Erstaunliche Gnade – Bayless Conley

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Erstaunliche Gnade
20.02.2011
Pastor Bayless Conley

Ich freue mich, dass Sie heute eingeschaltet haben. Ich werde über Gottes erstaunliche Gnade sprechen. Alles, was Er in unserem Leben tut, geschieht aus Gnade. Wir werden aus Gnade errettet und aus Gnade geheilt. Er führt uns aus Gnade, gibt uns aus Gnade Frieden und stärkt uns aus Gnade. Die Bibel lehrt uns, wie wir Anteil an Seiner Gnade haben können. Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, dies geschieht nicht automatisch. Gottes Gnade fließt nicht ungebeten und automatisch in das Leben von Menschen hinein. Bestimmte Schritte der Kooperation sind erforderlich, um Anteil an Seiner Gnade zu bekommen. Ein paar davon wollen wir uns näher ansehen.

Sind Sie jetzt bereit für Gottes Wort? Johannes, Kapitel 1. Gott, gib mir die richtigen Worte durch den Heiligen Geist. Gib uns bitte Einsicht, in Jesu Namen. Johannes 1:1.

Johannes 1:1 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“

Er spricht über das ewige Dasein Christi. Er ist das fleischgewordene Wort. Das Wort war Gott und das Wort war bei Gott. Im Deutschen heißt es „bei Gott“ – das griechische Wort sollte und könnte man auch mit „Gott zugewandt“ übersetzen. Im Anfang war das Wort und das Wort war Gott zugewandt.

Hier ist buchstäblich von der direkten Beziehung zwischen Jesus und dem Vater die Rede, die sie hatten, bevor Er die himmlische Herrlichkeit verließ und als Gottes Sohn und Retter der Welt geboren wurde. Gehen wir zu Vers 14. Hier ist die Rede von Seiner Fleischwerdung, Seiner Geburt.

Johannes 1:14 „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, die Herrlichkeit, die er als einziger Sohn vom Vater hatte, voller Gnade und Wahrheit.“

Als Jesus kam, erfüllte Ihn zweierlei: Gnade und Wahrheit.

Johannes 1:16-17 „Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“

Er war also voller Gnade und Wahrheit. Aus Seiner Fülle empfingen wir alle Gnade um Gnade, wörtlich: haufenweise und massenweise Gnade, eine Gnade nach der anderen. Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus zu uns. Es war nicht nur eine Art von Gnade, sondern verschiedenartige Gnade. In 1. Petrus 4:10 ist von der verschiedenartigen Gnade die Rede. Manche Übersetzungen sprechen auch von mancherlei Gnade und von der vielfältigen Gnade. Seine Gnade hat viele Ausdrucksformen.

Das Wörterbuch definiert Gnade folgendermaßen und ich finde das sehr treffend: Gnade ist die bedingungslose, unverdiente Gunst Gottes, Ursprung und Quelle aller Segnungen, die Menschen von Ihm empfangen.“ Gnade ist Ursprung und Quelle aller Arten von Segen, den Menschen von Gott empfangen.

Stellen Sie sich vor, wie ein Kind in die Plastikbälle im Kinderspielbereich eines Restaurants hineinspringt. Stellen Sie sich vor, dass jeder Ball eine Facette der Gnade Gottes darstellt. Aber Sie müssen sich stattdessen den Pazifischen Ozean vorstellen, der nicht mit Wasser, sondern mit Plastikbällen angefüllt ist. Dann fangen Sie an, die Fülle der Gnade Gottes zu erfassen. Es gibt bestimmte Dinge, die wir meist mit der Gnade Gottes assoziieren. Ich denke, allen voran Erlösung und Vergebung. Schauen wir uns Epheser 1:7 an. Dort ist die Rede davon, dass Vergebung ein Aspekt, eine Facette der Gnade Gottes ist. Epheser 1:7.

Epheser 1:7 „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.“

Erlösung und Vergebung kommen durch Gottes Gnade zustande. Epheser 2:8.

Epheser 2:8-9 „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Wir werden ein Teil der Familie Gottes, werden gereinigt und empfangen Vergebung aus Gnade, nicht aus Werken. Selbst unzählige gute Werke verschaffen Ihnen keinen Zugang zum Himmel – nur Gottes Gnade. Selbst wenn Sie als Kind Gottes Fehler machen, wird Ihnen Gottes Gnade, Gott sei Dank, vergeben und Sie reinigen.

1. Johannes 1:9
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

„Diese Dinge schreibe ich euch“, sagte Johannes danach, „damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten.“ Wer ist froh, dass Er unser Fürsprecher ist? Ja! Aber es geschieht aus Gnade, nicht aus Werken.

Ich weiß, manche versagen und haben den Eindruck, dass sie so nicht vor Gott kommen können.

Sie beten und bitten um Vergebung, fühlen sich aber so: „Ich muss jetzt die ganze Woche lang jeden Tag in der Bibel lesen. Wenn ich die ganze Woche über nichts Schlechtes sage, mehr in den Klingelbeutel tue, den Hund nicht trete und mich diese Woche zusammenreiße, kann ich wieder zu Gott kommen. Ich möchte Ihnen sagen: Wenn Sie aufgrund dessen, was Sie tun oder lassen zu Gott kommen, werden Sie leer ausgehen. Sie kommen nicht auf der Grundlage Ihrer Werke zu Ihm. Ich weiß, dass viele so denken. „Ich habe mich in den letzten Tagen gut benommen, vielleicht wird Gott mein Gebet erhören?“ Nein, liebe Freunde, Vergebung empfangen nur die, die es nicht verdienen und die demütig genug sind, sich danach auszustrecken. Niemand kann sie sich verdienen!

Denken Sie an die Geschichte des verlorenen Sohnes. Sie ist sehr bekannt. Der jüngere Bruder kommt und sagt: „Papa, gib mir meinen Anteil am Erbe.“ Und die Bibel sagt, Jesus setzte die Geschichte fort und sagte, dass der Vater ihnen das Erbe zuteilte. Er stellte beiden Söhnen das volle Erbe zur Verfügung, dem Älteren und dem Jüngeren. Der Jüngere nimmt seinen Anteil und führt damit ein wildes Leben. Er feiert Partys mit Menschen, denen nichts an ihm liegt, hatte Umgang mit Prostituierten und verschwendete alles. Zum Schluss füttert er Schweine und ist so am Ende, das die Bibel sagt, er beneidete die Schweine um ihr Futter, weil er völlig ausgehungert war. Er wurde klar im Kopf und sagte sich: „Ich bin ein Dummkopf. Den Knechten meines Vaters geht es besser als mir.

