Glauben allein

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Glauben allein
von Bayless Conley

Eine Kontroverse herrscht seit Jahrhunderten in der Kirche über das, was der Apostel Paulus über Errettung durch Glauben sagt und das, was Jakobus zur Errettung sagt, was mit Werken zu tun hat. Liegt die Wahrheit dazwischen? Es heißt, Martin Luther wollte Jakobus wegen der Aussagen, die Jakobus machte, aus der Bibel entfernen. Damit wollen wir uns jetzt beschäftigen. Freund, es wird Sie segnen.

Ich hörte die Geschichte der Errettung erst mit 20 Jahren. Niemand erzählte mir von Gottes Errettungsplan und das Erlösungswerk Christi bis weit nach meinem 20. Geburtstag. Aber dennoch glaubte ich schon als kleiner Junge an Gott. Ich hatte einige Vorstellungen über Gott und den Himmel. Ich hatte Vorstellungen darüber, wann es jemand erlaubt ist, in den Himmel zu kommen, nachdem er gestorben ist. Ich stellte mir innerlich eine Riesenwaage vor, wo auf der einen Seite die guten Taten und auf der anderen die Sünden waren. Wenn Gott, nachdem man stirbt, alle guten Taten in eine Schale legt und die guten Taten schwerer wiegen als die Sünden, kommt man in den Himmel. Wenn aber Ihre Sünden schwerer und zahlreicher waren als die guten Taten in Ihrem Leben, dann haben Sie Pech gehabt. So einfach sich das anhört, entspricht es dennoch dem, was viele Leute glauben – nämlich: Wenn sie ein gutes Leben führen und ein guter Mensch sind, dann lässt Gott sie in den

Himmel… so als wären ihre guten Taten wie ein Ticket zur Errettung oder eine Eintrittkarte in das Reich Gottes.

Andre hoffen, dass Gott sie wegen ihrer religiösen Hingabe und Aufrichtigkeit in den Himmel lassen wird.

Andere meinen, dass sie durch ihre Großzügigkeit und persönliche Opfer hineinkommen. Aber wir müssen in die Bibel schauen, denn sie muss unsere endgültige Autorität in dieser Frage sein. Schauen wir in Epheser 2:1.

Epheser 2:1-3
„Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.“

Wenn es um die Frage die Errettung und den Himmel geht, geht es um unsere Natur. Er sagt, dass wir früher von Natur aus Söhne des Ungehorsams waren. Und er beginnt das Kapitel so: „Er hat euch lebendig gemacht, die ihr in Vergehungen und Sünden tot wart.“

Ich kann den Vers kaum lesen, ohne an einen Freund namens Howard zu denken… einige erinnern sich vielleicht, dass ich schon mal über Howard sprach. Howard war auf vielerlei Weise einzigartig. Etwas, was ihn einzigartig machte, war, dass er einem die witzigsten Dinge mit völlig ernster Miene erzählen konnte, was es noch komischer machte. Manchmal, wenn er es wollte, war sein Gesicht völlig ausdruckslos. Bisweilen gingen wir nach einer Versammlung zum Cafe Denny’s. Bei einem dieser Treffen im Denny’s fing Howard ein Gespräch mit einem Mann an. Und der Mann dachte, er bringt Howard völlig aus der Fassung. Er erzählte Howard: „Weißt du, ich mache Zauberei. Ich verhexe Leute und mache auch Voodoo.“ Howard sieht ihn mit völlig ausdruckslosen Gesicht an und sagt: „Ja? Ich war früher tot.“ Tot in Übertretungen und Sünden!

