An die Wurzel der Bitterkeit gehen

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An die Wurzel der Bitterkeit gehen
09./10.06.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo Freund. Wir beschäftigen uns heute mit etwas, über das nicht jeder gerne sprechen möchte. Wir befassen uns mit dem Thema Bitterkeit. Wir wollen heute der Bitterkeit auf den Grund gehen. Viele Menschen tun allerlei verrückte Dinge, manchmal sogar in unserem persönlichen Umfeld, und man fragt sich: „Wie in aller Welt können sie das nur gedacht oder getan haben“? Der Hauptgrund und die Ursache von vielen verrückten Taten und Reaktionen ist eine Wurzel der Bitterkeit, der jemand Raum zum Wachstum gab. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie unglaublich wichtig diese Botschaft ist. Sie werden nicht einen Moment davon verpassen wollen. Ich glaube, es wird Ihnen die Augen öffnen und Ihnen hoffentlich helfen, vielleicht auch Familienmitgliedern oder Menschen in Ihrem Umfeld, bei denen Dinge vorfielen, die Sie sich nicht erklären konnten. Ich denke, dies wird Ihnen einige Antworten geben. Ich möchte heute mit Ihnen über die Wurzel der Bitterkeit sprechen.

Hebräer 12:15
„Achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass keine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde, und durch sie viele verunreinigt werden.“

Eine moderne Übersetzung sagt „die das geistliche Leben vieler verletzt.“ Beachten Sie die Formulierung „dass keine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse.“

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass eine bestimmte Sache immer wieder passiert? Es gibt gewisse Auslöser und eine ablehnende Haltung bricht hervor. Vielleicht eine Reaktion auf eine Kränkung, die völlig übertrieben und unangemessen ist und Sie denken „Wow! Wo kam das denn her?“ Es scheint einfach zu bestimmten Zeiten zu passieren. Wenn so etwas passiert, wenn Ärger einfach so hervorbricht und man auf gewisse Dinge gewalttätig reagiert, ist der Grund in der Regel eine Wurzel der Bitterkeit im Innern, eine Verletzung, die Gott nie gegeben wurde, die nie geheilt wurde, die eiterte und zu Bitterkeit wurde.

Wir wollen also an die Wurzel der Bitterkeit gehen, und uns, wenn die Zeit es erlaubt, mindestens vier Dinge anschauen, die zu einer Wurzel der Bitterkeit werden können. Und wir wollen uns ansehen, wie man das behandelt. Sind Sie bereit?

Schauen Sie mit mir Sprüche 17 an. Das erste, was zu einer Wurzel der Bitterkeit werden kann, wenn man sich nicht damit befasst, sind törichte Kinder. Ich habe Sprüche 17 nicht geschrieben. Der Heilige Geist schrieb es durch Salomon.
Sprüche 17:25
„Ein törichter Sohn bedeutet für seinen Vater Verdruß, und Bitternis für die, die ihn geboren hat.“

Ein Kind, das törichte Entscheidungen trifft und sündige Dinge tut, kann das Leben der Eltern bitter machen, egal, ob das Kind noch jung oder schon erwachsen ist.
Ich erinnere mich an unsere Kinder. Ich hörte Fragen wie: „Papa, ich glaube an Gott. Du hast mir mein Leben lang erzählt, die Bibel sei Gottes Wort. Aber wie kann ich wissen, dass es das Wort Gottes ist?“ Oder „Du hast mir erzählt, dass es nur einen Weg zu Gott gibt, Jesus. Woher weiß ich das?“ Janet und ich gerieten nie in Panik. Unsere Antwort war: „Weißt du was? Der gleiche Gott, der sich uns offenbarte, wird sich dir offenbaren. Suche Ihn mit deinem ganzen Herzen.“ Und wir vertrauten auf die Tatsache, dass Gott tun würde, was Er verheißen hat zu tun. Ich kann Errettung nicht in die Herzen meiner Kinder legen. Gott muss das machen. Sie müssen eine Begegnung mit Gott haben. Darum gerieten wir nie in Panik, wenn sie das taten und Gott war treu, sich jedem unserer Kinder zu offenbaren, genau wie Er sich uns offenbarte.

Aber wenn das unterdrückt wird, wird jedes Kind rebellieren. Die Kinder einiger Eltern fangen an zu hinterfragen und sie sagen: „Sage das nicht! Das ist der Teufel. Ich weise dich zurück, Satan!“ Jedes Kind wird bei dieser Art von Antwort rebellieren.

