Gottes Führung für jeden Gläubigen

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Gottes Führung für jeden Gläubigen
23./24.06.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Ich nehme dies auf der Baustelle unseres neuen Gemeindegeländes auf. Viele Dinge geschehen hier. Die meisten Bauarbeiter sind heute schon gegangen. Die letzten Dinge, die getan wurden, machten viel Lärm; Hammerschläge und Maschinengeräusche nehmen ganz schön zu. Ich kann nicht versprechen, dass es jetzt keinen Krach und keine Geräusche gibt. Aber es ist schön, etwas aus dem Boden hervorkommen zu sehen. Wir nennen es ein Heim für die Ernte. Der Herzschlag unserer Gemeinde ist, Nationen zu gewinnen und Menschen zu Christus zu führen. Auf der ganzen Welt fragt man mich: „Was ist Cottonwood Christian Center?“ Ich habe eine Antwort darauf. Wenn Sie unsere Gemeinde aufschneiden würden, würden wir Seelen bluten. Das ist es, was uns ausmacht. Menschen für Jesus zu erreichen und sie in den Wegen des Herrn zu trainieren, ihnen zu helfen, ihre Beziehung mit Gott zu festigen. Und ich weiß, es gibt viele Menschen, die uns halfen, diese Vision zu erfüllen. Ich möchte Ihnen Danke sagen. Und die von Ihnen, die durch diese Sendung gesegnet wurden, bitte ich zu überlegen, Teil von dem zu werden, was wir tun. Das ist guter Boden, um hineinzusäen.

Ich könnte noch viel mehr von dem erzählen, was hier passiert, aber ich habe eine Botschaft, die ich Ihnen mitteilen möchte. Und ich glaube, sie wird Ihnen sehr nützen. Ich werde darüber sprechen, wie der Heilige Geist jeden einzelnen Gläubigen führen will. Das ist nicht nur etwas für ein paar Auserwählte und auch kein unerreichbarer Traum. Gottes Geist will jeden Gläubigen führen. Wenn Sie eine Bibel haben, schlagen Sie sie auf und lassen Sie uns direkt ins Wort gehen. Wenn Sie Ihre Bibel haben, schlagen Sie Apostelgeschichte, Kapitel 28 auf. Ich möchte Ihnen etwas daraus mitteilen.

In der Nacht, in der Jesus verraten und festgenommen wurde, verbrachte Er Zeit mit Seinen Jüngern, um sie auf die Zukunft vorzubereiten. Und, wie erwartet, verwendete Er einen Großteil der Zeit darauf, über den kommenden Heiligen Geist zu sprechen. Er sagte ihnen: „Er ist jetzt mit euch, aber er wird dann in euch sein.“ Und das ist möglich durch die Neugeburt. Er sagte ihnen, wenn der Geist kommt, würde er sie in alle Wahrheit führen. Er würde nicht von sich selber sprechen, sondern er würde von dem sprechen, was er hört. Und Er sagte, er wird euch zukünftige Dinge zeigen. Er wird euch Dinge offenbaren. Er wird Dinge vom Vater und vom Sohn nehmen und sie euch offenbaren. Er sprach viel darüber in Johannes, Kapitel 14, 15 und 16.

Ich möchte, dass Sie einen Moment mit mir über die Ausdrücke nachdenken, die Jesus gebrauchte, um Seinen Jüngern zu beschreiben, was der Heilige Geist, der Tröster, tun würde. Er sagte: er wird euch lehren; er wird euch leiten; er wird zu euch sprechen; er wird euch künftige Dinge zeigen; er wird euch Dinge zeigen, was innere Erleuchtung und Offenbarung meint. Der Heilige Geist würde eine Hauptrolle in ihrem Leben und Dienst spielen. Aber das galt nicht nur für sie, sondern für alle Gläubigen in jeder Generation.

Trotzdem gibt eine Anzahl Christen, die auf ihrem Weg von A nach B irgendwie durchs Leben kommen und sich des Heiligen Geistes nicht bewusst sind. Sie leben, als gebe es den Heiligen Geist nicht! Ihnen wird nichts gezeigt, was kommen wird. Es sieht nicht so aus, als wenn der Heilige Geist zu ihnen spricht. Und vielleicht sind sie nur so im Lärm und der Betriebsamkeit dieser Welt und in fleischlichen Dingen gefangen, dass sie es nicht „empfangen“ können. So wie wir die Gemeinde in der Apostelgeschichte sehen, so will Gott sie heute haben. Wir sollen ein Volk sein, das durch das Wirken, die Manifestationen und die Führung des Heiligen Geistes gekennzeichnet ist. Ihn zu ignorieren, wie es so oft passiert, betrübt den Geist Gottes. Er will so viel für uns tun. Ich bete, dass wir heute eine Vorfreude und Erwartung entwickeln, dass der Heilige Geist in jedem von uns wirkt.

Wir werden durch die Apostelgeschichte gehen und sehen, wie der Heilige Geist die Dinge tat, von denen Jesus sagte, dass er sie im Leben der Gläubigen tut. Und während wir uns die Führung des Geistes in der Apostelgeschichte anschauen, sollten wir die gleiche Führung in unserem Leben erwarten. Ich möchte in Apostelgeschichte 28 mit etwas anfangen, das der Apostel Paulus zu einer Gruppe von Menschen sagte, denen er das Evangelium weitergab.

Apostelgeschichte 28:25-26
„Als sie aber unter sich uneins waren, gingen sie weg, als Paulus ein Wort sprach: Trefflich hat der Heilige Geist durch Jesaja, den Propheten, zu euren Vätern geredet und gesagt: ‚Geh hin zu diesem Volk und sprich: Hörend werdet ihr hören und nicht verstehen und sehend werdet ihr sehen und nicht wahrnehmen.“

Er fuhr fort und zitierte noch mehr aus Jesaja. Beachten Sie, dass Paulus sagt: „Trefflich sprach der Heilige Geist“, und dann zitierte er die Bibelstelle. Der erste Platz, an dem wir nach dem Reden des Heiligen Geistes suchen sollten, ist in und durch die Bibel. Heilige Männer Gottes sprachen, als sie vom Heiligen Geist bewegt wurden.

Wenn ich einen Stapel Briefe hätte, die mir eine Person geschrieben hätte und in denen Anweisung und Ermutigung, Trost und Rat für fast alles stände, was mir im Leben begegnet und ich mir diese Briefe nicht durchlese, vielleicht nur einen flüchtigen Blick reinwerfe und sie nicht sehr beachte und mich dann nur beschwere, dass ich keinen Anruf von der Person bekomme: „Ich will, dass sie mich auf dem Telefon anruft.“, aber die Briefe nicht lese, dann stimmt etwas nicht. Nun ruft er mich vielleicht an. Aber wenn er Sie anruft und Sie seine Stimme auf diese sehr persönliche Weise hören, dann ist das nur eine Bestätigung oder ein Festmachen dessen, was er schon in den Briefen sagte.

