Gottes Weisheit für eine großartige Ehe

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Gottes Weisheit für eine großartige Ehe                                              01.03.2009

Pastor Bayless und Janet Conley

Hallo, ich kann nur sagen: Halten Sie ihre Hüte fest! Wir starten jetzt eine siebenwöchige Serie mit dem Titel: ‚Weisheit in der Ehe‘.

Wenn Ihre Ehe großartig ist, kann sie noch besser werden. Wenn Ihre Ehe schlimm ist, kann sie verbessert werden. Wenn Sie Single sind und nicht heiraten wollen, können Sie etwas aus dieser Serie lernen. Meine Frau und ich sind gemeinsam hier oben als Zweierteam. Am Anfang ist sie außerhalb der Reichweite der Kamera, sie wird aber bald kommen.

Wir beginnen hier in Epheser 5:17. Es heißt:

Epheser 5:17-21
„Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt! Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus! Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi!“

Und jetzt geht es direkt um die Ehe: die Frauen den eigenen Männern als dem Herrn! – usw. usw. Später heißt es: „Ihr Männer, liebt eure Frauen!“

Interessant ist, dass der Apostel Paulus hier im Epheserbrief und an einer anderen Stelle über unsere Beziehung zu Gott, die Erfüllung mit dem Geist und ein intensives Leben mit dem Wort spricht, bevor er über die Ehe lehrt. An beiden Stellen geht es zuerst um die Beziehung zu Gott. Das hat seinen Grund. Es ist kein Zufall, dass an beiden Stellen, an denen er ausführlich über die Ehe lehrt, er zunächst über eine richtige Beziehung zu Gott lehrt, denn Tatsache ist, dass wir nur Gottes Optimum in der Ehe erleben, wenn Gott in unserem Leben an erster Stelle steht. Vom Wort Gottes und mit Heiligem Geist erfüllt zu sein und Ehrfurcht vor Gott zu haben, wie es hier heißt, wird in der Ehe zum Segen werden.

Ich fand vor langer Zeit heraus, dass Gott genau Vorstellungen davon hat, wie Jungs Seine Töchter behandeln sollen. Ich erinnere mich… und vielleicht manche, die schon sehr lange in der Gemeinde sind… ich denke, ich erzählte es vor langer Zeit. Wir waren vielleicht ein oder zwei Jahre verheiratet und stritten uns. Wir fuhren Auto und ich schwieg Janet an. Sie hatte es wirklich verdient, das wollte ich nur klarstellen. Was mich betrifft, existierte sie nicht einmal. Ich war sauer und redete nicht mit ihr und der Heilige Geist sprach in diesem Moment so klar zu mir: „Sohn, wenn du keine Gemeinschaft mit deiner Frau hast, hast du keine Gemeinschaft mit Mir.“ Ich drehte mich zu ihr und sagte: „Liebling, entschuldige bitte.“

Und es stimmt, dass die Beziehung der Ehepartner durch diese Beziehung beeinflusst wird und dass diese Beziehung durch diese Beziehung beeinflusst wird.

Wissen Sie, wenn ich eine gesunde Beziehung zu Gott habe und Sein Wort mich erfüllt, was Seine Weisheit ist, ich voll des Geistes bin und Gott fürchte, wird es einen Einfluss darauf haben, wie ich mit dieser Frau umgehe und Gott wird mich darauf ansprechen, weil Ehe Seine Idee war. Die Ehe kam von Ihm. Es war keine menschliche Institution. Bevor Gott eine Gemeinde hatte, hatte Er eine Ehe.

Es war Seine Idee. Gott ist brillant. Sex war Seine Idee. Das beweist, dass Er brillant ist.

Und Er sagt, wir sollen uns einander unterordnen in der Furcht Gottes. Unterordnung bedingt eine Anpassung. Die Amplified Bible sagt sogar in dem folgenden Vers, wo steht, dass sich Frauen ihren Männern unterordnen sollen, sie sollen sich ihren Männern anpassen. Beide müssen Konzessionen machen, wenn Mann und Frau zusammenkommen. Bevor es um die Unterordnung der Frau unter den Mann und die Liebe des Mannes zur Frau geht, spricht Er von der gegenseitigen Unterordnung in der Furcht Gottes. Es ist so: Wenn zwei Menschen heiraten, werden sie eins, verbringen aber den Rest der Ehe damit, sich um die Vorherrschaft zu streiten. Wenn Er sagt, wir sollen uns einander unterordnen in der Furcht Gottes und gleich danach über den Umgang mit dem Ehepartner spricht, ist es sehr wichtig, weil es nicht nur um uns geht.

Es geht nicht nur um mich als Ehemann, nicht nur um Janet als Ehefrau, nicht um mich und was mir gefällt, was ich will und was ich fühle, sondern um uns beide. Wir sind schon 27 Jahre dabei und sind immer noch dabei, einander zu ergründen. Ich denke, in den ersten 10 Jahren passieren die gröbsten Anpassungen und Klärungen und nach den ersten 10 Jahren wird es ruhiger. Aber noch heute nach 27 Jahren lernen wir noch dazu. Ich lerne immer noch mehr über sie und über unsere Beziehung. Und sogar über meine und ihre besonderen Eigenarten… nicht nur männliche und weibliche, sondern Janet und Bayless. Es gibt keine zweite Janet auf der Erde und keinen zweiten Bayless. Ich musste also lernen, mich auf Dinge einzustellen, die sie mag. Es klingt vielleicht etwas feminin, aber ich setzte mich hin, esse Crêpes, rede und höre zu… und… das klingt nach weiblichem Applaus. Und ab und zu sehe ich einen Mädchenfilm mit ihr – ab und zu.

Ich sag Ihnen, hören Sie zu, meine Damen: Am Valentinstag sah ich im Kino ‚27 Kleider‘ und kaufte ihr am Valentinstag ein Kleid. Ich bin ein Mann! Aber der Punkt ist: Es gibt Anpassungen. Und sie muss lernen – Sie sehen mich hier oben auf der Kanzel und es überrascht Sie vielleicht: ich bin eher ein ruhiger Mensch. Wirklich! Ich habe bestimmte Eigenarten und brauche manchmal Freiraum und Zeit für mich. Ich tue manche Dinge, die andere seltsam finden.

Ich gehe oft Freitauchen. Ich schwimme im Ozean, halte die Luft an und versuche mit einer Harpune Fische zu fangen. Manchmal bin ich erschöpft und  möchte zum Meer. Janet fragt: „Bayless, warum machst du das?“ Weil es gut für meine Seele ist. Es erfüllt mich einfach. Das ist eine Sache, auf die sie sich ihrerseits erst einstellen musste.

In Beziehungen und in der Ehe geht es nicht nur darum: „Frauen, ordnet euch euren Männern unter und Männer, liebt eure Frauen.“ Da gibt es dieses A, B, C, D. Wir müssen einander entdecken und verstehen, uns anpassen und Zugeständnisse machen. Es geht nicht nur um euch Männer und nicht nur um sie. Ich denke, manchmal besuchen Sie jemanden und erkennen: „Diese Ehe dreht sich nur um sie.“ Alles im Haus hat mit ihr zu tun. Oder Sie besuchen jemanden und alles im Haus dreht sich um ihn. Die Ehe ist eine Mischung aus den beiden. Ich denke, meine Frau möchte darüber etwas sagen. Liebling?

Janet Conley
Hallo, wer von Ihnen ist verheiratet? Viele von Ihnen, stimmt‘s? Wer von Ihnen wäre gerne verheiratet? Okay. Wie viele sind verlobt? Okay, wunderbar. Gut, in Vers 24 heißt es: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.“ Und er sagte, es geht nicht um sie, sondern um beide, uns beide. Ich möchte hinzufügen: Es geht nicht nur um uns, sondern auch um Gott. „… in der Furcht Gottes.“ Denn wenn wir wirklich… manchmal ist unsere Ehe und unser Leben so hektisch, dass wir das große Ganze vergessen. Tom sagte heute Abend, als er etwas aus der Bibel weitergab, dass Gott mehr an uns denkt als es Sandkörner am Strand gibt. Wir wurden wunderbar und einzigartig geschaffen. Er schuf uns. Er ist ein unglaublicher Schöpfer. Alles begann mit Ihm! Bedenken wir einmal: Er schuf uns wunderbar und einzigartig hier auf der Erde. Und die Erde ist Teil des Sonnensystems, das Teil einer riesigen Galaxie ist. Aber diese Galaxie ist eine von Milliarden Galaxien, die Gott alle schuf und Er schuf uns und Er denkt an uns… Er ist uns so nah! Und wir sind nur ein kleiner Krümel auf der Erde. Seine Gedanken uns gegenüber sind wie der Sand des Meeres.

Er hat uns wunderbar und einzigartig gemacht. Er plante alle unsere Tage, lange bevor wir existierten.

Es geht also eigentlich um Gott und darum, als wen und wie Er uns schuf und um Seine Gedanken.

Ich bin für Gott genauso wertvoll wie Bayless. Ehemänner und Ehefrauen sind Gott sehr kostbar.

Und wie er sagt, denke auch ich darüber nach… wir Mädchen denken darüber nach: „Ich bin Gottes Tochter. Ich bin etwas Besonderes.“ und dergleichen mehr. Aber wir dürfen auch nicht vergessen: Er ist Gottes Sohn und Gott sind Seine Söhne ebenso wichtig. Alles fing mit Gott an und mir gefällt dieses Wort hier. Es heißt: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.“ Unterordnen heißt, ich unterstelle mich jemandem. Ich möchte das so ausdrücken: Ich erweise dem anderen dadurch Ehre.

Ich stelle mich unter die Person und ehre sie dadurch. Wenn wir das in der Ehe tun und sogar in alltäglichen Beziehungen, uns unter andere stellen und damit den anderen ehren und seinen Wert erkennen… Gott schuf uns alle und in jedem von uns steckt Gold. Bei manchen muss vielleicht etwas Schmutz entfernt werden, damit man das Gold sieht, aber in jedem von uns steckt unglaubliche Begabung und unglaubliches Talent. In jedem von uns ist etwas Gold. Wir alle sind sehr wertvoll.

Wir müssen den Wert erkennen, den Gott jedem von uns gab und uns entsprechend behandeln.

Es hilft uns in der Ehe, den Hintergrund zu bedenken. Es geht um Gott. Er schuf uns, Er hat einen Plan für jeden von uns und wir sind gleichermaßen wertvoll, okay?

Und in der Furcht Gottes. Ich denke, unsere Beziehung als Eheleute… ob es zuhause hinter verschossenen Türen ist oder in der Öffentlichkeit, wird von jemandem beobachtet. In der Furcht Gottes, wie Sie Ihren Ehemann auch behandeln, jemand schaut zu. Wie ich meinen Ehemann auch behandle oder Sie Ihre Frau, jemand schaut Ihnen zu und eines Tages werden wir alle vor Ihm stehen. Wir können Ihm nichts vormachen. Er sieht, was niemand sonst sieht. Bedenken wir, dass Er bei uns ist und nicht nur zuschaut, sondern uns auch gerne hilft. Wenn uns das in den Jahren unserer Ehe klar ist…  Sie können den Partner ansehen, mit dem Finger auf ihn zeigen und sagen: „Warum macht er das nicht? Warum macht er nicht mehr Komplimente? Wenn er mir mehr Komplimente machen würde, wäre ich ganz anders.“ Nicht wahr? Aber wissen Sie, statt mit dem Finger zu zeigen, habe ich gelernt: Wir müssen einfach erwachsen werden. Moment mal – mache ich ihm Komplimente?

Ermutige ich ihn? Übernehmen Sie die Verantwortung, übernehmen wir Verantwortung für unseren Anteil, jeder von uns, weil Gott zuschaut. Ich denke, statt zu jammern und zu klagen, sollten wir einfach erwachsen werden, okay? Kein Schmollen mehr! Hat jemand in seiner Ehe schon mal geschmollt?

Ich erinnere mich, dass ich anfangs häufig schmollte. Mir war das gar nicht bewusst und dennoch, einmal waren wir bei Leuten zu Besuch und sie hatten ein kleines vierjähriges Mädchen. Sie war ein wunderbares kleines Mädchen, sie war sehr lebendig und niedlich. Aber eines Tages sagten sie ihr, dass sie etwas nicht tun darf. Sie wurde total wütend und schmollte einfach. Sie machte so ein Gesicht und sah so hässlich aus. Und ich dachte: Gerade eben war sie so ein hübsches Mädchen.

Ich dachte bei mir: Weißt du, so siehst du aus, wenn du schmollst. Ich habe den Eindruck, wir müssen einfach erwachsen werden, verantwortungsvoll handeln und nicht einander beschuldigen.

Es geht nicht nur um uns, denn unsere Kinder beobachten uns. Und wenn wir erwachsen werden, Verantwortung übernehmen und unseren Teil tun… ich denke an meine Tochter, die mich in der Ehe beobachtet. Wenn ich Verantwortung übernehme und meinen Teil tue, gebe ich ihr ein Beispiel.

Aber wenn ich jammere und klage, muss sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihren Teil zu tun ohne mein Beispiel. Es geht auch um unsere Kinder, die uns zuschauen.

Also in der Furcht Gottes, weil Er uns zuschaut. Ich denke daran, wie Er sagte, dass wir einander ergründen müssen, weil jeder anders ist. Jeder Anwesende ist ein Individuum. Ich denke, in der Furcht Gottes, wissen Sie, Er ist ein Gott der Liebe und liebt einfach. Ich denke, wenn wir einfach Seinem Beispiel folgen und versuchen… einander in Liebe zu übertrumpfen, statt zu sagen: „Du solltest dies oder jenes tun“, einfach den anderen in Liebe übertrumpfen. Und das gefällt mir. Wir sind in Epheser 5 bei Vers eins. Ich lese nur einen kleinen Abschnitt aus der Message Bible. So liebt Gott uns und so sollen wir einander lieben. Es ist eine überschwängliche Liebe. Und wenn wir diese Liebe ausleben, und das können wir, weil Seine Liebe in unsere Herzen ausgegossen wurde. Wenn wir einander auf diese Weise lieben können, heißt es in der Message Bible in Epheser 5:1: „Seht was Gott tut und tut es dann.“ Seine Liebe war nicht vorsichtig, sondern überschwänglich. Er liebte uns nicht, um etwas von uns zu bekommen, sondern um sich selbst ganz und gar uns zu geben. Lieben und handeln wir nur, um etwas zu bekommen? Oder tun wir es, wenn sie uns lieben? Nein, Gott liebt so und nur so bringt unsere Liebe Frucht: Er liebte nicht, um etwas von uns zu bekommen und wir lieben, indem wir uns ganz und gar hingeben. Er sagte: „So sollt ihr Liebe üben.“ Lassen Sie uns überschwänglich lieben indem wir uns einander unterordnen in der Furcht Gottes. Er schaut zu. Seine Augen schauen auf uns. Amen? Du bist dran.

Pastor Bayless Conley
Der nächste Vers, Vers 22, sagt: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.“

Wie gesagt, wo es heißt: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter“, sagt die Amplified Bible: „Passt euch dem eigenen Ehemann an.“ Machen Sie nie den Fehler, meine Damen, Ihren Ehemann mit einem anderen Ehemann zu  vergleichen. Manchmal, vielleicht sogar oft, sieht das Gras hinter dem Zaun grüner aus. Aber wenn Sie über den Zaun springen, entdecken Sie, dass es nur Farbspray war und nicht wirkliches Grün. Das beste was Sie tun können, wenn Ihr Gras braun ist: bewässern Sie es. Wenn Ihre Ehe trocken und tot ist, bewässern Sie sie, nähren Sie sie. Tun Sie etwas. Manchmal passiert es leicht, dass wir eine andere Frau sehen oder Sie sehen einen anderen Mann und denken:

„Wenn doch meine Frau nur wäre wie sie!“ „Wenn ich sie zur Frau hätte, wäre ich so glücklich!“ Oder: „Wenn er mein Ehemann wäre…“ Wissen Sie, es ist nicht nur falsch, das zu tun… es ist Habsucht.

Es ist eine Sünde, die Frau, den Mann, die Freundin oder den Freund eines anderen oder etwas anderes zu begehren. Aber wissen Sie, oft ist es so: Wenn Sie das bekommen, was Sie vermeintlich glücklich macht, wünschen Sie sich wahrscheinlich am Ende, Sie könnten wieder das zurückhaben, was Sie vorher hatten. Manchmal haben wir eine Vorstellung im Kopf, weil wir kurz jemanden sahen … weil er attraktiv, sie süß oder er witzig ist… ohne zu wissen, wie sie wirklich sind. Gott lässt uns nicht die Wahl: „Ich habe es satt. Ich suche mir jetzt einen neuen Partner.“ Wir müssen an dem arbeiten, was wir haben. Also heißt es: „Frauen, passt Euch an. Ordnet Euch Euren Männern unter.“

An dieser Stelle wird der Mann mit Christus und die Frau mit der Gemeinde verglichen. Das sagt mir, dass die Männer die größere Verantwortung in einer Ehe haben. Männer, tut mir leid, aber es ist wahr. Die Frau in diesem Bild ist wie die Gemeinde. Und die Gemeinde, die ich kenne, ist recht unvollkommen, weil ich darin bin. Aber Christus ist vollkommen. Er geht mit Seiner Gemeinde perfekt um. Wir als Gemeinde verhalten uns gegenüber Christus nicht perfekt. Ich denke wirklich, Gott erwartet von den Männern mehr. Es heißt, die Frauen sollen sich ihrem Mann anpassen und unterordnen, weil der Mann das Haupt der Frau ist wie Christus das Haupt der Gemeinde ist.

Gut, Frauen, wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, sollt ihr euch euren Männern unterordnen.

Aber wenn man darüber nachdenkt… ich denke an Jesus und möchte mich Jesus unterordnen.

Jesus hat immer Zeit für mich. Er war nie zu beschäftigt. Ich komme zu Ihm und möchte mit Ihm über etwas reden. Er sagt: „Sieh mal, Bayless, tut mir leid. Zieh eine Wartenummer. 15 Millionen Chinesen haben vor dir gebetet. Du musst einfach warten.“ Er hat immer Zeit für mich. Er vergibt immer. Jesus hat mir nie früheres Versagen vorgeworfen, obwohl Er, wenn Er wollte, genug Material hätte. Er hatte sehr viel Geduld mit mir. Wenn ich mich selbst verdammte und dachte: „Bayless, du bist solch ein Idiot! Warum toleriert Gott dich überhaupt?“ Gott liebt mich unaufhörlich. Jesus liebt mich unaufhörlich.

Er gibt mir Sicherheit, Schutz, bedingungslose Liebe wie auch jedem anderen, der zur Gemeinde gehört. Es ist nicht schwer, sich so jemandem unterzuordnen. Ich sage: „Jesus, bitte sprich zu mir.

Selbst wenn Du mich korrigieren und züchtigen möchtest, bitte rede zu mir. Du bist so gut. Ich verdiene diese Liebe nicht. Wir beide wissen das. Ganz sicher werde ich mich Dir unterordnen.“

Wissen Sie was? Wenn ein Ehemann seine Frau so liebt wie Christus die Gemeinde, auch nur im Entferntesten, wäre Unterordnung kein Thema mehr. Ich denke, es wird problematisch, wenn der Mann hart, egoistisch und selbstsüchtig ist, nicht aber, wenn der Mann wie Christus ist.

Ich weiß noch, als ich in Oregon lebte, war da ein Ehepaar, das ich in der Gemeinde traf. Es war eine sehr von Männern dominierte Gemeinde und die Gemeinde war sehr autoritär strukturiert. Ich weiß noch, dass seine Frau eines Abends kam und heftig weinte. Ein Freund und ich fragten: „Was ist los?“

Sie sagt: „Er hat mich rausgeschmissen.“ Wir sagten: „Was soll das heißen, rausgeschmissen?“ Sie sagt: „Er sagte mir, ich soll mich unterordnen oder das Haus verlassen. Und er warf mich hinaus, weil ich mich ihm nicht unterordnete.“ Es war eine Frage des Gewissens. Er wollte, dass sie etwas tut, was sie einfach nicht mit einem guten Gewissen tun konnte. Aber er sagte: „Sieh mal, ich bin dein Mann und du musst dich unterordnen.“

Ich denke, das ist der einzige Vers, den manche Männer aus der Bibel kennen. Selbst jemand, der nicht errettet ist und absolut nichts mit Jesus zu tun hat, sagt: „Ich weiß vielleicht nicht viel über die Bibel, aber ich weiß, dass sie sagt, du sollst dich mir unterordnen.“ Gut, fang an, wie Jesus zu sein und es ist kein Thema mehr. Darüber werden wir noch mehr sagen. Janet möchte darüber etwas sagen, weil wir manchmal Unterschiedliches wollen und anderer Meinung sind. Janet und ich haben nicht immer dieselbe Sicht. Wir sind nicht immer eins. Es ist viel Raum in unserer Beziehung, unsere Meinungen zu äußern, und manchmal streiten wir uns und unsere Kinder bekamen den Streit mit.

Aber wissen Sie, in… unser ältester ist 24… Sie haben erlebt, dass wir uns stritten, aber immer auch, dass wir uns vertrugen. Wissen Sie, sie sehen eine gute ehrliche Ehe und auch, dass wir nicht immer einer Meinung sind, über Dinge sprechen, Dinge klären und Jesus Platz 1 einräumen. Und Ihr wisst, wie stur ich sein kann und wie stur sie sein kann. Wir arbeiten daran.

Hören Sie: Ich habe Janet geheiratet. Sie ist eins von zehn Kindern. Sie arbeitete, meisterte das College, machte den besten Abschluss in einem sehr großen College und ist es gewöhnt, Entscheidungen zu treffen. Sie ist es gewohnt, Dinge alleine zu tun. Sie heiratete mich und ich erinnere mich… Wir waren frisch verheiratet und es ist ungefähr 8 Uhr Abends und sie geht raus.

Ich fragte: „Wohin gehst du?“ Sie sagte: „Ich geh ins Einkaufszentrum.“ Ich sagte: „Auf keinen Fall.“

Sie sagte: „Doch, ich gehe.“ Ich sagte: „Auf keinen Fall.“ Meine Begründung war, dass das Einkaufszentrum in einer schlechten Gegend war und dass in den vergangenen zwei Monaten zwei Frauen auf dem Parkplatz vergewaltigt wurden. Und ich sagte: „Du gehst nicht!“ Sie sagt: „Doch, ich gehe!“ Ich stand vor der Tür. Sie sagte: „Geh mir aus dem Weg!“ Ich sagte: „Nur über meine Leiche.

Ich lasse dich nicht im Dunkeln allein zum Einkaufszentrum gehen.“ Sie hatte Mühe, das anzunehmen. Sie begriff langsam, dass mein Motiv Liebe war und… manchmal gab es Meinungsverschiedenheiten. Das war, denke ich, ein kleines Beispiel für Unterordnung, stimmt`s, Liebling?

Janet
Nun gut, liebe Frauen, passt Euch Euren Ehemännern an. Ihr könnt ihn anketten oder ihm Flügel verleihen. Niemand auf der ganzen Welt ist ihm gleich und Gott hat einen Schlüssel in Eure Hände gelegt, den kein anderer Mensch hat, dass Ihr Euch ihm anpassen könnt, ihn unterstützen und ermutigen und die Gaben freisetzen könnt, die Gott in ihn hineinlegte wie niemand sonst auf der Erde. Ihr seid auch in der Lage, diese Dinge zu ersticken und ihn zu brechen wie niemand sonst auf der Welt. Gebrauchen Sie diese Schlüssel, nicht, um ihn einzuengen und anzuketten, sondern um ihn freizusetzen. Verleihen Sie ihm Flügel.

