Die Weihnachtsgeschichte – Lektionen fürs Leben

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Die Weihnachtsgeschichte
Pastor Bayless Conley

Willkommen zur heutigen Sendung. Ich erzähle Ihnen heute die Weihnachtsgeschichte, aber verknüpfe damit einige parallele Lektionen fürs Leben. Die Geschichte beginnt in Lukas Kapitel 1 damit, dass der Engel Gabriel einer Jungfrau namens Maria erscheint und ihr sagt, dass sie den Sohn Gottes empfangen und gebären wird und Ihm den Namen Jesus geben soll.Sie ist ganz außer sich und versteht nicht, wie das geschehen soll.

In Vers 34 heißt es:

Lukas 1:34
„Maria aber sprach zu dem Engel:
Wie wird das zugehen, da ich von keinem Mann weiß?“

Das ist eine gute Frage.

„Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“

Die Geburt von Jesus Christus war ein Wunder. Der Heilige Geist überschattete diese Jungfrau und sie empfing den Sohn Gottes in ihrem Mutterleib. Ein Mensch zwar, aber wie kein anderer. Er war göttlich. Wenn ich über die Geschichte nachdenke, erinnert sie mich an einige der Unmöglichkeiten, denen wir manchmal im Leben begegnen. Sie finden vielleicht eine Verheißung Gottes für Ihre Finanzen oder Ihre Familie oder vielleicht hat es mit der Errettung Ihrer Kinder oder etwas Anderem zu tun und Sie denken: „Wie soll das je passieren? Wie könnten sich die Dinge je ändern?“ Die Antwort ist die Gleiche: der Heilige Geist! Wir müssen unseren Teil tun, aber dabei immer auf Gott schauen und auf den Geist Gottes vertrauen.

Egal, was Sie gerade durchmachen, oder was Sie derzeit in Ihrem Leben erfahren, es mag unmöglich erscheinen. Sie hören Gottes Zusage und frage sich: „Wie?“ Freund, die Antwort ist der Heilige Geist. Er hat nichts von Seiner Kraft verloren.

Die Geschichte geht in den nächsten Versen weiter und der Engel sagt in Lukas 1:36

Lukas 1:36-37
„Siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.“

Dieser Satz sagt buchstäblich: Keine Aussage von Gott wird unmöglich sein.

Lukas 1:38
„Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn! Es geschehe mir nach deinem Wort. Und der Engel schied von ihr.“

Ich liebe diesen Teil der Geschichte. Der Engel sagt: „Der Heilige Geist wird es tun, denn es steht in Verbindung mit Gottes Aussage.“ Eben die Aussage, die der Herr durch den Engel sprach. Und Maria sagte: „Es geschehe mir nach deinem Wort.“ Mit andern Worten: „Ich akzeptiere dein Wort. Ich stimme deinem Wort zu.“ Und dann fand das Wunder statt.

Ich stelle mir gerne vor, wie Jesus beim Vater im Himmel ist, wo Er seit Ewigkeit mit Ihm existierte und die Gemeinschaft mit dem Vater genoss, aber etwas ist anders. Ich sehe Gott auf einem Thron sitzen. Vielleicht gibt es da einen langen Korridor. Engel stehen aufmerksam in dem Korridor. Sie spüren, etwas liegt in der Luft. Etwas ist anders. Aber sie wissen nicht genau, was es ist. Jesus und der Vater sprechen im Flüsterton. Die Engel werfen einander Blicke zu. „Weißt du, was da vor sich geht? Ich weiß nicht was ist. Dies ist anders.“ Jesus steht nach Seinem Gespräch mit dem Vater langsam auf und nickt „Ja“. Ich stelle mir vor, wie Er den langen Korridor still entlanggeht, und da ist eine ernste und würdevolle Atmosphäre. Die Engel verstehen immer noch nicht, was da geschieht. Ich sehe, wie sich zwei Riesentüren am Ende des Ganges öffnen. Jesus dreht sich um, als wolle Er den Vater ein letztes Mal sehen und verschwindet dann plötzlich, denn in genau dem Moment spricht eine Jungfrau namens Maria auf der Erde mit einem Engel. Und der Engel sagt: „Du wirst durch den Heiligen Geist empfangen.“ Und: „Keine Aussage von Gott ist kraftlos.“ Als Maria antwortete: „Es geschehe mir nach deinem Wort“, verschwand Christus und wurde in ihrem Mutterleib empfangen. Der Sohn Gottes nahm Fleischesgestalt an.

