Der Gott, der Bitten erfüllt

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Der Gott, der Bitten erfüllt                                                                                         03.05.2009

Pastor Bayless Conley

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir werden über den Gott sprechen, der Bitten erfüllt.

Ich versichere Ihnen, es wird Sie ermutigen! Sie werden schon ausschalten wollen, bevor die Sendung vorbei ist, weil Sie sich hinknien und Dinge von Gott erbitten wollen. Aber ich ermutige Sie, sehen Sie die ganze Sendung. Sie hat das Potenzial, Ihr Leben zu verändern. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wenden wir uns gemeinsam dem Wort Gottes zu. Finden wir mehr über unseren Gott heraus, der es liebt, Bitten zu erfüllen.

Der Brief an Philemon wurde von dem Apostel Paulus in einem römischen Gefängnis geschrieben.

Zweimal in diesem Brief sagt er von sich selbst, dass er in Ketten ist. Der Brief wurde von einem jungen Mann namens Onesimus überbracht, der im Gefängnis mit dem Apostel Paulus errettet wurde.

Interessanterweise war Onesimus früher ein Diener von Philemon, hatte ihn irgendwie betrogen und war weggelaufen. Und als er versuchte, in der Menge in Rom unterzutauchen, ging etwas schief.

Onesimus landet im Gefängnis und sein Mitgefangener war der Apostel Paulus. Er wird zu Christus geführt. Paulus schickt Onesimus zu Philemon zurück mit diesem Brief und dieser kurze Brief enthält viele erstaunliche Dinge. Ich möchte Sie auf eine Sache in Vers 22 hinweisen. Paulus schreibt Folgendes:

Philemon 1:22
„Halte auch schon ein Quartier für mich bereit! Denn ich rechne zuversichtlich damit, dass Gott eure Gebete erhört und ich euch wiedergeschenkt werde.“

Bedenken Sie, was er gerade sagte. Er sitzt in einer Zelle, ist angekettet und sagt: „Bereitet mir ein Quartier, denn ich glaube, durch eure Gebete werde ich euch wieder geschenkt werden.“

Paulus hat offenbar großen Glauben an den Gott, der Bitten erfüllt. Vielleicht brauchen Sie etwas Bestimmtes. Oder jemand, den Sie lieben, ist momentan absolut nicht in Ihrer Reichweite. Meine Frage an Sie heute Morgen lautet: Was tun Sie daraufhin? Haben Sie gefragt? Haben Sie Ihr Anliegen oder Ihre Bitte vor Gott gebracht? Und genauso wichtig: Haben Sie ein Quartier vorbereitet? Welche Tat geht mit Ihrem Glauben einher? Vielleicht im Hinblick auf einen Freund, der momentan an eine Sucht gebunden ist oder vielleicht sind Sie selbst momentan krank. Sie haben deswegen gebetet.

Haben Sie auch ein Quartier bereitet?

Wenn jemand aus Ihrer Familie nicht errettet ist, kaufen Sie eine Bibel und lassen Sie seinen oder ihren Namen in Gold eingravieren. Vielleicht müssen Sie sie eine Zeit lang in einen Schrank oder eine Schublade stecken, aber bereiten Sie ein Quartier. Tun Sie etwas. Vielleicht ist Ihr Sohn oder Ihre Tochter momentan auf Abwegen und scheinbar für Gott unerreichbar. Ihr Leben bestand aus einer Niederlage nach der anderen. Drogensucht, Gefängnis… und alles Mögliche. Hören Sie: Trauen Sie Gott Großes zu. Sie wären erstaunt über die Dinge, die Er tun kann.

Ich hatte ein massives Drogen- und Alkoholproblem und Gott schickte einen zwölfjährigen Jungen zu mir und ich fand Christus. Doch meine Familie hatte ich lange nicht mehr gesehen. Unsere Beziehung war mehr als angespannt, sie war kaputt. Ich wurde als Erster in der Familie errettet. Meine Mutter wurde in der Zwischenzeit errettet. Sie ist hier in Kalifornien, ich wohne in Oregon und habe meine Eltern lange nicht gesehen. Sie ist in einer Versammlung und hört einen Evangelisten predigen, hier in Südkalifornien. Er unterbricht seine Botschaft und sagt: „Der Heilige Geist hat gerade zu mir geredet.

