Gott ist mein Fels

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Gott ist mein Fels 26./27.05.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo. Ich heiße Sie zur heutigen Sendung willkommen. Wir leben in einer wirklich unsicheren Welt.
Sie schlagen die Zeitung auf, und hier gibt es Terrordrohungen und dort findet ein Krieg statt. Und hier ereignete sich ein weiteres Erdbeben. Die Kriminalitätsrate steigt, der Aktienmarkt fällt. Die Wohnungspreise steigen, die Wohnungspreise fallen. Es gibt einfach so viele Dinge, die nicht verlässlich sind. Nur sehr wenige Dinge in dieser Welt sind stabil und nur eine Sache ist die ganze Zeit stabil und das ist Gott. Dies ist eine Wahrheit, die König David kannte, als er immer wieder sagte: „Gott ist mein Fels.“ Wir schauen uns heute diese Aussage an und wenn irgendwas in Ihrem Leben Ihnen Angst macht, Sie ins Zweifeln bringt oder Sie einfach nur emotional beunruhigt, dann müssen Sie hören, was ich mitteilen werde. Wenn Sie diese Wahrheiten gelernt haben, können Sie wie David sagen: „Gott ist mein Fels!“ Öffnen Sie Ihre Bibel in Psalm 31. Psalm 31:2

Psalm 31:2-4
„Bei dir, Herr, habe ich mich geborgen, lass mich niemals zuschanden werden. Errette mich in deiner Gerechtigkeit! Neige zu mir dein Ohr, eilends errette mich! Sei mir ein Fels der Zuflucht, ein unzugängliches Haus, mich zu retten! Denn mein Fels und meine Festung bist du; und um deines Namens willen führe mich und leite mich!“

Davids Äußerung, dass Gott sein Fels und seine Festung ist, ist sehr, sehr wichtig. Es ist etwas, was sich tief in sein Leben eingeprägt hat. Er erwähnt er es immer wieder in den Psalmen. Wenn er seinen Feinden gegenüberstand, berief er sich auf Gott als seinen Fels, wenn er Führung brauchte, nannte er Gott seinen Felsen; wenn er Probleme aufgrund seiner Sünde hatte, nannte er Gott seinen Fels. Und er tat das, wie ich schon sagte, nicht nur ein paar Mal. Und beachten Sie: Er sagte nicht nur, dass Gott ein Fels sei oder der Fels sei, sondern er sagte: „Du bist mein Fels“. Für ihn war es persönlich.

Schauen Sie mit mir in Psalm 18. Ich möchte noch eine Bibelstelle anschauen, obwohl wir viele weitere nehmen könnten.

Psalm 18:2-3
„Ich liebe dich, Herr, meine Stärke! Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Festung.“

Ein Fels symbolisiert etwas, dass völlig verlässlich und zuverlässig ist, vollkommen stabil und sicher. Er ist ein Symbol beständiger Stärke und Unveränderlichkeit von Generation zu Generation.

Als David Gott seinen Felsen nennt, sagt er offensichtlich: „Du bist meine Zuflucht. Du bist meine Sicherheit. Du bist mein Schild. Du bist mein Schutz. Du bist mein Gott. Du bist alles, was ich brauche. Du machst mein Leben stabil und sicher.“

Und wenn wir sagen „Gott ist mein Fels“, sagen wir im Grunde:
„Herr, ich verlasse mich auf dich, mich durchzubringen.
Ich verlasse mich auf dich, mich zu bergen.
Ich verlasse mich auf dich, meinen Nöten zu begegnen.
Ich verlasse mich auf dich, mich zu schützen und durch alles durchzubringen, was mir begegnet.“

Schauen Sie mit mir in Psalm 62.

Psalm 62:2-3
„Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung, ich werde kaum wanken.“ Vers 6

Psalm 62:6-9
„Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde nicht wanken. Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist in Gott. Vertraut auf ihn allezeit, Gottes Volk! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. Selah“

