Gottes Wort in einer Krise bedenken

 

Gottes Wort in einer Krise bedenken
– Teil 1
                                                   15.11.2009

Pastor Bayless Conley

Wissen Sie, nachdem ich Christus annahm, hat eine Sache, eine bestimmte Einstellung, mein Leben wie nichts anderes verändert. Darauf kann ich alles Gute, was in mir und durch mich geschah, zurückführen. Wir werden heute darüber sprechen. Nehmen Sie Ihre Bibel. Diese Botschaft ist bedeutsam.

Unsere Prämisse war, dass Gott uns Verständnis gibt, wenn wir nachsinnen. Wenn wir Seine Lektionen bedenken, die Er uns durch Umstände unseres Lebens lehrt, wenn wir über Seine Worte nachdenken, gibt Gott uns Licht. Nachdem Paulus Timotheus die Beispiele eines Soldaten, eines Sportlers und eines Farmers gab, schrieb er: „Bedenke, was ich sage, und der Herr wir dir Verständnis geben in allen Dingen.“

Bedenken heißt eingehend studieren und nachdenken. Wörtlich bedeutet es, den Verstand trainieren um zu verstehen. Sobald wir das tun, gibt Gott uns Verständnis. Er erleuchtet uns. Und, Freund, wenn Licht kommt, wird der Glaube lebendig. Wenn Licht kommt, flieht die Finsternis. Wenn Licht kommt, weiß man plötzlich, wohin man gehen soll.

Wir sahen uns bereits konkrete Dinge an, von denen Gott in der Bibel sagt, dass wir über sie nachdenken sollen. Heute kommen wir zu etwas sehr Wichtigem.

Psalm 119:95. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 119:95 an. Es heißt:

Psalm 119:95
„Die Gottlosen lauern mir auf, um mich zu verderben; aber ich richte meinen Sinn auf deine Zeugnisse.“

Beten wir. Vater, wir beten jetzt… wir wenden Dir unsere Herzen zu und bitten Dich, uns sehende Augen, hörende Ohren und verständige Herzen zu geben. Herr, wir haben nicht vor, bereits Gelerntes zu bewundern, zu bejubeln oder zu feiern, sondern es anzuwenden, es im täglichen Leben umzusetzen, Täter des Wortes zu sein. Wir widmen Dir jetzt volle Aufmerksamkeit und vertrauen darauf, dass Du durch Dein Wort durch Deinen Geist zu uns reden wirst. In Jesu Namen, amen.

Der Psalmist sagte: „Die Gottlosen lauern mir auf, um mich zu verderben; aber ich richte meinen Sinn auf deine Zeugnisse.“

Die Living Bible drückt es so aus: „Ich richte meine Gedanken still auf deine Verheißungen.“

Der Begriff Zeugnisse ist einer unter vielen, die der Psalmist in diesem Psalm gebraucht, um Gottes Wort zu beschreiben. Manchmal sagt er „Deine Vorschriften“, dann „Dein Gesetz“ oder „Deine Gebote, Deine Gerichte, Deine Ordnungen, Deine Zeugnisse,“ manchmal sagt er nur „Dein Wort“.

Zeugnisse sind Dinge, von denen Gott bestätigt oder versichert, dass sie wahr sind, genau genommen Sein ganzes Wort. Das ist so, als wären Sie im Gericht und würden aussagen: „Ich bezeuge, dass das wahr ist.“ Gott bestätigt bestimmte Dinge, Er bezeugt sie.

Tatsächlich ist alles wahr, was Gott sagt. Er sagt also: „Ich werde über Deine Zeugnisse nachsinnen“, ich werde über Dein Wort nachsinnen. Und wenn wir uns intensiv mit Seinem Wort beschäftigen, darüber nachdenken, es lesen und verinnerlichen, entdecken wir enorme geistliche Reichtümer und entscheidende Wahrheiten für unser Leben. Ich möchte heute über vier Wahrheiten sprechen, die Sie entdecken werden, wenn Sie anfangen, nachzusinnen über Sein Wort. Sie werden erkennen, dass Seine Worte Ihre besten Ratgeber sind. Sie brauchen Rat? Sie sollten sich zuerst mit Gottes Worten beschäftigen. Schauen Sie sich bitte Vers 24 desselben Psalms an. Dort steht:

Psalm 119:24
„Ja, deine Zeugnisse sind meine Freude; sie sind meine Ratgeber.“

Ich liebe sie, ich erfreue mich an ihnen und sie sprechen mich an. Dein Wort, Dein Zeugnis, meine Ratgeber.

Schauen Sie sich weiter hinten Vers 97 an.

Psalm 119:97-100

„Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach. Du machst mich mit deinem Gebot weiser, als meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich habe mehr Einsicht als alle meine Lehrer; denn über deine Mahnungen sinne ich nach. Ich bin klüger als die Alten; denn ich halte mich an deine Befehle.“

Vers 104:
„Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.“

Schauen Sie sich jetzt Vers128 an, den liebe ich besonders!

Vers 128:
„Darum halte ich alle deine Befehle in allem für recht und hasse jeden Pfad der Lüge.“

All Deine Befehle halte ich in allem für Recht.

Sobald Sie an diesem Punkt sind, sind die Hälfte aller Entscheidungen bereits gefallen. Sobald Sie das geklärt haben, sind die Hälfte Ihrer Entscheidungen bereits getroffen. Sobald Sie beschließen: „Gott, Dein Wort, Deine Vorschriften, Deinen Rat halte ich in allem für richtig“, wenn Sie diesen Entschluss fassen, stehen die Hälfte aller anstehenden Entscheidungen im Leben bereits fest. Plötzlich haben Sie endgültige Werte. Es wird Ihre letzte Instanz. Es sind Grenzen gesetzt. Anhand unverrückbarer Werte können Sie Ihren Weg finden. Es wird Ihre letzte Instanz in der Geschäftsethik, der Familie, bei der Freundschaft, der Ehe, den Finanzen, bezüglich Geben, der Behandlung von Feinden und der Kindererziehung.

Ich erinnere mich, vor Jahren lehrte ich über Kindererziehung. Nach dem Gottesdienst kam eine Frau nach vorne. Ich erkannte sie nicht. Ich vermutete, sie sei noch neu in der Gemeinde… all das ist sehr, sehr lange her. Ich wünschte, ich könnte manche… damals gab es noch keine CDs… Kassetten zurückkriegen. Man bringt allen bei, wie man Kinder erzieht und die eigenen sind erst zwei und drei.

Da gibt es noch viel Neuland! Rückblickend denke ich, ich könnte das Thema ausgewogener lehren.

