Der kommende Abfall (und wie wir nicht Teil davon sind)

 

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Der kommende Abfall (und wie wir nicht Teil davon sind) 01.04.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo, Freund. Willkommen zur heutigen Sendung. Sie werden nicht verpassen wollen, was wir Ihnen in dieser besonderen Botschaft mitteilen wollen. Es fand die Aufmerksamkeit unserer Gemeinde. Einige Leute fingen an, ihr Leben zu überprüfen, ausgelöst durch ein paar der Dinge, die wir uns anschauten und hoffentlich werden Sie das auch tun.

Jesu Jünger kamen eines Tages zu Ihm und sagten: Herr, was sind die Zeichen Deiner Wiederkunft und was die Zeichen der Endzeit? Jesus redete viel über Erdbeben, Hungersnöte und anderes, aber ein Zeichen, über das Er sprach, wird nur sehr selten erwähnt und damit beschäftigen wir uns heute.

Ich werde es Ihnen nicht sagen; ich werde Sie zappeln lassen, damit Sie die Sendung anschauen. Nein, Jesus sagte, dass es vor dem Ende, vor Seiner Wiederkunft einen großen Abfall geben wird. Bleiben Sie dran und finden Sie heraus, um was es geht.

Schlagen Sie mit mir 2.Thessalonicher auf. 2.Thessalonicher, Kapitel 2. Wir beginnen mit Vers 1.

2.Thessalonicher 2:1-3
„Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern und auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. Dass niemand euch auf irgend eine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens.“

Und er fährt fort und erwähnt weitere Einzelheiten über den Mensch der Gesetzlosigkeit, den Sohn des Verderbens, womit wir uns heute nicht beschäftigen, sondern ich spreche mit Ihnen über das, was direkt davor steht.

Ganz sicher wird Jesus wiederkommen und wir werden mit Ihm vereint werden, aber Paulus sagt mit Nachdruck: „Dieser Tag kommt nicht, es sei denn, der Abfall kommt zuerst.“

Ich möchte über den Abfall sprechen und was das bedeutet. Vor der Wiederkunft Christi, bevor die Kirche mit Ihm vereint wird, wird es einen Abfall geben.

Es gibt, so glaube ich, vier allgemeine Gründe, warum Menschen von Jesus abfallen. Vier Dinge, die bewirken, dass Menschen in Zukunft abfallen werden und Gründe, warum sie es gegenwärtig schon tun. Der erste Grund – schlagen Sie mit mir 1.Timotheus, Kapitel 4, auf. 1.Timotheus 4. Falls Sie sich Notizen machen wollen, können Sie es aufschreiben. Falsche Lehre, der erste Grund.

1.Timotheus 4:1
„Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten.“

Dies ist nicht irgendeine allgemeine, schwer zu verstehende Sache, die der Heilige Geist einfach mal erwähnen möchte. Es heißt: „Der Geist sagt ausdrücklich, sehr spezifisch und nachdrücklich, dass in der letzten Zeit einige vom Glauben abfallen.“

Sie können nicht von irgendwo weggehen, wo Sie nie waren. Sie können dieses Gebäude nicht verlassen, wenn Sie nicht vorher drin waren.

Einige werden vom Glauben abfallen und dann sagt er: „Weil sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten“ – wörtlich Lehren, die Dämonen lehren. Sie werden von Menschen gelehrt, sind aber dämonisch inspirierte Lehren.

Der Grund, warum ich Ihnen das heute mitteile, ist, damit Sie nicht einer von denen sind, die abfallen. Denn Gefahr erkannt ist Gefahr gebannt.

Schauen Sie mit mir in

2.Timotheus 4:1-4
„Ich bezeuge eindringlich vor Gott und Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird und bei seiner Erscheinung und bei seinem Reich: Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit, überführe und weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich Selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt. Und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.“

Er sagt: „Der Tag wird kommen, wo sie keine gesunde Lehre mehr hören wollen. Sie wollen die ungeschminkte Wahrheit nicht hören, aber aufgrund ihres eigenen Verlangens, weil es ihnen in den Ohren kitzelt, häufen sie sich Lehrer auf, die ihnen sagen, was sie hören wollen.“

