Familie Thomas Pape

Das siegreiche Wort – Bayless Conley

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Das siegreiche Wort
31.07.2011
Pastor Bayless Conley

Hallo Freunde, willkommen zu meiner heutigen Sendung. Wir werden heute über die Kraft von Gottes Wort sprechen. Ich weiß, dass das für manche Leute langweilig klingt, aber glauben Sie mir, dies wird nicht der Fall sein, denn wenn das Wort Gottes in das Herz eines Menschen kommt und dort sorgfältig aufbewahrt wird, wächst es und bringt Sieg. Und zwar Sieg über alle Umstände in Ihrem Leben. Wir werden uns mit dem Wort beschäftigen und Sie werden sehen, wie es Ihr Herz verändern kann.

Wir sind in Apostelgeschichte, Kapitel 19. Paulus kam in die Stadt Ephesus. Im Vers 8 lesen wir – Apostelgeschichte 19 Vers 8 –

Apostelgeschichte 19:8-10

„Er ging in die Synagoge und predigte drei Monate lang und suchte, sie vom Reich Gottes zu überzeugen. Als aber einige hart blieben und nicht glauben wollten und die Lehre vor der Menge schmähten, trennte er sich von ihnen und sonderte auch die Jünger ab und lehrte täglich im Saal des Tyrannus. Das geschah zwei Jahre lang, so dass alle in der Provinz Asien das Wort des Herrn Jesus hörten, Juden wie Griechen.“

Über etwas mehr als zwei Jahre hat Paulus die Saat des Wortes Gottes gesät, indem er predigte und lehrte. Und das Wort wurde angenommen und verbreitete sich dann von Mensch zu Mensch durch ganz Kleinasien. Danach passierten ganz besondere Dinge. Gott tat unglaubliche Wunder durch Paulus. Kranke wurden geheilt, besessene Menschen befreit und auf einmal kamen ein paar jüdische Exorzisten vorbei. Sie hatten keine persönliche Beziehung und sie versuchten jetzt, einen Dämon im Namen Jesu auszutreiben, über den Paulus sprach. Das funktioniert aber nicht, wenn man keine Beziehung zu Jesus hat und das fanden sie auch schnell heraus. Wir kennen die Geschichte. Der besessene Mann stürzte sich auf sie und schlug sie so zusammen, dass sie nackt und verletzt wegliefen. Aber aus dieser Begebenheit entstand dann eine große Erweckung. Jeder hörte davon und eine Gottesfurcht kam auf die Stadt, so dass die Menschen öffentlich ihre Sünden bekannten und ihre Bücher über Zauberei verbrannten. Diese Erweckung ergriff die ganze Stadt. Alles, was damals geschah – obwohl man es mit dem gelesenen Ereignis in Verbindung bringen kann – war doch aus etwas anderem entstanden, denn die Erweckung war aus der Saat dieser zwei Jahre und drei Monate gewachsen, in denen Gottes Wort verkündet wurde. Das war die Basis für die folgende Erweckung, bei der Befreiungen stattfanden, Kranke geheilt wurden, Menschen ihre Sünden bekannten und Gott ihr Leben anvertrauten. Wir finden dies alles in Vers 20. Das wollen wir jetzt lesen.

Apostelgeschichte 19:20 „So wuchs das Wort durch die Kraft des Herrn und wurde mächtig.“

Es wurde mächtig im Herzen und Leben der Menschen. Es wuchs und siegte über Zauberei, es wuchs und besiegte den Okkultismus, es wuchs und besiegte heidnische Bräuche, es wuchs und brachte Sieg ins Leben der Menschen, die in Dunkelheit waren und stellte sie ins Licht. Über dieses siegreiche Wort will ich heute sprechen.

Wir gehen zum ersten Korintherbrief, drittes Kapitel. Paulus schreibt dort an die Gläubigen von Korinth. 1. Korinther 3, Vers 6. Er schreibt:

1. Korinther 3:6

„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Gedeihen geschenkt.“

Oder: Gott ließ es wachsen. Paulus und Apollos waren beide Lehrer des Wortes.

