Gesunde Beziehungen leben

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Gesunde Beziehungen leben / Teil 1 03.02.2013

Pastor Bayless Conley

 

Ich glaube, dass wir die Kraft gesunder Beziehungen bei Weitem unterschätzen. Wenn es in unseren Beziehungen nicht stimmt, stellt das unsere ganze Welt auf den Kopf. Haben wir jedoch gesunde Beziehungen, wirkt sich das auch auf viele andere Dinge positiv aus, wie auf unseren Glauben oder unsere Fähigkeit, mit Gott zu leben und von Gott zu hören. Wir werden also heute darüber sprechen, welche Kraft gesunde Beziehungen haben und uns ansehen, was die Bibel dazu sagt. Das kann Ihnen eine große Hilfe sein, deshalb hören Sie gut zu.

 

Ich will heute über die Kraft gesunder Beziehungen sprechen. In 1. Mose 20 lesen wir eine Geschichte von Abraham und Sara. Sie kamen nach Gerar, in das Land von König Abimelech. Abraham hatte Sara für jedes Mal, wenn sie an einen neuen Ort kamen, eingeschärft: „Sara, wir sagen allen, du seiest meine Schwester, denn du bist eine schöne Frau und ich will nicht getötet werden, weil sie mir dich wegnehmen wollen. Geh lieber einfach mit ihnen und wir tun so, als wären wir Bruder und Schwester.“ Als sie in Gerar ankamen, sagte Abimelechs Diener: „Hey, bei den Leuten, die in unsere Gegend gekommen sind, ist eine wunderschöne Frau.“ Und so ließ Abimelech Sara in seinen Harem holen. Sie sagte: „Ja, Abraham ist mein Bruder.“ Und Abraham sagte: „Bis später, Schwester!“ Und sie ging in Abimelechs Harem. Mitten in der Nacht jedoch weckte Gott Abimelech auf und sagte: „Du bist ein toter Mann! Die Frau, die du dir genommen hast, gehört meinem Diener Abraham.“ Abimelech verteidigte sich und sagte: „Gott, das wusste ich nicht. Er hat mir gesagt, sie sei seine Schwester.“ Und Gott sagte: „Okay, du hast lauteren Herzens gehandelt, deshalb werde ich dich verschonen.“ Das ist eine interessante Geschichte. Sara log; Abraham log. Es herrschte ein wirkliches Durcheinander. Da griff Gott ein und Abraham und Sara wurden mit ihren Lügen konfrontiert. Abimelech schickte Sara zu Abraham zurück und nachdem alle Beziehungen wieder in Ordnung waren, heißt es am Ende des Kapitels: „Und Abraham betete zu Gott; und Gott heilte Abimelech und seine Frau und seine Mägde.“

 

Erst als die Beziehungen wieder geordnet waren, lesen wir, dass Abraham betete und Gott heilte. Ich glaube, dass wir die Auswirkungen, die richtige oder falsche Beziehungen auf unser Gebet, unseren Glauben und auf die Heilung oder den Segen, den wir von Gott empfangen, oft gründlich unterschätzen.

 

Früher fuhr ich einen VW-Bus aus dem Jahr 1963. Ich hatte tausend Dollar dafür bezahlt. Er hatte einen Austauschmotor mit 36 PS. Sie hätten sehen sollen, wie es war, mit diesem Ding bergauf zu fahren. Sämtliche Mitfahrer mussten die Zähne zusammenbeißen und sich nach vorn lehnen, sonst schafften wir es nicht über den nächsten Hügel. Und eines Tages ging plötzlich gar nichts mehr. Ich bin technisch nicht sonderlich begabt, aber ich lernte zwangsläufig ein paar Dinge, vor allem während ich dieses Vehikel hatte. Ich holte einen Mechaniker zu Hilfe. Er löste eine kleine Schraube und sagte:

„Hier ist ihr Problem.“ Was er mir zeigte, war ein winziges Teil, etwa so groß wie ein Nadelöhr, das an der Schraube klebte. Er sagte: „Hier läuft das Benzin durch. Es war ein bisschen Schmutz darin.“ Er drehte die Schraube wieder hinein und alles war gut. Nur ein winziges Schmutzteilchen war in die Benzinleitung dieses alten 36-PS-Motors geraten, aber das hatte ausgereicht, um den ganzen Motor lahm zu legen und jegliches Weiterkommen unmöglich zu machen. Und ich glaube, wenn in unseren Beziehungen ein bisschen Schmutz steckt, kann das dieselben Auswirkungen auf unseren Glauben und unser Gebet haben, ob es nun der Schmutz des Streits, der Unversöhnlichkeit, der Selbstsucht oder der Unehrlichkeit ist. Der Grund Nummer eins, den Jesus in allen Evangelien dafür nannte, dass Gebete nicht beantwortet werden oder dass wir nicht genug Glauben haben, um Gott zu berühren und die gewünschte Antwort zu bekommen, waren Unstimmigkeiten in Beziehungen. Der häufigste Grund dafür, dass wir keine Ergebnisse sehen, sind Unversöhnlichkeit und Groll. Wenn meine Gebete nicht beantwortet werden, prüfe ich als Erstes meine Beziehungen. Ich frage mich: „Okay, Bayless, hast du zugelassen, dass in einer deiner Beziehungen etwas ungeklärt geblieben ist?“ Vielleicht gab es eine Situation, in der Ihnen unrecht getan wurde. Haben Sie dann zugelassen, dass sich Unversöhnlichkeit oder Bitterkeit in Ihr Leben einschleichen konnte? Jesus ging in Matthäus 18 sogar so weit zu sagen, dass Menschen in der Gewalt der Folterknechte bleiben, bis sie ihre Beziehungen bereinigt und Vergebung ausgesprochen haben.

 

Vor vielen, vielen Jahren besuchte ich eine Gemeinde. Das muss 1978 oder 79 gewesen sein. Und ich erinnere mich noch an diesen weißhaarigen Herrn, der dort als Ordner diente. Ich wusste damals noch nicht, was das bedeutete, aber sie sagten, er sei einer der Ältesten, also eine Art Leiter in der Gemeinde. Einmal stand er im Gottesdienst auf und erzählte, wie er für eine Frau gebetet hatte, die nicht in die Gemeinde kam. Er betete gelegentlich für Menschen, die krank waren oder irgendeine

