Furchtlos sein in der Hungersnot

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Furchtlos sein in der Hungersnot

Bayless Conley

22.02.2009

Vielleicht erleben Sie in Ihrem Leben gerade eine Hungersnot in Hinblick auf Liebe, auf Ihre Finanzen, im Bereich Gesundheit oder in Hinblick auf das Hören des Wortes Gottes. Was es auch betreffen mag, Sie müssen die heutige Sendung hören, weil wir uns mit dem Thema befassen werden. Die Bibel sagt sehr viel darüber und es gibt einige Schlüssel in der Schrift, die uns helfen können, Hungersnöte in unserem Leben zu überwinden. Gott gibt einige Anweisungen. Lassen Sie uns gemeinsam zum Wort kommen und herausfinden, worin sie bestehen. Wegweisung in Hungersnöten.

Erstens: Wenn Sie eine Hungersnot erleben, in welchem Bereich auch immer, strecken Sie sich aus nach der Führung Gottes. Schlagen Sie bitte mit mir 1.Mose, Kapitel 46 auf. Interessant ist, dass Abraham, Isaak und auch Jakob Hungersnöte erlebten. Die drei Hungersnöte hatten etwas gemeinsam – und zwar das Land Ägypten. Wir lesen darüber zunächst in 1.Mose 46.

Es war während der Zeit der siebenjährigen starken Hungersnot. Joseph war in Ägypten und deutete Pharaos Träume von den dünnen Kühen, die die fetten Kühe fraßen und von den verdorrten Ähren, die die reifen Ähren aßen. Er sagte, es würde sieben Jahre des Überflusses geben, auf die eine siebenjährige Hungersnot folge, die so schwer sein würde, dass sie vergessen würden, wie der Überfluss war. Unter der Autorität des Pharao schuf Joseph große Lagerhäuser und Silos und zweigte etwas vom Überfluss der sieben guten Jahre ab und bewahrte es auf. So wurde er tatsächlich zum Retter der damaligen Welt und erhielt Millionen von Menschen am Leben. Wir lesen etwas über diese Zeit der Hungersnot und zwar über Jakob, den Vater von Joseph. 1.Mose 46:2

1.Mose 46:2-4
„Und Gott sprach zu Israel in einer nächtlichen Erscheinung und sagte: Jakob! Jakob! Und er sagte: Hier bin ich. Und er sprach: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn zu einer großen Nation will ich dich dort machen! Ich selbst ziehe mit dir nach Ägypten hinab, und ich, ich führe dich auch wieder herauf. Und Josef wird seine Hand auf deine Augen legen.“

Das bedeutet, dein Sohn Joseph wird nach deinem Tod deine Augen schließen. Joseph empfing klare Anweisungen von Gott. Gott sagte: „Geh nach Ägypten und ich werde mit dir sein.“ Weil er dieser Anweisung während der Hungersnot gehorchte, wurden Jakob und seine ganze Generation im Land Ägypten gesegnet.

Aber lassen Sie uns zu Jakobs Vater Isaak gehen. Schauen Sie sich bitte mit mir 1. Mose, Kapitel 26 an. 1.Mose 26:1.

1.Mose 26:1-3
„Und es entstand eine Hungersnot im Lande, nach der vorigen Hungersnot, die in den Tagen Abrahams gewesen war. Da ging Isaak zu Abimelech, dem König der Philister, nach Gerar. Und der Herr erschien ihm und sprach: Zieh nicht hinab nach Ägypten; bleibe in dem Land, das ich dir sage! Halte dich als Fremder auf in diesem Land! Und ich werde mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen werde ich alle diese Länder geben, und ich werde den Schwur aufrechterhalten, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe.“

Gehen Sie zu Vers 12. Wir werden sehen, wie sehr der Herr ihn gesegnet hat… wie gesagt, während einer Hungersnot.

1.Mose 26:12-13
„Und Isaak säte in diesem Land und gewann in jenem Jahr das Hundertfache; so segnete ihn der Herr. Und der Mann wurde reich und wurde immer reicher, bis er sehr reich war.“

Wer denkt, dass das nicht schlecht klingt? Er wurde reich und wurde immer reicher, bis er sehr reich war. Danach heißt es, dass die Philister ihn beneideten.

