Drei Ebenen von Versuchung

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Drei Ebenen von Versuchung
25.11.2007
Bayless Conley

Hallo Freund. Ich heiße Sie zur heutigen Sendung willkommen. Ich habe etwas Wichtiges, was ich Ihnen mitteilen will. Wir sprechen heute über drei Ebenen der Versuchung. Als ich die Geschichte von Christi Versuchung in der Wüste las, wo Satan zu Ihm kam, da wurde mir bewusst, dass eine Versuchung zur nächsten Versuchung führte und zur nächsten. Es ist so ähnlich, was in unserem Leben geschieht. Es geht um Appetit, Fähigkeit und Anwendung. Dies wird Ihnen gefallen.

Der Titel der heutigen Botschaft ist „Drei Ebenen von Versuchung“. Beginnen wir mit Vers 1 von MDrei Ebenen von Versuchung atthäus, Kapitel 4.Matthäus 4:1-11
„Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste geführt, um von dem Teufel versucht zu werden; und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die Heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt. Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen. Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.“

Mir gefällt, was Vers 11 sagt: „Der Teufel verließ ihn.“
Es ist immer ein guter Tag, wenn der Teufel geht. Aber beachten Sie, dass er Jesus nicht sofort verließ. Ich denke, dass ist wichtig zu sehen. Satan ist beständig. Bei der ersten Begegnung mit Jesus widersteht Er ihm mit dem Wort und Satan weicht nicht. Er bleibt in der Nähe. Zweite Konfrontation, der Teufel geht nicht. Er bleibt dran. Es braucht drei Male!
Und, Freund, wenn der Sohn Gottes den Teufel nicht bei der ersten Begegnung vertrieb, müssen wir lernen, festzustehen.

Klopfen Sie Ihrem Nachbarn mal auf die Schulter und sagen Sie: „Stehe fest.“ Der Epheserbrief sagt über geistlichen Kampf: „Wenn du alles getan hast, stehe!“ Sie müssen feststehen, bis der Teufel geht. Im Lukas Evangelium heißt es, dass der Teufel ihn für eine Zeit verließ… für eine Weile. Die Message Bibel sagt: „Satan zog sich zurück und wartete auf eine Gelegenheit.“ Er zog sich zurück und leckte seine Wunden, aber er plante, zurückzukommen. Das ist wichtig zu verstehen, denn manchmal erringen Sie einen Sieg in einem Bereich und wissen innerlich:
„Ich habe gewonnen. Ich habe das gelernt.“ Aber Sie sollten Ihr Schild nicht runter nehmen und Ihren Brustpanzer nicht ausziehen, weil Satan abwartet. Es mag ein Monat oder ein Jahr sein, wann auch immer. Er kommt zurück, wenn er eine Gelegenheit sieht, wie er zurückkam, und versuchte Jesu irdisches Leben zu zerstören und dachte, er hätte gesiegt, als Christus gekreuzigt wurde. Aber es heißt, Satan verließ ihn eine Weile, für eine geeignete Zeit.

Die gute Nachricht ist, dass wir ihn bei jeder Begegnung vertreiben können, wenn wir tun, was Jesus tat. In der Stunde der Versuchung müssen wir reagieren, wie Jesus reagierte. Bei jeder Begegnung sagte Jesus: „Es steht geschrieben…“ und Er zitierte die Bibel. Es ist wichtig, dass wir das lernen.Im Epheserbrief ist die Rede davon, den Listen des Teufels zu widerstehen und dass wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

Das ist Epheser 6:11-12. Unser Kampf ist also nicht gegen Fleisch und Blut. Wenn wir weiterlesen, spricht er über die verschiedenen Teile der Waffenrüstung, die wir anlegen sollen. Und da ist eine offensive Waffe. In Vers 17 sagt er: „Ergreift das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist.“ Es gibt zwei griechische Worte, die im Neuen Testament für „Wort“ gebraucht werden. Das eine ist Logos und das bezieht sich auf das geschriebene Wort Gottes. Gottes geschriebenes Wort, wie wir es in Form der Schriften der Bibel haben. Aber es gibt ein weiteres Wort: Rhema. Und das meint, wenn das geschriebene Wort Gottes gesprochen wird. Es ist nur Rhema, wenn es aus unserem Mund kommt. In

