Gottes Wort und geistliche Kampfführung – von Bayless Conley

Gottes Wort und geistlicher Kampf
Gottes Wort und geistlicher Kampf
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Gottes Wort und geistliche Kampfführung

26.08.2012

Pastor Bayless Conley

 

Nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand. Ich werde Ihnen heute ein Geheimnis erzählen, das die Fragen von vielen beantworten wird. Wie diese: „Warum ist dies schief gelaufen oder warum ist das passiert?” Manchmal tun Menschen scheinbar das gleiche, aber erzielen ein völlig anderes Ergebnis. Nun, für alles gibt es eine Antwort. Und das werden wir uns heute anschauen. Im 2. Timotheus 2, Vers 15, steht:

 

2. Timotheus 2:15

„Bemühe dich darum, dich als rechtschaffen und untadelig zu erweisen und das Wort der Wahrheit unverfälscht zu verkünden.“

 

Der griechische Begriff für das Wort ist hier Logos. Das Logos der Wahrheit, das ist die Bibel. Das vollständige Wort Gottes. Und das bezieht sich auf die Bibel. Auf das vollständige, umfassende  Wort Gottes. Wir müssen das Wort Gottes mit Fleiß studieren, wir müssen daran arbeiten, richtig arbeiten und uns bemühen, das gesamte Wort Gottes kennen zu lernen. Gehen wir zu Kapitel 4 des

2. Timotheusbriefs. Lesen wir Vers 2, da steht:

 

2. Timotheus 4:2

Predigt das Wort (das Logos)! Stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise

zurecht, ermahne mit aller Geduld und Lehre!“

 

Wir müssen das Wort predigen, weil es das Wort Gottes ist, das Leben verändern kann. Als Jesus über den Dienst des Predigens sprach, sagte Er, der Sämann sät das Logos. Der Sämann sät das Wort. Alles, was aus diesem Buch gepredigt wird, ist Teil des Logos oder Teil der Offenbarung, die Gott gegeben hat. Hebräer 4, Vers 12 sagt:

 

Hebräer 4:12

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert.”

 

Es wurde von Gott eingegeben, es enthält das Leben Gottes. Jetzt gehen wir wieder ins Johannes- Evangelium zu Kapitel 1. Wahrscheinlich kennen Sie diese Verse schon sehr gut, doch sie sind wichtig. Behalten Sie sie im Kopf, wir werden später darauf zurückkommen Johannes 1 Vers 1:

 

Johannes 1:1

„Am Anfang war das Wort (das Logos) und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“

 

Vers 14:

„Und das Wort (Logos) wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit,

die Herrlichkeit des einzigen Sohnes, die vom Vater kommt, voller Gnade und Wahrheit.”

 

Gut, es spricht natürlich von Jesus Christus. Am Anfang war das Logos, das Wort. Und das Wort war bei Gott. Das griechische Wort ‚bei’ meint wörtlich ‚innige Beziehung’. Es spricht von einer innigen Beziehung. Am Anfang war das Logos, das Wort. Und das Wort hatte eine innige Beziehung mit Gott. Gott-Vater und Gott-Sohn hatten also eine innige Beziehung und Gemeinschaft durch die Ewigkeit hindurch. Hier steht: „…und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Und das Wort – das Logos

– wurde Fleisch und wohnte unter uns.“

 

Jesus ist das fleischgewordene Wort. Es spricht von Inkarnation. Er ist die Menschwerdung des Wortes Gottes. Das gesamte Wort Gottes ist in Jesus Mensch geworden. Wenn Sie Jesus nahe sein wollen, müssen Sie ins Wort Gottes eintauchen. Wir müssen beten, Gott ehren und vor allem ins Wort eintauchen. Wenn Sie das nicht tun, begrenzen Sie Ihre Beziehung mit Gott. Durch das Wort lernen wir Gott kennen und haben Gemeinschaft mit ihm. Jesus sagt in Johannes 14, Vers 23:

 

Johannes 14:23

“Wer mich liebt, der hält mein Wort.”

 

Mein Logos. Halten heißt, es anzuwenden und zu gehorchen. In Jakobus 1, Vers 22 steht:

 

Johannes 1:22

„Seid aber Täter des Wortes – des Logos – und nicht nur Hörer, denn sonst betrügt ihr euch selbst.“

 

Erinnern wir uns, es ist das gesamte Wort. Es muss die absolute Grundlage unseres Lebens sein.

In Matthäus 7, Vers 24, erzählt Jesus das Gleichnis vom Mann, der sein Haus auf Sand baute und dem anderen, der es auf Felsen baute. Dann kam ein Sturm auf. Das Haus, das auf Sand gebaut war, wurde zerstört. Das andere Haus blieb stehen. Und er sprach: „Wer sein Haus auf dem Fels baut,

ist ein kluger Mann. Und jeder, der mein Wort hört und tut, ist wie der kluge Mann, der auf Fels gebaut hat.“

 

Wir müssen unser Leben auf dem Fundament des Logos bauen. Noch mal: Es muss unsere Grundlage und unser Wegweiser sein. Gehen wir zum Kolosserbrief, zu Kapitel 3. Diese Stelle wird Ihnen helfen. Kolosser 3, Vers 16. Dort steht:

 

Kolosser 3:16

„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen, lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern und singt Gott in eurem Herzen.“

 

Wir sollen das Wort nicht nur einfach, sondern reichlich in uns wohnen lassen. Wir sollen darüber miteinander reden, es singen, es lesen und darüber nachdenken. Lasst das Wort Christi – das Logos – reichlich unter euch wohnen. Das ist extrem wichtig. Bis jetzt handelte es sich nur um meine Einleitung. Jetzt komme ich zum wirklich wichtigen Punkt. Sind Sie bereit? Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 4. Wir fangen mit Vers 1 an.

 

Matthäus 4:1-4

„Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, war er hungrig. Da trat der Versucher zu ihm und sagte: ‘Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.’ Er aber antwortete: ‚Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt’.“

 

Nun, Logos ist ja das Wort Gottes. Hier sagt Jesus: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“

 

Hier benutzt Er ein anderes Wort als Logos, das im Vergleich dazu ziemlich selten im Neuen Testament vorkommt. Er benutzt das Wort “Rhema”. Logos ist das gesamte Wort, das Gott gesprochen hat, Rhema dagegen ist das Wort, das Gott jetzt spricht. Jesus sagt wörtlich: „Der  Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Rhema ist, wenn das Wort Gottes ein spezielles Wort von Gott an Sie wird.

