Familie Thomas Pape

Aufrecht leben

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Aufrecht leben
/ Teil 1 11.04.2010

Pastor Bayless Conley

Hallo, willkommen zur heutigen Sendung. Ich habe eine Botschaft für Sie mit dem Titel ‚Aufrecht leben‘. Sie enthält ein paar Einsichten, die mir, meine ich, der Heilige Geist gegeben hat, als ich das Wort Gottes studiert habe. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Nehmen Sie also Ihre Bibel und investieren Sie diese Zeit für Ihr geistliches Leben. Hören Sie es nicht, während Sie in der Wohnung hin- und herlaufen. Setzten Sie sich doch 25-30 Minuten hin und lassen Sie uns gemeinsam Gottes Wort studieren. Aufrecht leben.

Epheser 2:1
„Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden,“

Bemerkenswert: Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart. Nicht das Gegenteil, nicht: „Früher war ich lebendig. Ich feierte nach Lust und Laune und hatte Freude am Leben, aber dann wurde ich errettet und all meine Freude wurde mir genommen. Jetzt ist die Luft raus und ich bin mürrisch und ausgedörrt. Vielleicht wird es besser, wenn ich in den Himmel komme, aber das christliche Leben ist mühsam.“ Nein, Jesus kam, um uns Leben zu geben, und zwar im Überfluss. Ein Leben voller unaussprechlicher Freude und Herrlichkeit. Ich war tot und Er machte mich lebendig.

Ich las eine Geschichte in der Zeitung… ich denke, es geschah im vorigen Jahr… ein Mann fuhr mit seinem Boot von Newport Harbor nach Long Beach, eine kurze Strecke. Er hielt sich seitlich im Boot auf, als eine Monsterwelle das Boot traf… es kippte zur Seite und er fiel ins Meer. Das Boot fuhr im Kreis herum. Er versuchte irgendwie hineinzuklettern, schaffte es aber nicht. Dann drehte das Boot ab und fuhr aufs Meer hinaus. Das Boot wurde am nächsten Morgen auf Catalina Island gefunden. Es war dort gestrandet und der Motor lief noch. Sie wussten nicht, was mit ihm passiert war. Ich denke, er trieb eineinhalb Tage im Meer umher. Eine Strömung erfasste ihn. Er wusste, dass er sterben würde und fand dann einen Ballon, der dort im Wasser trieb… von einem Kind. Wenn Sie wissen wollen, wo all die Ballons bleiben, die Sie steigen lassen… sie landen alle im Ozean. Wenn Sie hinausfahren, sehen Sie dort erstaunlich viele Ballons. Er hielt sich an diesem Ballon fest. Schließlich entwich alle Luft draus und er fand sich damit ab, dass er sterben würde. Wenn ich mich recht erinnere, sang er Passagen aus „Amazing Grace“ und zitierte den Psalm 23. Er wurde schließlich gerettet. Einem Mann, der schon mit seinem Leben abgeschlossen hatte, wurde sein Leben wiedergegeben.

Wissen Sie, wenn so etwas geschieht, setzten Sie neue Prioritäten. Sie erkennen, was wirklich wichtig ist, nämlich Ihre Kinder, die Enkelkinder und ihre Freunde und vielleicht nicht all die Stunden im Büro oder was auch immer. Wenn Sie dann wieder in einen Apfel beißen, genießen Sie ihn ganz bewusst.

Das ganze Leben ist völlig verändert. Wissen Sie, er war tot und jetzt hat er eine neue Sicht für sein Leben.

Aber die Aussage, dass wir tot waren und wieder lebendig sind, bedeutet nicht nur, eine neue Perspektive und eine zweite Chance im Leben zu haben. Buchstäblich geistlich tot, tot in Übertretung und Sünde, tot hinsichtlich der Beziehung zu Gott, getrennt vom Leben Gottes, wurden wir geistlich zum Leben erweckt. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 2 an. Dort heißt es:

Epheser 2:2
„in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.“

Er beschreibt noch Schlimmeres als „wir waren in unseren Sünden tot“. Er sagt, dass wir alle den Kurs dieser Welt einschlugen, gefangen waren im Lauf der Welt. Aber dann sagt er, dass wir unter dem Einfluss des Fürsten der Macht der Luft waren. Das ist eine Beschreibung des Teufels. Schauen Sie sich all das Böse in der Welt an, die Kriminalität und all die Dinge, die Menschen tun. Ja, Menschen sind für ihr Handeln verantwortlich… ohne Frage. Aber es sind geistliche Kräfte am Werk… böse geistliche Kräfte. Die Bibel sagt im 1.Johannes, Kapitel 5, dass die ganze Welt unter der Herrschaft des Bösen ist.

Wissen Sie, mir war es nicht bewusst, aber der Teufel hat mich beeinflusst, bevor ich zu Christus kam. Auf manche Dinge, die ich tat, blicke ich jetzt nur voller Scham zurück und kann nicht glauben, dass ich so tief gesunken war. Aber mir wurde klar: ich traf Entscheidungen und trug dafür die Verantwortung, aber es waren auch geistliche Mächte am Werk.

Wie gesagt, ich denke, je mehr wir absichtlich ungehorsam sind, desto mehr bewegen wir uns in diese Richtung und geben dem Teufel mehr und mehr Raum. Aber wissen Sie, es kommt noch schlimmer.

Tod in Übertretungen und Sünden. Hier ist die Rede von einem bösen Geist, dem Teufel, der wirkt und Einfluss hat. Aber es ist schlimmer. Schauen Sie sich Epheser 2:3 an. Es heißt:

Epheser 2:3
„unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.“

Wir waren von aus Natur Kinder des Zorns. Das Problem betraf unser Wesen. Unser inneres Wesen war buchstäblich in Feindschaft Gott gegenüber… aufgrund der Sünde… befleckt und in Feindschaft Gott gegenüber.

Ich erzählte bereits über das Zelten im Norden Australiens. Wir waren mit ein paar jungen Menschen dort, die Crocodile Dundee ähnelten… und verbrachten viel Zeit im Busch. Und als wir am Abend beim Feuer saßen… wir hatten vielleicht ein paar Krabben gefangen, die wir dann auf die Kohlen warfen… wir saßen am Feuer und unterhielten uns. Es gibt dort in der Nähe eine Krokodilfarm. Sie ist ungefähr 160 Kilometer von uns entfernt. Sie erzählten: „Wir fuhren einmal zu dieser Krokodilfarm. Jemand, einer der Wärter, war bei einem sehr großen Krokodil im Gehege. Es wimmelte von Touristen und er wurde übermütig: ‚Ach, das Krokodil ist nicht so gefährlich. Was soll mir schon passieren!‘ Er dreht dem Krokodil den Rücken zu und als er sich umdreht, greift das Krokodil ihn an, packt sein Bein und reißt ihn um. Die Leute fangen an zu schreien. Eine Frau wird bewusstlos. Und das Krokodil… ein anderes war sogar noch größer. Das Weibchen packt ihn. Das Männchen nähert sich. Und das Krokodil, das ihn ins Wasser gezogen hatte, öffnete sein Maul, um ihn besser packen zu können, da drehte er sich weg und sprang schnell über den Zaun. Die Show war vorbei und er wurde bewusstlos.“ Sie sagten, sein Bein war aufgerissen. Alles war voller Blut. Er machte den Fehler, das Wesen des Krokodils zu vergessen. Wer Sie auch sein mögen, für ein Krokodil sind Sie nur Futter. Die nette Zoo-Uniform spielt dabei keine Rolle, Sie sind Futter. Das ist das Wesen eines Krokodils.

