und… schon gehört?“ Geben Sie sie einfach weiter und beten Sie dafür. Ich glaube, das kann Gewaltiges in der ganzen Welt bewirken. Lassen Sie uns gemeinsam die Generationen erreichen, in Jesu Namen.

 

Weisheit entdecken und vorangehen / Teil 1 16.10.2010

Pastor Bayless Conley

Heute setzen wir unsere Serie über die Generationen fort. Ich glaube, sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde spürbar verändert wurde. Manche kamen nach vier Wochen zu mir und sagten: „Hallo Pastor, ich habe die letzten vier Wochen intensiv zugehört und es endlich begriffen und verstanden.“ Manchmal müssen wir Dinge immer und immer wieder hören, bis sie unser Herz erreichen. Wir werden heute noch etwas mehr darüber hören. Sie sollten sich keine Minute davon entgehen lassen.

1. Timotheus, Kapitel 4.

Wir sprachen darüber, eine Gemeinde aller Generationen zu sein, darüber, dass alle Generationen, Abraham, Isaak und Jakob, Gott gemeinsam dienen. Nicht: „Die ältere Generation räumt jetzt das Feld, die Jüngeren sind dran!“ Sondern wir alle erleben die Ausgießung des Geistes und erreichen die verlorene, sterbende Menschheit gemeinsam. In der Apostelgeschichte, Kapitel 2, wo Petrus Joëls Prophetie zitiert, sagte er, dass Gott in den letzten Tagen Seinen Geist auf alles Fleisch ausgießen wird. Söhne und Töchter werden weissagen, junge Männer werden Visionen haben, alte Männer Träume. Alle Generationen erleben die Ausgießung des Geistes gemeinsam. Der Zielpunkt ist, dass jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird, was letztlich der Grund für die Salbung mit dem Geist Gottes ist. Letztendlich sollen durch die Ausgießung des Geistes Menschen in das Reich Gottes kommen. Diese Prophetie sagt übrigens auch: „Auf meine Diener und meine Mägde, die Frauen, werde ich meinen Geist ausgießen.“ Es geht um die Generationen, aber auch um Männer und Frauen.

Frauen, wir müssen euch sagen: Ihr spielt dabei eine wichtige Rolle. Es geht nicht nur um die Männer.

Ihr Frauen müsst euch der Verantwortung stellen, beherzt anpacken, führende Rollen übernehmen und auch die Botschaft bringen. Wir glauben, dass Gott Seinen Geist auf die ganze Gemeinde ausgießt und dass wir daran Anteil haben.

Ich richte mich zunächst an die Jüngeren und die, die den Weg mit Gott noch nicht lange gehen… Sie sind vielleicht schon älter, aber neu im Glauben. Also bezieht sich das auch auf Sie und natürlich gelten die Prinzipien für uns alle. Aber besonders die Jüngeren und die, die bisher wenig Erfahrung haben… schauen Sie Vers 12 aus 1. Timotheus 4 an.

1. Timotheus 4:12

„Niemand verachte deine Jugend, vielmehr sei ein Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in Liebe, im Glauben, in Reinheit!“

Ich möchte die Verse nacheinander ansehen und jeweils einen Gedanken hervorheben. Folgendes sagt er Timotheus als jungem Mann und den jungen Menschen hier: Du bist ein Vorbild. Er sagte: „Sei ein Vorbild.“ Und das griechische Wort für Vorbild bedeutet wörtlich „kräftig schlagen, einen Eindruck hinterlassen oder ein Muster vorgeben.“

Für einige der Jüngeren unter euch, wir benutzten dieses uralte Gerät, Schreibmaschine genannt.

Manch einer hat vielleicht noch nie eine Schreibmaschine gesehen, nun, dies ist eine! Sie entspricht dem Stand der Technik von 1968, eine Hermes Schreibmaschine, an die sich manche erinnern.

Es ist keine elektrische, sondern eine mechanische, bei der man eine Taste anschlug und damit einen an einem Hebel befindlichen Buchstaben auf ein vor dem Blatt liegendes Farbband schnellen ließ, peng! Er traf auf das Papier und hinterließ einen Abdruck. So schrieben wir unsere Briefe, ein wichtige Art, mit anderen zu kommunizieren. Manche erinnern sich sicher, dass man damals nicht zu schnell tippen durfte, damit sich die Hebel nicht verkeilten, stimmt’s? Dann musste man sie erst lösen. Wir waren also sogar, was die Geschwindigkeit angeht, begrenzt, weil sich die Hebel verkeilten. Das schwingt bei dem Wort „Vorbild“ mit, euer Leben hinterlässt Spuren im Leben anderer. Alles, was ihr sagt und tut, schreibt ihr so auf die Seele eines anderen. Ihr hinterlasst eine Botschaft im Leben dieser Person.

Ich hörte neulich einen Mann im Radio, der von Untersuchungen sprach, die besagten, dass selbst die Introvertiertesten mindestens 1000 Menschen während ihres Lebens beeinflussen. Und das sind die Introvertierten! Diese Tausend werden wieder Tausend beeinflussen, das gibt Ihnen eine Vorstellung, wie viel ein Vorbild bewirkt.

Er sprach davon, ein Vorbild im Wort zu sein. Worte sind kraftvoll. Ihr jungen Leute, bedenkt, was ihr sagt! Die Bibel sagt, Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge. Ihr werdet die Frucht des Todes oder des Lebens essen, je nachdem, welche Worte ihr aussprecht. Das Wort, das hier im Griechischen steht, ist „logos“, was auch für die Bibel, die Schriften und Lehre verwendet wird.

Ein Vorbild im Wort. Ich denke, das besagt, dass wir bedenken müssen, was für ein Vorbild wir abgeben und was wir lehren. Wir müssen sicherstellen, dass es absolut biblisch ist. Und dann sprach er vom Wandel. Das umfasst unser ganzes Leben! In der Gemeinde, außerhalb der Gemeinde, bei der Arbeit, beim Spielen, unser Leben soll in jeder Hinsicht rund und ausgewogen sein. Dann sprach er davon, ein Vorbild in der Liebe, in Reinheit und im Geist usw. zu sein. Wir sind ja bereits Vorbilder.

Und Tatsache ist, ihr jungen Leute, ihr beeinflusst andere! Du sagst: „Ich will kein Vorbild sein.“

Du bist eins! Dein Leben berührt andere und hinterlässt Spuren in den Seelen anderer Menschen.

Manchmal, wenn ich etwas tue, sagt mir meine Frau mit verdrehten Augen: „Genau wie dein Vater!“

Das ist doppelt alarmierend. Ich sage meinen Kindern: „Wisst ihr, ich habe eine Menge Spuren in eurem Leben hinterlassen, macht euch darauf gefasst. Ihr werdet wie ich.“ Ihr seid Vorbilder und sollt auch Vorbilder sein. Und selbst die Introvertiertesten beeinflussen andere.

