Für etwas einstehen

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Für etwas einstehen 12.08.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo. Ich bin Bayless Conley und heiße Sie zur heutigen Sendung willkommen. Wir werden heute über sehr, sehr wichtige Dinge sprechen. Immer wieder begegnet uns in der Bibel das Thema „Stehen“. Es gibt Verse, die davon sprechen, für etwas einzustehen oder in etwas festzustehen. Es ist eine wirklich faszinierende und aufschlussreiche Studie, die Ihnen auf sehr praktische Weise helfen kann.

Von heute an beschäftigen wir uns eine Weile mit dem Thema „für etwas einstehen“, wovon die Bibel sagt, dass wir dafür einstehen sollen und ich bin sicher, dass es Ihr Leben stärken und Sie segnen wird. Was immer Sie gerade tun, der Abwasch kann ein paar Minuten warten. Warum setzen Sie sich nicht vor Ihr Fernsehgerät und nähren Ihren Geist? Lassen Sie Ihr Leben durch Gottes Wort verändern. Sie werden nie mehr derselbe sein.

Ich spreche heute darüber „für etwas einzustehen“. Wir schauen uns sechs Dinge an, von denen die Bibel sagt, dass wir dafür einstehen sollen. Und die erste Sache finden wir in 2. Könige 23. Wenn Sie sich Notizen machen. Erstens: Stehen Sie für das Wort ein. Stehen Sie für das Wort ein.

Die Geschichte dort handelt von einem jungen König. Sein Name ist Josia. Im zarten Alter von acht Jahren wurde er Herrscher von Juda. Sein Großvater, Manasse, war unglaublich böse. Er war ein Götzendiener. Sein Vater Amon war nicht besser. Die richtige Erkenntnis Gottes war völlig verlorengegangen. Das Land war voller Götzendienst. Jerusalem war voller Götzen. Der Tempel war mit heidnischen Götzen und heidnischer Anbetung gefüllt. Sogar im Tempel, den Salomon gebaut hatte, gab es Stände, an denen homosexuelle Aktivitäten stattfanden, als Ausdruck der Anbetung fremder heidnischen Götter. Das Land war im Chaos! Aber ungeachtet dessen, trotz seiner begrenzten Erkenntnis und Mangel an Führung, liebte Josia bereits in jungen Jahren Gott. Es ist eine der großartigsten Geschichten in der Bibel. Er suchte dennoch Gott. Und im 18. Jahr seiner Herrschaft gab er Anweisungen, Reparaturen am Tempel durchzuführen. Und einer der Priester fand ein Gesetzesbuch im Tempel. Er wusste noch nicht mal, was das war! Und sie bringen es zu Josia und lesen es ihm vor. Es ist zum ersten Mal in seinem Leben, dass er das Wort Gottes hört. Als Reaktion zerreißt er seine Kleider, weil er erkennt, dass seine Nation in großer Not ist. Er erkennt zum ersten Mal, was Gott fordert, was Er liebt und was Er hasst und wie weit sich das Volk von Gott entfernt hat. Er sagte: „Sucht einen Propheten und findet heraus, was wir tun sollen.“ Und er ruft die Nation zusammen und wir lesen es ab Vers 2, wo es heißt:

2. Könige 23:2-3
„Der König ging ins Haus des Herrn hinauf und alle Männer von Juda und alle Einwohner von Jerusalem mit ihm und die Priester und die Propheten und alles Volk, vom Kleinsten bis zum Größten. Und man las vor ihren Ohren alle Worte des Bundesbuches, das im Hause der Herrn gefunden worden war. Und der König trat an die Säule und schloss den Bund vor dem Herrn, dem Herrn nachzufolgen und seine Gebote und seine Ordnungen zu bewahren mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, um die Worte dieses Bundes zu erfüllen, die in diesem Buch aufgeschrieben sind. Und das ganze Volk trat in den Bund ein.“

Indem sie aufstanden, gaben sie ihre Zustimmung, Gottes Buch zu glauben und zu gehorchen und ihr Leben danach auszurichten.

Ich kann Ihnen heute ohne zu zögern sagen, dass alles Gute, was in meinem Leben passierte, der Gnade Gottes zugeschrieben werden kann. Absolut. Aber wenn es in Verbindung damit etwas gab, das mein Leben bestimmt hat, das mich gesegnet hat oder mich zum Segen für andere werden ließ, zusammen mit der alles bedeckenden Gnade, so ist das meine Hingabe an Gottes Wort. Als ich Jesus Christus als meinen Herrn annahm, akzeptierte ich auch die Bibel als letzte Autorität in allen Belangen meines Lebens, den kleinen und den großen.