Aber wir sprachen über Gottes Wort und danach kam diese Frau zu mir, wartete auf mich und ich war sehr überrascht. Sie schaute mich an und sagte: „So eine schlechte Lehre habe ich noch nie gehört.“

Sie sagte: „Ich habe bereits gebetet, dass sie keinen Einfluss haben wird.“ Ich sagte: „Wirklich, was sehen Sie anders?“ Sie sagte: „Was Sie über Korrektur der Kinder sagten, ist einfach verkehrt.“ Ich sah eine Bibel in ihrer Hand. Ich sagte: „Haben Sie eine andere Version der Bibel als ich?“ Sie sagte: „Nein, ich habe dieselbe wie Sie.“ Ich fragte: „Haben Sie die Stellen mitverfolgt?“ Sie sagte: „Das habe ich.“ Ich sagte: „Habe ich etwas gesagt, was den Stellen über Kindererziehung widerspricht?“ Sie sagte: „Nein, Sie sagten genau, was dort steht, aber es ist falsch.“ Sie sagte: „Es ist nicht mehr anwendbar, es ist überholt und gilt nicht für die heutige Generation von Kindern. Es ist falsch und ich wiederhole, es ist die schlechteste Lehre, die ich je hörte und ich werde nach Hause gehen und beten, dass niemand davon beeinflusst wird.“ Dann ging sie. Ich dachte: „Hier gibt es ein Problem, aber es liegt nicht an Gott.“

Sein Wort muss unsere letzte Instanz sein. Ich halte alle Deine Befehle in allem für Recht. Wer oder was ist für Sie das Maß der Dinge? Schauen wir uns Psalm 119:105 an, dort steht:

Psalm 119:105
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Es wird Sie führen und Ihnen zeigen, wohin Sie gehen sollen. Es ist ein Licht für Ihre Füße und ein Licht für Ihren Weg.

Ein Freund kam eines Abends spät zur Wohnung von Janet und mir, klopfte an die Tür und sagte:
„Bayless, ich war heute auf der Jagd und habe einen Hirsch geschossen.“ Ich sagte: „Schön für dich. Kommst du, um mir etwas Fleisch abzugeben?“ Er sagte: „Nein.“ Er sagte: „Ich habe den Hirsch in den Bergen gelassen. Ich hatte keine Zeit, ihn auszunehmen. Das ist kein Problem, die Nacht wird kühl. Ich kam, um dich zu fragen, ob du mich im Morgengrauen begleiten willst, um mir zu helfen, den Hirsch auszunehmen.“ Ich sagte: „Ich bin dabei.“ Er nahm ein paar Männer mit, holte mich ab, als es noch dunkel war, wir fuhren von hinten auf den Berg und mussten hinabsteigen, um zu dem Hirsch zu gelangen. Stundenlang wanderten wir zu dem Platz, wo er den Hirsch schoss! Er war riesig! Wir zerteilten den Hirsch in vier Teile, machten uns provisorische Rucksäcke und schleppten ihn bergab.

Es war so gedacht, dass uns ein paar Männer am Fuße des Berges mit ein paar Pick up Trucks abholen sollten. Aber seine Schätzung war etwas zu optimistisch. Wir brauchten weitere 8-10 Stunden für den Abstieg. Ich war so müde, dass mir die Beine versagten. Sie trugen mich nicht mehr. Die Sonne ging unter und der Mond schien nicht. Es war eine der Nächte, wo man kaum die Hand vor Augen sehen konnte, den Boden unter den Füßen konnte man auch nicht sehen. Also liefen wir alle sehr vorsichtig und fielen ein paar Mal hin. Die Männer neben mir fielen ein paar Mal. Schließlich konnten wir die Scheinwerfer der Trucks weit unten erkennen und einer schoss ein paar Mal in die Luft, damit sie wussten, dass wir dort oben sind. Wir hörten sie von unten rufen: „Bleibt, wo ihr seid. Wir holen euch ab!“ Also setzten wir uns und sahen sie kommen. Statt dass sie direkt zu uns hochliefen, machten sie einen großen Bogen. Wir sahen sie mit einer Taschenlampe im Zickzack einen Weg hochgehen und als sie oben waren, sagten sie: „Wir müssen euch mal etwas zeigen.“

Knapp zehn Meter von uns entfernt war ein steiler ungefähr 30 Meter tiefer Abhang… zehn Meter von dem Punkt, wo wir stoppten! Wir hätten es erst gemerkt, wenn es zu spät gewesen wäre. Wir konnten den Boden unter unseren Füßen nicht sehen. Also leuchteten sie den Weg mit der Taschenlampe aus. Wir gingen den ganzen Weg herunter und kamen schließlich bei den Trucks an.

Nun, wissen Sie, Gottes Wort wird Sie vor vielen Abstürzen bewahren. Es ist eine Leuchte für Ihre Schritte und ein Licht für Ihren Weg.

Gottes Worte sind Ihre besten Ratgeber.

Das Zweite: Wenn Sie intensiv über Sein Wort nachsinnen, werden Sie herausfinden, dass Seine Worte das Rezept für Ihre Gesundheit von dem Herrn, Ihrem Arzt, sind. Seine Worte sind Ihr Rezept für Gesundheit von dem Herrn, Ihrem Arzt. In 2.Mose 15:26 sagt Gott: „Ich bin der Herr, der dich heilt.“ Wörtlich, Jehova Rapha, der Herr, dein Arzt. Schauen wir uns Vers 92 desselben Psalms an.

Psalm 119:92
„Wäre dein Gesetz nicht meine Freude gewesen, so wäre ich vergangen in meinem Elend.“

Der Psalm sagt: Das Elend, in dem ich steckte, hätte mich umgebracht. Es hätte mein Leben gekostet, wäre Dein Wort nicht gewesen. Wäre Dein Wort nicht meine Freude gewesen, wäre ich umgekommen. Schauen Sie sich bitte Psalm 107 an. Psalm 107:17.

Psalm 107:17-20
„Die Toren litten wegen ihres gottlosen Weges und wegen ihrer Sünden. Ihre Seele ekelte vor jeder Speise, sie rührten an die Pforten des Todes. Dann aber schrieen sie zum Herrn um Hilfe in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie aus ihren Gruben.“

Er sandte Sein Wort und heilte sie. Diese Person sagte, dass diejenigen, die durch das Wort geheilt wurden, buchstäblich an den Pforten des Todes waren und sogar nichts mehr essen wollten… keinerlei Appetit mehr hatten… und doch wurden sie gerettet, befreit und geheilt durch das Wort.

Schauen Sie sich bitte mit mir Sprüche 4 an. Wir sehen uns heute einige Stellen an, stellen Sie sich darauf ein. Sprüche 4… das sind erstaunliche Bibelverse! Sprüche 4:20.

Sprüche 4:20-22

Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr meiner Rede zu! Lass sie nicht aus den Augen, bewahre sie tief im Herzen! Denn Leben bringen sie dem, der sie findet, und Gesundheit seinem ganzen Leib.“

Gottes Wort ist Gesundheit für Ihren ganzen Leib. Dort steht das hebräische Wort für Medizin. Gottes Wort ist Medizin für unseren ganzen Leib… unseren ganzen Leib! Das schließt ein: meine Augen, meine Haut, meine Knochen, all meine Organe, meine Muskeln. Sein Wort ist Medizin für meinen ganzen Leib. Aber, wissen Sie, Sie können Medizin haben, aber Sie wird Ihnen nichts nützen, wenn Sie sie nicht einnehmen.

Ich habe hier ein Döschen mit verschreibungspflichtiger Medizin. Direkt auf dem Döschen steht, wie man sie einnehmen muss. Das ist ganz einfach. Nehmen Sie jeden Abend eine Pille ein. Sie können sich etwas verschreiben lassen und ein-, zwei Wochen später den Arzt erbost anrufen: „Herr Doktor, ich bin schwer enttäuscht. Ich habe für die Verschreibung gutes Geld ausgegeben. Ich holte die Medizin, wie Sie es sagten, und es geht mir nicht besser.“ Der Arzt fragt: „Nun, nahmen Sie sie nach den Anweisungen?“ „Nein, ich nahm sie noch nicht, aber das Döschen steht hier auf meinem Nachttisch neben meinem Bett und ich schaue es jeden Tag an.“ Der Arzt sagt: „Nun, sie müssen sie einnehmen, damit sie bei Ihnen wirkt.“

Und Gottes Worte sind Heilung und Medizin für unseren ganzen Leib, aber wir müssen Seine Medizin einnehmen. Und Er gibt uns hier Anweisungen zur Anwendung. Schauen Sie sich nochmals Vers 20 an… Sprüche 4:20. Er sagte:

Sprüche 4:20
„Mein Sohn, achte auf meine Worte.“

Gut, das ist das Erste, was auf Gottes Pillendose steht. Achte darauf, konzentriere dich.

