Dem Teufel die Tür verschließen

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Dem Teufel die Tür verschließen – Teil 1
Pastor Bayless Conley

Ob Sie es nun wissen oder nicht, Sie haben einen Gegner. Und es ist nicht Ihre Exfrau, nicht Ihr Boss (auch wenn Sie das vielleicht denken), es ist nicht Ihre jetzige Frau oder Ihr jetziger Mann; es ist nicht Ihr Nachbar, der seinen Zaun dreißig Zentimeter auf Ihr Grundstück gebaut hat. Ihr Gegner ist gemäß der Bibel nicht aus Fleisch und Blut, sondern wir kämpfen gegen Gewalten, Mächte, die Weltbeherrscher dieser Finsternis und gegen die Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Dies sind alles verschiedene Bezeichnungen für böse Geister, die der Apostel Paulus verwendet. Die Bibel sagt: „ Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ Es gibt eine geistliche Welt, mein Freund. Der Teufel ist real und, Gott sei Dank, Gott ist real und wir haben Autorität über den Teufel. Wir werden einen Blick auf unseren Gegner werfen und darauf, wie wir die Tür vor ihm verschließen und den Kampf gewinnen können, den er gegen unsere Seele führt. Sie werden sich das nicht entgehen lassen wollen, also nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand.

Predigt
Wenn Sie eine Bibel haben, öffnen Sie bitte mit mir den Epheserbrief, Kapitel 6. Der Titel meiner Botschaft, die ich heute beginne und nächstes Wochenende beende, ist „Dem Teufel die Tür verschließen“. Dies ist Teil 1.

Epheser 6:10-17 „Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort.“

Wir sind in einem Kampf und unser Feind ist nicht aus Fleisch und Blut. Es gibt einige Christen, denen das noch nicht bewusst ist. Man hört Dinge wie: „So viele Dinge passieren in meinem Leben! Man könnte meinen, ich werde angegriffen!“ Das werden Sie! Wir sind in einem geistlichen Kampf, und es ist wichtig, dass wir diese geistliche Waffenrüstung verstehen, die wir anlegen sollten: Wahrheit sollte in unserem Leben sein. Wir müssen verstehen, dass wir eine gerechte Beziehung mit Gott haben. Der Brustpanzer der Gerechtigkeit, der durch das Blut Christi kommt, und nicht durch unsere eigenen Werke. Wir müssen bereit sein, das Evangelium jedem Menschen mitzuteilen, dem wir begegnen. Wir müssen die Prinzipien des Glaubens verstehen, damit wir alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen können. Mir gefällt die einzige offensive Waffe in dieser Rüstung: Das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. In der griechischen Sprache ist es das gesprochene Wort. Wenn wir das Wort im Mund führen, wirkt es wie ein Schwert gegen den Feind. Darum hat Jesus in der Wüste, als Er vom Teufel angegriffen und versucht wurde, nicht einfach nur gesagt: „Geh weg, Teufel. Geh weg“. Er sagte: Es ist geschrieben…“ und Er zitierte die Bibel. Der Teufel versuchte Ihn dreimal. Jedes Mal zitierte Jesus das Wort. Er benutzte das Schwert des Geistes, und der Teufel verließ Ihn, bis zu einer günstigeren Zeit. Er ging verletzt und blutend weg.

Ich möchte besonders auf Vers 11 hinweisen, wo es heißt:

„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt.“

Eine andere Übersetzung sagt: „Die Strategien des Teufels.“ Eine andere spricht von seinen Methoden. Eine andere Übersetzung sagt „die Pläne des Teufels“, eine „die bösen Tricks von Satan.“

Die Gefahr zu erkennen heißt die Gefahr zu bannen. Wir werden über einige der Listen und Strategien des Teufels sprechen. Wenn Sie verstehen, wie er sich nähert und welche Methoden er gebraucht um zu stehlen, zu töten und zu zerstören, dann können Sie dem Teufel die Tür verschließen. Die erste finden wir hier in Epheser 4:26 „Zürnet, und sündigt dabei nicht! Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn, und gebt dem Teufel keinen Raum!

Diese zwei Verse hängen zusammen. Bitte beachten Sie: Wenn Satan Raum im Leben von jemand gewonnen hat, hat er ihn sich nicht genommen. Er wurde ihm gegeben. Es heißt: „Gebt dem Teufel keinen Raum“. Unbewältigter Ärger gibt dem Teufel Zutritt zu unserem Leben. Unbewältigter Zorn öffnet die Tür und gibt dem Teufel Raum. Es heißt: „Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn.“

Nun, es gibt Dinge, über die man zu Recht ärgerlich sein sollte. Jesus wurde über bestimmte Dinge zornig… interessantes Studium, zu sehen, was Jesus ärgerlich macht. Aber Er wurde über die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zornig und blieb für die richtige Zeit zornig.

Viele Leute sind aber aus falschem Grund zur falschen Zeit wütend und lassen die Sonne über ihrem Zorn untergehen. Sie bewältigen es nicht. Die Bibel sagt in

Prediger 7:9 „Sei nicht vorschnell in deinem Geist zum Zorn, denn der Zorn ruht im Busen der Toren.“

Zorn dringt vielleicht in den Busen des weisen Mannes ein, aber er bleibt nur im Busen des Toren. Er lässt sich nieder und er bleibt dort. Wenn wir es nicht lernen, unseren Ärger zu kontrollieren, dann wird uns der Teufel dadurch kontrollieren. In 1.Petrus, Kapitel 5 finden wir weitere Tricks oder Strategien.

1.Petrus 5:5-9
„Ebenso, ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber umkleidet euch mit Demut im Umgang miteinander! Denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch. Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft durch den Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen.“

In Bezug auf unseren Gegner, den Teufel, der wie ein brüllender Löwe herumschleicht und schaut, wen er verschlingen kann, erwähnt die Bibel zwei Dinge: Stolz und Sorge. Das sind zwei der Strategien des Teufels, zwei seiner Schliche, die er gebraucht, um Menschen zu Fall zu bringen. Er sagt mehrere Male: „Umkleidet euch mit Demut. Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen gibt er Gnade. Deshalb demütigt euch.“

In Jakobus 4:6-7 steht das gleiche:
„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen.“

Der Zusammenhang ist, dass einer der Wege, wie der Teufel Menschen versucht, eine seiner subtilsten Strategien, ist, dass er Menschen verführt, sich stolz zu erheben.