Wir alle müssen lernen, das zu tun. Dieses Buch muss Priorität in unserem Leben haben und wir müssen dafür eintreten. Tun Sie es nicht, bleiben Sie immer ein pflegebedürftiger Christ mit geringem Einfluss. Satan kümmert es nicht, dass Sie errettet sind, solange Sie eine lockere Einstellung und eine Fernbeziehung mit dem Wort Gottes haben, denn er weiß, dass nur es allein Ihr Leben in seinen schlimmsten Albtraum verwandeln kann. Aber solange sich Staub auf dem Deckel Ihrer Bibel ansammelt, sind Sie für den Teufel überhaupt keine Bedrohung. Und ich gehe noch weiter: Sie werden nie Gottes Plan für Ihr Leben erfüllen, wenn Sie sich nicht in Gottes Wort verlieben.

Als ich vor 30 Jahren errettet wurde, begann ich eine Liebesaffäre mit dem Wort Gottes. Sie hat bis heute nicht aufgehört. Und ich glaube, wir müssen dafür stehen, Gottes Wort zu lieben, es zu lesen, es zu glauben und zuzulassen, dass es unser Leben regiert. Es ist interessant, dass Josia von ganzem Herzen und mit ganzer Seele verspricht, die Worte des Buches zu erfüllen und er fängt sofort damit an. Kommen wir zu Vers 24, wo es heißt:

2. König 23:24-25
„Die Totenbeschwörer und die Wahrsager und die Götzen und alle Scheusale, die im Land Juda und in Jerusalem zu sehen war, schaffte Josia ab, um die Worte des Gesetzes auszuführen, die in dem Buch geschrieben standen, das der Priester Hilkija im Haus des Herrn gefunden hatte. Vor Josia gab es keinen König wie ihn, der zu dem Herrn umgekehrt ist mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft nach dem ganzen Gesetz des Mose. Und auch nach ihm ist keiner aufgestanden.“

Es bedeutet etwas, wenn Gott das über einen Menschen sagt. Kein König vor oder nach ihm hat sich je so voll und ganz Gott zugewandt. Aber es hatte mit seiner Einstellung zu Gottes Wort zu tun.

Sie mögen kein König sein. Vielleicht leben Sie seit einer Generation in Südkalifornien. Aber wir können uns Gott mit unserem ganzen Herzen, unserer ganzen Seele zuwenden und danach streben, die Worte der Bibel umzusetzen. Stehen Sie für das Wort ein.

Zweitens, Jesaja, Kapitel 32. Schlagen Sie es bitte mit mir auf. Die zweite Sache: Wir müssen für Großzügigkeit stehen.

Jesaja 32:8 „Aber der Großzügige beschließt Großzügiges, und durch Großzügigkeit wird er bestehen.“

Und dieser Vers steht im Gegensatz zu den Gierigen und Geizigen und jenen, die Böses vorhaben, von denen in den ersten 7 Versen gesprochen wird. Es ist die Rede von einem großzügigen Menschen, der nach Wegen sucht, um großzügig zu sein und durch Großzügigkeit steht er fest. Die Amplified Bibel sagt „Er steht für das, was edel, großherzig und großzügig ist.“

Mir gefällt das, weil es dabei wirklich um unser Herz geht. Großzügigkeit ist ein Öffnen unseres Lebens. Es ist nicht nur ein willkürlicher oder gelegentlicher Akt der Güte, dass man einer Gruppe mal was gegeben hat oder ein paar Mal was tat. Es hat mit dem zu tun, wer wir im Inneren sind. Es hat mit unserer ganzen Lebenseinstellung zu tun. Es ist etwas, was unser Reden, unsere Sichtweise und Taten durchdringt. Die Bibel sagt in

Sprüche 11:25
„Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird selbst getränkt.“

Es redet davon, eine großzügige Seele zu haben. Es geht buchstäblich darum, wer wir innerlich sind.
Es geht nicht nur um das, was Sie tun, sondern das, was Sie tun, ist ein Ausdruck dessen, wie Ihre Seele innerlich ist.