Die Lektion für uns ist, dass wenn Gott eine Aussage macht, dann müssen wir damit übereinstimmen. Gott wirkt in unserem Leben durch das Wort. In Psalm 107:20 heißt es:

Psalm 107:20
„Er sandte Sein Wort und heilte sie, Er rettete sie aus ihren Gruben.“

Was der Herr in unserem Leben tut, tut Er durch die Kraft Seines Geistes und die Kraft Seines Wortes. Aber solange wir uns gegen Sein Wort wehren und uns weigern, damit übereinzustimmen, erleben wir keine Wunder in unserem Leben. Also ganz gleich, welche Verheißung Gott Ihnen heute gibt, was immer der Heilige Geist Ihnen über das Wort sagt, selbst wenn Sie es nicht verstehen, und sich fragen „wie soll das geschehen?“, stimmen Sie dem Wort zu!

Amos 3:3
„Wie können zwei miteinander wandeln, außer sie sind sich einig?“

Stimmen Sie Gottes Verheißung zu, schauen Sie auf die Kraft Seines Heiligen Geistes, dann können sich Dinge in Ihrem Leben radikal ändern.

Die Geschichte geht weiter in Lukas 1:39.

Lukas 1:39-45
„Maria aber machte sich in diesen Tagen auf und ging mit Eile in das Gebirge, in eine Stadt Judas; und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth. Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Woher geschieht mir dies, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist!“

Ich liebe diesen Teil der Geschichte. Maria besuchte ihre Kusine Elisabeth, denn der Engel hatte ihr gesagt, Elisabeth sei schwanger. Und das Baby, Johannes der Täufer, hüpfte in ihrem Leib und sie wurde vom Heiligen Geist erfüllt und freute sich. Und wissen Sie was? Da ist auch eine Lektion für uns in diesem Teil der Geschichte. Es gibt Leute, die sich mit uns freuen und uns ermutigen, weil sie denselben Weg bereits gegangen sind.

Elisabeth und ihr Mann Zacharias waren auch von dem Engel besucht worden. Sie waren schon älter und konnten nie ein Baby empfangen, und Gott wirkte ein Wunder in ihren Körpern, so dass sie ein Kind kriegen konnten. Es war ein absolutes Wunder. Elisabeth verstand etwas davon, was mit Maria geschehen war. Und es gibt Menschen in Ihrem Leben, die Sie ermutigen werden, weil sie denselben Weg des Glaubens gegangen sind.

Und Maria suchte Elisabeth auf. Ich glaube es ist manchmal gut, Leute aufzusuchen, die denselben kostbaren Glauben haben, weil sich nicht jeder mit Ihnen freuen wird. Nicht jeder wird verstehen, was Gott Ihnen offenbart hat oder was Er in Ihrem Leben getan hat.

Am Besten wir sind wie Elisabeth jemand, der andere ermutigt. Etwas sollte in uns hüpfen, wenn wir Leute über Glauben reden hören, oder wenn wir erfahren, dass Menschen mit Gott in Beziehung kamen, anstatt jemand zu sein, der den Glauben anderer Leute erstickt oder der Samen des Zweifels in sie sät. Wir sollten ein Ermutiger sein wie Elisabeth.