Wissen Sie, Unterordnung ist kein negativer Begriff. Es ist ein gutes Wort. In der Bibel wird es im Kontext von Schutz gebraucht, besonders in der Ehe. Und die ganze Analogie der Frau, die sich ihrem Mann unterordnet wie die Gemeinde  Christus, ist so wunderbar, weil Jesus so wunderbar ist.

Er sorgt für uns, Er hat Zeit für uns, ist nie zu beschäftigt. Er ist voller Mitleid, Er vergibt, hält uns nicht frühere Fehler vor. Und, Ehemänner, so müssen wir sein. Am Ende der Botschaft möchte ich Ihnen Jesus vor Augen führen. Er ist wirklich so, wie ich sagte. Und wenn Sie zu Ihm kommen, wird Er Sie nicht abweisen. Er ist barmherzig, voller Mitleid und Er vergibt. Rufen Sie heute Seinen Namen an.
Göttliche Weisheit für eine großartige Ehe – Teil 2                                    08.03.2009

Pastor Bayless und Janet Conley

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Unser Thema ist Weisheit für die Ehe und es ist eine Serie. Meine Frau und ich sprechen hier in der Gemeinde über einige ewige biblische Prinzipien bezüglich der Ehe. Am Anfang wird meine Frau heute über Unterordnung aus der Sicht der Frau gemäß der Bibel sprechen. Unterordnung ist kein negativer Begriff, sondern ein wunderbarer. Es beschreibt Schutz und der biblische Kontext ist unglaublich. Wenn Sie eine großartige Ehe führen, kann sie noch besser werden. Wenn Ihre Ehe schrecklich ist, kann Gott sie in Ordnung bringen. Er kann die Liebe wieder erwecken. Wenn Sie nicht heiraten wollen, hören Sie zu. Sie werden Dinge hören, die Ihnen helfen können. Nehmen Sie Ihre Bibel, wenn Sie eine haben, und wir werden gemeinsam ins Wort gehen und über die Ehe lernen.

Janet Conley:
Gut mein Schatz. Okay, Vers 22: „Frauen, ordnet euch den eigenen Männern unter als dem Herrn!“

Wie ich bereits sagte, bedeutet das Wort unterordnen, sich zu unterstellen. Während ich das studierte und darüber nachdachte, wurde mir klar, dass unterordnen für mich bedeutet, den eigenen Mann zu ehren und so wertzuschätzen, wie Gott ihn gemacht hat und mich seiner Leitung zu unterstellen.

Ich denke, manche Menschen denken vielleicht: „Nun ja…“ Jemanden respektieren und mich seiner Leitung unterstellen? Sie sagen vielleicht: „Wirklich, mir gefällt Cottonwood. Mir gefällt Pastor Bayless, mir gefallen seine Predigten, mir gefallen seine bodenständige Art und seine Integrität. Er ist ein moralisches Vorbild und deswegen respektiere ich ihn. Ich unterstelle mich seiner Leitung.“

Gott möchte, dass wir diesen Respekt haben und uns der Leitung unserer Ehemänner unterstellen. Ich möchte sagen, Gott hat die Männer so angelegt, dass sie leiten und dass wir uns ihrer Leitung unterstellen. Ich möchte Euch Männer ermutigen, dass Ihr das Zeug dazu habt, die Familie zu leiten.

Gott legte es in Euch hinein, es ist da und Ihr könnt das. Ihr habt das Zeug dazu! Amen, meine Damen? Ja, das stimmt. Und wir können uns Eurer Leitung unterstellen.

Wenn Ihr heiratet, seid Ihr natürlich zu zweit. Wenn wir ein Team von Maultieren oder Pferden oder so haben und ein Tier in diese und das andere in jene Richtung gehen will, bewegt sich gar nichts.

Es führt nur zum Chaos. Im Grunde kommt niemand voran. Einer muss sich also der Leitung des anderen unterstellen. Und die Bibel sagt uns, Gott sagte… und Er ist pfiffig… Er sagte, wir sind diejenigen, die unter Seine Leitung kommen sollen. Wenn sie diejenigen sind, die leiten sollen, hat Gott es so angelegt, dass sie bestimmte Dinge für uns tun sollen. Es lastet nicht alles auf uns, stimmt‘s? Wir können uns ihrer Leitung unterstellen. Und, Männer, Ihr habt das Zeug dazu!

Das ist vielleicht nicht immer leicht. Sie stimmen seinen Aussagen vielleicht nicht zu. Ich vertraue darauf, dass Sie an Ihrer Beziehung genug arbeiten und dass die Männer offen sein werden und dass auch die Frauen offen genug kommunizieren und sich Zeit nehmen, einander anzuhören. Tun Sie das halbwegs ruhig. Sprechen Sie offen miteinander, denn manchmal denken wir, dass es unbedingt so oder so sein muss. Wenn wir aber wirklich zuhören und verstehen, worum es dem anderen geht, entdecken wir, dass es vielleicht gar nicht so übel ist und finden einen Kompromiss oder merken, dass eine Ansicht besser ist. Wir müssen uns wirklich Zeit nehmen zu kommunizieren, zuzuhören und einander zu verstehen und nicht sagen: „Du hast Recht und ich liege falsch“, sondern zuhören, um einander zu verstehen. Vergessen Sie nicht, Sie lieben einander, stimmt‘s?

Okay, dann heißt es in Vers 24: „Ordnet euch euren Männern in allem unter.“ Er hat das kommentiert.

Aber… über die Jahre… ich denke, das hat vielleicht jeder gemacht… Sie schauen einen anderen Mann an und denken: „Mensch, wenn er das nur täte!“ Oder Sie schauen zu einer Person hier drüben: „Wenn mein Ehemann nur so wäre!“ Wissen Sie, was das ist? Es ist schlicht Zeitverschwendung. Denn wenn Sie diesen Gedanken nachhängen, ist es wie er sagte: Sie sehen nicht, wie sie wirklich sind und sehen auch nicht die ganze Persönlichkeit. Sie sehen vielleicht nur diese eine Stärke, die Sie mögen. Und ich dachte: Wenn Sie alle Eigenschaften, die Sie mögen, von anderen Männern nehmen würden, und es könnte diese und jene und jene sein und zusammenfügen, dann ergäbe es einen großen Freak. Es gibt keinen vollkommenen Menschen. Die Sache ist die, ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Bayless mein Mann ist und dass niemand so ist wie Bayless Conley. Und er ist erstaunlich! Ich strebe danach, all jene erstaunlichen Dinge, die Gott in ihn legte, zu Tage zu fördern.

Man kann überall herumschauen, aber ich bin mit Bayless Conley verheiratet. Und er ist wunderbar.

Er ist großartig. Und… ich denke, ich möchte sagen: Es ist Zeitverschwendung, zu vergleichen oder Ähnliches zu tun, denn Sie sind mit dem Mann verheiratet, den Gott Ihnen gab. Sie haben ihm Dinge gelobt. Es gibt ein paar unglaublich erstaunliche Dinge. Und wenn Sie sich überall umschauen, werden Sie das Gold in ihm nicht sehen. Amen?

Okay, kommen wir zur Anpassung an unseren Ehemann. Wir als Frauen… Männer sind darauf aus und so angelegt, die Familie zu leiten… und wir als Frauen sind so angelegt und geschaffen, zu helfen, mitzuhelfen und zu unterstützen. Es heißt, wir sollen uns unseren Männern anpassen. Jeder Ehemann hat einen besonderen Auftrag, einen besonderen Auftrag auf dieser Erde. Und wenn Sie sich mit ihm verbinden… Wir müssen an seiner Seite sein und uns in den Plan, den Gott für ihn auf der Erde hat, einfügen und dem anpassen. Was es uns auch kostet. So wurden wir geschaffen. Wir sind dazu fähig! Wenn wir irgendetwas dazu beitragen können, unseren Mann dabei zu unterstützen, das zu tun, wozu Gott ihn auf die Erde brachte, wenn wir etwas leiten oder etwas tun müssen… renovieren, Rechnungen bezahlen, ihn respektieren und lieben, ihn aufbauen… was immer wir an seiner Seite tun können, wir sind dazu fähig. Und wir wollen uns einfach dem anpassen, was Gott für ihn hat, weil er unser Mann ist und weil keiner wie er ist.

Eine Randbemerkung: Vers 24 sagt: „Ordnet euch den Männern in allem unter.“ Wenn Ihr Ehemann sagen würde, Sie sollen Ihre Kinder umbringen, wäre es unsinnig und dumm, das zu tun, stimmt‘s?

Also, alles, worum ein Ehemann bittet, das im Widerspruch zum Wort Gottes steht, sollen Sie natürlich nicht tun.

Bayless Conley: Manchmal denkt Janet, wir sollen etwas Bestimmtes tun und ich sehe das anders.

Wir sprechen darüber. Ich bete. Wenn ich immer noch denselben Eindruck wie anfangs habe, sage ich ihr: Weißt du, ich sehe das immer noch so. Und sie sagt: „Okay.“ In diesen Fällen ordnet sie sich unter. Sie kann das immer an eine höhere Instanz weiterreichen. Sie kann mit Gott darüber reden.

Was sie aber nicht tut, sie wirft keinen Schleppanker aus und sagt: „Okay, ich tue was du sagst, werde aber eine Haltung haben, die dich wünschen lassen wird, du hättest meinen Weg eingeschlagen.“

Wissen Sie, sie lächelt und tut es. Wenn sich herausstellt, dass ich falsch lag, wird Gott mich ansprechen. Wenn ich aufgrund der Ereignisse merke, dass es besser gewesen wäre, ihren Weg zu gehen, bin ich hoffentlich demütig genug, zu sagen: „Liebling, Du hattest mehr Durchblick als ich und wir hätten tun sollen, was Du sagtest.“ Aber das ist notwendig.

Wir sehen auch, dass dieser Idealfall nicht auf alle zutrifft. Manche Frauen hier haben unerrettete Ehemänner. Manche Männer hier haben Frauen, die nicht errettet sind. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Gott wird Ihnen Weisheit geben. Gott wird Ihnen zeigen, wie Sie diesen Mann ehren und diese Dinge in Ihrer Situation umsetzen können und wie Sie ihn gewinnen können, ohne zu predigen.

Wissen Sie, Petrus sprach darüber, wie eine Frau einen unerretteten Mann gewinnen kann, ohne zu predigen. Wir sind sicher, dass der Idealfall so aussieht, dass die Frau sich bei Unstimmigkeiten den Mann unterordnet. Wenn er Jesus liebt und sich seine Entscheidung als falsch erweist, wird er die Größe haben zu sagen: „Lass uns umkehren und es so machen, wie du gesagt hast!“ Gott hat einfach gesagt, dass wir es so machen sollen. Wissen Sie, Gott ist klüger als wir. Kommen wir zu den folgenden Versen, Liebling.

Janet Conley: Jemand muss der Kopf sein und Gott sagte, er soll es sein. Gut, der nächste Vers ist Epheser 5:25. Wir lesen die Verse 25 bis 30 und den Vers 33. Es heißt:

Epheser 5:25-30
„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde.

Denn wir sind Glieder seines Leibes.“

Und noch Epheser 5:33
„Jedenfalls auch ihr – jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber, dass sie Ehrfurcht vor dem Mann habe!“

Und Vers 20… ich weise auf ein paar Dinge in manchen Versen hin. Vers 26 sagt, dass er sie reinigt und heiligt durch das Wasserbad im Wort. Ich möchte Euch Ehemänner ermutigen: Eure Worte sind für Eure Frauen sehr wichtig. Ich glaube, dass Gott es hier absichtlich auf diese Weise hervorhebt, weil wir so angelegt sind. Worte bedeuten Frauen sehr viel. Die Bibel sagt, Leben und Tod stehen in der Macht der Zunge, in unseren Worten. Durch Eure Worte… hier ist vom Wasserbad des Wortes die Rede. Das beinhaltet, dass Sie sie mit dem Wasser des Wortes Gottes waschen, indem Sie Gottes Wort über ihr aussprechen und für sie beten, aber auch die Worte, die Sie ihr sagen oder die Sie über sie sagen.

Als wir frisch verheiratet waren, sagte mir mein Mann immer: „Ich liebe Dich. Ich liebe Dich.“ 25 Mal am Tag sagte er: „Ich liebe Dich. Ich liebe Dich.“ Es sagt es mir immer noch oft. Ich war es nicht gewohnt, aber ich liebte es. Ich liebte es! Wie viele… gibt es hier eine Frau, die nicht möchte, dass ihr Mann ihr sagt, dass er sie liebt? Niemand meldet sich. Wir lieben diese Worte doch. Diese Worte sind wunderbar. Sogar vor den Kindern. Heute sagte er… Rebekka saß bei uns und er sagte einfach: „Das ist das Mädchen, das ich mir in der Welt ausgesucht habe. Ich habe sie für mich erwählt und bin sehr froh darüber, dass ich sie geheiratet habe. Sie ist meine Allerbeste.“ Das sagte er vor den Kindern.

Dafür bekommst du ein paar Pluspunkte. Ich habe Karten aufgehoben, die er mir schrieb, weil die Worte einfach… man kann sie immer wieder lesen. Worte bedeuten einer Frau viel.

Und in Vers 29 heißt es:
„Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde.“

Ich denke, Wertschätzung umfasst nicht nur Worte, sondern Taten. Eine Frau liebt es, wenn man sie schätzt. Wenn sie das erfährt, erkennt sie ihren Wert und blüht auf. Das kann auf folgende Weise geschehen… sicher gibt es viele Möglichkeiten, sie durch Wertschätzung aufblühen zu lassen… hören Sie ihr zu. Und wenn sie Ihnen verschiedene Dinge erzählt, hören Sie aufmerksam zu. Eine Frau möchte verstanden werden. Wie viele Frauen wollen gehört und verstanden werden? Das wollen Männer vielleicht auch, aber Frauen mögen das besonders. Manchmal hören Männer irgendwie zu und weil sie verantwortungsvolle Leiter sind und Schutz gewähren, wollen sie etwa eine solche Antwort geben: „Gut, du musst Folgendes tun.“ Aber sie will Ihnen alles darüber erzählen, es mitteilen und besprechen. Und weil wir etwas anders reden als die Männer… wenn ich Klarheit über etwas brauche, spreche ich darüber. Ich rede gerne mit ihm, ich spreche mit Freundinnen. Wir sprechen darüber und kommen dann zu einem Ergebnis. Aber Männer tendieren dazu, denke ich, Dinge zu durchdenken, ohne darüber zu reden. Sie durchdenken es im Stillen und dann fällt ihnen eine Antwort oder eine Lösung ein. Wenn Sie dann etwas sagen, haben sie die Lösung. Aber wir finden die Lösung, indem wir darüber sprechen.

Eine Frau mag es, wenn ihr zugehört wird und ihr nicht nur jemand eine Antwort präsentiert, wenn sie verstanden wird. Sie liebt es, verstanden zu werden, okay?

Und dann Vers 33. Das gefällt mir wirklich. Den Frauen wird gesagt… der Ehemann soll seine Frau lieben wie sich selbst… aber dann heißt es: „Die Frau soll Ehrfurcht vor den Mann haben.“

Folgendes steht in der Amplified Bible in Epheser 5 und auch im 1.Petrus 3. Das möchte ich Ihnen vorlesen. Hören Sie einfach zu, Gott möchte, dass wir Folgendes für unsere Männer tun. Und wenn Gott gesagt hat, dass wir es tun sollen, dann, weil Er weiß, wie Er sie geschaffen hat und was ihnen dazu verhilft, im Leben zu erblühen. Der zweite Teil von Vers 33 lautet: „Die Frau achte darauf, ihren Mann zu respektieren und zu achten und anzuerkennen.“ Wenn ich den Wunsch verspüre, meinen Mann anzuprangern: „Er tut dieses und jenes nicht!“, gehe ich zurück zu Epheser 5:33 in der Amplified Bible und überlege: „Habe ich diese Dinge getan? Habe ich ihn anerkannt? Habe ich…“. Es heißt, sie erkennt ihn an, sie achtet auf ihn, sie schätzt ihn und ehrt ihn.

Habe ich ihn geehrt? Habe ich ihm den Vorzug gegeben, mich seiner Meinung gebeugt? Manchmal… ihn geehrt? Das bedeutet, dass Sie ihn anschauen und ihm großen Wert beimessen, ihn achten und ehren, preisen, lieben und überschwänglich bewundern. Habe ich ihm kürzlich meine Bewunderung ausgerückt? Und im 1.Petrus 3:2 heißt es… so erweisen Sie ihrem Mann Ehre. Folgendes sollen Sie für ihn empfinden: „Ihn respektieren, ihm den Vortritt lassen, ihn schätzen, ehren, achten, anerkennen, würdigen und als Mensch bewundern.“ Ihn bewundern bedeutet, ihn zu verehren, zu loben, ihn hingebungsvoll zu lieben und sich an ihrem Mann zu erfreuen. – Ich kann immer wieder auf diese Dinge in der Amplified Bible zurückkommen. – Tue ich das? Tue ich meinen Teil? Ich werde mich den Dingen stellen und für meinen Teil Verantwortung übernehmen. Wissen Sie, interessant ist, wenn Sie sich den Dingen stellen und für Ihren Teil Verantwortung übernehmen, kommen die anderen Dinge in Ordnung, als Folge Ihres Handelns.

Aber ich dachte, es gibt ein paar Möglichkeiten, Bewunderung und Respekt zu zeigen, weil er sie verdient. Er ist ein Sohn Gottes und verdient unsere Aufmerksamkeit und Kraft. Äußern Sie Ihre Bewunderung einfach. Zeigen Sie Ihre Begeisterung über seine Taten. Weisen Sie auf Dinge hin, die sie taten. Oft wissen sie vielleicht nicht, wie wichtig Ihnen das ist oder wie gut sie bestimmte Dinge gemacht haben. Vielleicht hat er eine Versammlung geleitet und sie waren dabei und sagen: „Klasse, Du warst super! Du hast die Versammlung genial geleitet. Du hast dem Kurs gehalten.“, und Ähnliches, das Sie äußern, um ihn aufzuerbauen. Sie sind so angelegt, dass sie solche Ermutigung voranbringt. Vielleicht wie er Situationen mit den Kindern geregelt hat:  „Wow, Du warst super! Du warst ganz ruhig und hast doch nicht locker gelassen.“ Sagen Sie es ihm, äußern Sie es!

Noch etwas, was wenigstens für uns wesentlich ist: hört Eurem Mann zu, Mädels! Unterbrechen Sie ihn nicht. Wenn mein Mann redet… manchmal macht er eine kleine Pause und ich denke, er ist fertig und platze herein. Aber er denkt noch nach und spricht weiter. Er ist noch nicht fertig. Ich denke, es zeigt wirklich unseren Respekt, wenn wir ihn nicht unterbrechen.

Und noch etwas… es gibt Vieles, aber ich dachte an etwas, was ihnen wirklich zeigt, dass Sie sie respektieren, ehren und lieben und alles tun wollen, damit ihr Leben gedeiht, und das ist, im Schlafzimmer aktiv und begeistert zu sein. Es macht einen Unterschied. Umso mehr Sie sich als Frau dabei engagieren, umso mehr haben Sie auch davon.

Bayless Conley: Gut. Noch ein paar Gedanken und dann komme ich zum Schluss. Janet sprach über den Bereich der Worte und der Aufmerksamkeit. Und es heißt, dass Ehemänner ihre Frauen lieben sollen wie Christus die Gemeinde liebte und sich für sie hingab. Jesus gab sich hin. Das brauchen unsere Frauen mehr als alles andere. Sie brauchen unsere Zuwendung, sie brauchen uns. Er reinigt die Gemeinde mit dem Wasser des Wortes. Wir müssen unseren Frauen Dinge sagen. Und in den 20 Jahren… oder vielmehr 25 Jahren der Gemeinde hier, den Jahren des pastoralen Dienstes und des Reisedienstes davor, habe ich mit unzähligen frustrierten Paaren gesprochen, die Probleme hatten.

Die Frauen äußerten hauptsächlich folgende Beschwerde: „Mein Mann ist einfach still wie ein Stein. Er spricht nicht mit mir.“

Ich denke, die meisten von uns Männern, ich auch, müssen daran arbeiten. Ich denke, es hat damit zu tun, wie Gott uns gemacht hat. Aber dann kommen wir wieder zum Thema Anpassung. Im Paradies schuf Gott Adam. Eva gab es nicht. Das Erste, was Gott Adam nach seiner Erschaffung gab, war ein Job. Er setzte ihn ins Paradies. Gut, sagte Er: „Erhalte und bewahre ihn.“ Wenn Adam Schwierigkeiten hatte, musste er selbst damit fertig werden oder es mit Gott besprechen. Es gab keine Alternative.

Männer sind tendenziell so. Uns begegnet ein Hindernis, eine Herausforderung, und wir brüten darüber. Und wir wollen die Sache, bevor wir etwas tun oder sagen, klären. Entweder wir reden mit Gott oder klären das im Innern. Ich denke, es hat damit zu tun, wie Gott uns angelegt hat. Es ist das

1.Mose-Prinzip.

Gott erschafft den Mann und als Erstes gibt Er ihm eine Arbeit.
Gott erschafft die Frau und gibt ihr als erstes eine Beziehung.
Gott schuf die Frau und brachte sie zu dem Mann.

Bei einer Herausforderung, wenn etwas im Leben der Frau nicht stimmt, möchte sie sofort darüber reden. Ein Mann möchte die Dinge intern klären. Eine Frau möchte reden. Es muss also eine beiderseitige Anpassung stattfinden. Janet braucht vor allem Zeit mit mir, meine Zuwendung und meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Auf diese Weise zeige ich ihr meine Liebe hauptsächlich. Männer, ich möchte euch ermutigen: Selbst wenn Sie müde nach Hause kommen, es lohnt sich zu reden.

Wissen Sie, wir müssen das tun. Hören Sie: Wenn Sie romantische Dinge tun, werden Sie nicht ihre Freundin oder weniger männlich. Wissen Sie, Jesus ist unser Vorbild. Jesus ist kompromisslos.

Jesus ist standhaft. Er ist der Mann schlechthin. Er hat keine Angst, ein paar Männer mit der Peitsche zu verjagen, sie aus dem Tempel zu jagen und die Tische umzuwerfen. Ich mag Jesus. Jesus war kein Weichling. Ich kann meine Frau lieben und diese Dinge tun, ohne dadurch weniger männlich zu werden. Ich möchte gerne Neues ausprobieren und neue Ideen bekommen, wie ich sie lieben, mit ihr kommunizieren und ihr meine Liebe ausdrücken kann. Hören Sie: Es zahlt sich wirklich aus, das zu tun.

Ich sprach neulich mit einem Freund. Er hatte einen Dienst in Europa. Seine Frau begleitete ihn eine Zeit lang. Bevor das geschah, erzählte er mir, dass er zwei Tage in Paris einplante, von denen sie nichts wusste. Das hatte nichts mit dem Dienst zu tun, den sie taten. Er ließ zwei Ringe mit Rubinen anfertigen, die er irgendwo gekauft hatte. Er wollte mit seiner Frau auf den Eifelturm. Er bringt sie nach Paris, fährt mit ihr auf den Eifelturm, gibt ihr diesen Partnerring aus Rubinen und sagt ihr romantische Dinge. Ich sagte ihm: „Erzähl es nicht meiner Frau.“ Ich sagte: „Du legst die Latte viel zu hoch.“

Sie würden wirklich überrascht sein, was ein Spaziergang durch die Nachbarschaft, Händehalten und sich unterhalten bewirkt… oder ein Besuch bei Starbucks, ein gemeinsamer Kaffee und gemeinsame 20-25 Minuten. Es wird Wunder für Ihre Ehe bewirken. Finden Sie Wege, um Ihre Liebe auszudrücken … durch Worte, durch Geschenke, durch Berührungen und durch gemeinsame Zeit.

