Drei Schlüssel zu einem Durchbruch

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Drei Schlüssel zu einem Durchbruch 02./03.06.2006
Pastor Bayless Conley

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir werden über eine Aussage reden, die David über den unglaublichen Sieg machte, den Gott ihm schenkte. Er nannte Gott „Der Herr des Durchbruchs.“ Ich weiß, wir hören das viel in christlichen Kreisen: „Gott wird dir einen Durchbruch schenken.“ Aber wissen Sie was? Ich glaube, dass Gott Ihnen einen Durchbruch schenken kann, aber es passiert nicht von selbst. Es sollte kein religiöses Schlagwort sein, das wir ohne große Bedeutung äußern, um Emotionen bei Leuten hervorzurufen.

David tat drei Dinge, so dass Gott ihm diesen unglaublichen Durchbruch gegen seine Feinde geben konnte. Ich glaube, wenn wir diese Dinge anwenden, sei es auf einen finanziellen Feind, den wir bekämpfen, oder auf einen körperlichen oder emotionalen Feind, vielleicht weil Sie mit Depression kämpfen, oder Sie haben 100 andere Dinge,… wenn Sie diese drei Dinge anwenden, dann können Sie Ihren Durchbruch erlangen. Gehen wir ins Wort.

2. Samuel 5:17-21
„Und als die Philister hörten, dass man David zum König über Israel gesalbt hatte, da zogen alle Philister herauf, um David zu suchen. Und David hörte es und zog in die Bergfeste hinab. Und die Philister kamen und breiteten sich in der Ebene Refaim aus. Da befragte David den Herrn: Soll ich gegen die Philister hinauf ziehen? Wirst du sie in meine Hand geben? Und der Herr sprach zu David: Zieh hinauf! Denn ich werde die Philister gewiß in deine Hand geben. Da kam David nach Baal-Perazim und David schlug sie dort. Und er sagte: Durchbrochen hat der Herr meine Feinde vor mir, wie ein Wasserdurchbruch. Daher gab er dem Ort den Namen Baal-Perazim. Und sie ließen dort ihre Götzen zurück, und David und seine Männer nahmen sie mit.“

Den Namen, den David diesem Ort gab, ist sehr bedeutungsvoll und es enthält eine wichtige Lektion für uns. Baal-Perazim bedeutet „Meister des Durchbruchs“… Herr der Durchbrüche
oder wir könnten sogar sagen „Besitzer der Durchbrüche“. Es ist ein schönes Bild, das David gebraucht „der Herr hat meine Feinde wie Wasser durchbrochen.“ Die Idee dahinter ist, dass ein Feind eine Barriere aufgerichtet hat, um einen von etwas abzuhalten, aber es kam eine plötzliche Flut, die die Barriere des Feindes weggespült hat, so effektiv, dass David den Ort nannte: Besitzer der Durchbrüche. Und ich sage Ihnen: Ich glaube, Gott hat einen Durchbruch für Sie.

Die Philister wollten Davids Regierung gleich am Anfang vernichten. Gleich nachdem er gesalbt war, versammelten sich die Philister, um David zu stoppen, bevor er stark werden konnte. Und das ist eine typische Taktik des Feindes. Wenn Gott anfängt, neue Dinge in unserem Leben zu tun, wenn sich ein neuer Horizont eröffnet oder Erkenntnis in einem Bereich kommt und Gott anfängt, Neues in unserem Leben zu tun, versucht der Feind gleich anzugreifen, bevor die Sache in unserem Leben fest etabliert wird. Manchmal ist daher der Angriff am Anfang am stärksten, was nicht heißt, dass keine späteren Angriffe kommen. Aber einige von Ihnen werden gerade angegriffen, weil Gott etwas Neues in Ihrem Leben tut und weil Er Sie auf eine neue Ebene oder in neue Erfahrungen führt und der Teufel will nicht, dass das geschieht. Aber wissen Sie was? Die Philister waren ohne Erfolg. Gott gab David einen Durchbruch und ich glaube, der Feind wird auch in unserem Leben keinen Erfolg haben. Wie viele von Ihnen könnten einen der Durchbrüche gebrauchen, die Er besitzt? Ich ganz sicher.