Es ist interessant, es heißt, weil sie ihre Ohren von der Wahrheit abwenden – dies meint die Zuhörer – sie wenden sich Fabeln zu und „Fabeln“ bedeuten völliger Unsinn. Sie sagen: „Mann, ich will das nicht hören. Da muss ich mich ja verändern. Das ist eine harte Rede. Ich will etwas, wodurch ich mich wohlfühle!“ Und so wenden sie ihre Ohren von der Wahrheit ab. Und wenn sie das tun, passiert etwas mit ihnen. Dann werden sie zu Fabeln hingewendet. Ein böser Geist macht das. Dann glauben sie den völligen Unsinn. Zum Beispiel: „Gib mir ein leichtes Evangelium. Ein Evangelium ohne Opfer und ohne Verantwortung. Ich will nichts von Kreuz und von Hingabe hören; ich will nichts davon hören, mein Leben zu verlieren. Sagt mir, wie ich alles bekommen kann, was ich will.“

Schauen Sie, was Jesus zu der Person sagt, die sich vom Herzen des Evangeliums abwendet: „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und wegen meinem Reich, der wird es finden. Und wer sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner würdig.“

Wegen einiger dieser harten Worte sagen Leute: „Mann, ich will das nicht. Es soll um mich gehen. Ich will nicht an die Erntefelder denken müssen und ich will nicht an Opfergaben denken, ich will nicht an die Ewigkeit denken und ich will meinen Lebensstil nicht verändern, und Ich will dieser Person nicht vergeben und meine Einstellung nicht ändern müssen. Ich will so bleiben, wie ich bin. Ich will unterschreiben und in den Himmel kommen… aber gebt mir ein leichtes Evangelium!“

Und wissen Sie was? Sie wenden ihre Ohren von der Wahrheit ab und werden dadurch danach den Fabeln zugewandt. Und wenn es so weitergeht, fallen sie vielleicht ganz ab.

Der zweite Grund, warum Menschen abfallen, ist, weil sie ihrem Gewissen nicht gehorchen. Schlagen Sie mit mir 1.Timotheus, Kapitel 1, auf.

1.Timotheus 1:1920
„Indem du den Glauben bewahrst und ein gutes Gewissen, das einige von sich gestoßen und so im Hinblick auf den Glauben Schiffbruch erlitten haben, unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie zurechtgewiesen werden, nicht zu lästern.“

Hören Sie sich das in einer modernen Übersetzung an:

„Halte fest an deinem Glauben an Christus und halte dein Gewissen immer rein. Denn einige Leute haben mit Absicht ihr Gewissen verletzt, deswegen erlitt ihr Glaube Schiffbruch. Hymenäus und Alexander sind zwei Beispiele dafür.“ Sie haben ihr Gewissen mit Absicht verletzt, was letztlich zum Schiffbruch ihres Glaubens führte.

Kommen wir zurück zu Kapitel 4 im ersten Timotheusbrief. Vers 1 spricht wieder über die, die vom Glauben abfallen, weil sie auf falsche Lehre achten. Er spricht weiter über sie in Vers 2, wo es heißt:

1.Timotheus 4:2
„… durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.“

Es ist die Rede von ihrem Gewissen, das gebrandmarkt ist. Das bedeutet, dass es nichts mehr fühlt und über Sünde keine Reue mehr empfindet. Das ist ein gebrandmarktes Gewissen.

Ich hatte mal einen Freund, mit dem ich Drogen nahm und Dinge unternahm, bevor ich Christ wurde. Ich wurde radikal errettet, erzählte ihm von Jesus und er schaute mich merkwürdig an und fragte mich: „Welche Art von Christ bist du, Bayless?“ Ich sagte: ‚“Es gibt keine verschiedenen Arten von Christen.“ Er sagte: „Aber ja. Geh zu deiner Gemeinde und finde heraus, welche Art von Christ du bist.“ Ich glaubte ihm nicht, ging zu meiner Gemeinde und fragte: „Gibt es verschiedene Arten von Christen?“ Sie sagten: „O ja!“ Ich fragte: „Welche Art von Christen sind wir?“ Sie sagten: „Du bist ein Pfingstler des Vollen Evangeliums.“ Ich wusste nicht, was das bedeutet, ich musste die Worte einstudieren. Ich ging zurück und erzählte ihm: „Scheinbar bin ich ein Christ der Pfingstgemeinde des Vollen Evangeliums.“ Er sah mich an und sagte: „Ich war mal dasselbe.“ Ich war geschockt, herauszufinden, dass er in einer Gemeinde aufwuchs, in Zungen sprach, sie an Heilung und andere Dinge glaubten und er war nicht nur zurückgefallen. Er war an den Punkt gekommen, dass er sagte: ‚Ich glaube es nicht. Ich lehne alles ab.“

Freund, das kann passieren und wir müssen unser Herz schützen, damit uns das nicht passiert.