Epheser 6:17 heißt es:
„Ergreift das Schwert des Geistes, welches das Rhema Gottes ist“,Das gesprochene Wort Gottes. Es wirkt nur als Schwert und wird nur zur Waffe, wenn wir es in unseren Mund tun. Und das ist, was Jesus tat. Als der Teufel kam, schlug Jesus ihn mit dem Wort.
Darum verschwand er schließlich. Er blutete.Im Buch Offenbarung wird mindestens viermal erwähnt, dass aus Jesu Mund ein zweischneidiges Schwert kommt. Es heißt dort, Er errang Seine Siege mit dem Schwert Seines Mundes.

Und Freund, Sie erringen Ihre Siege, indem Sie das Schwert in Ihren Mund tun. Wir können Sieg auf keine andere Weise erwarten.Ich möchte Ihnen mitteilen, was mir beim Lesen dieses Textes klar wurde. Ich sah drei Ebenen von Versuchung, drei Punkte der Versuchung.

Die erste ist im Bereich des Appetits, der zweite ist Begabung, der dritte Anwendung.Erstens, Satan versuchte Jesus im Bereich des Appetits, des Hungers. Er hatte gefastet, war hungrig und Satan sagte: „Wenn du Gottes Sohn bist, verwandle die Steine zu Brot. Besorge dir Essen.“ Wir können erwarten, dass Satan uns im Bereich unseres Appetits versucht. Es mag physischer Appetit sein. Ihr Essen ist vielleicht außer Kontrolle und der Teufel greift dort an, wenn es eine Schwäche von Ihnen ist.
Ich sprach mal mit einer Dame, eine Freundin von uns, die sagte: „Bayless, die meiste Zeit des Tages denke ich an Essen. Es ist das letzte, woran ich vor dem Schlaf denke, und es ist das erste, woran ich morgens nach dem Aufwachen denke. Bevor ich das Bett verlasse, habe ich bereits alle Mahlzeiten des Tages geplant.“ Und sie verbrachte nicht nur viel Zeit, über Essen nachzudenken, sondern auch mit dem Essen. Darum kam sie zu mir, um mit mir zu reden. Es war aus der Kontrolle geraten. Es beherrschte ihr Leben und brachte ihr viele Verdammnisgefühle, weil sie wusste, dass sie sich ein frühes Grab mit Messer und Gabel grub. Sie tat ständig Buße davon und dachte, sie hätte es durch eine neue Diät eine Weile unter Kontrolle, nur um dann wieder zu fallen. Sie durchlief einen Teufelskreislauf. Und der Teufel beherrschte ihr Leben durch diese Versuchung im Bereich ihres Appetits.Aber es muss nicht nur ein physischer Appetit sein. Es kann ein Appetit nach sozialen Kontakten sein.

Es gibt Leute, die haben nie irgendwelche stille Zeit. Sie haben nie Zeit für die wichtigeren Dinge wie Studium, Kontemplation und Gebet, weil sie immer von einer Person zur nächsten eilen. Sie müssen immer mit jemand reden. Wenn sie allein sind, nutzen sie ihr Handy: „Ich muss jemand anrufen.“
Ihre Handyrechnung ist so lang wie Kalifornien und ist völlig außer Kontrolle.

Es kann auch ein Appetit nach Unterhaltung sein. Es kann sexueller Appetit sein, etwas legitimes, was Gott uns gegeben hat, aber Satan missbraucht es durch Pornographie oder durch andere sexuelle
Aktivität außerhalb der Grenzen der Ehe.

Der Punkt ist: Wenn wir auf dieser ersten Ebene der Versuchung besiegt sind, im Bereich unseres Appetits, dann bleibt es dabei. Der Teufel hat keinen Grund, Sie auf die nächste Ebene zu führen. Und ich glaube, viele Leute stecken auf dieser Ebene der Versuchung fest. Ich glaube, viele Leute verbringen die meiste Zeit und Energie im Leben damit, immer und immer wieder aus derselben Grube zu klettern, im Bereich des Appetits. Und der Teufel wird sein Bestes tun, das zu nutzen, wenn er es kann.