 

andere Not hatten. Er besuchte also diese Frau und sah, dass sie im Rollstuhl saß. Sie hatte Arthritis und war nahezu gelähmt. Wie er erzählte, waren ihre Knie- und Fußgelenke stark entzündet. Sie hatte furchtbare Schmerzen und konnte weder gehen noch ihre Finger ausstrecken. Aufgrund ihrer Erkrankung saß sie schon mehrere Jahrzehnte im Rollstuhl. Ich weiß nicht mehr, worum es ihr im Einzelnen ging, aber sie hatte in der Gemeinde angefragt, ob jemand für sie beten könnte. Der Mann ging also zu ihr. Er erzählte: „Ich wollte ihr die Hände auflegen und für sie beten, aber ich konnte es nicht. Ich versuchte es erneut, aber es ging einfach nicht.“ Und er sagte: „Dann versuchte ich ein drittes Mal, ihr die Hände aufzulegen und für sie zu beten, aber wiederum hielt mich irgendetwas davon ab. Ich sagte zu ihr: Es tut mir leid, anscheinend kann ich nicht für dich beten. Ist es möglich, dass du in deinem Herzen gegenüber irgendjemandem Unversöhnlichkeit hegst? Sie sagte: Ja. Ich hege schon seit 30 Jahre große Bitterkeit, Unversöhnlichkeit und Groll gegenüber meiner Schwester. Und da wusste ich, was los war.“ Er sagte: „Ich glaube nicht, dass ich für dich beten kann, bevor wir uns damit befasst haben. Bist du bereit zu beten und deiner Schwester zu vergeben?“ Ich weiß nicht einmal, ob er sie fragte, wo ihre Bitterkeit herrührte. Und sie sagte: „Ja, das will ich tun.“ Dann senkte sie den Kopf und begann zu beten, während Tränen ihre Wangen hinunterliefen. Sie betete und bat Gott um Vergebung, dass sie all die Jahre Bitterkeit gehegt hatte und sie bat ihn, auch ihrer Schwester zu vergeben. „Und dann“, sagte er, „passierte etwas ganz Unglaubliches. Ich hörte ein Geräusch wie von einem knackenden Ast und gleich darauf nochmals. Knack, knack! Und ich sah, wie sich erst eine, dann auch die andere ihrer Hände öffnete und ihre Finger gerade wurden. Dann passierte dasselbe mit ihren Beinen. Man konnte fast hören, wie ihre Knochen sich streckten. Und plötzlich stand sie ohne jede Hilfe aus ihrem Rollstuhl auf. In dem Moment, in dem sie vergab, wurde sie vollständig geheilt.“ Ich habe diese Geschichte nie vergessen. Er kam nicht einmal dazu, für sie zu beten.

 

Das ist ein ziemlich drastisches Beispiel dafür, was Vergebung bewirken kann. Man kann nicht immer etwas tun, um eine Beziehung zu verbessern. Dazu gehören zwei. Aber wir für unseren Teil müssen alles tun, was wir können, denn ich glaube, wenn in unseren Beziehungen etwas nicht stimmt und Gott uns Dinge gezeigt hat, die wir noch nicht richtig gestellt haben, beeinträchtigt das unseren Glauben und unsere Gebete. Als ich dieses Thema in der Bibel studierte und darüber nachdachte, stach mir in Epheser, Kapitel 5 und 6 etwas ins Auge. Lassen Sie uns zusammen Epheser 5 aufschlagen. Das ist wirklich sehr interessant, denn die Verse bauen alle aufeinander auf.

 

In Epheser 5:1-21 geht es um die richtige Beziehung zu Gott.

 

In Epheser 5:22-33 um die richtige Beziehung zwischen Ehemännern und Ehefrauen. Und in Epheser 6:1-4 um die richtige Beziehung zwischen Kindern und Eltern.

Und in Epheser 6:5-9 ist die Rede von unseren Beziehungen zu Menschen außerhalb unserer Familie. Er nennt hier als Beispiel die Menschen, mit denen wir den größten Teil unserer Zeit verbringen – diejenigen, mit denen oder für die wir arbeiten.

 

Und dann kommt Vers 10. Nachdem er all das gesagt hat, fährt er in Epheser 6:10 fort: „Schließlich…“

Sagen Sie alle: „Schließlich.“ „Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke!“

 

Vers 11:

„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt!“ Dann beschreibt er die Waffenrüstung, die wir anziehen sollen. – Wir machen weiter mit Vers 16.

Epheser 6:16-18

„Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort! Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen…“

 

Es heißt also: Zieht die Waffenrüstung Gottes an, steht fest und macht Gebrauch von eurem Glauben und Gottes Wort, wenn ihr betet. Und was ich Ihnen sagen will, ist: Wir können weder dem Teufel erfolgreich widerstehen noch beten noch Gebrauch von unserem Glauben und dem Wort Gottes machen, wenn unsere Beziehungen nicht in Ordnung sind. Das gilt für alle unsere Beziehungen, sei es mit Gott, mit unserem Ehepartner, unseren Kindern, Kollegen oder anderen Menschen außerhalb der Familie. Befassen Sie sich mit den Dingen, die Gott Ihnen zeigt und die in Seinem Wort stehen. Dann können Sie gegen die Listen des Teufels bestehen, den Schild erheben und mit allem Gebet

 

und Flehen im Geist beten und das Wort Gottes, das Schwert des Geistes, zum Einsatz bringen. Aber zuerst müssen unsere Beziehungen in Ordnung sein. Ist das allen so weit klar? Gut. Wenn Sie jetzt nicht unruhig auf Ihrem Stuhl herumrutschen, weiß niemand, dass ich zu Ihnen rede, okay? Bleiben Sie einfach ruhig sitzen, dann werden alle denken, dass es um jemand anderen geht.

 

Gut, lassen Sie uns über Ihre Beziehungen sprechen. Zunächst einmal über Ihre Beziehung mit Gott. Das ist die erste, über die er hier spricht. Die Sünde trennt uns von Gott. In Jesaja 59:2 heißt es, eure Vergehen haben euch von eurem Gott getrennt und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt. Psalm 66:18: „Hätte ich Böses im Sinn gehabt, dann hätte der Herr mich nicht erhört…“

Sehen wir uns nun an, was Epheser 5 über unsere Beziehung mit Gott zu sagen hat. Ab Vers 1: Epheser 5:1-5

„Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch! Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht sollen nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt; auch Unanständigkeit und albernes Geschwätz und Witzelei, die sich nicht geziemen, stattdessen aber Danksagung. Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – er ist ein Götzendiener – ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes.“

 

Hier geht es also um die Sünde. Wir gehen zu Vers 8:

„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts…“

 

Vers 11:

„Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß!“

 

Er beginnt also mit der einen Sache, die uns von Gott trennen kann. Das eine, was unsere Beziehung trüben kann, ist die Sünde. Aber wir können die Beziehung zu unserem Schöpfer in Ordnung bringen. Vers 17 ist wirklich interessant. Hier sagt er: „Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern lasst euch vom Geist erfüllen, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt! Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus! Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi…“

 

Das Wort Ausschweifung bedeutet ungezügeltes Schwelgen in sinnlichen Freuden. Paulus schrieb hier an Menschen, von denen praktisch jeder schon an den verschiedenen Festen, die es damals in der griechisch sprechenden Welt gab, teilgenommen hatte. Es gab beispielsweise ein Fest für Dionysos, den griechischen Gott des Weines und des Vergnügens. Und man diente diesem griechischen Gott, indem man sich betrank. Plato erklärte sogar, dass man während der Festlichkeiten für den Gott des Weines weder in Athen noch in den Bezirken um Athen herum nirgends auch nur einen nüchternen Mann fand. Sie tranken Wein und sangen dem Gott des Weines Lieder und dann hielten sie Orgien ab. Das war ihre Art anzubeten. Sie schwelgten in ungezügelter, unkontrollierter Lust und taten, was immer sie wollten. Und der Gedanke, der dahinter steckte, war, dass man das Vergnügen, das der Gott des Weines versprach, in vollen Zügen genießen konnte, wenn man nur dem Wein zusprach und dafür sorgte, dass man betrunken wurde.