Eines der nächsten Dinge, die wir uns anschauen, ist sehr, sehr wichtig. Das dritte, was Menschen zum Abfall führen kann, ist Verfolgung. Und ich zitiere… nochmals die Worte von Jesus in Matthäus 24. Bitte hören Sie genau zu, denn ich zitiere die Verse 9 und 10 aus einer anderen Übersetzung. Er sagt:

Matthäus 24:9+10 „Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten, und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen. Und zu dieser Zeit werden viele abfallen.“

Eine andere Übersetzung sagt: „Zu der Zeit werden viele ihren Glauben aufgeben.“ Wegen Verfolgung, weil sie um des Namens Christi gehasst werden.

Manchmal denkt man: „Was haben die gegen mich? Ich habe ihnen nichts getan!“ Allein die Tatsache, dass Sie mit Christus identifiziert sind, reicht aus, weil Menschen, die die Finsternis lieben, das Licht hassen. Schauen Sie mit mir in Matthäus, Kapitel 10, am Anfang von Vers 34,… wo einige interessante Worte aus dem Munde des Friedefürsten kommen:

Matthäus 10:34-39 „Meint nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht würdig und wer Sohn und Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer sein Leben findet, der wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“

Manchmal sind die Leute aus der eigenen Familie geschockt… Sie kommen als Christ nach Hause und meinen, dass sie sagen: „O, wunderbar! Du bist gerettet!“ Aber manchmal gibt es eine zornige Reaktion zu Hause und wir müssen uns entscheiden, ob wir Christus um jeden Preis nachfolgen.

Schauen Sie in Matthäus 24. Hier fragen die Jünger Jesus: „Was sind die Zeichen deiner Wiederkunft?“ Er sprach in den Versen 10 und 11 davon, dass viele abfallen und falsche Propheten aufstehen werden. In Matthäus 24:12 sagt Er: „Weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der meisten erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, wird errettet werden.“ Nicht der, der auf halber Strecke aufgibt, sondern der, der bis ans Ende ausharrt.

Das sagt mir, dass es einiges zum Erdulden gibt. Das „Ende“ bedeutet: Bis Er wiederkommt oder bis Ihr Leben endet, eins von beiden. Wir müssen den Entschluss fassen: „Ich werde nicht vom Fels der Ewigkeit gestoßen!“

Der vierte Grund, warum Menschen abfallen, ist die Liebe zur Welt. Schauen Sie mit mir nochmals in 2.Timotheus, Kapitel 4. Die Liebe zur Welt bedeutet, verlockt und weggezogen zu werden durch das, was die Welt zu bieten hat.

2.Timotheus 4:9-10
„Beeile dich, bald zu mir zu kommen! Denn Demas hat mich verlassen, da er das gegenwärtige Zeitalter liebgewonnen hat!“

Demas wird noch an anderen Stellen im Neuen Testament erwähnt. Er war ein Mitarbeiter von Paulus. Aber anscheinend liebte er die Welt mehr als das Werk Christi. Die Bibel sagt in

1.Johannes 2:15-17
„Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.“

Ich weiß nicht, wie es mit Ihnen steht, aber ich werde meine Ewigkeit nicht gegen vergängliche Dinge dieser Welt eintauschen. Ich glaube, Jesus sagte es gut in vier Worten: „Denkt an Lot’s Frau!“

Lot war der Neffe von Abraham… sehr reich und offensichtlich sehr einflussreich in der Stadt Sodom. Er saß im Stadttor. Dort befanden sich die Ältesten und die Einflussreichen tätigten dort ihre Geschäfte. Als der Engel ihn warnte: „Hey, die Stadt wird zerstört! Geh aus ihr raus und schau dich nicht um!“ verlassen sie die Stadt. Lot’s Frau, die Verlangen nach dem tollen Leben verspürte, das sie hatte und nach all den Dingen ihres weltlichen Lebens in Sodom, begehrte das mehr als die Zukunft, die Gott für sie hatte und drehte sich um. Die Bibel sagt, sie erstarrte zur Salzsäule, eine ständige Erinnerung daran, dass die, die sich umdrehen, verloren gehen.

