Die Kraft des Wortes – das siegreiche Wort

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Die Kraft des Wortes

30.12.2012

Pastor Bayless Conley

 

Hallo, ich bin Bayless Conley. Ich will heute über etwas mit Ihnen sprechen, das Ihr Leben komplett umwälzen kann. Es wird Ihr geistliches Leben völlig verwandeln und Ihnen die Antworten geben, nach denen Sie schon lange suchen. Bleiben Sie bei uns und lassen Sie uns das Wort Gottes ansehen.

 

Wir lesen Apostelgeschichte, Kapitel 19. Paulus ist gerade in Ephesus eingetroffen. Und in Apostelgeschichte 19, Vers 8 heißt es:

 

Apostelgeschichte 19:8-10

„Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich mit ihnen unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte. Als aber einige sich verhärteten und ungehorsam blieben und vor der Menge schlecht redeten von dem Weg, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und redete täglich in der Schule des Tyrannus. Dies aber geschah zwei Jahre lang, so dass alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten.“

 

Über zwei Jahre lang säte Paulus den Samen von Gottes Wort aus. Er lehrte und predigte. Und die Menschen nahmen dieses Wort an und gaben es weiter, sodass es sich schließlich in der ganzen Provinz Asia verbreitete. Und was als Nächstes passierte, war von großer Bedeutung. Gott gebrauchte Paulus, um besondere Wunder zu tun. Kranke wurden geheilt und Besessene von Dämonen befreit. Doch dann kamen einige jüdische Exorzisten in die Stadt. Sie glaubten nicht an Jesus, aber dennoch versuchten sie, im Namen des Jesus, von dem Paulus lehrte, einen Dämon aus einem Mann auszutreiben. Aber, wie sie schnell herausfanden, funktioniert das nicht, wenn man selbst keine Beziehung zu Jesus hat. Wir kennen die Geschichte. Der besessene Mann stürzte sich auf sie und attackierte sie aufs Heftigste, sodass sie blutend und verwundet aus seinem Haus rannten. Aber dieses Ereignis war der Auslöser für eine große Erweckung. Alle hörten davon und die ganze Stadt wurde von Ehrfurcht erfasst. Die Menschen bekannten öffentlich ihre Sünden, verbrannten ihre Bücher mit Zaubersprüchen und es fand eine große Erweckung statt. Aber auch wenn sich alles, was jetzt passierte, auf dieses entscheidende Ereignis mit den Söhnen von Skevas zurückführen lässt, lag sein eigentlicher Ursprung in etwas, das dem vorausgegangen war. Alles, was jetzt passierte, war das Ergebnis dieser zwei Jahre und drei Monate, in denen Paulus Gottes Wort gelehrt und gepredigt hatte. Damit hatte er den Grundstein dafür gelegt, dass Erweckung, Befreiungen und Heilungen geschehen konnten, dass die Menschen ihre Sünden öffentlich bekannten und ihr Herz Christus gaben. All das entstand aus dem Samen von Gottes Wort. So lesen wir auch in Vers 20:

 

Apostelgeschichte 19:20

„So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und erwies sich kräftig.“

 

Das Wort Gottes erwies sich als kräftig in den Herzen und dem Leben der Menschen. Es wuchs mächtig und gewann die Oberhand über Zauberei und Okkultismus, über eine heidnische Kultur, über die Sünde und über die Herzen der Männer und Frauen, die in der Finsternis lebten, so dass alle Finsternis dem Licht weichen musste. Und über dieses kraftvolle Wort will ich heute sprechen. Sehen wir uns zusammen im 1. Korintherbrief Kapitel 3 an. Diesen Brief schrieb Paulus an die Gläubigen in Korinth. Und in 1. Korinther 3:6 heißt es:

 

1. Korinther 3:6

„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben.“

 

Sowohl Paulus als auch Apollos waren Lehrer des Wortes Gottes. Als Paulus Gottes Wort in Korinth wie auch in Ephesus lehrte, säte er einen Samen aus. Später kam Apollos, bekräftigte Paulus’ Lehre und lehrte noch mehr über das Wort Gottes. Das ist damit gemeint, wenn es heißt, „Apollos hat begossen“.