Sprüche 22:9 sagt:
„Wer ein großzügiges Auge hat, wird gesegnet.“

Ein großzügiges Auge meint Ihre ganze Sichtweise, wie Sie das Leben sehen und Dinge wahrnehmen. Darum geht es bei der Großzügigkeit. Und es ist eine von Gottes herrlichsten Eigenschaften, etwas, das wir von Ihm geerbt haben, als wir errettet wurden.

Meine Frau hat bereits Psalm 51 zitiert. Darin ist die Rede von Davids Buße, wie er sein Leben mit Gott in Ordnung brachte. Er sagt in

Psalm 51:14 „Stütze mich mit deinem großzügigen Geist.“

Alles an Gott ist großzügig und freigiebig. In

1. Timotheus 6:12 heißt es:
„Er gibt uns alle Dinge reichlich zum Genuss.“

Römer 10:12 „Gott ist reich für alle, die ihn anrufen.“

Epheser 2:4 „Er ist reich an Gnade.“

Jakobus 1:5 „Wenn du um Weisheit bittest, gibt er sie gerne.“

In Johannes 10:10 sagt Jesus:
„Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“

Gottes Natur und Sein Charakter sind freigiebig und großzügig. Ob es darum geht, Weisheit oder Frieden oder Vergebung oder Leben zu geben, Er ist ein großzügiger Gott. Wir sollten dafür stehen, so großzügig wie Gott zu sein: großzügig gesinnt zu sein, freigiebig mit unserem Lob, großzügig mit Ermutigung, gebefreudig in Gastfreundschaft, weitherzig und reichlich unsere Mittel geben.

Es geht nicht um das, was Sie nicht haben, dass Sie geben würden, wenn Sie es hätten. Es geht darum, mit dem großzügig zu sein, was Sie jetzt haben.

Jemand denkt vielleicht „Wenn ich mehr hätte, dann wäre ich großzügig.“ Oder: „Wenn ich auf der Erfolgsleiter ein wenig höher stiege, dann würde ich geben.“ Nein, würden Sie nicht. Sie betrügen sich selbst. Es geht darum, wer Sie jetzt innerlich sind. Sie wären wahrscheinlich noch gieriger, wenn Sie mehr Dinge hätten. Es geht darum, mit dem, was wir jetzt haben, großzügig zu sein. Darauf achtet Gott. Die Bibel sagt, dass nur das angenommen wird, was wir haben, nicht, was wir nicht haben.

Es geht darum, wer wir sind und wo wir gerade jetzt stehen, um mit dem, was wir haben, großzügig zu sein. Und wenn wir das tun, öffnet Gott uns größere Türen. Wer andere tränkt, wird selbst getränkt werden, sagt die Bibel.

Ich las eine Geschichte über ein älteres Ehepaar. Sie suchten ein Hotel oder Motel zum Übernachten. Es war spät abends und regnete. Aber ein Hotel nach dem anderen war ausgebucht. Sie kamen zu einem kleinen Motel und klingelten im Büro und der Angestellte kam mit verschlafenen Augen raus und sagte: „Tut mir leid. Alle Zimmer sind belegt.“ Und deprimiert wandten sie sich, um zu gehen. Er sagte: „Augenblick mal. Ich kann Sie nicht gehen lassen. Ich bin hier der Manager, und deshalb habe ich ein Zimmer. Nehmen Sie mein Zimmer. Ich schlafe auf der kleinen Couch hier im Büro. Bitte nehmen Sie mein Zimmer.“ Sie sagten: „Sind Sie sicher?“ „Ja. Sie kriegen mein Zimmer.“ Und es stellte sich heraus, dass der Name des Mannes John J. Astor war. Und zu der Zeit baute er ein kleines Hotel in New York namens Waldorf-Astoria. Und als das Hotel fertig war, suchte er den kleinen Angestellten auf und sagte: „Wissen Sie was? Ich habe gerade mein Hotel im Zentrum New Yorks fertiggestellt und ich brauche jemand, der es leitet. Ich brauche jemand, der ein großzügiges, gütiges Herz hat und Menschen wirklich liebt.“ Und er übertrug dem Mann die Leitung des gesamten Waldorf-Astoria.

Ich glaube, Gott sucht Menschen mit großzügigem Herzen, um ihnen die Leitung für Dinge zu übertragen, die Er baut. Das ist eine von Gottes Anforderungen.

