Der heilige Geist und die Gaben des Geistes

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Der Heilige Geist – Teil 1
30.09.2007
Pastor Bayless Conley

Der Apostel Paulus sagte: „Ich liebe das Gesetz Gottes gemäß dem inneren Menschen, aber ein anderes Gesetz in meinem Körper bringt mich in Gefangenschaft.“ Und er berichtet über diesen Kampf. Galater spricht von dem Kampf zwischen dem Fleisch und dem Geist. Wenn Ihr Geist neu geboren ist, erfreut er sich an Gottes Gesetz und will es tun, da er durch den Heiligen Geist in Christus neu erschaffen wurde. Aber unser Körper, unser Haus, wurde gut trainiert, Böses zu tun, bevor wir gerettet wurden, bevor der innere Mensch gerettet wurde. Weiß hier jemand, wovon ich rede? Jaah!

Sie denken: „Ich hoffe, er redet heute nicht lange. Ich brauche eine Zigarette.“

Stehen Sie gerade vor einer unmöglichen Situation? Stehen Sie vor Herausforderungen, von denen Sie nicht wissen, wie Sie durchkommen? Nun, wissen Sie was? Es gibt eine Antwort. Wenn Sie mit dem Rücken zur Wand stehen und nicht wissen, wohin Sie sich wenden sollen oder wo der Ausweg ist, wissen Sie was? Sie schauen diese Sendung nicht zufällig. Ich muss Ihnen etwas mitteilen, darum seien Sie bereit. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Setzen wir uns und studieren wir gemeinsam Gottes Wort.

Ich möchte einige Verse in Lukas, Kapitel 1 lesen. Maria wurde vom Engel Gabriel besucht. Sie ist mit Josef verlobt. Sie wollen heiraten, aber der Engel hat interessante Neuigkeiten für sie in Vers 31. Der Engel spricht zu der Jungfrau Maria. Er sagt in Lukas 1:31

Lukas 1:31-34 „Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königreichs wird kein Ende sein. Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies geschehen, da ich von keinem Manne weiß?“

Wer meint, dass das eine gute Frage ist? „OK, ich werde den Messias zur Welt bringen, und all das wird geschehen, … großartig! Aber ich bin Jungfrau! Wie soll das geschehen? Ich war nie mit einem Mann zusammen. Ich hatte nie zuvor eine Beziehung mit einem Mann. Wie soll das geschehen? Es ist unmöglich. Es ist unvorstellbar. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das je passieren könnte.“ Ich liebe die Antwort des Engels in Lukas 1:35.

Lukas 1:35
„Der Engel antwortete ihr und sprach: Der Heilige Geist! Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten, darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Sohn Gottes genannt werden.“

Sie stehen vielleicht gerade vor einer Unmöglichkeit. Vielleicht haben Sie ein Problem oder eine Situation, wo Sie keine Lösung sehen und denken: „Wie kann das je geschehen? Ich habe so viele Schulden. Ich stehe mit dem Rücken zur Wand und bin in der Falle. Wie komme ich da je raus? Wie können sich Dinge ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist! Die Kraft des Höchsten kann Sie überschatten und kann alles verändern. Schauen Sie mit mir, während wir über den Heiligen Geistes reden, im Johannes Evangelium, Kapitel 14… die dritte Person der Trinität an. Er ist das Mitglied der Gottheit, der heute in der Welt wirkt. Es ist interessant: Wenn Sie lesen, was Jesus über den Heiligen Geist sagt, dann nennt Jesus den Heiligen Geist immer Er oder Ihn, aber nie Es. Johannes 14:15. Wir lesen heute einige Verse darüber. Jesus sagte:

Johannes 14:15-18
„Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch.“

Zunächst mal sagte Jesus, dass der Vater uns einen anderen Helfer gibt, dass Er, dieser Helfer ein „Er“ ist, der in Ewigkeit mit uns sein wird. Der Geist der Wahrheit: Er bezieht sich auf ihn als „Ihn“, nicht als „es“. Und dann sagte Er: „Ich lasse euch nicht verwaist, ich komme zu euch.“ Nun Jesus, wie wirst Du zu uns kommen? Auf welche Weise wirst Du zur Gemeinde kommen? Schauen Sie in

Johannes 14:26
„Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

Die Worte Jesu, der Heilige Geist würde in Seinem Namen kommen, übersetzt die Amplified Bible so:

„An meiner Stelle, um mich zu repräsentieren und für mich zu handeln.“

Schauen Sie einmal zu mir. Wer würde sagen, dass Jesus in Ihrem Herzen lebt? Wissen Sie, wie Er darin lebt? Durch den Heiligen Geist, denn physisch sitzt Jesus bereits zur Rechten des Vaters. Im Korintherbrief ist die Rede vom himmlischen Vater. Es heißt dort: „Ich werde ihr Gott sein, sie werden mein Volk sein. Ich werde unter ihnen wandeln und in ihnen wohnen.“ Also wohnt der himmlische Vater in mir. Er hat Wohnung in mir genommen. Auf welche Weise? Durch den Heiligen Geist. Jesus Christus, der Sohn, lebt in uns, bleibt in uns durch den Heiligen Geist. Der Vater bleibt in uns durch die Person des Heiligen Geistes.

Jemand fragt vielleicht: „Können Sie mir die Trinität erklären?“ Nicht sehr gut. Jemand sagte mal: „Du kannst den Verstand beim Versuch verlieren, sie zu erklären, aber du kannst deine Seele beim Versuch verlieren, sie wegzuerklären.“

Der Heilige Geist ist das Mitglied des dreieinigen Gottes, der heute auf der Erde wirkt und Jesus wohnt in unserem Herzen durch die Person des Heiligen Geistes. Er hat uns nicht ohne Trost gelassen. Er hat uns nicht verwaist gelassen. Er ist zu uns gekommen und hat Seine Wohnung in uns genommen. Aber es ist durch den Heiligen Geist. In Johannes 16 sagte Jesus einige sehr wichtige Dinge über den Heiligen Geist, der kommen würde.

Johannes 16:7
„Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Helfer nicht zu euch kommen, wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden.“

Stoppen wir hier. Denken Sie an die Jünger, die dreieinhalb Jahre mit Jesus waren. Sie liefen mit Ihm am See Genezareth umher, fingen haufenweise Fische, erlebten Wunder Fischzüge, sahen Ihn blinde Augen öffnen, sahen Lahme wieder laufen, Aussätzige gereinigt werden, sahen jeden Tag Wunder.

Er sprach mit ihnen. Ihre Herzen brannten in ihnen. Die ganze Bibel wurde ihnen eröffnet. Er nahm sie privat beiseite und erklärte ihnen eingehend Gottes Wort. Und Er war Tag und Nacht bei ihnen. Sie sahen Ihm beim Gebet zu! Sie sahen Ihn übernatürlich um Gefahren herum gehen, all diese Jahre.

Und jetzt sagt Er ihnen: „Es ist nützlich für euch, dass ich weggehe.“

Wer meint, sie haben ein oder zwei Zweifel daran gehabt? „Herr, ich weiß nicht, ob das besser ist, wenn du weggehst. Ich weiß nicht, ob das wirklich unser Vorteil ist, denn wir haben sehr viele Vorteile dadurch, dass du hier bist.“ Aber Jesus sagte, es sei zu ihrem und unserem Nutzen, dass Er wegging.

Warum? Weil, wenn Er nicht weggeht, dann wird der Tröster, der Helfer, der Heilige Geist nicht kommen. Aber Er sagte: „Wenn ich gehe, dann sende ich den Heiligen Geist zu euch!“

Ich kann Ihnen eins sagen: Jesus Christus könnte gleichzeitig an einem Ort sein, wenn Er in Fleisch und Blut da wäre. Er könnte vielleicht im Körper über das Wasser gehen, aber es wäre nur ein Ort zur Zeit. Aber der Heilige Geist ist überall gleichzeitig. Ich würde sagen, dass ist nützlich. Lesen wir weiter. Johannes 16:8.

Johannes 16:8-12
„Und wenn Er kommt, wird Er die Welt überführen von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben, von Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht, von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“

Scheinbar waren sie traurig, weil Jesus weggehen würde. Johannes 16:13.

Johannes 16:13-15
„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein, darum sagte ich, dass er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird.“

Falls Sie es nicht bemerkt haben: Jesus sprach diese Worte zu den Jüngern in Johannes 14, 15 und 16 und erklärte das Kommen und den Dienst des Heiligen Geistes. Es war sein Hauptthema. Dies ist die Nacht vor Seiner Kreuzigung. Es ist kurz vor Seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane. Sie verlassen diesen Ort, singen ein Lied und überqueren den Bach Kidron, um in den Garten Gethsemane zu gehen, wohin Judas die Soldaten bringt, die Jesus abführen. Dies ist Seine Abschiedsbotschaft an die Jünger. Der Dienst des Heiligen Geistes erfüllt das Denken Jesu. Das ist unglaublich wichtig für uns. Das Letzte, was Er Seinen Jüngern mitteilte, bevor Er erhöht und gekreuzigt wurde, für unsere Sünden bezahlte und zum Himmel auffuhr.

Der Heilige Geist lebt in jedem Gläubigen. Aber ich füge hinzu: In Maßen. Nicht, dass der Heilige Geist geteilt und untergliedert werden kann. Wenn Sie von Neuem geboren werden, macht der Heilige Geist die Neugeburt zur Realität für Sie. Er erneuert den menschlichen Geist. Das Neue Testament nennt die Neugeburt auch „gerettet werden“: Die Erneuerung des Geistes. Jesus sagte dies in Johannes, Kapitel 3, worauf sich Nikodemus am Kopf kratzte. Jesus sagte: „Nick, du musst von neuem geboren werden.“ Er fragte: „Was? Neu geboren? Soll ich in meinen Mutterleib zurückund neu geboren werden? Was ist diese Neugeburt?“

Er dachte völlig in natürlichen Begriffen. Jesus sagte: „Nikodemus, du bist ein Leiter in Israel, und du verstehst diese Dinge nicht?“ Was vom Fleisch geboren ist, ist Fleisch. Du empfängst deinen Körper von deinen Eltern, aber was vom Geist geboren ist, ist G-E-I-S-T. Was vom Heiligen Geist geboren wird, ist der menschliche Geist.

Nun, wissen Sie was? Die Wahrheit ist: Ich kann niemand von Ihnen sehen und Sie sehen mich auch nicht. Sie meinen es, aber Sie können mich nicht sehen. Alles, was Sie sehen, ist das Haus, in dem ich lebe. Das ist mein Haus. Nun, mein Haus ist bekleidet und es ist mein Haus. Ich weiß nicht, warum Gott mir eins mit Sommersprossen gab. Wenn ich in die Sonne gehe, wird mein Haus nicht braun. Es kommen nur Sommersprossen. Aber dies ist mein Haus. Ich stecke darin fest, also mache ich das Beste daraus. Aber mein wahres Ich ist ein Geistwesen. Ja, ich bin im Ebenbild Gottes geschaffen. Gott schuf den Körper des Menschen aus dem Erdboden, formte ihn und blies in ihn und so wurde der Mensch eine lebende Seele. Es war nicht, bis Gott in ihn blies, dass der Mensch eine lebende Seele wurde. Die Bibel sagt, wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen und Jesus sagt, Gott ist Geist. Die Ihn anbeten, müssen Ihn in Geist und Wahrheit anbeten. Ich bin ein Geist, der durch diese zwei Fenster Ihr Haus ansieht. Als ich Christus annahm, wurde der Bayless im Inneren, das wahre Ich, verändert, wortwörtlich neu geboren, neu geschaffen zu einer neuen Schöpfung in Jesus Christus. Der Mann, der in diesem Körper lebte, lebt nicht mehr darin. Ich bin ein neuer Mensch. Wortwörtlich verändert! Die Sündennatur entfernt, eine neue Person. Jemand fragt sich: „Nun, wenn die Sündennatur weg ist, woher kommt die Neigung, falsche Dinge zu tun?“ Haben Sie wirklich eine Neigung, falsche Dinge zu tun? Oooohhh.

Wo war ich? Der Heilige Geist macht also die Neugeburt zur Realität für uns und Er wohnt in uns.

Wenn jemand den Geist Christi nicht hat, der ist nicht Sein. Zu einem Christen zu sagen „du hast den Heiligen Geist nicht“, ist lächerlich und unbiblisch. Aber die Neugeburt war nicht alles, wovon Jesus hier sprach. Er hatte noch eine Erfahrung im Sinn, denn haben Sie bemerkt, dass Er sagte: „Ich werde den Geist der Wahrheit senden, den die Welt nicht empfangen kann.“? Sie müssen von neuem geboren sein, um den Heiligen Geist zu empfangen, wie Jesus es sagt. Die Welt kann Christus empfangen, nicht wahr?

Johannes 3:16
„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Die Welt kann also Christus empfangen, und wenn sie Christus empfangen und vom Geist geboren wurden, dann sind Sie ein Kandidat, die Fülle des Geistes zu empfangen, die Erfahrung, von der Jesus seinen Jüngern berichtet und wir werden darüber reden. Er hatte mehr im Sinn als nur die Neugeburt. Jesus bezog sich auf das, was die Bibel die Taufe im Heiligen Geist nennt oder vom Heiligen Geist erfüllt werden.

In Johannes 4:13 redet Jesus zu der Frau am Brunnen, offenbart ihr Dinge über ihr Leben, worauf sie sagt:
„Herr, ich sehe, du bist ein Prophet.“

Nun, es zeigt sich, dass Er mehr als ein Prophet ist. Sie sprach mit dem Sohn Gottes. Und in Vers 13, als sie am Brunnen saßen, da gebraucht Jesus ein Bild.

Johannes 4:13-14
„Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten, wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit,sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“

Oder wie einige Übersetzungen sagen: Eine Quelle Wassers, die ins ewige Leben fließt. Dieses Werk des Heiligen Geistes redet über die Errettung, das ewige Leben und Jesus vergleicht es mit einer Quelle Wasser, die in der Person quillt: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, in dem wird es eine Quelle Wassers.“

Eine Quelle erhält Leben. Es wird in ihm eine Quelle, die zum ewigen Leben fließt. Jesus gebraucht hier ein Bild für den Heiligen Geist, in diesem Fall eine Quelle, um das Werk des Heiligen Geistes bei der Errettung zu beschreiben. Aber schauen Sie einige Seiten weiter in Johannes, Kapitel 7, Vers 37.

Johannes 7:37-39
„An dem letzten Tag, dem großen Tag des Festes, stand Jesus und rief: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glauben, denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

Hier ist ein anderes Werk des Heiligen Geistes, das anders als eine Quelle Wassers ist. Es ist ein Strom von Wasser, der aus dem Innersten einer Person fließt. Ein Strom produziert Kraft. Ein Strom ist zum Nutzen anderer. Eine Quelle ist zu Ihrem Nutzen. Der Strom ist zum Nutzen anderer Leute.

Und beachten Sie, was Jesus sagte: „Wenn jemand dürstet…“ Ist heute jemand durstig? Durstig nach mehr von Gott? Nun, schauen Sie, was Jesus sagte: „Wenn jemand dürstet, so komme er…“ … zur nächsten Pfingstgemeinde, denn das ist der einzige Ort, wo man dies empfängt. Wenn jemand dürstet, gehe er zur Baptistengemeinde, denn sie haben diese Wahrheit gepachtet. Nein. „Wenn jemand dürstet“, sagte Jesus, „so komme Er zu mir.“ Jesus ist derjenige, der uns mit dem Heiligen Geist füllt. Dank sei Gott! Sie können Jesus vertrauen.

Wir wollen im Johannes Evangelium, Kapitel 1 noch einige weitere Verse ansehen, die Ihnen helfen werden.

Johannes 1:32
„Johannes bezeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herab fahren, und Er…“

Aber schauen wir zuerst davor in Vers 29.

Johannes 1:29
„Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“

Wer glaubt, dass das Lamm Gottes die Sünde der Welt weggenommen hat? Johannes sagt ganz klar: „Da ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“

Ich weiß es, denn ich habe es erlebt. Ich weiß, wann es geschah. In einer kleinen Mission in Medford, Oregon, nahm ich vor 30 Jahren Christus an und erlebte die Freude, wie meine Sünde abgewaschen wurde. Was für ein herrlicher Tag war das! Aber lesen wir jetzt Vers 32.

Johannes 1:32-33
„Johannes bezeugte und sprach: Ich sah den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herab fahren, und er blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht, aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf welchen du den Geist herab fahren und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit Heiligem Geist tauft.“

Anscheinend nimmt Jesus nicht nur die Sünde der Welt weg, sondern tut noch etwas: Er nimmt die Sünde der Welt weg und Er tauft mit dem Heiligen Geist.

Ich weiß, wann meine Sünden weggewaschen wurden. Ich weiß auch, wann ich mit dem Heiligen Geist getauft wurde. Ich kann Ihnen sagen, wann beides in meinem Leben geschah. Einige hörten meine Geschichte, wie ich mit dem Geist getauft wurde. Ich wurde trotz der Leute getauft, die mir versuchten „zu helfen“. Ich war in einer traditionellen Pfingstgemeinde, sie holten mich auf die Plattform und man musste zum Gebet Spießrutenlaufen. Sie hatten zwei Reihen von Leuten und man musste in der Mitte durchlaufen, während sie einem ins Ohr schrieen und einem auf den Rücken schlugen. Jemand griff meinen Hals, jemand rieb meinen Bauch und Leute schrieen von beiden Seiten in meine Ohren, schubsten mich umher und versuchten mich mit dem Heiligen Geist gefüllt zu kriegen. Der Grund, warum ich nach oben kam, war, weil ich wie immer vorne saß. Ich ging jeden Gottesdienst nach vorne und verbrachte Zeit mit Gott.

Viele Leute machten das so in der Gemeinde. Der Altar war immer voll. Der Pastor sah mich weinen und sagte: „Der Junge braucht den Heiligen Geist. Holt ihn hier rauf.“ Und sie ergriffen mich und zogen mich auf die Bühne… sicher nicht die beste Methode, das zu tun. Nun ja, es ist eine lange Geschichte. Aber trotz allem wurde ich am nächsten Tag mit dem Heiligen Geist erfüllt. Ich erinnere mich, als das geschah.

Lesen wir etwas über die Taufe mit dem Heiligen Geist. Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 1. Kostbarer Heiliger Geist. Apostelgeschichte 1:4… dies ist nach der Auferstehung. Jesus hat sich Seinen Jüngern offenbart und ihnen einige Anweisungen gegeben.

Apostelgeschichte 1:4-5
„Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten – die ihr, sagte er, von mir gehört habt, denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“

Er sagte: „Verlasst Jerusalem nicht, bis ihr mit dem Heiligen Geist getauft seid.“

In jeder Taufe sind immer drei Elemente, drei nötige Dinge. Es muss einen Täufer geben, der einen tauft, es muss ein Element geben, in das hinein man getauft wird und es braucht einen Täufling, einen Taufkandidaten. Wenn wir eine Wassertaufe haben, dann nehmen wir diese Fontaine hier herunter, denn dahinter ist ein Taufbecken. Wenn wir Christus annehmen, befiehlt der Herr, uns in Wasser taufen zu lassen. Wenn wir im Wasser untertauchen, identifizieren wir uns mit Seinem Tod und Seinem Begräbnis. Wenn wir aus dem Wasser kommen, identifizieren wir uns mit dem Auferstehungsleben. Wir sagen, die alte Person ist tot, mein altes Leben ist tot, meine Sünden sind begraben, und ich tauche auf und will, dass die ganze Welt weiß, dass mein Leben jetzt mit Christus identifiziert ist.

Wir haben den Pastor oder jemand, der die Person tauft; den Kandidaten, die Person, die Christus annahm; und das Element ist Wasser. Bei der Taufe mit dem Heiligen Geist ist das Element der Heilige Geist. Der Kandidat ist die Person, die errettet wurde und die hungrig ist. Der Täufer ist, laut Johannes, Jesus selbst. Jesus tauft durstige, hungrige, suchende Leute mit Heiligem Geist.

Ich liebe die Geschichte, mit der wir die Botschaft begannen, wo der Engel zu Maria sagte, dass sie den Sohn Gottes gebären würde, worauf sie erstaunt fragte: „Wie? Ich habe keine Beziehung zu einem Mann. Ich kann das nicht verstehen. Wie soll das jemals geschehen?“

Ich glaube, die Antwort des Engels ist Gottes Antwort an uns, auf unsere Probleme und die Dinge, die wir nicht mit unserem Verstand begreifen. Er sagte: „Die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.“

Der Heilige Geist ist unsere Antwort. Er kann einen Weg bereiten, wo kein Weg ist. Er kann Weisheit geben, wenn wir ans Ende menschlicher Weisheit gelangen. Und ich will Ihnen sagen, mein Freund, Ihre Situation ist nicht unmöglich. Sie hat Gott nicht überrascht. Vielleicht trauern Sie wegen Vorkommnissen mit Ihren Kindern oder wegen einer anderen Beziehung. Oder es ist finanziell oder körperlich. Hören Sie, Gott hat eine Antwort. Da ist ein Weg, und es ist der kostbare Heilige Geist.

Ich lehre diese Lehrreihe über mehrere Wochen und wir haben über wesentliche Dinge für unsere Beziehung zu Gott gesprochen und über Dinge, von denen Gott will, dass wir sie entdecken und in unserem Leben erfahren. Wenn Sie dies gesegnet und Ihnen geholfen hat, schalten Sie jede Woche ein.

Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

„Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wir komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

„Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, was was ist.“

Sie werden vier Dinge entdecken, die der Heilige Geist tun kann. Seine Führung… In den letzten beiden Botschaften dieser Lehrserie erklärt Bayless Conley die neun Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Weisheit, Glaube, Gaben der Heilungen, und mehr.

Der Heilige Geist – Teil 2 07.10.2007

Hören Sie dies: Glaube entsteht durch das Hören des Wortes Gottes. Dieses Wort bedeutet „Rhema“. Glaube entsteht durch das Hören des gesprochenen Wortes Gottes. Jesus lebte und redete mit Seinen zwölf Jüngern ungefähr dreieinhalb Jahre lang. Sie aßen mit Ihm, schliefen in Seiner Nähe, hörten Seine Botschaften, wenn Er die Mengen lehrte und dann sagte Jesus: „Wisst ihr was? Ich gehe fort.“ Sie waren niedergeschlagen, aber Er sagte: „Es ist besser für euch, dass ich weggehe. Etwas Besseres wird kommen.“ Wir werden darüber sprechen.

Wenn Sie Ihre Bibel griffbereit haben, öffnen Sie sie in Johannes 14. Wir reden über den Heiligen Geist und ich hatte den Eindruck, dass wir uns die meiste Zeit das anschauen, was Jesus über den Heiligen Geist in Johannes Kapiteln 14 bis 16 sagte. Wie ich letztes Mal sagte, wenn Sie zuschauten, teilen uns diese Kapitel die letzten Dinge mit, die Jesus Seinen Jüngern vor Seiner Gefangennahme und Kreuzigung mitteilte. Diese Worte wurden in der Nacht vor Seinem Verrat gesprochen. Jesus verbrachte die meiste Zeit damit, über den Heiligen Geist zu sprechen. Es war das Wichtigste in Seinem Sinn, was Er Seinen Jüngern mitteilen wollte, bevor Er sie verließ. Und ich möchte mit Ihnen zu Beginn Johannes 14:16 anschauen. Jesus sagte:

Johannes 14:16-17
„Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“

Ab dieser Stelle spricht Jesus über den Dienst des Heiligen Geistes, was Er tun wird und alles, was Jesus weiter sagt, baut darauf auf: Er sagte: „Er ist bei euch… ihr kennt ihn… und er wird in euch sein.“ Als Jesus über das Kommen des Geistes und Seinen Dienst und all die wundervollen Dinge sprach, die Er tun würde, da verstanden die Jünger, dass der Heilige Geist das in ihrem Inneren tun würde, denn so begann Jesus Seine Lehre. Er wird mit euch sein, aber Er ist in euch! Es wird eine völlige neue Dimension sein. Ihr werdet von Neuem geboren werden. Ihr werdet Kandidaten sein, den Heiligen Geist zu empfangen. Und dieser unglaubliche Dienst wird von innen nach außen geschehen.