Selah bedeutet: „Nimm dir Zeit und bedenke es.“ Und haben Sie seine Sprache bemerkt? Er sagte: „Nur Er ist mein Fels.“ Und: „Nur auf Gott vertraut still meine Seele.“ Von wem kommt Ihre Hoffnung? Wer ist Ihre Festung? Was machen Sie zu Ihrer Zuflucht? Was ist heute Ihr Fels? Ist es Ihre Altersvorsorge? Haben Sie darauf Ihre Hoffnung und Ihr Vertrauen gesetzt? Oder in Ihre Immobilie zur Altersvorsorge? In eine Aktiengesellschaft? In die Firma? Oder in den Arzt? In das Krankenhaus? In Ihre eigenen Fähigkeiten? In die Fähigkeiten eines anderen Mannes oder einer anderen Frau? Wenn eines dieser Dinge Ihr Fels ist, wenn Ihr Vertrauen auf eines dieser Dinge gerichtet ist, werden Sie irgendwann schwer enttäuscht werden, denn Sie können sich zwar auf diese und viele andere Dinge verlassen und sie scheinen stabil wie ein Fels zu sein. Sie scheinen unerschütterlich, sind aber in Wirklichkeit wie Kandissteine.

Schauen Sie noch mal in Vers 3 und Vers 6. Er sagte: „Nur Er ist mein Fels und meine Hilfe.“ Das steht in beiden Versen, mein Fels und meine Hilfe.

In Psalm 89:27 heißt es:
„Mein Vater bist du, mein Gott und der Fels meines Heils!“ Und nochmals

in Psalm 95:1: „Lasst uns zujauchzen dem Fels unseres Heils!“

Ich erwähne das, weil das hebräische Wort, das in unserer Bibel mit Hilfe oder Heil übersetzt wird, eine sehr weitreichende Bedeutung hat. Es bedeutet Sieg, Wohlstand, Befreiung und körperliche Gesundheit.

Alle diese Dinge sind in dem Wort „Heil“ enthalten. Und wenn Sie mit jemand reden, der jüdisch spricht, bestätigt er Ihnen das sofort. Sie müssen nur Ihre Konkordanz nehmen und nachschlagen. Es zeigt Ihnen alle Bedeutungen des Wortes. Mit anderen Worten, Er ist der Fels meines Sieges. Er ist der Fels meiner Befreiung. Er ist der Fels meines Wohlstands. Er versorgt mich. Darauf vertraue ich. Er ist der Fels meiner Gesundheit. Er ist der Fels meiner Vergebung. Er ist der Fels meines Friedens. Ich verlasse mich in all diesen Dingen auf Ihn.

Aber es steckt noch mehr dahinter. Das hebräische Wort heißt Jeshua, übersetzt Erlösung. Von diesem hebräischen Wort leitet sich der griechische Name Jesus ab. Jesus ist die Erfüllung all dieser Dinge. Er ist die Erfüllung meiner Vergebung, meiner Befreiung, meiner Sicherheit, meines Friedens, meiner Gesundheit und meines Wohlstands. Er vollbrachte all diese Dinge durch Sein Erlösungswerk am Kreuz. Er ist der Fels unserer Erlösung. Jemand sollte Amen dazu sagen.

Schauen Sie mit mir in Psalm 78. Einige dieser Verse handeln von einem Ereignis,… eigentlich von ein paar Ereignissen, die den Israeliten in der Wüste widerfuhren, nachdem sie der ägyptischen Gefangenschaft entkommen waren.

Psalm 78:16
„Er lies Bäche hervorkommen aus dem Felsen, und Wasser herablaufen wie Flüsse.“ Vers 20

Psalm 78:20
„Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten…“

Die Geschichte ist Ihnen vielleicht sehr vertraut und vielleicht hörten Sie, dass ich sie ein- oder zweimal erwähnte: Israel wurde auf wunderbare Weise aus der Sklaverei befreit. Sie waren draußen in der Wüste, waren befreit und fingen an zu klagen. Sie sagten: „Gott befreite uns aus der Gefangenschaft, weil er uns in der Wüste töten will.“ Das macht nicht viel Sinn, ist aber, was sie sagten. „Er befreite uns, aber jetzt hat er uns verlassen und wir werden in der Wüste verdursten.“

