Gebete und Bitten

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Beten und Bitten Teil 1
17.02.2008
Pastor Bayless Conley

Bayless
Ich freue mich, dass Sie heute eingeschaltet haben. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie bitte.
Ich werde heute zu Ihnen über Gebete und Bitten sprechen. Wir beginnen heute mit einer Lehrreihe, die unsere Gemeinde sehr gesegnet hat. Ich schaute mir in den Psalmen drei Arten von Bitten an, die gemäß Gottes Willen sind. Die erste Bitte ist um Befreiung. Die zweite ist um Verlangen. Die dritte Bitte ist um Verbreitung. Sie werden dadurch gesegnet werden.

Predigt:

Psalm 20:2-6 sagt:
„Der Herr erhöre dich am Tag der Drangsal, der Name des Gottes Jakobs mache dich unangreifbar. Er sende dir Hilfe aus dem Heiligtum, und von Zion aus unterstütze er dich. Er gedenke aller deiner Speisopfer, und dein Brandopfer wolle er annehmen! Er gebe dir nach deinem Herzen, und alle deine Pläne erfülle er! Jubeln wollen wir über dein Heil, im Namen unseres Gottes das Panier erheben. Der Herr erfülle alle deine Bitten!“

Mir gefällt der letzte Teil von Vers 6: „Der Herr erfülle alle deine Bitten!“ Es werden zwei Bitten in den Versen erwähnt, die wir uns anschauen wollen. Und wir schauen uns eine weitere Bitte an einer anderen Stelle an. Die erste ist eine Bitte um Befreiung. Die zweite ist eine Bitte um Verlangen. Die dritte ist eine Bitte um Verbreitung. Eine Bitte um Befreiung, eine Bitte um Verlangen, eine Bitte um Verbreitung.

Schauen wir in Vers 2: „Der Herr erhöre dich…“, was voraussetzt, dass Sie Ihn angerufen haben.

„Der Herr erhöre dich am Tag der Drangsal.“

Kennt jemand außer mir einen Tag der Drangsal? Ja, wir haben das alle erlebt. Es sagt hier, dass Gott uns antwortet, erstens, indem Er uns verteidigt; zweitens, indem Er uns Hilfe sendet und drittens, indem Er uns stärkt. Und ich sage Ihnen: Ganz gleich, welche Art von Befreiung Sie brauchen, Gott hat sie.

Wenn Sie Weisheit brauchen – Gott hat sie.

Wenn Sie Führung brauchen – Gott hat sie.

Wenn Sie Heilung brauchen – Gott hat sie.

Wenn Sie Stärke brauchen – Gott hat sie.

Wenn es Gunst ist oder eine Tür zu einer Gelegenheit – Gott hat, was Sie brauchen.

Merken Sie sich die Stelle, wir kommen dahin zurück und schauen Sie mit mir in Psalm 50. Wir werden die Verse 14 und 15 von Psalm 50 lesen.

Psalm 50:14-15 „Opfere Gott Dank, und erfülle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tag der Not; ich will dich erretten, und du wirst mich preisen!“

Das ist eine starke Bestätigung: „Rufe mich an am Tag der Not; ich will dich erretten, und du wirst mich preisen!“ Beachten Sie, er sagte davor: „Opfere Gott Dank, und erfülle dem Höchsten deine Gelübde.“

Nehmen Sie sich Zeit, Ihn zu preisen und halten Sie gemachte Versprechen, besonders solche, die Sie in Notzeiten gemacht haben. Nochmals frage ich: Hat jemand von Ihnen schon mal Versprechen gemacht, als Sie in Not waren? „Gott, befreie mich hieraus, rette mich und ich verspreche Dir…“

Es ist erstaunlich, zu was für Dingen wir in der Not bereit sind, die sonst unter der Oberfläche bleiben und die wir sonst gerne weiter bereit sind zu ertragen. Es ist vielleicht nichts Sündiges, fällt aber vielleicht unter die Kategorie von Last, wovon der Hebräerbrief spricht: Dinge, die unseren geistlichen Fortschritt hindern. „Gott, ich reinige mein Haus, wenn Du mich hindurch bringst.“ Ich habe entdeckt, dass Gott auf Kredit arbeitet. Er nimmt Sie bei Ihrem Wort. Wenn Sie versprechen, sich mit etwas zu befassen, dann hilft Gott Ihnen. Aber der Punkt ist: Sie müssen Ihr Versprechen halten.

In Psalm 66:13 heißt es:
„Ich will dir erfüllen meine Gelübde, zu denen sich meine Lippen aufgetan haben und die mein Mund ausgesprochen hat in meiner Not.“

Prediger 5:4 sagt:
„Besser, du gelobst nicht, als dass du gelobst und nicht erfüllst.“

Wenn Sie also unerledigte Dinge mit Gott haben und Gott etwas versprochen haben, dann müssen Sie es halten. Es ist besser, nichts zu versprechen, als etwas zu versprechen und nicht zu erfüllen.

Wenn es hier heißt, erfülle dem Höchsten deine Gelübde und rufe Ihn an und Er wird dich befreien, redet das nicht von finanziellen Versprechen, um ein Wunder von Gott zu empfangen. Von solchen Dingen sollten Sie sich fernhalten. Dieser Vers und andere wurden bereits so verdreht. „Versprechen Sie 1.000 Euro und dann, sagt Gott, rufen Sie Ihn an und Sie empfangen Ihr Wunder.“ Und einige Leute wurden manipuliert und überredet, dies zu tun. Seien Sie bitte klüger, ja? Sie können nicht für ein Wunder Gottes bezahlen. Es wurde alles auf Golgatha bezahlt.

Ich verstehe, dass Gott jemand so führen kann, seinen Glauben an Gott durch Geben auszudrücken.
Ich verstehe das und verneine es nicht. Aber einige Leute haben es völlig aus dem Kontext genommen. Ich kann manchmal nicht glauben, dass Leute darauf reagieren. Wie gesagt, der Preis wurde bereits bezahlt. Mir gefällt die Übersetzung dieser Verse in der Message Bibel: „Bereite für mich einen Tisch des Lobes. Ehre Gott mit gehaltenen Versprechen. Rufe um Hilfe, wenn du in Not bist. Ich helfe dir und du wirst mich ehren.“

Preisen Sie Gott eine Weile, halten Sie alle Versprechen und dann beten Sie, wenn Sie in Not sind.
Wie beten Sie, wenn Sie in Not sind? „Hilf!“ Das ist ein gutes Gebet, wenn Sie in Not sind.

Vor einigen Jahren waren Janet und ich in einer schlimmen finanziellen Krise. Aus meiner Sicht entzog es sich unserer Kontrolle. Wir hatten einige Dinge unternommen. Ich traf mich mit unserem Finanzmanager vor einer Predigtreise und er sagte: „Wir stehen finanziell gut da.“ Ich sagte: „Großartig.“ Wir hatten ein Budget erstellt und alles war gut. Als ich von der Reise zurückkam, traf er mich im Haus und gab mir einen Stapel Papiere und sagte: „Ich habe leider einen Fehler gemacht.“ Und er sagte mir nicht mal, was es war oder wie viel es war. Ich musste die Papiere analysieren und es selbst ausrechnen. Es war unglaublich. Ich war geschockt. Normalerweise bin ich recht gelassen mit Dingen. Ich habe nicht viele Hochs und Tiefs. Ich bin recht stabil. Aber dies überraschte mich so sehr und war so gewaltig, dass ich dachte: „Es ist aus. Wir sind finanziell erledigt.“ Mich überkam eine düstere Stimmung. Meine Frau war geängstigt, denn ich redete 24 Stunden nicht mit ihr. Sie sprach mich an und ich ging einfach vorbei und antwortete nicht mal. Es ist schwer zu beschreiben, wie düster ich mich fühlte.

Am nächsten Tag setzte ich mich auf den Bordstein vor dem Haus und dachte: „Gott, was soll ich nur tun? Es ist aus!“ Ich fühlte mich verletzlich und sehr schlecht. Plötzlich hörte ich den Heiligen Geist sagen: „Du musst einfach tun, was du predigst.“ Ich wollte das nicht hören. Dann dachte ich: „Ich sage allen, dass sie das tun sollen. Ich sollte es doch selbst tun.“ Sicher dachten einige meiner Nachbarn, ich wäre ein Narr, aber ich stand vor meinem Haus auf der Straße auf. Ich hob meine Hände und fing an, Gott laut zu preisen und betete einfach Gott vor meinem Haus an und dankte Ihm. Und die Schwere verließ mich und ich spürte plötzlich: „Weißt du was? Ich glaube, wir schaffen es!“ Ich konnte plötzlich wieder klar sehen. Und ich betete einfach: „Gott, ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bitte Dich um Hilfe. Bitte übernimm es für mich.“

Ich spürte, dass ich mit Gott in Verbindung getreten war und dass es gut werden würde. Ich wusste nicht wie. Ich ging zurück ins Haus, sprach wieder mit meiner Frau und in der nächsten Woche lösten sich all die Probleme. Gott tat einige ungewöhnliche Dinge. Er hatte uns geholfen. Und ich sage Ihnen: Er will Ihnen helfen. Ganz gleich, wie Ihr mühseliger Tag aussieht, ob es ein Hurrikan höllischer Ausmaße ist oder ein Zyklon des Streits, ein Tornado der Versuchungen, ein Regen der Verzweiflung, durch welchen Sturm Sie auch gehen, ein Tsunami der Krankheit, ein Erdbeben feindlicher Angriffe gegen Sie, was immer es ist, eine Flut finanziellen Ruins, ein Wind schlechter Nachrichten, eine Flutwelle von Nöten – Freund, Gott hat eine Antwort am Tag Ihrer Not, wenn Sie zu Ihm rufen.

Schauen Sie mit mir in Psalm 107. Wir sehen hier ein sehr interessantes Muster, denn der Psalmschreiber berichtet hier von verschiedenen Nöten, die Menschen erleben und wie man aus diesen Nöten befreit wird.

Psalm 107:4-5 „Sie irrten in der Wüste, auf ödem Weg, sie fanden keinen bewohnten Ort. Hungrig waren sie und durstig, ihre Seele verschmachtete.“

Hier ist die Not, keinen Weg zu erkennen. Hatten Sie je das Gefühl, Sie wanderten in einer Wüste? Es ist, als wanderten Sie in einem Irrgarten und seien im Dunkel, ohne eine klare Richtung und Ihre Seele ist niedergeschlagen, … es betrübt Sie in Ihrer Seele. Sie denken vielleicht gerade: „Ich weiß nicht, was ich tun soll.“ Sie haben das Gefühl, Ihr kleines Boot ist auf dem Meer der Sinnlosigkeit verloren und Sie wissen nicht, was zu tun ist. Wie kommen Sie aus dieser Art von Notlage heraus?

Psalm 107:6-7 „Da schrieen sie zum Herrn in ihrer Not: Aus ihren Bedrängnissen errettete er sie. Er leitete sie auf rechtem Weg, so dass sie zu einem bewohnten Ort gelangten.“

Gottes Antwort für sie war Wegweisung, die kam, als sie in Ihrer Not einfach zu Ihm riefen. Schauen Sie in Psalm 107:10

Psalm 107:10-11 „Die Bewohner des Dunkels und der Finsternis lagen gefesselt in Elend und Eisen, denn sie waren widerspenstig gewesen gegen die Worte Gottes und hatten verachtet den Rat des Höchsten.“

Hier ist die Not des Gefangenseins, die scheinbar aufgrund falscher Entscheidungen entstanden war, nicht auf Gott zu hören, Ihn nicht zu suchen und manchmal ist unser Gefängnis selbst fabriziert. Vielleicht befinden Sie sich heute in einer Art Gefangenschaft. Vielleicht durch illegale oder verschriebene Drogen. Vielleicht sind Sie an Alkohol oder Pornographie gebunden und haben den Eindruck, als habe Satan Sie an der Leine. Sie sind kurz frei und dann bang! Er zieht wieder an der Leine und Sie denken: „Ich war tatsächlich die ganze Zeit nicht frei.“ Vielleicht ist es ein Gefängnis von Depression oder Furcht, das Sie gefangen hält. Wie kommen Sie aus solche einer Notlage heraus?
Schauen Sie in Psalm 107:13.

Psalm 107:13-14 „Da schrieen sie zum Herrn um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis, er zerriss ihre Fesseln.“

Er bringt Freiheit. Und es ist recht einfach, Freund. Sie riefen zu Gott in ihrer Not. Schauen Sie in

Psalm 107:17 „Toren litten wegen ihres gottlosen Weges und wegen ihrer Sünden.“

Hier ist die Rede von Leiden und Krankheit.

Psalm 107:19-20 „Dann aber schrieen sie zum Herrn um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie aus ihren Gruben.“

Sie riefen zum Herrn. Er sandte Sein Wort und heilte sie. Als Nächstes ist die Rede von Leuten in Schiffen auf dem Meer. In Vers 25 heißt es:

Psalm 107:25-27 „Er redete und bestellte einen Sturmwind, und der trieb seine Wellen hoch. Sie stiegen zum Himmel empor, sie sanken hinab in die Tiefen, es verzagte in der Not ihre Seele. Sie taumelten und schwankten wie ein Betrunkener, es versagte all ihre Weisheit.“

Stürme des Lebens kommen zu uns allen. Vielleicht befinden Sie sich gerade in einem Sturm und fühlen sich so. Sie haben den Eindruck, als würden Sie gleich sinken. Sie sind am Ende Ihrer Weisheit. Sie haben keine Antworten. Ihre Ehe ist kurz vor dem Auseinanderbrechen. Vielleicht ist es ein finanzieller Sturm, etwas an Ihrem Arbeitsplatz, Sie werden hin und her geworfen und es sieht aus, als ob Sie sinken. Wie reagieren Sie, wenn Sie in solch einer Notlage sind?

Psalm 107:28-29
„Dann aber schrieen sie zum Herrn in ihrer Not: und er führte sie heraus aus ihren Bedrängnissen. Er verwandelte den Sturm in Stille, und es legten sich die Wellen.“

Sehen Sie hier ein Muster? Sie geraten in Not, manchmal aus eigenem Verschulden, aber sie rufen zu Gott in ihrer Not und Er rettet sie. Er befreit sie.

Damals lebte ich in Oregon als junger Christ und war mit einigen Freunden bei den Klamath Wasserfällen. Als wir zur Stadt Ashland zurückfuhren, war da eine kleine zweispurige Straße, die zwei Straßen miteinander verband. Es war mitten im Winter. Wir hatten starken Schneefall gehabt. Als wir diese Straße entlang fuhren, hatte ich die tolle Idee, auf diese kleine Seitenstraße zu fahren. Es war nicht mal eine richtige Straße. Und so fuhren wir mit meinem kleinen 63-er Volkswagenbus hinein und meinem großen 36 PS Motor. Es ist wahr, er hatte 36 PS. Wir rutschten im Schnee. Wir fuhren mehrere Meilen und ich schaffte es, den Bus hoffnungslos im Schnee festzufahren. So fuhren wir hin und her und ich versuchte aus dem Schnee raus zu kommen und plötzlich fängt der Motor an zu qualmen. Ich öffnete die Motorhaube und der Ventilationsriemen ist weg. Ich suchte den Ventilationsriemen 10 Minuten erfolglos. Der Motor hatte ihn wohl gegessen. Er war weg. Ich dachte: „Oh, großartig. Selbst wenn ich uns hier rauskriege, können wir nirgends hin. Ich kann meinen luftgekühlten Minibus nicht ohne Ventilationsriemen fahren.“ Ich war niedergeschlagen. Und die Sonne ging unter. Es fing an kalt zu werden. Ich wusste, es würde nachts unter Minus werden. Wir würden nicht sterben, aber eine furchtbare Nacht haben. Alle sind ärgerlich mit mir. Ich würde am nächsten Tag meilenweit laufen müssen, nur um die Straße zu erreichen. Und wenn ich Hilfe finden würde, müsste ich einen solchen Riemen für einen seltenen VW Bus auftreiben. Ich dachte: „Ich brauche Hilfe!“ Ich öffnete meine Bibel und schlug Psalm 107 auf. Ich hatte ihn nie zuvor gelesen. Ich las jeden Vers ganz langsam und dachte darüber nach. Ich sagte: „OK, sie sind in Not und rufen und Gott hilft ihnen. Sie sind in Not wegen ihrer eigenen Dummheit und Gott hilft ihnen trotzdem.“ Ich war ein wenig dadurch ermutigt. Ich erinnere mich, wie ich meinen Kopf auf das Lenkrad legte und sagte: „Gott, es ist meine Schuld, dass wir hier feststecken. Hilf mir!“ Und während mein Kopf auf dem Lenkrad war, hörte ich eine Stimme zu meinem Herzen sagen: „Sieh noch mal im Motor nach.“ Das ist Unsinn! Aber ich tat es und ich öffnete die Haube und da liegt der Ventilationsriemen. Er war vorher nicht da! Er liegt einfach da. Also brachte ich den Riemen an. Vielleicht schuf Gott einen, ich weiß es nicht. Wir steckten noch fest. Aber zehn Minuten später hörte ich im Dunkeln einen Wagen kommen. Es ist ein Jeep mit Vierradantrieb und vier Betrunkenen. Es war gut, dass sie fuhren, denn sie waren zu betrunken, um zu laufen. Ich winkte sie zu uns und sie zogen uns raus und ich erinnere mich, wie ich dem einen Mann sagte: „Ich habe gebetet und Gott hat euch als Antwort gesandt.“ Er sah mich an, als hätte ich ihm eine nasse Makrele ins Gesicht geschlagen, als ich ihm das sagte.