Als Gott Adam und Eva im Garten Eden in Seinem Ebenbild schuf, lebten sie mit Gott und hatten Gemeinschaft mit Ihm. Sie waren mit Gott verbunden. Und Gott sagte: „Schaut mal, alles, was ihr wollt, gehört euch. Alle Bäume im Garten, außer dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Den beanspruche ich nur für mich. An dem Tag, wo ihr dagegen verstoßt, werdet ihr sterben.“ Im hebräischen Text sagt Gott wörtlich: „Sterbend werdet ihr sterben.“ Das Wort „sterben“ steht im Hebräischen zwei Mal da. Ihr werdet einen zweifachen Tod sterben. Sie kennen die Geschichte. Die Schlange kam und täuschte Eva. Bevor ich anfing, die Bibel zu lesen und zu studieren, dachte ich: „Adam ist irgendwo im Garten, und als er zurückkommt, wirft Eva ihm einen Apfel zu, mit einem Biss drin, und er beisst hinein und dann ist es vorbei.“ Eva wurde getäuscht. Aber die Bibel sagt, nicht der Mann. Er stand mit offenen Augen da und schaute dem Ganzen zu. Er verstand, was da geschah und rührte keinen Finger.

Am Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sagte die Schlange: „Hat Gott gesagt, ihr dürft nicht von den Bäumen des Gartens essen?“ Eva sagte: „Nein. Wir dürfen alles haben, außer diesem einen Baum.“ Die Schlange sagte: „Ah, Gott weiß, an dem Tag, wo ihr davon esst, werdet ihr wie Er sein und Gute und Böse selbst erkennen.“

Ob es ein buchstäblicher oder symbolischer Baum war, werden Sie erst im Himmel mit Sicherheit wissen. Aber Adam und Eva entschieden: „Gott soll nicht unsere höchste Autorität sein. Was gibt Ihm das Recht, uns zu sagen, was gut und böse, richtig und falsch ist? Was ich persönlich für richtig oder falsch halte, das muss nicht für jemand anderen zutreffen. Aber Gott sagt, es ist falsch. Wer sagt, dass es falsch sein muss, nur weil Gott sagt, es ist falsch? Es muss doch nichts Absolutes geben. Was für Sie falsch ist, muss für mich nicht falsch sein. Ich entscheide selber, ob es Sünde ist oder nicht.“ Und so traten sie aus Autorität Gottes heraus. Und dasselbe Problem hat die Menschheit seitdem tagtäglich. Freund, es gibt Absolutes und Gott beansprucht dieses Recht exklusiv. Aber als Adam davon nahm, als er und Eva entschieden: „Wir werden nicht mehr unter dir sein, Gott“,

da starben sie den ersten Teil des doppelten Todes. Sie starben innerlich. Sie wurden vom Leben Gottes abgeschnitten.

Sie wurden von Natur Kinder des Zornes, wie die Bibel sagt. Ihre innere Natur veränderte sich. Das Erste, was geschah, sie schämten sich und bedeckten sich. Sie hatten Angst, flohen und versteckten sich. Sie hatten vorher nie Scham oder Furcht gekannt. Es war kein Teil ihrer Natur. Aber in dem Moment, als ihre Beziehung zu Gott getrennt wurde und ihre Beziehung zu Gott starb, hatten sie Angst und schämten sich.

Römer, Kapitel 5 beschreibt die Auswirkung: Wegen Adams Übertretung drang der Tod zu allen Menschen durch. Dieser Zustand der Trennung von Gott wurde an die ganze Menschheit weitergereicht, weil Adam und Eva die Eltern der Menschheit waren. Menschen wissen intuitiv, dass etwas nicht stimmt. Da ist eine Leere in der Größe des Grand Canyon im menschlichen Herzen und Leute fragen sich: „Was ist es? Was fehlt? Werden Drogen es füllen? Wird es Sex füllen? Wird eine Beziehung es füllen? Kann ich es mit einem religiösen Ritual ausfüllen? Kann ich diese Leere mit Erfolg, Dingen oder Geld ausfüllen?“ Nein, das funktioniert nicht. Das Loch hat die Form Gottes. Wir wurden geschaffen, um mit Ihm zu leben und zu reden. Und ich liebe diese Worte: „Wir waren tot in Übertretungen und Sünde, aber Er hat uns lebendig gemacht.“ Wie hat Gott das gemacht? Wie bringt Er uns vom Tod zum Leben? Wie verbinden wir uns wieder mit Gott? Er sagt es uns in Epheser 2:4.