Die Bibel sagt in 1.Timotheus 3:6, dass man jemanden, der neu im Glauben ist, nicht in eine Position mit Autorität setzen soll, damit er nicht stolz wird und demselben Gericht wie der Teufel verfällt. Stolz machte den Teufel zum Teufel. Er verwandelte Luzifer in einen Teufel. Und es wird auch Sie zu einem Teufel machen, wenn es Sie nicht vorher zerstört.

Sprüche 16:18 sagt:

„Vor Verderben kommt Stolz, und Hochmut vor dem Fall.“

Das Wort in Vers 8, wo es heißt „seid nüchtern“, weist darauf hin, dass wir uns vor Stolz hüten sollen. Haben Sie eine nüchterne Sicht von sich selbst. Haben Sie keine übersteigerte Meinung von sich, denn Paulus sagt in

Römer 12:3 „Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.“

Wie die Frau, die zu ihrem Pastor kam und sagte: „Pastor, ich muss bekennen: Ich habe mit schrecklicher Sünde gekämpft, mit der Sünde des Stolzes. Jedes Mal, wenn ich zur Gemeinde komme, schaue ich mir all die anderen Frauen an und denke dann, dass ich die schönste Frau in der Gemeinde bin.“ Er sagte: „Liebe Schwester, das ist kein Stolz. Das ist nur geringes Sehvermögen.“

Auch für den Selfmade-Mann oder die Selfmade-Frau gilt dies, die vielleicht sagt: „Ich hatte nicht die Möglichkeiten und die Gunst, die andere Menschen hatten. Ich musste für alles arbeiten, was ich habe. Ich habe im Schweiße meines Angesichts erreicht, was ich erreicht habe und durch meine eigenen Einfallsreichtum.“

Okay, dieser Person würde ich folgendes sagen: „Wer gab dir die Gesundheit, an der du dich erfreust und die dich bis hierher gebracht hat? Wer gab dir den Verstand, der dich befähigte, die Dinge auszuarbeiten und zu tun, die du getan hast? Wer legte die Gaben in dich, die du entwickelt hast? Woher kommen sie? Und, um es auf den Punkt zu bringen, wer gibt dir die Luft zum Atmen?“ Alles kam direkt oder indirekt von Gott.

In Sprüche 6 werden sechs Dinge genannt, die der Herr hasst, sieben, die Ihm ein Gräuel sind. Wissen Sie, was ganz oben auf der Liste steht? Stolz. Gott hasst Stolz mehr als alles andere. Und wir müssen uns immer vor Stolz hüten.

Einer der berühmtesten Stierkämpfer Spaniens, in den 50er Jahren, war Jose Caballeros. Er war ein aufstrebender Star. Die Menschen liebten ihn, liebten sein Flair. Er stand in der Stierkampfarena und hatte gerade, wie er meinte, diesem Bullen den Todesstoß gegeben, und so drehte er sich um. Der große Matador verneigte sich und empfing den Beifall, während die Menge stand und ihm zujubelte. Plötzlich erhob sich der Bulle auf und stürzte sich auf ihn. Er stieß sein Horn direkt in seinen Rücken, durchbohrte sein Herz und er starb auf der Stelle.

Wir können es uns nicht leisten, dem Stolz den Rücken zu kehren und zu denken, dass wir ihn bezwungen haben, denn dann wird er einen Weg in unser Herz finden. Die Person, die glaubt, sie habe den Stolz überwunden, wird bald stolz über ihre Demut sein. Lassen Sie uns diese Tür zum Teufel verschließen, indem wir Gott oft für alle guten Dinge in unserem Leben danken, für alles, was wir im Leben erreicht haben, denn letztlich kommt es von Ihm.

Wenn Leute uns Komplimente machen, dann ist das okay. Es ist gut, danke zu sagen. Aber am Ende des Tages, wenn wir allein sind, sollten wir sagen: „Herr, Du und ich wissen, wem das wirklich gebührt. Ich habe heute einige Komplimente bekommen. Hier hast Du sie.“ Bleiben Sie klein in Ihren eigenen Augen und verschließen Sie sich diesem Angriff des Bösen.

Schauen Sie mit mir das zweite an, was er erwähnt: Das Sorgen. In

1.Petrus 5:7 sagt er:

„Werft alle eure Sorge auf Ihn! Denn Er sorgt für euch.“

Jesus sprach auch darüber, als Er einige Taktiken des Teufels offenbarte. Er sagte: „ Wenn das Wort gesät ist, kommt der Teufel sofort, um das Wort aus den Herzen der Menschen zu stehlen.“

Ob Sie es mögen oder nicht, aber Jesu´ Theologie sagt folgendes: Satan war heute schon in dieser Gemeinde und bei Ihnen! Er kommt sofort, wenn das Wort gesät wird. Warum? Um das Wort aus dem Herz von Menschen zu nehmen. Vielleicht denken Sie: „Mal sehen, wie lang er heute predigt?“ „Da ist doch dies Restaurant. Ich frage mich, ob es das noch gibt oder ob es zu ist.“ „Ich frage mich, was beim Golf los ist. Tiger liegt heute mit 2 Löchern zurück. Mal sehen, ob er 5 nacheinander hinbekommt. Das wäre toll.“ „Vielleicht sind wir die ersten auf dem Parkplatz, wenn wir sofort aufstehen und die Kinder holen, kurz bevor er fertig wird.“

Woher kommen diese Gedanken? Vom Teufel, der versucht, Menschen abzulenken. Er nahm das Wort schon weg. Es findet keine Heimat im Herzen. Die eine Sache, die Ihr Leben verändern kann, Sie aufbauen kann und Ihnen ein Erbe unter den Geheiligten gibt, dahinter ist er her.