Ich will Ihnen damit sagen: In welcher Not Sie auch sind, was immer es ist, Gott will Ihnen helfen. Ihm sind Ihre Probleme nicht fremd und Er will Ihnen helfen. Wenn Sie Ihn um Befreiung bitten, verspricht Er: „Wenn du mich anrufst, werde ich dich befreien!“

Ich weiß, es gibt Leute, die glauben, dass Gott sie vielleicht befreit, wenn sie in Not sind. Aber meine Herzenswünsche erfüllen? Das sind zwei verschiedene Dinge. Ich glaube, einige Leute sehen ihren himmlischen Vater als viel zu streng, hart und fern. Er liebt Sie! Die Bibel sagt in

Psalm 145:19 „Er erfüllt das Verlangen derer, die ihn fürchten.“

Sprüche 10:24 sagt, das Verlangen der Gerechten wird erfüllt. Ich glaube, Gott freut sich, Seinen Kindern ihre Herzenswünsche zu erfüllen. Solange es nicht christlichem Leben widerspricht und uns nicht schadet, ist es Gott eine Freude, uns zu segnen. Mir ist es eine große Freude, meinen Kindern Dinge zu geben, die sie segnen. Solange es nicht ihnen und ihrer Entwicklung schadet, tue ich es gerne. Ich glaube, dass ist himmlische DNA, denn es erfreut mein Herz, meine Kinder glücklich zu sehen.

Jesus sagte in Johannes 15:7 „wenn ihr in mir bleibt…“ „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.“

Kenneth Wuest, ein großartiger Griechisch Gelehrter, bringt die Bedeutung dieser Worte in seiner Übersetzung des Neuen Testaments zur Geltung. Er übersetzt diesen Vers so: „Wenn ihr in lebendiger Beziehung mit mir bleibt und meine Worte in euch wohnen, dann bittet jederzeit um etwas, was euer Herz wünscht, und ihr werdet es erhalten.“

Schlagen wir einmal Psalm 2 auf. Ich will zu der letzten Bitte kommen und das ist die Bitte um Verbreitung.

Psalm 2:8 „Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben, zu deinem Besitz die Enden der Erde.“

Aber wissen Sie was? Wenn die Nationen für Christus gewonnen werden sollen, muss das Evangelium sie erreichen. Es kann nie eine Ernte geben, wo kein Same gesät wird. Und der Same ist das Wort Gottes. Der Same des Evangeliums muss unter die Nationen verbreitet werden, bevor sie gewonnen werden können. Ich glaube, was Psalm 2:8 sagt, für die Rettung von Nationen zu beten. Aber ich weiß auch, dass Glaube ohne Werke tot ist, was mir sagt, wenn ich zu Gott über Menschen gesprochen habe, muss ich zu Menschen über Gott sprechen. Beten und gehen oder wenigstens beten und geben, um jemand anders zu senden. Wie kann jemand predigen, außer gesandt zu sein?

Wenn wir für Nationen beten, wenn wir für Erweckung beten, wenn wir für unser Land und unsere Nachbarschaft beten, müssen wir entsprechend handeln und bereit sein, von Gott gebraucht zu werden und dafür finanziell zu geben, dass Menschen für Christus erreicht werden. Jesus sagte in

Lukas 10:2
„Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Betet zu dem Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sendet.“
Das müssen wir gewiss tun. Und es ist damals wie heute wahr: Die Ernte ist groß, der Arbeiter sind wenige. Aber wissen Sie, was Jesus als Nächstes zu Seinen Jüngern sagte, nachdem Er sagte „bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter in seine Ernte zu senden? Das nächste Wort von Christi Lippen war: „Geht, dann ich sende euch.“ Wenn Sie für die Nationen und die Verbreitung des Evangeliums beten, dann werden Sie sehr wahrscheinlich zu einem Teil der Antwort. Ich dachte mir, es würde an dem Punkt still werden.

Schauen wir in Kolosser, Kapitel 4, direkt vor dem 1. Thessalonicherbrief.

Kolosser 4:3-4 „Betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes auftue, das Geheimnis des Christus zu reden, dessentwegen ich auch gebunden bin, damit ich es kundmache, wie ich reden soll.“

Wir müssen für unsere Prediger beten. Ich hoffe, Sie beten für mich, dass eine offene Tür für das Wort da ist und dass ich es richtig predige. Wir müssen für offene Türen für das Wort und für Gelegenheiten beten, das Evangelium denen mitzuteilen, denen wir täglich im Laden, in der Tankstelle oder auf dem Sportplatz begegnen.

Ich erzählte schon mal die Geschichte, wie wir vor Jahren in einem Haus lebten und wo unsere Nachbarin eine ältere Dame war. Und ihr erwachsener Sohn zog schließlich bei ihr ein. Ich versuchte ihm eines Tages das Evangelium mitzuteilen und er schlug mir, geistlich gesprochen, die Tür vor der Nase zu, so dass ich förmlich das Schloss verriegeln hören konnte. Er war überhaupt nicht offen. Und so betete ich zu Gott, dass er mir eine Tür öffnen würde, damit das Wort in sein Leben gesät werden konnte. Ich betete einige Tage für ihn: „Gott, öffne mir oder jemand anderem eine Tür, ihn mit dem Evangelium zu erreichen.“ Eines Tages bewässerte ich den Rasen vor unserem Haus und er fährt mit seinem Wagen vor. Und ich bemerkte einen Aufkleber auf seinem Fenster, den ich nie zuvor gesehen hatte. Es stand „Leatherwolf“ drauf. Leatherwolf war damals eine Band aus Orange County und ich kannte zufällig den Lead Sänger, Leatherwolf. Sein älterer Bruder war der Musikleiter in meiner Gemeinde. Ich spürte, wie der Herr sagte: „Da ist deine Tür.“ Und so sagte ich: „Hey, du magst Leatherwolf?“ Er sagte: „Oh ja, die sind phantastisch.“ Ich sagte: „Ich kenne den Lead Sänger.“ Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „Ja, ich kenne ihn. Sein älterer Bruder singt noch besser und ist Musikleiter unserer Gemeinde.“ Er sagte: „Wirklich?“ Ich sagte: „Ja! Du solltest mal kommen und ihn hören.“ Er sagte: „Das wäre super.“ Er kam am Mittwochabend. Und als ich eine Einladung aussprach, Christus anzunehmen, gab er sein Herz Jesus. Wir müssen beten, dass Gott uns offene Türen gibt.

Ich vertraue, dass Sie durch das heutige Wort ermutigt wurden. Ich möchte zum Schluss denen von Ihnen danken, die uns unterstützt haben, besonders für unser „Heim für die Ernte“. Wir gelangen in unser neues Heim und in die verschiedenen Heime weltweit durch die Unterstützung von Menschen, die an das glauben, was wir tun und die daran glauben, Menschen mit der guten Nachricht von Jesus Christus zu erreichen und Leben durch Gottes Wort zu verändern. Wir sind weit fortgeschritten mit unserem Bauprojekt. Es ist ein ganz neues Gemeindegelände, das unser neues Fernsehstudio und alle Dienste, die wir tun, beheimatet. Es gibt ein altes Sprichwort: „Das Licht, das am weitesten scheint, leuchtet zu Hause am hellsten.“ Und das ist unser neues Gemeindegelände. Es ermöglicht uns, das Licht des Evangeliums noch weiter und auf noch stärkere Weise auszustrahlen. Daher nochmals danke an alle, die uns geholfen und unterstützt haben.

Ich möchte Sie ermutigen, wenn Sie es noch nicht taten, darüber zu beten. Erwägen Sie, etwas für dieses Reich Gottes Werk zu tun. Es ist guter Boden zum Säen. Uns geht es um das Erreichen von Seelen für Jesus Christus, indem wir Gottes Wort den Nationen durch unser neues Gemeindegebäude bringen, das wir Heim für die Ernte nennen. Also, nochmals, vielen Dank dafür!

Wenn Sie uns nie kontaktiert haben, würde ich gerne von Ihnen hören. Schreiben Sie uns. Lassen Sie uns wissen, dass Sie die Sendung anschauen. Bis zum nächsten Mal bete ich, dass Gottes Bestes zu Ihnen kommt. Bis zum nächsten Mal.

Ist das Leben überfordernd? Haben Sie das Gefühl, es ist ein Problem nach dem anderen? Keine klare Richtung? Vielleicht kommt es Ihnen vor, als tragen Sie eine schwere Last. Wie sollten Sie während solcher Zeiten beten? Und was genau sagen Sie Gott? Noch besser, wie können Sie den Weg bereiten, dass Gott Ihnen aus der Not hilft?

Wir können Gott jederzeit um Hilfe bitten. In Bayless Conley’s neuester Lehrreihe erfahren Sie, wie Gott Sie verteidigt, Ihnen hilft und Sie stärkt.

Ich will Ihnen heute sagen, ganz gleich, was Sie erleben, wie unmöglich Ihre Umstände zu sein scheinen, wie groß die Hindernisse sind, auf Ihrer Seite sind mehr als gegen Sie! Sie müssen einfach Ihre Augen offen halten.

In dieser Lehrreihe zeigt Bayless Conley, wie Gebet in Zeiten der Not funktioniert. Wie Sie Ihre Bitten vor Gott bringen. Wie Gott in Ihr Leben eingreift. Kontaktieren Sie uns über die eingeblendeten Nummern. Die Gebete und Bitten Serie ist erhältlich auf CD und DVD. Lernen Sie, wie Sie die Stürme Ihres Lebens durch Gottes Wort stillen können.

Diese Lehrreihe hat mich motiviert, mehr zu beten. Ich weiß jetzt, wie Gott mich verteidigt, wie Er mir Hilfe sendet und mich jeden Tag stärkt.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wenn Sie die Gebete und Bitten Serie bestellen, erhalten Sie ein Gratis Büchlein „Wie man betet.“ Dieses Büchlein gibt Ihnen einen einfachen Plan für ein erfüllendes und effektives Gebetsleben. Sie können uns kontaktieren über die Informationen auf Ihrem Bildschirm. Erhalten Sie Bayless Conley’s Gebete und Bitten Lehrserie, sowie das kostenlose Buch „Wie man betet.“ Was hindert Sie, Gott einzuladen, Ihnen zu helfen? Erinnern Sie sich, dass Ihre Unterstützung es der Antworten Sendung ermöglicht, eine Botschaft der Hoffnung in das Leben von Menschen in Ihrer Region und weltweit zu bringen.

Gebete und Bitten – Teil 2 24.02.2008

Im Buch Hosea sagt der Herr:
„Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.“
In Jesaja sagt der Herr: „Mein Volk geht in Gefangenschaft aus Mangel an Erkenntnis.“

Ich glaube, dass auch im Leben derer, die Gott lieben und die dem Herrn dienen wollen, oftmals keine Frucht da ist, weil ein Mangel an Wissen und Erkenntnis besteht. Alle Gläubigen wollen beten. Wir werden heute Erkenntnisse über Gebet erlangen, die Ihr Leben verändern werden. Sind Sie bereit? Sind Sie bereit? Hier ist das Erste, was Jesus über Gebet lehrte. Es muss also wichtig sein.

Matthäus 5:43-44
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.“

Betet für eure Verfolger. Betet für eure Feinde. Das Wort hier für „die euch verfolgen“, heißt wörtlich, die euch nachjagen, um euch zu schaden. Es ist nicht die Rede von jemand, der Sie indirekt ungewollt verletzt, sondern von jemand, der mutwillig versucht, Ihnen zu schaden.

Jesus sagte:
„Betet für sie.“Jetzt denkt vielleicht jemand: „Aber Er sagte nicht, wie wir für ihn beten sollen. Vielleicht kann ich beten, dass er einen Unfall hat oder versehentlich Gift schluckt.“ Nein, man muss es im gleichen Geiste verstehen wie den Rest des Verses: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch fluchen. Tut denen Gutes, die euch hassen und betet für die, die euch missbrauchen und verfolgen.“

Unser Gebet für sie sollte Ausdruck der Liebe Gottes in unserem Herzen sein, anstatt Ausdruck von Rache. Es gibt verschiedene Dinge, für die wir beten sollten und es sind eine Reihe Segnungen damit verbunden. Erstens: Wir sollten beten, dass sie Buße tun und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen und den Schlingen des Teufels entkommen, wie es in 2.Timotheus 2:25-26 steht, da sie vom Teufel für seinen Willen gefangen worden sind.

Egal, wie viel Unbehagen und Kummer sie Ihnen bereitet haben, es sind Menschen, für die Christus gestorben ist. Es sind Leute, die Gott so sehr liebt, dass Er Seinen Sohn sandte, für sie zu sterben. Und wenn sie Christus nicht finden, werden sie ewig von Gott getrennt sein.

Wenn wir für sie beten, beten wir nicht, dass Gott ihnen in ihrer Bosheit Erfolg gibt, sondern dass sie davon befreit werden. Wenn wir beten, kann sich ein Weg und Kanal öffnen, damit Gott in ihr Leben eingreift und sich ihnen offenbart, damit sie aus ihrer Bosheit gerettet werden.

Zweitens: Wenn wir für unsere Feinde beten, müssen wir ihnen vergeben. Indem wir unseren Feind lieben, ihn segnen und für unsere Verfolger beten, reißen wir die Wurzel der Bitterkeit aus unserem eigenen Herzen heraus.

Sicher kennen Sie die Geschichte vom „Grafen von Monte Christo“, einem Mann voller Bitterkeit und dem Wunsch nach Vergeltung und Rache. Seine frühere Verlobte will ihn wieder in die Welt des Mitgefühls zurückholen, doch er sagt ihr wörtlich: „Versuche nicht, mir meinen Hass zu stehlen.“

Das war die einzige Realität, die er zu dem Zeitpunkt kannte und er fühlte sich durch Liebe bedroht wie viele Menschen. Sie sind so vertraut mit ihrem Hass und ihrer Feindschaft gegen die, die Ihnen Unrecht taten, dass sie sich sehr bedroht fühlen, wenn man ihnen von Vergebung und Liebe erzählt. Freund, Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie vergeben. Sie werden feststellen, dass Sie einen Gefangenen freilassen, der Sie selber waren. Unvergebenheit ist wie Säure. Sie schädigt das Gefäß, in dem sie ist, mehr als den Gegenstand, über den man sie ausgießt.

Jesus selbst war uns ein Beispiel, als Er am Kreuz hing, umgeben von Seinen Verfolgern. Sie verspotteten Ihn, doch Er betete: „Vater, vergib ihnen. Sie wissen nicht, was sie tun.”