Vor zwei Tagen sah ich das Sony Turnier, ein Golf-Turnier auf Hawaii, im Fernsehen. Meine Frau kam und setzte sich neben mich auf die Couch. Ich sah, wie Ihre Lippen sich bewegten, konnte aber nicht hören, was sie sagte, weil ich mich voll konzentrierte. Sie sagt, ich konzentrierte mich auf das Falsche… und alle Frauen sagen… , aber ich konzentrierte mich. Und sie sagte: „Bayless!“ Sie verschränkte ihre Arme. Ich wusste, dass es ernst wird, wenn das geschieht. Sie sagte: „Hast du gehört, was ich gerade sagte?“ Ich sagte: „Nein.“ Ich sah sie an und sagte: „Bitte sag es noch einmal.“

Die erste Anweisung zur Anwendung von Gottes Medizin ist, auf Seine Worte zu achten.

Mir gefällt diese Formulierung, denn wie Sie wissen, gibt es Dinge, die uns fesseln. Etwas fesselt Sie und fast unweigerlich können Sie nicht wegschauen. In der Regel wird das Wort Gottes nicht so auf Sie wirken. Manchmal fesselt es Sie, aber normalerweise müssen Sie ihm Aufmerksamkeit widmen.

Das ist ein bewusster Willensakt. Wir müssen fleißig über Seine Zeugnisse und Ordnungen in Seinem Wort nachsinnen.

Die zweite Anweisung im selben Vers lautet: „Neige dein Ohr meinen Worten zu.“ Das bedeutet, wir müssen das Wort aussprechen, um es zu hören oder zumindest jemandem zuhören, der es ausspricht oder predigt. Neige dein Ohr. Höre auf mein Wort.

Wissen Sie, die hebräische Definition für Nachsinnen… und das Wort finden wir überall in der Bibel… Gott sagte Josua: „Wenn du Gelingen und Erfolg haben möchtest, sinne Tag und Nacht über das Wort nach.“ Psalm 1, der Mann, der wie ein Baum ist, der am Wasser gepflanzt ist und seine Frucht zu seiner Zeit hervorbringt, dessen Blätter nicht verwelken… ja, er sinnt über das Gesetz Gottes Tag und Nacht nach. Das hebräische Wort für „nachsinnen“ bedeutet, über etwas nachdenken und brüten, aber es bedeutet auch, etwas murmeln, sich selbst etwas immer wieder laut sagen. Wenn Sie das Wort aussprechen, hören Sie es. Achten Sie darauf und neigen Sie Ihr Ohr.

Das nächste steht in Vers 21:
„Lass sie nicht aus deinen Augen weichen.“

Die nächste Anweisung ist, es zu lesen, und nicht nur ein wenig. Halten Sie es sich vor Augen.

Ich wurde gebeten… das ist viele Jahre her… von einem Ehepaar, ins Krankenhaus zu kommen und für den Mann zu beten. Gemäß der Diagnose der Ärzte war er todkrank und sie sagten: „Wir können Ihre Schmerzen nur lindern. Etwas anderes können wir nicht tun. Wir können Ihnen Schmerzmittel geben, aber mehr nicht.“ Also holten sie mich… ich kannte beide nicht wirklich gut, vielleicht bin ich ihnen einmal begegnet… sie holten mich und sagten: „Würden Sie kommen und für die Heilung meines Mannes beten?“ Ich sagte: „Natürlich!“ Er lag im Long Beach Memorial Hospital. Ich fuhr zum Krankenhaus und kam in das Zimmer mit meiner Bibel und die Frau war nicht da. Er war da und klebte am Fernseher. Ich weiß nicht mehr, was lief… Jerry Springer oder so etwas? Und ich sagte: „Hallo, ich bin hier, um für Sie zu beten.“ Er sagt: „Oh ja, Hallo Pastor! Großartig! Schön, dass Sie gekommen sind!“ Schon sah er wieder fern. Und ich sagte: „Darf ich kurz mit Ihnen sprechen?“ „Ja, das ist kein Problem, fangen Sie an.“ Er drehte sich nie vom Fernseher weg. Ich las eine halbe Stunde lang Verse aus der Bibel und ab und zu brummte er: „Okay, ja, in Ordnung“, voll auf den Fernseher ausgerichtet. Ich erkannte, er war nicht soweit, dass ich für ihn beten konnte. Also sagte ich: „Ich habe ein kleines Büchlein dabei. Darin stehen alle Verheißungen Gottes über Gebetserhörung und über körperliche Heilung. Ich empfehle Ihnen… man kann es in ein paar Minuten durchlesen… ich empfehle Ihnen, das Büchlein zwei bis drei Mal täglich zu lesen. Ich werde in drei Tagen wiederkommen und für Sie beten. Ich spüre wirklich, dass Sie etwas über die Verheißungen nachdenken müssen.“ „Gut, Pastor, legen Sie es dort auf den Tisch.“ So ungefähr: „Schön, dass Sie hier waren, tschüss!“ Er starrte unentwegt auf den Fernseher. Nun, ich kam drei Tage später wieder. Er ist im Zimmer, der Fernseher läuft, er klebt daran. Ich sagte: „Hallo!“ „Ja, Hallo! Danke für Ihren Besuch.“ Ich fragte: „Lasen Sie das kleine Büchlein, das ich Ihnen gab?“ „Ach, nein, ich hatte keine Zeit. Es liegt hier irgendwo.“ Und schon sah er wieder fern. Da wurde mir klar, dass er nicht durch das Wort geheilt werden würde.

Natürlich heilt Gott auch auf andere Art, sicher, aber ich wusste, dass es nicht durch das Wort geschehen würde, weil seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet war… er hatte etwas anderes vor Augen statt Gottes Wort.

Der zweite Teil von Vers 21 sagt: „Bewahre sie im Innern deines Herzens!“ Sobald Sie aufgemerkt und mit gespitzten Ohren angefangen haben zu lesen, fängt das Wort Gottes an, in Ihrem Herzen zu  wohnen. Aber dann sagt Er, Sie müssen es bewahren, das heißt, darüber wachen und es schützen. Denn wir haben einen Feind, der Sie gerne ablenken und Ihnen das Wort aus dem Herzen rauben  möchte. Wir wollen nicht zulassen, dass er es raubt.

Und wenn wir Gottes Anweisungen auf Seinem Rezept für unsere Heilung befolgen, sehen wir das Resultat in Vers 22: „Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung… Medizin… für ihr ganzes Fleisch.“

Ein anderer Ansatz ist darüber nachzudenken, dass Jesus im Gleichnis das Wort Gottes mit einem Samen vergleicht. Er sagte: „Der Same ist das Wort und der Sämann sät das Wort aus.“ Das tue ich gerade. Ich streue gerade Samen auf den Boden von Menschenherzen. Und das ist sehr interessant, denn Matthäus, Markus und Lukas berichten über das Gleichnis vom Sämann.