 

Sie hörten Gottes Wort und sie hörten es immer wieder. Es wurde gepflanzt und begossen, und so konnte Gott es wachsen lassen. Und in Vers 9 lesen wir:

 

1. Korinther 3:9

„Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr.“

 

Sie sind Gottes Ackerfeld. In manchen Übersetzungen heißt es: „Ihr seid Gottes Garten“ oder „Gottes Feld.“ Was ist nun die Saat? Es ist das Wort Gottes. In 1. Petrus 1:23 heißt es: „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“ Paulus säte treu die Saat von Gottes Wort aus.

 

Jesus sprach oft über das Prinzip, dass das Wort Gottes einem Samen gleicht, der in unser Herz eingepflanzt werden muss. Sehen wir uns Kapitel 4 im Markusevangelium an. Markus, Kapitel 4. Jesus hat gerade das Gleichnis vom Sämann erzählt. Ein Mann säte Samen aus. Ein Teil davon fiel auf felsigen Grund, ein anderer unter die Dornen, wo er erstickte, wieder ein anderer in gute Erde, wo er reiche Frucht brachte und ein Teil wurde sofort von den Vögeln gefressen. Und dann erklärt Jesus Seinen Jüngern die Bedeutung dieses Gleichnisses. In Vers 14 sagte er:

 

Apostelgeschichte 19:14

„Der Sämann sät das Wort.“ – Und wir lesen weiter in Vers 26.

 

Apostelgeschichte 19:26-29

„Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf das Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same sprießt hervor und wächst, er weiß selbst nicht wie. Die Erde bringt von selbst Frucht hervor, zuerst Gras, dann eine Ähre, dann vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, so schickt er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da.“

 

Das bedeutet, das Wort Gottes wirkt unabhängig von unserem Verständnis. Wenn Sie zuerst das Reich Gottes suchen, wird Ihnen alles andere, nach dem Sie streben, hinzugefügt werden. Ich kann Ihnen nicht erklären, wie das funktioniert, ich weiß nur, dass es funktioniert. Sie können schlafen und aufstehen, Nacht und Tag, und wenn Sie den Samen in Ihr Herz säen und danach handeln, wird Er eine Ernte in Ihrem Leben hervorbringen. Ich weiß nicht, wie Gott das macht. Ich weiß nur, dass Er es tut. Ich setze Sein Reich an die erste Stelle und Er fügt meinem Leben alles andere hinzu. Ich weiß nicht, wie das funktioniert, doch ich muss es auch nicht wissen. Es heißt, die Saat geht auf und wächst und er weiß nicht, wie. Aber dennoch bekommt er eine Ernte. Ich sage Ihnen, der Same von Gottes Wort hat übernatürliche Kraft. Vielleicht können Sie nicht verstehen, wie Gott tun kann, was Er uns verspricht. Aber wenn Sie einfach den Samen in die Erde legen, wird Er eine Ernte in Ihrem Leben hervorbringen, ob Sie nun verstehen, wie Gott das macht oder nicht.

Lassen Sie uns jetzt Markus 4, Vers 30 lesen: Markus 4:30-32

„Und er sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Oder in welchem Gleichnis sollen wir es

darstellen? Wie ein Senfkorn, das, wenn es auf die Erde gesät wird, kleiner ist als alle Arten von Samen, die auf der Erde sind; und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Kräuter, und es treibt große Zweige, so dass unter seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.“

 

Wenn es gesät wird, wächst es und wird größer. Es wächst hoch hinaus. Das ist heute mein erster Punkt. Sie müssen den Samen aussäen. Der Same muss eingepflanzt werden. In 1. Korinther 15:38 sagt Gott, dass er jedem Samen seine eigene Gestalt gegeben hat. Das bedeutet, dass aus jeder Art von Samen eine andere Art von Pflanze heranwächst. Wenn Sie Weizen anpflanzen, wächst Weizen daraus; wenn Sie Apfelsamen einpflanzen, wächst ein Apfelbaum daraus; wenn Sie ein Maiskorn einpflanzen, wächst Mais daraus. Und dieses Prinzip gilt auch für das Aussäen von Gottes Wort. Jede Verheißung bestimmt die Art von Ernte, die sie hervorbringen wird. Die Verheißungen der Heilung werden Heilung bewirken; die Verheißungen des Friedens werden Frieden bewirken, die Verheißungen der Erlösung werden Erlösung bewirken und die Verheißungen für unsere materielle Versorgung wird unser Auskommen sichern. In Psalm 107:20 heißt es: „Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie aus ihren Gruben.“ Aber wenn Gott Sein Wort sendet, hat es immer die Form von Samen und diese Samen müssen ausgesät werden. In Vers 32 lesen wir: „… und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer.“ Der Same muss in die Erde gelangen, bevor er aufgehen und wachsen kann. Sobald er ausgesät ist, entfaltet sich die Kraft, die er in sich trägt und bringt letztendlich eine Ernte hervor. Und der Same wird ausgesät durch wiederholtes Hören. „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen.“ Der Apostel Paulus lehrte, Apollos lehrte und der Same fand seinen Weg in die Erde. Er wurde begossen und begann zu wachsen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir das Wort immer wieder hören.