Wie besiegen wir diese Versuchung im Bereich des Appetits? Auf dieselbe Weise, wie Jesus es tat. Wir setzen das Wort dagegen.

Jesus sagte: „Es steht geschrieben…“ und Er zitierte die Schrift. Sie müssen passende Bibelstellen für Ihre Situation haben. Ihr Herz und Ihre Lippen müssen übereinstimmen, denn wenn es aus Ihrem Herzen und von Ihren Lippen kommt, wirkt es wie ein Schwert. Und es wird den Teufel vertreiben. Dann ist da die Sache des Freibleibens. Den Sieg haben und den Sieg behalten sind zweierlei Dinge.

Ich glaube, das ist wichtig im Bereich des Appetits. Wenn wir lernen, das Wort zu gebrauchen und wir frei bleiben wollen, müssen wir den richtigen Appetit kultivieren, um falschem Appetit zu widerstehen.
Nähren Sie sich von guten Dingen anstatt von schlechten Dingen.

In Jesaja 55:2 sagt der Herr:
„Esst das Gute, eure Seele labe sich am Fetten.“Sie müssen anfangen, Seelennahrung zu essen. Nähren Sie Ihre Seele mit guten Dingen.

Die Bibel sagt in Psalm 34:8
„Schmecke und sehe, dass der Herr gütig ist.“

Jesus ist das Brot des Lebens. Es ist erstaunlich, wie befriedigend es ist, wenn Sie Zeit mit Jesus verbringen. Wenn Sie Zeit zu Seinen Füßen verbringen und Sein Wort lernen und zu Ihm im Gebet sprechen, fangen Sie an, die süße Frucht des Lobpreises zu genießen, denn die Bibel nennt Lobpreis die Frucht unserer Lippen. Sie ist so süß im Geschmack, dass man kaum aufhören kann.„Verlangt nach der reinen Milch des Wortes, damit ihr wachst.“ Wissen Sie was? Die Milch des Wortes wird nicht Ihren Cholesterin Level erhöhen, sondern Ihre Seele befriedigen. Wenn wir die Milch und das Fleisch des Wortes essen, Zeit mit Christus verbringen, dann kultivieren wir den richtigen Appetit,
was den falschen Appetit zügelt. Es gibt viele Studien darüber, wenn Sie etwas 30 Tage lang tun, dass Sie eine Gewohnheit formen. Und ich glaube, es wäre für einige von uns gut, wenn wir eine Lobpreis Gewohnheit und eine Wort und Gebets Gewohnheit formen. Kultivieren Sie diesen Appetit.
Es wird Ihnen helfen, frei zu bleiben und nicht immer wieder in dieselbe Grube zu fallen und herauszuklettern, in die Grube zu fallen und herauszuklettern und zu fallen und herauszuklettern.

Wir können in diesem Bereich von Versuchung unseres Appetits siegen, sei es sexuell, sei es physisch oder Bestätigung von anderen zu brauchen.Jesus besiegte also den Teufel in diesem Bereich. Darauf sagte Satan: „Okay, gehen wir zum nächsten Level.“

Und diese zweite Versuchung hatte mit Begabung zu tun. Satan sagte: „Okay, du kennst das Wort. Du entgegnest mir mit dem Wort. Ich kenne das Wort auch.“ Ist Ihnen aufgefallen, wie der Teufel zu Ihm zurückkam? Jesus sagte: „Es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.“

Satan sagte: „Wirf dich doch vom Tempel, denn es steht geschrieben, dass Er Seinen Engeln über dir befehlen wird, dass sie dich tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.“Satan zitierte Jesus das Wort. Es war recht dumm zu meinen, dass Jesus keine Fertigkeit im Wort hätte. Er ist das lebendige Wort. Aber der Teufel wird Sie auf der Ebene Ihrer Kenntnis und Fertigkeit im Wort testen.Natürlich kam Jesus mit dem Wort zurück: „Es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“Aber der Punkt ist: Satan wird Vorteile aus jedem Mangel an Kenntnis des Wortes ziehen. Er wird unseren Mangel an Kenntnis und Fertigkeit im Wort ausnutzen, wenn er kann.

