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entspricht der Ansprache:
Stöcke und Steine #13 – In der Löwengrube
05.10.2008

Ich bin so froh, dass Sie heute eingeschaltet haben.
Wir sprechen heute über eine der beliebtesten, am häufigsten zitierten und bekanntesten biblischen Geschichten überhaupt.

Sie enthält Wahrheiten, die Ihnen helfen können.

Am Anfang sprechen wir darüber, dass Gelingen und Erfolg dazu führen, dass Sie ein paar Feinde haben werden.
Daraus ergeben sich weitere Ereignisse, aber am Ende der Geschichte gewinnt Gott die Oberhand.Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Daniel hat große Autorität in einem fremden Königreich.
Die Hand Gottes formte ihn unter der Herrschaft von Nebukadnezar, unter dessen Sohn Belsazzar und jetzt unter Darius, dem König Persiens. Darius hatte 120 Herrscher, sogenannte Satrapen, über das Volk eingesetzt. Sie hatten fast uneingeschränkte Macht. Nur drei Minister standen über ihnen und Daniel war einer dieser drei Minister.

Wir steigen bei Daniel 6:3 ein.

Daniel 6:4-5
„Da übertraf dieser Daniel die Minister und die Satrapen, weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war. Und der König beabsichtigte, ihn über das ganze Königreich einzusetzen. Da suchten die Minister und die Satrapen einen Anklagegrund gegen Daniel in Bezug auf seine Amtsgeschäfte zu finden. Aber sie konnten keinerlei Anklagegrund und nichts Schlechtes finden, weil er treu war und keinerlei Nachlässigkeit oder Schlechtes bei ihm zu finden waren.“

Diese Jungs sind neidisch und hecken einen Plan aus. Sie gehen zum König und sagen:
„König, Du bist großartig und solltest geehrt werden. Du musst ein Gesetz zu deiner Ehre erlassen, dass 30 Tage lang niemand etwas von einem Gott oder Menschen außer dir erbitten darf. Erbittet jemand in diesen 30 Tagen etwas von einem Gott oder Menschen außer dir, wirf ihn in die Löwengrube.

Der König bemerkte nicht, dass sie ihn austricksten, um Daniel zu kriegen. Aber der König unterzeichnet das Gesetz.

Daniel 6:11-24
„Und als Daniel erfuhr, dass das Schriftstück ausgefertigt war, ging er in sein Haus. Er hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster … (Daniel gefällt mir! Nichts geschieht bei ihm im Verborgenen) … offene Fenster nach Jerusalem hin; und dreimal am Tag kniete er auf seine Knie nieder, betete und pries vor seinem Gott, wie er es auch vorher getan hatte.
Da stürzten jene Männer herbei und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gott. Darauf näherten sie sich dem König und sprachen vor ihm bezüglich des königlichen Verbotes: Hast du nicht ein Verbot ausfertigen lassen, dass jedermann, der innerhalb von dreißig Tagen von irgendeinem Gott oder Menschen etwas erbittet, außer von dir, König, in die Löwengrube geworfen werden sollte? Der König antwortete und sprach: Das Wort ist unumstößlich nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unaufhebbar ist.
Darauf antworteten sie und sprachen vor dem König: Daniel, einer der Weggeführten aus Juda, schenkt weder dir, König, noch dem Verbot, das du hast ausfertigen lassen, Beachtung; sondern er betet dreimal am Tag.
Da missfiel es dem König, als er die Sache hörte, sehr … (er erkannte, dass er ausgetrickst wurde) … Es missfiel ihm sehr und er sann darauf, Daniel zu retten; und bis zum Untergang der Sonne bemühte er sich, ihn zu befreien.
Da stürzten diese Männer zum König und sagten zum König: Wisse, König, dass die Meder und Perser ein Gesetz haben, wonach kein Verbot und keine Verordnung, die der König erlassen hat, abgeändert werden darf!
Dann befahl der König, und man brachte Daniel herbei und warf ihn in die Löwengrube. Der König begann und sagte zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, er möge dich retten!
Und ein Stein wurde gebracht und auf die Öffnung der Grube gelegt; und der König versiegelte ihn mit seinem Siegelring und mit den Siegelringen seiner Gewaltigen, damit die Sache mit Daniel nicht verändert würde.
Darauf ging der König in seinen Palast, und er übernachtete fastend und ließ keine Speise zu sich hereinbringen; und sein Schlaf floh von ihm.
Dann stand der König bei der Morgenröte, sobald es hell wurde, auf und ging schnell zur Löwengrube.
Und als er sich der Grube näherte, rief er mit trauriger Stimme nach Daniel. Der König begann und sagte zu Daniel: Daniel, Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, dich von den Löwen retten können?
Da redete Daniel mit dem König: König, lebe ewig!
Mein Gott hat seinen Engel gesandt, und er hat den Rachen der Löwen verschlossen, sodass sie mich nicht verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde. Und auch vor dir, König, habe ich kein Verbrechen begangen.
Da freute sich der König sehr, und er befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte.“