 

Die Menschen, an die Paulus schrieb, hatten also alle denselben Hintergrund und wer an den Gelagen noch nicht teilgenommen hatte, hatte sicher zumindest dabei zugesehen. Aber Paulus sagte:

„Es gibt jetzt einen neuen König. Betrinkt euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, und gebt euch nicht jedem zügellosen Vergnügen hin. Betrinkt euch nicht mit Wein, sondern werdet mit einem anderen Geist erfüllt. Ihr braucht jetzt keinen Geist aus der Flasche mehr. Werdet erfüllt mit dem Heiligen Geist, redet zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern und singt und spielt dem Herrn mit eurem Herzen.“ Mit anderen Worten: Seht zu, dass ihr gerecht vor Gott steht. Lasst nicht zu, dass die Sünde euch von Ihm trennt, sondern kennt Seinen Willen, bleibt voll Seines Geistes, singt Ihm Lieder, dankt Ihm, fürchtet Ihn und habt eine gute Beziehung mit Ihm. Vielleicht denkt jetzt jemand: „Aber ich habe gesündigt.“ Nun, das haben wir alle, oder? Und was tun Sie dann? Sie wenden sich von der Sünde ab und bekennen sie. 1. Johannes 1:9: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“

 

Wenn ich meine Sünde bekenne, reinigt Er mich von aller Ungerechtigkeit. Er nimmt die Vorsilbe Un- weg und ich stehe wieder gerecht vor Ihm. Und das geschieht nicht, weil wir Gottes Vergebung verdienen oder uns irgendwie ein Recht darauf erwerben können, dass unsere Gebete beantwortet werden. Es geschieht durch Gottes Gnade und durch Seine Gnade allein. Unser Teil besteht darin, umzukehren und zu glauben. Die Bibel sagt in Römer, Kapitel 4 über Abraham: Er glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Und dasselbe gilt für Sie.

 

Vor vielen Jahren las ich eine Geschichte von einem Mann, der die Finanzen eines östlichen Monarchen verwaltete. Er hatte ihn jedoch bestohlen und einen beträchtlichen Teil seiner Gelder für sich abgezweigt. Eine Zeit lang konnte er die Unterschlagung vertuschen, aber dann passierte etwas, das unweigerlich dazu führte, dass man ihm auf die Schliche kam. Da sah er keinen anderen Ausweg mehr, als sich umzubringen. Er ging in eine der unteren Kammern des Palastes und schrieb einen Abschiedsbrief, in dem er gestand, dass er dem König Geld gestohlen hatte und beteuerte, wie leid ihm das tat. Wenn er irgendetwas tun könnte, um es rückgängig zu machen, so schrieb er, würde er es tun. Als er sein Geständnis aufgeschrieben hatte, weinte er, legte den Kopf auf den Tisch und fiel schließlich in einen unruhigen Schlaf. Währenddessen brannte die Kerze herunter. Der König jedoch hatte eine eigenartige Gewohnheit. Er stand oft mitten in der Nacht auf und wanderte durch den Palast. Er ging über die Flure und sah in verschiedene Zimmer. Da kam er in diese untere Kammer, wo er seinen Diener fand, den Stift noch in der Hand. Die Kerze war fast heruntergebrannt. Und er sah ihm über die Schulter und las den Brief, in dem er gestand, dass er den König bestohlen hatte und beteuerte, wie leid ihm das tat. Weiter stand da, er wisse, dass man ihn dafür foltern und töten würde und er deshalb beschlossen habe, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Und wissen Sie, was der König tat? Er griff über die Schulter seines Dieners, nahm ihm den Füller oder was immer es war, aus der Hand und schrieb darunter: Die Schuld ist bezahlt. Dann fügte er seine Unterschrift hinzu und ging zurück in seine Kammer.

 

Genau das hat Jesus für uns getan. Wir konnten den Preis für unsere Sünden nicht bezahlen und Er schrieb mit Seinem kostbaren Blut auf unsere Rechnung: Die Schuld ist bezahlt. Der Preis für unsere Sünden ist bezahlt. Und wenn Sie einen Fehler machen und Gott Ihre Sünde bekennen, ist Er treu und gerecht und vergibt Ihnen Ihre Sünde und reinigt Sie von jeder Ungerechtigkeit. Es gibt absolut keinen Grund, warum die Sünde zwischen Ihnen und Gott stehen sollte. Und wenn Sie Ihre Beziehung mit Gott in Ordnung bringen, können Ihre Gebete etwas bewirken. Demütigen Sie sich, wenden Sie sich von der Sünde ab und stellen Sie die Dinge richtig. In Psalm 103 heißt es: „Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten.“

 

Beachten Sie, dass die Vergebung der Sünden vor der Heilung kommt. In Lukas, Kapitel 5, lesen wir, wie ein gelähmter Mann von seinen Freunden durch das Dach zu Jesus hinuntergelassen wurde und Jesus sagte: „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Und dann sagte Er: „Steh auf und nimm dein Bett auf und geh nach Hause!“ Was kam zuerst? Die Vergebung. Zuerst musste die Sünde ausgeräumt werden.

 

Im Jakobusbrief heißt es: „Bekennt einander eure Sünden. Betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.“ Was kam zuerst? Als Erstes mussten sie sich mit der Sünde befassen. Erst dann stand ihnen die Tür für den erlösenden Segen der Heilung offen. Deshalb sage ich nochmals: Wir können uns nichts verdienen. Aber wenn die Beziehung zwischen Ihnen und Gott getrübt ist, bringen Sie sie in Ordnung! Das Blut Jesu reinigt von jeder Sünde. Wir haben keinen Grund, weiter in einer gestörten Beziehung mit Gott zu leben, denn der Preis wurde bezahlt. Lassen Sie uns heute die wichtigste aller Beziehungen bereinigen. Kann dazu jemand ein Amen sagen? Gut, dann geht er zu den familiären Beziehungen über. Lesen Sie mit mir Epheser 5:22. Da sagt er: Ordnet euch einander unter…“

 

Epheser 5:22-24

„… die Frauen den eigenen Männern als dem Herrn! Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als der Retter des Leibes. Wie aber die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem.“

 

Hier sagt er den Frauen zwei Dinge und das Wort, das jede Frau liebt, lautet unterordnen. Können wir dieses Wort zusammen sagen? Unterordnen. Ein gutes biblisches Wort. Im Griechischen ist das eigentlich ein militärischer Ausdruck, der einen Rang einnehmen bedeutet. Hier geht es nicht um Über- oder Unterlegenheit. Aber es gibt eine göttliche Ordnung. Ordnet euch euren Männern unter als dem Herrn.