Janet gegenüber… und ich brauchte eine Weile, um darauf zu kommen… drücke ich meine Liebe durch Worte und Berührungen aus. So bin ich gestrickt. Bei ihr ist das nicht ganz so der Fall. Worte sind ihr wichtig, aber der Aspekt der Berührung ist für mich wichtiger. Sie wuchs in einer Familie auf, wo der Vater der Familie seine Liebe zeigte, indem er Dinge tat. Sie wuchs auf einem Milchbauernhof auf. Er repariert Dinge. Er bringt Dinge zum Laufen. Er baut Dinge. So zeigte er der Familie seine Liebe. Janet wuchs mit diesem Verständnis von Liebe auf. Ich brauchte eine Weile, um das zu verstehen.

Ich habe heute ein paar Glühbirnen ersetzt und unser Tor repariert. Es ist erstaunlich, wissen Sie, ich tue das und plötzlich hat sie Lust. Ich muss also den Blaumann anziehen, und voila! Ich habe ihr meine Liebe gezeigt. Sie müssen die Liebessprache Ihrer Frau herausfinden und sie auf diese Weise lieben. Es mögen solche Dinge sein, oder Sie müssen Dinge sagen oder ihr kleine Geschenke machen – je nach dem.

Wie Janet sagte, fasst Vers 33 es zusammen: Frauen wollen vor allem geliebt werden; Männer wollen vor allem respektiert werden.

Wie können wir eine großartige Ehe führen? Wie können Sie durch diese schwierigen Zeiten kommen, das Feuer der Romantik am Brennen halten und Ihre Träume lebenslanger gemeinsamer Freude erfüllen?

Tatsache ist: Gute Ehen entstehen nicht einfach. An ihnen muss gearbeitet werden.
Eine gute Ehe braucht mehr Fundament als bloße Leidenschaft.

Was sind die ersten Schritte zu einer großartigen Ehe? Wo fangen Sie an? Mit Bayless Conleys Serie ‚Göttliche Weisheit für eine großartige Ehe‘.

Wissen Sie, wenn meine Beziehung zu Gott in Ordnung ist und Sein Wort mich erfüllt, was Seine Weisheit ist, ich mit Seinem Geist erfüllt bin und Gott fürchte, hat das Einfluss darauf, wie ich diese Frau behandle und mit ihr umgehe. Gott wird mich darauf ansprechen, weil die Ehe Seine Idee war.

Wenn Sie anrufen oder uns online besuchen, denken Sie daran, dass Ihre Spende es ermöglicht, dass die Antworten-Sendung weiterhin einer sterbenden Welt unseren lebendigen Jesus nahe bringt.

Gottes Weisheit für eine großartige Ehe  – Teil 3                                   15.03.2009

Hallo, Sie sind genau am richtigen Ort. Wir sprechen über die Ehe. Ob Sie glücklich verheiratet, unglücklich verheiratet, unverheiratet und glücklich oder unglücklich sind… hören Sie, es wird etwas dabei sein, was Ihnen helfen wird. Meine Frau und ich haben diese Serie gemeinsam gestaltet.

Diesmal haben wir von ihr nur anderswo ein paar Aufnahmen gemacht. Sie konnte am heutigen Abend nicht kommen, und zwar, weil unser erster Enkel geboren werden sollte. Erst waren wir unsicher. Sie ging ins Krankenhaus, weil unsere Schwiegertochter Wehen bekam. Das Kind kam später als vermutet zur Welt, so dass ich auch hinkommen konnte. Aber Janet ging früher als ich, um die Geburt unseres Enkels nicht zu verpassen. Wir haben einen wundervollen neuen Enkel namens Asher. Deshalb kommt und geht Janet ständig und wir erstellten ein Video mit ihr, wo ich ihr ein paar Fragen stellte. Hören Sie, es ist bestimmt etwas für Sie dabei. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Gehen Sie mit uns die Bibelverse durch und vertrauen Sie darauf, dass Gott Großartiges in Ihrem Leben tun wird. Sein Wort ist so befreiend und Jesus sagte, wenn wir die Wahrheit kennen, wird die Wahrheit uns freisetzen. Das gilt für unsere Beziehungen. Es ist in jedem Bereich des Lebens wahr. Und dieser eine ist besonders wichtig. Beschäftigen wir uns gemeinsam mit dem Wort und finden wir heraus, was die Weisheit Gottes, das Wort Gottes, über die Ehe sagt.

Dann kommen wir zum 20. Kapitel und Gott gibt ihnen die Zehn Gebote. Wir werden sie uns ansehen, wenigstens teilweise, eins nach dem anderen. Wir beginnen mit 2.Mose 20:1.

2.Mose 20:1-3
„Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine andern Götter haben neben mir.“

Keine anderen Götter neben mir. Gott sagt: „Ich möchte eine exklusive Beziehung. Ich möchte dein Ein und Alles sein, nicht ein Modetrend.“ Das trifft voll auf die Ehe zu. Augustinus sagte: „Christus wird überhaupt nicht geschätzt, wenn Er nicht mehr als alles andere geschätzt wird.“ Henry Ford sagte an seinem 50. Hochzeitstag, dem Tag der Goldenen Hochzeit: „Meine Ehe ist aus demselben Grund erfolgreich wie mein Geschäft. Ich bleibe bei demselben Modell.“

In traditionellen Ehegelöbnissen versprechen die Paare sich die Treue, bis dass der Tod sie scheidet.

Keine Konkurrenz. Ich möchte Ihnen sagen: Was Janet angeht, sie ist mein Ein und Alles. Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Modell. Ich bleibe bei dem Modell, was ich habe. In einer Ehe gibt es nicht fünf, vier, drei oder zwei. Es ist nur Raum für eine.

Und Gott sagt Israel: „Ihr sollt keine anderen Götter neben mir haben. Ich muss in eurem Leben an erster Stelle stehen.“ Nachdem Gott Adam schuf, schlief Adam sehr tief und Gott nahm eine seiner Rippen… eine seiner Rippen. Sagen Sie alle: eine Rippe. Er nahm nicht vier Rippen und sagte: „Gut Adam, hier hast du Eva, Sabine, Jacqueline und Tamara.“ Nein, es war nur Eva. Es gab nur eine.

Das ist Gottes Plan: die einzig eine. Und ich fragte Janet heute: „Wie wichtig ist es zu wissen, dass dein Ehemann fest zu dir steht?“ Und das gilt für beide Seiten: „Wie wichtig ist es, dass sie ganz und gar hingegeben sind und nicht andere Partner suchen, nicht einmal in ihrer Fantasie?“ Folgendes hatte sie zu sagen:

Janet Conley:  Das ist wahrscheinlich der Angelpunkt in der Ehe schlechthin. Ich dachte gestern über unsere Ehe nach, vor ein paar Tagen, und fragte mich, was für mich das Wichtigste in unserer Ehe ist.

Und es war genau das. Wir haben uns einander verpflichtet. Zu wissen, dass du dich mir verpflichtet hast, bedeutet mir sehr viel! Es ist einfach endgültig! Ohne das wäre alles sehr unsicher.

Bayless Conley: Ich habe letzten Mittwoch die Wahrheit ans Licht gebracht: Janet und ich, wir streiten uns manchmal. Nicht häufig. Manchmal streiten wir uns. Aber wissen Sie was? Wir benutzen niemals das „S-Wort“ Scheidung. Das kommt nicht in Frage. Wir streiten uns halt und wissen, dass wir die Dinge klären werden. Und manchmal, wissen Sie… sie hat einen starken Willen und ich auch… gibt es Meinungsverschiedenheiten. Wir wachsen und klären diese Dinge. Aber sie muss sich nie im Hinterkopf Sorgen machen: „Was passiert, wenn er mich verlässt?“ Das wird nicht geschehen. Ich habe mich ihr verpflichtet und sie sich mir. Wir standen an diesem Tag vor Gott… hören Sie: Ich weiß, dass hier Menschen sitzen, die geschieden sind. Denken Sie nicht, dass hier Verdammnis mitschwingt. Darum geht es absolut nicht. Wenn Sie wieder heiraten, muss es eine solche Hingabe geben. Und Gott sagte bezüglich Seiner Beziehung zu Israel: „Pass auf, niemand soll meinen Platz einnehmen!“

Als ich Janet heiratete, verließ ich meinen Vater und meine Mutter und wurde eins mit meiner Frau.

Sie und Ihr Ehepartner stehen Seite an Seite. Die Bibel sagt, dass beide Erben der Gnade des Lebens sind und dass niemand zwischen dich und deine Frau kommen soll… weder deine Mutter, noch dein Vater oder eure Kinder. Niemand außer dem Herrn Jesus Christus sollte wichtiger sein als die Person, die Sie geheiratet haben. Sie müssen Nummer eins sein. Und Gott sagt Seinem Volk:

„Wenn es wirklich funktionieren soll, muss ich in deinem Leben die Nummer eins sein.“

Wenn das in Ihrer Ehe nicht der Fall ist, stehen Sie von Anfang an auf wackligem Boden. Die Frau, die Sie geheiratet haben, muss auf Platz eins sein; der Mann, den Sie geheiratet haben, muss auf Platz eins sein. Wie gesagt, keine Konkurrenz.

Es geht mit Vers 4 weiter. Das zweite Gebot. Gott sagt:

2.Mose 20:4-5
„Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen.“

Keine Abbilder des Himmels, der Erde oder des Meeres. Gott wollte alles einbeziehen. Er sagte: „Macht euch keine Abbilder, um sie anzubeten. Ihr sollt nichts außer mir lieben oder anbeten, nur mich!“ Die Religion schuf Bilder, Statuen und Götzen und nannte sie heilig. Sie sind nur Imitate, Stellvertreter. Gott sagte: „Ihr sollt euch nicht vor ihnen beugen, zu ihnen beten und ihnen dienen.“

In der Ehe soll es keine Stellvertreter geben. Lieben Sie Ihren Partner! Diese Beziehung soll Sie erfüllen, nichts anderes soll diesen Platz einnehmen. Pornografie ist ein Riesenproblem in der Welt und in der Gemeinde heutzutage… in unserer Zeit, und nicht nur für Männer, auch für Frauen.

Es bedeutet, einen Stellvertreter zu lieben. Ihre Leidenschaft und Ihre sexuelle Kraft richten sich auf einen Stellvertreter, die doch nur Ihrem Partner gehören sollten.

Andere Menschen füllen ihr Leben mit Arbeit aus. Wie der Mann, der noch Arbeit nach Hause mitnimmt und dessen Leben sich um die Arbeit dreht. Das kann auch eine Frau tun. Es wird zu einem Ersatz. Es wird das Überdruckventil. Alle Energie und Leidenschaft geht dafür drauf und die Ehe rückt in den Hintergrund.

Oder die Kinder haben den Vorrang und werden so zum Ersatz und rücken an den Platz, den eine florierende, wachsende liebevolle Beziehung zwischen den Ehepartnern einnehmen sollte. Ich habe es oft gesehen und es ist eine Schande, dass es passiert. Aber statt dass der Mann die Ehe ausbaut, was die Beziehung zunehmend lieblicher machen würde und was eigentlich seine Aufgabe wäre, und die Frau tut es auch nicht, vertieft er sich in seine Arbeit. Er scheint recht zufrieden und glücklich zu sein. Sie spürt die Leere und nimmt sich voll der Kinder an. Alles scheint großartig zu sein… sie sind 25 Jahre verheiratet… bis die Kinder groß sind und aus dem Haus gehen. Dann gibt es eine Krise, weil es einen riesigen schmerzhaften Mangel gibt. Oder vielleicht geht er auf Rente und seine Geliebte namens Arbeit ist dahin und eine Krise zieht herauf. Wir erleben, dass sich Menschen nach 25 oder 30 Ehejahren scheiden lassen. Das hat oft den Hintergrund, dass andere Dinge die Stelle der Beziehung zur Ehefrau einnahmen.

Ich habe Janet gefragt, womit eine Frau gewöhnlich die fehlende Beziehung zu ihrem Mann ersetzt und wie das verhindert werden kann. Dazu fielen ihr einige Dinge ein.

Janet Conley: Ich denke, bei einer Frau geschieht es oft, dass sie alle Energie, Zeit und alles, was sie hat, in ihre Kinder investiert und vernachlässigt… Manchmal passiert das unbewusst, weil die Zeit mit den Kindern sie so ermüdet hat… natürlich ist das nicht optimal. Aber wenn die Kinder klein sind, muss man viel in sie investieren. Sie brauchen viel Zuwendung. Viel Zuwendung brauchen sie immer, aber anfangs sind sie in Allem von uns abhängig. Es muss eine Priorität sein, einen Abend füreinander zu haben. Als unsere Kinder ganz klein waren, war der Freitagabend unser Abend. Und… das muss man mit aller Kraft aufrechterhalten, um Zeit miteinander zu haben. Wenn die Kinder älter werden, sollte man dabei bleiben. Termine häufen sich und man engagiert sich, macht Überstunden oder kümmert sich um die Aktivitäten der Kinder und Ähnliches. Man muss bewusst auf diese gemeinsame Zeit achten, jede Woche Zeit miteinander zu haben. Beide müssen ganz gezielt daran arbeiten.

Bayless Conley: Sagen Sie alle: kein billiger Ersatz. Gut, das dritte Gebot finden wir in Vers 7. Gott sagt:

2.Mose 20:7
„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.“

Mit anderen Worten: „Wenn du eine gute Beziehung mit mir haben willst, rede positiv über mich.“

Achten Sie auf Ihre Worte. Die Bezeichnung „zu Nichtigem“, den Namen des Herrn zu Nichtigem aussprechen, bedeutet: ohne Inhalt und Bedeutung, unaufrichtig und ohne den nötigen Respekt.

Wann immer wir frivol oder leichtfertig über jemanden reden, nimmt unser Respekt ab. Es verändert denjenigen nicht, sondern uns und unsere Sicht von demjenigen. Ich denke, manche Menschen sind viel zu locker und respektlos in ihren Worten Gott gegenüber. Und das trifft auch auf die Ehe zu, denke ich. Kaum etwas kann eine Ehe so sehr beeinflussen wie Worte. Janet hatte dazu Einiges auf dem Herzen. Und hier noch einmal Janet.

Janet Conley: Ich denke, es geht in beide Richtungen. Ein Mann möchte respektiert, bewundert und geehrt werden. Von daher ist es wichtig, dass wir das verbalisieren. Wir mögen so denken, sollen es aber auch aussprechen. Aber aus der Sicht der Frau möchte ich sagen, dass Worte auch für mich sehr wichtig sind. Die Bibel sagt, sie soll mit dem Wasser des Wortes gewaschen werden. Ich weiß, Sie können das Wort Gottes beten, aber es geht auch um die Worte, die Sie ihr sagen oder schreiben.

Ich habe immer noch Karten, die ich immer und immer wieder gelesen habe… Die Worte… ich weiß nicht… es bewirkt einfach etwas in der Seele der Frau und hilft ihr aufzublühen und zu all dem zu werden, was Gott für sie vorgesehen hat.

Bayless Conley: Wissen Sie, auf welche kleinen Karten sie sich bezieht? Manche sind uralt. Ich schrieb sie ihr vor vielen Jahren und es überrascht mich, dass sie sie behalten hat. Ich bin von Natur aus kein Mensch vieler Worte. Das können Sie vielleicht kaum glauben, weil Sie mich oft reden hören.

Aber wenn ich nicht hinter meiner Kanzel stehe, sage ich gewöhnlich nicht viel. Also schätzt Janet die Worte um so mehr. Ich muss an meiner Kommunikation arbeiten.

Manche Leute sind einfach nicht auf den Mund gefallen. Das ging mir nie so. Ich muss daran arbeiten. Das gilt auch für meine Ehe. Und sie hat Karten, die ich vor Jahren schrieb. Ich schrieb etwas Romantisches und sie hängt an der kleinen Karte. Ich denke… erzählt es ihr nicht, sie ist nicht hier. Wissen Sie, sie schreibt mir eine nette Kleinigkeit, ich lese es und sage „okay“ und werfe es in den Müll. Das heißt nicht, dass es mir nicht viel bedeutete! Aber besonders für eine Frau sind Worte unglaublich wichtig.

Ich habe das schon letzte Woche erzählt, aber ich denke eine Wiederholung kann nicht schaden.

Als Gott Adam schuf… das 1. Mose Prinzip… war niemand sonst da. Gott schuf Adam und gab ihm eine Arbeit, eine Aufgabe. Adam sollte den Garten bewahren und darin arbeiten. Wenn Herausforderungen und Probleme kamen, konnte er sie nur mit Gott besprechen oder im Innern eine Lösung entwickeln. Ich denke, Männer sind überwiegend so angelegt. Ihnen begegnet eine Herausforderung oder sonst was und sie reden entweder mit Gott darüber oder bedenken es im Innern und sagen im allgemeinen nichts, bis sie eine Lösung parat haben. Wenn sie ihren Mund öffnen, dann deswegen, weil sie eine Lösung gefunden haben. Aber dann bringt Gott alles durcheinander. Er erschafft eine Frau und als Erstes gibt Er ihr eine Beziehung. Wenn eine Frau eine Herausforderung oder ein Problem erlebt, will sie meistens zuerst darüber reden. Das zeigt sich in Unterhaltungen… nehmen wir ein Ehepaar oder einen Mann und eine Frau. Die Frau fängt nicht an zu reden, wenn sie eine Lösung hat. Vielmehr ist es der Prozess, um zu Lösungen zu kommen.

Wir Männer hören uns genug Fakten an, um zu einer Lösung zu gelangen. Die Frau redet dann immer noch, aber wir haben abgeschaltet und arbeiten im Innern daran. Wir lächeln und schütteln den Kopf „ja“ und brüten darüber. Dann platzen wir heraus und sagen: „Du musst Folgendes tun.“ Sie sagen: „Oh, alles klar,“ und reden munter weiter. Wir denken… wir denken: „Etwas muss an der Lösung faul gewesen sein.“ Und schon brüten wir wieder darüber und denken: „Okay, da gibt es noch etwas.“

Später geben wir wieder Dinge weiter.

Unsere Anlagen sind sehr unterschiedlich. Reden hat eine ungeheure Bedeutung für Frauen. In den Jahren der Seelsorge…  ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Leute… ich habe so viele Geschichten gehört! Der Hauptkritikpunkt von Frauen gegenüber ihren Männern ist, dass sie nicht reden. Er kommt nach Hause und ist still wie ein Stein. Sicher haben Sie die Geschichte schon gehört… ich habe die Zahlen nicht einmal vor Augen. Aber ein Mann sagt am Tag durchschnittlich 25.000 Worte und eine Frau 75.000.

Ich weiß nicht, wer das ermittelt, aber es entspricht in etwa der Wahrheit. Und der Mann kommt nach Hause und hat ungefähr 24.550 seiner Worte gesagt, und die Frau… besonders wenn sie Kinder hat … hat 700 ihrer Worte gesagt. Die meisten davon waren: „Nein!“ und „Leg das hin!“ und sie dürstet nach Kommunikation. Er kommt nach Hause, ist müde und will nicht reden und sie muss noch 74.500 Worte loswerden. Also muss er lernen, ein guter Zuhörer zu sein und sich damit zu befassen. Denn wenn er nicht redet und sie schlafen gehen, hat sie nach zwei Tagen ungefähr 150.000 Worte auf Lager. Nach vier Tagen hat sie schon 300.000 Worte parat. Wenn Sie sie einen Monat so behandeln, verwandelt sie sich in einen kompletten Brockhaus. Nach ein paar Jahren wird sie zur Stadtbücherei von Los Angeles oder New York, wenn sie nicht die Möglichkeit hatte, über Dinge zu sprechen.

Es ist also wichtig, Männer. Wir müssen lernen zu kommunizieren und die Worte auszusprechen, von denen Gott hier redet. Lernen Sie, positiv über Ihre Frau bzw. Ihren Mann zu sprechen. Bauen Sie sie mit Worten auf. Seien Sie nicht knauserig mit Ihrem Lob.

Der Jakobusbrief sagt, dass unsere Worte wie das Ruder eines Schiffes sind und wir unser Leben mit unseren Worten steuern. Das Ruder bestimmt die Fahrtrichtung des Schiffes. So auch unsere Worte.

Eine Tragödie ereignete sich… in unseren Gewässern. Vor ungefähr 10 Tagen oder so ist es passiert.

Jemand erzählte mir davon, es stand aber wohl in der Zeitung. Ich habe es in den Nachrichten verpasst. Ein junges Ehepaar, ich denke, sie waren frisch verheiratet, war in einem kleinen Boot unterwegs. Vielleicht waren sie nach Catalina oder sonst wo unterwegs. Es war schon dunkel und sie kollidierten mit einem großen Boot und starben. Das ist absolut tragisch, aber es erinnert mich an Ehepaare und das angestrebte Ziel ihres Ehebootes. Hören Sie auf ihre eigenen Worte. Ihre Worte verraten Ihnen Ihren Kurs. Steuern Sie auf die Klippen der Scheidung zu oder auf eine gesegnete Zukunft? Achten Sie auf Ihre Worte. Ihre Worte sind kraftvoll. Es sind Behälter. Sie können mit Liebe, Freude, Ermutigung und Hoffnung oder mit Angst, Hass und Bitterkeit angefüllt sein. Sie können aufbauen oder zerstören.

Wissen Sie, meine Frau und ich waren mit Menschen zusammen, die wir so schnell wie möglich verlassen wollten, weil sie ständig giftige und bissige Worte wechselten. Eine solche Beziehung wird schließlich auf Grund laufen, wenn sich nichts ändert.