Nur zu sagen „es steht geschrieben, Satan“ reich nicht aus. Sie müssen wissen, was geschrieben steht und es richtig anwenden. Ich wünschte, mir hätte jemand als jungem Gläubigen gesagt, ich solle anfangen, die Bibel im Neuen Testament zu lesen. Aber niemand tat das. Ich dachte mir: „Okay, du beginnst mit einem Buch am Anfang.“ Also begann ich mit 1.Mose. Da stehen tolle Dinge. Ich wurde etwas ernüchtert in 3.Mose. Ich erinnere mich, wie ich als junger Christ anfing, die Bibel zu lesen und etwas getan hatte, von dem ich wusste, dass es falsch war.

Es ist interessant: Wenn man gerettet wird, stören einen plötzlich Dinge, die man früher ohne nachzudenken einfach tat. Und da waren Dinge, die ich früher ohne nachzudenken tat. Und plötzlich denke ich: „Warum fühle ich mich so schlecht? Das tat ich doch früher und mochte es. Und jetzt fühle ich mich schlecht.“

Nun, Gott schreibt Sein Gesetz in unser Herz. Wenn Sie neu geboren sind, wird Ihr innerer Mensch nicht zustimmen, wenn Sie etwas Falsches tun.Ich hatte also etwas getan und wusste, dass es falsch ist. Ich fühlte mich schrecklich.

Und ich hörte eine Stimme zu mir reden. Ich konnte nicht sagen wo oder wie ich es hörte. Aber ich hörte die Stimme sagen

„Hosea 4:6″. Wenn der Teufel zu Jesus sprach, dann kann Jesus zu uns reden! Ich war noch nicht beim Buch Hosea angekommen. Und so suchte ich es in der Bibel. Ich erinnere mich, wie ich im Auto auf dem Parkplatz eines Parks saß. Es waren auch andere Christen dort. Ich saß dort und öffnete meine Bibel in Hosea 4:6. Und hier ist, was dort stand: „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. Weil du Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich als meinen Priester. Du hast das Gesetz deines Gottes vergessen, so vergesse ich auch deine Kinder.“

Und ich erinnere mich, wie ich dachte: „Ich bin erledigt! Gott hat mich verworfen, denn ich habe Gottes Gesetz vergessen. Ich habe noch nicht mal Kinder, aber Gott hat sie bereits vergessen. Ich habe mein Leben und das meiner Kinder ruiniert. Gott hat seine Hände von mir gereinigt.“ Und eine leise Stimme flüsterte mir zu: „Ja. Du bist so ein Heuchler. Du bist so gottlos.“ Und es hing eine kleine schwarze Wolke in meinem kleinen Volkswagen über meinem Kopf. Ich war so depressiv! Und ich dachte wirklich: „Das war’s. Gott hat genug von mir. Er hat mich verworfen und wenn ich je Kinder habe, wird es sie beeinflussen.“ Ich war ein Baby-Christ.Eine gläubige Frau, die dort war, muss durch den Heiligen Geist erkannt haben, was vor sich ging.
Sie öffnete meine Autotür und legte ihre Riesenbibel in meinen Schoß, wo 1.Johannes geöffnet war, wohin ich noch nicht gelangt war. Und nur 1.Johannes 1:9 war rot unterstrichen. Sie machte die Tür zu und ging. Jetzt lag diese riesige Bibel in meinem Schoß. Meine Augen lasen sofort die rot unterstrichene Stelle, wo es heißt: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht, dass Er unsere Sünde vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