Ich möchte Ihnen etwas sagen: Gott half Ihnen nicht in der Vergangenheit, um Sie jetzt im Stich zu lassen. Gott sagte Mose: „Versammle das ganze Volk. Gehe zu dem Felsen und nimm deinen Stab und schlage damit auf den Felsen.“ Mose tat es. Er schlug auf den Felsen und Wasser strömte heraus und löschte den Durst von ein paar Millionen Menschen samt ihrem Vieh durch ein Wunder. Wenig später beklagte sich das Volk wieder. Das war ihre große, oft wiederholte Sünde in der Wüste: Klagen. Und sie sagten: „Gott wird uns durch Hunger und Durst töten. Wir haben wieder nichts zu trinken.“ Und Mose war sehr ärgerlich. Und Gott sagte: „Mose, versammle das Volk und dieses Mal sprich zum Felsen. Das Wasser wird herauskommen.“ Anstatt zum Fels zu sprechen, nannte Mose sie in seinem Zorn einen Haufen Rebellen und er nahm seinen Stab und schlug wieder den Felsen. Und Wasser strömte heraus, aber nun war Gott der Verärgerte. Gott ruft Mose beiseite und sagt: Mose, weil du mir hierin ungehorsam warst, wirst du das verheißene Land nicht betreten.“ Und Mose flehte Gott an, Seine Meinung zu ändern. Und Gott sagte: „Nein, du darfst hineinschauen. Du kannst auf den Berg gehen und hinübersehen, aber du kannst es nicht betreten. Sprich nie wieder mit mir darüber.“ Und Mose starb, ohne je das verheißene Land betreten zu haben.

Das hat mich immer gestört. Denn ich dachte: „Gott, warum bist du so streng? Ich hätte es gewiss nicht so gut wie Mose gemacht. Der Mann verlor seine Beherrschung nur eine Minute lang, und du sagst: ‚O.K., kein verheißenes Land‘. Machst du das auch mit mir? Kein Erbe, Bayless. Du hast die Beherrschung verloren. Deine Stimme wurde laut. Das war´s. Vorbei. Erwarte keinen Segen mehr von mir. Bist du so empfindlich?“

Aber es steckte viel mehr dahinter. Dieser Fels repräsentierte etwas. Er war ein Beispiel und Schatten unserer Erlösung.

1.Korinther 10:4 sagt:
„Denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war Christus.“

Der Fels war ein Beispiel und Schatten, der auf die Erlösung der Menschheit hinwies. Das Leben der Menschheit sollte dadurch gerettet werden. Es sollte eine Offenbarung Jesu Christi und des Werkes sein, das Er, einst ans Kreuz von Golgatha geschlagen, vollbringen würde. Er starb ein für alle mal. Und daraus entspringt Errettung. Das Heilwasser der Vergebung und Wohlergehens, der Befreiung, der Hilfe und des Sieges. Er musste nicht noch einmal geschlagen werden. Er wurde einmal gekreuzigt, empfing die Striemen einmal auf Seinem Rücken, Er trug die Dornenkrone einmal, Er trug unsere Sünde einmal und es war vollbracht. Und von dem Zeitpunkt an müssen alle Menschen nur im Gebet zu diesem Felsen sprechen und diese Dinge fließen hervor, ein Strom des Segens, um den Nöten der leidenden Menschheit zu begegnen, eine Quelle des Lebens, um die durstige Seele zu befriedigen. Aber Mose zerstörte das, was auf die Erlösung der Menschheit hinweisen sollte. Aber das war sehr wichtig für Gott, denn das Leben von Milliarden von Seelen würde daran hängen.

Ich las einmal eine Geschichte über Oliver Cromwell, der einen sehr wichtigen Auftrag der englischen Regierung ausführte. Und wie in jenen Tagen üblich, schlief sein Kammerdiener im gleichen Raum wie er. Und der Diener schlief sofort tief und fest ein, aber Cromwell konnte nicht schlafen. Er wälzte sich hin und her, hin und her. Und mitten in der Nacht wachte sein Diener auf und bemerkte, dass der General nicht schlief und er fragte: „Sir, ist alles in Ordnung?“ Er sagte: „Ich kann nur nicht schlafen.“ Sein Diener fragte, warum, und er sagte: „Es ist der Auftrag.“ Er sagte: „Ich habe Angst, dass unser Unternehmen scheitert, aber es ist wichtig, dass es gelingt.“ Sein Diener sagte: „Sir, kann ich Ihnen mal ein oder zwei Fragen stellen?“ Cromwell sagte: „Bitteschön.“ Er sagte: „Sir, herrschte Gott über die Welt, bevor wir geboren wurden?“ Er sagte: „Ja, das tat Er.“ Er sagte: „Wird Gott über die Erde herrschen, nachdem wir tot sind?“ Er sagte: „Ja, das wird Er.“ Er sagte: „Sir, warum sollten wir Gott nicht in der Gegenwart herrschen lassen?“ Und das traf Cromwell so tief, dass es seinen Glauben entfachte. Er sagte: „Sie haben Recht.“ Und innerhalb von ein paar Minuten schliefen beide tief und fest. Er legte alle Probleme in Gottes Hand und schlief den Rest der Nacht durch. Warum nicht den Fels der Ewigkeit über unsere Gegenwart herrschen lassen?