Wenn Sie mir gerade jetzt zuschauen und ein Weltmeister im Sorgen sind, dann hören Sie genau zu. Vielleicht sorgen Sie sich um Ihr Geschäft, um Ihre Kinder, um Ihre Zukunft, über die Lage der Welt oder ob Ihre Bedürfnisse erfüllt werden und darüber, was die Menschen wohl über Sie denken. Sorge ist ein Werkzeug des Teufels. Sie ist wie ein Schaukelstuhl, der Ihnen etwas zu tun gibt, Sie aber nirgendwo hinbringt, außer in ein frühes Grab. Sorge ist einfach Glaube an den Teufel. Das ist, was es ist. Und Gott möchte Sie von Ihren Sorgen befreien. Freund, Ihr himmlischer Vater sorgt für Sie, das müssen Sie erkennen. Schließen Sie die Tür zum Teufel, indem Sie Ihre Sorgen auf den Herrn werfen. Mir gefällt eine Übersetzung, die sagt: „Wirf deine ganze Sorge ein für allemal auf den Herrn.“ Gott ist groß genug, sich um alles zu kümmern, womit sie gerade kämpfen, und Sorge raubt Ihnen die Lebensqualität, die Gott Ihnen geben will. Jetzt geht es weiter und wir schauen uns weitere Möglichkeiten an, dem Teufel die Tür zu verschließen. Freund, unser Ziel ist es, frei zu werden, denn Christus starb, um uns Freiheit zu geben.

Er sagt, Sorgen dringen ein, ersticken das Wort und machen es unfruchtbar. Was machen Sie dann? Sie werfen Ihre Sorge auf den Herrn, der für Sie sorgt. Geben Sie es Gott. Die Bibel sagt in

Psalm 55:23 „Wirf deine Last auf den Herrn, und er wird dich erhalten.“

Philipper 4:6-7 sagt:

„Seid um nichts besorgt.“ – sorgen Sie sich um nichts. – „sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Da war eine Dame, die jahrelang große Schwierigkeiten hatte zu schlafen. Sie machte sich immer Sorgen wegen Einbrechern. Jeden Abend sagte Sie Ihrem Ehemann: „Hast du die Türen verschlossen? Bist du dir sicher? Hast du den Alarm angemacht? Was ist das für ein Geräusch? Was ist dieser Lärm?“ Und sie wälzte sich jahrelang jede Nacht im Bett hin und her! Und eines nachts hörte ihr Ehemann unten etwas. Er ging runter, und siehe da, es war ein Einbrecher im Wohnzimmer. Er sagte: „Warten Sie, warten Sie. Würden Sie bitte mit mir hoch kommen? Darf ich Sie meiner Frau vorstellen? Sie wartet seit 10 Jahren darauf, Sie zu treffen.“

Lassen Sie uns die Tür der Sorge zum Teufel verschließen. Geben Sie die Dinge in Gottes Hand, der für uns sorgt und mehr als fähig ist, mit den Problemen unseres Lebens fertig zu werden.

Schauen Sie mit mir in 2.Timotheus, Kapitel 2. In 2.Timotheus 2 finden wir eine weitere List oder Strategie des Teufels.

2.Timotheus 2:23-26

„Aber die törichten und ungereimten Streitfragen weise ab, da du weißt, dass sie Streitigkeiten erzeugen! Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam, und die Widersacher in Sanftmut zurechtweisen und hoffen, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder aus dem Fallstrick des Teufels heraus nüchtern werden, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen.“

Viele Menschen wurden vom Teufel durch falsche Lehre gefangen. Sie haben eine Einstellung angenommen, eine Sichtweise, die der Wahrheit der Bibel widerspricht. Paulus sagt: „Streite nicht mit ihnen. Das bringt überhaupt nichts. Streite nicht. Aber korrigiere sie in Demut, damit Gott ihnen vielleicht die Augen öffnet und sie umkehren und wiederhergestellt werden, denn solange sie unter der Kontrolle des Teufels sind, können sie benutzt werden, seinen Willen zu tun.“

Schauen Sie mit mir nochmals

1.Timotheus 4:1 an:

„Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten.“

Das sind Lehren, die Dämonen durch Menschen lehren, die sie getäuscht haben. Paulus spricht in 2. Korinther, Kapitel 11 von Satan und seinen falschen Aposteln. Er sagt: „Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an. Und die von ihm benutzt und gesandt werden, nehmen die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit an.“

Hier sagt das Neue Testament einige Dinge über falsche Lehre und falsche Diener. Erstens werden sie behaupten, eine neue Offenbarung oder besondere Einsicht zu haben. Er sagt, dass Satan sich auf diese Weise in einen Engel des Lichts verwandelt. Licht meint Erleuchtung, aber es ist eine falsche Erleuchtung. Es ist eine falsche Lehre. Hüten Sie sich vor jedem, der sagt, er hätte etwas Neues: „Ich habe eine neue Einsicht. Der Pastor würde das nicht verstehen. Alle anderen haben das nicht erkannt. Es ist etwas Tiefes.“ Und eine Art von elitärer Einstellung geht damit einher. Nehmen Sie sich davor in Acht. Kolosser 2:18 spricht von derselben Sache, falls Sie es notieren wollen.

Zweitens gebrauchen Sie Schriftstellen, damit Menschen anbeißen, und dann bringen Sie sie von der Wahrheit ab. Schauen Sie mit mir in 2.Petrus, Kapitel 2, wo dies erwähnt wird. Sie gebrauchen Modeworte und Dinge, die Menschen vertraut sind, sie zitieren die Bibel, aber wenn jemand ihnen folgt und anhängt, dann bringen sie ihn von der Wahrheit ab.

2. Petrus 2:1

„Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie auch den, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu.“

Diese falschen Lehrer, so heißt es, bringen heimlich zerstörerische Irrlehren. Der Ausdruck „heimlich einführen“ besteht aus mehreren griechischen Worten. Das erste Wort bedeutet „schmuggeln“. Das zweite Wort bedeutet „mit sich bringen“. Dahinter steht die Idee, dass ein Schmuggler unerlaubte Ware einführt, indem er sie unter dem erlaubten Gepäck versteckt. Er wird versuchen, es wie erlaubte Ware aussehen zu lassen oder er wird es in etwas verstecken, das erlaubt ist. Die Person fängt also an, die Wahrheit zu sprechen und schmuggelt mit der Wahrheit falsche Lehre und Irrlehren ein. Die Leute beißen an und fangen an, von der Wahrheit wegzuirren.