Drittens. Schlagen Sie mit mir Philipper, Kapitel 1, auf.
Drittens: Wir müssen für das Evangelium einstehen. Philipper 1:27.

Philipper 1:27 „Wandelt würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft.“

Er spricht mit ihnen darüber, vereint für den Glauben des Evangeliums einzustehen. Er spricht nicht davon, das Evangelium vor der Welt zu schützen. Er spricht davon, das Evangelium der ganzen Welt zu verkünden. Es ist interessant: einige Gemeinden haben die Mentalität, sich hinter ihren vier Wänden zu verstecken, um die Botschaft rein zu halten, damit die Welt sie nicht verunreinigt. Darum teilen sie es nie der Welt mit. Die Living Bible drückt es so aus: „Steht Seite an Seite mit einem starken Zweck: Die Gute Nachricht zu erzählen.“

Ein Geiger namens Fritz Kreisler verdiente durch seine Kompositionen und Konzerte ein Vermögen.
Aber er war auch sehr großzügig. Er gab das meiste, was er verdiente, weg. Eines Tages sah er eine besonders edle Geige und wollte sie kaufen, hatte aber nicht genügend Geld. Und so gab er weitere Konzerte und hatte schließlich genug Geld zusammen, um die Geige zu kaufen. Aber als er zurück kam, war sie bereits an einen Sammler verkauft. Er kriegte die Adresse des Sammlers und fand ihn und versuchte sie zu kaufen, aber sie war zum Schmuckstück des Sammlers geworden. Er sagte: „Es tut mir leid, Herr Kreisler. Diese Geige ist nicht käuflich.“ Kreisler wollte gehen, hatte dann aber eine Idee. Er sagt: „Kann ich sie wenigstens ein letztes Mal spielen, bevor sie sich für immer in die Stille verabschiedet?“ Der Mann sagte: „Gewiss. Das kann nicht schaden.“ Er nimmt sie auf und der virtuose Geiger fängt an zu spielen. Und er füllt den Raum mit der vorzüglichsten, herzbewegendsten Musik. Der Mann fängt an zu weinen und sagt: „Kreisler, es ist Ihre. Ich habe kein Recht, sie zu behalten. Bringen Sie sie der Welt und lassen Sie sie es hören.“

Das Evangelium ist nicht dafür gedacht, hinter Glas aufbewahrt und bewundert zu werden. Es soll der Welt mitgeteilt werden. Und darauf sollte sich unsere Großzügigkeit und unsere Energie konzentrieren.

Der letzte Befehl Christi war, in alle Welt zu gehen und das Evangelium allen Menschen zu predigen.
Es ist das Einzige, was die Welt verändern wird. Es scheint, als ob wir in vielerlei Weise nicht mehr wahrgenommen werden. In der Zeitung liest man, dieses Land hat nukleare Waffen, jene Nation reichert Uran an und sie haben ein Atomprogramm, es gibt globalen Terrorismus und es scheint, die Welt gerät aus den Fugen.

Freund, die Antwort für diese Welt ist nicht ein weiterer Politiker. Es ist Jesus Christus. Und wenn Er in die Herzen von Männern und Frauen kommt, dann ändert sich die Welt von innen heraus. Und wir müssen dafür eintreten, das Evangelium zu verbreiten. Treten wir vereint für das Ziel ein, die Botschaft auf so viele Weisen wie möglich zu verbreiten: Durch Fernsehen und die verfügbaren Technologien, durch gedruckte Seiten… und durch die effektivste Weise, das Evangelium persönlich weiterzusagen.