Epheser 2:4
„Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet!“

Er tat es durch Seine Gnade. Aber das ist nur ein Teil der Gleichung. Der Rest steht in den Versen 8 und 9. Schauen wir es an.

Epheser 2:8-9
„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Es ist aus Gnade, durch Glauben, nicht aus Werken. Können wir das zusammen sagen? Aus Gnade, durch Glauben, nicht aus Werken. So werden wir errettet. So werden wir vor Gott gerecht gemacht. So gelangen wir vom Tod zum Leben. Aus Gnade, durch Glauben, nicht aus Werken. Keine Werke der Selbstaufopferung, keine Almosen, keine Großzügigkeit, keine religiösen Werke. Es ist aus Gnade, durch Glauben.

Ich lese Ihnen etwas aus dem Römerbrief vor. Hören Sie einfach zu, weil ich es aus der Living Bible vorlese.

Anstatt zu vergleichen, falls Sie eine andere Übersetzung haben, möchte ich lieber, dass Sie es genau hören. Ich lese aus Römer 3:19. Hören Sie einfach zu. Paulus schreibt:

Römer 3:19
„Alle Welt steht still und schuldig vor dem allmächtigen Gott. Erkennt ihr es? Niemand könnte je in Gottes Augen gerecht werden, indem er tut, was das Gesetz befiehlt. Denn je besser wir Gottes Gesetz kennen, umso klarer wird, dass wir ihm nicht gehorchen. Sein Gesetz dient nur dazu, uns zu zeigen, dass wir Sünder sind. Doch jetzt hat Gott uns einen anderen Weg in den Himmel gezeigt: Nicht, indem wir versuchen, gut genug zu sein und seine Gesetze zu halten, sondern einen neuen Weg. Nicht wirklich neu, denn die Bibel erzählt schon lange davon. Jetzt sagt Gott, er nimmt uns an und spricht uns frei, und erklärt uns für unschuldig, wenn wir Jesus Christus vertrauen, unsere Sünden wegzunehmen. Wir können alle auf dieselbe Art gerettet werden, wenn wir

zu Christus kommen, egal, wer wir sind oder wie wir waren. Ja, alle haben gesündigt und bleiben weit hinter

Gottes herrlichem Ideal zurück. Doch jetzt erklärt uns Gott für nicht schuldig, wenn wir an Jesus Christus glauben, der in seiner Güte unsere Sünden weggenommen hat. Denn Gott sandte Christus Jesus, um die Strafe für unsere Sünden zu empfangen und Gottes Zorn gegen uns zu beenden. Er gebrauchte Christi Blut und unseren Glauben als Mittel, uns vor seinem Zorn zu retten.“ – Christi Blut und unser Glauben.

Wir hatten vor kurzem Freunde hier zu Besuch. Interessanterweise kommen Leute, die wir kennen, nach Südkalifornien, um die Cottonwood-Gemeinde und Disneyland zu besuchen. Sie wollen Gottes Königreich kosten und dann das magische Königreich. Sie kaufen ihre Tickets für das magische Königreich und kommen damit rein. Die meisten wissen sicher, man kann nicht Eintrittkarten für Knotts Berry Farm kaufen und damit in Disney Land reinkommen. Sie brauchen Karten für Disney, um bei Disney Land reinzukommen. Und das Ticket, um in Gottes Reich zu kommen, ist Glauben. Glauben an das vergossene Blut des auferstandenen Christus, aus Gnade, durch Glauben, nicht aus Werken.

Aber es gibt verschiedene Aussagen in der Bibel, die immer wieder zu Kontroversen führten und die ein echtes Problem sein können. Schauen Sie mit mir in Römer Kapitel 3. Wir untersuchen dies für ein paar Minuten. Und darüber möchte ich zu Ihnen sprechen. In Römer 3:28 schreibt Paulus folgende Worte:

Römer 3:28
„Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.“

Die New American Standard sagt „ohne Werke des Gesetzes“. Die Amplified Bible sagt „ohne gute Taten.“ Wir folgern also, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke, ohne gute Taten, ohne Werke des Gesetzes. Wie viele stimmen dieser Aussage zu? Ich auf jeden Fall! Wir sind also zu dem Schluss gekommen, dass der Mensch allein aus Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke.