Gut, zweitens. In Vers 13 sagte er:

1. Timotheus 4:13

„Bis ich komme, achte auf das Vorlesen, auf das Ermahnen, auf das Lehren!“

Zweitens möchte ich Ihnen sagen: Werden Sie Liebhaber der Bibel, beschäftigen Sie sich mit der Lehre, lesen Sie eifrig in der Bibel, befassen Sie sich mit Gottes Wort. Wenn etwas mein Leben verändert hat, dann dieses Buch. Als ich errettet wurde, gab mir jemand eine Bibel, die er auf dem Flohmarkt für 25 oder 50 Cent kaufte. Ich las und las und las in dieser Bibel. Ich hatte in meiner Wohnung keinen Strom, nur Kerzenlicht, und ich las sie bei Kerzenlicht bis in die frühen Morgenstunden. Gott wird durch das Wort zu Ihnen reden. Er wird Sie durch Sein Wort führen.

Ich erinnere mich noch an den Kauf meiner ersten Bibel. Ich ging zum christlichen Buchladen und suchte mir eine knallrote Familienbibel aus. Sie wog über 10 Kilo, enthielt große Bilder und all das, und ich ging damit hinaus. Ich nahm sie mit, wohin ich auch ging, diese enorme rote Familienbibel.

Man sah die Bibel kommen, bevor ich zu sehen war und ich habe den ganzen Einband abgewetzt.

Das ging mir mit vielen Bibeln so. Sie müssen Menschen des Wortes werden!

Wissen Sie, unsere Sendung heißt „Antworten“. Wissen Sie, wie es dazu kam? Als junger Christ hatte ich Fragen über Fragen und ich sah einmal einen Mann in einem Park, der einen Aufkleber auf seinem Gitarrenkoffer hatte. Darauf stand: „Die Antworten sind in der Bibel.“ Das traf mich so sehr, dass ich mir den gleichen kaufte und auf meinen Gitarrenkoffer klebte: „Die Antworten sind in der Bibel.“ Daher stammt der Name unserer Sendung, denn Antworten für Ihr Leben finden Sie in der Bibel. Antworten für Ihre Ehe werden Sie in der Bibel finden. Antworten bezüglich Ihrer Gesundheit werden Sie in Ihrer Bibel finden. Antworten zur Kindererziehung werden Sie in der Bibel finden.

Antworten in Beziehungsfragen werden Sie in der Bibel finden. Geschäftliche Antworten werden Sie in der Bibel finden. Werden Sie ein Mensch des Buches.

Gut, Vers 14.

1. Timotheus 4:14

„Lass nicht außer Acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist durch Weissagung mit Handauflegung der Ältesten.“

Drittens möchte ich Ihnen sagen, dass Sie eine Gabe von Gott in sich tragen. Vielleicht wurde sie nicht durch Handauflegung der Ältesten und durch prophetische Rede gegeben, aber, Freund, wenn Sie auf die Welt kommen, besonders, wenn Sie ins Reich Gottes kommen, legt Gott Dinge in Ihren Geist und dann haben Sie eine Gabe von Gott. Drei Dinge sind wichtig: Sie müssen die Gabe entdecken. Sie müssen die Gabe entwickeln und Sie müssen die Gabe (dem Herrn) weihen. Aber Sie haben eine Gabe. Sie standen nicht in der Schlange, und Gott sagte: „Wir hätten mehr bestellen sollen. Tut mir leid, nichts mehr da. Du musst einfach wieder gehen.“ Nein, Sie haben eine Begabung von Gott.

Ein paar Gedanken, um Ihnen zu helfen, sie zu entdecken… ein paar Hinweise. Was bringt Sie in Fahrt? Was macht Sie wütend? Die entsprechenden Antworten können Hinweise auf Gottes Gaben in Ihnen sein.

Was bringt Sie in Fahrt? Was gibt Ihnen Kraft? Was tun Sie liebend gerne? Manche Dinge, die uns ermüden, müssen wir tun, aber manche Dinge lassen uns aufleben. Die Welt braucht Menschen, die quicklebendig sind.

Erstens, was macht Sie zornig? Denn in der Regel gibt Gott Ihnen eine Gabe, um den Anlass Ihres Zorns zu beheben. Manche unter Ihnen hören von Verwahrlosung und Missbrauch von Kindern und wollen etwas kaputtmachen. Sie können kaum Ihre Tränen zurückhalten und denken: „Warum? Das darf nicht sein!“ Solche Gefühle haben einen bestimmten Grund. Höchstwahrscheinlich hat Gott etwas in Sie hineingelegt, um die Lage zu verändern. Andere lässt mangelnde Effektivität die Wände hochgehen. Wahrscheinlich, weil Sie eine Gabe haben, Dinge in einen besseren Fluss zu bringen und Abläufe zu verbessern. Verschwendung und mangelnde Effektivität machen Sie wahnsinnig. Andere machen Ungerechtigkeit und Ungleichheit zu schaffen. Das ist kein antrainiertes Verhalten, sondern sitzt tief in Ihrem Geist und das vielleicht deshalb, weil Gott Ihnen eine Gabe schenkte, um das Problem zu beheben. Sie müssen diese Gabe entdecken.

Zweitens, Sie müssen sie entwickeln. Sie entwickeln Sie durch die Praxis. Die Bibel sagt, eines Mannes Gabe bringt ihn vor große Männer. Das trifft nur auf entwickelte Gaben zu. Ich denke, viele nehmen ihre unterentwickelten Gaben mit ins Grab. Wir entwickeln sie, indem wir sie einsetzen, indem wir handeln.

Und drittens müssen Sie sie dem Herrn weihen. Denn wenn Sie Ihre Gabe entdecken und sie entwickeln, werden Sie erfolgreich sein. Das bringt in Versuchung, diesen Erfolg ganz für sich allein zu genießen… für Ihr eigenes Wohlbefinden, zu Ihrem eigenen Vorteil, um eigene Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Aber Ihre Begabung hat einen tieferen Sinn. Sie müssen Sie der Herrlichkeit Gottes weihen.

Ich spreche heute zu euch jungen Leuten, die Gott in der Politik gebrauchen wird, andere wird Gott als Sportler gebrauchen und man wird auf euch hören. Ihr werdet Einfluss haben. Andere im Bereich Erziehung oder in der Wissenschaft. Anderen gab Gott handwerkliche Fähigkeiten, künstlerisches Talent oder eine Begabung im Bereich Entertainment. Sie werden die Versuchung erleben, die Gabe Gottes nur zum eigenen Nutzen einzusetzen. Aber es gibt eine höhere Bestimmung.