In der Apostelgeschichte, Kapitel 7 betete Stephanus, als sie ihn wegen seines Glaubens an Christus steinigten: „Gott, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!“

Und dieselbe Liebe wurde ausgegossen in das Herz jedes Gläubigen und sucht Ausdruck im Gebet und in guten Taten. Ich las kürzlich eine Geschichte über einen Bruder im Herrn in einem Land, wo die Gläubigen an manchen Orten sehr verfolgt und sogar getötet werden. Die Regierung tut nur wenig, denn die meisten im Land haben eine andere religiöse Überzeugung.

Dieser Mann war sehr arm. Er arbeitete in einer Ziegelei und wurde vom Besitzer oft bedroht, weil er Bibelstunden hielt, wo er mit anderen hungrigen Leuten studierte. Eines Tages wurde aus den Drohungen Gewalt. Der Besitzer und mehrere andere Männer verprügelten ihn und banden seine Hände hinten an ein Motorrad und schleiften ihn durch die Ziegelei. Sein Fleisch war zerrissen, sein Kopf schwer verletzt und seine Rippen gebrochen und er konnte lange Zeit nicht laufen. Schließlich ging er wieder arbeiten und setzte seine Bibelstunden fort, trotz neuer Gewaltandrohungen.

Ich zitiere Ihnen, was dieser Mann sagte: „Ich habe keinen Zorn auf meinen Chef oder meine Verfolger. Ich habe ihnen völlig vergeben im Namen des Herrn.“

Freund, wenn Sie Christ sind, wurde dieselbe Liebe laut Römer 5:5 in Ihr Herz gegossen. Es verhindert, dass Bitterkeit in unserem Leben Wurzeln schlägt, wenn wir unseren Feinden vergeben und die segnen, die uns schaden wollen und es positioniert uns, Segen zu empfangen.

Schauen Sie mit mir 1.Petrus, Kapitel 3 an. 1.Petrus 3:8-9„
Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig, und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil, segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt.“

Wenn Sie denen, die Ihnen schaden und Sie verunglimpfen, mit einem Segen vergelten, sorgt Gott dafür, dass Sie einen Segen ernten. Die Amplified Übersetzung sagt:
„Im Gegenteil, segnet sie, betet für ihr Wohlergehen, ihr Glück, ihren Schutz, habt echtes Mitgefühl und liebt sie.“
Es heißt weiter, dass Sie denselben Segen empfangen, den Sie für sie erbeten, also Wohlstand, Glück und Schutz für Sie selbst.

Einige von Ihnen wissen, dass meine Frau Krankenschwester ist. Sie erneuert ihre Lizenz ständig, obwohl sie seit mehr als 24 Jahren nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet hat. Aber als wir heirateten, arbeitete sie mehrere Tage pro Woche als Krankenschwester, während ich in einer kleinen Gemeinde diente. Mein Gehalt reichte nicht für uns beide. Sie hatte eine Oberschwester, die etwas gegen sie hatte. Wir wussten nicht, warum, aber diese Frau sah es als ihre Aufgabe, Janet das Leben schwer zu machen. Sie tat, was sie konnte, damit Janet keine Vergünstigungen bekam, die ihr zustanden und machte ihr das Leben schwer.

Diese Frau und die meisten anderen Schwestern dort hatten andere religiöse Überzeugungen. Teilweise hatte es sicher mit Janets Christsein zu tun. Sie war die einzige Christin, die dort arbeitete. Sie kam oft nach Hause und weinte. Als junger Ehemann wollte ich natürlich meine Frau verteidigen und schützen. Ich wollte diese Frau erwürgen.
Aber anstatt das zu tun, setzten wir uns auf die Couch und schlugen in der Bibel 1. Petrus 3:8-9 auf, und wir beteten für diese Frau. Und wir vergalten ihr mit Segen.

Janet kam am nächsten Tag nach Hause und setzte sich auf die Couch und diese Frau hatte es wieder getan. Am nächsten Tag kam sie heim und die Frau hatte es wieder getan und hatte ihr das Leben schwer gemacht. Aber wir beteten beständig für sie und segneten sie.

Eines Tages kam Janet mit einem großen Scheck heim, zumindest nach unseren damaligen Verhältnissen. Unsere Miete betrug damals 265 Dollar monatlich. Alles ist relativ, nicht wahr? Es war eine große Summe für uns.Ich fragte: „Woher kommt der?“ Sie sagte: „Den gaben sie mir bei der Arbeit. Es ist Urlaubsgeld und hier- und dafür.“
Es war Geld, das ihr eigentlich nicht zustand.

Also sagte ich: „Schatz, bring ihn zurück. Bring ihn einfach morgen zur Arbeit zurück.“ Sie tat es und kam abends zurück und sagte: „Sie nehmen ihn nicht zurück. Ich soll ihn behalten.“ Ich sagte: „Nimm ihn morgen wieder zur Arbeit mit.” Also nahm sie ihn zum zweiten Mal mit. Als sie wieder heimkam, sagte sie: „Sie nehmen ihn nicht.“ Ich sagte: „Bringe ihn wieder hin. Er steht dir nicht zu.“ Also nahm sie ihn zum dritten Mal mit.Da schritt die Oberschwester ein und sagte: „Janet, das Krankenhaus nimmt ihn nicht zurück. Ich habe unterschrieben. Ich will, dass du ihn annimmst.“

Also brachte sie ihn wieder heim und sagte: „Die Oberschwester will, dass ich ihn annehme.“ Ich sagte: „Okay, wir behalten ihn.“ Die Frau war völlig verändert und gab Janet von da an Gunst. Und ich glaube, dass dieser Segen direkt mit den Segensgebeten zusammenhing, die wir für diese Frau beteten.

König David macht eine sehr interessante Aussage in Psalm 35, die Sie später nachlesen können.Der größte Teil des Psalms handelt von Leuten, die seine Feinde sind, die ihm ständig schaden wollen. Sie verspotteten ihn, griffen ihn an, freuten sich über sein Elend. David sagte: „Sie vergalten mir das Gute, das ich für sie tat, mit Bösem.“ Aber im Gegensatz dazu sagte David in Vers 13: „Als sie krank waren, demütigte ich mich, fastete und betete für sie.“ Hier ist eine interessante Aussage Davids.

Er sagte: „Aber mein Gebet kehrte in mein eigenes Herz zurück.“ Ich glaube, das zeigt, was hierdurch geschehen kann. David sagte: „Sie vergalten mir ständig Gutes mit Bösem. Sie sind meine Verfolger. Sie greifen mich grundlos an. Sie kommen zusammen und planen gegen mich. Ich demütigte mich und betete für sie, aber mein Gebet kehrte zu meinem Herzen zurück.“ In der alten King James Bibel heißt es: „Mein Gebet kehrte in meinen Schoß zurück.“

Das erste Mal, als ich das richtig betrachtete, sprach ich mit einem befreundeten Pastor darüber. Da war ein Mann in seiner Gemeinde, der ihm und der Gemeinde recht viel Kummer bereitete. Er stiftete viel Unfrieden und Spaltung und hätte fast einen ihrer Dienste mit Waisenkindern zerstört. Es war wirklich schlimm. Er drohte, die Gemeinde wegen einer lächerlichen Sache zu verklagen und bereitete viel Kummer. Aber der Mann wurde sehr, sehr krank und musste ins Krankenhaus. Doch anstatt sich über die Krankheit und das Unglück des Mannes zu freuen, fing mein Freund an, für ihn zu fasten, besuchte ihn im Krankenhaus und betete, dass Gott diesen Mann heilt. Ich vergesse nie, wie er mir die Geschichte erzählte.

Er sagte: „Bayless, als ich für ihn betete, kehrte mein Gebet in meinen Schoß zurück.” Ich habe das auch schon ein paar Mal erlebt. Es ist, als ob Gott die Arme verschränkt und sagt:

„Deine Gebete werden ihnen nichts mehr nützen. Sie verharren schon zu lange in ihrer Eigenwilligkeit.Ich ziehe mich zurück und sie ernten, was sie gesät haben.“ Gericht kommt über sie. Nicht, dass Ihre Gebete Ihnen nichts mehr nützen. Das tun sie. Sie positionieren Sie für einen Segen. Sie entfernen die Wurzel der Bitterkeit aus Ihrem Herzen.

Aber was die andere Person betrifft, ist der Bogen bereits überspannt, so dass Ihre Gebete in Ihren Schoß zurückkehren. Es gelangt nicht mehr von Gott in ihre Situation oder Umstände hinein. Sie prallen ab wie von einem bronzenen Himmel und Gott sagt: „Ich höre deine Gebete. Ich werde dich segnen. Aber was die Person betrifft, nützt es ihr nichts mehr.Sie wird ernten, was sie gesät hat.“

Das ist ein ernüchternder Gedanke. Das heißt dennoch nicht, dass wir aufhören sollen, für unsere Verfolger zu beten. Aber ich glaube, dass so etwas mit denen passieren kann, die sich Gottes Einfluss nicht beugen wollen und beschließen, anderen weiterhin zu schaden und zu verfolgen.

Schauen wir uns 1.Timotheus, Kapitel 2 an. Ich komme zu einer anderen Art von Gebet. Es ist das Gebet für unsere Regierenden.

1.Timotheus 2:1-4
„Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Eine kurze Frage: Wie viele Menschen sollen nach Gottes Willen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen? Alle Menschen. Er hätte uns nicht in Vers 1 beauftragt, für alle Menschen zu beten, wenn es nicht Sein Wille wäre, dass alle gerettet werden. Wenn manche vorherbestimmt wären, verloren zu gehen und keine Chance zur Buße hätten, wie es manche lehren, wäre unser Beten für sie völlig sinnlos. Nein, Gott will nicht, dass jemand verloren geht. Er sagt dies in

Hesekiel 33:11
„Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt!“

Sicher weiß Gott vorher, ob Leute auf Seine Liebe und Gnade reagieren werden oder nicht, was aber nicht bedeutet, dass Er manche vorherbestimmt hat, nicht gerettet zu werden. Er will, dass wir für alle Menschen beten, weil Er nicht will, dass irgendjemand verloren geht. Er will, dass alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Aber Er betont besonders, dass wir für Könige und Leute in Autorität beten. Nicht, dass die Errettung von Königen wichtiger wäre als die von Bettlern oder Bauern, außer dass das Wohlergehen von Tausenden, ja Millionen direkt von einem König, Präsidenten oder Leiter abhängen kann. Darum sollte für sie besonders gebetet werden.

Er sagte: „Wenn wir für sie beten, können wir ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.“

Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Leiter, den ein Land oder eine Stadt hat und dem Lebensstil, den wir führen können. Bedenken Sie den Einfluss von Paulus’ Worten auf die damaligen Christen:

„Betet für Könige und die, die in Autorität sind.“
Er nennt vier Gebetsarten, wie wir für sie beten sollen.

Als Erstes nennt er Flehen. Das ist ein Gebet für Schutz. Wir müssen für den Schutz unseres Präsidenten beten und für seine Familie und die Leiter unseres Landes, dass Gott sie schützen möge, auch körperlich. Aber auch Schutz vor Fehlinformationen, weil sie Entscheidungen treffen, die die Welt beeinflussen. Wir müssen im Gebet eine Schutzmauer um sie aufrichten.

Zweitens nennt Er Gebete. Das ist ein Gebet, das für spezielle Nöte gebetet wird, die entstanden sind.Wir sollten beten, dass den Nöten unserer Leiter begegnet wird, damit sie sowohl geistlich als auch rundum mit allem gesegnet sind, was sie in jedem Bereich brauchen.

Drittens nennt er Fürbitte. Das ist ein Gebet für andere, besonders für die, die keine Beziehung zu Gott haben. Es ist hauptsächlich ein Gebet für ihre Errettung. Und wir sollten eifrig für die Leiter unsers Landes beten, für die Leiter unserer Städte, unsere Stadträte und Bürgermeister. Beten Sie für ihre Errettung und Erleuchtung.

Viertens spricht er von Danksagung. Das ist ein Gebet des Lobpreises, indem wir Gott für vergangene Antworten und Segnungen danken. Es kann auch ein Akt des Glaubens sein, indem wir Gott danken:
„Herr, ich habe für diesen Leiter gebetet. Ich danke dir, dass du mich gehört hast und preise dich dafür.“

Wir müssen für die Leiter unseres Landes beten. Philipper, Kapitel 4. Ich muss noch ein Gebet erwähnen. Philipper, Kapitel 4. Das ist das Gebet, das Sie beten müssen, wenn Sie versucht sind, sich zu sorgen. Ich weiß, hier ist keiner, auf den das zutrifft. Sie können aber Notizen machen und sie Ihren Freunden geben, okay?

Philipper 4:6-7
„Seid um nichts besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Seid worum besorgt? Um nichts! Das Wort „nicht sorgen“ bedeutet hier, dass wir uns nicht aufregen und um nichts sorgen sollen. Es stammt von einem Wortstamm ab, der bedeutet, in verschiedene Richtungen gezogen und abgelenkt zu werden. Es ist ungefähr so: Der Vater sitzt beim Abendessen. Mama ist da, die Kinder auch. Der kleine Sohn hat gerade einen Witz erzählt und der Vater sagt: „Hast du was gesagt?“

Er ist physisch bei der Familie, aber gedanklich, emotional und geistlich wird er in eine andere Richtung gezogen. Er sorgt sich um Probleme und handelt daher nicht wie ein richtiger Vater und Ehemann, weil er abgelenkt ist.Er ist körperlich beim Turnier seines Sohnes, ist aber ansonsten nicht wirklich präsent. Seine Energien und Gefühle sind woanders, weil er sich sorgt und in eine andere Richtung gezogen wird.

Diese Art von Sorgen berauben Sie, so dass Sie nicht der Ehemann sind, der Sie sein sollten oder die Ehefrau, die sie sein könnten und sollten. Sie hindern Sie, die Mutter oder der Vater zu sein, zu dem Sie berufen sind. Sorgen können Ihnen die Lebensqualität rauben, die Sie haben könnten und die Gott für Sie will.

Er sagte: „Seid um nichts besorgt.“

Wie macht man das? Indem Sie für alles beten. Machen Sie sich um nichts Sorgen, sondern lassen Sie alle Ihre Anliegen durch Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.

Er benutzt dieselben Worte, die wir in 1.Timotheus lasen: Durch Gebet, was eine spezielle Bitte aufgrund einer besonderen Not ist. Lassen Sie Ihre Anliegen vor Gott kund werden. Beten Sie dafür. Flehen: Ein Gebet um Schutz. Mit Danksagung. Mit anderen Worten, wenn Sie Gott für Ihre Nöte und um Schutz bitten, dann danken Sie Ihm gleichzeitig als Zeichen Ihres Glaubens.
Es zeigt, dass Sie glauben.

Sie sagen: „Gott, ich bringe es Dir. Ich bitte Dich, für mich zu sorgen. Sorge für meine Familie. Ich weiß, Du kennst die Anzahl der Haare auf meinem Kopf und weißt, wie viele am Morgen auf dem Kissen liegen. Gott, ich übergebe die Sache Dir und preise Dich, dass Du die Antwort sendest. Ich danke Dir.“

Freund, das gefällt Gott. Wir bringen unsere Gebete und Flehen mit Dank vor Ihn, bevor es irgendwelche äußere Anzeichen gibt, dass Gott uns erhört hat. Sie müssen Ihm zu der Zeit danken, wenn Sie Ihn bitten. Und die Verheißung? Frieden.

Er sagt: „Wenn ihr eure Anliegen und Flehen kund tut und Gott dankt, wird der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Ich vergesse es nie: Es kam einmal ein älterer Herr in der Gemeinde nach einem Gottesdienst zu mir.Es war nach einem Gottesdienst am Morgen. Der Gottesdienst war vorüber und ich betete für ihn hier vorne.