Schauen Sie mit mir in Jakobus Kapitel 2, wo die Kontroverse ihren Ursprung hat. Martin Luther, der die Wahrheit der Rechtfertigung aus Glauben wieder ans Licht brachte, wollte sogar Jakobus aus der Bibel entfernen, wegen dem, was wir gleich lesen. Er wollte nicht akzeptieren, dass es inspiriert war, weil es scheinbar dem widersprach, was der Apostel Paulus sagte.

Jakobus 2:14-18
„Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn erretten? Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt, aber jemand unter euch sagt zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch! ihr gebt ihnen aber nicht

das für den Leib Notwendige, was nützt es? So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen.“ – Vers 21

Jakobus 2:21-24
„Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte? Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammen wirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde. Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und er wurde Freund Gottes genannt. Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.“

Ein ganz schöner Kontrast, nicht wahr? Paulus sagte: „Wir kommen zu dem Schluss, der Mensch wird aus Glauben gerechtfertigt – ohne Werke.“ Und Jakobus sagt: „Der Mensch wird durch Werke gerechtfertigt, nicht nur aus Glauben.“

Lassen Sie mich Ihnen dazu einiges sagen. Erstens. In Vers 14 benutzt Jakobus im griechischen Text eine unvollendete Verbform, die sich nicht leicht übersetzen lässt. Der Vers 14 „wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke…“ bedeutet wörtlich „wenn jemand immer wieder sagt, er habe Glauben, hat aber immer wieder keine Werke, dann ist das toter Glaube.“ Er sagt immer wieder „ich habe Glauben, ich habe Glauben“,

aber es folgen nie Werke daraus. Der Punkt ist: Wenn es echter Glaube und eine echte Bekehrung ist, dann resultiert es in guten Werken und einem veränderten Lebensstil. Wenn es echt ist. Aber immer nur zu sagen „ich habe Glauben. Ich bin Christ. Ich glaube“, ohne dass je entsprechende Taten folgen, dann stimmt was nicht. Sie sagen ständig: „Ich glaube, ich bin Christ. Ich glaube an Gott. Ich glaube. Ich glaube“, aber es ist im Lebensstil überhaupt nicht sichtbar.

Jakobus spricht über Werke als Beweis für den Glauben, nicht als Mittel zur Errettung. Es besteht ein Unterschied zwischen den beiden. Er spricht von guten Werken und Taten als Ausdruck eines lebendigen Glaubens. In Vers 18 sagt er: „Zeige mir deinen Glauben ohne deine Werke. Und ich zeige dir meinen Glauben aus meinen Werken.“ Er fordert Beweise für Glauben von Menschen, und das sind Werke. „Du zeigst es mir, ich zeige es dir. Der einzige Weg, wie ich erkennen kann, dass du Glauben hast, ist durch deine Werke.“ Aber wenn Paulus über Glauben spricht, redet er von Rechtfertigung vor Gott, nicht vor Menschen. Sie reden von zwei unterschiedlichen Dingen. Gott sieht das Herz, das wir nicht sehen können. Aus Glauben allein werden wir vor Gott gerechtfertigt. Aber bei Menschen muss ich etwas sehen, um es zu erkennen.

Jakobus spricht über die Frucht des Glaubens und Paulus über die Wurzel des Glaubens. Jakobus spricht vom Ausdruck und den reifen Früchten des Glaubens, während Paulus vom Samen spricht, aus dem die Frucht wuchs.

Ich habe hier eine schöne, reife Avocado. Mag hier jemand Avocados? Wir sind Kalifornier. Wir lieben Avocados. Das ist eine wirklich gute. Die Avocado wuchs an einem Baum und der Baum und seine Früchte kamen hierher, aus dem Samen. Ohne diesen bekommen Sie dies nicht. Wenn er lebendig und echt ist, wächst er zu einem Baum heran und produziert dies.