Als Paulus in Korinth predigte – wie auch in Ephesus – da hat er gepflanzt. Apollos kam nach ihm, bekräftigte seine Aussagen und lehrte noch mehr vom Wort. Das wird Begießen genannt. Sie hörten das Wort Gottes immer wieder. Es wurde gepflanzt und begossen und deshalb konnte Gott es wachsen lassen. Und im Vers 9 steht:

1. Korinther 3:9

„Denn wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr seid sein Acker und Gottes Bau.“

Sie sind Gottes Acker.

Einige Übersetzungen sagen: Ihr seid Gottes Garten. Andere sagen: Ihr seid Gottes Feld. Und was ist die Saat? Es ist das Wort Gottes.

1. Petrus 1:23

„Wir sind aus unvergänglichem Samen wiedergeboren, nämlich aus dem Wort Gottes, das für immer bleibt.“ – Weil Paulus treu die Saat von Gottes Wort säte.

Jesus sprach oft darüber, dass das Wort Gottes eine Saat ist und dass es in das Leben der Menschen gesät werden muss. Gehen wir zum Markus-Evangelium, Kapitel 4. Jesus erzählt dort das Gleichnis vom Sämann. Der hatte Saat ausgesät. Einiges war auf felsigen Boden gefallen, einiges auf guten Boden, ein Teil wurde von Vögeln aufgefressen, ein Teil wurde von Dornen erstickt, ein anderer brachte reiche Frucht. Und dann erklärt Er Seinen Jünger die Bedeutung. Gehen wir zu Vers 14, Er sagt: „Der Sämann sät das Wort.“ Jetzt schauen wir uns Vers 26 an.

Markus 4:26-29 „Und er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es wie wenn man Samen aussät, nachts schläft und tags aufsteht, und der Same aufgeht und wächst, er weiß aber nicht, wie. Denn von selbst bringt die Erde Frucht; zuerst Halme, dann die Ähren, danach das volle Korn in den Ähren. Wenn das Korn reif ist, schickt er sofort die Sichel, denn die Ernte ist da.“

Das heißt, das Wort Gottes arbeitet unabhängig von unserem Verstand. Wenn wir uns zuerst um das Reich Gottes kümmern, dann weiß ich auch nicht wie, doch Gott wird uns all die Dinge geben, die wir brauchen. Ich weiß, dass es so ist. Sie können ganz entspannt sein, die Saat wird eine Ernte in Ihrem Leben bringen, wenn Sie es zulassen. Ich weiß auch nicht, wie Gott es tut. Ich weiß nur, dass Er es tut. Gott kommt bei mir an erster Stelle und Er gibt mir alles, was ich brauche. Ich weiß echt nicht genau, wie das funktioniert. Das muss ich auch nicht. Die Bibel sagt, es wächst. Und der Sämann weiß nicht wie. Aber er bekommt seine Ernte.

Im Wort Gottes liegt eine übernatürliche Kraft. Und auch wenn Sie nicht herausfinden, wie Gott Sein Versprechen hält, wenn Sie die Saat in Ihr Herz lassen, werden Sie in Ihrem Leben eine reiche Ernte bekommen. Auch wenn Sie nicht verstehen, wie. Gehen wir noch weiter zu Markus 4, Vers 30.

Markus 4:30-32 „Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Durch welches Gleichnis sollen wir es erklären? Es ist wie ein Senfkorn, das das Kleinste ist, wenn es ausgesät wird, aber wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, so dass die Vögel dort Nester bauen.“

Wenn es gesät ist, geht es auf und wächst. Es wird immer größer. Das ist mein erster Punkt für heute. Sie müssen die Saat aussäen. Sie muss ausgesät werden.

Im 1. Korinther 15, Vers 38 steht, dass Gott jedem Samen seine eigene Beschaffenheit gibt, d.h., es gibt verschiedene Arten von Samen und je nach Art werden sie Frucht bringen. Wenn man Weizen sät, wird man Weizen ernten. Wenn man Apfelsamen sät, dann wächst ein Apfelbaum, wenn man Mais sät, wächst Mais.