Aber das ist recht interessant. Während Jakobs Hungersnot sagte Gott: „Geh nach Ägypten hinunter. Ich werde mit dir sein und dich segnen.“ Und Gott tat es! In Isaaks Zeit gab es eine Hungersnot und Gott sagte: „Geh nicht nach Ägypten. Bleib hier und ich werde mit dir sein und dich segnen.“ Und Gott tat das ganz bestimmt. Wir gehen noch eine Generation zurück, zu Abraham. 1.Mose, Kapitel 12.

Abraham gehorchte Gott. Er verließ das Land seiner Kindheit, das Land seiner Väter, und ging, nachdem der Herr ihm sagte, er solle gehen. Als er 75 war, verließ er Paran. Wir kommen zu Vers 10.

1.Mose 12:10
„Es entstand aber eine Hungersnot im Land; da zog Abram nach Ägypten hinab, um dort als Fremder zu leben, denn die Hungersnot lag schwer auf dem Land.“

Es ist ziemlich interessant. Wenn wir die ganze Geschichte lesen, gibt es keinen Hinweis darauf, dass Gott Abraham überhaupt führte, nach Ägypten zu gehen. Wir erfahren nicht, dass er Führung von Gott suchte. Es war einfach eine gute Idee. Und wissen Sie was? Es lief nicht so gut bei Abraham. Er bekam Angst und sagte seiner Frau Sarah: „Sieh mal, Du bist hübsch. Sie könnten mich um deinetwillen umbringen. Sag einfach, du seist meine Schwester.“ Und die Männer des Pharao sahen diese hübsche Frau, sagten es dem Pharao und sie wurde Teil des Harems. Daraus entwickelten sich einige Probleme. Schließlich wurde Abraham vom Pharao aus Ägypten verstoßen, der sagte: „Verschwinde aus meinem Land.“ Er kam zurück an den vorigen Ort, wohin Gott ihn zu gehen bat und Gott segnete ihn dort.

Ein Sohn erlebt eine Hungersnot und Gott sagt: „Geh nach Ägypten.“ Bei einer anderen Hungersnot sagt Gott: „Geh nicht nach Ägypten.“ Bei noch einer anderen Hungersnot erlebt jemand keinerlei Führung, sondern tut einfach etwas. Ich plädiere nicht dafür, ewig stehen zu bleiben und nichts zu tun.

Aber fragen Sie wenigstens, denn nicht jede gute Idee ist eine Idee Gottes.

Ich erinnere mich an einen Mann in unserer Gemeinde… vor mehr als 20 Jahren. Er war engagiert und arbeitete mit. Ich war mit dem Mann sogar befreundet und er nahm früher Drogen wie ich selbst auch.

Seine Familie ist in der Gemeinde, seine Frau ist dort aktiv, seine Kinder lieben die Gemeinde, und seine Branche – sein Beruf hatte mit dem Baugewerbe zu tun – erlebte eine Flaute und es gab wenig Stellen.

Eines Tages kam er und sagte: „Pastor, wir ziehen weg.“ Sie blieben nur noch ungefähr 48 Stunden.

Ich fragte: „Wohin zieht ihr?“ Er sagte: „Wir ziehen in einen anderen Staat,“ und sagte mir, wohin sie ziehen. Ich fragte: „Warum zieht ihr denn um?“ Er sagt: „Weißt du, dort gibt es Arbeit. Ich werde dort in meinem Beruf arbeiten können und ein Haus versprachen sie mir auch.“ Er fragte nicht nach meiner Meinung oder meinem Rat. Er informierte mich nur und sagte: „In 48 Stunden sind wir weg. Es ist beschlossene Sache.“

Ich fand später heraus, dass er nicht darüber betete oder jemanden um Rat bat, sondern einfach wegzog. Als er mir erzählte, sie würden wegziehen, spürte ich Unbehagen in meinem Geist. Ich dachte: Das ist ein Fehler. Ich spürte, er hätte abwarten und eine gewisse Zeit durchstehen können. Vielleicht hätte er sich eine Zeit lang einen anderen Job suchen sollen. Dieser Sektor des Baugewerbes erholte sich tatsächlich nach ungefähr drei Monaten und es gab jede Menge Jobs. Aber er wartete nicht darauf.