Und es gibt den Moment, wo der Heilige Geist auf uns kommt. Wir finden das im Alten und im Neuen Testament beschrieben. Und wir nehmen uns Zeit, darüber in den nächsten Wochen zu reden. Aber erinnern Sie sich, dass vieles, was wir lesen werden, Dinge sind, die der Heilige Geist durch uns tun will. Lesen wir weiter, was Er in Johannes 14:26 sagte:

Johannes 14:26
„Der Helfer aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren…“

Ich möchte hier stoppen. Er wird alle Dinge lehren von wo? Nun, wo wird Er sein? Er wird in Ihnen sein!

Johannes 14:26-27
„… Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Eurer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam.“

Jesus sagt hier drei Dinge in Verbindung mit dem Heiligen Geist, und ich will sie von unten nach oben nennen. Als Erstes sagte Er: „Frieden lasse ich euch.“ Dies sollte nicht von den Aussagen getrennt werden, die Jesus gerade über den Helfer, den Heiligen Geist machte, den Er senden würde. Als Jesus sagte „meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch“, war es der Friede, den Er durch den Heiligen Geist besaß. Und das ist eines der erstaunlichen Dinge, die der Geist des Herrn bewirkt, wenn Er in unser Leben kommt. Er gibt uns Frieden. Die ganze Welt hält Ausschau nach Frieden. Jesus sagte: „Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, und ich gebe euch Ruhe. Ich gebe euch Frieden.“ Und die ganze Welt müht sich ab, zur Ruhe zu kommen. Darum trinken Leute und gehen in Bars und nehmen Drogen und all diese Dinge. Es ist ein Mühen und ein Streben, um irgendwie Ruhe und Frieden für ihre Seelen zu finden, die sie nirgendwo finden konnten. Und wenn wir zu Jesus kommen, gibt Er uns diese unglaubliche Ruhe und einen inneren Frieden. Und es kommt vom Heiligen Geist.

Hier ist eine weitere Stelle dazu in

Römer 14:17
„Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Frieden und Freude im Heiligen Geist.“

Das ist es, worum es beim Reich Gottes geht. Dies sind Dinge, die der Heilige Geist in uns wirkt. Es ist Sein Frieden. Er ist übernatürlich und übersinnlich.

Bevor ich zu Christus kam, hatte ich sehr viel Lärm in meinem Schädel. Ich hatte viele Dinge getan, die ich nicht hätte tun sollen, okkulte Dinge, ich hatte eine Geschichte von Drogenmissbrauch und anderem. Und Frieden war etwas, was ich nicht hatte. Ich strebte verzweifelt danach, inneren Frieden zu finden und alles, was Frieden versprach, stellte sich als Wolke ohne Regen und als Brunnen ohne Wasser heraus, bis ich Christus fand. Und Er gab mir diesen wunderbaren Frieden, als ich gerettet wurde. Und dann erinnere ich mich an Zeiten als junger Christ, wo ich nicht viel wusste.

Da lebte ein Mann in meiner Stadt, der scheinbar jeden Vers der Bibel zitieren konnte. Aber er belästigte ständig Leute und war gemein zu ihnen, indem er ihnen Worte um die Ohren schlug. Ich erinnere mich, dass er Versammlungen störte. Er stand mitten in der Versammlung auf und forderte den Prediger heraus und war ärgerlich und unberechenbar. Eines Tages kam er zu mir, um mir Bibelstellen um die Ohren zu hauen und ich war erst einige Wochen errettet und dachte: „Oh, nein.“ Er kam auf mich zu, und als er nur noch zwei Schritte entfernt war, legte sich eine Decke des Friedens über mich. Es war eine seltsame Sache. Er fing an, über mich herzuziehen und ich schaute ihm nur zu. Seine Lippen bewegten sich, aber ich konnte nicht hören, was er sagte. Ich lächelte. Ich hatte meine Arme verschränkt und lächelte ihn an. Das störte ihn so sehr, dass er schließlich die Hände hochwarf und wegging. Bis heute weiß ich nicht, was er mir gesagt hatte.

Das passierte mir kurz danach noch einmal. Ich besuchte einen Freund, mit dem ich Dinge unternahm, bevor ich Christ war. Wir nahmen Drogen zusammen. Ich ging zu ihm und hatte nicht gerade viel Weisheit. Ich war voller Eifer, null Weisheit, aber ich tat mein Bestes. Ich ging zu ihm und erzählte, was mit mir passiert war und dass er gerettet werden muss. Er hörte mir eine Weile geduldig zu, aber als ich mich aufmachte zu gehen, folgte er mir und zog über mich her. Und dasselbe geschah. Wie aus dem nichts kam diese Decke über mich. Ich sah seine Venen im Hals hervorquellen und er schrie mich aus voller Kehle drei, vier Minuten an, und ich lächelte ihn an. Als er fertig war, sagte ich: „Gott segne dich. Bis später.“

Einige von Ihnen, die heute hier sind, sind mit einem Familienmitglied, einem Freund oder auch alleine gekommen und Sie suchen so verzweifelt nach Frieden! Er will Ihnen Frieden geben. Er will, dass Ihr Schlaf sanft ist und dass Sie den Frieden Gottes haben. Selbst inmitten Ihrer Probleme und Herausforderungen können Sie übernatürlichen Frieden haben. Das ist es, was der Heilige Geist tut, wenn Er kommt und wir Seinen Dienst annehmen.

Wir gehen von unten nach oben… das letzte, was Jesus erwähnte, war Frieden. Kommen wir zu Vers 26. Am Ende des Verses sagte Er: „Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Also, zuerst haben wir Frieden. Dann die zweite Sache: Er wird uns an alles erinnern, was Jesus gesagt hat.

Merken Sie sich diese Stelle in der Bibel. Wenn Sie einen Lesefaden haben, tun Sie ihn in Johannes, Kapitel 14 oder 15. Wir kommen dahin zurück. Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 11.

Als ich über Beispiele nachdachte, die ich heute mitteilen will, sind mir mehr Beispiele meines Lebens eingefallen als ich sonst mitteile. Aber ich hatte den Eindruck, das ist das Beste. Ich kenne meine eigene Geschichte besser als die anderer. Und ich weiß, Sie haben eine Geschichte. Ich weiß, der Heilige Geist tut Dinge im Leben von Menschen. Ich versuche also nicht, mich hervorzuheben, aber wissen Sie was? Gott war gut in meinem Leben. Schauen wir in Apostelgeschichte 11:1.

Apostelgeschichte 11:1-3
„Die Apostel aber und die Brüder, die in Judäa waren, hörten, dass auch die Nationen das Wort Gottes angenommen hatten, und als Petrus nach Jerusalem heraufkam, stritten die aus der Beschneidung mit ihm und sagten: Du bist bei unbeschnittenen Männern eingekehrt und hast mit ihnen gegessen!“

Ich will hier stoppen. Das ist ein großes Problem! Wussten Sie, dass die Kirche 10 Jahre lang rein jüdisch war? Es gab keine Heiden in der Kirche die ersten 10 Jahre nach Pfingsten. Nachdem Jesus in den Himmel aufstieg, war die Kirche rein jüdisch. Gott brauchte 10 Jahre, um es in ihren Kopf zu kriegen, dass Heiden gerettet werden können. Und das geschah in Kornelius‘ Haus. Petrus ging dorthin. Gott wirkte an ihm auf übernatürliche Weise. Er geht in Kornelius‘ Haus und während er predigt, fällt der Heilige Geist auf sie. Sie fangen an, in neuen Sprachen zu beten. Und siehe da, Gott hat auch die Heiden heimgesucht. Die Kirche in Jerusalem hört davon und ist nicht glücklich. Da ist eine Gruppe unter ihnen, die wirklich ärgerlich darüber ist, weil sie meinen, dass das nicht möglich sei.

Sie sind überzeugt, damit ein Heide gerettet werden kann, muss er zuvor beschnitten werden und sich zum Judentum bekehren. Und erst dann, und nur dann, wenn sie Jude geworden sind, können sie Christus annehmen und Christ werden. Es brauchte zehn Jahre, damit sie begriffen, dass das nicht so ist! Also war dies ein großes Problem. Es ist explosiv. Leute sind verärgert. Und so berichtet Petrus ihnen, wie das alles geschehen ist.

Apostelgeschichte 11:4
„Petrus aber fing an und setzte es ihnen der Reihe nach auseinander…“

Wir könnten weiterlesen, und er erklärt alles, was passiert ist. Kommen wir zu Vers 15, wo er sagt:

Apostelgeschichte 11:15
„Während ich aber zu reden begann, fiel der Heilige Geist auf sie, so wie auch auf uns am Anfang.

Da erinnerte ich mich…“

Sagen Sie einmal: „Da erinnerte ich mich…“

Apostelgeschichte 11:15-16
„…an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die wir an den Herrn Jesus Christus geglaubt haben, wer war ich, dass ich hätte Gott wehren können?“

Hier geschieht es also. Es ist gegen Petrus‘ Theologie. Er weiß, dass es Probleme machen wird, wenn er zur Muttergemeinde nach Jerusalem kommt. Als all das geschieht, sagt er plötzlich mittendrin „ich erinnerte mich…“, und ein Vers kommt in seinen Sinn. Frage: Wer erinnerte ihn in dem Moment an diese Aussage Jesu? Der Heilige Geist tat das! Jesus sagte: „Wenn er kommt, wird er euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Es war der Dienst des Heiligen Geistes und der fehlende Nagel in Petrus‘ Argumentation. Schauen wir uns Vers 18 an. Es ist wundervoll.

Apostelgeschichte 11:18
„Als sie aber das gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße zum Leben gegeben.“

Der Heilige Geist lässt Sie sich an das erinnern, an was Sie sich erinnern müssen und wann Sie sich erinnern müssen. Das bedeutet, Sie müssen Zeit in Gottes Wort verbringen, denn Er kann Sie an nichts erinnern, was Sie nie gelernt haben. Sie können sich an nichts erinnern, was Sie nie gewusst haben. Ich sage Ihnen: Zeit im Wort Gottes ist gut investierte Zeit.

Als junger Christ lebte ich in Oregon und ging zu einer Pfingstgemeinde und wusste überhaupt nichts.

Ich wollte so sehr Gott gefallen. Manchmal vergessen wir, wie es war, als wir zuerst errettet wurden.

Wir wollen jeden in Ordnung bringen und vergessen die Kämpfe, durch die wir gingen, als wir zu Christus kamen und wir vergessen, wie wenig wir wussten und wie viele Fehler wir machten und wie oft Gott eingreifen musste. Menschen werden nicht umgehend reif. Sie müssen wachsen. Und hier bin ich, frisch errettet und will Gott gefallen und eine Gruppe von Leuten kommt zu mir, die Probleme mit dem Pastor haben und sie nehmen mich beiseite und sagen: „Bayless, der Heilige Geist hat zu uns gesprochen.“ Mann, das will ich wissen! „Was hat Er gesagt?“ Sie sagten: „Der Heilige Geist hat uns gesagt, dass du zum Pastor sprechen sollst!“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Ja, und du sollst ihm folgende Botschaft sagen.“ Und ich sollte zum Pastor gehen, ihn herausfordern und tadeln. Jetzt war ich in einer Zwickmühle, denn ich wollte unbedingt Gott gehorchen. Aber ich wollte meinen Pastor auch nicht tadeln. Ich war ja erst seit drei Wochen in der Gemeinde. Ich war erst seit vier Wochen gerettet. Und sie nahmen mich beiseite und prophezeiten über mich: „So spricht der Herr: Du sollst zum Pastor gehen und ihm diese Worte sagen. Und sein Angesicht wird hart gegen dich sein. Er wird deine Worte nicht annehmen, aber sei mein treuer Botschafter, und ich werde dich segnen.“ Ich dachte: „Oh, nein.“ Ich sagte: „Gott, ich tue es. Ich will nicht, aber ich liebe dich. Ich tue es.“

Sie denken vielleicht: „Oh, wie dumm ist das? Wie konntest du…“ Aber wissen Sie was? Am Anfang weiß man solche Dinge nicht. Junge Christen sind sehr verletzlich und wir müssen sie schützen. Ich sage Ihnen etwas: Das Einzige, was mich rettete, war, dass ich viele Abende in meinem kleinen Zimmer in Ashland, Oregon, bei Kerzenlicht saß und meine Bibel las. Ich begann im 1. Buch Mose, weil mir niemand riet, im Neuen Testament zu beginnen. Und ich las 1. Mose bis 3. Mose im Kerzenlicht, 4. und 5. Mose, Josua, Rut, 1. und 2. Samuel, 1. und 2. Könige, 1. und 2. Chronik, und ich las und las und las. Ich verstand die Hälfte nicht, was ich las, aber ich las! Und ich gehe auf der Straße: Dies ist der Tag, an dem ich den Pastor tadeln werde. Und ich gehe auf der Straße entlang und denke: „Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott!“ Und plötzlich erinnere ich mich an eine Geschichte, die ich in der Bibel in 1. Könige 22 über Joschafat las. Alle Propheten hatten sich versammelt und sagten: „Du musst mit dem König Israels gegen die Syrer in Ramoth, Gilead kämpfen. Und Joschafat hatte ein seltsames Gefühl. Er sagte: „Gibt es keinen anderen, der prophezeien kann?“ Der König von Israel sagte: „Da ist ein Mann, aber ich hasse ihn, denn er prophezeit nie Gutes über mich.“ Der Mann hieß Micha. Und sie holten ihn und Micha sagte: „Der Herr gab einen Lügengeist in den Mund all dieser Männer. Wenn ihr hinaufzieht, wird es ein Desaster.“

Ich kann Ihnen nicht sagen, wie ich es wusste. Ich erinnere mich noch, wo ich auf der Straße ging.

Ich sehe noch den Laden vor mir, wo ich erkannte, dass der Heilige Geist zu mir sprach, dass die Leute, die mir prophezeiten und mir sagten, ich solle den Pastor tadeln, dass ein Lügengeist durch sie geredet hatte. Und ich sagte: „Oh danke, Jesus!“ Ich tue genug törichte Dinge ohne die Hilfe anderer Leute!

Er erinnert uns an Dinge, aber Sie müssen zuerst etwas zum Erinnern haben. Es ist ein Teil Seines Dienstes. Schauen wir wieder in Johannes 14. Die dritte Sache, von unten nach oben, ist in Vers 26:

Johannes 14:26
„Der Helfer aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren…“

Der große Lehrer lebt in uns. Das bedeutet nicht, dass wir auf andere nicht hören müssen, denn das müssen wir. Die Bibel sagt, dass derselbe Heilige Geist uns Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren und Lehrer zur Auferbauung des Leibes Christi gab. Derselbe Geist wirkt auf weitere Weise, indem er Menschen gibt, die uns lehren. Er wird uns durch andere lehren und Er wird uns direkt Dinge offenbaren. Er offenbart uns die Dinge, die Gott uns bereits gegeben hat.

Hören Sie dies genau: „Glaube kommt durch das Hören des Wortes Gottes.“ Und das Wort „Wort“ bedeutet „Rhema“. Glaube kommt durch das Hören des gesprochenen Wortes Gottes. Im Neuen Testament gibt es zwei verschiedene Worte für „Wort“. Das eine ist Logos und meint das geschriebene Wort Gottes, alle Gedanken Gottes, die wir in unserer Bibel haben. Das ist das Logos Gottes. Glaube kommt durch das Hören von Gottes Wort. Logos ist, was Gott gesagt hat. Rhema ist das Wort, das Gott sagt. Wenn der Heilige Geist zu Ihrem Herzen spricht, wird Glaube lebendig.

1.Johannes 2:18-19
„Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch viele Antichristen aufgetreten, daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns, denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie bei uns geblieben sein, aber sie blieben nicht, damit offenbar würde, dass sie nicht von uns sind.“

Hören Sie diesen Vers aus der Living Bible, dann verstehen Sie, was ich sagen will. Die Living Bible sagt: „Diese Antichristen…“ Antichrist meint einfach gegen Christus, Leute mit einem falschen Geist,

einem Geist, der Christi Geist entgegengesetzt ist. „Diese Antichristen waren mal Mitglieder unserer Gemeinden, aber sie gehörten nie zu uns, sonst wären sie geblieben.“ Er spricht von Leuten, die einen falschen Geist haben, weil ihr Inneres Christus widerstrebt, obwohl sie vielleicht äußerlich wie Christen erschienen, weil sie in der Kirche waren. Sie mischten sich unter Gläubige. Und schauen Sie, was er in Vers 20 in Verbindung damit sagt.

1.Johannes 2:20
„Aber ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen.“

Wovon redet er? Vers 27 erklärt es.

1.Johannes 2:27
„Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm!“

Beachten Sie, er bezeichnet es als persönliche Salbung. Er spricht von der Gegenwart des Heiligen Geistes, die in uns lebt.

Sind Ihnen je Leute mit einem falschen Geist und falschen Motiven aufgefallen? Sie tragen kein Schild, das sagt: „Hallo. Ich bin ein falscher Prophet! Höre auf mich und ich ruiniere dein Leben.“

Oder: „Hallo, ich bei ein Manipulator und habe schlechte Pläne. Wenn du wie ich wirst, beraube ich dich.“ Sie tragen keine Abzeichen. Aber Jesus sagte: „Hütet euch vor Wölfen in Schafskleidern, denn sie sehen wie Schafe aus, riechen wie Schafe, sind aber keine Schafe.“

Ich las die Geschichte eines Neubekehrten, den ein älterer Mann als Jünger schulte. Sie gingen auf einer Straße in Los Angeles spazieren, und da predigte ein Mann an der Straßenecke mit der Bibel in der Hand, aber der ältere Mann, der den jungen Christen trainierte, erkannte, dass dieser Mann kein Christ war. Er war von einer Sekte, die die Bibel benutzt, um Leute anzuziehen und er predigte unbiblische Dinge. Er war besorgt über seinen Neubekehrten, weil er an der Predigt des Mannes interessiert schien. Nach etwa zehn Minuten gingen sie wieder und der Mann predigte weiter an der Straßenecke. Er fragte den jungen Mann: „Was denkst du von diesem Mann?“ Er sagte: „Es war seltsam. Die ganze Zeit, als er predigte, sagte etwas in mir: Lügner, Lügner!“ Was war das in ihm, was zu ihm redete? Es war die Salbung. Es war die Gegenwart des Heiligen Geistes, der in uns ist.

Als Johannes sagte, Sie brauchen niemand, der Sie lehrt, meinte er damit nicht, dass Sie keine Lehrer, Pastoren und Evangelisten in der Gemeinde brauchen. Das ist hier nicht das Thema.

Sondern wenn da Leute unter uns sind, die kein Teil von uns sind, dann lässt uns etwas innerlich richtig von falsch unterscheiden, selbst wenn die Person kein Schild trägt, das sagt „ich bin ein falscher Prophet.“ Es ist keine Gabe der Verdächtigung. Sie müssen nicht mal Christ sein, um das zu haben, sondern es ist Teil des Dienstes des Heiligen Geistes, um uns zu schützen.

Und er sagte, er sah Menschenmengen… Millionen von Männern und Frauen… in ihren nationalen Gewändern: Chinesen, Japaner, Indonesier, Europäer, Lateinamerikaner, Inselvölker, … in ihren Kleidern. Und sie ziehen die Straße des Lebens zu Millionen daher. Und sie laufen so dicht gedrängt, dass sie einander schubsen. Er sagte, sie kamen an einen Abgrund und erkannten, dass vor ihnen eine Ewigkeit ohne Christus liegt. Sie versuchten zu stoppen, aber das Gedränge schubste sie über den Abgrund. Und er sagte, er sah ihr qualvollen Gesichter, als sie über den Rand in eine Ewigkeit ohne Christus fielen.

Dank sei Gott, Jesus ließ uns nicht als Waisen zurück. Er verließ uns nicht. Er sandte den kostbaren Heiligen Geist. Wissen Sie was? Es wäre wunderbar, hätten wir mit Jesus leben und reden können.

Eines Tages werden wir in der Lage sein, das zu tun und wir werden in Seine Augen blicken. Aber bis dahin hat jeder von uns Seine Gegenwart, die in uns durch den Heiligen Geist wohnt. Er ist der Stellvertreter des Herrn, der für Ihn auf der Erde handelt. Er sagte: „Ich wandle in euch. Ich lebe in euch. Ich werde euer Gott sein, ihr werdet mein Volk sein.“ Was für eine unglaubliche Sache, dass Gott in uns wohnt, dass unsere Leiber der Tempel des Heiligen Geistes sind. Und wie wir in der Botschaft sagten, erinnert Er uns an alle Dinge, die der Herr uns gesagt hat. Er offenbart uns Dinge und Er zeigt uns zukünftige Dinge. Einige von Ihnen sind in einer Lage, wo Sie dringend Weisheit von Gott brauchen. Sie müssen den nächsten Schritt wissen. Sie müssen wissen, welchen Weg Sie gehen müssen. Gott wird Ihnen Dinge durch den Heiligen Geist offenbaren. Aber wir müssen Seinen Dienst annehmen. Wir müssen Ihn willkommen heißen und nicht betrüben. Freund, wenn Sie sich nie Zeit nahmen, sich zu setzen und Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist zu haben, … wissen Sie, dass die Bibel sagt, die Gemeinschaft des Heiligen Geistes und der Liebe Gottes ist mit uns! Freund, wir können Gemeinschaft mit Ihm haben und Er zeigt uns künftige Dinge. Mein Gebet ist, dass Sie den kostbaren Heiligen Geist kennenlernen und dass Er Ihr Leben verändert.

Der Heilige Geist – Teil 3 14.10.2007
Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie tut.

Wenn wir nicht wissen, wofür wir beten sollen, hilft uns der Heilige Geist. Im Griechischen ist „helfen“ ein zusammengesetztes Wort: Zusammenhalten gegen. Er hilft. Er steht mit uns gegen unsere Schwachheiten ein, gegen unsere Unfähigkeit, Ergebnisse zu erzielen und Er betet Gottes Willen.

Ich habe dieses Beispiel schon mal gebraucht: Ich kann dieses Klavier nicht allein bewegen. Aber wissen Sie was? Wenn sich einige Männer mit mir gemeinsam gegen das Gewicht des Klaviers stemmen, können wir es bewegen. Und wenn Sie Hindernisse haben, die zu groß sind, für die Sie keine Antworten und keine Weisheit haben, dann kann der Heilige Geist, der Gottes Willen kennt, mit Ihnen gegen das Problem angehen, wenn Sie beten.

Heute führt Bayless in Antworten mit Bayless Conley eine zeitlose Botschaft über den Heiligen Geist weiter. Diese beliebte Lehrreihe wird Ihnen helfen, besser zu verstehen, wie der Heilige Geist Ihnen im täglichen Leben helfen kann. Wir haben ein besonderes Angebot dieser beliebten Lehrreihe. Es ist etwas, was Sie sicher nicht versäumen wollen. Hier ist Bayless mit seiner Lehrreihe „Vier Dinge, die wir von Ihm erwarten können.“

In den nächsten Minuten werde ich über vier Dinge sprechen, die wir vom Heiligen Geist in unserem Leben erwarten können. Sie können erwarten, dass Er diese vier Dinge tut, weil es Gottes Wille ist, dass Er sie in Ihnen und durch Sie tut. Ich glaube, diese Botschaft kann wortwörtlich Ihr Leben verändern. Wenn also noch jemand im Haus ist, schnappen Sie die Person und setzen Sie sich mit ihr vor den Fernseher und nehmen Sie sich eine Bibel, wenn Sie eine haben.

Wir werden einige Wochen für diese Lehrserie brauchen. Heute rede ich zu Ihnen über vier Dinge, die wir vom Heiligen Geist erwarten können. Vier Dinge, die wir erwarten können, dass Er sie in uns und durch uns tut.

Erstens, wir sollten erwarten, dass Er unsere Rede inspiriert. Schauen Sie mit mir in Lukas, Kapitel 4, ab Vers 16, wo die Rede von Jesus ist:

Lukas 4:16
„Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.“

Jesu Gewohnheit war also in die Kirche zu gehen. Wer hält das für eine gute Gewohnheit? Ich halte es für eine gute Gewohnheit, die gemeinsame Versammlung nicht zu versäumen. Seine Gewohnheit war, in die Synagoge zu gehen. Lukas 4:17

Lukas 4:17-19
„Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht, und als er das Buch aufgeschlagen hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen, er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene frei zu machen und auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.“

Jesus nahm die Rolle Jesajas und fand die Stelle, wo über ihn geschrieben war. Wissen Sie was?

