Anforderungen an einen Leiter

hier sind wieder zwei Vorträge, die jeweils in 3 Teile aufgesplittet auf YouTube anzusehen sind:

Anforderungen an einen Leiter – Teil 1 und als mp3
Anforderungen an einen Leiter – Teil 2 und als mp3
Anforderungen an einen Leiter – Teil 3 und als mp3
Anforderungen an einen Leiter – Teil 4 und als mp3
Anforderungen an einen Leiter – Teil 5 und als mp3
Anforderungen an einen Leiter – Teil 6 und als mp3

Manuskript auf der Seite von Bayless Conley

als epub-Datei für eBooks: Anforderungen an einen Leiter

 

Nachdenken über Anforderungen an einen Leiter
– Teil 1 03.01.2010

Der Apostel Paulus zeigt uns eine erstaunliche Analogie unseres geistlichen Lebens. Er sagt, wir sind wie Soldaten, Sportler oder auch Farmer. Jeder dieser Berufe hat ganz bestimmte sehr wichtige Aspekte, die sich auf unser Leben als Gläubige beziehen. Wir werden über Soldaten, über Sportler und über Farmer sprechen. Wenn Sie eine Bibel haben, müssen Sie sie zur Hand nehmen, weil Sie es sich nicht leisten können, die Dinge, die wir heute anschauen werden, zu verpassen. Ihr Leben könnte radikal verändert werden. Es ist erstaunlich – wenn Ihnen ein einziger Bibelvers lebendig wird, kann Ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt werden. Ich bete, Gott möge Ihnen den Geist der Weisheit und der Offenbarung geben, wenn wir uns gleich gemeinsam dem Wort zuwenden werden.

Wenn wir Dinge bedenken… ich glaube, die Bibel lehrt, wenn wir gründlich nahdenken und Dinge bedenken, gibt Gott uns Licht und Verständnis. Genau das wollen wir heute ein wenig tun.

2.Timotheus 2:1-7
„Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist; und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren! Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu! Niemand, der Kriegsdienste leistet, verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat. Wenn aber auch jemand am Wettkampf teilnimmt, so erhält er nicht den Siegeskranz, er habe denn gesetzmäßig gekämpft. Der Ackerbauer, der sich müht, muss als Erster an den Früchten Anteil haben. Bedenke, was ich sage! Denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen.“

Buchstäblich: „Der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen, wenn du bedenkst, was ich sage.“

Und er sprach in diesem Kapitel von fünf Dingen, die Timotheus bedenken sollte. Zunächst sollte er die Gnade Jesu Christi bedenken, in der wir stark sein sollen. Zweitens sollte er die Tatsache bedenken, dass er die Dinge, die ihm anvertraut wurden, anderen weitergeben soll. Drittens nennt er zur Veranschaulichung den Soldaten, dann den Sportler und schließlich den Farmer. Über diese fünf Dinge werden wir heute nachdenken und sprechen.

Aber lassen Sie mich Ihnen erst einmal zum besseren Verständnis kurz erklären, warum Paulus Timotheus bestimmte Dinge sagte. Timotheus ist zu diesem Zeitpunkt Leiter der Gemeinde in Ephesus. Er prägt das Leben und die Ausrichtung der Gemeinde als leitender Pastor. Er hat drei Jahre lang sein Leben in die Menschen in Ephesus investiert. Doch Nero, der römische Kaiser, fing an, die Gemeinde massiv zu verfolgen. Nero ist tückisch und bösartig, er lässt Christen umbringen und auch foltern. Er dachte sich viele Methoden aus, um Menschen zu töten. Ihm wird nachgesagt, dass er Geige spielte, als Rom brannte und das Feuer, das er selbst entzündete, den Christen anlastete. So war das Umfeld, als Timotheus dort Pastor war. Es ist überliefert, dass viele Christen damals aus der Gemeinde in Ephesus aufgrund der Verfolgung durch den römischen Kaiser Nero abwanderten. Viele kehrten zu ihren heidnischen Tempeln zurück, betrieben wieder Götzendienst und wandten sich vom Glauben ab. Es war eine sehr schwierige und gefährliche Zeit.

Und bedenken Sie, Timotheus ist der berühmteste Christ in Ephesus. Was würde passieren, wenn Nero ihm gefangen nehmen würde? Diese Dinge müssen ihn sehr beschäftigt haben… die Menschen, die die Gemeinde verließen, von denen er vielleicht dachte, sie würden auf lange Sicht bleiben; die allgegenwärtige Verfolgung und die potentielle Lebensgefahr, in der er schwebte. Ich denke, dass Paulus ihm deswegen im ersten Kapitel schrieb: „Timotheus, fache Gottes Gabe an, die in dir ist.

Sie soll erneut brennen, denn Gott gab uns nicht einen Geist der Furcht, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und des gesunden Verstandes.“

Manchmal, wenn wir sehr unter Druck sind, neigen wir dazu, uns zurückzuziehen und Dinge, die einst intensiv in unseren Herzen brannten, etwas erkalten zu lassen. Also sagte Paulus: „Schau mal, Timotheus, fache diese Gabe erneut an. Gott gab dir nicht den Geist der Furcht. Egal, was in deiner Umgebung passiert, du hast einen Geist der Kraft, der Liebe und des gesunden Verstandes.“ Und danach spricht er über die Dinge, die er bedenken soll. – Wir werden sie der Reihe nach bedenken.

Zunächst sagte er im ersten Vers des zweiten Kapitels: „Sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist.“

Gehen Sie doch bitte mit mir zu Vers 15 des vorigen Kapitels zurück. Paulus sagte Timotheus folgendes:

2.Timotheus 1:15-18
„Du weißt dies, dass alle, die in Asien sind, sich von mir abgewandt haben…“

Wie viele wandten sich in Asien von Paulus ab? Alle.

„… unter ihnen sind Phygelus und Hermogenes. Der Herr gebe dem Hause des Onesiphorus Barmherzigkeit, denn er hat mich oft erquickt und sich meiner Ketten nicht geschämt; sondern als er in Rom war, suchte er mich eifrig und fand mich. Der Herr gebe ihm, dass er vonseiten des Herrn Barmherzigkeit finde an jenem Tag! Und wie viel er in Ephesus diente, weißt du noch besser.“

Paulus wurde also auch verlassen. Alle verließen ihn. Er hebt zwei von ihnen hervor, die Timotheus offenbar kannte. Es müssen wohl Leiter oder Mitarbeiter gewesen sein. Jedenfalls sagt Paulus: „Ich wurde verlassen“ und fügt hinzu: „Und obendrein bin ich angekettet.“ Er war in römischer Gefangenschaft, war eingekerkert und von allen verlassen. Er erzählt es Timotheus und sagt: „Weißt du, Gott schickte mir in meiner Not jemanden zur Seite, um mich zu trösten. Du kennst ihn gut, Onesiphorus.“ Und dann sagt er Timotheus: „Sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist. Gott wird dir Menschen und Mittel geben, damit du die Aufgabe, die er dir gab, vollenden kannst. Sei stark in der Gnade. Schaue darauf und verlass dich auf sie, Timotheus, besonders in schwierigen Zeiten.“

Paulus nannte davor ein paar seiner Probleme und erzählte von Gottes Hilfe.