Ich hab’s. Ich werde hingehen, mich demütigen und sagen: ‚Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. Ich bin nicht wert, dein Sohn genannt zu werden. Lass mich dein Diener sein.“

Er machte sich auf den Weg nach Hause. Die Bibel sagt, der Vater sah ihn schon von weitem. Dieser Vater symbolisiert Gott. Der Vater rannte auf ihn zu. Soweit ich weiß, ist dies die einzige Bibelstelle, wo davon die Rede ist, dass Gott rennt. Der Sohn setzt zu der Rede an, die er eingeübt hatte: „Vater, ich bin nicht wert, dein Sohn genannt zu werden. Lass mich dein Diener sein.“ Der Vater ignoriert das, küsst und umarmt ihn, legt ihm einen Mantel um und einen Ring an, gibt ihm neue Schuhe, lässt das gemästete Kalb schlachten und feiert ein großes Fest!

Wissen Sie, was der Vater nicht tat? „Da bist du ja wieder. Ich weiß, was du getrieben hast. Du hast mein schwerverdientes Erbe mit den Prostituierten verprasst. Ich hab dich gewarnt, dass du denen egal bist. Wo sind denn jetzt deine Freunde? Jetzt bist du nur noch ein Häufchen Elend. Ich wusste, dass es irgendwann so kommen würde. Du hast Recht. Du bist nicht wert, mein Sohn genannt zu werden. Du kannst als Knecht anfangen. Aber ich warne dich: Wenn du einmal Mist baust, fliegst du raus! Wenn du zu spät zur Arbeit kommst, fliegst du. Wir haben nicht einmal ein Bett für dich. Du kannst in der Baracke auf dem Boden schlafen.“ Er sagte in keiner Weise: „Erneuten Zugang zu meiner Gnade musst du dir verdienen.“ Nein, die Umarmung und die Wiederherstellung waren ein Ausdruck der Gnade des Vaters, nicht der Werke oder der Beteuerungen des Sohnes.

Jetzt zum anderen Teil der Geschichte. Der ältere Sohn kommt vom Feld zurück, hört sie feiern und erfährt, dass der Anlass die Rückkehr seines jüngeren Bruders ist und ist stinksauer. Er bleibt draußen. Der Vater kommt heraus und sagt: „Was ist los?“ Er sagt: „Dein toller Sohn, der dein Erbe mit Prostituierten und wilden Partys verschwendet hat, kommt zurück und du feierst es. Ich habe mich all die Jahre korrekt verhalten und deine Gebote nie übertreten. Für mich hast du nie eine Feier veranstaltet!“ Und der Vater sagt: „Alles, was ich habe, gehört dir!“ Am Anfang der Geschichte stellt Gott beiden alles zur Verfügung. Aber der ältere Sohn versuchte es durch Werke zu erlangen und ging leer aus. Der jüngere Sohn empfing alles, und zwar aus Gnade.

Gute Werke sind für uns unerlässlich, aber die Triebfeder ist Gnade. Gnade kommt dadurch nicht zustande, sie sind eine Reaktion auf Gottes Güte und Gnade. Wir tun keine guten Werke, um Gottes Gnade zu verdienen. Die Beiden sind völlig verschieden. Der ältere Bruder gründete die Beziehung zu seinem Vater nur auf eigene Werke. „Du hättest mich anerkennen sollen, weil ich dies und jenes tat.

Du hättest mir etwas geben sollen, weil ich niemals dies und jenes tat. Dein anderer Sohn hat dies und jenes nicht getan, dafür aber dies und das. Jetzt ist er gesegnet und ich nicht.“ Gnade und Werke.

Unser Leben sollte von guten Werken durchzogen sein. Verstehen Sie mich nicht falsch! Aber sie sollen eine Auswirkung der Gnade sein. Einige Aspekte der Gnade Gottes:

  • Heilung ist eine Facette der Gnade. Wir verdienen sie uns nicht.
  • Frieden ist eine Facette der Gnade Gottes.

Ist Ihnen je aufgefallen, dass am Anfang fast jeden Buches des Neuen Testaments Folgendes steht:
„Gnade und Frieden werde euch reichlich zuteil.“ Gnade und Frieden von Gott. Wissen Sie, Gottes Frieden ist eine Facette seiner Gnade. Jesus sagte in

Johannes 14:27
„Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!“

Selbst materielle Versorgung wird als Gnade bezeichnet.

2. Korinther 9:8
„Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“

Gott kann Türen öffnen, die kein Mensch schließen kann. Gott kann Ihnen Gunst geben, wo niemand Gunst gewährt. Gott kann Ihnen die richtigen Beziehungen geben und dafür sorgen, dass Sie zur rechten Zeit am rechten Ort sind. Gott gibt Ihnen Kraft und Einfallsreichtum. Im Alten Testament steht Folgendes: „Denke daran, dass der Herr, dein Gott, dir Kraft gibt, Reichtum zu erlangen.“ Aber im Neuen Testament heißt es, dass jeder Schritt dahin Gnade ist. Gott kann einen Weg ebnen, wo kein Weg ist.

Wussten Sie, dass selbst Schutz vor dämonischen Attacken und Angriffen als Gnade bezeichnet wird? Als Paulus immer wieder von einem bösen Geist angegriffen wurde, wie er in 2. Korinther berichtet, sagte er: „Ein Engel, ein Bote des Teufels, wurde gesandt, um mich zu schlagen. Bei „schlagen“ steht ein griechisches Wort, das einen Boxer beschreibt, der immer wieder auf den Gegner einschlägt. Er sagte: „Ein Bote des Teufels wurde gesandt, um mich zu schlagen.“ Er nannte einige Dinge, die er durchmachte. Er sagte: „Ich bat den Herrn drei Mal, dass er von mir ablassen möge.“

Was antwortete der Herr dem Paulus? „Paulus, meine Gnade ist genug für dich.“ Das Wort „genug“, sie können es selbst nachschlagen, bedeutet, einen Schutzwall oder eine Mauer zu errichten.

„Meine Gnade wird ein Schutzwall sein, der dich vor dem Boten des Satans schützt, der gesandt wurde, um dich anzugreifen.“ Gnade, Gnade, Gnade! Wunderbare Gnade!

Aber obwohl Gottes Gnade in all ihren Facetten unverdient ist, fließt sie nicht automatisch. Ist Ihnen das schon aufgefallen? In 2. Korinther 6:1 ist die Rede davon, dass Gottes Gnade vergeblich empfangen wird. Hebräer 12:15 ermahnt uns, die Gnade Gottes nicht zu versäumen. Galater 2:21 spricht davon, dass es möglich ist, die Gnade Gottes zu verwerfen.