Wenn Sie die Bibel studieren, müssen Sie eine Stelle finden, wo über Sie geschrieben ist. Finden Sie die Dinge, die Ihnen in Christus gehören und die Dinge, die Christus für Sie getan hat, wo Sie Ihren Namen einsetzen, weil es für Sie gilt. Hier sagte Er: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat zu predigen.“ Er inspiriert mein Reden. Das Evangelium predigen bedeutet gute Nachricht zu verkünden.

Einige haben menschliche Redegabe mit der Salbung beim Predigen verwechselt. Andere halten die Fähigkeit des Predigers, die Menge zu bewegen, für die Salbung des Heiligen Geistes. Aber ich sage Ihnen: Das ist nicht dasselbe. Ein altes Sprichwort sagt: „Wie kann man die Salbung beschreiben?

Woran erkennt man die Salbung?“ „Nun, ich kann Ihnen nicht sagen, was sie ist, aber ich kann Ihnen sagen, was sie nicht ist.“ Wenn man feurig predigt und schreit und ein Spektakel macht und sich den Schweiß abwischt, bedeutet das nicht, dass man gesalbt ist. Aber oftmals bringen Leute die Salbung damit in Verbindung.

Gott benutzt Worte, ein Herz zu treffen und es ist, als ob Gott zu mir spricht. Ich habe es oft erlebt, dass ich ganz persönlich angesprochen wurde. Ich hatte wichtige Fragen und sagte: „Gott, was soll ich tun? In welche Richtung soll ich gehen?“ Ich saß in einer Versammlung, hörte die Predigt und bang! Da ist meine Antwort! Erstaunlich, wie Gott das tut. Aber, Freund, das ist das Werk des Heiligen Geistes. Er macht den Unterschied.

Ich erlebte das, als der kleine Junge mir im Park von Christus erzählte. Es veränderte mich. Ich hörte zum ersten Mal das Evangelium. Ich erinnere mich, wie ich dachte: „Ich habe nie jemand so reden hören.“ Ich war erstaunt über dieses Kind. Ein, zwei Monate später besuchte ich jemand mit Freunden im Krankenhaus und der kleine 12-jährige Junge war da, der mir von Christus erzählt hatte. Ich war im Zimmer mit den anderen und wir unterhielten uns mit dem Kranken am Bett, und als ich mich umdrehte, war der Junge weg. Und so lief ich im Krankenhaus umher und suchte ihn. Ich weiß nicht, wo er hinging. Ich komme in einen Gang und da sitzt ein Mann auf der Bank in seiner Krankenhauskleidung. Sein Rücken ist frei und da sitzt dieser erwachsene Mann und schluchzt. Ich dachte: „Der Mann hat sicher schlechte Nachrichten vom Arzt erhalten.“ Denn er weinte und weinte.

Ich setze mich neben ihn und frage: „Sind Sie OK?“ Er sagt: „Wer war dieses Kind?“ Und er weint und weint. Er sagt: „Er kam in mein Zimmer und teilte mir Bibelstellen mit und ich habe so was nie zuvor gehört.“ Und der Mann weinte. Er war im Krankenhaus, hatte Krämpfe gehabt und fürchtete sich, als ein 12-jähriger Junge in sein Zimmer kam und aus seiner Bibel über den leidenden Messias aus Jesaja 53 sprach. Und es traf den Mann ins Herz. Er weinte noch 15 Minuten danach. Ich verließ ihn und er weinte immer noch. Die Salbung des Heiligen Geistes.

Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 4. Wir sollten erwarten, dass Er unsere Rede inspiriert. Apostelgeschichte 4:8 ist eine wunderbare Schriftstelle.

Apostelgeschichte 4:8-12
„Da sprach Petrus, erfüllt mit dem Heiligen Geist zu ihnen: Oberste und Älteste des Volkes! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt wurde, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten – in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“

Petrus, das ist recht mutiges Predigen! „Jesus Christus, den ihr gekreuzigt habt, den weckte Gott von den Toten auf.“ Und er zitiert Bibelstellen. Diese kleine Minipredigt ist so genau und kraftvoll. Und achten Sie auf ihre Reaktion in Apostelgeschichte 4:13

Apostelgeschichte 4:13
„Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte und ungebildete Leute sind, verwunderten sie sich und erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren.“

Hier redet dieser ungebildete Fischer mit solcher Kühnheit und Autorität, dass sie erstaunt waren.

Zweitens: Wir können dem Heiligen Geist vertrauen, den Dienst zu leiten. Schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 13. Leitung des Dienstes.

Apostelgeschichte 13:1-4
„Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, aufgezogen war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie, und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geist, gingen hinab nach Seleuzia, und von dort segelten sie nach Zypern.“

Und so fuhren sie auf ihre erste Missionsreise. Wir wissen nicht genau, wie der Heilige Geist sagte: „Sondert Barnabas und Saulus aus.“ Es waren Propheten dort. Vielleicht sprach Er durch ein prophetisches Wort. Vielleicht sprach Er zu ihren Herzen. Aber sie wussten, dass der Heilige Geist kommunizierte. Der Geist sagte: „Sondert mir Barnabas und Saulus aus. Tut es jetzt.“ Sie waren bereits ein Jahr in der Gemeinde von Antiochia und lehrten die Jünger. Der Heilige Geist sagt: „Jetzt ist die Zeit, sie auszusondern.“ Und sie zogen los. Obwohl Menschen ihnen die Hände auflegten und sie aussandten, wurden sie in Wirklichkeit vom Heiligen Geist ausgesandt. Sie können jemandem den ganzen Tag die Hände auflegen, aber wenn Gott nicht Seine Hand auf die Person legt, ist es nichts wert. Es besteht ein Unterschied zwischen menschlich geführtem und vom Heiligen Geist geführtem Dienst.

Als ich in Oregon lebte, war ich nach meiner Errettung in einer kleinen Gemeinde und Gott zeigte mir übernatürlich, dass ich nach Hause zurückgehen soll. Es ist eine interessante Geschichte. Ich hatte meine Familie vier Jahre nicht gesehen. Die meiste Zeit wussten sie nicht, ob ich lebte oder tot war

und ich wusste nicht, ob ich wegen meines früheren Lebensstils zu Hause willkommen war. Ich ging zu einem christlichen Geschäftsleute Treffen. Und beim Abendessen kam eine kleine Frau namens Eva Phelps zu mir. Eva war 65 Jahre alt und war mit ihrem Mann Fred dort. Ich kriegte in seiner Nähe immer eine Gänsehaut. Fred war zweimal von den Toten auferweckt worden. Allein das Wissen machte mich nervös in seiner Nähe. Ich ging zu ihnen und grüßte sie und Eva ergriff meine Hände

und plötzlich fiel Gottes Gegenwart aus dem Himmel auf mich. Ich erkannte sofort die Gegenwart des Heiligen Geistes auf mir. Ich fing an wie Espenlaub zu zittern. Sie sagte: „Bayless, du musst nach Hause zurück. Dinge stimmen nicht zwischen dir und deiner Familie und der Heilige Geist sagt, du musst nach Hause.“ Sie wusste nichts über die Situation mit meiner Familie, dass ich vier Jahre nicht zu Hause war, sie wusste nichts von den Problemen, die mein Drogenleben und der Alkohol verursacht hatten, von all den Verletzungen, die ich anderen zufügte. Sie wusste nichts davon. Aber ich wusste, dass Gott sprach.

Es stellte sich heraus, dass inzwischen meine Mutter gerettet geworden war. Sie ist in einem Treffen in Anaheim und ein Bibellehrer lehrte gerade. Soweit ich es zurück verfolgen konnte, war es derselbe Abend, als ich bei dem Geschäftsleute Treffen in Oregon war. Und der Prediger stoppt seine Predigt und sagt: „Es ist eine Mutter hier. Sie haben ihren Sohn vier Jahre nicht gesehen. Er war in Drogen und Hexerei verstrickt, und anderes mehr…“ und er nannte einige der Dinge. Er sagte: „Aber wissen Sie was? Er ist gerettet und Gott sendet ihn nach Hause. Im Geist ist es bereits geschehen.“ Meine Mutter stößt die Frau neben ihr an und sagt: „Das ist mein Sohn! Es ist mein Sohn!“ Sie kommt nach Hause und sagt meinem Vater, was passiert ist. Er sagt: „Das bräuchte ein Wunder.“ Am nächsten Tag rief ich an und sagte: „Hallo Mama, ich bin’s. Ist es OK, wenn ich nach Hause komme? Wäre es OK für Papa, wenn ich nach Hause komme?“ Sie sagt: „Ja, und ich muss dir etwas berichten, wenn du hier bist.“ Ich sagte: „Ich habe dir auch was zu erzählen.“

Ich musste meine 12-seitige Gitarre verkaufen, um genug Benzingeld für die Heimfahrt zu haben.

Einige Tage später fuhr ich in ihre Einfahrt und Gott heilte meine Familie. Den Abend zuvor war ich bei Fred und Eva. Sie lebten in einem kleinen Wohnwagen. Sie wollten zu einer Versammlung und fragten, ob ich mitwolle. Ich sagte: „Nein, ich will bleiben und beten.“ Ich blieb den Abend dort und betete. Ich war allein im Wohnwagen. Ich wollte am nächsten Morgen fahren. Und ich las Matthäus, Kapitel 8, die Verse 16 und 17, wo es heißt: „Als es Abend geworden war…“ aus der King James Bibel. „Als es Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit seinem Wort, und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist: Er nahm unsere Schwachheiten auf sich und trug unsere Krankheiten.“ Und der Heilige Geist sprach zu mir. Er sagte: „Ich sende dich nach Kalifornien zurück. Der Abend ist bereits gekommen. Es ist bereits Mitternacht. Und wenn du zurückgehst, sollst du mein Wort nehmen, und die Kranken in meinem Namen heilen und Dämonen austreiben.“ Er sprach so klar zu mir, dass es bis heute in meinem Herzen nachklingt. Ich kam zurück, begann mit einer Bibelgruppe und anderem und Gott segnete es. Leute wurden gerettet und wundervolle Dinge geschahen.

Und dann spürte ich, dass Gott mir sagte, ich solle zu einer Bibelschule. Wieder sprach der Heilige Geist sehr klar. Ich rede davon, dass der Heilige Geist den Dienst leitet. Er wird es in jedem Lebensbereich tun, wo wir berufen sind. Gott hat mich als Prediger berufen. Das ist, was Er mir zeigte.

Der Heilige Geist sprach davon, ich solle gehen. Anstatt jedoch dem klaren Wort vom Heiligen Geist zu gehorchen, entschied ich zu beten und zu fasten, in der Hoffnung, es würde weggehen. Ich weiß, das würde anderen nicht so gehen. Und so betete ich und fastete den ersten Tag und wusste, dass Gott bereits zu mir geredet hat. Aber ich will, dass es weggeht. Und jemand kam zu mir und sagte: „Der Heilige Geist sagte, ich solle dir das zeigen.“ Die Person öffnete die Zeitung und da war eine Anzeige der Bibelschule, von der der Herr sagte, ich solle dorthin. Sie sagte „hier!“ und zeigte darauf und drehte sich um und verließ den Raum. Ich sagte: „OK, ich gehe.“ Ich weiß nicht, woher es kam, aber ich hatte die Haltung angenommen, dass das, was man am wenigsten tun will, das ist, was man für Gott tun muss. Das kann mal stimmen, aber daran ist trotzdem etwas falsch: Was immer man hasst, davon will Gott, dass wir es tun. Ich friere ungern und so stellte ich mir den kältesten Ort der Welt vor und sagte; „OK Gott, ich gehe.“ So machte ich Reisepläne und dachte an all die Orte, wo ich nicht sein will und sagte: „Jesus, ich gehe!“ Aber die ganze Zeit ist das Verlangen in mir, nach Kalifornien zurückzugehen und der Gedanke: „Gehe nach Kalifornien und gründe eine Gemeinde.“

Und ich sagte: „Weiche hinter mich, Satan.“ Und er war gnadenlos, es kam einfach immer wieder:

„Gehe nach Kalifornien und gründe eine Gemeinde.“ „Teufel, weiche von mir! Ich werde Gott dienen.

Ich durchquere das Meer und steige auf den höchsten Berg, ich werde Frost und Kälte ertragen, um Gott zu dienen. Verschwinde, Satan!“ Und dann kam es wieder: „Gehe nach Südkalifornien.“ Ich unterdrückte es jedes Mal. Dann erhielt ich einen Anruf von der Frau eines Pastors aus Kalifornien.

Sie sagte: „Bayless, der Heilige Geist sagte, ich soll dich anrufen. Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber Er sagt: Das Verlangen, das in deinem Herzen aufsteigt, das bin ich, sagt der Heilige Geist. Höre auf, es zu unterdrücken.“ Ich betete darauf an dem Tag im Park und plötzlich wurde mir klar, dass dieses Verlangen von Gott kam. Die Bibel sagt: „Habe deine Lust am Herrn. Er wird dir geben, was dein Herz sich wünscht.“

Das Wort „Lust“ bedeutet sich formbar machen. Mit anderen Worten: „Gott, hier bin ich. Was immer du willst“ und dann gibt Er Ihnen Verlangen. Der Grund, warum Er Ihnen Verlangen gibt, ist, weil Er es erfüllen will. Er führt Sie durch Verlangen, wenn Sie die Haltung haben: „Gott, was immer du willst. Mein Leben gehört dir.“ Manchmal wird Er Sie leiten, indem Er Verlangen in Ihr Herz gibt. Einige von Ihnen haben Verlangen unterdrückt und der Heilige Geist spricht zu Ihnen.

Es war ein Paradigmenwechsel für meine Theologie an dem Tag, denn plötzlich sah ich, dass es Gott war und sagte: „Gott, weißt Du nicht, ich liebe Kalifornien? Es ist warm dort. Der Strand ist dort. Ich würde dorthin ziehen, wenn ich könnte!“ Und mir wurde klar, dass der Ort, für den Gott uns Verlangen gibt, ob es ein warmer oder kalter Ort ist, Er uns dafür vorbereitet hat. Er hat uns dafür gemacht. Und das bedeutet nicht, dass es keine Herausforderungen gibt. Wenn ich alle Herausforderungen vorher gekannt hätte, wäre ich nie bereit gewesen. Er sagte mir nichts davon.

Drittens. Schauen wir in Epheser, Kapitel 6. Ich will insgesamt vier Dinge mitteilen. Die dritte Sache: Wir sollten erwarten, dass der Heilige Geist uns beten hilft.

Epheser 6:10-12
„Schließlich werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

Paulus zählt hier in Vers 12 verschiedene Bezeichnungen auf, verschiedene Ränge von bösen Geistern. Es spricht davon, gegen die Listen des Teufels zu bestehen. Und dann sagt er, wie sollen die Waffenrüstung Gottes anziehen. Und dann sagt er in Vers 17:

Epheser 6:17-18
„Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet dazu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.“

Nimm das Schwert des Geistes! Bis dahin waren alle Waffen rein zur Verteidigung. Der Brustpanzer und die anderen Teile schützen uns, wenn der Teufel angreift. Aber in Vers 17 sagt er: „Jetzt geht in die Offensive. Und so sollt ihr das tun: Du ergreifst das Schwert des Geistes, das Wort Gottes.“

Das Wort hier ist „Rhema“. Es ist das gesprochene Wort Gottes oder das Wort, das der Heilige Geist spricht. Dann wirkt es wie ein Schwert. Nimm das Wort Gottes und bete mit allem Gebet und Flehen im Geist.

Wer erinnert sich an die Geschichte: Jesus ging in die Wüste und wurde vom Teufel versucht. Wer erinnert sich daran? Satan kam und sagte: „Wenn du der Sohn Gottes bist, befiehl den Steinen, das sie Brot werden.“ Und Jesus sagte: „Du sollst Gott nicht versuchen…“ das sagte er später. Hierauf sagte Er: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Er zitierte die Bibel. Jesus, was tatest Du? Er nahm das Schwert des Geistes und versetzte dem Teufel einen Schlag. Im Buch Offenbarung, Kapitel 1:16 wird gesagt, dass Jesus ein zweischneidiges Schwert hat. Wo? Es kommt aus Seinem Mund! Als Satan kam und Ihn versuchte, da zitierte Jesus die Bibel und Er nahm das Schwert in Seinen Mund und schlug Satan damit. Der Teufel ist hartnäckig. Er kam zurück und sagte: „Nun…“ und er stellte Jesus auf die Zinne des Tempels „wirf dich hinunter!“ Und er zitierte eine Bibelstelle falsch und ließ etwas aus: „Es steht geschrieben, die Engel werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß an keinem Stein stößt.“ Komisch, dass der Teufel nicht den nächsten Vers aus Psalm 91 zitierte: „Auf Löwen und Ottern trittst du, Junglöwen und Schlangen trittst du nieder.“ Ich frage mich, warum er diesen Teil Jesus nicht zitierte. Ich will noch einen Moment über die vierte Sache sprechen. Schauen Sie mit mir in Römer, Kapitel 15. Wir sollten erwarten, dass der Heilige Geist Wunder tut. Er ist der Wunderwirker. Er ist der Repräsentant Jesu Christi, der heute auf der Erde wirkt. In Römer 15:18 sagt Paulus:

Römer 15:18-19
„Denn ich werde nicht wagen, von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der Kraft von Zeichen und Wundern, in der Kraft des Geistes, so dass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe.“

Beachten Sie: Zeichen und Wunder in der Kraft des Heiligen Geistes. Schauen wir einige Seiten weiter im nächsten Buch. In 1.Korinther 2:4 schreibt Paulus den Korinthern:

1.Korinther 2:4-5
„Meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.“

Mir ist bewusst, dass einige unsere Gemeinde noch nicht so gut kennen und dass der Dienst des Heiligen Geistes sowie Beten im Geist und Wunderheilungen von Menschen für einige neu ist. Mir ist klar, dass es für einige Leute neue Dinge sind. Das ist OK. Gott führt uns in unserem eigenen Tempo.

Und Er füllt hungrige Menschen.

Freund, ich hoffe, Sie wurden hierdurch ermutigt. In den Tagen der ersten Gemeinde gab es ein starkes Bewusstsein und eine Anerkennung des Heiligen Geistes, Seiner Gegenwart und Seines Dienstes, dass es im Vergleich zu dem, was wir heute in der Kirche sehen, recht schwach aussieht, wenn man es nebeneinander stellt. Ich denke an Apostelgeschichte 15, wo sie sich versammelten,

um die Frage der Beschneidung zu besprechen. Müssen Heiden zuerst Juden werden, bevor sie gerettet werden können? Das war eine wichtige Frage zu der Zeit. Und als sie mit ihrer Beratung zu Ende waren, sagten sie: „Es schien dem Heiligen Geist und uns gut…“ Bedenken Sie das mal. Wann war das letzte Mal, dass Älteste aus einer Kirchenversammlung kamen und sagten: „Es schien dem Heiligen Geist und uns gut…“ Ich glaube, manches Mal versammeln sich Leute und treffen lebensverändernde und dienstverändernde Entscheidungen und öffnen weder ihre Bibeln noch bitten sie den Heiligen Geist um Führung. Ich bin überzeugt, dass Gott um Seine Kirche und Seine Kinder wirbt, damit sie offen für den Dienst des Heiligen Geistes werden. Freund, wir werden die Welt nicht ohne die Hilfe des Heiligen Geistes für Christus gewinnen. Wir werden kein effektives Leben ohne die Hilfe des Heiligen Geistes führen. Wie sehr brauchen wir Ihn! Wenn Sie nie mit dem Heiligen Geist gefüllt wurden, Freund, Jesus ist nicht nur der Eine, der die Sünde der Welt wegnimmt, sondern Er ist auch der Eine, der mit Heiligem Geist tauft. Es wartet eine Erfahrung auf Sie!

Ich habe eine Freiheit in mir, die ich vorher nicht hatte. Und dann fing Gott an, Türen zu öffnen zu Beziehungen, die sehr, sehr wichtig für mich waren. Sicher hätte Gott mich auch in Guatemala gesegnet, so viel Er konnte, aber die Bibel spricht vom guten und vollkommenen Willen Gottes.

Ich treffe lieber ins Schwarze. Wie ist es mit Ihnen?

Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

„Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wie komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

„Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, welches was ist.“

Der Heilige Geist – Teil 4 21.10.2007
Seine Führung

Paulus war gebunden im Geist. Der Heilige Geist zwang ihn nicht. Der Heilige Geist treibt uns nicht mit einer Peitsche. Er führt und leitet uns. Dämonen treiben Menschen. Der Heilige Geist treibt Menschen nicht.

Wissen Sie, was eine der frustrierendsten Sachen der Welt wäre? Wie ich in den Dienst als Prediger berufen zu sein und nicht zu wissen, wie man vom Heiligen Geist geleitet wird. Das wäre echte Frustration. Ich glaube, für jeden Bereich, wo wir begabt und berufen sind, will Gott, dass wir wissen, wie man vom Heiligen Geist geführt wird. Denn Er will uns führen und leiten. Und wenn Sie das interessiert, dann bleiben Sie dran.

Wenn es um Gottes Führung geht, müssen wir zuerst zu Seinem Wort gehen. Dafür brauche ich ein besseres Amen.

In Johannes 16:13 heißt es:
„Wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.“

In Johannes 17:17 sagte Jesus:
„Vater, heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.“

Der erste Ort, wo wir Gottes Führung suchen müssen ist Gottes Wort.

Psalm 119:105 sagt:
„Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß, ein Licht für meinen Pfad.“

Mit anderen Worten empfangen wir Wegweisung aus der Bibel. Wir müssen also zuerst in Gottes Wort nachschauen, ob es Führung für eine bestimmte Situation ist oder ob wir biblische Prinzipien suchen,

die uns bei unseren Entscheidungen helfen. Das Wort muss der erste Ort sein, zu dem wir gehen. Und obwohl das unsere Grundlage ist und uns dies schützt, will ich in dieser Botschaft über die anderen Wege sprechen, wie der Heilige Geist uns innerlich führt, durch die Stimme des Geistes in Visionen und Träumen. Obwohl wir immer zuerst zu Gottes Wort gehen, müssen wir verstehen, dass Gott zu uns oftmals direkt spricht, indem er uns innerlich führt und leitet, was jedoch niemals gegen biblische Prinzipien verstoßen wird. Es wird nie gegen Gottes Wort verstoßen oder gegen Gottes Ordnungen.

Sprechen wir also über das innere Zeugnis. Schauen wir in Römer, Kapitel 8, und seien Sie bereit, viel zu blättern, denn wir werden uns heute einige Stellen dazu anschauen.

Römer 8:14
„So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“

Dies sagt mir, dass Söhne Gottes, Kinder Gottes vom Heiligen Geist geleitet werden sollen. Kommen wir zu Vers 16.

Römer 8:16
„Der Geist bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

Bedenken Sie beide Stellen: „So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.

Der Geist bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

Es heißt nicht, der Geist bezeugt mit unserem Verstand oder mit unserem Körper, sondern der Geist bezeugt mit unserem Geist. So viele vom Geist Gottes geleitet werden: Wenn Er uns leitet, wie leitet Er uns? Durch ein inneres Zeugnis in unserem Geist durch den Heiligen Geist.

Sie sind ein Geistwesen. Sie haben eine Seele, Sie leben in einem Körper, aber Sie sind ein Geistwesen. Jesus sagte, dass Gott ein Geist ist. Die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen. Als Gott den menschlichen Körper aus dem Staub der Erde formte in 1.Mose, da war es nur ein Erdklumpen, bis Gott Leben einhauchte und den Geist in den Menschen gab. Da wurde der Mensch ein Lebewesen. An Ihnen ist mehr dran, als das Auge sieht. Hören Sie: Das wahre Sie wird irgendwo die Ewigkeit verbringen. Der Körper ist nur Ihr Erdenanzug. Sie bewegen sich darin, solange Sie auf diesem Planeten sind. Und wissen Sie was?

Eines Tages legt jeder von uns diesen Körper nieder. Und dann wird die wahre Person, die im Inneren lebt, irgendwo die Ewigkeit verbringen. Lange, nach dem diese Welt vergangen ist, existieren Sie immer noch. Jeder wird die Ewigkeit irgendwo verbringen.

Wir sind also Geistwesen. Und Gott ist ein Geist und Sein Geist bezeugt unserem Geist.