Ich war vor vielen Jahren für kurze Zeit als Dachdecker in Palm Springs tätig und einer aus unserem Team wurde errettet. Wir taten unser Bestes, ihn zu unterweisen, beantworteten seine Fragen und beteten mit ihm und er machte sich großartig, bis er eine sehr große Erbschaft machte. Ein Verwandter starb und er wurde über Nacht reich. Er kündigte seinen Dachdecker-Job – was ich ihm nicht verübele – denn bei 45° mit heißem Teer auf einem Dach in Palm Springs war kein Vergnügen. Er kündigte seinen Job, aber er kündigte auch sein Christ sein. Er hat nun alles, was man für Geld kaufen kann, all die Mädchen, die dazugehören und er meinte, dass er Jesus nicht mehr braucht. Er verließ nicht nur den Job, sondern auch die christliche Gemeinschaft und er wandte sich von seiner Beziehung mit dem Herrn ab, denn jetzt hat er alles, was die Welt zu bieten hat. Und wissen Sie, das ist für einige Leute eine große Versuchung. Der Teufel weiß, dass er einige Leute durch Verfolgung wegziehen kann, aber andere bringt er durch Verführung ab, er wirkt auf verschiedene Weisen.

Freund, ich denke, die Ewigkeit ist zu lang, es steht zu viel auf dem Spiel! Verstehen Sie mich nicht falsch, das ist keine Anklage gegen Wohlstand. Der Herr freut sich am Wohlergehen Seiner Diener. Der Segen des Herrn macht reich und Er fügt kein Leid hinzu. Die Hand des Fleißigen macht reich. Aber einige versteckte Gefahren sind mit Reichtum verbunden.

Hier sind vier Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie reich sind, denn wenn Sie diese vier Dinge beherzigen, wird es Ihnen wohl ergehen.

§ Erstens, werden Sie nicht arrogant, wenn Sie reich sind. Werden Sie nicht hochmütig. Denken Sie nicht, Sie seien jetzt ein Großer.

§ Zweitens, vertrauen Sie Gott und nicht Ihrem Reichtum. Reichtum macht sich Flügel und fliegt wie ein Adler zum Himmel, sagt die Bibel im Buch Sprüche. Die Wirtschaft kann sich in einem Moment verändern. Eine Nation kann sich in einem Moment verändern. Achten Sie darauf, dass Sie Gott vertrauen und nicht Ihrem Reichtum.

§ Drittens, seien Sie sehr großzügig, nicht nur großzügig. Seien Sie super großzügig.

§ Viertens, behalten Sie die Perspektive der Ewigkeit, denn sehr bald stehen wir vor dem König der Könige, um Rechenschaft für unser Leben zu geben. Behalten Sie die Perspektive der Ewigkeit!

Vielleicht sagt jemand: „Woher haben sie das, Pastor?“ Ich habe es vom Apostel Paulus in 1.Timotheus, Kapitel 6. Er sagt: „Gebiete denen, die reich sind in dieser Welt… “ und diese vier Dinge sollte Timotheus den Reichen gebieten: „Nicht hochmütig zu sein, nicht auf Reichtum zu vertrauen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich gibt zum Genuss, sehr großzügig zu sein und die Perspektive der Ewigkeit zu haben. Diese vier Dinge halten Sie auf der richtigen Spur.

Wenn Sie klatschen möchten, klatschen Sie. Es lohnt sich dafür zu klatschen.

Es geht nicht um Dinge, sondern wenn wir anfangen, Dinge zu lieben: Die Liebe zur Welt. Wir sind in der Welt und nicht von der Welt. Gegenstände sind für uns nur Werkzeuge zum Gebrauch, aber wir sind Haushalter aller Dinge, die wir besitzen. Wir nehmen nichts davon mit und Wohlstand und Dinge dienen einem höheren Zweck. Aber wenn wir anfangen, diese Dinge zu lieben und sie zur Hauptsache in unserem Leben und Denken werden und der Retter tritt in den Hintergrund und die Sache Christi tritt in den Hintergrund und die verlorenen Seelen und die Nationen dieser Welt, die verloren gehen, treten in den Hintergrund, und alle unsere Dinge treten in den Vordergrund, dann geht es geistlich bergab.