Die Frage ist: Wenn Gott Seinen Kindern all diese wunderbaren Dinge aus Gnade geben möchte, wie können wir mit Ihm kooperieren? Was ist erforderlich, um Anteil an Gottes Gnade zu haben? Wie empfangen wir sie? Ich möchte über vier Dinge sprechen. Den ersten Punkt finden wir in 1. Petrus, Kapitel 5. Markieren Sie die Stelle in 1. Petrus, denn wir lesen später etwas in diesem Umfeld. Um Gottes Gnade zu empfangen, brauchen wir zunächst einmal Demut. Demut, 1. Petrus 5:5. Dort steht:

1. Petrus 5:5-6

„Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber umkleidet euch mit Demut im Umgang miteinander! Denn ‚Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade‘.

Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit.

Gott widersteht den Stolzen, den Demütigen aber gibt Er Gnade.

Schauen Sie sich bitte mit mir 1. Korinther 15 an. Eine erstaunliche Aussage, wenn man sie durchdenkt. Der Apostel Paulus, der mehrmals durch die damals bekannte Welt reiste, dort viele Gemeinden gründete und einen Großteil des heutigen Neuen Testaments schrieb, sagte in

1. Korinther 15:10 Folgendes. Er sagte:

1. Korinther 15:10

„Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.“

Alles, was er ist und was er tut, führt er auf Gottes Gnade zurück, selbst all die Arbeit! Er sagte:
„Ich habe mehr gearbeitet als jeder andere, aber es war Gottes Gnade. Seine Gnade gab mir die Entschlossenheit und die Kraft dazu.“ Paulus hätte sich rühmen können: „Ich bin immer wieder durch die ganze Welt gereist, wurde mit Löwen konfrontiert, habe dieses und jenes getan.“ Aber er sagte, es lag an Gottes Gnade. Gnade am Anfang, Gnade in der Mitte und Gnade am Ende.

Ein Freund von mir hatte einen Gastsprecher in seiner Gemeinde, der ein weitgereister Mann war.

Er stand auf und rühmte sich: „Ich bin während meines Dienstes hundert Mal weiter gereist als der Apostel Paulus.“ Und mein Freund saß in der ersten Reihe und rief, so dass es die ganze Gemeinde hören konnte: „Ja, du hast hundert Mal weniger erreicht!“ Es ist gut, gering zu bleiben in den eigenen Augen.

Wie die Frau, die zu ihrem Pastor kam und sagte: „Pastor, bitte bete für mich. Ich habe ein schreckliches Problem.“ Er fragte: „Nun, worin besteht es?“ Sie sagte: „Die Sünde des Stolzes.“

Er fragte: „Was meinen sie damit?“ Sie sagte: „Nun, ich schaue mich in der Gemeinde um und sehe, dass ich die Schönste von allen bin.“ Der Pastor sagte: „Es ist offensichtlich, dass Stolz eins Ihrer Probleme ist, aber Sie haben noch ein größeres Problem.“ Sie fragte: „Und welches?“ Er sagte: „Schlechte Augen!“

Wir wollen nicht dick auftragen. Gott gibt den Demütigen Seine Gnade.

Der Ausgleich dazu ist etwas anderes, was uns helfen wird, Gottes Gnade zu erleben – es ist Kühnheit. Sie steht nicht im Gegensatz zu Demut, sie ist vielmehr eine Ergänzung. Kühnheit.

Schauen wir uns Hebräer, Kapitel 4 an. Es ist die Rede von Jesus, der unser Hohepriester ist und in jeder Weise wie wir versucht wurde und dennoch nicht sündigte. Deshalb sollen wir tun, wovon in Hebräer 4:16 die Rede ist.

Hebräer 4:16 „Lasst uns nun mit Kühnheit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!“

Wir sollen kühn sein. Die Passage „Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe“ kann auch mit „in letzter Sekunde“ übersetzt werden. Manche von Ihnen sind in Situationen, wo Ihnen die Zeit davonläuft und wo sich Dinge enorm zuspitzen. Aber Gottes Gnade kann Sie selbst dann noch erreichen.

Das bedeutet nicht, dass wir voller Arroganz und Stolz kommen sollen. Kühnheit hat damit nichts zu tun. Aber es bedeutet, zuversichtliche Gewissheit zu haben. Wissen Sie, meine Kinder sind in unserer Nähe nicht ängstlich oder verkrampft, aber sie haben Respekt und ehren mich und ihre Mutter. Aber ich sage Ihnen, was wir bei uns noch nie erlebt haben. Janet und ich sitzen sich am gedeckten Tisch und unsere Kinder kriechen winselnd herein und sagen: „Papa, Mama, wir wissen, dass wir nicht würdig sind, aber vielleicht könnten wir ja ein paar Krümel abbekommen, das würde uns reichen.

Wir wissen, wir sind nicht würdig, bei euch zu sein! Gebt uns doch bitte ein paar Reste, bitte!“ Wir würden sagen: „Was ist los mit euch? Steht auf. Ihr seid unsere Kinder. Hört auf damit!“ Wissen Sie, bis heute – sie sind alle erwachsen – plündern sie unseren Kühlschrank, und zwar ohne zu fragen.

Sie kommen einfach ins Haus. Jeder hat einen eigenen Schlüssel. Sie finden das völlig selbstverständlich. Sie sind in unserer Gegenwart sehr entspannt. Doch sie erweisen uns Ehre und Respekt.

Als Rebekah noch ganz klein war, brachte sie etwas aus der Schule mit. Es war ein Schuhkarton mit einigen Seidenwürmern. Es sind recht hässliche kleine Würmer mit einem Höcker an einem Ende.

Sie gab mir den Auftrag: „Papa, du musst Maulbeerblätter finden. Sie fressen nichts anderes.“

Ich streifte durch die Nachbarschaft, fand ein paar Maulbeerbäume und nahm ein paar der Blätter mit.

Ich konnte nicht fassen, wie gefräßig diese kleinen Würmer waren. Sie fraßen und fraßen und fraßen und fraßen! Und sie wurden fett und hässlich. Sie waren durchsichtig und grün, weil sie so viele Maulbeerblätter fraßen. Sie fraßen weiter und wurden noch fetter, noch hässlicher. Dann sponnen sie kleine hübsche Kokons. Nach einiger Zeit wurden daraus wunderhübsche majestätische Schmetterlinge! Sie waren riesig – hatten riesige Flügel. Sie sahen aus, als hätte jemand feinen Schnee auf ihre Flügel und ihre Fühler gestäubt. Sie waren fantastisch! Ich sage Ihnen etwas:

Diese kleinen hübschen Schmetterlinge mit ihren großen Flügeln dachten nie, nachdem sie den Kokon verließen: „Ich bin nur ein dummer, fetter, hässlicher Wurm! Ich werde immer ein dicker hässlicher Wurm bleiben!“ Nein, sie wurden verwandelt. Religion wird immer mit dem Finger auf dich zeigen und sagen: „Du bist ein fetter hässlicher Wurm, krieche gefälligst im Staub!“ Aber hören Sie:

Die Gnade Gottes, die uns errettet hat, ist so radikal, dass sie buchstäblich unser Wesen verändert hat. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung, die nie zuvor existierte. Das Alte ist vergangen. Siehe, Neues ist geworden. Er, Jesus, wurde zur Sünde für uns gemacht – Er, der von keiner Sünde wusste – damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in Ihm. Unser inneres Wesen wurde buchstäblich verändert, wir wurden Kinder Gottes und Er lädt uns ein, zu Ihm zu kommen. Die Bibel sagt: „Kommt mit Kühnheit zum Thron der Gnade.“ Kommt in dem Bewusstsein der Zugehörigkeit, wie Kinder. Kommt mit Kühnheit, weil Gott euch ermöglicht hat, zu kommen. Wiederum nicht durch gute Werke, sondern durch Seine Gnade.