Sprüche 20:27 sagt:
„Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn, durchforscht alle Kammern des Leibes.“

Wenn Gott uns also erleuchtet, tut Er das durch unseren Geist. Der Geist des Menschen ist die Leuchte des Herrn. Der Heilige Geist bezeugt unserem Geist. Schauen wir in Römer 9:1. Paulus sagte:

Römer 9:1
„Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wobei mein Gewissen mir Zeugnis gibt im Heiligen Geist.“

Andere Übersetzungen sagen:
„Mein Gewissen, erleuchtet durch den Heiligen Geist, bestätigt mir.“

Mein Gewissen bestätigt mir durch den Heiligen Geist. Vernunft ist die Stimme unseres Verstandes, unseres Körpers. Gewissen ist die Stimme unseres Geistes.

Ich möchte mit Ihnen einige Bibeltexte anschauen, die uns helfen, zu erkennen, wie der Heilige Geist unserem Geist Dinge bezeugt. Sind Sie bereit? Markus Evangelium, Kapitel 2. Ich glaube, der Grund, warum einige Leute es nicht erfahren, ist, weil Sie alles durch ihren Verstand begreifen wollen. Dank sei Gott für unseren Verstand. Es ist gut nachzudenken. Aber es kommt der Zeitpunkt, wo Glaube an Gott und Vernunft auseinandergehen. Jeder von uns steht oftmals vor Entscheidungen, wenn es um Schritte mit Gott geht. Einige Seiner Dinge ergeben keinen Sinn. Einige Seiner Wege sind unbegreiflich.

Pastor Tom sprach heute über Geben. Bedenken Sie mal, Gott sagt: „Gib, und es wird dir gegeben.“

Das ergibt keinen Sinn, oder? Wenn ich gebe, habe ich weniger. Aber Gottes Weg sagt: Wer ausstreut, der hat Zuwachs. Das ist umgekehrte Mathematik. Es ist nicht logisch, aber wahr. Auf Ihrem Glaubensweg mit Gott kommen Sie an viele solche Weggabelungen. Und Vernunft? Sicher ist der Verstand hilfreich, aber es kommt der Augenblick, wo unser Verstand Gottes Wegen widerspricht.

Und dann müssen wir Gott folgen.

In Markus, Kapitel 2 sind einige sehr interessante Verse. Ein Mann wurde zu Jesus durch das Hausdach heruntergelassen. Er ist gelähmt und Jesus sieht die Männer in Vers 5 an, die ihn runterlassen.

Markus 2:5-8
„Und als Jesus ihren Glauben sah, spricht er zu dem Gelähmten: Kind, deine Sünden sind vergeben.

Es saßen dort aber einige Schriftgelehrten und überlegten in ihren Herzen: Was redet dieser so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben außer einem, Gott? Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich überlegten, und spricht zu ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen?“

Jesus erkannte plötzlich etwas in Seinem Geist. Manchmal offenbart der Heilige Geist Ihrem Geist etwas. Sie wissen es einfach plötzlich. Ich sage es so: „Sie wissen es in Ihrem Wissen.“ Sie wissen nicht, wie Sie es wissen, aber Sie wissen es. Es ist eine innere Wahrnehmung. Es ist nichts, was durch äußere Quellen gelernt oder erfahren wird. Es ist nichts, was Sie durch gute Menschenkenntnis wissen, weil Sie ihren Gesichtsausdruck sahen und interpretierten. Das ist es nicht. Es ist nichts, was durch Ihre natürlichen Sinne kommt oder was Sie auf natürliche Weise erfahren. Es ist eine innere Wahrnehmung. Jesus erkannte es in Seinem Geist. Er wusste genau, was sie in ihrem Herzen dachten.

Schauen wir uns dazu einmal Apostelgeschichte, Kapitel 27 an. Wir schauen uns heute einige Verse an, die Ihnen helfen werden. Apostelgeschichte 27:9 enthält viele Wahrheiten.

Apostelgeschichte 27:9-14
„Da aber viel Zeit verflossen und die Fahrt schon unsicher war, weil auch das Fasten schon vorüber war, mahnte Paulus und sprach: Männer, ich sehe, dass die Fahrt mit Unheil und großem Schaden, nicht nur der Ladung und des Schiffes, sondern auch unseres Lebens, vor sich gehen wird. Der Hauptmann aber glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte.

Da aber der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, rieten die meisten dazu, von dort abzufahren, ob sie nach Phönix gelangen und dort überwintern könnten, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwesten und Nordwesten liegt. Als aber ein Südwind sanft wehte, meinten sie, ihre Absicht erreicht zu haben, lichteten Anker und fuhren näher an Kreta heran. Aber nicht lange danach erhob sich ein Sturmwind, Euraklyon genannt.“

Wir kennen die Geschichte: Sie waren viele Tage hilflos auf See. Sonne, Mond und Sterne schienen tagelang nicht. Alle Hoffnung auf Rettung schien verloren. Dann erschien Paulus ein Engel in der Nacht und sagte: „Paulus, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir segeln; nur das Schiff geht verloren.“

Und durch Gottes Gnade überlebten sie. Aber sie verloren alles, das Schiff, die gesamte Ladung, einfach alles.

Haben Sie bemerkt, was Paulus vor der Reise sagte? Er sagte: „Männer, ich erkenne…“ Paulus, woher wusstest du das? Bist du ein erfahrener Segler? Nein, er war ein Gelehrter. Er war kein Segler.

Alles im Natürlichen strafte ihn sogar Lügen. In der Geschichte lesen wir, dass der Hauptmann mehr dem Steuermann und dem Besitzer des Schiffes glaubte. Der Steuermann ist der Experte! Der Besitzer ist die Autorität! Es heißt weiter: „Die Mehrheit riet Segel zu setzen.“ Dann kam ein Südwind auf und sie dachten, ihr Ziel sei erreicht. Alle Umstände sahen gut aus. Jede Tür öffnete sich. Alles sah gut aus. Die in Autorität sagen: „Tut es!“ Die Experten sagen: „Wir müssen fahren!“ Die Mehrheit sagt: „Wir müssen fahren.“ Der Südwind sagt: „Ihr müsst fahren.“ Aber Paulus spürte innerlich: „Nein, ich sehe, wir sollten nicht fahren.“ Jedes natürliche Zeichen widersprach, was er in seinem Geist sah.

Es war ein innerer Eindruck. Er empfing es von nichts Äußerem. Er empfing es nicht von der Mehrheit oder von Experten, die alles über Segeln wussten und alles über Wasser wussten; und er empfing es nicht von den Umständen. Aber was er sah, war richtig. Es war von Gott. Wie ich sagte, wenn wir Gott folgen, wird es widersprüchliche Zeichen geben, wo alles sagt: „Nein, du musst das tun.“ Wir müssen lernen, auf diese innere Wahrnehmung zu hören.

Sie fragen vielleicht: „Woher wusstest du das, Paulus?“ Der Heilige Geist. Wenn wir lernen, innerlich auf Ihn zu hören, vermeiden wir viele Vers 10 im Leben… „…die Reise wird mit Unheil und Verlust verlaufen, nicht nur für Ladung, sondern auch für Leben.“

Wir könnten viel Unheil und Verluste vermeiden, manchmal sogar von Menschenleben, auch Gefahren, wenn wir auf die inneren Eindrücke des Geistes hörten. Es wäre leicht für Paulus gewesen, sich herauszureden: „Nun ja, ich bin kein Segler. Der Steuermann wird Recht haben. Und die Mehrheit… alle sind gegen mich. Es muss falsch sein, was ich da innerlich fühle.“ Dann kommt noch der ideale Wind für ihr Fahrtziel. Es scheint, als habe er unrecht. Nein, er sah etwas innerlich.

Einige von Ihnen haben ähnliche Eindrücke. Sie wissen nicht, woher Sie es wissen, aber Sie wissen es. Aber Sie haben auf den Südwind geachtet und auf die Mehrheit gehört. Ich rede nicht davon, widerspenstig zu sein, aber wenn all Ihre Freundinnen sagen: „Halte dich von dem Mann fern!“ Hören Sie auf Freundinnen? Davon rede ich nicht.

Was ist, wenn es nicht klar ist? Was, wenn Sie nicht wissen? Was ist, wenn Sie keinen klaren Eindruck über etwas haben? Das ist eine gute Frage. Es gibt einige Dinge zu bedenken, um die Führung des Heiligen Geistes zu erkennen, durch das innere Zeugnis in unserem Geist. Hier sind einige hilfreiche Hinweise. Johannes, Kapitel 13. Bedenken Sie die Dinge, die wir anschauen. Sie halfen mir sehr in meinem Leben!

Johannes 13:2
„Bei einem Abendessen, als der Teufel dem Judas Iskariot, Simon’s Sohn, bereits ins Herz eingab, Jesus zu verraten…“

Darauf geschieht folgendes: Jesus wäscht den Jüngern die Füße, auch die Füße von Judas, die direkt von dort zum Verrat laufen. Wir sehen, dass Satan den Verrat an Jesus in das Herz von Judas eingab.

Jesus ist ganz nahe. Ebenso alle anderen Jünger, deren Füße Er wäscht. Lesen wir jetzt Vers 21:

Johannes 13:21
„Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte und sagte: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.“

Er war im Geist beunruhigt und sagte: „Einer von euch wird mich verraten.“ Es ist dasselbe griechische Wort, als der Engel kam und die Wasser beim Teich von Bethesda bewegte. Er beunruhigte die Wasser. Es bedeutet bewegen oder beunruhigen. Der Geist ist beunruhigt und bewegt. Er war im Geist beunruhigt. Hören Sie: Wenn Sie bei Leuten sind, die eine falsche Motivation oder einen falschen Geist haben, ist Ihr Geist beunruhigt. Es ist eine Weise, wie der Heilige Geist unserem Geist bezeugt. Wenn Sie bei Leuten mit falschen Motiven und falschen Plänen sind, weil diese auf falsche Dinge hören, ist Ihr Geist beunruhigt. Ihr innerer Frieden und Ihre innere Ruhe sind gestört, Sie haben eine innere Unruhe. Seien Sie wachsam, wenn das passiert, weil der Heilige Geist

Ihnen wahrscheinlich etwas mitteilen will. Schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 16.

Apostelgeschichte 16:16
„Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte; die brachte ihren Herren großen Gewinn durch Wahrsagen.“

Wer meint, dass diese Frau einen falschen Geist hatte? Oh ja! Vers 17.

Apostelgeschichte 16:17
„Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie: Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen.“

Absolut richtig. Alles, was sie sagte, stimmte. Alles was sie sagte, war richtig. Diese Männer waren Diener des höchsten Gottes und kamen, um den Weg des Heils zu verkünden. Aber Vers 18 sagt:

Apostelgeschichte 16:18
„Dies tat sie viele Tage. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr zur selben Stunde aus.“

Eine andere Übersetzung sagt, Paulus wurde beunruhigt. Eine andere Übersetzung: „Paulus wurde betrübt…“ Es war eine innere Betrübnis im Geist. Sie sagte alle richtigen Dinge, aber ein falscher Geist motivierte sie. Darum war er betrübt.

Einige Leute kennen alle richtigen Worte. Sie sagen die richtigen Dinge. Wir müssen lernen, Dinge zu unterscheiden.

Ich sprach mit einigen Leuten, die alle Ersparnisse verloren, weil jemand ihnen alle richtigen Dinge sagte und sie schlossen ein Geschäft ab, weil das Richtige gesagt wurde. Sobald die Person den Scheck hatte, hob sie das Geld ab und verschwand. Es hat herzzerreißende Geschichten gegeben.

Ich bin sicher, dass der Heilige Geist in dem Moment versuchte etwas zu sagen. Gewisse Menschen und Orte können Sie in Ihrem Geist betrüben und beunruhigen. Wann immer das passiert, beachten Sie es.

Mein Vater kann Menschen recht gut einschätzen. Er ist sehr feinfühlig. Ihm entgeht kaum etwas. Vor Jahren fuhr er mich zum Flughafen in Long Beach und sagte: „Sohn, ich sage das nicht oft, aber ich muss über jemand mit dir reden.“ Er sagte im Grunde, dass wir einen Fuchs im Hühnerstall haben.

Er sagte nicht, wer es ist. Er beschrieb ihn nur. Und ich sagte: „Papa, lass ihn mich beschreiben. Er sieht so aus und zieht das und das an.“ Sein Mund stand offen. Er fragte: „Woher weißt du das? Bei all den Leuten in der Gemeinde, woher weißt du das?“ Ich sagte: „Jedes Mal, wenn ich diesen Mann in der Gemeinde sehe, bin ich innerlich beunruhigt. Jedes Mal, wenn ich an ihn denke, bin ich innerlich betrübt!“ Und wissen Sie was? Es stellte sich als richtig heraus.

Schauen Sie mit mir eine weitere Stelle an. In 2.Korinther 2:12 sagte Paulus:

2.Korinther 2:12-13
„Als ich zur Verkündigung des Evangeliums Christi nach Troas kam und mir eine Tür geöffnet wurde im Herrn, hatte ich keine Ruhe im Geist, weil ich Titus, meinen Bruder, nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog fort nach Mazedonien.“

Paulus erwartete Titus in Troas mit Nachrichten von der Gemeinde aus Korinth. Und schließlich traf er ihn, wie wir in Kapitel 7 erfahren, aber er sagte: „Ich hatte keine Ruhe im Geist.“ Obwohl dort eine Tür des Dienstes für ihn offen war, zu predigen, sagte er: „Ich hatte keine Ruhe.“

Wir können hier etwas lernen. Es wird keine Ruhe in unserem Geist sein, wenn etwas nicht stimmt.

Sie versuchen ruhig zu sein und die Last dem Herrn zu geben, aber… nicht, dass Sie ängstlich oder besorgt sind, aber da ist keine Erleichterung in Ihrem Geist. Sie haben keine innere Freiheit. Das Wort „Ruhe“ lässt sich mit Freiheit übersetzen. Ganz gleich, was Sie tun, Sie spüren: „Mein Geist hat keine Ruhe.“

Ich erinnere mich, wie ich vor Jahren drei Monate lang plante, nach Guatemala für einen Missionseinsatz zu fahren, um dort einige Monate zu arbeiten. Ich hatte das Geld dafür, war angemeldet und hatte alles arrangiert, hatte aber nicht die innere Freiheit, zu gehen. Ich zog mich zurück und betete: Ich weiß nicht, was es ist. Ich will gehen. Ich spüre, es wäre eine gute Sache. Ich hatte alles geplant. Ich traf den Leiter des Projektes. Sie hatten zugestimmt, dass ich dort mit dem Dienst arbeiten kann. Ich hatte alle nötigen Gelder und war bereit zu gehen. Aber ich hatte keine innere Freiheit. Ich wollte einen Schritt machen, aber etwas hielt mich zurück. Ich versuchte es wieder und dachte „was ist das?“ So sagte ich ab. Ich sagte: „Ich bleibe und werde nicht gehen.“ Und direkt danach kriegte ich einen Telefonanruf. „Bayless, könntest du in unserer Gemeinde predigen?“ Ich sagte: „Ja!“ Dann kam ein Anruf von einem anderen Pastor: „Bayless, würdest du in unserer Gemeinde predigen?“ Als ich da war, sagte er: „Ich kenne einen Pastor, der dich sicher gerne einladen würde.“ Ich war den ganzen Sommer ausgebucht und ging zu vielen Gemeinden. Mein Sommer war voller Predigteinladungen. Ich hatte keine, bevor ich nicht „nein“ dazu sagte. Eine davon führte zu einer 2-jährigen Anstellung in einer Gemeinde. Ich war glücklich, sobald ich sagte: „Ich gehe nicht.“ Plötzlich war Ruhe da, als ich sagte: „Gut. Das war’s.“ Ich weiß nicht, was als Nächstes kommt.

Vorher war kein Frieden, jetzt ist er da. Jetzt habe ich eine innere Freiheit, die ich vorher nicht hatte.

Dann öffnete Gott Türen, die zu sehr wichtigen Beziehungen für mich führten. Ich bin sicher, dass Gott meine Reise nach Guatemala gesegnet hätte, aber die Bibel spricht vom guten und vollkommenen Willen Gottes. Ich treffe gern ins Schwarze. Sie nicht auch? In Apostelgeschichte 20:22 sagte Paulus:

Apostelgeschichte 20:22-23
„Und nun siehe, gebunden im Geist, gehe ich nach Jerusalem und weiß nicht, was mir dort begegnen wird, außer dass mir der Heilige Geist von Stadt zu Stadt bezeugt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.“

Beachten Sie Vers 22: „Ich gehe gebunden im Geist.“ Mit anderen Worten, etwas, was man einfach nicht loswird. Es hatte mit seiner Bestimmung zu tun. Vielleicht wollte er in eine andere Richtung gehen, aber er konnte nicht… ein Gedanke kam immer wieder.

Wenn es um unsere Bestimmung geht, so gibt es Dinge, die wir einfach nicht loswerden. Der Heilige Geist bezeugt Dinge unserem Geist. Einige von Ihnen werden bestimmte Gedanken seit der Kindheit nicht los. Andere von Ihnen sind vielleicht einer Karriere nachgegangen, aber da ist immer noch etwas anderes in Ihnen, was Sie nicht loslässt. Vielleicht steht die richtige Zeit dafür noch bevor. Paulus war innerlich gebunden. Der Heilige Geist zwang ihn nicht. Der Geist treibt uns nicht mit der Peitsche. Er führt und leitet uns. Dämonen treiben Menschen. Der Heilige Geist treibt Menschen nicht. Als Paulus sagte, er sei im Geist gebunden, da meinte er: „Ich werde diese Sache nicht los. Ich kann den Gedanken nicht aufgeben.“

Rob Mullaney ist Mitglied unserer Gemeinde. Rob, bist du heute hier? Ich weiß nicht, ob er da ist.

Morgen hat er seinen großen Tag. Morgen früh geschieht etwas ganz Besonderes in seinem Leben!

Solange ich Rob kenne, spürte er, dass er Polizist werden soll. Und es kam einfach nicht dazu. Es funktionierte nicht. Aber er blieb einfach dran und diente treu Gott. Und es vergingen viele Jahre.

Auf einer Männerfreizeit war Pastor Jeff Perry, der nichts von alledem wusste. Vor fünf Jahren zeigte er auf ihn und sagte „fünf Jahre!“ … und ging weg. Das war vor fünf Jahren. Und morgen früh wird er als Polizeibeamter vereidigt. Solange ich ihn kenne, hatte er dieses innere Verlangen. Er verstand nicht die Verzögerungen, aber es brauchte eben einfach den richtigen Zeitpunkt.

Und wenn Sie etwas nicht loswerden, hören Sie: Wir strahlen Fernsehen in Japan aus. Ich bin begeistert darüber! Das war in meinem Geist, solange ich zurückdenke! Es war unterschwellig immer da, manchmal auch stärker. Ich konnte es nie abzuschütteln, ganz gleich, was auch geschah, ich musste Anteil an der Errettung dieser kostbaren Nation haben.

Was hat sich an Ihren Geist geknüpft? Was hat Gott an Sie geknüpft? Wovon können Sie nicht loskommen?

Manchmal kann das Leben Ihnen das Gefühl geben, einsam, verwirrt und verletzt zu sein. Aber Jesus sagt, Er wird Sie niemals verlassen. Um Seine Verheißung zu erfüllen, sandte Er den Heiligen Geist, damit Er in Ewigkeit bei Ihnen ist. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen! Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

„Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wir komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

„Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, welches was ist.“

Sie werden vier Dinge entdecken, die der Heilige Geist tun kann. Seine Führung… In den letzten beiden Botschaften dieser Lehrserie erklärt Bayless Conley die neun Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Weisheit, Glaube, Gaben der Heilungen und mehr. Diese Botschaften sind erhältlich auf CD oder DVD.

Der Heilige Geist 28.10.2007

Gaben des Geistes – Teil 1 Pastor Bayless Conley

Er sagte: „ich habe keinen Frieden in meinem Geist.“ Obwohl eine Tür des Dienstes für ihn geöffnet wurde, dort zu predigen, sagte er: „Ich habe keinen Frieden.“ Davon können wir etwas lernen. Es wird kein Frieden in Ihrem Geist sein, wenn etwas nicht richtig ist. Sie versuchen sich zu beruhigen und die Last dem Herrn zu übergeben…

Heute sehen Sie auf Antworten mit Bayless Conley eine zeitlose Serie von Pastor Bayless über den Heiligen Geist. Diese beliebte Lehrreihe wird Ihnen helfen, besser zu verstehen, wie der Heilige Geist Ihnen in Ihrem Alltagsleben helfen kann. Bleiben Sie auch am Ende der Sendung dran. Wir haben ein besonderes Angebot zu dieser beliebten Lehrreihe. Sie sollten es nicht verpassen. Hier kommt Bayless Conley mit der heutigen Lehre „Gaben des Geistes“.

Predigt:
Beim Lesen der Apostelgeschichte fällt etwas Erstaunliches und Verblüffendes auf: Es geschehen regelmäßig übernatürliche Dinge. Menschen wurden geheilt, der Heilige Geist offenbarte Dinge, die niemand hätte wissen können. Leute lesen das manchmal und sagen: „Oh, hätte ich doch damals gelebt, als die Gaben des Geistes wirkten und übernatürliche Dinge geschahen.“ Sie sehnen sich nach der Vergangenheit. Aber wissen Sie was? Wir leben in jenen Tagen. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit und derselbe Heilige Geist wirkt – genau wie damals – auch heute in den Gläubigen, treibt sie an und erfüllt sie. Wir werden über die Gaben des Heiligen Geistes und einige dieser übernatürlichen Manifestationen reden, die Gott wirken möchte, um Menschen zu helfen und sie zu segnen.

Hosea 4:6 sagt:
„Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.“

In Jesaja 5:13 heißt es:
„Mein Volk zieht gefangen weg aus Mangel an Erkenntnis.“

Lernen wir also etwas über die Gaben des Heiligen Geistes. Ich glaube, es wird sehr interessant für Sie. In Hebräer 2:2 heißt es:

Hebräer 2:2-4
„Denn wenn das durch Engel verkündete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing, wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten?

Sie wurde, nachdem sie am Anfang durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt, die es gehört haben, indem Gott Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder und mancherlei Machttaten und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.“

Ich möchte, dass Sie folgendes sehen: Hier geht es um die Botschaft der Errettung, die gepredigt wurde, die durch Wunder und Gaben des Heiligen Geistes bestätigt wurde. Durch Gaben und Manifestationen des Geistes bestätigt Gott die Botschaft der Errettung.

Bevor wir weitergehen, möchte ich eine Grundlage legen, denn ich glaube, dass einige eine Veränderung des Denkens brauchen, was Manifestationen, das Wirken und die Austeilung der Gaben des Heiligen Geistes betrifft. Das ist ein Schlüssel für uns: Bestätigung der Botschaft der Errettung! Schauen Sie mit mir im Römerbrief, Kapitel 15. Dies sind nur einige Verse. Wir könnten uns viele andere ansehen, die dieselbe Wahrheit ausdrücken. In Römer 15:18 sagt der Apostel Paulus:

Römer 15:18-19
„Denn ich werde nicht wagen, von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes, so dass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe.“

Beachten Sie: Paulus sagt, dass die Verkündigung des Evangeliums Christi, überall wo er hinging, mit Zeichen und Wundern in der Kraft des Geistes geschah. Diese begleiteten die Verkündigung des Evangeliums. Er trennte die Manifestationen und Wunder durch den Heiligen Geist nicht von der Predigt. Das sollte für uns nicht befremdlich sein; und ich zeige Ihnen warum. Schauen Sie mit mir in Markus, Kapitel 6. Der Apostel Paulus übernahm dies von unserem Erretter. Markus 16:15 – was habe ich gesagt? Das wird ein langer Abend. Ich habe sonst nicht zwei Gottesdienste so knapp hintereinander. Lassen Sie uns bitte Lukas… nein, Markus, Kapitel 16 aufschlagen. Jemand denkt vielleicht: „Der Heilige Geist ist heute sicher abwesend! Denn Er hilft Pastor Bayless nicht!“

Markus 16:15
„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“

Wie viele glauben das? „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“

Markus 16:16-20
„Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte. Amen.“

Das Wort bestätigen. Welches Wort? Es ist das Wort des Evangeliums, das sie ausgesandt waren, zu predigen. Dieses Wort wurde durch Wunder bestätigt. Ich sage das, weil wir unbewusst ein Denken kultivieren können, als seien diese wunderbaren Gaben und Wirkungen des Geistes nur für uns als Gemeinde. Wir meinen, dass es etwas ist, was wir nur innerhalb der Gemeinderäume, während unserer Versammlungen erleben, was sicher wertvoll ist. Und gewiss offenbart sich der Heilige Geist auf vielfältige Weise, wenn wir zusammenkommen. Wenn wir aber dem biblischen Bericht folgen, sollten wir die Gaben des Geistes mehr außerhalb als innerhalb der Kirche erwarten und erleben. Wir sollten erwarten, dass wir es draußen mehr erleben als hier drinnen. Wir danken Gott für die Wunder, die Er unter uns wirkt.