Ich hoffe, die Botschaft hat Sie bislang ermutigt. Wir wollen noch einiges anschauen, und ich weiß, es wird Sie auch ermutigen. Aber zuvor möchte ich Sie über ein neues Buch informieren, das ich geschrieben habe, die Fußspuren des Glaubens. Es handelt von Abrahams Reise des Glaubens. Römer 4:12 sagt uns, dass wir den Fußspuren des Glaubens folgen sollen, den unser Vater Abraham hatte. Ich glaube, einige neue Übersetzungen sagen: „Folge in den Fußspuren seines Glaubens.“ Wir finden in der Bibel wenigstens vier klare Fußspuren, die Abrahams Glaube im Sand der Zeit hinterlassen hat. Es ist wirklich eine wichtige Botschaft, die Ihrem Glaubensleben helfen wird. Ich möchte es Ihnen geben. Kostenlos. Und wenn Sie uns für das Buch kontaktieren, werde ich Ihnen auch eine DVD senden, auf der ich eine Botschaft auf unserem neuen Gemeindegelände aufgenommen habe, die mir sehr auf dem Herzen liegt, Ihnen mitzuteilen. Bestellen Sie also die DVD über die Dinge, die bei uns passieren und die damit zu tun haben, die Welt zu erreichen, und auch das Buch. Es ist unser Geschenk für Sie. Schreiben Sie uns und wir senden es Ihnen. Oder kontaktieren Sie uns auf andere Weise und wir schicken es. Fußspuren des Glaubens und die DVD, die von unserer Zukunft handelt, und weitere Dinge, die hier bei uns zu Hause an der Basis geschehen. Wir gehen jetzt zurück zur Botschaft. Ich bin überzeugt, wenn Sie Ihren Geist mit Glauben nähren, wird es Ihre Zweifel zu Tode hungern. Nähren wir unseren Glauben also ein wenig mehr.

Ich möchte mir kurz Zeit nehmen und Sie ermutigen, für das Evangelium einzustehen und Menschen mit der rettenden Erkenntnis Jesu Christi zu erreichen. Ich glaube, dass alle Menschen den angeborenen Wunsch haben, für etwas Größeres als für sich selbst zu leben… auch Sie! Das gilt auch für mich. Es gibt nichts Schöneres, Wichtigeres und nicht Größeres als dafür zu leben, der Welt Jesus zu bringen. Ihnen wurden bestimmte Gaben und Talente gegeben, die Sie gebrauchen können, um andere zu segnen und zu erheben. Ich möchte Sie ermutigen, den Einfluss in Ihrer eigenen Welt zu nutzen, den Sie haben, um jemand die Erkenntnis Jesu Christi zu bringen. Erzählen Sie jemand von dem, was der Herr in Ihrem Leben getan hat. Ich glaube, dass Gott Ihnen im Gebet das Gesicht von jemand vor Augen stellt oder einen Namen nennt, dem Sie die Gute Nachricht weitersagen können. Tun Sie es heute.

Viertens. Schauen Sie mit mir in Galater, Kapitel 5. Wir müssen in Freiheit feststehen.
Viertens: Wir müssen in Freiheit feststehen. Galater 5:1.

Galater 5:1 „Für die Freiheit hat uns Christus freigemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten.“ Und Vers 4

Galater 5:4 „Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt, ihr seid aus der Gnade gefallen.“

Die Christen in Galatien kämpften mit diesen Gedanken: „Vielleicht müssen wir ja beschnitten werden und das Gesetz von Mose halten, um wahre Errettung zu haben.“ Und Paulus sagt: „Wenn ihr zurück unter das Gesetz geht, dann seid ihr aus der Gnade gefallen. So funktioniert das nicht. Steht in der Freiheit, für die Christus euch frei gemacht hat.“

Ich kann dafür einstehen, mich vom Wort Gottes leiten zu lassen. Aber meine Beziehung zum Vater und meine Erlösung sind nicht gefährdet, wenn ich versage. Errettung ist durch Gnade allein. Und ich bin angenommen in dem Geliebten Jesus Christus. Ich habe es mir nicht verdient und erhalte es nicht durch meine guten Werke aufrecht. Die Folge dessen, dass Gnade in mein Leben kam, ist, dass ich Gutes tun will. Ich will das Richtige tun. Ich will Menschen helfen. Und wenn ich Fehler mache, tue ich Buße und sage: „Gott, vergib mir. Ich will das nicht wieder tun. Ich will gerecht leben. Ich will ein heiliges Leben führen.“

Das ist der Ausdruck eines Herzens, das erlöst wurde. Es ist nicht der Kampf eines Herzens, das versucht, erlöst zu sein. Und es gibt einen großen Unterschied zwischen den beiden. Sie können sich bei Gott keine Gunst verdienen. Stehen Sie fest in der Freiheit, die Sie in Christus haben. Führen Sie Ihr Leben mit Gott nicht gesetzlich.