Wir brauchen Kühnheit, um an Gottes Gnade Anteil zu haben. Und dann gibt es noch eine dritte wichtige Komponente, und zwar Glaube. Lassen Sie uns bitte Römer, Kapitel 4 anschauen.

Römer 4:16.

Römer 4:16 „Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade gehe, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher sei, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist.“

Römer 5:1-2 „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird.“

Glaube gibt uns Zugang zu Gottes Gnade und das gilt für jede Facette der Gnade Gottes. Durch Glauben haben wir Zugang dazu. Glaube ist die Hand, die sich ausstreckt und nimmt, was Gottes gnädige Hand reichlich zur Verfügung stellt. Wir überreden Gott nicht, bestimmte Dinge zu tun.

Gott hat bereits gehandelt und wir erkennen das. Glaube bedeutet, aufgrund der Gewissheit unsichtbarer Realitäten zu handeln, nur weil Gott sie so beschreibt.

Hebräer 11:1 lautet:
„Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.“

Gott sagt es; deswegen glauben wir es und verhalten uns entsprechend. Vielleicht gibt es keine Bestätigung im Sichtbaren. Aber der Gott, der nicht lügen kann, hat es verheißen, wie es bei Titus heißt.

Vor einigen Jahren wollten wir als Familie Urlaub machen. Ich war online, suchte ein Ferienhaus und fand ein kleines Haus auf einer der hawaiianischen Inseln, das man mieten konnte. Ich sah den Preis und dachte: Das muss ein Fehler sein. Niemand würde ein Haus auf Hawaii so billig vermieten.“

Ich rief die Frau an. Sie hieß Karen. Ich sagte: „Karen, ich heiße Bayless. Ich habe dein Haus im Internet gefunden.“ Ich fragte: „Stimmt der Preis?“ Sie sagte: „Ja, er ist korrekt.“ Ich sagte: „Das kann nicht wahr sein! Wie kommt das denn?“ Sie sagte: „Wir müssen nicht viel damit verdienen.“ Ich sagte: „Ich würde gerne mit meiner Frau und meinen Kindern kommen.“ Sie sagte: „Das wäre prima!“ Ich sagte: „Wir haben in dieser Woche Zeit. Würde das gehen? Sie sagte: „Ja, es ist in dieser Woche frei.“

Ich sagte: „Okay, Karen, was soll ich tun? Soll ich eine Anzahlung schicken?“ Sie sagte: „Zahlen Sie einfach hier vor Ort.“ Ich sagte: „Nun, schicken Sie mir eine Bestätigung?“ Sie sagte: „Nein.“ Sie sagte: „Komm einfach, Bayless. Kein Problem, es gehört in dieser Woche euch.“ Ich sagte: „Okay.“

Ich kaufte fünf Flugtickets nach Hawaii und fuhr mit der ganzen Familie dorthin. Ich rief vom Flughafen aus an: „Karen, hier ist Bayless.“ „Oh super! Schön, dass ihr hier seid, kommt zu uns.“ Also fuhren wir hin. Ich sagte: „Es ist großartig, wie auf den Bildern.“ Ich sagte: „Kann ich jetzt vielleicht bezahlen?“

Sie sagte: „Nein, nein. Zahle am Ende der Woche, wenn ihr abreisen wollt.“ Ich fragte: „Wirklich?“

Und sie sagte: „Sicher!“ Hören Sie: Das ist Glaube. Sie glaubte, dass ich bezahlen würde und ich kaufte fünf Flugtickets und flog über den halben Pazifik im Glauben an die Aussage einer Frau, der ich nie begegnet war. Wie viel mehr sollten wir aufgrund des Wortes des allmächtigen Gottes handeln, der nicht lügen kann? Wir brauchen keine weiteren Beweise.

Wenn wir bereit waren, mit der ganzen Familie in den Urlaub nach Hawaii zu fliegen, weil wir einer Frau vertrauten, die wir nicht kannten, wie viel mehr sollten wir doch den Zusagen unseres Gottes vertrauen, der nicht lügen kann. Gott, der nicht lügen kann, hat es versprochen, sagt die Bibel.

Glaube bedeutet, Ihn beim Wort zu nehmen. Glaube gibt uns Zugang zu der Gnade, in der wir stehen, sagt die Bibel. Freunde, gehen Sie mit Gott wie mit einer aufrichtigen Person um. Verhalten Sie sich so, als ob Sein Wort wahr wäre, weil es ist die Wahrheit ist. Wenn wir Ihm vertrauen und auf Sein Wort hin handeln, dann kommt die Gnade Gottes in unser Leben. Ob nun in dem Kontext: „Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß“ oder auch „vergib, so wird dir vergeben werden“, oder ob Sie vielleicht inmitten von Schwierigkeiten Ihr Anliegen vor Gott bringen und daraufhin der Friede Gottes, der unser Denken übersteigt, Ihr Herz und Ihr Denken in Christus Jesus bewahrt. Handeln Sie auf Sein Wort hin und Sie werden erleben, dass Seine Gnade in Ihr Leben kommt. Gott segne Sie.

Ausblick:

Wir müssen von dieser großartigen Gnade Gottes hören, um Anteil daran zu haben. Noch wichtiger aber ist es, mehr über Jesus zu erfahren, weil alles mit Ihm zusammenhängt. Erkenntnis über Jesus Christus ist das Entscheidende, um die Gnade Gottes persönlich zu erleben. Erinnern Sie sich?

Wir lasen es: Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Er war voller Gnade und Wahrheit und aus Seiner Fülle haben wir alle Gnade über Gnade empfangen.