Wie greifen die Geschichte in Lukas 2:2 auf, wo es heißt:

Lukas 2:1-4
„Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Diese Einschreibung geschah als erste, als Cyrenius Statthalter von Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, ein jeder in seine Vaterstadt. Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa, in Davids Stadt, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war.“

Dieser Teil der Geschichte erstaunt mich! Es wurde vorhergesagt, dass Christus in Bethlehem geboren werden würde. Aber wie sollten Josef und Maria dahin kommen? Wie wollte Gott das alles arrangieren? Unwissentlich wurde der größte Herrscher der Welt von Gott beeinflusst, einen Erlass zu machen, der die ganze Welt betraf, damit Sein Wort erfüllt würde. Das ist erstaunlich! Gott bewegt die Puzzleteile und manche Teile wissen nicht mal, dass sie von Gott bewegt werden, doch Gottes Plan kommt zustande. Es steckt immer ein viel größerer Plan dahinter, als uns das bewusst ist. Gott setzt Himmel und Erde in Bewegung. Er bewegt Weltherrscher, damit Sein Wort geschieht, genau wie Er es mit der vorhergesagten Geburt Christi tat, die in Bethlehem in Judäa stattfinden sollte. Gott bewegte Caesar Augustus.

Sie vertrauen Gott vielleicht für etwas, vielleicht hat Gott Ihnen etwas verheißen oder etwas in Ihr Herz gelegt. Wissen Sie was? Er hat nichts von Seiner Fähigkeit des Beeinflussens verloren! Gott setzt Herrscher ein und Er setzt sie ab. Die Nationen sind für Ihn nur ein Tropfen im Eimer. Wenn Gott es muss, kann Er Leiter der Welt beeinflussen, damit Sein Wort in Ihrem Leben geschieht.

Es tröstet mein Herz, diese Geschichte zu lesen und zu sehen, wie Gott diesen riesigen Plan dirigiert und die Teile des Puzzles bewegt, indem Er Menschen beeinflusst und Dinge geschehen lässt, damit Sein Wort erfüllt wird. Freund, es wird gerade ein großer Gesamtplan in Ihrem Leben gewirkt, und Sie müssen Mut fassen und getrost sein, denn Gott kann Dinge bewirken, selbst wenn Sie nicht erkennen wie. Er kann Regenten der Welt bewegen, damit sich Sein Wort in Ihrem Leben erfüllt.

Wir lesen weiter in Lukas 2:6.

Lukas 2:6-12
„Und es geschah, als sie dort waren, wurden ihre Tage erfüllt, dass sie gebären sollte; und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war. Und es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Feld blieben und des Nachts Wache hielten über ihre Herde. Und ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich mit großer Furcht. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt. Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.“

Wenn man Vers 12 liest, könnte man denken, die Engel hätten sagen müssen: „Dies wird das Zeichen für euch sein. Ihr werdet Ihn auf einem mit Gold überzogenen Elfenbeinthron sitzend finden. Trompeten werden schmettern. Irdische Könige werden ihre Knie beugen. Da sitzen Leoparden mit diamantenen Halsbändern und Pfaue stolzieren umher und präsentieren sich allen mit ihrem Federschmuck.“ Aber, nein. Hier ist das Zeichen: Ihr werdet ein Baby in einem Futtertrog für Tiere finden. Das ist, was die Krippe war. Das würde man nicht vom Retter der Welt, dem König aller Könige erwarten. Hier ist Er: Seine Eltern sind ein armer Tischler und seine junge Frau, und er liegt in einem Futtertrog. Das ist nicht gerade, was man erwartet hätte.

Hierin sind ein paar wichtige Lektionen für uns enthalten. Gott tut nicht immer das, was Sie erwarten. Und oftmals kommen die Antworten auf unsere Gebete nicht in der Verpackung, die wir erwartet haben. Sie können Gott nicht in eine Box tun. Bei einigen, die mir zuhören, liegt die Antwort vielleicht schon direkt vor Ihnen. Aber Sie können sie nicht sehen, weil Sie eine klare Vorstellung haben, wie die Antwort aussehen soll. Ich bezweifle, dass Mose dachte, dass der Schlüssel zur Befreiung Israels aus Ägypten sein Stab sein würde, aber er war es. Ich bezweifle, dass Israel dachte, dass ihre Befreiung von den Philistern durch einen Hirtenjungen mit Schleuder kommen würde, aber so war es. Ich glaube nicht, dass Elija erwartete, dass sein Wunder durch eine hungrige Witwe und ihren Sohn kommen würde, doch so war es. Freund, Gott verpackt Dinge manchmal so, wie Sie es nicht erwartet hätten. Hätten Sie gedacht, dass der Retter der Welt, der die Menschheit retten sollte, der König aller Könige, in einem Futtertrog im Stall mit Tieren sein würde, und dass ein armer Tischler und seine Frau die Aufsicht über Sein Leben haben würden, bis Er alt genug für den Dienst war? Doch das ist der Weg, den Gott wählte.