Im Natürlichen verstehen wir das, aber es gilt auch im Geistlichen für den Umgang mit Gottes Wort. Jede Verheißung sagt uns, welche Ernte wir daraus bekommen werden. Verheißungen der Heilung werden Heilung bringen, Verheißungen des Friedens bringen Frieden, Verheißungen der Errettung bringen Errettung, Verheißungen der materiellen Versorgung bringen Versorgung.

Im Psalm 107:20 steht:

„Er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie.“

Immer, wenn Gott Sein Wort aussendet, kommt es in einer Saat-Form. Immer als Saat und diese Saat muss ausgesät werden. Wir lesen im Vers 32:

Psalm 107:32 „Wenn es gesät ist, geht es auf und wächst.“

Es muss in die Erde fallen, bevor es wachsen und Frucht bringen kann. Sobald es gesät ist, wird eine wundersame Kraft darin die Ernte bringen. Durch ständiges Hören des Wortes wird es gesät. „Ich habe gepflanzt, Apollos begossen.“

Paulus lehrte, Apollos auch und die Saat fiel in den Boden. Es wurde begossen und wuchs. Darum ist es so wichtig, dass wir manches immer wieder hören.

Jesus sagte immer wieder: „Und abermals sage ich euch“, und Petrus sagte: „Ich werde nicht müde, euch daran zu erinnern, obwohl ihr es bereits wisst. Solange ich lebe, werde ich euch immer wieder an Wichtiges erinnern.“

Paulus schreibt an die Philipper: „Es ist nicht lästig für mich, euch immer wieder an diese Dinge zu erinnern, denn es macht euch fester.“

Wir müssen es immer wieder hören. Der Glaube kommt durch das Hören von Gottes Wort. Aber es muss in den Boden dringen!

Neulich las ich in einem Artikel, Archäologen hätten einen uralten Lotussamen gefunden. Sie konnten sein Alter auf 1.300 Jahre bestimmen. Er wurde in China in einem ausgetrockneten See gefunden. Die Forscher pflanzten ihn, gossen ihn und er wuchs. Der älteste Same, der je gesät wurde, wurde in Masada in Israel gefunden. Sein Alter wurde auf 2.000 Jahre bestimmt. Es war der Same einer Dattelpalme. Er wurde gesät und wuchs. Zweitausend Jahre lang tat er gar nichts! Aber in ihm lag eine Kraft. In diesem Samen befand sich schon die Frucht. Doch sie konnte erst wachsen, als er im Boden war.

Das Wort Gottes muss in unser Leben gepflanzt und begossen werden, wenn es wachsen und Frucht bringen soll. Das gilt für Errettung und für jedes andere Versprechen Gottes.

Manche Leute beten jahrelang für etwas, aber bekommen nie ein Ergebnis. Als ob sie ein Maiskorn in die Hand nehmen und beten: ‚Gott, bitte mach aus diesem Maiskorn in meiner Hand eine Maisähre‘. Gott könnte das. Er kann Wunder tun und manchmal tut Er das auch. Aber auf die Frage: „Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Durch welches Gleichnis sollen wir es erklären?“ sagte Jesus Folgendes: Das Wort Gottes gleicht einem Samen, der muss in ein Leben gesät und begossen werden und dann wächst er und bringt Frucht. Aber leider durchleben so viele Menschen eine Krise nach der anderen. Doch Gott möchte uns in Zeiten der Not immer helfen. Wir dürfen freimütig zu Seinem Thron der Gnade kommen und Hilfe für unsere Nöte annehmen. Lasst uns Gott dafür danken!

Es gibt aber noch ein besseres Leben als nur von Krise zu Krise zu kommen: Nämlich das Leben im Reich Gottes. Sein Wort in unser Leben aufnehmen, es begießen und sehen, wie es Ernte hervorbringt. Wissen Sie, was dann passiert? Wir werden anderen Menschen durch ihre schlimmen Nöte hindurch helfen. Wir werden von Gott dazu gebraucht. Und genau das ist Gottes Plan für unser Leben. Wenn Sie im Wort Gottes leben, dann wird es ein Teil von Ihnen. In Sprüche 2, Vers 20, steht: „Denn Weisheit wird in dein Leben eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein.“

Sie werden also fast unbewusst nach dem Gotteswort handeln. Und dann werden Sie sehen, dass es wie ein Schutz für Sie ist. Es wird Sie versorgen und Großes in Ihrem Leben hervorbringen.