Ich möchte Sie heute einfach ermutigen. Vielleicht ist ihre momentane Situation besonders schwierig. Sie müssen auf Gottes Gnade schauen, mehr brauchen Sie nicht. Paulus hat sehr offen von seinen Schwierigkeiten erzählt. Er erzählt im ersten Kapitel vom 2. Korintherbrief davon, was in Asien passierte. Er sagte: „Denn wir wollen euch nicht in Unkenntnis lassen, Brüder, über unsere Bedrängnis, die uns in Asien widerfahren ist, dass wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, so dass wir sogar am Leben verzweifelten.“ Sie hatten Probleme, denen sie sich nicht gewachsen fühlten und das unter anderen, weil ihn alle in Asien verließen. Aber dann sagt er folgendes: „Wir selbst aber hatten in uns selbst schon das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.“

Mit anderen Worten, wir haben Gott in einer hoffnungslosen Situation vertraut und Er hat uns geholfen. Wir schauten auf Seine Gnade und nicht auf unsere Fähigkeiten. Im Verlauf des

2. Korintherbriefes… ungefähr in Kapitel 12… spricht Paulus über einen Boten des Satans, der gesandt wurde, um ihn mit Fäusten zu schlagen. Im Griechischen ist von einem Engel die Rede, einem Boten. „Ein Engel, den Satan sandte, um mich mit Fäusten zu schlagen.“ Er sagte: „Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge.“ Die Antwort des Herrn lautete: „Paulus, meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“ Und Paulus sagte: „Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.“ Meine Gnade genügt dir.

Das griechische Wort für genügen bedeutet buchstäblich: eine Barriere errichten oder etwas abwehren. Wenn ein Dämon den Auftrag hatte, ihn auf all seinen Wegen zu bedrängen und Gott sagte: „Meine Gnade ist alles, was du brauchst“, dann sage ich Ihnen heute: Gottes Gnade ist alles, was Sie brauchen. Sie müssen sich bemühen, darin stark zu sein. Was Sie auch erleben: Verfolgung, Verrat oder Bedrängnis… Sie mögen den Eindruck haben, der Teufel greift mit aller Macht Ihre Finanzen, Ihre Familie oder Ihre Gesundheit an…Gottes Gnade reicht aus. Seien Sie stark darin.

Schauen Sie auf sie, verlassen Sie sich auf sie. Seien Sie nicht aus sich selbst heraus stark. Seien Sie stark im Herrn und in der Kraft Seiner Stärke. Er sagte Timotheus: „Das musst du bedenken, Timotheus.“

In einem zweiten Bereich musste Timotheus wirklich auf Gottes Gnade schauen. Das Zweite, was er bedenken sollte, macht das deutlich. In Vers 2 sagte er: „ Was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren!“ Paulus sagt Timotheus also: „Mein Sohn, du musst es wieder wagen und erneut versuchen und dich somit auch verletzlich machen.“

Es ist eine historische Tatsache, dass aufgrund der Verfolgung durch Nero Scharen von Gläubigen die Gemeinde in Ephesus verließen und wieder Götzen dienten. Das Feuer der Verfolgung offenbarte, wie tief ihre Hingabe an Jesus war wie jede andere ernste Schwierigkeit auch. Als Sie merkten, dass sie vielleicht für ihren Glauben sterben müssen, haben viele ihre Hingabe an Christus überdacht und den Herrn, die Gemeinde und ihren Pastor verlassen. Viele, in die Timotheus sich voll investiert hat und die er in den letzten drei Jahren ausbildete, verließen die Gemeinde. Timotheus dachte bestimmt, er kann sich auf lange Sicht darauf verlassen, dass sie zu ihm stehen und dass sie gemeinsam dem Herrn dienen. Er dachte: „In guten und schlechten Tagen werden sie da sein. Ich habe, so gut ich konnte, in sie investiert!“ Schlechte Zeiten kamen und sie gingen. Das muss ihn verletzt und sein Herz gebrochen haben. Er muss sich verraten gefühlt haben. Er fühlte sich allein gelassen und verletzt.

Was mag er wohl gedacht haben? Ich kann nicht glauben, dass das passiert ist! Ich werde Menschen nie wieder so sehr vertrauen. Gott, jetzt zählen nur noch wir beide. Jesus, allein Du und ich, erhänge die anderen! Ich weiß, dass ich eine Berufung habe und darin werde ich treu sein, aber, Jesus, ich vertraue niemandem mehr außer Dir. Ich habe mich geöffnet und anderen alles gegeben, was in meinem Herzen ist und als ich sie brauchte, verließen sie mich! Paulus sagte: „Sohn, du musst von vorne anfangen, andere treue Männer finden und alles in sie investieren.“ Denn Tatsache ist, niemand von uns kann etwas Beeindruckendes alleine aufbauen.

Wenn das, was wir tun sollen und was Gott von uns erwartet, während unseres Lebens blühen und über uns hinaus existieren soll, müssen wir mit anderen zusammenkommen, anderen vertrauen, mit ihnen zusammenarbeiten und ihnen alles geben, was wir haben.

Paulus wusste sehr genau, wie das ist, verlassen zu werden. Er hatte Timotheus vor dieser Aufforderung gesagt: „Schau mal, alle in Asien haben mich verlassen, Timotheus, und du kennst diese Leute. Sie gingen. Sie waren Schlüsselpersonen in diesem Dienst und verließen mich. Aber Gott sandte Onesiphorus und das Werk wird vollendet werden!“ Das ist nicht alles, was Paulus Timotheus darüber sagte. Schauen Sie sich 2. Timotheus 4:9 an.

2.Timotheus 4:9-11.16-17
„Beeile dich, bald zu mir zu kommen! Denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf lieb gewonnen hat, und ist nach Thessalonich gegangen, Kreszenz nach Galatien, Titus nach Dalmatien.

Lukas ist allein bei mir.“

Schauen Sie sich Vers 16 an:

„Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich; es werde ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Predigt vollbracht werde und alle, die aus den Nationen hören möchten; und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen.“

Paulus stellte der Ermutigung an Timotheus, erneut in andere zu investieren, seine Erfahrung des Verrats voran und sprach danach erneut von Verrat. Alle in Asien, sagte er… „Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern alle verließen mich. Wichtige Männer schieden aus dem Team aus und verließen nicht nur mich, sondern auch den Herrn und gingen zurück in die Welt.

Timotheus, ich weiß, wie das ist. Was du erlebt hast, ist kein Einzelfall.“ Paulus ermutigt ihn, von vorne anzufangen, erneut zu vertrauen, sich verletzlich zu machen, einfach unbefangen ganz von vorne anzufangen.

Manchmal, wenn wir verlassen und betrogen werden, sagen wir in unserem Herzen: „Niemals wieder. Ich werde dort eine Mauer bauen und nie wieder in eine solche Situation kommen, wo ich derart verletzt werden kann… nie wieder!“ Wir selbst engen uns dadurch sehr ein und Gott kann nur sehr begrenzt in unserem Leben wirken, wenn das geschieht.