Diese Geschichte von Oliver Cromwell erinnert mich an eine andere Geschichte, die ich vor Jahren las. Während des Zweiten Weltkrieges wurde London immer wieder bombardiert und da war eine Dame, die jeden Tag in den Bunker kam, wenn die Luftsirene losging. Als sie einige Male, nachdem die Sirene ertönte, nicht kam, dachten die Leute, sie wäre wohl bei einem Bombenangriff getötet worden. Aber eines Tages sah sie jemand auf der Straße gehen und fragte sie: „Warum sind sie nicht in den Bunker gekommen?“ Sie sagte: „Ich lag eines Nachts im Bett und las in meiner Bibel. Dort heißt es, Gott schläft und schlummert nicht, und so dachte ich mir, solange Er wach ist, müssen wir nicht beide wach sein. Als ich dann das nächste Mal die Sirene hörte, sagte ich: „Gott, du bist auf. Warum passt du nicht einfach auf mich auf? Und ich schlief ein.“

Ich denke, das ist eine interessante Geschichte, die zeigt, wenn wir unser Vertrauen auf Gott setzen, können wir ruhen. Wir werden uns gleich anschauen, wie wir Gott zu unserem Felsen machen können. Der einzige Weg ist, indem Sie Sein Wort zu Ihrem Felsen machen.

Wir machen Gott zu unserem Felsen, indem wir Sein Wort zum Felsen machen, unser Vertrauen auf Sein Wort setzen und dieses Vertrauen durch unsere Taten demonstrieren. Ob es nun das Zehntengeben ist, die Ältesten zu rufen oder die zu segnen, die einen schmähen, damit man den Segen erbt: Wenn wir nach Gottes Wort handeln… stellen wir uns darauf… und wir werden bestehen.

Es gibt keinen echten Glauben ohne Taten. Viele Leute reden groß, tun aber nie irgend etwas. Ich sage Ihnen: Die Verheißungen Gottes tragen Sie durch. Wenn Gott unser Fels sein soll, müssen wir dieses Buch zu unserem Felsen machen. Es wird zur höchsten Autorität in unserem Leben und wir sind bereit, danach zu handeln und unser Leben darauf zu setzen.

Zweitens müssen Sie zum Felsen sprechen. Wenn Sie Ihn zum Felsen gemacht haben, dann sprechen Sie zum Felsen. Vor allem tun wir das durch Flehen und durch Gebet. Schauen Sie mit mir in Psalm 28.

Psalm 28:1-2
„Zu dir, Herr, rufe ich; mein Fels, wende dich nicht schweigend von mir ab, dass du nicht gegen mich verstummst und ich nicht denen gleich werde, die in die Grube hinab fahren! Höre die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dir schreie, wenn ich meine Hände aufhebe zu deinem heiligen Tempelraum.“

Sprechen Sie durch Gebet und Flehen zu Ihm. Die Bibel sagt im Philipperbrief, seid um nichts besorgt, sondern macht in allem durch Gebet und Flehen eure Anliegen vor Gott kund. Gott kann es tun. Aber manchmal haben wir nicht, weil wir nicht bitten. Und, wie schon gesagt, das Werk ist vollbracht. Die Leitungen sind gelegt.

Da war mal ein Schiff vor der Küste Kanadas und sie sandten einen SOS-Ruf, weil ihr Wasservorrat vollkommen erschöpft war. Sie hatten kein frisches Wasser mehr und waren in Gefahr, umzukommen. Sie sandten einen SOS-Ruf und bekamen als Antwort zurück: „Lassen Sie ihre Eimer runter.“ Sie wussten nicht, dass sie in die Mündung des St. Lawrence-Flusses gesegelt waren und dass sie in Frischwasser segelten. Da war überall Frischwasser… alle Versorgung, die sie benötigten… aber sie mussten ihre Eimer runterlassen. Und wissen Sie was? Gott hat bereits unsere Versorgung bejaht! Alle Verheißungen Gottes sind in Ihm Ja und Amen in Christus Jesus. Gott sagte „Ja“, als Christus starb und wieder auferstand. Sie müssen nur Ihren Eimer runterlassen. Sie müssen im Gebet zu Gott sprechen.