 

Wissen Sie, Janet und ich sind nicht immer einer Meinung. Und es gibt Bereiche, in denen Janet viel intelligenter ist als ich. In manchen Dingen hat sie mehr Erfahrung als ich und in anderen habe ich mehr Erfahrung als sie. Aber wir sind ein Team. Die Bibel sagt, dass wir Miterben der Gnade des Lebens sind. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber wir reden über die Dinge. Und wenn wir danach immer noch unterschiedlicher Meinung sind, beten wir darüber. Und wissen Sie, was passiert, wenn sich auch dann nichts ändert? Sie ordnet sich unter. Aber sie tut das nicht vorwurfsvoll, so dass ich ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen haben muss. Und wenn sie immer noch denkt, dass ich ein Idiot bin, sagt sie es mir nicht. Vielleicht sagt sie es Gott, aber nicht mir. Aber Gott arbeitet durch solche Dinge an uns. Und manchmal habe ich unrecht und dann gehe ich zu ihr und sage: „Du hattest recht, Liebling.“ Und dann sagt sie nicht: „Ich habe es dir doch gesagt.“

 

Es muss einfach in jeder Organisation eine Leiterschaft geben, ob es sich nun um eine Ehe oder eine Firma handelt. Es muss jemanden geben, der die letzte Autorität besitzt. Damit meine ich nicht die gnadenlose Einstellung: „Ich bin der Diktator und ihr habt zu tun, was ich sage“, denn das ist auch nicht biblisch. Es heißt nicht: Männer, sorgt dafür, dass eure Frauen sich euch unterordnen. Es geht nicht um eine erzwungene Unterordnung. Dann würde es Unterwerfung heißen. Es geht um eine freiwillige Unterordnung aus Respekt für den Mann und für Gott. Und, meine Damen, es gibt immer noch ein höheres Gericht, an das Sie sich wenden können. Sie können zu Gott gehen. Er kann Ihren Mann verändern.

 

Vielleicht werden wir ein anderes Mal noch ausführlicher auf dieses Thema eingehen, denn ich weiß, dass hier Frauen sind, deren Männer nicht gerettet sind, und Männer, deren Frauen nicht gerettet sind. Aber ich weiß, dass Gott Ihnen in jeder Situation Weisheit geben kann. Und auch wenn Ihr Mann Gott nicht kennt, können Sie ihn respektieren. Das bringt uns zum zweiten Punkt und dieser hat wirklich ein großes Gewicht. Sehen wir uns im selben Kapitel Vers 33 an:

 

Epheser 5:33

„Jedenfalls auch ihr – jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber, dass sie Ehrfurcht vor dem Mann habe!“

 

Respektieren Sie ihn. Männer wollen Respekt. Meine Damen, ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis: Respekt ist Männern wichtiger als alles andere. In der Amplified Bible heißt es unter anderem: Achtet und ehrt und bewundert ihn. Schenken Sie Ihrem Mann Aufmerksamkeit und loben Sie ihn und dann sehen Sie, was passiert. Männer wollen respektiert werden. Meine Damen, das bedeutet nicht, dass Sie mundtot gemacht werden sollen, dass Sie keine Meinung haben dürfen oder man Sie nicht zu schätzen braucht. Gott will, dass Sie geschätzt werden. Aber Sie sollten eine Herzenshaltung haben, mit der Sie sagen können: „Gut, wenn wir nicht einer Meinung sind, ordne ich mich unter als dem Herrn und lege die Sache in Gottes Hand.“ Und Sie sollten Respekt zeigen. – Männer, ich bin davon überzeugt, dass wir eine größere Verantwortung haben als die Frauen.

 

Epheser 5:25

„Ihr Männer, liebt eure Frauen!, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat…“

 

Wir müssen es machen wie Jesus. Er gab sich der Gemeinde hin, setzte sich selbst an die zweite und die Gemeinde an die erste Stelle. Es geht nicht um meine Rechte und meine Hobbys und um das, was ich will. Es geht darum, dass ich mich ihr hingebe und ihre Interessen und ihr Wohlergehen an die erste Stelle setze.

 

Frauen wollen mehr als alles andere geliebt werden. Männer wollen mehr als alles andere respektiert werden. Frauen, wenn Sie Ihre Männer respektieren und Männer, wenn Sie Ihre Frauen lieben, können Sie eine wunderbare Beziehung haben. Aber es gibt etwas, das noch wichtiger ist. Bevor wir gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen aufbauen können, muss unsere Beziehung zu Gott in Ordnung sein. Das lesen wir in der Bibel noch vor den Versen, in denen es darum geht, dass Männer ihre Frauen lieben sollen, dass die Frauen sich ihren Männern und wir alle uns einander in der Furcht Gottes unterordnen sollen. Als Erstes geht es darum, eine Beziehung mit Gott zu haben. Seid voll des Geistes und redet zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern. Sowohl in Epheser als auch in Kolosser, wo wir jeweils eine großartige Lehre über die Ehe finden, geht es als Erstes um eine gute, fruchtbare, lebendige Beziehung mit Gott. Bringen Sie Ihr Leben vor Gott in Ordnung und geben Sie Ihr Herz Jesus Christus. Dann werden auch all Ihre anderen Beziehungen gesegnet sein. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.

 

 

Gesunde Beziehungen leben / Teil 2 10.02.2013

Pastor Bayless Conley

 

Dies ist Teil Zwei unserer Reihe über erfolgreiche gesunde Beziehungen. Wir haben darüber gesprochen, dass Frauen ihre Ehemänner respektieren sollten. Mehr als alles andere wollen Männer Respekt. Jetzt werden wir uns damit befassen, was Frauen wollen und was sie mehr als alles andere brauchen. Sie brauchen es, geliebt zu werden und, Männer, wir müssen unsere Frauen lieben wie Jesus die Gemeinde liebt. Das bedeutet für mich, dass wir Männer eine größere Verantwortung tragen als die Frauen, weil Jesus unser Vorbild dafür ist, wie man liebt. Und Er liebt die Gemeinde bedingungslos, von ganzem Herzen und mit allem, was in Ihm ist. Das Verhalten der Frauen gegenüber ihren Männern ist ein Bild dafür, wie sich die Gemeinde gegenüber Jesus verhält. Ihr Verhalten ist unvollkommen, aber das Verhalten von Jesus ist vollkommen. Männer, ich will Ihnen damit nur sagen, dass wir die größere Verantwortung tragen. Lassen Sie uns nun Gottes Wort ansehen. Das wird Ihnen gefallen.