Das nächste, was neben anderem erwähnt wird, ist, dass sie versuchen, einen finanziell oder sexuell auszubeuten. Schauen Sie in 2.Petrus 2:3, wo es heißt:

2.Petrus 2:3

„Aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten kaufen; denen das Gericht schon seit langem nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.“

Dann wird detailliert über sie gesprochen, aber springen wir zu Vers 14, wo es heißt:

2.Petrus 2:14

„Sie haben Augen voller Ehebruch und lassen von der Sünde nicht ab, indem sie ungefestigte Seelen anlocken, sie haben ein in Habsucht geübtes Herz, Kinder des Fluches.“

In den Versen dazwischen heißt es, dass sie sogar in die Versammlung kommen, sie kommen in Ihre Treffen und machen Jagd auf ungefestigte Seelen. Sie suchen nach beschädigter Ware, Menschen, die große Not in ihrem Leben hatten oder die sehr bedürftig sind, die sich in einem Heilungsprozess mit Jesus befinden und sie haben ein Gespür für die Frau oder den Menschen, der bedürftig oder verletzt und im Heilungsprozess ist und sie werden sie absondern und anfangen sie auszubeuten, indem sie vielleicht über sie prophezeien oder ähnliches. Und sie versuchen, sie finanziell auszubeuten, oder, wenn sie können sexuelle, denn… sie haben Augen voller Ehebruch. Manchmal haben sie andere Dinge im Sinn als die Brieftasche eines anderen. Also, was können wir tun? Wie schützen wir uns gegen diese Strategie des Teufels? Lassen Sie mich mit dem zuletzt erwähnten anfangen. Erstens, haben Sie keine Furcht vor ihnen. Die Bibel sagt in

5.Mose 18:22

„Wenn der Prophet im Namen des Herrn redet, und das Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist das nicht das Wort, das der Herr geredet hat. In Vermessenheit hat der Prophet es geredet.“

Eine andere Übersetzung sagt: „Er hat es erfunden.“ Und der Vers endet mit den Worten: „Du sollst keine Furcht vor ihm haben.“

Zweitens: Sondern Sie sich nicht von der Herde ab. Bleiben Sie innerhalb des Schutzes der Ortsgemeinde.

1.Timotheus 3:15 sagt, die Gemeinde ist die Säule und Grundfeste der Wahrheit.

Sprüche 18:1 sagt: „Wer sich absondert, sucht sein Begehren, gegen alle Umsicht platzt er los.“

Sie werden sehr verletzbar, wenn sie isoliert sind. Und das ist, was der Teufel will, dass Sie abgesondert und isoliert sind von der Sicherheit des Hauses und der Familie Gottes. Lassen Sie nicht zu, dass das passiert.

Drittens: Prüfen Sie jede Lehre im Licht von Gottes Wort. Lesen Sie Ihre Bibel. Prüfen Sie es im Licht von Gottes Wort. Stimmt es mit dem Wort überein? Und dann haben Sie immer einen Pastor oder jemand in Leiterschaft. Wenn Sie sich über etwas nicht sicher sind, können Sie sie fragen. Es ist Teil ihrer Verantwortung, die Herde zu schützen.

Die vierte Sache: Schauen Sie auf ihre Frucht. Jesus sagt in

Matthäus 7:15-16 „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen.“

Sie sehen wie Schafe aus, riechen wie Schafe, sind aber keine Schafe. Er sagt: „Inwendig sind sie reißende Wölfe.“ Er sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Ich glaube, wir können die Frucht von jemand anschauen und beurteilen, ohne richtend oder kritisch zu sein. Wir müssen uns die Frucht anschauen.

Manchmal, weil wir von Natur aus heilen wollen und weil wir Dinge aus der Erlösungsperspektive sehen, ist da ein Baum, der nur schlechte Frucht hervorbringt, und wir sagen einfach: „Ich glaube, du bist ein guter Baum. Ich glaube, du bist gut.“ Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt: „Lass mich dir zeigen, wer ich bin und dann glaube mir.“ Wenn der Teufel so sehr versucht, Menschen durch Fälschungen zu täuschen, dann muss es auch das Echte geben.

Gestern las ich einen Artikel über Falschgeld, und was man tun soll, wenn jemand Ihr Geld einzieht und behauptet, es sei Falschgeld, egal ob es ein Bankangestellter oder ein anderer ist. Einem Freund von mir nahm mal ein Beamter am Flughafen von LA sieben neue 100-Dollar-Scheine weg und sagte „das ist Falschgeld“ und gab ihm keine Quittung dafür. Er kriegte sein Geld nie zurück. Es war ein interessanter Artikel, was man dann tun muss. Als ich ihn las, dachte ich mir: „Niemand fälscht einen 30-Dollar-Schein“. Wissen Sie warum? Weil die US-Regierung keine 30-Dollarnoten raus gibt. Aber die Leute fälschen 20er und 50er und 100er und 10er. Wissen Sie was? Der Teufel versucht zu fälschen, aber Jesus ist der Echte. Er ist der Sohn Gottes, der für die Sünden der Welt starb, es gibt eine echte Beziehung zu Ihm und es gibt eine echte Gemeinde und es gibt einen echten Himmel. Es gibt das Echte. Und darum arbeitet der Teufel so hart an Fälschungen.

Ich habe mein Leben lang nach dem Echten gesucht. Leider suchte ich an all den falschen Orten. Ich endete in so vielen Sackgasse, hob so viele trockene Brunnen aus, ich folgte so vielen Wolken ohne Regen, und vielleicht geht es Ihnen auch so. Sie suchten nach der Wahrheit. Jedes menschliche Herz schreit nach Wahrheit. Jedes menschliche Herz sehnt sich nach Antworten, und ich sage Ihnen: Mein Herz fand erst in Jesus Christus Ruhe. Er ist das Echte! Freund, Ihr Herz findet nie Ruhe bis es im Glauben an Jesus Christus ruht! Er streckt sich gerade nach Ihnen aus. Sie müssen wissen, dass Er sie liebt. Er starb am Kreuz für Ihre Sünden. Er stand von den Toten auf, und Er allein kann Ihnen Frieden geben. Ja, es gibt einen Teufel da draußen, aber er ist ein besiegter Feind. Und wenn wir über ihn lernen, können wir ihm einfach die Tür schließen. Aber es gibt auch einen Erretter, der wundervoll und gesegnet ist und Er will, dass Sie Ihn kennen.