Viele Leute sagen: „Ich habe das. Ich habe dies! Ich habe jenes!“ Aber sie produzieren nie dieses. Und wenn sie dies nie produzieren, mein Freund, müssen Sie das hier prüfen. Paulus spricht hiervon, Jakobus spricht hiervon. Der Punkt ist: Wenn Sie dies wirklich haben, den unvergänglichen Samen von Gottes Wort im Herzen, wenn Sie eine echte Beziehung zu Jesus Christus haben, ändert sich Ihr Lebensstil und Sie produzieren schließlich dies. Aber wenn Sie das hier nicht produzieren, dann haben Sie dies auch nicht.

Als ich errettet wurde, war mein Leben völlig durcheinander. Ich hatte so viel verworrenes Zeug in meinem Kopf und es gab so viel Finsteres in meinem Leben, Drogensucht und viele andere Dinge, die es noch verstärkten. Dann gab ich mein Herz Jesus in einer kleinen Mission in Oregon. Ich erhielt das Echte. Und wissen Sie was? Mein Leben änderte sich und ich fing an, einige von diesen zu produzieren.

Sie können mir nicht erzählen, Sie hätten den Jesus, den ich kenne und Ihr Leben hat sich nicht verändert. Der auferstandene Retter hat Seinen Fuß auf den Nacken des Teufels gesetzt, ihm die Schlüssel für Hölle und Tod entrissen, ist in den Himmel aufgefahren, hat sich zur rechten Hand Gottes in der Höhe gesetzt, Er, der alle Dinge durch das Wort Seiner Macht trägt, Er ist in Ihr Herz eingezogen, hat die Möbel umgestellt und Sie wollen mir erzählen, nichts hätte sich verändert? Wie kann das sein?

Paulus spricht von dem, was mich vor Gott rechtfertigt und Gott sieht es. Jakobus sagt: „Okay, wenn du das wirklich hast, dann wird es dafür Beweise geben. Zeige mir deinen Glauben durch deine Werke; und ich erkenne es.“ Hier sind einige Gedanken über Glauben. Schauen Sie mit mir in Römer 10:14.

Römer 10:14-16
„Wie werden sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger? Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens verkündigen, die das Evangelium des Guten verkündigen!“ Und dann Vers 17.

Römer 10:17
„Also kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.“

Der erste Gedanke ist dies: Glauben kommt aus dem Hören der Botschaft. Daher kommt der Glaube. Paulus sagte in

Römer 1:16
„Denn ich schäme mich des Evangeliums Christi nicht, ist es doch Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt.“

Das ist nicht geheimnisvoll. Da ist Kraft in der Botschaft.

Wenn ich Gott wäre und wollte Männer und Frauen aus dem Tod ins Leben holen und sie wieder mit mir verbinden, dann hätte ich sicherlich die Engel mit eingebunden und hätte Feuer und Blitze eingesetzt. Ich hätte etwas ganz Spektakuläres gemacht und mir etwas Besonderes ausgedacht!

Aber Gott erwählte fehlbare, irdene Gefäße als Träger der Botschaft des Evangeliums. So beschloss Er, die Errettung in die Welt zu bringen. Und wissen Sie was? Gott hat keinen „Plan B“. Sie sind Sein einziger Plan.

Sie sind die Antwort für die Welt, das Evangelium Jesu Christi zu bringen. Wenn Sie von unserem wunderbaren Erretter reden, der starb… der Unschuldige für die Schuldigen, der Reine für die Unreinen, der unsere Sünden auf sich nahm, der freiwillig starb und wie der Zorn Gottes auf Seinen eigenen Sohn gegossen wurde, als Er an unserer Stelle starb. Gottes Anspruch auf Gerechtigkeit wurde genüge getan. Christus wurde von den Toten auferweckt. Und alle, die das annehmen und es glauben und Ihn Herrn nennen, kommen in eine Beziehung zu Gott. Sie gehen vom Tod zum Leben über. Sie kommen aus dem Zustand heraus, in Übertretungen und Sünde tot zu sein und sie werden erneut mit Gott verbunden. Wenn Menschen die Botschaft hören, kommt Glaube. Auf diese Weise hat Gott es gemacht.