Zwei Eigenschaften… zurück zum Kapitel 2… nannte Paulus dem Timotheus, um geeignete Menschen auszuwählen. Er sagte: „Sie müssen treu sein und fähig sein, andere zu lehren.“ Diese zwei Eigenschaften suchen wir: Treue und Fähigkeit. Nicht nur Fähigkeit, sondern zunächst Treue und dann Fähigkeit. Beides ist nötig. Und dann sagte Paulus: „Was du von mir gehört hast, vertraue ihnen an.“

Dort steht ein interessantes Wort, ein griechisches Wort aus zwei Teilen. Der erste Teil bedeutet nahe kommen, herankommen und sehr nah herankommen. Der zweite Teil bedeutet etwas niederlegen und hineinlegen. Wenn man sie zusammenfügt, bedeutet es, nahe an etwas oder jemanden herankommen und dort etwas deponieren. Er sagt Timotheus: „Du kannst dir die Menschen nicht vom Leibe halten, Timotheus. Aus der Entfernung kriegst du das nicht hin. Du musst ihnen so nah kommen wie möglich und ihnen alles geben, was du hast und was in dir ist. Dein zukünftiger Erfolg hängt davon ab.“ Er bekräftigt das sogar durch etwas, was er im ersten Kapitel sagte. Schauen Sie sich in Vers 12 etwas Bemerkenswertes an. Paulus sagte:

2.Timotheus 1:12
„Um dieser Ursache willen leide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren.“

Timotheus hat dort vielleicht aufgehört zu lesen und gedacht: „Paulus, ich stimme dir zu. Du vertraust dem Herrn. Du vertraust Ihm Dinge an. Das tue ich auch, vertrauen wir Jesus und vergessen wir die anderen, denen man nicht vertrauen kann. Wir wissen, was passiert, wenn man anderen vertraut.

Ich halte nur zu Dir, Jesus!“ Aber Paulus machte dort keinen Punkt. Er sprach darüber, dem Herrn zu vertrauen und Ihm Dinge anzuvertrauen, aber in Vers 13 sagte er Timotheus:

2.Timotheus 1:13-14
„Halte fest das Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind! Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“

Dort wird das gleiche Wort gebraucht. Paulus sagte: „Wie ich Dinge Gott anvertraue, so vertraue ich sie dir an. Wir müssen Gott vertrauen und wir müssen Menschen vertrauen.“ Und Paulus sagte Timotheus: „Timotheus, ich habe Gott Dinge anvertraut und manches davon erfährt niemand anders, aber ich habe auch dir Dinge anvertraut und jetzt musst auch du anderen Menschen Dinge anvertrauen. Vertraue weiterhin Gott, aber du musst dich verletzlich machen und wirst vielleicht im Laufe der Zeit wieder verletzt werden, aber du musst auch anderen weitergeben, was dir gegeben wurde.“

Ich habe einen guten Freund, in dessen Gemeinde einer der wichtigsten Leute… er ist Pastor einer bedeutenden Gemeinde in seiner Stadt… einer seiner wichtigsten Leute, den ich auch kannte und zu dem ich über eine Hochzeit Kontakt hatte, kam zu ihm und sagte: „Ich spüre, dass Gott mir sagt, dass meine Zeit hier vorüber ist, und dass ich wieder ins Arbeitsleben einsteigen und eine Weile im säkularen Bereich arbeiten soll. Ich habe den Eindruck, Gott sagt mir, es ist jetzt Zeit zu gehen.“

Und er fragte: „Bist du sicher? Wir sind sehr froh, dich hier zu haben!“ Er sagt: „Ja, ich steige wieder in den säkularen Beruf ein, in dem ich früher arbeitete, bevor ich anfing zu predigen.“ Er sagt: „Wenn du wirklich meinst, das sei von Gott.“ Er sagt: „Ja, und du kannst dir sicher sein: Ich würde nie in dieser Gegend eine Gemeinde gründen, denn das wäre nicht in Ordnung.“

Beide waren sich darüber einig. Er fand es merkwürdig, dass er das sagte, aber er tat es. Mein Freund gab ihm ganz großzügig ein Auto. Er benutzte einen Dienstwagen der Gemeinde und den schenkten sie ihm. Sie ließen ihn an einem Sonntagvormittag zum letzten Mal in der Gemeinde predigen, sammelten ein enormes Opfer für ihn, segneten ihn und sagten: „Er war ein Segen für uns und wird jetzt wieder seinem früheren Beruf nachgehen. Wir wollen ihn jetzt segnen und uns bei ihm bedanken.“ Das taten sie auch.

Am nächsten Sonntag gründete er eine Gemeinde in unmittelbarer Nähe – 300 Leute kamen am ersten Sonntag – raten Sie mal, wo sie herkamen. Er hatte Kontakt zu Menschen, die er zu Seelsorgegesprächen einlud, wichtigen Leuten, und sagte: „Hier laufen bestimmte Dinge ziemlich schief. Ihr müsst wissen, dass es Misswirtschaft und noch weitere Probleme gibt. Ich werde eine Gemeinde gründen und wenn ich starte, würde ich mich freuen, wenn ihr kommen würdet. Aber sagt es nicht weiter! Das soll jetzt niemand erfahren. Ihr müsst einfach wissen, dass hier nicht alles in Ordnung ist und dass ich eine Gemeinde gründen werde.“ Also – peng! Er fängt an und hat auf Anhieb 300 Leute. Ich denke, mittlerweile sind sie auf 25 geschrumpft.

Mein Freund war total fertig! Am Boden zerstört wegen des Betruges und des Verrats! Die Gemeinde hat auch finanziell gelitten. Er war erschüttert über die Tatsache, dass die Leute einfach glaubten, was er über ihn sagte, ohne jemals zu kommen und ihn im Hinblick auf die Anschuldigungen zu befragen.

Menschen, in die er sich voll und ganz investiert hat… in einige sogar zehn bis fünfzehn Jahre lang… sie standen auf und gingen und glaubten die Dinge, die hinter verschlossenen Türen über ihn gesagt wurden. Ich stieg in ein Flugzeug, flog quer durchs ganze Land und sagte nur: „Hey, Bruder, ich will einfach bei dir sein.“ Wir verbrachten die nächsten drei Tage zusammen. Wir gingen essen. Ich denke, wir gingen ins Kino und waren einfach zusammen. Wir beteten miteinander, wir redeten miteinander. Er war wie benommen! Es… hat ihn sehr mitgenommen!

Und er kann sich entscheiden. Er kann entweder sagen: „Das passiert mir nie wieder! Jesus, ich vertraue Dir. Ich liebe Dich, aber ich öffne mein Herz nie wieder so jemandem. So etwas wird meinem Herzen nie wieder zugefügt werden. Ich werde eine Mauer darum bauen, und Du und ich, Herr, werden die Arbeit fortsetzen, vielen Dank dafür!“ Oder: „Gott, mein Herz ist verletzt und wir beide wissen, dass dort Heilung stattfinden muss. Mir ist klar, alleine kriege ich das hier nicht hin und wenn es mich überdauern und jetzt blühen soll, brauche ich andere treue Männer. Gott, zeig mir andere treue Menschen, in die ich mich investieren und die ich lehren kann.“ Gott sei Dank hat er sich für diesen Weg entschieden!

