Familie Thomas Pape

Die Grundlagen: Weisheit und Ehe – von Bayless Conley

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Die Grundlagen: Weisheit und Ehe

Bayless Conley: Hallo, ich bin hier mit meiner reizenden Frau Janet. Als Erstes wünschen wir Ihnen ein gutes neues Jahr.
Janet Conley: Ein gutes neues Jahr.
Wir sind heute zusammen hier, weil mich die Menschen überall, wo ich hinkomme, auf eine bestimmte Predigtreihe ansprechen, bei der wir beide mitgewirkt haben. Janet und ich sprachen über die Ehe und das ist wahrscheinlich die begehrteste Serie, die wir je gemacht haben. Aufgrund des großen Interesses wollen wir dieses Thema nun erneut behandeln. Weißt du noch, wie wir auf der Bühne saßen und über Epheser 5 sprachen, Schatz?
Janet Conley: Ja, sicher
Bayless Conley: Das war gut. Deshalb werden wir heute nochmals über einige von Gottes Grundsätzen für die Ehe sprechen. Er hat die Ehe erschaffen. Sie war Seine Idee und wenn wir unsere Ehe auf Seine Weise führen, funktioniert sie auch, stimmt’s, Liebling?
Janet Conley: Ja, das ist richtig. Und das wirkt sich auf sehr viele Bereiche unseres Lebens aus. Deshalb lohnt es sich wirklich, in die Ehe zu investieren.
Bayless Conley: Das stimmt, deshalb bleiben Sie bei uns. Wir sprechen heute über die Ehe.

Schlagen Sie mit mir Epheser, Kapitel 5, auf. Wir werden uns die Quelle der Weisheit ansehen – Gottes Wort. Wir sprechen heute über die Ehe und werden uns bemühen, Ihnen die einzelnen Punkte so praxisnah wie möglich zu vermitteln. Wir beginnen in Epheser 5:17. Da heißt es:
Epheser 5:17-21
„Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen; sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“
Und von hier ab geht es konkret um die Ehe:

Epheser 5:22
„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn…“

Und so weiter. Dann heißt es: „Ihr Männer, liebt eure Frauen…“

Es ist interessant, dass der Apostel Paulus sowohl hier als auch in den Versen, die der Lehre über die Ehe vorausgehen, über unsere Beziehung zu Gott spricht und sagt, dass wir vom Heiligen Geist und vom Wort erfüllt sein sollen. Beide Male steht die Beziehung zu Gott an erster Stelle. Und das hat einen Grund. Es ist kein Zufall, dass er an beiden Stellen, an denen er ausführlich über die Ehe lehrt, zuerst über unsere Beziehung zu Gott spricht. Denn wenn wir den Segen Gottes in unserer Ehe erfahren wollen, muss Gott in unserem Leben an erster Stelle stehen. Wenn wir voll des Wortes und voll des Geistes sind und Gott fürchten, so heißt es hier, wird das in unserer Ehe zum Segen werden. Ich fand schon vor langer Zeit heraus, dass Gott sehr konkrete Vorstellungen darüber hat, wie Männer Seine Töchter behandeln sollen.

Ich erinnere mich an eine Begebenheit in Cottonwood. Ich habe diese Geschichte lange nicht mehr erzählt. Wir waren damals ein oder zwei Jahre verheiratet und hatten einen Streit. Wir fuhren gerade in meinem kleinen Laster und ich strafte Janet mit Nichtachtung. Und, Mann, sie verdiente es. Das müssen Sie wissen. Für mich existierte sie gar nicht mehr. Ich war wütend und ignorierte sie. Da sagte der Heilige Geist klar und deutlich zu mir: „Sohn, wenn du keine Gemeinschaft mit deiner Frau hast, hast du auch keine Gemeinschaft mit mir.“ Und so sagte ich zu ihr: „Liebling, es tut mir leid.“ Wissen Sie, es ist tatsächlich so, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau von ihrer beider Beziehung zu Gott beeinflusst wird und anders herum. Und wissen Sie was? Wenn meine Beziehung zu Gott in Ordnung ist und ich von Seinem Wort, Seiner Weisheit und Seinem Geist erfüllt bin und Gott fürchte, wirkt sich das darauf aus, wie ich mit meiner Frau umgehe. Und Gott hat ein wachsames Auge darauf, denn die Ehe war Seine Idee. Er hat sich die Ehe einfallen lassen. Sie ist keine Erfindung von Menschen. Bevor Gott eine Gemeinde hatte, hatte Er eine Braut. Das war Seine Idee. Ich meine, Gott ist großartig. Der Sex war Seine Idee. Das beweist, dass Er großartig ist. Und es heißt: „… ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“ Unterordnung hat mit Anpassung zu tun. Und in der Amplified Bible heißt es im nächsten Vers tatsächlich, die Frauen sollen sich ihren Männern unterordnen und sich ihnen anpassen.

Wenn ein Mann und eine Frau zusammenkommen, müssen beide Seiten Zugeständnisse machen. Bevor es heißt, dass eine Frau sich ihrem Mann unterordnen soll und dass ein Mann seine Frau lieben soll, heißt es: „… ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“

Wissen Sie, wenn zwei Menschen heiraten, werden sie eins, aber dann streiten sie den Rest ihres gemeinsamen Lebens darüber, wer sich dafür aufgeben muss. Aber Er sagt: „… ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“, was Seiner Lehre, wie man sich dem Ehepartner gegenüber verhalten sollte, direkt vorausgeht. Und das ist so wichtig, denn es geht nicht nur um Sie. Es geht nicht nur um mich als Ehemann, es geht nicht nur um Janet als Ehefrau; es geht nicht um mich und was ich will und fühle. Es geht um uns beide. Es geht nicht nur um mich als Ehemann, es geht nicht nur um Janet als Ehefrau; es geht nicht um mich und was ich will und fühle. Es geht um uns beide. Aber auch nach 27 Jahren lernen wir immer noch. Ich lerne immer noch Neues über sie und ich lerne immer noch, mit ihr umzugehen. Wir sind einfach unterschiedlich gestrickt. Nicht nur als Mann und Frau, sondern auch als Janet und Bayless.