 

Dr. H. A. Ironside war ein großer Theologe und Bibellehrer. Er definierte Logos als ‚das bereits gesprochene Wort Gottes’ und Rhema als ‚das sprechende Wort Gottes’. Das, was Gott im Moment zu Ihnen sagt. Ein besonderes Wort von Gott, durch den Heiligen Geist für eine bestimmte Zeit oder Situation für Sie gegeben.

 

Ich las aus Hebräer 4, Vers 12 vor, dass das Logos lebendig und kraftvoll ist. Und das stimmt. Das Logos ist lebendig. Aber beim Rhema wird eine bestimmte Bibelstelle für Sie lebendig und passt genau für die Situation, in der Sie sich gerade befinden. Aber wenn wir das Logos nicht in unserem Herzen abgespeichert haben, kann der Heilige Geist mit nichts arbeiten. Das macht uns ziemlich verletzbar gegenüber unserem Feind, dem Teufel. Hier stand Jesus in einem geistlichen Kampf, den Er ganz offensichtlich gewann. Das ist sehr wichtig.

 

Der erste Adam wurde vom Teufel versucht und erlag der Versuchung. In der Schrift wird Jesus auch der letzte Adam genannt und als Er versucht wurde, da hat Er den Versucher überwunden. Die Bibel sagt im Hebräerbrief, dass Jesus wie wir in allem versucht wurde. Doch Er sündigte nicht. Hier wurde Er drei Mal versucht. Die erste Versuchung war körperlich: „Mach aus diesen Steinen Brot.“ Die zweite war geistlich. Es ging um Sein Vertrauen zu Gott. Die dritte Versuchung drehte sich um Seine Berufung. Und das sind auch die Bereiche, in denen wir verführt werden können. Jesus bekämpfte jede dieser Versuchungen und siegte in diesem geistlichen Kampf. Er ist der letzte Adam und Er  stellte wieder her, was Adam zerstörte hatte. Er erwies sich als das perfekte Opferlamm, das wie wir   in allem versucht wurde, aber nicht sündigte. Danke, Jesus! Aber wissen Sie, Jesus, als Er im

 

geistlichen Kampf war, zitierte dabei Schriftstellen und sagte: „Es steht geschrieben. ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Rhema, jedem Wort, das Gott spricht’.” Und Er gibt uns ein Beispiel, wie wir den geistlichen Kampf gewinnen können. Merken Sie sich bitte diese Stelle und  gehen dann zum Epheserbrief, Kapitel 6. Hier steht etwas sehr wichtiges. Es gibt uns einen Einblick in den geistlichen Kampf und wie wir mit Versuchung umgehen müssen, mit Leid und Schwierigkeiten. Epheser 6. Wir lesen Vers 10.

 

Epheser 6:10-11

„Schließlich, meine Brüder, seid stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anschläge des Teufels bestehen könnt.“

 

Petrus sagte, dass wir einen Widersacher haben. Er sagte: „Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem wiedersteht, fest im Glauben.“

Lesen wir Vers 12. Epheser 6:12-13

„Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächtige und Gewaltige, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister zwischen Himmel und Erde. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und alles überwinden könnt.“

 

Der böse Tag ist der Moment, wenn Sie versucht werden. Ein Tag voller Ärger, Schwierigkeiten oder Konflikte. Kennen Sie solche bösen Tage? Genau. Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf. Unsichtbare Mächte wollen Ihre Familie zerstören, Depression über Sie bringen und alles stehlen, was Gott Ihnen schenken möchte. Jesus sagte, der Dieb kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Paulus sagte: „Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächtige, die Herrscher der Finsternis etc.“

 

Das sind verschiedene Arten von bösen Geistern, die im geistlichen Kampf stehen.

 

Liebe Freunde, es gibt Mächte, die Sie besiegen wollen, die machen Ihre Kinder rebellisch, wollen  Ihre Ehen zerstören, Sie finanziell ruinieren und letztendlich von Gott wegziehen. Sie befinden sich in einem Kampf. Der Apostel sagt: „Zieht die ganze Waffenrüstung an, wenn ihr diesen Kampf und damit den Teufel besiegen wollt.“

 

Er spricht vom Brustpanzer und den Schuhen. Das sind alles Bilder für geistliche Dinge. Und wenn Sie sich diese Rüstung ansehen, dann bemerken Sie nur einen Teil, der offensiv ist, der uns zum Angriff dient, und den finden wir in Vers 17. Lesen wir.

 

Epheser 6:17

„Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.“

 

Hier ist nicht Logos gemeint, sondern Rhema. Das Schwert des Geistes, das das Wort Gottes ist. Das Wort, das der Heilige Geist Ihnen gibt und das Sie laut aussprechen.

 

Im Buch der Offenbarung wird Jesus mit sieben Sternen in Seiner rechten Hand dargestellt. Und aus Seinem Mund kommt ein scharfes zweischneidiges Schwert. Jesus, wie hast Du im Kampf reagiert, von dem wir im Matthäus gelesen haben? „Ich habe das Schwert des Geistes benutzt.“ Er wird versucht, aber das Wort Gottes lebte in Ihm. Schon als Zwölfjähriger war Er im Tempel und sprach über die Schrift, Sein ganzes Leben über beschäftigte Er sich damit. Und nun gerät Er in diesen Kampf. Aber der Geist Gottes gab Ihm ein Wort und Er sprach es aus.

 

Und darum geht es im geistlichen Kampf. So werden Sie am bösen Tag siegen, indem Sie sich mit dem Logos Gottes füllen und dann wird der Heilige Geist Ihnen das Rhema-Wort geben, das Sie brauchen. Gehen wir bitte zurück zum Matthäus-Evangelium. Kapitel 3, Vers 17. Matthäus 3,17. Jesus war gerade im Jordan getauft worden und da heißt es:

 

Matthäus 3:17

„Eine Stimme kam vom Himmel und sprach: ‚Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe’.“

 

Lesen wir Matthäus 4, Vers 3.