Ich sah ihn fast ein ganzes Jahr lang nicht. Als er zurückkam, war er erledigt. Er kam ohne Frau und Kinder zurück. Ich fragte: „Was ist passiert?“ Er sagte: „Ich fuhr dorthin und aus dem Job, der mir versprochen wurde, wurde nichts. Die versprochene Unterkunft platzte auch. Ich hing wieder mit den falschen Leuten herum, nahm Drogen, geriet mit dem Gesetz in Konflikt und war im Gefängnis.Meine Frau hat mich verlassen.“

Ich denke, es war seine 15- oder 16-jährige Tochter, von der er sagte: „Sie wurde schwanger. Meine Kinder wollen nichts mehr mit mir zu tun haben.“ Während einer Dürre nahm er sich nicht die Zeit, Gott zu befragen.

Die wunderbare Geschichte von Ruth geht gut aus. Wenn Sie den Anfang der Geschichte lesen, gab es da einen Mann namens Elimelech. Er war aus Bethlehem in Juda. Und die Bibel sagt, es war eine Hungersnot in Israel, eine Hungersnot in Bethlehem. Statt Gott zu befragen, zieht Elimelech mit seiner Familie in das Nachbarland Moab und hält sich zu den Moabitern, was Gott Seinem Volk verboten hatte. Wissen Sie was? Elimelech starb. Seine beiden Söhnen Machlon und Kilion starben, nachdem sie heirateten. Sie ließen drei Not leidende Witwen zurück… es lief alles andere als gut. Nachdem sie eine Weile dort waren, hatte Naomi, seine Frau, die ihn überlebte, gehört, dass Gott das Land Israel heimsuchte. Die Hungersnot ging zu Ende und Gott gab ihnen Brot. Wir müssen Gott um Rat bitten in einer Hungersnot.

Schauen Sie sich mit mir im Gegensatz dazu 2.Könige, Kapitel 8 an. Wir haben hier eine interessante Geschichte, die uns wieder zeigt, dass wir auf Gottes Führung horchen und danach ausschauen müssen. 2.Könige 8:1

2.Könige 8:1-2
„Elisa redete mit der Frau, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, und sprach: Mach dich auf und zieh fort mit deinem Hause und wohne in der Fremde, wo du kannst; denn der Herr wird eine Hungersnot rufen, die wird ins Land kommen sieben Jahre lang. Die Frau machte sich auf und tat, wie der Mann Gottes sagte, und zog hin mit ihrem Hause und wohnte im Land der Philister sieben Jahre.“

Sie empfing also konkrete Führung für die Zeit der Hungersnot. Recht umfassend, doch sie gehorchte.

2.Könige 8:3-6
„Als aber die sieben Jahre um waren, kam die Frau aus dem Land der Philister zurück. Und sie ging hin, den König anzurufen wegen ihres Hauses und ihres Ackers. Der König aber redete mit Gehasi, dem Diener des Mannes Gottes, und sprach: Erzähle mir alle großen Taten, die Elisa getan hat! Und während er dem König erzählte, dass er einen Toten lebendig gemacht hätte, siehe, da kam eben die Frau dazu, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, und rief den König an wegen ihres Hauses und ihres Ackers. Da sprach Gehasi: Mein Herr und König, dies ist die Frau und dies ist ihr Sohn, den Elisa lebendig gemacht hat. Und der König fragte die Frau und sie erzählte es ihm. Da gab ihr der König einen Kämmerer mit und sprach: Verschaffe ihr alles wieder, was ihr gehört, dazu allen Ertrag des Ackers seit der Zeit, da sie das Land verlassen hat, bis jetzt!“

Wer denkt, das sei ziemlich gut? Wir können das nicht von ihrem Gehorsam während der Hungersnot trennen. Sie kommt genau dann zurück, als Elisas Diener, Gehasi, ihre Geschichte dem König erzählt.