Mir kommt ein Ehepaar aus unserer Gemeinde in den Sinn… es gibt viele, auf die das zutrifft, aber sie fallen mir ein. Sie spüren, dass eine ihrer besonderen Gaben darin besteht, erfolgreiche Geschäftsleute zu sein, um Gottes Reich zu fördern. Das ist ihnen heilig. Sie unterstützen die Arbeit hier in Cottonwood. Was sie tun, ist genauso heilig wie das, was ich tue. Sie erkannten darin Gottes Gabe und sie weihten sie Gott. Folgendes werden Sie erleben: Wenn Ihr Herz vor Gott in Ordnung ist, wird Gott mehr und mehr und mehr hineingießen. Sie müssen die Gabe entdecken, fördern und Gott weihen.

Gut, zum nächsten Punkt. Bitte schauen Sie sich mit mir Vers 15 an.

1. Timotheus 4:15

„Bedenke dies sorgfältig; lebe darin, damit deine Fortschritte allen offenbar seien!“

Als Viertes möchte ich Ihnen sagen: „Sie brauchen Zeit, um ganz allein nachzudenken. Sie brauchen das Alleinsein. Umgeben von vielen Menschen und während wir uns unterhalten, können wir nicht nachsinnen. Er sagte: „Lebe in diesen Dingen.“ Er meint die Dinge, um die es gerade ging… Vorbildhaftigkeit des eigenen Lebens, Vorbildhaftigkeit in Wort und Geist, das Wort Gottes und die Gabe in dir. Nachdenken über diese Dinge… Gott, was hast Du in meinem Leben getan? Wo sind die Hinweise von Dir, die mich bis hierher brachten? In welche Richtung weist Du mich? Welche Gaben sind in mir? Wie passen sie in das hinein, was Du in der Welt tust? Sie müssen sich Zeit nehmen, allein über diese Dinge nachzusinnen, diese Dinge zu bedenken, abzuwägen und sich solchen Dingen zu widmen.

Dieses Wort ist extrem wichtig für uns, besonders für junge Menschen in Südkalifornien, denn gerade in unserem Teil der U.S.A. … es gibt einige andere Gegenden, wo es so hektisch zugeht wie bei uns, aber nicht viele. Die Atmosphäre hier in Südkalifornien ist derart unter Strom, dass man dadurch in eine ständige Hektik verfallen kann. Dazu kommt noch all der technische Schnick Schnack, den es heute gibt. Man kann jede wache Minute mit seinen Geräten verbringen. SMS schreiben, twittern und alles Mögliche andere, Scrabble spielen, sich mit Freunden unterhalten, alles mit dem I-Phone und all den neuen Dingern, die es gibt, das lässt uns nie zur Ruhe kommen. Sie brauchen Zeiten, in denen Sie alleine sind.

Das hat mir mein irdischer Vater erfolgreich beigebracht: „Sohn, du brauchst Zeit für dich selbst.“

Das sagte er, solange ich denken kann und ich habe mich bemüht, mich daran zu halten. In diesen Zeiten des Alleinseins und der Ruhe spricht Gott zu Ihrem Herzen. Das brauchen Sie. Das brauchen Sie so dringend.

Ein Freund von mir war stellvertretender Vorsitzender eines weltweit führenden Technologie-Unternehmens, das Menschen in aller Welt half, zu kommunizieren und in Kontakt zu kommen.

Er trat vor kurzem zurück. Er gründete ein eigenes Unternehmen in diesem Bereich der Kommunikations-Technologie. Wir sprechen öfter miteinander und ich versuchte mehrere Tage, ihn zu erreichen. Als es mir schließlich gelang, sagte er: „Tut mir leid, Bayless, ich legte eine Geräte-Fastenzeit ein.“ Und ich dachte: „Gut gemacht!“ Manchmal müssen unsere Geräte schweigen, damit wir vor Gott zur Ruhe kommen.

Gut, Vers 16.

1. Timotheus 4:16

„Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Dingen! Denn wenn du dies tust, so wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, die dich hören.“

Mir kommt es in diesem Vers nur auf die Ermutigung an, dass Sie dranbleiben. Halten Sie Kurs, setzen Sie Ihren Lauf fort. Bleiben Sie am Wort dran. Halten Sie an der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen fest. Engagieren Sie sich weiterhin für Gottes Reich.

Es ist ein typischer Ablauf, dass ein Kind, das in der Gemeinde aufwächst, vielleicht bei Freizeiten ein paar Begegnungen mit Gott erlebt und als Teenager für Jesus brennt, dann später mit Anfang 20 studiert und einfach verschwindet. Manche lassen sich mehr als zehn Jahre nicht in der Gemeinde blicken. Wenn sie dann selbst eine Familie gründen und ihre Kinder heranwachsen, denken sie:

„Ich muss dafür sorgen, dass meine Kinder in eine Gemeinde gehen. Sie müssen das erleben, was ich als Kind erlebte.“ Dann tauchen sie mit etwa dreißig wieder in der Gemeinde auf. Ich möchte euch ermutigen und herausfordern: Bleibt dabei. Macht weiter. Fallt nicht ein ganzes Jahrzehnt lang aus.

Wir brauchen euch. Bleibt nicht ein ganzes Jahrzehnt weg. Klinkt euch nicht aus.

Und noch ein letztes Wort an die Jüngeren und an jene, die noch am Anfang sind. 1. Timotheus 5:1-2

1. Timotheus 5:1-2

„Einen Älteren fahre nicht an, sondern ermahne ihn wie einen Vater, die jüngeren Männer wie Brüder, die älteren Frauen wie Mütter, die jüngeren wie Schwestern, mit allem Anstand.“

Schließlich geht mit denen, die auf ihrem Lebensweg fortgeschritten sind, respektvoll um. Hier geht es um Kommunikation mit älteren Männern und Frauen. Respektiert sie. Beschäftigt euch mit ihnen.

Am besten fangt ihr bei euren Eltern an. Es ist immer noch das erste Gebot mit einer Verheißung.

Ehre deinen Vater und deine Mutter, und es wird dir gut gehen und du wirst ein langes irdisches Leben haben, sagt die Bibel.

Ihr seht es vielleicht nicht, aber ihr seid umgeben von einem riesigen Vorrat an Ressourcen, einem großen Schatz an Erkenntnis, Weisheit und Erfahrung, der darauf wartet, in Anspruch genommen zu werden. Es gibt Menschen, die euch liebend gerne Anteil an ihrer Lebenserfahrung geben würden, an manchen Dingen, die sie lernten. Aber es ist wichtig, dass ihr sie ansprecht und entsprechende Fragen stellt.