Ob der Feind Sie in Ihren Gedanken angreift oder an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrem Körper oder in der Familie, was auch immer, Gott hat eine Antwort. Und David tat drei Dinge, um diesen Durchbruch von Gott zu erlangen, und ich glaube, es gibt drei Schlüssel für unseren Durchbruch. Erstens, David fragte. Zweitens, David handelte. Drittens, David erkannte an. Er fragte, er handelte, er erkannte an. Schauen Sie nochmals in Vers 19, wo es heißt:

2. Samuel 5:19
„Da befragte David den Herrn: Soll ich gegen die Philister hinauf ziehen? Wirst du sie in meine Hand geben?“

David tat dies, weil es ein Muster in seinem Leben war, was wir gleich sehen werden. Aber ich will es im Zusammenhang betrachten. Die Bibel sagt in Sprüche 3:5, dass wir von ganzem Herzen dem Herrn vertrauen und uns nicht auf unseren Verstand stützen sollen.

Vers 6 sagt:
„Auf allen deinen Wegen erkenne ihn, dann ebnet er deine Pfade!“

Und das Wort „erkenne“ bedeutet Ausschau halten und hören auf. Diese Verse gehören zusammen. Und mir gefällt die Message Bibel Übersetzung von Vers 6. Sie ist nicht wörtlich, sondern gibt die Gedanken der Bibel wieder. Sie hat sehr gut den Gedanken übersetzt, den Gott vermitteln will. Und hier ist, was die Message Bibel sagt: „Höre auf Gottes Stimme bei allem, was du tust, wohin du auch gehst. Er ist derjenige, der dich auf Kurs hält.“

Das ist die Übersetzung von „Erkenne den Herrn auf allen deinen Wegen, dann ebnet er deine Pfade!“

„Höre auf Gottes Stimme bei allem, was du tust, wohin du auch gehst. Er ist derjenige, der dich auf Kurs hält.“

Der Gedanke ist, wenn Sie Seine Stimme gehört haben, dann müssen Sie von ganzem Herzen vertrauen und gehorchen und sich nicht auf das stützen, was Sie darüber denken.

Das bedeutet es, Gott zu befragen. Sie hören auf Gottes Stimme bei allem, was Sie tun, wohin Sie auch gehen und das war Davids Gewohnheit. Er tat es hier, weil er es immer tat. In jedem Lebensumstand, in jeder Krise befragte David Gott. Wir wollen uns einige Beispiele ansehen. Merken Sie sich die Stelle, und schauen wir in 1. Samuel 23. 1. Samuel, Kapitel 23, und wir beginnen mit Vers 1.

1. Samuel 23:1-4
„Man berichtete David: Siehe, die Philister kämpfen gegen Keila und plündern die Tennen. Da befragte David den Herrn und sagte: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen? Und der Herr sprach zu David: Zieh hin und schlage die Philister und rette Keila! Aber die Männer Davids sagten zu ihm: Siehe, wir fürchten uns schon hier in Juda, und wie sollten wir gar nach Keila gegen die Schlachtreihen der Philister ziehen? Da befragte David wieder den Herrn, und der Herr antwortete ihm und sprach: Mach dich auf und zieh nach Keila hinab! Denn ich will die Philister in deine Hand geben.“