Er sagte: „Pastor Bayless, bei mir wurde gerade Krebs festgestellt. Kannst du für mich beten?“Also beteten wir zusammen, dass er geheilt würde. Ich sah ihn mehrmals in den nächsten Wochen, hatte aber keine Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Etwa sechs Wochen später erwischte ich ihn und fragte: „Wie sieht es mit dem Krebs aus? Und er sagte etwas sehr Komisches. Er sagte: „Nun, nachdem wir gebetet hatten, vergaß ich den Krebs völlig.“

Er sagte: „Als ich das nächste Mal zum Arzt ging, konnten sie keinen Krebs mehr finden.“ Ich freute mich, dass Gott den Krebs entfernt hatte, erinnerte mich aber besonders an seine Worte: „Ich vergaß den Krebs völlig.“ Wie vergessen Sie, dass man bei Ihnen Krebs festgestellt hat? Ich glaube, es zeigt, dass Sie Ihre Anliegen Gott gesagt haben und dass der Friede Gottes da ist.
Der Frieden kommt und die Sorgen gehen. Viele hier könnten davon Zeugnis geben. Sie standen vom Gebet auf und hatten den Eindruck, Gott wird für Sie eingreifen. Sie haben eine Zuversicht, die Sie nicht hatten, bevor Sie gebetet haben. Es war ein Frieden in Ihnen. Aber ich glaube, manche würden auch zugeben, dass der Frieden nicht lange blieb und dass ihre Sorgen zurückkamen und ihren Verstand und ihr Herz erneut angriffen. Das bringt uns zu den nächsten beiden Versen. Denn aus diesem Grund stehen sie in dieser Reihenfolge.

Philipper 4:8
„Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt! Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“

Hier ist eine Verheißung für dauerhaften Frieden. Wenn ich mit Gott über meine Anliegen rede und Ihm danke, kommt Frieden. Aber er sagt: „Ob du ihn bewahrst, hängt davon ab, worauf du deine Gedanken konzentrierst, nachdem du die Gebetskammer verlässt: Auf Dinge, die gut, ehrbar, gerecht und liebenswert sind. Denke über diese Dinge nach!

Jesaja 26 sagt:
„Bewährten Sinn bewahrst du in vollkommenem Frieden, weil er auf dich vertraut.“

Es ist sehr wichtig, worüber wir nachdenken. Ich glaube, die Bibel qualifiziert sich in all diesen Punkten. Sie ist gut, ehrbar, gerecht und liebenswert.Darum müssen wir unser Herz und unseren Verstand mit Geschichten und Verheißungen der Bibel füllen.

Lesen Sie sie. Lesen Sie sie erneut. Lesen Sie sie wieder und wieder. Reden Sie mit Leuten, die Siege in ihrem Leben haben. Erinnern Sie sich selbst an vergangene Segnungen und Gebetserhörungen. Und während Sie über diese Dinge nachdenken, was passiert? Es bewahrt Ihr Herz an einem Ort des Vertrauens und ihren Verstand an einem Ort des Friedens. Der Gott des Friedens wird bei Ihnen sein. Gott will nicht, dass Sie sich um irgendetwas sorgen. Weder um Ihre Kinder noch Ihre Zukunft noch Ihre Familie noch Ihre Finanzen noch Weltereignisse noch sonst etwas. Jesus sagte: „Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“

Mit anderen Worten: Ziehen Sie nicht die Wolken von morgen über den heutigen Sonnenschein. Sie haben eine 24-Stunden-Sicherung im Herzen, aber wenn Sie sich heute wegen morgen sorgen, legen Sie eine 48-Stunden-Last auf eine 24-Stunden-Sicherung. Sie wird kurzschließen. Etwas wird nachgeben. Und manche Leute sorgen sich um die nächste Woche und den nächsten Monat und so weiter und so weiter. Kein Wunder, dass ihre Gesundheit leidet. Kein Wunder, dass es sich in ihrer Ehe und anderen Lebensbereichen zeigt.

Freund, Gott liebt Sie und Er will Ihnen helfen. Schütten Sie Ihr Herz bei Ihm aus. Wenn Sie meinen, Ihre Welt fällt auseinander, schütten Sie Gott Ihr Herz aus. Er wird Ihnen Frieden geben, wenn Sie Ihm ihre Anliegen mit Dank bringen. Gott liebt Sie mehr, als Sie die Fähigkeit haben, zu verstehen.

Er will Ihnen helfen und in jedem Bereich Ihres Lebens präsent sein. Freund, der Retter kennt Ihren Namen. Sie sind für Ihn keine gesichtslose Person in der Menge. Sie sind keine Nummer auf einer endlosen Liste im Himmel. Gott kennt Sie und Er sorgt sich um Sie. Rufen Sie Ihn heute an. Ihr Leben wird für immer verändert sein. Zum Schluss möchte ich zu den Predigern sprechen, die mir zuschauen. Sorgen Sie sich nicht. Wenn der Herr das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens daran. Gott baut Ihr Haus. Er wacht über Ihre Stadt. Haben Sie einen guten Schlaf. Gott segne Sie!

Gebete und Bitten – Teil 3 02.03.2008

Waren Sie je an einem Scheideweg oder wussten nicht, was Sie als Nächsten tun sollen?
Es gibt Antworten! Wir werden über die Weisheit Gottes und über Gebet um Weisheit reden und wie man Gottes Reden erkennt. Tatsache ist, dass Gott uns Weisheit in unseren Problemen und Krisen des Lebens geben will, wenn wir an Scheidewegen sind und nicht weiter wissen. Er wird uns führen und leiten. Wenn Sie Weisheit von Gott brauchen, bleiben Sie dran. Wir gehen ins Wort Gottes.

Bitte öffnen Sie doch Ihre Bibel im Jakobusbrief, Kapitel 1. Ich will mit der Lehrreihe mit dem Titel

„Gebete und Bitten“ fortfahren.
Wir haben uns verschiedene Gebete angesehen, zu denen uns die Bibel ermutigt.
Heute schauen wir uns in Jakobus, Kapitel 1, das Gebet um Weisheit an.Jakobus 1:2-5
„Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet, indem ihr erkennt, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt. Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt. Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.“

Er ermutigt uns hier, wenn uns Weisheit mangelt, Gott darum zu bitten. Aber beachten Sie den Zusammenhang, in dem diese Ermahnung steht. Gott sagt, wir sollen um Weisheit bitten, wenn wir in Nöten sind. „Seht es als Freude an, wenn ihr in Versuchungen geratet.“
Dieses Wort „geraten“ bedeutet in etwas zu fallen, das einen umgibt, so heißt es im griechischen Urtext. Jeden Tag umgeben uns Versuchungen, Probleme und Nöte und von Zeit zu Zeit, da wir auf der Erde leben, geraten wir in einige davon. Und er sagt: „Freut euch, wenn ihr in Versuchungen und Nöte geratet, weil ihr wisst…“

Man kann nicht fröhlich sein, wenn man das nicht weiß: „Der Test eures Glaubens bringt Geduld hervor.“ Und er ist hier nicht am Ende, sondern sagt: „Lasst Geduld ein vollkommenes Werk hervorbringen, damit ihr vollkommen und vollendet seid und keinen Mangel habt.“

Das ist das Ziel: Mangel ausfüllen und einen Ort der Ganzheit erreichen.Vielleicht hängt der Test oder die Schwierigkeit, in der Sie heute sind, mit einem Mangel in Ihrem Leben zusammen.

Vielleicht ist in Ihrer Ehe etwas unvollkommen und Sie wissen es. Es herrscht dort ein Mangel und Sie beten eifrig zu Gott, dass Er Ihren Mann verändert, während er betet, dass Gott Sie verändert. Die Tatsache ist: Gott will beide von Ihnen ändern. Es ist Mangel vorhanden. Es ist etwas Unvollendetes da.

Und Paulus sagt:
„Erachte es als Freude, wenn du in Nöten bist. Wenn du weiter Gott vertraust und deinen Glauben ausübst, wirst du zu einem Ort gelangen, wo Mangel ausgefüllt ist und wo diese Unvollkommenheit vollendet ist.“

Und inmitten seiner Ermutigung, weiter zu glauben und geduldig zu bleiben, bis wir den Ort der Ganzheit und Fülle gelangen, macht er folgende Aussage:
„Wenn jemand von euch Weisheit mangelt, bitte er Gott.“ Denn manchmal stehen Sie vor einem Problem und beten und haben den Eindruck: „Irgendetwas übersehe ich wohl. Irgendetwas stimmt nicht. Ich suche jeden Tag den Horizont ab, aber mein Schiff scheint nicht einzulaufen. Ich bete, aber ich komme der Ganzheit und Fülle und der Mangelfreiheit nicht näher als ich anfangs war. Ich bete und ich tue mein Bestes, Gott zu vertrauen,aber es scheint, dass ich etwas übersehe.

Etwas scheint nicht zu stimmen. Ich tue wohl etwas nicht, was ich tun sollte. Es müsste sich doch mittlerweile etwas verändert haben.“Hier sind einige Dinge, wofür Sie beten können, einige Bereiche der Weisheit, wofür Sie bitten können, wenn Sie in Nöten sind.

Erstens: Was ist die Quelle meiner Not? Es ist wichtig, das zu verstehen.Vielleicht hört mir gerade jemand zu und es gibt einen Bereich, wo Gott Gehorsam von Ihnen verlangt. Und Er wird es nicht zulassen, dass Sie damit durchkommen, die Sache nicht zu tun, weil einige wichtige Dinge damit zusammenhängen.

Wenn das die Quelle ist, dann hören Sie: Der Sturm wird nicht aufhören, bis Sie sagen
„Okay Gott, ich bin dein Mann, deine Frau, ich gehorche!“
Oder Sünde hat dem Teufel die Tür geöffnet und das ist die Quelle Ihres Problems.

Oder es ist gar keine Sünde im Spiel. Wir alle haben einen Feind, den Teufel, der wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann. Er ist der Ankläger der Brüder. Er braucht keinen Grund, um hinter Ihnen her zu sein. Es reicht, dass Sie in Gottes Ebenbild geschaffen sind! Es ist wie bei einem jungen Mädchen, das sich von ihrem Freund trennt und sein Bild rausnimmt, es zerreißt und es zu Boden wirft und darauf rumtrampelt. Sie kriegt ihn nicht, aber sie zerstört sein Bild. Und der Teufel kann nicht direkt zu Gott, und so tut er das nächst Beste.

Er verfolgt Sein Ebenbild, dass sind Sie, geschaffen im Ebenbild Gottes.Auf der anderen Seite kann einfach etwas geschehen, weil wir in einer gefallenen Welt leben, wo Dinge manchmal schief gehen. Die Welt funktioniert nicht in Harmonie mit Gottes Plan seit Adams Übertretung. Der Römerbrief sagt, die ganze Erde seufzt und sehnt sich, dass Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft, wo Sein Wille vollkommen und ganz getan wird. Aber bis dahin sind wir Pilger und Durchreisende in dieser Welt.

Die Schöpfung ist abgewichen von dem Weg, wie Gott sie schuf. Manche Dinge passieren einfach, weil wir in einer gefallenen Welt leben. Wenn das der Fall ist, dann sagen Sie doch: „Gott, ich verstehe das nicht. Ich weiß nur, dass es nicht mit Deinem Willen übereinstimmt…“

Vielleicht müssen Sie Ihre Fragen einfach unbeantwortet lassen und weitergehen, wissend, dass Gott gut ist.
„Gott, ich verstehe das nicht, aber ich gehe weiter, weil ich weiß, dass Du gut bist. Ich lebe in einer gefallenen Welt. Eines Tages wirst Du alles neu erschaffen.Dinge werden wiederhergestellt sein. Aber bis dahin gehe ich einfach weiter vorwärts.“

Wenn Sie Weisheit über die Quelle Ihrer Not haben… ist es Ungehorsam, müssen Sie Buße tun, ist es der Teufel, müssen Sie ihm widerstehen und feststehen.

Und wenn es eines der Dinge ist, die manchmal schief gehen, weil wir in einer gefallenen Welt leben, dann sagen Sie einfach: „Gott, ich weiß, dass Du gut bist. Ich vertraue Dir, dass Du mich auf meinem Weg in die Zukunft schützt.“ Und Sie gehen einfach vorwärts.Weitere Weisheit, um die Sie Gott bitten können, ist, was Sie aus einer Notlage lernen können. „Gott, was kann ich von dem lernen, wodurch ich gerade gehe?“

Obgleich Ihre Nöte nicht von Gott gesandt wurden, kann Gott sie dennoch gebrauchen.Es gibt eine dritte Weisheit, um die wir Gott in der Not bitten können und das ist oft die einzige, woran Leute denken: „Wie komme ich da raus?“
„Wie überwinde ich das?“

1.Korinther 10:13 sagt:
„Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.“

Die Bibel sagt, dass mit der Not eine Lösung kommt. Es mag Sie überraschen, aber Gott wurde durch Ihre Not nicht überrascht. Ihre Eheprobleme haben Gott nicht überrascht. Ihre Probleme mit den Kindern haben Gott nicht überrascht. Ihre finanziellen oder körperlichen Probleme haben Gott nicht überrascht. Vor ewigen Zeiten, bevor Sie hier waren, wusste Gott bereits, dass Ihnen diese Not begegnen wird. Und vor langer Zeit schuf Er eine Lösung dafür.

Die Lösung existierte, bevor das Problem auftrat und da ist ein Ausweg. Wenn Sie gerade an dem Punkt sind

„Gott, ich warte, aberes ändert sich nichts. Ich vertraue Dir. Übersehe ich etwas? Gott, gibt mir Weisheit.“

Dann sagt Gott: „Ich bin froh, dass du fragst.“Gottes Weisheit zeigt uns, wie wir überwinden und wo der Ausweg ist. Die Weisheit kann sein, dass Sie feststehen und dem Teufel gebieten.
Es kann sein, dass Sie Ihre Arme heben und Gott preisen.
Es kann sein, dass Sie in stiller Zuversicht erwarten, dass Gott einen Durchbruch schenkt. Es kann sein, dass Sie jemand vergeben müssen. Gott wird uns Weisheit geben.

Ich glaube, eine ebenso wichtige Frage ist: Wenn Gottes Weisheit zu mir kommt, wie erkenne ich sie?Denn es heißt hier ganz klar: Wenn jemand Weisheit mangelt in der Not und nicht weiter weiß, so sagt Gott: „Bitte, und ich gebe sie dir, und tadele dich nicht. Sie wird jedem gegeben werden, der bittet.“ Aber ich glaube, viele Leute wissen nicht, wie man Gottes Weisheit erkennt und annimmt, wenn sie kommt.
Und zwar, weil sie nicht verstehen, wohin Er sie sendet.Hier sind vier Wege, wie Gott Seine Weisheit zu uns bringen kann, wenn wir Ihn bitten.Erstens. Vor allen Dingen geschieht es durch die Bibel.

In 1.Mose 4:6 heißt es,
dass die Schriften Gottes Weisheit sind. Jesus bezeichnete

in Lukas 11:49 die Schriften als Weisheit Gottes.

Und wenn wir Gottes Buch lesen, dann weist Gott uns auf eine Verheißung oder ein Prinzip hin. Er macht es in unserem Herzen lebendig und wir wissen, dass Gott zu uns spricht. Das ist meine Antwort. Ich sprach letzte Woche mit einem Freund. Er stand vor einem großen Geschäftsabschluss mit einer Person.

Als er 2.Korinther, Kapitel 6 las, fiel ihm plötzlich der Vers auf: „Gehe nicht unter ungleichem Joch mit Ungläubigen.“

Er wusste plötzlich, dass Gott zu ihm sprach, weil diese Person, die ihm das verlockende Angebot machte, ein Nichtchrist war und er spürte, dass Gott ihn vor etwas warnte.

Er sagte: „Bayless, ich nahm sofort von dem Geschäft Abstand. Gott sprach zu mir durch den Vers und ich wusste, dass es Gottes Weisheit war, die in meine Situation sprach.“

Zuerst, wenn Sie in einer Not sind und Weisheit brauchen, dann lesen Sie Ihre Bibel. Gott wird zu Ihnen dadurch sprechen. Er wird Ihnen eine Verheißung oder ein Prinzip vor Augen führen, so dass Sie wissen, dass Sie die Antwort haben.

Die zweite Art, wie Weisheit kommt: Der Heilige Geist kann Ihnen eine plötzliche Offenbarung oder einen Traum geben. Der Heilige Geist zeigt Ihnen etwas. Das geschieht durch eine Gabe des Geistes, wie wir in

1.Korinther, Kapitel 12 lesen:
Durch ein Wort der Erkenntnis oder ein Wort der Weisheit. Sie wissen nicht, wie Sie es wissen, aber Sie wissen einfach, dass Sie es wissen.
Der Heilige Geist offenbart Ihnen etwas. Sie sind zu der Schlussfolgerung nicht auf natürliche Weise gelangt, wussten es aber plötzlich im Herzen.