Auf diesem Planeten gibt es niemanden, der wie Janet ist und niemanden, der wie Bayless ist. Ich musste lernen, mich an die Dinge anzupassen, die sie mag. Und auch wenn sich das jetzt ein bisschen verweichlicht anhört – ich setze mich mit ihr hin, esse Crêpes, rede mit ihr und höre ihr zu… das hört sich nach weiblichem Applaus an. Hin und wieder sehe ich mir einen Frauenfilm mit ihr an. Hin und wieder. Ich schätze, meine Frau will dazu etwas sagen.

Janet Conley: Hi. Wer von Ihnen hier ist verheiratet? Oh, das sind viele. Wer von Ihnen wäre gern verheiratet? Okay. Wer von Ihnen ist verlobt? Okay, schön. Sehr gut. Nun, in Vers 21 heißt es: „… ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“ Und er sagte, das gilt nicht nur für sie, sondern für sie beide, für uns beide. Und darüber hinaus geht es nicht nur um uns, sondern auch um Gott: „… in der Furcht Gottes.“

Manchmal werden wir in unserem Leben so sehr in Anspruch genommen, dass wir  unser übergeordnetes Ziel vergessen. Ich meine, wir sind erstaunlich und wunderbar gemacht. Er hat uns erschaffen. Er ist ein unglaublicher Schöpfer. Alles begann mit Ihm! Er hat uns erstaunlich und wunderbar gemacht und auf diese Erde gebracht, aber diese Erde ist nur ein Teil eines Sonnensystems, das wiederum Teil einer riesigen Galaxie ist. Und diese Galaxie ist nur ein Teil von Milliarden Galaxien, die Gott erschaffen hat. Und Er hat uns erschaffen. Er hat ein sehr persönliches Verhältnis zu uns, obwohl wir nur ein kleiner Fleck auf der Erde sind. Seine Gedanken über uns sind zahlreicher als der Sand. Er hat uns erstaunlich und wunderbar gemacht. All unsere Tage hat Er in Sein Buch eingeschrieben, noch bevor einer von ihnen da war. Deshalb geht es um Gott, um Seine Gedanken und darum, wie Er uns gemacht hat. Ich meine, ich bin ebenso kostbar für Gott wie Bayless. Sowohl Männer als auch Frauen sind unglaublich kostbar für Gott. Und, wie Bayless schon sagte: Ich bin Gottes Tochter. Ich bin wirklich etwas Besonderes. Aber wir müssen auch bedenken, dass Bayless Gottes Sohn ist und Gott sind Seine Söhne genauso wichtig wie Seine Töchter. Es begann also alles mit Gott. Und in diesem Vers heißt es: „… ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!“ Mich unterzuordnen bedeutet, mich selbst zurückzunehmen. Es bedeutet, dem anderen meine Wertschätzung zu zeigen. Ich nehme mich selbst zurück und achte den anderen. In unserer Ehe und auch in unseren alltäglichen Beziehungen ist es sehr wichtig, dass wir uns selbst zurücknehmen, den anderen achten und seinen Wert erkennen. Gott hat uns alle erschaffen und wir alle tragen einen Goldschatz in uns. Manche müssen ihn vielleicht ein wenig polieren, damit das Gold zum Vorschein kommt, aber in jedem von uns schlummern unglaubliche Gaben und Talente. Wir alle sind sehr kostbar und wir müssen den Wert erkennen, den Gott uns beigemessen hat und einander entsprechend behandeln. In einer Ehe ist es wichtig, dass wir nicht aus dem Blick verlieren, worum es eigentlich geht. Es geht um Gott. Er hat uns erschaffen, Er hat für jeden von uns einen Plan und wir sind beide wertvoll. Okay? In der Furcht Gottes. Ich glaube, ganz gleich, wo wir sind – sei es zu Hause hinter verschlossenen Türen, auf dem Marktplatz oder wo auch immer – es gibt jederzeit jemanden, der beobachtet, wie wir als Ehepaar miteinander umgehen. In der Furcht Gottes. Wie immer Sie Ihren Ehemann behandeln – jemand beobachtet Sie. Wie immer ich meinen Mann behandle, wie Sie Ihre Frau behandeln – jemand beobachtet Sie und eines Tages werden wir alle vor Gott stehen. Und wir können Ihn nicht hinters Licht führen. Er sieht auch das, was sonst niemand sieht. Er ist immer bei uns und Er beobachtet uns nicht nur, Er will uns auch helfen.

Wissen Sie, im Lauf der Jahre ist mir klar geworden, dass man in einer Ehe oft mit dem Finger auf den anderen zeigt und sagt: „Warum tut er das nicht? Warum macht er mir keine Komplimente mehr? Wenn er mir nur mehr Komplimente machen würde, das wäre so schön.“ Aber wissen Sie was? Ich habe gelernt, dass wir einfach noch wachsen müssen. Und, Moment mal, mache ich ihm eigentlich Komplimente? Baue ich ihn auf? Wir müssen die Verantwortung für unseren Teil übernehmen und uns der Herausforderung stellen, denn Gott beobachtet uns. Und statt zu jammern und zu klagen, müssen wir einfach wachsen, okay? Kein Schmollen mehr. Hat jemand von Ihnen in seiner Ehe schon mal geschmollt?

Als ich frisch verheiratet war, schmollte ich viel. Mir selbst war das gar nicht so bewusst, aber ich tat es. Einmal waren wir bei Leuten zu Besuch, die eine vierjährige Tochter hatten. Sie war ein reizendes kleines Mädchen, sehr lustig und sehr süß. Aber eines Tages verboten sie ihr, etwas zu tun. Da wurde sie sehr wütend und schmollte. Sie verzog das Gesicht und das sah so hässlich aus. Und dabei war sie so ein hübsches kleines Mädchen. Da dachte ich: „Wahrscheinlich siehst du genauso aus, wenn du schmollst.“ Deshalb, glaube ich, müssen wir einfach wachsen, unseren Teil tun und aufhören, mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Es geht auch deshalb nicht nur um uns, weil unsere Kinder uns beobachten. Wir müssen wachsen, uns unseren Herausforderungen stellen und unseren Teil tun. Ich muss mir überlegen, was ich meiner Tochter vorlebe. Wenn ich mich meinen Herausforderungen stelle und meinen Teil tue, bin ich ihr ein Vorbild. Aber wenn ich jammere und klage, muss sie ohne ein Vorbild lernen, sich ihren Herausforderungen zu stellen und ihren Teil zu tun. Es geht also auch um unsere Kinder. Wir müssen in der Furcht Gottes bleiben, weil Er uns beobachtet. Und, wie Bayless sagte, wir müssen lernen, einander zu verstehen, weil jeder von uns anders ist. Jeder Einzelne hier ist ein Individuum. In der Furcht Gottes. Wissen Sie, Gott ist ein Gott der Liebe. Er liebt uns. Und ich denke, wir sollten einfach versuchen, Seinem Beispiel zu folgen. Wir sollten einander lieben statt zu sagen: „Du solltest dieses tun“ oder „du solltest jenes tun“. Wir sollten einander einfach lieben.