Mit anderen Worten „David, du hörtest bereits beim ersten Mal richtig.“ Der Punkt ist: David befragte Gott in kurzer Zeit zwei Mal. Sicher beeinflußten David das Zittern und Bangen seiner Männer. Und manchmal können Leute um uns herum uns auf negative Weise beeinflussen. Glaube ist übertragbar. Wenn Leute mit einem Geist des Glaubens um Sie sind, dann überträgt es sich auf Sie. Aber auch Zweifel ist übertragbar. Wenn Sie bei Leuten sind, die immer Furcht und Zweifel haben, kann es Sie beeinflussen. David hörte von Gott. Aber er ging nochmals. Vielleicht war es nur für seine Männer, oder ihr Zweifel färbte auf ihn ab. Aber er befragte den Herrn noch einmal und Gott sagte, er solle gehen. Und das Ergebnis war, dass sie hingingen und die Stadt Keila retteten. Sie retteten all die Leute aus der Hand der Philister. Und dann kommen wir zu Vers 6, denn die Geschichte ist noch nicht beendet.

1. Samuel 23:6
„Es geschah aber, als Abjatar, der Sohn Ahimelechs, zu David nach Keila floh, kam er hinab mit einem Efod in seiner Hand.“

Stoppen wir hier. Das Efod war eine Brustplatte, die Hohepriester trugen und in die kostbare Steine eingelassen waren. Und wir lesen im Alten Testament… es ist nicht ganz klar, wie es funktionierte, aber sie gebrauchten es, um Weisheit und Führung von Gott zu suchen. Und durch diese Brustplatte ließ Gott das Volk Seine Wegweisung und Seinen Willen wissen. Da dies hier erwähnt wird, müssen wir das wissen.

1. Samuel 23:7-13
„Und es wurde Saul berichtet, dass David nach Keila gekommen sei. Da dachte Saul: Gott hat ihn verworfen und in meine Hand gegeben. Denn er hat sich selbst eingeschlossen, indem er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist. Und Saul rief alles Volk zum Kampf auf, um nach Keila hinab zu ziehen, damit sie David und seine Männer belagerten. Und als David erkannte, dass Saul Böses gegen ihn schmiedete, da sagte er zum Priester Abjatar: Bring das Efod her. Und David sprach: Herr, Gott Israels! Dein Knecht hat gewiss gehört, daß Saul danach trachtet, nach Keila zu kommen, um die Stadt um meinetwillen zu verderben. Werden die Bürger von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird Saul herab ziehen, wie dein Knecht gehört hat? Herr, Gott Israels, lass es doch deinen Knecht wissen! Und der Herr sprach: Er wird herabkommen. Und David fragte weiter: Werden die Bürger von Keila mich und meine Männer in die Hand Sauls ausliefern? Der Herr sprach: Sie werden dich ausliefern. Da machten David und seine Männer sich auf, etwas sechshundert Mann, und sie zogen aus Keila fort und streiften umher, von einem Ort zum anderen. Und es wurde Saul berichtet, dass David aus Keila entkommen sei. Da ließ er davon ab, gegen ihn auszuziehen.“

Wieder ist David in einer gefährlichen Situation und was tut er? Er tut, was er immer tut: Er befragt den Herrn. Er fragte, ob er die Philister verfolgen soll, und jetzt, da er hört, dass Saul kommt, fragt er: „Herr, kommt Saul?“ Der Herr sagt: „Ja.“ Und dann fragt David eine zweite Sache, die ich sehr interessant finde: „Werden die Männer von Keila mich und meine Männer Saul ausliefern?“ Natürlich nicht David. Du hast diese Leute doch gerade befreit. Sie stehen doch in deiner Schuld. Du hast ihr Leben gerettet. Die Philister hätten die Stadt völlig zerstört, die meisten Leute getötet und die übrigen versklavt. Auf keinen Fall liefern sie dich aus! Aber als David Gott befragte, sagte Gott: „Sie werden dich ausliefern, David.“ Vielleicht waren sie nicht so dankbar, wie sie es sein sollten. Vielleicht überwog ihre Furcht ihre Dankbarkeit David gegenüber.