Ich weiß noch, dass Janet und ich vor vielen Jahren auf einer Pastorenkonferenz waren. Und der Redner war gut, aber er sprach sehr lange. Ich bin ein recht guter Zuhörer und dieser Mann war ein guter Redner, aber er sprach zu lange. Es ging ungefähr zwei Stunden. Hören Sie: Ich bringe es nicht einmal auf 90 Minuten. Und die Zuhörer können sich normalerweise so lange konzentrieren, wie sie sitzen können. Er hätte es besser wissen müssen, aber er sprach über zwei Stunden und nach 90 Minuten war ich nicht mehr bei der Sache. Und ich bemerkte, als ich anfing die Deckenfliesen zu zählen, ein Ehepaar, die zwei Jungen im Teeniealter hatten. Die Jungen saßen da und schrieben mit, selbst nach der 90-Minuten-Hürde. Und ich dachte: „Das ist erstaunlich.“ Ich dachte: „Ich werde versuchen, diese Leute hinterher zu treffen.“ Ihre Kinder waren wirklich etwas Besonderes! Ich traf sie und die Jungs waren ganz normal und unauffällig und zeigten großen Respekt. Ich fing an, mich mit ihnen zu unterhalten. Die Jungs beeindruckten mich. Janet und ich gingen schließlich zu den Eltern und sagten: „Uns fiel auf, dass Ihre Kinder die ganze Zeit saßen und Notizen machten. Und als wir mit ihnen sprachen, waren sie aufmerksam und respektvoll. Wir meinen, die Kinder haben sie gut hingekriegt.“

Unsere Kinder waren damals ganz klein. Ich fragte: „Können Sie uns ein paar Tipps geben? Wir würden gerne von Ihnen lernen.“ Und sie sagten: „Wissen Sie, die Jungs stritten sich früher wie verrückt. Wir brachten sie dazu, sich einander zuzuwenden und gute Dinge übereinander zu sagen.“

Ich sagte: „Wirklich?“ Sie sagten: „Ja, sie sagten zum Beispiel: ‚Du bist mein Bruder und ich liebe dich. Ich werde immer zu dir stehen.‘“ Es war nicht irgendwie überzogen, aber sie ließen die Jungs solche Dinge sagen. Sie sagten: „Wir sahen, dass sie sich veränderten. Und dann dachten wir: ‚Weißt du, so viele Ehepaare kommen zu uns, die sich gegenseitig fertig machen. Hört man den Mann reden, denkt man, sie sei Medusa. Und wenn sie über ihn redet, meint man, er sei Jack The Ripper. Wenn Sie in einem Raum sind, ist es manchmal schrecklich.‘ So ließen wir Ehepaare dasselbe tun… diese hoffnungslosen Fälle, deren Ehe den Bach herunterging. „Wir sagten: ‚Wenn wir euch helfen sollen und überhaupt mit der Seelsorge anfangen, müsst ihr das tun. Ihr müsst euch jetzt einander zuwenden und einander in die Augen schauen.‘“ Und sie ließen das Ehepaar gute Dinge zueinander sagen. Wenn diesen nichts einfiel, sagten sie: „Es gab einen Grund, warum du ihn geheiratet hast.

Erinnere dich daran und sag es ihm.“ Dann gaben sie ihnen eine Aufgabe und sagten:

„Wir treffen uns in den nächsten Tagen wieder, aber ihr müsst sechs Mal am Tag etwas Positives sagen. Zerbrecht euch den Kopf, aber sagt etwas Positives.“ Und sie erzählten uns: „Es sind bei einem Paar nach dem anderen Wunder geschehen, die anfingen, einander gute Dinge zu sagen statt zerstörerischer und erniedrigender Worte. Manche mussten recht lange nach Komplimenten suchen, aber sie fanden welche, und es revolutionierte ihre Ehe.“

Ich denke, es ist ein biblisches Prinzip. Wie gesagt, betont der Jakobusbrief das sehr stark. Dort steht, dass die Zunge ein Feuer ist, die sich als eine Welt der Ungerechtigkeit unter unseren Gliedern erweist und den ganzen Lauf des Daseins entzünden kann, unsere gesamte Existenz. Jeder Lebensbereich kann angesteckt und niedergebrannt werden durch Worte. Worte sind kraftvoll.

Bedenken Sie das einmal kurz. Sie erlebten die Wiedergeburt, indem Sie Worte sagten. Die Bibel sagt, wenn Sie im Herzen glauben, dass Gott Jesus Christus aus den Toten auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Sie kommen buchstäblich von der Finsternis ins Licht. Ihre ewige Bestimmung wird der Himmel statt die Hölle. Ihr inneres Wesen ändert sich, wenn Ihr Herz und Ihre Lippen eins werden und Sie sagen, was Gottes Wort sagt. Wie viel leichter sollte es uns fallen zu glauben, dass eine Ehe revolutioniert werden kann, wenn wir Herz und Lippen zusammenbringen und anfangen, die richtigen Worte zu sagen?

Nochmals in Kürze: Besonders wir Männer müssen hart an unserer Kommunikation arbeiten. Aber sowohl Männer als auch Frauen müssen hart daran arbeiten, einander die richtigen Worte zu sagen.

Manche von Ihnen möchte ich ermutigen, noch bevor Sie sich heute Abend schlafen legen, zwei oder drei Dinge aufzuschreiben… vielleicht müssen Sie in Ihrem Gedächtnis lange danach suchen… die Sie Ihrem Partner als Ermutigung sagen können.

Was für ein hilfreicher Ansatz… die 10 Gebote als Ehegelöbnis zwischen Gott und Seinem Volk anzusehen. Gott sagt, wenn wir eine gute Beziehung haben wollen, eine langfristige, müssen diese Dinge vorhanden sein. Und sie beziehen sich ganz bestimmt auch auf die Ehe. Hören Sie, die folgenden Wochen sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wir bleiben noch eine Weile am Ball.

Erstaunliche Dinge werden deutlich und zeigen sich, wenn wir die Zehn Gebote aus dieser Perspektive betrachten. Ich bete, wenn Sie gerade eine schwere Zeit durchmachen, in Ihrer Ehe oder in einer anderen Hinsicht, Gott möge Ihnen Weisheit geben und Ihnen helfen und Ihnen den Weg  zeigen. Die Zehn Gebote als Ehegelöbnisse anzusehen, offenbart die Tatsache, dass Gott Beziehungen zu Menschen haben möchte. Deswegen sandte Er Seinen Sohn Jesus. Es ist kein Zufall, dass Sie jetzt die Sendung sehen. Sie könnten irgendetwas sehen. Sie könnten sonst wo sein.

Warum hören Sie mir zu? Ich schätze, Gott zieht an Ihrem Herzen. Er kennt Sie. Er liebt Sie und möchte, dass Sie Ihn kennen. Jesus sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Die Bibel sagt: „Wer den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.“ Haben Sie eine Beziehung zu Gott? Ich meine nicht, dass Sie etwas über Ihn wissen, sondern dass Sie Ihn kennen. Rufen Sie heute zu Jesus, mein Freund. Sie werden es niemals bereuen. Beginnen Sie eine Beziehung zu Gott.
Gottes Weisheit für eine großartige Ehe
– Teil 4
                                                22.03.2009

Pastor Bayless und Janet Conley

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprechen über die Ehe und über etwas sehr Interessantes: die Zehn Gebote der Ehe. Wir sehen die 10 Gebote als Ehegelöbnisse für Sein Volk, mit dem Er eine Beziehung haben wollte. Wir werden uns mit dem Sabbat und mit Gottes Aussage: „ich möchte mit dir kostbare Momente, besondere Zeiten und extravagante Zeiten haben,“ beschäftigen. Wenn Sie eine gute Ehe haben wollen, müssen Sie besondere extravagante Zeiten mit Ihrem Mann oder Ihrer Frau verbringen, wenn sie tief und erfüllend sein soll. Meine Frau und ich gestalten das gemeinsam. Sie bringt ihren Beitrag per Video, weil sie an diesem Abend nicht dabei sein konnte. Wir haben einen frisch geborenen Enkel. Er ist jetzt auf der Welt, Asher ist hier! Sie werden jedenfalls etwas davon haben. Wir hatten viel Spaß dabei und es öffnet uns die Augen, wenn wir die Zehn Gebote aus diesem Blickwinkel betrachten. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie, wenden wir uns gemeinsam dem Wort zu.

Gut, das vierte Gebot. Wir kommen zu 2.Mose 20:8. Gott sagt:

2.Mose 20:8
„Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.“

Sabbat bedeutet wörtlich Unterbrechung, Pause, Arbeit unterbrechen und zur Seite legen. Heilig bedeutet für Gott ausgesondert. Gott sagt: „Wenn du eine langfristige Beziehung zu mir haben willst, müssen wir Zeit miteinander verbringen… besondere, exklusive und sogar außergewöhnliche Zeiten.“

Gott sagt: „Ich möchte einen ganzen Tag haben.“ Und um eine gesunde dynamische Ehe zu haben, müssen die Eheleute Zeit miteinander verbringen… besondere, exklusive und manchmal außergewöhnliche Zeiten. Es wird nichts daraus, wenn wir es nicht einplanen und es zur Priorität machen. So viele Paare versuchen, einander in ihrem hektischen Alltag Zeit zu widmen. „Nun, meine Liebe, wir können uns am Donnerstag von 16 Uhr bis ca.16.30 sehen. Das sollte reichen, um eine sehr bedeutsame ungeschützte Unterhaltung zu haben.“ Manche Leute ziehen alle anderen Planungen vor… Zeit mit ihren Freunden, Sport und anderes, während der Mann und die Frau nur ein paar Restminuten hier und da abbekommen.

Ich hatte einen Freund, der einen anspruchsvollen Job hatte und auch beruflich viel reisen musste.

Er spielte über 200 Runden Golf pro Jahr. Rechnen Sie selbst, ich gehe es sehr moderat an. Bedenken Sie  Anreise und Aufwärmzeit – mindestens fünf Stunden pro Runde… mindestens.

Zweihundert Runden Golf pro Jahr und sein Job, der häufige Reisen mit sich brachte. Und er vertraute mir an: „Pastor, meine Leidenschaft für Golf kostete mich meine erste Ehe.“

An Golf ist nichts auszusetzen. Ich liebe Golf. Ich selbst nehme mir Zeit dafür. Janet versteht das und wir setzen gemeinsam Prioritäten. Ich habe Bayless-Zeiten, an denen ich Dinge tue, die meinen emotionalen Tank füllen. Und Janet nimmt sich Janet-Zeiten. Sie trifft sich mit ihren Freundinnen, geht shoppen oder lässt sich ihre Nägel machen – Dinge, die sie gerne tut. Und ich habe solche Zeiten, aber wir verbringen auch Zeit miteinander. Mir ist klar, wenn unsere Ehe Bestand haben soll… wir sind seit… in ein paar Monaten sind es 27 Jahre, verheiratet, müssen wir Zeiten einplanen, besondere und manchmal sogar außergewöhnliche Zeiten, nur für uns.

Ich hörte sogar von einem Mann, der Golf liebte. Er war mit ein paar Freunden am Spielen und sie waren auf dem vierten Grün. Er bereitete sich auf seinen Schlag vor. In einer nahegelegenen Straße gab es einen Trauerzug. Anstatt zu putten, nimmt er seinen Hut ab und neigt sein Haupt und sein Freund sagte: „Mensch, George, ich wusste gar nicht, dass du so sentimental bist.“ Er sagte: „Nun, ich war mit ihr 25 Jahre verheiratet.“

Jetzt lassen Sie uns Janets Kommentar dazu hören. Wir sind sehr beschäftigt und manchmal müssen wir Dinge umplanen. Sie sagte kurz etwas darüber.

Janet Conley: Zunächst einmal musste ich mir darüber klar werden, dass sie wirklich wichtig ist, unsere Ehebeziehung. Ja, unser sonstiges Leben, die Erfülltheit unseres Lebens hängt davon ab, wie tief und ausgeprägt unsere Beziehung ist und auch unsere Lebensfreude… also, es ist wichtig, ihren Wert zu erkennen. Und weil uns das klar ist, sagen wir: „Okay, wenn es so ist, dann lass uns aufschreiben, wann wir beide…“ Wissen Sie, Ihre Termine können sich häufen… und ich weiß vielleicht nicht alles, was bei dir läuft und du kennst nicht jedes Detail, das bei mir läuft. Selbst es nur auf Papier festzuhalten… einfach, um abzusichern, dass es sie gibt, die gemeinsame Zeit.

Bayless Conley: Das ist gut. Janet ist in diesem Punkt besser als ich. Sie kommt und sagt: „Bayless, hol deinen Kalender, dann setzen wir uns hin und planen gemeinsame Zeiten. Wenn wir sie nicht einplanen – was dann? Dann gibt es sie nicht, weil einfach zu viele andere Dinge laufen. Und ich denke, viele von Ihnen sind wie wir. Unser Leben ist sehr, sehr ausgefüllt. Viele verschiedene Stimmen wollen, dass wir ihnen Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Wenn wir uns nicht verabreden, schreibt sie es auf. Ich schreibe Termine ins Telefon auf den Kalender. Aber wir planen gemeinsame Zeiten. Als euer Pastor ermutige ich euch… befehle ich euch… nein, ich ermutige euch dringlich: Plant Zeit mit eurem Ehepartner ein. Gott sagt: Wenn das mit uns wirklich funktionieren soll, musst du deine Arbeit und alles andere ruhen lassen. Ich möchte einen ganzen Tag haben: exklusive, außergewöhnliche Zeit.“ Ich sage Ihnen: Das wird Ihre Ehe segnen. Vielleicht schauen Sie dann manchmal einander an und haben nichts zu sagen. Nun, Sie können an Ihrer Sprache arbeiten und einander gute Dinge sagen in dieser Zeit.

Das nächste Gebot steht im 2.Mose 20:12 und besagt:

2.Mose 20:12
„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.“

Ab jetzt werden wir uns ein paar Charakterfragen zuwenden mit diesen Geboten. Und Gott sagt:

„Wenn du eine gute Beziehung mit mir haben möchtest, musst du folgende Charaktereigenschaften haben. Du brauchst diese Qualitäten in deinem Leben.“

Und in der Ehe sind das Qualitäten, auf die Sie achten und die Sie anstreben sollten. Wenn Sie momentan Single sind und am Suchen und heiraten wollen, müssen Sie in den nächsten Minuten gut zuhören, weil Folgendes wirklich wichtig ist. Im Hinblick auf die Ehrerbietung den Eltern gegenüber brachte Janet einen interessanten Beitrag. Bitte spielt noch einmal schnell Janet ein.

Janet Conley: Ich würde sagen… für Singles, die heiraten wollen… wenn Sie mit jemandem ausgehen…, die Art, wie sie ihre Eltern behandeln…, ja, ich mochte die Art, wie er seine Mutter behandelte. Er ehrte sie und er hatte eine sehr gute Haltung seiner Mutter gegenüber. Ich bin zwar nicht seine Mutter, aber die Ehre, die er seiner Mutter erwies, ist die Ehre, die er seiner Frau erweisen würde. Ich denke, es ist wirklich gut, darauf zu achten, wie der Freund oder Bekannte seine Mutter behandelt. Oder umgekehrt, wie das Mädchen… wie ihre Beziehung zum Vater ist. Es spiegelt vieles vom dem wieder, was in Ihrer Beziehung geschehen wird.

Bayless Conley: Ich denke, unter anderem will Gott damit sagen, dass wir dankbar sein müssen. Im Allgemeinen investieren Eltern viel Arbeit, Kraft, Liebe und Geld in die Erziehung ihrer Kinder. Und es ist tragisch, wenn ein Kind undankbar ist. William Shakespeare sagte: „Viel schärfer als einer Schlange Zahn ist es, ein undankbares Kind zu haben.“ Wenn jemand seinen Eltern gegenüber nicht dankbar ist und sich ihnen gegenüber nicht verpflichtet fühlt, wird es jeden anderen Bereich seines Lebens beeinflussen. Sie sind egoistisch und meinen, alle Welt sei ihnen etwas schuldig. Es ist wirklich sehr schwierig, eine Beziehung zu jemandem zu haben, der undankbar und egoistisch ist.

Ich denke, was Janet sagte, ist wahr. Vielleicht sind Sie mit jemandem befreundet und spüren, dass derjenige Mutter oder Vater absolut nicht respektiert. Das könnte eine Prophetie Ihrer Zukunft sein.

Es ist ein wichtiger Aspekt. Hören Sie: Danke ist ein sehr wichtiges Wort in der Ehe. Es ist sehr schwierig, mit jemandem zusammenzuleben, der ihren ganzen Einsatz als selbstverständlich ansieht.

Wissen Sie, jemand, der seine Eltern in Ehren hält, wird Sie höchstwahrscheinlich auch ehren. Jemand, der seine Eltern nicht ehrt, wird Sie wohl auch nicht ehren. Es ist wichtig, dass wir unsere Dankbarkeit äußern. Manchmal empfinden wir vielleicht Dankbarkeit im Herzen, sagen aber nichts.

Wir fühlen uns gut dabei: „Ich bin ein dankbarer Mensch. Ich schätze wirklich, was Sie tut.“ Oder: „Ich schätze wirklich, was sie tun!“ Wenn wir es aber nicht äußern, bringt es ihnen gar nichts. Wir nehmen es mit ins Grab. Sagen Sie alle: Danke. Sehen Sie, wie leicht es ist? Es ist ein unglaublich bedeutendes wichtiges kraftvolles Wort in der Ehe und in Beziehungen. Danke. Weißt du?

– Ich möchte dir sagen, dass ich dich schätze.

– Ich bin dankbar für dein Engagement bei der Arbeit und die Versorgung der Familie.

– Ich schätze es, wie du unsere Tochter erzogen hast.

– Ich danke dir einfach für die Art und Weise, wie du dies oder jenes getan hast.

Drücken Sie Ihr Lob kreativ aus, ich würde sogar sagen, seien Sie mit Ihrem Dank und Ihrem Lob verschwenderisch.

Wir kommen zum sechsten Gebot, 2.Mose 20:13. Das ist gut, es bezieht sich wirklich auf die Ehe.

2.Mose 20:13
„Du sollst nicht töten.“

Bringen Sie Ihren Ehepartner nicht um, sonst werden Sie schwerlich eine glückliche Ehe haben.

Jesus sprach darüber und ich zitiere einen Teil davon aus Matthäus 5:21-22. Jesus sagte:

Matthäus 5:21-22
„ Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird.“

Hören Sie gut zu: Wenn Sie eine gute gesunde dauerhafte Ehe haben wollen, müssen Sie lernen, sanftmütig zu sein. Menschen, die schnell zornig werden, brutal und leicht reizbar sind, zerstören Beziehungen. In der Wohnung mancher Leute sind Löcher in Türen oder Wänden, die von ihrer oder seiner Faust stammen.

Ich erinnere mich, ich war mit ein paar Freunden zusammen und ein Bekannter von uns starb an einer Überdosis an Drogen. Wir waren bei der Beerdigung und saßen dort im Haus. Wir sind in total depressiver Stimmung. Und seine Frau saugt. Wir sind wie gesagt total deprimiert und bestimmt haben wir auch getrunken und Drogen genommen. Und statt dass er seiner Frau sagte: „Hey, Liebling, mach doch den Staubsauger aus. Das passt jetzt einfach nicht,“ ging er wortlos zu ihr herüber, riss den Staubsauger aus ihrer Hand, warf ihn durch eine Wand, kam dann zurück und setzte sich zu uns. Dann sah ich mich im Haus um und das Loch in Staubsaugerform war nicht das einzige Loch in den Wänden. Wissen Sie, ihre Ehe hielt nicht stand.

Sie müssen Ihren Zorn in den Griff bekommen. Und nicht immer ist es der Mann, der unbeherrscht ist. Manche Frauen gehen in die Luft, ohne groß provoziert zu werden… werfen mit Dingen, fluchen und schlagen. Und, hören Sie, ich habe über die Jahre mit genug Leuten gesprochen… ich rede von Menschen aus der Gemeinde, die Geschirr zerbrechen, Dinge umherwerfen… Fernbedienungen… schreien, schlagen und alles, was Ihnen einfällt, haben wir schon gehört.

Wenn Sie mit jemandem befreundet sind, der leicht hochgeht… vielleicht werden sie im Verkehr geschnitten und… ein Schimpfwort jagt das andere  und sie drehen durch. Hören Sie, bremsen Sie lieber und klären Sie die Sache. Sie sollten niemanden heiraten, der so unbeherrscht ist. Wenn Sie der Hitzkopf sind, sagen Sie nicht: „Ich stamme eben aus Irland.“ Ich bin auch Ire. Sagen Sie nicht: „Es ist mein südamerikanisches Blut.“ Nein, Sie haben sich bestimmte Verhaltensweisen angewöhnt und jemand hat Ihren Po verschont, als Sie klein waren und Sie müssen das in den Griff kriegen.

Es gehört zu den schlimmsten Dingen in einer Ehe. Zorn zerstört Beziehungen. Wenn Sie ein hitziges Temperament haben, beherrschen Sie es, sonst wird der Teufel Sie damit beherrschen.

Eine weitere häufige Äußerung von Zorn ist, ein zorniges Gesicht zu machen und zu schweigen wie ein Stein. Die Person, die so reagiert, setzt ihr Schweigen und ihre üble Laune im Allgemeinen ein, um den Betreffenden zu bestrafen. Wie gesagt, äußerst ungesund für eine Ehe. Wenn Sie schnell zornig werden und langsam vergeben, wird es schwer sein, mit Ihnen zu leben. Arbeiten Sie daran, schnell zu vergeben und machen Sie Kontrolle über Ihren Zorn zu einem ernsten Gebetsanliegen.

Und, Freund, Gott wird Ihnen helfen, denn entweder Sie beherrschen ihn oder umgekehrt. Es kann Ihrer Ehe, Ihrer Familie und jeder anderen Ihrer Beziehungen schaden.

Janet möchte etwas sagen. Lassen Sie uns sehen, was das ist.

Janet Conley: Ja, ich erinnere mich, als die Zwillinge… sie waren etwa ein Jahr alt und du gingst eines Tages zum Golfen oder so. Ich ärgerte mich wirklich, denn ich freute mich, dass du Golfen konntest und gleichzeitig dachte ich: „Oh, ich muss mit den Kindern hier bleiben.“ Also erzählte ich dir davon und du dachtest dann: „Okay, nächstes Mal gehe ich nicht zum Golf.“ Also spieltest du nicht mehr Golf. Das machte mich auch nicht glücklich und ich dachte: „Gott, ich hab ein Problem. Ich bin unglücklich, wenn er geht und wenn er bleibt. Also ist etwas verkehrt.“ Ich erinnere mich, ich ging hinunter… wir hatten einen gelben Sessel. Teppich und Sessel im Wohnzimmer waren gelb… ich kniete dort nieder und sagte: „Gott, ich weiß einfach nicht, was verkehrt ist, aber ich brauche Deine Hilfe.“ Und ich schlief ein. Als ich erwachte, fiel mir eine Schriftstelle ein, die ich von jemandem vor Jahren einmal gehört hatte. Ich möchte sie vorlesen. Es ist Hebräer 12:15. Dort heißt es:

Hebräer 12:15
„…und achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden;“

Und der Teil darin über die Wurzel der Bitterkeit sprach mich an und ich dachte: „Oh!“ Und irgendwie brachte es mir der Heilige Geist in Erinnerung, dass ich Bitterkeit gegenüber meinem Vater hegte.

Also, grad dort, beim gelben Sessel, kümmerte ich mich darum und brachte es vor Gott und musste Ihm alles übergeben. Und das bewirkte eine völlige Veränderung. Vorher betrachtete ich alles, was er tat, mit den Augen… alles, was er tat, war eingetrübt durch das, was mich bei meinem Vater aufregte.

Als ich das los wurde, wirkte alles ganz anders. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Herzen rein sind. Das macht alles besser.

Bayless Conley: Gut, das siebente Gebot. Schauen wir uns 2.Mose 20:14 an.

2.Mose 20:14
„Du sollst nicht ehebrechen.“

Wenn wir andere Dinge oder Menschen Gott vorziehen, ist das für Ihn geistlicher Ehebruch. Davon redet Er oft in der Bibel. Gott nennt Beschäftigung mit dem Okkultismus und anderen Religionen geistlichen Ehebruch. Und offensichtlich gibt es in der Ehe kaum etwas Schädlicheres als Untreue, Ehebruch. Seien Sie treu, nicht nur im Verhalten, sondern auch in Gedanken. Jesus erläutert das in Matthäus 5:27-28. Hören Sie, was Er sagt:

Matthäus 5:27-28
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.“

Eine lüsterne, habgierige Haltung erstickt eine Ehe. Liebe gibt; Begierde nimmt sich etwas. Liebe dient; Begierde fordert. Liebe tut wohl; Begierde erdrückt. Hören Sie: Sex ist etwas Gutes, etwas wirklich Gutes. Gott schuf ihn, damit wir uns im Rahmen der Ehe daran erfreuen. Es ist ein Geschenk Gottes. Aber Begierde hat nicht einmal in der Ehe etwas zu suchen. Janet möchte etwas darüber sagen. Ich denke, wir sollten ihr zuhören.