Und viele Gläubige wollen so einen „Anruf“ vom Heiligen Geist, aber wissen Sie was? Sie lesen die Briefe nicht. Ich will Ihnen sagen: der erste Ort, an dem wir die Führung des Heiligen Geistes suchen müssen, ist in diesen Briefen, die durch seine Inspiration geschrieben wurden. Vielleicht entscheidet er sich, Sie anzurufen, und das ist wunderbar, wenn er uns durch andere Mittel, über die wir noch sprechen werden, leitet, aber der Hauptweg, durch den er zu uns spricht, ist durch die Bibel. Und wenn wir diese Briefe nicht lesen, sie durchgehen, darüber nachsinnen und sie zu unserem Herzen sprechen lassen, dann sollten wir keine Führung durch einen anderen Weg, der uns fantastischer oder übernatürlicher erscheint, suchen, denn dieses Buch ist übernatürlich.

Schauen Sie mit mir im 2. Kapitel der Apostelgeschichte. Lassen Sie uns nun einige der anderen Wege anschauen, durch die der Heilige Geist Menschen im Neuen Testament führte. In Apostelgeschichte, Kapitel 2, zitiert Petrus am Pfingsttag den Propheten Joel.

Apostelgeschichte 2:17
„Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werde Traumgesichte haben.“

Petrus bezieht sich auf das, was in ihrer Mitte geschah, die Ausgießung des Geistes, und bezeichnet damit seine Zeit als die letzten Tage. Wir könnten auch sagen, den Beginn der letzten Tage. Ich denke, wir leben in den letzten der letzten Tage, und beachten Sie, was er sagt, was passieren würde: Gott würde Seinen Geist ausgießen. Und einer der Wege oder einige der Wege, durch die der Heilige Geist kommuniziert, ist durch Visionen und Träume. Eure jungen Männer werden Visionen sehen, wenn der Heilige Geist ausgegossen wird, eure alten Männer werden Träume träumen.

Gehen wir in die Apostelgeschichte, lesen wir Dinge wie von Kornelius, diesem hingegebenen Mann, der Gott und den Weg zur Erlösung suchte und der Heilige Geist gibt ihm eine Vision und ein Engel erscheint ihm und sagt: „Sende zum Haus von Simon dem Gerber, um Petrus zu holen. Er wohnt draußen am Meer und wird dir sagen, was du wissen musst.“ Zur gleichen Zeit, sehr weit entfernt, befindet sich Petrus auf dem Dach und hat eine Vision. Ein großes Tuch kommt vom Himmel herab und ist mit Tieren gefüllt, die als unrein galten und die die Juden nicht aßen. Und eine Stimme sagte: „Steh auf, Petrus, schlachte und iss.“ Petrus sagte: „Nein, Herr, ich habe nie etwas Unreines gegessen.“ Das passierte mehrere Male. Und der Herr sagte: „Was ich gereinigt habe, nenne du nicht unrein.“ Dadurch versuchte Gott Petrus zu sagen, dass die Heiden und der Rest der Welt, die die Juden für unrein hielten, durch das Blut Jesu gereinigt und Teil der Familie im Hause Gottes werden konnten. Aber der Punkt ist: Der Heilige Geist kommunizierte durch Visionen.

In Apostelgeschichte, Kapitel 19 ist ein Mann namens Hananias, ein einfacher Jünger. Kein Apostel, kein Pastor, kein Prophet… ein Jünger, und er hatte eine Vision! Und der Herr erschien ihm und sagte: „Geh hinüber zu der Straße, genannt die Gerade, da ist ein Mann namens Saulus von Tarsus. Ich schoss ihn gerade mit einem Laserstrahl vom Pferd und er braucht ein wenig Dienst.“

Mitten in dem Kampf um unser Grundstück hatte ich einen Traum. Vor einiger Zeit teilte ich ihn in einem Gottesdienst mit. Es schien, als wenn alles gegen uns steht. Unser eigener Anwalt sagte: „Es ist unwahrscheinlich, dass Sie je diesen Fall gewinnen. So etwas hat vorher nie jemand in Ihrer Position gewonnen.“ Aber ich hatte den Eindruck, dass Gott uns geleitet hat, dieses Grundstück zu kaufen und so sagte ich: „Wir bleiben dran. Und wenn es uns alles kostet, wir bleiben dran.“ Und mitten im Kampf, als die Sanierungsbehörde versuchte, unser Grundstück zu beschlagnahmen, hatte ich einen Traum. Und die Person, die Klage gegen die Gemeinde erhob und die ganze Sache mit der Sanierungsbehörde organisiert hatte und welche die Idee hatte, unseren Besitz zu beschlagnahmen, war da, als ich in einen Raum ging. Und er stand hinter einem Schalter. Und der Schalter war so abgeschrägt, und er wollte mit mir Armdrücken. Aber er nahm die hohe Seite des Schalters und hatte so einen Vorteil. Also ging ich rüber und hatte die niedrige Seite des Schalters. Ich sagte: „Okay“, und schlug ihn mit Leichtigkeit. Und dann wollte er es ein zweites Mal machen. Also machte ich ein zweites Mal mit und schlug ihn spielend, und ich wachte auf. Und sofort dachte ich an Pharao und seine Träume, von den fetten und den mageren Kühen und von den vollen und den dürren Ähren, und Josef sagte: „Der Herr hat dir das zweimal gezeigt, weil es vor Gott feststeht und beschlossen ist.“ Und ich fühlte, als wenn Gott sagt: „Es ist beschlossen. Vollbracht. Du wirst gewinnen, auch wenn alles verbogen ist und gegen dich steht.“ Und wissen Sie was? Von dem Tag an sorgte ich mich nicht mehr, weil ich den Ausgang kannte.

Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er dir zukünftige Dinge zeigen.“ Ein Weg, uns zu dienen und zu führen, ist durch Visionen und Träume, wie wir es auch hier in der Apostelgeschichte sehen.

Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 8.

Apostelgeschichte 8:29
„Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an!“

Wir kennen die Geschichte. Als Ergebnis wurde der äthiopische Eunuch für Christus gewonnen und in Wasser getauft. Aber beachten Sie: Das war kein Eindruck, den er hatte. Das waren Worte, die der Heilige Geist ihm mitteilte. Der Heilige Geist sagte ihm: Tritt hinzu und überhole diesen Wagen.“ Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte 10:19

Apostelgeschichte 10:19-20
„Während Petrus über die Erscheinung nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich. Steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne irgend zu zweifeln, weil ich sie gesandt habe!“

In beiden Fällen sprach der Heilige Geist zu ihnen und gab ihnen Weisung. Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er zu euch sprechen.“

Wenn wir in der Bibel darüber lesen, dass der Heilige Geist Philippus führt und zu ihm spricht, oder zu Petrus spricht und ihm Dinge offenbart, haben wir manchmal die Vorstellung: „Das geschah damals in den Tagen der Bibel.“

Freund, dies sind die Tage der Bibel. Es ist der gleiche Heilige Geist. Jesus ist immer noch das Haupt der Gemeinde. Und wie gerne will Er zu Seinem Volk sprechen und sie leiten. Jesus sagt, wenn der Heilige Geist kommt, wird er zu euch sprechen. Das sollten wir auch in unserem Leben erwarten. Wir können unsere Beziehung mit dem Heiligen Geist kultivieren und Ihm gegenüber sensibel werden.