Nun zum nächsten Punkt, drittens sagte Paulus dem Timotheus, er solle über einen Soldaten nachdenken. Er bringt im 2. Timotheus 2:3 ein großartiges Gleichnis.

2.Timotheus 2:3
„Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi!“

Sie können Soldat sein, sind aber kein guter Soldat, wenn Sie keine Widrigkeiten erdulden. Die Aussage „Widrigkeiten erdulden“ besteht im Griechischen nur aus einem Wort, welches aus drei Teilen zusammengesetzt ist. Das erste Wort bedeutet Partnerschaft. Das zweite Wort bezieht sich immer auf etwas Gemeines, Schlechtes oder Böses. Wenn es nur aus zwei Teilen bestünde, hätte Paulus gesagt: „Timotheus, lass uns Anteil haben an etwas, was gemein, schlecht und böse ist.“

Aber er fügte ein drittes Wort hinzu. Den dritten Teil des Wortes werden Sie kennen. Es ist das Wort „Pathos“. Es beschreibt Leiden, meint aber eher psychisches als körperliches Leiden. Bei all der Verfolgung, die passierte, all dem Stress in der Gemeinde, der massiven Abwanderung von Leitern und anderen aus der Gemeinde, fühlte sich Timotheus verraten. Er spürte die Verletzungen. Sein seelischer Schmerz muss immens gewesen sein und Paulus ermutigt ihn, Widrigkeiten zu erdulden.

Er sagte: „Schau, Timotheus, wir beide erleben das. Ich erleide das genauso wie du und wir müssen einfach mit den bösen gemeinen Umständen zurechtkommen. Wir werden etwas leiden müssen, aber, Bruder, wappne dich und gehe durch!“ Paulus schrieb in Apostelgeschichte, Kapitel 14: „Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen.“ Tatsache ist, Freund, dass wir manchmal verletzt weiterspielen müssen.

Wir müssen gute Soldaten Jesu Christi sein und Widrigkeiten erdulden. Unser Gehorsam dem Herrn gegenüber darf nicht von unseren Gefühlen abhängig sein, auch nicht davon, ob es um uns herum gut oder schlecht aussieht. Ein Soldat sagt nicht: „Nun, Herr Unteroffizier, ich habe nicht vor, diesen Befehl auszuführen.“ Er sagt nicht zu seinem Vorgesetzten: „Ich habe jetzt keine Lust zu marschieren.

Es geht mir nicht gut.“ Nein, Soldaten gehorchen. Egal, wie sie sich fühlen, sie gehorchen.

Unser Gehorsam ist oft sehr entscheidend! Und manchmal… hören Sie… müssen Sie einfach Widrigkeiten erdulden. Manchmal gehen Sie durch die schlimmste Krise oder Prüfung Ihres Lebens und um Sie herum scheint alles zu zerfallen. Nehmen Sie es einfach hin! Ich weiß, dass Sie das heute nicht hören wollten, aber es ist trotzdem wahr. Wir dürfen nicht aufgeben!

Ein Freund auf den Philippinen, Paul Chase, ließ eins der Teams aus seinem Dienst ein paar Wochen auf verschiedenen Inseln predigen und evangelisieren. Am Abend vor der Rückkehr des Teams zeigte Gott ihm sehr deutlich, dass sie am nächsten Abend eine Evangelisation auf dem Militärstützpunkt veranstalten sollten. Das Team kehrt zurück. Sie sind fertig! Alle sind total kaputt und er sagt: „Wisst ihr, morgen abend werden wir eine weitere Evangelisation hier auf dem Militärstützpunkt durchführen.“ Sie sagten: „Paul, wir sind am Ende. Du weißt, dass wir müde sind. All die Fahrerei, der zurückliegende Dienst… weißt du, wir möchten das eigentlich nicht tun.“ Er sagte: „Nein, es muss sein. Der Heilige Geist hat mir sehr deutlich gemacht, dass wir das tun müssen.“ Sie sagten: „Gut, wir sind dabei.“ Sie zeigten einen Film, Paul predigte und viele Soldaten kamen nach vorne und knieten sich hin… viele von ihnen hatten ihre Waffen auf den Rücken geschnallt… sie knieten sich hin und nahmen Christus an. Eine Woche später gerieten zwei LKWs mit Soldaten in einen Hinterhalt und 23 von ihnen wurden von Guerillakämpfern getötet. Jeder der 23 getöteten Männer kniete am Altar und nahm eine Woche zuvor Christus an.

Was wäre passiert, wenn diese Soldaten des Herrn gesagt hätten: „Wir haben keine Lust. Wir sind zu müde. Es geht nicht.“ Es hing sehr viel davon ab! Und wenn wir Christus dienen wollen, müssen wir manchmal psychisch, körperlich und geistlich einige Widrigkeiten erdulden.

Wissen Sie, wir müssen als gute Soldaten Christi Widrigkeiten erdulden. Wenn jemand Ihnen, als Sie zu Christus kamen und Ihm Ihr Herz gaben, erzählt hat, Ihre Probleme seien vorüber, wurden Sie angelogen. Er ist in den Schwierigkeiten mit uns und befreit uns aus Nöten. Er trägt uns durch und beschützt uns, aber, wissen Sie, die Bibel sagt, der Gerechte muss viel erleiden, aber aus alledem hilft ihm der Herr. Sie werden manches erleiden, einige Probleme haben und manche harte Zeit durchstehen, aber, Freund, ich sage Ihnen: wer bis zum Ende durchhält, bekommt die Krone des Lebens.

Ich weiß, dass einige meiner Zuschauer schwere Zeiten hatten… vielleicht haben Sie gerade erst Ihren Fernseher angeschaltet. Sie haben den Eindruck, Ihr Leben gerät total aus den Fugen, als geschähe buchstäblich ein Erdbeben in Ihrem Innern und alles ginge zu Bruch. Hören Sie, Gott kann Sie stärken. Sie müssen dranbleiben. Sie müssen auf Ihn schauen, um Kraft zu bekommen. Folgende herrliche Wahrheit kann Ihnen helfen. Der Apostel Paulus sagte: In all meiner Schwachheit, in aller Unfähigkeit, aus mir selbst heraus Resultate hervorzubringen, rühme ich mich, denn wenn ich schwach bin, ist Er stark. Gott kommt uns in unserer Schwachheit zu Hilfe und Seine Kraft zeigt sich vollends, wenn wir Ihm vertrauen. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass Sie jetzt meine Sendung sehen. Hören Sie, Gott ist bereit, all das zu arrangieren, diese ganze Sendung, nur um Sie jetzt zu ermutigen. Sie werden es schaffen. Geben Sie bloß nicht auf! Gott liebt Sie. Wenn Sie Widrigkeiten erdulden, werden Sie die Güte Gottes in Ihrem Leben erfahren. Bis zum nächsten Mal!