 

Wer von den Christen hier wartet bereits gespannt darauf, was Gott ihm als Nächstes sagen wird? Sie wollen, dass Er zu Ihnen redet. „Gott, auch wenn Du mich tadelst, vertraue ich Dir. Ich bin gespannt, was Du mir als Nächstes sagen wirst. Bitte hör nicht auf, zu mir zu reden.“ Warum sind wir so? Nun, ich lebe jetzt schon fast fünfunddreißig Jahre mit Jesus und in all den Jahren war Er kein einziges Mal zu beschäftigt, um Zeit für mich zu haben. Er sagte kein einziges Mal: „Es tut mir leid, ich telefoniere gerade mit Billy Graham. Zieh doch eine Nummer.“ Er hatte immer Zeit für mich. Und in den ganzen fast 35 Jahren hat Er mir kein einziges Mal einen Fehler aus der Vergangenheit vorgehalten. Er hat mich einfach geliebt, mich ermutigt und mir vergeben und Er hatte immer mein Bestes im Sinn, auch wenn es manchmal hart war, was Er mir sagte. Davon bin ich überzeugt. Und ich will mich Ihm unterordnen. Männer, wir müssen unsere Frauen lieben wie Jesus die Gemeinde geliebt hat. Das Verhalten der Gemeinde gegenüber Jesus ist unvollkommen, aber Jesus handelt immer vollkommen. Wir Männer sind nicht perfekt, aber wir tragen eine größere Verantwortung. Und ich glaube, wenn Sie Ihre Frau lieben wie Jesus Sie liebt, wird die Unterordnung kein Thema sein. Das ist nur dann der Fall, wenn Sie sie lieben wie Jesus die Gemeinde liebt. Wenn Sie sie lieben, wie Jesus Sie liebt, gibt es kein Problem. In Vers 26 heißt es, wir sollen unsere Frauen lieben, wie Jesus die Gemeinde geliebt hat…

 

Epheser 5:26

„…um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort…“

 

Jesus spricht mit der Gemeinde und auch Ehemänner sollten mit ihren Frauen reden.

 

Im Lauf der Jahre haben wir viele Ehepaare seelsorgerlich betreut und viele der Männer und Frauen aus unserem Team haben uns dabei unterstützt. Und die Klage Nummer eins der Ehefrauen lautet stets, dass ihre Männer beharrlich schweigen. Sie reden nicht. Sie kommunizieren nicht. Männer, wir müssen lernen zu reden. Alle Frauen haben jetzt Amen gesagt. Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht, meine Damen. Ich glaube, das ist etwas, das wir lernen und an dem wir arbeiten müssen. Ich schreibe das Gott zu, denn Gott hat den Menschen im Garten Eden nach Seinem Bild erschaffen. Und als Erstes gab er ihm eine Aufgabe: Sorge für den Garten und arbeite darin. „Okay, Gott.“ Und so machte sich Adam an die Arbeit. Er arbeitete in dem Garten, er wachte über ihn und so weiter. Er erledigte seine Aufgabe. Wenn er auf eine Herausforderung traf, sprach er entweder mit Gott darüber, wenn sie im Garten spazieren gingen oder er machte sie mit sich allein aus. Es gab niemand anderen, mit dem er reden konnte. Er hatte nur diese zwei Möglichkeiten, mit seinen Herausforderungen umzugehen. Und als der Mann schlief, nahm Gott eine seiner Rippen, erschuf eine Frau daraus und brachte sie zu dem Mann. Das Erste, was Gott der Frau gab, war also eine Beziehung. Und wenn die Frau auf Herausforderungen traf, wollte sie reden. Wie ich schon sagte, das schreibe ich Gott zu. Da ist also ein Mann und da sind Herausforderungen. Wahrscheinlich sind die meisten Männer wie ich. Ich rede nicht immer über alles, was mich beschäftigt. Ich mache die Dinge mit mir allein aus. Ich will nicht darüber reden, bis ich selbst eine Lösung gefunden habe. Die meisten Männer sind so. Nicht alle. Das ist keine allgemeingültige Regel. Ich weiß, dass es auch Ausnahmen gibt, weil wir Männer ganz verschiedene Persönlichkeiten haben und unterschiedlich gestrickt sind. Aber wenn Frauen vor einer Herausforderung stehen, wollen sie sofort reden. Sie lösen ihre Probleme, indem sie darüber reden. Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, warum Janet über alles reden musste. Sie redete nicht, weil sie zu einem Schluss gekommen war. Es war einfach ihre Art, sich über einen Sachverhalt klar zu werden. Und, Männer, auch wenn es schwer ist – wir müssen daran arbeiten, mit unseren Frauen zu reden, ihnen unser Herz zu öffnen und uns dadurch vielleicht auch verwundbar zu machen.

 

Ich arbeite immer noch daran. Wie lange sind wir jetzt verheiratet, Liebling? Achtundzwanzig Jahre. Im Januar sind es 29, stimmt’s? Unseren letzten Hochzeitstag haben wir beide vergessen, bis uns drei Tage später jemand eine Karte geschickt hat. Und wir sagten: „Meine Güte! Wir sind schon 28 Jahre verheiratet.“ Das ist etwas, an dem ich immer noch arbeiten muss, aber es trägt dazu bei, die Beziehung zu stärken. Ich habe jetzt über Beziehungen gesprochen – über die Beziehung mit Gott und die zwischen Ehepaaren, aber wissen Sie was? Ihre Beziehungen wirken sich auf Ihren Glauben und Ihr Gebetsleben aus und zwar in einem größeren Ausmaß, als Sie vielleicht denken. Er fährt fort in Vers 28 und 29.

 

Epheser 5:28-29

„So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde.“

 

Wir müssen unsere Frauen also nähren und pflegen. Das Wort nähren bedeutet verwöhnen. Das Wort pflegen finden wir auch in 1. Thessalonicher 2:7. Es bedeutet, sanft und voller Zuneigung zu sein. Und es heißt: „Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen“, und ich kann allen Männern und Frauen nur sagen: Wenn Sie heiraten, werden Sie Miterben der Gnade des Lebens und Sie müssen den Rockzipfel Ihrer Eltern loslassen. Sie müssen aufhören, ständig zu Ihrer Mama zu rennen. Holen Sie nicht Ihre Mama, damit sie Ihnen gegenüber Ihrer Frau den Rücken stärkt. Sie und Ihre Frau sind ein Team. Sie und Ihre Frau sind eins. Vielleicht denkt Mama immer noch, kein Mädchen sei gut genug für ihren kleinen Jungen und vielleicht denkt Papa, kein Mann sei gut genug für seine kleine Tochter. Hey, sie haben geheiratet, sie beide sind eins und das muss die oberste Priorität haben, nicht Mama und Papa. „Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und“, nach der Old-King-James-Bibel, „an seiner Frau festhalten.“ Das bedeutet, aufs Engste verbunden zu sein, aneinander zu haften wie Klebstoff und nie aufzuhören, sich um den anderen zu bemühen. Das ist ein großartiges hebräisches Wort.