 

Rückblende:

Ich sage Ihnen etwas: Diese kleinen hübschen Schmetterlinge mit ihren großen Flügeln dachten nie, nachdem sie den Kokon verließen: „Ich bin nur ein dummer, fetter, hässlicher Wurm! Ich werde immer ein dicker hässlicher Wurm bleiben!“ Nein, sie wurden verwandelt. Religion wird immer mit dem Finger auf dich zeigen und sagen: „Du bist ein fetter, hässlicher Wurm, krieche gefälligst im Staub!“ Aber hören Sie: Die Gnade Gottes, die uns errettet hat, ist so radikal, dass sie buchstäblich unser Wesen verändert hat. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung, die nie zuvor existierte. Das Alte ist vergangen. Siehe, Neues ist geworden. Er, Jesus, wurde zur Sünde für uns gemacht – Er, der von keiner Sünde wusste – damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in Ihm. Unser inneres Wesen wurde buchstäblich verändert, wir wurden Kinder Gottes und Er lädt uns ein, zu Ihm zu kommen. Die Bibel sagt: „Kommt mit Kühnheit zum Thron der Gnade.“ Kommt in dem Bewusstsein der Zugehörigkeit, wie Kinder. Kommt mit Kühnheit, weil Gott euch ermöglicht hat, zu kommen.

Freunde, willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprechen über das mit Erstaunlichste, was es gibt: „Erstaunliche Gnade“. Alles, was Gott in unserem Leben tut, geschieht durch Gnade. Errettung geschieht durch Gnade, Vergebung, Heilung, Segen, Frieden, Führung – all das sind Facetten der Gnade Gottes. Wissen Sie, die Bibel sagt, dass wir Gnade und Frieden durch Jesus Christus bekommen haben. Genau genommen steht dort: Gnade über Gnade über Gnade. Das Wichtigste in unserem Leben als Christ ist, Jesus zu kennen und nah bei Ihm zu sein. Ich liebe es, über Jesus zu predigen und von Ihm zu erzählen. Denn wenn Sie Ihn kennen, wenn Sie unseren Retter wirklich im Alltag erleben, erschließt Ihnen das gewaltige Schätze der Gnade Gottes. Denn am Anfang geht es um Jesus, mittendrin geht es um Jesus und am Ende geht es um Jesus. Wenn Sie in bestimmten Bereichen Defizite haben, müssen Sie erfüllt werden von der Gnade Gottes. Heute werden wir über unseren Retter sprechen. Wissen Sie, vielleicht denken Sie: Ach, ich schalte um und schaue mir etwas anderes an. Es gibt nichts, was Sie jetzt dringender hören müssen als meine heutige Predigt.

Sie könnten jetzt nichts Wichtigeres tun, als etwas über unseren herrlichen Retter zu hören. Erwarten Sie, dass die Gnade Gottes gewaltige Auswirkungen für Sie haben wird, dass Sie Gottes Gnade zunehmend in Ihrem Leben erfahren. Wir wollen jetzt zur Predigt kommen. Ich will mich jetzt kurz fassen. Nehmen Sie Ihre Bibel, lassen Sie uns Gottes Wort anschauen.

Lassen Sie uns bitte Römer, Kapitel 4 anschauen. Römer 4:16.

Römer 4:16 „Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade gehe, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher sei, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist.“

Römer 5:1-2 „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird.“

Glaube gibt uns Zugang zu Gottes Gnade und das gilt für jede Facette der Gnade Gottes. Durch Glauben haben wir Zugang dazu. Glaube ist die Hand, die sich ausstreckt und nimmt, was Gottes gnädige Hand reichlich zur Verfügung stellt. Wir überreden Gott nicht, bestimmte Dinge zu tun.

Gott hat bereits gehandelt und wir erkennen das. Glaube bedeutet, aufgrund der Gewissheit unsichtbarer Realitäten zu handeln, nur weil Gott sie so beschreibt.

Hebräer 11:1 lautet:

„Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.“

Gott sagt es; deswegen glauben wir es und verhalten uns entsprechend. Vielleicht gibt es keine Bestätigung im Sichtbaren. Aber der Gott, der nicht lügen kann, hat es verheißen, wie bei Titus steht.

Vor einigen Jahren wollten wir als Familie Urlaub machen. Ich war online, suchte ein Ferienhaus und fand ein kleines Haus auf einer der hawaiianischen Inseln, das man mieten konnte. Ich sah den Preis und dachte: Das muss ein Fehler sein. Niemand würde ein Haus auf Hawaii so billig vermieten.“ Ich rief die Frau an. Sie hieß Karen. Ich sagte: „Karen, ich heiße Bayless. Ich habe dein Haus im Internet gefunden.“ Ich fragte: „Stimmt der Preis?“ Sie sagte: „Ja, er ist korrekt.“ Ich sagte: „Das kann nicht wahr sein! Wie kommt das denn?“ Sie sagte: „Wir müssen nicht viel damit verdienen.“ Ich sagte: „Ich würde gerne mit meiner Frau und meinen Kindern kommen.“ Sie sagte: „Das wäre prima!“ Ich sagte: „Wir haben in dieser Woche Zeit. Würde das gehen? Sie sagte: „Ja, es ist in dieser Woche frei.“ Ich sagte: „Okay, Karen, was soll ich tun? Soll ich eine Anzahlung schicken?“ Sie sagte: „Zahlen sie einfach hier vor Ort.“ Ich sagte: „Nun, schicken sie mir eine Bestätigung?“ Sie sagte: „Nein.“ Sie sagte: „Komm einfach, Bayless. Kein Problem, es gehört in dieser Woche euch.“ Ich sagte: „Okay.“ Ich kaufte fünf Flugtickets nach Hawaii und fuhr mit der ganzen Familie dorthin. Ich rief vom Flughafen aus an: „Karen, hier ist Bayless.“ „Oh super! Schön, dass ihr hier seid, kommt zu uns.“ Also fuhren wir hin. Ich sagte: „Es ist großartig, wie auf den Bildern.“ Ich sagte: „Kann ich jetzt vielleicht bezahlen?“

Sie sagte: „Nein, nein. Zahle am Ende der Woche, wenn ihr abreisen wollt.“ Ich fragte: „Wirklich?“

Und sie sagte: „Sicher!“ Hören Sie: Das ist Glaube. Sie glaubte, dass ich bezahlen würde und ich kaufte fünf Flugtickets und flog über den halben Pazifik im Glauben an die Aussage einer Frau, der ich nie begegnet war. Wie viel mehr sollten wir aufgrund des Wortes des allmächtigen Gottes handeln, der nicht lügen kann? Wir brauchen keine weiteren Beweise.

Ein Lehrer sagte seinen Schülern einmal: „Morgen werde ich euch beibringen, wie man kaputte Haushaltsgeräte repariert.“ Am nächsten Tag hatte ein Kind einen kaputten Toaster und ein halbes Brot dabei. Das ist Glaube. Glaube verlässt sich auf unsichtbare Realitäten und handelt entsprechend.