Ich erinnere mich, als Janet und ich, nachdem wir eine Familie gründeten, Menschen trafen, die ihre Kinder im Herrn aufzogen, besonders Pastoren, deren Kinder nach wie vor Gott dienten, machen wir uns die Mühe und fragten sie: „Was habt ihr gemacht? Was erwies sich als richtig und was als verkehrt? Wir brauchen hier etwas Nachhilfe.“ Denn obwohl es bei uns allen natürlich Gemeinsamkeiten in der Kindererziehung gibt, müsst ihr wissen, dass es ein paar Besonderheiten bei Pastorenkindern gibt, die man bedenken muss. Sie leben quasi in einem Glashaus und es passieren seltsame Dinge. Du bist zum Beispiel in der dritten oder vierten Klasse und Eltern stoppen dich und möchten, dass du für sie betest. Unsere Kinder sagten: „Papa, ich war unterwegs in meine Klasse und eine Frau stoppte mich und wollte, dass ich ihr die Hände auflege.“ Mein Viertklässler! Mit so etwas wird ein Kind normalerweise nicht konfrontiert. Also fragten wir: „Was erwies sich als richtig und was als verkehrt?“ Wir hungerten nach Erkenntnis. Und wenn wir Menschen kannten, die Pastorenkinder waren und selbst noch im Dienst waren, immer noch Gott dienten und Jesus liebten, fragten wir:

„Was haben deine Eltern richtig gemacht und was haben sie falsch gemacht?“ Wir wollten von ihnen lernen. Hört das: Ihr seid von Menschen umgeben, die darauf warten, dass ihr sie fragt. Ihr müsst sie ehren und ihnen Fragen stellen.

Vorige Woche sprach ich über eine ältere Frau namens Eva Phelps. Eva liebte mich und investierte in mich. Sie war eine alte weißhaarige Großmutter. Sie war 1,50 m groß und lebte damals bereits über 60 Jahre mit Jesus. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass ich nach Kalifornien zurückkam. Jedenfalls liebte sie mich wirklich, lehrte mich, legte mir die Hände auf, betete für mich und hatte Prophetien für mich. Ich zog wieder nach Kalifornien und hatte keinen Kontakt mehr zu Eva und ihrem Mann Fred. Fünf Jahre lang bestand kein Kontakt. Dann kam mir der Gedanke: „Bayless, da schlummert ein immenser Schatz, diese Frau, die liebend gerne in dich investieren und Dinge mit dir teilen würde.“ Und sie wusste so viel über den Heiligen Geist! Und ich dachte mir: „Ich habe sie in all den Jahren nicht angerufen, wie dumm von mir!“ Ich suchte die Nummer, rief an und Fred war am Telefon. Ich sagte: „Fred, ich bin’s, Bayless.“ „Oh Bayless, wie geht es dir? Schön, von dir zu hören!“ Ich sagte: „Mir geht es gut hier in Kalifornien, auch im Dienst.“ Ich sagte: „Du, ich möchte mit Eva sprechen.“ Fred hat erst im Alter zum Herrn gefunden und zu diesem Zeitpunkt hätte Eva schon fast siebzig Jahre mit dem Herrn gelebt. Ich fragte: „Fred, kann ich Eva sprechen?“ Er sagte: „Du hast nicht davon gehört, stimmt’s?“ Ich fragte: „Wovon?“ Er sagte: „Nun, Eva ist im letzten Jahr zum Herrn gegangen.“ Sie hat es jetzt besser. Denn Christus ist unser Leben und Sterben Gewinn. Zu sterben und bei Christus zu sein ist weit besser. Gut für Eva, aber was für ein Verlust auf Erden. Ich erkannte, wie dumm ich war, denn ich hatte diesen erstaunlichen Schatz, jemand, der mich aufrichtig liebte und gerne Dinge mit mir geteilt hätte und ich ließ ihn fallen.

Hört her, ihr jungen Leute: Seid nicht so dumm wie ich war. Stellt euren Eltern und denen, die weiter sind als ihr… sie sind vielleicht nicht viel älter als ihr, aber es gibt Menschen, die weiter sind… stellt ihnen Fragen. Erfahrt Dinge und wachst. Wir alle wollen an Weisheit zunehmen und vorangehen.

Jetzt zu den Älteren und zu denen, die auf ihrem Weg mit Gott fortgeschritten sind. Ein paar Gedanken für Sie. Ihr Leben war bereits beispielhaft. Mögen Sie durch Gottes Gnade weiterhin Spuren im Leben und in den Seelen von Menschen hinterlassen bis Jesus wiederkommt oder bis ihr Lauf vollendet ist.

Ich zitiere jetzt Robert Favela, einen jungen Mann aus unserer Gemeinde, er sagte: „Unsere Aufgabe verblasst im Alter nicht, sie tritt klarer und deutlicher hervor.“ Das ist so wahr. Sie sollen wissen, dass Sie dringend gebraucht werden. Ihr Anteil an Gottes Wirken in der Welt und hier in Cottonwood ist nicht gering. Er ist riesig. Er ist enorm. Ohne euch kann unser Auftrag nicht erfüllt werden. Wir brauchen euch. Gottes Plan bezieht euch in bedeutender Weise mit ein.

Doch ich möchte Folgendes sagen: Obwohl wir mehr Lebenserfahrung als junge Menschen haben, müssen wir uns davor hüten, die jungen Leute abzutun, nur weil sie jung sind. Wir müssen ihre Sichtweise kennenlernen und sie haben eine Begabung von Gott, die nötig ist, um der sterbenden Welt den lebendigen Jesus in dieser Generation nahe zu bringen. Bedenken Sie, als Gott David berief und anfing, ihn zu gebrauchen, war er ein Teenager. Gott gab Jeremia ein Wort für das Land, als er ein Jugendlicher war. Timotheus war ein sehr junger Mann, als Paulus ihm sehr viel Autorität und Verantwortung übertrug. In Hiob steht, dass seine Freunde kamen, eine Woche lang mit ihm zusammen saßen und in sein Leben hineinsprachen. Sie alle waren schon älter und es war gut, dass sie ihn besuchten, aber als sie ihren Mund öffneten, hatte keiner Gottes Wort auf den Lippen.

Niemand vermittelte Hiob Weisheit. Vielmehr fiel Hiobs Urteil über sie so aus, er sagte: „Schlechte Tröster seid ihr alle!“ Bis sich ein junger Mann in Kapitel 32 zu Wort meldete und sagte: „Seht, ich war jung. Ich traute mich nicht zu reden. Ich dachte, die älteren Anwesenden würden Weisheit von sich geben, aber es ist ein Geist im Menschen und der Atem des Allmächtigen ist in ihm.“

Mit anderen Worten, er hatte etwas von Gott. Dann gebrauchte Gott Elihu, Gott gebrauchte den jungen Mann, in die Situation hineinzusprechen und Gottes Sicht deutlich zu machen. Mein Punkt ist Folgender: Die Erfahrungen, die Äußerungen und die Sichtweise der Alten und der Jungen müssen zusammenkommen. Sie müssen gemeinsam grundlegende Wahrheiten festhalten und neue Ausprägungen dieser Wahrheiten erkennen. Es ist nötig, dass ein Mosaik aus verschiedenen Generationen und Geschlechtern Gott gemeinsam dient.

