Erkenntnis von fünf Dingen!

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Erkenntnis von fünf Dingen!
von Bayless Conley

Hallo, ich heiße Sie zur heutigen Sendung willkommen! Ich habe heute eine Botschaft, die Sie wahrscheinlich nicht nur inspirierend, sondern auch interessant finden werden. Wir wollen uns fünf Dinge näher anschauen, die sehr wichtig sind. Investieren Sie daher einige Minuten in Ihr geistliches Leben. Setzen und nähren wir uns gemeinsam von Gottes Wort. Es hat die Kraft, Sie zu verändern. Gehen wir ins Wort.

Jesus sagte in Johannes 3:16
„So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

Gott ist nicht ärgerlich mit der Welt. Er liebt die Welt. Der größte Ausdruck von Güte, die größte Manifestation von Großzügigkeit und Liebe in der Geschichte der Menschheit geschah auf Golgatha,

als Gott Seinen Sohn gab… , weil Er die Welt liebte… , damit Er für uns starb, damit wir ewiges Leben haben. Im nächsten Vers heißt es, dass Gott Seinen Sohn nicht sandte, um die Welt zu verdammen, sondern um sie zu retten.

Ich will heute zu Ihnen über dieses Wort „retten“ sprechen. Wenn ein Mann oder eine Frau, ein Junge oder ein Mädchen, Jesus als Herrn annimmt und ihr Vertrauen in Ihn setzt, dann schreiten sie aus der Autorität der Finsternis heraus und kommen unter Gottes Autorität. Sie werden ein Mitglied von Gottes Familie. Aber das sind nicht nur religiöse, symbolische Worte. Es sind Dinge, die wirklich passieren.

Jesus nannte diese Rettungs-Erfahrung, des Wechselns von Finsternis zum Licht, indem jemand sein Leben Gott gibt und gerettet wird. Jesus nannte es von Neuem geboren werden. Der Apostel Paulus nannte es eine neue Schöpfung in Christus werden, weil sich etwas innerlich verändert, weil in Ihnen und mir mehr steckt als das Auge sehen kann. Wir sind geistliche Wesen. Wir haben einen Körper aus Fleisch und Blut, in dem die echte Person lebt! Wenn jemand Jesus annimmt, tut der Heilige Geist ein Werk in ihm und verändert die innere Person. Er wird zu einer neuen Schöpfung. Die Sündennatur wird aus Ihrem Geist entfernt und gereinigt und Sie werden mit Gott verbunden.

Wenn eine Person gerettet wird, gibt es bestimmte Schlüssellektionen, die der Heilige Geist in unsere Herzen schreiben will, bestimmte Beziehungen, die Er in unserem Leben stärken will. Ich will Ihnen kurz fünf dieser Erkenntnisse mitteilen, die Gott uns schenken will, wenn wir gerettet sind. Es sind fünf Elemente, die mit dem Wort „retten“ zusammenhängen.

• Die erste Erkenntnis ist, dass wir Verwalter sind!
• Die zweite Erkenntnis, wir sind Botschafter!
• Die dritte, wir sind siegreich!
• Die vierte, wir sind ewige Wesen!
• Die fünfte, wir sind vorherbestimmt!

Ich werde nacheinander über jede sprechen. Beginnen wir in Lukas, Kapitel 12 und sprechen wir über Verwalter.

Lukas 12:13
„Einer aus der Volksmenge aber sprach zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile.“

Es ist erstaunlich, wie Leute wie Katzen und Hunde kämpfen können, wenn es um eine Erbschaft geht. Plötzlich werden Krallen und Zähne gezeigt und gesagt: „Ich werde kriegen, was mir zusteht und du wirst mich nicht übervorteilen, was mein rechtmäßiger Anteil am Erbe ist.“ Lukas 12:14

Lukas 12:14-21 „Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zu einem Richter oder Erbteiler über euch gesetzt? Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht, denn auch wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht durch seine Habe. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter sammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich! Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott.“

Jesus spricht in diesem Gleichnis über Verwalterschaft. Er spricht davon, dass wir Mittel und Finanzen managen und gute Verwalter sein müssen. Er sagt weiter: Ihr solltet euer Leben nicht mit Streben nach Dingen verbringen wie die Heiden. Gott nährt die Spatzen; Er kleidet die Lilien des Feldes; Er sorgt für euch! Ihr müsst zuerst nach Gottes Reich suchen!“

Ich will einige Gedanken dazu mitteilen. Es wird nicht lang, da wir erst kürzlich über dieses Gleichnis sprachen. Aber hier sind einige Gedanken über Verwalterschaft.