Nicht allein das Land und der Besitz werden zurückerstattet, sondern auch der Ertrag der vergangenen sieben Jahre. Der König sagte: „Gebt ihr jeden Cent zurück.“ Und er bestellte einen Kämmerer, um sicher zu gehen, dass alles klappt. Wir sehen Gottes Timing und Gottes Gunst in Gestalt der übernatürlichen Versorgung, allerdings als Folge des Gehorsams gegenüber Gottes Führung.

Der Punkt ist ganz einfach Folgendes: Wenn Sie irgendeine Hungersnot erleben, suchen Sie Gottes Führung. Vielleicht sagt Er ‚geh‘ oder ‚bleib da‘ oder etwas anderes. Sie werden es nicht wissen, wenn Sie nicht danach fragen. Orientieren Sie sich am Wort Gottes. Hören Sie auf die Stimme des Heiligen Geistes. Er kann durch jemand anders reden und etwas bestätigen. Er gibt vielleicht einen Traum. Der Schiedsrichter des Friedens in Ihrem Herzen greift vielleicht ein. Ich zitiere Kolosser 3:15 aus der Amplified Bible: „Der Friede Gottes regiere in euren Herzen ständig als Schiedsrichter, der alle aufkommenden Fragen klärt und endgültig darüber entscheidet.“

Was bedeutet das? Ich bete darüber, etwas Bestimmtes zu tun und Schritte zu gehen. Während ich im Gebet in diese Richtung gehe, empfinde ich ein inneres Unbehagen und habe einfach keinen Frieden darüber. Der Schiedsrichter greift ein. Das ist für Sie im Aus – hören Sie lieber darauf! Andererseits bete ich über ein Projekt und entsprechende Schritte. Während ich darüber bete, ergibt das Ganze vielleicht keinen Sinn, aber ich spüre eindeutig einen inneren Frieden, während ich an diese Dinge denke. Der Schiedsrichter greift ein. Das ist für Sie in Ordnung. Ich treffe meine wichtigsten Entscheidungen gemäß dem Wirken des Schiedsrichters. Die Bibel sagt, alle Pfade der Weisheit sind Frieden. Besonders wenn Sie eine Hungersnot erleben, ist es wichtig, nach Gottes Führung auszuschauen und darauf zu horchen.

Gut – weitere Wegweisung in der Hungersnot: Entschließen Sie sich, ein guter Haushalter über die

Ressourcen zu sein, die Gott Ihnen gibt. Wir schlagen es nicht auf, aber in 1.Mose 41 finden wir die detaillierte Geschichte von Joseph, wie er in den sieben fetten Jahren von allem etwas abzweigte und in riesigen Silos aufbewahrte und dadurch seine eigene Familie, ganz Ägypten und die umliegenden Völker rettete, die kamen, um Korn zu kaufen. Seine Haushalterschaft rettete die Welt während jener Hungersnot.

Schauen Sie mit mir Markus, Kapitel 8 an. Wir wollen uns schnell ein paar Dinge ansehen… nein, Markus, Kapitel 6. Wir kommen gleich zu Kapitel 8. Das ist die Geschichte der Speisung der fünftausend Männer – Frauen und Kinder nicht eingerechnet – mit ein paar Broten und etwas Fisch.

Jesus segnete und vermehrte sie. Interessant ist, wenn Sie lesen, was Johannes darüber in Johannes, Kapitel 6 schreibt. Nachdem die Menge gespeist wurde, gebot Jesus den Jüngern die Reste in Körbe zu sammeln. Der Herr sagte Folgendes: „… damit nichts verloren geht.“

Diese Aussage hat mich sehr geprägt in den vergangenen anderthalb Jahren. Jesus sagte: „Geht und sammelt alle Reste ein, damit nichts verloren geht.“ Sammelt alle Überreste ein. Wir lesen es in

Markus 6:41-44
„Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilte er unter alle. Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf an Brocken zwölf Handkörbe voll und von den Fischen. Und diejenigen, die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer.“

Kapitel 8, Vers 7.