Zum Abschluss der heutigen Sendung möchte ich mir besonders Zeit nehmen, um Leitern und Pastoren, die jetzt zuschauen, etwas ans Herz zu legen, Gemeindeleitern und denen, die einen Lehrdienst haben oder im Reisedienst sind. Ich wende mich besonders an die Pastoren. Viele von Ihnen machten die Erfahrung, dass sie die jüngere Generation verloren haben. Gott möchte nicht, dass das passiert, aber es hilft nichts, sich selbst dafür zu verurteilen. Das bewegt mich selbst auch.

Ich lerne dazu genau wie Sie auch und hoffentlich sind Fortschritte in manchen Bereichen bei uns als Gemeinde und bei mir als Hirte erkennbar. Ich bete dafür, dass Gott Ihr Herz ermutigt. Vielleicht haben Sie keine jungen Menschen in Ihrer Gemeinde. Beten Sie, dass Gott welche schickt. Gehen Sie auf Jugendliche zu und sprechen Sie sie an und schauen Sie, was Gott daraus machen kann, wenn Sie es vor Ihn bringen, intensiv dafür beten und anfangen, einige der Dinge umzusetzen, die Sie hier gehört haben. Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn Sie meine Predigten erneut predigen – kein Problem! Sie müssen nicht sagen, woher sie diese Dinge haben. Sie können gerne damit arbeiten und es weitergeben. Lassen Sie uns die Generationen für Christus gewinnen. Was meinen Sie? Wir streben ein wichtiges Ziel an. Gemeinsam können wir es schaffen!

 

Wir befassen uns immer noch mit den Generationen und die heutige Predigt ist besonders wichtig.

Ich wende mich an die Älteren und fordere sie ein wenig heraus und auch die Jüngeren fordere ich heraus. Ich spreche auch über drei Männer in der Bibel, die Paulus als seine Söhne bezeichnet.

Natürlich hatte er viele Kinder im Herrn, aber es gibt nur drei Menschen, die er wirklich Söhne nennt.

Drei junge Männer, die er zum Herrn geführt hatte, wurden buchstäblich seine Söhne. Aus dem Leben der Einzelnen können wir Dinge lernen, die für jeden relevant sind, der Mentor, geistlicher Vater oder eine geistliche Mutter werden möchte. Diese drei Männer waren Titus, Timotheus und Onesimus.

Hoffentlich haben Sie eine Bibel. Nehmen Sie sie. Wir beschäftigen uns gemeinsam mit Gottes Wort und ich vertraue darauf, dass es Ihnen gut tun wird. Ich rate Ihnen, falls Sie gerade etwas tun: Legen Sie es beiseite und konzentrieren Sie sich die nächste halbe Stunde auf die Sendung. Lassen Sie uns gemeinsam Gottes Wort studieren!

Vorige Woche sprach ich über eine ältere Frau namens Eva Phelps. Eva liebte mich und investierte in mich. Sie war eine alte weißhaarige Großmutter. Sie war 1,50 m groß und lebte damals bereits über 60 Jahre mit Jesus. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass ich nach Kalifornien zurückkam. Jedenfalls liebte sie mich wirklich, lehrte mich, legte mir die Hände auf, betete für mich und hatte Prophetien für mich. Ich zog wieder nach Kalifornien und hatte keinen Kontakt mehr zu Eva und ihrem Mann Fred.

Fünf Jahre lang bestand kein Kontakt. Dann kam mir der Gedanke: „Bayless, da schlummert ein immenser Schatz, diese Frau, die liebend gerne in dich investieren und Dinge mit dir teilen würde.“

Und sie wusste so viel über den Heiligen Geist! Und ich dachte mir: „Ich habe sie in all den Jahren nicht angerufen, wie dumm von mir!“ Ich suchte die Nummer, rief an und Fred war am Telefon. Ich sagte: „Fred, ich bin’s, Bayless.“ „Oh Bayless, wie geht es dir? Schön, von dir zu hören!“ Ich sagte: „Mir geht es gut hier in Kalifornien, auch im Dienst.“ Ich sagte: „Du, ich möchte mit Eva sprechen.“

Fred hat erst im Alter zum Herrn gefunden und zu diesem Zeitpunkt hätte Eva schon fast siebzig Jahre mit dem Herrn gelebt. Ich fragte: „Fred, kann ich Eva sprechen?“ Er sagte: „Du hast nicht davon gehört, stimmt’s?“ Ich fragte: „Wovon?“ Er sagte: „Nun, Eva ist im letzten Jahr zum Herrn gegangen.“

Sie hat es jetzt besser. Denn Christus ist unser Leben und Sterben Gewinn. Zu sterben und bei Christus zu sein ist weit besser. Gut für Eva, aber was für ein Verlust auf Erden. Ich erkannte, wie dumm ich war, denn ich hatte diesen erstaunlichen Schatz, jemand, der mich aufrichtig liebte und gerne Dinge mit mir geteilt hätte, und ich ließ ihn fallen.

Hört her, ihr jungen Leute: Seid nicht so dumm wie ich war. Stellt euren Eltern und denen, die weiter sind als Ihr… sie sind vielleicht nicht viel älter als ihr, aber es gibt Menschen, die weiter sind … stellt ihnen Fragen. Erfahrt Dinge und wachst. Wir alle wollen an Weisheit zunehmen und vorangehen.

Jetzt zu den Älteren und zu denen, die auf ihrem Weg mit Gott fortgeschritten sind. Ein paar Gedanken für Sie. Ihr Leben war bereits beispielhaft. Mögen Sie durch Gottes Gnade weiterhin Spuren im Leben und in den Seelen von Menschen hinterlassen, bis Jesus wiederkommt oder bis Ihr Lauf vollendet ist.

Ich zitiere jetzt Robert Favela, einen jungen Mann aus unserer Gemeinde, er sagte: „Unsere Aufgabe verblasst im Alter nicht, sie tritt klarer und deutlicher hervor.“ Das ist so wahr. Sie sollen wissen, dass Sie dringend gebraucht werden. Ihr Anteil an Gottes Wirken in der Welt und hier in Cottonwood ist nicht gering. Er ist riesig. Er ist enorm. Ohne euch kann unser Auftrag nicht erfüllt werden. Wir brauchen euch. Gottes Plan bezieht euch in bedeutender Weise mit ein.

Doch ich möchte Folgendes sagen: Obwohl wir mehr Lebenserfahrung als junge Mensch haben, müssen wir uns davor hüten, die jungen Leute abzutun, nur weil sie jung sind. Wir müssen ihre Sichtweise kennenlernen und sie haben eine Begabung von Gott, die nötig ist, um der sterbenden Welt den lebendigen Jesus in dieser Generation nahe zu bringen. Bedenken Sie, als Gott David berief und anfing, ihn zu gebrauchen, war er ein Teenager. Gott gab Jeremia ein Wort für das Land als er ein Jugendlicher war. Timotheus war ein sehr junger Mann, als Paulus ihm sehr viel Autorität und Verantwortung übertrug. In Hiob steht, dass seine Freunde kamen, eine Woche lang mit ihm zusammen saßen und in sein Leben hineinsprachen. Sie alle waren schon älter und es war gut, dass sie ihn besuchten, aber als sie ihren Mund öffneten, hatte keiner Gottes Wort auf den Lippen.