Es ist, als wenn ich zu Hause anrufe. Wenn ein Familienmitglied ans Telefon geht, erkennt er meine Stimme sofort. Sogar wenn ich versuche, sie zu verstellen, was ich ein oder zweimal gemacht habe. Weil sie mich so gut kennen. Ich bin ihnen so vertraut. Sie kennen die verschiedenen Nuancen und Ausdrücke meiner Stimme. Und wir können genauso vertraut mit der Stimme Gottes werden und vielleicht befinden Sie sich gerade jetzt in einer Situation, in der sie die Führung Gottes brauchen. Erstens ist es kein Zufall, dass Sie mir gerade jetzt zuhören. Gott will Sie führen. Das Erste, was Sie tun müssen, ist, Ihre Bibel zu öffnen und Gott zu bitten, Sie beim Lesen der Bibel zu leiten. Er spricht zu uns durch Sein Wort. Über viele, viele Themen spricht die Bibel sehr klar und wenn Sie es mal verstanden haben, müssen Sie es nur noch tun. Sie müssen nicht mal mehr darüber beten. In anderen Dingen benötigen wir eine spezifische Führung des Heiligen Geistes und er möchte uns das geben. In den nächsten Minuten teile ich Ihnen weitere wichtige Dinge mit, die Sie segnen werden. Lassen Sie uns ins Wort zurückgehen und herausfinden, was Gott zu sagen hat.

Der kleine Junge, der mir an diesem Tag im Park von Jesus erzählte und seine Mutter, der er mich vorstellte, waren meiner Meinung nach einige der merkwürdigsten Menschen, denen ich je begegnet war.
Und als ich am weggehen war, luden sie mich zum Abendessen ein und ich lehnte ab und dachte: „Ich möchte das nicht machen.“ Und als ich wegging, rief sie mir die Adresse zu. Ich vergaß es einfach, drehte mich um und dachte, dass ich diese Leute nie wieder sehe. Zwei Wochen später ergriff mich ein unbändiges Verlangen, ihr Haus zu finden. Ich fuhr mit meinen kleinen Laster, fand die Straße, sie lebten auf einem Hügel. Ich gehe den Hügel runter und da ist die Frau und lehnt sich aus dem Fenster im zweiten Stock und ruft „Bay! Bay! Hier oben!“ Ich ging rauf und sie hatten das Essen fertig und einen Platz gedeckt und sagten: „Wir haben auf dich gewartet. Der Herr sagte uns, dass du heute Abend kommst.“ Und ich dachte. „Hmm.“ Ich sagte: „Entschuldigen Sie. Wer sagte Ihnen, dass ich hier sein würde?“ Und ich werde es nie vergessen, solange ich lebe: sie kam mit ihrer Nase ganz nah an meine Nase und sagte: „Der Herr sagte uns, dass du heute Abend kommst.“ Das geschah durch den Heiligen Geist. Jesus sagte, wenn Er kommt, wird Er zu euch sprechen. Schauen Sie in Apostelgeschichte 13:2

Apostelgeschichte 13:2-4
„Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe. Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Sie nun, ausgesandt von dem Heiligen Geist, gingen hinab nach Seleuzia, und von dort segelten sie nach Zypern.“

Der Heilige Geist sagte und der Heilige Geist sandte. Wir wissen nicht, wie der Heilige Geist zu ihnen sprach; ob durch eine prophetische Äußerung oder ob er Worte in ihr Herz sprach, wird uns nicht gesagt.
Aber uns wird gesagt, dass der Heilige Geist zu ihnen sprach und sie wussten, was zu tun war. Interessanterweise heißt es, nachdem sie ihnen die Hände auflegten und sie aussandten „…sie nun, ausgesandt vom Heiligen Geist.“ Es ist ein großer Unterschied, einfach zu gehen oder vom Heiligen Geist gesandt zu werden. Wenn der Heilige Geist das nicht initiiert hätte und der Wind in ihren Segeln wäre, wäre es wie in dem Sprichwort: „Leere Hände auf leere Köpfe legen.“ Und es gibt viele Menschen, die gehen und die nicht vom Heiligen Geist gesandt sind. Aber das wesentliche Merkmal war, dass der Heilige Geist sie sandte, sie antrieb und sie führte. Und so sollte es sein.

Ich glaube, dass ein Dienst vom Heiligen Geist geführt sein sollte. Ich brauche die übernatürliche Dimension, die mir der Heilige Geist als Pastor dieser Gemeinde gibt. Aber wissen Sie was? Sie brauchen das auch für das, was Sie tun.

Ich hörte einmal einem Freund zu. Er erzählte eine Geschichte. Er war hier an einer christlichen Universität in Südkalifornien. Und einer seiner Professoren, den man als Vater des Gemeindewachstums ansah, was Theologie und Gemeindewachstumsstudien betraf und der einige Bücher geschrieben hatte, erzählte eine Geschichte, die er mir weitergab, darüber, wie sie mit der Gruppe, mit der er zusammen war, an all diesen demografischen, sozioökonomischen Studien arbeiteten und an all den verschiedenen Dingen, von denen die Gemeindewachstumsexperten sagten, man solle sie tun, und sie brachten Leute ein und verschwendeten viel Geld und Zeit darauf, die verschiedenen Regionen hier in Südkalifornien zu studieren und stießen schließlich auf einen Ort. Nachdem sie die Region und die Leute studiert hatten, fanden sie heraus: „Diese Art von Gemeinde müssen wir hier gründen. Diese Art von Leitern brauchen wir hier, wenn wir die Menschen erreichen und Erfolg haben wollen.“ Nachdem sie also viel Zeit und Geld verwendet hatten, gründeten sie diese Gemeinde und es funktionierte nicht. Aber es war eine stabile, solide Gemeinde. Nichts weltbewegendes, aber sie schafften es, eine gesunde kleine Gemeinde zu gründen. Und er erzählte die Geschichte, wie er mit einem anderen Pastor hier sprach, der Pastor einer sehr großen Gemeinde ist, die nur ein wenig nördlich von uns liegt und der aus seiner Gemeinde in einem benachbarten Gebiet eine Gemeinde gründete, die sehr gut wuchs. Und sie beide hatten ungefähr zur gleichen Zeit gegründet, die eine, für den sie all die Studien machten und das ganze Geld ausgaben, und die andere. Aber die andere wuchs und war erfolgreicher. Und er fragte diesen Pastor: „Wie kamen Sie darauf, dort eine Gemeinde zu gründen?“ Er sagte: „Ich fuhr einfach auf der Autobahn und der Heilige Geist sagte: Gründe dort eine Gemeinde.“ Und er zog daraus folgende Schlussfolgerung. Er sagte: „Es ist viel billiger, ein Pfingstler zu sein.“

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin sehr dankbar für alles Material, das wir von den Leuten haben, die Gemeindewachstum studierten und auch für alle Werkzeuge, die verfügbar sind. Wir sollten uns all das zunutze machen und uns in diesen Dingen schulen. Aber letzten Endes, Freund, geschieht es nicht durch Heer noch durch Kraft, sondern durch meinen Geist, sagt der Herr. Was immer wir auch tun, nichts funktioniert allein durch unsere menschliche Genialität oder indem wir Dinge kontrollieren oder manipulieren. Nur durch Gottes Kraft und Führung bringt etwas wahrhaft Frucht. Der Heilige Geist sprach, und der Heilige Geist sandte sie. Schauen wir in Apostelgeschichte, Kapitel 16 wo etwas Wichtiges steht.