Markus 8:7-9
„Und sie hatten einige kleine Fische; und er segnete sie und ließ auch sie vorlegen. Und sie aßen und wurden gesättigt; und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe. Es waren aber etwa viertausend; und er entließ sie.“

Im selben Kapitel spricht Jesus zu den Jüngern.

Markus 8:19-20
„ … als ich die fünf Brote unter die Fünftausend brach, wie viele Handkörbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Sie sagen zu ihm: Zwölf. Als ich die sieben unter die Viertausend brach, wie viele Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Und sie sagen: Sieben.“

Beachten Sie, dass Jesus dabei nicht fragte: „Wie viele Körbe habt ihr herausgegeben?“ Er fragte: „Wie viele habt ihr aufgehoben?“ Jesus betonte, wie viel sie aufhoben und nicht vergeudeten. Er fragte nicht: „Wie viele Menschen habt ihr gespeist? Petrus, wie oft hat sich der Korb auf wunderbare Weise neu gefüllt? Wie viele volle Körbe hast du ausgeteilt?“ „Oh Herr, wenigstens 40 Mal bei dieser riesigen Menge! Bestimmt 50 oder sogar 60 Mal.“ Nein, danach fragte Jesus nicht. Er fragte: „Wie viele Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben?“ Nicht, wie viel gabt ihr heraus, sondern wie viel habt ihr aufgehoben?

Manchen fehlt es nicht an Geld. Das ist nicht der Grund ihrer Hungersnot. Falscher Umgang mit Geld ist das Problem. Verschwendung zu vermeiden ist eine Komponente von Gottes übernatürlicher Versorgung. Ich hatte an dieser Stelle der Predigt kein Amen erwartet. Ich dachte sogar vorher darüber nach und brachte meine Gefühle zur Ruhe, um mich auf Euch einzustellen. Ich sage das nochmals: Gute Haushalterschaft, nicht verschwenderisch sein, ist eine wichtige Komponente der übernatürlichen Versorgung Gottes. Wenn wir schlechte Haushalter sind und das nicht aufgreifen, was Jesus selbst betonte und von Krise zu Krise gehen, verpassen wir etwas sehr Wichtiges.

Ich war vor Jahren bei einem Freund, fast vor 30 Jahren. Er war recht erfolgreich und verdiente eine Menge Geld… es lief gut, er hatte Überfluss und genoss Gunst und Segen. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber etwas passierte und er hatte ein bestimmtes Dokument nicht eingereicht, das er einreichen musste. Ich wusste Bescheid und sagte: „Es kostet 500 Dollar Strafe, das zu spät einzureichen.“ Er sagte: „Was soll‘s, das ist mir egal.“ Ich weiß noch, dass mich das wirklich nervte, zunächst deswegen, weil 500 Dollar für mich damals eine riesige Summe waren. Zweitens dachte ich: Daran ist grundsätzlich etwas faul. Er hält manches für selbstverständlich. Ich weiß noch, dass ich still betete: „Gott, bitte hilf mir, niemals dahin zu kommen, dass ich erwäge, 500 Dollar zu verschwenden.“

Wir sind Haushalter in der Gemeinde. Jesus achtete auf den Obolus der Witwe. Es ist extrem wichtig, was wir damit tun und dass wir nichts verschwenden. Wir werden dafür eines Tages Rechenschaft ablegen vor dem allmächtigen Gott.

Gut, der dritte Punkt. Schauen Sie sich bitte mit mir 2.Samuel 21 an. Ein Rat in einer Hungersnot: Bitten Sie Gott um Einsicht und Hilfe, wenn Sie in einer Hungersnot sind. Bitten Sie Gott um Einsicht und Hilfe, wenn Sie in einer Hungersnot sind. 2.Samuel 21:1.