Wissen Sie, wir waren von Natur Kinder des Zorns. Das Problem lag in unserem Wesen. Etwas musste in unserem Wesen verändert werden. Tot in den Vergehungen und Sünden, der Fürst der Macht der Luft wirkt und manipuliert uns und wir haben ein Problem mit unserem Wesen. Unser Wesen hat uns von Gott getrennt. Und ich liebe die nächsten beiden Worte, Vers 4: „Gott aber…“

Sind das nicht wunderbare Worte?

Epheser 2:4-5
„Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr gerettet!“

Unser Wesen war unser Problem. Wissen Sie, Gott hat aufgrund Seines Wesens etwas getan in Hinblick auf unser Wesen. Sein Wesen ist Liebe. Die Bibel sagt, Gott ist Liebe. Wegen Seiner großen Liebe und wegen Seiner großen Barmherzigkeit griff Er ein und tat etwas. Er gab Seinen eingeborenen Sohn für uns in den Tod, um uns durch Seine Gnade zu retten. Und, Freund, es ist Gnade. Unsere Werke tragen nichts dazu bei. Schauen Sie sich bitte mit mir Epheser 2:5 an. Es heißt:

Epheser 2:5-6
„auch uns, die wir tot waren in den Sünden, hat er zusammen mit Christus lebendig gemacht…

Sagen Sie alle ‚zusammen‘ … aus Gnade seid ihr errettet; zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind.“

Was Gott durch Jesus getan hat, tat Er für uns. Zusammen, zusammen, zusammen. Er nahm unseren Platz ein. Was Er tat, tat Er als unser Stellvertreter. Aus Gottes Sicht waren wir mit Ihm zusammen.

Als Christus am Kreuz hing, war ich mit Ihm zusammen. Sie waren mit Ihm zusammen. Als Christus von den Toten auferweckt wurde, waren Sie aus Gottes Sicht mit Ihm zusammen. Als Christus Seinen Platz zur Rechten Gottes einnahm, waren Sie mit Ihm zusammen. Früher hatte der Fürst der Macht der Luft Ihr Leben im Griff und bestimmte es, aber wissen Sie was? Jetzt sind Sie derjenige, der die Machtposition innehat und alle Mächte und Gewalten sind unter Ihren Füßen und Sie haben Autorität in dem Namen Jesu. Stellvertretung – und doch ist es aus Gnade, nicht aus Werken, dass wir errettet sind. Was Gott uns anbietet, bietet Er aus Gnade an. Es muss von uns im Glauben ergriffen und empfangen werden.

Denken Sie an Cornelius aus Apostelgeschichte 10, ein römischer Hauptmann… ein prima Typ.

Die Bibel sagt, er fürchtete Gott und lehrte sein ganzes Haus, Gott zu ehren und zu fürchten, aber er war nicht errettet. Er liebte Gott… er fürchtete Gott, war aber nicht errettet. Die Bibel sagt, er gab großzügig Almosen… war Armen gegenüber großzügig, war aber nicht errettet. Die Bibel sagt, er betete fortwährend zu Gott und es ging so weit, dass seiner Gebete und seiner Gaben vor Gott gedacht wurde, aber er war nicht errettet. Er begegnete einem Engel, hatte eine übernatürliche Begegnung mit einem Engel Gottes, war aber nicht errettet. Der Engel sagte vielmehr: „Du musst jemanden zu Petrus schicken. Er wohnt am Ufer des Sees an diesem und diesem Ort. Wenn er kommt, wird er dir Dinge sagen, durch die du errettet werden wirst.“ Er musste die Botschaft der Gnade Gottes hören und sie im Glauben annehmen. Aber bedenken Sie:

– Er ehrt und fürchtet Gott – nicht errettet.

– Er gibt den Armen – nicht errettet.

– Er betet – nicht errettet.

– Er hat ein übernatürliches Erlebnis – nicht errettet.

Es geschieht nicht durch irgendetwas, das wir tun, Freund. Aus Gnade durch Glauben, nicht aus Werken, werden wir errettet. Und es ist wunderbar, Gottes Gnade in diesem Leben zu erleben, aber das ist erst der Anfang. Schauen Sie sich Epheser 2:7 an.

Epheser 2:7
„damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.“

Freund, ich denke, dass diese Formulierung die Ewigkeit mit einschließt. Ich denke nicht, dass der Himmel langweilig sein wird. Ich denke, dass wir niemals aufhören werden, neue Facetten der Gnade Gottes zu erleben. Vielleicht wollte er den Ephesern auch nur sagen: „Männer, ihr wart im Heidentum und in Zauberei und in unzüchtiges Verhalten verstrickt und Gott machte eine Trophäe der Gnade aus euch, dass alle künftigen Generationen sehen und erkennen können, was Gottes Gnade bewirken kann.“

Okay, einverstanden, aber ich denke, es geht darüber hinaus. Ich denke, wir werden die ganze Ewigkeit mit offenem Mund und Stielaugen dastehen und nur sagen: „Gott, ich kann nicht fassen, dass Du so groß und so erstaunlich bist.“ Ich denke, Gottes Gnade und Seine Freundlichkeit in allen Zeiten und während der Ewigkeit wird uns offenbar werden. Freund, es lohnt sich, Gott in diesem Leben zu dienen. Das kann ich Ihnen versichern! Sie werden es in der Ewigkeit wissen. Die Verse 8-9 sagen uns, wie all das geschieht.

Epheser 2:8-9
„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Ab diesem Punkt sind wir errettet und unser Leben mit Gott beginnt. Gut, ich war tot und empfing neues Leben, mein Wesen wurde verändert. Ich bin nicht mehr unter der Autorität des Teufels, sitze mit Christus im Himmel und habe Autorität in Seinem Namen, aber jetzt müssen wir diese Gnade ausleben. Von diesem Punkt ab gebraucht Paulus nicht weniger als fünf Mal den Begriff „wandeln“.

Wandeln beschreibt unser Verhalten, unseren Lebensstil, unsere Haltungen, Dinge, die das Reich ausmachen, dem wir angehören. Und jetzt spricht er darüber, wie wir im Alltag diese Beziehung zu Christus ausleben, die wir aus Gnade empfangen haben. Wir sehen uns diese fünf Erwähnungen über das Wandeln an, darüber, wie wir dieses wunderbare Geschenk der Gnade, das wir empfangen haben, ausleben und zum Ausdruck bringen. Sind Sie bereit?