 

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Jesus oft sagte: „Wiederum sage ich euch …“? Und Petrus sagte: „Ich werde nicht aufhören, euch an diese Dinge zu erinnern, auch wenn ihr sie bereits wisst.

 

Solange ich in diesem Zelt, in diesem Körper lebe, werde ich euch durch eure Erinnerung wach halten.“ Paulus schrieb an die Philipper: „Euch öfter dasselbe zu schreiben, ist mir nicht verdrießlich, für euch aber bedeutet es, dass ihr fest werdet.“ Wir müssen es hören und wieder hören. Glaube kommt durch Hören und das Hören durch das Wort Gottes. Aber wir müssen es aussäen!

 

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel über einen Archäologen, der einen uralten Lotussamen entdeckt hatte. Das Alter des Samens konnte auf 1.300 Jahre bestimmt werden. Sie fanden ihn in China in einem uralten ausgetrockneten See. Und sie pflanzten ihn ein, wässerten ihn und er wuchs. Den ältesten Samen, der je gepflanzt wurde, fand man in Masada im Palast des Herodes in Israel. Die Untersuchungen ergaben, dass er 2.000 Jahre alt war. Es war der Same einer Dattelpalme. Sie pflanzten ihn ein und er wuchs. Zweitausend Jahre lang war gar nichts passiert, aber er war voller Potenzial. Er trug die Frucht bereits in sich. Aber er wuchs erst, als sie ihn in die Erde legten.

 

Das Wort Gottes muss in unser Herz eingepflanzt und begossen werden, wenn es wachsen und eine Ernte hervorbringen soll. Das gilt für die Erlösung ebenso wie für jeden anderen Segen, den Gott uns verheißt. Aber weil viele Menschen diesen Punkt versäumen, beten und beten sie, ohne je ein Ergebnis zu bekommen. Das ist gerade so, als würden sie ein Maiskorn in die Hand nehmen und beten: „Gott, bitte tue ein Wunder und verwandle dieses Korn in meiner Hand in einen Maiskolben.“ Natürlich kann Gott das tun. Er kann alles und herrscht über alles. Aber so funktioniert das Reich Gottes nicht. Jesus sagte: „Wie sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Oder in welchem Gleichnis sollen wir es darstellen?“ Das Reich Gottes funktioniert folgendermaßen: Es gibt einen Samen, das ist das Wort Gottes. Sie pflanzen es in Ihr Herz ein, Sie wässern es und schließlich bringt es eine Ernte hervor. Es gibt so viele Menschen, die von einer Krise in die Nächste stürzen. Aber Gott steht uns in Zeiten der Not immer zur Seite, stimmt’s? Wir dürfen kühn vor Seinen Gnadenthron treten und die Gnade empfangen, die wir in unserer Not brauchen. Gott sei Dank! Aber es gibt eine bessere Art zu leben als von einer Krise zur Nächsten. Wir können uns das Prinzip von Gottes Reich zu eigen machen und Gottes Wort in unser Herz einpflanzen, es wässern und sehen, wie es in unserem Leben Frucht bringt. Wissen Sie, was dann passiert? Schließlich werden wir diejenigen sein, die anderen in Krisenzeiten zur Seite stehen. Wir werden zu einem Gefäß, das Gott gebraucht. Und genau das ist Gottes Wille für uns. Wenn Sie sich mit Gottes Wort beschäftigen, wird es in Ihnen Wurzeln schlagen, wie es in Sprüche 2:10 heißt: „Denn Weisheit zieht ein in dein Herz, und Erkenntnis wird deiner Seele lieb.“ Dann handeln wir fast unbewusst nach Gottes Wort. Und wenn Sie das tun, werden Sie feststellen, dass es Sie beschützt, für Sie sorgt und sich in Ihrem Leben als kräftig erweist. Jesus sagte: „Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“ Der Same von Gottes Wort trägt eine übernatürliche Kraft in sich, die Ihr Leben verändern und dafür sorgen kann, dass Sie Ihre bedrückenden Umstände überwinden. Aber sie müssen den Samen aussäen. Säen Sie den Samen aus.