Ich mag den ersten Vers von Epheser 5. Ich will nur einen kleinen Teil davon aus der Message Bible vorlesen. Hier sehen wir, wie Gott uns liebt und wie wir einander lieben sollen. Seine Liebe ist verschwenderisch. Und auch wir können so lieben. Diese Liebe ist in uns, weil Seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen wurde. Mit dieser Liebe sollen wir einander lieben. In der Message Bible heißt es in Epheser 5:1: „Beobachte, was Gott tut und tue es ihm gleich.“

Seine Liebe war nicht zurückhaltend, sondern verschwenderisch. Er liebte nicht, um etwas von uns zu bekommen, sondern um uns alles von sich zu geben. Lieben wir nur und tun wir manche Dinge nur, um etwas zu bekommen? Oder lieben wir andere nur, wenn sie uns auch lieben? Nein. Gottes Art zu lieben ist eine andere. Er liebte nicht, um etwas von uns zu bekommen, aber wir sollen lieben, indem wir anderen alles von uns geben. Er sagte: „So sollt ihr lieben.“ Lassen Sie uns also verschwenderisch lieben und uns einander in der Furcht Gottes unterordnen. Seine Augen ruhen auf uns. Stimmt’s? Du bist dran.

Bayless Conley: Im nächsten Vers, Vers 22, heißt es: „Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes. Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem.“ Es heißt hier also nochmals: „Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter“ und die Amplified Bible ergänzt: „Passt euch euren eigenen Männern an.“

Es gefällt mir, dass es hier heißt: „Euren eigenen Männern.“ Meine Damen, machen Sie nie den Fehler, Ihren Mann mit dem Mann einer anderen Frau zu vergleichen. Oft scheint das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner zu sein, aber wenn Sie es sich aus der Nähe ansehen, werden Sie feststellen, dass es nur mit Farbe besprüht wurde und in Wirklichkeit gar nicht grüner ist. Wenn Sie wissen, dass Ihr Gras braun ist, wässern Sie es. Wenn Ihre Ehe trocken und langweilig ist, tun Sie etwas dagegen. Wissen Sie, wenn wir eine andere Frau oder einen anderen Mann sehen, denken wir manchmal: „Oh, Mann, wenn meine Frau nur wäre wie sie! Wenn ich sie zur Frau hätte, wäre ich so glücklich!“ Oder: „Wenn ich ihn zum Mann hätte…“ Aber wissen Sie, es ist nicht nur falsch, das zu denken. Das ist Begehrlichkeit. Es ist eine Sünde, die Frau oder den Mann, die Freundin oder den Freund eines anderen zu begehren. Und wissen Sie was? Wenn Sie das, von dem Sie geglaubt haben, es würde Sie glücklich machen, bekommen haben, werden Sie sich letzten Endes oft wünschen, Sie hätten das, was Sie vorher hatten. Manchmal spielt uns unsere Fantasie einen Streich. Wir bekommen nur kleine Eindrücke von jemandem – wir sehen, dass er oder sie attraktiv oder hübsch oder amüsant ist, aber in Wirklichkeit wissen wir nichts über sie. Und Gott gibt uns hier auch keine Wahlmöglichkeit. Ich habe es so satt, dass manche ihren Partner einfach gegen einen neuen eintauschen. Wir müssen an dem arbeiten, was wir haben. Es heißt: „Frauen, passt euch an. Ordnet euch euren eigenen Männern unter.“ Und in diesen Versen wird gesagt, dass der Mann wie Christus ist und die Frau wie die Gemeinde. Das sagt mir, dass die Männer in der Ehe die größere Verantwortung tragen. Tut mir leid, Männer, aber das ist so. Die Frau ist nach dieser Erklärung wie die Gemeinde. Und die Gemeinde, die ich kenne, ist alles andere als perfekt, weil ich ein Teil davon bin. Vielleicht ist das auch der einzige Grund dafür. Aber Christus ist perfekt. Er ist vollkommen in Seinem Umgang mit der Gemeinde, aber wir, die Gemeinde, sind unvollkommen in unserem Umgang mit Christus. Deshalb glaube ich, dass Gott von den Männern mehr verlangt. Und von den Frauen heißt es, sie sollen sich ihren Männern anpassen und unterordnen, weil der Mann das Haupt der Frau ist, wie Christus das Haupt der Gemeinde ist. Okay, Frauen, wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so sollen auch Sie sich Ihren Männern unterordnen. Aber wissen Sie, vor allem anderen will ich mich Jesus unterordnen. Jesus hat immer Zeit für mich. Er ist nie zu beschäftigt. Wenn ich zu Ihm komme und mit Ihm über etwas reden will, sagt Er nie: „Tut mir leid, Bayless. Du musst eine Nummer ziehen. Da sind noch 15 Millionen Menschen in China, die vor dir gebetet haben. Du musst noch warten.“ Er hat immer Zeit für mich. Er vergibt immer. Jesus hat mir noch nie einen Fehler aus der Vergangenheit unter die Nase gerieben, obwohl Er genug Auswahl hätte, wenn Er das wollte. Er ist wirklich geduldig mit mir. Wenn ich mich selbst verdamme und denke: „Bayless, du bist so ein Idiot! Wie kann Gott das hinnehmen?“, hört Gott trotzdem nicht auf, mich zu lieben. Jesus hört nicht auf, mich zu lieben. Er sorgt für meine Sicherheit und meinen Schutz und schenkt mir bedingungslose Liebe wie jedem Menschen, der Teil Seiner Gemeinde ist. Es ist nicht schwer, sich jemandem unterzuordnen, der so ist.