Gut, Nummer eins, wir sollen in guten Werken wandeln. In guten Werken wandeln. Vers 10 desselben Kapitels, in Epheser 2:10 heißt es:

Epheser 2:10
„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“

Gute Werke retten Sie nicht, aber gute Werke sollen aus der Erfahrung der Errettung hervorgehen.

Die Amplified Bible spricht von guten Werken und Wegen, die Gott im Voraus arrangiert und vorbereitet hat, von guten Werken, die wir tun sollen und einem guten Leben, das Er für uns im Voraus vorbereitet und arrangiert hat. Freund, aus der Ewigkeitsperspektive hat Gott Sie gesehen und Er hat gute Dinge für Ihr Leben geplant. Er hat Wege bereitet, in denen Sie wandeln sollen. Er hat Dinge, die Sie tun sollen. Unser Leben hat einen Sinn. Man könnte es so sagen: Ich bin Sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken. Zu einem Zweck! Hören Sie: Sie sind begabt, Sie sind einzigartig und es gibt eine Aufgabe für Sie. Glauben Sie nicht, dass das nicht für Sie gilt.

In meiner Generation wurden uns, als wir klein waren, aus lapidaren Gründen die Mandeln entfernt.

Bist du heiser? Los, raus die Mandeln. Als ich sieben war, hatten die meisten meiner Freunde keine Mandeln mehr. Ich war einer der wenigen, der seine Mandeln behielt. Gibt es andere aus dieser Generation, die sich daran erinnern? Wissen Sie noch, was uns gesagt wurde? Weil sie nutzlos sind.

Das sagte der Arzt. Sie erfüllen keinen bestimmten Zweck und sind nur irgendwie im Weg. Und wenn sie anschwellen oder sich entzünden, dann… raus mit den Mandeln. Aber wissen Sie, die medizinischen Erkenntnisse haben sich geändert. Ich habe in den letzten Tagen viel Zeit auf medizinischen Webseiten verbracht… von einschlägigen Universitäten und verschiedenen Institutionen im Land. Die heutige Sicht lautet in Kurzform. „Jetzt ist bekannt, dass unsere Mandeln Infektionen abwehren. Sie bestehen aus einem Gewebe, das die Zellen bildet, die Erreger, Bakterien und Viren angreifen und zerstören, die speziell Ohren, Nase und Rachen befallen.“ Für kleine Kinder zwischen drei und fünf ist das besonders wichtig!… ein Teil ihrer Anatomie. Hören Sie, der Schöpfer hat sie nicht grundlos installiert!

Ich sage das deswegen: Vielleicht fühlen Sie sich heute wie diese Mandeln. „Wozu bin ich da? Mein Leben ist sinnlos.“ Nein, Ihr Leben hat einen Sinn, selbst wenn Sie ihn noch nicht entdeckt haben.

Der Schöpfer hat Sie nicht ohne Grund hierher gebracht. Es gibt eine Aufgabe für Sie. Bis Sie mehr Klarheit darüber bekommen, blühen Sie einfach an dem Ort auf, wo Sie eingepflanzt wurden. Seien Sie ein Segen, wo Sie sind. Wirken Sie dort für Gottes Reich. Ob Sie Kinder haben und nicht berufstätig sind, ob Sie Programmierer sind, ob Sie ein Unternehmer oder Bauunternehmer sind, egal, was Sie tun oder wo Sie sind, seien Sie ein Segen und werden Sie aktiv. Dienen Sie in Ihrer Ortsgemeinde und lassen Sie Ihr Licht leuchten. Wandeln Sie in dem Licht, das Sie haben, dann wird Gott Ihnen mehr Licht geben. Ihr Leben hat einen Sinn.

Ich möchte einen weisen Rat weitergeben, den mir einmal ein Freund gab. Er verbrachte viele Jahrzehnte als Pilot in der Mission und ich wollte diesen Mann schon immer kennen lernen. Er heißt Bernie May. Wir unterhielten uns eines Abends in einem Restaurant. Er sagte: „Bayless, ich denke, wir haben das Falsche betont.“ Er sagte: „Ich denke, wir stellen vielleicht die falsche Frage.“ Er sagte: „Ich höre sehr viele fragen: ‚Was ist meine Bestimmung? Wozu lebe ich? Ich muss doch eine Vision haben.‘ Und das Meiste ist gut und es ist wahr.“ Er sagte: „Ich denke, vielleicht ist das nicht die beste Frage, die wir hätten stellen können.“ Er sagte: „Ich denke, wir sollten vielleicht fragen: ‚Was tut Gott in der heutigen Welt? Was tut Gott in meiner Umgebung? Was tut der Herr in meiner Gemeinde?‘ Und dann einen Schritt zurückgehen. Während wir dann verstehen, was Gott tut und was Sein Traum ist, können wir uns fragen: ‚Was kann ich tun in Anbetracht dessen, was Gott in meinem Umfeld, in meiner Gemeinde und in der Welt tut? Wie können meine Gaben zu dem beitragen, was der Herr dort tut?“ Ich denke, das ist ein guter Rat.

Es gibt einen Arzt, der regelmäßig in seinem Heimatland unsere Sendungen sieht. Er lebt in einem Land, in dem es einschneidende Maßnahmen gegen Christen gibt… man darf nicht offen über Christus reden. Kürzlich wurden ein paar Gesetze verändert. Nie zuvor durfte er in ein moslemisches Dorf gehen, eine Klinik eröffnen und Menschen nicht nur medizinisch helfen, sondern auch seinen Glauben mitteilen. Er sah darin Gottes Handeln. Er zog in eine moslemische Gegend. Jetzt hatte er ein paar Familien zu Christus geführt und gründet dort Gemeinden. Er sah sich an, was Gott tut und was seine Begabung ist und wie seine Mittel und Möglichkeiten dazu beitragen könnten.

Ich sprach vor ein paar Tagen mit Joel Holmes. Wir unterhielten uns über seinen Vater, der als Missionar nach Korea ging, um dort zwei Gemeinden zu gründen, kurz nach dem Koreakrieg. Als er dort ankam, sah er Hunderttausende Waisen… überall Waisen durch den Krieg! Er hielt inne und fragte sich: „Was ist Gottes Traum für Korea? Was tut Gott? Wie passen meine Gaben dazu?“

Er spürte, dass er Kinderheime bauen sollte. Also fing er damit an und verlor sofort 70 Prozent seiner Unterstützung aus den USA, denn damals wurde das nicht als ein vollwertiger Dienst angesehen.

Aber er baute diese Kinderheime. Und wissen Sie, in den nächsten zwanzig Jahren gingen daraus fast eintausend Pastoren hervor. Ich denke, das war etwas effektiver als zwei Gemeinden zu gründen. Und ein Waisenkind, das er aus einer Höhle holte, wurde Yonggi Cho‘s Jugendpastor, der erste Jugendpastor in Korea… in der größten Gemeinde der Welt. Er hatte 50.000 Menschen in seiner Jugendgruppe. Ziemlich effektiv! Aber ich möchte folgende Bemerkung machen. Rückblickend sagen wir: „Wow! Tausend Pastoren und ein Jugendpastor mit 50.000!“ Aber es war nicht so herrlich, als es geschah, das garantiere ich Ihnen. Oft ging es nur schrittweise vorwärts. Es gab vielleicht viele graue, regnerische, trübe Tage, wo er nur das tat, wovon er wusste, dass er es tun sollte, ohne Lobeshymnen. Rückblickend glorifizieren Menschen die Dinge oft und sagen: „Wow, das ist so wunderbar!“ Und das stimmt, aber die eigentliche Arbeit war vielleicht nicht wunderbar.