Eine dritte Weise, wie Gott uns Weisheit schenkt, wenn wir Ihn bitten: Gott gebraucht jemand, zu Ihnen zu reden. Sprüche 10:31 „Der Mund des Gerechten lässt Weisheit sprießen.“ –

Gott spricht durch andere Leute.Janet und ich waren vor über 20 Jahren auf einer Konferenz. Unsere Gemeinde hatte 500 Mitglieder und wir fanden es sehr schwierig, mit den Anforderungen Schritt zu halten. Es schienen so viele Stimmen und dringende Dinge zu rufen, dass wir erkannten, wenn wir so weiter machen, würde esunserer Ehe schaden und wir würden kein normales Leben mehr haben.

Wir rannten nur noch von einem Feuer zum nächsten, um es zu löschen und wussten nicht, was wir machen sollten. Wir versuchten, gute Hirten zu sein. Wir waren also in dieser Konferenz und der Sprecher sagte:
„Wenn du für irgendetwas Gebet brauchst, dann dreht euch doch um und betet in einer Gruppe mit anderen dafür.“

Der Mann vor uns drehte sich um und ich teilte ihm unsere Not mit: „Wir sind Pastoren einer Gemeinde mit 500 Leuten und sind völlig erschöpft. Wir wissen nicht, wie mir mit den vielen Terminen klar kommen, wir müssen laufend Feuer ausmachen und wissen nicht, was wir tun sollen. Könntest du für uns beten?“

Wir fanden heraus, dass der Mann selbst Pastor einer großen Gemeinde war, mit mehreren tausend Mitgliedern. Er teilte uns etwas mit, was Gottes Weisheit für uns war und was Janet und mich die letzten 20 Jahre am Leben erhalten hat.

Es wurde eine Säule in meinem Leben und ich kann ehrlich sagen, dass es mein Leben gerettet hat. Hier ist, was er sagte.
Er sagte: „Ihr müsst lernen, euch um das Wichtigste zu kümmern und euch nicht vom Dringenden tyrannisieren zu lassen. Da werden immer Feuer zu löschen sein. Aber wenn wir so leben, wird der Teufel am Ende den Dienst leiten, weil er dann nur neue Feuer erzeugen muss.“

Ich habe diese besonderen Worte nie vergessen: Kümmere dich um das Wichtigste, werde nicht vom Dringlichen tyrannisiert. Ich glaube, er hatte keine Ahnung, wie wertvoll diese Worte für uns waren und wie sie uns all die Jahre beeinflusst haben. Ich glaube, Gott gebraucht häufig Leute, um uns zu beeinflussen, die nicht wissen, dass sie gebraucht werden.
Gott scheint auch Leute zu benutzen, die Sie nicht mögen und Er will so viele Lektionen für Sie integrieren, wie Er kann. Demut und andere Dinge. Und so wählt Er jemand aus, von dem Sie nichts empfangen wollen, um Ihnen zu helfen.

Neben Gottes Reden durch die Bibel gibt es eine weitere häufige Weise, wie Gottes Weisheit zu uns kommt, wenn wir darum bitten: Sie kommt zu uns, indem Gott uns Frieden schenkt.

In Sprüche 3:13 heißt es:
„Glücklich ist der Mann, der Weisheit findet.“Ein paar Verse weiter heißt es in Vers 17 über die Weisheit: „Alle ihre Pfade sind Frieden.“ Alle Pfade der Weisheit sind Frieden. Mit anderen Worten, wenn ich eine Richtung einschlage und einen Weg gehe, dann erkenne ich, dass es Weisheit von Gott ist, indem ich Frieden in meinem Herzen habe.Ich zitiere

Kolosser 3:15 aus der Amplified Bible:„Lass den Frieden Gottes als Schiedsrichter in deinem Herzen regieren, der alle Fragen deines Verstandes endgültig entscheidet.“„Lass den Frieden Gottes… heißt es in Kolosser 3:15 in der Amplified Bible: „Lass den Frieden Gottes als Schiedsrichter in deinem Herzen regieren, der alle Fragen deines Verstandes endgültig entscheidet.“Was tut ein Schiedsrichter?

Er sagt: „Das ist außerhalb der Grenze. Das ist drinnen. Das ist fair. Das ist ungültig.“ Der Schiedsrichter entscheidet. Wie entscheidet er etwas? Ist es richtig, gibt er Frieden in meinem Herzen. Gott tut mir Seine Weisheit im Verborgenen kund. Ich treffe die wichtigsten Entscheidungen meines Lebens gemäß der Entscheidung dieses Schiedsrichters. Ich bete ernsthaft, suche Gott und werde still und dann höre ich, was der Schiedsrichter sagt. Wenn ich keinen Frieden im Herzen habe, warnt mich der Schiedsrichter.

Es ist außerhalb der Grenzen für mich. Wenn ich jedoch Frieden im Herzen habe, während ich über einen Weg bete, wenn ich innerlich Frieden habe,höre ich den Schiedsrichter auch dadurch:

„Es ist in Ordnung. Es ist richtig, ich kann vorwärts gehen.“

Alle Pfade der Weisheit sind Frieden.Noch eine Sache wollen wir uns im Jakobusbrief anschauen. Ein weiterer Aspekt, Gott um Weisheit zu bitten: Wir müssen im Glauben bitten.

Jakobus 1:5Jakobus 1:5-8„Wenn jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben, ohne zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde, ist er doch ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen.“

Gott sagt: „Ich werde dir die Weisheit geben, um die du bittest. Ich tadle nicht. Nur eine Voraussetzung: Du musst im Glaube bitten.“

Wenn wir einige Seiten zurückblättern, finden wir in Hebräer, Kapitel 11 die technische Definition von Glauben:

Hebräer 11:1
„Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“Glaube ist eine Überzeugung von unsichtbaren Dingen. Mit anderen Worten: Ich bin in Not, ich suche den Horizont ab. Mein Schiff kommt nicht. Ich erlebe nicht die Ganzheit und Fülle.
Da ist ein großer Mangel. Gott, ich habe das Gefühl, ich übersehe etwas. Es gibt etwas anderes, was ich tun muss. Was stimmt nicht? Gott, zeige mir, was ich tun muss.“
Gott sagt: „Ich bin froh, dass du fragst. Ich habe Weisheit für dich. Aber du musst im Glauben bitten.“

Das heißt, wenn ich Gott bitte und die Umstände unverändert sind und ich mich unverändert fühle und Gott weit entfernt scheint, so glaube ich dennoch, dass Er mich gehört und die Antwort gesandt hat. Es ist Überzeugung unsichtbarer Dinge. Wir müssen im Glauben bitten.Schauen Sie mit mir im Jakobusbrief. Da ist ein hilfreiches Beispiel. Im fünften Kapitel spricht er wieder über dieses Gebet des Glaubens.

In Jakobus 5:15 finden wir es in Verbindung mit Gebet für Kranke. Jakobus 5:15
„Und das Gebet des Glaubens… Einige Übersetzungen sagen, „Gebet, das glaubend gesprochen wird.“ … wird den Kranken retten – oder heilen – und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“

Und dann gibt er in den Versen 17 und 18 ein Beispiel von jemand, der ein Gebet des Glaubens betete: Elia. Jakobus 5:17-18„Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.“

Gott sagte im 5. Buch Mose, wenn Sein Volk sich von Ihm abwendet und Götzen anbetet, würde Er den Himmel verschließen, so dass es nicht regnet. König Ahab führte mit seiner Frau Isebel die ganze Nation in heidnischen Götzendienst. Sie wandten sich völlig von Gott ab, aber Gottes Wort blieb unerfüllt. Die Wolken kommen regelmäßig und senden Regen, die Ernte wächst und wird Jahr für Jahr eingeholt. Der Frühregen fällt und der Spätregen. Sie haben eine Ernte. Im nächsten Jahr: Der Frühregen und Spätregen fällt. Sie ernten.
Und Jahr für Jahr fahren sie mit Götzendienst fort und Gottes Verheißung bleibt unerfüllt, bis Elia gemäß dieser Verheißung betet.

Freund, jede von Gottes Verheißungen ist gefüllt mit Kraft und Potenzial. Aber diese Verheißungen sind ungenutzt in unserem Leben, bis wir sie ergreifen und beten und Glauben damit verbinden.Im Hebräerbrief wird folgendes über die Israeliten gesagt:

Hebräer 4:2
„Die Verheißungen Gottes, das gehörte Wort Gottes, nützte ihnen nicht, weil sie es nicht mit Glauben verbanden.“

Glaube ist der Katalysator, der das Potenzial von Gottes Verheißungen freisetzt. Die ganze Zeit wurde Gottes Verheißung nicht erfüllt, bis Elia die Verheißung ergreift und betet. Und siehe da, der Himmel verschließt sich. Dreieinhalb Jahre kein Tropfen Regen. Keine Wolken, nichts.Sie kennen die Geschichte. Es kommt zu einer Entscheidungsschlacht auf dem Berg Karmel. Alle Baals Propheten sind da, Elia ist da. Sie bauen Altäre und Gott antwortet Elia mit Feuer und verzehrt das Opfer auf dem Altar. Bei den falschen Propheten passiert gar nichts. Sie werden getötet.

Und die ganze Nation kehrt zu Gott zurück. Sie tun Buße und sagen: „Der Herr, Er ist Gott! Er ist der einzig wahre Gott!“Jetzt sind die Bedingungen erfüllt, dass wieder Regen fallen kann. Sie sind zu Gott zurückgekehrt.Sie haben sich von Götzen zum lebendigen, wahren Gott bekehrt. Regnet es jetzt? Nicht bis Elia wieder betet, worauf der Himmel wieder Regen spendet.

Die Geschichte ist so interessant. In 1.Könige, Kapitel 18, Verse 41 – 42 setzt sich Elia, nimmt den Kopf zwischen seine Knie in Gebetshaltung und sagt schließlich seinem Diener:
„Geh, sage Ahab: Iss und trink! Denn da ist ein Geräusch von Regenschauern.“
Warte mal, Elia. Es hat dreieinhalb Jahr nicht geregnet! Da sind keine Wolken. Es ist keine Wolke am Himmel. Da ist kein Blitz und Donner. Da ist kein Wind. Und du sagst, du hörst Regenschauer? „Ja, ich höre im Glauben. Denn ich habe eine Verheißung, und ich habe gebetet, und ich höre bereits die Regenschauer.“ Und dann sagt er zu seinem Diener: „Geh und sieh am Horizont.“

Der Diener geht, kommt zurück und sagt: „Da ist nichts!“ Er sagt: „Geh noch mal.“ Er geht, schaut und kommt zurück und sagt: „Ich sagte dir: Da ist nichts.“ „Gehe noch mal.“ Er geht wieder, späht am Horizont, kommt zurück und sagt: „Ich sagte dir doch, da ist nichts.“ „Gehe noch mal.“ Er geht wieder, späht am Horizont, kommt zurück und sagt: „Ich sagte dir bereits, da ist nichts.“ Elia sagt: „Geh noch mal.“ Er sendet ihn siebenmal. Und beim siebten Mal sagt er: „Diesmal ist eine kleine Wolke zu sehen, so klein wie die Hand eines Mannes.“

Elia sagt: „Geh und sage dem König: Spanne deinen Wagen an und fahre nach Jesreel, damit der Regen dich nicht aufhält.“ Dann wurde der Himmel schwarz und die Wolken gaben ihren Reden.Wenden wir dies auf uns an, so sagt Gott: „Du bist in Not? Du weißt nicht, was du tun sollst? Es scheint, du bist noch weit vom Ort der Ganzheit entfernt und davon, dass jeder Mangel ausgefüllt ist?Und du hast den Eindruck, dass irgendetwas fehlt?
Nun, du brauchst Weisheit! Vielleicht gibt es etwas, was du ändern musst, etwas, was du nicht mehr tun sollst, und etwas, was du anfangen sollst zu tun. Bitte mich, und ich gebe es dir! Aber du musst glauben, dass ich die Antwort gesandt habe,während du betest und du überhaupt nichts siehst.“

Freund, ich bin hier, Ihnen heute zu sagen: Ich höre das Geräusch von Regen. Und in dem Moment, wo Sie Gott um Weisheit bitten, können Sie jemand sagen: „Gehe mal und schaue!“ Und wenn die Person zurückkommt und sagt „da ist nichts“, dann sagen Sie: „Gehe nochmal, denn ich weiß, Gott hat die Antwort losgeschickt! Wie immer Er sie bringt: Ob Er zu mir durch die Bibel redet, ob Er mir etwas durch den Geist offenbart, ob Er durch eine Person zu mir spricht, ob Er mir Frieden im Herzen gibt, ich weiß, die Antwort wurde gesandt.

Gehe nochmals und schaue, denn die Antwort ist unterwegs! Gott hat sie losgeschickt!“ Gott sagt: „Du musst im Glauben bitten, ohne zu zweifeln.“Das Buch Sprüche sagt: „Weisheit ist vonnöten, darum erlange Weisheit.“ Heute kann ich auf all die Jahre zurückblicken, die ich im Dienst bin und die ich Pastor unserer Cottonwood Gemeinde bin. Meine Frau und ich gründeten diese Gemeinde im August 1983 und ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft wir mit unmöglichen Situationen konfrontiert waren, wo es nicht so aussah, als würden wir es schaffen.
Und Gott hat uns geholfen. Wir haben Gott auf verschiedene Weisen erlebt, auch jetzt, wo wir unser neues Gemeindegelände beziehen.
Ich schaue zurück und Gott hat uns jeden Schritt des Weges geleitet. Und während wir diesen letzten Schritt in unser neues Gebäude tun, das wir Heim für die Ernte nennen, kann ich zurückblicken und sagen, Gott war sehr gnädig und gab uns Weisheit, wann immer wir sie brauchten. Er gab uns auch Freunde und Partner, die uns halfen, für uns beteten und uns unterstützten.
Und ich möchte denen von Ihnen von ganzem Herzen danken, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben, das es uns ermöglicht, die Enden der Erde mit dem Evangelium Jesu Christi zu erreichen. Wir sind noch lange nicht fertig mit dem, was wir zu tun haben. Wir sind noch lange nicht am Ziel.

Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, viele Menschen für Christus zu erreichen. Vieles, was noch auf unserem Gelände und an den Gebäuden getan werden muss. Wir brauchen weiterhin Menschen, die mit uns beten und Partner sind, während wir ein Heim für die Ernte bauen, das die Nationen mit der guten Nachricht von Jesus Christus erreicht. Danke für Ihren Anteil. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!

Gebete und Bitten – Teil 4 09.03.2008

Pastor Bayless Conley

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprechen weiter über Gebete und Bitten. Gebet war nie dazu bestimmt, eine Qual zu sein. Gott wollte, dass es ein Vergnügen ist. Heute werden wir Ihnen einige Dinge mitteilen, die Ihnen in Ihrem Gebetsleben helfen werden. Jeder Gläubige will beten, aber das Gebetsleben vieler ist, wenn sie ehrlich sind, nur mittelmäßig. Gehen wir doch vom mittelmäßigen zu einem großartigen Gebetsleben! Schauen wir uns Gebete und Bitten an.

Schauen Sie mit mir in Jakobus, Kapitel 5, Vers 14.
Jakobus 5:14-15
„Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten.“ Das Wort „retten“ wird überall im Neuen Testament mit „geheilt“ übersetzt.

Jakobus 5:15-16
„Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt nun einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.“

Untersuchen wir das einmal. Ist jemand unter euch krank? Dies ist an alle Gläubigen, an die Gemeinde geschrieben. Gibt es jemand? Es ist nicht nur für Auserwählte. Ist jemand unter euch krank? Er, der Kranke, rufe die Ältesten… Ich mag die Message Bibel: „Er rufe die Gemeindeleiter.“

Er soll die Leiter rufen. Es heißt nicht, dass ein anderer sie für den Kranken rufen soll. Der Kranke soll sie rufen. Ich glaube, das ist absichtlich so formuliert. Es erfordert ein Handeln von Seiten des Kranken. Glauben wird immer durch Handeln ausgedrückt. Es erfordert Glauben auf ihrer Seite.