Ich denke oft: „Jesus, bitte sprich zu mir. Auch wenn Du mich ermahnen oder zurechtweisen willst, bitte sprich zu mir. Du bist so gut. Ich verdiene Deine Liebe nicht. Das wissen wir beide. Und, ja, ich will mich Dir unterordnen.“ Und wissen Sie was? Wenn ein Mann seine Frau liebt wie Christus die Gemeinde liebt, glaube ich nicht, dass die Sache mit der Unterordnung auch nur im Entferntesten ein Problem ist. Ich glaube, das ist nur dann schwierig, wenn ein Mann gemein, hart, egoistisch oder selbstzentriert ist. Aber nicht, wenn er ist wie Christus.

Zu der Zeit, als ich in Oregon lebte, lernte ich in einer Gemeinde ein Ehepaar kennen. In dieser Gemeinde herrschte ein sehr autoritärer Geist und sie war stark von Männern dominiert. Eines Tages kam diese Frau zu mir und weinte bitterlich. Ich fragte: „Was ist los?“ Sie sagte: „Er hat mich rausgeworfen.“ Ich fragte: „Wie meinst du das, er hat dich rausgeworfen?“ Sie antwortete: „Er sagte, ich müsse mich ihm unterordnen, und als ich mich weigerte, warf er mich hinaus.“ Er wollte, dass sie irgendetwas tat, das sie nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte. Sie konnte nicht guten Gewissens tun, worum er sie bat. Aber er sagte: „Ich bin der Mann und du musst dich unterordnen.“

Ich glaube, es gibt Männer, die nur diesen einen Vers aus der Bibel kennen. Manche Frauen heiraten einen ungeretteten Mann, der so weit von Jesus entfernt ist wie man nur sein kann und er sagt: „Ich weiß vielleicht nicht viel über die Bibel, aber es steht auf jeden Fall darin, dass du dich mir unterordnen sollst.“ Okay, fangen Sie an, zu sein wie Jesus, dann ist das kein Problem. Wir bleiben noch ein bisschen bei diesem Thema. Janet will noch etwas dazu sagen, denn auch bei uns gibt es Punkte, wo unsere Wünsche und Meinungen auseinandergehen. Janet und ich sind nicht immer einer Meinung. Aber wir haben in unserer Beziehung beide den Raum, unsere Ansichten zu äußern. Manchmal streiten wir uns auch und unsere Kinder hören es. Aber wissen Sie was? Unser Ältester ist 24. Unsere Kinder bekommen manchmal mit, wie wir uns streiten, aber sie sehen auch immer, wie wir wieder Frieden schließen. Sie sehen, dass wir eine gute, ehrliche Ehe führen, auch wenn wir uns nicht immer einig sind. Aber dann reden wir darüber und setzen Jesus an die erste Stelle. Und wissen Sie, so dickköpfig, wie wir beide sein können, müssen wir daran arbeiten. Aber, wie auch immer, meine Damen, passen Sie sich Ihrem Mann an. Sie können ihn in Ketten legen oder ihm Flügel verleihen. Jemand wie ihn gibt es kein zweites Mal auf der Welt und Gott hat einzig und allein Ihnen den Schlüssel dafür in die Hand gegeben, sich ihm anzupassen, ihn zu unterstützen, ihn zu ermutigen und die Gaben freizusetzen, die Gott in ihn hineingelegt hat. Genauso haben Sie wie kein anderer Mensch auf diesem Planeten die Möglichkeit, seine Gaben zu ersticken und ihn zu zerstören. Benutzen Sie diesen Schlüssel nicht dazu, ihn einzusperren und in Ketten zu legen, sondern um ihn freizusetzen. Verleihen Sie ihm Flügel. Wir bleiben noch ein bisschen beim Thema Unterordnung, okay? Gut.

Janet Conley: Wenn Sie heiraten, leben Sie von diesem Moment an zu zweit. Wenn nun zwei Maultiere oder zwei Pferde zusammen in einem Gespann laufen und eines von ihnen in die eine und das andere in die andere Richtung zieht, kommen sie nirgendwo hin, sondern treten auf der Stelle. Dann kommen sie nirgendwo hin. Also muss sich einer dem anderen beugen. Und Gott gibt uns dazu in der Bibel eine klare Anweisung. Er ist so klug. Er sagt, dass wir Frauen es sind, die sich den Männern beugen sollen. Und dafür bin ich dankbar. Ich meine, wenn sie es sind, die die Leitung übernehmen sollen, dann hat Gott das so gemacht, damit sie uns einiges abnehmen. Es lastet nicht alles auf uns, stimmt’s? Wir können ihnen die Leitung überlassen. Und, Männer, ihr könnt das. Das ist nicht immer einfach. Vielleicht stimmen wir Frauen nicht immer damit überein, was unser Mann sagt. Aber wenn wir genug an unserer Beziehung arbeiten, können wir uns einander weit genug öffnen, dass wir in der Lage sind, darüber zu sprechen und dem anderen zuzuhören. Und dabei sollten wir wenigstens halbwegs die Ruhe bewahren. Lassen Sie den anderen ausreden. Wissen Sie, manchmal glauben wir, etwas müsste unbedingt so oder so sein, aber wenn wir dem anderen wirklich zuhören und versuchen, seinen Standpunkt zu verstehen, stellen wir vielleicht fest, dass dieser gar nicht so falsch ist. Dann können wir uns in der Mitte treffen oder kommen sogar zu dem Schluss, dass seine Lösung besser ist. Nehmen Sie sich die Zeit, miteinander zu reden und dem anderen zuzuhören, um ihn zu verstehen. Sagen Sie nicht einfach: „Du hast recht und ich habe unrecht.“ Hören Sie zu, um den anderen zu verstehen, denn schließlich lieben Sie sich, stimmt’s? Unterordnung ist also etwas Gutes.