Wir sandten einige unserer Geschäftsleute nach Neuseeland zu einer Konferenz, um Männer zu treffen, die Geschäfte zum Wohl des Reiches Gottes machen. Nach ihrer Rückkehr sagte ein Mann:

„Pastor, die haben eine völlig verrückte Sache in Auckland.“ Es war ein Gebäude, das am Bergabhang eines stufenartigen Berges gebaut war. Es gab eine Skipiste in dem Gebäude, samt dem Schnee. Und man kann darin mitten im Sommer Ski fahren, an der Seite des Gebäudes. Das Ganze ist abgekapselt, so dass es drinnen kalt ist und man fährt die Abfahrt herunter und mit dem Sessellift wieder nach oben. Man fährt Ski in einem Gebäude! Das ist eine tolle Sache. Aber was für eine Tragödie, wenn die Berge draußen unbeachtet blieben! Besonders, wenn man nie nach Süd Neuseeland fahren würde. Es ist den Schweizer Alpen sehr ähnlich. Es ist großartig, drinnen Ski zu fahren. Aber es wurde für draußen erfunden. Dank sei Gott für die Gaben, die in der Kirche wirken. Wunderbar. Einige davon sind besonders für Versammlungen geeignet, wie prophetische Gaben und andere Manifestationen. Aber wissen Sie was? Wir sollten die Gaben besonders auf dem Weg von Jerusalem nach Illyrien erwarten, als Bestätigung der Predigt des Evangeliums.

Viele Gemeinden fischen nur in ihrem Taufbecken nach verlorenen Seelen. Sie verlassen ihre vier Wände nicht, wo verlorene Menschen sind. Wenn wir die Verlorenen gewinnen wollen, müssen wir zu ihnen gehen. Gott hat Interesse an verletzten Menschen, aber wir können eine Haltung entwickeln,

dass alles Wesentliche in unserer Gemeinde passiert und wenn wir nicht aufpassen, entwickeln wir eine „segne mich, damit ich gesegnet bin“ – Haltung, die alles prägt, was wir tun. Gott will, dass wir rausgehen. Jesus sagte, dass wir in die Welt gehen und das Evangelium predigen sollen. Die Welt ist der Acker und was die Gaben des Geistes betrifft, wird Gott unter uns wirken und wir danken Ihm dafür. Aber sie sollen vor allem zur Manifestation kommen, wo die verletzten Menschen sind. Wir werden über die Gaben des Geistes reden und darüber, wie wir sie für verlorene, sterbende Menschen einsetzen.

Ich erinnere mich, wie ich als junger Christ, gerade sechs Monate errettet, jedem Zeugnis gab, der nur lange genug stehen blieb, um zuzuhören. Wären Sie in meiner Nähe gewesen, hätte ich Sie angesprochen, egal, ob ich Sie gekannt hätte oder nicht. Und wissen Sie was? Gott liebte meinen Eifer. Mit der Zeit mäßigte Er mich etwas durch Weisheit. Einige von uns, die weiser wurden, haben ihr Feuer verloren. Das ist traurig.

Ich erinnere mich, wie ich einmal in dem Park war, in dem ich errettet wurde, nahe dem Ort, wo ich das Evangelium erstmals hörte. Dort war einer der Männer, die im Park arbeiten. Er war etwa 25 oder 30 Jahre älter als ich. Ich ging zu ihm und erzählte ihm von Christus. Er war jedoch völlig verschlossen. Er hatte einen sehr streitlustigen Geist und wollte darüber diskutieren, dass Jesus nicht der Sohn Gottes ist. Und ich betete leise: „Heiliger Geist, bitte gib mir etwas, um diesen Mann zu gewinnen. Gib mir etwas für ihn.“ Und er redete, ich sah ihn seine Lippen bewegen, hörte ihm aber nicht mehr zu. Ich horchte innerlich. Und der Heilige Geist sprach zu meinem Herzen: „Sein linkes Ohr ist taub.“ Ich hörte das innerlich. Ich wünschte, ich hätte genug Glauben gehabt, es direkt zu sagen, aber ich sagte: „Haben Sie Probleme, auf einem Ohr richtig zu hören?“ Ich wünschte, ich hätte gesagt: „Ihr linkes Ohr ist taub, nicht wahr?“ Aber das sagte ich nicht. Ich hatte nicht genug Glauben, das zu sagen. Ich sagte: „Haben Sie auf einem Ohr Hörprobleme?“ Er sagte: „Ja, ich bin auf dem linken Ohr taub.“ Ich sagte: „Der Heilige Geist hat mir das eben gesagt. Ich glaube, dass Gott ihr Ohr öffnet, wenn ich für Sie beten darf.“ Er sah seine Frau an und sagte: „Ich muss gehen!“ Und weg war er. Er rannte buchstäblich vor mir weg. Ich weiß nicht, was aus ihm wurde, aber ich weiß, dass er etwas Unleugbares erlebte, denn ich hätte nichts von seinem tauben Ohr wissen können.

Wenn wir die nächsten Wochen über die Gaben des Heiligen Geistes sprechen, lassen Sie uns bedenken, dass Gott sie draußen einsetzen möchte. Seien wir erwartungsvoll und dankbar für alles, was Er in unseren Treffen tut, aber erheben wir unsere Augen zu den Erntefeldern und vertrauen wir dem Heiligen Geist, durch uns zu wirken, wenn wir das Evangelium einer verlorenen Generation bringen. Das muss die Motivation unseres Handelns sein. Es ist das Motto unserer Gemeinde, Cottonwood Christian Center. Wir bringen einer sterbenden Welt einen lebendigen Jesus. Wenn unser Tun nicht zur Errettung von Seelen führt, verfehlen wir unser Ziel. Wenn ich den biblischen Bericht der Geistesgaben lese, danke ich Gott, dass es in unseren Versammlungen geschieht, aber noch mehr sehe ich in der Bibel, dass es draußen geschieht, wo die größere Not ist. Schauen Sie mit mir in 1.Korinther, Kapitel 12, Vers 1.

1.Korinther 12:1
„Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.“

Es gibt nicht viele Dinge in der Bibel, von denen Gott sagt, dass Er nicht will, dass wir unwissend darüber sind, und dies ist eins davon. Und es scheint… ich weiß nicht, warum, dass Menschen gerade darin, wovon Gott sagt, dass wir darüber nicht unwissend sein sollen, besonders unwissend sind.
In Kapitel 12 werden die verschiedenen Gaben genannt und wie Gott sie in Seinem Leib verteilt.
In Kapitel 13 wird die Geisteshaltung beschrieben, mit der die Gaben ausgeübt werden sollten, in einem Geist der Liebe. Kapitel 14 gibt uns Richtlinien für die Ausübung der Wortgaben, besonders innerhalb der Ortsgemeinde. Es ist nicht so, dass Kapitel 12 von den Gaben und Kapitel 13 von Liebe handelt. Alle Kapitel 12 bis Kapitel 14 handeln von den Gaben des Geistes. Sie sind miteinander verknüpft. Paulus fährt in Kapitel 13 fort und manche denken „aber er sagt, die Gaben des Geistes werden aufhören“, aber Paulus fährt fort… „ich zeige euch einen besseren Weg, die Liebe.“ Er spricht hier von dem besten Weg, wie die Gaben des Geistes funktionieren. Er sagt in den ersten Versen, „wenn ich Glauben habe, Berge zu versetzen“, das beschreibt die Gabe des Glaubens. Wenn er von Weisheit redet, dann ist das Wort der Weisheit gemeint.

Er sagt über die Gaben, die in Kapitel 12 erwähnt werden: „Wenn ich keine Liebe habe, bin ich eine schallende Zimbel, ein tönendes Erz.“ Sie müssen im Geist der Liebe ausgeübt werden. Die Bibel fordert uns auf, selbst Wahrheit in Liebe zu sagen.

Manche Leute sagen gern die Wahrheit. Das ist gut, aber es muss in Liebe eingebettet sein. Mit einem stromführenden, nicht isolierten Kabel kann man jemand verletzen. Darum isoliert man ein Kabel. Haben Sie schon mal ein Kabel mit defekter Isolierung berührt? Man kriegt einen Schlag. Und wissen Sie was? Sie können jemand verletzen, wenn Sie die Wahrheit sagen, ohne es in Liebe zu verpacken. Die Gaben des Geistes müssen in eine Haltung der Liebe eingebettet sein.

Schauen wir uns Vers 7 an, wo es heißt:

1.Korinther 12:7
„Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen aller gegeben.“

Weiter mit Vers 11. Die Verse dazwischen lesen wir noch.

1.Korinther 12:11
„Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.“

Zwischen den Versen 7 und 11 erwähnt er neun Gaben des Geistes, die wir wenig später nennen wollen. Aber in diesen zwei Versen sehen wir, dass sie zum Nutzen anderer wirken. Erstens sollen sie allen nutzen. Zweitens wirken sie, wie der Geist es will. Beachten Sie Vers 11. „Dies alles wirkt ein und derselbe Geist, der jedem austeilt, wie er will, nicht wie wir wollen.“

Jemand denkt vielleicht: „Müssen wir einfach auf Gott warten, bis etwas passiert?“ Ja und nein. Ja, wir müssen auf Gott warten, weil die Gaben des Geistes nicht wie ein Gartenschlauch an- und abgestellt werden können. Sie wirken, wie der Geist will. Und nein, weil wir etwas tun können, um zu kooperieren und uns in die Position zu bringen, gebraucht zu werden. Das Erste, was wir tun können, um zu kooperieren und von Gott gebraucht zu werden, ist, die richtigen Motive zu haben. Beachten Sie Vers 7:

1.Korinther 12:7
„Jedem wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen aller gegeben.“

Es ist nicht zu Ihrem persönlichen Nutzen. Es ist nicht, damit Ihr Name bekannt wird. Es ist nicht, um anerkannt und ein großer Leiter zu werden. Es ist zum Nutzen anderer Menschen gegeben. Solange wir den Nutzen anderer und ihren Segen auf dem Herzen haben, sind wir ein offener Kanal, den Gott gebrauchen kann. Wehe, wenn unsere Motive unrein werden, wenn wir gemischte Motive haben.

Ich habe so ziemlich alles gesehen, was man sich vorstellen kann. Ich war in Versammlungen, wo es schien – allein Gott weiß es – als ob es mehr darum ging, Geld zu bekommen anstatt Menschen zu dienen. Es geschah mehr, um Leute anzulocken und ein Opfer einzunehmen. Ich habe solche Dinge erlebt. Aber wie gesagt, Gott ist der Richter. Er ist derjenige, der die Wahrheit kennt. Aber bei einigen Versammlungen, wo ich war, hatte ich Zweifel.

Das Zweite, was wir tun können, um zu kooperieren, ist, Verlangen zu haben. Und das ist sehr wichtig. In 1.Korinther 12:31 heißt es:

1.Korinther 12:31
„Eifert aber nach den größeren Gnadengaben! Und einen Weg noch weit darüber hinaus zeige ich euch.“

Dieser bessere Weg ist die Ausübung der Gaben in Liebe. Beachten Sie, dass er sagte: „Eifert um die größeren Gaben.“

Sie fragen vielleicht: „Was ist die beste Gabe?“ Es ist die, die Sie brauchen. Wenn Sie krank sind, brauchen Sie wahrscheinlich niemand, der prophezeit. Sie brauchen die Gabe der Heilung. Die beste Gabe ist die, die Sie gerade brauchen. Vielleicht unterstreichen Sie die Worte „eifert um die größeren Gaben“. Schauen Sie in 1.Korinther 14:1.

1.Korinther 14:1
„Strebt nach der Liebe; eifert (noch einmal) nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt!“

In 1.Korinther 14:12 heißt es:
„So auch ihr, die ihr eifert… sagen Sie mal: „Eifert!“ eifert nach Geistesgaben, strebt danach, dass ihr überreich seid zur Erbauung der Gemeinde.“

Hier haben wir die Elemente des Verlangens und der Motivation. Es dient der Auferbauung der Gemeinde, nicht der eigenen, sondern der Gemeinde. Beachten Sie: Er spricht von Eifer nach Geistesgaben und von überreich sein. Das bedeutet, Überfluss zu erstreben. Ernsthaft begehren, eifrig sein, übertreffen wollen. Schauen Sie mit mir in 1.Korinther 14:39.

1.Korinther 14:39
„Daher, Brüder, eifert danach, zu weissagen, und hindert das Reden in Sprachen nicht!“

Es wird immer und immer wieder gesagt: Eifert, eifert, eifert; strebt danach. Hören Sie folgendes, dass ist bereits den ganzen Eintritt wert: Die Gaben des Geistes werden nicht aufgrund von Nöten oder von Reife gegeben. Der Heilige Geist reagiert auf Verlangen. Sie werden nicht gegeben, weil eine Not vorhanden ist noch übt jemand Gaben des Geistes aus, weil er ein reifer Christ ist. Der Heilige Geist reagiert auf Verlangen. Und Gott wird uns nicht immer wieder auffordern, etwas ernsthaft zu verlangen, was Er nicht bereit ist, uns zu geben.

Wir haben bei uns zuhause brennbare Materialien, auf denen steht: „An einem kühlen Ort aufbewahren.“ Sie würden diese Dinge nie in der Nähe der Heizung aufbewahren oder neben den Kamin legen, weil sie auf Hitze reagieren.

Einige von uns sind hinsichtlich geistlicher Gaben viel zu kühl. Wir sind zu weit vom Feuer weg. Aber wissen Sie was? Würden wir aber etwas Feuer vom Altar nehmen und anfangen, Gott eifrig zu suchen und zu beten für die Gaben des Geistes, zur Auferbauung der Gemeinde, damit andere gesegnet würden, würde Gott uns nicht lange warten lassen. Wir hätten eine kleine Heilig-Geist Explosion. Aber einige lagern an einem kühlen, trockenen Ort und unsere Herzen sind fast eisig. Der Heilige Geist reagiert auf Verlangen.

Ich möchte gern das Entzünden der Geistesgaben sehen. Und wissen Sie was? Ich glaube – das ist das Evangelium nach Bayless – dass wir genauso viel Gaben des Geistes erlebt haben, wie wir als Kirche begehrt haben. Ich glaube, Gott ist uns gemäß dem Grad unseres Verlangens begegnet, wie wir Ihn gesucht haben. Ich glaube, das ist unsere Position. Ich glaube, wenn wir wirklich wollen, dass Gott mehr tut… dass Sie heute zuschauen, spricht dafür… Sie sehen zu, weil Sie hungrig sind. Ich glaube, wenn wir unser Verlangen vergrößern und Ihn suchen und tun, was die Bibel sagt, ernsthaft verlangen… wann haben Sie das letzte Mal ernsthaft verlangt zu prophezeien? Oder geistliche Gaben begehrt? Oder nach größeren Gaben verlangt? Wann haben wir das letzte Mal dafür gebetet? Ich spreche davon, in eine Position zu gelangen, wo Gott uns gebrauchen kann.

Ich erinnere mich, wie ich als junger Christ bei einem älteren Ehepaar zu Hause war. All dies war noch neu für mich. Wir sprachen über Engel und anderes. Ich teilte ihnen etwas mit, was ich in der Bibel über Engel las. Und sie sagten: „Oh, wir sehen ständig Engel, Bayless.“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Oh ja, ständig!“ Er sagte: „Komm nach draußen und ich zeige dir einen.“ Ich sagte: „Okay.“

Wir gingen in den Garten und er sagte: „Da ist einer!“ Ich sagte: „Ich sehe gar nichts.“ „Oh, er flog gerade über das Dach. Du hast ihn verpasst.“ – Das war das letzte Mal, dass ich in ihrem Haus war.

Nein, sie wirken, wie der Geist will. Sie machen einen nicht unheimlich. Und der Zweck dieser Gabe ist, den Ursprung geistlicher Aktivität oder der Motive hinter Menschen zu erkennen.

Es ist erstaunlich, welche Rolle Verlangen in unserem Leben spielen kann. Ich glaube, Gott wirkt so viel in unserem Leben, wie wir es wollen. Wir haben so viel Heiligen Geist und Seine Wirkung, wie wir es wollen. Denn die Gaben wirken nicht gemäß der Reife, sondern gemäß dem Verlangen. Jesus sagte, wenn wir nach Gerechtigkeit hungern und dürsten oder einer richtigen Beziehung zu Gott, werden wir gesättigt. Es hat mit Hungern und Dürsten zu tun.

In Johannes, Kapitel 7, sagte Jesus, alle Dürstenden sollen zu Ihm kommen. Denn die Schrift sagt, aus Seinem Innersten werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Sind Sie durstig? Sind Sie hungrig? Haben Sie Verlangen, Gott Dinge tun zu sehen? Streben Sie nach Geistesgaben! Eifern Sie nach geistlichen Gaben. Gott wird uns nicht lange warten lassen. Wir müssen die „laisse faire“, „es kommt, wie es kommt“ Haltung aufgeben. Wenn wir das ablegen, werden die Gaben des Geistes anfangen zu wirken.

Lassen Sie uns doch gemeinsam danach verlangen und beten, dass Gott mächtige Dinge tut.

Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen.

„Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wir komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“

Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert.

Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns.

„Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, welches was ist.“

Sie werden vier Dinge entdecken, die der Heilige Geist tun kann. Seine Führung… In den letzten beiden Botschaften dieser Lehrserie erklärt Bayless Conley die neun Gaben des Heiligen Geistes: das Wort der Weisheit, Glaube, Gaben der Heilungen, und mehr. Diese Botschaften sind erhältlich auf CD oder DVD. Rufen Sie die Telefonnummer auf Ihrem Bildschirm an, oder besuchen Sie heute noch unsere Webseite www.answersbc.org Lernen Sie mehr über Gottes großartige Gabe für Sie, Seinen Heiligen Geist.

Wir möchten Ihnen auch unsere Vision mitteilen, die Welt mit einer Botschaft der Hoffnung zu erreichen. Eine Botschaft, die einen Unterschied im Leben von Millionen Menschen macht.

Die Gaben des Geistes – Teil 2 04.11.2007
Pastor Bayless Conley

Bayless
Einige von uns sind hinsichtlich der Geistesgaben geistlich unterkühlt. Wir sind zu weit vom Feuer weg. Aber wissen Sie was? Würden wir etwas Feuer vom Altar nehmen und anfangen, Gott eifrig zu suchen und für die Gaben des Geistes zu beten, zur Auferbauung der Gemeinde, damit andere gesegnet werden, würde Gott uns nicht lange warten lassen. Wir hätten eine kleine Heilig-Geist Explosion. Aber einige lagern an einem kühlen, trockenen Ort und ihre Herzen sind fast eisig. Der Heilige Geist reagiert auf Verlangen. Ich möchte gern das Entzünden der Geistesgaben sehen.

Predigt
Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Letzte Woche sprachen wir über die Gaben des Heiligen Geistes. Wir sprachen über die Tatsache, dass die Gaben gemäß Verlangen wirken. Die Bibel sagt: „Verlangt nach den Gaben.“ Begehrt ernsthaft die Gaben des Geistes. Es heißt: „Eifert nach geistlichen Gaben.“ Sie wirken nicht aufgrund unserer Reife, sondern aufgrund unseres Verlangens. Aufgrund unseres Hungers, Gott Dinge tun zu sehen. Aufgrund unseres Hungers, Gott verletzte Menschen berühren und verändern zu sehen. Wir beginnen heute mit einer Geschichte, die mein Freund erlebte, dessen Sohn vom Dach fiel, zwei Stockwerke tief, und wo Gott ein Wunder tat. Das hat mit unserem Thema, dem Begehren der Gaben des Geistes, zu tun. Seien Sie bereit, mehr über die Gaben des Geistes zu lernen und wie wichtig es ist, sie zu begehren, damit Gott große Dinge tut.

Im Jahr 1981 oder 1982 lehrte ich in einer kleinen Gemeinde über die Gaben des Geistes. Ich lehrte eine ganze Botschaft darüber, nach Geistesgaben zu verlangen. Einige Tage später waren der Pastor, seine Frau und ihre Kinder im Hause eines Freundes. Und der zweitälteste Sohn, er hieß Ben, war mit den älteren Jungs oben. Sie spielten im zweiten Stock und die älteren Jungs öffneten dort das Fenster. Sie kletterten aus dem Fenster und stiegen auf das Dach. Und der kleine Junge, der drei oder vier war, entschloss sich, den Größeren durch das Fenster zu folgen. Seine Mutter war unten bei einer anderen Frau. Sie unterhielten sich beim Abwasch und plötzlich sah sie etwas vorbei am Fenster vom Dach fallen, das wie ein Lappen aussah. Es fiel am Küchenfenster vorbei direkt in den Garten. Er verlor das Gleichgewicht und fiel rückwärts aus dem Fenster des zweiten Stocks… bang… und schlug auf. Der Pastor rannte hinaus und sah seinen Sohn bewusstlos liegen, seinen Arm hinter dem Rücken verdreht, wo er hingestürzt war. Er nahm ihn in seine Arme und fing an zu weinen. Und er erzählte mir: „Bayless, ich hörte dich sagen: Begehrt die Gaben des Geistes.“ Ich betete wie nie zuvor in meinem Leben und rief einfach: Gott, ich begehre die Gaben des Geistes!“ Und er schrie etwa zwei Minuten zum Herrn. „Plötzlich“, sagte er, „traf mich etwas wie ein elektrischer Stromstoß an der Stirn.
Es ging runter zu meinen Füßen, wieder hoch zum Kopf und floss durch meine Arme. Ich spürte, wie es in seinen Körper floss. Er öffnete seine Augen und sagte: „Hallo Papa! Er hüpfte aus meinen Armen, ging zurück ins Haus und spielte mit den anderen Kindern.“ Verlangen!

Lassen Sie uns 1. Korinther, Kapitel 12 aufschlagen. Wir wollen uns heute die Gaben des Geistes ansehen. Wir werden einige davon studieren. 1.Korinther 12:8.

1.Korinther 12:8-10
„Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben,
einem anderen das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;
einem anderen Glauben in demselben Geist,
einem anderen Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist,
einem anderen Wunderwirkungen,
einem anderen Weissagung, einem anderen Unterscheidungen der Geister,
einem anderen verschiedene Arten von Sprachen,
einem anderen Auslegung der Sprachen.“

Hier werden neun Geistesgaben aufgezählt. Zum Zweck der Definition und des besseren Studiums werden wir sie in drei Kategorien gruppieren. Aber sie wirken meistens ähnlich wie die Finger an Ihrer Hand. Sie wirken gemeinsam, ineinander greifend: Ein Wort der Erkenntnis, eine Heilungsgabe, ein prophetisches Wort und ein Wort der Weisheit. Sie wirken zusammen, ineinander übergehend, wie bei Ebbe und Flut. Aber um sie zu studieren, müssen wir sie trennen. Wir sehen uns drei verschiedene Kategorien von Gaben an. Es gibt drei Gaben, die etwas offenbaren; es gibt drei Gaben, die etwas tun; und es gibt drei Gaben, die etwas sagen. Drei Gaben offenbaren etwas, drei Gaben tun etwas und drei Gaben sagen etwas.

Die drei Gaben, die etwas offenbaren, sind Offenbarungsgaben: Das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und Unterscheidung der Geister. Diese drei Gaben offenbaren etwas. Drei Offenbarungs-Gaben: Das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und Unterscheidung der Geister.

Die drei Gaben, die etwas tun, sind Kraftgaben: Die Gaben der Heilungen, Wunderwirken und die Gabe des Glaubens. Mir gefällt eine Übersetzung, die sie „Gabe besonderen Glaubens“ nennt. Das sind die drei Gaben, die etwas tun. Die Kraftgaben: Gabe der Heilungen, Wunderwirken und Gabe besonderen Glaubens.

Dann gibt es drei Gaben, die etwas sagen, die Sprachengaben: Prophetie, verschiedene Arten von Sprachen und Auslegung der Sprachen. Das sind die drei Sprachengaben.