Janet Conley: Ich erinnere mich, als wir frisch verheiratet waren, erzählte mir die Frau des Pastors unserer Gemeinde etwas, was sich ereignete, als sie zur Tankstelle fuhr. Sie ertappte sich, dass sie häufig zum Tanken zu dieser Tankstelle fuhr, häufiger, als sie Benzin brauchte. Sie tat das, weil dort ein junger Mann arbeitete, den sie mochte. Sie war eine verheiratete Frau. Sie sagte, dass sie erkannte, was sie tat, und sie sagte, dass sie es im Keim ersticken musste… oder Gott handelte an ihrem Herzen… aber das Ding im Keim ersticken, die Gedanken an diese Person… und, wissen Sie, so etwas wie, naja, Träume und Bilder, wie sie mit ihm zusammen sein würde und wie schön es wäre oder Ähnliches. Sie meinte, dass Gott sagte: „Du musst es im Keim ersticken.“ Und sie erzählte mir das.

Wissen Sie, ich denke, in jeder Beziehung kommen solche Gedanken auf und sie müssen im Keim erstickt werden, weil man sonst mit ihnen spielt und ziemlich schnell Taten folgen. So wie bei ihr, indem sie anfing, zur Tankstelle zu fahren. Wenn Sie es nicht im Keim ersticken, abschneiden, stoppen… es ist falsch… wird nichts helfen, es wird mehr werden. Das hat mir wirklich geholfen… es war gut, das gleich zu Beginn unserer Ehe zu hören und ist es immer… ich habe es nie vergessen.

Bayless Conley: Ich denke, wir können unsere Ehe affairen-resistent machen, wenn wir uns Mühe geben. Drei Gedanken, und damit komme ich zum Schluss. Wir schaffen heute abend nicht alles.

Ich war mir nicht sicher, wie lange wir brauchen würden, aber ich werde versuchen, ziemlich pünktlich zu schließen. Drei Gedanken darüber, wie Sie Ihre Ehe Affären-resistent machen können: Nummer eins, Sie brauchen bestätigende Kommunikation, zweitens Kameradschaft und drittens Nähe.

Bestätigende Kommunikation, Kameradschaft und Nähe.

Es ist so wichtig, einander zu bestätigen. Bitte schreiben Sie doch diese Verse auf: Hohelied 7:1-6.

Dort macht Salomo seiner Braut Komplimente im Hinblick auf ihren Körper. Das war sehr wichtig, denn wenn Sie im selben Buch das erste Kapitel lesen, wird deutlich, dass sie in diesem Bereich unsicher war. Sie war ein Mädchen vom Lande und sagte: „Schau mich nicht an, denn ich bin bräunlich.“ Sie war stark gebräunt, weil sie in den Weinbergen arbeitete und fühlte sich unsicher im Vergleich zu den verhätschelten Frauen am Hof. Und Salomo baute sie dort auf, wo sie sich am unsichersten fühlte.

Meine Damen, ich verrate Ihnen ein Geheimnis. Sagen Sie Ihrem Mann nicht, dass ich Ihnen das sagte, aber er ist nur ein kleiner Junge in einem großen Körper und Sie müssen ihn bewundern und das auch aussprechen.

Die Amplified Bible unterstreicht in Epheser 5.33, wo es heißt: „Frauen, achtet darauf, eure Männer zu respektieren,“ den Aspekt des Urtextes, der beinhaltet, dass sie ihn über die Maßen bewundern müssen. Die Welt da draußen ist hart. Und wenn wir nach Hause kommen und unsere Frau uns bewundert und unterstützt, ist das besser als Gold. Sie können uns Flügel verleihen oder uns in Ketten legen. Ich flehe Sie an: Helfen Sie uns, zu fliegen. Wir brauchen Ihre bestätigenden Worte. Was wir gut hinkriegen, sagen Sie es uns. Sagen Sie uns nicht immer, was wir alles falsch machen. Natürlich müssen wir diese Dinge auch wissen, aber es ist wichtig, uns zu bestätigen. Und, Männer, wir müssen unsere Frauen auch bestätigen. Es ist sehr wichtig, das zu tun, besonders wenn Sie einen Bereich entdecken, in dem Ihre Frau unsicher ist. Ermutigen Sie sie um so mehr. Es ist irgendwie witzig. Wir sind jetzt schon 25 Jahre in Cottonwood dabei. Und wenn wir nach Hause kommen, frage ich meine Frau nach wie vor: „Was denkst du über die Predigt?“ Es ist wirklich wichtig für mich, etwas von ihr zu hören. Und sie ist ehrlich zu mir; aber selbst wenn sie denkt, ich hätte es besser machen können, verpackt sie es in  ermutigende Worte. Und das brauchen wir wirklich. Das Zweite, wenn Sie Ihre Ehe Affären-resistent machen wollen, ist: Sie brauchen Kameradschaft. Tun Sie gemeinsam Dinge… selbst Freizeitaktivitäten. Es ist seltsam. Manchmal sagt ein Ehemann: „Keine Ahnung, was passiert ist. Wir heirateten und sie veränderte sich. Sie hat mich getäuscht.“ Ich frage: „Was meinen Sie?“ „Als wir befreundet waren, saß sie bei mir und sah sich ein Fußballspiel mit mir an und sie ging zu einem Baseballspiel mit mir, oder wir spielten gemeinsam Golf. Das war super! Ich dachte: ‚Großartig, ich habe die Frau meiner Träume gefunden! Sie mag Fußball!“ Und seit wir verheiratet sind, schaut sie sich nicht einmal mehr ein Spiel mit mir an. Sie sagt, sie mochte Fußball sowieso noch nie.“ Sie saß bei ihm und schaute Fußball, weil sie ihn gewinnen wollte, indem sie diese Zeit so verbrachte. Und es war tatsächlich wichtig. Es sieht aus der Warte des Mannes so aus: Mann, sie hat sich wirklich verändert. Die andere Seite der Medaille ist: Er kaufte ihr früher Rosen  und lauter romantischen Firlefanz und: „Früher lud er mich zum Kaffee ein, wir tranken Kaffee und redeten, liefen auf den Steg und am Strand entlang. Heutzutage macht er das nicht mehr. Er hat sich verändert.“ Ich denke, wir kommen zu dem Schluss: „Nun, jetzt gehört sie mir. Warum muss ich immer noch solche Dinge tun?“

Jesus sagte in der Offenbarung in einer Botschaft an die Gemeinden: Ihr müsst umkehren zu eurer ersten Liebe und die ersten Werke tun. Ihr habt stark nachgelassen.“

Das trifft total auf die Ehe zu. Finden Sie Dinge, die Sie gerne gemeinsam tun. Setzten Sie sich zu ihm und schauen sie sich das Fußballspiel mit ihm an. Gehen Sie mit ihr zum Steg oder an den Strand.

Oder, Männer, geht mit ihr einkaufen. Manche Läden sind sogar pfiffig und stellen Stühle hin, damit man sich setzen kann, während sie in der Umkleidekabine ist. Diese Läden mag ich. Aber es ist wichtig, miteinander Zeit zu verbringen, selbst wenn es Freizeitaktivitäten sind. Sie sind vielleicht so unterschiedlich, in Australien würde man sagen: „…wie Kreide und Käse,“ aber vielleicht nehmen Sie eine Liste und schreiben 10 Dinge darauf, die Sie gerne täten oder mal ausprobieren wollen. Vielleicht bewerten Sie sie auch von eins bis fünf. Fünf bedeutet, Sie würden es sehr gerne tun und eins, dass es für Sie in Ordnung wäre. Vergleichen Sie dann Ihre Listen. Wenn es Überschneidungen gibt, tun Sie diese Dinge gemeinsam. Verbringen Sie Zeit miteinander. Es geht uns um intensive Zeit miteinander. Die Voraussetzung dafür ist, längere Zeit zusammen zu sein. Das unterstreicht wieder die Tatsache, dass wir Zeit miteinander verbringen müssen.

Drei Schritte, um Ihre Ehe Affären-resistent zu machen. Wollen Sie den dritten Schritt wissen? Wir sprachen über die ersten zwei.

Der dritte ist… mir fehlt jetzt die Zeit, es Ihnen detailliert zu erklären, also müssen Sie nächste

Woche wieder einschalten und herausfinden, was der dritte Schritt ist. Wir werden uns noch mit vielen anderen guten Dingen beschäftigen, um Ihnen in Ihrer Ehe zu helfen und in anderen Lebensbereichen.

Ich möchte Sie einfach ermutigen. Falls Sie uns noch nie geschrieben oder gemailt habe, nehmen Sie sich doch kurz dafür Zeit. Wenn die Sendung in irgendeiner Weise ein Segen für Sie war, würde ich gerne von Ihnen hören. Unser Team würde gerne von Ihnen hören. Es würde uns sehr ermutigen zu hören, was Gott in Ihrem Herzen tut. Und falls Sie noch nie unsere Webseite erkundet haben, sollten Sie das tun: answersbc.org.

Dort finden Sie vielfältiges Material, das Ihr geistliches Leben mit Christus fördern kann. Zum Schluss möchte ich Ihnen einfach sagen: Es gibt einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt. Er liebt Sie und wird Sie nicht verlassen. Er wird Sie absolut niemals hängen lassen. Vielleicht machen Sie gerade schwere Zeiten durch… geben Sie bloß nicht auf! Vergessen Sie nicht, in der nächsten Woche wieder zuzuschalten, um den zweiten Teil zu sehen. Bis dann.

Gottes Weisheit für eine großartige Ehe  – Teil 5                                       29.03.2009

Pastor Bayless und Janet Conley

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir sprechen über die Zehn Gebote der Ehe… und die Serie war bisher fantastisch! Meine Frau und ich gestalten sie gemeinsam und letztes Mal sprachen wir über drei Bereiche, die unsere Ehe Affären-resistent machen und kamen bis zum zweiten Punkt: Kommunikation und Kameradschaft. Wir sprechen jetzt über den dritten Punkt, der unsere Ehen Affären-resistent machen kann. Janet wird wieder über Video dabei sein und mitten in der Sendung werden wir einen Beitrag einspielen, in dem wir beide über die Ehe sprechen. Das wird ein Segen für Sie sein. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie.

Wenden wir uns gemeinsam dem Wort zu.

Und jetzt zum dritten Punkt, der wirklich wichtig ist. Es muss Nähe geben, körperliche Nähe. Wenn Sie verheiratet sind, ist sie die Einzige, mit der Sie Ihre körperlichen Bedürfnisse legal stillen können. Das gilt natürlich für beide Partner gleichermaßen. Wir brauchen körperliche Nähe und Vertrautheit in der Beziehung. Daran muss gearbeitet werden und es muss darüber gesprochen werden. Vielleicht ist es manchen sehr unangenehm, aber Sie müssen darüber reden. Meine Damen, falls er unsensibel ist und es nicht versteht… finden Sie einen guten Ansatz. Es hat viel mit unserem Ego zu tun. Dort ist zwar Vorsicht geboten und doch wollen wir Dinge erfahren. Für die Männer gilt das auch. Wir müssen in der Lage sein, über unsere sexuelle Beziehung offen und ehrlich zu sprechen. Die meisten Männer sind, wie gesagt, ganz anders als Frauen. Eine Frau ist wie ein Bügeleisen. Nach dem Einschalten wird es langsam warm. Die Männer ähneln Gasflammen – sofort voll da. Ein Mann kann nach zehn Minuten fertig sein und bereits schlafen und schnarchen, während die Frau nicht einmal wirklich erregt ist. Sie liegt frustriert neben ihm im Bett, während er wie ein gestrandeter Wal auf der anderen Seite liegt, schnarcht und nichts davon merkt. Wir müssen fähig sein, über diese Dinge offen zu sprechen.

Es gibt gutes Material darüber, gute Bücher. Wenn Ihnen das lieber ist, kaufen Sie sich ein Buch und lesen Sie es beide. Unterstreichen Sie die Dinge, die Ihnen gefallen und die Sie ansprechen und dann tauschen Sie die Bücher und schauen Sie die Unterstreichungen an. Es ist jedenfalls wichtig, in diesen Bereichen zu kommunizieren.

Ich möchte Ihnen auch in Hinblick auf Ehebruch und diese Dinge etwas sagen. Seien Sie vorsichtig mit Kontakten zu Fremden vom anderen Geschlecht. In den Sprüchen sagt Salomo, was Beziehungen zerstört und zu Ehebruch führt. Es beginnt mit Schmeichelei. Immer wieder spricht er von der schmeichelnden Rede der fremden Frau und sagt, dass derjenige in ein tiefes Loch fällt, der mit ihr Ehebruch begeht. Es gilt für beide Seiten. Wenn Sie nach Komplimenten hungern und die entsprechende Bestätigung nicht von Ihrem Mann bekamen, klingt ein Kompliment von irgendeinem Mann ganz passabel. Zum Beispiel: „Habe ich Sie nicht gerade im Badeanzug auf der Sportillustrierten gesehen?“ Oder:  „Hast du abgenommen? Du siehst wirklich super aus!“ „Sind Ihre Beine versichert?“

Was es auch sein mag, so dumm es auch klingt, wenn Sie zuhause nichts bekommen, kann die Fantasie damit durchgehen. Oder eine Frau sagt:  „Hoffentlich behandelt Sie Ihre Frau gut. Ich hoffe, Sie weiß, was für einen Schatz Sie in Ihnen hat. Hätte ich jemanden wie Sie, wäre ich unendlich glücklich.“ Das mag abwegig klingen… hören Sie: Jeder, der in der Arbeitswelt steht oder ins Fitnessstudio geht, hört so etwas oft. Und wenn Sie das nicht, wie es Janet sagte, im Keim ersticken und diesem Gedanken begegnen, wird es zu dem, wovon Paulus sagte: „Die Waffen unseres Kampfes sind mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen.“ Dort rollt er es quasi von hinten auf. Er spricht davon, Festungen einzureißen, Gedankenfestungen niederzureißen und jeden Gedanken gefangen zu nehmen. Dort findet der Kampf statt. Es fängt mit einem Gedanken an. Wenn Sie ihn nicht gefangen nehmen… vielleicht war es ein spontanes Kompliment von jemandem für Ihr Aussehen oder: „Sie sind stark!“ oder: „Sie sind hübsch oder attraktiv“, oder: „Mensch, Sie sind genial!“ Oder: „Sie sind ein bemerkenswerter Mensch.“ Was es auch ist, wenn Sie den Gedanken nicht gefangen nehmen und sagen: „Moment mal, das muss ich mir ansehen,“ dann wird daraus eine Festung oder eine Vorstellung. Plötzlich kommt Ihnen der Gedanke: „Eigentlich bin ich unglücklich. Wenn ich einen solchen Partner hätte, wäre ich glücklich. Warum macht meine Frau das nicht? Warum macht mein Mann das nicht?“ Bald stellen Sie sich vor, Sie wären mit der Person zusammen. Wenn es dann nicht niedergerissen wird, wird es zu einer Festung, etwas, was Sie nicht mehr loswerden. Schließlich denken Sie pausenlos an diese Person und daran, mit ihr Sex zu haben, von ihr in den Arm genommen zu werden oder wie eine Ehe mit dieser Person oder jener wäre. Wenn es erst eine Festung geworden ist, werden Sie es bei nächster Gelegenheit in die Tat umsetzen. Der Teufel wirkt durch diese Festungen in Ihrem Sinn, aber alles beginnt mit einem Gedanken. Halten Sie Ihre Ehe rein und gesund in Jesu Namen. Amen.

Es steht fest, dass gute Ehen nicht einfach vom Himmel fallen. Man muss an ihnen arbeiten. Eine großartige Ehe basiert nicht nur auf Leidenschaft. Wenn Sie sich auf Hollywood ausrichten und daraus ableiten, was eine gute Beziehung und eine gute Ehe ist, Freund, werden Sie schwer enttäuscht sein, weil die Leidenschaft Ebbe und Flut ähnelt. Und wenn Sie sagen: „Ich habe nicht mehr die Leidenschaft wie am Anfang meiner Ehe, etwas stimmt nicht, ich brauche einen neuen Partner.“

Freund, die Ehe gründet sich auf Prinzipien und auf Leidenschaft. Wir finden die besten Prinzipien für eine gottgefällige und großartige Ehe in Gottes Wort.

Die Ehe war Gottes Idee. Gott hatte eine Ehe, noch bevor Er eine Kirche hatte. Und es ist interessant, weil Gott Israel in der Bibel in mancher Hinsicht als Seine Braut ansieht. Im Buch Jeremia sagte Er:

„Ihr wart eine untreue Frau mir gegenüber.“ Bis zu dem Punkt, dass Er sie verwarf und ihnen einen Scheidebrief gab. In Hesekiel und Hosea verwendet der Herr das Gleichnis, dass Er mit Seinem Volk verheiratet ist. Im Neuen Testament werden wir, die Gemeinde, Braut Christi genannt. Das Bild ist also aktuell. Und Gott sagt über die engste Beziehung, die man sich auf der Erde vorstellen kann:

„Ich möchte dir mindestens so nah sein. Ich möchte eine solche Beziehung zu dir haben.“

Und nachdem Gott Sein Volk aus der Sklaverei, aus Ägypten, brachte, spricht Er sie in sehr romantischer Weise an: „Ich habe euch auf Adlersflügeln getragen und zu mir gebracht.“ Und direkt danach gibt Er ihnen die Zehn Gebote. Aber das ist nicht einfach eine Liste von Ge- und Verboten.

Mehr als alles andere scheinen es Ehegelöbnisse für Sein Volk zu sein. Gott sagte: „Wenn ihr eine langfristige, gesunde und wachsende Beziehung zu mir haben wollt, müsst ihr Folgendes tun.“

Wir finden all das im 2.Mose, Kapitel 20. Bitte schauen Sie es sich mit mir an, weil wir es letzte Woche nicht geschafft haben. Wir werden etwas wiederholen, damit Sie voll im Bilde sind. Wir betrachten sie als Gelübde zwischen Gott und Seinem Volk. Denn wenn Ihre Beziehung langlebig, aufregend und gesund sein soll, müssen diese Prinzipien etabliert sein. Und sie enthalten auch großartige Lektionen und Impulse im Hinblick auf uns und unsere Ehen, die Beziehung zwischen Mann und Frau. Wenn Sie die Zehn Gebote ab Vers drei ansehen, sagt Er: „Ihr werdet keine anderen Götter neben mir haben.“ Gott möchte den ersten Platz in unserem Leben haben. Er möchte keine Mode sein oder die zweite Geige spielen. Und wenn Sie eine gute Ehe haben wollen, meine Herren, dann muss Ihre Frau die Nummer eins sein, nicht Ihre Arbeit, nicht Ihre Kinder, nicht Ihre Mutter, sondern Ihre Frau. Und wenn Sie als Frau eine großartige Ehe haben wollen, muss Ihr Ehemann die unangefochtene Nummer eins sein unter allen Beziehungen. Anders geht es nicht.

Im nächsten Gebot sagte Gott: „Ihr werdet keine anderen Götter neben mir haben.“ Und Er sagte:

„Du sollst dir kein Götterbild machen,“ in Vers 4, „auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen.“ Gott sagt hier: „Dient keinem Ersatz an meiner Stelle.“

Im Verlauf der Geschichte haben die Gläubigen das getan. Wir haben Götzen und Bilder gemacht und Menschen fallen vor ihnen nieder und beten sie an und das ist ein Ersatz. Gott sagt: „Liebt doch mich und keinen Ersatz.“

Manchmal lieben wir auch in der Ehe letztlich einen Ersatz. Pornografie ist ein Ersatz. Der Mann oder die Frau, die sich damit abgibt, richtet ihre Energie, ihre sexuelle Energie und ihre Leidenschaft auf einen Stellvertreter. Das ist ein stellvertretender Liebhaber. Ihre Arbeit kann ein Ersatz sein. Ein Mann kann all seine Leidenschaft und Energie in seine Arbeit investieren. Eine Frau kann all ihre Energie in ihre Kinder investieren und ihre Kinder lieben. Alles scheint wunderbar, bis er in Rente geht oder die Kinder erwachsen werden und das Haus verlassen. Dann entsteht eine schwere Krise, weil es falsche Prioritäten in der Ehe gab. Wir müssen unsere Beziehung immer weiter kultivieren und fördern und keinen Ersatz zulassen.

Dann heißt es, wir sollen Seinen Namen nicht zu Nichtigem aussprechen und leichtfertig oder frivol reden. Wenn Sie eine gute Beziehung zu Gott haben wollen, müssen Sie gut über Ihn reden. Und Worte und Gutes zu sagen über Ihren Partner ist sehr, sehr wichtig in einer Ehebeziehung.

Danach sprach Er über das Einhalten eines Sabbat. Gott sagt, wenn ihr eine gute Beziehung zu mir haben wollt, müssen wir exklusive Zeit miteinander haben. Vielmehr nicht nur exklusiv, sondern extravagant: „Ich möchte einen ganzen Tag.“ In Ihre Ehe müssen Sie Zeit investieren. Wir leben in einer sehr hektischen Welt, stimmt‘s? Tatsache ist, wenn Sie keine Zeit mit Ihrem Mann oder Ihrer Frau einplanen, werden Sie keine haben. Wir brauchen… gute Ehen benötigen exklusive Zeiten, manchmal außergewöhnliche Zeiten. Wir sprachen darüber.

Sie merken, worum es hier geht. Wir gehen jetzt zu den nächsten Geboten. Sie befassen sich mehr mit Eigenschaften und Qualitäten, von denen Gott sagt: „Ihr braucht diese Eigenschaften und Qualitäten, wenn unsere Beziehung gut sein soll.“ Diese Eigenschaften müssen Sie in einem Ehepartner suchen, sie selbst anstreben, annehmen, in sich aufnehmen und in Ihrem Leben umsetzen, wenn Sie eine gute Ehe haben wollen.

Letztes Mal sprachen wir darüber, unsere Eltern zu ehren. Du sollst nicht töten. Das war ein guter Punkt. Sie können keine gute Ehe haben, wenn Sie Ihren Partner umbringen. Wir schlossen das letzte Mal damit, dass Gott sagte: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Jetzt steigen wir da ein, wo wir aufgehört hatten, in Vers 15. 2.Mose 20:15. Es heißt:

2.Mose 20:15
„Du sollst nicht stehlen.“

Seien Sie integer. Wenn Sie jemand sind, der betrügt und es sich leicht macht – bei Ihrem Job, mit Ihren Kunden oder in anderen Bereichen – ist es sehr sehr schwer für Ihre Frau, Sie zu respektieren.

Integrität ist ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Beziehung. Zunächst einmal sollen Sie nicht stehlen. Es ist einfach verkehrt. Aber selbst wenn Sie irgendwo arbeiten und Zeit stehlen… nehmen wir an, jemand hat Sie angestellt und Sie verbringen mehrere Stunden Ihrer Arbeitszeit mit privaten Dingen, dann stehlen Sie der Frau oder dem Mann etwas. Unsere Integrität geht verloren, wenn wir solche Dinge tun. Unsere Geradheit sollte unseren Ehepartner stolz auf uns sein lassen. Wenn unsere Beziehung in der Ehe gut sein soll, müssen wir gradlinig sein. Das ist ein Muss.