Anforderungen an einen Leiter
– Teil 2 10.01.2010

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir studieren gerade ein sehr faszinierendes Thema. Es ist ein Teil der umfassenderen Serie „Bedenke dies“. Es gibt spezielle Dinge, von denen die Bibel sagt, dass wir besonders auf sie achten sollen, weil wir dadurch bestimmte Dinge lernen, die Gott uns vermitteln möchte. In der vergangenen Woche fingen wir an, über Soldaten, Sportler und Farmer zu sprechen.

Wir wiederholen ein wenig davon, damit Sie den Kontext der letzten Botschaft vor Augen haben. Die drei Berufe des Soldaten, des Sportlers und des Farmers spiegeln einige sehr, sehr wichtige geistliche Wahrheiten wider, die wir verstehen müssen, wenn wir ein erfolgreiches Leben haben wollen und ein Leben, das Gott gefällt.

Wir sprachen am Schluss der letzten Sendung darüber, als gute Soldaten Jesu Christi Widrigkeiten zu erdulden. Unser Leben ist nicht immer leicht und vielleicht haben Sie es gerade schwer. Hören Sie, es kommt Hilfe! Ich bin so kühn zu behaupten, dass diese Sendung vielleicht von Gott geplant wurde, um Sie zu erreichen und zu ermutigen. Nehmen Sie bitte Ihre Bibel und lassen Sie uns gemeinsam Gottes Wort studieren.

Nun zum nächsten Punkt; drittens sagte Paulus dem Timotheus, er solle über einen Soldaten nachdenken. Er bringt ihm im 2.Timotheus ein großartiges Gleichnis. „Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi.“

Sie können Soldat sein, sind aber kein guter Soldat, wenn Sie keine Widrigkeiten erdulden. Diese Aussage „Widrigkeiten erdulden“ besteht im Griechischen nur aus einem Wort, welches aus drei Teilen zusammengesetzt ist, drei Worte in einem. Das erste Wort bedeutet Partnerschaft. Das zweite Wort bezieht sich immer auf etwas Gemeines, etwas Schlechtes oder Böses. Wenn es nur aus zwei Teilen bestünde, hätte Paulus gesagt: „Timotheus, lass uns Anteil haben an etwas, das gemein, schlecht und böse ist.“ Aber er fügt ein drittes Wort hinzu – den dritten Teil des Wortes werden Sie kennen – es ist das Wort „Pathos“. Es beschreibt Leiden, meint aber eher psychisches als körperliches Leiden. Bei all der Verfolgung, die passierte, all dem Stress in der Gemeinde, der massiven Abwanderung von Leitern und anderen aus der Gemeinde fühlte sich Timotheus verraten. Er spürte die Verletzungen; sein seelischer Schmerz muss immens gewesen sein. Und Paulus ermutigte ihn, Widrigkeiten zu erdulden. Er sagte: „Schau, Timotheus, wir beide erleben das. Ich erleide das genau so wie du und wir müssen einfach mit diesen bösen, gemeinen Umständen klar kommen. Wir werden etwas leiden müssen, aber, Bruder, wappne dich und gehe durch.“

Paulus schrieb in Apostelgeschichte Kapitel 14: „Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen.“

Tatsache ist, Freund, dass wir manchmal verletzt weiterspielen müssen. Wir müssen gute Soldaten Jesu Christi sein und Widrigkeiten erdulden. Unser Gehorsam dem Herrn gegenüber darf nicht von unseren Gefühlen abhängig sein, auch nicht davon, ob es um uns herum gut oder schlecht aussieht.

Ein Soldat sagt nicht: „Nun, Herr Unteroffizier, ich habe nicht vor, diesen Befehl auszuführen.“ Er sagt nicht zu seinem Vorgesetzten: „Ich habe keine Lust zu marschieren. Es geht mir irgendwie nicht so gut.“ Nein, Soldaten gehorchen, egal, wie sie sich fühlen. Sie gehorchen.

Unser Gehorsam ist oft sehr entscheidend! Und manchmal… hören Sie… müssen Sie einfach Widrigkeiten erdulden. Manchmal gehen Sie durch die schlimmste Krise oder Prüfung Ihres Lebens und um Sie herum scheint alles zu zerfallen. Nehmen Sie es einfach hin! Ich weiß, dass Sie das heute nicht hören wollten aber es ist dennoch wahr. Wir dürfen nicht aufgeben!

Ein Freund auf den Philippinen, Paul Chase, ließ eins der Teams aus seinem Dienst ein paar Wochen auf verschiedenen Inseln predigen und evangelisieren. Am Abend vor der Rückkehr des Teams zeigte Gott ihm sehr deutlich, dass sie am nächsten Abend eine Evangelisation auf dem Militärstützpunkt veranstalten sollten. Das Team kehrt zurück. Sie sind fertig! Alle sind total kaputt und er sagt: „Wisst ihr, morgen abends werden wir eine weitere Evangelisation hier auf dem Militärstützpunkt durchführen.“ Sie sagten: „Paul, wir sind am Ende. Du weißt, dass wir müde sind. All die Fahrerei, der zurückliegende Dienst… weißt du… wir möchten das eigentlich nicht tun.“ Er sagte: „Nein, es muss sein. Der Heilige Geist hat mir sehr deutlich gemacht, dass wir das tun müssen.“ Sie sagten: „Gut, wir sind dabei.“ Sie zeigten einen Film, Paul predigte und viele Soldaten kamen nach vorne und knieten sich hin… viele von ihnen hatten ihre Waffen auf den Rücken geschnallt… sie knieten sich hin und nahmen Christus an. Eine Woche später gerieten zwei LKWs mit Soldaten in einen Hinterhalt und 23 von ihnen wurden von Guerillakämpfern getötet. Jeder der 23 getöteten Männer kniete am Altar und nahm eine Woche zuvor Christus an.

Was wäre passiert, wenn diese Soldaten des Herrn gesagt hätten: „Wir haben keine Lust. Wir sind zu müde. Es geht nicht.“ Es hing sehr viel davon ab! Und wenn wir Christus dienen wollen, müssen wir manchmal psychisch, körperlich und geistlich einige Widrigkeiten erdulden.

Im Verlauf nennt er dann noch einen weiteren Gedanken der sich auf den Soldaten bezieht,
2.Timotheus 2:4.

2.Timotheus 2:4
„Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist.“

Natürlich ist Jesus derjenige, der uns in den Dienst gestellt hat und letztendlich ist es unser Ziel, Ihm zu gefallen, nicht wahr? Wer außer mir möchte gerne hören: „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht!“ Gut, wir werden nicht hören ‚gut gemacht‘, wenn wir nur gut angefangen haben. Wir werden auch nicht ‚gut gemacht‘ hören, wenn wir den Dienst trotzt guter Absichten nicht vollenden. Er muss vollendet sein, damit wir „gut gemacht“ hören.