Eine Mutter ist hier, Sie haben Ihren Sohn vier Jahre nicht gesehen… wissen nicht, ob er tot oder lebendig ist. Er hatte mit Drogen zu tun und später mit noch schlimmeren Dingen“, was stimmte. Er sagte: „Sein Leben wurde völlig verwandelt und er ist auf dem Weg nach Hause. Im Geist ist es bereits geschehen.“ Meine Mutter stupst die Frau neben sich mit dem Ellenbogen und sagt: „Das ist mein Sohn! Das ist mein Sohn!“ Sie kommt heim und erzählt meinem Papa, was passiert ist. Er sagte: „Es müsste ein Wunder geschehen!“ Währenddessen, nach meinen Recherchen am selben Abend… an diesem Abend… bin ich in Oregon. Ich ging zu einem Abendessen christlicher Geschäftsleute.

Ich fühlte mich etwas deplatziert, aber ich sah ein Ehepaar, das ich kannte, Fred und Eva Phelps.

Sie waren fast Siebzig. Ich ging hin und begrüßte sie. Sie wussten nichts von meiner familiären Situation… nichts. Eva ergreift meine Hand, fängt an zu weissagen und sagt: „Gott sagt, Du musst nach Hause fahren. Zwischen Dir und Deiner Familie ist vieles nicht in Ordnung. Gott sagt, Du musst nach Hause.“

Die Gegenwart Gottes kam vom Himmel auf mich. Ich sagte nur: „Ja, meine Liebe. Ja, meine Liebe.“

Am nächsten Tag ging ich zu einer Telefonzelle… das hilft, den Zeitraum zu bestimmen. Ich warf den Groschen ein und rief an, genau… eins mit Wählscheibe. Mama war dran. Ich sagte: „Hallo Mama, ich bin‘s. Hättest Du oder Papa etwas dagegen, wenn ich nach Hause käme?“ Sie sagte: „Geht in Ordnung.“ Und sie sagte: „Ich muss Dir etwas erzählen, wenn Du hier bist.“ Ich sagte: „Ich muss Dir auch etwas erzählen!“

Ich musste eine alte 12-saitige Gitarre verkaufen, um genug Benzin für die Fahrt nach Hause zu haben. Nach nur 48 Stunden bog ich mit meinem alten 63er Kleinbus in die Einfahrt. Gott hat erstaunliche Dinge getan in meiner Familie. Freund, unterschätzen Sie nicht, was Gott zu tun vermag.

Ich denke nicht nur an die Familie. Wir müssen den Kreis derer, für die wir beten, erweitern.

Bitte schauen Sie sich mit mir Apostelgeschichte 27 an. Apostelgeschichte, Kapitel 27. Hier sind Paulus, seine Begleiter und ein paar Hundert andere Leute auf einem Schiff. Sie sind in Seenot.

Ein schrecklicher Sturm tobte. Sie sahen tagelang weder das Sonnenlicht noch den Mond noch die Sterne. Alle Hoffnung auf Rettung war verloren, aber Paulus betete. Und in Apostelgeschichte 27:22 sagte Paulus:

Apostelgeschichte 27:22-24
„Und jetzt ermahne ich euch, guten Mutes zu sein, denn keiner von euch wird verloren gehen, nur das Schiff. Denn ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, stand in dieser Nacht bei mir und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus! Du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren.“

Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren. Ein paar hundert Menschen. Und der Engel spricht für Gott und sagt: „Gott hat sie dir gegeben.“ Das bedeutet, Paulus hatte darum gebeten. Paulus hatte für ihre Rettung gebetet. Und alle erreichten unbeschadet das Ufer. Allerdings verloren Sie das Schiff.

Das lässt mich an jene denken, die im Schiff des Lebens mit uns segeln. Ich denke, Gott kann uns alle Mitreisenden geben, wenn wir um sie bitten. Und ich denke an das Schiff der Familie. Ich strebe an, dass das Schiff meiner Familie vollzählig das Ufer der Errettung erreicht. Ich bin bei meinen Cousins, meinen Tanten, meinen Onkeln, meinen Nichten und Neffen hinterher, dem ganzen Schiff meiner Familie.