 

Okay, wo sind wir? 1. Petrus 3. Merken Sie sich bitte diese Stelle. Ich will Ihnen zeigen, was passieren kann. Schlagen Sie 1. Petrus, Kapitel 3 auf, wenn Sie Ihre Bibel dabeihaben. Das ist sehr interessant.

1. Petrus 3:7. Er spricht hier über Abraham und Sara und die Sache mit der Unterordnung. Abraham machte Fehler, aber Gott wendete alles zum Guten, weil sie ein gutes Herz hatten.

 

1. Petrus 3:7

„Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden!“

 

Wohnt bei ihnen mit Einsicht. Sie müssen Ihre Frau verstehen. Sie ist anders als Sie. Daran erinnert Janet mich ständig, weil ich gerne Scherze mache. Das ist nicht immer angemessen, aber so bin ich eben. Es macht mir Spaß, die Leute zu necken, aber bei Janet kommt das nicht immer gut an. Sie sagt: „Bayless, Frauen sind nicht so“, und ich sage: „Aber ich necke alle meine Freunde. Je mehr ich sie mag, umso mehr nehme ich sie auf die Schippe.“ Aber sie sagt: „Ich bin keiner deiner Freunde, Bayless. Das ist etwas anderes.“ An diesem Punkt arbeite ich noch.

 

Okay, es heißt also: Versteht sie… „damit eure Gebete nicht verhindert werden“. Beachten Sie: Warum sollen Mann und Frau eine gesunde Beziehung haben? Damit unsere Gebete nicht verhindert werden. Und das Wort verhindern bedeutet wörtlich abschlagen, wie wenn man einen Baum mit einer Axt abschlägt.

 

Viele von Ihnen werden die folgende Geschichte schon kennen. Mein Vater hat zwei grüne Daumen. In seinem Garten wächst alles, was man sich nur vorstellen kann. Was man nicht essen kann, baut er nicht an. Jeder Baum und jede Pflanze in seinem Garten ist essbar. Er bringt mir immer alle möglichen Ableger und ich pflanze sie dann ein. Als wir noch in unserem alten Haus wohnten, brachte er mir einmal einen kleinen Cherimoyabaum. Das Besondere an diesem Baum ist, dass er in seiner heimischen Region von speziellen Wespen bestäubt wird, die es hier nicht gibt. Manche der Blüten werden von herumkrabbelnden Ameisen bestäubt, aber nicht sehr viele. Man muss sie von Hand bestäuben. Das tat ich mehrere Jahre lang. Jeden Tag, wenn ich von der Gemeinde nach Hause kam, kletterte ich mit einer kleinen Porzellantasse und einem winzigen Pinsel auf eine Leiter, klopfte die Pollen aus den männlichen Blüten in die Tasse und bestäubte dann die weiblichen Blüten damit. Das tat ich viele Wochen lang, solange der Baum blühte. Und dann begannen die Früchte zu wachsen. Ich hatte mir wirklich besondere Mühe gegeben. Und diese großen, schönen Cherimoyas wuchsen überall

 

auf dem Baum. Zu dieser Zeit hatten wir einen Gärtner, weil ich nicht die Zeit hatte, mich um den ganzen Garten zu kümmern, aber auf meinen Baum war ich sehr stolz. Dann kam ich eines Tages nach Hause und mein Cherimoyabaum war komplett verstümmelt. Die ganzen Früchte lagen im Müll, die Zweige waren zurückgeschnitten. Ich traute meinen Augen nicht! Ich meine, ich hatte diesen Baum jahrelang gepflegt, ich hatte ihn wochenlang von Hand bestäubt und es schließlich geschafft, dass er Früchte trug und jetzt war alles dahin. Ich rief den Gärtner und fragte: „Was haben Sie getan?“ Er sagte: „Ich wusste nicht, was das für Früchte waren. Für mich sahen sie aus wie große Eicheln, aber sie waren mir im Weg und so habe ich sie abgeschnitten.“ – Ich weiß noch, dass ich etwas dachte, wie: „Gott, ich glaube, ich bringe ihn um und erzähle Dir dann, ich hätte ihn tot aufgefunden.“

 

Nun, dasselbe kann mit unseren Gebeten passieren. Wohnen Sie bei Ihrer Frau, wohnen Sie bei Ihrem Mann mit Einsicht, damit Ihre Gebete nicht verhindert werden. Das Wort ebenso in diesem Vers bedeutet, dass das für beide gilt.

 

Vielleicht beten Sie und erwarten, dass Ihr Gebet Frucht bringt, sei es in der Form von Heilung, Wiederherstellung oder was immer Sie brauchen. Aber ich glaube, wenn wir uns nicht um unsere Beziehungen kümmern, kann der Teufel – wie der Gärtner – einfach hereinspazieren und unsere Gebete abschneiden. Ich will damit nicht sagen, dass wir perfekt sein müssen. Es gibt keine perfekten Beziehungen, okay? Wir alle haben unsere Probleme, wir alle sind auf einer Reise. Aber Gott sucht nach der richtigen Herzenshaltung. Wenn Sie heute sagen: „Gott, ich bete dafür, dass Du mir die richtige Herzenshaltung schenkst“ und auch selbst darauf hinarbeiten, sagt Gott: „Sie ist gut genug. Ich werde für dich wirken.“ Und Sie werden feststellen, dass Er Sie beim Wort nimmt.

 

Gut, machen wir weiter. Ich muss mich ein bisschen beeilen. So ausführlich wollte ich darauf gar nicht eingehen. Gehen wir zurück zu Epheser. In Kapitel 6 spricht Er über Kinder und Eltern. „Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn! Denn das ist recht. Ehre deinen Vater und deine Mutter – das ist das erste Gebot mit Verheißung -, damit es dir wohlgehe und du lange lebst auf der Erde.“

 

Kinder, gehorcht euren Eltern. Unsere Kinder haben diesen Vers gelernt. Das war der erste Vers, den wir ihnen beigebracht haben und das war gut. Es hat lange gedauert, aber wir sind drangeblieben. Und hier stecken zwei Punkte drin: Kinder, gehorcht euren Eltern. Ehrt euren Vater und eure Mutter. Gehorsam ist der äußere Teil, die Ehre ist der innere Teil. Sie können Ihre Kinder leicht dazu bringen, dass sie gehorchen. Sie können sie zwingen, sich Ihrem Willen zu beugen. Aber wenn Sie zu einem Kind, das etwas angestellt hat, sagen, dass es sich in die Ecke stellen soll, wird es das zwar tun, aber in seinem Inneren wird es sich hinsetzen. Es wird Sie nicht ehren, weder in seinem Geist noch in seinem Herzen. Es kostet Eltern Zeit und Mühe, ein Kind dazu zu bringen, dass es sie ehrt. Es ist oft einfacher, die Stimme zu erheben und sie anzuschreien, damit sie tun, was Sie wollen, weil sie wissen, dass sie sonst bestraft werden. Mit ihnen zu arbeiten dauert um einiges länger.