Wenn Jesus Kranken diente, ließ Er sie sehr oft Dinge tun: „Geh, wasche dich im Teich von Siloah“; „nimm dein Bett auf und geh in dein Haus!“ Ich weiß aus Erfahrung, wie wichtig das ist, weil ich über die Jahre viele Menschen im Krankenhaus oder zu Hause besuchte und oft für sie betete, weil mich ein Freund oder Verwandter des Kranken darum bat. Und dann fragte die Person, wenn ich kam: „Wer sagten Sie, sind Sie? Wer schickte Sie? Meine Tochter? Naja, dann kommen Sie rein.” Oder die Person sieht fern und schaut die ganze Zeitnicht vom Fernseher weg, solange man da ist. Und da ist kein Glaube vorhanden. Die Person selbst hat keine Erwartung. Denn wenn eine Erwartung da ist, ruft sie einen. Aber oft ruft jemand mit aufrichtigem Herzen für jemand Anderen zum Gebet, aber die Person erwartet nichts. Die Person hat das Wort Gottes nicht in ihrem Herzen empfangen. Und das macht einen Unterschied! Manchmal habe ich Gemeindemitglieder besucht, weil jemand anders für sie angerufen hatte und sagte: „Kannst du mal hingehen?“ Und ich rede dann eine Weile mit ihnen und frage: „Wie lange haben Sie das schon?“, um Informationen zu kriegen. „Haben Sie in der Gemeinde angerufen?“
„Nein, nein. Ich rief nie an. Soundso rief an.“ Nur selten hole ich dann die Ölflasche heraus und bete für sie. Ich ermutige sie und bete, dass Gott sie segnet und teile etwas aus dem Wort mit, weil Glauben erforderlich ist.

„Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde.“ Und es heißt: „Sie mögen ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.“ Das Gebet des Glaubens beten und ihn mit Öl salben. Das Öl steht symbolisch im Alten wie im Neuen Testament für den Heiligen Geist; für die Kraft und Salbung des Heiligen Geistes. Es ist keine Kraft im Öl. Sie können Olivenöl oder Motorenöl benutzen, wenn Sie nichts anderes haben. Es dient als hilfreiches Symbol, die Augen auf den zu richten, der die Heilung bewirkt. Es sind nicht die Ältesten oder die Leiter. Der Herr wird ihn aufrichten. Es ist der Geist Gottes und Seine Kraft, worauf wir unsere Augen richten und das ist der Zweck des Öls.

So konzentrieren wir uns darauf, wo unsere Antwort ist, denn in dem Moment, wo wir unsere Augen vom Herrn und von Seinem Geist abwenden und auf Menschen schauen, wird unser Glauben wirkungslos. Gott kann menschliche Gefäße benutzen, aber Er ist die Quelle. Und darin muss unser Glaube sein. Nochmals, er sagte: „Er rufe die Ältesten, und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen.“
Ich will das mit Ihnen mal einige Minuten ansehen. Ich zitiere nochmals

Hebräer 11:1.
Hören Sie der Moffatt-Übersetzung zu. „Glaube bedeutet, dass wir Zuversicht für das Erhoffte haben und von dem überzeugt sind, was wir nicht sehen.“

Ich bin von etwas überzeugt, was ich nicht sehe. Es ist das Gebet, das von unsichtbaren Dingen überzeugt ist, das dem Kranken Heilung bringt.
Hören Sie diesen Vers aus der Amplified Bibel: „Glaube ist die Gewissheit, die Bestätigung, die Besitzurkunde von Dingen, auf die wir hoffen, und ein Beweis für Dinge, die wir nicht sehen, die Überzeugung ihrer Realität. Der Glaube erkennt das als Fakten, was den Sinnen nicht offenbar ist.“

Glaube befasst sich mit unsichtbaren Realitäten: Ich fühle mich nicht anders, sehe nicht anders aus, aber ich glaube, dass Gott die Antwort gesandt hat. Und Glaube an Seinen Charakter, Seine Verheißungen, Seine Natur ist meine Besitzurkunde.
Wenn das, wofür ich glaube, da ist, brauche ich keinen Glauben mehr. Glaube ist die Substanz, bis die Sache kommt. Glaube ist kein Verleugnen, dass die Krankheit existiert. Es ist kein Leugnen von Umständen oder von Dingen. Er ist vielmehr eine Proklamation allen Dinge zum Trotz, selbst wenn es zu dem Zeitpunkt keine natürlichen Dinge gibt, die meinen Glauben stützen; Gott hat etwas gesagt, wir beteten entsprechend und ich glaube, dass Gott hat die Antwort losgeschickt hat.

Und das verlangt Gott, denn in Kapitel 1 hieß es zuvor: „Derjenige, der nicht im Glauben bittet, meine nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen wird.“
Darüber sprachen wir letzte Woche. Ich will auch nicht auf dem Punkt herumreiten, aber er geht gleich dazu über, Elia als Beispiel für jemanden zu benutzen, der das Gebet des Glaubens betete. Ich werde den Punkt nicht vertiefen, aber er nennt danach Elia als Vorbild, der das Gebet des Glaubens betete. Er betete; der Himmel wurde verschlossen. Es gab keinen Regen. Er betete wieder und der Himmel gab wieder Regen. Elia nahm eine Verheißung Gottes, aufgrund der er betete, und macht dann eine recht merkwürdige Aussage. Es ist keine Wolke am Himmel, keine Brise, kein Blitz, kein Donner und er sagt: „Ich höre bereits Regenschauer. Sage dem König, er solle bereit sein.“

Wir wissen, es war nichts zu sehen oder zu hören, denn er sandte seinen Diener immer wieder hin: „Geh und schau zum Horizont.“ Er kam wieder zurück: „Da ist nichts.“ „Geh und schau noch einmal.” Er kommt zurück; da ist nichts. „Geh und schaue noch mal.“ Er kommt zurück; da ist nichts. Aber er hatte die Besitzurkunde. Er hatte sie im Glauben. Denn Gott hatte etwas proklamiert, er hatte die Verheißung angenommen und dafür gebetet. Und bald darauf kam der Regen. Zu dem Zeitpunkt brauchte er keinen Glauben mehr dafür. Glaube war sichtbar geworden. Es geht weiter und das ist wirklich interessant.

Jakobus 5:15
„Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“

Beachten Sie, da steht „wenn“. Es muss nicht so sein. Es gibt gemeine Christen in der Gemeinde, die, wenn Sie gerade etwas durchmachen, vielleicht mit Krankheit oder etwas Anderem kämpfen, sagen: „Oh, wir wissen, du hast etwas verbrochen. Du hast bestimmt eine geheime Sünde in deinem Leben. Darum hast du all diese Probleme.“ Es ist, als hätten sie ein Sündenmeßgerät, einen Geigerzähler. „Oh, Schwester Soundso hat Probleme. Ich frage mich, was bei ihr nicht stimmt.“ Richten Sie Ihr Sünd-O-Meter auf sich selbst und Sie benutzen es nie wieder. Das ist wirklich eine Gabe. Die Gabe der Verdächtigung und sie kommt vom Teufel.

Andererseits ist es möglich, dass Sünde die Tür für Krankheiten öffnet. Jesus machte das deutlich. Ein Mann war 38 Jahre lang krank. Jesus heilte ihn und sagte: „Geh und sündige nicht mehr, damit dir nichts Schlimmeres widerfahre.“

Es ist interessant, wie Sünde und Krankheit in diesen Versen verknüpft sind, denn wenn wir körperlich angegriffen sind, überprüfen wir unser Herz, um Falsches richtig zu stellen und Dinge zu korrigieren, die wir vielleicht anderen angetan haben. Wenn allerdings alles in Ordnung ist, lassen wir solche Dinge einfach unbearbeitet und denken uns:
„Es fühlt sich gut an, zornig auf sie zu sein. Ich werde mich damit nicht befassen. Ich denke einfach ab und zu an sie und mache sie fertig, und dann kommt sie zurück ins Regal. Ich werde die Sache nicht bearbeiten.“
Aber wenn Ihre Gesundheit unter Beschuss ist oder ein anderer Bereich Ihres Lebens, dann sind Sie eher bereit, Dinge anzugehen.

„Das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen; und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben.“
Dieselbe Kraft, die Sünden vergibt, heilt Krankheiten; dieselbe Kraft, die Krankheiten heilt, vergibt Sünden. Jesus machte das in Matthäus, Kapitel 9, deutlich. Dort bringen Männer ihren gelähmten Freund.
Jesus sah ihren Glauben und sagte: „Deine sind dir Sünden vergeben.“ Dafür war er nicht gekommen. Die religiösen Leiter waren verärgert und sagten: „Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben außer Gott?“ Jesus schaute sie an und sagte: „Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben“, spricht Er zu dem Gelähmten: ‚Nimm dein Bett auf und geh heim!“ Und er wurde geheilt und alle verherrlichten Gott.
Jesus lieferte unanfechtbare Beweise, dass Er die Macht hatte, Sünden zu vergeben und Er bewies es, indem Er den Mann heilte, denn dieselbe Macht, die Sünden vergibt, heilt Krankheiten. Wenn ich meine Vergebung im Glauben annehme, kann ich meine Heilung genauso nehmen.
Gibt es hier jemand neben dem alten Pastor B., der schon Mal etwas Falsches tat oder etwas nicht tat, was er hätte tun sollen und merkte, dass er gesündigt hat, es Gott bekannte und sagte: „Gott, vergib mir“, darüber aufrichtig Buße tat und sich danach nicht anders fühlte? Ich habe das einige Male erlebt. Ich fühlte mich genauso weit von Gott entfernt wie vor meinem Gebet.

Aber wissen Sie was? Ich nehme meine Vergebung im Glauben an, denn Er sagt, wenn ich meine Sünden bekenne, ist Er treu und gerecht, meine Sünde zu vergeben und mich von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. Meine Gefühle haben nichts damit zu tun. Ich habe vielleicht das Gefühl, als säße da ein 10-Kilo-Affe der Verdammnis auf meinem Kopf, der Bananen isst, aber das macht nichts! Gott sagt, wenn ich meine Sünden bekenne, vergibt Er mir. Mir ist egal, wie es zu sein scheint oder wie ich mich fühle; Gott hat mir vergeben und ich nehme es im Glauben an. Am Ende werden sich meine Gefühle anpassen. Und wenn es um das Thema Heilung geht, so spricht er vom selben Gebet, dem Gebet des Glaubens. Meine Gefühle und die Umstände sind vielleicht verändert, aber darauf gründet sich mein Glauben nicht. Mein Glaube gründet sich auf eine Verheißung und ich habe die Besitzurkunde. Es hat nichts damit zu tun, wie ich mich fühle oder wie die Dinge aussehen. Glaube ist die Substanz dessen, was man hofft; die Überzeugung von unsichtbaren Dingen. Es ist eine Überzeugung dessen, was wir nicht sehen.

In Vers 16 sagt weiter:

Jakobus 5:16
„Bekennt nun einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.“

Ich zitiere wieder die Message Bibel, die es so formuliert: „Das soll bei euch gang und gäbe sein: Bekennt einander die Sünden und betet für einander, damit ihr geheilt miteinander leben könnt.“ Es ist nie gut, Dinge nachzutragen, mein Freund. Wenn Sie jemand verärgert haben, gehen Sie auf ihn zu. Halten Sie es nicht fest. Wenn jemand Sie beleidigt hat, gehen Sie zu ihm. Selbst wenn Sie sagen: „Vielleicht liege ich völlig daneben, aber mir scheint, da stimmt was nicht zwischen uns. Ich möchte mich für das entschuldigen, was ich kürzlich tat. Ich meinte das nicht so. Verzeih mir.“

Leben Sie leicht. Tragen Sie keine Lasten, denn wenn Sie Dinge ansammeln, wird es schwer. Je länger wir an Dingen festhalten, desto mehr werden sie Teil unseres Lebens und desto giftiger werden sie. Ich glaube, er sagt: „Tue schnell Buße. Bekenne schnell Sünde und bete gleich.“
Halten Sie im Leben nicht an Dingen fest. Bekennen Sie Ihre Schuld und stellen Sie Dinge richtig. Wir können nicht die Reaktion von jemand bestimmen, aber wir können beschließen, anderen gegenüber ein reines Herz zu haben.

Dann sagt Er: „Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.“ Ich weiß, manche Leute sagen: „Da falle ich durch.“ Wenn Sie gerettet sind, fallen Sie da nicht durch.
In 2.Korinther 5:21 sagt die Bibel:

2.Korinther 5:21
„Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“

Gerechtigkeit verdient man sich nicht. Sie ist gemäß dem Römerbrief ein Geschenk. Sie haben sie nicht erarbeitet, sie kommt nicht, weil Sie ein reifer Christ sind, sondern sie wird Ihnen gegeben, wenn Sie neu geboren werden.
Es findet ein Austausch statt. Wir empfangen Seine Gerechtigkeit für unsere Sünde. Sie wird uns zugerechnet. Wir empfangen sie kostenlos. Wenn Sie sündigen, nachdem Sie gläubig wurden, danken Sie Gott für 1.Johannes 1:9.

1.Johannes 1:9
„Wenn ich meine Sünden bekenne, ist er treu und gerecht, dass er mir die Sünden vergibt und mich reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“

Wenn Er mich von aller Ungerechtigkeit reinigt, kann ich die Vorsilbe wegnehmen und bin wieder gerecht. Ich stehe gerecht vor Gott. Und mir gefällt, was er gleich im nächsten Vers sagt:
„Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete.“
Wir wissen, dass er das Gebet des Glaubens betete. Aber zuvor sagt er, Elia war ein Mensch ähnlicher Natur wie wir: Ganz und gar Mensch wie wir. Elia war depressiv, launisch, wurde zornig, sündigte, war ein Nörgler… oh, ja! Er sitzt da in der Höhle und sagt:
„Ich bin der Einzige, der Dir dient, Gott. Kein anderer dient Dir.“ Und Gott sagt: „Sei still! Ich habe siebentausend andere außer dir, die vor Baal das Knie nicht gebeugt haben. Du bist nicht der Einzige. Verschone mich!“
Er war kein Supermann. Er war ein Mann mit all den Schwächen und Fehlern wie wir sie haben. Genau wie wir und er betete. Das ermutigt uns zu beten. Ich kann Ihnen meine Erfahrungen mit diesen Versen erzählen. Ich weiß, da steckt Kraft drin. Ich habe diese Geschichte schon mal erzählt und die Wiederholung lohnt sich.

Ich war gerade errettet worden; bin ein ganz neuer Christ. Ich weiß gar nichts. Ich gehe in eine Pfingstgemeinde und bin dort der einzige Mann mit langen Haaren. Ich war der Einzige mit Federn im Haar. Ich war vielleicht auch der Einzige in der Gemeinde unter hundert Jahren. Eines Abends las ich in der Bibel diese Verse in Jakobus und sie wurden mir sehr wichtig. Ich hatte seit langem eine schlimme Hautkrankheit, die medizinisch nicht gelindert wurde und es machte mich wahnsinnig. Sie war an verschiedenen Körperteilen und manchmal wollte ich mir die Haut runterreißen. Ich fand keine Linderung.
Dann stieß ich auf diese Verse. Ich sage Ihnen, ich war so begeistert! Aber dann dachte ich: „Was ist ein Ältester?” „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten.“
„Was ist ein Ältester? Haben wir Älteste in unserer Gemeinde?“ Ich wusste nicht, was das ist! So rief ich eine Frau aus der Gemeinde an und sagte: „Ich habe den Jakobusbrief gelesen: Ist jemand krank unter euch… ich habe diese Hautkrankheit… es heißt hier:
Er rufe die Ältesten der Gemeinde. Die sollen über ihm das Gebet des Glaubens beten, ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten. Ich bin krank. Haben wir Älteste in der Gemeinde? Was ist ein Ältester?“
Sie sagte: „Ja, wir haben Älteste.” Ich rief: „Wundervoll! Wer ist Ältester? Wen kann ich anrufen?”
Sie nannte mir den Namen eines Mannes. Meine Reaktion war: „Oh, nein!“ Es war ein alter Bauer in der Gemeinde, der mir Angst einjagte. Er machte mir Angst, weil er zuckte, wenn er betete. Er betete oft laut in der Gemeinde. Und wenn er im Geist oder auf Englisch betete, sagte er: „Oh Herr, wir danken dir.“
Wenn ich ihn in der Gemeinde auf einer Seite sah, setzte ich mich so weit wie möglich von ihm weg. Ich wollte nicht in der Nähe dieses Mannes sein. Er machte mir Angst! Wenn wir die Gemeinde verließen, machte ich immer einen großen Bogen um ihn, um nicht mit ihm reden zu müssen. Und er war ein Ältester. So erhielt ich seine Nummer und rief ihn an und sagte: „Ich habe eine Hautkrankheit. Ich bin der Mann mit langen Haaren in der Gemeinde. Ich habe gelesen, Sie können mich als Ältester mit Öl salben. Wie ist Ihre Adresse?
Ich ließ ihn nicht zu mir kommen. Ich fuhr zu ihm. Ich nahm ein paar Freunde mit. Ich vergesse es nie. Ich klopfte an die Tür.
Er öffnete die Tür mit einer Flasche Öl in der Hand, in Arbeitskleidung, mit Hut und sagte „Danke Jesus!”, und er zuckte so. Ich schloss einfach die Augen, stand an der Schwelle und wusste, er zuckte, während er betete. Ich hatte Angst, hinzusehen! Er tat Öl auf mich und betete im Namen Jesus und der Punkt ist, Sie brauchen nichts zu fühlen. Wir glauben, auch wenn wir nichts fühlen. Aber in dem Moment, als er mich berührte, hatte ich das Gefühl, als würde Strom durch meinen Körper zu meinen Füßen fließen und wieder hoch und aus meinen Armen raus. Und innerhalb von 24 Stunden war die Hautkrankheit verschwunden. Sie war innerhalb von 24 Stunden weg!