Ich dachte: „Das ist gut. Vielleicht bin ich nicht erledigt.“ Und ich betete und war plötzlich erleichtert, als ich erkannte, dass Gott nicht zornig mit mir ist und dass Er mir vergibt. Aber der Teufel nutzte meinen Mangel an Wissen aus. Und er wird dasselbe bei Ihnen tun. Wir können es uns nicht leisten, Gottes Buch nicht zu kennen.Ich erinnere mich an eine Frau. Ich diente in einer christlichen Organisation und beantwortete Telefonate und eine Frau rief an und sagte:
„Mir kann nie vergeben werden für das, was ich tat.“ Sie sagte nicht, was sie getan hatte. Ich sagte: „Ja, das kann es.“ Sie sagte: „Nein, kann es nicht.“ Ich fragte: „Haben Sie eine Bibel?“ Sie sagte: „Ja, ich habe eine Bibel.“ Ich sagte: „Holen Sie sie.“ Und sie holte die Bibel.
Das geschah alles übers Telefon. Ich sagte: „Öffnen Sie 1.Johannes 1:9.“ Ich ließ sie den Vers laut lesen, den ich gerade zitiert habe. Ich sagte: „Sehen Sie das? Gott ist treu und gerecht, unsere Sünde zu vergeben.“ Sie sagte: „Ich weiß, dass Gott treu ist.“ Ich sagte: „Er ist nicht nur treu, unsere Sünden zu vergeben. Er ist auch gerecht, wenn Er unsere Sünden vergibt.“ Sie fragte: „Was meinen Sie damit?“ Ich sagte: „Er ist gerecht, dass zu tun. Er ist gerecht, Ihre Sünden zu vergeben, weil Sein Sohn Sein Blut vergoss. Wegen dem Opfer Seines Sohnes ist Er nicht nur treu, Er ist gerecht. Es ist gerecht von Ihm, Ihnen zu vergeben.“ Sie sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „Ja. Schauen Sie im nächsten Kapitel, 1.Johannes 2:1 an, wo es heißt: „Wenn jemand sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.“
Ich fragte: „Wissen Sie, wer das schrieb?“ Sie sagte: „Johannes?“ Ich sagte: „Ja, wir nennen ihn den Apostel der Liebe. Die Bibel nennt ihn den Jünger, den Jesus liebte. Er legte seinen Kopf an Jesu Brust beim Abendmahl.“ Schauen Sie es noch mal an. Er sagte: Wenn jemand sündigt… Er sagte nicht: Du hast einen Beistand beim Vater.

Er sagte: Wenn jemand sündigt, haben wir einen Beistand. Er sah sich in derselben Kategorie. Dieser Apostel der Liebe, der sein Haupt an die Brust Jesu lehnte, der den 1., 2., 3. Johannesbrief, das Johannes Evangelium und die Offenbarung schrieb, brauchte scheinbar auch manchmal einen Beistand.“ Ich vergesse nie, was als Nächstes geschah. Sie fing an zu lachen. Sie lachte und lachte und lachte. Sie sagte: „Ich dachte nicht, dass ich mich je wieder so fühlen würde. Gott wird mir vergeben, nicht wahr?“ Ich sagte: „Ja, wird Er.“Der Teufel nutzte ihren Mangel an Wissen aus. Er wird dasselbe mit uns tun. Jesus besiegte den Teufel leicht bei der Versuchung seines Appetits und seiner Begabung. Und so versuchte Satan es auf andere Weise: Anwendung. Hier werden wir sehr wahrscheinlich versucht werden, wenn wir einige Siege in den ersten Bereichen errungen haben. Man kann dies eine Versuchung für die geistlich Gereiften nennen.
Satan sagte im Grunde: „Okay Jesus, ich weiß, du kennst das Wort. Ich weiß, dass du weißt, was Gott dir verheißen hat und was deine Zukunft bereit hält. Du kennst das Wort, ich kenne das Wort. Beispiel: In Daniel, Kapitel 2 hat Nebukadnezar einen Traum, den Daniel auslegt. Da ist das Haupt aus Gold, da sind Teile aus Silber, und auch die Füße sind beschrieben. Daniel interpretiert diese Teile als verschiedene Weltreiche, und dann ist da der Stein, der herunterfällt und die Füße zerschmettert, und alles verflüchtigt sich im Wind. Jesus, du und ich wissen, dass du der Stein bist. Wir wissen, wofür du kamst.“
Der Teufel sagt: „Okay, ich gebe es dir. Darum bist du ja hier, du weißt, dass die Schriften davon reden, du weißt, es ist dir verheißen, du weißt, es gehört dir, aber vielleicht können wir es auch anders anwenden. All die Dinge mit Verrat und Ablehnung, dass du verfolgt, verlassen und geopfert wirst… es gibt einen leichteren Weg zum Verheißenen, Jesus. Falle nieder und bete mich an, und ich gebe dir die Reiche der Welt.