Es gibt jeweils verschiedene Arten von Menschen. Bei manchen wird der Same sofort gestohlen, bei anderen sprosst er auf, aber sie nehmen Anstoß und die Pflanze wird erstickt und dann gibt es bei Matthäus, Markus und Lukas eine Gruppe, die die Verheißung empfängt. Sie können die Sichel ansetzen und genießen die Frucht des Samens. Und jeder Same bringt nach seiner Art hervor, oder nicht? Wenn ich Mais säe, ernte ich Mais. Wenn ich Wassermelonensamen säe, wächst eine Wassermelone.

Das gilt auch für Gottes Verheißungen. Wenn Sie Frieden brauchen, fangen Sie an, Frieden zu säen. Fangen Sie an Verse zu lesen, die von Frieden handeln und Sie werden Frieden in Ihrem Leben ernten. Samen bringen nach ihrer Art hervor. Das gilt für Samen des Wortes Gottes und für normale Samen.

Jesus sprach über jene, die die Ernte einholten, die die Sichel ansetzten. Manche ernten dreißig-, manche sechzig- und andere hundertfach. Das ist interessant, weil Jesus im Markusevangelium sagte, dass jene, die in den Genuss der Verheißung kommen, das Wort in ihren Herzen annahmen. Ich glaube, das kommt zuerst. Selbst wenn Sie es nicht verstehen, müssen Sie es annehmen. „Gott, rechnerisch geht das nicht auf, aber ich halte alle Deine Befehle in allem für richtig. Du sagst, wenn ich zehn Prozent meines Einkommens in Dein Vorratshaus bringe, wirst Du die Fenster des Himmels öffnen und mich segnen. Rechnerisch geht das nicht auf, mir scheint, dass ich 90 und nicht mehr 100 Prozent habe, aber Du sagst, dadurch kommt Segen in mein Leben. Ich verstehe es nicht, aber, Gott, ich nehme es an, weil Du es gesagt hast.“

Gut, diese Haltung müssen wir einnehmen. Matthäus sagte nicht: „Nehmt es an!“ Er hob etwas anderes hervor, was Jesus sagte. Er sagte, diejenigen, die Frucht bringen, die ernten, sind jene, die das Wort verstehen. Und oft kommt das Verstehen nach dem Annehmen. Manche sagen: „Ich muss alles verstehen, bevor ich es annehmen kann.“ Gott sagt: „Nein, ich bin Gott, und weil ich es sage, must du es annehmen“ und Erleuchtung und Verständnis kommen später. Lukas sagte noch etwas anderes. Er sagte, Jesus sagte, diejenigen, die Frucht bringen, sind jene, die das Wort in ihrem Herzen behalten. Wörtlich, darüber wachen. Er sagte: „Weil der Feind, der Teufel, sofort kommt, um den Samen zu stehlen, das Wort, das in das Herz einer Person gesät wurde.“ Jesus sagte, Satan kommt sofort, um den Samen zu stehlen. Das bedeutet, dass der Teufel heute früh bereits in der Kirche war. Jemand denkt: „Ich frage mich, ob diese Predigt lang sein wird. Wann wird er zum Schluss kommen?“

Was meinen Sie, woher dieser Gedanke kommt?

Jemand anders ist abgelenkt und denkt: „Warum hat sie mir das gesagt? Ich sollte ihr meine Meinung sagen. Ich fasse es nicht!“ Was ist mit dem Mittagessen? (O?) „Was werde ich heute mittag essen?“ Weil er es auf den Samen des Wortes abgesehen hat. Wenn er den Samen des Wortes kriegen kann, wird er sie davon abhalten, in Ihrem Leben Frucht zu bringen.

Der Apostel Paulus gebrauchte dasselbe Gleichnis, dass das Wort wie ein Same ist. „Ich pflanzte, Apollos bewässerte es, aber Gott ließ die Samen wachsen. Gott gab das Wachstum.“ Und dann sagte er in 1.Korinther 3:9 Folgendes: „Ihr seid Gottes Ackerfeld.“ Eine Übersetzung sagt: „Ihr seid Gottes Feld, das bestellt werden muss.“ Aber kein Farmer der Welt würde an einem Feld stehen, auf das er nichts gesät hat und eine Ernte erwarten. Das wäre lächerlich, oder etwa nicht? Aber viele Christen tun genau das. Sie erwarten eine Ernte auf einem Feld, auf das nichts gesät wurde. Wissen Sie, bevor etwas wachsen kann, muss es geboren werden, stimmt’s?

Als mein Sohn Harrison klein war… manche kennen die Geschichte… unsere Kinder waren schließlich von klein auf in unseren Kindergottesdiensten. Er kam eines Tages nach dem Gottesdienst mit einem Styroporbecher voller Erde nach Hause. Sie brachten ihm bei, dass das Wort Gottes wie ein Same ist.

Sie gaben jedem Kind eine Bohne, die die Kinder in die Erde des Styroporbechers einpflanzten. Er brachte sie nach Hause. Wir bewässerten sie etwas und stellten sie aufs Fensterbrett. Am nächsten Morgen rennt er hin, schaut nach und sagt: „Papa, etwas stimmt nicht! Sie wächst nicht!“ Ich sagte: „Sohn, sei geduldig. Es dauert etwas, bis Samen wachsen. Wir bewässern sie noch mehr. Wir lassen sie auf dem Fensterbrett. Sie wird wachsen.“ Am Abend nach der Schule schaut er nach. „Papa, sie wächst nicht. Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht.“ Ich sagte: „Sohn, wenn du sie ausgräbst,  bringst du sie um. Das geht nicht. Lass sie in Ruhe.“ Jeden Morgen rennt er hin und schaut nach:
„Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht!“ Jedes Mal sagte ich: „Sohn, sei geduldig.“ Zwei Wochen tat er das jeden Tag! Ich schaute sie an, und sie war nicht einmal gesprosst. Ich sagte: „Etwas stimmt nicht.“ Ich sagte: „Komm, wir graben sie aus.“ Also schütteten wir den Becher auf dem Küchentisch aus und verteilten die Erde auf dem Tisch. Es war nirgendwo eine Bohne zu sehen. Ich sagte: „Harrison!“ Er sagt: „Oh, ich hab wohl vergessen, sie einzupflanzen.“

Nun, es gibt keine Ernte, wo kein Same gesät wurde.

Freund, niemals, nie und nimmer sollten Sie die Kraft des Wortes Gottes unterschätzen.

Es kann Auferstehungsleben in jeden Umstand, jede Situation bringen.

Es kann Auferstehungsleben in einen entmutigten, niedergeschlagenen Geist bringen.

Es kann Auferstehungsleben in eine tote Ehe bringen.

Es kann Auferstehungsleben in Ihre Finanzen bringen, in Ihren Körper.

Gottes Wort ist voller Kraft. Allerdings muss das Wort in Sie hineinkommen. Jesus sagte: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, seid ihr in Wahrheit meine Jünger.“ Lassen Sie uns Jünger Jesu sein!

Gottes Wort in einer Krise bedenken – Teil 2                                           22.11.2009

Als mein Vater ein kleines Kind war, fanden ein anderer Junge und er ein paar Sprengkappen auf einem alten Baugelände, brachten sie mit zu einem Picknick, bei dem sie waren und das Ding explodierte in der Hand seines kleinen Freundes und riss seine Finger ab. Ein schrecklicher Tag.