Ständig sprechen Leute über unsere Anlage, das Grundstück und unseren Campus und sind begeistert darüber. Und all das ist fantastisch! Gott sei Dank dafür! Aber der Weg dorthin hat nicht so viel Spaß gemacht. Manche von Ihnen waren dabei. O Mann, wir hatten Schwierigkeiten auf diesem Weg. Aber sie werden im nachhinein unbedeutender und Leute sagen: „Wow! Enorm, was Gott getan hat!“ Ja, Gott hat es getan, aber es hat uns fast umgebracht.

Es mag ein solcher Prozess sein oder Sie sagen nur: „Was ist mein Beitrag zu den Dingen, die Gott in der Kirche tut?“ Ich sprach mit einigen.

Ich war nach dem Gottesdienst draußen und da war eine Frau, die im Kinderdienst mitarbeitet. Ich sprach mit ihrem Mann und sie stand dabei. Ich fragte: „Hattest Du heute Dienst bei den Kindern?“

Sie sagte: „Ja, und ich liebe das!“ Nun, sie blüht einfach dort, wo sie gepflanzt ist und versucht aktiv mitzuwirken bei dem, was Gott tut. Ich möchte Ihnen sagen: Ihr Leben hat einen Sinn. Wir müssen in guten Werken wandeln.

Gut, Nummer zwei: Wir müssen uns als würdig erweisen. Schauen Sie sich mit mir Epheser, Kapitel 4 an. Wir müssen uns als würdig erweisen. Epheser 4:1.

Epheser 4:1-3
„So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid, “ und die nächsten zwei Verse beschreiben einen würdigen Wandel.

„… indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens. „

Das ist die Definition eines würdigen Wandels. Zuerst sagt er: „In aller Demut…“

Demut ist das Gegenteil von Arroganz und Stolz. Wenn wir das neue Leben, was wir bekommen haben, ausleben, gibt es keinen Raum für Stolz und Arroganz. Selbst ein hohes Tier beeindruckt in der Fremde niemanden. Es gibt keine hohen Tiere im Reich Gottes. Jesus bemerkte, wie Leute die Ehrenplätze bei Banketten und Festen einnahmen und Er sagte: „Wenn du zu einem Bankett oder einem Fest gehst, setz dich nicht auf den Ehrenplatz. Setz dich an einen gewöhnlichen Platz und wenn du nach vorne gerufen wirst und einen ehrenvollen Platz zugewiesen bekommst, wirst du vor allen geehrt werden, aber das ist viel besser als ganz vorne zu sitzen und gebeten zu werden, sich umzusetzen.“

Ich las eine Geschichte von einem Herrscher, der viele Edle und andere Menschen zu einem Bankett einlud, das er ausrichtete. Er selbst wollte später kommen. Sie kamen in den Raum, das Bankett ist angerichtet und es gibt einen prunkvoll dekorierten Platz, wo der Herrscher sitzen sollte… sehr erlesen! Sofort versuchten die Leute zu drängeln und zu manipulieren, um möglichst nah bei dem Herrscher sitzen zu können. Als er dann einmarschiert, lässt er als erstes den Stuhl an das entgegengesetzte Ende des Tisches stellen, was er von Anfang an geplant hatte und setzt sich an das andere Ende des Tisches. Die Bibel sagt, Gott widersteht den Stolzen, gibt aber dem Demütigen Gnade.

Als nächstes erwähnt er Sanftmut… Sanftmut und Langmut. Wir wissen, Langmut entsteht, wenn wir lange unter etwas leiden. Es gibt keine Langmut ohne lange Zeiten, in denen wir leiden. Aber wissen Sie, manche leiden lange, sind dabei aber nicht sanftmütig. Sie leiden lange, sind aber eher wie ein Grizzlybär mit Zahnschmerzen. Aber wenn wir Dinge lange erdulden, weil uns Bestimmtes angetan wird oder weil wir bestimmte Dinge, die uns zustehen, lange nicht bekommen, soll es in einem Geist der Freundlichkeit geschehen. „Seid eifrig bemüht, die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens zu bewahren“, sagte er. Und wenn wir in Vers 3 lesen, dass wir eifrig bemüht sein sollen, assoziieren wir damit harte Arbeit. Und das ist wirklich so, denn Einheit kommt nicht ohne Arbeit zustande… wirklich nicht! Janet und ich sind jetzt 28 Jahre verheiratet? „27 Jahre?“ 28 Jahre werden es im Januar sein. Gut, fast richtig, der Monat hat immerhin gestimmt. Hören Sie: Wir müssen daran arbeiten, weil wir in mancher Hinsicht nicht einer Meinung sind. Man muss daran arbeiten. Obwohl bei dem Wort sicher mitschwingt, dass wir daran arbeiten müssen, unsere Einheit zu bewahren, ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „eifrig bemüht sein“‚ sich beeilen‘. Das ursprüngliche griechische Wort bedeutet ‚sich beeilen‘. Mit anderen Worten, kitte die Beziehung schnell. Sieh zu, dass nichts zurückbleibt und gärt. Sei schnell. Tu, was du kannst, um Sachen richtigzustellen.

Ich hoffe, das Wort hat Sie heute vorangebracht. Wissen Sie, diese Aussagen, diese Gebote sind eigentlich keine Vorschläge. Sie sollten die Merkmale unseres christlichen Lebens sein, das Seiner würdig ist, ein Leben in Demut und Langmut und Geduld im Umgang miteinander. Arroganz hat im Leben eines Christen einfach nichts zu suchen. Es gibt wenige Dinge, von denen Gott ausdrücklich sagt, dass sie Ihn ärgern, aber eins davon, eine Sache, die Gott hasst, ist Stolz. Ein stolzer Blick, ein stolzes Herz. Ich denke, Demut birgt Stärke. Die Bibel sagt von Mose, dass er der demütigste Mensch auf Erden war. Und Mose stellen wir uns nicht als einen Schwächling vor, den man herum schubst.

Absolut nicht. Ich denke, wenn wir unsere Herzen wirklich vor Gott beugen und nachsichtig sind im Umgang mit anderen, kommt Gottes Stärke und Stabilität in unser Leben. Hören Sie, das Thema ist noch nicht zu Ende. Sie sollten nächste Woche wieder dabei sein, wenn wir weiter über einen Lebensstil sprechen, der Seiner würdig ist.

Aufrecht leben
/ Teil 2 18.04.2010

Wir sind also tot in den Vergehungen und Sünden und wir haben ein Problem mit unserem Wesen. Unser Wesen hat uns von Gott getrennt. Und ich liebe die nächsten beiden Worte, Vers 4: „Gott aber…“ sind das nicht wunderbare Worte?