 

Und mein zweiter Punkt lautet: Beschützen Sie den Samen. Schützen Sie ihn. Als Jesus im Gleichnis vom Sämann im Markusevangelium von den Samen sprach, die auf gute Erde fielen und reiche Frucht brachten, sagte Er: „Das in der guten Erde aber sind die, welche in einem redlichen und guten Herzen das Wort, nachdem sie es gehört haben, bewahren und Frucht bringen mit Ausharren.“ Aber wovor oder vor wem müssen wir den Samen schützen? Diese Frage beantwortet uns Jesus hier in Markus 4. Schlagen Sie die Stelle bitte nochmals auf. Markus 4:15. Jesus sagte:

 

Markus 4:15

„Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird und, wenn sie es hören, sogleich der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in sie hineingesät worden ist.“

 

Wie schnell kommt Satan auf den Plan? Sofort. Das bedeutet, dass er auch jetzt schon hier ist. Worauf hat er es abgesehen? Auf Gottes Wort, denn er weiß, wenn Sie seinen Samen beschützen und es wächst, wird es stark werden und dann hat er in Ihrem Leben ausgespielt. Das kann er nur verhindern, wenn es ihm gelingt, den Samen wieder auszureißen, denn wenn er nicht wächst, kommt er nicht in Schwierigkeiten. Aber wenn er wächst, wird er stark werden und seine Frucht wird sein, dass sich Gottes Verheißungen erfüllen. Deshalb müssen wir den Samen beschützen. Lesen wir weiter. Vers 16:

 

Markus 4:16-17

„Und ebenso sind die, die auf das Steinige gesät werden, die, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden aufnehmen, und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Menschen des Augenblicks; wenn nachher Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen entsteht, ärgern sie sich sogleich.“

 

Beachten Sie, dass um des Wortes willen Bedrängnis oder Verfolgung entstehen kann. Dadurch soll Gottes Wort aus Ihrem Leben entfernt werden. Der Teufel macht sich diese Dinge zunutze, um den Samen von Gottes Wort aus dem Leben der Menschen auszureißen. Sie hören eine Predigt und sind begeistert, aber wenn sie dann plötzlich unter Druck geraten oder verfolgt werden, sind sie versucht, sich von der Wahrheit, die sie gerade erst angenommen haben, abzuwenden. Vers 18:

 

Markus 4:18-19

„Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben, und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.“

 

Die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und anderes mehr wird durch die Dornen versinnbildlicht. Beachten Sie bitte, dass die Dornen in derselben Erde wachsen wie Gottes Wort, in den Herzen und dem Leben der Menschen. Aber auch die Dornen sind aus Samen entstanden. Ebenso wie Gott hat auch der Teufel Sämänner, doch deren Saat bringt eine völlig andere Ernte hervor. In Sprüche, Kapitel 6, ist die Rede von denjenigen, die unter den Brüdern Unfrieden stiften. In Sprüche 16 geht es um jene, die Streit säen. In Hebräer 12 im Neuen Testament werden wir ermahnt, darauf zu achten, dass keine Wurzel der Bitterkeit in unserem Herzen aufsprosst und uns und die ganze Gemeinde verunreinigt.

 

Hören Sie: Auch Wurzeln entstehen aus Samen. Welche Samen bringen solche Dinge hervor? Es sind Worte. Gottes Wort bringt die Ernte hervor, die wir haben wollen, aber wir müssen unser Herz vor falschen Worten, vor Kritik und Tratsch beschützen. Wenn Sie solche Worte sprechen oder ihnen zuhören, wird ihr Same in Ihrem Leben ausgesät und bringt letztendlich eine Ernte hervor.

 

Markus spricht hier von Furcht, von Sorgen, vom Betrug des Reichtums und von den Begierden nach Dingen, die Gottes Wort ersticken. Wir müssen sorgfältig darauf achten, was in unserem Herzen wächst. Wie sieht es darin aus? Haben Sie in letzter Zeit das Unkraut daraus entfernt? Denn es gibt Dinge, die das Potenzial haben, Gottes Wort in Ihrem Leben im Keim zu ersticken.