2.Samuel 21:1
„Und es gab eine Hungersnot in den Tagen Davids, drei Jahre lang, Jahr für Jahr. Und David suchte das Angesicht des Herrn. Und der Herr sprach: Wegen Saul und wegen des Hauses der Blutschuld, weil er die Gibeoniter getötet hat!“

David befragte Gott und Gott zeigte David den Grund. So wusste David, wie er die Hungersnot stoppen konnte. David handelte angemessen und die Hungersnot war gebrochen. Aber hier ging es ein, zwei, drei Jahre lang… nach drei Jahren erst befragt David Gott! Sobald er Gott danach fragte, zeigte Er ihm den Grund für die Hungersnot.

Manchmal erleben wir eine längere Hungersnot, sei es in Hinblick auf Liebe, in Hinblick auf das Hören der Worte Gottes, im Bereich Gesundheit oder sonstwo… finanziell… und fragen Gott nie nach dem Grund. Manchmal ist es eine Kette von Ursache und Wirkung. Ein bestimmtes Verhalten hat bestimmte Umstände in unserem Leben herbeigeführt und solange sich dieses Verhalten nicht ändert oder wir nicht darüber Buße tun, wird sich unser Umfeld nicht ändern.

Ich weiß noch, vor Jahren… ich erzählte diese Geschichte bereits… ein Diener Gottes hatte in unserem Land einen sehr starken Einfluss. Er war nicht während einer Rezession, sondern in einer Zeit des stabilen Wachstums in unserem Land. Aber die Finanzen des Dienstes gingen zurück und sie überlegten, wichtige Projekte einzustellen. Sie suchten Gott und riefen den ganzen Vorstand aus dem ganzen Land zusammen und sagten: „Gut, wir müssen Folgendes tun… und auf diese und jene Weise können wir Geld bekommen…“

Sie hatten viele Ideen. Und der Leiter des Dienstes betete und fastete einen Tag lang und spürte, dass Gott zu ihm gesprochen hat. Er kam zu einem Treffen des gesamten Vorstandes und sagte: „Ich weiß, warum wir diese finanzielle Hungersnot im Dienst erleben. Wir haben nichts für die Armen getan.“

Er zitierte Bibelstellen, die Gott ihm in der Gebetszeit gab, aus dem Alten und Neuen Testament, über die Verantwortung, sich um die Armen zu kümmern und Gottes Verheißungen, uns durchzubringen, wenn wir etwas für die Armen tun. Er sagte: „Wir haben nichts getan und das werden wir ändern.“ Und der Vorstand war empört. Sie sagten: „Wir müssen Wegen finden, um Geld zu bekommen, nicht um es auszugeben!“ Er sagt: „Nein, wir werden das tun. Gott hat zu mir geredet.“ Sobald sie das taten, änderten sich Dinge und die Gelder für den Dienst flossen wieder. Er fragte Gott nach dem Grund.

Ich erinnere mich an meine Bibelschulzeit. Ich war den ganzen Tag in der Schule und fuhr direkt danach in ein Restaurant. Ich war Kellner und verbrachte dort den Abend, bis es gegen 23 Uhr schloss.

Ich fuhr nach Hause und blieb meistens bis um 3:30 oder 4:00 auf, studierte und betete. Um sieben stand ich wieder auf, um zur Schule zu gehen. Ich tat das über eine lange Zeit, denn wenn man um die 20 ist, ist man unzerstörbar. Man kann die Gebote der Gesundheit brechen und todesmutige  Kunststücke vollbringen, wenn man um die 20 ist.

Einem kann nichts passieren, wenn man in den Zwanzigern ist! Wir alle wissen das. Und obwohl das sonnenklar ist, sah ich es einfach nicht. Ich habe mich voll verausgabt. Ungefähr dreieinhalb bis vier Monate lang schlief ich nur etwa drei Stunden und wurde plötzlich krank. Normalerweise, wann immer ich betete, wurde ich recht schnell erhört. Doch jetzt hatte ich den Eindruck, meine Gebete prallten von der Decke ab und brachten nichts. Ich war lange krank und es wurde nicht besser. Schließlich fragte ich: „Gott, warum?“ Und Gott flüsterte in mein Herz hinein: „Wegen der Dinge, die Du mit meinem heiligen Tempel tust, der Mir gehört.“ Ich ernährte mich ungesund, gönnte mir keine Pausen und hatte kein ausgewogenes Leben.