Erstens, wir müssen die Tatsache erkennen und anerkennen, dass Gott der Besitzer ist und wir die Verwalter. Es geht um mehr als Lippenbekenntnis. Wir müssen es als Lebensprinzip annehmen. Der reiche Mann wurde Tor genannt, weil er das nicht erkannte. Es reflektiert sich in seiner Sprache.

Hören Sie, was er sagt: „Meine Ernte, meine Scheuen, mein Ertrag, meine Güter. Selbst über seine Seele sagte er: „Meine Seele.“ Da ist nirgendwo der geringste Hinweis auf Gott als Besitzer und Versorger. Er erkannte die Quelle seiner Versorgung nicht an. Er sah nur sich.

Wem gehört die Erde, aus der die Ernte hervorwächst? Gott! Wer schenkte den Regen, der die Ernte wachsen ließ? Gott! Wer schuf den Samen, aus dem die Ernte wuchs? Gott! Wer setzte die Sonne in den Himmel und wärmte die Erde, damit etwas wächst? Gott! Wer gab ihm die Gabe zu denken, zu managen und Wohlstand zu erwirtschaften? Gott!

In 5.Mose 8:18 heißt es:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott nicht vergessen, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen.“

Das zweite, woran wir denken müssen, ist: Was will der Besitzer mit dem getan haben, was Er mir anvertraute? Wenn wir glauben, dass Gott Besitzer und wir die Verwalter sind, müssen wir die Frage stellen und beantworten: Was will der Besitzer mit dem tun, was Er mir anvertraute?

Schauen Sie sich die Gedanken des Mannes in Lukas 12:17 an: „Er überlegte bei sich und sprach: Was soll ich tun?“

Nicht, was will Gott tun. Er dachte bei sich: „Was soll ich tun?“ Das erinnert mich an die Sprache des Apostels Paulus vor seiner Rettung. Wir lesen in Apostelgeschichte 26, dass Paulus sagte: „Ich dachte bei mir selbst, viel Feindseliges gegen den Namen Jesus tun zu müssen.“

Und es gibt viele, viele Menschen, die so leben. Sie denken sich selbst: „Das ist, was ich will, das ist, was ich tue!“ Und da ist kein Gedanke an Gott. Wenn Gott der Eigentümer ist, müssen wir Ihn zuerst suchen. Darum sagte Jesus nach diesem Gleichnis seinen Jüngern: „Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und all diese Dinge werden euch hinzugefügt!“ Aber dieser Mann lebte völlig selbstzentriert. Hören Sie seine Sprache. Er dachte bei sich und sagte: „Ich tue, ich habe, meine Ernte, ich werde, meine Scheune, ich werde, mein Ertrag, meine Güter, meine Seele.“

Keine Perspektive der Ewigkeit. Sein ganzer Fokus war auf das Hier und Jetzt gerichtet und darauf, was die Zukunft ihm an Bequemlichkeit, Komfort und Vergnügen bringen würde. Das war sein ganzes Trachten. Schauen Sie, was er in Lukas 12:19 sagte:

Lukas 12:19
„Ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich!“

Ist das nicht der amerikanische Traum? Man hat endlich genug gesammelt, dass man ausruhen, essen und fröhlich sein kann. Du hast es verdient! Wenn das passiert, bist du angekommen! Du hast den amerikanischen Traum erfüllt. Und was sagt Gott dazu in Lukas 12:20? „TOR!“

Einige wissen das vielleicht nicht, aber D.L. Moody war einer der reichsten Männer Englands durch seine Buchverkäufe. Ich habe einige Erstausgaben von D.L. Moody’s Büchern, worin er einige brillante und doch einfache Dinge sagte. Aber als er starb, hatte er noch denselben Kerzenhalter, denselben Stuhl, dieselbe Kommode und dasselbe Bett, das er sein Leben lang hatte. Die Millionen Englischer Pfunde, die er durch Bücherschreiben erhielt, flossen in Reich Gottes Arbeit. Er war ein Mann mit einer ewigen Perspektive.

Zweitens: Botschafter.

Schauen Sie mit mir in 2.Korinther, Kapitel 5. Ich glaube, der Heilige Geist will diese Wahrheit in unseren Herzen real machen, dass wir Botschafter Christi sind. 2.Korinther, Kapitel 5 ab Vers 18.

2.Korinther 5:18
„Alles kommt von Gott, der uns mit sich versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat.“

Wenden Sie sich zu Ihrem Nachbarn und sagen Sie: „Das bist du! Dir wurde der Dienst der Versöhnung anvertraut.“ Das ist wahr! In Vers 19 beschreibt er ihn.