Heute wollen wir über die Offenbarungsgaben reden. Erstens: Das Wort der Erkenntnis. Die Definition: Das Wort der Erkenntnis ist eine übernatürliche Offenbarung des Heiligen Geistes bestimmter Absichten Gottes. Wort der Erkenntnis: Der Heilige Geist offenbart Absichten Gottes übernatürlich. Es kann Gegenwärtiges oder Vergangenes betreffen oder Menschen, Orte oder Dinge, und es bezieht sich auf Gegenwart oder Vergangenheit.

Gott ist allwissend. Mit anderen Worten: Er weiß alles. Aber Gott sagt Ihnen nicht alles, was Er weiß.
Er gibt Ihnen ein Wort der Erkenntnis, was ein Bruchteil Seines Wissens ist. Und Er sagt Ihnen nur, was Er Sie wissen lassen will, nicht, was Sie meinen, wissen zu müssen. Es ist kein Wissen, das durch Bibellesen oder durch Ihre Lebenserfahrung kommt. Es ist ganz und gar übernatürlich.

Als Saul sich Sorgen um die Esel machte, traf er zum ersten Mal Samuel, den Seher, und Samuel sagte ihm: „Die Esel deines Vaters wurden gefunden.“ Woher wusste er das? Durch ein Wort der Erkenntnis, die übernatürliche Gabe des Geistes.

Als Joseph mit Maria verlobt war, als das Kind Jesus bereits geboren war, sagte ihm der Herr in einem Traum, er solle zurück nach Israel gehen, da die, die dem Kind nach dem Leben trachteten, tot seien. Übernatürliche Offenbarung des Geistes kann durch einen Traum kommen oder indem der Heilige Geist es Ihrem Herzen offenbart oder zu Ihnen spricht. Aber es ist übernatürlich.

Ein Freund von mir starb im vorigen Jahr. Er war über fünfzig Jahre im Dienst. Früher war er viel auf Reisen und tat Missionsarbeit. Einige von Ihnen kennen Brian Houston. Er wird dieses Jahr bei unserer Konferenz sein. Brian ist einer unserer Gastsprecher von Hillsong. Wir sind schon lange Freunde. Und sein Vater Frank starb. Frank reiste zu vielen Orten und tat Missionsarbeit und er rief oft während der Gottesdienste an, was sie per Lautsprecher übertrugen. Er sandte der Gemeinde Grüße und tat das von überall her, ob es die Salomon Inseln waren oder von woanders. Jemand war in die Gemeinde eingebrochen, hatte den Safe geknackt und alles Geld gestohlen. Frank ist am Telefon, von den Salomon Inseln oder sonst wo; die ganze Gemeinde hört zu, und er sagt: „Der Heilige Geist zeigt mir, dass das gestohlene Geld oben ist, den Gang hinunter, dort wo die Schränke sind, es wurde hinter einen Schrank gestopft und soundso, der Ordner, hat es gestohlen. Und soundso war im Gottesdienst. Er bekannte es und das Geld war genau dort, wo Frank sagte, von den Salomon Inseln aus. Woher wusste er das? Durch die Gaben des Geistes. Sie bringen die Furcht Gottes in die Gemeinde zurück.

Ein Freund von mir evangelisierte mit einigen Teams, bei der Malibu Rennbahn, wo man mit kleinen Autos Rennen fährt. Dort saßen einige Mädchen und rauchten eine Zigarette und er hatte den Eindruck, dass Gott ihm etwas sagte. Er ging zu ihnen und fragte eins der Mädchen: „Dürfte ich mal kurz mit deiner Freundin sprechen?“ Die Mädchen sahen sich an und sagten: „Warum nicht.“ Er setzte sich neben das Mädchen, das eine Zigarette rauchte. Er sagte: „Du hast daran gedacht, dir das Leben zu nehmen, nicht wahr?“ Sie brach in Tränen aus und fing an zu schluchzen. Sie plante, Selbstmord zu begehen. Darauf führte er sie zu Christus. Eine übernatürliche Gabe des Geistes führte zur Errettung des Mädchens.

Es braucht Glauben, wenn Gott Ihnen etwas sagt. Und manchmal gehen wir mit Furcht und Zittern los. Wir sind uns nicht sicher. Reinhard Bonnke erzählte mal eine Geschichte. Da war eine Menge von hunderttausend Menschen, was für ihn eine kleine Versammlung in Afrika ist. Zu ihm kommen unglaubliche Menschenmengen. Er spürte, dass Gott ihn beauftragte zu fragen, ob jemand namens John im Gottesdienst sei. Man denkt: „Gott, bitte! In so einer großen Menge sind mindestens 8.000 Johns.“ Manchmal braucht es Glauben, einen Schritt zu tun, weil man sich töricht vorkommt. Aber er ging zum Mikrofon und fragte: „Ist ein John hier?“ Ein Mann kam nach vorne. Es waren viele mehr da, aber einer reagierte. Er sagte: „Weißt du was? Meine Mutter erzählte mir immer von Jesus Christus. Ich glaubte es nicht. Und ich sagte zu Gott: Gott, wenn du real bist, muss mich dieser Mann heute mit Namen rufen. Wenn er das tut, glaube ich.“ Gott weiß alles! Ich glaube, der Heilige Geist will uns helfen, wenn wir draußen bei den Menschen sind, die Hilfe brauchen.

Einmal gab ich einem Mann Zeugnis, dem jüngeren Bruder einer Christin, die ich aus Oregon kannte. Er war gerade in die Stadt gezogen und wohnte bei ihr. Es war eine der Situationen, wo man spürt, dass man auf der Stelle tritt. Ich wurde innerlich still. Verlangen bringt Resultate. Ich hatte den seltsamen Eindruck, dass er Künstler sei, ich spürte es innerlich. Ich sagte nicht: „Der Heilige Geist sagte mir…“, sondern: „Sie sind Künstler, oder?“ Er sagte: „Ja! Wollen Sie meine Bilder sehen?“ Ich sagte: „Gerne!“ Er geht mit mir in die Garage. Die Garage seiner Schwester war halbvoll mit Bildern.
Er begann, Hüllen zu entfernen und ich dachte: „Gott, du hast mehr Glauben an ihn als ich; denn wenn er Künstler ist, dann kein besonders guter.“ Er zeigte mir alles, wir saßen dort und redeten eine Weile, und dann sah er mich an und fragte: „Woher weißt du, dass ich Künstler bin? Hat meine Schwester das gesagt?“ Ich sagte: „Nein, als wir hier saßen, hatte ich den Eindruck, dass du Künstler bist. Ich glaube, Gott hat mir das gezeigt.“ Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „Ja, Gott muss dich lieben.“ Er sagte: „Ja, muss Er wohl.“ Einige Wochen später gab er sein Leben Christus. Vertrauen wir Gott draußen, wo die Menschen sind.

Die nächste Geistesgabe, über die wir sprechen, ist das Wort der Weisheit. Sie befasst sich mit der Zukunft. Gott kennt das Ende von Anfang an. Gott weiß, was Menschen tun werden, bevor sie es tun. Er weiß von Weltereignissen, bevor sie geschehen. Manchmal offenbart uns Gott einen kleinen Teil Seines Wissens über die Zukunft, um jemandem zu helfen oder uns zu führen. Darum geht es bei der nächsten Geistesgabe. Ich denke manchmal, dass die vielleicht wichtigste Gabe, die im Leben einer Person wirken kann, das Wort der Weisheit ist. Und erinnern Sie sich, diese Gaben wirken durch Verlangen. Wir werden also über das Wort der Weisheit sprechen, was ein Bruchteil von Gottes Wissen über die Zukunft ist, den Er uns unter bestimmten Umständen offenbart, um uns zu helfen oder jemandem durch uns zu helfen.

Kommen wir zu einer weiteren Gabe des Geistes, dem Wort der Weisheit: Eine übernatürliche Offenbarung der Absichten und des Willens Gottes durch den Heiligen Geist. Durch das Wort der Weisheit offenbart der Heilige Geist übernatürlich die Absichten und den Willen Gottes. Es ist nur ein Teil. Es ist ein Wort der Weisheit. Gott sagt uns nie alles, was Er weiß. Das Wort der Weisheit betrifft die Zukunft.

Joseph träumte von Weizengarben, die sich vor ihm beugen und von Sonne, Mond und elf Sternen, was Gottes Plan für seine Zukunft offenbarte. Das war ein Wort der Weisheit durch einen Traum.
Jesus sagte, dass Gott uns durch den Heiligen Geist künftige Dinge zeigen wird. Es ist eines der Dinge, die wir im Johannesevangelium lesen.

Ben Ferrel wollte mich heute telefonisch erreichen. Er rief mich vergeblich an, ich konnte ihn noch nicht zurückrufen. Nachdem Ben und seine Frau Kelly geheiratet hatten, hatte sie eine Fehlgeburt. Sie verlor ihr Kind und sie waren sehr traurig und entmutigt. Ich habe einen Freund namens Ray. Er ist Pastor einer kleinen Gemeinde. Ich erinnere mich nicht, ob wir darüber sprachen, aber Ray gab mir einen Brief und sagte: „Bitte sende ihn an Ben Ferrel.“ Ich schickte den Brief an Ben, worauf er mich anrief, da er den Mann nicht kannte. Ich stimmte einfach zu und schickte ihn ab. Ben fragte: „Bayless, was ist das für ein Mann?“ Ich fragte: „Was meinst du, Ben?“ Er sagte: „Nun, er schreibt, dass meine Frau schwanger wird und innerhalb eines Jahres ein Kind haben wird, einen Jungen. Was ist das für ein Mann?“ Ich sagte: „Das wissen wir in einem Jahr, nicht wahr, Ben?“ Und wissen Sie was? Einen Tag, bevor das Jahr vorbei war, gebar sie ihren Sohn, Parker. Es half und ermutigte ein Ehepaar in einer Zeit der Entmutigung. Wie wertvoll sind diese Gaben? Beurteilen Sie es selbst!

Kommen wir zur Unterscheidung von Geistern. Diese Gabe gibt Einblick in den Raum des Geistes. Sie lässt Sie in einen Bereich blicken, der Ihren fünf Sinnen verschlossen ist. Dort gibt es nur eine Art von Wesen: Geistwesen. Unterscheidung von Geistern gibt Einblick in den geistlichen Bereich.

Es ist nicht die Gabe der Unterscheidung. Die Gabe der Unterscheidung gibt es in der Bibel nicht. Es ist die Unterscheidung der Geister. Ja, Gott gibt Seinen Dienern ein erkennendes Herz, und manche Leute sind für vieles sensibel, aber das ist keine Geistesgabe. Diese Gabe unterscheidet verschiedene Geister. Es ist nicht die Gabe des Fehlerfindens oder des Misstrauens. Für diese Gabe muss man nicht mal errettet sein. Sie funktioniert sogar besser, wenn man nicht gerettet ist. Es ist keine Gabe zur Dämonenjagd, obwohl Dämonen auch zum Anwendungsbereich dieser Gabe gehören. Sie umfasst die Fähigkeit, Engel zu sehen oder zu erkennen, ob etwas mit Gott übereinstimmt.

Mit dieser Gabe hebt Gott den Vorhang des Natürlichen und erlaubt Ihnen, im geistlichen Bereich das zu sehen, was Er möchte. Wie gesagt – es ist, wie der Geist es will – nicht, wie manche Menschen behaupten, ständig Engel zu sehen. Einige Leute sind mir zu unheimlich. Ich kann es nicht anders sagen.

Ich erinnere mich, wie ich als junger Christ bei einem älteren Ehepaar zu Hause war. All dies war noch neu für mich. Wir sprachen über Engel und anderes. Ich teilte ihnen etwas mit, was ich in der Bibel über Engel las. Und sie sagten: „Oh, wir sehen ständig Engel, Bayless.“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Oh ja, ständig!“ Er sagte: „Komm nach draußen und ich zeige dir einen.“ Ich sagte: „Okay.“ Wir gehen in den Garten und er sagt: „Da ist einer!“ Ich sagte: „Ich sehe gar nichts.“ „Oh, er flog gerade über das Dach. Du hast ihn verpasst.“ Das war das letzte Mal, dass ich in ihrem Haus war.

Nein, die Gaben wirken, wie der Geist will. Sie machen einen nicht unheimlich. Und der Zweck dieser Gabe ist, den Ursprung geistlicher Aktivität oder der Motive hinter Menschen zu erkennen.

Als der Apostel Paulus in seinem Geist ergrimmte, war er innerlich verärgert über das Mädchen, das ausrief: „Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen.“ Alles was sie sagte, stimmte, aber die Bibel sagt, sie hatte einen Wahrsagegeist. Ich will nicht, dass ein Dämon Werbung für mich macht, Sie etwa? Es war eine falsche Motivation dahinter und er wandte sich einige Tage zu ihr, da er scheinbar nicht sofort die Einsicht hatte, und sagte zu dem Geist: „Fahre aus von ihr.“ Die Geistesgaben geben uns Einblick in den geistlichen Bereich.

Vor über 20 Jahren war ich in einer Versammlung in Jukaipa, Kalifornien und betete am Ende für Menschen. Ich sah einen jungen Mann an, der ungefähr 15 Jahre alt war und vorne rechts in der mittleren Reihe saß. Wir standen auf, jemand spielte Gitarre und plötzlich sah ich seine Lungen. Ich sah seine rechte Lunge und es sah aus, als hinge ein kleiner schwarzer Affe an seiner Lunge. Er stand dort mit seinen Eltern. Ich sagte: „Du dort, du hast ein Problem mit deiner rechten Lunge, nicht wahr?“ Sein Vater rief: „Er hat Tuberkulose in der Lunge!“ Ich wusste sofort, was zu tun war.
Ich sprach zu dem Geist: „Lass ihn los, in Jesu Namen!“ Ich sah es von ihm abfallen und verschwinden. Ich sagte: „Du wirst gesund.“ Sie waren verwundert, gingen zum Arzt und kamen später zurück. Die Versammlungen gingen weiter, ich war neun Wochen jede Woche da. Später kamen sie wieder und sagten: „Wir waren beim Arzt. Er sagte, die Tuberkulose in seinen Lungen ist weg. Man kann nichts mehr finden.“ Ich hatte den jungen Mann jahrelang nicht gesehen, und vor zwei Jahren war ich bei einem Pastorentreffen in Lake Forrest. Er kam zu mir, er ist jetzt selbst Pastor, und sagte: „Erinnerst du dich an die Versammlung, wo du den Geist sahst, und ich Lungentuberkulose hatte? Ich wollte dich wissen lassen, dass ich kürzlich untersucht wurde und ganz gesund bin. Die Tuberkulose kam nie wieder. Ich bin jetzt im Vollzeit-Dienst und diene Gott.“ Dank sei Gott für die Geistesgaben!

Ich glaube, wenn Gott unsere Augen öffnen würde, würden wir hier heute mehr Engel als Menschen sehen. Jesus sagte, dass uns als Kinder Engel begleiten, Schutzengel. Ich glaube nicht, dass der Engel Sie verlässt, nur weil Sie erwachsen sind. Einige Ihrer Engel mussten Überstunden machen und Verstärkung holen. Manche denken, es war ihre gute Idee, heute zur Kirche zu gehen. Nein, ein großer Engel beugte sich runter und flüsterte in ihr Ohr: „Fahr zur Gemeinde!“ „Schatz, lass uns in die Gemeinde gehen.“ „Gut.“ Und sie kamen.

Ich glaube, vieles geschieht und natürlich müssen wir nicht alles sehen. Wir wandeln im Glauben, nicht im Schauen. Aber es gibt Zeiten, in denen Gott uns die Augen öffnen und uns Dinge zeigen will, die Motivation hinter etwas. Und wie ich sagte, Engel begleiten mich auf meinen Wegen. Engel begleiten auch Sie überall hin. Selbst wenn Sie heute hier sind und Christus nicht annahmen, folgen Ihnen Engel. Sie wurden Ihnen vor Grundlegung der Welt zugewiesen und haben die Aufgabe, Sie zu beeinflussen und lange genug zu schützen, bis Sie errettet wurden. Ich sage Ihnen, sie sind real.

Hätten wir mehr Zeit, könnten wir mehr anschauen. Jesus sagte über den Heiligen Geist: „Es ist besser für euch, dass ich weggehe. Wenn ich nicht weggehe, kommt der Heilige Geist nicht.“ Alles, was in der Bibel so viele Kapitel füllt, ist für uns sehr wichtig. Wer von Ihnen ist bereit, ein paar zusätzliche Gebete zu beten, damit sich die Geistesgaben manifestieren? Wer von Ihnen wäre sogar bereit zu beten: „Herr, es ist mir gleich, ob ich sie kriege oder jemand anders, wenn nur die Gemeinde auferbaut und Menschen gesegnet werden und die Geistesgaben durch deinen Leib wirken.“

Ich glaube, solche Motive gefallen Gott. Ich will einfach Dinge geschehen sehen, solange Jesus Christus die Ehre bekommt und Menschen geholfen wird. Ich glaube, dass jede dieser Gaben für heute ist. Der Heilige Geist hat sich nicht verändert. Und Gott will uns Dinge offenbaren, wenn wir

a) die richtigen Motive haben,

b) wenn wir die Geistesgaben begehren und für sie beten,

c) wenn wir lange genug still sind, dass Gott zu uns reden kann.

Vielleicht haben Sie tief in Ihrem Herzen das Verlangen, Gott große Dinge tun zu sehen, übernatürliche Dinge. Ich habe gute Nachrichten für Sie. Gott gebraucht törichte Dinge, um Weise zu beschämen. Er gebraucht das Verachtete und was die Welt als wertlos ansieht, um die Mächtigen der Welt zu beschämen. Ich bin ein lebendiger Beweis dafür. Die Gaben des Geistes werden nicht durch Sie wirken, weil Sie ein Pastor, Apostel, Prophet oder irgendetwas anderes sind, sondern weil Sie wollen, dass Menschen geholfen wird.

Ich mag, was Kathrin Kuhlman sagte, die vor Jahren eine Dienerin Gottes war, die allerdings schon im Himmel ist. Sie sagte öfters: „Gott sucht keine goldenen Gefäße. Gott sucht keine silbernen Gefäße. Er sucht nur hingegebene Gefäße.“

Genau danach sucht Gott gerade jetzt. Wenn Sie sehen möchten, dass Gott Menschen hilft… Er sucht nach einem brauchbaren Gefäß. Seien Sie ein Kanal, durch den Gott andere segnen kann. Ich glaube, wenn Sie beten und Gott suchen, dann kann Gott Sie gebrauchen, etwas Übernatürliches zu tun, um jemand zu helfen. Beten Sie dafür in Jesu Namen.

Wir haben das Wort Gottes und den Heiligen Geist, uns zu führen. Wenn Sie Führung durch andere brauchen, die über Sie prophezeien „so spricht der Herr: ziehe in die Antarktis“ dann nehmen Sie die Person lieber mit, sonst wissen Sie nicht, wann Sie zurück sollen und was Sie tun sollen, wenn Sie die Person nicht mitnehmen.

Hören Sie: Es gibt seltsame Leute, die andere kontrollieren wollen, indem sie sie durch sogenannte prophetische Worte manipulieren und von sich abhängig machen. Freund, bleiben Sie von solchen Treffen und von solchen Leuten fern! Das ist nicht die neutestamentliche Gabe der Prophetie. Sie spricht Erbauung, Ermahnung und Tröstung in Ihr Leben. Selbst der neutestamentliche Dienst eines Propheten dient nicht der Führung von Gottes Volk. Sie finden kein Beispiel, wo Menschen persönliche Führung gegeben wurde.

Selbst als der Prophet Agabus, der das Amt eines Propheten ausübte, Paulus Gürtel nahm, sich selbst band und sagte: „Der Heilige Geist sagt: Dies wird dem Mann widerfahren, dem dieser Gürtel gehört, wenn er nach Jerusalem geht.“

Es stimmte. Er sagte die Zukunft voraus. Er war im Dienst eines Propheten. Aber beachten Sie, er sagte Paulus nicht, was er tun solle. Er sagte weder „gehe nicht“, noch sagte er „gehe“. Es war keine Führung enthalten. Es war Paulus Sache, das herauszufinden. Und wenn Sie von jemand anders Führung erhalten, sind Sie in Gefahr!

Die Gaben des Geistes – Teil 3 11.11.2007
Pastor Bayless Conley

Die einfache Gabe der Prophetie erbaut, ermahnt und tröstet Menschen. Paulus sagt dies zur ganzen Gemeinde: Strebt danach, dass ihr weissagt. Dass Sie eine Prophetie weitergeben, macht Sie nicht zu einem Propheten. Jemand mit dem Amt eines Propheten hat eine vollzeitige Berufung wie sie ein Pastor oder Evangelist hat. Jemand, der ein Prophet ist, hat in der Regel mehrere Offenbarungsgaben und ist meistens auch ein Lehrer des Wortes Gottes.

Predigt
Ich bin dankbar für den Geschäftssinn, den manche in Gemeinde und Dienst einbringen und für Leute mit gutem Organisationstalent. Aber wissen Sie was? Man kann den Heiligen Geist aus der Gemeinde heraus organisieren. Wir lesen in der Apostelgeschichte, dass Gott mächtige Dinge tut. Wir sehen Wunder und Manifestationen des Geistes und manche sehnen sich nach den Tagen, als diese Dinge geschahen. Aber heute sollte es genauso sein. Er ist derselbe Heilige Geist, derselbe Jesus und Gott helfe uns, dass wir Seinen Geist nicht aus der Kirche raus organisieren. Wir befassen uns mit den Gaben des Heiligen Geistes. Um sie zu studieren, haben wir sie in drei verschiedene Kategorien eingeteilt:

Drei Gaben, die etwas sagen, drei Gaben die etwas offenbaren und drei Gaben, die etwas tun.
Während wir sie studieren, bedenken Sie, dass diese Gaben für heute sind und dass sie durch Verlangen wirken. Wir empfangen sie, weil wir nach ihnen hungern und Gott bitten, uns Gnade zu geben, um den Nöten einer sterbenden Menschheit zu begegnen. Wir wollen daher zusammen die Gaben des Heiligen Geistes studieren. Nehmen Sie Ihre Bibel und seien Sie bereit.

Vorletzte Woche begannen wir über die Gaben des Heiligen Geistes zu sprechen. Heute geht es weiter.
In 1.Korinther, Kapitel 12 heißt es:

1.Korinther 12:7-11
„Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.

Dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben,

einem anderen das Wort der Erkenntnis durch denselben Geist;

einem anderen Glauben durch denselben Geist,

einem anderen Gnadengaben der Heilungen durch den einen Geist,

einem anderen Wunderwirkungen, einem anderen Weissagung,

einem anderen Unterscheidungen der Geister;

einem anderen verschiedene Arten von Sprachen,

einem anderen Auslegung der Sprachen.

Dies alles wirkt ein und derselbe Geist, der jedem austeilt, wie er will.“

Beachten Sie: Nicht wie wir wollen, sondern wie Er will! Ich möchte, dass Sie das beachten. Der Vers, den wir lasen, sagt „die Offenbarung des Geistes…“. Keine dieser Gaben, von denen wir gerade lasen, sind ein Produkt des menschlichen Willens oder Intellekts oder menschlicher Fähigkeit. Sie sind genau das, was gesagt wird: eine Manifestation des Geistes, eine Demonstration oder Tat, vom Heiligen Geist inspiriert und initiiert; ausgeführt von hingegebenen, fehlbaren menschlichen Gefäßen, aber göttlichen Ursprungs. Es ist nichts, was jemand aus dem Ärmel schütteln kann. Es ist gewirkt und getragen vom Heiligen Geist.

Wie gesagt, teilen wir zum besseren Studium die Gaben des Geistes in drei Kategorien ein. Es gibt drei Gaben, die etwas offenbaren, drei Gaben, die etwas sagen und drei Gaben, die etwas tun. In Wirklichkeit wirken die Gaben des Geistes meistens zusammen wie die Finger Ihrer Hand sich zusammen bewegen. Darum schauen wir sie uns zum Zweck des Studiums einzeln an.

Letztes Mal schauten wir uns die drei Gaben, die etwas offenbaren an, die Offenbarungsgaben: Das Wort der Erkenntnis, das Wort der Weisheit und die Geisterunterscheidung. Und heute schauen wir uns mit der Gnade Gottes die nächsten sechs an. Es gibt drei Sprach- oder Wort-Gaben, die etwas sagen und drei Kraftgaben, drei Gaben, die etwas tun.

Ich möchte gleich mit den Sprach-Gaben beginnen, diese sind Prophetie, verschiedene Arten von Zungenreden und deren Auslegung. In dieser Kategorie werde ich nur einen kurzen Überblick geben.