Apostelgeschichte 16:6-9
„Sie durchzogen aber Phrygien und die galatische Landschaft, nachdem sie von dem Heiligen Geist verhindert worden waren, das Wort in Asien zu reden; als sie aber in die Nähe von Mysien kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen, und der Geist Jesu erlaubte es ihnen nicht. Als sie aber an Mysien vorübergezogen waren, gingen sie nach Troas hinab. Und es erschien dem Paulus in der Nacht ein Gesicht: Ein mazedonischer Mann stand da und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns.“

Und sie erkannten es als Gottes Wille. Aber beachten Sie die Formulierung: „Sie wurden vom Heiligen Geist verhindert, das Wort in Asien zu reden und der Heilige Geist erlaubte es nicht, nach Bithynien zu reisen.“ Ich dachte, Jesus sagte: „Geht in alle Welt und predigt das Evangelium jeder Kreatur“. Warum würde also der Heilige Geist, nachdem Jesus sagte: „Geht in alle Welt.“, ihnen verbieten, nach Asien zu gehen? Weil Sie nicht selber in alle Welt gehen können. Jeder von uns hat einen bestimmten Auftrag zu erfüllen. Sie können nicht alles selber machen, nicht alles selber sein. Und wenn Sie auf die Bahn von jemand anders kommen und sein Rennen laufen, werden Sie dafür keine Gnade haben. Gott ist nicht verpflichtet, etwas zu vollenden, was Er nicht anfing. Also hatten sie einen anderen Auftrag. Zu der Zeit hatte es mit Mazedonien zu tun. Aber der Punkt ist: Der Heilige Geist verbot es ihnen. Uns wird nicht gesagt, wie das passierte: ob durch ein inneres Zeugnis des Geistes oder ob der Geist durch eine Vision, einen Traum, eine innere Offenbarung zu ihnen sprach, erfahren wir nicht. Aber wir können annehmen, dass es deutlich war. Denken Sie an die Sprache: Ihnen wurde es vom Heiligen Geist verboten. Ihnen wurde es vom Heiligen Geist nicht erlaubt. Wie er es sie wissen ließ, wissen wir nicht sicher. Aber ich weiß, dass der Heilige Geist Ihnen einige Dinge verbieten wird und einiges nicht erlauben wird.

Hier ist noch etwas Wichtiges, was wir erkennen müssen. Sie suchten den Willen Gottes. Sie bemühten sich. Sie klopften an Türen. Sie taten aktiv Dinge. Sie wussten, dass sie eine Botschaft und einen Auftrag hatten: „Lasst uns nach Asien gehen.“ Und der Heilige Geist stoppte sie. „Also, lasst uns nach Bithynien gehen.“ Der Heilige Geist stoppte sie. Sie saßen nicht nur da und taten nichts.

Sprüche 16:9 sagt:
„Das Herz des Menschen plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seinen Schritt.“

Manchmal müssen wir einfach nur anfangen zu planen und es im Gebet vor Gott bringen und sagen: „Gott, Du kannst es korrigieren, Du kannst tun, was du willst, aber ich werde aktiv werden und mich bewegen und versuchen, herauszufinden, wo du mich haben willst und was ich tun soll.“ Denn auch Gott kann kein parkendes Auto lenken. Aber wenn Sie sich in Bewegung setzen, kann Er sie umdrehen, wenn Sie in die falsche Richtung gehen. Manchmal sagen Leute: „Pastor, wenn Gott dir zeigt, was ich tun soll oder wie ich in der Gemeinde dienen soll, dann sag es mir.“ Diese Verantwortung brauche ich nicht! Fangen Sie irgendwo an. Das sage ich den Leuten immer. Engagieren Sie sich irgendwo. Ich glaube, Gott will, dass jeder Gläubige in irgendeiner Aufgabe in der Ortsgemeinde dient. Ob das nun im Gebetsteam ist oder im Fernsehteam oder Begrüßungsteam oder in der Fahrzeugwartung oder ob Sie Ihr Computerwissen einsetzen oder mit Kindern arbeiten oder was immer es sei, fangen Sie einfach irgendwo an und Gott wird anfangen, Sie zu leiten.

Im Laufe der Jahre kamen oft Leute zu mir und wollten, dass ich für sie von Gott höre. „Pastor, kannst du nicht einfach beten und mir sagen, was Gott dir sagt?“ Ich will diese Verantwortung nicht. Gott will zu Seinem ganzen Volk sprechen.
Jesus sagte: „Meine Schafe hören meine Stimme.“ Ich gebe Rat, aber indem ich hinter einer Kanzel stehe. Ich gebe das Wort Gottes weiter, das Gott mir für die Gemeinde gibt, so wie ich es Ihnen heute durch diese Botschaft weitergebe. Und ich weiß, dass Gott dadurch zu Menschen spricht. Aber manche Leute kommen zu einer Person, die sie respektieren und ehren und sagen zu ihr: „Ich vertraue darauf, dass du mehr von Gott hörst als ich.“ Sie haben ein falsches Verständnis von ihrer eigenen Fähigkeit, zu hören. Aber, Freund, wenn Sie ein Kind Gottes sind und aus Gottes Geist geboren wurden, dann können Sie durch den Geist Gottes geleitet werden. Der Römerbrief sagt: „Welche der Geist Gottes leitet, die sind Gottes Kinder.“ „Und der Heilige Geist gibt Zeugnis unserem Geist.“ Ich sage Ihnen, Er will mit Ihnen sprechen. Und ich rede nicht über etwas Unheimliches. Ich habe heute von Gott gehört. Er sagte mir, ich solle Cornflakes statt Cheerios kaufen. Einige Leute liegen einfach daneben, wenn es darum geht, vom Heiligen Geist zu hören. Aber, Freund, Er wird zu Ihnen sprechen. Erstens durch Sein Wort und dann durch die Eindrücke in Ihrem Herzen. Wir müssen nur Ihm gegenüber sensibel sein und erwarten, dass Er zu uns spricht. Und ich möchte Sie herausfordern, nehmen Sie sich eine kurze Zeit der Stille. Hören Sie einfach auf Ihr Herz und finden Sie heraus, ob Gott nicht doch zu Ihnen spricht. Verpassen Sie nächste Woche nicht den Rest dieser Botschaft. Es wird Sie segnen.

Kurz bevor ich ging, um Cottonwood zu gründen, nahmen mich einige Leute beiseite und sagten: „Bayless, der Heilige Geist sagte uns, dass du nicht gehen sollst. Du verpasst den Zeitpunkt Gottes. Du solltest noch zwei Jahre warten.“ Ich hörte ihnen respektvoll zu und erwog es. Aber ich ging trotzdem, denn ich hatte schon ein Jahr darüber gebetet und war mir sicher, dass der Heilige Geist mich führte. Es war nur ihr Eindruck. Und kurz bevor ich Janet heiratete, nahmen mich einige Leute beiseite und sagten: „So spricht der Herr. Du bist dabei, das falsche Mädchen zu heiraten.“ Wissen Sie was? Ich heiratete Janet trotzdem und in ein paar Monaten haben wir unsere Silberhochzeit und am 14 August desselben Monats war auch der 23. Jahrestag der Gemeinde. Und ich glaube nicht, dass ich bei irgendwas falsch lag. Im Bezug auf das Grundstück hat wahrscheinlich jeder, der sensibel für den Heiligen Geist ist, gespürt, dass schwere Stürme vor uns lagen und sie hätten sagen können: „Hey, es wird Turbulenzen und Probleme geben.“ Und wissen Sie was? Sie kamen in höchstem Maß und sie dauerten Jahre! Und jemand Sensibles hätte das sicher sagen, aber dann hinzufügen können: „Mache es nicht, denn ich habe den Eindruck, es wird Probleme geben.“ Aber dann hätte man ein Wort vom Heiligen Geist in einen Satz verwandelt. Wenn Sie ein Wort empfangen, dann verwandeln Sie es nicht in einen Satz; wenn Sie einen Satz empfangen, verwandeln Sie ihn nicht in einen Absatz. Es war ein richtiger Eindruck, denn diese Dinge geschahen.