Was für eine machtvolle Geschichte!
Ich denke, wenn wir den Stein, der auf die Öffnung der Löwengrube gelegt wurde, interviewen würden, würde er uns erzählen, was er hörte und sah.

Unvergessliche Lektionen, eine davon könnte sein, dass Erfolg Feinde macht.
Erfolg, Beförderung und Vorankommen bringen nicht nur Segen, sondern auch Verleumdung und Opposition.

Daniel war erfolgreich. Er hatte einen exzellenten Geist. Er war makellos. Er diente treu und loyal. Der König erkannte das und wollte ihn befördern. Weil andere Männer neidisch waren, versuchten sie Daniel zu Fall zu bringen und schmiedeten Pläne.

Vielleicht erleben auch Sie, dass solche, die sich über Ihren Erfolg freuen sollten, jetzt Pläne gegen Sie schmieden.
Apostelgeschichte 7:9 sagt, dass Josephs Brüder ihn aus Neid in die Sklaverei verkauften. Sie beneideten ihn wegen der Gunst der Vaters und weil Gott in seinem Leben wirkte. Gott gab ihm Träume und das passte ihnen nicht! Ihnen gefiel nicht, dass Gott ihn gebrauchte und zu ihm redete. Also verkauften sie ihn aus Neid.

In Markus 15 heißt es, dass die Hohepriester Jesus aus Neid an Pontius Pilatus überlieferten. Getarnt als religiöser Eifer und als ein Feldzug für die unverfälschte Lehre, aber dahinter steckte Neid. Die Bibel sagt in Apostelgeschichte 13:45, dass die Juden gegen den Dienst von Paulus waren und ihn bekämpften, weil sie neidisch waren auf die Massen, die er anzog … wieder unter dem Deckmantel von religiösem Eifer um Reinheit und Wahrheit.

Aber die Schrift sagt, dass der wahre Grund ihrer Verfolgung und Ablehnung und ihrer Angriffe gegen ihn, Neid war.

Ich frage mich … natürlich ist Gott der Richter … aber manche, die sich zu „Beschützern“ des Glaubens machten, und sich die Rolle des Richters, der Geschworenen und des Henkers anmaßten und behaupten, es sei ein Kreuzzug für die Wahrheit und die Reinheit der Lehre … ob nicht unterschwellig etwas viel Korrupteres vorliegt: Neid, Selbstsucht und Eifersucht. Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihr Erfolg bei Ihren Mitmenschen Neid hervorruft.

Es ist sehr wichtig, unser eigenes Herz zu bewahren, damit wir nicht bitter werden, wenn wir über unfaire Worte nachdenken, die andere über uns sagten. Denken Sie an Daniel.

Nichts deutet darauf hin, dass er seine Gegner angriff. Er tat es nicht. Er bewahrte seine Reinheit vor Gott und seine Unschuld vor dem König, begab sich aber durch Gegenangriffe nie auf ihr Niveau. Er zahlte ihnen nichts mit gleicher Münze heim. Er überließ die Rache Gott.

Wenn wir über die Feinde sprechen, die Erfolg hervorruft, muss uns klar sein, dass es nicht nur Feinde aus Fleisch und Blut sind. Daniel ist hier in der Löwengrube.

Bedenken Sie die Worte von Petrus: „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“

Der Apostel Paulus sagte in Epheser 6: „Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb müssen wir die ganze Waffenrüstung Gottes ergreifen.“

Und Freund, der Widerstand, den Sie erleben, ist vielleicht im Bereich der Psyche, der Finanzen oder in einem anderen Bereich. Es könnte sein, dass hinter den Kulissen geistliche Kräfte wirken.

Und Freund, wenn die Ursache geistlich und übernatürlich ist, kann man nur geistlich und übernatürlich dagegen angehen.
Sie können ein geistliches Problem nicht natürlich lösen. Schauen Sie mit mir in den 2. Korinther … markieren Sie diese Stelle, denn wir kehren dahin zurück … 2. Korinther, Kapitel 12. Der Apostel Paulus spricht über Erfahrungen mit Opposition, die ihn vom Erfolg abhalten sollten. Bitte erkennen Sie mit mir, wem er diese Opposition zuschreibt.