Ich ermutige Sie nochmals: Bestellen Sie die Botschaften über die Gaben des Geistes. Wir haben sechs Wochen lang die Geistesgaben ausführlich studiert. Das ist für jeden von uns wichtig, denn das Kapitel begann in Vers 1 mit den Worten:

1.Korinther 12:1
„Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.“

Es würde dem Herrn gefallen, die Unwissenheit über Geistesgaben in Ihrem Leben zu zerstören. Paulus sagte dies nicht von sich aus. Er sagte es unter der Inspiration des Geistes. Es ist etwas, wovon Gott nicht will, dass wir darüber unwissend sind. Das sagt Er uns klar in Seinem Wort. Ich glaube, es gefällt dem Herrn, wenn wir die Geistesgaben studieren und Erkenntnis und Einsicht über sie gewinnen. Es folgt heute also ein kurzer Überblick. Bestellen Sie diese Lehrreihe. Es gibt noch anderes gutes Material, besonders ein Buch von Howard Carter, das wir vielleicht im Bücherladen haben, der uns die Definition der Geistesgaben vermittelte, die wir heute benutzen.

Fangen wir mit der ersten der Wortgaben an, der Gabe der Prophetie. Prophetie ist eine übernatürliche Äußerung in einer bekannten Sprache. Die hebräische Definition für Prophetie finden wir im gesamten Alten und Neuen Testament: Es bedeutet herausfließen, entspringen, erheben, hervorquellen aus einer Quelle. Das ist die griechische Definition. Die hebräische Definition lautet: Im Namen Gottes sprechen. Herausfallen, herausfließen, hervorquellen, herausheben: Weissagung sprudelt aus Ihrem Geist durch die Inspiration des Heiligen Geistes. Sie fließt heraus, entspringt, erhebt und quillt hervor: Prophetie entspringt Ihrem Geist unter der Inspiration des Heiligen Geistes. Es sind keine Worte, die Sie sich ausgedacht oder einstudiert haben. Die Worte kommen spontan. Wenn eine Person weissagt, gibt er auf übernatürliche Weise durch Gottes Geist eine Botschaft Gottes weiter. Prophetie ist die Größte der drei Wortgaben, da Zungenrede und Auslegung der Zungenrede voneinander abhängig sind, Prophetie aber nicht. In Kapitel 14 heißt es, dass der größer ist, der weissagt als der, der in Zungen spricht, außer er legt es aus.

Kommen wir zum Zweck dieser Geistesgabe der Prophetie. Schauen wir uns Kapitel 14, ab Vers 1 an.

1.Korinther 14:1-3
„Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt! Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse. Wer aber weissagt, redet zu den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.“

Der Zweck der Prophetie ist dreifach. Sie vermittelt Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Die einfache Gabe der Prophetie enthält keinerlei Offenbarung. Sie sagt nicht die Zukunft voraus. Letztes Mal sahen wir, dass das Wort der Weisheit sich mit der Zukunft beschäftigt. Ein Wort der Weisheit kann mittels einer Prophetie kommen, aber dann ist es nicht mehr nur Prophetie, oder? Dann wirken zwei Gaben in Verbindung miteinander. Aber die einfache Gabe der Prophetie dient Menschen zur Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Und er sagt das zur ganzen Gemeinde: „Eifert danach, dass ihr weissagt.“ Denn eine einzelne Prophetie macht Sie noch nicht zu einem Propheten. Jemand, der in dem Amt des Propheten steht, hat eine vollzeitige Berufung zum Dienst wie ein Pastor oder Evangelist, ein Prophet wird sicher mehrere dieser Offenbarungsgaben haben und meistens sind sie auch Lehrer des Wortes Gottes und Prediger.

Denken Sie über diese drei Dinge nach. Erbauen: Der Zweck der Prophetie ist Erbauung. Das bedeutet auferbauen oder zu stärken, nicht tadeln oder niederreißen. Prophetie soll Sie nicht unter eine Wolke der Verdammnis bringen und doch haben das einige getan.

Ich erinnere mich an eine Frau in unserer Gemeinde. Wir lehrten über diese Dinge und sie kam zu mir und sagte: „Pastor ich war 10 Jahre unter einer Wolke der Bedrückung wegen einem Wort, das mir eine Person in einer Versammlung gab.“ Das ist nicht der Zweck! „Ich sah dich in einem schwarzen Loch und Schlangen bissen dich.“ Das ist sehr aufbauend, nicht wahr? Nein, es baut auf und es stärkt. Es tadelt nicht und reißt nicht nieder.

Zweitens: Es ermahnt. Das bedeutet, nahe zu Gott rufen. Das bedeutet das Wort „ermahnen“: nahe rufen. Es ruft uns nahe zu Gott, nahe zur Heiligkeit. Es ruft uns zu tieferer Hingabe an Gott, zu mehr Intimität mit Gott. Es drängt uns, Gott zu nahen und Ihm zu vertrauen. Es erbaut und ermahnt uns. Das ist der Zweck von Prophetie.

Drittens: Es bringt Trost. Es bringt denen göttlichen Trost, die bekümmert, ängstlich oder besorgt sind. Wir leben in einer Welt voller zerbrochener Menschen mit zerbrochenen Träumen. Sie sind zerschlagen. Und wir brauchen übernatürlichen Trost in dieser Welt! Das ist etwas sehr, sehr Notwendiges.

Wie gesagt, dies ist nur ein Überblick. Aber eine Sache muss ich erwähnen: Die Gabe der Prophetie sagt nicht die Zukunft voraus und ist nicht zur Führung. Einige von Ihnen müssen das hören. Schauen Sie mit mir in 1.Korinther 14:4. „Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, „führt“ die Gemeinde.“ Sagt es das? Nein, Vers 4 sagt:

1.Korinther 14:4
„Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.“

Er leitet nicht, sondern er erbaut die Gemeinde.

1.Korinther 14:5
„Ich wünschte, dass ihr alle in Sprachen redetet, noch mehr aber, dass ihr weissagt. Wer weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, dass er es auslege, damit die Versammlung… Führung? Nein! … Erbauung empfange.“

Weissagung ist nicht für Führung. Und trotzdem sind manche Familien im Land umgezogen… manche aufgrund einer Prophetie sogar ins Ausland. Sie haben Geschäfte abgeschlossen und manche haben sogar jemand geheiratet, weil es ihnen durch eine Prophetie gesagt wurde.
Es kam einmal ein Mädchen zu, als ich in der Bibelschule war, die ganz bestürzt war und sagte: „Bayless, da ist ein Junge, der mir prophezeite, dass ich ihn heiraten soll. Was hältst du davon?“ Ich fragte: „Nun, magst du ihn?“ Sie sagte: „Nein, er ist unmöglich!“ Ich sagte: „Du wärst blöd, ihn zu heiraten.“

Die Gaben des Geistes dienen weder der Führung noch der Manipulation. Die Gabe der Prophetie dient der Erbauung, Ermahnung und Tröstung, wie wir in der Bibel sahen. Bevor wir uns die nächsten Gaben der Sprachenrede und der Auslegung ansehen, muss ich sagen, dass sie vielleicht die am meisten missverstandenen Gaben im Neuen Testament sind. Manche scheinen diesen Gaben aufgrund ihres Unwissens über sie den Kampf angesagt zu haben. Aber wissen Sie was? Wir müssen bezüglich der Geistesgaben nicht unwissend sein. Studieren wir sie ein wenig mehr.

Freund, Prophetie dient nicht der Führung. Wir haben das Wort Gottes und den Heiligen Geist zu unserer Führung. Und wenn Sie die Prophetie eines Menschen zur Führung brauchen „so spricht der Herr: Ziehe in die Antarktis“, dann nehmen sie die Person lieber mit, weil Sie sonst nicht wissen, wann sie zurückgehen sollen und was Sie tun sollen, wenn die Person nicht bei Ihnen ist.

Hören Sie: Es gibt seltsame Leute, die andere kontrollieren wollen, indem sie sie durch sogenannte prophetische Worte manipulieren und von sich abhängig machen wollen. Freund, bleiben Sie von solchen Treffen und von solchen Leuten fern. Das ist nicht die neutestamentliche Gabe der Prophetie. Sie spricht Erbauung, Ermahnung und Tröstung in Ihr Leben. Selbst der neutestamentliche Dienst eines Propheten dient nicht der Führung von Gottes Volk. Sie finden kein Beispiel, wo Menschen persönliche Führung gegeben wurde. Selbst als der Prophet Agabus, der das Amt eines Propheten ausübte, Paulus‘ Gürtel nahm, sich selbst band und sagte: „Der Heilige Geist sagt: Dies wird dem Mann widerfahren, dem dieser Gürtel gehört, wenn er nach Jerusalem geht.“

Es stimmte. Er sagte die Zukunft voraus. Er war im Dienst eines Propheten. Aber beachten Sie, er sagte Paulus nicht, was er tun solle. Er sagte weder „gehe nicht“ noch sagte er „gehe“. Es war keine Führung enthalten. Es war Paulus‘ Sache, das herauszufinden. Und wenn Sie von jemand anders Führung erhalten, sind Sie in Gefahr! Der Herr Jesus Christus ist der Kapitän Ihrer Rettung. Sie haben den kostbaren Heiligen Geist und das Wort Gottes. Dank sei Gott für die Gabe der Prophetie, die Erbauung, Ermahnung und Trost zuspricht. Ich weiß, für einige habe ich bereits ganz gegen den Strich gelehrt. Gut!

Weiter geht’s: Verschiedene Arten von Sprachen und Auslegung von Sprachen. Verschiedene Arten von Sprachengaben ist eine übernatürliche Äußerung durch den Heiligen Geist, in Sprachen, die wir weder gelernt haben noch verstehen. Und auch die Zuhörer verstehen sie nicht unbedingt. Die Auslegung der Sprache liefert in einer bekannten Sprache die Bedeutung einer geäußerten Sprachenrede. Sie müssen verstehen: Verschiedene Arten von Sprachen, so nenne ich sie, weil es so in der Bibel steht: „… einem anderen verschiedene Arten von Sprachen.“ Diese Gabe der verschiedenen Sprachen ist nicht dasselbe wie das Sprachengebet, das Sie bei der Geistestaufe empfingen. Es gibt zwei Arten von Sprachengaben. Darum werden sie hier „verschiedene Arten von Sprachen“ genannt. Schauen Sie mit mir 1.Korinther 12:28 an:

1.Korinther 12:28
„Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt: Erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen.“

Wissen Sie, was „Arten“ bedeutet? Es bedeutet verschiedene Arten von Sprachengaben. Noch eine kleine Sache, die vielleicht für einige wichtig ist, da ich weiß, dass einige Leute besonders Probleme mit Geistestaufe und Sprachengebet haben. Sie sagen: „Stellt die Bibel nicht die Frage: Reden alle in Sprachen?“ Ja, hier in Vers 29 steht: „Sind etwa alle Apostel?“ Antwort: Nein. „Sind alle Propheten?“ Nein. „Sind alle Lehrer?“ Nein. „Haben alle Wunderkräfte?“ Offenbar nicht. „Haben alle Gaben der Heilungen?“ Nein. „Reden alle in Sprachen?“ Nein. „Legen alle aus?“ Nein. Die Antwort ist eindeutig „nein“. Aber wenn Sie genau hinsehen, geht es hier um Dienst in der Gemeinde durch die Geistesgabe der Sprachenrede. Jemand redet in einer Sprachenrede und eine Auslegung erfolgt. Nicht jeder wird so gebraucht, genauso wenig wie nicht jeder zu Wunderwirkungen, Gaben der Heilungen oder für Prophetie gebraucht wird. Im richtigen Zusammenhang ist die Antwort also eindeutig nein. Aber daraus zu folgern, „die Geistestaufe ist nicht für jeden verfügbar“, ist, bezogen auf diese Verse nicht richtig.

Aber es gibt verschiedene Arten von Sprachenrede. Jede Sprachenrede ist grundsätzlich ähnlich, der Gebrauch und Zweck aber nicht. Die Sprachengabe, die Sie bei der Erfüllung mit dem Heiligen Geist empfingen, wie wir in der Apostelgeschichte lesen „sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab, auszusprechen“ ist vor allem dazu gedacht, uns im Gebet und Lobpreis Gottes zu helfen. Wenn Sie mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, ist Ihre Sprachengabe dazu da, um zu Gott zu reden. Schauen Sie in 1.Korinther 14:2.

1.Korinther 14:2
„Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen… Steht das auch in Ihrer Bibel? … sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.“

Wenn ich also in einer Sprache rede, so rede ich nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Wer hält es für nützlich, zu Gott zu reden? Ich denke, es lohnt sich. Aber schauen Sie im selben Kapitel in Vers 21. Es heißt:

1.Korinther 14:21
„Es steht im Gesetz geschrieben: Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.“

Wir sehen hier, dass er über verschiedene Sprachen in der Gemeinde spricht. Die Gabe der verschiedenen Arten der Sprachen ist für Menschen bestimmt. Eine spricht zu Gott, die andere spricht zu Menschen. Eine spricht nach oben, eine spricht nach außen. Wenn eine Sprachengabe ausgelegt werden soll, richtet sie sich an Menschen, weil es eine Botschaft von Gott an Sein Volk ist. Es besteht also ein Unterschied zwischen beiden. Und so kann es passieren, dass jemand im Gottesdienst ist, der nicht versteht, dass es sich um eine Geistesgabe handelt; die Person ist im Heiligen Geist getauft, redet in Sprachen und hört, wie eine Sprachenrede im Gottesdienst kommt und denkt sich „das kann ich auch.“ Und so spricht die Person einfach laut in Sprachen, ohne Inspiration. Vielleicht tut sie es sogar in jedem Gottesdienst und bald stört es einige, weil sie es schon auswendig können, verstehen Sie? „Oh ja, es geht wieder los. Jeden Gottesdienst dasselbe.“ Und die Person betet wahrscheinlich nur in ihrer Gebetssprache und sie wurde nie gelehrt, dass beide unterschiedlich sind.

Einige Leute denken dann: „Wir sollten das Thema der Sprachenrede einfach meiden. Es hat nur für Spaltung gesorgt.“ Nein, engstirnige Menschen haben die Kirche gespalten. Intolerante Männer und Frauen haben den Leib Christi verletzt. Leute, die meinen, alles zu wissen, egal auf welcher Seite der Gaben sie stehen, haben die Kirche gespalten und ihr geschadet. Aber die Gaben selbst, hören Sie das… all diese Gaben, inklusive der Sprachenrede und der Auslegung, bringen den Leib Christi zusammen, wenn sie unter der Inspiration des Heiligen Geistes ausgeübt werden. Schauen Sie bitte noch mal 1.Korinther 12:7 an:

1.Korinther 12:7
„Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.“

Sie nützt der Gemeinde. All diese Gaben nützen der Gemeinde. Suchen Sie danach in Ihrer Konkordanz. Eine der stärksten Bedeutungen des Wortes „nützen“ ist „zu sammeln“ und „zusammen zu bringen“. Die Gaben, wenn sie unter der Salbung des Heiligen Geistes ausgeübt werden, bringen den Leib zusammen.

Es sind engstirnige Menschen, die eine unbeugsame Haltung in einer Sache einnehmen, die dem Leib Jesu schaden. Wussten Sie, dass sieben der neun Geistesgaben bereits unter dem Alten Bund wirkten? Nur zwei davon gibt es nur in unserem Zeitalter: Verschiedene Arten von Sprachen und Auslegung der Sprachen. Ich finde es seltsam, dass gerade über diese beiden besonderen Gaben von manchen gesagt wird: „Wir brauchen das nicht.“ Es ist nicht unwichtig. Diese Sache ist Gott sehr wichtig. Es wird Ihnen schwer fallen, viele andere Themen zu finden, über die in der Bibel so viel Information gegeben wird.

Wir könnten noch viel mehr über die Gaben lernen, aber wir verschaffen uns erst mal einen kurzen Überblick. Wenden wir uns nun den Kraftgaben zu. Reden wir über sie.

Erstens: Die Gaben der Heilungen. Definition: Sie dienen der übernatürlichen Heilung von Krankheiten ohne natürliche Hilfsmittel. Ihr Zweck ist, Kranke und Leidende zu befreien und die Werke des Teufels im menschlichen Körper zu zerstören.

Manche sagen: „Die Gaben der Heilungen sind Ärzte und Krankenhäuser.“ Wenn das stimmte, dann sollten sie kostenlos sein. Dank sei Gott, dass wir Ärzte und Mediziner in unserer Gemeinde haben. Meine Frau ist eine Krankenschwester. Halleluja. Dank sei Gott, sie bekämpfen denselben Feind. Sie sehen Krankheit als Feind. Sie ist nicht gut. Sie kämpfen dagegen mit natürlichen Mitteln, wir respektieren und unterstützen sie und glauben an sie. Das ist wunderbar. Aber das ist nicht die Gabe der Heilungen. Diese Gabe, wie alle neun, ist übernatürlichen Ursprungs. Es ist eine Manifestation des Geistes.

Ist Ihnen die Pluralform der Gabe aufgefallen? Es ist die einzige Gabe die im Plural als „Gaben“ bezeichnet wird, … der „Heilungen“, auch Plural. Im Urtext und in der Übersetzung steht beides im Plural. Es deutet mehrere Gaben der Heilungsgabe an. Ein gutes Beispiel sind vielleicht viele Trauben an einer Rebe. Die Gabe der Heilungen ist Plural, weil es eine Vielzahl Krankheiten gibt. Vielleicht gibt es so viele Gaben der Heilungen wie es Arten von Krankheiten gibt: Hautkrankheiten, Nerven- oder Organbeschwerden, Augenkrankheiten, usw. Eine Gabe könnte nie alle Krankheiten abdecken. Und hören Sie: Keine Person, außer Jesus, hatte oder hat alle Gaben der Heilungen. Es wird nie eine Person geben, die alle hat, außer dem Herrn Jesus Christus. Nur Jesus konnte alle heilen. Es heißt „Er heilte alle, die zu Ihm kamen“, weil die Schrift in Johannes 3:34 sagt, dass Jesus den Geist ohne Maß hatte, was bedeutet, dass Er alle Geistesgaben und Gaben der Heilungen besaß.

Gott wird das heute keinem Einzelnen anvertrauen. Vielleicht haben wir als gesamter Leib Christi alle Gaben der Heilungen, aber kein Einzelner wird sie haben. Man findet das nicht in der Bibel. Wir sehen, dass sogar die Bibel bestätigt, dass manche Leute besonderen Erfolg bei bestimmten Krankheiten hatten. Schauen Sie sich Philippus in Samarien an. Viele Gelähmte und Behinderte wurden geheilt, aber da ist kein Wort über Blinde, die sehen, Taube, die hören oder Stumme, die reden. Er hatte scheinbar auf einem Gebiet Erfolg. Und wenn Sie heute Menschen ansehen, die Heilungsgaben im Leib Christi haben oder die Kirchengeschichte studieren, dann sehen Sie, dass Einzelne großen Erfolg in bestimmten Bereichen hatten, bei bestimmten Krankheiten, während sie fast keine Erfolge hatten, andere Krankheiten zu heilen. Das ist eines der Wunder und Schönheiten des Leibes Jesu. Wir sind voneinander abhängig. Das Auge kann nicht zum Ohr sagen: „Ich brauche dich nicht.“ Die Hand kann nicht zum Fuß sagen: „Ich brauche dich nicht.“ Der ganze Leib Christi ist beteiligt.

Hier ist eine Frage: Geschieht jede Heilung durch Heilungsgaben? Nein. Jede Heilung ist ein Geschenk, aber Heilung kommt nicht immer hierdurch.

Ich weiß, dass mir jetzt einige zuschauen, die das Thema interessant finden, aber Sie haben noch keinen Frieden mit Gott gemacht. Ich hatte einen Hunger für das Übernatürliche. Ich wusste, dass es mehr geben muss und ich suchte nach Antworten, aber leider an vielen falschen Orten. Während wir über das Übernatürliche sprachen, habe ich den Eindruck, dass es einige sehr interessiert hat. Sie sehnen sich nach diesen Dingen, haben aber noch keine persönliche Beziehung zu Gott. Und das geschieht nur, wenn wir Seinen Sohn Jesus Christus annehmen, der am Kreuz für unsere Sünden starb und der zu unserer Rechtfertigung von den Toten auferweckt wurde, damit wir mit Gott versöhnt werden. Es ist unmöglich, dass ein sündiger Mensch und ein heiliger Gott zusammen kommen können, außer der Preis für Sünde wurde bezahlt. Jesus tat dies. Öffnen Sie Ihm heute Ihr Herz. Rufen Sie Ihn als Herrn an. Sie werden es nie bereuen.

Die Gaben des Geistes – Teil 4 18.11.2007

Die verschiedenen Arten von Sprachengaben sind für Menschen bestimmt. Eine spricht zu Gott, die andere spricht zu Menschen. Eine spricht nach oben, eine spricht nach außen. Wenn eine Sprachengabe ausgelegt werden soll, richtet sie sich an Menschen, weil es eine Botschaft von Gott an Sein Volk ist. Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir haben über die Gaben des Heiligen Geistes gesprochen. Es ist wundervoll zu wissen, dass Jesus der Herr ist und sich nicht ändert. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Derselbe Heilige Geist, der sich in der Apostelgeschichte bewegte und Menschen beeinflusste und Wunder in der frühen Gemeinde hervorbrachte, ist derselbe Heilige Geist, der auch heute am Wirken ist und Menschen beeinflusst und Manifestationen hervorbringt. Wir fanden heraus, dass die Gaben des Heiligen Geistes nicht wirken, weil wir reif sind oder seit langer Zeit Christen sind. Sie wirken aufgrund von Verlangen. Heute werden wir darüber sprechen, was wir „Gaben der Kraft“ nennen. Wir haben die Gaben für Studienzwecke in verschiedene Kategorien eingeteilt, obgleich sie häufig wie die Finger an Ihrer Hand zusammenwirken und wir werden heute über die Kraftgaben sprechen: die Gaben der Heilungen, die Gabe des Wunderwirkens, die Gabe besonderen Glaubens. Ich glaube, Sie werden dadurch gesegnet werden. Gehen wir also ins Wort und studieren wir die Gaben des Geistes.

Predigt
Vielleicht haben wir als gesamter Leib Christi alle Gaben der Heilungen, aber kein Einzelner wird sie haben. Man findet das nicht in der Bibel. Wir sehen, dass sogar die Bibel bestätigt, dass manche Leute besonderen Erfolg bei bestimmten Krankheiten hatten. Schauen Sie sich Philippus in Samarien an. Viele Gelähmte und Behinderte wurden geheilt, aber da ist kein Wort über Blinde, die sehen, Taube, die hören oder Stumme, die reden. Er hatte scheinbar auf einem Gebiet Erfolg. Und wenn Sie heute Menschen ansehen, die Heilungsgaben im Leib Christi haben oder die Kirchengeschichte studieren, dann sehen Sie, dass Einzelne großen Erfolg in bestimmten Bereichen hatten, bei bestimmten Krankheiten, während sie fast keine Erfolge hatten, andere Krankheiten zu heilen. Das ist eins der Wunder und Schönheiten des Leibes Jesu. Wir sind voneinander abhängig. Das Auge kann nicht zum Ohr sagen: „Ich brauche dich nicht.“ Die Hand kann nicht zum Fuß sagen: „Ich brauche dich nicht.“ Der ganze Leib Christi ist beteiligt.

Hier ist eine Frage: Geschieht jede Heilung durch Heilungsgaben? Nein. Jede Heilung ist ein Geschenk, aber Heilung kommt nicht immer durch diese Manifestation des Geistes. Das Wort Gottes nennt viele Methoden, Heilung zu empfangen. Dies ist nur eine davon. Sie können das Gebet des Glaubens beten und geheilt werden. Sie können aufgrund einer Verheißung, die in Ihrem Herzen lebendig wurde, selber Gott vertrauen. Ich liebe die Geschichte über die Frau mit dem Blutfluss. Die Bibel sagt, sie drängte sich von hinten an Jesus, ergriff den Saum Seines Gewandes und sagte: „Wenn ich nur sein Gewand berühre, werde ich gesund.“ Jesus hielt in der Menge an und die Bibel sagt, die ganze Menschenmenge drängte und berührte Ihn. Aber Er sagte: „Wer hat mich berührt?“ Die Jünger antworteten: „Herr, alle berühren dich.“ Er sagte: „Nein, nein. Das war anders. Jemand hat MICH berührt. Ich spürte Kraft aus mir fließen.“ Die Bibel sagt, Er sah sich um, um zu sehen, wer das getan hatte. Er wusste nicht, wer es war. Er initiierte es nicht. Jesus blickte die Frau an und sagte: „Tochter, dein Glaube hat dich geheilt. Geh hin in Frieden. Sei von deiner Plage geheilt.“ Dein Glaube! Wenn ihr Glaube sie gesund machen konnte, dann ist es möglich, dass Ihr Glaube Sie gesund machen kann. Das ist ein Weg zur Heilung, Ihr Vertrauen in die Bibel, in Gottes Wort zu setzen. Wir können auch die Ältesten der Gemeinde zu uns rufen, wie

Jakobus 5:14-15 sagt:
„Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben.“

Sie können die Ältesten rufen und sich Hände auflegen lassen.