Dann gibt es das Schiff der Arbeit, unsere Kollegen und engere Mitarbeiter bei der Arbeit. Haben Sie Gott um diejenigen gebeten, die mit Ihnen auf dem Schiff der Arbeit segeln? Und was ist mit dem Schiff des Sportes und der Freizeit? Oder auch mit dem Schiff der Nachbarschaft, jenen in den verschiedenen Bereichen Ihres Lebens? Wer ist auf Ihrem Boot? Reden Sie mit Gott über jene und, bei Gelegenheit, reden Sie mit ihnen über Gott. Lassen Sie uns darauf vertrauen, dass alle, früher oder später, sicher das Ufer der Errettung erreichen.

Wer ist in Ihrem Boot? Beten wir solche kleinkarierten, zaghaften Gebete, die nicht viel bringen?

Oder bitten wir um Großes? Ich denke, Gott kann uns alle geben, die mit uns segeln und sie können sicher das Ufer der Errettung erreichen. Aber wir müssen darum bitten! Gut, schauen wir uns Philipper, Kapitel 1 an. Ich bin froh, dass Sie geklatscht haben, denn wahrscheinlich klatschen Sie beim nächsten Punkt nicht mehr. Philipper, Kapitel 1… aber ich muss das bringen, sonst wäre es keine vollständige Botschaft. Philipper 1:29 „Denn euch ist geschenkt worden…“ Sagen Sie alle „geschenkt“.

Philipper 1:29
„Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.“

Ja, ich dachte mir, dass das keinen großen Applaus auslöst. Der Kontext handelt von Verfolgung, der wir ausgesetzt sind, wenn wir unseren Glauben an Christus ausleben und weitergeben. Paulus schrieb im

2.Timotheus 3:12
„Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“

Es wird immer Lästerer und Feinde des Evangeliums geben und, Freund, in vieler Hinsicht schwimmen wir gegen den Strom, wenn wir mit Jesus leben. Jesus selbst sagte in

Johannes 15:20
„Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“

Jemand sagt: „Ich habe noch nie Verfolgung erlebt.“ Nun, denken Sie daran, Paulus sagte: „Alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“ Den Rest können Sie selbst ausrechnen. Schauen Sie sich bitte mit mir Matthäus, Kapitel 5 an. Und es gibt viele Gebiete der Erde, in denen unsere Brüder und Schwestern in Christus weitaus mehr leiden als wir. Verfolgung geschieht auf verschiedenen Ebenen und ist unterschiedlich stark. Aber wenn Sie Jesus dienen und mit Ihm leben, werden Sie etwas davon erleben.

Ich erinnere mich, als der Kampf wegen unseres Grundstücks am heftigsten war, waren wir oft in den Medien… nicht nur hier in Südkalifornien, sondern überall in den Vereinigten Staaten. Es gab Artikel in Zeitungen in New York und in den Staaten dazwischen. Bekannte Nachrichtendienste tauchten hier mit Kameras auf, immer wieder an den Wochenenden. Manche Zeitungen veröffentlichten sehr faire Artikel. Andere zeigten starke Vorurteile gegenüber der Kirche in den veröffentlichten Artikeln. Ich erinnere mich: Ich schlug eine Zeitung auf und dort war eine satirische Karikatur mit meinem Gesicht … wieder einmal. Man bekommt so ein warmes Gefühl, wenn man eine Karikatur von sich selbst in der örtlichen Presse sieht. In dieser Ausgabe der Zeitung gab es fünf verschiedene Artikel. Fünf eigenständige Artikel in dieser einen Ausgabe der Tageszeitung über Cottonwood Church. Jeder Einzelne war voller negativer Vorurteile gegenüber der Gemeinde. Ich las alle fünf. Jeder Artikel enthielt Fehlinformationen und totale Unwahrheiten. Das geht damit einher, dass wir Jesus dienen, als Einzelne und als Gemeinde. Wenn Sie sich für den engen, schmalen Weg entscheiden, Freund, werden Sie Widerstand erleben und auch Verfolgung. Wie sollen wir darauf reagieren? Schauen wir uns Matthäus 5:10 an.