Niemand vermittelte Hiob Weisheit. Vielmehr fiel Hiobs Urteil über sie so aus, er sagte: „Schlechte Tröster seid ihr alle!“ Bis sich ein junger Mann in Kapitel 32 zu Wort meldete und sagte: „Seht, ich war jung. Ich traute mich nicht zu reden. Ich dachte, die älteren Anwesenden würden Weisheit von sich geben, aber es ist ein Geist im Menschen und der Atem des Allmächtigen ist in ihm.“

Mit anderen Worten, er hatte etwas von Gott. Dann gebrauchte Gott Elihu, Gott gebrauchte den jungen Mann, in die Situation hineinzusprechen und Gottes Sicht deutlich zu machen. Mein Punkt ist Folgender: Die Erfahrungen, die Äußerungen und die Sichtweise der Alten und der Jungen müssen zusammenkommen. Sie müssen gemeinsam grundlegende Wahrheiten festhalten und neue Ausprägungen dieser Wahrheiten erkennen. Es ist nötig, dass ein Mosaik aus verschiedenen Generationen und Geschlechtern Gott gemeinsam dient.

Der Apostel Paulus war ein Mann, der die Generationen in seine Gedanken, Pläne und Handlungen mit einbezog. Er sprach als ein Vater im Herrn. Er schrieb den Korinthern: „Ihr habt vielleicht zehntausend Zuchtmeister in Christus, aber nicht viele Väter.“ Er sagt: „Ich habe euch durch das Evangelium gezeugt.“ Er war vielen ein Vater. Obwohl er viele geistliche Kinder hatte, das ist wirklich interessant, bezeichnete er nur drei als seine Söhne. Obwohl er viele Kinder im Herrn hatte, nannte er nur drei ausdrücklich Söhne im Herrn Timotheus, Titus und Onesimus. Ich habe ihr Leben und ihre Beziehung zu Paulus sehr eingehend studiert und habe sechs Prinzipien gefunden, sechs Elemente ihrer Vater-Sohn Beziehung. Einer Beziehung von jemandem, der anderen im geistlichen Wandel voraus war, von jemandem aus der älteren Generation zu jemandem aus der jüngeren Generation.

Sechs Dinge, aus denen wir in unserem Bestreben, es gemäß Gottes Plan richtig zu machen, lernen können. Ich möchte Sie Ihnen kurz mitteilen. Sind Sie bereit?

Nummer eins, er gebar sie, so wie eine Mutter ein Kind zur Welt bringt. Er erzählte ihnen das Evangelium und führte sie zur Erfahrung der Wiedergeburt. Er gewann sie für den Herrn. Ich möchte jene ermutigen, die schon weiter sind. Sie müssen weiterhin Menschen erreichen.

Meistens läuft Folgendes ab: wir werden errettet und die meisten unserer Bekannten sind nicht errettet. Und durch das, was wir erzählen oder indem andere unser Leben anschauen, kommen viele von ihnen zu Christus. Im Laufe der Zeit befreunden wir uns mehr und mehr mit Christen. Wir besuchen eine Gemeinde, wir kommen mit dieser und jener Gruppe zusammen. Und oft schon nach ca. zwei Jahren leben viele, wenn sie nicht aufpassen, nur in christlichen Kreisen und alle, mit denen sie sprechen und zu tun haben, sind Gläubige. Während der ersten eineinhalb bis zwei Jahre führten sie vielleicht viele Menschen zu Christus, aber jetzt sprechen sie nicht mehr mit Unerretteten. In den nächsten zehn oder zwanzig Jahren führen sie niemanden zu Christus. Wir müssen aus diesen Kreisen bewusst ausbrechen und Beziehungen zu Menschen aufbauen, die den Herrn nicht kennen, um sie zum Herrn zu führen und um Vorbilder für sie zu sein. Jesus sagte: „Wenn ihr mir nachfolgt, mache ich euch zu Menschenfischern.“ Ein sicheres Zeichen dafür, dass ich Jesus nachfolge, ist, dass ich anderen von Ihm erzähle und Seelen gewinnen will.

Paulus gebar sie, er brachte sie zur Welt. Zweitens legte er vieles in sie hinein. Schauen wir uns 2. Timotheus, Kapitel 1 an. Vers 3.

2. Timotheus 1:3

„Ich danke Gott, dem ich diene von meinen Vorfahren her mit reinem Gewissen, wenn ich ohne Unterlass deiner gedenke in meinem Gebet, Tag und Nacht.“

Paulus betete also viel für Timotheus. Gehen wir drei Verse weiter.

2.Timotheus 1:6

„Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, dass du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände.“

Paulus legte etwas in Timotheus hinein. Wir können uns auch das Leben von Titus und Onesiphorus ansehen. Er legte durch Gebet und indem er ihnen diente, etwas in sie hinein. Er betete Tag und Nacht für Timotheus. Er legte ihm die Hände auf und dadurch kamen Dinge in das Leben von Timotheus. Lassen Sie mich mal kurz Ihre Hände sehen. Zeigen Sie mir Ihre Hände, na los!

Gut. Es ist Segen in Ihren Händen. Es ist Segen in Ihren Händen. Sie können sie herunternehmen.

Sie müssen diese Hände Ihren Kindern auflegen. Legen Sie jungen Menschen die Hände auf und segnen Sie sie. Die alten Patriarchen versammelten ihre Kinder um sich, legten ihnen die Hände auf und segneten sie. Das hatte Einfluss auf ihre Zukunft. Lesen Sie in der Bibel nach. Die Segnungen, die sie aussprachen, geschahen. Sie können etwas weitergeben. Gott wird Sie gebrauchen.

Wissen Sie, unsere Kinder hatten das Vorrecht, ob sie es damals erfassten oder nicht, dass ihnen viele große Männer und Frauen Gottes die Hände auflegten. Wir als Eltern taten das auch. Wir beteten für sie, legten ihnen Hände auf und sprachen Gottes Wort über ihnen aus. Wir segneten sie ihr Leben lang. Aber wenn uns bewährte Männer Gottes besuchten, die schon viel Erfahrung hatten, holten wir die Kinder zusammen und sagten: „Bitte leg unseren Kindern die Hände auf und bete für sie.“ Manche der größten Männer und Frauen Gottes legten ihnen Hände auf. Manchmal kam der Geist Gottes auf sie und sie weissagten über unsere Kinder. Weitergeben. Daran glaube ich absolut.

Und der Apostel Paulus legte etwas in das Leben dieser jungen Männer. Das tut ein geistlicher Vater.

Gut, das Dritte. Er reproduzierte sich in ihnen… offensichtlich durch seine Lehre und Unterweisung.