Epheser 2:4-5
„Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr gerettet!“

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir sind gerade in einer kleinen Serie darüber, wie unser Lebenswandel Gott wirklich gefallen kann. Gott sagt in Seinem Wort ziemlich konkret, wie Er möchte, dass wir leben und welche Herzensreaktionen Er bei uns gerne sehen möchte. Wir sprachen über den Wandel in Demut und darüber, untereinander Geduld walten zu lassen. Heute kommen wir zu dem Thema: Wandel in Liebe und ich habe Neuigkeiten für Sie. Schalten Sie jetzt bitte nicht ab! In Liebe wandeln bedeutet nicht, dass Sie zum Fußabtreter werden, den ganzen Dreck abkriegen und alle auf Ihnen herumtrampeln. Der Wandel in Liebe gibt Ihnen Zugang zu Gottes Kraft, die Sie nicht anders bekommen können und bringt Gottes Gegenwart in einer Weise in Ihr Leben, wie sie sonst nicht fließen würde und wie Sie sie sonst nicht erleben könnten. Und zwar, weil Gott Liebe ist. Nehmen Sie sich Ihre Bibel, wir wollen uns gemeinsam Gottes Wort zuwenden und herausfinden, wie wir so leben können, dass sich unser Vater im Himmel von Herzen darüber freut.

Ich weiß noch, als ich in Mexiko lebte, vor vielen Jahren, arbeitete ich mit einem kleinen Team in der Mission. Es gab einen Konflikt zwischen mir und einem anderen Teammitglied. Selbst im nachhinein kann ich ehrlichen Herzens sagen, dass er nicht von mir ausging. Ich weiß noch, dass ich damals dachte: „Vielleicht hätte ich freundlicher sein können, aber ich habe nur auf das reagiert, was derjenige tat. Und ich bin nur ein Mensch. Jeder Mensch hätte darauf reagiert. Was bin ich denn? Ein Roboter? Natürlich habe ich reagiert! Wenn derjenige nichts getan hätte, hätte ich auch nichts gesagt.“ Aber wir räumten das nicht aus und die Atmosphäre war einfach schlecht. Erstaunlicherweise ging plötzlich einiges schief. Uns ging das Geld aus und ein paar andere Dinge passierten in den folgenden Tagen. Es war wie ein übernatürlicher Angriff. Gott sprach zu mir, ich solle hingehen und Buße tun. Und ich sagte: „Gott, ich habe nicht damit angefangen, das weißt Du genau.“ Und Gott wollte davon nichts wissen. Und ich sagte: „Gott, weißt Du…“ Ich sagte: „Gut, vielleicht habe ich nicht optimal reagiert, aber ich habe reagiert. Sie taten etwas. Das ist nicht meine Schuld. Und deswegen sollten sie zu mir kommen.“ Gott wollte auch davon nichts wissen. Ich hatte den Eindruck, dass Er mir sagte: „Du musst hingehen und voll die Verantwortung dafür auf dich nehmen, ob sie etwas zugeben und einsehen oder nicht.“ Ich sagte: „Okay.“ Also ging ich hin und sagte: „Die Atmosphäre zwischen uns ist schlecht und ich muss einfach Buße tun. Es tut mir leid. Was ich gesagt habe und auch meine Art waren verkehrt.“ Und ich ergänzte nicht: „Aber es lag daran, was du getan hast.“ Denn wissen Sie was? Wenn wir das tun, ist es keine Entschuldigung mehr. Es ist keine Buße. Wenn wir ergänzen: „Okay, mein Verhalten tut mir leid, aber es lag an…“ oder: „Ich hätte nicht… aber weil du das getan hast.“ Sie haben gerade, was das Herz angeht, jede wahre Umkehr und Entschuldigung zunichte gemacht. Ich sagte nur: „Es tut mir leid. Ich bin schuld.“ Und derjenige war so gnädig zu sagen: „Es lag nicht nur an dir. Es war auch meine Schuld.“ Es ist erstaunlich. Alles andere, was sich über uns zusammenbraute, wich völlig – übernatürlich, glaube ich. Es war schnell vorbei, nachdem wir umkehrten.

Ein würdiger Wandel beinhaltet Langmut und Sanftheit. Er beinhaltet eine demütige Haltung. Dazu gehört möglichst schnell, Dinge wieder in Ordnung zu bringen, wenn der Friede getrübt ist.

Gut, Nummer drei: Wir müssen in Liebe wandeln. Schauen Sie sich mit mir Epheser 5 an. Wandel in Liebe. Vers 1.

Epheser 5:1-2
„Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!“

Die Liebe Gottes hat verschiedene Ausprägungen in uns, aber hier werden das Geben und die Opfer betont. Ich denke, die Message Bible drückt es in etwa so aus, dass Er nichts gab, um etwas von uns zu bekommen, sondern Er gab sich uns gänzlich hin. Um solch eine Liebe geht es! Ich weiß nicht, ob Sie je die Geschichte von Earnest Shakleton lasen, von seinen Expeditionen in die Arktis… wirklich ziemlich fesselnd… er erlebte mehrere Katastrophen. Nach einer besonders katastrophalen Expedition in die Arktis, in der sie fast umkamen, wurde er gefragt: „Was war der schrecklichste Moment, den Sie bei einem Abenteuer in der Arktis erlebten?“ Er sagte: „Es war ein Abend. Wir waren in einer notdürftigen Hütte. Wir hatten gerade die allerletzten Brötchen verteilt. Jeder bekam ein Brötchen. Es gab nicht mehr zu essen.“ Sie drohten zu verhungern. Er sagte: „Ich schlief nicht direkt bei den anderen Männern und plötzlich bemerkte ich eine verstohlene Bewegung. Einer der Männer setzte sich auf, um sicherzugehen, dass die anderen schlafen. Und dann beugte er sich über einen der anderen Männer, öffnete den kleinen Beutel, in dem das Brötchen war, und griff hinein.“ Und er sagte: „Das war der schrecklichste Moment für mich. Ich dachte: ‚Dieser Mann, dem ich mein Leben anvertraute, ist ein Dieb und stiehlt einem Mann sogar das letzte Brötchen.‘ Ich beobachtete ihn weiter und er beugte sich herüber und öffnete seinen eigenen Beutel. Statt dass es etwas hineintat, nahm er sein eigenes Brötchen heraus, beugte sich wieder hinüber und legte es dem Mann in den von ihm geöffneten Beutel, verschloss ihn und schlief weiter.“ Er sagte, das war ihm heilig. Shakleton sagte sogar: „Ich werde den Namen des Mannes nicht nennen, denn es war ein Geheimnis zwischen ihm und Gott.“ Eine solche Liebe ist gemeint.