Zweitens. Glaube wird durch Worte und Taten ausgedrückt. Obwohl Gott aufs Herz schaut, müssen wir unsere Errettung letztlich vor Menschen leben. Jesus formulierte es so: „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen.“

Ein Leben, das nicht leuchtet, ist kein Licht. Jesus sagte: „Wenn du mich vor den Menschen bekennst, werde ich dich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Aber wenn du dich meiner vor den Menschen schämst, werde ich mich deiner vor dem Vater schämen.“

Freund, wenn es in Ihrer Gebetskammer funktioniert, aber nicht in Ihrem alltäglichen Leben, dann war es nicht das Echte. Wenn es im Gemeindegebäude funktioniert, aber nicht am Arbeitsplatz, dann ist es nicht das Echte.

Wenn es nicht außerhalb dieser vier Wände funktioniert, was soll’s? Gott sucht keine unsichtbaren, geheimen Undercover-Christen. Diese Sache muss vor der Welt gelebt und vor ihr ausgedrückt werden. Ja, Sie haben dies. Aber die Welt muss es sehen! Unser Christ sein muss vor anderen ausgelebt werden.

Es drückt sich durch unsere Worte und Taten aus. Es drückt sich darin aus, wie ich meine Frau behandle, wie ich meine Kinder liebe, wie fleißig ich arbeite, wie moralisch ich in meinen Freundschaften bin, wie meine Hingabe zu Gott ist. Es drückt sich durch mein Geben aus und durch mein Sprechen. Es drückt sich dadurch aus, wie ich meine Freunde und Feinde behandle. Es muss äußerlich gelebt werden.

Und drittens, das ist so wichtig. Alles, was wir von Gott empfangen, kommt aus Gnade, durch Glauben … alles!

Heilung, Führung, Wiederherstellung, Frieden… all das kommt auf dieselbe Weise. Aus Gnade, durch Glauben, nicht durch Werke. Gnade ist Gottes Hand, die nach unten reicht und uns versorgt. Glaube ist die Hand, die nach oben reicht und sagt: „Ich glaube. Danke!“ In dem Moment, wo wir zu Gott kommen wegen unserer Werke,

weil wir so viel geopfert oder gelitten haben und es uns zusteht, haben wir uns sofort abgeschnitten und disqualifiziert. Aus Gnade, durch Glauben, nicht aus Werken.

Freund, ich hoffe, es war ein Segen für Sie. Wir kriegen viel Post von Gläubigen aus der ganzen Welt, die durch diese Botschaften ermutigt werden und es ist ein Segen und ermutigt uns, wenn wir von Ihnen hören. Aber ich weiß auch, dass mir immer viele Leute zusehen, die Christus noch nicht angenommen haben. Sie sind vielleicht einer dieser Menschen. Ich hoffe, Sie haben sich die Botschaft zu Herzen genommen. Errettung kommt aus Gnade, durch Glauben, nicht durch Werke. Werke sind die Reaktion und die Frucht der Beziehung zu Gott, die wir aus Glauben haben. Ich will Ihnen sagen: Falls Sie ihr Herz noch nie für den Retter geöffnet haben – Er liebt Sie. Er starb am Kreuz, um Ihre Sünden wegzunehmen. Und wenn Sie „ja“ zu Jesus sagen, Ihn als Ihren Herrn

und Erretter bekennen, Ihm sagen, dass Sie Ihm vertrauen, kommen Sie in diese Beziehung zu Gott, die die Bibel „Errettung“ nennt. Freund, rufen Sie heute den Namen Jesu an. Sie werden nicht enttäuscht sein und dann schreiben Sie uns und lassen Sie uns wissen, dass es passiert ist. Bis zum nächsten Mal.

Jule 13. Januar 2008 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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