Matthäus 5:10-12
„Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.“

Und jetzt bitte Vers 43 desselben Kapitels.

Matthäus 5:43-44
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.“

Freut euch zunächst einmal, wenn ihr das Vorrecht hattet, verfolgt zu werden. Freut euch, weil man euch mit Jesus in Verbindung brachte. Mein Freund, es ist eine erstaunliche Ehre, in Verbindung gebracht zu werden. Zweitens: Betet für eure Verfolger. Und drittens: Segnet jene, die euch verfluchen. Verfolgung wird kommen, genauso wie die Segnungen. Wie uns geschenkt wurde, an Ihn zu glauben, wurde uns auch geschenkt, um Seinetwillen zu leiden.

Gut, bitte schauen Sie sich mit mir Sprüche 10 an. Ich komme zum nächsten Punkt und auf dem können Sie eine Weile herumkauen. Sprüche 10:24

Sprüche 10:24
„Wovor dem Gottlosen graut, das wird über ihn kommen, aber der Wunsch der Gerechten wird gewährt.“

Der Wunsch des Gerechten wird gewährt. Ein paar Dinge fallen mir besonders auf. Zunächst bin ich ziemlich sicher, dass Er über Wünsche spricht, die im Einklang mit einem gottgefälligen Leben sind.

Nicht irgendwelche Wünsche, sondern die Wünsche der Gerechten. Die Wünsche derer, deren Beziehung zu Gott in Ordnung ist. Also gut, das grenzt die Dinge etwas ein, aber es ist immer noch ein weites Feld, wenn Sie darüber nachdenken. Wünsche, die mit einem gottgefälligen Leben im Einklang sind. Und Zweitens wird impliziert, dass diese Wünsche zu Gebeten werden. Gott gewährt die Wünsche der Gerechten. Ich glaube, weil die Gerechten die Wünsche im Gebet aussprechen.

Wir haben ein fantastisches Beispiel eines Mannes, der seine Wünsche im Gebet nannte, Wünsche, die ihm gewährt wurden. Er hieß Jabez. Bitte markieren Sie diese Stelle in Ihren Bibeln, weil ich gleich wieder auf einen der Verse zurückkommen möchte.

Aber während Sie die Stelle markieren, schauen Sie sich mit mir bitte 1.Chroniker an, Kapitel 4. Wir landen inmitten eines – meiner Meinung nach – sehr langweiligen Geschlechtsregisters. Dieser zeugte jenen und sein Sohn hieß soundso und er zeugte soundso, den Sohn dieser Person, und sie hatten… einfach langweilig, langweilig, okay, komm schon, komm schon, komm schon. Und plötzlich, inmitten dieses langweiligen Geschlechtsregisters passiert etwas Erstaunliches. Wir kommen zu Vers 9. Hier ist er.

1.Chronik 4:9
„Und Jabez war angesehener als seine Brüder; zwar hatte seine Mutter ihm den Namen Jabez gegeben, denn sie sagte: Mit Schmerzen habe ich ihn geboren.“

Und der Name „Jabez“ bedeutet „er wird Schmerzen verursachen“. Ich denke, wenn Frauen das heute auch tun würden, gäbe es viele Jungen mit dem Namen Jabez.

1.Chronik 4:10
„Aber Jabez hatte den Gott Israels angerufen und gesagt: Dass du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern mögest und deine Hand mit mir sei und du das Übel von mir fernhieltest, dass kein Schmerz mich treffe! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte.“

Mitten in dem: „Soundso zeugte Soundso und sein Name war Soundso.“ Nun, okay… und plötzlich erhebt sich seine Hand in der Menge und jemand hebt sich deutlich ab. Er hieß Jabez. Was ihn auszeichnete, war, dass er seine Wünsche zu Gebeten machte. Bedenken Sie, von Geburt an wurde er „Unruhestifter“ genannt: „Du verursachst Schmerz. Du schaffst Probleme.“ So weit er zurückdenken konnte, seine Eltern, seine Familie… alle stempelten ihn ab: „Du verursachst Schmerz. Du schaffst Probleme.“ Und das beschäftigte ihn, denn er betete tatsächlich deswegen.