Hören Sie dies bitte: Gott allein kennt die Herzen von Männern und Frauen und wir müssen zu Ihm für Führung schauen, weil Menschen nicht immer so reagieren, wie Sie meinen, dass sie reagieren und handeln sollten. Einige Leute werden alles tun, um ihre Haut oder ihren Ruf zu retten, ganz gleich, was sie einem schuldig sein mögen. Schauen wir uns eine weitere Stelle in 2. Samuel 21:1 an:

2. Samuel 21:1
„Und es gab eine Hungersnot in den Tagen Davids, drei Jahre lang, Jahr für Jahr. Und David suchte das Angesicht des Herrn. Und der Herr sprach: Auf Saul und seinem Haus liegt Blutschuld, weil er die Gibeoniter getötet hat.“

David berichtigte das Falsche und beendete damit die Dürrezeit. Er sagte nicht einfach: „Mann, es hat lange nicht mehr geregnet. Ich wünschte, es würde regnen. Das Wetter macht einen verrückt.“ David befragte den Herrn. Er tat, was er immer tat.

Vielleicht sind Sie gerade in einer Dürreperiode. Vielleicht eine Dürre, was gute Beziehungen oder Freundschaften betrifft, eine Dürre finanzieller Mittel, eine Dürre des Friedens oder der Gesundheit. Haben Sie Gott befragt? Er wird zu uns sprechen. Die Bibel sagt in

Jakobus 1:5
„Wenn jemand Weisheit mangelt, bitte er Gott, der allen reichlich gibt ohne Tadel, und sie wird ihm gegeben.“

Jakobus 4:2 sagt:
„Wir haben nicht, weil wir nicht bitten.“

In Jeremia 33:3 sagt Gott:
„Rufe mich an und ich antworte dir, und zeige dir machtvolle Dinge, die du nicht weißt.“

Gott wird zu uns sprechen, wenn wir Ihn befragen. Es ist unglaublich wichtig, wenn wir Probleme in unserem Leben haben, daß wir uns Zeit nehmen, Gott zu befragen. Ich glaube, das Problem ist nicht, dass Gott nicht spricht, sondern dass wir nicht zuhören. Wir nehmen uns nicht die Zeit, still vor Ihm zu werden. Ich sage dies ab und zu und sage es nochmals: Ich glaube, es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Sie sind vielleicht gerade in schwierigen Umständen, die Sie niederdrücken, und ich sage Ihnen: Gott will zu Ihnen reden. Er will Ihnen einen ganz klaren Weg aufzeigen. Und wenn Sie nur zuhören, dann erlangen Sie Gewissheit im Herzen.

Kolosser 3:15 sagt gemäß der Amplified Übersetzung:
„Der Friede Gottes regiere als Schiedsrichter in euren Herzen, und entscheide alle Fragen abschließend, die in eurem Inneren auftauchen.“

Der Schiedsrichter sagt Ihnen, ob es richtig für Sie ist oder außerhalb der Grenze. Hören Sie auf Gottes Frieden in Ihrem Herzen. Befragen Sie Ihn. Und jetzt schauen wir uns das Nächste an, was wir tun müssen. Gehen wir zurück ins Wort.

Als Josua und die Israeliten in das verheissene Land kamen, da gewannen sie die Schlacht um Jericho und um Ai, und dann kam eine Gruppe von Leuten, die Gibeoniter, zu ihnen mit alten Sandalen und verschlissener Kleidung. Ihre Wasserschläuche waren vertrocknet und brüchig. Sie hatten hartes und schimmeliges Brot. Sie sagten: „Josua, wir kommen aus einem fernen Land. An dem Tag, als wir loszogen, war dieses Brot ofenfrisch, unsere Schuhe waren neu und auch unsere Kleider und unsere Wasserschläuche. Alles war ganz neu, als wir loszogen. Obwohl du uns für lange, lange, lange Zeit nicht erreichen wirst, kamen wir trotzdem, weil wir hörten, wie groß euer Gott ist. Wir wollen mit dir einen Bund schließen, damit, wenn du uns erreichst, du uns nicht besiegst und mit uns verfährst wie mit den anderen Nationen. Wir dienen dir gerne. Du mußt nur einen Bund mit uns schließen und wir werden dir dienen.“