Freund, es steht zu viel auf dem Spiel. Lassen wir uns nicht durch die Liebe zur Welt ewiger Dinge berauben! Es gab viele Menschen in der Vergangenheit und gibt viele in der Gegenwart, die genau wegen dieser Sache ins Schwanken gerieten. Wir müssen uns vor diesen Fallen in Acht nehmen: Die Falle der falschen Lehre, dem eigenen Gewissen nicht zu folgen, Verfolgung und die Liebe zur Welt. Aber müssen auch pro-aktiv sein in unserer Zusammenarbeit mit dem Einzigen, der uns vorm Fallen bewahren kann.

Es gibt einige Dinge, die wir vermeiden müssen… vier Dinge sollten wir vermeiden. Ich werde Ihnen vier Dinge nennen, die wir tun müssen. Interessanterweise finden wir sie im Brief von Judas. Er hat nur ein Kapitel und Judas nennt mehrere Beispiele von Abfall. Er redet von Israel, das Gott zuerst aus Ägypten gerettet, aber später zerstört hat, weil sie sich von Ihm abwandten. Und er spricht von den Engeln, die ihre erste Heimat verließen und ihren Platz bei Gott, weil sie sich von Ihm abwandten. Und dann spricht er ausführlich über Abgefallene, die sich von Christus und dem Weg Christi abwandten, aber in den Reihen der Heiligen blieben, um sie wegzuziehen und sie zum Schiffbruch ihres Glaubens zu verleiten. Stellen Sie sich das vor, er sagt: sie sind Flecken in euren Liebesmahlen.

Und das Wort „Flecken“, das Judas hier gebraucht, ist das griechische Wort „spilos“. Es bedeutet Unterwasserriffe, versteckte Riffe, auf die Schiffe auflaufen. „Sie sind Flecken bei euren Liebesmahlen, in dem sie ohne Furcht Festessen mit euch halten und sich selbst weiden, Wolken ohne Wasser“, sagt er. Sie versprechen Erfrischung und bringen keine. Er sagt: „Sie werden von Winden fortgetrieben“, dies meint Winde dämonischer Inspiration. Und es heißt weiter: „Sie sind Bäume, deren Frucht fruchtlos verdorrt, zweimal erstorben, entwurzelt“. Was für eine interessante Beschreibung! Sie hatten Frucht, aber ihre Frucht verdorrte… ein Prozess. Sie kamen an den Punkt von „keine Frucht“. Am Ende des Buches wechselt er dann das Thema und sagt: „Hier ist, was ihr tun müsst, um nicht zu fallen. So könnt ihr kooperieren.“

Ich möchte, dass Sie mal mit mir im Judas-Brief schauen. Hier sind vier Dinge, die er nennt. Das erste ist: Bleibe geistlich auferbaut. In Vers 20.

Judas 20 „Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist.“

Pflegen Sie ein aktives Gebetsleben und bleiben Sie im Wort! Erbauen Sie sich selbst auf der Grundlage Ihres allerheiligsten Glaubens. Glaube kommt durchs Hören und zwar Hören des Wortes und wir bleiben auf dieser Grundlage auferbaut durch Gebet, besonders Gebet im Geist. Bleiben Sie geistlich auferbaut.

Zweitens: Bleiben Sie in der Liebe Gottes.

Judas 21 „Erhaltet euch in der Liebe Gottes…“

Ich bin überzeugt, dass eine Person, die Bitterkeit in ihrem Leben zulässt, die nicht vergibt, die nicht schnell Buße tut und vergibt… denn so bleiben wir in der Liebe Gottes… eine Person, die Groll oder Bitterkeit in ihrem Leben Raum gibt, ich glaube, dass sie zu allem fähig ist. Und ich sage Ihnen aus 30 Jahren Erfahrung in der Gemeinde, dass Leute, die bitter wurden, die unglaublichsten Dinge taten, die man nicht für möglich hält und an Orten landeten, die man nicht für möglich hält. Und wenn man es zurückverfolgt, stößt man auf eine Wurzel der Bitterkeit. Im Hebräer-Brief heißt es: „Achtet darauf, dass nicht eine Wurzel der Bitterkeit in euch aufwächst und viele verunreinigt.“ Wir müssen in der Liebe Gottes erhalten. Tun wir schnell Buße, wenn wir jemand anderen oder Gott kränken und vergeben wir schnell denen, die gegen uns gesündigt haben. Bleiben wir in der Liebe Gottes.