Doc Horton, der vor Jahren bei uns predigte – er ist jetzt im Himmel – erzählte uns davon, dass er, als er klein war, im Süden lebte, wo damals eine Dürre den Farmern schrecklich zusetzte. Die Pfingstgemeinde, zu der seine Mutter ging, berief eine Gebetsversammlung ein und seine Mutter schleppte ihn mit. Er sagte: „Ich wollte nicht mit, aber ich hatte keine Wahl. Ich sah, dass Mama einen Schirm mitnahm.“ Er sagte: „Ich hielt das für totalen Unsinn. Es hatte monatelang nicht geregnet und sie ging mit einem Schirm zur Gebetsversammlung.“ Und er sagte: „Ich saß in unserem Cabrio. Ich wollte nicht hineingehen, saß im Auto, schüttelte meinen Kopf und dachte: ‚Sie spinnt und all die anderen auch.'“ Er sagte: „Aber mir fiel auf, dass jeder, der in die Gemeinde ging, einen Schirm mitbrachte. Alle stellten ihre Schirme vor der Kirchentür ab. Jeder, der kam, um für Regen zu beten, hatte einen Schirm mit!“ Er sagte: „Ich schüttelte nur meinen Kopf und dachte: ‚Das ist einfach nur dumm.‘ Aber nachdem ich eine Weile zuhörte, wie sie riefen und in anderen Sprachen beteten, zogen plötzlich Wolken am Himmel auf und etwas Nasses landete auf meiner Nasenspitze. Ich schaute auf, der Himmel öffnete sich und es schüttete!“ Er sagte: „Diese verrückten Pfingstler kamen aus der Kirche gerannt, vergaßen ihre Schirme und tanzten auf dem Kirchhof im Regen!“ Aber Glaube bringt einen Regenschirm zur Gebetsversammlung mit, wenn für Regen gebetet wird. Glaube gibt uns Zugang zur Gnade Gottes.

Das vierte und meiner Meinung nach Wichtigste und Wesentlichste überhaupt, ist Erkenntnis.

Der Herr sagte über Sein Volk, über Menschen, die eine Beziehung zu Ihm haben – nicht über die anderen – in

Jesaja 5:13 Folgendes:
„Darum wandert mein Volk in die Gefangenschaft aus Mangel an Erkenntnis.“

Hosea 4:6

„Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.“

Wir können keinen Anteil an etwas haben, von dem wir nichts wissen. Menschen verdursteten in der Wüste, obwohl ganz in der Nähe eine verborgene Quelle war. Sie hätten gerettet werden können, aber sie kannten die Quelle nicht und tranken nicht daraus.

Ich las eine wahre Geschichte von einem Mann, der sich mit seinem Vater zerstritten hatte. Bevor der Vater starb, rief er seinen Sohn zu sich und sagte: „Ich möchte dir meine Bibel geben.“ Der Sohn verdrehte die Augen und sagte: „Eine großartige Erbschaft. Vielen Dank auch, Papa.“ Der Vater verstarb und der Sohn wurde erwachsen, erlebte schwere Zeiten und hatte viele, viele Jahre unter extremer Armut zu leiden. Er hatte schließlich eigene Kinder, aber es wurde nicht besser. Im Alter musste er bei seinen Kindern einziehen, obwohl es nicht optimal für die Kinder war und er es auch nicht wollte. Die einzige Alternative dazu war, aufgrund seiner Lage, die Obdachlosigkeit. Er räumte seine Sachen auf den Dachboden der Kinder und entdeckte in einer der Kisten die alte Bibel, die ihm sein Vater gegeben hatte. Er hatte sie nie zuvor aufgeschlagen. Als er sie aufschlug, fiel ein Umschlag heraus, der ein Vermögen enthielt. Es war so viel Geld in der Bibel, dass er all die Jahre davon hätte leben können. Er hatte keinen Schimmer davon, weil er die Bibel nie aufschlug.

Freunde, das ist ein großartiges Gleichnis. Ich möchte Ihnen sagen: Ein Schatz liegt für Sie bereit, wenn Sie dieses Buch aufschlagen. Er heißt Erkenntnis. Gott sagte, es ist nicht gut, wenn jemand keine Erkenntnis hat.

Deswegen sagte der Apostel Paulus, als ihm prophezeit wurde, dass Ketten und Bedrängnis ihn erwarten: „Diese Dinge erschüttern mich nicht. Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, um meinen Lauf zu vollenden und das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.“

Wir müssen von dieser großartigen Gnade Gottes hören, um Anteil daran zu haben. Noch wichtiger aber ist es, mehr über Jesus zu erfahren, weil alles mit Ihm zusammenhängt. Erkenntnis über Jesus Christus ist das Entscheidende, um die Gnade Gottes persönlich zu erleben. Erinnern Sie sich?

Wir lasen es: Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Er war voller Gnade und Wahrheit und aus Seiner Fülle haben wir alle Gnade über Gnade empfangen.

Bitte schauen Sie sich mit mir Folgendes in 1. Petrus, Kapitel 1 an. Ich möchte eine Anmerkung zu einem Vers machen. Obwohl mir die Bedeutung aus dem Kontext klar ist, glaube ich, dass er sich auch auf andere Dinge beziehen kann. 1. Petrus 1:13. Dort steht:

1. Petrus 1:13

„Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi!“

Wir empfangen Gnade durch die Offenbarung Jesu Christi. Hier ist von Seiner Wiederkunft die Rede, wo Er für alle sichtbar als Richter zurückkehrt und uns Gnade zuteil wird. Das ist der Abschluss unserer Erlösung. Wir werden einen neuen, verherrlichten Körper bekommen, der Seinem verherrlichten Körper gleicht. Und das, wovon wir erst eine Anzahlung bekommen haben, werden wir in einem stärkeren Maß erleben. Ich weiß, dass es darum geht – aber ich möchte Ihnen etwas vorlegen – ich reiße hier nichts aus dem Zusammenhang, natürlich geht es hier darum, dass Christus wiederkommt – aber aufgrund dessen, in welchem Zusammenhang die Formulierung „die Offenbarung Jesu Christi“ sonst in Neuen Testament vorkommt, glaube ich, dass wir Gnade erleben, wenn die Augen unseres Herzens im Hinblick auf unseren Retter geöffnet werden – wenn wir eine Offenbarung darüber bekommen, wer Jesus ist und was Er getan hat. So ähnlich wie der Apostel Paulus, der, als er auf der Straße nach Damaskus errettet wurde, als Erstes fragte: „Herr, wer bist Du?“ Und dann sagt er, als er älter ist, im Philipperbrief: „Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist.“ Der Schrei seines Herzens war: „Damit ich Ihn erkenne.“ Das hat sich seit seiner Bekehrung nicht verändert. Die Amplified Bible sagt: „Damit ich Ihn inniger erkenne und Seine Wege besser verstehe.“

Je mehr Offenbarung wir haben und in unserem Innern wissen, wie Jesus wirklich ist, umso mehr Gnade fließt in unser Leben.

Ich möchte Ihnen ein paar Verse zeigen, auf die ich mich bezogen habe. Galater, Kapitel 1.

Galater 1:11.