Zunächst spricht er darüber, in den Himmel entrückt worden zu sein. Darüber, Offenbarungen von Gott zu bekommen, die wir jetzt Neues Testament nennen. Diese Lehre über die Rechtfertigung durch Glauben statt durch Werke, diese Offenbarung, die die Welt veränderte, und viele andere Dinge, die Gott ihm sagte.

Schauen Sie, was er in 2. Korinther 12:7 sagt.

2. Korinther 12:7
„Auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe.“

Paulus sagte: „Ich empfing diese Offenbarungen und damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben.“

Er gebraucht hier ein Bild, das im gesamten Alten Testament verwendet wurde. Es ist üblich und bezieht sich auf einen sehr hartnäckigen Feind. Gott sagte: „Wenn ihr die Bewohner des Landes nicht vertreibt, werden sie zum Dorn in ihrem Fleisch werden. Sie werden Dornen in eurer Seite und Stacheln in euren Augen sein.“

Paulus, der die Schriften studierte, nahm darauf Bezug. Dann sagte er, was sein Dorn im Fleisch war. Wer denkt, niemand weiß besser, was sein Dorn im Fleisch war, als Paulus? Es war sein Dorn. Paulus sagte: „Mir wurde ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich schlage.“

Es war kein Botschafter, sondern ein Gesandter, was man als Engel übersetzen kann. Ein Engel … ein Geist, den der Teufel schickte … nicht Gott … um mich zu schlagen. Das Wort „schlagen“ ist im Griechischen das Wort, das einen Boxer beschreibt, der ständig auf jemanden einschlägt. Das Wort beschrieb Wellen, die ständig gegen den Rumpf eines Schiffes schlagen.

In diesem Zusammenhang schreibt Paulus anderswo: „Ich gehe in eine Stadt und werde gesteinigt. Ich gehe dorthin und sie schlagen mich mit Stangen. Ich erlitt Schiffbruch, dies und jenes geschah. Sie jagten mich aus der Stadt.“

Wo er auch hinging, es gab übernatürlichen Widerstand gegen ihn. Er sagte: „Ein Engel des Teufels schlug mich ständig mit Fäusten.“ Warum?

„Weil ich diese Offenbarungen von Gott bekam und damit ich mich nicht überhebe.“

Diese Formulierung „mich nicht überhebe“ kommt in säkularen griechischen Schriften häufig vor und bedeutet Folgendes: Erfolg haben, überdurchschnittlich sein, gut abschneiden. Gott gibt Paulus etwas, das die Welt verändern wird. Und der Teufel versucht, ihn zu stoppen. Satan möchte nicht, dass er Gelingen hat, überdurchschnittlich oder erfolgreich ist. Also sendet er einen bösen Geist, um Paulus zu schlagen, zu drangsalieren und überall zu behindern.

Hören Sie: Gott hat in jeden von Ihnen etwas hineingelegt. Sie haben eine Gabe Gottes in Ihrem Leben, die Menschen helfen kann. Anteile des Widerstandes, den Sie erleben, richtet sich gegen diese Gabe. Satan möchte nicht, dass Sie Erfolg haben. Er möchte nicht, dass Sie vorankommen. Er möchte nicht, dass Sie die Gabe Gottes dazu gebrauchen, anderen zu helfen und sie zu segnen. Vielleicht ist der Widerstand teilweise … manche Dinge … Sie denken: „Mann, woher kommt das nur? Ich habe fast das Gefühl, dass ich angegriffen werde!“

So ist es!

Dann sagt Paulus: „Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge.“ Sehen Sie sich die Antwort des Herrn in 2. Korinther 12:9 an.

2. Korinther 12:9
„Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“

Gottes Antwort an Paulus: „Meine Gnade und Stärke … meine unverdiente Gunst, meine Fähigkeit, die du nicht aus dir heraus erlangen kannst … meine Gnade genügt dir.“

Wenn Sie eine gute Konkordanz haben, sollten Sie das Wort „genügen“ nachschauen. Es bedeutet, gegen etwas einen Wall errichten oder abwehren.