Vielleicht wurden Sie, solange Sie denken können, abgestempelt: „Taugenichts, aus dir wird nie etwas, Versager. Du bist genau wie dein Vater. Du bist wie deine Mutter. Unterdurchschnittlich und unbedeutend, ein Pechvogel.“ – Manche Menschen wurden ihr Leben lang so abgestempelt und eingestuft.

Nun, Jabez überwand dieses Stigma und durchbrach die Mauer dieser Abstempelung, indem er seine Wünsche zu Gebeten machte. Und ich will schnell sein Gebet anschauen. Vers 10: „Jabez rief den Gott Israels an und sagte: Dass du mich doch segnen mögest!“ Segne mich.

Manche Menschen haben Angst, solche Gebete zu beten. Mein Freund, unser Gott ist ein Gott der Segnungen. Er betete: „Segne mich, gib mir Gelingen, erhebe mich.“ Trauen Sie sich, Gott zu bitten, Sie zu segnen! Verschlagen Sie diese Stelle nicht, aber blättern Sie kurz zu Sprüche 10 zurück und schauen Sie sich mit mir bitte Vers 22 an… nur ein paar Verse entfernt von der Stelle, die wir vorher lasen.

Sprüche 10:22
„Der Segen des Herrn allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu.“

Warum nicht beten: „Gott, segne mich.“ Segne das Werk meiner Hände; segne mein Geschäft; segne meine Finanzen; segne meine Familie; segne mich mit Gunst; segne mich mit Einblick; segne mich, oh Gott, damit ich ein Segen sein kann!“ Gott sagte Abraham: „Ich werde dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Sie können nichts weggeben, was Sie nicht haben. Wie viele hier im Haus würden gerne weitaus mehr für Gotts Reich geben? Gut, Sie können nichts geben, was Sie nicht haben.

Warum beten Sie nicht Gottes Segen in Ihr Leben hinein, damit Sie tatsächlich ein größerer Segen sein können?

Ich denke, Gott möchte uns sogar in den kleinen Dingen segnen. Ich nenne sie „Zeichen zum Guten“.

König David betete in den Psalmen einmal: „Gott, gib mir ein Zeichen zum Guten.“

Ich sehe die kleinen Dinge im Leben, die ich nicht für Zufälle halte, als Zeichen von Gott an. Er sagt: „Bayless, ich bin hier. Bayless, ich habe dich nicht vergessen. Bayless, ich bin an den kleinen Details deines Lebens interessiert.“ Ich bekomme viele Zeichen von Gott, immer wieder. Ich weiß noch… als junger Christ fuhr ich einmal in meinem VW-Bus und hatte ein paar andere junge Christen bei mir.

Als ich in Oregon lebte, jagte und angelte ich oft. Unter anderem jagte ich Fasane. Es war nicht die Saison für Fasane. Folgende Gedanken kamen mir, als wir die Straße entlang fuhren: „Mensch, Fasan würde jetzt einfach super schmecken!“ Ich formulierte diesen Wunsch und betete während der Fahrt: „Gott, ich weiß, dass jetzt nicht die Saison für Fasane ist, aber ich hätte wirklich gerne einen Fasan! Ich bitte Dich um einen Fasan.“ Dreißig Sekunden, nachdem ich diesen Wunsch zum Gebet machte, flog ein Fasan aus den Büschen… und peng!… fliegt gegen die Front meines Busses. Ich hielt den Bus an, nahm ihn und dreißig Minuten später war er in der Bratpfanne. Ich weiß, auf der Skala wichtiger ewiger Dinge ist das vielleicht nicht weit oben. Und doch sprach und spricht es weiterhin Bände zu mir. Gott sagte: „Ich schaue auf dich und interessiere mich sogar für die kleinsten Details deines Lebens.“ Das sagte mir, dass Er nicht von ferne, aus klinischer Kälte desinteressiert zuschaut.