 

Matthäus 4:3

„Da trat der Versucher zu ihm und sagte: ‘Bist du Gottes Sohn, dann mach aus diesen Steinen Brot’.“

 

Das letzte, das Gott ihm gesagt hatte, war: “Dies ist mein geliebter Sohn.” Das erste, was der Teufel zu ihm sagt, war: “Bist du Gottes Sohn?” Der Teufel versucht immer, einen Zweifel über die Verheißungen Gottes zu säen. Zum Beispiel: “Wenn Gott dich liebt, warum passieren dann all diese Dinge?“ „Hat Gott dich wirklich erhört?“ „Bist du wirklich errettet?” „Ist das alles wahr?“ All diese Christen haben überhaupt keinen Verstand. Sie sind alle wie dumme Schafe. Sie können nicht denken. Sie sind alle geblendet. Diese Stimmen kommen vom Feind. Aber Jesus bekämpft sie mit dem Wort Gottes. Es steht geschrieben, sagte Er. „Bist du Gottes Sohn, mach aus diesen Steinen Brot.“ Jesus sagt: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“

Der Teufel ist ziemlich hartnäckig, Vers 5. Matthäus 4:5

„Da führte ihn der Teufel in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels.“

 

Ich sage Ihnen: Zinnen sind Orte der Versuchung. Wenn Sie in Ihrem Job befördert werden, in der Gesellschaft oder auf einem anderen Gebiet, dann müssen Sie sehr wachsam sein. Matthäus 4, Vers 6.

 

Matthäus 4:6

„Und Satan sprach …“ Da ist es wieder. “… bist du Gottes Sohn, dann wirf dich hinab. Denn es steht geschrieben: ‚Er wird seinen Engeln befehlen, sie werden dich auf Händen tragen, dass du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.’”

 

Ja, auch der Teufel zitiert die Bibel. Er kennt die Schrift besser als Sie. Aber wenn wir uns Psalm 91 anschauen, sehen wir, dass Satan Schriftstellen ohne Zusammenhang zitiert. Er lässt einen Teil des Verses aus, den er zitiert und zitiert auch nicht den nächsten Vers, wo steht: „Über Löwen und Ottern wirst du gehen. Und junge Löwen und Drachen niedertreten.” Warum hat er den Teil des Verses wohl nicht zitiert?

 

Wenn Sie das Wort Gottes nicht kennen, dann wird er Sie täuschen. Er wird es verdrehen und den Kontext verändern, genau wie mit Jesus. Aber Jesus antwortet in Vers 7: „Jesus sagte zu ihm:

 

Matthäus 4:7

„Es steht geschrieben“ Sagen wir es gemeinsam: “Es steht geschrieben!” Nochmal. „Du sollst den

Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.”

 

Jesus, was tust Du? „Der Heilige Geist gab mir ein Wort in diesem Kampf.“ Und Er spricht es aus. Er nimmt das Schwert des Geistes und bekämpft den Feind. Und so geht’s weiter. Vers 8.

 

Matthäus 4:8

„Dann führte ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Herrlichkeiten der Welt. Und er sagt zu ihm: ‚Das alles gebe ich dir, wenn du niederfällst und mich anbetest’.”

 

Haben Sie gemerkt, dass der Teufel seine Taktik etwas verändert hat? Jesus wich nicht zurück. Das erste Mal: „Bist du der Sohn Gottes?“ Das zweite Mal: „Bist du der Sohn Gottes?“ Er weicht nicht zurück. Er schlägt Ihm einen Kompromiss vor. Er bietet Ihm alles an, wofür Er gekommen war.

Jesus war gekommen, diese Welt für Gott zu gewinnen. Der Teufel sagt: “Hör mal. Du musst es nicht auf Gottes Weise tun. Du kannst es ohne Leiden, Schmerz und Warten haben. Du musst nur niederknien und mich anbeten. Nur ein kleiner Kompromiss und ich werde dir alles geben.

 

Sehen Sie, wenn der Teufel merkt, dass Sie nicht zurückweichen, sondern stehen bleiben, wissen Sie, was er dann tut? Dann kommt er an und säuselt ganz lieb und unschuldig: „Wir könnten doch Freunde sein, Freunde, wir zwei. Nur ein kleiner Kompromiss. Das ist doch nichts Schlimmes.

 

Du musst es nicht auf Gottes Weise tun. Du musst nicht immer in den Gottesdienst. Komm schon! Gönn dir etwas Ruhe! Ich geb dir, was du willst.“

 

Aber Jesus antwortet wieder mit dem Schwert des Geistes, dem gesprochenen Wort Gottes. In Matthäus 4, Vers 10 steht:

 

Matthäus 4:10

„Da sagte Jesus zu ihm: ‚Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott anbeten und ihm allein dienen’. Da verließ ihn der Teufel.“

 

Na, ich würde auch wegrennen, wenn ich drei Mal mit dem Schwert attackiert worden wäre.

 

„Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.“

 

Liebe Freunde, wenn wir im Kampf und in der Versuchung siegen wollen, müssen wir das Schwert des Geistes genauso benutzen. Jesus sagt in Johannes 14, Vers 26 über den Heiligen Geist:

 

„Er wird euch alles lehren und an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.” Aber Er kann euch nicht an das erinnern, was ihr nie gewusst habt. Die Amplified Bible sagt in Sprüche 7, Vers 1:

 

Sprüche 7:1

„Mein Sohn, behalte meine Worte. Hüte meine Gebote wie deinen Augapfel für Zeiten der Not.“

Mein Sohn, behalte meine Worte. Hüte meine Gebote wie deinen Augapfel für Zeiten der Not.“  Wenn wir sie nicht in uns behüten, dann haben wir sie nicht, wenn wir sie brauchen. Das Beste, was

Sie tun können, ist, Ihre Bibel zu lieben. Füllen Sie Ihr Herz und Ihre Gedanken mit dem Wort Gottes. Nur damit kann der Heilige Geist arbeiten. Mit anderen Worten, beschäftigen Sie sich gerade dann mit Gottes Wort, wenn Sie es nicht brauchen und der Heilige Geist wird Sie daran erinnern, wenn Sie es benötigen. „Wende dein Herz hin zur Weisheit“, sagt er. Sie müssen sich dem Wort zuwenden, wir alle müssen das fleißig und gewissenhaft tun und Gott zeigen, dass wir es ernst meinen. Wir sind Seine Arbeiter, die sich nicht schämen müssen und das Wort der Wahrheit kennen. Wir müssen Sein Wort in unser Herz lassen und dann werden wir es aussprechen können, wenn wir es brauchen. Und neben dem Gebrauch als Waffe im geistlichen Kampf gibt es bei Rhema noch eine weitere Eigenschaft, die wir kennen müssen. Gehen Sie mit mir zum Römerbrief, ins zehnte Kapitel. Römer 10, Vers 17.