Aber ich denke, dass sie hauptsächlich durch Gemeinschaft mit ihm seinen Lebensstil, seine Werte und seine Haltungen übernahmen. Diese Dinge gingen auf sie über. Sein Leben war das Vorbild, dem sie folgten.

Schauen Sie sich mit mir bitte 2. Timotheus, Kapitel 3 an, Vers 10. „Du aber bist meiner Lehre gefolgt…“ der Begriff „gefolgt“ bedeutet wörtlich „ein Muster kopieren“. Ihr habt ein Duplikat hergestellt. Du bist mir gefolgt, hast Dinge kopiert.

2. Timotheus 3:10-11

„Du aber bist meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, meinen Verfolgungen, meinen Leiden, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfahren sind. Diese Verfolgungen ertrug ich, und aus allen hat der Herr mich gerettet.“

Ich wiederhole das: Ich denke, Menschen lernen mehr über unseren Glauben in den harten Zeiten als dann, wenn alles glatt geht. Paulus sagte: „Ihr habt mich beobachtet, und zwar als ich sehr unter Druck war und als ich große Prüfungen durchstand. Ihr saht, wie Gottes treue Hand mich rettete.

Mein Glaube ist euch vertraut. Ihr kennt meine Bestimmung. Ihr saht meinen Lebensstil. Ihr saht mein Verhalten. Ich war euch ein Vorbild.“ Er reproduziert sich in ihnen. Als Paulus den Korinthern schrieb, fragte er sie, wie sie Titus unter sich erlebt haben. Er schickte Titus zu ihnen und fragte: „Als Titus kam, wandelte er nicht in dem selben Geist? Folgte er nicht meinem Beispiel? Handelte er nicht genauso wie ich?“ Paulus kannte die Antwort, bevor er fragte, weil er sein Leben in Titus investierte.

Wir waren vor Jahren bei einer Pastorenkonferenz in L.A. und ein sehr gediegener, bewährter Pastor und Leiter leitete die Konferenz. Sie fand in seiner Gemeinde statt. Janet und ich genossen diese Zeit.

Und sein Schwiegersohn stand auf und predigte. Ich machte mir Notizen und plötzlich klickte es, und ich schaute hoch und beobachtete ihn. Als ich meine Augen schloss, klang er wie sein Schwiegervater, bis hin zum Tonfall und der Art, wie er sprach. Der gleiche Geist war auf ihm. Und ich sagte Janet: „Schließ deine Augen und hör ihm zu. Klingt das nicht wie sein Schwiegervater?“ Und das war nicht schlecht, ich dachte nicht: „Du Nachäffer, sei ein Original!“ Nein, das war gut. Er hatte den Geist seines Mentors, seines geistlichen Vaters, in sich aufgenommen und das ist etwas Gutes.

Davon können wir wirklich etwas lernen.

Ich weiß, dass es sehr detailversessene Menschen gibt und sie haben dicke Bücher darüber geschrieben. Sie haben zehn Punkte mit jeweils 15 Unterpunkten. Wenn man sich trifft, muss man dies, das und jenes tun. Ein Mentor muss jenes beachten, dann muss das passieren und dann muss man einen Kreis bilden. Das krieg ich nicht hin. Mir leuchtet ein, gemeinsam zu grillen, locker zusammen zu sein, jemanden zu beobachten und aus dem praktischen Leben zu lernen. Das kann jeder, oder nicht? Und ich denke, statt sich einschüchtern zu lassen: „Ich weiß nicht, wie ich das machen soll!“ – leben Sie einfach, beantworten Sie einige Fragen und geben Sie Ihr Wissen weiter.

Erzählen Sie von einem dummen Fehler und sagen Sie: „Mach das nicht. Ich habe aus diesem Fehler gelernt.“ Es ist nicht schwer, wenn Sie ganz einfach leben. Ich denke wirklich, dass Menschen überwiegend gute Dinge von uns übernehmen, indem sie uns beobachten und mit uns zusammen sind, nicht, indem sie sich mühsam durcharbeiten durch die Punkte A, B, C, D… Z. „Moment, ich habe noch 14 Unterpunkte zu Z. Dazu kommen wir nächste Woche.“ Das mag gut sein, das ist vielleicht ein anderer Stil. Ich gehe einfacher heran. Lasst uns locker zusammen sein und voneinander lernen.

Viertens: Er delegierte Dinge an sie. Er delegierte Dinge an sie. Er zog Söhne groß und ließ sie dann gehen. Beide Timotheusbriefe sind voller Anweisungen, wie Timotheus die Gemeinden leiten sollte, die er ihm anvertraute. Paulus schickte Titus in die Gemeinde in Korinth und ließ ihn in anderen Gemeinden wichtige Aufträge ausführen. Er wurde sogar auf die Insel Kreta geschickt, um Dinge in den verschiedenen Städten und Gemeinden zu ordnen. Und Paulus warnte ihn, dass die Leute, die er treffen würde, stur seien. Sie können es im 1. Timotheus nachlesen. Paulus sagte sogar, dass sie stur und faul sind und sagte dann: „Titus, geh und bring das in Ordnung.“ Eine große Aufgabe, aber er hatte großes Vertrauen zu ihm. Er war bereit, ihm Aufgaben zu übertragen. Onesimus wurde zu Philemon geschickt und auch in die Gemeinde in Kolossä. Er delegierte Dinge an sie.

Lassen sie uns nicht wie die Väter sein, die ihre Kinder zum Angeln mitnehmen und zwar so:

Beide sitzen im Boot. Papa hat eine Angel. Der Sohn hat eine Angel. Plötzlich zieht etwas an der Angel des Sohnes, ein Fisch hat angebissen. Der Papa sagt: „Ich helfe dir mal eben.“, und er nimmt sie sich. „Oh, das ist ein großer, mein Sohn! Du hast ihn geholt! Das ist super! Das ist ein großer Fisch, mein Sohn!“ Der Vater holte ihn ein…: „Gut gemacht!“ Er hängt einen Köder an den Haken und wirft ihn aus. „Hier hast du sie, mein Sohn.“ Er angelt ein wenig und die Angel des Sohnes bewegt sich wieder. Der Vater sagt: „Darf ich mal kurz…“ der Vater kämpft mit dem Fisch, holt ihn ein, legt ihn ins Boot. Bald darauf sagt der Sohn: „Papa, darf ich auch mal?“ Einige von Ihnen haben erlebt, dass Angeln mit Ihrem Vater so war und es war schrecklich. Wenn das passiert, macht der Sohn a) nie die Erfahrung, mit dem Fisch zu kämpfen und ihn einzuholen und b) halbiert es ihre Produktivität, weil Papa nicht zwei Angeln gleichzeitig bedienen kann. Wir müssen den jungen Leuten Gelegenheiten geben, Fehler zu machen. Wir machten auch Fehler, oder nicht? Nur wer nicht vorangeht, macht keine Fehler!