 

Dem Teufel die Tür verschließen, Teil 2 14.04.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo Freund, ich heiße Sie zu unserer heutigen Sendung willkommen. Wir sprechen über unseren Gegner, den Teufel. Er ist ein besiegter Feind, aber den größten Vorteil, den er hat, ist die Unwissenheit der Menschen. Und was die Menschen nicht wissen, das nutzt er aus. Wir werden also den Vorhang wegnehmen und uns ansehen, wie er arbeitet, damit wir ihm die Tür verschließen können. Wir haben einen Widersacher. Die Bibel sagt, er geht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Er kann nicht einfach jeden verschlingen, sondern nur die, die keine Erkenntnis haben. Also, Freund, nehmen Sie sich Ihre Bibel und lassen Sie uns Erkenntnis gewinnen, damit wir lernen, dem Teufel die Tür zu verschließen. Wir werden uns eine der interessantesten Dinge im Alten Testament ansehen: Wie Satan König David versuchte. Die Bibel berichtet davon. Er versuchte ihn, um sein Vertrauen abzuziehen, und das gilt auch für uns! Lassen Sie uns das jetzt anschauen.

Predigt
Wir beenden heute den zweiten Teil der Botschaft, die ich letztes Wochenende begann: „Dem Teufel die Tür verschließen.“ Warum, denken Sie, sangen sie dieses Lied? Wir beginnen heute ab Epheser 6, Vers 10

Epheser 6:10-12
„Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

Wir sind in einen geistlichen Konflikt verwickelt. Wir haben einen Feind. Petrus sagt, er geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann, und wir sollen im Glauben widerstehen. Unser Feind ist nicht aus Fleisch und Blut, aber trotzdem ist er ein Feind. Es wird gesagt, dass wir gegen Listen des Teufels sollen. Dieses Wort „Listen“ bedeutet Strategien oder Pläne oder Tricks. Oder man könnte sagen, die Methoden des Teufels. Und wenn wir seine Methoden und Pläne verstehen, die Wege, die er wahrscheinlich benutzen wird, um uns anzugreifen, dann können wir die Tür in diesen Bereichen verschließen.

Wir schauten uns letzte Woche vier Bereiche an, vier Pläne des Teufels, und befassten uns mit Zorn, Stolz, Sorgen und falscher Lehre. Wir schauen uns heute einige weitere an und tun unser Bestes, die Tür zu verschließen.

Bitte schlagen Sie mit mir das Alte Testament in 1.Chronik, Kapitel 21 auf, wo wir eine interessante Geschichte der Bibel finden.

1.Chronik 21:1-6
„Und Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, Israel zu zählen. Und David sagte zu Joab und zu den Obersten des Volkes: Geht hin, zählt Israel von Beerscheba bis Dan und bringt mir Bericht, damit ich ihre Zahl kenne! Und Joab sagte: Der HERR möge zu seinem Volk, so viele sie sein mögen, hundertmal mehr hinzufügen! Sind sie nicht alle, mein Herr und König, die Knechte meines Herrn? Warum verlangt mein Herr das? Warum soll es Israel zur Schuld werden? Aber das Wort des Königs blieb fest gegen Israel. So zog Joab aus und zog durch ganz Israel und kam nach Jerusalem zurück. Und Joab gab David das Ergebnis der Volkszählung an. Und zwar gab es in ganz Israel 1.110.000 Mann, die das Schwert zogen, und in Juda 470.000 Mann, die das Schwert zogen. Levi aber und Benjamin musterte er nicht mit ihnen; denn das Wort des Königs war Joab ein Gräuel.“

Satan, so heißt es, reizte David, beeinflusste David, versuchte David, Israel zu zählen. Und obwohl sicher noch weitere Faktoren eine Rolle spielten, ist meiner Ansicht nach der Hauptfaktor in dieser Geschichte, was David zu Fall brachte, das, was ich als Verlagern seines Vertrauens bezeichne, denn eine Volkszählung ist an und für sich nichts Schlechtes. Ein Hirte muss die Stärke seiner Herde kennen. Als Mose das Gesetzeswerk schrieb, gab er den Leitern Israels Anweisungen, wann sie eine Volkszählung durchführen und die Anzahl der Israeliten ermitteln sollten. Es war also an sich in Ordnung, aber Gott sieht ins Herz der Sache. Und wenn Dinge Menschen äußerlich auch richtig erscheinen, so sieht Gott auf die innere Motivation des Herzens, und nichts entgeht Seiner genauen Prüfung. Ich glaube, dass Davids Hauptsünde darin liegt, dass er sein Vertrauen von Gott, der sein Schutz, Befreier und seine Verteidigung war, auf die Anzahl der kämpfenden Männer, die er hatte, verlagerte. Beachten Sie, dass diejenigen, von denen Joab die Aufzählung bringt, Männer sind, die das Schwert ziehen können. David verließ sich auf die Stärke seines Armes und seiner Truppen, anstatt auf Gott. Und Joab erkannte, was vor sich ging, und versuchte David zu warnen. Joab war nicht immer der beste Freund gewesen, aber er verhielt sich in diesem Fall wie ein wahrer Freund. Wir alle brauchen Menschen in unserem Leben, die mit uns sprechen, wenn wir auf Abwege geraten, die uns korrigieren und offen mit uns reden. Aber David hörte nicht.

In dieser Geschichte geht es nicht darum, dass Gott nicht barmherzig war. Er war es. Er sprach zu David durch Joab und versuchte ihn zu warnen, aber David hörte nicht auf den Rat seines Freundes. Und wenn Sie die Geschichte lesen, finden Sie heraus, dass Joab neun Monate brauchte, um mit den Zahlen zurückzukehren. David hatte neun Monate Zeit, zur Besinnung zu kommen und Buße zu tun! Aber er tat keine Buße. Tatsächlich gab es kein Schuldeingeständnis, bis die Probleme kamen. Und David war nicht ohne Erkenntnis. David war es, der in Psalm 20:8 sagte:

Psalm 20:8 „Diese vertrauen auf Wagen und jene auf Rosse, wir aber auf den Namen des Herrn, unseres Gottes.“

Von genau dem, was er unter der Inspiration des Heiligen Geistes sagte, wendet er sich nun in seinem eigenen Herzen ab.