 

 

 

 

 

Janet Conley: Okay, gehen wir zum Epheserbrief. Hier heißt es: „…ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn“, und in Vers 24 lesen wir: „Ordnet euch euren Männern in allem unter.“
Darüber möchte ich kurz sprechen, denn Sie können das wörtlich nehmen. Oh, Moment. Ich eile mir heute selbst voraus. „… ordnet euch euren eigenen Männern unter“ und in Vers 24 heißt es: „Ordnet euch euren eigenen Männern in allem unter.“ Das führt er dann noch weiter aus. Aber wissen Sie, im Lauf der Jahre passiert es wahrscheinlich uns allen einmal, dass wir einen anderen Mann sehen und denken: „Oh, wenn mein Mann das nur tun würde“ oder: „Wenn mein Mann nur so handeln würde!“ Aber wissen Sie, was das ist? Das ist reine Zeitverschwendung, denn Sie wissen nicht, wie diese Männer wirklich sind. Sie kennen seine Persönlichkeit nicht. Sie sehen nur die eine Stärke, die Ihnen gefällt.

Ich dachte oft: Wenn man die Charaktereigenschaften, die man an anderen Männern mag, in einem Mann vereinen könnte, käme der absolute Traummann dabei heraus. Aber es gibt keinen perfekten Mann. Und wissen Sie, zu welchem Schluss ich gekommen bin? Bayless ist mein Mann und er ist einzigartig. Er ist erstaunlich. Und ich bemühe mich, all die wunderbaren Dinge, die Gott in ihn hineingelegt hat, aus ihm herauszuholen. Ich meine, ich kann ansehen, wen ich will, aber ich bin mit Bayless Conley verheiratet. Und er ist wunderbar. Damit will ich sagen: Es ist Zeitverschwendung, Vergleiche anzustellen, weil Sie mit dem Mann verheiratet sind, den Gott Ihnen gegeben hat. Sie haben ein Gelübde abgelegt. Und er hat einige wunderbare Eigenschaften. Und wenn Sie sich irgendwo anders umsehen, verpassen Sie die Schätze, die er in sich birgt. Stimmt’s?

Vor ein paar Jahren hörte ich eine Geschichte über Smith Wigglesworth. Er war ein außerordentlicher Mann Gottes und wurde mächtig von Gott gebraucht. Und er sagte: „Alles, was ich bin und was ich mit meinem Dienst erreicht habe, verdanke ich meiner lieben Frau.“ Als sie heirateten, war er Klempner. Er machte seine Sache wirklich gut. Er installierte und reparierte Gegenstände in den Häusern vieler reicher Menschen. Alle liebten ihn, weil er so zuverlässig war und er verdiente viel Geld. Schließlich arbeitete er sieben Tage in der Woche und ging nicht mehr in die Kirche. Er war zwar gerettet, aber er ging nicht mehr in die Kirche und er sagte, er wurde gleichgültig und driftete immer mehr ab. Aber seine Frau wollte trotzdem noch in die Kirche gehen. Und wenn jemand abdriftet und ein anderer in die Kirche gehen will, plagt ihn sein Gewissen und das gefällt ihm nicht unbedingt. Er sagte zu ihr: „Du gehst zu oft in die Kirche.“ So weit war es mit ihm gekommen. Er sagte: „Ab sofort gehst du nicht mehr dort hin. Ich kenne die Bibel gut genug, um zu wissen, dass der Mann das Haupt ist und die Frau dem Mann gehorchen muss. Und ich sage dir: Du gehst nicht mehr in die Kirche und du wirst mir gehorchen.“ Da lächelte sie ihn freundlich an und sagte: „Nun, Smith, du bist das Oberhaupt dieses Hauses und du bist mein Ehemann. Was immer du in diesem Haus sagst, gilt. Und du weißt so gut wie ich, dass ich weder dich noch die Kinder noch das Haus in irgendeiner Weise vernachlässige. Aber du bist nicht mein Herr. Jesus ist mein Herr. Und die Bibel sagt, dass wir uns als Christen versammeln sollen. Und deshalb weiß ich, dass ich in die Kirche gehen soll und das werde ich auch tun.“ Da wurde er sehr wütend auf sie. Und eines Tages sagte er zu ihr: „Wenn du heute abend in die Kirche gehst, sperre ich dich aus.“ Sie schlossen ihre Türen wohl nachts gewöhnlich nicht ab, da sie keinen Schlüssel benötigte. Sie ging trotzdem in die Kirche. Als sie nach Hause kam, fand sie die Tür verschlossen und da sie keinen Schlüssel hatte, konnte sie nicht hinein. Am nächsten Morgen öffnete er die Hintertür, und da saß sie und fiel fast ins Haus, weil sie sich dagegen gelehnt hatte. Sie hatte die ganze Nacht dort verbracht. Da stand sie einfach auf und fragte: „Wie war dein Morgen?“, was er wahrscheinlich mit „gut“ beantwortete und fragte dann: „Was hättest du gern zum Frühstück?“ Sie war sehr freundlich und bereitete ihm sein Lieblingsessen zu. Und er sagte, er hätte sich gewünscht, dass sie ein wenig mit ihm schimpfte, denn dann hätte er sich besser gefühlt. Aber das tat sie nicht. Sie machte ihm einfach Frühstück und er sagte: „Okay, okay, okay, ich hatte unrecht.“ Sie führte ihn durch ihre Liebe zurück zu Gott. Er sagte: „Wenn sie mir gehorcht hätte, wären wir beide in Schwierigkeiten gekommen.“

Als Frau sollten Sie also nichts tun, was Gottes Wort widerspricht. Kein Mann kann Gottes Gebote aufheben. Aber abgesehen davon sollten Sie sich Ihrem Ehemann anpassen und sich ihm unterordnen. Das gibt Gott die Ehre und bringt große Freude in Ihr Leben.

Bayless Conley: Der Idealfall ist es, wenn sowohl der Mann als auch seine Frau Jesus lieben. Wenn sie dann eine Meinungsverschiedenheit haben – vielleicht glaubt der eine, sie müssten rechts abbiegen und der andere links – sollten sie in der Lage sein, offen darüber zu reden, ihre Argumente vorzubringen und darüber zu beten. Sie sollten beide beten.