Gottes Führung für jeden Gläubigen 01.07.2007
Pastor Bayless Conley

Predigt
Apostelgeschichte 8:29
„Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich dem Wagen an!“

Wir kennen die Geschichte. Als Ergebnis wurde der äthiopische Eunuch für Christus gewonnen und in Wasser getauft. Aber beachten Sie: Es war kein Eindruck, den er hatte. Es waren Worte, die der Heilige Geist ihm deutlich sagte. Der Heilige Geist sagte ihm: Gehe und hole den Wagen ein.“ Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte 10:19.

Apostelgeschichte 10:19-20
„Während Petrus über die Erscheinung nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich. Steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne zu zweifeln, weil ich sie gesandt habe!“

In beiden Fällen sprach der Heilige Geist zu ihnen und gab ihnen Weisung. Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er zu euch sprechen.“

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Ich nehme dies auf unserem neuen Gemeindegelände auf oder besser auf dem, was unser neues Gemeindegelände wird. Ich stehe in einem großen Multifunktionsraum, den wir dringend brauchen. Wir sind so in Raumnot, dass es nicht mehr lustig ist.
Daran angeschlossen ist eine große Halle für Jugendliche, die sehr cool ist. Wir investieren sehr viel in unsere jungen Leute. Nebenan ist ein Gebäude für Kinder. Ich wünschte, ich könnte Ihnen all die verschiedenen Räume zeigen, aber wir haben jetzt nicht die Zeit. Wir werden nämlich in Kürze ins Wort gehen und uns den zweiten Teil einer Botschaft anschauen, über die ich sehr glücklich bin. Denn wenn sie aus einer meiner Botschaften zwei Teile machen, heißt das, dass sie nicht all meine schönen Illustrationen rausnehmen. Ich werde nie verstehen, wie sie eine 45-Minuten Predigt von mir in eine 28-30-Minuten Botschaft verwandeln können und es dann im Fernsehen zeigen. Sie sagen: „Pastor, wir brauchten diese Dinge nicht und darum schnitten wir sie raus.“ Ich nenne sie Schlachter. Ich denke immer, alles ist wichtig, darum sage ich es. Wie auch immer, hier bin ich und schimpfe, während sie sich denken: „Wir werden das editieren, denn wir mögen nicht, was du sagst.“ Vielleicht auch nicht.

Wir werden heute über den Heiligen Geist sprechen und wie Er uns führt. Es ist unglaublich wichtig für jeden Gläubigen zu wissen und zu erwarten, dass der Heilige Geist sie in den Dingen des täglichen Lebens führen wird. Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass Sie mir gerade jetzt zuschauen. Gott will Sie führen. Er will Sie in Ihren Beziehungen leiten. Er will Sie in Ihrer Ehe führen. Er will Sie bei Geschäften führen. Einige von Ihnen stehen gerade vor wichtigen Entscheidungen und Sie müssen von Gott hören. Ich glaube, diese Botschaft wird Ihnen helfen. Nehmen Sie doch Ihre Bibel und gehen wir gemeinsam ins Wort.

Gott führte mich hierher nach Südkalifornien. Als Er das tat, plante ich, nach Mittelamerika zu ziehen, da ich wusste, was ich tun sollte. Ich war zum Predigen berufen. Ich hatte einen Dienst in mir. Und ich war genau wie Paulus und seine Leute. Ich muss irgendwo hingehen. Ich ordnete meine Finanzen, kontaktierte einen Dienst in Mittelamerika und wollte gehen, um ihnen ein Jahr meines Lebens zu geben. Und ich bin dabei, Pläne zu machen, sagte aber: „Gott, Du kannst diese Pläne korrigieren und verändern, aber ich werde nicht dasitzen und nichts tun.“ Und die ganze Zeit war das Verlangen in meinem Herzen, nach Kalifornien zurück zu kommen. Und jedes mal, wenn solch ein Wunsch in mir aufstieg, zerquetschte ich ihn wie einen Käfer. Und ich sagte: „Satan, weiche von mir. Ich diene Jesus, egal, wo es mich hinführt. Ich weigere mich, darauf zu hören.“ Eines Tages erhielt ich einen Anruf von einer Pastorenfrau hier in Kalifornien, einer Dame, die ich wirklich respektiere. Sie sagte: „Bayless, der Heilige Geist sagte mir, ich soll dir etwas sagen.“ Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagte: „Ja! Höre auf, diese Wünsche zu unterdrücken. Sie sind vom Ihm.“

Ich habe nicht sofort zwei und zwei zusammengezählt. Ich ging in einen Park und verbrachte den ganzen Nachmittag dort, las meine Bibel, betete im Geist und war einfach nur still und hörte. Ich vergesse es nie. Ich lag auf der Bank bei einem Picknicktisch und plötzlich traf es mich: „Gott, meinst Du, der Wunsch nach Kalifornien zu gehen, ist von Dir? Weißt Du nicht, dass ich Kalifornien mag?“ Und meine Denkweise wurde dadurch verändert, denn bis dahin tat ich immer das, was ich nicht machen wollte, nur um mein Fleisch zu unterdrücken und sicher lernte ich dadurch hilfreiche Dinge. Aber ich erkannte, dass Gott gnädig ist und uns das Verlangen gibt, dort zu sein, wo wir sein sollten. Gott wirkte es so. Aber mein Punkt dabei ist: Ich war nicht einfach untätig. Ich suchte aktiv den Willen Gottes und versuchte herauszufinden, wo Er mich haben wollte und was ich tun sollte. Und obwohl ich in die falsche Richtung ging, war Gott in der Lage, mich in die richtige Richtung zu wenden.

Ich rede nicht davon, auf einen Ast zu klettern, ihn anzusägen und dann zu sagen: „Gott, fange mich bitte auf.“ Aber ich meine das aktive Suchen von Gottes Willen. Ich glaube, wir können die Führung des Heiligen Geistes erwarten, wenn wir diese Herzenshaltung entwickeln.

Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 17. Hier finden etwas Weiteres.

Apostelgeschichte 17:16-17
„Während Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah. Er unterredete sich in der Synagoge mit den Juden und den heidnischen Anbetern
und auf dem Markt an jedem Tag mit denen, die gerade herbeikamen.“

Sein Geist war verärgert und wurde in ihm erregt und brachte ihn dazu, etwas zu tun. Schauen Sie in

Apostelgeschichte 18:5
„Als Silas und Timotheus aus Mazedonien herabkamen, wurde Paulus durch den Geist gedrängt und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus sei.“

Paulus wurde vom Geist gedrängt und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus sei. Es war ein innerer Drang. Etwas trieb ihn an und er reagierte darauf, indem er predigte. Denken Sie mal über diese Verse nach. Er war innerlich verärgert und fühlte sich gedrängt, etwas gegen das zu tun, was ihn ärgerte und betrübte. Manchmal wirkt der Heilige Geist in uns auf ähnliche Weise. Er wurde vom Geist gedrängt.