Die meisten von Ihnen kennen diesen Vers bestimmt.

 

Römer 10:17

„So kommt der Glaube vom Hören, vom Hören des Wortes Gottes.“

 

Hier steht aber nicht Logos, sondern Rhema. Glaube kommt vom Hören, vom Hören, was Gott Ihnen durch Seinen Geist sagt. Logos führt uns zur Kenntnis und zum Verständnis des Wortes. Aber Rhema bringt Glauben. Das erklärt vielleicht, warum manche Dinge passieren oder nicht passieren.

 

Folgendes habe ich schon sehr oft erzählt. Gott möchte, dass wir mit den Prinzipien Seines Reiches vertraut werden. Gott ist ein wunderbarer Helfer in Zeiten der Not. Und wir beten natürlich auch für Menschen in Not. Aber irgendwann müssen wir einmal erwachsen werden. Es fängt mit Information an. Die Bibel sagt, es ist nicht gut, unwissend zu sein. Hier geht es um Logos, die Information von Gottes Wort. Und die brauchen wir. Aber danach müssen wir über dem Wort Gottes meditieren.   Gott sprach zu Josua:

 

Josua 8:1

“Lass dieses Buch nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und du wirst es recht ausrichten.“

 

In Psalm 1 heißt es: „Gesegnet ist der Mann, der seine Lust am Gesetz des Herrn hat und darüber sinnt Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen. Er bringt Frucht zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht.“

 

Das hebräische Wort ‚meditieren’ heißt wörtlich, über etwas nachsinnen, nachdenken und es immer wieder sagen oder flüstern, wenn wir eine Bibelstelle lesen. Wir lesen ein Kapitel und lesen es noch

 

mal. Wir sagen es uns selbst vor. Wir denken darüber nach, beten darüber, betrachten es. Wir lesen es noch mal und denken darüber nach. Das ist Meditieren. Das öffnet den Weg für Erkenntnis. Und dann fängt der Heilige Geist an, zu Ihnen sprechen. Plötzlich wird aus dem Logos ein Rhema, das für Sie lebendig wird. Und wenn Sie etwas erkennen, dann ist der nächste Schritt, danach zu handeln. Das geschieht dann fast unbewusst, dass Sie danach handeln. Und dann wird es sichtbar.

 

Zuerst bekommen Sie die Information durchs Logos, dann bringt Meditieren die Erkenntnis. Dann handeln Sie danach und es wird sichtbar. Manche Leute sagen: Mensch. Ich hab wirklich keine Zeit für all diese Etappen. Ich möchte die Information und danach sofort die Antwort bekommen. Den versprochenen Segen. Und andere Leute sagen sogar: Ich möchte noch nicht mal die Information. Legen sie mir einfach die Hände auf und beten sie für mich. Ich möchte keinerlei Verantwortung. Dafür habe ich keine Zeit.

 

Wissen Sie, Gott ist ja so gut und natürlich hilft Er Menschen. Und wir glauben an das Beten und Hände auflegen. Aber Er möchte auch, dass wir erwachsen werden. Auf die erste Art wird es eine Weile klappen, aber dann müssen Sie anfangen zu wachsen. Nehmen Sie das Logos Christi in sich auf. Sinnen Sie darüber nach. Und der Heilige Geist wird es für Sie wahr werden lassen. Das Rhema kommt aus dem Logos. Füllen Sie Ihre Herzen und Gedanken mit dem Wort. Bestimmt kennen Sie diese Schriftstelle. Johannes 15, Vers 7. Jesus sagt:

 

Johannes 15:7

„Wenn ihr in mir bleibt und mein Wort in euch bleibt, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch gegeben.“

 

Wer von Ihnen kennt den Vers?

 

So, jetzt gehen wir zurück zu Johannes, Kapitel 1. „Am Anfang war das Wort, das Logos. Das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“

 

Das Wort, Logos, wurde Fleisch und wohnte unter uns. Jesus ist das Logos. Er sprach: „Wenn ihr in mir bleibt, im Logos, dann bleibt mein Wort in euch.“ Dafür benutzte er den Begriff Rhema. „Dann werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch gegeben.“

 

Liebe Freunde, wenn Sie möchten, dass Ihre Gebete erhört werden, dann bleiben Sie im Logos. Lassen Sie es reich in sich wohnen und dann wird Gott Sein Rhema zu Ihnen sprechen. Sie werden Ihn bitten, um was Sie wollen und es wird Ihnen gegeben werden.

 

Bei mir hat der Unterschied zwischen Logos und Rhema mein geistliches Leben revolutioniert. Wenn wir uns mit Gottes Wort in Zeiten befassen, wo es uns gut geht, dann bringt der Heilige Geist es uns in Erinnerung, wenn wir es dringend benötigen. Ich habe auch so manche Fragen, warum einige Dinge  im Leben geschehen und andere nicht. Der eine betet ganz freimütig um etwas und wird erhört. Und jemand anders tut vielleicht scheinbar das gleiche und wird nicht erhört. Aber diese Wahrheit hat tatsächlich einige meiner Fragen beantwortet. Ich möchte Sie jetzt ermutigen, sich diese Predigt auf DVD anzufordern und sie immer wieder anzusehen, weil wir vieles beim ersten Mal nicht verstehen. Diese Botschaft ist so fundamental, dass jeder Christ sie hören sollte. Ich freue mich, dass Sie uns heute zugeschaut haben. Hoffentlich sind Sie auch nächstes Mal wieder dabei. Ich habe eine weitere großartige Botschaft für Sie. Ich freue mich auf Sie.