Das Wort „verwickeln“ – keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist. Das Wort „verwickeln“ wird in verschiedener Weise gebraucht. Einmal bedeutet es, dass etwas verschränkt oder verwoben ist. Mit diesem griechischen Wort beschreibt Matthäus, dass die Soldaten stachelige, dornige Zweige einer Kletterpflanze nahmen und daraus die Krone flochten, die sie Jesus auf Sein Haupt legten. Dort steht dasselbe Wort, das hier als „verwickelt“ übersetzt wird. Es bedeutet, verwoben zu sein. Es beschreibt im Griechischen auch jemanden, der rennt und der dabei durch lose Kleidungsstücke, die sich an den Beinen verfangen, zu Fall kommt.

Was für ein Bild für uns, wenn wir bedenken, dass Paulus Timotheus sagte, wir können es uns als hingegebene Christen nicht leisten, uns zu sehr mit Dingen zu beschäftigen, die im Lichte der Ewigkeit unwichtig sind. Er spricht von Alltagsgeschäften und es geht um Prioritäten. Gott sei Dank, Gott segnet uns! Er ist der Gott des Segens in jeder Beziehung. Er gibt uns Weisheit, die uns voranbringt. Er verleiht uns körperliche Kraft, damit wir hart arbeiten und erfolgreich sein können. Die Bibel sagt, der Segen des Herrn allein macht reich und eigene Mühe tut nichts hinzu, aber manche haben sich so sehr in die alltäglichen Dinge der Welt verstrickt und das, was sie besitzen, beschäftigt sie so sehr, dass sie in ihrem Lauf für Jesus zu Fall kommen. Ihre Prioritäten sind verkehrt. Gottes Reich ist nicht Nummer eins. Jesus sagte: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“

Manchen ist vieles andere wichtiger als Gottes Reich. Wir müssen danach streben, dass unser Besitz uns niemals ans Herz wächst. Gott möchte uns mit Dingen segnen.

Lassen Sie mich Ihnen drei Dinge, drei Gedanken, weitergeben, die Ihnen helfen können, Dinge zu besitzen, ohne dass sie Ihnen ans Herz wachsen, die Ihnen helfen können, nicht so sehr mit Alltäglichkeiten verwachsen und verwoben zu sein, dass Sie in Ihrem Lauf für Jesus zu Fall kommen.

Gut, Nummer eins: Vertrauen Sie nicht auf Ihrem Besitz.

Nummer zwei: Seien Sie großzügig mit Ihrem Besitz.

Nummer drei: Wahren Sie im Hinblick auf Ihren Besitz eine Ewigkeitsperspektive.

Sie können das aufschreiben, wenn es Sie interessiert. Alle drei Gedanken entnehme ich

1.Timotheus 6:17-19. Vertrauen Sie nicht auf Ihren Besitz; seien Sie im Hinblick auf Ihren Besitz großzügig und wahren Sie im Hinblick auf Ihren Besitz eine Ewigkeitsperspektive. Gott wird all das sowieso verbrennen. Er erschafft einen neuen Himmel und eine neue Erde. Alles wird im Feuer verbrennen, alles Gold, alle Diamanten, alle Autos, alle Häuser, alles! Es ist nur zeitlich! Und es ist gesund, im Hinblick auf unseren Besitz die Ewigkeit im Blick zu behalten.

Gut, machen wir weiter. Als nächstes, sagte er, sollen wir uns mit Sportlern beschäftigen. Er sagte, wer Sport treibt… in Vers 5: „Auch wer an einem Wettkampf teilnimmt, kann nur gewinnen (oder den Siegeskranz empfangen), wenn er sich an die Regeln hält.“ Es ist die Rede von einem Profi, der hart trainiert. Er trainiert sehr diszipliniert, damit er an dem Tag des Wettkampfes nicht nur gute, sondern überragende Leistungen bringt und gewinnt. Er tut es nicht nur so bei Gelegenheit. Das hier verwendete Wort beschreibt einen professionellen Sportler, aber das ist nicht der wichtigste Punkt des Apostels Paulus. Er sagt, er bekommt keinen Siegeskranz, keinen Preis, wenn er die Regeln nicht beachtet. Er muss die Regeln des jeweiligen Sports einhalten.

Die Living Bible gibt den Vers so wieder: „Beachtet die Regeln des Herrn, wenn ihr Ihm dient, so wie ein Sportler entweder die Regeln einhält oder disqualifiziert wird und keinen Preis gewinnt.“

Ich könnte vielleicht eine 28-wöchige Serie über alle Regeln machen, aber es gibt eigentlich nur zwei übergeordnete Regeln in Gottes Reich, zwei Gesetze, die für unseren Lauf für Gott und unseren Dienst für Gott maßgeblich sind. Erstens das Gesetz des Glaubens und zweitens das Gesetz der Liebe. An diese Regeln müssen wir uns halten.

Paulus schrieb im Römerbrief: „Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz des Glaubens.“ Glaube ist ein Gesetz; Glaube ist eine Regel und Gott verlangt uns ab, dass wir im Glauben handeln. Wir wurden aus Gnade durch Glauben errettet und alles andere, was Gott für uns und durch uns tut, kommt genauso zustande: aus Gnade durch Glauben. Sein Werk beginnt, wird fortgesetzt und vollendet durch Glauben, nicht durch die Kraft des Fleisches.

In der Situation von Timotheus muss er ganz bestimmt unter anderem nach dieser Regel seinen Lauf meistern. Er ist an einem gefährlichen Ort in einer gefährlichen Zeit. Er muss Gott im Hinblick auf seinen Schutz vertrauen.

Wir sprachen bereits über seinen Umgang mit Menschen. Er muss Gott vertrauen im Hinblick auf Menschen und jedes Werk des Herrn muss fortlaufend finanziert werden. Er muss Gott vertrauen. Er muss Gott vertrauen hinsichtlich der Versorgung, wie wir es auch hier in Cottonwood tun. Freund, Tag für Tag und Woche für Woche vertrauen wir, dass Gott die Gemeinde versorgt. Es ist ein Wandel im Glauben.

Das gilt auch für jeden Einzelnen von uns. Wir müssen Gott vertrauen, dass Er uns schützt. Wir müssen Gott im Hinblick auf Menschen vertrauen und wir müssen Gott im Hinblick auf unsere Versorgung vertrauen. Gott erwartet, dass jeder von uns Ihm glaubt. So funktioniert das und nicht anders! Er verlangt uns Glauben ab. Unglaube disqualifiziert uns. Wir verlieren unsere Belohnung, wenn wir ein ungläubiges Herz haben.

Der Autor des Hebräerbriefes sagte: „Denkt doch an die Kinder Israels. All diese Segnungen wurden ihnen verheißen. Das verheißene Land, das Land, in dem Milch und Honig fließen. Aber sie kamen wegen ihres Unglaubens nie hinein.“ Und dann sagte er: „Folgt nicht diesem Beispiel des Unglaubens.“ Ihr Unglaube disqualifizierte sie, er wird auch Sie disqualifizieren. Gott verlangt uns diese eine Sache ab: Wir müssen Ihm vertrauen!

Vielleicht sind Ihre Umstände momentan sehr schwierig. Hören Sie: Vertrauen Sie auf Gott. Seine Gnade genügt und Glaube ist die Hand, die das ergreift, was Gott aus Gnade gibt.