Paulus sagte: „Ein Engel des Teufels schlägt mich. Überall erlebe ich Widerstand, negative Dinge geschehen.“ Jesus sagte: „Schau, meine Gnade wird vor dir ein Wall sein. Meine Gnade wird diesen Boten des Satans abwehren, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“

Hat jemand anders hier im Saal, außer Pastor B., jemals das Gefühl, nicht genug Kraft zu haben, um dem momentanen Widerstand zu begegnen?

Fühlen Sie sich je von allen Seiten bedrängt und denken:
„Man, wie komme ich damit klar? Ich habe keine Kraft, um damit umzugehen!“

Wunderbar. Null plus Gott ist nicht übel.

Seine Kraft kommt zur vollen Entfaltung in unserer Schwachheit, weil wir dann ganz Ihm vertrauen und nicht auf unsere eigene Kraft.

Deswegen sagte Paulus am Ende des Verses:
„Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“

Ob unsere Feinde nun natürlich oder übernatürlich sind, das bringt uns zur nächsten Lektion: Wir müssen Gott vertrauen, nicht Menschen.

Schauen Sie doch bitte Psalm 118 an.
Die Verse, die wir lesen werden, sind, wie mir gesagt wurde und wie ich auch gelesen habe, genau in der Mitte der Bibel. Jemand fand das irgendwie heraus, als es noch keine Computer gab. Das muss lange gedauert haben. Sie zählten alle Verse der Bibel und diese sind genau in der Mitte der Bibel, sagte man mir. Das mag keine übermäßige Bedeutung haben, ist aber interessant, weil sie scheinbar sehr zentral und entscheidend sind, ein Knackpunkt! Psalm 118:8

Psalm 118:8-9
„Es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, als sein Vertrauen auf Menschen zu setzen. Ja, es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, als sein Vertrauen auf Fürsten zu setzen.“

Ich bin sicher, wenn wir ihn interviewen könnten, würde der Stein uns diese Lektion bringen. Denken Sie an Daniel. Der König erkannte, dass er reingelegt wurde, und nahm sich vor, Daniel zu befreien. Der König arbeitete bis zum Sonnenuntergang daran, Daniel aus der Löwengrube zu befreien. Das ist kein Schmalspur-König eines unbedeutenden Reiches.

Er ist der regierende Monarch auf der Erde schlechthin! Er ist der mächtigste Mensch auf der gesamten Erde. Daniel lag ihm am Herzen und er arbeitete eifrig daran, Daniel zu befreien. Manche Menschen denken: „Man, mach dir keine Sorgen. Ich komme nie in die Löwengrube. Der König steht zu mir! Darius ist auf meiner Seite.“

Und doch kam König Darius nicht durch. Es ist besser, dem Herrn zu vertrauen, als Fürsten, oder Gott zu vertrauen, statt Menschen. Denn manchmal können selbst wohlmeinende Menschen ihre Versprechen nicht halten.

Ich hatte einen Freund, der alles aufgab und mit seiner ganzen Familie weit wegzog, weil ihm ein Geschäftsmann Unterstützung zusagte. Die Unterstützung kam nie an.

Ich kenne den Geschäftsmann sogar und bin sicher, dass er gute Absichten hatte. Etwas geschah in seinem Geschäft und er konnte sein Versprechen nicht halten. Die Familie war total erschüttert. Ihre Welt brach zusammen und sie waren noch lange tief verunsichert. Ihnen wurde schnell klar, worauf ihr Vertrauen basierte. Auf dem Wort eines Geschäftsmannes.

Freund, wir müssen ausschließlich Gott vertrauen.

Das sagte Jeremia in Jeremia 17:5: „Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht!“

Ich habe einen Freund, Bernie May. Er war 30 Jahre lang in Südamerika Pilot und Missionar. Er erzählte, dass er häufig in einer Hängematte schlief und die Jaguare im Dschungel brüllen hörte. Manchmal begegneten ihnen wilde Tiere, z. B. Riesenpythons. Also entschied er:„Ich muss etwas tun, um mich zu schützen.“ Er besorgte sich also eine Pistole mit 22 Kaliber. Warum er eine Pistole mit so großem Kaliber kaufte – keine Ahnung! Aber er vertraute darauf. Er sagte, er schlief mit der Pistole auf der Brust. „Komm doch, 10 Meter lange Anakonda! Komm her, Jaguar! Ich bin geschützt.“
Er vertraute total darauf. Jahrelang schlief er draußen im Dschungel und hatte diese kleine Pistole .. Und fühlte sich sicher. Er schoss nie damit. Jahre später entschloss er sich, sie zu benutzen. Er brachte eine Zielscheibe an einem Baumstumpf an, lud die Pistole und ‚klick‘. Nichts geschah. Klick, nichts geschah. Er probierte alle Munition aus, die er hatte. Es stellte sich heraus, dass die feuchte Luft im Dschungel, Wasser und Feuchtigkeit, in die Patronen drangen und das Schwarzpulver nass wurde. Keine einzige Patrone war brauchbar. Und er dachte sich: „Ich bin nicht in Gefahr.“ Gut, dass er keiner 10 Meter langen Anakonda oder einem Jaguar begegnete.