 

Eine Möglichkeit, den Samen Seines Wortes zu beschützen, besteht darin, dass wir unseren Glauben an Sein Wort bekräftigen. Und nochmals, wir müssen darauf achten, was in unserem Herzen Wurzeln schlägt, denn es gibt Dinge, die Gottes Wort ersticken und verhindern, dass es die vorgesehene Frucht bringt. Sehen wir uns jetzt zusammen 2. Könige, Kapitel 11 an. Hier wird von einem historischen Ereignis berichtet, das eine wichtige Lektion für uns enthält. 2. Könige 11, Vers 1:

 

2. Könige 11:1

„Als aber Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte die ganze königliche Nachkommenschaft um.“

 

Der König war gestorben und seine Mutter tötete alle seine Kinder. In manchen Übersetzungen heißt es, Atalja ging daran, alle Angehörigen der königlichen Familie auszurotten. In der King-James- Version heißt es, sie brachte die ganze königliche Nachkommenschaft um. Vers 2:

 

2. Könige 11:2-4

„Doch Joscheba, die Tochter des Königs Joram und Schwester des Ahasja, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn aus der Mitte der Königssöhne, die getötet werden sollten, und brachte ihn und seine Amme in die Bettenkammer. So verbargen sie ihn vor Atalja, und er wurde nicht getötet. Und er hielt sich sechs Jahre lang bei ihr im Haus des Herrn versteckt. Atalja aber herrschte als Königin über das Land. Und im siebten Jahr sandte Jojada hin und ließ die Obersten über Hundert von den Karern und den Leibwächtern holen und zu sich ins Haus des Herrn kommen. Und er schloss einen Bund mit ihnen und ließ sie im Haus des Herrn schwören und zeigte ihnen den Sohn des Königs.“ – Es wird immer besser. Sehen wir uns Vers 12 an:

 

2. Könige 11:12-14

„Und er führte den Sohn des Königs heraus und setzte ihm die Krone auf und gab ihm die Ordnung, und sie machten ihn zum König und salbten ihn. Und sie klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König! Als aber Atalja das Geschrei der Leibwächter und des Volkes hörte, kam sie zum Volk ins Haus des Herrn. Und sie sah: Siehe, da stand der König auf dem erhöhten Standort, wie es Brauch war, und die Obersten und die Trompeter standen beim König; und alles Volk des Landes war fröhlich und stieß in die Trompeten. Da zerriss Atalja ihre Kleider und rief: Verschwörung, Verschwörung!“

 

Aber es war zu spät. Sie schleppten sie auf dem Weg der Pferde zum Haus des Königs und töteten sie. Atalja wurde vom Teufel beherrscht und der Teufel will die königliche Saat von Gottes Wort in ihrem Herzen zerstören. Aber mich begeistert diese Geschichte. Sie nahmen den Sohn des Königs, diesen einen königlichen Nachkommen und verbargen ihn in einer Bettenkammer. Sechs Jahre lang wuchs er im Verborgenen auf, und, wie wir in Vers 3 lesen, regierte während dieser Zeit Atalja über das Land.

 

Vielleicht hat es den Anschein, als hätte der Teufel die Oberhand in Ihrem Leben. Vielleicht werden Sie von einer Krankheit beherrscht oder haben Probleme mit Ihren Finanzen, in Ihrer Familie oder mit irgendeiner Gewohnheit und es scheint, als läge alles in Scherben.

 

Freunde, nehmen Sie die königliche Saat von Gottes Wort in Ihr Herz auf, behüten Sie sie und lassen Sie sie wachsen und schon bald wird sie aufgehen und im Namen Jesus stark werden. Und dann werden Ataljas Tage gezählt sein. Sie rief aus: „Verschwörung! Das war nicht mein Plan! Ich dachte, ich hätte all diese Könige getötet.“ Nein, einer kam davon, Atalja. Und, Freunde, ein einziger Same von Gottes Wort kann Ihr ganzes Leben verändern, wenn Sie ihn nur in Ihr Herz einpflanzen, ihn beschützen und nicht zulassen, dass der Teufel ihn stiehlt. Dieser eine Same kann alles verändern! Er wird mächtig wachsen. Er wird über alle Krankheit, über die Sünde und über jedes Problem in Ihrem Leben triumphieren, wenn Sie ihn nur in Ihr Herz pflanzen, ihn schützen und wachsen lassen. Es ist interessant, dass der Name Atalja wörtlich bedeutet „Jehova beschränkt“ oder „Jehova hält zurück“. Atalja ist vom Teufel, aber Satan wird zurückgehalten, wenn wir das Wort Gottes in unserem Herzen verbergen und es wachsen lassen.