Shakleton selbst hatte etwas Ähnliches getan bei der Expedition davor… oder bei der danach, jedenfalls bei einer anderen Expedition. Es war wieder ein Wettlauf gegen die Entkräftung. Etwas ging schief. Ich glaube, sie versuchten einen der Walfanghäfen zu erreichen, wo es Vorräte gab. Sie drohten zu verhungern und ihre Ration war ein Brötchen pro Tag. Mehr hatten sie nicht zu essen. Einer der Männer hieß mit Nachnamen Wild. Ich glaube, er hieß Frank Wild. Er war sehr, sehr krank und Shakleton gab ihm sein Brötchen. Und Wild schrieb in sein Tagebuch… und ich las es. Er sagte: „Alle Münzen, die je geprägt wurden, hätten dieses Brötchen nicht bezahlen können.“ Er sagte: „Ich werde dieses Opfer niemals vergessen.“ Wir müssen in Liebe wandeln.

Jesus sagte, die Welt wird erkennen, dass ihr meine Jünger seid, weil ihr in Sprachen redet… weil ihr weissagt… weil ihr Wunder wirkt… weil ihr jubelt und anbetet. Nein. Er sagte: „Alle Menschen werden erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“ Die Liebe Gottes wurde gemäß dem Römerbrief in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist, der in uns ist. Sie ist in uns und wir müssen sie ausleben und geben und lieben, so wie Jesus uns liebte.

Gut, schauen wir uns etwas anderes an. Nummer vier: Wandel im Licht. Epheser 5:8, wir müssen im Licht wandeln. Ein anderer Gedanke in diesem Zusammenhang… ich denke, es gibt hier viele Lektionen. Vielleicht hörten Sie folgende Geschichte.

Ein Mann stirbt, kommt in den Himmel und begegnet Petrus. Er fragt: „Ich habe eine Bitte, Petrus. Darf ich mal kurz die Hölle sehen, damit ich um so mehr zu schätzen weiß, dass ich im Himmel bin?“ Seine Bitte wird erfüllt. Er geht also in die Hölle und sieht eine reichlich gedeckte Festtafel, lang, soweit das Auge reicht, mit dem feinsten Essen darauf, aber allen, die darum sitzen, geht es schlecht und sie sind hungrig. Und er fragt Petrus: „Warum sind sie hungrig, bei all dem Essen auf dem Tisch?“

Er sagt: „Sie dürfen das Essen nur mit Stäbchen vom Tisch nehmen, die über einen Meter lang sind und sie kriegen es nicht in ihren Mund hinein. Sie haben Hunger, weil die Stäbchen zu lang sind.“ Er sagt: „Wow!“ Er kommt in den Himmel und sieht eine identische Festtafel, soweit das Auge reicht, mit demselben Essen darauf, aber alle am Tisch sind glücklich und gut genährt. Und er sagt: „Nun, womit nehmen sie hier im Himmel das Essen zu sich?“ Petrus sagte: „Mit den gleichen Stäbchen.“ Er fragte: „Warum hungern alle in der Hölle und hier sind alle glücklich und wohlgenährt?“ Petrus sagte: „Im Himmel geben wir uns das Essen gegenseitig.“ – Darüber sollten wir nachdenken.

Gut, Nummer vier: Wandel im Licht. Epheser 5:8.

Epheser 5:8-10
„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts – denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit -, indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.“

Der Kontext ist ein integerer, ein heiliger Lebensstil. Aber ich habe eine Frage: „Wie finden wir heraus, was dem Herrn gefällt und was nicht? Woher wissen wir, was akzeptabel ist und was nicht? Ich kenne nur eine Art und Weise. Lesen Sie das letzte Wort von Vers 9. Es ist Wahrheit. Durch die Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit, sagte Jesus.

Psalm 119:130
„Die Eröffnung deiner Worte erleuchtet und gibt den Unverständigen Einsicht.“

Psalm 119:105
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Im Licht leben bedeutet, gemäß der Erkenntnis von Gottes Wort zu leben. Lernen Sie ihre Bibel kennen. Junger Christ: Wenn Sie keine Bibel haben, kaufen Sie sich eine. Lesen Sie zuerst das Johannesevangelium. Lesen Sie das übrige Neue Testament und lesen Sie dann die anderen Evangelien. Lesen Sie das Alte Testament. Lesen Sie es betend. Denken Sie über das Gelesene nach. Lernen Sie sie auf jeden Fall kennen. So finden wir heraus, was Gott gefällt und was nicht. Und wenn wir Licht bekommen, müssen wir als solche, die in das Licht hineingeboren wurden, darin wandeln, als Kinder des Lichts.

Vor kurzem erzählte ich von einem Geschäftsmann, den ich kennenlernte. Er war schon vorher hier in Cottonwood. Er war in Kenia und lehrte in einer dörflichen Umgebung. Als Geschäftsmann lehrte er über Finanzen und das Reich Gottes und er sprach in diesem Zusammenhang über den Zehnten. Und ich glaube, der Häuptling des Dorfes unterbrach seine Botschaft. Er fragte: „Meinen Sie, Gott möchte, dass wir Ihm zehn Prozent unseres Einkommens geben?“ Er sagte: „Das ist richtig.“ Er fragte: „Nun, wie mache ich das?“ Er sagt: „Bringen Sie es einfach in die Kirche.“ Und der Mann stand auf und verließ die Kirche. Und er dachte: „Jetzt ist der Häuptling wohl beleidigt.“ Nun, bevor der Gottesdienst vorüber war, kommt der Häuptling zurück und unterbricht nochmals den Gottesdienst. Diesmal hat er zwei Kühe dabei. Er sagte: „Ich besitze 20 Kühe. Hier ist mein Zehnter.“ Und dann sagte er etwas wirklich Interessantes. Er sagte: „Aber ich habe ein großes Problem.“ Der Mann fragte: „Was für ein Problem?“ Er fragte: „Ich habe nur sieben Kinder. Wie kann ich eins davon geben? Und er musste ihm erklären, dass Gott nicht möchte, dass wir ein Kind buchstäblich der Kirche geben.

Aber wir sehen hier etwas Wunderbares. Sobald der Mann Licht hatte, schon vor Ende des Gottesdienstes, war er dabei zu handeln. Ich denke, das möchte Gott sehen. Dass wir, wenn das Wort uns Licht gibt, darin wandeln und danach handeln.