Ich frage mich, wie viele denken: „Es ist ok, ich habe einen guten Job. Alles in Ordnung, ich arbeite für eine gute Firma, habe gute Bezüge. Die Firma besteht seit 60 Jahren. Alles ok, Papa hinterlässt eine große Erbschaft.“

Freund, vertrauen Sie nicht auf Menschen … auf einen Anwalt, eine Firma, einen Pensionsplan. Achten Sie darauf, dass Sie Gott vertrauen.

Als wir die Anwaltskanzlei wegen der Probleme mit dem Grundstück beauftragten, setzte ich mich mit ihnen hin. Ich wusste nicht, wie sie reagieren würden. Es waren Topanwälte einer großen Kanzlei. Und ich sagte: „Ich muss Ihnen zu Beginn Folgendes sagen: Ich erwarte, dass sie ihr Bestes geben, aber wir vertrauen nicht auf sie. Ich sage Ihnen, ich vertraue Gott. Unsere Gemeinde … wir vertrauen auf Gott und nicht auf sie. Geben sie ihr Bestes, aber ich will es klar sagen: Wir vertrauen auf Gott.“

Ich vergesse es nie, der Mann sah mich an, lächelte und sagte: „Okay.“

Gott mag durch einen Menschen Befreiung bringen; Gott mag der Not durch die Familie begegnen; Er mag einen Engel gebrauchen, wie Er es bei Daniel tat; Er mag sogar die Katze aus der Nachbarschaft einsetzen. Wir müssen einfach dafür sorgen, dass nur Er unsere Quelle ist. Niemand sonst!

Lassen Sie uns nochmals gemeinsam das Buch Daniel ansehen.

Wir lesen noch einmal den letzten Teil von Vers 24, Daniel 6:24.

Daniel 6:24
„Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte.“

Nicht, weil er Vertrauen zum König hatte, sondern weil er seinem Gott vertraute.

Ich war vor kurzem in Neuseeland und arbeitete hart. Ich predigte häufig, aber ich fuhr zwei Tage früher hin, um Spaß zu haben. Ich stieg aus dem Flugzeug aus und fuhr direkt zum Hafen. Mein Freund Paul und ich fuhren mit einem Boot raus und schliefen ein paar Tage auf dem Boot. Wir angelten und tauchten zwei Tage lang nach Hummer. Das macht Spaß!
Wir ankerten am sogenannten „Great Barrier Island“ Wir sind in dieser großen Bucht und es lagen noch ein paar andere Boote dort. Am Abend drehte der Wind und auch die Strömung änderte sich. Und in den frühen Morgenstunden hörten wir viel Radau. Eine Ankerkette wurde gelichtet, Menschen schrien und der Motor des anderen Bootes startete. Sie hatten nicht bedacht, dass der Wind plötzlich drehen könnte. Sie bedachten nicht, dass die Strömung sich ändern würde.
Das Boot drehte sich, als der Wind drehte, und kam den Klippen und einer Untiefe gefährlich nahe, so dass der Rumpf hätte zerschellen können. Das Boot hätte sinken können. Sie mussten also das Boot drehen und den Anker lichten.

Eins kann ich Ihnen sagen: Wenn Ihnen plötzlich widriger Wind ins Gesicht bläst und die Strömung, die Sie trug, sich plötzlich ändert, wird schnell offenbar, wo Ihre Anker sind. Ganz bestimmt!

Sind wir in den Verheißungen verankert? Sind wir in dem unveränderlichen Charakter und Wesen Gottes verankert?
Oder ist unser Anker woanders? Hebräer 11:33 spricht von Menschen, die durch Glauben Löwen den Rachen stopften.
Vielleicht sind Sie heute von Löwen umgeben. Löwen des Mangels, die knurren und drohen, Ihren gesamten Besitz zu verschlingen. Vielleicht Löwen der Krankheit, die Sie und Ihre Familie anbrüllen. Löwen der Angst und Sorge, die Ihren Verstand ankratzen und beißen. Vielleicht wurden Sie von Menschen, die Sie hassen, zu Unrecht beschuldigt.