Es steckte mehr Kraft in diesen kleinen Sprengkappen als sie dachten.

Freund, es steckt mehr Kraft in Gottes Wort als Sie denken! Es kann den Teufel und die Werke der Finsternis zersprengen. Wir werden über die Kraft des Wortes Gottes sprechen und einen Teil der Botschaft der letzten Woche wiederholen, damit Sie den Kontext kennen und damit die heutige Botschaft rund ist. Nehmen Sie Ihre Bibel. Kommen wir zum Wort Gottes!

Der zweite Teil von Vers 21 sagt: „Bewahre sie im Innern deines Herzens!“ Sobald Sie aufgemerkt und mit gespitzten Ohren angefangen haben zu lesen, fängt das Wort Gottes an, in Ihrem Herzen zu  wohnen. Aber dann sagt Er, Sie müssen es bewahren, das heißt, darüber wachen und es schützen. Denn wir haben einen Feind, der Sie gerne ablenken und Ihnen das Wort aus dem Herzen rauben  möchte. Wir wollen nicht zulassen, dass er es raubt. Und wenn wir Gottes Anweisungen auf Seinem Rezept für unsere Heilung befolgen, sehen wir das Resultat in Vers 22: „Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung… Medizin… für ihr ganzes Fleisch.“

Ein anderer Ansatz ist, darüber nachzudenken, dass Jesus im Gleichnis das Wort Gottes mit einem Samen vergleicht. Er sagte: „Der Same ist das Wort und der Sämann sät das Wort aus.“ Das tue ich gerade. Ich streue gerade Samen auf den Boden von Menschenherzen. Und das ist sehr interessant, denn Matthäus, Markus und Lukas berichten über das Gleichnis vom Sämann.

Es gibt jeweils verschiedene Arten von Menschen. Bei manchen wird der Same sofort gestohlen, bei anderen sprosst er auf, aber sie nehmen Anstoß und die Pflanze wird erstickt und dann gibt es bei Matthäus, Markus und Lukas eine Gruppe, die die Verheißung empfängt. Sie können die Sichel ansetzen und genießen die Frucht des Samens. Und jeder Same bringt nach seiner Art hervor, oder nicht? Wenn ich Mais säe, ernte ich Mais. Wenn ich Wassermelonensamen säe, wächst eine Wassermelone.

Das gilt auch für Gottes Verheißungen. Wenn Sie Frieden brauchen, fangen Sie an, Frieden zu säen. Fangen Sie an, Verse zu lesen, die von Frieden handeln und Sie werden Frieden in Ihrem Leben ernten. Samen bringen nach ihrer Art hervor. Das gilt für Samen des Wortes Gottes und für normale Samen.

Jesus sprach über jene, die die Ernte einholten, die die Sichel ansetzten. Manche ernten dreißig-, manche sechzig- und andere hundertfach. Das ist interessant, weil Jesus im Markusevangelium sagte, dass jene, die in den Genuss der Verheißung kommen, das Wort in ihren Herzen annahmen. Ich glaube, das kommt zuerst. Selbst wenn Sie es nicht verstehen, müssen Sie es annehmen. „Gott, rechnerisch geht das nicht auf, aber ich halte alle Deine Befehle in allem für richtig. Du sagst, wenn ich zehn Prozent meines Einkommens in Dein Vorratshaus bringe, wirst Du die Fenster des Himmels öffnen und mich segnen. Rechnerisch geht das nicht auf, mir scheint, dass ich 90 und nicht mehr 100 Prozent habe, aber Du sagst, dadurch kommt Segen in mein Leben. Ich verstehe es nicht, aber, Gott, ich nehme es an, weil Du es gesagt hast.“

Gut, diese Haltung müssen wir einnehmen. Matthäus sagte nicht: „Nehmt es an!“ Er hob etwas anderes hervor, was Jesus sagte. Er sagte, diejenigen, die Frucht bringen, die ernten, sind jene, die das Wort verstehen. Und oft kommt das Verstehen nach dem Annehmen. Manche sagen: „Ich muss alles verstehen, bevor ich es annehmen kann.“ Gott sagt: „Nein, ich bin Gott, und weil ich es sage, musst du es annehmen“ und Erleuchtung und Verständnis kommen später. Lukas sagte noch etwas anderes. Er sagte, Jesus sagte, diejenigen, die Frucht bringen, sind jene, die das Wort in ihrem Herzen behalten. Wörtlich, darüber wachen. Er sagte: „Weil der Feind, der Teufel, sofort kommt, um den Samen zu stehlen, das Wort, das in das Herz einer Person gesät wurde.“ Jesus sagte, Satan kommt sofort, um den Samen zu stehlen. Das bedeutet, dass der Teufel heute früh bereits in der Kirche war. Jemand denkt: „Ich frage mich, ob diese Predigt lang sein wird. Wann wird er zum Schluss kommen?“

Was meinen Sie, woher dieser Gedanke kommt?

Jemand anders ist abgelenkt und denkt: „Warum hat sie mir das gesagt? Ich sollte ihr meine Meinung sagen. Ich fasse es nicht!“ Was ist mit dem Mittagessen? (O?) „Was werde ich heute Mittag essen?“ Weil er es auf den Samen des Wortes abgesehen hat. Wenn er den Samen des Wortes kriegen kann, wird er sie davon abhalten, in Ihrem Leben Frucht zu bringen.

Der Apostel Paulus gebrauchte dasselbe Gleichnis, dass das Wort wie ein Same ist. „Ich pflanzte, Apollos bewässerte es, aber Gott ließ die Samen wachsen. Gott gab das Wachstum.“ Und dann sagte er in 1.Korinther 3:9 folgendes: „Ihr seid Gottes Ackerfeld.“ Eine Übersetzung sagt: „Ihr seid Gottes Feld, das bestellt werden muss.“ Aber kein Farmer der Welt würde an einem Feld stehen, auf das er nichts gesät hat und eine Ernte erwarten. Das wäre lächerlich, oder etwa nicht? Aber viele Christen tun genau das. Sie erwarten eine Ernte auf einem Feld, auf das nichts gesät wurde. Wissen Sie, bevor etwas wachsen kann, muss es geboren werden, stimmt’s?

Als mein Sohn Harrison klein war… manche kennen die Geschichte… unsere Kinder waren schließlich von klein auf in unseren Kindergottesdiensten. Er kam eines Tages nach dem Gottesdienst mit einem Styroporbecher voller Erde nach Hause. Sie brachten ihm bei, dass das Wort Gottes wie ein Same ist.