2.Korinther 2:6-11
„Dem Betreffenden genügt diese Strafe von den meisten der Gemeinde, so dass ihr im Gegenteil viel mehr vergeben und ermuntern solltet, damit der Betreffende nicht etwa durch allzu große Traurigkeit verschlungen werde. Darum ermahne ich euch, zu beschließen, ihm gegenüber Liebe zu üben. Denn dazu habe ich euch geschrieben, dass ich eure Bewährung kennen lernte, ob ihr in allem gehorsam seid. Wem ihr aber etwas vergebt, dem vergebe auch ich; denn auch ich habe, was ich vergeben habe – wenn ich etwas zu vergeben hatte – um euretwillen vergeben vor dem Angesicht Christi, damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt.“

Und der Gedanke, von dem er hier spricht, ist Unvergebenheit. Der Teufel liebt es, wenn Sie jemand etwas nachtragen, bitter und unvergebend sind, ob das nun gegen Gott ist, weil Sie denken, Er wäre unfair, oder gegen eine Person oder eine Firma oder eine Gruppe von Menschen. Das verschafft dem Teufel einen Vorteil. Und diese Sache hier ist sehr interessant. Er bezieht sich sicher auf den Mann aus 1. Korinther, der in offener sexueller Sünde lebte, wegen dem Paulus der Gemeinde die Anweisung gab, Gemeindezucht zu üben. Dieser Mann hatte seine Stiefmutter seinem Vater weggenommen und lebte das offen und trotzig in der Gemeinde aus, und Paulus sagte: „Schließt ihn aus eurer Gemeinschaft aus.“ Und der geistliche Schutz der Gemeinde wurde von ihm genommen. Und nach einiger Zeit tat der Mann aufrichtig Buße. Und nun ist er zurückgekommen. Sein Herz ist gebrochen. Er hatte Buße getan, und Paulus sagt: „Gut, dann vergebt ihm.“ Er sagte nicht: „Gebt ihm eine Leiterposition.“ Die Strafe hatte den gewünschten Effekt. Sie sollte den Mann reformieren und nicht ruinieren. Deswegen sagt Paulus: „Vergebt ihm. Tröstet ihn. Bestätigt ihm wieder eure Liebe, sonst gewinnt der Satan einen Vorteil.“

Und ich sehe hier zwei Dinge. Erstens, damit dieser Mann nicht vom Satan übervorteilt wird, damit er nicht durch allzu große Sorge und Traurigkeit verschlungen wird. Lasst ihn wissen, dass ihr ihm vergeben habt. Lasst ihn wissen, dass ihr ihn liebt. Tröstet sein Herz. Das Vergehen wurde nicht übersehen. Es fand Bestrafung und Korrektur statt. Es hatte Konsequenzen. Aber er sagt: „Wenn ihr ihn jetzt, wo er aufrichtig Buße tat, nicht wieder aufnehmt, kann ihn das geistlich ruinieren.“

Ich denke, mehr als ein paar Leute sind wegen einer kalten, strengen, unvergebenden Gemeinde zerstört worden, sogar nachdem sie echte Buße taten. Es gibt einige Dinge bei denen man Gemeindezucht üben muss. Aber sogar denen, die sich unter diese Zucht beugten, sagen manche Leute: „Ja, aber wir wissen, was du getan hast. Du wirst ein Zeichen an dir tragen, und wir werden dich behandeln, als hättest du die Pest.“ Und das ist mehr als einige Leute tragen können. Und sie wollen dann nichts mehr mit der Gemeinde zu tun haben, oder mit Gemeindeleuten, und der Teufel hat einen Vorteil in ihrem Leben gewonnen, weil keine Vergebung, Barmherzigkeit, Trost und Wiederherstellung gewährt wurden, nachdem eine aufrichtige Buße stattfand.

Das zweite ist, dass Satan keinen Vorteil gegenüber der Gemeinde gewinnt, weil die Gemeinde als zu streng erscheint, so dass Leute nicht Mitglied werden wollen. Der Teufel liebt es, diese Art von Bild aufrechtzuerhalten vor einer hungrigen Welt, die vor Sünde krank ist und einen Erlöser braucht. Schauen Sie mit mir in Matthäus 16. Wir finden hier einen weiteren Plan oder Taktik, die der Teufel anwendet. Matthäusevangelium, Kapitel 16. Wir lesen ab Vers 21.

Matthäus 16:21-23 „Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren! Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.“

Jesus erkannt, dass Satan durch Petrus sprach. Petrus wurde vom Teufel beeinflusst, als er sagte: „Hey, du musst nicht gehen. Du musst nicht dein Leben lassen.“ Und ich nenne das die Taktik der egoistischen Interessen. Jesus sagte: „Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis“, und das Wort Ärgernis“ ist sehr interessant. Es ist eigentlich das griechische Wort für den Stab, der die Falle zum Zuschnappen bringt. Das bedeutet das Wort Ärgernis. Es ist das griechische Wort dafür, wenn man für Kaninchen oder Tiere eine Falle aufstellt und einen Stab hat, der die Falle zum Zuschnappen bringt, das bedeutet das Wort Ärgernis. Es ist das Wort für den Stab. Es ist identisch. Es ist das gleiche Wort in der griechischen Sprache, um das kleine Stück Metall an der Mausefalle zu beschreiben, an dem der Käse befestigt wird. Jesus sagt also: „Geh hinter mich, Satan. Ich sehe, du stellst eine Falle für mich auf, indem du sagst, ich solle meine Interessen über Gottes Pläne stellen, und dass Gott zu dienen nicht alles von mir verlangt.“ Aber damit hörte Er nicht auf. In Vers 24.