Ein Mann wurde hier in der Gemeinde errettet, er war früher ein krimineller Biker. Kein Möchtegern, sondern ein richtiger. Viele kriminelle Handlungen… ein sehr, sehr gewalttätiger Lebensstil. Er gibt sein Leben Christus und dann… seine Freundin war eine abgefallene Gläubige, die zu Christus zurück kam und er kommt in die Gemeinde. Er wird errettet und kommt eine Weile. Ungefähr drei Monate, nachdem er in der Gemeinde war, komme ich eines Tages ins Büro und er ist in dem kleinen Empfangsbereich. Ich sehe, dass Tränen seine Wangen herunterlaufen. Ich fragte: „Was ist los, Bruder?“ Und er fängt an zu schluchzen. Er sagt: „Meine Freundin und ich“, sagt er, „wir leben zusammen und ich habe im Wort gelesen, dass Gott das nicht möchte.“ Er sagt: „Ich habe schon mein ganzes Zeug in die Garage geräumt und schlafe jetzt in der Garage, weiß aber nicht, ob das ausreicht, Pastor. Ich möchte Gott gefallen.“ Und er atmet schwer und seufzt. Er sagt: „Was soll ich machen?“ Er sagt: „Ich weiß, dass ich nicht mehr mit ihr schlafen kann, bis wir verheiratet sind und ich will Dinge in Ordnung bringen.“ Und ich sage Ihnen, ich stand da und staunte. Ich dachte: „Dieser Mann ist wirklich errettet.“ Niemand musste mit dem Finger auf ihn zeigen und sagen: „Oh, das solltest du nicht tun und jenes auch nicht.“ Wissen Sie, er las darüber im Wort und sobald er Licht hatte, handelte er entsprechend. Und zwischen den Seufzern sagt er mir: „Sollte ich ausziehen und in die Garage eines Freundes ziehen, bis wir heiraten können? Ich will sicher sein, dass es so richtig ist.“

Darum geht es beim Wandel im Licht. Wenn wir erleuchtet werden durch das Wort, tun wir die Dinge. Wir setzen es um.

Und dann das Fünfte, das eigentlich alles bisher Gesagte beinhaltet, ist, umsichtig zu leben.

In Epheser 5:15 heißt es:
„Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse.“

Dies beinhaltet alles bisher Erwähnte über unseren Wandel. Lebt umsichtig. Die genaue Bedeutung des Wortes ist, sich exakt und korrekt zu verhalten und sehr genau die Umstände und mögliche Konsequenzen zu bedenken. Wir müssen in unserem Leben bewusst darauf achten, welchen Einfluss unser Verhalten und unsere Haltungen auf andere haben und in welcher Weise sie das Reich widerspiegeln, zu dem wir berufen wurden. Ich habe das Leben Gottes empfangen. Ich bin aus einem Ort des Todes voller Übertretungen und Sünden herausgekommen. Ich habe eine neue Beziehung. Mein Wesen wurde verändert. Ich bin nicht mehr unter der Autorität des Teufels und jetzt muss ich richtig leben, denn die Zeit ist knapp. Und in der kurzen Phase, die „Zeit“ heißt, bereiten wir uns auf die Ewigkeit vor. Und die Zeit ist wirklich im Nu vorbei.

Als ich Urlaub hatte, nahm ich fünf junge Männer aus der Gemeinde eine knappe Woche mit zum Wandern. Wir wanderten in entlegene Gebiete in den Bergen, fingen Forellen und saßen jeden Abend beim Lagerfeuer. Und ich sagte: „Ihr könnt mir jede Frage stellen, die ihr auf dem Herzen habt.“ Wir unterhielten uns intensiv und verbrachten viel Zeit miteinander. Am Ende gaben sie mir eine schöne Karte, eine Dankeskarte. Vorne auf der Karte stand: Vielen Dank und: „Die Zeit geht nicht spurlos an uns vorbei.“ Ich öffnete sie und da stand: „Aber du siehst aus, als hättest du eine Ohrfeige gekriegt.“ Die Details zu dieser Ohrfeige werde ich jetzt nicht nennen. Wir lachten herzlich darüber, aber es ist tatsächlich wahr. Die Zeit vergeht schnell und wir müssen richtig leben. Wir müssen korrekt sein. Lebe mit Umsicht, denn bald, ja sehr bald, wie es in dem Lied heißt, werden wir den König sehen.

Mir gefällt der Kommentar von Adam Clarke zu dieser Stelle. Er sagte: „Die jetzige Zeit ist gefährlich. Sie ist voller Schwierigkeiten und Versuchungen. Und nur jene, die wachsam und gewissenhaft sind, haben Grund zu hoffen, dass ihre Kleider unbefleckt bleiben.

Dieser Wandel steht für unser äußerliches Verhalten, unseren Lebensstil und unsere Haltungen, ist aber das Ergebnis einer Veränderung im Innern. Es ist so wichtig, dass Sie das verstehen. Es geht nicht darum sich anzupassen, weil von außen Druck ausgeübt wird, weil diese Gebote auf uns lasten und wir sagen: „Na gut, ich muss das ja tun.“ Nein, unser Verhalten entspringt einer inneren Veränderung. Wie der Apostel Paulus in Römer 7 sagte: „Ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inneren Menschen.“

Etwas in meinem Innern verlangt nach Gott. Etwas in meinem Innern drängt mich, das Richtige zu tun. Natürlich habe ich Probleme mit meinem Fleisch, genauso wie Sie. Manchmal will mein Fleisch einen anderen Weg gehen, so wie Ihr’s auch, aber mein Wesen wurde verändert. Aber zu versuchen, diesen Weg zu gehen, ohne diese innere Veränderung als Basis, oh! Jämmerlich! Schauen Sie sich nochmals Epheser, Kapitel 2 an, während ich schließe. Dort wird gesagt, wie unser Leben ohne Christus aussieht. Epheser 2:12.

Epheser 2:12-13
„… dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe gebracht worden durch das Blut des Christus.“

Ja, ohne Christus zu sein, bedeutet ohne Gott und ohne Hoffnung in der Welt zu sein. Gott sei Dank, dass Jesu Blut uns dem Vater nahe bringt, uns in Beziehung zum Vater bringt.

Es gibt viele Menschen, sogar religiöse Menschen, die ihr Leben lang zur Kirche gegangen sind, aber nie wiedergeboren wurden. Sie wurden nie im Innern lebendig gemacht. Und Jesus sagt im Johannes Evangelium: „Du musst von neuem geboren werden.“ Das ist tatsächlich etwas, was im Innern passiert. Der Apostel Paulus nannte es ‚eine neue Schöpfung in Christus werden‘. Wenn wir die Herrschaft Jesu annehmen, dann kommen wir vom Tod zum Leben und dann findet die Veränderung im Innern statt. Bin ich aber nur ein religiöser Mensch, der das nie erlebte und versuche ständig, diesen Regeln und Vorschriften zu entsprechen und dieses Leben zu leben… wissen Sie was passiert? Man wird gemein. Ich denke, einige der gemeinsten Menschen in der Welt sind religiöse Menschen, denn sie versuchen, sich äußerlich anzupassen und sie möchten alle anderen zur Anpassung zwingen: „Mach du besser dies und du besser das, sonst zermalmt Gott dich zu Pulver… es sei denn, ich komme Ihm zuvor! Willkommen in der Kirche!“ Nein, so geht es nicht!

Unter dem Neuen Testament haben wir nur ein Gesetz: Liebe. Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes, sagt die Bibel. Wenn ich in Liebe wandeln kann… und diese Liebe wurde in mein Herz ausgegossen… werde ich nicht gegen Sie sündigen. Etwas in mir möchte sich dem zuneigen. Nicht aufgrund von äußerem Druck. Das bedeutet, unser Leben kommt aus unserem Innern.