2.Korinther 5:19-20
„Gott war in Christus und hat die Welt mit sich selbst versöhnt, indem er ihnen ihre Sünden nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat. So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Wir sind Botschafter, denen eine Botschaft anvertraut wurde. Wir repräsentieren unseren König und Sein Reich! Und hier ist die Botschaft: Gott war gegenwärtig in Christus, und versöhnte die Welt mit sich. Hören Sie es aus der Amplified Bible:

„Gott war persönlich gegenwärtig in Christus und versöhnte und stellte die Welt in Seiner Gunst wieder her, indem Er ihre Sünden nicht aufrechnete, sondern sie auslöschte, und Er hat uns die Botschaft der Versöhnung anvertraut – der Wiederherstellung von Gunst. Darum sind wir Gottes Botschafter, Christi persönliche Repräsentanten.“ Das ist gute Nachricht!

Immanuel, Gott mit uns! Gott war persönlich gegenwärtig in Christus und versöhnte und stellte die Welt in Seiner Gunst wieder her, indem er ihre Sünden nicht aufzählte, sondern sie auslöschte. Die Sünde der Welt wurde bereits gelöscht! Die Menschheit wurde in Gunst mit Gott wiederhergestellt.

Das Werk wurde vollbracht. Gott ist nicht zornig mit der Welt. Er liebte die Welt so sehr, dass Er Seinen Sohn Jesus gab, um die Welt zu versöhnen.

Es hat mich immer erstaunt, wie einige Leute gute Nachricht zornig predigen können! Das scheint nicht richtig! Wir haben diese unglaubliche Nachricht und einige predigen sie zornig.

Vor Jahren arbeitete ich für eine Evangelisation in Mexiko. Es war eine ländliche Region. Man musste auf einer alten Straße voller Schlaglöcher fahren. In einem kleinen Tal hatten sie eine Fläche geebnet.

Sie hatten Bänke aus Holz aufgestellt. Und mehrere tausend Menschen kamen. Jede Reihe war gefüllt und Leute saßen auf den Hügeln. Ein Team aus den USA war dort. Der Evangelist spuckte, schwitzte, predigte und schwenkte seine Bibel und predigte ärgerlich. Und wie ärgerlich er predigte!

99 % der Leute waren Nichtchristen. Er gab seine Einladung, wenn man es so nennen kann und eine Frau kam schüchtern nach vorne, aus Tausenden. Es war deprimierend. „Gott wird dich richten…“

Oh, es war schlimm. Als wir gingen, waren wir alle entmutigt. Als wir in meinem kleinen Volkswagenbus die staubige Straße entlang fuhren, stand da ein Anhalter. Wir hielten an und sagten: „Steige ein.“ Ich vergesse es nie. Sein Name war Marcello. Er war zu der Versammlung an dem Abend gekommen und wir teilten Marcello die gute Nachricht mit, wie sehr Jesus ihn liebt und was Christus für ihn getan hat. Und ich drehte mich um und sagte: „Marcello, willst du Jesus als deinen Retter annehmen?“ Er brach in Tränen aus und fing an zu schluchzen. Wir beteten für ihn und er nahm Christus an. Vielleicht täuschten mich meine Sinne, aber ich glaube, sein Gesicht fing an zu glühen. Es war die erstaunlichste Transformation, die ich je in einem Menschen sah. Er wischte sich die Tränen aus den Augen. Er grinste über das ganze Gesicht und umarmte uns. Als er meinen Wagen verließ und die Straße weiterging, sah er aus wie eine wandelnde Laterne. Er glühte förmlich!

Wir sind Botschafter. Wir tragen eine gute Botschaft. Ihre Gunst mit Gott wurde wiederhergestellt. Er vergab Ihre Sünden. Er ist nicht ärgerlich mit Ihnen. Aber Sie müssen darauf reagieren.

Vor kurzem war ich auf einer Frauenkonferenz in Minnesota, zu der mich ein Freund zu seiner 30-Jahr-Feier einlud. Ich hatte einen freien Nachmittag, nachdem ich am Morgen predigte. Es war der erste schöne Frühlingstag in dem Jahr und so ging ich in die City von Minneapolis und setze mich in ein Cafe und sah den Leuten zu. Als ich auf dem Rückweg zum Hotel war, spielte ein Hippy Mädchen am Straßenrand ein Instrument. Es versetzte mich 30 Jahre in die Vergangenheit zurück. Ich setzte mich und hörte ihrem Spiel eine lange Zeit zu. Sie war recht gut. Sie hatte Übung. Ich ging weiter, hatte aber den Eindruck vom Heiligen Geist: „Gehe und rede mit dem Mädchen über Jesus.“ Ich hatte eine kleine Unterredung mit Gott, weil ich es nicht wollte. Und Gott erinnerte mich an ein Versprechen, das ich Ihm gab, wenn ich je den geringsten Eindruck hätte, mit jemand über Jesus zu sprechen, dass ich gehorchen würde.