Aber ich wusste, dass sie beteten. Und ich selbst… Sie hörten meine Geschichte viele Male… ich war tief in Drogen und viele andere Dinge verstrickt. Und meine Mutter weinte sich viele Nächte in den Schlaf. Ich war schon seit einiger Zeit weggelaufen. Sie wußte nicht, ob ich lebte oder tot war. Und eines Abends, als sie an ihrem Bett kniete und betete… sie war Jesus noch nicht begegnet, aber sie glaubte an den Gott der Bibel. Sie sagte nur: „Gott, ich kann nicht mehr. Es tötet mich. Bitte nimm Bayless hin.“ Und sie legte mich in Gottes Hand. Es war, als würde ein riesiger Stein von ihrer Brust fallen. Sie sorgte sich danach nie wieder um mich. Und interessanterweise wurde ich innerhalb von zwei Monaten errettet. Ich glaube, das Gebet meiner Mutter spielte eine große Rolle, dass ich zum Glauben an Christus kam. Darum, wenn Sie ein törichtes Kind und noch die Gelegenheit haben, dann pflanzen Sie die Prinzipien von Gottes Wort in sein Leben ein. Aber unterschätzt nicht die Macht eurer Gebete, Mütter! Unterschätzt nicht die Kraft eurer Gebete, Väter! Vertrauen Sie darauf, dass Sie und Ihr Haushalt errettet werden und werden Sie nicht verbittert.

Schauen Sie mit mir in Sprüche, Kapitel 5. Die zweite Sache, die uns bitter machen kann, sind unmoralische Beziehungen. Sie haben das Potential, unser Leben bitter zu machen.

Sprüche 5:3-5
„Denn Honig träufeln die Lippen der Fremden, und glatter als Öl ist ihr Gaumen; aber zuletzt ist sie bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert. Ihre Füße steigen hinab zum Tod, auf den Scheol halten Ihre Schritte zu.“ – In Prediger 7:26 sagt Salomo:

Prediger 7:26
„Bitterer als den Tod fand ich die Frau, die Netzen gleich ist und deren Herz Fangstricke, deren Hände Fesseln sind. Wer Gott wohlgefällig ist, wird ihr entrinnen, der Sünder aber wird durch sie gefangen.“

Die meisten Affären und unmoralischen Beziehungen beginnen mit Schmeichelei. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft im Laufe der Jahre ein gebrochener Mann oder eine Frau in meinem Büro saß, deren Ehe zerstört war oder die dabei war, kaputt zu gehen. Sie hatten den Respekt ihrer Kinder verloren, weil sie sich mit einer anderen Person einließen. Oder vielleicht ist der Ehemann erschüttert, weil seine Ehefrau fremdging oder die Ehefrau ist erschüttert, weil der Ehemann fremdging. Das macht das Leben sehr, sehr bitter.

Wenn Sie gerade eine Beziehung haben – ob Sie verheiratet sind oder nicht – von der Sie wissen, dass sie nicht in Ordnung ist, dann tun Sie Buße. Bringen Sie es in Ordnung. Die Bibel sagt, wer seine Sünde bekennt und lässt, wird Erbarmen finden, wer aber seine Sünde zudeckt, dem wird es nicht wohlgehen. Wenn Sie verführt werden, habe ich ein Wort für Sie: Fliehen Sie!

2. Timotheus 2:22 sagt:
„Fliehe die jugendlichen Begierden.“

Wie viele wissen, dass Sie nicht jung sein müssen, um jugendliche Begierden zu haben?
Und alle Leute über 40 sagen Amen. Sie können 80 sein und mit jugendlichen Lüsten kämpfen. Schauen wir uns vier Elemente des Fliehens an.

Kampf. Jemand sagt sich: „Diese Gefühle überrollen mich einfach!“ Nein! Wenn sie kommen, müssen Sie nicht nachgeben. Sie können kämpfen. Einige Leute geben sofort nach, wenn sie versucht werden. Die Bibel sagt in

Jakobus 4:7
„Widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen.“

Widerstehen Sie ihm mit dem Namen Jesus. Benutzen Sie das Wort, wie Jesus es tat, als Er in der Wüste versucht wurde. „Es steht geschrieben“, und Er zitierte dem Teufel das Wort. Hören Sie: Wenn Sie dem Teufel jedes Mal Ihre Zähne und Krallen zeigen, dann wird er wo anders hingehen. Er geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Lassen Sie ihn wissen, dass Sie keine leichte Beute sind. Sie können vielleicht nicht verhindern, dass die Versuchung und Gedanken kommen, aber wenn sie widerstehen, stellen Sie mit der Zeit fest, dass es nicht mehr kommt.