Jesus sagte: „Die Worte, die ich euch sage, sind Geist und Leben.“

Im Samen von Gottes Wort ist eine übernatürliche Kraft verborgen, die Ihr ganzes Leben verändern und Ihre Nöte überwinden kann. Aber Sie müssen es in Ihr Herz pflanzen. Sie müssen das Wort Gottes Ihr Leben durchdringen lassen.

Mein zweiter Punkt heißt: Der Same muss dort bewahrt werden. Beschützen Sie ihn. Im Gleichnis vom Sämann im Lukas-Evangelium spricht Er von denen, die guten Boden hatten und eine reiche Ernte bekamen. Es heißt da: „Das gute Land, das sind die, die das Wort hören, in einem guten und reinen Herzen bewahren und Frucht bringen in Geduld.“

Ich habe eine Frage an Sie: Bewahren wovor? Vor wem? Jesus gibt uns die Antwort in Lukas 4. Markieren Sie bitte diese Stelle, wir kehren gleich dorthin zurück. In Markus 4, Vers 15, sagt Jesus:

Markus 4:15 „Das sind die auf dem Wege: Wenn das Wort gesät wird, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort wieder weg.“

Wie kommt Satan? Sofort. Das heißt, er war heute morgen schon im Gottesdienst. Worauf hat er es abgesehen? Auf das Wort, weil er weiß, wenn Sie es bewahren und es wachsen kann, dann wird es Ihnen Sieg schenken und er hat keine Chance mehr bei Ihnen. Er kann also bei Ihnen die Oberhand gewinnen, indem er das Wort Gottes wieder stiehlt, denn wenn es nicht wächst, hat er leichtes Spiel. Aber wenn es wächst, bringt es Sieg über ihn und die Verheißungen werden wahr in Ihrem Leben. Er hat es auf das Wort Gottes abgesehen und deshalb müssen wir es beschützen. Gehen wir weiter zu Vers 16.

Markus 4:16-17 „Ebenso sind die, bei denen die Saat auf felsigen Boden fiel. Wenn sie das Wort hören, nehmen sie es freudig auf, aber sie treiben keine Wurzeln, und das Wort hat deshalb keinen Bestand.“

Wenn sie wegen ihres Glaubens in Bedrängnis oder Verfolgung kommen, wenden sie sich wieder ab. Beachten wir, dass Bedrängnis und Verfolgung wegen des Wortes kommen. Es soll Sie vom Wort Gottes abbringen. Der Teufel kann es als Werkzeug benutzen, Gottes Wort wieder aus Ihrem Leben zu reißen. Sie hören eine Predigt und sind total begeistert davon. Und plötzlich kommen Schwierigkeiten. Sie sind versucht, zurückzuweichen und die gehörte Wahrheit aufzugeben. Lesen wir weiter in Vers 18.

Markus 4:18-19

„Der von Dornen wuchernde Boden sind die, die zwar die Botschaft hören, aber die Sorgen des Lebens, der trügerische Reichtum und die Gier nach anderen Dingen ersticken das Wort und es bringt keine Frucht.“

Die Gier nach den Dingen der Welt, der trügerische Reichtum usw. sind die Dornen. Beachten Sie bitte, dass die Dornen auf dem gleichen Boden wie das Wort wachsen, im Leben der Menschen. Die Dornen haben auch als Samen angefangen. Der Teufel hat einen Sämann, genau wie Gott. Sie säen nur verschiedene Saat, die eine völlig unterschiedliche Ernte hervorbringen.

Markus spricht von Ängsten, Sorgen, trügerischem Reichtum und der Gier nach Dingen, die das Wort ersticken. Wir müssen vorsichtig sein und unser Leben bewahren vor dem, was wir hineinlassen.