Ihr jungen Leute, wir werden euch ranlassen. Wir glauben an euch. Wir erwarten, dass ihr ein paar Fehler machen werdet. Wir erwarten von euch, dass ihr uns zuhört, werden euch aber nicht die Angel aus der Hand reißen und selbst mit dem Fisch kämpfen und ihn einholen. Wir werden euch Verantwortung und entsprechende Vollmacht übertragen. Es wird nicht so sein: „Wir brauchen euch, ihr jungen Leute! Wir brauchen euch! Wir vertrauen ihnen zwar nicht, aber was soll’s.“ Wir glauben an euch!

Gut, Nummer fünf, und das ist wichtig: Er freute sich über sie. Paulus sah seine Söhne nie als Mittel zum Zweck an, als Werkzeuge, die man wegwirft, wenn sie unbrauchbar geworden sind. Sie waren eine Familie und er hatte sich ihnen verpflichtet. Er nennt Onesimus in dem Brief an Philemon „mein eigenes Herz“. Schon nach wenigen Zeilen wird in den Briefen an Timotheus die enge Beziehung deutlich, die sie hatten.

Ich spreche für mich, glaube aber, dass ich die Mehrzahl der Anwesenden, die schon länger dabei sind, repräsentiere. Ihr jungen Leute, wir lieben euch wirklich. Wir sehen euch nicht nur als notwendiges Baumateriel an. Wir freuen uns an euch und sind euch verpflichtet. Wir lieben euch. Wir lieben euch wirklich.

Punkt sechs, und der ist so wichtig: Er verließ sich auf sie. Paulus verließ sich darauf, dass auch sie geistliche Väter werden würden. Er gab den Stab an sie weiter und erwartete, dass auch sie den Stab ihren Nachfolgern übergeben würden. Schauen Sie sich 2. Timotheus 2:1 an.

2. Timotheus 2:1-2

„Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist; und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren!“

Auch Ihr müsst andere großziehen, Timotheus, Titus und Onesimus. Wenn nicht, geht alles zugrunde und die Mission hört auf. Sie wird innerhalb einer Generation sterben. Wir erwarten, dass ihr jungen Leute auch andere zurüstet. Denkt daran: Ihr seid Vorbilder, die selbst den Stab weitergeben müssen.

Ihr habt eine Aufgabe. Mit den Dingen, die ihr empfangen und gelernt habt, sollt ihr Nachfolger zurüsten. Wisst ihr, selbst Jesus Christus hat über drei Jahre lang Seine Jünger aufgebaut, damit sie der Aufgabe gewachsen sind, der verlorenen, sterbenden Welt die Erlösung zu predigen. Lasst uns zum Abschluss dazu Johannes 17 ansehen. Jesus betet hier vor Seiner Festnahme und Kreuzigung zum Vater. In Johannes 17:4 sagt Er dem Vater Folgendes:

Johannes 17:4 „Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.“

Ich möchte hier stoppen. Jesus, was meinst Du damit, dass Du das Werk, das Dir der Vater gab, vollbracht hast? Du warst noch nicht am Kreuz. Du hast den Preis für unsere Sünden noch nicht bezahlt. Du hast Dir noch keine Striemen zu unserer Heilung zufügen lassen. Was soll das heißen

„Du hast es vollbracht“?

Jesus sprach hier nicht vom Erlösungswerk. Erinnern Sie sich an Seine Worte am Kreuz: „Es ist vollbracht!“ Da meinte Er das Werk der Erlösung. Aber hier spricht Er von einem anderen Werk.

Gut, welches Werk hast Du vollbracht, Jesus, das Du unbedingt vor der Aufopferung Deines Lebens vollenden musstest? Schauen wir uns Vers 6 an, dann werden wir es verstehen. Er sagte:

Johannes 17:6-8 „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast.“

Es war das Werk der Ausbildung der Jünger. Wenn wir Vers 18 ansehen, wird das noch deutlicher.

Johannes 17:18 „Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt.“

Und Vers 20.

Johannes 17:20 „Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben.“

Das sind wir alle, direkt oder indirekt, durch das Wort, das sie predigten, durch das, was sie schrieben, durch das Wort, das andere empfingen und weitergaben. Jesus verstand, dass es zwingend notwendig ist, andere für die zukünftige Mission zuzurüsten. Sonst wäre Er am Kreuz gestorben und alles wäre zum Stillstand gekommen, wenn sie nicht gründlich trainiert worden wären, wiederum andere zu befähigen. Ihr jungen Leute, wir verlassen uns darauf, dass ihr Nachfolger ausbildet.

Das Ganze darf nicht bei euch enden, damit nicht eine andere Generation ganz von vorn anfangen muss. Wir geben unser Bestes, um den Stab weiterzureichen, aber ihr müsst den Stab ebenso erfolgreich weitergeben, damit nachfolgende Generationen mit euch zusammen Gott dienen.

Ich hoffe, dass Sie jede Folge dieser Serie gesehen haben. Eine Botschaft, die ich in der Gemeinde gepredigt habe, ist Teil der Serie, die als CD- oder DVD-Set erhältlich ist, wird aber nicht ausgestrahlt.

Obendrein ist es so, dass die Predigten, die Sie hören, oft nicht vollständig sind, weil bestimmte Teile aufgrund der Dauer der Sendung herausgenommen werden müssen. Ich möchte gar nicht wissen, was alles weggelassen wird, weil ich nicht denke, dass man überhaupt etwas weglassen kann, aber es muss eben sein. Sie werden also die vollständigen Predigten und die Predigt, die wir nicht ausstrahlen werden, erhalten, wenn Sie die Serie kaufen, die ich Ihnen sehr empfehlen würde. Geben Sie sie einem Leiter in Ihrer Gemeinde oder einem Pastor. Nehmen Sie die Wahrheiten in Ihr eigenes Herz auf, denn Gott möchte, dass wir auf die Generationen ausgerichtet sind und entsprechend handeln. Er möchte, dass Abraham Isaak unterstützt. Er möchte, dass Isaak Jakob freisetzt und Er möchte, dass Jakob Abraham ehrt. Alle Generationen müssen zusammenarbeiten, damit das fantastische Evangelium bis an die Enden der Erde vordringt. Freund, falls Sie noch nie geschrieben haben, um mich wissen zu lassen, dass die Sendung Sie gesegnet hat, tun Sie es doch heute. Es würde mein Team und mich wirklich ermutigen, von Ihnen zu hören. Schreiben Sie uns doch eine kurze E-Mail. Zögern Sie damit nicht. Wir würden so gerne von Ihnen hören. Ich bete, dass Gottes Reichtum und Sein voller Segen immer mit Ihnen sein möge. Bis zur nächsten Woche. Verpassen Sie es nicht!

 

http://www.thomas-pape.org/d/519191-1/Von+Generation+zu+Generation+-+Bayless+Conley_epub?g2_GALLERYSID=8d07838cbdd1058ebb969beb8d27f8a1

Jule 5. September 2010 Keine Kommentare Comments RSS

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