Sie gaben jedem Kind eine Bohne, die die Kinder in die Erde des Styroporbechers einpflanzten. Er brachte sie nach Hause. Wir bewässerten sie etwas und stellten sie aufs Fensterbrett. Am nächsten Morgen rennt er hin, schaut nach und sagt: „Papa, etwas stimmt nicht! Sie wächst nicht!“ Ich sagte: „Sohn, sei geduldig. Es dauert etwas, bis Samen wachsen. Wir bewässern sie noch mehr. Wir lassen sie auf dem Fensterbrett. Sie wird wachsen.“ Am Abend nach der Schule schaut er nach. „Papa, sie wächst nicht. Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht.“ Ich sagte: „Sohn, wenn du sie ausgräbst,  bringst du sie um. Das geht nicht. Lass sie in Ruhe.“ Jeden Morgen rennt er hin und schaut nach:
„Lass sie uns ausgraben. Etwas stimmt nicht!“ Jedes Mal sagte ich: „Sohn, sei geduldig.“ Zwei Wochen tat er das jeden Tag! Ich schaute sie an, und sie war nicht einmal gesprosst. Ich sagte: „Etwas stimmt nicht.“ Ich sagte: „Komm, wir graben sie aus.“ Also schütteten wir den Becher auf dem Küchentisch aus und verteilten die Erde auf dem Tisch. Es war nirgendwo eine Bohne zu sehen. Ich sagte: „Harrison!“ Er sagt: „Oh, ich hab wohl vergessen, sie einzupflanzen.“

Ein Ehepaar aus unserer Gemeinde… ich kannte sie damals nicht… der Mann rief mich an, nach meiner Erinnerung war das unser erster Kontakt. Am Telefon erzählte er mir den Befund seiner Frau.

Es war sehr, sehr ernst. Das Immunsystem war zusammengebrochen und der Arzt sagte, sie würde bald sterben. Und er sagte: „Ich habe im Jakobusbrief gelesen, wenn jemand unter uns krank ist, soll er die Ältesten der Gemeinde holen, die sollen den Kranken mit Öl salben, das Gebet des Glaubens beten, und der Herr wird ihn aufrichten. Bitte bete doch für meine Frau.“ Aber als er mit mir sprach, spürte ich, dass der Heilige Geist mir zuflüsterte: „Noch nicht.“ Und ich sagte: „Weißt du, ich komme gerne, aber ich spüre, es ist jetzt noch nicht dran, zu beten. Ich würde gerne dir und deiner Frau ein Buch schicken. Lest das Buch, ruft mich an und ich komme dann.“ An diesem Tag sagte ich der Sekretärin Bescheid und sie schickte das Buch ab. Es war von „Christus der Heiler“ von F. F. Bosworth. Sie schickte ihnen das Buch und ich vergaß die Sache. Ich wurde nie angerufen. Ungefähr zwei Monate vergingen, plötzlich fiel es mir wieder ein und ich dachte: „Oh nein, ich habe sie bestimmt verletzt, weil ich nicht zu ihnen kam.“ Ich suchte seine Telefonnummer heraus,  rief ihn an und sagte:
„Hallo, ich wollte euch nur sagen, dass ich deswegen nicht kam, weil ich wirklich spürte, dass der Heilige Geist mir etwas zuflüsterte, als wir miteinander sprachen und den Eindruck hatte, euch das Buch zu schicken. Es tut mir leid, wenn euch das verletzt hat.“ Er sagt: „Pastor, das kannst du nicht wissen. Wir haben das Buch sofort bekommen. Vielen Dank, dass du es geschickt hast. Meine Frau las es und wurde geheilt. Sie ist völlig gesund. Wir gingen wieder zum Arzt und sie ist geheilt!

Deswegen haben wir dich nicht angerufen.“

Ein kleiner Nachsatz dazu. Sie lehrte später an unserer Bibelschule und raten Sie mal, welchen Kurs sie lehrte? Göttliche Heilung, oh ja!. Davon verstand sie etwas aus eigener Erfahrung. Sie brachte den Samen in die Erde ein. Wie gesagt, heilt Gott auf unterschiedliche Weise. Gott sei Dank für jeden im Gesundheitswesen. Ihnen ist klar, dass Krankheit und Gebrechen Feinde sind und sie kämpfen mit natürlichen Mitteln dagegen… Gott sei Dank für sie… und Gott mit übernatürlichen Mitteln, mit verschiedenen. Aber hauptsächlich heilt Er, indem Er Sein Wort sendet.

Gut, der dritte Bereich. Wenn Sie intensiv über Gottes Wort nachsinnen, werden Sie bald merken, dass es Ihr Schwert und Ihr Schutzschild gegen den Feind ist. Schauen Sie sich mit mir Epheser, Kapitel 6 an. Es ist Ihr Schwert und Ihr Schutzschild gegen den Feind. Der Epheserbrief, Kapitel 6.

Wir wollen uns Vers 11 ansehen. In Epheser 6:11 steht:

Epheser 6:11
„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt.“

Oder gegen seine Strategien, Tricks und Pläne. Wir haben einen Feind. Petrus sagte auch: „Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft im Glauben.“

Hier steht: Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Lesen Sie jetzt Vers 16.

Epheser 6:16-17
„Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort.“

Der Schild und das Schwert. Sie werden zusammen eingesetzt. Das eine zur Verteidigung, das andere zum Angriff. Ein Soldat wehrt mit dem Schild Angriffe ab und schlägt mit dem Schwert zu. Er schützt sich mit dem Schild und schlägt oder sticht mit dem Schwert zu. Aber sie werden zusammen eingesetzt, Schild und Schwert.

Wissen Sie, beide haben mit dem Wort Gottes zu tun. „Bei alledem, ergreift den Schild des Glaubens.“

Freund: „Glaube kommt aus dem Hören und das Hören durch das Wort Gottes.“, Römer 10:17. Mein Schild ist die tiefe Zuversicht in die Verheißungen Gottes.

Das Schwert. Er sagte: „Nehmt das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort.“ Interessant ist, dass im Griechisch des Neuen Testaments zwei verschiedene griechische Worte als Wort übersetzt werden, W-o-r-t. Einmal Logos, und damit ist das ganze Wort Gottes gemeint. Ich halte das Logos in meiner Hand. Es ist das geschriebene Wort Gottes. Aber ein weiteres griechisches Wort wird in unserem Neuen Testament mit Wort übersetzt, und zwar das Wort „Rhema“. Es bezeichnet das gesprochene Wort Gottes, wenn das Logos ausgesprochen wird, genau genommen, wenn der Heilige Geist Ihnen etwas aus dem Logos lebendig macht und Sie es dann aussprechen. Wenn Sie das tun, wirkt es wie ein Schwert. Es wird zur Angriffswaffe in den geistlichen Kämpfen, die wir führen müssen.

Unser großartigstes Beispiel von jemandem, der Schild und Schwert gebrauchte, ist natürlich Jesus selbst. Schauen Sie sich bitte mit mir Matthäus, Kapitel 4 an. Matthäusevangelium, Kapitel vier. Jesus ist in der Wüste. Wir lesen ab Vers 2 von Matthäus 4. Es heißt:

Matthäus 4:2-4
„Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!'“

Der Teufel kommt und versucht, Zweifel in Jesu Sinn und in Sein Herz zu säen: „Wenn du der Sohn Gottes bist…“ und wie reagiert Jesus? Er nimmt Schild und Schwert. Er sagt laut: “ Es steht geschrieben: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!“‚ Der Teufel lässt in dieser Sache von Ihm ab, bringt Ihn auf die Zinne des Tempels, nimmt eine Bibelstelle aus dem Zusammenhang und sagt: „Spring doch vom Tempel herunter. Die Engel werden dich auf den Händen tragen.“ Wie reagiert Jesus?

Matthäus 4:7
„Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.'“

Wieder gebraucht Er Sein Schild und Sein Schwert. Also zeigt Satan Ihm die Reiche der Welt in einem Moment. „Beuge dich und bete mich an, und ich gebe sie dir. Deswegen kamst du doch, oder nicht? Das ist eine Abkürzung. Du musst nicht leiden. Du kannst es ganz leicht haben, Jesus.“ Wie reagiert Jesus?