 

Auch wir haben das bei unseren Kindern versucht, als sie noch klein waren. Wenn sie etwas angestellt hatten, setzten wir uns mit ihnen hin und sprachen darüber. „Du bist ein guter Mensch. Du hast nur eine schlechte Entscheidung getroffen und jede Entscheidung hat Konsequenzen. Aber Mama und Papa vergeben dir.“ Und dann beteten wir zusammen und es war erstaunlich, wie einsichtig sie waren. Wir beschäftigten uns wirklich viel mit dem Thema Ehre und ihrer inneren Einstellung. Warum? Weil wir unsere Kinder lieben und wollen, dass es ihnen gut geht. Sie werden lange Zeit auf der Erde leben.

 

Heute sind unsere Kinder erwachsen. Sie müssen uns nicht mehr gehorchen. Aber sie müssen uns immer noch ehren. Einer unserer Söhne ist jetzt 25 und seit fünf Jahren verheiratet. Sie haben einen kleinen Jungen. Und er muss nicht mehr tun, was ich ihm sage. Aber er muss mich ehren. Er hat unser Haus verlassen und steht nicht mehr unter meiner Autorität. Er trifft jetzt seine eigenen Entscheidungen. Aber ein Kind, das seine Eltern ehrt, wird das auch als Erwachsener noch tun. Wir müssen gesunde Beziehungen haben.

 

Es gab eine Zeit, in der mein Vater und ich überhaupt nicht miteinander auskamen. Das war in den Jahren, in denen ich Drogen nahm. Das verletzte meine Eltern so sehr, dass mein Vater mich mehr oder weniger verleugnete. Wenn ihn jemand fragte, ob er Kinder hatte, sagte er: „Ich habe eine Tochter“, aber seinen Sohn erwähnte er nicht. Und ich verstand das, weil ich so viele Jahre lang so ein Dummkopf war. Und dann wurde ich gerettet und war voller Eifer. Aber ich besaß keine Weisheit und als ich meine Eltern nach vier Jahren wiedersah, versuchte ich, ihnen das Evangelium aufzuzwingen. Ich weiß noch, wie mein Vater mich ansah und sagte: „Ich mochte dich lieber, als du noch auf Drogen warst.“ Unsere Beziehung war also nicht immer gut, aber er ist jetzt in der Gemeinde

 

und das ist wunderbar.

 

Vielleicht ist Ihr Vater nicht mehr am Leben. Ich hoffe, dass jetzt niemand unter Verdammnis gerät. Es geht nur darum, dass Sie tun, was in Ihrer Macht steht, um gesunde Beziehungen zu haben, denn das wirkt sich auf Ihre Gebete und Ihren Glauben aus und es stellt die Weichen dafür, was wir von Gott bekommen und ob Er uns gebrauchen kann. Vers 4 in Kapitel 6 richtet sich an Eltern: „Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!“ In der Amplified Bible heißt es hier: „Ärgert eure Kinder nicht und reizt sie nicht zum Zorn. Entfacht keinen Groll in ihnen, sondern zieht sie liebevoll auf in der Unterweisung und der Zucht und der Ermahnung des Herrn.“

 

Es gibt wirklich grausame Eltern. Ich kenne einige Männer, die wirklich hart und unbarmherzig sind und ihre Familie mit eiserner Faust regieren. Die meisten von ihnen tun das, weil ihr Vater dasselbe getan hat und er das einzige Vorbild ist, das sie je hatten. Männer, gehen Sie das Ganze etwas lockerer an. Erziehen Sie Ihre Kinder liebevoll. Seien Sie standhaft, aber fair. Sie werden Sie dafür lieben.

 

Wenden wir uns jetzt den Beziehungen außerhalb der Familie zu. Er nimmt hier unsere Arbeitsbeziehungen als Beispiel und spricht über Herren und Sklaven. Für uns sind das die Menschen, mit denen und für die wir arbeiten. In den Versen 5 bis 8 spricht Er über die Menschen, die wir heute als Angestellte bezeichnen und Er sagt: „Arbeite hart, habe die richtige Einstellung und tu, was du tust, als dem Herrn.“ Arbeiten Sie hart als dem Herrn und ehren Sie Ihren Arbeitgeber, auch wenn er ungerecht ist. Zetteln Sie keinen Streit an und lassen Sie sich nicht für acht Stunden bezahlen, wenn Sie in Wirklichkeit nur sechs Stunden arbeiten und die anderen zwei Stunden damit verbringen herumzublödeln, private Telefonate zu führen oder am Wasserspender herumzuhängen. Leisten Sie ehrliche Arbeit. Arbeiten Sie für den Herrn, so als ob Jesus Ihr Chef wäre. Die Bibel sagt hier: „… nicht mit Augendienerei.“ Arbeiten Sie nicht, um Menschen zu gefallen und arbeiten Sie nicht nur, wenn Sie beobachtet werden. Arbeiten Sie immer hart für den Herrn. Das ist eine gesunde Beziehung. Wenn Sie wollen, dass Ihr Chef Sie schätzt, arbeiten Sie hart. Und zu den Chefs sagte er:

„Droht ihnen nicht, sondern behandelt sie fair.“ Das gilt auch für alle anderen, zu denen Sie in einer Beziehung stehen – auch für diejenigen, von denen Sie unfair behandelt werden oder die Ihnen unrecht tun. Wir können es uns nicht leisten, dass Bitterkeit in unserem Herzen aufkeimt.