Das Zweite ist Hören. Hören Sie auf Freunde, die sagen: „Pass auf.“ „Nimm dich vor dem Mädchen in acht. Sie ist nicht gut für dich. Nimm dich vor dem Mann in acht. Er hat nichts Gutes vor.“ Hören Sie. Hören Sie auf Ihren Ehepartner.

Einige Leute schieben es auf Eifersucht, aber meistens ist das nicht der Fall. Ihre Frau sagt: „Die Frau ist hinter dir her. Halte dich von ihr fern.“ „Ach, du bist nur eifersüchtig.“ Tun Sie es nicht mit einem Lachen ab. Frauen sind sehr sensibel für diese Dinge. Und wenn Ihr Mann sagt: „Ich möchte, dass du dich von dem Mann fern hältst. Er führt etwas im Schilde.“ Hören Sie. Die meisten Leute – das trifft fast immer auf die zu, die sich auf eine falsche Beziehung einlassen – wurden von Familienmitgliedern oder Freunden wiederholt gewarnt, aber sie hörten nicht.

Der dritte Punkt ist essen. Ernähren Sie sich von Gottes Wort. In Psalm 119:9 sagte König David: „Wodurch hält ein Jüngling seinen Pfad rein? Indem er sich bewahrt nach deinem Wort.“ Im gleichen Psalm, Vers 11, sagt er: „In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige.“

Sie haben die nötige Widerstandskraft, wenn Sie das Wort in Ihr Herz aufnehmen. Tun Sie es nicht, haben Sie nicht die Kraft, zu widerstehen.

Kürzlich hörte ich einen irischen Prediger im Radio etwas sagen, das mir gefiel. Er sagte: „Gehen Sie in eine Ecke mit dem Buch.“ Nehmen Sie sich Zeit, das Wort in Ihr Herz aufzunehmen. Es wird Sie gegen die Versuchung stärken.

Und viertens: Fliehen Sie. Laufen Sie davon. Schauen wir uns Sprüche 5:8 an, was uns folgendes zu tun rät:

Sprüche 5:8
„Halte fern von ihr (oder von ihm) deinen Weg und komm ihrer (oder seiner) Haustür nicht nah!“

Die Amplified Bible sagt: „Vermeide die Schauplätze der Versuchung.“ Bleiben Sie fern. Wenn nötig, laufen Sie wie Josef aus dem Haus! Fliehen Sie! Es gibt verschiedene Dinge, die das Leben bitter machen können, die das süße Lebenswasser eines Menschen in Bitteres verwandeln können.

Und das Nächste, was wir uns anschauen, ist vielleicht eine der Hauptursachen, die das Leben versauern können: Bittere Worte, die gesprochen werden. Ich bin mir sicher, dass jetzt einige zuschauen, die aufgrund grausamer, verletzender Worte Lasten ins Erwachsenenalter mitgeschleppt haben, weil man in ihrer Jugend oder Kindheit bissige Worte zu ihnen sprach. Vielleicht sagte Ihnen ein Elternteil, dass Sie dumm sind und es nie zu was bringen. Vielleicht verspottete Sie ein Lehrer. Vielleicht sprach jemand, der Ihnen nahe stand, bittere, giftige Worte in Ihr Leben und es beeinflusste Sie. Ich habe gute Nachrichten. Sie können frei werden von den Auswirkungen negativer, bitterer, verletzender und giftiger Worte, die andere in Ihr Leben sprachen. Sie werden nicht verpassen wollen, was als nächstes kommt.

Schauen Sie mit mir Psalm 64 an. Ich will Ihnen eine dritte Sache mitteilen, die Sie bitter machen kann. Es sind bittere Worte, die gesprochen werden.