Wie sieht es in Ihrem Garten aus? Reißen Sie regelmäßig Unkraut heraus? Es gibt Dinge, die die Fruchtbarkeit des Wortes Gottes in Ihrem Leben ersticken können.

Gehen wir zu 2. Könige, Kapitel 11. Wir lesen über ein historisches Ereignis, das eine wichtige Lektion für uns enthält. 2. Könige 11, da steht:

2. Könige 11:1

„Als Atalja, Ahasjas Mutter, sah, dass ihr Sohn tot war, brachte sie alle königlichen Erben um.“

Der König war gestorben und seine Mutter bringt all seine Kinder um. Atalja machte sich auf und zerstörte die ganze königliche Saat.

In der King James Bibel steht: Sie zerstörte das ganze königliche Geschlecht. Vers 2.

2.Könige 11:2-4

„Aber Joscheba, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester, nahm Joas, den Sohn Ahasjas und stahl ihn aus den Söhnen des Königs, die getötet wurden und verbarg ihn vor Atalja in der Bettenkammer, so dass er nicht getötet wurde. Und so war er mit ihr im Haus des Herrn sechs Jahre lang versteckt, Atalja aber regierte das Land. Im siebten Jahr sandte Jojada und nahm die Hauptleute der Garde und der Leibwache und ließ sie zu sich ins Haus des Herrn kommen. Er schloss einen Bund mit ihnen, nahm einen Eid von ihnen im Haus des Herrn und zeigte ihnen den Sohn des Königs.“

Es wird immer besser. Vers 12.

2.Könige 11:12-14

„Und er ließ den Sohn des Königs heraus, setzte ihm die Krone auf und gab ihm die Ordnung. Dann machte er ihn zum König und salbte ihn. Sie klatschten und riefen: ‘Es lebe der König!‘ Als Atalja das Geschrei des Volkes hörte, kam sie zum Volk in den Tempel des Herrn. Und siehe, da stand der König an der Säule, wie es Brauch war und die Hauptleute und Trompeter beim König. Und alles Volk war fröhlich und blies die Trompeten. Atalja aber zerriss ihre Kleider und rief: ‘Aufruhr, Aufruhr!'“

Aber es war zu spät. Sie brachten sie zu den Pferdeställen und töteten sie. Atalja ist ein Bild für den Teufel. Er will den ganzen königlichen Samen des Wortes Gottes in Ihrem Leben zerstören.

Ich liebe diese Geschichte. Sie nahmen den Sohn des Königs, diesen einen königlichen Samen und verbargen ihn an einem sicheren Ort. Dort blieb er sechs Jahre lang und wuchs in Ruhe und im Verborgenen. Er wuchs immer mehr. Und in der Zwischenzeit regierte Atalja über das Land.

Manchmal scheint es, als ob der Teufel die Oberhand in Ihrem Leben hat. Vielleicht haben Sie eine schlimme Krankheit oder Ihnen geht es finanziell sehr schlecht. Vielleicht haben Sie familiäre Probleme oder eine Sucht, auf jeden Fall scheint es so, als lägen Sie in Ketten. Ich versichere Ihnen, wenn Sie zulassen, dass der Same von Gottes Wort in Ihr Leben kommt und Sie ihn beschützen und wachsen lassen, dann wird er schon bald Sieg bringen in Ihrem Leben, im Namen Jesu.

Und schon bald sind Ataljas Tage in Ihrem Leben gezählt. Sie rief: „Aufruhr! Aufruhr! Ich dachte, ich hätte alle Nachkommen des Königs getötet!“ „Nein, du hast einen übersehen, Atalja.“

Lieber Zuschauer, ein einziger Same von Gottes Wort kann Ihr ganzes Leben verändern, wenn Sie ihn in sich aufnehmen und ihn vor den Angriffen des Teufels beschützen. Es kann alles verändern! Es wird stark wachsen und Krankheit und Sünde in Ihrem Leben besiegen. Es wird jedes Problem überwinden, wenn Sie es aufnehmen, es beschützen und wachsen lassen. Das Interessante ist: der Name Atalja bedeutet ‚Jehovah bändigt‘ oder ‚Jehovah hält zurück‘. Sie ist ja ein Bild für den Teufel und der Teufel wird gebändigt, wenn wir das Wort Gottes bewahren und wachsen lassen.