Die Bibel sagt, dass Josua und seine Männer das alte Brot und die Weinschläuche und die alten Sandalen ansahen, den Herrn nicht befragten und einen Bund mit den Gibeonitern schlossen. Ungefähr 24 Stunden später, als sie weiterzogen, fanden sie heraus, dass die Gibeoniter ihre Nachbarn waren. Sie waren getäuscht worden. Und der Bund, den sie schlossen, verursachte große Probleme für sie. Sogleich gab es eine Spaltung in den Reihen Israels, die sie für Generationen plagte. Sie dachten, sie trinken grünen Tee, erhielten aber schwarzen Tee.

Aber David befragte den Herrn in Vers 23. Obwohl es wie beim ersten Mal aussah.

2. Samuel 5:23-25
„David befragte den Herrn. Der aber sprach: Du sollst nicht hinauf ziehen! Wende dich und fall ihnen in den Rücken, dass du von der Seite der Bakabäume an sie herankommst. Und sobald du das Geräusch eines Daherschreitens in den Wipfeln der Bakabäume hörst, dann beeile dich! Denn dann ist der Herr vor dir ausgezogen, um das Heerlager der Philister zu schlagen. Da machte David es so, wie der Herr ihm geboten hatte. Und er schlug die Philister von Gibeon an, bis man nach Geser kommt.“

An diesem Punkt greift Gott persönlich ein und gibt David eine völlig neue Strategie. Aber es geschah aufgrund von Davids Befragen! Er sagte: „Wenn du Daherschreiten in den Wipfeln der Bäume hörst…“ Was war das? Ich glaube, es waren marschierende Engelarmeen auf den Bäumen, was eine Verheißung in 3. Mose, Kapitel 26 erfüllte. Es ist die Rede von denen, gegen die Gott persönlich kämpft: „Das Geräusch der Baumwipfel wird sie in die Flucht schlagen.“ Dies wurde erfüllt. Aber David hätte das verpasst, hätte er einfach gesagt: „Ich weiß, wie es geht. Ich habe das schon mal gemacht. Das kenne ich. Kein Grund für Gebet.“ Er wäre besiegt worden.

Und das zweite, was David tat, nachdem er Gott befragte: Er handelte. Schauen wir nochmals in 2. Samuel, Kapitel 5, Vers 25. Die ersten vier Worte: „Da machte David es so…“ Mit anderen Worten tat er, was Gott ihm sagte. Und mir gefällt, dass er in Vers 20 sagt, der Herr ist durchgebrochen. Dieselbe Geschichte wird in 1. Chronik, Kapitel 14 berichtet, wo folgende Aussage von David steht: „Durchbrochen hat Gott meine Feinde durch meine Hand.“ Das ist wichtig. Es war nicht einfach: „Gott tat dies meinen Feinden. Ich lehnte mich zurück und sah zu.“ Nein. David sagte: „Er tat es durch meine Hand.“ David befragte. Dann betete er. Dann tat er seinen Teil.

Einige Leute beten, sitzen dann aber da und warten, dass Gott alles tut. Sie beten für einen Job und warten dann, dass jemand an ihre Haustür klopft und einen Job anbietet. „Entschuldigen Sie, ich wurde zur Wohnung 23-B geführt und biete einen Job mit 6-stelligem Gehalt für den, der gerade Fern sieht.“ Nein, Sie beten und sagen Gott, was Sie brauchen, bitten Ihn um Gunst, vertrauen Seiner Führung und gehen dann hinaus und bewerben sich verschiedentlich und Gott wird das Herz der Person berühren, die Sie anstellt. Gott wird Türen öffnen. Aber wir müssen unseren Teil tun. Wir beten und dann handeln wir. Denn Glauben entsteht durch das Hören von Gottes Wort, durch das geschriebene Wort oder indem Gott durch Seinen Geist spricht. Jakobus 2:26 sagt, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch Glaube ohne Werke tot.