Ich möchte Ihnen mal was sagen. Jetzt folgt das Evangelium nach Bayless, okay? Fest zu stehen in Freiheit bedeutet, dass es eine Bandbreite von Ausdrucksmöglichkeiten gibt, die es in der Gemeinde geben sollte. Ich würde es hassen, wenn alle Christen in die gleiche Form gepresst leben. Wir klingen alle gleich, wir sehen alle gleich aus. Hören Sie: Gott ist unglaublich kreativ. Schauen Sie sich in der Schöpfung um. Sie ist so unterschiedlich und wundervoll. Wenn Sie das nicht sehen, nehmen Sie sich eine Taucherbrille und einen Schnorchel und stecken Sie Ihren Kopf unter die Wellen des Ozeans. Da unten gibt es die seltsamsten Fische mit kleinen bizarren Dingen auf dem Kopf und Farben, die Sie in keinem Malkasten finden. Wer hat das gemacht? Gott! Das kreativste Wesen im ganzen Universum! Diese Kreativität und diese Unterschiede sollten sich in der Gemeinde vielfältig ausdrücken. Und ich rede nicht über Großzügigkeit gegenüber Sünde oder einem wilden, gottlosen Leben. Das meine ich damit nicht. Aber Gott verbietet es, dass wir nur ein kleiner Klon eines Klons eines Klons werden. Sie sind einzigartig gemacht. Es wäre eine Schande, wenn Sie als Kopie sterben.

Fünftens. Schauen Sie mit mir in Epheser 6:11. Das Fünfte ist, gegen die List des Teufels zu bestehen.

Epheser 6:11 „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen (Tricks oder Strategien) des Teufels bestehen könnt.“

Wir haben einen Feind und gemäß Jakobus 4:7 flieht er von uns, wenn wir ihm widerstehen. Die sechste Sache finden wir in Vers 13. Ich bezeichne dies als still stehen. Epheser 6:13.

Epheser 6:13-14 „Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt. So steht nun…“

Und dann redet er von den verschiedenen Teilen der Waffenrüstung. Nachdem Sie alles getan haben, bleiben Sie stehen. Sie haben aufrichtig gebetet. Sie haben Gott um Weisheit gebeten. Sie haben von allem Erdenklichen Buße getan und haben gebetet: „Gott, ich glaube nicht, dass es falsch ist, aber ich tue trotzdem Buße darüber. Ich möchte einfach sicher sein, dass mein Herz rein ist.“ Sie haben eine Verheißung ergriffen, das Wort ausgesprochen, Sie haben alles getan, was Ihnen einfiel. Wenn Sie alles taten, um zu stehen, bleiben Sie stehen. Stehen Sie still. Wenn Sie alles getan haben, was Sie tun konnten, ist alles getan, was Sie tun konnten.

Das ist genau der Punkt, an dem einige jetzt sind. Sie haben alles getan, was Sie wussten. Es bleibt nichts mehr für Sie zu tun. Ich habe ein Wort für Sie: Stehen sie still!
Ich habe an einer Botschaft, die ich heute Morgen predigen wollte, drei Wochen lang gearbeitet.
Freitagnacht um ca. 1:30 Uhr morgens spürte ich, dass Gott zu mir sprach und ich ging nach unten. Und die ganze Botschaft drehte sich um diesen Gedanken. Und wenn ich nur eines weiß, dass dies für einige heute ein Wort von Gott ist. Halten Sie Ihre Stellung. Stehen Sie still. Sie haben buchstäblich alles getan, was Sie wussten. Soweit Sie wissen, ist ihr Herz rein. Sie haben gebetet. Sie haben Gott um Weisheit gebeten. Aber Sie fühlen sich, als ob Sie mit dem Rücken zum Meer stehen, während eine Armee Sie angreift und Sie wissen nicht, was Sie tun sollen. Stehen Sie still. Richten Sie Ihre Augen auf Gott und warten Sie, dass Er handelt.