Vor Jahren las ich eine Geschichte und merkte sie mir. Sie handelte von einem Prediger, dem ein Hund zugelaufen war. Einer seiner Jungs hatte ihn gefunden, der Hund passte gut in die Familie und alle liebten ihn. Die drei Jungs liebten den Hund. Ein paar Wochen später hörte ein Mann,  dass der Prediger einen streunenden Hund aufgenommen hatte. Er ruft ihn an und sagt:  „Ich hörte, einer ihrer Jungen fand einen streunenden Hund. Mir ist mein Hund entlaufen und er sieht so und so aus.“ Und bis ins Detail beschrieb er den Hund, den der Prediger hatte. Aber seine Jungen hatten den Hund lieb gewonnen. Der Prediger wusste in seinem Herzen, dass es sein Hund war, sagte aber stattdessen: „Nun, viele Hunde sehen so aus, das heißt nicht, dass es Ihr Hund ist. Hat der Hund spezielle Merkmale, damit wir sicher sind, dass es Ihr Hund ist? Der Mann sagte: „Ja, wenn Sie seinen Schwanz anschauen… es sind drei sehr raue weiße Haare in seinem schwarzen Schwanz.“ Der Mann sagte: „Ich werde jetzt kommen und meinen Hund abholen.“ Der Prediger schaute nach und tatsächlich fand er drei sehr raue weiße Haare. Der Prediger dachte: „Das wird meinen Jungen das Herz brechen,“ also nahm er eine Zange und zog alle drei weißen rauen Haare aus dem Schwanz des Hundes. Der Mann kommt, sieht den Hund an und sagt:  „Das ist mein Hund.“ Der Prediger sagte: „Sagten Sie nicht, dass ihr Hund drei weiße Haare im Schwanz hat? Wo sind sie?“ Er konnte sie nicht finden. Er sagte: „Tut mir wirklich leid. Ich werde Ihnen den Hund nicht geben, meine Jungs haben ihn lieb gewonnen. Und wenn es Ihr Hund wäre, hätte er die weißen Haare.“ Ich vergesse nie seine Worte zu dieser Lüge, die dazu führte, dass er den Hund des anderen Mannes stahl. Er sagte: „Wir gewannen an diesem Tag einen Hund, aber ich verlor drei Söhne für Christus.“ Seine Söhne sahen, dass er nicht das lebte, was er predigte.

Wissen Sie, das gilt auch für die Ehe. Erhalten Sie sich Ihre Integrität. Ein guter Name ist ein sehr kostbarer Besitz. Den können Sie nicht haben, wenn Sie unehrlich sind. Ihre Familie und Ihr Ehepartner sollten zuallererst ihre Integrität bestätigen. Wenn Sie eine gute Ehe haben wollen oder eine großartige, müssen Sie ehrlich sein und nicht stehlen.

Wir kommen zu Vers 16, dem neunten Gebot, und es heißt:

2.Mose 20:16
„Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen.“

Seien Sie wahrhaftig und nicht hinterhältig. Jemand, der Lügen über seinen Nachbarn erzählt, egal aus welchem Grund, wird kein guter Ehepartner sein. Ehrlichkeit und Vertrauen sind das Herz jeder guten Ehe. Ich fragte Janet, als wir gemeinsam in dem Haus dort waren, für wie wichtig sie Wahrhaftigkeit in einer Ehe hält und ob sie besondere Schwerpunkte im Hinblick auf Wahrhaftigkeit zwischen den Eheleuten setzen möchte. Ihr Kommentar war wirklich sehr interessant. Schauen wir uns an, was Janet zu sagen hatte.

Janet Conley: Ich denke, Wahrheit ist das Herz einer Ehe. Wenn diese Wahrheit fehlt, fehlt eine Grundlage für Sicherheit. Aber ich denke, eins der bedeutendsten Dinge in einer Ehe ist der Bereich der Finanzen und das gegenseitige Vertrauen im Umgang mit Geld. Ich weiß, der Umgang mit Geld hat Einfluss auf alle anderen Bereiche im Leben. Wenn Sie in die Bibel schauen, gibt es viele Stellen über Gebet und Glauben und alles mögliche, aber es gibt enorm viele Bibelstellen über Geld. Und es stimmt, unser Umgang mir Geld hat Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens. Und ich denke, in der Ehe ist das ein Bereich, in dem wir ehrlich zueinander sein müssen.

Ich erinnere mich, als wir frisch verheiratet waren, haben wir vereinbart, nicht mehr als 25 Dollar… das war vor 25 Jahren… ohne Absprache auszugeben. Das war am Anfang unserer Ehe. Wir wussten nicht viel darüber, wie der andere mit Geld umgeht und so lief das super. So hielten wir es und taten auch sonst nichts hinter dem Rücken des anderen… wir hatten ohnehin keine Kreditkarten oder Ähnliches. Ich denke, es kann zu Streit führen, wenn Sie in diesem Bereich nicht offen und ehrlich miteinander sind. Ich denke, die Kommunikation über Finanzen kann auch schwierig sein, denn vielleicht kommt jemand aus einer Familie… oder ist selbst sehr konservativ, während der andere sehr locker mit seinem Geld umgeht. Und das kann für Konflikte sorgen. Aber ich glaube, Gott bringt Gegensätze zusammen – nicht, um Konflikte auszulösen, aber es kann Spannungen geben. Ich glaube, Gottes Intention ist, eine Ausgewogenheit zu erreichen. Wenn also jemand sehr konservativ ist und der andere sehr unkonventionell, kann das zur Ausgewogenheit führen, aber es muss kommuniziert werden, um dahin zu kommen. Stellen Sie sicher, dass in diesem Bereich totale Transparenz herrscht. Und nehmen Sie sich vor, darüber zu sprechen, obwohl es schwierig und aufreibend sein kann, darüber zu sprechen.

Diese Dinge müssen offen angepackt werden, das bereichert Ihre Ehe.

Bayless Conley: Sagen Sie alle: „Geld, Liebling!“ Wir müssen unter anderem darüber sprechen.

Ich denke, über die Jahre habe ich viele Ehepaare in der Seelsorge gehabt und Unehrlichkeit in Geldfragen kam dabei tatsächlich öfter zur Sprache. Entscheiden Sie sich dafür, integer zu sein.

Gewöhnen Sie sich nicht an, die Wahrheit zu modifizieren.

Ich erinnere mich, vor Jahren, als ich zweiter Pastor in einer Gemeinde war… ein Mann hatte viele Probleme, eine Ehe zerbrach, er hatte viele Beziehungsprobleme… und einige Ursachen schien er einfach nicht zu sehen… und zwar, weil er nicht unfähig, sondern unwillig war, wahrhaftig zu sein.

Ich weiß noch, dass er einmal mit einer Halskrause in die Gemeinde kam. Ich fragte: „Was ist passiert?“ Er sagte: „Ach, ich hatte einen Autounfall.“ Ich sagte: „Wirklich? Das ist schrecklich, soll ich für dich beten?“ Er sagte: „Nein, nein, nein, nein, ist schon in Ordnung.“ Ich fragte: „Warum?“  Er sagte: „Nun, ich werde die Frau verklagen.“ Er sagte: „Es geht mir nicht schlecht, aber ich kann das Verfahren nicht gewinnen, wenn ich die Halskrause ablege.“ Okay, dachte ich: „Das sagt viel über die Person.“

Ich hörte die Geschichte eines Mannes, der wegen eines Verfahrens vor Gericht war. Er hatte bei einem Autounfall seine Schulter verletzt. Der Anwalt, der mit ihm sprach, sagte: „Wie hoch können Sie seit dem Unfall Ihren Arm heben?“ Er sagte: „Aua, ich kann ihn nur so hoch heben.“ Er fragt: „Und wie hoch konnten Sie ihn vor dem Unfall heben?“ Er sagt: „Ich konnte ihn bis hier hoch heben.“ Seien Sie ehrlich, seien Sie ehrlich.

Und zum Schluss das Zehnte Gebot im 2.Mose 20:17.

2.Mose 20:17
„Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind… (noch seinen Mercedes, noch sein Motorrad, noch seinen Jet Ski)… noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deinem Nächsten gehört.“

Begehren Sie nichts. Das ist wichtig in einer Ehe. Seien Sie nicht unzufrieden mit dem, was Sie haben und was Gott Ihnen gab. Konzentrieren Sie sich nicht auf die Dinge, die Sie nicht haben, sondern auf die Dinge, die Sie haben und mit denen Gott Sie und Ihren Partner gesegnet hat. Lernen Sie, die Stärken Ihres Partners zu schätzen.

Ich bin nicht alles und kann nicht alles. Wenn Sie eine Weile mit mir zusammen sind, wird das schnell deutlich. Janet hat lauter Brüder. Sie ist eins von zehn Kindern. Neun davon leben noch… sie hat jedenfalls viele Brüder und Schwestern. Und all Ihre Brüder sind handwerklich begabt. Sie können Autos bauen, Autos reparieren und Maschinen reparieren. Einer Ihrer Brüder baute ein Haus komplett selbst. Wissen Sie, das ist nichts für mich. Wenn Sie einen Alleskönner suchen, der die Garage neu verkabelt und dann zum Drag Race möchte, wenn es in der Nähe stattfindet, bin ich nicht ihr Mann.

Ich bin froh, dass sie mich nicht mit ihren Brüdern vergleicht, weil jeder von ihnen geniale Dinge tut, von denen ich weder etwas verstehe noch es lernen möchte. Aber ich kann andere Dinge und Gott hat andere Dinge in mir angelegt. Und es ist einfach weise, wenn Sie verheiratet sind, die Stärken Ihres Partners anzusehen, statt ihn zu vergleichen: „Oh, wenn meine Frau nur wie sie wäre…“

Und: „Wenn meine Frau das könnte, wenn meine Frau so kochen könnte oder so aussehen würde.“

Oder: „Wenn mein Mann nur wie er wäre; wenn mein Mann nur so einen Job hätte.“ Sie öffnen nur die Büchse der Pandora für den Teufel, der Ihnen alle möglichen Gedanken eingeben und das Fundament Ihrer Ehe zerstören will. Wir müssen uns über unsere jeweiligen Stärken freuen und aufhören zu denken, dass das Gras jenseits des Zaunes immer grüner ist. Das ist ein Mythos. Sie steigen über den Zaun und siehe da – alles Kunstdünger.

Janet und ich machten gestern abend einen Spaziergang durch die Nachbarschaft. Und ich erinnerte mich, wir fuhren immer an diesem Haus vorbei und dachten: „Mann, das Gras ist so grün!“ Wir gingen gestern an dem Haus vorbei. Es ist alles unecht. Es ist eine Fälschung! Es hat keine Substanz!

Manche Dinge bewundern Sie in der Ehe oder im Leben von anderen: „Oh, sie haben einen Jetski und sie haben einen Geländewagen und dieses und jenes Auto. Und sie sieht so schön aus und er so attraktiv.“ Dabei sind sie vielleicht bis hier verschuldet, ihre Ehe ist vielleicht am zerbrechen, er ist vielleicht ein Weiberheld und sie vielleicht eine seichte Frau ohne Intelligenz. Wenn Sie in dieser Beziehung wären, würden Sie sagen: „Oh, Gott, was habe ich mir angetan?“ Begehren Sie nicht und vergleichen Sie nicht.

Janet hat dazu auch noch einen Beitrag. Sehen wir es uns an.

Janet Conley: Nun, nach 25-26 Jahren sehe ich das folgendermaßen: Sie haben jemanden geheiratet, denjenigen ausgesucht und großartige Dinge in demjenigen gesehen. Sie entschlossen sich zu heiraten und den Rest Ihres Lebens gemeinsam zu verbringen. Und das müssen Sie tun.

Aber Sie können es auch so sehen: Jeder Mensch ist besonders. Gewinnen Sie diesen Menschen lieb und finden Sie alle guten Eigenschaften. Sie werden finden, was Sie suchen. Wenn Ihre Unzufriedenheit im Vordergrund steht, werden Sie immer wieder andere Defizite entdecken. Aber Sie können immer auch Dinge finden, die Sie zufrieden und glücklich machen. Und ich denke, es ist wirklich wichtig, sich zu entscheiden, auf die guten Dinge zu sehen, denn Sie finden Gold, wenn Sie es suchen.

Bayless Conley: Ich fand Gold, als ich Janet heiratete. Das ist wahr. Das gilt auch für Sie. Vielleicht müssen Sie tiefer schürfen, um es zu finden, aber in diesem Menschen ist Gold.

Nun, ich hoffe, es hat Ihnen etwas gebracht. Wissen Sie, wir werden noch sehr wichtige Dinge in den kommenden Wochen über Ehe und Beziehungen bringen. Sie sollten sich keine einzige Woche entgehen lassen. Es wird ein großer Segen für Sie sein. Meine Frau und ich hatten sehr viel Spaß dabei. Sie hat mich teilweise in den Schatten gestellt durch die Dinge, die sie sagte. Ich möchte Ihnen heute am Ende sagen: Gott liebt Sie. Sie müssen sich dessen bewusst sein. Ich weiß, dass mir jetzt jemand zuschaut, der eine schreckliche Zeit durchmacht. Alles um Sie herum scheint finster zu sein.

Es scheint, als sei der Vorhang zu und die Sonne Ihres Lebens nicht mehr zu sehen und Sie denken: Kümmert sich Gott überhaupt darum? Ja, es ist Ihm wichtig. Er liebt Sie und ich möchte Ihnen sagen… nehmen Sie das als ein Wort von Gott: „Geben Sie nicht auf. Geben Sie nicht auf. Er liebt Sie. Er wird Sie niemals verlassen.“ Er wird Sie nie fallen lassen, mein Freund. Rufen Sie Ihn an. Die Bibel sagt: „Er ist gegenwärtig, um in Zeiten der Not zu helfen.“ „Wenn wir Ihn von ganzem Herzen suchen, werden wir Ihn finden.“ Bis zur nächsten Woche.

Gottes Weisheit für eine großartige Ehe
– Teil 6
                                               05.04.2009

Pastor Bayless und Janet Conley

Willkommen zur heutigen Sendung, Sie sollten sich davon keine einzige Minute entgehen lassen.

Und übrigens: Einen schönen Palmsonntag! Besonders in dieser Zeit des Jahres feiern wir die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Meine Frau und ich sprechen über das Thema Ehe und jetzt sind wir im Hohelied. Meine Güte! Es gibt einige, ich will nicht sagen, gewagte, aber doch anschauliche Darstellungen der körperlichen Liebesbeziehung in diesem Buch, über das wir sprechen werden. Das ist fantastisch! Gott schuf die Liebe. Gott schuf den Sex. Gott schuf die Ehe und Er nennt die Dinge beim Namen. Ich liebe dieses Buch. Und wenn in Ihrer Beziehung die Liebe erloschen ist, kann unser Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckte, auch eine erstorbene Liebe wieder erwecken. Was immer sich gerade in Ihrem Leben abspielt, ich glaube, Sie werden etwas von dieser Lehre haben. Nehmen Sie sich eine Bibel, wenn Sie eine haben. Sehen wir uns gemeinsam das Hohelied an.

Ich werde mich ein paar Minuten mit dem Hohelied beschäftigen. Es ist ein Buch über Romantik und Ehe. Wir können es auf Gott und Israel und Christus und die Gemeinde beziehen, aber hauptsächlich geht es um romantische Liebe in der Ehe. Es offenbart Gottes Bestätigung der ehelichen Beziehung.

Es zeigt, dass Nähe und Sexualität in der Ehe uns sättigen, Spaß machen und erfüllen sollen. Das Buch ist voll von poetischer Sprache und bedeutsamer Symbolik und wir können unendlich viel daraus lernen.

Wir steigen im ersten Kapitel ein. Bitte schauen Sie sich mit mir das Hohelied an. Im ersten Kapitel haben wir zunächst über das junge hübsche Mädchen Sulamith gesprochen. Sie war ein Mädchen vom Lande, die in Salomos Weinbergen im Norden gearbeitet hatte. Es handelt von der Liebe zwischen ihr und König Salomo. Wenn wir das zweite Kapitel des Buches ansehen, finden wir dort ein paar praktische Ratschläge für die Ehe. Wir haben zwar momentan leider nicht die Zeit, alle Details anzusehen, aber als wir heute zusammensaßen, dachten wir, es wäre sinnvoll, folgende Dinge weiterzugeben. Das Erste: Hohelied 2:3-4.

Hohelied 2:3-4
„Sulamith: „Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter unter den Söhnen. In seinem Schatten zu sitzen, gelüstet es mich, und seine Frucht ist meinem Gaumen süß.“

Sulamith zu den Töchtern Jerusalems: „Er hat mich ins Weinhaus hineingeführt, und sein Banner über mir ist Liebe.“

Erstens: Schämen Sie sich nicht, Ihre Liebe und Zuneigung zu Ihrem Ehepartner in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ein Banner wird in aller Öffentlichkeit gezeigt. Es drückt etwas aus, was alle sehen können.

Und hier spricht Sulamith über ihre Beziehung zu Salomo. Und wissen Sie: „Er hat mich ins Weinhaus hineingeführt.“ Dort sind viele Menschen: „Sein Banner über mir ist Liebe.“ Die Living Bible gibt Vers 4 so wieder: „Er bringt mich in das Weinhaus und jeder kann sehen, wie sehr er mich liebt.“ Salomo verheimlichte seine Liebe zu seiner Braut nicht. Sein Verhalten zeigte, dass er sie liebte.

Im 1.Mose 26 ist von Abimelech, dem König der Philister, die Rede. Er wusste, dass Isaak mit Rebekka verheiratet war… ich liebe die alte King James Übersetzung. Dort steht, er sah, dass er mit ihr scherzte. Ich denke, die neuere Übersetzung sagt, er liebkoste sie. Er schäkerte mit ihr, küsste sie, nahm sie in den Arm und rannte ihr nach, wie sich Männer verhalten in einer gesunden Ehe.

Wir sind jetzt fast 27 Jahre verheiratet und unsere Kinder sehen ständig, dass ich Janet küsse. Ich tue das seit 27 Jahren. Ich denke, es gab eine Zeit, wo sie es unangenehm fanden (lit. ekelig) und  dachten: „Oooh!“ Ich halte gerne ihre Hand. Ich küsse sie gerne. Wir gehen nicht weiter vor den Kindern, aber wir küssen uns, ich nehme sie in den Arm und wir zeigen unsere Zuneigung. Ich lege gern meinen Arm um sie und unsere Kinder sind in dieser Atmosphäre aufgewachsen. Es ist einfach absolut normal für mich, das zu tun und es ist eins der Dinge, die wir in diesem Buch sehen.

Sie sagt in Vers 6 des selben Kapitels sogar: „Er lege seine Linke unter mein Haupt und umarme mich mit seiner Rechten!“ Männer, Ihr müsst Eure Frauen umarmen! Das ist wichtig.

Janet Conley: Das ist wirklich wichtig! Es ist wirklich wichtig für mich. Wenn er mich umarmt, vermittelt mir das Sicherheit. Und ich denke, Männer sind von Gott dafür angelegt und geschaffen, die Familie zu leiten und voraus zu denken, so ähnlich wie der Kapitän eines Schiffes. Vielleicht fährt das Schiff und die See ist stürmisch, dann kommt der Kapitän an Deck und sagt: „Alles ist in Ordnung! Das ist halb so wild. Nicht so schlimm.“ So geht es mir einfach, wenn seine Arme mich umfangen. Es wird alles gut werden… Ruhe und Sicherheit… und ich denke, das ist wirklich wichtig. Wenn Sie eine Weile verheiratet sind, müssen Sie sich vielleicht daran erinnern, einander weiterhin zu küssen und zu umarmen, weil Sie den Ehepartner vielleicht für selbstverständlich halten: „Ich weiß, dass er mich liebt und ich liebe ihn auch, das ist einfach so.“ Aber nehmen Sie doch einfach als Bestätigung seine Hand und legen Sie Ihre Hand auf sein Bein. Er liebt es, wenn ich ihn am Kopf streichele. Zum Beispiel beim Fernsehen oder so… nehmen Sie sich bei den Händen oder tun Sie irgendetwas…

Bayless Conley: Wir müssen uns etwas einfallen lassen.

Janet Conley: Den Rücken streicheln…

Bayless Conley: Liebling, was ist mit jemandem, der aus einer Familie kommt, wo der Papa Mama niemals Liebe erwiesen hat? Vielleicht kam das in der Familie einfach nicht rüber oder wurde nicht vermittelt. Manche tun das nicht einfach von sich aus, so wie ich oder manch anderer. Was würdest Du jemandem sagen, der kein solches Vorbild hatte?

Janet Conley: Derjenige soll einfach in die Bibel  schauen und es als wichtig ansehen, weil Gott sagt, dass das etwas bringt und sich dann vornehmen, es umzusetzen. Und ich denke, wenn Sie es tun… wenn Sie tun, was Gott sagt, fängt es an, Ihnen Spaß zu machen. Ich wuchs in einem Haushalt auf… wir waren sehr… wir redeten miteinander und so, aber umarmten und drückten uns eher selten. Ich wurde nie geküsst. Ich wurde von einem Jungen geküsst, bevor ich jemals… mein Papa hat mir nie einen Kuss gegeben. Das war einfach… ich wusste, dass er mich mochte, dass er mich liebte und dass ich ihm wichtig war, aber er umarmte mich nie. Das war also etwas, wozu ich mich regelrecht entscheiden musste und es ist wunderbar!

Bayless Conley: Gut, tun Sie das! Hohelied 2:8 ist wirklich interessant.

Hohelied 2:8-9
„Horch, mein Geliebter! Siehe, da kommt er, springt über die Berge, hüpft über die Hügel. Mein Geliebter gleicht einer Gazelle oder einem jungen Hirsch. Siehe, da steht er vor unserer Hauswand, schaut durch die Fenster herein, blickt durch die Gitter.“

Sie ist im Innern des Hauses. Er blickt hinein. Es heißt, er kommt, springt über die Berge, hüpft über die Hügel. Jemand, der einen anderen jagt, kann über Berge und Hügel kommen, aber nicht über eine Wand. Sehr interessant. Die Person hinter der Mauer muss freiwillig herauskommen. Schauen Sie, was er ihr sagt, seinem Mädchen Sulamith hinter der Mauer. Er kam über Berge und Hügel, um sie zu holen, aber jetzt gibt es eine Barriere. Er sagt in Hohelied 2:10:

Hohelied 2:10
„Mein Geliebter erhebt seine Stimme und spricht zu mir: „Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!“

Komm hinter der Mauer hervor. Lesen wir weiter, Vers 11.