Galater 1:11-12 „Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt; ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.“

Hier spricht er nicht von der Wiederkunft Christi, obwohl die Formulierung identisch ist. Er spricht darüber, dass Jesus ihm offenbart hat, wer Jesus ist. Schauen Sie mit mir in den nächsten Brief der Bibel, den Epheserbrief, Kapitel 1, wo Paulus für die Gläubigen in Ephesus betet. Epheser 1:17.

Epheser 1:17-18 „ dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, (hier steht das gleiche griechische Wort) … den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen. Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist.“

Offenbarung, um Ihn zu erkennen! Alles ist mit Jesus verbunden! Suchen Sie Ihn, lernen Sie Ihn kennen, finden Sie heraus, wie Er ist!

Wenn Ihnen klar wird und Sie wirklich begreifen, dass Er Sein kostbares Blut vergossen hat, am Kreuz von Golgatha gestorben ist und am dritten Tag als Sieger über Hölle und Tod auferweckt wurde, fließt die Gnade der Vergebung und der Erlösung zu Ihnen. Wenn Sie anfangen zu verstehen, dass Er die Strafe, die nötig war, um Frieden zu erwirken, auf sich nahm, dass Er gequält und bedrängt wurde, wird Sie Gnade in Gestalt eines inneren Friedens erfüllen.

Wenn Ihnen bewusst wird, dass Sie durch Seine Striemen geheilt wurden, dass Er Ihre Krankheit und Ihre Schmerzen auf sich nahm, werden Sie die Gnade der Heilung erleben. Je mehr wir unseren wunderbaren Retter kennenlernen, umso besser geht es uns. Manchmal kommt Offenbarung wie ein Blitz vom Himmel. Und manchmal erfahren wir sie zunehmend wie die aufgehende Morgensonne.

Unabhängig davon, wie wir das erfahren und was sich in unserem Leben abspielt, fließt dadurch Gnade in unser Leben. Wenn wir begreifen, was Er getan hat und wie wunderbar Er ist – dass Er unser Fürsprecher ist, dass Er für uns betet, dass Er uns leidenschaftlich liebt, dass Er der großartige Hirte der Schafe ist, unser Hohepriester, der Urheber unserer Errettung, das Ebenbild des Vaters, der Herr der Herrlichkeit, derjenige, der uns im Heiligen Geist tauft, der Heiler, das Alpha und das Omega, der König, der bald kommt – wenn wir diesen herrlichen Jesus sehen, dann wird die Gnade des Himmels in unserem Leben wirksam werden.

Egal, womit Sie gerade konfrontiert sind, ich sage Ihnen, Gnade hat die Antwort darauf. Beziehung kaputt – Gnade ist die Antwort auf Ihren Kummer. Finanzielle Not – Gnade ist die Antwort für Sie.

Eingefleischte Sünde – Gnade ist die Antwort für Sie. Fehlt Weisheit – Gnade ist die Antwort für Sie.

Unfriede? – Gnade ist die Antwort für Sie. Und all das hängt mit Jesus zusammen.

Wie wär’s, wenn wir uns etwas Zeit nehmen, um kühn vor den Thron der Gnade kommen?

Vater, wir kommen im Namen Jesu, nicht aufgrund unserer eigenen Werke, sondern aufgrund dessen, was Du durch Jesus für uns getan hast. Vater, wir kommen in Demut und mit größtem Respekt, aber wir kommen als Kinder, die zu Dir gehören. Und, Herr, wir bringen Dir unsere Anliegen.

Bringen Sie jetzt Ihre Anliegen vor Gott. Zögern Sie nicht, sie laut auszusprechen. Was es auch sein mag, sagen Sie Ihm, was Sie brauchen.

Vater, während diese Bitten vor Dich kommen – um Führung, Weisheit, um einen tieferen Wandel mit Dir, für die Errettung unserer Lieben, für materielle Versorgung und für Heilung, danken wir Dir, Vater, dass wir nicht wie Bettler kommen müssen, sondern als Kinder, die überfließende Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit empfangen haben. Danke, dass Du antwortest, Vater. Danke, o Gott! Wir strecken uns von ganzem Herzen nach allem aus und ergreifen alles, was Du uns umsonst aus Gnade anbietest. Danke, dass Du unsere Bitten erhört hast. Danke, dass Deine Antworten unterwegs sind. Für uns ist die Sache geklärt, in Jesu Namen. Amen.

Bitte schauen Sie jetzt zu mir. Der allerwichtigste Aspekt der Gnade Gottes ist Seine Vergebung und die Erlösung, die Christus für uns erwirkte. Wie gesagt, es geschieht aus Gnade durch Glauben, nicht aus Werken, damit kein Mensch sich rühme. Stellen Sie sich vor, Ihre Werke sind ein dünner Baumwollfaden und das Werk Christi ist ein dickes Tau, mit dem man ein Schiff festmachen kann.

Zwischen uns und Gott ist ein tiefer Abgrund, ein riesiger Graben. Sünde hat uns von Gott getrennt.

Dort unten befindet sich eine Ewigkeit ohne Gott, voller Qualen. Aus eigener Kraft kämen wir nie hinüber, also wirft uns Christus das Tau der Erlösung zu. Werden Sie sagen: „Nun, das ist fantastisch, Jesus, aber ich verbinde meinen Faden mit dem Tau. Ich nehme 20 Meter von Deinem Tau, aber ich werde 20 Meter meines Fadens damit verbinden und dann hinübergehen.“

Nein, das würden Sie niemals wagen, nicht wahr? Weil Sie wissen, dass der Faden jeden Moment reißen würde. Hätten Sie Vertrauen, wenn das Tau der Errettung 75% und der Faden 25% ausmachen würde? Wie wäre es, wenn nur 50 Zentimeter aus Faden bestünden und der Rest aus einem Tau? Wie wär’s mit einem Zentimeter? Nur ein Zentimeter Faden! Wir leisten auch einen kleinen Beitrag. Das sollte uns doch zustehen. Nein, Sie wissen, dass es Sie niemals tragen würde.

Hundert Prozent müssen von Ihm kommen. So verhält es sich mit der Errettung und mit Seiner Erlösung. Christus hat den vollen Preis bezahlt. Wir können absolut nichts hinzufügen.

Bitte schließen Sie noch einmal kurz die Augen. Wir werden beten. Jesus kam, um uns eine Beziehung zu Gott zu geben, um die Kluft zu überwinden, und Er starb am Kreuz, um unsere Sünden zu tilgen. Folgendes geschieht, sagt die Bibel, wenn wir das glauben. Wenn Sie glauben, dass Er von den Toten auferweckt wurde und wenn Sie Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, bekommen Sie diese Beziehung zu Gott, die Errettung heißt. Das ist Gnade. Aber Sie müssen sie im Glauben ergreifen und annehmen. Er wird Sie nicht zurückweisen. Ich sage Ihnen, Sie können eine neue Chance bekommen! Sie können vor vorne anfangen. Gott wird Ihnen nichts nachtragen. Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde. Wir wollen gleich beten.