Markus 16:18 sagt:
„Gläubige werden Kranken Hände auflegen und sie werden gesund.“

Wenn Sie ein Gläubiger sind, werden Sie dem Herrn dafür Rechenschaft geben müssen, wenn Sie ein Gläubiger mit Händen sind. Jemand sagt: „Nun, ich glaube das nicht.“ Es ist nicht für Sie. Es ist nur für Gläubige. „Diese Zeichen folgen denen, die glauben.“ Wenn Sie nicht glauben, ist es nicht für Sie.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Heilung kann durch verschiedene Kanäle kommen. Vor Jahren sprach ich zu Geschäftsleuten in Hemet, Kalifornien. Das war, bevor wir die Cottonwood Gemeinde gründeten. Ich war als Gastredner eingeladen und hatte den Nachmittag über gebetet und bevor das Treffen begann und sie verschiedene Dinge vorbereiteten, hatte ich den Eindruck, dass der Heilige Geist mir zeigte, dass da jemand mit Taubheit in einem Ohr sein würde. Sie baten mich, nach vorne zu kommen und sie stellten mich vor. Als ich zu reden anfing, sagte ich: „Ich habe den Eindruck, dass der Heilige Geist mir gesagt hat, dass jemand hier ist, der auf einem Ohr völlig taub ist.“ Ich fragte: „Wer ist das?“ Zwei Männer hoben ihre Hand. Ich fragte: „Sie sind beide völlig taub auf einem Ohr?“ Sie sagten: „Ja, wir können nichts hören.“ Ich sagte: „Setzen Sie sich doch wieder. Hören Sie mit dem gesunden Ohr die Botschaft und dann bete ich für Sie am Ende des Treffens.“ An dem Abend predigte ich über Heilung. Als ich die Botschaft über Heilung gepredigt hatte, sagte ich: „Okay, ich will jetzt für die beiden Männer, die auf einem Ohr taub sind, beten.“ Einer der Männer sagte: „Sie müssen nicht für mich beten. Ich hörte, was Sie sagten und ich entschied mich einfach: Das ist für mich! Und mein Ohr öffnete sich mitten in Ihrer Botschaft!“ Wir ließen ihn das gesunde Ohr zuhalten und er konnte auf dem tauben Ohr hören.

Nun, das war sein Glaube. Als er das Wort Gottes hörte, wurde Glaube lebendig. Es war wie bei dem verkrüppelten Mann, der nie gelaufen war. Die Bibel sagt, er hörte Paulus reden. Als Paulus erkannte, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden, sagte er mit lauter Stimme: „Stell dich auf deine Füße!“ Und er sprang auf und lief umher. Woher kriegte er den Glauben, geheilt zu werden? Sie lesen es in den Versen davor. Paulus predigte das Evangelium, die gute Nachricht von Jesus Christus: Jesus rettet, Jesus heilt, Er tauft im Heiligen Geist und Er kommt wieder.

Ich fragte den anderen Mann: „Was ist mit Ihnen?“ Er sagte: „Nein, ich bin noch taub auf dem Ohr.“ Ich sagte: „Kommen Sie.“ Ich legte ihm die Hände auf und Gott öffnete sogleich sein Ohr. Er konnte hören. Einer geheilt durch seinen Glauben, der andere geheilt durch eine Gabe. Heilung kann auf verschiedenen Wegen kommen. Und das ist nur einer davon. Erinnern Sie sich, diese Gaben gelangen durch Verlangen zur Manifestation. Wir sprachen letzte Woche darüber. Auch wenn Gott nicht alle auf diese Weise gebraucht, können wir alle gemäß Markus 16 Kranken Hände auflegen. Wir tun es einfach in Gehorsam und Glauben. Ich glaube, wenn wir nur eifrig Heilung auf dieser Ebene weitergeben, wie uns von Jesus befohlen wurde, werden wir diese Gabe stärker erleben.

Kommen wir als nächstes zur Gabe des Wunderwirkens. Definition: Ein übernatürlicher Eingriff in den Ablauf der Natur durch die Kraft des Heiligen Geistes, wodurch die Gesetze der Natur aufgehoben oder verändert werden. Durch Wirken von Wundern explodiert das Übernatürliche im Natürlichen. Es lässt sich übersetzen als Explosionen des Allmächtigen. Beispiele in der Bibel: Schauen Sie Mose in Ägypten an. Wenn Ihr Stab zur Schlange wird, ist es das Wirken von Wundern. Wenn Sie Ihren Stab ausstrecken und das Meer teilt sich, ist es das Wirken von Wundern. Als Elisa den Axtkopf durch ein Holzstück zum schwimmen brachte, war es das Wirken eines Wunders. Es ist ein Eingriff in den gewöhnlichen Lauf der Natur. Bei Simson, der die Stadttore wegtrug, 1000 Männer mit einem Eselsknochen tötete, war es das Wirken von Wundern. Und ich stelle mir Simson nicht wie einen riesigen Bodybuilder vor. Ich glaube, er sah recht normal aus, ähnlich wie ich. Die Bibel sagt, dass der Geist Gottes auf Simson kam. Und die Wundertaten kamen dadurch zustande. Es waren echte Wunder. Jesus nahm Brote und Fische und nährte 5000 mit den paar Broten und Fischen. Er verwandelte Wasser zu Wein. Das sind Wunder.

Ich erinnere mich, wie ich vor Jahren ein Video ansah. Es hieß: „Es lebe Christus, der König.“ Es war wohl eine Gruppe von Leuten aus San Antonio, Texas. Ich weiß nicht mehr genau. Aber es war Texas. Sie gingen über die Grenze in ein Gebiet, wo die Leute auf Müllhalden leben. Sie dienten dort den Leuten und nahmen ein wenig Nahrung mit, um sie auszuteilen. Sie stellten einen Tisch auf. Und da war jemand mit einer alten Kamera. Es war erstaunlich, die Berichte anzuhören und zu sehen, was geschah. Sie machten 25 Burritos und jemand hatte einen Schinken geschenkt. Auf dem Tisch waren ihre 25 Burritos und der Schinken und die Nachricht von dem Essen verbreitete sich. Es war alles, was sie hatten und mehr als 200 Leute kamen. Sie wussten nicht, was sie tun sollten. Sie hatten nur 25 Burritos, einen Schinken und über 200 Leute in der Schlange. So beteten sie einfach: „Gott, strecke und multipliziere es. Tue etwas.“ Jeder in der Schlange kam dran. Jede Person hatte ein Burrito, jede Person hatte Schinken und es waren Burritos übrig und es war Schinken übrig. Wenn Gott Brote und Fische multiplizieren kann, dann kann Er auch Burritos und Schinken multiplizieren. Ich weiß, einige Gesundheitsbewusste sagen vielleicht: „Gott würde keine Schinken multiplizieren.“ Der Teufel auch nicht, denn das Ergebnis war, dass viele Leute ihre Herzen Christus gaben und die Gläubigen ermutigt wurden.

Heute sind einige Leute hier, die über Kopfhörer auf Spanisch mithören. Und der Vater des Übersetzers erzählte mir einmal davon, wie eine Gruppe von Leuten nach Mexiko gingen, um dort zu predigen und wie sie auf den Marktplatz einer Stadt gingen. Dort gab es einen Strommast. Und sie schlossen für ihre Musikanlage ihre Geräte an den Strommast an, um übers Mikrofon zu predigen. Und mittendrin, während sie bereits dienten, kam ein Beamter, ein Polizist der Stadt und sagte: „Nein, das dürft ihr nicht tun. Ihr braucht hierfür eine Genehmigung.“ Und er ging hin, um ihren Stecker rauszuziehen und er sah, dass es gar keine Verbindung zu dem Strommast gab. Es führte gar keine Elektrizität zu dem Mast und sie hatten trotzdem Strom. Der Polizist ging einfach weiter und sagte: „Da mische ich mich nicht ein.“ Das Wirken von Wundern. Hören Sie: Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Was Er gestern tat, kann Er auch heute tun. Kommen wir zur letzten Gabe: Der Gabe des Glaubens oder, wie eine Übersetzung sie nennt, die Gabe besonderen Glaubens. Sie wird vom Heiligen Geist dem Gläubigen gegeben, damit er Wunder empfangen kann. Das ist ein wichtiges Wort: „empfangen“. Beim Wunderwirken wird mit der Gabe ein Wunder gewirkt. Da ist eine Handlung. Mit der Gabe des Glaubens wird ein Wunder empfangen. Eine handelt, während die andere empfängt und erwartet. Durch diese Gabe kommt das Geäußerte oder Verlangte in Existenz. Und es ist ein Prozess, der oftmals nicht beobachtbar ist. Durch diese Gabe tut Gott etwas für Sie. Er lässt ein Ereignis geschehen. Er gibt Ihnen Glauben, es zu glauben anstatt etwas Übernatürliches durch Sie zu wirken.

Und wissen Sie, jeder Gläubige hat Glauben. Aber das ist nicht dasselbe. Es gibt etwas, was wir rettenden Glauben nennen.

Epheser 2:8 sagt:
„Aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, nicht aus euch selbst. Es ist Gottes Gabe.“

Das ist ein Glaube, der durch Hören kommt und er kann reifen und sich durch Gebrauch entwickeln. „Glaube entsteht durch das Hören des Wortes Gottes.“ Wenn wir unseren Glauben einsetzen, wächst er, wie Paulus den Thessalonichern schrieb: „Euer Glaube wächst außerordentlich.“ Der Glaube, der durch Hören entsteht, durch Hören von Gottes Wort, durch Hören des Evangeliums, der durch Hören der Verheißungen Gottes kommt, kann entwickelt werden. Und unser Glaube sollte sich allezeit entwickeln und wachsen. Aber das ist nicht dasselbe. Diese Gabe des Glaubens, diese Gabe besonderen Glaubens kommt nicht durch Hören. Diese Gabe wird übernatürlich gegeben, wie der Geist es will. Und da ist ein Unterschied zwischen beiden.

Gewöhnlicher Glaube bewahrt und schützt Sie unter normalen Umständen und Bedingungen. Gelangen Sie jedoch in außergewöhnliche Umstände, brauchen Sie einen außergewöhnlichen Glauben. Wenn Sie zum Beispiel 10 Millionen Dollar bis morgen früh 9 Uhr brauchen und Sie haben gerade 27 Dollar – außer Sie haben bereits einen sehr hoch entwickelten Glauben – brauchen Sie hierfür etwas Außergewöhnliches. Sie brauchen etwas darüber hinaus.

Zum Beispiel angle ich schon mein Leben lang. Ich habe kleine Angeln für Forellen und Angeln fürs Fliegenfischen. Ich nehme meine kleinen Angeln fürs Fliegenfischen und wir fangen damit Forellen, die 15 Zentimeter bis manchmal 35 Zentimeter lang sind. Ist hier ein Fliegenfischer? Sie wissen, wovon ich rede. Einer ist da. Ein weiteres Beispiel. Am Ende der Schnur, die wir an die Fliegenangel legen, ist etwas, was wir Netz nennen. Das ist aus Leder gemacht und hängt am Ende herunter. Sie werden für das Fischen verschiedenster Fische bis 5 Kilo Gewicht verwendet. Es ist ein feines Netzgewebe. Daran bindet man eine kleine Fliege, man wirft es in den Strom und die Forelle denkt, es ist eine Fliege und sie schluckt es. Das funktioniert gut für Fische von 30-40 Zentimeter Länge. Aber wissen Sie was? Sie können nicht dieselbe Angel mit einem Haken für 2 kg Fische nehmen und damit einen 50 kg Fisch fangen. Es wird ihn nicht halten. Es funktioniert nicht, wenn Sie Ihren Glauben nicht entwickelt haben. Sie müssen Ihren Glauben entwickeln. Vertrauen Sie Gott erst einmal für die Rente und die Bezahlung der Stromrechnung oder einen besseren Job mit mehr Gehalt, anstatt zu sagen: „Pastor, ich vertraue Gott für 20 Millionen Dollar für die Kirche.“ Ich liebe Ihre Einstellung. Aber gehen Sie erst einmal mit Ihrer Fliegenfischangel raus und fangen Sie uns einige Forellen. Lassen Sie es sich entwickeln. Sie können eine zunehmend dickere Schnur verwenden. Dann holen Sie sich eine Tiefseeangel mit großer Kurbel. Aber Sie müssen beginnen, wo Sie sind. Denn wenn Sie bis Morgen etwas sehr Außergewöhnliches benötigen, dann besteht die Chance, dass der Glaube, der durch Hören kommt, es nicht erlangen kann. Ich meine nicht, dass Sie nicht durch Ihren Glauben geheilt werden oder vom Heiligen Geist erfüllt oder Gebetsantwort erhalten können. Das können wir gewiss. Ich rede nur von dem Außergewöhnlichen, das über der Norm liegt. Wenn das geschieht, ist da eine innere, unleugbare Ruhe, eine Gewissheit. Sie wissen einfach, was Gott tun wird, wenn diese Gabe Sie erfasst. Daniel wurde in die Löwengrube geworfen. Warum wurde er nicht gefressen? Es ist etwas über dem normalen Glauben. Hier wirkte die Gabe des Glaubens. Als Mann denke ich mir: „Weißt Du, Gott, ich hätte es cooler gefunden, wenn Simson, der Wunder wirkte, in die Löwengrube geworfen worden wäre. Das wäre cooler als mit Daniel gewesen, der einfach ein Wunder empfing. Ich hätte gerne Simson gesehen, wie er „Löwenburger“ produziert hätte. Wir hätten das Material für einen Männerfilm gehabt. Wissen Sie, dass es nur wenige Dinge in der Bibel gibt, von denen Gott sagt, dass Er uns nicht ohne Kenntnis lassen will? Eins davon sind die Gaben des Geistes. Der Apostel Paulus sagte unter Inspiration des Heiligen Geistes: „Brüder, ich will nicht, dass ihr über Geistesgaben unwissend seid.“ Ich erwähne dies, weil ich mir vorstellen kann, dass einige Leute denken: „Das ist ja nur eine sekundäre Botschaft.“ Sicher, Jesus Christus ist unsere zentrale Botschaft, um einer sterbenden Welt einen lebendigen Jesus zu bringen, unsere Mission, aber die Gaben des Geistes haben damit zu tun. Wir sehen die Jünger in der Apostelgeschichte nie ohne Kraft predigen. Wir sehen Jesus Seine Botschaft nie ohne die Kraft des Heiligen Geistes predigen. Die Frage ist: Haben wir heute ein kraftloses Evangelium? Freund, wir brauchen die Gaben des Geistes und die Verkündigung des Evangeliums. Das ist der einzige Weg, diese verlorene und sterbende Welt für Christus zu erreichen. Das Studium der Gaben ist so wichtig.

Als ich noch Assistenzpastor war, erhielt ich mal einen Anruf von einem Ehepaar aus der Gemeinde. Sie hatten gerade herausgefunden, dass einer ihrer Söhne einen Unfall und ein sehr schweres Kopftrauma hatte. Sie riefen mich an und sagten: „Wir sind auf dem Weg zum medizinischen Zentrum in Redlands, Kalifornien. Kannst du kommen und uns dort treffen, Pastor Bayless?“ Ich sagte: „Ich komme sofort.“ So fuhr ich hin und ging mit ihnen hinein und ihr Sohn war am Beatmungsgerät. Seine Lungen hatten aufgehört zu arbeiten. Er atmete nicht mehr selbst. Sein Gehirn in seinem Kopf war geschwollen. Wir gingen rein und sahen ihn an und der Arzt sagte: „Kann ich mit Ihnen reden?“ Er nahm den Vater beiseite und lud mich auch dazu ein. Wir gingen ins Nebenzimmer und der Arzt setzte sich hin und sagte: „Hören Sie, wir haben damit ständig zu tun. Ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein. Ihr Sohn hat keine große Chance, zu überleben. Das Trauma in seinem Kopf ist so schlimm, dass er fast gar keine, fast null Chance hat, zu überleben. Und wenn er überlebt, wird er den Rest seines Lebens behindert sein. Sie müssen das einfach verstehen. Wegen der Natur dieses Traumas, was wir häufig erleben und was ihr Sohn hat, müssen Sie von Anfang an wissen, woran Sie sind.“ Ich saß da und hörte dem Doktor zu, aber etwas war in mir geschehen, als ich dort ankam. Ich kam etwa zur selben Zeit an wie sie. Wir gingen rein und sahen ihn an und wir standen auf dem Gang und begannen zu beten. Wir vertrauten einfach Gott und beteten für ihren Sohn. Und ich tat genau wie sie mein Bestes, Gott zu erreichen. Und dann mit einem Mal… ich erwartete nicht, dass es geschah. Ich tat mein Bestes, Gott in dieser schrecklichen Situation zu vertrauen, als mich plötzlich ein Glaube ergriff, der über mich hinausging. Es kam über mich und aller Zweifel verschwand. Und dann kam der Doktor und rief uns in das Zimmer. Und ich saß dort und hörte dem Doktor zu und dann tat ich etwas, was ich normalerweise nie tun würde. Der Arzt hatte ihnen alles erzählt und ging hinaus und die Mutter weinte und er war gebrochen. Ich rief den Ehemann und die Frau beiseite und sagte: „Hört mal, der Doktor tut nur seinen Job. Aber seht mich an. Schaut mich an. Es ist egal, ob sie den Kopf eures Sohnes abschneiden, es wird ihm gut gehen.“ Das ist, was ich ihnen sagte. Oh ja! Und es schien mir nicht seltsam, dass ich ihnen so etwas sagte. Ich würde so etwas sonst nie zu jemand sagen. Es war wörtlich, was ich sagte. Hier sind sie, … ihr Sohn ist am Beatmungsgerät im anderen Raum, sie erhielten gerade schreckliche Nachrichten vom Doktor und ich sagte: „Hört, selbst wenn sie seinen Kopf abschneiden würden, er wird OK sein.“ Es ging über mich hinaus. Aber ich wusste, dass es stimmte. Und wissen Sie was? Seine Lungen arbeiteten wieder, sein Gehirn schrumpfte auf Normalgröße und er wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Es war eine Gabe besonderen Glaubens. Nun gut, ich kenne niemand, der vollkommen ist. Aber wissen Sie was? Das Potenzial ist für mich da, auch wenn ich es nicht immer ausschöpfte. Es gibt Zeiten, wo ich den Herrn enttäuscht habe, wo ich blöde Dinge tat, obwohl ich es besser wusste, wo ich dem Verlangen meines Fleisches nachgab, wo ich ärgerlich wurde oder andere Dinge geschahen, wo ich dachte, „das hätte nicht passieren müssen! Das Potenzial war da: Christi vollendetes Werk. Ich hätte in Heiligkeit leben können, aber ich tat es nicht.“ Kennt das irgendwer? Dank sei Gott für

1.Johannes 1:9
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht, dass Er uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

Also, dieser Teil des Verses ist wahr. Der zweite Teil des Verses ist auch wahr „durch seine Striemen wurden wir geheilt.“ Das ist das vollendete Werk Christi: Durch Seine Striemen wurden wir geheilt. Darum ist das Potenzial für uns da, Gesundheit zu empfangen. Nochmals, ich kenne niemand, der das zu 100 % immer erlebte, aber das Potenzial ist da. Den einzigen Weg, den ich kenne, dahin zu gelangen, ist die Dinge zu lehren, die ich gerade lehre und Leute zu ermutigen, tiefer in Gottes Wort zu gehen und Gottes Angesicht mehr zu suchen, weil das Potenzial da ist! Ich will kurz ein Wort von Smith Wigglesworth zitieren. Er wurde von Gott gebraucht, mehrere Tote aufzuerwecken. Und er sagte folgendes, als er die erste Frau von den Toten auferweckte, … und es braucht das Wirken von Wundern und die Gabe besonderen Glaubens, den Geist einer Person in den Körper zurückzurufen, nachdem er gegangen ist. Er sagte: „Ich betete und kam schnell an das Ende meines Glaubens. Und als das geschah, wurde ich mir eines Glaubens bewusst, der mich ergriff, den ich nicht leugnen konnte. Während ich in meinem Glauben betete, schien Gott zu sagen: „Nein, nein.“ Aber als dieser andere Glaube über mich kam, blickte ich direkt in den Himmel und sagte: „Ja, ja!“ Die Gabe des Glaubens!

Ich glaube, wenn wir Schritte tun und den Glauben nutzen, den wir haben und an sein Ende kommen, kann die Gabe des Glaubens übernehmen. Wenn wir nutzen, was wir haben und wirklich Geistesgaben wollen, wird Gott nicht lange warten, uns zu begegnen. Gott fordert uns nicht auf, Geistesgaben zu erstreben, wenn wir sie nicht haben können. Gott wird nicht die Karotte vor Ihr Gesicht hängen und sagen: „Ich wollte nur sehen, ob du sie haben willst oder nicht.“ Gott wird uns begegnen und noch mehr, wenn wir unsere Herzen verbünden und gemeinsam um Gottes Handeln bitten.

Wissen Sie was? Die Welt braucht es. Da draußen gibt es falsches Übernatürliches und Leute rennen hin und gehen zu ihrem Wahrsager. Sie rufen Wahrsager und andere okkulte Dinge an, weil sie nicht das echte Übernatürliche erlebt haben. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

Schlussworte Bayless Conley

Ich bete, dass die Welt nicht zu falscher Übernatürlichkeit rennen muss, um den inneren Hunger zu stillen, weil sie es nicht in der Kirche finden. Mein Gebet ist, dass die Kirche des Herrn Jesus Christus, dass Ihre Kirche, dass unsere Kirche in der Kraft des Heiligen Geistes aufsteht und dass wir die Dinge geschehen sehen wie in der Apostelgeschichte. Ich bete, dass wir Geistesgaben erstreben und Jesus durch diese Gaben verherrlicht sehen. Warum beten Sie nicht mit mir? Vater, in Jesu Namen stimme ich mit meinem Freund überein, dass Du uns begegnest und dass die übernatürliche Kraft Deines Heiligen Geistes durch unser Leben in unseren Kirchen demonstriert wird. Gebrauche uns als Gefäße, um die verlorene, sterbende Menschheit zu erreichen. In Jesu Namen und zur Ehre Jesu Christi. Ich hoffe, Ihr Herz hat mit mir übereingestimmt. Freund, ich weiß, Gott will uns gebrauchen, weil Er Menschen liebt und weil Er sie erreichen will. Bis zum nächsten Mal bete ich, dass Gottes Bestes in Ihrem Leben sei. Gott segne Sie!

Manchmal können Sie das Gefühl haben, alleine, überfordert und verwirrt zu sein. Aber Jesus sagte, dass Er uns nie alleine lassen wird. Um dieses Versprechen zu erfüllen, hat Er Seinen Heiligen Geist gesandt, um für immer bei Ihnen und in Ihnen zu sein. Bayless Conley will, dass Sie diese Verheißung und Gabe heute verstehen. „Wie konnte das je geschehen? Ich bin so verschuldet und stehe vor einem Berg. Ich bin in meinen Umständen gefangen. Wir komme ich je da raus? Wie können sich Dinge je ändern? Ich habe eine Antwort für Sie: Der Heilige Geist.“ Bayless Conley hat diese Leben verändernde 6-teilige Lehrreihe über den Heiligen Geist mit Ihnen im Sinn vorbereitet. Während Sie diese Botschaften hören, wird Ihr Leben bereichert und verändert. Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist. Sein Dienst an uns und durch uns. „Ich glaube, wenn Gott Sie segnen will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben. Wenn der Teufel Ihnen schaden will, dann sendet Er eine Person in Ihr Leben und der Heilige Geist zeigt Ihnen, welches was ist.“ Sie werden vier Dinge entdecken, die der Heilige Geist tun kann.

Jule 30. September 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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