Hohelied 2:11-14
„Denn siehe, der Winter ist vorbei, die Regenzeit ist vorüber, ist vergangen. Die Blumen zeigen sich im Lande, die Zeit des Singens ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube lässt sich hören in unserm Land. Der Feigenbaum rötet seine Feigen, und die Reben, die in Blüte stehen, geben Duft. Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! Meine Taube in den Schlupfwinkeln der Felsen, im Versteck an den Felsstufen, lass mich deine Gestalt sehen, lass mich deine Stimme hören! Denn deine Stimme ist süß und deine Gestalt anmutig.“

Er sehnt sich nach persönlichem Austausch. Er sagt: „Schau, du bist hinter der Mauer. Du musst herauskommen. Der Winter ist vorüber, es regnet nicht mehr. Die Schwierigkeiten, die dich dazu gebracht haben, die Mauer zu errichten und dich dahinter zurückzuziehen, sind weg. Komm heraus und lass uns reden.“

Und wenn wir nicht hervorkommen und reden, hervor aus unseren Mauern, können unsere Ehen niemals wachsen, blühen und für Gott ein Wohlgeruch sein. Er gebraucht eine wunderbare Bildersprache: „Der Winter ist vorüber. Gut, einiges ging schief, manches geschah in der  Vergangenheit, aber es ist vorüber. Ich kam über die Berge und Hügel und tat mein Bestes, um zu dir zu gelangen. Aber du musst hinter der Mauer hervorkommen und bereit sein zu reden, wenn wir da durchkommen wollen und es besser werden soll.“

Vielleicht sind Sie heute hier und Sie wurden verletzt in der letzten Beziehung. Vielleicht sogar in einer früheren Ehe. Vielleicht waren Sie mit einem Idioten verheiratet, der Sie missbraucht und verlassen hat. Dann haben Sie neu geheiratet, aber Ihr jetziger Ehepartner muss immer noch für das büßen, was Ihr ehemaliger Ehepartner getan oder unterlassen hat. Also gibt es eine Mauer, die so aussieht:

„Ich lasse dich an mich heran, aber nur bis hierher.“ Es ist vielleicht nicht wirklich sichtbar, aber so sicher vorhanden wie dieser Tisch. Es kann eine Mauer geben, selbst wegen vergangener Dinge… wegen des früheren Regens, des vergangenen Winters.

Ich erinnere mich an ehemalige Freunde, und wir… das kam durch Gespräche mit ihnen heraus. Sie war vorher mit jemandem verheiratet, der Drogen nahm, sie sehr misshandelte und verließ. Jahre später heiratete sie einen wunderbaren Mann, der Gott liebte, aber ihre Ehe wurde total monoton.

Sie kamen und er sagte: „Schau mal…“ Er hatte mir schon früher erzählt: „Bayless, ich versuche sie zu lieben, aber eine Kühle umgibt sie. Und ich komme nur so nah und nicht näher. Das schlug sich auf unsere sexuelle Beziehung nieder und auf alle Bereiche des Lebens.“ Wir sprachen mit ihnen und schließlich brachte sie es ans Licht und sagte: „Nun, wisst ihr, ich habe einfach kein Vertrauen. Mein früherer Mann hat mich verlassen, mich im Stich gelassen, missbraucht und mit kleinen Kindern zurückgelassen. Ich war am Ende. Es ist einfach schwer für mich… und ich weiß, dass er nicht mein früherer Mann ist. Es ist ein neuer Mann, aber es ist schwer für mich, ihn an mich heran zu lassen.“

Er sagt also: „Komm doch heraus, lass uns reden.“ Diese Dinge können nur so geklärt werden. Und ich nehme an, dass ein paar unsichtbare Mauern in bestimmten Beziehungen vorhanden sind. Janet und ich wissen… wir sprachen heute darüber. Was sagst Du zu dieser Thematik?

Janet Conley: Es steht fest, dass der Einzige, der hinter der Mauer hervorkommen kann, Sie selbst sind. Mein Ehepartner, Ihr Ehepartner, kann Ihnen nicht helfen… nun, Sie können helfen, können Sie aber nicht hinter dieser Mauer hervorholen. Wir müssen eine Entscheidung treffen. Mir gefällt das, es heißt in Vers 10… beachten Sie die Worte und die Formulierung. Es heißt: „Mein Geliebter erhebt seine Stimme und spricht zu mir: „Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!“

Ich denke, die Worte ihres Mannes, ihres Ehepartners, ihres Liebhabers, waren bestätigend und ermutigend und liebevoll. Und „Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! Denn siehe, der Winter ist vorbei. Jetzt ist die Lage verändert, es ist eine neue Situation.“

Und man… alle Worte sind einfach sehr ermutigend. Ich denke, das ist sehr bedeutend. Und wenn Sie sich Epheser 5 ansehen… wir sprachen vor kurzem darüber… darüber, wie wichtig Worte für eine Frau sind. Und diese Worte sind ermutigend, liebevoll und bestätigend. Ich denke, dass kann jemanden dazu ermutigen, hinter der Mauer hervor zu kommen. Wenn Sie sagen: „Komm doch, der Regen ist vorüber. Die Situation hat sich verändert. Ich bin nicht dein Papa. Ich bin nicht dein Ex.“

Solche Dinge… ich denke auch an meinen eigenen Vater. Ich hatte einen wunderbaren Vater, der uns sehr gut versorgte. Er arbeitete sehr hart. Er war moralisch einwandfrei, er war integer und hielt sein Wort. Er war allerdings etwas kritisch und eher kühl. Als wir heirateten, hatte ich etwas Angst, bestimmte Dinge zu sagen und zu tun, da ich darauf gefasst war, Kritik und Missfallen zu ernten.

Es ähnelt dem, was der Mann hier sagt: „Der Winter ist doch vorbei. Weißt du, es ist ein neuer Tag.

Diese Situation ist anders. Lass uns vorangehen, komm doch!“

Das sind liebevolle bestätigende Worte: „Komm, lass uns gehen. Das ist jetzt wirklich anders. Wir können das hinter uns lassen. Der Winter ist vorüber. Lass uns vorangehen.“

Ich denke, Worte können eine große Rolle dabei spielen, jemandem zu helfen, hinter seiner Mauer hervorzukommen… Worte, die sich an eine Frau richten. Mir gefällt das, weil ich denke, dass er ihr Potential sah und es zutage förderte. Er sagte nur: „Liebling, dies ist ein neuer Tag. Du packst es. Komm, lass uns gehen.“ Und… komm mit mir mit…

Bayless Conley: Das ist gut. Es bringt nicht viel, gegen die Wand zu schlagen. Normalerweise ziehen sie sich dann noch mehr zurück. Wir sollten mit bestätigenden Worten versuchen, die Person hervorzulocken. Hören Sie: Wenn Sie hinter einer Mauer sind und Ihr Partner vielleicht für die Sünden eines anderen bezahlen muss, kommen Sie hervor. Wie gesagt, beeinträchtigt es das ganze Leben.

Wenn da eine Mauer ist… Sie können sogar Sex haben, aber wenn da eine Mauer ist, spürt der Partner das. Und so entgeht uns vieles. Der Reichtum und die Fülle, die Gott für unser Leben hat, kann sich dadurch nicht voll manifestieren. Wir wollen Sie einfach ermutigen. Liebe Männer, falls Ihre Frauen hinter der Wand sind; liebe Frauen, falls Ihre Männer hinter der Wand sind, seien Sie geduldig, beten Sie… Geben verändert Dinge… und sagen Sie die richtigen Dinge, ermutigen Sie sie. Und wenn Sie selbst hinter einer Wand sind, kommen Sie hervor. Tatsache ist, wenn Sie im Leben weiterkommen wollen, müssen Sie erneut vertrauen und werden auch erneut in irgendeiner Weise verletzt werden. Das gehört zum Leben dazu. Janet und ich tun das nicht absichtlich, und doch verletzen wir einander manchmal und enttäuschen einander manchmal. Aber das geht allen Menschen so. Niemand ist vollkommen, aber wir arbeiten daran.

Janet Conley: Ich will noch betonen, … nun, er sagte es bereits… wir müssen wirklich geduldig sein, denn manche Dinge verändern sich nicht über Nacht. Aber liebevolle Worte… die Bibel sagt, Liebe hört niemals auf. Liebevolle Worte werden das Herz des Menschen verändern und Hoffnung hervorbringen: „Ja, ich schaffe es!“ Sie werden vorankommen. Ich ermutige Sie von ganzem Herzen:

Geben Sie nicht auf und machen Sie Ihrem Partner deutlich, dass Sie ihn nicht aufgegeben haben.

Wenn es darum geht, Menschen zu lieben, gefällt mir Epheser 5:1 nach der Message Bible. Es handelt von der Liebe Gottes uns gegenüber. Es ist wunderbar formuliert. Ich möchte das einfach lesen. Epheser 5:1 aus der Message Bible. Es heißt: Seine Liebe war nicht zögerlich, sondern überschwänglich. Er liebte nicht, um etwas von uns zu bekommen, sondern um sich uns völlig hinzugeben.“

Ich denke, wenn unsere Liebe so ist, wird sie nicht versagen. Das was im Innern ist… wie gesagt, ist in jedem Menschen Gold… wird schließlich hervorkommen durch Liebe und Ermutigung.

Bayless Conley: Das ist gut. Der nächste Vers ist wirklich wichtig, besonders in diesem Zusammenhang. Hohelied 2:15 sagt:

Hohelied 2:15
„Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben! Denn unsere Weinberge stehen in Blüte.“

Hat jemand schon mal den Satz gehört: „Kleine Füchse verderben den Wein?“ Gut, er kommt offensichtlich aus der Bibel und bezieht sich auf die Ehe. In Psalm 128:3 heißt es; „Deine Frau gleicht einem fruchtbaren Weinstock im Innern deines Hauses.“

Das ist der Kontext. Wir können die kleinen Füchse nur dann fangen, wenn wir hinter der Mauer hervorkommen und aufrichtig, offen und ehrlich miteinander sprechen. Meistens handelt es sich nicht um große Dinge… manchmal doch, aber oft sind es nicht große Differenzen, die eine Ehe zerstören.

Es sind die kleinen Dinge, um die sich keiner kümmert… sie summieren sich und es entsteht Bitterkeit und Groll. Wissen Sie, was mit dem Wein passierte? Ein größerer Fuchs kam, der hochspringen und sich die Trauben schnappen konnte. Aber die kleinen Füchse konnte die Trauben nicht erreichen, die weiter oben hingen. Was die kleinen Füchse taten, wenn sie an den Wein herankamen, war, den Weinstock unten anzuknabbern, um den Weinstock zu Fall zu bringen. Dann holten sie sich die Trauben. Ein größerer Fuchs zerstörte den Weinstock nicht, ein kleinerer schon. Das ist in der Ehe auch so. Manchmal sind es unbewältigte Kleinigkeiten, Bereiche unseres Lebens, Unstimmigkeiten, Dinge, die wir abtun und nicht verändern. Sie können die Beziehung eines Ehepaares zerstören.

Janet, ich weiß, dass ich Dich bat, ein paar kleine Füchse anzusprechen. Sag nichts über meine Füchse, okay? Sprich nur generell über Füchse.

Janet Conley: So, so, ganz generell, nicht wahr? Ich erinnere mich, einmal… eigentlich ein paar Mal … damals waren die Kinder ganz klein. Wir waren mit dem Abendessen fertig, alles musste abgewaschen werden, die Kinder mussten gebadet und ins Bett gebracht werden und dergleichen.

Ich mache die Küche klar und denke: „Mensch, warum macht er die Kinder nicht fertig zum ins Bett gehen? Er sitzt nur da und sieht fern.“ Ich weiß, das ging sicherlich nur mir allein so!?

Bayless Conley: Das habe ich einfach nicht bedacht. Entschuldige bitte.

Janet Conley: Moment, ich erzähl es ihnen. Mir kamen bestimmte Gedanken… das passiert… es stört einen eben: „Kann er nicht einfach… wir wollen doch halbwegs früh schlafen gehen… hätte er mir nicht helfen können?“ Man könnte Schranktüren knallen und etwas Krach machen. Vielleicht kommt ihm der Gedanke, dass man Unterstützung brauchen könnte. Eines Abends dachte ich mir: „Ich werde ihn einfach darum bitten.“ Ich bat ihn: „Weißt Du, könntest Du vielleicht Rebekah und Spencer beim Baden helfen, während ich mich um die Küche kümmere?“ Und er sagt: „Sicher, kein Problem.“ Er bedachte das einfach nicht!

Bayless Conley: Ich dachte einfach nicht daran.

Janet Conley: Wir als Frauen sind so angelegt, dass wir helfen. Wir fragen von uns aus: „Kann ich dir irgendwie helfen? Was kann ich tun?“ Männer sind eher zum Leiten geschaffen und nicht so sehr, um Details zu bedenken, sondern das Ganze. Nur: „Heute abend gehen wir alle schlafen.“ Für mich wäre es normal zu fragen: „Wie kann ich dir helfen?“ Bei ihnen läuft das etwas anders. Bitten Sie ihn einfach probehalber. Ich weiß nicht, wie er reagieren wird, aber…

Bayless Conley: Ich sehe das Problem immer noch nicht. Es geht um einen Dreijährigen und einjährige Zwillinge…

Janet Conley: Da gibt es viel zu tun, weißt Du. Ich wollte nur sagen, diese Probleme können sich auf die Kinder beziehen. Ich habe ihn einfach direkt angesprochen und gefragt – Kommunikation. Auch andere Dinge können zu kleinen Füchsen werden und wenn wir sie nicht klären, können sie größer werden. Wenn sie nicht ausgeräumt werden, gehen sie Ihnen ständig auf die Nerven. Das wird immer schlimmer. Vielleicht die Art, wie er Geld ausgibt. Vielleicht ist das etwas, was Sie wirklich stört. Oder vielleicht die Art und Weise, wie er das Toilettenpapier einhängt. Manchmal… ist das wirklich von Bedeutung? Es gibt schon eine richtige Methode, Toilettenpapier aufzuhängen, weil man dadurch Papier spart. Nun gut… vielleicht betrifft es die Kinder und die Erziehung. Vielleicht ist er strenger mit den Kindern oder auch nachgiebiger und es stört sie sehr. Ab und zu kommt es hoch, aber Sie sprechen nicht wirklich darüber. Oder Sie sprechen darüber und es endet immer im Streit und Sie können sich nicht einigen.

Es ist sehr wichtig, sich über die kleinen Dinge, die den Weinstock verderben können, ausgiebig zu unterhalten. Das mag manchmal nicht angenehm sein, sondern eher aufreibend, wie ich bereits per Video sagte. Aber nehmen Sie sich dafür Zeit! Wenn Sie das besprechen, geht es darum, einander zu verstehen und nicht: „Du hast Recht und ich liege falsch.“ oder „Ich habe Recht und du liegst falsch!“

Bemühen wir uns, einander zu verstehen. Versuchen Sie, die Sicht des anderen nachzuvollziehen.

Wenn Sie sich dann darüber austauschen, können Sie eine Lösung finden, die beide Seiten berücksichtigt und zeigt, dass Sie einander aufmerksam zugehört haben. Sie warten nicht nur, dass Ihr Partner zum Schluss kommt, damit Sie Ihre Sicht bringen können. Sie haben sich eingehend mit der anderen Sicht beschäftigt und können dann eine gemeinsame Strategie verfolgen statt passiv zu bleiben und es vor sich hin gären zu lassen.

Bayless Conley: Amen. Ich bin nachsichtiger im Hinblick auf die Kinder. Nun, sie sind jetzt alle schon erwachsen, aber ich war immer viel nachsichtiger als Janet, was die Kinder angeht. Das war einer der Bereiche, über die wir sprechen mussten. Manches waren Kleinigkeiten, aber wenn Sie nicht darüber sprechen, entsteht Groll. Es kann kleine Füchse geben, selbst im Bereich des Aussehens. Wir werden offensichtlich älter. Ich sehe nicht mehr genauso aus wie der Bayless, den sie vor fast 27 Jahren heiratete. Ich habe nicht mehr so viele Haare… wir haben uns verändert. Wir sind älter. Aber dennoch ähneln wir den Menschen, die wir vor fast 27 Jahren heirateten.

Janet Conley: Du siehst super aus!

Bayless Conley: Danke, Liebling! Vielleicht achten Sie weniger auf Äußerlichkeiten und es ist Ihnen nicht so wichtig, aber sprechen Sie wenigstens miteinander darüber. Wenn Sie etwas am Aussehen des Ehepartners stört und Sie es verdrängen, wird daraus eine Abneigung. Dieser kleine Fuchs kann den Weinstock Ihrer Ehe verderben. So verrückt es auch klingen mag: Mundgeruch kann eine Ehe zerstören. Sie sprechen nicht darüber und denken:  „Warum tut er nichts dagegen?“ Sagen Sie es ihm! Besorgen Sie ihm ein Mundwasser. Keine Ahnung – tun Sie irgendetwas!

Wenn Sie pausenlos reden und den anderen unterbrechen, kann daraus ein kleiner Fuchs werden.

Zu viel fernsehen kann ein kleiner Fuchs sein. Wie gesagt, verderben die kleinen Füchse den Weinstock. Der Punkt ist: Wenn Sie diese kleinen Dinge nicht klären, kann daraus Groll werden.

Selbst wenn Sie später, nachdem Sie es gesagt haben, denken: „Wie dumm von mir, mich darüber zu ärgern.“ Aber bis Sie darüber sprechen, können Sie dem Teufel in einem wirklich läppischen Bereich Raum geben und das kann an anderer Stelle zu völlig unverhältnismäßigen Konflikten führen. Es ist sehr wichtig zu lernen, gemeinsam über diese Dinge zu sprechen. Kleine Füchse verderben den Weinstock. Ich denke, in der Ehe und in vielen anderen Bereichen entwickeln sich die kleinen ungeklärten Dinge zu großen Problemen. Manchmal kann ein kleiner Anstoß zu einer dicken Wurzel der Bitterkeit werden, die giftige Frucht in unsere Beziehungen hineinbringt.

Wir werden die Serie fortsetzen, doch da nächste Woche Ostern ist, haben wir eine besondere Ostersendung für Sie. In der folgenden Woche werden wir wieder anhand des Hoheliedes über die Ehe sprechen. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen, aber die nächste Woche auch nicht!

Wenn Sie jetzt die Sendung sehen und wirklich zu kämpfen haben, weiß Gott das und ist nicht eine Million Kilometer entfernt. Er ist nicht desinteressiert. Er weiß, was Sie durchmachen. Er liebt Sie und möchte Ihnen helfen. Ich bin überzeugt, wenn Sie ehrlichen Herzens zu Ihm rufen, wird Er Hilfe schicken, Ihnen die nötige Weisheit geben, Ihnen die nötige Kraft geben oder was es sonst sein mag.

Er ist ein sehr realer Helfer in Zeiten der Not. Und, Freund, Sie müssen wissen, dass Gott Sie liebt.

Bis zur nächsten Woche.

 

 

Göttliche Weisheit für eine großartige Ehe – Teil 7                                19.04.2009

Pastor Bayless und Janet Conley

Willkommen zur heutigen Sendung. Meine Frau und ich setzen die Serie über die Ehe fort, vielmehr wird dies heute der Abschluss sein. Wir wenden uns jetzt ein paar Stellen aus dem Hohelied zu. In dieser Botschaft werden wir viel über Sex reden. Falls Sie die Sendung gemeinsam mit Ihren Kindern sehen, wollen Sie als Eltern jetzt vielleicht entscheiden, ob Sie sie dabei haben wollen. Das ist natürlich Ihnen überlassen. Wir werden ziemlich direkt und offen sprechen, weil es so in der Bibel steht, aber vielleicht halten Sie es für unangemessen für Ihre Kinder. Ich wollte es Ihnen nur sagen.

Vielleicht habe ich Ihr Interesse geweckt. Bleiben Sie dran, wir werden uns dem Wort zuwenden.

Janet Conley: Ich erinnere mich, einmal… eigentlich ein paar mal… damals waren die Kinder ganz klein. Wir waren mit dem Abendessen fertig, alles musste abgewaschen werden, die Kinder mussten gebadet und ins Bett gebracht werden und dergleichen. Ich mache die Küche klar und denke: „Mensch, warum macht er die Kinder nicht fertig zum ins Bett gehen? Er sitzt nur da und sieht fern.“

Ich weiß, das hat bestimmt außer mir noch niemand erlebt!?

Bayless Conley: Das habe ich einfach nicht bedacht. Entschuldige bitte.

Janet Conley: Moment, ich erzähl es ihnen. Mir kamen bestimmte Gedanken… das passiert… es stört einen eben: „Kann er nicht einfach… wir wollen doch halbwegs früh schlafen gehen… hätte er mir nicht helfen können?“ Man könnte Schranktüren knallen und etwas Krach machen. Vielleicht kommt ihm der Gedanke, dass man Unterstützung brauchen könnte. Eines Abends dachte ich mir: „Ich werde ihn einfach darum bitten.“ Ich bat ihn: „Weißt Du, könntest Du vielleicht Rebekah und Spencer beim Baden helfen, während ich mich um die Küche kümmere?“ Und er sagt: „Sicher, kein Problem.“ Er bedachte das einfach nicht!

Bayless Conley: Ich dachte einfach nicht daran.

Janet Conley: Wir als Frauen sind so angelegt, dass wir helfen. Wir fragen von uns aus: „Kann ich Dir irgendwie helfen? Was kann ich tun?“ Männer sind eher zum Leiten geschaffen und nicht so sehr, um Details zu bedenken, sondern das Ganze. Nur: „Heute abend gehen wir alle schlafen.“ Für mich wäre es normal zu fragen: „Wie kann ich Dir helfen?“ Bei ihnen läuft das etwas anders. Bitten Sie ihn einfach probehalber. Ich weiß nicht, wie er reagieren wird, aber…

Bayless Conley: Ich sehe das Problem immer noch nicht. Es geht um einen Dreijährigen und einjährige Zwillinge…

Janet Conley: Da gibt es viel zu tun, das weißt Du genau. Ich wollte nur sagen, diese Probleme können sich auf die Kinder beziehen. Ich habe ihn einfach direkt angesprochen und gefragt – Kommunikation. Auch andere Dinge können zu kleinen Füchsen werden und wenn wir sie nicht klären, können sie größer werden. Wenn sie nicht ausgeräumt werden, gehen sie Ihnen ständig auf die Nerven und es wird immer schlimmer. Vielleicht die Art, wie er Geld ausgibt. Vielleicht ist das etwas, was Sie wirklich stört. Oder vielleicht die Art und Weise, wie er das Toilettenpapier einhängt.

Manchmal… ist das wirklich von Bedeutung? Es gibt schon eine richtige Methode, Toilettenpapier aufzuhängen, weil man dadurch Papier spart. Nun gut… vielleicht betrifft es die Kinder und die Erziehung. Vielleicht ist er strenger mit den Kindern oder auch nachgiebiger und es stört sie sehr.

Ab und zu kommt es hoch, aber Sie sprechen nicht wirklich darüber. Oder Sie sprechen darüber und es endet immer im Streit und Sie können sich nicht einigen. Es ist sehr wichtig, sich über die kleinen Dinge, die den Weinstock verderben können, ausgiebig zu unterhalten. Das mag manchmal nicht angenehm sein, sondern eher aufreibend, wie ich bereits per Video sagte. Aber nehmen Sie sich dafür Zeit! Wenn Sie das besprechen, geht es darum, einander zu verstehen und nicht: „Du hast Recht und ich liege falsch.“  Oder: „Ich habe Recht und Du liegst falsch!“ Bemühen wir uns, einander zu verstehen. Versuchen Sie, die Sicht des anderen nachzuvollziehen. Wenn Sie sich dann darüber austauschen, können Sie eine Lösung finden, die beide Seiten berücksichtigt und zeigt, dass Sie einander aufmerksam zugehört haben. Sie warten nicht nur, dass Ihr Partner zum Schluss kommt, damit Sie Ihre Sicht bringen können. Sie haben sich eingehend mit der anderen Sicht beschäftigt und können dann eine gemeinsame Strategie verfolgen statt passiv zu bleiben und es vor sich hingären zu lassen.