Ich hörte kürzlich eine brillante Predigt darüber, zwar nicht über diese Verse, aber ähnliche Grundgedanken. Zu seinem Text zitierte er Popeye. Sie kennen sicher Popeye… in den alten Popeye- Comics war es Bluto und wurde dann Brutus. Aber Olivia wurde gekidnappt und Popeye wurde schlimm verprügelt und er sagte dann folgendes: „Ich habe mehr als genug gehabt, jetzt reicht es mir.“ Und dann aß er seinen Spinat, erhielt Kraft und rettete den Tag.

Es gibt einige Dinge, die unser Herz brechen und uns innerlich ärgern können und wir müssen an den Punkt kommen, zu sagen: „Ich habe mehr als genug gehabt, jetzt reicht es mir.“ Denn ich glaube, es gibt Dinge, die das Herz des Himmels brechen und den Himmel verärgern und wenn sie in unserem Herzen Widerhall finden und wir sie zusammenbringen und sagen: „Ich habe genug gehabt, jetzt reicht es mir“ und wenn wir unser Herz dem Heiligen Geist öffnen, dann gibt Er uns den Spinat und stärkt uns. Wir können dann das Problem lösen, das uns verärgert und Anteil haben, Falsches zu beseitigen. Ich sage noch mal: Ich glaube, dass der Heilige Geist, wie im Leben des Apostel Paulus, in uns wirken und uns führen will.

Ich vergesse nie, wie ich einem Mann in seinen Zwanzigern im Radio eine Geschichte erzählen hörte.
Zu der Zeit war er schon ein Multimillionär. Er hatte eine Firma, die weltweit tätig war und sie fragten ihn: „Warum haben Sie diese Firma gegründet?“ Er hatte eine Firma für Naturkost und Vitamine gegründet. Er sagte: „Als ich ein Junge war, starben meine beiden Eltern, weil sie stark übergewichtig waren. Sie starben beide an Komplikationen, die sich durch Fettsucht ergaben.“ Er sagte: „Es war schrecklich, als Kind meine Eltern zu verlieren und zu erleben, wie meine Eltern körperlich leiden mussten und starben. Ich beschloss, dass mir das nie passieren würde. Dann dachte ich, ich will nicht, dass ein Kind das durchmachen muss, was ich durchmachte.“ So gründete er ein Gesundheitsbildungsprogramm und entwickelte diese Vitamine. Und mit Ende Zwanzig war seine Firme schon mehrere Hundert Millionen Dollar wert. Aber all das ging auf etwas zurück, was ihn innerlich ärgerte und er spürte den Drang, etwas dagegen zu tun.

Während unserer letzten Outpouring-Konferenz war ein Ehepaar aus Südafrika hier, Peter und Anne Pretorious. Sie haben einen großen Dienst auf dem afrikanischen Kontinent und halten große Evangelisationen in vielen afrikanischen Ländern. Aber das wahrscheinlich auffallendste Kennzeichen ihres Dienstes ist, dass sie jeden Tag 500.000 afrikanische Kinder speisen. Sie geben ihnen täglich zwei Mahlzeiten. Wir waren hinterher oben in einem Raum mit den Pastoren, wir hatten da oben schon Pastoren aus aller Welt und wir redeten. Ich sprach mit Peter darüber, wie dieses ganze riesige Werk anfing. Und die Geschichte ging ungefähr so.

Er war in einem entlegenen Gebiet und gelangte schließlich zu einer Viehstation. Es war eine Hütte, die einfach alleine da stand. Und dort war eine sehr große Gruppe von Menschen am Verhungern. Es gab kein Essen. Er war fast zwei Wochen dort, ohne die Möglichkeit wegzukommen und konnte zwei Wochen seine Kleidung nicht wechseln. Er begrub eine Menge Menschen, die vor Hunger starben, einige in seinen Armen. Und er sagte ungefähr: „„Ich habe mehr gehabt, als ich ertragen kann. Ich werde etwas dagegen tun.“ Also fing er klein an, speiste ein paar Menschen, es wuchs und heute wächst es exponentiell. Aber es war etwas, was das Herz des Himmels brach, betrübte und aufregte, das in seinem Herz Widerhall fand und er sagte: „Ich ertrage es nicht mehr!“

Ich möchte Sie fragen: Was ist es, was Ihr Herz aufregt? Was drängt der Geist, Sie zu tun? Einige von Ihnen versucht Er deutlich zu führen. Sie müssen nur darauf achten.

Es ist kein Zufall, dass Sie mir jetzt zuhören. Und Ihr Leben ist kein Zufall. Sie sind nicht zufällig aufgetaucht. Gott plante, dass Sie jetzt leben, in dieser Generation und Ihr Leben hat eine Bestimmung. Es ist nicht ohne Sinn und Zweck. Und bevor Sie im Mutterleib geformt wurden, kannte Gott Sie. Er plante Ihr Leben. Er bereitete gute Werke vor, damit Sie darin wandeln.

Als ich eben von dem sprach, was unser Herz aufregt, da dachte ich, dass die Dinge, die uns ärgern, Wegweiser zu Gottes Plan für unser Leben sind, was wir tun sollen. Und jemand, der jetzt gerade zuschaut: Ihr Herz ist aufgebracht über das Elend von Waisen und Kindern, die keine Mutter oder keinen Vater haben und die in Armut leben. Vielleicht will Gott, dass Sie etwas dagegen tun. Andere, die mir jetzt zuschauen, macht schlechte Organisation wütend. Sie gehen an einen Ort und denken: „Warum tun die das, das ist Zeitverschwendung. Das ist Personalverschwendung.“ Wissen Sie was? Nicht jeder sieht, was Sie sehen. Und die Dinge, die Ihr Herz aufregen, tun das gewöhnlich, weil Sie die Gabe haben, es in Ordnung zu bringen. Und keiner von uns will am Ende des Lebens plötzlich erkennen: „Ich tat nicht das, wofür ich begabt war. Ich tat nicht, wozu ich in meinem Leben berufen war.“ Freund, Sie haben eine Bestimmung, die Sie entdecken können. Warum tun Sie das nicht und fangen heute damit an?

Lassen Sie uns noch etwas ansehen, das auch sehr wichtig ist. In Apostelgeschichte, Kapitel 19, sehen wir eine weitere Weise, wie der Heilige Geist das Leben eines Gläubigen führt.