Dafür kamst du doch. Hier ist eine Abkürzung.
Wir müssen das Wort nur ein wenig beugen, und der verheißene Segen ist dein!“Der dritte Bereich der Versuchung ist, wenn Sie das Wort kennen und wissen, was Ihnen verheißen ist, und der Teufel kommt und versucht es zu verdrehen und eine Abkürzung zu zeigen, um Position oder Besitz nicht auf Gottes Weise zu erlangen. Es gibt Leute, die ihre eigene Art des Christentums praktizieren, wo das Wort gebeugt und ihnen angepasst wird, anstatt dass sie sich dem Wort anpassen.

In Psalm 56:5 heißt es:
„Den ganzen Tag tadeln sie meine Worte.“

2.Petrus 3:16 spricht von denen, die Gottes Wort verdrehen und falsch anwenden.
Schauen Sie mit mir in 2.Korinther 2:17. Paulus sagt dort folgendes:2.Korinther 2:17
„Wir treiben keinen Handel mit dem Wort Gottes wie viele andere, sondern aus Lauterkeit und wie aus Gott reden wir vor Gott in Christus.“
Paulus sagte nicht, dass es wenige tun, er sagte „viele“. Er sagte: Wir betreiben keinen Handel mit Gottes Wort wie viele.“ Dieses Wort „Handel“ war ein häufig gebrauchter Ausdruck im Griechischen.

Es beschreibt Straßenhändler, die verwässerten Wein verkauften. Sie hatten ein gutes Produkt, das sie jedoch verwässerten und dem sie anderes beimischten, um es auf der Straße für mehr Geld zu verkaufen. Die Message Bibel beschreibt den Gedanken richtig. Sie übersetzt: „Aber wir verwässern Gottes Wort nicht und verkaufen es billig auf den Straßen.“ Der Teufel sagt also: „Du kannst die Verheißung haben, ohne den Preis zu bezahlen. Wir können es ein wenig verwässern und das rausnehmen, was dir nicht gefällt. Wir können es verwässern und all die Dinge entfernen wie Hingabe, Treue, Ausharren, Opfer, Notwendigkeit der Veränderung, das Kreuz tragen… Erbarmen! Wir kommen ohne das aus! Ständige Großzügigkeit, harte Arbeit, Weisheit. Wir verwässern es, bis alles, was du nicht magst, entfernt ist und du es auf deine Weise haben kannst. Wir können es soweit verwässern, dass auch Gemeindebesuche raus sind. Das musst du nicht tun. Du kannst ein guter Christ sein und nicht zur Kirche gehen, wie ein guter Segler, der niemals zur See sticht. Wir können es verwässern und du musst nichts geben. Du musst nicht großzügig sein und auch nicht Gott mit deinem Zehnten ehren, du musst keine Gemeinschaft haben oder dein Leben niederlegen, du kannst trotzdem in der ersten Reihe stehen und sagen: Ich bin ein Christ, ich liebe Jesus.“ Der Teufel tut das, wenn Leute das Wort kennen. Er versucht sie, es zu beugen und umzuformen.
Ich glaube, ich habe so ziemlich alles unter der Sonne gesehen und gehört.

Freund, ich hoffe Sie wurden hierdurch gesegnet. Wenn ich an die Versuchungen denke, denen Jesus in der Wüste begegnete und wie Er sie überwand, um uns zu zeigen, wie wir auf Versuchungen reagieren und wenn ich an Sein großes Opfer denke, bin ich erstaunt. Was für einen erstaunlichen Retter haben wir, der Sein Leben für uns gab. Während ich das sage, möchte ich allen Veteranen gratulieren, denn wir haben Veteranentag. Wir wollen euch wissen lassen, dass wir für alle Veteranen dankbar sind, die bereit waren zu gehen und Opfer zu bringen und wenn nötig, ihr Leben für unser Land zu geben. Also, alle Kriegsveteranen, die zuschauen, wir wollen euch danken! Ihr Opfer und ihre Willigkeit zu dienen, lässt mich an Jesus und Seine Opferbereitschaft und Dienst denken. Gott segne euch Veteranen. Und diejenigen von Ihnen, die einen Retter brauchen – Jesus ist es!

Jule 25. November 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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