Psalm 64:3-5
„Verbirg mich vor der Verschwörung der Übeltäter, vor dem Aufruhr derer, die Böses tun! Die ihre Zunge gleich einem Schwert geschärft, bitteres Wort als ihren Pfeil angelegt haben,
um im Versteck auf den Unschuldigen zu schießen. Plötzlich schießen sie auf ihn und scheuen sich nicht.“

Beachten Sie: Sie schießen ihre Pfeile – bittere Worte. Grausame, harte, unfreundliche Worte sind wie Pfeile, deren Spitze ins Gift der Bitterkeit getaucht wurde. Und wenn sie im Herzen einer Person steckenbleiben, verbreitet sich ihr bitteres Gift. Die Bibel sagt von Hanna in 1. Samuel, Kapitel 1, dass Hannas Seele bitter war. Warum? Weil die andere Frau ihres Ehemannes, ihre Rivalin, laufend bittere, schneidende Worte zu ihr sprach und sie ständig verhöhnte. Und diese häßlichen Worte trafen Hannas Leben wie Pfeile und machten ihr Leben so bitter, daß sie vor Kummer weinte.

Wenn es jemand ist, der Ihnen nahesteht, Ihr Mann, Ihre Frau, ein Freund, ein Elternteil, ein Mitchrist, dann kann es Ihnen mehr schaden. Wenn es ein Feind ist oder eine fremde Person, dann prallt es von einem ab. Ich kann es einfach abschütteln. Wenn es aber jemand ist, der uns nahesteht, dann sind wir offen und verletzlich und es kann tiefer eindringen und uns mehr verletzen. Was machen Sie dann? Sie beten. Schauen Sie sich Davids Gebet im nächsten Vers an, nachdem er sagte: „Sie sprachen böse Worte gegen mich.“ Hören Sie in Psalm 55:16 sein Gebet:

Psalm 55:16
„Der Tod überrasche sie, lebendig mögen sie hinab fahren in den Scheol; denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung, in ihrem Inneren.“

Das war Davids alttestamentliches Vor-Golgatha Gebet. Jesus veränderte all das für uns. In Matthäus 5:43-44 sagte Er:

Matthäus 5:43-44
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut gut denen, die euch hassen und betet für die, die euch verfolgen.“
Das ist die Art von Gebet, das wir beten sollten und die Art von Tat, die wir tun sollten.

Gottes Heilmittel für Bitterkeit ist Vergebung, Segnen, Gebet und gute Taten. Jemand sagt vielleicht: „Mir gefällt das alttestamentliche Gebet mehr.“ Hier ist noch ein Gedanke in Verbindung damit. Schauen Sie im Buch Prediger. Es kommt hinter Sprüche. In Prediger, Kapitel 7 finden wir einen großartigen Rat. Wenn Dinge gesagt wurden, die Ihre Person und Ihre Seele verletzten, rät Prediger 7:21 folgendes:

Prediger 7:21-22
„Richte dein Herz nicht auf all die Worte, die man redet, damit du nicht hörst, wie dein Knecht dich verflucht. Denn viele Male – dein Herz weiß es – hast auch du andere verflucht.“

Jeder von uns ist schuldig, Dinge gesagt zu haben, die wir nicht hätten sagen sollen. Und Tatsache ist: Manchmal sagen Leute bestimmte Dinge nur, weil sie müde sind oder weil sie ärgerlich sind. Wir haben all das selber getan, aber wir neigen dazu, uns selbst gemäß unserer Motive zu richten, andere jedoch gemäß jedes gesprochenen Wortes und aufgrund ihrer Taten. Das ist zweierlei Waage. Manchmal müssen wir Menschen einfach gnädig sein und sie loslassen, weil wir selbst ein paar Mal die Kontrolle über unsere Zunge verloren und ein hartes oder bitteres Wort zu jemand sagten, das, würde man es vor einem Publikum abspielen, uns selber sehr peinlich wäre. Darum sagt er: „Nimm dir nicht alles zu Herzen, was Menschen sagen.“ Lassen Sie los. Regen Sie sich nicht über alles auf. Ein guter Rat.

Die vierte Sache. Schauen Sie mit mir im Buch Hiob. Das steht direkt vor den Psalmen. Die vierte Sache, über die ich mit Ihnen sprechen will, ist, Gott für unser Unglück verantwortlich zu machen.

Hiob erlebte einige Katastrophen in seinem Leben. Alle seine zehn Kinder starben am selben Tag. Seine sieben Söhne und drei Töchter feierten eine Party. Ein starker Wind kam auf, das Haus brach über ihnen zusammen und er erhielt die Nachricht, dass sie alle tot waren.