Die dritte Sache: Bleiben Sie in Erwartung der Wiederkunft des Herrn. Der zweite Teil von

Judas 21 „… indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.“

Das sind nur andere Worte dafür, nach der Wiederkunft des Herrn Ausschau zu halten, wenn unsere Errettung vollendet wird. Das ist eine Botschaft, die heutzutage nicht so oft gepredigt wird.

Vor nicht langer Zeit hörte man viele Predigten über die Wiederkunft Christi. Ich denke, Jesus kommt bald. Behalten Sie das im Sinn, es wird Ihnen helfen, richtig zu leben.

Und die vierte Sache: Kümmern Sie sich aktiv um Menschen, die geistliche Probleme haben. Schauen Sie in

Judas 22+23 „Und der einen, die zweifeln, erbarmt euch, rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reißt, der anderen aber erbarmt euch mit Furcht, indem ihr sogar das vom Fleisch befleckte Kleid hasst!“

Mit anderen Worten, wenn Sie einen Freund haben, der sich verirrt hat, der am Zaun und mit dem Feuer spielt, dann gehen Sie ihn retten! Warnen Sie ihn. Ermutigen Sie ihn. Und wenn Sie ein Herz haben, anderen Menschen nachzugehen und Sie sagen: „Hey, was machst du da! Du musst in die Gemeinde gehen. Du solltest dich nicht mit diesem Mann einlassen. Du solltest dich nicht mit diesem Mädchen einlassen. Du wirst Probleme bekommen. Komm schon. Jesus kommt bald. Wir müssen richtig leben. Du kommst mit mir in die Gemeinde und wir werden uns hinsetzen und wir werden zusammen ein Gebetstreffen haben.“ Wenn Sie anfangen, das für andere Menschen zu tun, wird es ihnen helfen, richtig zu leben.

Judas 24 „Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren vermag…“

Viele Übersetzungen sagen: „Dem, der dich vom Fallen bewahren kann…“

„… und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen vermag, dem alleinigen Gott, unserem Heiland, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.“

Halleluja! Er kann uns vom Fallen bewahren, wir aber müssen kooperieren. Sie können einen Rettungsschwimmer haben. Er kann Sie retten und sicher zum Ufer bringen, aber wenn die ertrinkende Person nicht mit der Rettungswache kooperiert, wird sie untergehen. Er ist fähig und ich erwarte, tadellos vor Seine Herrlichkeit gestellt zu werden. Durch Seine Gnade will ich kooperieren. Und wissen Sie was? Aus einer pastoralen Perspektive möchte ich wie Jesus sagen: „Vater, von all denen, die du mir gegeben hast, habe ich nicht einen verloren.“

Freund, ich hoffe, Sie wurden durch die Sendung gesegnet. Wenn Sie gerade jetzt durch eine harte Zeit gehen, vielleicht in Ihrem persönlichen Leben, Ihrem geistlichen Leben, Sie sind verfolgt worden, andere Dinge sind passiert und Sie haben das Gefühl und denken: „Ich weiß nicht, ob ich so weitermachen will.“ Ich habe ein Wort für Sie: Bleiben Sie auf Kurs! Vielleicht schauen mir Pastoren zu, die gerade durch eine schwere Zeit gehen, vielleicht gibt es Uneinigkeiten in Ihrer Gemeinde und Ihre Welt scheint zu zerbrechen. Bleiben Sie auf Kurs! Geben Sie nicht auf.

Es gibt andere Menschen, die mir jetzt zuschauen und wenn Sie auf Kurs bleiben, werden andere auch auf Kurs bleiben. Freund, wenn das Ende kommt, wenn alles gesagt und getan ist und wir in die Augen unseres Retters schauen, dann bete ich, dass Sie und ich folgende Worte hören: „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht.“

Geben Sie nicht auf. Halten Sie fest. Bei einigen von Ihnen steht der Durchbruch kurz bevor! In Kürze werden sich die Dinge ändern. Meine Zeit ist um, ich wünschte, ich hätte mehr. Wir sehen uns nächste Woche. Gott segne Sie.

Jule 1. April 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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