Freund, machen Sie nicht den Fehler, Gott in eine Box zu stecken und zu denken: „Er muss so in meinem Leben wirken.“ Oder: „Gott, wenn du die Antwort nicht auf diesem Weg sendest, mit einer solchen Hemdfarbe, dann werde ich sie nicht empfangen.“ Freund, Gott hat eine Million Wege, die Antwort zu Ihnen zu bringen. Ich denke, es ist wundervoll, wie unglaublich Gott ist, wie weise und vielfältig Er ist. Und Er wirkt die Dinge nach dem Ratschluss Seines Willens. Nicht nach dem Ratschluss Ihres Willens oder dem meines Willens, sondern nach dem Ratschluss Seines Willens. Stecken wir also Gott nicht in eine Box. Die Geschichte geht weiter und Maria und Josef bringen das kleine Jesus Baby gemäß dem Gesetz in den Tempel. In dem Moment kommt ein alter Mann namens Simeon in den Tempel. Und Gott hat Simeon durch den Geist verheißen, dass er nicht sterben würde, bevor er den Christus gesehen hat. Und als er das Baby in Marias Armen sah, erkannte er, dass es der Messias war. Er lobte und dankte Gott, und dann sagte er etwas sehr Interessantes zu Maria in Lukas 2:34.

Lukas 2:34
„Dann segnete Simeon sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird.“

Simeon sagte, dass Jesus kritisiert werden würde und das stimmte. Einige der religiösen Leiter kritisierten Jesus immer wieder, weil sie Seine Mission nicht verstanden, aber vor allem, weil sie auf Ihn neidisch waren, da die Menschenmengen Ihm folgten. Sie kritisierten Seine Lehre. Sie kritisierten Seine Wunder. Stellen Sie sich das einmal vor: Jesus heilte einen Mann mit einer verdorrten Hand und sie kritisierten Ihn dafür. Er öffnete einem blindgeborenen Mann die Augen und sie kritisierten Ihn dafür. Sie kritisierten Ihn wegen Seiner Lehre. Und sie taten es, weil sie Seine Mission nicht verstanden und neidisch waren. Aber Er lüftete auch geschickt den Schleier, den sie klug über ihr Leben gelegt hatten, und offenbarte ihre Gier und religiöse Heuchelei. Und der einzige Weg, wie sie dachten, dass sie wieder ins Geschäft kommen, war, das Licht auszuschalten. Und dieses Licht war Jesus.

Auch hierin steckt eine Lektion für uns. Nicht jeder wird sich mit Ihnen freuen, wenn Sie Erfolg haben. Nicht jeder wird sich mit Ihnen freuen, wenn Sie Dinge mit Gott erleben, und Gottes Willen Gottes in Ihrem Leben tun. Einige Leute werden gegen Sie reden, manchmal aus Neid, manchmal, weil sie nicht verstehen, was Gott in Ihrem Leben tut, manchmal aus anderen Gründen, aber Sie müssen darauf vorbereitet sein, denn das geht damit einher.

Einer meiner besten Freunde wurde von Gott gebraucht, eine echte Erweckung in sein Land zu bringen. Es ist erstaunlich, was in der Nation durch seine Leiterschaft geschah, indem Gott ihn und andere gebrauchte. Aber bei all dem Erfolg, den sie hatten und trotz der tausende von Menschen, die gerettet wurden, wurde er stark kritisiert. Die Medien kritisierten ihn, andere religiöse Leiter schrieben Artikel gegen ihn. Männer mit kleinen Gemeinden, die wirklich nicht viel tun, fühlten sich bedroht von jemand, der ein großes Werk hat und großartiges tut. Er hat einfach ein Herz, das mit allen zu teilen und andere Leute zu segnen. Und es brach sein Herz mehr als einmal, dass manche Leute, sogar Fremde, ihn kritisierten, ohne je mit ihm persönlich zu sprechen. Und ich habe ihn ein Stück des Weges begleitet.