 

Gottes Wort und geistliche Kampfführung
07.08.2011
Pastor Bayless Conley

Nehmen Sie Ihre Bibel zur Hand. Ich werde Ihnen heute ein Geheimnis erzählen, das die Fragen von vielen beantworten wird. Wie diese: „Warum ist dies schief gelaufen oder warum ist das passiert?“ Manchmal tun Menschen scheinbar das gleiche, aber erzielen ein völlig anderes Ergebnis. Nun, für alles gibt es eine Antwort. Und das werden wir uns heute anschauen. Im 2. Timotheus 2, Vers 15, steht:

2. Timotheus 2:15

„Bemühe dich darum, dich als rechtschaffen und untadelig zu erweisen und das Wort der Wahrheit unverfälscht zu verkünden.“

Der griechische Begriff für das Wort ist hier Logos. Das Logos der Wahrheit, das ist die Bibel. Das vollständige Wort Gottes. Und das bezieht sich auf die Bibel. Auf das vollständige, umfassende

Wort Gottes. Wir müssen das Wort Gottes mit Fleiß studieren, wir müssen daran arbeiten, richtig arbeiten und uns bemühen, das gesamte Wort Gottes kennen zu lernen. Gehen wir zu Kapitel 4 des 2. Timotheusbriefs. Lesen wir Vers 2, da steht:

2. Timotheus 4:2

Predigt das Wort (das Logos)! Stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Geduld und Lehre!“

Wir müssen das Wort predigen, weil es das Wort Gottes ist, das Leben verändern kann. Als Jesus über den Dienst des Predigens sprach, sagte Er, der Sämann sät das Logos. Der Sämann sät das Wort. Alles, was aus diesem Buch gepredigt wird, ist Teil des Logos oder Teil der Offenbarung, die Gott gegeben hat. Hebräer 4, Vers 12 sagt:

Hebräer 4:12 „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert.“

Es wurde von Gott eingegeben, es enthält das Leben Gottes. Jetzt gehen wir wieder ins Johannes-Evangelium zu Kapitel 1. Wahrscheinlich kennen Sie diese Verse schon sehr gut, doch sie sind wichtig. Behalten Sie sie im Kopf, wir werden später darauf zurückkommen Johannes 1 Vers 1:

Johannes 1:1 „Am Anfang war das Wort (das Logos) und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“

Vers 14:

„Und das Wort (Logos) wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit,

die Herrlichkeit des einzigen Sohnes, die vom Vater kommt, voller Gnade und Wahrheit.“

Gut, es spricht natürlich von Jesus Christus. Am Anfang war das Logos, das Wort. Und das Wort war bei Gott. Das griechische Wort ‚bei‘ meint wörtlich ‚innige Beziehung‘. Es spricht von einer innigen Beziehung. Am Anfang war das Logos, das Wort. Und das Wort hatte eine innige Beziehung mit Gott.

Gott-Vater und Gott-Sohn hatten also eine innige Beziehung und Gemeinschaft durch die Ewigkeit hindurch. Hier steht: „…und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Und das Wort – das Logos – wurde Fleisch und wohnte unter uns.“

Jesus ist das fleischgewordene Wort. Es spricht von Inkarnation. Er ist die Menschwerdung des Wortes Gottes. Das gesamte Wort Gottes ist in Jesus Mensch geworden. Wenn Sie Jesus nahe sein wollen, müssen Sie ins Wort Gottes eintauchen. Wir müssen beten, Gott ehren und vor allem ins Wort eintauchen. Wenn Sie das nicht tun, begrenzen Sie Ihre Beziehung mit Gott. Durch das Wort lernen wir Gott kennen und haben Gemeinschaft mit ihm. Jesus sagt in Johannes 14, Vers 23:

Johannes 14:23 „Wer mich liebt, der hält mein Wort.“

Mein Logos. Halten heißt, es anzuwenden und zu gehorchen. In Jakobus 1, Vers 22 steht:

Johannes 1:22 „Seid aber Täter des Wortes – des Logos – und nicht nur Hörer, denn sonst betrügt ihr euch selbst.“

Erinnern wir uns, es ist das gesamte Wort. Es muss die absolute Grundlage unseres Lebens sein.

In Matthäus 7, Vers 24, erzählt Jesus das Gleichnis vom Mann, der sein Haus auf Sand baute und dem anderen, der es auf Felsen baute. Dann kam ein Sturm auf. Das Haus, das auf Sand gebaut war, wurde zerstört. Das andere Haus blieb stehen. Und er sprach: „Wer sein Haus auf dem Fels baut, ist ein kluger Mann. Und jeder, der mein Wort hört und tut, ist wie der kluge Mann, der auf Fels gebaut hat.“

Wir müssen unser Leben auf dem Fundament des Logos bauen. Noch mal: Es muss unsere Grundlage und unser Wegweiser sein. Gehen wir zum Kolosserbrief, zu Kapitel 3. Diese Stelle wird Ihnen helfen. Kolosser 3, Vers 16. Dort steht:

Kolosser 3:16 „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen, lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern und singt Gott in eurem Herzen.“

Wir sollen das Wort nicht nur einfach, sondern reichlich in uns wohnen lassen. Wir sollen darüber miteinander reden, es singen, es lesen und darüber nachdenken. Lasst das Wort Christi – das Logos – reichlich unter euch wohnen. Das ist extrem wichtig. Bis jetzt handelte es sich nur um meine Einleitung. Jetzt komme ich zum wirklich wichtigen Punkt. Sind Sie bereit? Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 4. Wir fangen mit Vers 1 an.