Man kann sich fragen: „Woher weiß man, ob es der Teufel oder Gott ist?“ Der Teufel wird einen nie inspirieren, mit jemand über Jesus zu reden. Niemals! Also ging ich zurück und redete mit ihr und sie war so freundlich, offen und hungrig. Wir sind Botschafter für Christus und da ist jemand in Ihrer Welt,

mit dem Sie reden müssen und der die Botschaft hören muss. Uns wurde diese Botschaft der Versöhnung gegeben.

Schauen Sie mit mir in 2.Korinther, Kapitel 2, wo wir die dritte Erkenntnis finden. Der Heilige Geist will in unserem Herzen verankern, dass wir siegreich sind. Wir sollen keine Opfer, sondern Sieger sein!

2.Korinther 2:14:
„Dank sei Gott, der uns ab und zu, auf halbherzige Weise, etwas mehr als Niederlage in Christus gibt.“ Nein!

2.Korinther 2:14
„Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart!“

Er lässt uns allezeit in Christus triumphieren! Freund, da ist Sieg in Jesus. Wir singen das alte Lied „Sieg in Jesus“. Er will, dass wir Sieg in unserem Leben erfahren. Er verlässt oder versäumt uns niemals. Er segnet unser Leben und ist der Liebhaber unserer Seele. Er ist unsere Schutzmauer und Er will uns Sieg geben. Schauen Sie mit mir in 1.Johannes, Kapitel 5. Ganz hinten. Ich will Ihnen etwas in 1.Johannes, Kapitel 5 zeigen.

1.Johannes 5:4-5
„Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und das ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?“

Was ist der Sieg, der die Welt überwindet? Unser Glaube! Es ist unser Glaube an Gottes Verheißungen, unser Glaube an Seine unveränderliche Natur, unser Glaube an Seine Güte und an Sein Erbarmen. Das überwindet die Welt. Jesus sagte in Johannes, Kapitel 16: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, denn ich habe die Welt überwunden.“ Schauen Sie mit mir nochmals in Kapitel 4.

1.Johannes 4:4
„Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der, der in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.“

Wenn in diesen Versen von „Welt“ die Rede ist, ist das griechische Wort jedes Mal „Kosmos“, was bedeutet, das System der Welt. Und wissen Sie was? Falls Sie es noch nicht bemerkten, dieses Weltsystem ist nicht darauf angelegt, Sie voranzubringen. Es steht in Opposition zu Ihnen. Ich zeige Ihnen, warum. Schauen wir in 1.Johannes 5:19.

1.Johannes 5:19
„Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt (das ganze Weltsystem, der Kosmos) unterliegt dem Bösen.“

Satan wird Gott dieser Welt, dieses Weltsystems, genannt. Und da wirken geistliche Mächte gegen Sie, die Ihre Ehe kaputt machen wollen, Ihr Geschäft, Ihre Familienbeziehungen, die Ihre Gesundheit und Ihr Leben zerstören und Ihren Frieden rauben wollen. Aber, Freund, ich habe gute Nachrichten.

Das ist der Sieg, der die Welt überwindet: Unser Glaube an Gott! Ganz gleich, was das Weltsystem gegen uns bringt, ganz gleich, welche Versuchung, welche Tests oder Schwierigkeiten, Gott kann uns in den Sieg in Christus führen! Die Wahrheit ist: Wenn wir Gott nicht vertrauen, wenn scheinbar alle Umstände gegen uns sind, dann vertrauen wir Ihm nicht wirklich.

Gott brachte uns den Sieg. Und ich sage Ihnen: Sie sind vielleicht an einem Punkt, wo es scheint, dass Sie nie siegen werden. Aber Gott kann es verwandeln.