Das zweite übergeordnete Gesetz ist das Gesetz der Liebe. Der Apostel Paulus schreibt auch in

Römer 13:8
„Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.“

Im Jakobusbrief wird Liebe als das königliche Gesetz bezeichnet. Denken Sie über Timotheus nach.

All diese Leute haben ihn verlassen, in die er sich voll und ganz investiert hat. Er ist verletzt, ganz sicher, unweigerlich. Er muss ihnen vergeben. Er kann nicht zulassen, dass Bitterkeit in sein Herz und in sein Leben hineinkommt. Bitterkeit disqualifiziert uns.

Wenn Sie zulassen, dass eine Verletzung zu Bitterkeit führt, werden Sie disqualifiziert. Sie werden Ihre Belohnung verlieren.

Und obendrein muss er noch diejenigen lieben, die ihn verfolgen. Bedenken Sie das. Jesus sagte in

Matthäus 5:44:
„Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.“

Ohne Glauben und ohne Liebe disqualifizieren wir uns selbst.

Wissen Sie, es gibt eine interessante olympische Disziplin: Wettkampfgehen oder Schnellgehen. Es ist erstaunlich, diese Sportler zu beobachten. Ihre Hüften schwingen immer so hin und her und sie laufen so schnell. Es gibt eine 20 Kilometer Distanz und eine 50 Kilometer Distanz. Nur die Männer laufen die 50 Kilometer. Und bei diesem besonderen Sport herrschen strenge Regeln. Zum einen muss zu jeder Zeit ein Fuß am Boden sein. Wenn sich irgendwann beide Füße heben, bekommt man eine rote Karte. Überall an der Strecke sind Richter, die rote Karten vergeben, wenn beide Füße in der Luft sind. Zweitens muss das ausschreitende Bein völlig gerade sein, wenn der Fuß den Boden berührt. Wenn es gebeugt ist, setzt es eine Karte. Bei drei Karten wird man disqualifiziert. Die Richter an der Strecke schicken ihre roten Karten zum obersten Punktrichter, der an der Ziellinie steht. Er allein kann die Sportler disqualifizieren und sie um ihre Belohnung bringen.

Während der Olympiade in Sydney im Jahr 2000 trat die beste Schnellgeherin des Landes an. Sie lag in Führung und war kurz davor, in den Tunnel zu laufen, der in das Stadion führt. Vor dem heimischen Publikum lag sie 14 Sekunden in Führung und hatte die Goldmedaille schon fast gewonnen! Beim Einlauf in den Tunnel bekam sie ihre dritte rote Karte, sie brach zusammen. Das war ein trauriger Tag. Sie blieb dabei und gewann… ich glaube, bei der folgenden Olympiade, eine Medaille. Aber vor all ihren jubelnden Fans im eigenen Land muss es schon niederschmetternd gewesen sein, so kurz vor dem Ziel den Preis einzubüßen.

Ich möchte nicht unter dem Jubel der Engel und der Heiligen vergangener Generationen durch die Tore des Himmels gehen und dann herausfinden, dass ich disqualifiziert wurde, weil ich kein Vertrauen hatte oder zuließ, dass eine Verletzung mich in meinem Herzen bitter und hart machte.

Ich möchte meinen Preis nicht verlieren. Ein Sportler bekommt seinen Preis nur, wenn derjenige nach den Regeln kämpft. Wie gesagt, die beiden absolut übergeordneten Regeln sind Glaube und Liebe.

Schließlich sagt uns Paulus, dass wir über Farmer nachdenken sollen. 2.Timotheus 2:6.

2.Timotheus 2:6
„Es soll der Bauer, der den Acker bebaut, die Früchte als Erster genießen.“

Ich bin noch nie einem Farmer begegnet, der nicht hart arbeitet. Wollen Sie etwas über harte Arbeit lernen? Werden Sie Farmer… oder gehen Sie doch in den Predigtdienst.

Alles, was Gott tut, geschieht aus Gnade durch Glauben, aber oft ist das auch mit harter Arbeit verbunden… die Spannung zwischen diesen Komponenten ist schon interessant. Paulus drückte es im 1.Korinther 15:10 so aus: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Seine Gnade mir gegenüber war nicht vergeblich, ich arbeitete mehr als alle anderen.“ Er sagte: „Was auch geschah, geschah durch Gottes Gnade. Ich bin, der ich bin, durch Gottes Gnade, aber ich arbeite mehr als alle anderen.“

Das erinnert mich an jemanden, der eine Farm besucht. Er schaut sich ein riesiges Feld mit Mais an.

Es glitzert in der Nachmittagssonne, der Wind weht hindurch. Der Mann sieht den Farmer an und sagt: „Enorm, was der Herr getan hat!“ Der Farmer sagte: „Ja, Gott war wirklich gut.“ Sie schauen sich die Weizenfelder an. Der Mann sagt zum Farmer: „Ehre sei Gott, Gott war so gut zu Ihnen.“ Der Farmer sagt: „Gott war wirklich gut zu mir.“ Sie gehen weiter und besichtigen den riesigen Gemüsegarten, nur für die Familie des Farmers. Dort gab es Gurken, Tomaten, Chilischoten und Kartoffeln. Er sah es sich an und sagte: „Fantastisch, was Gott getan hat!“ Der Farmer hatte genug davon und sagte: „Ich bin Ihrer Meinung, Gott hat viel getan, aber Sie hätten die Farm sehen sollen, als Gott sie ganz für sich hatte.“

Und genau da ist diese Spannung. Gott gibt uns den Boden. Gott gibt die Sonne. Gott lässt Regen fallen. Gott gibt uns die Fähigkeit, körperlich zu arbeiten und Er gibt uns Kraft. Doch Gnade wirkt am Anfang, mittendrin und am Schluss. Und dennoch gehört unser Einsatz dazu. Wir sind Gottes Mitarbeiter. Der hart arbeitende Farmer muss als Erster Anteil an den Früchten haben.

Farmer haben eigentlich alle Glauben, wirklich alle. Sie pflügen ihr Feld, sie bringen die Saat ein, anschließend bewässern sie es und wissen, dass eine Ernte kommen wird, ohne dass etwas im Sichtbaren zu sehen ist. Kein einziges Blättchen hat das Sonnenlicht erblickt und der Farmer erklärt kühn: „Es wird eine Ernte geben.“ Und er bereitet sich darauf vor. Er stellt den Mähdrescher bereit und alle anderen Geräte. Sie machen Raum für die Ernte. All diese Dinge geschehen im Voraus im Glauben, weil er an die Kraft des Samens glaubt. Farmer haben Glauben, sie haben Geduld und sie arbeiten hart. Ein großartiges Beispiel für uns Gläubige!

Und Paulus sagt Timotheus: „Der hart arbeitende Farmer muss als Erster Anteil an den Früchten haben.“

Die Formulierung „muss“ bedeutet im Griechischen, dass es eine Regel ohne Ausnahme ist. Der Farmer muss unbedingt als Erster Anteil an den Früchten haben. Ich denke, wir können daraus einige Schlüsse ziehen.