Gleich nach dem Diener, der ihm das erzählte, kam ein anderer Mann, der sagte: „Terroristen kamen und töteten alle deine Diener mit dem Schwert und raubten fast dein gesamtes Vieh.“ Ein anderer kam und sagte: „Der Rest deines Viehs wurde durch einen Blitz verbrannt.“

Hiobs Leben ist bitter. Seine Freunde beschuldigten Gott und sagten: „Hiob, Gott tut dir das an. Er tut das, weil du schlecht bist. Du erntest nur, was du gesät hast.“ Hiob stimmte ihnen teilweise zu und sagte: „Ja, stimmt, Gott tut mir das an, aber ich bin gerecht. Gott ist ungerecht, mich so leiden zu lassen.“

Und dann, ab Kapitel 33, spricht ein junger Mann namens Elihu – und die Bibel betont, dass Elihu inspirierte Worte spricht. Seine Worte sind vom Heiligen Geist. Niemand hatte bis dahin inspirierte Worte gesprochen, nur Elihu. Und in Kapitel 33 sagt er als Erstes: „Hiob, Gott ist nicht ungerecht. Gott ist gerecht und Er ist gnädig, und Er tut, was Er kann, um Menschen von Sünde abzuwenden, damit Er sie segnen kann. Gott befreit.“ Und er beschrieb ausführlich, wie Gott heilt, und sagte: „Der Allmächtige bedrückt nicht.“

Der Heilige Geist sagte durch Elihu: „Hiob, du weißt nicht, wovon du sprichst.“ Gott erscheint persönlich und sagt: „Hiob, du weißt nicht, wovon du sprichst.“ Und schließlich stimmt Hiob zu und sagt: „Ich weiß nicht, wovon ich spreche.“

Hiob 42:3-6
„Ich habe meine Meinung mitgeteilt und verstand doch nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte. Höre doch, und ich will reden! Ich will dich fragen, und du sollst es mich wissen lassen! Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mein Geschwätz und bereue in Staub und Asche.“

Und wissen Sie, was Gott tut, wenn wir Buße tun? Er vergibt uns. Und wenn Gott uns vergibt, sagt die Bibel, entfernt Er unsere Sünden von uns soweit der Osten vom Westen ist. Der Herr sagt: „Deiner Sünden und Missetaten gedenke ich nicht mehr.“ Wenn wir unsere Sünde bekannt haben und Buße taten, weiß Gott nichts mehr davon. Gott vergibt und vergisst. Kommen wir zu Vers 7:

Hiob 42:7
„Es geschah, nachdem der Herr jene Worte zu Hiob geredet hatte, da sprach der Herr zu Elifas, dem Temaniter: Mein Zorn ist entbrannt gegen dich und gegen deine beiden Freunde.
Denn ihr habt über mich nicht Wahres geredet wie mein Knecht Hiob.“

Einen Moment mal! Gott sagte durch den Heiligen Geist: „Hiob, was du sagst ist falsch.“
Gott sagte: „Hiob, was du sagst stimmt nicht.“ Hiob gab zu, dass es falsch war, was er sagte.
Und jetzt sagt Gott: „Du hast über mich nicht das gesagt, was richtig ist, wie mein Knecht Hiob es tat.“
Wie konnte Gott das sagen? Weil Hiob Buße getan hatte. Er hat keine Aufzeichnungen seiner Fehler mehr. Es ist weg.

Ich weiß nicht, wie es mit Ihnen ist, aber mich ermutigt das. Aber beachten Sie, dass Gott vorher Hiob korrigierte: „Hiob, du liegst falsch.“ Jetzt sagt er von Hiobs Freunden, die auch Gott anklagten: „Ihr habt Falsches über mich gesprochen. Ihr habt mich beschuldigt wie Hiob. Ihr habt beide unrecht damit.“ Schauen Sie in Vers 10.

Hiob 42:10
„Der Herr wendete das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Der Herr vermehrte alles, was Hiob gehabt hatte, auf das Doppelte.“

Ein recht gutes Ende. Der Punkt ist einfach: Wenn Sie Gott beschuldigt haben, unfair zu sein, andere vorzuziehen, grausam oder nachtragend zu sein, dann haben Sie unrecht. Einige Menschen sind bitter geworden. Sie erfuhren große Verluste in ihrem Leben und haben große Tragödien erlebt. Und sie haben es vielleicht nicht äußerlich getan, aber manche haben innerlich die Faust gegen Gott erhoben und gesagt: „Du bist so unfair! Gott, warum? Hast Du etwas gegen mich? Ich tue mein Bestes. Hasst Du mich?“ Viele Leute sind wütend auf Gott wegen der Katastrophen in ihrem Leben und wegen der Dinge, die ihnen zustießen. Sie sind bitter. Eine Mauer wurde zwischen ihnen und Gott aufgebaut. Ist das passiert, sollten Sie vier Dinge tun: Erkennen, enthalten, Buße tun und sich freuen.