Folgendes habe ich schon oft erzählt. Als junger Christ hatte ich furchtbare Angst vor dem Teufel. Bevor ich zum Glauben kam, war ich tief in Okkultismus verstrickt und nahm dazu noch jede Menge Drogen. Ich wusste also genau, dass geistliche Dinge existierten. Ich hatte sogar schon Dämonen und böse Geister gesehen. Ich kannte diese Realität schon lange bevor ich Christ wurde. Dann kam ich zum Glauben. Das war wundervoll, aber die Angst, die mich schon vorher gequält hatte, kam mit mir in mein neues Leben. Sie war immer bei mir. Sie war das Letzte, was ich vor dem Einschlafen spürte und das Erste, was ich beim Aufwachen wahrnahm. Sie war immer bei mir und quälte mich fürchterlich. Ganz neu im Glauben betete ich dieses Gebet immer wieder: „Lieber Gott!…“ Ich betete es fast den ganzen Tag über. „Gott, bitte nimm diese Angst vor dem Teufel weg. Mach, dass ich keine Angst mehr vor ihm habe.“ Nun, dieses Gebet brachte mir wohl kein Ergebnis. Aber etwas machte ich richtig.

Ich wohnte damals in einem kleinen Zimmer über einer Bar. Es gab dort keinen Strom. Also las ich die ganze Nacht bei Kerzenlicht in der alten Bibel, die ich auf einem Flohmarkt gekauft hatte. Ich wünschte, mir hätte jemand gesagt, mit dem Neuen Testament anzufangen. Aber das hatte niemand, also fing ich mit 1. Mose an. Und mir machte es wirklich Spaß, bis ich 3. Mose erreichte. Da kam ich nicht richtig weiter, war etwas gelangweilt von den Maßeinheiten und Geschlechtsregistern, aber ich habe mich weiter durchgekämpft. Ich unterstrich alle Stellen, in denen stand, wie groß Gott ist und was Er tat. Ich habe einfach alles unterstrichen. „Gott ist so groß und wunderbar!“ Ich unterstrich alle Stellen und hörte gar nicht mehr auf in der Bibel zu lesen. Und vielleicht drei Monate später merkte ich auf einmal, dass die Angst weg war. Es war unfassbar. Die Angst, die mich so gequält hatte, war einfach weg. Das war vor 35 Jahren und bis heute ist sie nicht zurückgekommen. Was war geschehen? Gottes Wort war in mir gewachsen und hatte gesiegt, wurde begossen und fing an zu wachsen. Und das gleiche kann bei Menschen passieren, die unter Depressionen leiden. Ich habe großes Mitgefühl mit Ihnen. Ich verstehe, was es heißt, wenn einen tagtäglich etwas Schlimmes quält, das einen einhüllt, bevor man abends einschläft und morgens wieder belastet, wenn man aufwacht.

Ich möchte Ihnen sagen, dass Gottes Wort übernatürliche Kraft hat und Sie befreien kann. Jesus sagt: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und sie wird euch frei machen.“

Liebe Zuschauer, ich möchte Sie ermutigen, sich in Ihre Bibel zu verlieben. Nehmen Sie Gottes Wort in sich auf, es wird Sie verändern. Und wenn es Sie dann bestimmen kann, so sagt Jesus: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Ich möchte Sie jetzt am Ende noch mal ermutigen. Wenn Sie uns noch nie einen Brief oder eine E-Mail geschickt haben, tun Sie es doch mal. Unser Team freut sich sehr darüber. Ich freue mich über jede Zuschrift. Vielleicht überlegen Sie auch mal, ob Sie unsere Sendung unterstützen wollen? Mit Ihrer Hilfe werden wir das Evangelium weiter in der ganzen Welt verbreiten. Bis zum nächsten Mal, Gott segne Sie.

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