Wenn ich Ihnen mitten in der Nacht sage, dass Ihr Haus brennt, will ich nicht, dass Sie Loblieder singen und mir sagen, wie sehr Sie mich lieben und mir vertrauen, um dann weiterzuschlafen. Ich weiß, dass Sie mir vertrauen, wenn Sie mit einem Kind unter dem Arm durch die Vordertür rennen. Ich weiß, Sie vertrauen mir, wenn Sie mir gehorchen. Und Gott gegenüber müssen wir entsprechende Taten mit unserem Glauben verbinden. Wir müssen befragen, wir müssen handeln.

Und drittens müssen wir anerkennen. David sagte: „Der Herr hat meine Feinde durchbrochen.“ Er nannte den Ort sogar Baal Perazim als lebendiges Zeugnis für alle Generationen, damit sie an Gottes übernatürliche Kraft erinnert würden, wie Er David gegen seine Feinde half. Ich glaube, wir müssen Gott die gebührende Ehre für das geben, was Er getan hat.

Ich erinnere mich an eine Geschichte über F.B. Meyer, einen Bibelgelehrten, der auf einer Atlantiküberfahrt war. Der Kapitän des Schiffes bat ihn, zu den Passagieren der 1. Klasse zu sprechen. Er teilte ihnen eine Botschaft über beantwortetes Gebet mit. Da war ein Agnostiker, der nicht an Übernatürliches glaubte. Seine Freunde fragten den Agnostiker: „Was hältst du davon?“ Er sagte: „Ich glaube kein Wort davon.“ F.B. Meyer wollte später am Tag auch zu den Passagieren der anderen Klassen sprechen und der Agnostiker entschied sich, dabei zu sein. Er sagte seinen Freunden: „Ich will hören, was dieser Schwätzer sagt.“ Als er sich bereit macht zu gehen, steckt er sich einige Orangen aus seiner Kabine in die Tasche und sieht auf seinem Weg zur Versammlung eine alte Dame. Sie schlief auf einem Liegestuhl mit weit geöffneten Handflächen. Er wollte sich einen kleinen Scherz mit ihr erlauben und legte je eine Orange in ihre Hände. Sie wachte nicht auf. Und er kicherte dabei und ging weiter zur Versammlung. Später an dem Tag sah er die alte Frau eine der Orangen essen. Er ging zu ihr hin und sagte: „Sie scheinen die Orange zu genießen.“ Sie sagte: „Das tue ich. Mein Vater ist so gut.“ Er sagte: „Ihr Vater lebt doch sicher nicht mehr.“ Sie sagte: „Oh nein, Sie verstehen nicht: Mein himmlischer Vater. Seit wir den Hafen verließen, bin ich seekrank und ich legte mich in den Liegestuhl und betete ‚Vater, bitte sende mir eine Orange‘ und schlief ein.“ Sie sagte: „Mein Vater sandte mir nicht nur eine. Er sandte mir zwei.“ Der Agnostiker war sprachlos und gab am Ende sein Herz Christus.

Wir müssen erzählen, was Gott getan hat. Wir sind als Gemeinde nicht aufgrund unseres geistlichen Fortschritts oder meiner großen Leitergabe dahin gekommen, wo wir sind. Es war Gottes Auge, das uns geleitet und Seine fürsorgliche Hand, die uns den ganzen Weg gestärkt hat.

Drei Dinge geschehen, wenn wir Gott anerkennen. Erstens: Er kriegt die Ehre, die Ihm gebührt. Ich frage mich, ob das Verhältnis heute dasselbe wäre, als Jesus die zehn Aussätzigen heilte. Nur einer kam zurück und gab Gott die Ehre. Jesus sagte: „Wurden nicht zehn gereinigt? Wo aber sind die neun?“ Ich glaube, es gibt eine Menge überfälligen Lobpreis und Anerkennung der Güte Gottes in unserem Leben.