Erstens: Erkennen Sie, wer Ihr wirklicher Feind ist. Es ist nicht Gott. Hiob sagte: „Er ist mein Gegner. Er rennt auf mich zu wie ein Krieger. Er macht mich zu seiner Zielscheibe.“ Aber wissen Sie was? Wenn Sie Hiob, Kapitel 1 und 2 lesen, sehen Sie ganz klar, dass Satan Hiobs Gegner war. Satan stand hinter allem, was passierte. In Hiob 2:7 heißt es sogar, dass Satan Hiob schlug. Aber Hiob konnte nicht Hiob, Kapitel 1 und 2 aufschlagen und es herausfinden. Er war unwissend.

Jesus zog in Johannes 10:10 eine ganz klare Trennungslinie. Er sagte: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu töten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Überfluss haben.“ Freund, Gott ist nicht Ihr Problem. Sie müssen erkennen, wer Ihr Feind ist.

Zweitens, halten Sie Ihre Zunge im Zaum. Hiob sagte: „Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal sprach ich, aber ich werde nicht antworten. Ja, zweimal. Aber ich höre auf.“
Hören Sie auf, Gott anzuklagen. Hiobs Leben veränderte sich erst, als er seinen Mund hielt und anfing, zuzuhören. Als er aufhörte zu reden, fing er an, zuzuhören. Dann setzten sich die Räder seiner Befreiung in Gang.

Das Dritte ist Buße tun. Wenn Sie Gott beschuldigt haben und zornig auf Gott waren, dann tun Sie Buße. Er ist nicht Ihr Problem. Er liebt Sie. Er ist der Befreier. Er ist der Liebhaber Ihrer Seele. Sie waren auf die falsche Person wütend.

Ich sage Ihnen, Gott ist ein guter Gott! Er ist so gut, dass Er Seinen Sohn Jesus sandte, um am Kreuz zu sterben. Als Mose und die Israeliten zum Wasser von Mara kamen… Mara bedeutet bitter, da konnten sie nicht trinken und das Volk beklagte sich. Und Gott zeigte Mose ein Stück Holz. Als er das Stück Holz ins bittere Wasser warf, wurde das bittere Wasser süß. Dieses Holz ist ein Bild für das Kreuz Christi. Wenn wir es auf das bittere Wasser unseres Lebens anwenden, wird es süß. Was für ein Erlöser! Am Kreuz wurde Er zum Fluch für uns.

Genau wie Gott Mose das Holz in das bittere Wasser von Mara werfen ließ und das bittere Wasser süß wurde, so wird, wenn wir das Kreuz Jesu auf das bittere Wasser unseres Lebens anwenden, das von Sünde verschmutzt wurde, süß.

Wenn Sie nie das vollendete Werk Christi am Kreuz auf Ihr Leben angewandt haben, dann ermutige ich Sie, das heute zu tun. Es geht nicht um ein religiöses Ritual. Es geht nicht um Tradition. Es geht nicht um eine leere Zeremonie, an der man gedankenlos teilnimmt. Es geht buchstäblich darum, dass Gott in Ihr Leben kommt. Es geht um die Verbindung mit dem Einen, der Sie schuf. Und wir tun das, indem wir unser Herz und unser Leben Seinem Sohn öffnen, der kam und am Kreuz starb, unsere Sünde und Scham wegnahm und am dritten Tag von den Toten auferstand. Glauben Sie das in Ihrem Herzen, wenden Sie es auf Ihr Leben an und die Dinge werden sich verändern. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

…Sie sagen, du kamst und sprachst über die Art von Liebe, die einem erlaubt, die Feinde zu lieben, durch die Gott dein Leben verändert, daß du vergeben kannst, auch wenn sie absichtlich grausam zu dir waren, und die letzten Monate alles taten, um zu beweisen, dass du ein Lügner bist. Und du hast nichts als Liebe gezeigt, und sie sagen, daß sie jetzt glauben, was du sagst, weil du es demonstriert hast. Und das ganze kleine Dorf kam zu Jesus, beeinflusst durch die Liebe Gottes…

Jule 9. Juni 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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