 

Ich habe schon oft erzählt, dass ich mich als junger Christ sehr vor dem Teufel fürchtete. Bevor ich zu Jesus kam, war ich tief in okkulte Praktiken verstrickt und nahm harte Drogen. Dadurch wusste ich bereits, dass das geistliche Reich wirklich existiert. Ich hatte auch schon Erfahrungen mit Dämonen und bösen Geistern gemacht. Ich wusste, dass all das Realität ist, noch bevor ich zu Christus kam. Dann wurde ich gerettet, aber diese quälende Furcht ließ mich auch in meinem neuen Leben als Christ nicht los. Sie war immer gegenwärtig. Sie war das Letzte, was ich spürte, bevor ich abends ins Bett ging und das Erste, woran ich dachte, wenn ich morgens aufwachte. Und sie verfolgte mich den ganzen Tag über. Und als junger Christ betete ich jeden Tag immer und immer wieder: „O, Gott, bitte hilf mir, mich nicht vor dem Teufel zu fürchten. Bitte hilf mir, mich nicht vor dem Teufel zu fürchten.“ Es war sicher nicht dieses Gebet, das zum gewünschten Ergebnis führte, aber ich machte etwas anderes richtig. Ich lebte damals in einem kleinen Zimmer über einer Bar. Dort gab es nicht einmal Strom. Ich las jede Nacht bei Kerzenlicht in der Bibel, die ich auf einem Flohmarkt erstanden hatte. Ich wünschte, jemand hätte mir gesagt, dass ich mit dem Neuen Testament anfangen sollte, aber das tat niemand und so begann ich ganz vorn in 1. Mose. Alles war gut, bis ich zu 3. Mose kam. Dort geriet ich bei den ganzen Mengenangaben ein wenig ins Stocken. Und ich tat mich schwer mit den Stammesregistern, aber ich kämpfte mich hindurch und ich unterstrich alles, bei dem es darum ging, wie groß Gott ist und was Er tun kann. Ich unterstrich und unterstrich. „Ich hoffe, Gott kann das tun! Gott ist groß!“ Ich unterstrich und unterstrich. Jeden Tag und jede Nacht las ich in der Bibel. Und etwa drei Monate später stellte ich plötzlich fest, dass meine Furcht verschwunden war. Fast wollte ich mich umsehen und sie suchen. Die Furcht, die mich verfolgt und gequält hatte, war vorüber. Das war vor 35 Jahren und sie ist bis zum heutigen Tag nicht zurückgekehrt. Was war passiert? Das Wort war mächtig gewachsen und hatte sich als kräftig erwiesen. Es gelangte in mein Herz, es wurde begossen und wuchs. Und dasselbe kann bei denjenigen passieren, die gerade mit Depressionen zu kämpfen haben. Ich fühle mit Ihnen.

 

Ich weiß, wie es ist, täglich von etwas verfolgt zu werden. Es legt sich wie ein dunkler Schleier über Ihr Leben. Ihm gilt Ihr letzter Gedanke, wenn Sie zu Bett gehen und Ihr erster, wenn Sie morgens aufwachen. Aber Gottes Wort ist übernatürlich und es kann Sie befreien. Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Das Wort Gottes bringt Veränderung. Die Bibel sagt: „Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie vor dem sicheren Tod.“ Paulus sagte: „Und nun befehle ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, aufzuerbauen und ein Erbe unter allen Geheiligten zu geben.“ David sagte: „Ich suchte den Herrn, … aus allen meinen Ängsten rettete er mich.“ Das Wort Gottes hat auch mich von meiner Furcht befreit und es kann dasselbe für Sie tun. Es kann Sie durch Ihre Schwierigkeiten hindurchtragen und Ihnen die Antworten geben, nach denen Sie verzweifelt suchen. Gehen Sie eine Liebesbeziehung mit Ihrer Bibel ein. Das wird Ihre Welt verändern. Bis zum nächsten Mal.

 

Jule 29. Dezember 2012 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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