Das ist etwas, was wir aus dem Leben von Christus lernen können. Jesus segnete Menschen, Er heilte, Er vermehrte Brote und Fische, Er speiste Menschen und dennoch gab es Leute, die Ihn nicht mochten. Aber Freund, Sie müssen trotzdem gehen und sich von Gott gebrauchen lassen. Gehorchen Sie Gott und tun Sie, was Er will, egal ob die Leute es mögen oder nicht.

Simeon war nicht der Einzige, der kam und das Baby Jesus sah. In Lukas 2:36 heißt es:

Lukas 2:36-38
„Da war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser. Diese bereits sehr alt; und hatte sieben Jahre mit ihrem Mann ohne Kind gelebt. Sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die nicht vom Tempel wich, und Nacht und Tag mit Fasten und Flehen diente. Und sie trat zur selben Stunde herbei, lobte Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.“

Ich mag Hanna. Hanna diente Gott. Sie diente Ihm mit Fasten und Beten, aber das ist nicht die einzige Art, wie Sie Gott diente. Sie sprach über Jesus; sie sprach über den Messias zu allen, die auf die Erlösung in Jerusalem warteten. Sie öffnete den Mund und erzählte den Menschen von Jesus. Das ist bedeutsam. Es gab andere Menschen, die auf Erlösung warteten. Da waren Menschen mit hungrigen Herzen, die Gott kennen wollten, und Gottes Weg der Erlösung erfahren wollten. Und sie sprach zu allen, die hungrig nach Gott waren und nach Erlösung suchten.

Da ist sicherlich eine Lektion für uns enthalten. Wir erzählen Menschen nicht nur vom Baby Jesus, und Gott sei dank für die Weihnachtsgeschichte, Gott sei dank für den Messias, den Retter der Welt, der geboren wurde und in die Welt kam, aber wir erzählen den Menschen auch vom auferstandenen Erlöser. Wir erzählen Menschen vom Retter, der ein sündloses Leben führte, Wunder wirkte und dann am Kreuz starb, um die Sünde der Welt weg zu nehmen. Es gibt hungrige Leute überall um uns herum. Es gibt hungrige Menschen in Ihrer Welt, in Ihrem Einflussbereich, bei Ihrer Arbeit, in Ihrer Nachbarschaft, in Ihrer Verwandten. Da sind Fußballmütter, die an der Seitenlinie in den Reihen sitzen, während ihre Kinder zusammen Fußball spielen, deren Herzen hungrig nach Antworten des Lebens sind, die wissen wollen, ob es wirklich einen Gott gibt und einen Weg, Ihn kennen zu lernen. Sie sind hungrig danach, den Retter zu kennen und wir müssen Gott bitten, uns zu den hungrigen Herzen zu leiten, und wir müssen ihnen von Jesus berichten und dem, was Gott in unserem Leben getan hat, und wie die Sünde der Welt am Kreuz von Golgatha gesühnt wurde, und dass es einen Weg gibt, die schmerzliche Leere im Leben zu füllen. Es gibt Menschen, die hungrig sind und es wissen wollen. Sie suchen nach der Erlösung. Sie wissen vielleicht nicht, wonach sie suchen und gehen daher zu einem Ersatz. Einige von ihnen ersetzen den Retter mit Drogen, einige gehen in Single-Clubs, andere versuchen es mit religiösen Ritualen, andere versuchen Ihn mit Dingen zu ersetzen oder viel Geldverdienst, und sie wissen nicht, dass die Leere in ihrem Herzen nur durch eine Beziehung zu Jesus Christus gefüllt werden kann. Aber jemand muss es ihnen sagen. „Wie können sie glauben, wenn sie nicht hören? Wie können sie hören ohne einen Prediger?“, fragt die Bibel. Ich will Sie herausfordern: Erzählen Sie jemand die Weihnachtsgeschichte, dass der Retter der Welt kam und von einer Jungfrau geboren wurde, dass Er ein sündloses Leben führte und am Kreuz für die Sünden der Welt starb.