Vor kurzem sprach ich mit meinem ältesten Sohn Harrison. Und wir erinnerten uns an einige Dinge, die wir zusammen erlebten und er sprach über eine Zeit, wo wir mal zusammen auf der Jagd waren. Ich und ein anderer Mann und unsere zwei Söhne waren dabei. Harrison und der andere Junge waren zu dieser Zeit ungefähr 12. Wir hatten Pfeil und Bogen dabei und waren an einer Stelle, wo Wildschweine waren. Und ich war in der einen Schlucht und Harrison in der nächsten. Ich konnte ihn nicht sehen, wusste aber ungefähr, wo er war. Ich hörte ihn aufschreien und wusste, dieser Schrei bedeutet: „Ich bin in Schwierigkeiten!“ Und ich sage Ihnen: Nichts hätte mich aufhalten können. Ich rannte durch jeden Dornbusch und über jeden Felsen. Ich hätte mir den Hosenboden zerrissen, um zu ihm in die nächste Schlucht zu gelangen. Ich lief, so schnell ich konnte. Ich rutschte hinunter mit all den Felsbrocken. Und da stand er, mit dem Rücken gegen die Felsenwand und einige Meter vor ihm zwei 1,20 Meter lange Klapperschlangen. Und er ist vor Angst erstarrt. Und wissen Sie was? Papa machte kurzen Prozess mit den Schlangen. Es war kein guter Tag für die Schlangen. Und ich sage Ihnen: Wenn Sie von der Schlange bedroht wurden, so müssen sie wissen, dass Ihr Vater Ihren Schrei gehört hat und dass Hilfe unterwegs ist. Hilfe ist auf dem Weg.

Das Schaf, das sagt: „Ich gehöre einfach zu jeder Herde…“ Sowohl das Alte und das Neue Testament gebrauchen das Bild eines Hirten und seiner Herde. Das Schaf sagt: „Ich ziehe einfach von Herde zu Herde. Heute gehe ich unter dem Zaun durch, und will mal zu keiner Herde gehören. Ich will umherwandern. Ich bin ein Freigeist.“ Die Wölfe haben ein besonders Wort für solch ein Schaf: Mittagessen.

Danken Sie Gott für das Wort Gottes. Es kann uns aufbauen und uns ein Erbe unter denen geben, die geheiligt sind. Und wenn ich mich heute von Ihnen verabschiede, möchte ich Sie daran erinnern:
Wenn Sie uns noch nicht wegen Ihres kostenlosen Exemplars Fußspuren des Glaubens kontaktiert haben, tun Sie es bitte. Es ist ein neues Buch, das ich gerade fertig gestellt habe. Es wird Ihr Leben segnen und Sie ermutigen. Und zusammen damit werde ich Ihnen eine 7-minütige Botschaft auf DVD senden, die ich auf unserem neuen Gemeindegelände aufnahm. Es ist etwas, was auf meinem Herzen brennt und das ich Ihnen gerne mitteilen möchte. Es ist unsere Art, danke zu sagen und Sie an einigen Dingen teilhaben zu lassen, die Gott hier und auf der ganzen Welt tut. Ich glaube, es wird ein großer Segen für Sie. Ich freue mich, Ihnen das Buch Fußspuren des Glaubens zu senden. Es wird Ihren Glauben neu inspirieren und Sie ermutigen. Vielleicht wird es einige Ihrer Fragen beantworten, die Sie zum Thema Glauben haben. Wenn ich zu Ihnen nach Hause kommen und mit Ihnen am Tisch eine Tasse Tee trinken könnte und wir uns miteinander austauschen und beten könnten, würde ich es tun. Aber dies ist das Nächstbeste, also empfangen Sie es direkt von meinem Herzen. Ich liebe Sie. Gott liebt Sie. Wenn Sie gerade durch eine schwere Zeit gehen: Sie werden es schaffen! Bis zum nächsten Mal, möge Gottes Bestes Ihnen gehören. Bis dann.

Als besonderes Geschenk möchte Ihnen Bayless heute sein neustes Buch Fußspuren des Glaubens kostenlos zusenden. Jeder Christ braucht einen Mentor – jemand, der die Verheißungen und Segnungen Gottes bereits geschmeckt hat – der einem die Fußspuren des Glaubens zeigen kann. In diesem Buch lernen Sie wertvolle Wahrheiten, die Ihnen helfen, den Glaubensweg zu gehen, ohne denn es unmöglich ist, Gott zu gefallen. Dieses Buch gehört Ihnen kostenlos! Rufen Sie einfach unsere Telefonnummer an oder gehen Sie auf www.antwortenbc.de und bestellen Sie Fußspuren des Glaubens.

Bayless Conley kommt nach Europa und würde Sie gerne treffen. Vom 3. Oktober bis zum 10. Oktober wird Bayless Versammlungen in Bern, Zürich, Wiesbaden, Stuttgart, Wien und München abhalten. Um alle Zeiten und Orte zu sehen, besuchen Sie unsere Webseite www.answersbc.org oder unsere deutsche Webseite www.antwortenbc.de. Wir hoffen Sie dort zu sehen!

Jule 12. August 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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