Der zweite Teil unseres Sprechens zum Felsen ist, dass wir im Lobpreis sprechen. Schauen Sie mit mir in Psalm 95. Vor einigen Minuten zitierte ich schon etwas daraus.

Psalm 95:1-2
„Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln, lasst uns zujauchzen dem Fels unseres Heils! Lasst uns vor sein Angesicht treten mit Dank! Lasst uns mit Psalmen ihm zujauchzen!“

Wir müssen Ihn preisen. Als ich diesen Vers aus dem Philipperbrief vor einigen Minuten zitierte, zitierte ich ihn falsch. Ich weiß nicht, wie viele das bemerkten. Dort heißt es: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen…“ Ich ließ zwei Worte aus. „In allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ Sie lassen eine Nummer der Zahlenkombination aus und was passiert? Das Schloss öffnet sich nicht. Und wenn wir unser Flehen zu Gott bringen, müssen wir das mit Danksagung tun.

Ein Bibellehrer, den ich vor Jahren kannte… er war schon etwas älter und war auf einer Farm groß geworden, eines von 12 Kindern. Er war der Jüngste. Und er sprach sehr ausführlich über die Kekse, die seine Mutter machte. Als wenn sie aus einer anderen Welt wären! Und er sprach über etwas, was Rohrzuckersirup hieß. Er sagte, er nahm einen Keks, drückte seinen Daumen in den Keks und füllte ihn dann mit Rohrzuckersirup auf und man dachte, man wäre gestorben und im Himmel angekommen, sobald man hineinbiss. Er sagte: „Wenn Mama Kekse machte, verschwanden sie einfach vom Tisch, lösten sich in Luft auf bei soviel Kindern.“ Er sagte: „Oft blieb einer übrig, nachdem alle einen bekommen hatten und jedes Kind am Tisch wollte den letzten Keks haben.“

Aber er sagte: „Ich kannte das Geheimnis.“ Hier war dieser kleiner Junge ganz am Ende der Tafel. Es selbst besaß nicht die geringste Fähigkeit, diesen Keks zu bekommen. Jedes andere Kind war älter und größer als er, aber er sagte: „Ich kannte das Geheimnis.“ Er sagte: „Ich piepste mit meiner leisen Stimme: „Danke, Vater, für den Keks.“ Sein Vater hob dann seinen Kopf und die anderen Kinder nahmen widerwillig diesen Keks und reichten ihn ganz bis zum Ende des Tisches an ihn weiter und er bekam den letzten Keks.

Und Freund, nachdem Sie Ihr Flehen vorgebracht haben, müssen Sie nur sagen: „Vater, ich danke Dir für den Keks! Danke, dass Du mich gehört hast.“
Der Kreis im Gebet schließt sich, wenn wir Gott unseren Dank bringen. Sprechen Sie zum Felsen!

Das dritte, was wir tun müssen, ist, Ihm gehorchen. Stellen Sie sicher, dass es keinen nicht ausgeführten Gehorsam in Ihrem Leben gibt. Jesus sagte in Matthäus, Kapitel 7:

Matthäus 7:24-25
„Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.“

Wir müssen ein Leben im Gehorsam führen und praktizieren, was Jesus lehrte und befahl. Der Apostel Paulus sagt in

Römer 1:5 folgendes über Gott:
„Nun sendet er uns um die Welt, um den Menschen überall von den großen Dingen zu erzählen, die Gott für sie getan hat, damit sie glauben und ihm gehorchen.“

Es geht nicht nur um Glauben. Es geht um Gehorsam. Jesus sagt: „Warum nennt ihr mich Herr, Herr, und tut nicht das, was ich sage?“

Viele Menschen wollen zum Felsen sprechen. Sie wollen nur nicht, dass der Fels zu ihnen spricht. Wenn jedoch Gehorsam in unserem Leben aussteht, sollten wir nicht zu Gott kommen und etwas von Ihm erwarten, bis wir tun, was Er uns gesagt hat.

Eine gute Nachricht: Ich fand heraus, dass Gott auf Kredit arbeitet. Sogar, wenn Sie sagen: „Gott, ich verspreche, das zu erledigen, aber jetzt brauche ich deine Hilfe.“ Gott sieht unser Herz. Wenn Sie es meinen, wird Gott Ihnen helfen. Das ist meine Erfahrung, dass Gott auf Kreditbasis arbeitet. Natürlich können Sie Ihn nicht zum Narren halten. Aber es hier sind einige Leute, die noch Dinge im Gehorsam erledigen müssen, bevor das Wasser für Sie aus dem Felsen fließen wird.