Sogar Gott ruhte am Sabbat, ohne es nötig zu haben. Und wenn Sie sieben Tage in der Woche arbeiten und noch Arbeit mit nach Hause nehmen und sich Sorgen darum machen, wird irgendetwas nachgeben. Etwas in Ihrem Leben, in Ihrem Körper, in Ihrer Ehe… etwas wird passieren.

Ich schaue jetzt zurück und denke: Bayless, wie dumm! Offensichtlich! Mann! Aber ich sah es nicht!
Und wissen Sie was? Sofort, nachdem ich Buße tat, innerhalb von 24 Stunden, war ich wieder fit.

Ich hatte nicht einmal Zeit, das zu tun, was ich versprach, nämlich mir Ruhe zu gönnen. Ich denke, Gott sah die gute Absicht und ich wurde gesund. Vielleicht sollten Sie einfach nach dem Grund fragen.
Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, ein alt bewährtes „Hilfe!“ zum Herrn zu rufen.

Wissen Sie, Samuel sagte im Chroniker und im Buch der Könige: „Gott, wenn dein Volk in irgendeiner Generation in Gefangenschaft ist oder krank ist oder Feinde sie belagern oder sie eine Hungersnot erleben… wenn sie umkehren und von ganzem Herzen zu dir beten, erhöre sie vom Himmel und befreie sie.“

Freund, Gott erhört solche Gebete nach wie vor. Er wird es tun, wenn wir uns in unserer Hungersnot an Ihn wenden. – Ich will mit einem Gedanken schließen, wenn ich darf.

Der vierte Rat in einer Hungersnot: Entschließen Sie sich, im Glauben zu handeln und zu wandeln.

Entschließen Sie sich, im Glauben zu handeln und zu wandeln. Mit diesem Geist des Glaubens meine ich, was 2.Korinther 4:13 sagt: „Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben – nach dem, was geschrieben steht: „Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet“ -, so glauben auch wir, darum reden wir auch;“ Die Schrift sagt, dass der Geist des Glaubens sich durch unseren Glauben und durch unser Reden zeigt. Erbitten Sie Führung von Gott, beten Sie, suchen Sie Sein Angesicht und stehen Sie dann auf und tun Sie etwas. Ihre Worte sollten mit Seinen Aussprüchen übereinstimmen.

Ich denke, das ist ein Wort für uns alle. Warum sollen wir hier sitzen, bis wir sterben. Stehen Sie auf und handeln Sie. Glaube ist eine Tat, Glaube ist nicht statisch.

Jakobus sagt: „Glaube ohne dazugehörige Taten ist tot in sich selbst, so wie der Körper ohne den Geist tot ist.“ Wir müssen aufstehen und etwas tun und es im Geist des Glaubens tun. Lassen Sie uns reden und denken in Übereinstimmung mit Gottes Wort. Erstaunliche Dinge passieren, wenn Sie anfangen zu sagen, dass alle Dinge möglich sind. Ich kann mir vielleicht nicht ausmalen wie, aber es ist nichts zu schwierig für Gott. Nichts ist für Ihn zu schwierig. Und wir fangen trotz der Umstände und der Hungersnot um uns an, einfach zu sagen: „Es kann dennoch geschehen. Gott kann alles tun. Er kann meine Umstände und meine Situation wenden.“ Und wenn unsere Herzen den Geist des Glaubens empfangen und wir aufstehen und gemäß dem Wort Gottes handeln, Freund, dann geschehen neue Dinge. Ich weiß, dass es Dinge gibt, die Sie gemäß dem Wort Gottes tun können und die die Kraft Gottes für Sie freisetzen werden. Bei Ihm gibt es kein Ansehen der Person, aber Er sieht die Bedingungen an. Lesen Sie die Verheißungen, erfüllen Sie die Bedingungen, gehen Sie im Geist des Glaubens voran, und tun Sie in jedem Fall etwas. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!

 

Jule 22. Februar 2009 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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