 

Erinnern Sie sich an Hiobs Freunde? Hiob hatte seine Familie verloren. Vor ihm standen zehn Särge und in jedem von ihnen lag eines seiner Kinder. Er hatte sein ganzes Vermögen verloren. Als seine Freunde zu ihm kamen, saß Hiob auf einem Müllhaufen. Sein Körper war mit großen, entzündeten Beulen übersät. Er hielt eine Tonscherbe in der Hand und kratzte sich damit. Die Bibel sagt, seine Haut war schwarz und wurmstichig. Die Kinder verhöhnten ihn. Er war zum Gespött der ganzen Gesellschaft geworden. Terroristen hatten alle seine Knechte getötet und sein ganzes Hab und Gut gestohlen. Seine Freunde kamen und sprachen eine ganze Woche lang kein Wort. Und als sie dann den Mund aufmachten, spendeten sie ihm keinen Trost, sondern klagten ihn an und sagten: „Das hat Gott dir angetan. Er verurteilt dich, weil du die Waisen mit leeren Händen weggeschickt hast und böse warst. Das ist der einzige Grund, warum dir all das widerfahren ist.“ Sie konnten nicht hinter die Kulissen schauen und in Hiob, Kapitel 1 und 2 nachlesen, dass es Satan gewesen war, der das alles inszeniert hatte. Die Bibel sagt, Satan quälte Hiob. Aber das wussten sie nicht und so sagten sie: „Das hat Gott getan, und er tat es, weil du ein böser Mann bist, Hiob.“ Sie klagten ihn aller möglichen Vergehen an, von denen er kein einziges begangen hatte. Und sein Urteil über sie lautete: „Ihr seid miserable Tröster, jeder Einzelne von euch!“ Am Ende der Geschichte, in Kapitel 42, wendet sich das Blatt. Aber stellen Sie sich das einmal vor! Ich meine, der Anblick der zehn Särge mit seinen Kindern darin verfolgte ihn immer noch. Seine Frau stand neben ihm und sagte: „Verfluche Gott und stirb. Bring es hinter dich!“ Er war krank. Er wurde verspottet. Er hatte alles verloren! Und sie verbreiteten Lügen über ihn und klagten ihn an. Aber Gott klärte sie darüber auf, dass alles, was sie gesagt hatten, falsch war. Sie sagten: „Gott verurteilt dich“ und Gott sagte: „Nein. Das ist nicht richtig. Ich verurteile Hiob nicht.“ Sie sollten das Ende der Geschichte lesen. Das ist sehr aufschlussreich. Gott sagt zu Hiob: „Hiob, bete für deine Freunde.“ -„Okay. Bring sie schnell um, Gott.“ – Nein, so lautete sein Gebet nicht. Er musste ein Opfer bringen und für ihre Vergebung beten. Und die Bibel sagt, als Hiob für seine Freunde betete, wendete Gott sein Schicksal und schenkte ihm zwei Mal so viel wie er vorher besessen hatte.

 

Denken Sie an Hiob, wenn Sie schlecht behandelt oder zu Unrecht angeklagt werden. Ich weiß, das nimmt der Sache nicht den Stachel. Ich habe selbst schon einiges erlebt, das ich mir nie hätte träumen lassen – Verrat, gebrochene Versprechen und manches mehr. Dagegen ist keiner immun.

 

Aber lassen Sie keine Bitterkeit in Ihr Herz gelangen. Sie wird Sie zerstören, sie wird Ihrer Beziehung mit Gott und Ihrem Glauben schaden und Ihren Gebeten die Tür verschließen. Hören Sie: Unversöhnlichkeit ist eine Falle und solange Sie daran festhalten, sind Sie derjenige, der darin festsitzt. Der anderen Person macht das nichts aus, aber Sie sind ein Gefangener. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Herz in Ordnung ist.

 

Ich will noch einen Vers zitieren und dann sind wir auch schon fast fertig. In Römer 12:18 heißt es:

„Wenn möglich…“ Können wir das zusammen sagen? Wenn möglich. Und wenn möglich bedeutet, es

ist nicht immer möglich.

 

Römer 12:18

„Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!“

 

Es gibt Menschen, die das unmöglich machen. Sie gehen einfach nicht darauf ein, was Sie auch tun. Aber wenn Sie Ihren Teil getan und gebetet haben, sollten Sie die Sache einfach auf sich beruhen lassen. Manche Beziehungen werden nie wiederhergestellt und manche Dinge werden nie richtig gestellt werden, weil die Menschen nicht dazu bereit sind. Aber Gott wird ihnen weder ihren freien Willen nehmen noch wird Er gegen ihren Willen dafür sorgen, dass sie gerettet werden, wenn sie die Ewigkeit ohne Ihn verbringen wollen.

 

Es gibt einige Beziehungen in meinem Leben, die ich gerne wiederherstellen würde. Ich habe alles getan, was ich konnte, aber die Person, die einst ein Freund war, will nichts mehr von mir wissen. Auch David sprach von solchen Situationen.

 

Tun Sie, was Sie tun können. Soviel an Ihnen ist, soweit es von Ihnen abhängt, leben Sie mit allen Menschen in Frieden. Bringen Sie die Dinge in Ordnung. Ihr Gebetsleben und Ihr Glaube, Ihre Heilung und jeder andere Segen, den Gott uns verheißen hat, hängen davon ab, ob wir mit Gott, mit unseren Familienmitgliedern und mit den Menschen außerhalb unserer Familie eine gesunde Beziehung haben.

 

Wenn Sie jetzt zuhören und Ihr Leben noch nie mit Gott gelebt haben, sprechen Sie laut das folgende Gebet mit mir:

 

Gott, ich komme jetzt zu Dir. Ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus Dein Sohn ist, dass Er für meine Sünden starb und von den Toten auferweckt wurde. Jesus, komm in mein Leben. Sei mein Herr und Retter. Von diesem Moment an will ich mit Dir leben. Amen. Amen.

 

Was ich jetzt sagen werde, sage ich öfter an dieser Stelle, aber ich tue das keineswegs leichtfertig: Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Ich glaube, dass das göttliche Vorsehung ist. Ja, Gott weiß, dass Sie da sind. Er hat zu Ihnen gesprochen. Er hat Ihre Telefonnummer und Er will Ihr Leben verändern. Ich weiß, dass Sie die Richtung, die Ihr Leben genommen hat, leid sind, weil Sie wissen, dass sie in eine Sackgasse führt. Und alles wird immer nur noch schlimmer. Geben Sie auf und legen Sie Jesus Ihr Leben hin. Er kann uns einen neuen Start ermöglichen. Er erlaubt uns, nochmals ganz von vorn zu beginnen.

 

Es ist ein unschätzbares Geschenk, abends mit einem reinen Gewissen ins Bett gehen zu können und zu wissen, dass Ihnen vergeben wurde und dass Gott Sie wiederherstellt. Schieben Sie es nicht länger hinaus. Sagen Sie heute Ja zu Jesus. Hier geht es nicht um Rituale oder Zeremonien. Er wird Sie nicht in einen abgehobenen, religiösen Menschen verwandeln. Wenn Sie Jesus von ganzem Herzen annehmen, werden Sie auf übernatürliche Weise natürlich und auf natürliche Weise übernatürlich. Sie werden zu der Person, als die Sie ursprünglich erschaffen wurden. Die Welt setzt uns unter Druck und formt uns gemäß ihren Vorgaben. Das führt schließlich dazu, dass der Mensch, als den Gott uns erschaffen hat, irgendwie verloren geht. Aber Gott will Ihnen helfen, diesen Menschen zu entdecken, deshalb sagen Sie heute Ja zu Jesus. Und wenn Sie das getan haben, würde ich mich freuen, von Ihnen zu hören. Gott segne Sie. Bis zum nächsten Mal.

 

 

Jule 9. Februar 2013 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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