Das zweite, was ich glaube, was geschieht, wenn wir Gott anerkennen, ist, dass es die Tür für größere Dinge in unserer Zukunft öffnet. Interessant ist: David befragte den Herrn, Gott gab ihm Anweisungen, David tat es, durchbricht die Feinde… und David nannte den Ort „der Herr durchbrach“, er erkennt Gott an und als Nächstes sehen wir, dass Gott noch stärker eingreift.

Gott tut beim zweiten Mal mehr als beim ersten Mal. Beim zweiten Mal sendet Er Seine Engel, die über Baumwipfel marschieren und es heißt: „Der Herr ging vor David her und schlug die Philister.“ Ich glaube, wenn Sie sich die Zeit nehmen, Gott auch vor anderen anzuerkennen und zu erzählen, was Er getan hat, dann wird Gott beim nächsten Mal noch mehr tun!

Und das Dritte: Da sind Leute, die Ihre Berichte hören müssen und dadurch ermutigt werden! Der Glaube anderer wird ermutigt, wenn wir Gott anerkennen. Da sind Leute in Ihrem Umfeld, die hören müssen, was Gott für Sie getan hat. Wir müssen Gott Dank sagen!

In dieser Geschichte können wir sehen, dass Gott in unser Leben eingreifen will. Er will nicht fern und distanziert sein. Er will intim einbezogen sein.

Eine Familie in unserer Gemeinde ist eng verwandt mit einem sehr reichen Mann in Amerika. Dieser Mann hat eine Sache für einen Industriezweig entwickelt und verdient damit jedes Jahr viele Millionen Dollar. Aber obwohl diese Familie denselben Namen trägt und keine fernen, sondern sehr nahe Verwandte sind, isolierte sich dieser Mann aus irgendeinem Grund von ihnen. Ich weiß nicht, was den Anlass dazu gab. Nichts von dem Reichtum wurde weiter gegeben. Nichts von dem Segen wurde weiter gegeben. Ich wünschte, er würde es tun, denn sie sind Zehntengeber. Ich glaube, einige Leute haben diese Sicht von Gott, dass Er zwar segnen kann, aber uns nur auf kühle, klinische Weise analysiert und prüft, ob wir perfekt sind. Hören Sie: Er will den Reichtum verteilen: Den Reichtum Seiner Weisheit, den Reichtum Seiner Liebe, den Reichtum Seiner Gnade und Seines Friedens. Er will an unserem Leben auf sehr persönliche Weise beteiligt sein.

Freund, wissen Sie was? Gott will nicht unnahbar und fern in Ihrem Leben sein. Er ist nicht gleichgültig. Er analysiert Sie nicht mit kaltem, klinischem Auge, ob Sie alles perfekt machen. Er liebt Sie.
Er ist Ihr Schöpfer. Wenn Sie Christus als Herrn annahmen, ist Er Ihr Vater und Er will auf intime Weise an den Dingen Ihres Lebens teilhaben. Er will Sie führen. Er will Sie leiten.

Wenn ich jetzt durch diese Kamera kriechen und eine Tasse Tee mit Ihnen trinken und Sie anschauen könnte, würde ich sagen: „Gott liebt Sie!“ Es gibt nichts, was Sie tun können, damit Er Sie mehr liebt. Und Sie können auch nichts tun, damit Er Sie weniger liebt. Gott liebt Sie aufgrund Seines Charakters, nicht aufgrund Ihrer guten oder fehlenden Werke. Freund, öffnen Sie Ihm gerade jetzt Ihr Herz. Laden Sie Ihn in Ihre Umstände ein. Laden Sie Ihn in Ihr Leben ein. Sie werden nie bereuen, es getan zu haben. Meine Zeit ist um. Ich sehe Sie nächste Woche. Wir haben einige großartige Dinge vorbereitet. Verpassen Sie es nicht. Bis dann!

Jule 6. Juni 2006 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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