Matthäus 4:1-4 „Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, war er hungrig. Da trat der Versucher zu ihm und sagte: ‘Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.‘ Er aber antwortete: ‚Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt‘.“

Nun, Logos ist ja das Wort Gottes. Hier sagt Jesus: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“

Hier benutzt Er ein anderes Wort als Logos, das im Vergleich dazu ziemlich selten im Neuen Testament vorkommt. Er benutzt das Wort „Rhema“. Logos ist das gesamte Wort, das Gott gesprochen hat, Rhema dagegen ist das Wort, das Gott jetzt spricht. Jesus sagt wörtlich: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Rhema ist, wenn das Wort Gottes ein spezielles Wort von Gott an Sie wird.

Dr. H. A. Ironside war ein großer Theologe und Bibellehrer. Er definierte Logos als ‚das bereits gesprochene Wort Gottes‘ und Rhema als ‚das sprechende Wort Gottes‘. Das, was Gott im Moment zu Ihnen sagt. Ein besonderes Wort von Gott, durch den Heiligen Geist für eine bestimmte Zeit oder Situation für Sie gegeben.

Ich las aus Hebräer 4, Vers 12 vor, dass das Logos lebendig und kraftvoll ist. Und das stimmt. Das Logos ist lebendig. Aber beim Rhema wird eine bestimmte Bibelstelle für Sie lebendig und passt genau für die Situation, in der Sie sich gerade befinden. Aber wenn wir das Logos nicht in unserem Herzen abgespeichert haben, kann der Heilige Geist mit nichts arbeiten. Das macht uns ziemlich verletzbar gegenüber unserem Feind, dem Teufel. Hier stand Jesus in einem geistlichen Kampf, den Er ganz offensichtlich gewann. Das ist sehr wichtig.

Der erste Adam wurde vom Teufel versucht und erlag der Versuchung. In der Schrift wird Jesus auch der letzte Adam genannt und als Er versucht wurde, da hat Er den Versucher überwunden. Die Bibel sagt im Hebräerbrief, dass Jesus wie wir in allem versucht wurde. Doch Er sündigte nicht. Hier wurde Er drei Mal versucht. Die erste Versuchung war körperlich: „Mach aus diesen Steinen Brot.“ Die zweite war geistlich. Es ging um Sein Vertrauen zu Gott. Die dritte Versuchung drehte sich um Seine Berufung. Und das sind auch die Bereiche, in denen wir verführt werden können. Jesus bekämpfte jede dieser Versuchungen und siegte in diesem geistlichen Kampf. Er ist der letzte Adam und Er stellte wieder her, was Adam zerstörte hatte. Er erwies sich als das perfekte Opferlamm, das wie wir in allem versucht wurde, aber nicht sündigte. Danke, Jesus! Aber wissen Sie, Jesus, als Er im geistlichen Kampf war, zitierte dabei Schriftstellen und sagte: „Es steht geschrieben. ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Rhema, jedem Wort, das Gott spricht‘.“ Und Er gibt uns ein Beispiel, wie wir den geistlichen Kampf gewinnen können. Merken Sie sich bitte diese Stelle und gehen dann zum Epheserbrief, Kapitel 6. Hier steht etwas sehr wichtiges. Es gibt uns einen Einblick in den geistlichen Kampf und wie wir mit Versuchung umgehen müssen, mit Leid und Schwierigkeiten.

Epheser 6. Wir lesen Vers 10.

Epheser 6:10-11 „Schließlich, meine Brüder, seid stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anschläge des Teufels bestehen könnt.“

Petrus sagte, dass wir einen Widersacher haben. Er sagte: „Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem wiedersteht, fest im Glauben.“

Lesen wir Vers 12.

Epheser 6:12-13 „Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächtige und Gewaltige, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister zwischen Himmel und Erde. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und alles überwinden könnt.“

Der böse Tag ist der Moment, wenn Sie versucht werden. Ein Tag voller Ärger, Schwierigkeiten oder Konflikte. Kennen Sie solche bösen Tage? Genau. Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf.

Unsichtbare Mächte wollen Ihre Familie zerstören, Depression über Sie bringen und alles stehlen, was Gott Ihnen schenken möchte. Jesus sagte, der Dieb kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Paulus sagte: „Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächtige, die Herrscher der Finsternis etc.“

Das sind verschiedene Arten von bösen Geistern, die im geistlichen Kampf stehen.

Liebe Freunde, es gibt Mächte, die Sie besiegen wollen, die machen Ihre Kinder rebellisch, wollen Ihre Ehen zerstören, Sie finanziell ruinieren und letztendlich von Gott wegziehen. Sie befinden sich in einem Kampf. Der Apostel sagt: „Zieht die ganze Waffenrüstung an, wenn ihr diesen Kampf und damit den Teufel besiegen wollt.“

Er spricht vom Brustpanzer und den Schuhen. Das sind alles Bilder für geistliche Dinge. Und wenn Sie sich diese Rüstung ansehen, dann bemerken Sie nur einen Teil, der offensiv ist, der uns zum Angriff dient, und den finden wir in Vers 17. Lesen wir.

Epheser 6:17 „Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.“

Hier ist nicht Logos gemeint, sondern Rhema. Das Schwert des Geistes, das das Wort Gottes ist. Das Wort, das der Heilige Geist Ihnen gibt und das Sie laut aussprechen.

Im Buch der Offenbarung wird Jesus mit sieben Sternen in Seiner rechten Hand dargestellt. Und aus Seinem Mund kommt ein scharfes zweischneidiges Schwert. Jesus, wie hast Du im Kampf reagiert, von dem wir im Matthäus gelesen haben? „Ich habe das Schwert des Geistes benutzt.“ Er wird versucht, aber das Wort Gottes lebte in Ihm. Schon als Zwölfjähriger war Er im Tempel und sprach über die Schrift, Sein ganzes Leben über beschäftigte Er sich damit. Und nun gerät Er in diesen Kampf. Aber der Geist Gottes gab Ihm ein Wort und Er sprach es aus.

Und darum geht es im geistlichen Kampf. So werden Sie am bösen Tag siegen, indem Sie sich mit dem Logos Gottes füllen und dann wird der Heilige Geist Ihnen das Rhema-Wort geben, das Sie brauchen. Gehen wir bitte zurück zum Matthäus-Evangelium. Kapitel 3, Vers 17. Matthäus 3,17.

Jesus war gerade im Jordan getauft worden und da heißt es:

Matthäus 3:17 „Eine Stimme kam vom Himmel und sprach: ‚Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe‘.“

Lesen wir Matthäus 4, Vers 3.