Ich weiß, jemand sagt vielleicht: „Aber mir wurde beigebracht, wir sollten immer beten: Wenn es dein Wille ist.“ Lassen Sie mich den großartigen Autor und Gelehrten Andrew Murray zitieren. Er sagte: „Es ist unmöglich im Glauben zu beten, wenn wir nicht sicher sind, dass das, was wir erbeten, dem Willen Gottes entspricht. Solange man hinzufügt ‚wenn es dein Wille ist’, betet man in Unterordnung, aber nicht das Gebet des Glaubens.“ Glaube beginnt mit dem Willen Gottes.
Es gibt einen Raum für das Gebet der Hingabe, der Unterordnung und der Weihung. Aber es gibt auch einen Platz für das Gebet des Glaubens. Im Zusammenhang mit Gebet für Kranke spricht er vom Gebet des Glaubens.

Jakobus spricht über diese Art von Gebet und wir schauen es uns einige Minuten an. Es wird sich lohnen, also bleiben Sie dran. In Jakobus 4:13 spricht er von dieser Art des Gebets.

Jakobus 4:13-16
„Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen – die ihr nicht wisst, wie es morgen um euer Leben stehen wird; denn ihr seid ein Hauch, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet – statt dass ihr sagt: Wenn der Herr will und wir leben, werden wir dieses oder jenes tun. Nun aber rühmt ihr euch in euren Großtuereien. Alles solches Rühmen ist böse.“

Es ist die Rede von Gläubigen, die ihr Leben und Geschäft planen „wir gehen hierhin und eröffnen ein Geschäft, wir werden Gewinn machen…“, die jedoch nie ihre Pläne Gott unterordnen. Und er sagt: „Das ist Arroganz. Es ist ein Herz, das sich vor Gott rühmt, denn unser Leben ist wie ein Hauch, der eine kleine Zeit sichtbar ist. Es sollte uns um Gottes Pläne für unser Leben gehen.“

Jesus selbst betete so im Garten Gethsemane am Vorabend Seiner Festnahme und Kreuzigung. Sie können es in Lukas 22 und im Matthäusevangelium lesen. Er sagte: „Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Er weihte sich und gab sich dem Willen des Vaters hin. Er wollte nicht ans Kreuz gehen. Er hatte etwas von dem begriffen, was Jesaja sagte, dass Seine Seele ein Opfer für Sünde werden würde. „Vater, lass diesen Kelch an mir vorübergehen, wenn es einen anderen Weg gibt, die Menschheit zu erretten. Doch dein Wille geschehe.”

Ein Gebet der Hingabe und Weihung. Und ich glaube, wir sollten dies regelmäßig in unserem Leben beten. Es ist ein wichtiges Gebet, aber es unterscheidet sich vom Gebet des Glaubens. Als ich die Bibelschule abschloss, entschied ich, dass ich nicht nur herumsitzen und nichts tun wollte.So fing ich an, mich zu bewegen und die Dinge mit Gott im Gebet zu besprechen, weil ich dachte, Gott kann kein geparktes Auto lenken; und wenn ich die falsche Richtung einschlage, kann Er mich wenden. So betete ich: „Gott, ich werde etwas tun. Ich weiß, Leute sind auf dem Weg in die Ewigkeit ohne Dich und ich werde etwas tun.“ So kontaktierte ich einen Dienst in Mittelamerika. Ich bereitete alles vor. Ich bereitete meine Finanzen vor, um dorthin zu ziehen und befahl Gott die Sache an. Und Gott wollte mir zeigen, dass ich nicht hingehen sollte.
Stattdessen reiste ich in den USA herum und diente eine Zeit lang in verschiedenen Gemeinden. Dann sprach Gott zu mir darüber, eine Gemeinde in Kalifornien zu gründen, was damals nicht meinen Plänen entsprach. Ab und zu müssen wir unsere Pläne Gott vorlegen. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir Ihm ehrlich unsere Gefühle über Dinge mitteilen, die Er uns aufträgt zu tun. Wie Jesus es tat: „Vater, gibt es eine Möglichkeit, mir diesen Kelch zu ersparen.“
Manchmal haben Sie vielleicht den Eindruck, Gott will etwas von Ihnen und Sie denken: „Das wird weh tun!“

Sie sollten ehrlich sein. Gott kennt sowieso Ihre Gedanken. „Gott, wenn Du den Job jemand anders geben könntest, wäre ich froh. Wenn ich auch anders nach Punkt B kommen kann als auf dem Weg, den Du mir zeigst, wüsste ich es gerne. Aber dennoch bin ich Dein Mann, bin ich Deine Frau! Du sollst mein Leben lenken.“ Wir müssen unser Leben vor Gott bringen.

In Sprüche 19:21 heißt es:
„Viele Gedanken sind im Herzen eines Mannes; aber der Ratschluss des Herrn kommt zustande.“

Ich habe viele Geschäftsideen und viele Dienstideen im Kopf. Aber ich fange nichts Großes an, ohne meine Pläne Gott hinzulegen, denn ich will Seinen Willen tun. Und verstehen Sie: Ich rede nicht davon, faul rumzusitzen und auf einen Blitz aus heiterem Himmel zu warten. Aber ich investiere nicht meine Zeit, Mittel und meinen Einfluss in eine Sache, ohne es Gott vorgelegt und darüber gebetet zu haben. Lesen Sie die Briefe und schauen Sie, wie oft Paulus in bezug auf seine Reisepläne und seinen Dienst sagte: „Ich komme wieder zu euch, so Gott will.
Ich besuche euch auf der Rückreise, so Gott will.”
Er ordnete alle seine Pläne dem Vater unter. Fragen Sie zuerst den Boss vor größeren Veränderungen, denn ich habe entdeckt: Wenn es nicht Sein Wille ist, ist es nicht Seine Rechnung. Wenn Er nicht der Autor ist, ist Er nicht verpflichtet, dafür zu zahlen oder es zu vollenden. Wir müssen unser Leben Ihm unterordnen. Ich hoffe, die heutige Botschaft war hilfreich für Sie. Es ist mir wichtig, Ihnen zu sagen, dass Gott Sie liebt. So einfach es klingt, es ist doch tiefgründig. Der Schöpfer des Universums liebt uns.

Die Bibel sagt, dass Seine Gedanken über uns als Individuen zahlreicher sind als der Sand am Meer.Gott denkt an Sie. Er kennt Ihre Probleme. Er kennt Ihre Hoffnungen. Er kennt Ihre Träume. Er kennt Ihre Kämpfe. Und Er möchte an Ihrem Leben teilhaben. Wenn Sie Ihm oder Seinem Sohn Jesus nie Ihr Herz geöffnet haben, dann tun Sie es doch. Er hat mein Leben radikal verändert. Ich habe eine Vergangenheit voller Drogen- und Alkoholmissbrauch und ein 12-Jähriger erzählte mir eines Tages im Park von Jesus. Ich hatte das Evangelium nie gehört und es erschütterte meine Welt.

Als Jesus in mein Leben kam, befreite Er mich von den Süchten. Er veränderte meine Welt und jetzt lebe ich seit über 30 Jahren für Ihn und bereue es nicht. Er ist gut zu mir gewesen. Es war nicht immer leicht, aber ich bereue nichts. Er hat mich nie verlassen oder versäumt. Und ich liebe Ihn heute mehr als je zuvor.Freund, Er liebt Sie und Er möchte, dass auch Sie Ihn lieben. Er möchte eine Beziehung zu Ihnen haben. Öffnen Sie einfach Ihr Herz. Die Bibel sagt, wenn Sie im Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckte und Sie Ihn als Ihren Herrn bekennen, dann werden Sie gerettet.

Gott segne Sie! Bis zum nächsten Mal.

Gebete und Bitten – Teil 5 16.03.2008

Bayless
Willkommen zur heutigen Sendung. Wir werden über ein Gebet des Neuen Testaments sprechen, dessen Wichtigkeit ich nicht genug betonen kann. Ich habe es für mich selbst immer und immer und immer wieder gebetet. Und ich habe es für so viele Leute gebetet, dass ich nicht mehr weiß, wie oft ich das Gebet gebetet habe. Es ist sehr wichtig. Nehmen Sie Ihre Bibel – Epheser, Kapitel 1.

Predigt:
Die letzten Wochen haben wir über Gebete und Bitten gesprochen, verschiedene Gebete und Bitten, die die Bibel uns ermutigt zu beten. Wir werden heute damit fortfahren. Wir schauen uns das Gebet um Offenbarung an, das wir in Epheser, Kapitel 1 finden.

Bevor wir uns diese Verse ansehen, möchte ich eine Geschichte aus 2. Könige, Kapitel 6 erwähnen.
Der assyrische König ist sehr frustriert, weil jedes Mal, wenn er seine Truppen zum Angriff auf Israel sendet, sie ihm einen Schritt voraus sind. Er ruft seine Offiziere und sagt: „Wir haben einen Verräter bei uns. Wer ist für den König von Israel?“ Einer der Männer sagt: „Eure Majestät, das ist nicht der Fall. Das Problem ist ein Prophet namens Elisa. Er sagt dem König Israels, was du in deinem Schlafzimmer redest.“ Und so fragt er: „OK, wo ist er?“ Sie finden heraus, dass Elisa in der Stadt Dotan ist. Des nachts sendet der assyrische König seine Truppen und umstellt die Stadt.

Als am Morgen die Sonne aufgeht, kommt Elisas Diener raus, sieht die Armee, die die Stadt belagert und erkennt, dass sie in der Klemme stecken. Er weckt Elisa auf und sagt: „Meister, was sollen wir tun? Und Elisa gibt eine merkwürdige Antwort: „Fürchte dich nicht. Auf unserer Seite sind mehr, als auf ihrer Seite.“ Sein Diener dachte: „Du zählst merkwürdig: Wir sind zwei und Tausende bei ihnen.“ Dann betete Elisa: „Herr, öffne seine Augen, damit er sieht.“ Und Gott öffnete seine Augen und er sah die Berge voller Engel in feurigen Streitwagen.

Die Öffnung der Augen des Dieners schuf nicht die Heerschar der Engel. Sie waren bereits da. Alle Befreiung, alle Rettung, alle Kraft, die sie brauchten, war bereits da, allerdings unerkannt durch Elisas Diener. Elisa sah sie vielleicht nicht mit seinen physischen Augen, aber die Augen seines Herzens waren erleuchtet und er wusste etwas im Herzen, was sein Diener nicht wusste. Und ich will Ihnen heute sagen: Ganz gleich, wie unmöglich Ihre Umstände zu sein scheinen, wie groß das Hindernis ist, da sind mehr auf Ihrer Seite als gegen Sie sind! Sie brauchen einfach nur geöffnete Augen.

Und das ist, was Paulus für die Epheser betete, indem er uns ein Modellgebet gab, dass die Augen ihres Verständnisses, die Augen ihres Herzens für drei Dinge erleuchtet würden. Wir lesen ab Epheser 1:15.

Epheser 1:15-20 „Deshalb höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf, für euch zu danken, und ich gedenke eurer in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überschwängliche Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat.“

Paulus betet für drei Dinge für die Epheser: Dass die Augen ihres Herzens geöffnet und erleuchtet werden, erstens, was ihren Ruf betrifft, zweitens ihr Erbe, und drittens die Kraft und Autorität, die für sie verfügbar ist.

Gott hat sich viele Gedanken um Sie gemacht, auch wenn Sie es nicht haben. Vor Grundlegung der Welt hat Er Dinge für Sie geplant. Er hat Sie auf bestimmte Weise begabt. Er gab Ihnen bestimmte Gaben, bestimmte Dinge zu tun. Indem Sie das tun, finden Sie Erfüllung und werden zum Segen. In Epheser 2:10 heißt es:

Epheser 2:10
„Denn wir sind sein Gebilde… das bedeutet wörtlich, wir sind handgemacht von Gott… in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

Etwas, was der Heilige Geist in mein Herz gegeben hat, ist ein Aspekt, den ich Ihnen mitteilen will: Wenn es darum geht, Gottes Berufung zu verstehen und zu erfüllen, beginnt es meistens mit dem Klaren und schreitet dann zu dem fort, was noch unklar ist. Wenn wir das Offensichtliche tun, von dem wir wissen, dass Gott es will, indem wir tun, was offenbart wurde, fängt der Herr an, unsere Augen für das zu öffnen, was gegenwärtig noch versteckt oder unklar ist. Hier sind einige Dinge, die alle Gläubigen berufen sind zu tun. Das sind die offensichtlichen, klar gesagten und offenbarten Dinge. Das ist der Bereich, wo wir beginnen. Nicht dass wir diese Dinge irgendwann nicht mehr tun, aber ich glaube, es ist eine Voraussetzung, dass wir uns dem widmen, was Gott klar gesagt hat, bevor Er uns die besonderen Dinge anvertraut, die wir berufen sind zu tun. Denn wenn ich nicht in dem treu sein kann, was klar gesagt, offenbart und offensichtlich ist, warum sollte Er mir die nächste Phase anvertrauen? Ich zähle es kurz einmal auf, wahrscheinlich zu schnell zum Aufschreiben. Hören Sie es einfach:

Johannes 13:34: wir sind berufen, einander zu lieben.
Römer 12:10: wir sind berufen, einander höher zu achten und zu ehren.
Römer 15:7: wir sind berufen, einander aufzunehmen.
Römer 16:16: wir sind berufen, einander zu grüßen.
1.Korinther 12:25: wir sind berufen, für einander zu sorgen.
Galater 5:13: wir sind berufen, einander zu dienen.
Epheser 4:32: wir sind berufen, zu einander freundlich zu sein und zu vergeben.
Epheser 5:21: wir sind berufen, uns einer dem anderen unterzuordnen.
Kolosser 3:16 wir sind berufen, einander zu ermahnen und zu lehren.
1.Thessalonicher 4:18: wir sind berufen, einander zu trösten.
1.Thessalonicher 5:11: wir sind berufen, einander zu erbauen.
Hebräer 3:13: wir sind berufen, einander zu ermahnen.
Hebräer 10:14: wir sind berufen, auf einander Acht zu haben.
Jakobus 5:16: wir sind berufen, füreinander zu beten.
1.Petrus 3:18: wir sind berufen, Mitleid miteinander zu haben.
1.Petrus 4:9: wir sind berufen, gastfreundschaftlich zu sein.
1.Petrus 4:10: wir sind berufen, einander zu dienen, und
1.Johannes 1:7: wir sind berufen, Gemeinschaft miteinander zu haben.