Manchmal glaubt Janet, wir sollten etwas Bestimmtes tun, aber ich glaube das nicht. Dann reden wir darüber und beten. Und wenn ich dann immer noch denselben Eindruck habe wie vorher, sage ich ihr das. Dann sagt sie: „Okay.“ Und in solchen Fällen ordnet sie sich unter. Sie hat immer noch ein höheres Gericht, vor das sie den Fall bringen kann. Sie kann mit Gott darüber reden. Aber sie sagt nie zu mir: „Okay, ich werde tun, was du sagst, aber du wirst dir noch wünschen, dass du mir meinen Willen gelassen hättest.“ Nein, sie hat ein Lächeln auf dem Gesicht und tut es einfach. Wenn sich dann herausstellt, dass ich falsch lag, verhandelt Gott mit mir. Und wenn mir klar wird, dass es besser gewesen wäre, in die andere Richtung abzubiegen, bin ich hoffentlich demütig genug zu sagen: „Hey, Schatz, du hattest recht. Wir hätten tun sollen, was du gesagt hast.“ Das muss sein. Mir ist klar, dass nicht jeder in einer idealen Situation ist. Hier sind Frauen, deren Männer nicht gerettet sind und Männer, deren Frauen nicht gerettet sind. Aber ich will Ihnen sagen: Gott wird Ihnen Weisheit schenken.

Vielleicht ähnelt Ihre Situation derjenigen, die Janet gerade von Smith Wigglesworth erzählt hat. Dann bitten Sie Gott, Ihnen zu zeigen, wie Sie diesen Mann ehren können und was Sie tun können, um ihn zurückzugewinnen, ohne ihm Predigten zu halten.

Petrus sagte, wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat, kann sie ihn zurückgewinnen, ohne ihm Predigten zu halten. Und so sehen wir: Wenn Sie unterschiedlicher Meinung sind, ist es biblisch, wenn sich die Frau ihrem Mann unterordnet. Und wenn er Jesus liebt und sich herausstellt, dass er unrecht hatte, wird er stark genug sein zu sagen: „Okay, wir drehen um und fahren in die Richtung, die du gesagt hast.“ So sollen wir handeln. Und wissen Sie was? Gott ist klüger als wir alle. Lass uns die Verse ansehen, Liebling.

Janet Conley: Einer muss das Haupt sein und Gott sagt, der Mann soll das Haupt sein. Gut, der nächste Vers ist Epheser 5:25. Wir lesen die Verse 25 bis 30 und dann Vers 33. Da heißt es:

Epheser 5:25-30
„Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein.“

Epheser 5:33
„Doch auch ihr – jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber erweise dem Mann Achtung!“

Ich will einige Punkte aus diesen Versen hervorheben. In Vers 26 heißt es: „… damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort.“ Und ich will die Männer hier ermutigen: Eure Worte sind so wichtig für eure Frauen. Und ich glaube, dass Gott das hier so betont, weil Er weiß, wie wir gestrickt sind. Worte bedeuten Frauen sehr viel. Und die Bibel sagt, Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, in den Worten, die wir sprechen. Und wenn wir hier vom „Wasserbad im Wort“ lesen, kann das bedeuten, dass Sie sie mit dem Wasser von Gottes Wort waschen oder dass Sie Gottes Wort über ihr beten. Oder es können die Worte gemeint sein, die Sie zu ihr oder über sie sagen. Und in Vers 29 heißt es: „Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde.“ Und ich glaube, es geht nicht nur um Worte, sondern auch um Taten. Eine Frau liebt es, umsorgt zu werden. Wenn Sie sie umsorgen, weiß sie, dass sie kostbar ist. Dann wird sie erblühen. Es gibt einige Möglichkeiten, sie zum Erblühen zu bringen, aber eine davon besteht einfach darin, ihr wirklich zuzuhören. Und wenn sie Ihnen etwas erzählt, dann hören Sie zu, um sie zu verstehen. Eine Frau will verstanden werden. Wie viele Frauen wollen gehört und verstanden werden? Wahrscheinlich wollen die Männer das auch. Aber Frauen ist das sehr wichtig. Und oft hören Männer zwar zu, aber weil sie Führungspersönlichkeiten sind und Schutz bieten und Verantwortung übernehmen wollen, präsentieren sie ihrer Frau gleich eine Lösung und sagen: „Okay, du musst Folgendes tun.“ Aber sie will Ihnen nur von der Sache erzählen und mit Ihnen darüber reden. Unsere Art zu reden ist eben ein bisschen anders als die der Männer.

Wenn ich für etwas eine Lösung brauche, rede ich darüber. Ich rede gerne mit ihm oder mit meinen Freundinnen. Wir reden darüber und dann kommen wir zu einem Schluss. Aber ich glaube, Männer denken eher nach als zu reden. Sie denken über etwas nach und dann präsentieren sie eine Antwort oder eine Lösung. Aber wir Frauen gelangen zu einer Lösung, indem wir darüber reden. Eine Frau will also, dass man ihr zuhört und nicht, dass man ihr eine Lösung präsentiert. Sie will verstanden werden. Sie liebt es, sich verstanden zu fühlen. Okay? Und dann Vers 33. Das gefällt mir. Hier lesen wir, dass die Männer ihre Frauen lieben sollen wie sich selbst und dann heißt es: „Die Frau soll ihren Mann respektieren.“

Das steht in der Amplified hier in Epheser 5 und ebenfalls in 1. Petrus 3:1. Ich will Ihnen die Verse vorlesen. Hören Sie einfach zu, was Gott darüber sagt, was wir für unsere Männer tun sollen. Und wenn Gott sagt, dass wir das tun sollen, sagt Er es, weil Er weiß, wie Er sie erschaffen hat und was ihnen wirklich hilft, im Leben erfolgreich zu sein. Im zweiten Teil von Vers 33 heißt es: „Die Frau soll darauf achten, ihren Mann zu respektieren und zu ehren und ihm Aufmerksamkeit zu schenken.“