Matthäus 4:3 „Da trat der Versucher zu ihm und sagte: ‘Bist du Gottes Sohn, dann mach aus diesen Steinen Brot‘.“

Das letzte, das Gott ihm gesagt hatte, war: „Dies ist mein geliebter Sohn.“ Das erste, was der Teufel zu ihm sagt, war: „Bist du Gottes Sohn?“ Der Teufel versucht immer, einen Zweifel über die Verheißungen Gottes zu säen. Zum Beispiel: „Wenn Gott dich liebt, warum passieren dann all diese Dinge?“ „Hat Gott dich wirklich erhört?“ „Bist du wirklich errettet?“ „Ist das alles wahr?“ All diese Christen haben überhaupt keinen Verstand. Sie sind alle wie dumme Schafe. Sie können nicht denken. Sie sind alle geblendet. Diese Stimmen kommen vom Feind. Aber Jesus bekämpft sie mit dem Wort Gottes. Es steht geschrieben, sagte Er. „Bist du Gottes Sohn, mach aus diesen Steinen Brot.“ Jesus sagt: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“

Der Teufel ist ziemlich hartnäckig, Vers 5.

Matthäus 4:5 „Da führte ihn der Teufel in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels.“

Ich sage Ihnen: Zinnen sind Orte der Versuchung. Wenn Sie in Ihrem Job befördert werden, in der Gesellschaft oder auf einem anderen Gebiet, dann müssen Sie sehr wachsam sein. Matthäus 4, Vers 6.

Matthäus 4:6 „Und Satan sprach …“ Da ist es wieder. „… bist du Gottes Sohn, dann wirf dich hinab. Denn es steht geschrieben: ‚Er wird seinen Engeln befehlen, sie werden dich auf Händen tragen, dass du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.'“

Ja, auch der Teufel zitiert die Bibel. Er kennt die Schrift besser als Sie. Aber wenn wir uns Psalm 91 anschauen, sehen wir, dass Satan Schriftstellen ohne Zusammenhang zitiert. Er lässt einen Teil des Verses aus, den er zitiert und zitiert auch nicht den nächsten Vers, wo steht: „Über Löwen und Ottern wirst du gehen. Und junge Löwen und Drachen niedertreten.“ Warum hat er den Teil des Verses wohl nicht zitiert?

Wenn Sie das Wort Gottes nicht kennen, dann wird er Sie täuschen. Er wird es verdrehen und den Kontext verändern, genau wie mit Jesus. Aber Jesus antwortet in Vers 7: „Jesus sagte zu ihm:

Matthäus 4:7 „Es steht geschrieben“ Sagen wir es gemeinsam: „Es steht geschrieben!“ Nochmal. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“

Jesus, was tust Du? „Der Heilige Geist gab mir ein Wort in diesem Kampf.“ Und Er spricht es aus. Er nimmt das Schwert des Geistes und bekämpft den Feind. Und so geht’s weiter. Vers 8.

Matthäus 4:8 „Dann führte ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Herrlichkeiten der Welt. Und er sagt zu ihm: ‚Das alles gebe ich dir, wenn du niederfällst und mich anbetest‘.“

Haben Sie gemerkt, dass der Teufel seine Taktik etwas verändert hat? Jesus wich nicht zurück. Das erste Mal: „Bist du der Sohn Gottes?“ Das zweite Mal: „Bist du der Sohn Gottes?“ Er weicht nicht zurück. Er schlägt Ihm einen Kompromiss vor. Er bietet Ihm alles an, wofür Er gekommen war.

Jesus war gekommen, diese Welt für Gott zu gewinnen. Der Teufel sagt: „Hör mal. Du musst es nicht auf Gottes Weise tun. Du kannst es ohne Leiden, Schmerz und Warten haben. Du musst nur niederknien und mich anbeten. Nur ein kleiner Kompromiss und ich werde dir alles geben.

Sehen Sie, wenn der Teufel merkt, dass Sie nicht zurückweichen, sondern stehen bleiben, wissen Sie, was er dann tut? Dann kommt er an und säuselt ganz lieb und unschuldig: „Wir könnten doch Freunde sein, Freunde, wir zwei. Nur ein kleiner Kompromiss. Das ist doch nichts Schlimmes.

Du musst es nicht auf Gottes Weise tun. Du musst nicht immer in den Gottesdienst. Komm schon! Gönn dir etwas Ruhe! Ich geb dir, was du willst.“

Aber Jesus antwortet wieder mit dem Schwert des Geistes, dem gesprochenen Wort Gottes.

In Matthäus 4, Vers 10 steht:

Matthäus 4:10 „Da sagte Jesus zu ihm: ‚Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott anbeten und ihm allein dienen‘. Da verließ ihn der Teufel.“

Na, ich würde auch wegrennen, wenn ich drei Mal mit dem Schwert attackiert worden wäre.

„Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.“

Liebe Freunde, wenn wir im Kampf und in der Versuchung siegen wollen, müssen wir das Schwert des Geistes genauso benutzen. Jesus sagt in Johannes 14, Vers 26 über den Heiligen Geist:

„Er wird euch alles lehren und an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Aber Er kann euch nicht an das erinnern, was ihr nie gewusst habt. Die Amplified Bible sagt in Sprüche 7, Vers 1:

Sprüche 7:1 „Mein Sohn, behalte meine Worte. Hüte meine Gebote wie deinen Augapfel für Zeiten der Not.“

Wenn wir sie nicht in uns behüten, dann haben wir sie nicht, wenn wir sie brauchen. Das Beste, was Sie tun können, ist, Ihre Bibel zu lieben. Füllen Sie Ihr Herz und Ihre Gedanken mit dem Wort Gottes.