Vielleicht schauen Sie mir gerade zu und Sie haben Ihr Herz noch nie für den Retter geöffnet. Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Sie würden nicht zuschauen, wenn Sie selbst kein hungriges Herz hätten. Ich möchte Sie jetzt einladen. Ich möchte ein Gebet mit Ihnen sprechen, wenn Sie Ihr Herz noch nie für Jesus Christus geöffnet haben, weil Er am Kreuz für die Sünden der Welt, für Ihre Sünde, starb. Er wurde am dritten Tag von den Toten auferweckt, und nur durch Ihn können Sie in eine Beziehung zu Gott kommen. Nur durch Jesus können Sie die Leere in Ihrem Herzen füllen.

Wollen Sie nicht jetzt mit mir beten? Ich kann Ihnen nur die Worte zu geben. Aber wenn Sie es mit aufrichtigem Herz beten, mein Freund, wird Gott Ihr Gebet empfangen und Sie kommen in eine Beziehung mit Ihm. Sprechen Sie einfach diese Worte: „Oh Gott.“ Sprechen Sie es laut aus: „Oh Gott, ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus Christus dein Sohn ist. Ich glaube, Er starb am Kreuz, um meine Sünde wegzunehmen, und ich glaube, Er wurde von den Toten auferweckt. Ich bitte dich, Herr Jesus, komme in mein Leben. Sei mein Retter. Ich bekenne dich als meinen Herrn. Von diesem Moment an gehört mein Leben nicht mehr mir. Alles, was ich habe und bin, lege ich in deine Hände, Jesus. Danke, dass du mich mit deinem kostbaren Blut rein wäschst. Ich bete dies in deinem Namen. Amen. Und schließlich will ich Ihnen noch sagen: Frohe Weihnachten.

Hallo, Frohe Weihnachten! Ich liebe die Weihnachtszeit. Ich liebe alles daran. Ich liebe diese Zeit. Ich liebe es, Geschenke zu machen. Sagen Sie es niemand, aber ich kriege auch gerne Geschenke. Während der Weihnachtszeit denken wir daran, andere zu segnen, und es ist die Zeit, wo Gott der Menschheit das kostbarste Geschenk gab. Die Gabe Seines einzigen Sohnes. Wer außer Gott wäre auf die Idee gekommen, den Messias, den Retter der Welt, in eine arme Familie zu senden und ihn in einem Stall bei Tieren zur Welt kommen zu lassen. Die jüdische Nation erwartete, dass ihr Messias prunkvoll mit Zeremonien, Würde und Macht kommen würde. Aber es war das ganze Gegenteil. Sie erwarteten nicht, dass Er aus einer Gegend wie Galiläa kommen und der Sohn eines armen Tischlers sein würde. Wir wissen, dass Josef und Maria arm waren, weil die Schrift von dem Opfer spricht, dass sie in den Tempel brachten. Es gab verschiedene Opfer, die man bringen konnte. Es gibt ein Opfer in der Schrift, das die Armen bringen sollten, die nicht genügend Geld hatten, um sich ein Tier leisten zu können, und das waren Turteltauben. Das ist das Opfer, das die Eltern von Jesus in den Tempel brachten. Hier kommt Gottes Geschenk für die Welt, der Retter und Erlöser der Menschheit. Er lebt im Hause eines armen Tischlers, wächst in einer unbedeutenden Stadt in Galiläa auf und wird in Bethlehem geboren. Es ist einfach die Brillanz Gottes. Ich denke Gott kommt manchmal wie aus dem Nichts, auf eine Weise, wie Sie es nicht vermuten würden. Ich will fordere Sie auf, einmal nachzudenken. Haben Sie vielleicht Gottes Geschenk und Weg der Errettung übersehen, weil Sie nach etwas Größerem oder Spektakulärerem Ausschau hielten? Etwas, das ungewöhnlich und gewaltig ist? Freund, Jesus ist es! Gottes Weihnachtsgeschenk an die Welt. Und wenn Sie an Ihn glauben, können Sie gerettet werden.

Jule 23. Dezember 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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