Matthäus 4:10

„Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, Deinen Gott, anbeten und Ihm allein dienen.“

Jesus schlug ihn nochmals mit dem Schwert und gebrauchte wieder Sein Schild. Und ich liebe den nächsten Vers. Am Anfang von Vers 11 steht: „Da verließ Ihn der Teufel.“

Das muss er wohl. Und ich denke, ohne die Bibel zu verfälschen, könnten wir hinzufügen, der Teufel verließ Ihn verletzt und blutend, weil Jesus geistliche Waffen in einem geistlichen Kampf einsetzte.

Wissen Sie, in Offenbarung 19:15 ist von Jesus die Rede und es heißt, Er hat ein scharfes zweischneidiges Schwert. Und wo ist es? Es kommt aus Seinem Mund. Es ist das Wort Gottes.

Ich habe hier in der Gemeinde einen Freund. Jemand brach in ihre Garage ein und stahl einige Dinge.

Seine Frau ergriff ihn, er riss sich los und sie verfolgte ihn ein Stück weit. Mein Freund setzte die Verfolgung fort, verfolgte den Mann und kam näher heran. Der Mann kam zu einem Zaun. Er saß in der Falle, drehte sich aber um und zog ein Messer. Mein Freund wich zurück und dachte: „Das ist es nicht wert.“ Der Mann hangelt sich über den Zaun und verschwindet.

Ich dachte etwas darüber nach. Ich frage mich, wenn Sie bei jedem Angriff des Teufels die Klinge zücken würden, würde er sich vielleicht gründlich überlegen, ob er sich mit Ihnen anlegt?

Freund, wir befinden uns in einem geistlichen Kampf! Ihre Verteidigungswaffe ist das Schild des Glaubens. Ihre Angriffswaffe ist das gesprochene Wort Gottes. Und jemand, der ohne Schild und Schwert mitten in einem Kampf ist, ist in Schwierigkeiten. Manche Gläubige sagen: „All das passiert in meinem Leben. Ich werde wohl angegriffen oder so!“ Das stimmt! Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf und Ihnen wurden Verteidigungs- und Angriffswaffen gegeben und beide haben mit dem Wort Gottes zu tun. Und schließlich werden Sie, wenn Sie gründlich über Gottes Wort nachsinnen, herausfinden, dass es Nahrung für Ihren Geist ist. Schauen Sie sich nochmals Vers 4 in Matthäus 4 an.

Matthäus 4:4
„Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!'“

Es ist Brot für Ihren Geist. Wir leben von den Worten, die aus Gottes Mund hervorgehen.

1.Petrus 2:2
„Und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst.“

Wissen Sie, mein kleiner Enkel ist allein durch Muttermilch im Handumdrehen ein Brocken geworden.

Das Kind ist riesig! Es ist erstaunlich! Und wissen Sie, wenn Sie anfangen, die Milch des Wortes Gottes zu trinken, werden Sie recht schnell wachsen. Und dann sind Sie reif für das Fleisch des Wortes Gottes, die gehaltvolleren Themen des Wortes Gottes. Sie ernähren sich von der Milch und dem Fleisch des Wortes Gottes, und andernfalls gibt es kein geistliches Wachstum.

Ich arbeitete früher für eine Familie und ihr jüngster Sohn, der 18 war, musste von Kindheit an ein bestimmtes Medikament nehmen, das sein Wachstum hemmte. Er war volle 18 Jahre alt, hatte aber die Statur und das Aussehen eines 11-jährigen. In jeder Beziehung… dem Gesicht und der Größe nach sah er wie 11 aus. Er war ein etwas wilder Junge. Er raste in seinem LKW umher, er fuhr auch, nachdem er Alkohol trank und die Polizei winkte ihn manchmal heraus. Da war so ein Elfjähriger, der die Autobahn entlang heizte. Auf folgende Art und Weise trickste er die Polizei aus, wenn sie ihn herausfischten. Er sagte: „Tut mir leid, ich nahm das Auto meiner Mama und bekam dann Angst.“

Und sie sagten: „Schon gut, Kleiner. Ist wirklich alles in Ordnung? Du solltest so etwas nicht tun.“

Er sagte: „Ich weiß.“ Sie sagten: „Wir bringen dich zu deiner Mutter.“ Das klappte nur etwa zwei oder drei Mal, dann waren die Polizisten schlauer. Die Stadt war recht klein. Aber körperlich ist er nie gewachsen.

Und Gott möchte, dass wir in Gnade und in Erkenntnis, in Liebe, im Glauben, in Weisheit und an Einfluss wachsen. Er möchte, dass wir geistlich wachsen. Er möchte, dass wir reifer werden.

Wirklich, Reife ist das Ziel, nicht der Himmel, sondern Reife. Aber es gibt kein Wachstum ohne das Wort. Sie bleiben geistlich kleinwüchsig, ein geistlicher Zwerg, wenn Sie das Wort Gottes nicht in sich aufnehmen.

Sie schauen vielleicht mein Äußeres an. Meine Körpergröße ist 1,80, aber innerlich bin ich wesentlich größer. Und ich denke, es gibt viele Menschen in Gottes Familie, die ihrem Körper täglich drei warme Mahlzeiten gönnen und ihrem Geist einen kalten Imbiss pro Woche und sich dann fragen, warum sie im Glauben, in Gnade und in all den Bereichen nicht wachsen. Wir müssen uns wieder neu in unsere Bibel verlieben.

Ich möchte dazu noch etwas sagen, weil mir etwas klar ist… ich versuche, Sie zu ermutigen, aber manche empfinden vielleicht Verdammnis, weil sie den Eindruck haben, dass sie total hinterherhinken.

Fangen Sie doch heute an. Mehr können Sie nicht tun.

Ich fand heraus, dass Gott uns Vorschuss gibt. Wenn Sie sagen: „Gott, weißt Du, ich werde mich ändern. Ich werde den Staub von meiner Bibel pusten und anfangen, sie zu lesen. Und, Gott, ich werde anfangen, Deine Nähe zu suchen.“ Gott wird sich Ihnen nahen. Das wird Er tun! Seien Sie bloß nicht zu gesetzlich in dieser Hinsicht! „Ich muss jeden Tag meine zehn Kapitel lesen.“ Ich lese keine zehn Kapitel pro Tag. Manchmal lese ich sehr viel; manchmal lese ich das Gleiche unzählige Male nacheinander und denke darüber nach, weil es mich sättigt. Es bewegt mich innerlich.

Ich las vor kurzem erneut die Apostelgeschichte. Ich ging sie durch. Wirklich, ich entdeckte Dinge darin, die ich noch nie sah. Und momentan halte ich mich im Römerbrief auf. Ich komme scheinbar nicht weiter.

Es gibt da ein paar Kapitel, die ich immer und immer wieder lese und erneut lese und über die ich nachdenke. Es ist keine Gesetzlichkeit, aber wir brauchen die Disziplin, das zu tun, denn wie ich bereits sagte, wird es Sie in der Regel nicht besonders fesseln. In der Regel müssen Sie dem Wort Aufmerksamkeit schenken, wenn Sie wachsen wollen. Und ich möchte Sie ermutigen, heute damit anzufangen. Wissen Sie, bevor etwas wachsen kann, muss es erst einmal geboren werden, nicht wahr?