König David sagte in Psalm 57:5: „Mitten unter Löwen liege ich, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind Speer und Pfeile, und ihre Zunge ist ein scharfes Schwert.“

Solche Löwen wollen Sie von innen her zerreißen und beißen. Sie zerren an Ihren Gefühlen. Freund, hören Sie: Egal, welche Löwen Sie umringen und in welcher Löwengrube Sie sind, Glaube an Gott kann diese Löwen stoppen und ihren Rachen verschließen.

Noch schnell ein paar Lektionen. Letztlich erntet jeder, was er sät. Es ist ein unveränderliches Gesetz. Galater 6:7: „Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Positiv oder negativ.

Gott hat das in die Struktur des Universums hineingelegt. Man kann dem nicht entkommen.

Ich zitierte gerade Psalm 57:5, wo David sagte: „Mitten unter Löwen liege ich, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind Speer und Pfeile, und ihre Zunge ist ein scharfes Schwert.“

Seine nächsten Worte waren: „Sie haben vor mir eine Grube gegraben, sie sind mitten hineingefallen.“ Dann kommt ein wunderbares hebräisches Wort: „Selah“.

Es bedeutet, pausiere und denke darüber nach. Kaue etwas darauf herum.

Schauen Sie Daniel 6:25 an.

Daniel 6:25
„Und der König befahl, und man brachte jene Männer, die Daniel verklagt hatten, und man warf sie in die Löwengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen. Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die Löwen über sie her, und sie zermalmten alle ihre Knochen.“

Diejenigen, die gegen Daniel Pläne schmiedeten und ihn in die Löwengrube werfen ließen, landeten selbst dort. Ich stelle mir den Engel vor, der in der Löwengrube stand. Ein Blick des Engels und kein Löwe kriegte sein Maul auf.
Sie berühren Daniel nicht. Daniel ist aus der Grube raus. Etwas später hören die Löwen ein Handgemenge und Schreie.

Sie wissen, dass jetzt andere Menschen in die Löwengrube geworfen werden. Ich stelle mir vor, dass alle Löwen den Engel ansahen. Der Engel sagte: „Legt los. Sie gehören euch.“ Bevor sie den Boden der Grube berührten, waren sie in den Rachen der Löwen und wurden zerrissen.

Was der Mensch sät, wird er ernten.

Freund, wenn Sie schlechten Samen gesät haben, werden Sie die giftige Frucht ihrer Saat ernten, es sei denn, Sie nehmen eine der kostbarsten Gaben an, die Gott uns je gab. Bitte hören Sie das: Gott hat uns eine Möglichkeit gegeben, den Kreislauf von Saat und Ernte zu durchbrechen. Er gab uns eine Schaufel namens Umkehr. Nur so können wir die Saat ausgraben und müssen nicht die Frucht unserer Saat essen.

Ich möchte Sie ermutigen: Wenn Sie schlechten Samen säten, kehren Sie schnell um. Dann säen Sie schnell guten Samen, denn wenn Sie den richtigen Samen in die Erde legen, Freund, werden Sie auch eine gute Ernte haben.

Wissen Sie, Freund, eins der unveränderlichen Gesetze des Universums ist, dass wir letztlich das ernten werden, was wir säen. Es ist sehr gut, von Zeit zu Zeit den Beutel mit Samen anzusehen, die Sie durch Ihre Worte, Taten und Haltungen aussäten, und die Aufschrift auf dem Beutel zu lesen. Falls Sie schlechten Samen säten, wie eben beschrieben, kehren Sie schnell um. Umkehr ist die einzige Möglichkeit, die Gott uns gab, den Samen auszugraben, bevor er Wurzeln schlägt und die Chance hat, in unserem Leben Frucht zu bringen. Säen Sie dann gute Samen: Praktische Liebe, liebevolle Worte, gute Taten.

Helfen Sie anderen, vertrauen Sie Gott. Freund, es kommt alles wieder auf uns zurück. Gottes Zahltag ist nicht nur der 1. und der 15. jedes Monats. Bei Gott gibt es keine offenen Rechnungen und Sie werden sehen, dass all Ihre guten Taten für andere schließlich auf Sie zurückkommen. Ich bin so froh, dass Sie eingeschaltet haben. Ich bete, dass Gottes Reichtum und Sein Bestes immer mit Ihnen sei.

Bis zum nächsten Mal.

Jule 5. Oktober 2008 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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