Wenn Sie niemals wiedergeboren wurden, kann es heute geschehen. Dies sagt die Bibel dazu: Glaube in deinem Herzen, dass Gott Jesus von den Toten auferweckte und bekenne Ihn mit deinem Mund als Herrn und du wirst errettet werden. Sie kommen in diese Beziehung zu Gott. Gerettet bedeutet genau, was es heißt. Es geht nicht um Ritual oder Zeremonie. Es geht um Beziehung. Ihn als Herrn bekennen, heißt, Er ist „Chef“. Es heißt, dass Sie begreifen: „OK, wenn ich das tue, sterbe ich meinem Recht, unabhängig zu leben. Es bedeutet, Gott wird Seinen Finger auf verschiedenes in meinem Leben legen; und, Gott… ich bin dazu bereit, denn ich weiß, ohne Dich habe ich keine Hoffnung. Und, so gebe ich Dir mein Leben.“ Ich komme nochmals darauf zurück, es ist nicht so, dass Gott alles nimmt und das Leben zur Qual wird. Jetzt werde ich langweilig, dumpf leer und trocken… aber oh… ich denke, wir kommen irgendwann in den Himmel. Nein. Ich war tot. Jetzt lebe ich.

Es ist ein wunderbares Leben.

Würden Sie bitte Ihr Haupt neigen und Ihre Augen für einen Moment schließen. Ich habe etwas länger gemacht als geplant, aber so sei es.

Vater, danke für die Gegenwart Deines Heiligen Geistes. Danke, dass Du in unseren Herzen arbeitest. Danke, dass Du uns hilfst zu wachsen und uns zu verändern, sogar zunehmend, und dem Bild Jesu gleichgestaltet zu werden. Danke, dass Du äußerst geduldig mit uns bist, Vater, und freundlich. Du bist die Langmut und Freundlichkeit selbst. Herr, wir alle, in unserem Herzen… wir möchten in den guten Werken wandeln, die Du für uns geplant hast. Wir sagen ja zu Deinen Absichten.

Wir sagen: Ja, wir wollen blühen, wo wir gepflanzt sind. Wir sagen: Ja, wir wollen schauen, was Du in der Welt tust, in unserer Umgebung und unserer Gemeinde, um uns dann einzubringen, wo wir helfen können. Wir sagen: Ja, Herr, wir wollen Deiner würdig wandeln, in Demut und Freundlichkeit und Langmut und Beziehungen eilends wiederherstellen. Wir sagen ja zum Wandel in Liebe. Wir sagen ja zum Wandel im Licht. Und wir sagen ja zu einem umsichtigen Wandel. Herr, wir laden Dich ein, durch Deinen Heiligen Geist in uns zu wirken. Vater, manchmal macht uns unser Fleisch große Schwierigkeiten und wir sind froh, dass Du das weißt.

Bitte neigen Sie alle Ihr Haupt und schließen Sie die Augen… Wenn Sie nie von den Toten auferweckt wurden, wenn Sie nie die Erfahrung machten, die Jesus die Wiedergeburt nennt, dann hören Sie: Freund, sie können es erleben. Zur Kirche zu gehen macht Sie nicht zum Christen, die Bibel zu lesen macht Sie nicht zum Christen, obwohl Christen zur Kirche gehen und Christen die Bibel lesen. Es geschieht, indem Sie Ihr Herz dem Retter öffnen und Ihm Ihr Leben hingeben. Vielleicht sind Sie im Umfeld der Kirche aufgewachsen und haben nie die völlige Hingabe Ihres Lebens an Christus vollzogen oder Sie waren jemand wie ich. Ich wurde in einer Missionsstation errettet. Ich hatte größte Drogen- und Alkoholprobleme. Ein Zwölfjähriger hatte mir von Jesus erzählt und ich landete in dieser kleinen Missionsstation und ich wurde auf wunderbare Weise vor etwa dreißig Jahren gerettet. Ich weinte wie ein Baby, eine Ewigkeit lang, wie mir schien. Mir wurde klar, dass ich endlich Gott gefunden hatte. Mein Leben war nie mehr das gleiche. Vielleicht finden Sie sich in meiner Geschichte eher wieder. Vielleicht haben Sie anderen etwas angetan; vielleicht haben Sie Ihrem Körper etwas angetan und Schande bedrückt Sie. Hören Sie: das Blut Jesu Christi reinigt von aller Sünde.

Er wird Sie nicht abweisen.

Gemeinde, lasst uns beten. Legen Sie eine Hand aufs Herz. Legen Sie Ihr Herz in diese Worte und Gott wird Ihr Gebet annehmen. Sprechen Sie es laut aus. Sagen Sie: „Oh Gott, ich komme heute zu Dir und demütige mich vor Dir und möchte Dir danken. Danke, dass Du Deinen Sohn sandtest, der am Kreuz für meine Sünden starb. Jesus, ich weiß, Du hast es für mich getan. Du starbst an meiner Stelle. Du zahltest meine Strafe. Du wurdest von den Toten auferweckt. Ich bitte Dich, komm in mein Leben, Jesus. Ich bekenne Dich als meinen Herrn und Retter. Von diesem Moment an bin ich ein Nachfolger von Jesus Christus. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Ich lege alles in Deine Hände, Jesus. Dies bete ich in Deinem Namen. Amen.

Wissen Sie, es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade jetzt zuhören. Sie hätten umschalten, den Fernseher abschalten oder erst gar nicht fernsehen können. Vielleicht sahen Sie den letzten Abschnitt der Botschaft, wo ich alle in unserer Gemeinde einlud, ihre Herzen Christus hinzugeben. Wissen Sie, Sie können am anderen Ende der Welt sein und der Heilige Geist kann an Ihrem Herzen arbeiten.

Ich möchte Sie einfach ermutigen und Ihnen sagen, dass Sie kostbar sind in den Augen Gottes. Gott weiß, wer Sie sind. Er kennt die Situationen, mit denen Sie konfrontiert wurden. Er weiß von den seelischen Qualen. Er kennt Ihre Kämpfe und Sie sollen wissen, dass Sie Ihm viel bedeuten. Vielleicht denken Sie: „Wenn ich Ihm wichtig bin, wo war Er dann? Warum habe ich all diese Schwierigkeiten gehabt?“ Hören Sie, Er liebt Sie so sehr, dass Er bereit ist, diese ganze Sendung und all das zu organisieren und Sie zum Fernsehen zu bewegen, damit Sie erfahren können, dass Sie Ihm wichtig sind. Tun Sie das jetzt nicht ab. Gott möchte etwas in Ihrem Leben tun. Und wenn Sie Ihr Leben noch nie Jesus hingegeben haben, möchte ich Ihnen sagen: Es geht nicht um ein religiöses Ritual oder eine hohle Zeremonie, sondern um eine persönliche, direkte, lebendige, dynamische Beziehung zu dem Gott, der Sie schuf. „Wer den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.“ Was Sie auch getan haben, wo immer Sie gewesen sind und was Sie auch versäumt haben mögen, Gott liebt Sie. Rufen Sie heute den Namen Seines Sohnes Jesus an. Wenn Sie Zeit haben, schreiben Sie uns. Wir würden sehr gerne von Ihnen hören. Bis zur nächsten Woche, Gott segne Sie, bis dann!

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