Bayless Conley: Amen. Ich bin nachsichtiger im Hinblick auf die Kinder. Nun, sie sind jetzt alle schon erwachsen, aber ich war immer viel nachsichtiger als Janet, was die Kinder angeht. Das war einer der Bereiche, über die wir sprechen mussten. Manches waren Kleinigkeiten, aber wenn Sie nicht darüber sprechen, entsteht Groll. Es kann kleine Füchse geben, selbst im Bereich des Aussehens. Wir werden offensichtlich älter. Ich sehe nicht mehr genauso aus wie der Bayless, den sie vor fast 27 Jahren heiratete. Ich habe nicht mehr so viele Haare… wir haben uns verändert. Wir sind älter. Aber dennoch ähneln wir den Menschen, die wir vor fast 27 Jahren heirateten.

Janet Conley: Du siehst super aus!

Bayless Conley: Danke, Liebling! Vielleicht achten Sie weniger auf Äußerlichkeiten und es ist Ihnen nicht so wichtig, aber sprechen Sie wenigstens miteinander darüber. Wenn Sie etwas am Aussehen des Ehepartners stört und Sie es verdrängen, wird daraus eine Abneigung. Dieser kleine Fuchs kann den Weinstock Ihrer Ehe verderben. So verrückt es auch klingen mag: Mundgeruch kann eine Ehe zerstören. Sie sprechen nicht darüber und denken: „Warum tut er nichts dagegen?“ Sagen Sie es ihm!

Besorgen Sie ihm ein Mundwasser. Keine Ahnung – tun Sie irgendetwas!

Wenn Sie pausenlos reden und den anderen unterbrechen, kann daraus ein kleiner Fuchs werden.

Zu viel fernsehen kann ein kleiner Fuchs sein. Wie gesagt, verderben die kleinen Füchse den Weinstock. Der Punkt ist: Wenn Sie diese kleinen Dinge nicht klären, kann daraus Groll werden.

Selbst wenn Sie später, nachdem Sie es gesagt haben, denken: „Wie dumm von mir, mich darüber zu ärgern.“ Aber bis Sie darüber sprechen, können Sie dem Teufel in einem wirklich läppischen Bereich Raum geben und das kann an anderer Stelle zu völlig unverhältnismäßigen Konflikten führen. Es ist sehr wichtig zu lernen, gemeinsam über diese Dinge zu sprechen.

Bayless Conley: Und in den nächsten Minuten… wir haben nicht viel Zeit… werde ich über die sexuelle Beziehung selbst gemäß dem Hohelied sprechen, wo auch Sex in der Ehe angesprochen wird. Wenn Sie das Kapitel 4 ansehen… es ist ein Prozess, denn anfangs geht es um Worte. Ich weiß, dass Janet darüber einiges sagte, aber hier steht: „Siehe, schön bist du, meine Freundin. Siehe, du bist schön!“ Das waren damals übrigens Komplimente (Hohelied 4:1).

Hohelied 4:1b-7
„Deine Augen leuchten wie Tauben hinter deinem Schleier hervor. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die vom Gebirge Gilead hüpfen. Deine Zähne sind wie eine Herde frisch geschorener Schafe…

Bei der damaligen Bedeutung der Landwirtschaft war das sicher ein großes Kompliment.

… die aus der Schwemme heraufkommen, jeder Zahn hat seinen Zwilling, keinem von ihnen fehlt er.

Wie eine karmesinrote Schnur sind deine Lippen, und dein Mund ist lieblich. Wie eine Granatapfelscheibe schimmert deine Schläfe hinter deinem Schleier hervor. Dein Hals ist wie der Turm Davids, der rund gebaut ist. Tausend Schilde hängen daran, alles Schilde von Helden. Deine beiden Brüste sind wie zwei Kitze, Zwillinge der Gazelle, die in den Lilien weiden.

Es nimmt kein Ende.

Wenn der Tag verhaucht und die Schatten fliehen, will ich zum Myrrhenberg hingehen und zum Weihrauchhügel. Alles an dir ist schön, meine Freundin, und kein Makel ist an dir.“

Im Epheserbrief heißt es: „Ihr Männer, liebt eure Frauen wie Christus die Gemeinde liebte und sich für sie hingab.“ Und etwas, was Jesus für die Gemeinde tut: Er wäscht sie mit dem Wasser des Wortes, damit sie makellos und ohne Runzeln ist. Hier sehen wir das auch. Er sagt ihr diese Worte und sie sind quasi der Auftakt zu dem körperlichen Aspekt ihrer ehelichen Beziehung, dem Sex. Es beginnt mit diesen liebevollen Worten. Er liebkost sie mit seinen Worten. Er sagt ihr Worte der Liebe.

Ich denke, wenige Männern erkennen, wie sehr das zu der körperlichen Liebe beiträgt. Die Männer werden erregt, wenn sie ihre Frau in der Dusche sehen. Mehr braucht es nicht. Aber Frauen sind anders. Worte spielen eine große Rolle. Siehst Du das auch so, mein Schatz?

Janet Conley: Absolut. Für uns ist die Beziehung weitaus wichtiger. Den Männern geht es mehr um den körperlichen Aspekt, uns aber um die Beziehung, weil… weißt Du, an was ich gerade denke? Ich möchte sichergehen, dass Harmonie zwischen uns herrscht und alles in Ordnung ist und er mich nicht nur wegen meines Körpers begehrt, sondern um meiner selbst willen. Das braucht dann halt etwas mehr Zeit…

Bayless Conley: Jawohl, das stimmt! Alle drei Anteile unseres Wesens sind involviert. Sex ist nicht nur körperlich, so ist er nicht von Gott angelegt und geplant. Der körperliche Aspekt ist gewaltig, aber wenn Sie den seelischen und geistlichen Aspekt wegnehmen und die Frau nicht spürt, dass sie geliebt, geschätzt und geachtet wird, fühlt sie sich nur benutzt. Worte sind so wichtig. Wissen Sie, ein Mann braucht ungefähr so lange, um erregt und bereit zu sein. Einer Frau müssen Sie schon früh gute Dinge sagen, normalerweise zum Frühstück.

Janet Conley: Sehr Gut!

Bayless Conley: Zum Beispiel: Ich bin so froh, dass ich Dich geheiratet habe; Du bist hübsch; ich liebe Dich.“ Gut, sie wird schon wissen, worauf Sie aus sind, wenn Sie das beim Frühstück sagen, aber entwickeln Sie das. Worte sind kraftvoll.

Dann geht es im vierten Kapitel weiter. Es folgt noch viel mehr Romantik. Sie hat Parfüm angelegt, es werden viele Küsse ausgetauscht, es wird gekuschelt und geschmust. Ich wünschte, wir hätten Zeit, ins Detail zu gehen. Die bildliche Sprache ist wunderbar. Das Vorspiel nimmt viel Raum ein. Etwas Wichtiges steht in Vers 6 (Hohelied 4:6). Dort steht:

Hohelied 4:6
„Bis der Tag kühl wird und die Schatten fliehen, will ich auf den Myrrhenberg gehen und auf den Weihrauchhügel!“

Bis zum Morgen. Mit anderen Worten, der Mann hat es nicht eilig. Er überstürzt nichts. Und, Männer, wenn ich Sie ermutigen darf, nehmen Sie sich mit Ihren Frauen Zeit, besonders wenn es um Liebe und Sex geht, seien Sie romantisch und liebevoll. Sprechen Sie mit ihr, streicheln Sie sie. Nehmen Sie sich Zeit zu kommunizieren. Das ist so wichtig. Der ganze Kontext… man spürt das ganz deutlich beim Lesen… legt nahe, sich viel Zeit zu nehmen, obwohl man vielleicht nicht immer Zeit hat.

Kommunizieren und sich beeilen ist okay, aber es ist besser, sich Zeit zu nehmen.

Und noch schnell ein paar Bemerkungen. In Vers 12 spricht der Mann über seine Frau und die sexuelle Beziehung. Er sagt:

Hohelied 4:12
„Du bist wie ein verschlossener Garten, meine Schwester, meine Braut, wie eine verschlossene Quelle, ein versiegelter Brunnen.“

Sie ist ein verschlossener oder versiegelter Garten oder eine Quelle. Wörtlich heißt es „verschlossen, verriegelt.“ Ihm wird nichts vorenthalten, sondern er darf etwas genießen, woran sich niemand sonst erfreuen kann… Zuneigung, Romantik und eine intime körperliche Beziehung. Niemand außer dem Mann darf das genießen. Für alle anderen ist es ein verschlossenes Tor.

Vor dem Hintergrund der Beschreibung der Liebesbeziehung mit bildlicher Sprache möchte ich Ihnen die nächsten Verse zeigen. Hohelied 4:13.

Hohelied 4:13-15
„Deine Schösslinge sind ein Lustgarten von Granatbäumen mit herrlicher Frucht, Cyberblumen mit Narden; Narden und Safran, Kalmus und Zimt, samt allerlei Weihrauchgehölz, Myrrhe und Aloe und den edelsten Gewürzen; eine Gartenquelle, ein Brunnen lebendigen Wassers, und Bäche, die vom Libanon fließen!“

Es geht darum… und er spricht hier über Sex und Romantik. Es sollte aufbauend, erfrischend, anziehend, erfüllend und betörend sein. Es sollte niemals eine Last oder Pflicht sein. Meine Damen, hören Sie: Ihr Mann, Ihr Ehemann, möchte nicht das Gefühl haben, dass Sie nur Ihre Pflicht tun und ihn zufrieden stellen. Hören Sie, es nimmt dem Mann nicht alle Freunde, aber fast alle Freude, wenn Sie dabei nicht aktiv sind. Wenn es so ist: Okay, sie tut ihre Pflicht. „Ich hasse es, muss es aber tun.

Es ist meine eheliche Pflicht.“ Das wollen wir nicht. Ganz bestimmt nicht! Das will natürlich auch keine Frau. Es sollte… und es ist die Rede von Wohlgeruch und von Strömen… erfrischend, anziehend sein, man sollte sich darauf freuen. Also, Ehemänner und Ehefrauen: Beide Seiten müssen aktiv sein dabei. Und in Kapitel 5…

Janet Conley: Bevor Du das sagst …

Bayless Conley: Ja, ich höre!

Janet Conley: Ich wollte nur sagen, wie Du bereits sagtest, dass wir Frauen uns wirklich dabei investieren, aktiv sind und unser Bestes geben. Ich möchte noch etwas Bestimmtes sagen. Manchmal haben sie so viel Energie und sind stark, während wir schnell müde werden. Aber ich möchte Sie ermutigen: Wenn das der Fall ist, halten Sie sich fit. Investieren Sie Zeit für Ihre Fitness, es lohnt sich. Sie werden viel mehr Spaß dabei haben und nicht so schnell fertig sein. Das ist wahr!

Bayless Conley: Gut. Es ist eine lohnende Investition. Es lohnt sich wirklich. Gehen Sie zu einem Trainer oder treiben Sie Sport.

Janet Conley: Das wollte ich nur kurz einwerfen.

Bayless Conley: Gut, hast Du gemacht. Das hatte ich nicht erwartet. Er verwendet weiterhin diese Analogie. Hohelied 5:1.

Hohelied 5:1
„Ich komme in meinen Garten, meine Schwester, meine Braut; ich pflücke meine Myrrhe samt meinem Balsam; ich esse meine Wabe samt meinem Honig, ich trinke meinen Wein samt meiner Milch. Seinen Freunden sagt er: Esst, meine Freunde, trinkt und berauscht euch an der Liebe!“

Er kam in seinen Garten und genoss es. Jetzt ermutigt er seine Freunde, das Gleiche in ihren Gärten zu tun… nicht in seinem, sondern in ihren eigenen Gärten. Beachten Sie, was er hier sagt. Er sagt: „Ich kam in meinen Garten.“ Janet, erinnert uns das an irgendetwas aus dem Neuen Testament?

Janet Conley: Ja, im 1. Korinther, Kapitel 7… ich schlage das kurz auf… es heißt,

1.Korinther 7:3-5 sagt:
„Der Mann gebe der Frau die Zuneigung, die er ihr schuldig ist, ebenso aber auch die Frau dem Mann.“ – Danach heißt es:

„Die Frau verfügt nicht selbst über ihren Leib, sondern der Mann; gleicherweise verfügt aber auch der Mann nicht selbst über seinen Leib, sondern die Frau.“

Als wir heirateten, wurden wir eins und gehören zusammen und können nicht einfach sagen: Nein, jetzt nicht… vielleicht ab und an, wenn wir zu müde sind, aber das ist wie…

Bayless Conley: Mach weiter, ich höre zu.

Janet Conley: Du gehörst mir und ich dir. Also haben wir einander etwas zu sagen. Und in Vers 5 heißt es: „Entzieht euch einander nicht, außer nach Übereinkunft eine Zeitlang, damit ihr euch dem Fasten und dem Gebet widmen könnt; und kommt dann wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht um eurer Unenthaltsamkeit willen.“

Mit anderen Worten: Es geht darum, sich einander nicht zu entziehen. Seien Sie sensibel für die Bedürfnisse des Partners. Es sollte, wie wir gesehen haben, erfrischend sein und uns entspannen.

Und es ist gut, wisse Sie. Manchmal kann man unter Druck sein und er muss vielleicht besonders hart arbeiten oder Ähnliches. Und es ist einfach so gut, füreinander da zu sein, denn es nimmt den Druck weg und Gott möchte, dass es für beide ein Gewinn und ein Genuss ist.

Bayless Conley: Wissen Sie, Gott schuf den Sex. Er ist absolut super im Rahmen der Ehe. Ich bin ehrlich der Meinung, Sex mit der eigenen Frau zu haben ist vor Gott so heilig wie predigen oder beten. Scham hat da nichts zu suchen. Es ist etwas Gutes. Wir sollten fähig sein, darüber offen und ehrlich zu sprechen. Vielleicht hieß es bei Ihnen früher: „Pst, nein, nein!“ Sie haben darüber zuhause nie gesprochen, heirateten und fühlen sich jetzt nicht wohl dabei, das Thema anzusprechen. Es ist wichtig, darüber zu sprechen. Ich denke, es sollte uns darum gehen, im Hinblick auf die körperliche Beziehung die Bedürfnisse des anderen zu befriedigen. Streben Sie danach, die Bedürfnisse des Partners zu befriedigen. Was ein Mann sät, was eine Frau sät, werden sie ernten. Es kommt zu Ihnen zurück, ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß. Wenn Sie danach streben, bekommen Sie ein Vielfaches zurück. Vielleicht hat die Frau mehr Interesse an Sex als der Mann oder der Mann mehr als die Frau. Versuchen Sie, die Bedürfnisse des Partners zu befriedigen.

Ich hielt eine Konferenz für Leiter ab im vergangenen Jahr in Europa. Viele Leiter waren dort und wir hatten eine Zeit von Fragen und Antworten. Einer der Leiter stellte die interessante Frage, ob es okay sei, mit seinem Ehepartner intim zu sein, Sex zu haben und danach zu predigen. So eine Frage hatte ich noch nie gehört und jemand anders gab eine ausführliche Antwort. Ich sagte nur: Ich denke, das ist super, deswegen haben wir am Wochenende sieben Gottesdienste. Das war natürlich ein Witz, aber der Punkt ist: Bemühen Sie sich, die Bedürfnisse Ihres Partners zu erfüllen.

Ich will jetzt versuchen, zum Schluss zu kommen. Im Hohelied 4:16, inmitten der Verse über Romantik, Umarmungen, Küsse, Sex und verbale Liebkosungen, die die Ehe beschreiben, steht:

Hohelied 4:16
Sulamith sagt: „Wach auf, Nordwind, und komm, Südwind! Lass duften meinen Garten, lass strömen seine Balsamöle! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse seine köstlichen Früchte!“

Sulamith spricht hier und es ist ein großartiges Gleichnis. Der Wind, von dem sie spricht, ist die Gegenwart und der Einfluss des Heiligen Geistes.

Gottes Geist kann Sie für Ihren Ehepartner attraktiv und begehrenswert machen. Ich weiß, hier sitzen einige, deren Ehe in Not ist. Die körperliche Beziehung ist nicht so, wie Sie sie gerne hätten. Gott kann Ihnen helfen. Sein Wind kann wehen. Der Punkt ist: wir brauchen Gottes Wirken in unserer Ehe genauso wie in allen anderen Bereichen, um sie stärker, erfüllender und aufregender zu machen als sie jetzt ist. Unsere Ehe kann wachsen und auch geheilt werden, wenn sie nicht in Ordnung oder schwer angeschlagen ist. Wir wollen uns jetzt Zeit nehmen und für Ehen beten. Wenn Ihr Ehepartner hier ist, nehmen Sie sich bei den Händen. Wenn Ihr Ehepartner nicht hier ist, beten Sie einfach so.

Gott, wir wollen beten.

Wir wissen, dass Du wirkst, wenn gepredigt wird und dass Dein Geist weht. Jesus, Du sagtest sogar, wenn jemand sich bekehrt und wiedergeboren wird, geht das auf das Wirken des Geistes zurück.

Du sagtest, der Wind weht, wo er will. Wir hören sein Rauschen und sehen die Resultate, wissen aber nicht, woher er kommt. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. Der Wind Gottes bläst in ihr Leben, öffnet ihre Augen, bringt Deinen Einfluss und zeigt, dass Du real bist, Jesus. Und, Herr, wir laden Dich ein und sagen mit Sulamith: „Komm, Wind des Heiligen Geistes, in unsere Ehen. Wehe und wirke!

·         Hilf Kaputtes zu reparieren.
·         Hilf, Verlorenes wiederherzustellen, zerrüttete Integrität und massive Defizite in den Ehen.
·         Herr, wir bitten Dich: Komm.
·         Hilf uns zu vergeben.
·         Hilf uns hinter den Mauern hervorzukommen, die wir gebaut und als Schutz benutzt haben.
·         Heiliger Geist, komm gerade jetzt in diesen Gottesdienst und wirke im Herzen der Menschen.
·         Erwecke erstorbene Liebe, stelle wieder her, erfrische und stärke, o Gott!

In Jesu Namen können sich Dinge verändern. Wachstum und Frucht können kommen. Und, Herr, wir vertrauen Dir. Wir werden bestimmt unseren Teil dazu tun und Schritte gehen. Wir werden aber auch geistlich sein und Dir das anvertrauen, was wir nicht tun können, weil wir in die Beziehung der Ehe als sehr komplexe Wesen hineinkamen und die Dinge durch die Brille unserer früheren Erfahrungen und Erlebnisse oder fehlenden Erlebnisse sehen und manchmal falsche Erwartungen haben. Aber wir bitten Dich: Komm, Gott. Bitte handle, o Gott! In dem kostbaren Namen Jesu.

Und, Herr, wir beten für jene, die schlimme Dinge erlebt haben und innerlich zerbrochen sind, die vielleicht heute geschieden oder verwitwet sind. Herr, wir danken Dir, dass Dein Wort sagt, dass unser Schöpfer unser Ehemann, unser Ehepartner, ist, und dass Du das Defizit in unserem Leben  ausgleichen kannst. Du kannst alles geben, was wir brauchen, Herr! Ich danke Dir, dass Du jenen dienst. Und, Herr, für jene, die jetzt alleinstehend sind, bete ich, dass Du ihnen hilfst, rein zu bleiben und zu warten und sich emotional nicht zu verrennen und eine ungesunde Beziehung einzugehen. Herr, wir schauen auf Dich. Führe uns und gib uns immer wieder neue Kraft. Segne jede Ehe, segne jeden Einzelnen hier, jeden ganz persönlich, o Gott, Jung und Alt, in Jesu Namen.

Janet Conley: Für jede Ehe, die hier repräsentiert ist, Vater, danken wir Dir. Danke für Deine Offenbarung, danke für Deine Berührung, danke dass Du uns dabei hilfst, dass unsere Ehen noch besser werden… jede einzelne… ob sie momentan gut oder weniger gut ist, Vater, segne jeden Einzelnen. Wir sehen heute abend auf Dich, Vater. Wirke in unseren Herzen. Zeig uns Dinge, die wir wissen müssen und die uns helfen, Vater, um sie noch erfüllender zu machen, weil wir wissen, dass Du noch viel mehr hast, Vater. Du bist unerschöpflich, Gott, und es gibt noch viel, viel mehr Erfüllung und Reichtum für unsere Beziehungen in der Ehe. Wir rufen Dich an und vertrauen Dir, Vater, jeder Einzelne von uns. Vater, wir danken Dir für eine tiefere, erfüllendere Beziehung in der Ehe, in Jesu Namen.

Bitte neigen Sie kurz Ihre Häupter und schließen Sie kurz die Augen. Vor Kurzem erwähnte ich Verse aus Johannes, Kapitel 3. Nikodemus kam zu Jesus und Jesus sagte: „Du musst von neuem geboren werden.“ Er verstand es nicht. Er fragte: „Wie kann ein Mann geboren werden, wenn er alt ist?

Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?“ Und Jesus sagte: „Nein, Nikodemus. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“ Mit anderen Worten: Was aus dem Heiligen Geist geboren ist, ist der menschliche Geist. Freund, Sie sind ein geistliches Wesen. Und die Bibel sagt, wir wurden von Gott getrennt durch Sünde. Eine Wiedergeburt ist nötig, um mit Gott in Kontakt zu kommen. Wenn jemand Christus annimmt, kommt der Heilige Geist in diese Person und verändert sie im Innern… diese Veränderung ist so radikal, dass der Apostel Paulus sagt, man wird eine neue Schöpfung in Christus.

Der geistliche Teil Ihrer Persönlichkeit wird nicht nur beeinflusst, sondern wird durch die Kraft des Geistes Gottes verändert, wenn Sie den Sohn Gottes, Jesus,  annehmen. Jesus sagte, dieses Wirken des Heiligen Geistes, der kommt, ist wie der Wind – so wie wir gerade für das Wirken und den Wind des Geistes in unseren Ehen beteten. Freund, Er kann jetzt in Ihr Leben hineinwehen und Sie verändern. Er kann die Sünde aus Ihrem Leben hinwegfegen und Sie total reinigen und in eine Beziehung zu Gott bringen, der Sie liebt und kennt und sich nach einer Beziehung zu Ihnen sehnt.

Wir wollen ein einfaches Gebet mit Ihnen beten.

Sagen Sie:
Oh Gott. Ich komme jetzt vor Dich und demütige mich vor Dir. Ich danke Dir, dass Du Deinen Sohn Jesus gabst. Danke, dass Du Jesus sandtest. Jesus, ich danke Dir, dass Du ans Kreuz gingst. Ich glaube, dass Du für alle meine Sünden bezahlt hast und für die der ganzen Welt. Ich glaube, Du wurdest von den Toten auferweckt. Jesus, ich bitte Dich, komm in mein Leben. Ich bekenne: Du bist mein Herr und Retter. In Deinem kostbaren Namen bete ich, amen.

Ich vertraue darauf, dass Sie durch die heutige Sendung gesegnet wurden. Wir haben uns jetzt wochenlang mit dem Thema Ehe und verschiedenen Aspekten davon beschäftigt. Wenn Sie etwas verpasst haben, können Sie die komplette Serie bekommen. Nähere Informationen darüber werden eingeblendet sein. Ich denke, es wird ein großer Segen für Sie sein. Vielleicht kann sie auch jemand anders gut gebrauchen und sie wäre ein großartiges hilfreiches Geschenk. Was ist schließlich wichtiger als die Beziehung zu unserer Ehefrau oder dem Ehemann? Nur die Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus. Wir lieben Sie. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie!

 

 

Jule 1. März 2009 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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