Apostelgeschichte 19:21
„Als dies beendet war, nahm sich Paulus im Geist vor, nachdem er Mazedonien und Achaja durchzogen habe, nach Jerusalem zu reisen, und sprach: Nachdem ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen.“

Paulus nahm sich im Geist vor, nach Jerusalem und nach Rom zu gehen. Das war nicht etwas, was er aus sich selbst heraus empfing. Er beschloss es nicht mit seinem Willen. Er nahm sich im Geist vor, zu diesen Orten zu gehen. Und das Wort „vornehmen“ ist ein interessantes Wort in der griechischen Sprache, das auch im Neuen Testament verwendet wird. Es hat eine zweifache Bedeutung. Die erste Bedeutung ist auflegen oder hineinlegen. Etwas auf oder in etwas zu legen. Die zweite Bedeutung ist festsetzen oder hinein sinken. Es ist das gleiche Wort, das Jesus verwendete, als Er eine Rede beendete: „Mögen diese Worte in eure Ohren hinein sinken.“

Mit anderen Worten, hineinfallen und ein Teil von uns werden. Wenn man also diese beide Bedeutungen zusammenbringt, so war es ein Gedanke, den Gott dem Apostel Paulus ins Herz legte und der für ihn mehr als nur eine gute Idee war. Es hatte sich so gefestigt, dass es zu einer inneren Überzeugung wurde, dass Gott ihn führte, das zu tun. Es ist nicht unbedingt eine plötzliche Offenbarung, Vision oder Worte, die man hört, sondern ein inneres Gefühl oder Wissen, das sich in einem verstärkt. Es ist nicht nur eine gute Idee, sondern es ist eine Überzeugung des Heiligen Geistes. Das erkannte Paulus so klar, dass er im nächsten Kapitel noch stärkere Worte verwandte, um das zu beschreiben. Schauen Sie in

Apostelgeschichte 20:22-23
„Und nun siehe, gebunden im Geist, gehe ich nach Jerusalem und weiß nicht, was mir dort begegnen wird, außer dass der Heilige Geist mir von Stadt zu Stadt bezeugt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.“

Beachten Sie: Er nimmt es sich nicht nur im Geist vor. Er ist im Geist gebunden zu gehen. Er verwendet das Wort „gebunden“. Es bedeutet, etwas an einem festbinden. Es ist dasselbe Wort in der Bibel, um die Ehe zu beschreiben: „Bist du an eine Ehefrau gebunden? Versuche nicht, dich zu lösen.“ Es beschreibt, wenn zwei eins werden. Paulus sagte: „Mein Gespür der Führung des Heiligen Geistes ist so stark, dass es ein Teil von mir ist. Es ist mit mir verbunden und ich kann mich nicht davon lösen.“

Ich glaube, dass Gott jeden von uns mit Orten und Absichten verbindet. Manchmal ist es eine lebenslange Berufung, dass Gott Sie mit einem Ort und einer Absicht verknüpft. Manchmal ist es zeitlich begrenzt. Es ist ein Auftrag, der erledigt werden muss. Aber der Punkt ist: Wenn es wirklich eine Idee ist, die Gott in Ihr Herz hinein gelegt hat, dann werden Sie ihr nie entkommen, selbst wenn Sie entscheiden, ungehorsam zu sein. Sogar, wenn Sie lebenslang ungehorsam sind, kommen Sie niemals davon los. Es geht einfach nicht weg.

Eine Sache muss ich hierzu kommentieren. Paulus war sich so sicher. Er nahm sich im Geist vor: „Ich bin gebunden im Geist.“ Er sagte: „Ich weiß nicht, was passieren wird, aber in jeder Stadt, in die ich gehe, ist der Heilige Geist…“

Uns wird nicht gesagt, wie der Heilige Geist sprach, aber der Heilige Geist sagte: „Probleme, schwere Stürme und Ketten liegen vor dir, es wird schlimm sein!“ Aber dann sagte er: „Keines dieser Dinge berührt mich. Mein Leben bedeutet mir nichts, wenn ich nur meinen Lauf mit Freuden vollende und den Auftrag und Dienst, den ich vom Herrn empfing. Ich habe es persönlich vom Herrn empfangen. Ich weiß, es ist Gottes Wille für mich, obwohl der Heilige Geist mich gewarnt und auf schwere Zeiten vorbereitet hat.“ Schauen wir uns in dem Licht Apostelgeschichte 21:4 an:

Apostelgeschichte 21:4
„Nachdem wir die Jünger fanden, blieben wir sieben Tage dort. Sie sagten Paulus durch den Geist, er solle nicht nach Jerusalem gehen.“

Was bedeutet das? Ist der Heilige Geist schizophren? Heiliger Geist, hast du deine Meinung so schnell geändert? Mir gefällt eine andere Übersetzung dieses Verses besser: „Wegen den Eindrücken des Heiligen Geist baten sie ihn, nicht nach Jerusalem zu gehen.“ Richtiger Eindruck, falsche Auslegung. Sie fügten es dem, was der Heilige Geist gesagt hatte, hinzu. Überall wo Paulus hinging, sagte der Geist: „Dort ist Not, Probleme, Leiden, sogar Ketten erwarten dich in Jerusalem.“ Und sie folgerten daraus, dass es gefährlich wird. Es wird dort Probleme geben. Aber anstatt nur das mitzuteilen, sagten sie: „Geh nicht.“ Wenn ich eine weise Person bin, dann höre ich, was Sie sagen und bewerte es. Aber ich habe entschieden, mein Leben nicht von Eindrücken bestimmen zu lassen, nicht von der Interpretation eines Traumes oder einer Vision, die jemand anderes hatte, denn letzten Endes muss ich vor Gott stehen und Rechenschaft über mein Leben ablegen. Ja, ich wäge Dinge ab; ja, ich höre zu. Aber ich bin Gott für mein Leben verantwortlich.

Kurz, bevor ich ging, um Cottonwood zu gründen, nahmen mich einige Leute beiseite und sagten: „Bayless, der Heilige Geist sagte uns, dass du nicht gehen sollst. Du bist nicht im Zeitpunkt Gottes. Du solltest noch zwei Jahre warten.“ Ich hörte ihnen respektvoll zu und bewegte es. Aber ich ging trotzdem, denn ich hatte schon ein Jahr darüber gebetet und war mir sicher, dass der Heilige Geist mich führte. Es war nur ihr Eindruck.

Und kurz, bevor ich Janet heiratete, nahmen mich einige Leute beiseite und sagten: „So spricht der Herr. Du bist dabei, das falsche Mädchen zu heiraten.“ Wissen Sie was? Ich heiratete Janet trotzdem und in ein paar Monaten haben wir unsere Silberhochzeit und am 14. August desselben Monats ist auch der 23. Jahrestag der Gemeinde. Ich glaube nicht, dass ich bei irgendwas falsch lag.

Im Bezug auf das Grundstück hat wahrscheinlich jeder, der sensibel für den Heiligen Geist ist, gespürt, dass schwere Zeiten vor uns lagen und sie hätten sagen können: „Es wird Anfechtungen und viele Probleme geben.“ Und wissen Sie was? Die Probleme kamen übermäßig und dauerten Jahre! Und jemand Sensibles hätte hinzufügen können: „Tue es nicht, denn ich habe den Eindruck, es wird Probleme geben.“ Aber dadurch hätte man ein Wort vom Heiligen Geist in einen Satz verwandelt.

Wenn Sie ein Wort empfangen, machen Sie keinen Satz daraus; wenn Sie einen Satz empfangen, machen Sie keinen Absatz daraus. Es war ein richtiger Eindruck, denn diese Dinge geschahen. Und der Heilige Geist warnt uns und bereitet uns vor, aber jemand, der das spürt, sagt vielleicht: „Es wird viel Widerstand und viel Druck und Probleme geben, tue es nicht.“ Gehen Sie nicht über das hinaus, was Gott Ihnen gezeigt hat.