Das sind Dinge, zu denen wir alle berufen sind. Und interessanterweise finden die meisten Punkte die größte Ausdrucksmöglichkeit, wenn wir uns in Gottes Haus versammeln oder wenn wir uns in unseren Häusern als Gläubige versammeln. Dort ist der Kontext, wo diese Dinge ihren Ausdruck finden. Wie ich bereits sagte: Ich glaube, unsere Energie in diese bekannten und offenbarten Dinge zu investieren, ist eine Voraussetzung, dass Gott unsere Augen für unsere Berufung und Begabung öffnet.

Merken Sie sich die Stelle im Epheserbrief und schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 11. Das ist nur eines von vielen Beispielen der Bibel, die dieses Prinzip veranschaulichen. Wir wollen uns dies anschauen.

Apostelgeschichte 11:25-30 „Er zog aber aus nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen; und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es geschah ihnen aber, dass sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden. In diesen Tagen aber kamen Propheten von Jerusalem nach Antiochia herab. Einer aber von ihnen, mit Namen Agabus, stand auf und zeigte durch den Geist eine große Hungersnot an, die über den ganzen Erdkreis kommen sollte; sie trat auch unter Klaudius ein. Sie beschlossen aber, dass, je nachdem wie einer der Jünger begütert war, jeder von ihnen zur Hilfeleistung den Brüdern, die in Judäa wohnten, etwas senden sollte; das taten sie auch, indem sie es durch die Hand des Barnabas und Saulus an die Ältesten sandten.“

Barnabas und Saulus, später Apostel Paulus genannt, haben ein Jahr lang mit den Christen in Antiochia Gemeinschaft. Sie lehren dort. Dann wurden sie ausgewählt, Hilfsgüter nach Judäa zu bringen. Keine besonders aufregende Arbeit. Sie gehen nicht nach Jerusalem, wo das Zentrum ist, sie lehren nicht in der Muttergemeinde, von wo aus sich alles verbreitet. Sie sind in Antiochia, der ersten Heidenkirche. Sie sind ein Jahr dort und dann sammeln sie ein Opfer. Sie müssen auf eine weite Reise gehen und sind nicht mal diejenigen, die die Sachen einkaufen und verteilen. Sie übergeben es den Ältesten. Das war gewiss keine glamouröse Aufgabe und dennoch fällt alles, was sie in dem Zeitraum taten, unter die Kategorie der Beispiele, die wir gerade lasen. Die Dinge, die klar und offensichtlich sind. Sie hatten Gemeinschaft miteinander. Sie dienten anderen. Sie erwiesen Gastfreundschaft. Sie übten Erbarmen durch das aus, was sie taten. Sie sorgten füreinander. Sie erbauten ganz sicher die Gläubigen in Judäa. Sie trösteten einander. Sie ermahnten und lehrten. Sie waren freundlich. Sie dienten. Sie kümmerten sich, achteten andere und liebten einander. Die Dinge, die wir berufen sind zu tun. Das waren die bekannten Dinge, die klaren Dinge, die offenbarten Dinge. Und von dort geht es in etwas anderes über. Schauen wir in Apostelgeschichte 12:25.

Apostelgeschichte 12:25 „Barnabas aber und Saulus kehrten, nachdem sie den Dienst erfüllt hatten, von Jerusalem zurück und nahmen auch Johannes mit dem Beinamen Markus mit.“

Wenn sie nicht ihren Dienst getan hätten, das Offensichtliche und das Klare zu tun, wozu Gott uns alle berufen hat, dann wäre es nie dazu gekommen, was wir in den nächsten Versen lesen.

Apostelgeschichte 13:1-4 „Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer: Barnabas und Simon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, auferzogen worden war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geist, gingen hinab nach Seleucia.“

Und sie begannen, was wir heute ihre erste Missionsreise nennen. Barnabas und der Apostel Paulus gründeten Gemeinden in der damals bekannten Welt. Gott tat Wunder durch sie. Städte wurden vom Evangelium erschüttert. Dann fing Paulus an, Briefe an die Gemeinden zu schreiben, die sie gegründet hatten, die heute unser Neues Testament sind. Aber sie begannen mit dem Klaren, mit dem Offensichtlichen, mit Gottes Ruf für alle Gläubigen. Und dann bewegte Gott sie: „Sondert sie mir für das Werk aus, zu dem ich sie berufen habe.“ Sie wären nie für die nächste Phase ausgesondert worden, hätten sie nicht das andere getan. Jetzt öffneten sich die Fenster für das, was vorher unklar, und vielleicht verborgen war, obwohl ich sicher bin, dass da Anzeichen und Verlangen und Einsichten im Herzen von Paulus und Barnabas für diese Dinge waren. Aber jetzt ist es für alle klar.

Und wenn das in unserem Leben geschieht, dass wir uns in unsere persönliche Berufung hinein bewegen, dann kann es sehr dramatisch und prophetisch sein. Aber meistens geschieht es auf weniger spektakuläre Weise, indem Gott uns die Augen öffnet für die neuen Wege. Es wird uns durch Dinge deutlich, die uns aufregen oder durch ein Verlangen in Ihrem Herzen, das nicht weggeht. Ich glaube, das kann ein Zeichen für das sein, wozu Gott Sie berufen hat.

Wir wollen es nicht aufschlagen, aber in Apostelgeschichte 7, Vers 23 heißt es, dass es in Moses Herz kam, nach seinen Brüdern und dem Volk Israel zu sehen. Er geht hin und sieht, wie ein Ägypter einen Israeliten bedrückt und schlägt. Es macht ihn so wütend, dass er den Ägypter tötet. Etwas in ihm kochte über: „Das ist nicht richtig, dass sie in Sklaverei sind und misshandelt werden! Sie müssen frei sein!“ Er tötet den Ägypter und begräbt ihn. Am nächsten Tag geht er hin und sieht einige Israeliten kämpfen und er versucht sie zu trennen und zu besänftigen. Einer der Männer sagt: „Willst du mich töten, wie du den Ägypter getötet hast? Wer hat dich zum Richter über uns eingesetzt?“ Und darauf floh Mose in die Wüste. Im weiteren Verlauf sehen wir dieses starke Verlangen in Mose, dieses brennende Verlangen, dass ihn bestimmte Dinge ärgerten, die ein Hinweis auf seine Berufung waren. Er war berufen, ein Befreier zu sein, ein Richter und ein Leiter. Zu dem Zeitpunkt war es nur ein Verlangen seines Herzens. Er hatte noch nicht seine brennende Busch-Erfahrung. Aber Gott offenbart ihm Dinge.

Es mag Sie überraschen: Es gibt bestimmte Dinge, die Sie verärgern, wenn Sie sie erleben und die andere Leute gar nicht berühren. Es gibt bestimmte Verlangen, die stark in Ihnen brennen, über die andere nie nachdenken. Es kann die Not von Obdachlosen oder vertriebenen Menschen sein, Kinder, die keinen Vater oder kein Vorbild haben. Vielleicht sind es Dinge, die in anderen Ländern passieren, wie Sklavenhandel oder Verfolgung. Und der Punkt ist: Es geht nicht weg. Es brennt in Ihnen, die Sache, über die Sie sich aufregen. Das Verlangen ist unleugbar da. Wann immer Sie der Sache begegnen, überkommt Sie ein brennendes Verlangen, denn es beschäftigt Sie immer wieder. Sie fragen sich: „Warum tut bloß niemand etwas dagegen? Warum verändert das niemand?“ Und Sie führen Ihr geschäftiges Leben weiter und tun nichts und verdrängen das Verlangen mit Arbeit und denken: „Nun ja, ich muss mit meinem Leben fortfahren. Ich muss weitermachen mit dem, was ich zu tun habe.“ Aber es brennt weiter in Ihnen und es kommt zurück. Und Sie werden es nicht los. Sie begraben es unter der Geschäftigkeit des Lebens und dasselbe passiert wieder: Es lodert weiter. Diese Sache wird weiterlodern, wenn ich nichts tue.

Der Punkt ist: Sie können es nicht loswerden. Und hören Sie: Wir wurden alle von Gott geschaffen, etwas zu tun. Er hat gute Werke vorbereitet vor Grundlegung der Welt, die wir tun sollen, ob es Predigen, Singen, Erziehen, Bauen, Planen, Schulen, Unterstützen ist, … da ist etwas in unserem Inneren.

Und Paulus‘ Gebet für die Epheser, dass die Augen ihres Verständnisses erleuchtet werden und dass wir die Hoffnung Seiner Berufung kennen, ist ein wichtiges Gebet. Als Zweites betete er, dass wir den Reichtum der Herrlichkeit Seines Erbes für die Heiligen erkennen. Andere Übersetzungen sagen: „Erkenne das Erbe, dass Er für die Heiligen vorbereitet hat.“ Das sind die Mittel, um die Berufung zu erfüllen. Und wir brauchen die Erkenntnis dieser Dinge. Sonst enden wir wie die Frau, … sie haben die Geschichte vielleicht schon mal gehört, sie illustriert dies gut, … die Charles Spurgeon einmal besuchte. Sie hatte mehrere Jahrzehnte in völliger Armut gelebt. Sie war früher Haushälterin für eine reiche Frau. Als diese Frau starb, besaß die Haushälterin nichts und war sehr krank. Ihr Leben ist fast vorüber. Sie lebte in einer ärmlichen Behausung. Als der Pastor sie besuchte, fällt ihm eine Urkunde in einem Rahmen auf, die an der Wand hängt. Er fragte sie deswegen und sie sagte: „Das ist alles, was meine Herrin mir hinterließ, bevor sie starb. Es ist sehr wertvoll für mich.“ Er fragte, ob er es ausleihen und begutachten lassen könne. Es war ein Testament. Dieser Frau war ein großes Vermögen von der Frau vermacht worden, deren Haushälterin sie war, aber sie konnte nicht lesen. Sie hätte ein eigenes Haus mit Personal und allem haben können, was sie brauchte. Aber sie lebte den Rest ihres Lebens mittellos, weil sie nicht wusste, was ihr gehörte.

Als ich ein kleiner Junge war, lebten wir eine Zeit bei San Francisco. Seien Sie nicht böse, aber ich bin immer noch ein San Francisco Giants Fan. Und ich war so glücklich, als mir meine Tante Tevy, die für Delta Airlines arbeitete, eine Serviette mitbrachte. Ein Name samt Autogramm war drauf: „Willie Mays.“ Willie Mays war mein Held. Kurze Zeit später gab sie mir einen Baseball… sie hatte das ganze Team im Flugzeug. Jetzt hatte ich einen signierten Baseball mit allen Giants: Felipe Alou, Willie McCovey, Juan Marichal, Willie Mays und all die anderen, die damals spielten. Als Kind verstand ich nicht den Wert der Sache. Wir nahmen ihn mit in den Garten und spielten damit. Wir spielten viele Male Fangen damit. Und später erkannte ich: „Die Schrift auf diesem Ball könnte wertvoll sein.“ Dann legte ich ihn beiseite und verkaufte ihn kürzlich für das Heim für die Ernte. Hätte ich als Junge darauf acht gegeben, wer weiß? Vielleicht hätte ich hundertmal mehr dafür gekriegt, denn er war in keinem guten Zustand.

Ich glaube, einige Gläubige haben eine ähnliche Haltung gegenüber ihrer Bibel. Das ist Gottes Testament! Das ist Ihre Erb-Urkunde! Sie ist gefüllt mit lauter kostbaren Verheißungen. Wir müssen sie erwartungsvoll, sorgfältig, betend lesen. Und wenn wir Dinge finden, die uns betreffen, dann müssen wir Gott um Erleuchtung bitten und Ihm für diese Dinge danken. Es ist so wichtig!

Wir haben einen Feind, den Teufel. Er ist unser Widersacher. Er geht als brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Jesus sagte, er kommt zu stehlen, zu töten, zu zerstören. Er wird alles tun, um Sie abzuhalten, Ihr Erbe in Besitz zu nehmen, um Sie im Dunkeln bezüglich Ihrer Berufung zu halten. Darum ist der dritte Teil des Gebets, dass Paulus betet, folgendes: „Das die Augen eures Herzens erleuchtet werden…“

Epheser 1:19-21 „… was die überschwängliche Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird.“

Es gibt verschiedene Worte, die im Neuen Testament mit „Kraft“ übersetzt werden. Und jedes einzelne kommt in diesen Versen vor. Es ist die einzige Stelle in der Bibel, wo all diese Worte vorkommen. Die überschwängliche Größe von Gottes Kraft, die Er gebrauchte, als Er Christus von den Toten aufweckte, den Sieg über die Hölle, das Grab und alle Mächte der Finsternis errang. Dieselbe Autorität und Kraft wirkt in uns und durch uns als Gläubige. Aber sie wirkt nicht, weil sie etwas hier oben im Kopf wissen. Sie wirkt, weil wir es hier wissen. Darum das Gebet, dass unsere Herzensaugen für diese Dinge erleuchtet werden. Christus, der in erhöhter Stellung neben Gottes Thron sitzt, über allen Mächten und Gewalten, ist auch unser Platz. Im zweiten Kapitel heißt es, dass wir mit Christus in himmlische Orte gesetzt wurden, weit über… nicht ein wenig… weit über allen Mächten und Gewalten.

Wovon ist hier die Rede? Wir lesen davon in Epheser, Kapitel 6, Sie kennen es sicher. Es heißt dort, wir sollen die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen, damit wir gegen die List des Teufels bestehen können. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Mächte der Finsternis dieser Welt.

Und hier betet er für die Kirche, dass die Augen ihres Herzens erleuchtet werden für die Größe der Kraft Gottes und der Autorität, die in ihnen als Gläubige wirkt, dieselbe Kraft, die Christus siegreich über alle Werke des Teufels und alle Mächte erhob. In Kolosser, Kapitel 2, wird gesagt, dass Jesus durch das Kreuz und Seine Auferstehung die Mächte der Finsternis entwaffnete. Hören Sie es aus der Amplified Bible: „Durch das Kreuz entwaffnete er die Mächte und Gewalten, die gegen uns waren und stellte sie öffentlich zur Schau.“ Eine andere Übersetzung sagt: „Er warf die kosmischen Kräfte und Gewalten wie ein Kleid ab und stellte sie zur Schau.“ Philipps Übersetzung: „Er deckte sie als besiegt und leer auf, in seiner siegreichen Tat.“ Satan wurde besiegt. Er hatte Autorität über die Menschheit, die er von Adam erhielt, als Adam sündigte und fiel. Aber Gott sei Dank kam Jesus und besiegte den Teufel.

In Offenbarung 1:18 sagt Jesus: „Ich bin der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich lebe in Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.“

Schlüssel repräsentieren Autorität. Jesus, woher hast Du sie? Hebräer 2:14 sagt uns, dass Jesus Fleisch und Blut annahm, um durch Seinen Tod den zu zerstören, der die Autorität des Todes hatte, den Teufel. Für diesen Zweck wurde der Sohn Gottes offenbar, heißt es im 1.Johannesbrief, damit Er die Werke des Teufels zerstörte.

Wissen Sie, dass fast alles, was Gott für uns hat, durch Offenbarung zu uns kommt? Die Augen unseres Herzens werden erleuchtet, wir erkennen, was unser Erbe ist, was Gott tut und Glaube wird lebendig. Und ich will Sie ermutigen, mein Freund. Beten Sie ernsthaft, dass Gott die Augen Ihres Herzens erleuchtet. Wenn Sie mir jetzt zuschauen und Sie nie Jesus Christus zum Herrn Ihres Lebens gemacht haben, … es ist eine Sache, in Ihrem Kopf zu wissen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, aber etwas anderes, es im Herzen erkannt zu haben. Und das ist, wovon wir sprechen. Das ist, wenn die Wahrheit in Ihnen lebendig wird, wenn Sie erleben und schmecken und die Dinge sehen können, die Gott für Sie hat. Ich bete, dass Gott die Augen Ihres Herzens erleuchtet, damit sie mit Licht erfüllt sind über unseren herrlichen Retter, der am Kreuz für die Sünden der Welt starb, von den Toten auferweckt wurde, damit wir gerechtfertigt sind und in Beziehung zu Gott kommen. Rufen Sie heute den Namen Jesus an. Gott segne Sie.

Jule 17. Februar 2008 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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