Petrus 2:2, ich zitierte es gerade:
„Und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst.“

Gehen Sie ein paar Verse zurück. Dort steht: „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt.“

Wenn wir die Botschaft des Evangeliums annehmen… von Jesu Tod, Seiner Auferstehung und dem ewigen Leben, das Er anbietet… und „ja“ zu Gott sagen, findet in uns eine Geburt statt. Wir empfangen den Samen Seines Wortes. Bitte neigen Sie kurz Ihre Häupter. Ich möchte für Sie beten.

Himmlischer Vater, wir öffnen jetzt unsere Herzen so gut wir können, um Menschen des Buches zu werden, Menschen, die all Deine Befehle in allem für richtig halten, Menschen, die Dein Wort annehmen, Dein Wort verstehen, es dann bewahren und im Innern ihres Herzens behalten. Herr, wir bitten Dich wie einst der Psalmist: Öffne unsere Augen, dass wir die Wunder in Deinem Gesetz sehen. Sei unser Ratgeber, führe uns, erleuchte uns. Möge Dein großartiges Erbe auf uns kommen durch dieses Wort. Gott, Du gabst uns ein Buch, angefüllt mit Deinen Gedanken, Deinen Träumen, Deinen Vorstellungen, Deiner Weisheit, Deinen Wegen, Deinen Befehlen und Deinen Richtlinien.

Wir fassen den Entschluss, Dein Wort nicht zu vernachlässigen, weil es uns aufbauen und uns ein Erbe unter denen geben kann, die geheiligt werden. Und, Gott, ich bete für jeden Einzelnen, der heute hier ist.

Paco, bitte komm nach vorne. Bitte setz Dich kurz ans Keyboard. Bitte heben Sie noch nicht die Häupter und öffnen Sie noch nicht die Augen. Vielleicht sind Sie heute zum allerersten Mal hier.

Vielleicht kommen Sie schon eine Weile und gehen den Dingen auf den Grund. Ich möchte Ihnen sagen: Sie können eine Beziehung zu Gott bekommen. Ich werde gleich allen ein Gebet vorsprechen, aber meine nächsten wenigen Worte könnten die wichtigsten Ihres Lebens sein… und ich sage das nicht leichtfertig oder aus Routine.

Die Bibel sagt, dass die ganze Welt durch Sünde von Gott getrennt wurde; es heißt sogar, dass wir alle sündigten und der Herrlichkeit Gottes ermangeln. Jeder gehört in diese Kategorie, aber der nächste Vers in der Bibel sagt: „Wir werden umsonst gerechtfertigt (oder kommen mit Gott ins Reine) durch Seine Gnade, die in Christus Jesus ist.“ Er starb für uns. Das konnten wir selbst nicht für uns tun. Am Kreuz nahm der unschuldige, vollkommene Sohn Gottes unsere Sünden und unsere Schande auf sich. Er starb an unserer Stelle. Es ist schwer vorstellbar, aber der Zorn Gottes, Gottes Gericht wegen der Sünden und der Abtrünnigkeit der Menschheit, kam auf Seinen eigenen Sohn, weil Gott ein Gott des Rechts ist. Und ein heiliger Gott und ein sündiger Mensch können unmöglich  zusammenkommen, wenn kein Gericht über die Sünde erfolgt. Und Gott wollte uns bewahren, also ließ er das Gericht auf Seinen Sohn kommen. Jesus starb unter der Last meiner und Ihrer Sünde.

Nach drei Tagen und Nächten war dem Anspruch Gottes nach ewiger Gerechtigkeit Genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt. Und Folgendes sagt die Bibel: „Wenn Sie das glauben und Jesus mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, bringt Gott Sie in diese Beziehung, die Errettung heißt. Jesus hat es als Wiedergeburt bezeichnet. Darauf bezieht sich der Vers, den ich vorher zitierte, dass wir nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen wiedergeboren wurden, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. Wenn Sie diese Botschaft des Evangeliums annehmen, so einfach sie auch ist… manche stoßen sich daran, dass sie so einfach ist. Sie denken: „Nein, ich muss dafür bezahlen. Ich muss dafür arbeiten. Ich muss es mir verdienen. Ich muss ein gutes Leben führen und wenn meine guten Taten mehr Gewicht als meine schlechten haben, wird Gott mich in den Himmel lassen.“ So funktioniert es nicht, Freund. Aus Gnade durch Glauben kommt Gottes Errettung zustande und nicht anders. Sie können nichts hinzufügen und nichts weglassen.

Ich werde Ihnen heute ein einfaches Gebet vorsprechen, ein Gebet, um „Ja“ zu Jesus zu sagen.

Falls Sie das noch nie getan haben, lade ich Sie ein, mit mir zu beten. Wenn Sie fern von Gott leben, aber eine Begegnung mit Jesus hatten, müssen Sie beten. Verlorener Sohn, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Verlorene Tochter, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Sie wissen es und Gott weiß es.

Jedes Haupt ist gebeugt und jedes Auge geschlossen. Ich habe eine schlichte Bitte, bevor wir beten.

Ich werde mich beeilen, aber bitte tun Sie es kühn und ohne zu zögern, weil die Bibel sagt, Glaube zeigt sich in Werken. Sie können ganz einfach im Sichtbaren den Glauben in Ihrem Herzen zum Ausdruck bringen, einen Schritt im Glauben machen und ihn vor Gott bekunden. Wenn Sie  sagen würden: „Ich werde das Gebet mitbeten, wenn wir gleich beten werden und ich meine es ernst.“, heben Sie einfach eine Hand. Im ganzen Saal, heben Sie sie hoch und schämen Sie sich nicht.

Ich sehe in jedem Block Hände. Beeindruckend! Dort sind drei und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort, Gott segne Sie. In jedem Block! Unzählige Hände! Fantastisch! Gut, Sie können jetzt Ihre Hand herunternehmen. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und lasen Sie uns  gemeinsam beten. Sagen Sie:

Oh Gott, ich komme heute zu Dir. Ich demütige mich vor Dir. Ich weiß, ich könnte Vergebung nie verdienen. Ich könnte nie aus Leistung errettet werden. Doch Du bietest es umsonst an. Also empfange ich. Ich glaube, dass Jesus Christus, Dein Sohn, an meiner Stelle starb und dass Er am dritten Tag von den Toten auferweckt wurde. Jesus, komm in mein Leben. Ich bekenne Dich als meinen Retter. Ich bekenne Dich als meinen Herrn. Ich bitte Dich, mir ein neues Leben zu geben, Jesus. Von jetzt ab werde ich überall hingehen, wo Du mich hinführst. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Ich lege alles in Deine Hände, Jesus. Amen.

Wissen Sie, ein Mensch kann nichts Wichtigeres tun, als Jesus Christus als Herrn und Retter anzunehmen. Ich halte es nicht für Zufall, dass gerade Sie jetzt zuschauen. Vielleicht wohnen Sie in der Nähe unserer Gemeinde oder auch weit weg, das kann irgendwo an den Enden der Erde sein, aber Gott liebt Sie! Er weiß, wo Sie sind. Sein Sohn starb für Sie und wurde auferweckt, damit Sie vor Gott gerecht werden können. Es geht weder um ein Ritual noch um eine Zeremonie, sondern um eine reale, erfahrbare, lebendige und dynamische Beziehung zu Ihrem Schöpfer. Rufen Sie heute Jesus Christus an. Sie werden es niemals bereuen. Er liebt Sie.

 

Jule 15. November 2009 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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