Nur damit kann der Heilige Geist arbeiten. Mit anderen Worten, beschäftigen Sie sich gerade dann mit Gottes Wort, wenn Sie es nicht brauchen und der Heilige Geist wird Sie daran erinnern, wenn Sie es benötigen. „Wende dein Herz hin zur Weisheit“, sagt er. Sie müssen sich dem Wort zuwenden, wir alle müssen das fleißig und gewissenhaft tun und Gott zeigen, dass wir es ernst meinen. Wir sind Seine Arbeiter, die sich nicht schämen müssen und das Wort der Wahrheit kennen. Wir müssen Sein Wort in unser Herz lassen und dann werden wir es aussprechen können, wenn wir es brauchen. Und neben dem Gebrauch als Waffe im geistlichen Kampf gibt es bei Rhema noch eine weitere Eigenschaft, die wir kennen müssen. Gehen Sie mit mir zum Römerbrief, ins zehnte Kapitel. Römer 10, Vers 17.

Die meisten von Ihnen kennen diesen Vers bestimmt.

Römer 10:17 „So kommt der Glaube vom Hören, vom Hören des Wortes Gottes.“

Hier steht aber nicht Logos, sondern Rhema. Glaube kommt vom Hören, vom Hören, was Gott Ihnen durch Seinen Geist sagt. Logos führt uns zur Kenntnis und zum Verständnis des Wortes. Aber Rhema bringt Glauben. Das erklärt vielleicht, warum manche Dinge passieren oder nicht passieren.

Folgendes habe ich schon sehr oft erzählt. Gott möchte, dass wir mit den Prinzipien Seines Reiches vertraut werden. Gott ist ein wunderbarer Helfer in Zeiten der Not. Und wir beten natürlich auch für Menschen in Not. Aber irgendwann müssen wir einmal erwachsen werden. Es fängt mit Information an. Die Bibel sagt, es ist nicht gut, unwissend zu sein. Hier geht es um Logos, die Information von Gottes Wort. Und die brauchen wir. Aber danach müssen wir über dem Wort Gottes meditieren.

Gott sprach zu Josua:

Josua 8:1 „Lass dieses Buch nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und du wirst es recht ausrichten.“

In Psalm 1 heißt es: „Gesegnet ist der Mann, der seine Lust am Gesetz des Herrn hat und darüber sinnt Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen. Er bringt Frucht zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht.“

Das hebräische Wort ‚meditieren‘ heißt wörtlich, über etwas nachsinnen, nachdenken und es immer wieder sagen oder flüstern, wenn wir eine Bibelstelle lesen. Wir lesen ein Kapitel und lesen es noch mal. Wir sagen es uns selbst vor. Wir denken darüber nach, beten darüber, betrachten es. Wir lesen es noch mal und denken darüber nach. Das ist Meditieren. Das öffnet den Weg für Erkenntnis. Und dann fängt der Heilige Geist an, zu Ihnen sprechen. Plötzlich wird aus dem Logos ein Rhema, das für Sie lebendig wird. Und wenn Sie etwas erkennen, dann ist der nächste Schritt, danach zu handeln.

Das geschieht dann fast unbewusst, dass Sie danach handeln. Und dann wird es sichtbar.

Zuerst bekommen Sie die Information durchs Logos, dann bringt Meditieren die Erkenntnis. Dann handeln Sie danach und es wird sichtbar. Manche Leute sagen: Mensch. Ich hab wirklich keine

Zeit für all diese Etappen. Ich möchte die Information und danach sofort die Antwort bekommen.

Den versprochenen Segen. Und andere Leute sagen sogar: Ich möchte noch nicht mal die Information. Legen sie mir einfach die Hände auf und beten sie für mich. Ich möchte keinerlei Verantwortung. Dafür habe ich keine Zeit.

Wissen Sie, Gott ist ja so gut und natürlich hilft Er Menschen. Und wir glauben an das Beten und Hände auflegen. Aber Er möchte auch, dass wir erwachsen werden. Auf die erste Art wird es eine Weile klappen, aber dann müssen Sie anfangen zu wachsen. Nehmen Sie das Logos Christi in sich auf. Sinnen Sie darüber nach. Und der Heilige Geist wird es für Sie wahr werden lassen. Das Rhema kommt aus dem Logos. Füllen Sie Ihre Herzen und Gedanken mit dem Wort. Bestimmt kennen Sie diese Schriftstelle. Johannes 15, Vers 7. Jesus sagt:

Johannes 15:7 „Wenn ihr in mir bleibt und mein Wort in euch bleibt, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch gegeben.“

Wer von Ihnen kennt den Vers?

So, jetzt gehen wir zurück zu Johannes, Kapitel 1. „Am Anfang war das Wort, das Logos. Das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“

Das Wort, Logos, wurde Fleisch und wohnte unter uns. Jesus ist das Logos. Er sprach: „Wenn ihr in mir bleibt, im Logos, dann bleibt mein Wort in euch.“ Dafür benutzte er den Begriff Rhema. „Dann werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch gegeben.“

Liebe Freunde, wenn Sie möchten, dass Ihre Gebete erhört werden, dann bleiben Sie im Logos.

Lassen Sie es reich in sich wohnen und dann wird Gott Sein Rhema zu Ihnen sprechen. Sie werden Ihn bitten, um was Sie wollen und es wird Ihnen gegeben werden.

Bei mir hat der Unterschied zwischen Logos und Rhema mein geistliches Leben revolutioniert. Wenn wir uns mit Gottes Wort in Zeiten befassen, wo es uns gut geht, dann bringt der Heilige Geist es uns in Erinnerung, wenn wir es dringend benötigen. Ich habe auch so manche Fragen, warum einige Dinge im Leben geschehen und andere nicht. Der eine betet ganz freimütig um etwas und wird erhört. Und jemand anders tut vielleicht scheinbar das gleiche und wird nicht erhört. Aber diese Wahrheit hat tatsächlich einige meiner Fragen beantwortet. Ich möchte Sie jetzt ermutigen, sich diese Predigt auf DVD anzufordern und sie immer wieder anzusehen, weil wir vieles beim ersten Mal nicht verstehen.

Diese Botschaft ist so fundamental, dass jeder Christ sie hören sollte. Ich freue mich, dass Sie uns heute zugeschaut haben. Hoffentlich sind Sie auch nächstes Mal wieder dabei. Ich habe eine weitere großartige Botschaft für Sie. Ich freue mich auf Sie.

Jule 7. August 2011 Keine Kommentare Comments RSS

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