Und wenn ich wieder einmal mit dem Finger auf meinen Mann zeigen und sagen will: „Er tut dieses nicht und jenes nicht“, denke ich an Epheser 5:33 nach der Amplified Bible und denke: „Tue ich das eigentlich? Schenke ich ihm Aufmerksamkeit?“ Die Frau soll ihm Aufmerksamkeit schenken, Rücksicht auf ihn nehmen und ihn ehren. „Ehre ich ihn? Gebe ich ihm den Vorzug und beuge ich mich seiner Meinung?“ Manchmal. Das ehrt ihn. Das bedeutet, dass Sie ihm einen großen Wert beimessen. Schätzen Sie ihn. Geben Sie ihm nach. Loben Sie ihn. Lieben Sie ihn. Bewundern Sie ihn über die Maßen. Tue ich das? Und in 1. Petrus 3:2 lesen wir, was Verehrung ist. Sie sollen Ihren Mann „respektieren, ihm nachgeben, ihn achten und ehren, ihn schätzen, würdigen und ihn, im menschlichen Sinne, anbeten.“ Und ihn anzubeten bedeutet, ihn zu bewundern und zu loben, sich ihm hinzugeben, ihn von Herzen zu lieben und sich an ihm zu erfreuen. Und so prüfe ich mich immer wieder und frage mich: „Tue ich das? Okay, ich werde meinen Teil tun. Gut, ich nehme die Herausforderung an, ich übernehme die Verantwortung für meinen Teil.“ Und wissen Sie, wenn Sie das tun, ergibt sich der Rest meistens ganz von selbst, denn das ist nur eine Reaktion darauf, was Sie tun. Es gibt einige Möglichkeiten, wie wir unsere Bewunderung und unseren Respekt zeigen können, und er ist es wert. Er ist Gottes Sohn und Gottes Söhne sind unsere Aufmerksamkeit und unsere Kraft wert. Und eine Möglichkeit besteht darin, unsere Bewunderung auszusprechen. Sagen Sie es ihm, wenn er etwas besonders gut gemacht hat. Loben Sie ihn dafür. Oft weiß er vielleicht gar nicht, wie wertvoll er für Sie ist oder wie wunderbar Sie irgendetwas finden, das er getan hat. Vielleicht hat er eine Veranstaltung geleitet, an der Sie auch teilgenommen haben und Sie dachten: „Wow! Du warst wunderbar! Es war unglaublich, wie du das heute gemacht hast.“ Dann sagen Sie es ihm und bauen Sie ihn damit auf. Männer blühen auf, wenn man sie auf diese Weise ermutigt. Vielleicht hat er einen Konflikt mit den Kindern gut gemeistert. „Wow! Das war wunderbar! Du warst so ruhig und hast trotzdem deinen Standpunkt klargemacht. “ Sagen Sie es ihm. Und es gibt noch etwas, das sehr wichtig ist, auch wenn es uns schwer fällt: Hören Sie Ihrem Mann zu. Reden Sie nicht dazwischen, wenn er spricht.

Wenn mein Mann redet, macht er manchmal eine kleine Pause und dann denke ich, er sei fertig und lege los. Aber er denkt noch nach und will noch mehr sagen, um seinen Standpunkt darzulegen. Und ich denke, wir zeigen ihm unseren Respekt, wenn wir ihn ausreden lassen.

Und noch ein Punkt. Es gibt natürlich noch viele Dinge, aber ich will vor allem die erwähnen, die unseren Männern wirklich zeigen, dass wir sie respektieren, ehren und lieben und alles tun wollen, was wir können, damit sie erfolgreich sind. Und dieser Punkt lautet: Zeigen Sie sich im Schlafzimmer offen und begeistert. Das bewirkt einen Unterschied. Und je mehr Sie als Frau investieren, umso mehr bekommen Sie auch zurück.

Bayless Conley: Gut. Nur noch ein paar Gedanken, dann komme ich zum Schluss. Janet hat über Worte und Aufmerksamkeit gesprochen. Und, Männer, es heißt, ihr sollt eure Frauen lieben wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich für sie hingegeben hat. Jesus gab sich hin. Das ist es, was unsere Frauen mehr als alles andere brauchen. Sie brauchen unsere Aufmerksamkeit, sie brauchen uns. Er reinigt die Gemeinde mit dem Wasser des Wortes. Wir müssen mit unseren Frauen sprechen.

In den 25 Jahren hier in der Gemeinde und in den Jahren davor, in denen ich Pastor war und viel reiste, habe ich mit unzähligen Ehepaaren gesprochen, die große Probleme hatten und völlig frustriert waren. Die häufigste Klage der Frauen lautet: „Mein Mann ist so verschlossen. Er redet einfach nicht mit mir.“ Und ich glaube, daran müssen die meisten von uns arbeiten. Das hat sicher damit zu tun, wie Gott uns erschaffen hat, aber auch hier geht es wieder um Anpassung. Als Gott Adam erschuf, gab es Eva noch nicht. Das Erste, was Gott Adam gab, war eine Aufgabe. Er brachte ihn in den Garten Eden und sagte: „Pflege und beschütze ihn.“ Wenn Adam also ein Problem hatte, musste er es mit sich selbst ausmachen oder mit Gott darüber reden. Mehr Möglichkeiten hatte er nicht.

Männer sind so. Wir sehen ein Hindernis oder stehen vor einer Herausforderung und machen das mit uns selbst aus. Und bevor wir etwas tun oder sagen, finden wir eine Lösung. Vielleicht reden wir mit Gott darüber oder arbeiten allein daran. Und ich glaube, das hat damit zu tun, wie Gott uns erschaffen hat. Das ist das Genesis-Prinzip. Gott erschuf den Mann und das Erste, was er ihm gab, war eine Aufgabe. Dann erschuf Gott die Frau und das Erste, was er ihr gab, war eine Beziehung. Gott erschuf die Frau und brachte sie zu dem Mann.

Wenn es im Leben einer Frau also eine Schwierigkeit gibt, ist das Erste, was sie tun will, darüber zu reden. Ein Mann will die Dinge mit sich selbst ausmachen, eine Frau will reden. Und so müssen sich beide Seiten anpassen. Janets größter Wunsch ist es, dass ich ihr meine Zeit und meine Aufmerksamkeit widme und ihr zuhöre. Und damit zeige ich ihr meine Liebe wahrscheinlich wie mit nichts anderem. Und, Männer, ich will Sie ermutigen: Auch wenn Sie müde sind, wenn Sie nach Hause kommen – es lohnt sich zu reden. Wir müssen das tun. Und wissen Sie, wenn Sie der Romantik Raum geben, macht Sie das nicht zu ihrer Freundin und tut Ihrer Männlichkeit keinen Abbruch.