Vielmehr kennt Gott auch die kleinsten Wünsche meines Herzens und hat Interesse daran. Und wissen Sie, wenn Ihm die kleinsten Wünsche wichtig sind, was ist dann mit den wichtigen Dingen des Lebens? Wie viel mehr wird Er uns segnen, wenn wir die wichtigen Dinge des Lebens vor Ihn bringen? Warum nicht ein radikales Gebet beten? „Gott segne mich. Segne mich richtig! Segne mich, um ein Segen zu sein.“

Machen wir weiter mit dem Gebet des Jabez. Er sprach weiter und sagte: „Deine Hand möge mit mir sein und halte Übel von mir fern.“ Ein Gebet um Schutz.

Mein Freund, Gott kann Sie bewahren. Es gibt jede Menge Verheißungen in der Bibel bezüglich Schutz. Psalm 91 fällt mir sofort ein:

Psalm 91:
„Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Über Löwen und Ottern wirst du gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten, dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt. Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.“

Verheißungen für Schutz! Das ist nicht nur ein netter Psalm, den man sich als Kalligrafie an den Kühlschrank hängt. Das sind Verheißungen, die Gott halten möchte!

Ich sprach letzten Sonntag, am Ende des zweisprachigen Gottesdienstes, mit einer Frau. Sie kam mit Tränen in den Augen zu mir und sagte: „Pastor, ich weiß nicht, ob du vor ein paar Tagen in den Nachrichten von dem bewaffneten Banküberfall gehört hast?“ Sie nannte den Ort. Es war hier in der Gegend. Sie sagte: „Ich war in der Bank, als die Männer mit ihren Pistolen hereinkamen. Sie gingen direkt an mir vorbei, schrieen alle an und richteten ihre Pistolen auf alle und sagten: „Keine Bewegung, alle stillstehen!“ Sie sagte: „Etwas in mir – ersetzen Sie: Der Heilige Geist – sagte mir: Steh auf und geh.“ Sie sagte: „Ich stand auf und ging sofort aus der Tür. Sie ließen mich in Ruhe und sagten keinen Ton.“ Dann weinte sie und sagte: „Pastor, Gott schützte mich!“ Er ist der Gott des Schutzes.

Und in dem letzten Teil des Gebets sagte er: „Und halte Übel von mir fern, damit ich keinen Schmerz verursache.“

Der letzte Teil des Gebets ist eindeutig ein Wortspiel mit seinem Namen „Jabez“. Er sagt: „Gott, ich wurde abgestempelt und deklassiert und ich bitte Dich, mich da herauszuholen. Mein Leben lang wurde ich so bezeichnet. Mein Leben lang hörte ich ständig: ‚Du verursachst Schmerz, Du verursachst Schmerz, Du verursachst Schmerz.‘ Gott, bewirke, dass ich keine Schmerzen verursache! Verändere das!“

Und ich liebe folgende Aussage: „Und Gott erfüllte seine Bitte.“ Wow!

Wissen Sie, ich liebe die Geschichte von Jabez. Quasi aus dem Nichts dringt diese Hand aus dem Nebel und ergreift Gottes Gewand und er betet dieses radikale Gebet und Gott erfüllt seine Bitte.

Und wissen Sie, ich denke, Sie können sich auch von der Masse abheben, wenn Sie sich trauen, ein solches Gebet zu beten: „Gott, erweitere mein Gebiet und bewirke, dass ich keinen Schmerz verursache. Befreie mich von den Beschränkungen und Vorurteilen, die andere auf mich gelegt haben.“

Freund, Er liebt Sie. Jesus sagt, Ihr Vater im Himmel, vielmehr Er selbst, hört Sie. Wissen Sie – nehmen Sie sich doch einfach ein paar Minuten Zeit, um mit Gott zu reden. Bitten Sie Ihn um ein paar Dinge und wenn Sie das tun, vergessen Sie nicht, danke zu sagen als Zeichen dafür, dass Sie glauben, dass Gott Sie hörte. Setzen Sie sich von der Masse ab. Beten Sie heute ein radikales Gebet.

Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!

Jule 3. Mai 2009 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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