Wenn Sie Gott zu Ihrem Felsen gemacht haben, wenn Sie zu Ihm in Gebet und Lobpreis gesprochen haben und sicher sind, keinen ausstehenden Gehorsam zu haben, dann bleibt Ihnen nur noch eins: Warten Sie geduldig und erwartungsvoll auf Ihn. Wir lesen in

Psalm 62:6
„Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur Er allein ist mein Fels.“

Warten Sie still. Und das Wort „still“ bedeutet leise sein, ruhig sein. Werden Sie nicht nervös. Seien Sie nicht beunruhigt. Ruhen Sie. Sie haben Ihren Teil getan, jetzt wird Gott Seinen Teil tun.

Von dem Moment an, wo wir von unseren Knien aufstehen, nachdem wir Gott gebeten und gepriesen haben, sollten wir sagen: „Ich habe meinen Teil getan. Gott wird handeln, denn Er ist mein Fels. Meine Seele wartet still und ruhig auf Ihn. Ich komme nicht aus der Ruhe, ich bin nicht beunruhigt. Gott wird sich zeigen. Er ist unser Fels.“

Und schauen Sie mit mir in eine letzte Stelle, dem Römerbrief, Kapitel 9. Römer 9 redet über Jesus, den Fels unserer Errettung.

Römer 9:30-33
„Was sollen wir nun sagen? Dass die Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten (mit anderen Worten, sie versuchten nicht, mit Gott in Ordnung zu kommen) Gerechtigkeit erlangt haben (mit Gott in Ordnung kamen), eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist; Israel aber, das einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebte, ist nicht zur Gerechtigkeit durch das Gesetz gelangt. Warum? Weil es nicht aus Glauben, sondern aus Werken geschah. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: ‚Siehe, ich lege ich in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“

Die Heiden hier versuchten nicht einmal vor Gott gerecht zu werden, wurden aber von Gott gerechtfertigt, weil sie es im Glauben taten. Und Israel, das versuchte, vor Gott gerecht zu sein, stieß sich an Gottes einzigem Mittel der Erlösung. Sie stießen sich am Fels der Erlösung, der für sie zum Fels des Ärgernisses wurde. Warum stießen sie sich daran? Weil sie woanders suchten.

Ich erinnere mich… und daran merkt man, wie alt ich bin. Ich sah eine Dick Cavett Show. Wie viele erinnern sich an Dick Cavett? Und er sprach über einen Großvater oder über jemand, der einige Erfahrung hatte, der eine Begegnung mit Gott im Kornfeld hatte. Er fiel auf seine Knie, nahm Christus an und wurde in einem Kornfeld errettet. Ich erinnere mich, wie Dick Cavett sagte: „Ich wünschte, es könnte so einfach sein.“ Er stieß sich an der Einfachheit des Kreuzes.

Wissen Sie was? Es ist so einfach. Glauben Sie an den Herrn Jesus Christus und Sie werden errettet. Aber so lange wir auf unsere eigenen guten Werke oder unsere religiösen Rituale vertrauen, uns vor Gott gerecht zu machen, wird es niemals passieren. Gott ist unser Fels.

Ob es nun im Kornfeld, auf dem Spielfeld oder auf dem Wohnzimmerboden ist, wo immer jemand die Tatsache erfasst, dass Jesus mehr als nur ein Mensch ist, dass Er der Sohn Gottes ist und er bereitwillig Seine Herrschaft über sein Leben bekennt, wird er eine Begegnung mit Gott haben. Ja, so einfach ist das. Es gibt viele Leute, wenn man sie fragte „Glauben Sie, dass Jesus der Sohn Gottes ist?“ die ja sagen würden, aber sie haben nie etwas mit dieser Wahrheit getan. Sie haben nie danach gehandelt. Und Wahrheit, nach der man nicht handelt, ist eine Totgeburt. Vielleicht sehen Sie mir gerade zu und Sie glauben aus tiefstem Herzen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Sie glauben, dass Er mehr ist als nur ein Prophet oder mehr als nur ein Mann, der als Symbol für seine Mitmenschen starb. Sie glauben, dass Seine Geburt göttlich war und Sein Leben eine Offenbarung Gottes. Freund, tun Sie etwas damit. Bekennen Sie Seine Herrschaft über Ihrem Leben und Sie werden errettet.

Jule 26. Mai 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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