Jesus ist unser Vorbild. Jesus ist widerstandsfähig. Er ist ein echter Kerl. Er fürchtete sich nicht, eine Reihe anderer Männer aus dem Tempel zu vertreiben und die Tische umzuwerfen. Ich mag Jesus. Jesus war kein Schwächling.

Und ich kann meine Frau lieben und all das tun und das tut meiner Männlichkeit keinen Abbruch. Ich will Möglichkeiten finden, sie zu lieben, mit ihr zu reden und ihr meine Liebe zu zeigen. Und das zahlt sich hundertfach aus.

Neulich sprach ich mit einem Freund. Er reiste gerade beruflich durch Europa. Seine Frau begleitete ihn auf einem Teil seiner Reise und er erzählte mir, dass er ohne ihr Wissen geplant hatte, die Arbeit für zwei Tage zu unterbrechen und mit ihr nach Paris zu fahren. Er entwarf zwei Ringe mit Rubinen, die er irgendwo gekauft hatte und ließ sie nach seiner Vorgabe anfertigen. Dann fuhr er also mit seiner Frau nach Paris, ging mit ihr auf den Eiffelturm, präsentierte ihr die beiden passenden Ringe und sagte ihr einige sehr romantische Dinge. Ich sagte: „Erzähl das bloß nicht meiner Frau. Du setzt die Latte viel zu hoch.“

Wissen Sie, Sie wären überrascht, was ein einfacher Spaziergang durch die Nachbarschaft bewirken kann, bei dem Sie sich an den Händen halten und reden oder ein kurzes Treffen bei Starbucks auf einen Kaffee. So etwas kann für Ihre Ehe Wunder wirken. Finden Sie Möglichkeiten, Ihre Liebe auszudrücken – durch Ihre Worte, durch Geschenke, durch Berührungen, durch Zeit. Ich brauchte eine Weile, um das zu verstehen. Ich drücke meine Liebe durch Worte und durch Berührungen aus. Ich bin eben so gestrickt.

Bei Janet ist das ein bisschen anders. Worte sind ihr wichtig, aber Berührungen sind ihr nicht so wichtig wie mir. Sie ist mit einem Vater aufgewachsen, der seine Liebe durch Taten ausdrückte. Er hatte einen Milchbauernhof. Er sorgte dafür, dass alles funktionierte und baute viel selbst. So drückte er seine Liebe zu seiner Familie aus und Janet wuchs mit diesem Verständnis von Liebe auf. Es dauerte eine Weile, bis ich das herausfand. „Hey, ich habe heute ein paar Glühbirnen ersetzt und das Gartentor repariert.“ Es ist ganz erstaunlich, wissen Sie? Wenn ich so etwas tue, ist sie plötzlich guter Stimmung. Ich muss also nur den Handwerker spielen und schon zeige ich ihr meine Liebe. Sie müssen die Liebessprache Ihrer Frau herausfinden und sie in dieser Sprache lieben, sei es durch Taten, durch Worte, indem Sie ihr Geschenke machen oder was auch immer.

Wie Janet sagte, fasst Vers 33 das gut zusammen: Frauen wollen mehr als alles andere geliebt werden; Männer wollen mehr als alles andere respektiert werden. Meine Damen, wenn Sie Ihren Mann respektieren und Männer, wenn Sie Ihre Frau lieben, können Sie eine wunderbare Ehe haben. Dann kann Gott Ihre Ehe segnen und sie kann den Wohlgeruch des Himmels haben.

Ich habe noch einen interessanten Punkt, dann komme ich zum Schluss. Eingebettet in all diesen Versen über die Ehe heißt es in

Epheser 5:31-32
„Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“

Die Ehe ist unter anderem ein Beispiel für das, was Jesus für die Welt getan hat. Ein Mann verliebt sich so sehr in eine Frau, dass er seinen Vater und seine Mutter verlässt und die beiden werden zu Erben der Gnade des Lebens und beginnen ein neues Leben. Und Jesus hat uns so sehr geliebt, dass Er Seinen Vater im Himmel verließ. Er verzichtete auf all Seine göttlichen Rechte und Privilegien, nahm die Gestalt eines Menschen an, demütigte sich und war gehorsam bis in den Tod am Kreuz. Und das tat Er, um mit uns verbunden zu sein, um uns zu den Seinen zu machen und uns in eine Beziehung zu Ihm hineinzubringen. Das ist erstaunlich. Und meine Ehe mit Janet spricht unter anderem über Gottes Liebe für die Welt. Und ich will, dass Sie wissen, dass es einen Gott im Himmel gibt, der Sie kennt und liebt. Und Jesus liebt Sie so sehr, dass Er bereit war, all das hinter sich zu lassen. Er wurde von einer Jungfrau geboren, nahm menschliche Gestalt an, wurde verraten, verspottet, gefoltert und gekreuzigt, um Ihnen Leben zu geben.

Bayless Conley: Ist es nicht erstaunlich, dass Gott das Geheimnis des Evangeliums in der Ehe versteckt? Ich meine, wenn Gott wirkt und ein Mann Vater und Mutter verlässt, weil er eine Frau so sehr liebt, dass er mit ihr verbunden sein will, werden sie eine gute Ehe führen. Und wissen Sie, Jesus verließ den Vater im Himmel und lebte unter den Menschen, um uns an sich heranzuziehen, um uns zu erlösen und zu befreien. Ich will Ihnen sagen: Gott liebt Sie. Und wissen Sie, Evangelium bedeutet Gute Nachricht. Es ist keine schlechte Nachricht. Gott ist nicht böse auf Sie, Er will Sie nicht strafen. Gott weiß alles, was Sie getan haben. Er weiß alles, was Sie getan haben, aber Er liebt Sie trotzdem.
Doch das ist keine Entschuldigung dafür, eine leichtfertige Einstellung zur Sünde zu haben. Es ist die Gute Nachricht, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist. Er wurde zu unserer Rechtfertigung von den Toten auferweckt und wenn wir unser Herz öffnen und Ihn annehmen, werden wir gerettet. Sie können eine wunderbare Beziehung zu Gott haben. Rufen Sie Jesus an. Sie können eine wunderbare Ehe haben. Wenden Sie die Grundsätze aus Gottes Wort an.

 

 


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