Matthäus 16:24-27 „Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand… (tippen Sie Ihren Nachbarn an und sagen Sie „das meint Sie“) Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben? Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.“

Satan sagt mit ruhiger Stimme: „Du musst nicht soviel geben. Du musst nicht so eifrig zu sein. Beruhige´ dich ein wenig. Halte dich ein wenig zurück. Wirf mal eine Zeit lang den Neutralgang ein. Kein Grund für Opfer. Das ist ja extrem! All das Gerede über Selbstverleugnung. Du kannst dein Leben planen, auf deine Weise leben und ein guter Christ sein. Dein Kreuz aufnehmen, das ist doch extrem! Tu einfach, was du willst. Du kannst in Gottes Gnade leben. Du brauchst nicht alles zu geben.“ Jesus sagt: „So redet der Teufel“. Er sagte zum Teufel: „Du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern was der Menschen ist.“ Die Dinge Gottes, die Seinen Willen und Seine Ehre betreffen, stehen oft im Konflikt mit den Dingen der Menschen und stören diese… Dinge wie unser Wohlstand, unser Vergnügen und unser Ruf. Gut möglich, dass die Verfolgung von selbstsüchtigen Interessen, die größte Gefahr im Leben eines jeden Gläubigen darstellt. Es könnte sein, dass für Gläubige das Verfolgen von selbstsüchtigen Interessen eine größere Gefahr ist als alles andere.

Ich hatte einen Bekannten, in dessen Gemeinde einige Leute kamen, deren Leben durch Christus radikal verändert wurde. Sie schlossen sich der Gemeinde an und machten sich richtig gut, liebten das Leben, und der Pastor fragte sie eines Tages: „Wie habt ihr überhaupt von der Gemeinde gehört? Was hat euch hier her gebracht? Sie sagten: „Eine Prostituierte sagte uns, das wir kommen sollen.“ Er sagte: „Wirklich?!“ Sie sagten „Ja. Wir trafen diese Prostituierte und sie sagte; ‚Ihr Leute braucht Hilfe‘ und sie schickte uns zur Gemeinde. Sie sagte: ‚Geht dort hin, sie werden euch lieben.“ Ich denke, das sind gute Nachrichten, wenn Prostituierte für die Gemeinde werben. „Gehe dorthin, die Leute werden Sie lieben. Sie finden dort Vergebung. Sie finden dort Annahme. Ihr Leben wird an diesem Ort verwandelt werden.“ Wir sollten bei allen Menschen als die bekannt sein, die bereit sind zu vergeben und zu helfen und die aufzurichten, die unten sind. Wir sollten nicht als die bekannt sein, die ihre Verwundeten erschießen und die jeden gleich herunterputzen, wenn er einen Fehler macht. Der Teufel gewinnt einen Vorteil über uns als Einzelne und über die Gemeinde, wenn wir streng und unvergebend sind. Seien wir Vergebende und schließen wir dem Teufel die Tür!

Bitte schauen Sie mit mir in Lukas, Kapitel 22. Wir sehen hier noch einen Plan oder eine List des Teufels, wo Petrus wieder in Schwierigkeiten gerät. Er schien die meiste Zeit darin zu stecken. Lukas 22… Ich hoffe, dass Petrus, wenn ich in den Himmel komme, nicht sein Gesicht verzieht und mich ansieht, weil ich auf der Kanzel Dinge wie diese über ihn gesagt habe: „Du warst selbst auch nicht so großartig.“

Lukas 22:31-34 „Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, dann stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, das du mich kennst.“

Die nächste Taktik des Teufels ist Druck, Christus zu verleugnen, unser Christsein und unsere Verbindung zu Ihm zu leugnen. Satan sichtete Petrus wie Weizen, und er versagte unter dem Druck dieser Taktik. Als Jesus geschlagen und verspottet und verhört wurde, wärmte Petrus sich am Feuer des Feindes und jemand sagte: „Hey, du bist einer Seiner Jünger.“ Er sagte: „Ich kenne den Mann nicht mal.“ Ein kleines Mädchen kam und sagte: „Ich sah dich mit ihm. Du bist einer seiner Jünger.“ Und er sagte: „Ich schwöre, ich weiß nicht, wer er ist.“ Jemand sagte: „Nein, du bist ein Galiläer. Dein Akzent verrät dich. Ganz sicher bist du einer Seiner Jünger.“ Petrus fängt an zu schwören und zu fluchen und sagt: „Ich weiß nicht, worüber ihr sprecht!“ Und dann begegneten sich seine und Jesu Augen, und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

Wir müssen wissen, dass dieses Weltsystem und die, die es befürworten, manchmal sehr feindlich gegen das Evangelium und die eingestellt sind, die Christus dienen. Auch wenn Leiden oder Verfolgung kommen, weil wir den Namen Christi bekennen, müssen wir standfest bleiben. Jesus sagte in Offenbarung 2:10: „Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Bedrängnis haben 10 Tage. Sei treu bis zum Tod, und Ich gebe dir den Siegeskranz des Lebens.“

Wie sollten uns nie unseres Erlösers schämen, ganz gleich welcher Druck kommt. Jesus sagt: „Sei treu bis zum Tod.“. Ich meine, wenn es darauf ankommt. Er sagt: „Sei treu bis zum Tod, und Ich gebe dir den Siegeskranz des Lebens.“ Wir werden Ihn nicht verleugnen.

Schlagen Sie bitte Lukas 13 auf, und damit werde ich abschließen. Es gibt noch mehr, was wir uns anschauen könnten, aber das soll genügen. Lukas 13, und beginnen wir in Vers 10:

Lukas 13:10-14 „Er lehrte aber am Sabbat in einer der Synagogen. Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Geist der Schwäche hatte; und sie war zusammengekrümmt und gänzlich unfähig, sich aufzurichten. Als aber Jesus sie sah, rief er ihr zu und sprach zu ihr: Frau, du bist gelöst von deiner Schwäche! Und er legte ihr die Hände auf, und sofort wurde sie gerade und verherrlichte Gott. Der Synagogenvorsteher aber, unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, begann und sprach zu der Volksmenge: Sechs Tage sind es, an denen man arbeiten soll. An diesen nun kommt und lasst euch heilen und nicht am Tag des Sabbats!“

Eigentlich haben sie an keinem Tag der Woche irgendjemand geheilt. Es war richtig dumm von ihm, das zu sagen.