Ich bin froh, dass Gott solche Dinge in die Bibel setzte. Es hilft uns. Tatsache ist: Der Heilige Geist will jeden von uns führen und leiten. Hier einige Gedanken dazu: Wenn Sie vom Heiligen Geist geführt werden wollen, so lassen Sie sich vom Geist erfüllen und bleiben Sie erfüllt. In Apostelgeschichte, Kapitel 2 wurden sie vom Heiligen Geist erfüllt. In Apostelgeschichte, Kapitel 4 wurden sie wieder erfüllt. Unser Leben sollte eine Serie von Erfüllungen und Erfahrungen mit dem Heiligen Geist sein.

Wenn Sie die Bibel studieren, werden Sie herausfinden, dass Leute, die vom Geist heimgesucht wurden und die Visionen und übernatürliche Dinge erlebten, fast ausnahmslos beteten, Gott suchten und fasteten. Sie saßen nicht nur da und taten nichts. Sie waren dabei, Gott aktiv im Gebet zu suchen, wenn Gott sie auf diese Weise mit Seinem Geist heimsuchte.

Zweitens, streben Sie danach, aktiv die Verbreitung von Gottes Reich zu unterstützen. Streben Sie aktiv danach, Gottes Reich auszubreiten, da es kein Beispiel im Neuen Testament gibt, wo der Geist Gottes jemand nur aufgrund seines persönlichen Erfolges oder Fortschritts geführt hätte. Nirgendwo. Alle, die im Neuen Testament vom Geist geleitet wurden, waren daran beteiligt, das Reich Gottes auszubreiten. Wir finden kein Beispiel im Neuen Testament, dass jemand aufgrund seines persönlichen Wohlergehens oder Vorwärtskommens vom Geist geführt wurde.

Und ich sage heute ein Wort zu Geschäftsmännern und Geschäftsfrauen: Sie brauchen die Führung des Heiligen Geistes in dem, was Sie tun. Wir brauchen das alle für das, was wir tun. Der Maßstab in unserem Leben muss immer sein, alles, was wir tun, daran zu messen, ob es das Reich Gottes fördert und ob es Seelen für den Meister gewinnt. Der Nebeneffekt ist: Wenn Gottes Reich an erster Stelle ist, wird uns alles übrige hinzugefügt. So ist Gott einfach. Er segnet uns und will, dass wir gesegnet sind. Aber wenn wir wirklich übernatürliche Führung vom Geist Gottes suchen, dann sollte uns ein höherer Zweck antreiben als nur unsere persönliche Befriedigung.

Und als Letztes: Wenn Sie vom Geist geleitet werden wollen, müssen Sie vom Geist geboren sein.
Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Der Heilige Geist ist mit euch, aber er wird in euch sein.“ Dass der Heilige Geist in uns wohnt, ist nur möglich geworden, weil Christus sich für unsere Sünden am Kreuz geopfert hat. Bis dahin konnte der Heilige Geist in niemandem wohnen, weil unsere geistliche Natur zuerst verändert werden musste. Sogar die Jünger, die dreieinhalb Jahre mit Jesus lebten, mussten innerlich verwandelt werden. Sie mussten das werden, was Jesus „wiedergeboren“ nannte, bevor der Heilige Geist in ihnen wohnen konnte.

Es ist eine Sache, vom Geist geboren zu sein und es ist eine zweite Erfahrung, mit dem Geist erfüllt zu werden. Aber Sie können nicht vom Geist erfüllt werden, wenn Sie nicht erst aus dem Geist geboren sind.

Ich glaube, dass mir jetzt Menschen zuschauen, die, wenn ich darüber spreche, vom Geist erfüllt und geführt zu werden, einen Hunger danach haben. Ich glaube, dass es in jedem Menschen steckt, das Übernatürliche zu begehren. Wir wurden geschaffen, mit Gott zu leben und zu sprechen. Und Ihn zu kennen. Und es gibt viele Menschen, die wirklich religiös sind. Sie gehen zur Kirche. Sie praktizieren Rituale, wurden aber nie aus dem Geist geboren. Jesus sagte: „Ihr müsst von neuem geboren werden.“ Es gibt keine Alternative. Es ist nicht nur irgendeine evangelikale Lehre. Sie können kein Teil von Gottes Familie sein, wenn Sie nicht hineingeboren werden.

Ich wurde Teil meiner natürlichen Familie, indem ich hineingeboren wurde. Und dasselbe gilt für Gottes Familie. Sie werden kein Christ, nur weil Sie in die Kirche gehen. Sie werden kein Teil von Gottes Familie, nur weil Sie sich anstrengen und bessern wollen und versuchen, für Gott zu leben.
Das sind gute Dinge. Wir glauben daran, zur Gemeinde zu gehen. Wir glauben daran, gerecht zu leben und für Gott zu leben. Aber, Freund, Sie müssen neu geboren werden. Und das geschieht gemäß der Bibel wie folgt: „Wer immer den Namen des Herrn anruft, der wird errettet.“ Errettet bedeutet dasselbe wie neu geboren. Wenn wir in unserem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit unserem Mund als Herrn bekennen, werden wir errettet. Und wenn Sie das noch nie getan haben, dann erwägen Sie doch, es jetzt zu tun. Es geht nicht darum, einfach religiös zu sein, sondern eine Beziehung mit Gott zu haben. Rufen Sie den Namen des Herrn an.

Ich glaube nicht, unsere Gefühle wurden gemacht, um geistliche Dinge zu beurteilen, aber wenn die Liebe Christi Sie nicht innerlich berührt, dann sollten Sie sich Zeit nehmen und Gott sagen: „Gott, zeige mir, was Du für mich getan hast.“, wenn Ihr Verständnis von der Liebe Christi nicht irgendwas in Ihnen bewirkt hat. Denn wenn wir nicht geben und nicht dienen und nicht in Demut leben, dann steckt dahinter ein Mangel an Offenbarung über die Vergebung und Güte Gottes in unserem Leben.

Sie war immer aktiv. Ich kenne nicht ihre ganze Geschichte. Ich kenne ihre Geschichte ein wenig.
Aber ich weiß, warum sie so viel tut, um Gottes Liebe anderen Menschen zu bringen: Weil sie erkannte, dass sie viele Sünden hatte und dass Gott ihr alles vergab. Es ist die normale Reaktion, wenn wir Gottes Vergebung für uns verstehen, dass wir viel lieben. Aber wenn wir wenig lieben, verstehen wir Seine Vergebung nur sehr wenig.
Da mir viel vergeben wurde, stehe ich dafür ganz vorne in der Reihe. Mir wurde sehr viel vergeben.

Es ist immer lustig… meine Eltern gehen hier in die Gemeinde und sind Sonntagmorgens um 9:45 Uhr im Gottesdienst. Und sie finden alles Mögliche über mich heraus, was sie nie wussten. Zum Beispiel, dass ich Marihuana in ihrem Garten anpflanzte und Ähnliches. Darum schaue ich die Hälfte der Zeit nicht in ihre Richtung, wenn ich predige. Meine Mutter sagt: „Ich wusste nicht, dass du halb so schlecht warst!“

Jule 23. Juni 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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