Erstens: Wenn Sie das tun, was Gott Ihnen gesagt hat, wird Gott Sie versorgen. Damit ist Lohn, Segen und eine Belohnung gemeint.

Ich habe schon vor langer Zeit herausgefunden, dass Gottes Zahltage nicht der Erste und der Fünfzehnte des Monats sind, aber Gott zahlt nie zu spät. Ich glaube, wenn wir Seinen Auftrag ausführen, wir Gott unserer Not begegnen. Der Farmer muss als Erster Anteil an den Früchten haben. Er ist der Erste, der Anteil am Ertrag seiner Arbeit hat.

Zweitens können wir es auch aus folgender Perspektive sehen. Timotheus hat treu den Samen des Evangeliums gesät, die eine Ernte menschlicher Seelen hervorbringen. Männer und Frauen werden wiedergeboren durch den unvergänglichen Samen des Wortes Gottes. So sicher, wie er das Wort durch seine Predigten ausgesät und die Samen durch seine Gebete bewässert hat, würde es eine Seelenernte geben.

Wissen Sie, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in den meisten Fällen nicht als Erster den Samen des Evangeliums ausstreue. Vielleicht war es Ihre Mutter, die Ihnen Geschichten über Jesus aus einem Bilderbuch vorlas, als Sie noch ein kleines Kind waren. Vielleicht hat Sie eine betende Großmutter früher auf Jesus angesprochen. Vielleicht hat Ihr Großvater früher Lieder über das Blut Jesu gesungen. Der Same des Evangeliums wurde in Ihr Herz gesät, aber erst, wenn wir darauf reagieren, keimt er, bringt Leben hervor und dann bringt er uns in eine Beziehung zu Gott. Ich möchte Ihnen heute sagen: Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt.

Mein Leben war ein absolutes Chaos. Ich nahm Drogen, ich war Alkoholiker und suchte an den verkehrten Stellen nach der Wahrheit. Gott sandte eines Tages einen 12-jährigen Jungen mit einer Hand voll Samen, um mit mir zu sprechen. Er pflanzte den Samen des Evangeliums in mein Herz, er war der Erste, der mir von Jesus Christus und der Errettung erzählte. Ich war Mitte 20 und hatte das Evangelium noch nie gehört. Ich landete in einer kleinen Missionsstation unter Obdachlosen, Straßenkindern und Drogenabhängigen und gab eines Abends mein Leben Christus… ich weinte ungefähr eine halbe Stunde lang wie ein Baby. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich den Frieden, nach dem ich suchte. Gott veränderte mich radikal. An diesem Abend wurde ich frei von jahrelangem Drogenkonsum. Gott wirkte in meinem Innern. Und die Errettung, die ich an jenem Abend in dieser kleinen Missionsstation empfing, ist seither in meinem Leben mehr und mehr sichtbar geworden.

Ich möchte Ihnen heute sagen: Vielleicht können Sie mit meiner Geschichte etwas anfangen; vielleicht sind Sie das andere Extrem. Ich heiratete jemanden, der ganz und gar anders geprägt war als ich.

Ich heiratete die weiße Weste in Person, eine Frau, die in ihrem ganzen Leben nie eine Zigarette rauchte und die nie eine Dose Bier trank. Sie war die Musterschülerin schlechthin… ein gutes, fleißiges Mädchen aus dem mittleren Westen. Aber eines Tages wurde ihr klar, dass sie genauso verloren ist wie jemand wie ich von der Westküste, der mit Drogen, Alkohol und Schlimmerem zu tun hatte. Sie bat Jesus Christus, in ihr Leben zu kommen und erlebte Errettung und Frieden mit Gott.

Vielleicht sind Sie ein aufrechter Bürger. Sie zahlen Ihre Steuern und gehen sogar in die Kirche.

Dadurch werden Sie kein Christ. Jesus sagte, wir müssen wiedergeboren werden. Das muss sein!

„Wenn jemand nicht wiedergeboren ist, kann er das Reich Gottes nicht sehen,“ sagte Jesus. Das geschieht, wenn wir die Entscheidung treffen, „ja“ zu Jesus Christus zu sagen und aussprechen, dass Er unser Herr ist.

Wissen Sie, ich erzähle oft etwas aus meinem Leben, wie ich es in der Botschaft tat, die Sie gerade hörten und stelle es den Erfahrungen meiner Frau gegenüber. Wir waren so verschieden… in Australien sagt man, wie Kreide und Käse. Aber wissen Sie, wir beide erkannten, dass wir einen Retter brauchten und Jesus befreite uns. Und, Freund, Sie brauchen einen Retter. Die ganze Welt ist schuldig und unter Verdammnis vor Gott durch die Sünde. Die Bibel sagt, niemand ist gerecht, nein, nicht einer! Und Gott streckt nicht der Welt Seinen großen Finger der Verdammnis entgegen und sagt:
„Euch verdorbene Kreaturen werde ich ausrotten.“ Nein, Gott liebte die Welt so sehr, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab.

Ich weiß nicht, wer von Ihnen Kinder hat. Falls Sie Kinder haben, können Sie sich überhaupt vorstellen, wie es wäre, das Leben eines Ihrer Kinder für jemanden hinzugeben, der vielleicht nicht einmal darauf reagiert und der stattdessen die Faust erhebt und sagt: „Ich hasse dich, ich will nichts mit dir zu tun haben!“? Ihr Kind für so jemanden zu opfern wäre undenkbar, doch genau das hat Gott getan.

Manche Menschen erheben im Grunde ihre Fäuste Gott gegenüber und sagen: „Lass mich in Ruhe. Ich will Deine Wege nicht gehen. Ich werde mein eigener Gott sein. Ich werde selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist. Ich muss mich Dir nicht unterordnen und es ist mir egal, dass Du Deinen Sohn sandtest.“

Tatsache ist, dass Gott Seinen Sohn dennoch sandte. Falls Sie Ihr Herz noch nie Jesus Christus öffneten, so sollten Sie es tun! Es geht nicht um ein religiöses Ritual oder um eine hohle Zeremonie, sondern darum, mit Gott zu leben und zu sprechen. Die Bibel sagt, dass Gott Jesus am dritten Tag von den Toten auferweckte. Wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Ihren Herrn anrufen, bringt Gott Sie in diese Beziehung zu sich selbst, die Errettung heißt. Diesen Frieden wird Ihnen keine Droge jemals geben können, mein Freund. Sie finden ihn auch nicht durch Sex mit einer anderen Frau oder mit einem anderen Mann. Sie finden ihn nicht durch religiöse Rituale. Sie werden ihn in einer Beziehung zu Gott finden, die zustande kommt, wenn Sie sich Seinem Sohn Jesus Christus hingeben. Öffnen Sie Ihm heute Ihr Herz. Und, Freund, wenn Sie das tun, schreiben Sie mir, schreiben Sie mir eine Email. Ich möchte Ihre Geschichte hören. Meine Zeit ist um. Seien Sie nächste Woche dabei. Das Wort wird uns sehr ermutigen. Gott segne Sie.

Jule 3. Januar 2010 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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