Lukas 13:15-16 „Der Herr nun antwortete ihm und sprach: Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn hin und tränkt ihn? Diese aber, die eine Tochter Abrahams ist, die der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre lang, sollte sie nicht von dieser Fessel gelöst werden am Tag des Sabbats?“

Ein anderer Plan, eine andere Strategie des Teufels hat mit Krankheit zu tun. Die Bibel sagt, dass diese Frau 18 Jahre lang einen Geist der Schwäche, einen Geist der Krankheit hatte. Sie war gebeugt und konnte sich nicht aufrichten. Vielleicht hätte man das als Arthritis an der Wirbelsäule oder als schweren Fall von Skoliose diagnostiziert. Aber in diesem Fall sagt Jesus, hatte der Teufel sie 18 Jahre gebunden. Vielleicht öfter als wir es zugeben wollen, ist der Teufel beteiligt. Die Bibel sagt in Apostelgeschichte 10:38 „Gott salbte Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, der umherging, Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel bedrückt wurden, denn Gott war mit ihm.“

Ich erinnere mich, wir ich mich einmal mit einem Ehepaar unterhielt, das der Gemeinde treu war und sich sehr im Dienst engagierte. Das war vor vielen Jahren. Und die Frau hatte viele Jahre lang schreckliche Schmerzen im Kopf. Ich kann es nur so beschreiben, dass eine Bedrückung auf ihr war. Sie sagte, sie fühlte sich, als wäre die ganze Zeit ein Gewicht auf ihr, und der Schmerz war oft so schlimm, dass sie nicht funktionieren konnte. Sie sagte, es wäre als würde jemand eine Nadel durch ihren Kopf treiben. Die Ärzte konnten keine körperliche Fehlfunktion feststellen, und nannten es ein Phantom. Aber während ich mit ihnen sprach und Bibelstellen durchging, hatte ich den Eindruck, dass der Teufel dahinter steckt. Der Teufel war buchstäblich gegenwärtig und band sie. Und ich erinnere mich, wie ich Janet durch die Tür kommen hörte und sie sprach hinten im Gang mit einer der Sekretärinnen. Ich wusste, dass sie mich sehen wollte. Sie kam gerade vom Termin beim Arzt. Sie war zum zweiten Mal schwanger. Sie wartete draußen, weil sie wusste, dass ich mit diesen Leuten betete. Und ich nahm Autorität über den Teufel und befahl diesem Geist zu gehen. Und diese Frau fing an zu lachen, dann zu weinen und dann zu rufen, und dann weinte sie noch mehr und dann schrie sie, und ihr Ehemann fing an zu weinen, und sie hatte ihre Hände erhoben. Und 15 Minuten lang schrie sie und weinte sie und lachte sie und schrie noch mehr. Die ganze Schwere ging, der ganze Schmerz ging. Und sie waren viele Jahre in der Gemeinde bis sie woanders hinzogen. Sie war von dem Moment an völlig frei, nachdem sie viele Jahre ständig darunter litt. Meine Frau kam dann rein und sagte: Liebling, ich komme gerade vom Arzt. Wir kriegen Zwillinge!“ Und dann war ich derjenige, der schrie.

Ich möchte sie auf folgendes hinweisen. Schauen Sie, was Jesus in Vers 16 sagt. Er sagte: „Diese aber, die eine Tochter Abrahams ist, die der Satan gebunden hat… sollte sie nicht von dieser Fessel gelöst werden?“ Sie sollte geheilt werden, weil Satan sie gebunden hat, aber sie sollte auch geheilt werden, weil sie eine Tochter Abrahams ist. Das nannte Jesus hier als Grund. Sie hat einen Bund. Sie hat Verheißungen, die ihr gehören. Sie ist Teil einer Familie. Sie ist eine Tochter Abrahams. Und deswegen sollte sie, hat sie das Recht, frei zu sein von den Werken des Teufels in ihrem Leben, obwohl sie 18 Jahre gebunden war.

Behalten Sie das im Sinn und schauen Sie mit mir im Galaterbrief, Kapitel 3, wo es heißt:

Galater 3:29 „Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommen und Erben nach der Verheißungen.“

Sie sollten von jedem Werk des Teufels befreit werden, weil Sie zu Christus gehören! Und wenn Sie Christus angehören, sind Sie Teil einer Familie und haben Rechte und Verheißungen.

Es gibt viele Christen, die gehört haben, dass sie ihren Glauben mit dem Wort nähren sollen, es aber nie getan haben. Und sie sind nicht stärker im Glauben als ganz am Anfang. Es geht darum, Ihren Glauben mit dem Wort zu nähren und ihn dann umzusetzen. Sie müssen die richtige Art von Nahrung essen, aber wenn Sie nur essen, essen, essen und nicht ihre Muskeln trainieren, dann wissen Sie, was passiert. Einige Leute haben einen schlaffen Glauben.

Die Bibel sagt, weil wir Christus gehören, sind wir Abrahams Samen und Erben gemäß der Verheißung. Mein Freund, wir haben einen besseren Bund, der auf bessere Verheißungen gründet. Jesus brachte uns in etwas Besseres. Und das, was Jesus für diese arme Frau tat, Er sagte: „Sollte diese, die eine Tochter Abrahams ist, die der Satan all diese Jahre gebunden hat, nicht von dieser Fessel gelöst werden am Tag des Sabbats?“ Freund, dieses und mehr gehört denen, die Christus annehmen. Das ist ein Teil dieses großartigen Bundes, dieser Familie, das wir in Christus sind. Sie müssen erkennen, dass Sie kein Waise und nicht ausgestoßen sind! Gott möchte Sie segnen. In der Tat hat Er Sie durch das Opfer Christi gesegnet! Sie können es nicht verdienen. Sie können es sich auch nicht durch Arbeit aneignen. Uns gehören gute Dinge, wegen dem, was Jesus Christus für uns getan hat.

Ich mag das Lied: „Klitzekleiner Teufel, großer, großer Gott.“ Lassen Sie uns viel Glauben an Gott haben und keinen Glauben an das, was der Teufel tun kann, und unsere Leben werden sich verwandeln. Bis zum nächsten Mal.

 

Jule 7. April 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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