Wir sprachen heute kurz vom verlorenen Sohn. Vielleicht spricht das heute einige an. Sie sind ganz bestimmt dem Retter begegnet. Das würden Sie nie bestreiten, aber Sie sind abgedriftet. Wenn Jesus heute wiederkäme, wären Sie nicht bereit, Ihm zu begegnen. Das Gute ist, das Gott nicht böse auf Sie ist. Sie müssen keine auswendig gelernte Rede halten: „Ich möchte einfach nur Dein Knecht sein.“

Nein, Er wird auf Sie zurennen, sobald Sie sich entscheiden, umzukehren. Er liebt Sie. Verlorener Sohn, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Verlorene Tochter, es ist Zeit, nach Hause zu kommen.

Zunächst habe ich eine ganz simple Bitte. Es ist nur ein äußerliches Zeichen für etwas, was Sie im Herzen glauben. Wir werden gleich alle zusammen beten. Wenn Sie sagen: „Wissen Sie, ich weiß, dass ich mitbeten muss. Ich muss mit Gott Frieden schließen. Ich brauche Vergebung.“ Wenn Sie sagen: „Dieses Gebet ist für mich wichtig“, heben Sie kurz Ihre Hand… im ganzen Saal… Gott segne Sie. Überall sehe ich erhobene Hände. Danke, danke, Gott segne Sie. Dort und dort und hier und dort… danke… und dort. Gut, Sie können Ihre Hände wieder herunter nehmen.

Schauen Sie bitte noch einmal nach vorne. Wir werden gleich beten. Ich bitte diejenigen, die eine Hand erhoben haben, noch einmal mutig zu sein. Sie müssen es nicht tun, aber ich glaube, es wird Ihnen helfen. Ich möchte Sie ganz direkt ansprechen. Selbst wenn Sie Ihre Hand nicht erhoben haben, ja, nicht einmal einen kleinen Finger, aber in Ihrem Herzen wissen, dass Sie mit Gott Frieden schließen müssen, und wenn Sie mit uns allen zusammen beten werden – wenn Sie es ehrlich meinen – wo immer Sie auch sitzen mögen oder wenn einer der vielen Zuschauer das wirklich tun möchte, dann wird Gott es erkennen, Ihr Gebet erhören und Ihnen begegnen, wo Sie auch sein mögen. Das müssen Sie wissen. Ihre Körperhaltung oder der Ort, an dem Sie sich befinden, spielen keine Rolle. Wichtig ist Ihre Herzenshaltung. Jetzt bin ich so weit, Ihnen zu sagen, worum ich Sie bitten möchte. Jeden, der eine Hand erhoben hat, bitte ich gleich, noch nicht sofort – ich bitte Sie, aufzustehen. Stehen Sie einfach von Ihrem Platz auf. Seien Sie mutig, schämen Sie sich nicht. Dann werden die Übrigen auch aufstehen und wir werden gemeinsam beten. Ich bitte Sie nicht darum, um Sie bloßzustellen, sondern um Ihnen zu helfen. Die Bibel spricht über die sogenannte Menschenfurcht, die dazu führt, dass unser Frieden von anderen abhängt. Die vielen Sorgen darüber, was andere von uns denken und wie sie unsere Worte und Taten interpretieren könnten, bestimmen unser Leben. Es ist furchtbar, so zu leben und ich bin sicher, dass wir Gott nicht richtig dienen können, solange wir Angst vor der Meinung anderer haben. Bitte stehen Sie doch jetzt überall im Saal auf, wenn Sie vorhin Ihre Hand gehoben haben. Gott segne Sie.

Schauen Sie sich das an – im ganzen Saal! Mindestens hundert Menschen stehen jetzt hier. Bitte stehen Sie jetzt alle auf. Lassen Sie uns jetzt beten. Sie können dabei eine Hand auf Ihr Herz legen.

Bitte sprechen Sie mir nach.

O Gott, wir kommen zu Dir. Wir glauben von ganzem Herzen, dass Jesus Dein Sohn ist, der am Kreuz starb, um die Gnade des Himmels in unser Leben zu bringen. Jesus, danke, dass Du unseren Platz eingenommen hast. Danke, dass Du unsere Sünden getragen hast. Ich glaube, Du wurdest von den Toten auferweckt. Ich bitte Dich, komm in mein Leben. Ich bekenne, Du bist mein Herr und Retter.

Von diesem Moment an gehört mein Leben Dir, Jesus. Amen.

Ich freue mich von Herzen, so viele Menschen zu sehen, die der Einladung gefolgt sind.

Das Gute ist, dass wir nicht darum bitten, dass sich jemand an eine endlose Liste von Ge- und Verboten hält, an viele Regeln und Prinzipien. Es geht nicht um ein Ritual oder um eine Zeremonie, sondern darum, mit Gott zu leben und mit Ihm zu reden. Danach haben Sie im Herzen schon immer gesucht.

Wonach Sie vergeblich gesucht haben – bei einem neuen Freund, einer neuen Freundin, einem anderen Mann oder einer anderen Frau, was sie weder durch Drogen noch durch Alkohol bekommen konnten, was Sie vergeblich durch Geld oder Anhäufung von Besitz zu erlangen versuchten, was Sie auch in religiösen Ritualen nicht finden konnten, das werden Sie in Jesus Christus finden. Er ist die Antwort auf den Schrei Ihres Herzens und der Anfang eines Abenteuers mit Gott. Sie wurden für eine reale Beziehung zu Gott geschaffen und wir können nur durch Seinen Sohn Jesus Christus zu Ihm kommen. Er starb am Kreuz von Golgatha für die Sünden der Welt. Er wurde am dritten Tag von den Toten auferweckt und Er lebt noch heute. Freunde, Er kann Ihr Leben völlig verändern. Vielleicht sind Sie jetzt mit Ihren Freundinnen hier – vielleicht mit ein paar engen Freunden – und Sie denken:
„Das bewegt mich wirklich sehr!“ Nehmen Sie sich doch etwas Zeit, sagen Sie: „Jesus, komm in mein Leben.“ Es ist doch egal, was die anderen denken und ob sie darauf reagieren oder nicht. Ich hoffe, dass Sie alle darauf reagieren. Ich bete dafür, dass jeder von Ihnen kühn wird, sich vielleicht sogar hinkniet und betet: „Jesus, komm in mein Leben. Vergib mir meine Sünden. Gib mir einen neuen Anfang und sei mein Herr. Er wird Sie nicht abweisen. Er liebt Sie. Gott liebt Sie und auch wir lieben Sie. Geben Sie niemals auf. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

Jule 20. Februar 2011 Keine Kommentare Comments RSS

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