Einige meiner Freunde erleben gerade große Kämpfe in ihrem Leben. Dinge, die ihre Existenz bedrohen und ihr Leben sehr negativ beeinflussen. Aber für beide spricht, dass sie gesagt haben: „Mein Herz ist in Gott verankert. Was kann ich sonst tun? Ich werde Gott vertrauen. Er wird mich durchbringen.“ Und Er wird Sie hindurchbringen. Was der Heilige Geist und was Gott will, dass Sie es wissen, ist: Wenn Sie gerettet sind, ist da Sieg in Christus. Und nicht nur für vergängliche Dinge. Ich glaube, Gott hilft uns in allen Kämpfen des Lebens. Die Bibel sagt, dass die Gerechten viele Leiden haben, aber der Herr befreit sie aus allem! Da ist Sieg. Es gibt viele Leiden, aber, Freund, viele Leiden bedeutet viele Siege! Und es gibt noch mehr. Schauen Sie mit mir in 1.Korinther, Kapitel 15. Ich glaube, dass es lebenslangen Sieg gibt, auch wenn es viele Leiden gibt. Es gibt auch Sieg am Ende dieses Lebens. Am Ende schenkt Er uns auch den Sieg über den Tod. Schauen wir in 1.Korinther 15, ab Vers 54.

1.Korinther 15:54-57
„Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: Verschlungen ist der Tod in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“

Freund, selbst im Tod können wir Sieg haben. Ich sage Ihnen: Im Leben und selbst im Tod führt Gott uns zum Sieg. Wenn wir an die Ewigkeit denken, kommen uns einige Dinge in den Sinn. Erstens die Erkenntnis, dass dieses irdische Leben, so kurz es ist, nur ein Ankleideraum und eine Vorbereitung für die Ewigkeit ist. Wir haben nur einen Versuch. Der Hebräerbrief sagt: Der Mensch lebt und stirbt einmal, danach das Gericht. Ich habe also nur eine Chance, alles für Gott zu geben. Das war’s. Und es ist seltsam, wenn ich daran denke. An meinem nächsten Geburtstag werde ich 52. Für einige bin ich uralt. Für andere bin ich ein Jüngling. Dennoch ist meine halbe Zeit um. Einige von Ihnen haben noch weniger Zeit.

Und das andere, woran ich denke, ist die Wichtigkeit von Evangelisation. Jeder, den wir kennen und nicht kennen, ist ein ewiges Wesen. Ewigkeit ist eine Realität. Hören Sie: Ihre Freunde in der Schule, Ihre Freundin an der Uni, die Männer, mit denen Sie ausgehen, verbringen die Ewigkeit irgendwo.

Wenn sie dieses Leben verlassen, war’s das: Alle Chancen für immer vorbei. Wenn sie ihren Frieden mit Gott nicht gemacht haben, können sie ihn nicht machen, nachdem sie gestorben sind. Aber Dank sei Gott, dass wir Botschafter sind und diese Botschaft der Versöhnung und Gunst Gottes tragen! Wir wollen ewige Wesen retten.

Fünftens: Wir sind vorherbestimmt. Schauen Sie mit mir in Römer, Kapitel 8. Wir könnten uns hier viele Dinge anschauen, aber ich will Ihnen eine Sache zeigen, für die wir bestimmt sind. Römer 8:29.

Römer 8:29 „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“

Wir wurden also vorherbestimmt, das bedeutet, dass Gott bereits entschieden hat, bevor wir hierher kamen, dass wir dem Ebenbild Seines Sohnes gleich werden sollen. Ihre Bestimmung ist, wie Jesus zu sein. Ich will Ihnen sagen: Das Ziel ist nicht der Himmel. Das Ziel ist Reife. Das Ziel ist wie Jesus sein!

Ich hoffe, dass Sie etwas durch die heutige Botschaft empfangen haben. Es ist erstaunlich für mich, wie Gott so etwas orchestrieren kann. Eine gepredigte Botschaft erreicht das Heim von jemand und Gott hat es alles orchestriert und geplant, um eine Person zu ermutigen! Ich glaube, Er würde das tun, obwohl eine ganze Gemeinde hier ist und ich diese Botschaft sechs bis siebenmal am Wochenende predige. Aber ich glaube, Gott würde das Ganze orchestrieren, um ein Herz zu erreichen. Nur um Ihr Herz zu erreichen. Sie müssen wissen, dass Sie wichtig für Gott sind. Geben Sie die Hoffnung nicht auf! Freund, Gott versucht in Ihre Welt zu gelangen und Sie zu erreichen. Er will etwas für Sie tun und Er will etwas durch Sie tun, um jemand anderem zu helfen. Vielleicht würden Sie mich ermutigen. Wenn diese oder eine andere Sendung ein Segen für Sie war, schreiben Sie mir doch, senden Sie eine Email. Bis nächste Woche, ich bete, dass Gottes Bestes für immer Ihres sei! Wir sehen uns wieder…

Jule 16. Dezember 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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