„Haltet fest“

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„Halte fest“ – Teil 1 19.08.2007
Pastor Bayless Conley

Predigt:
Eine der Dinge, die in meinem frühen christlichen Leben geschahen, was mir half, verändert und fest gegründet zu werden, war zu erkennen, wie wichtig das Wort Gottes ist. Die Bibel ist von Gott inspiriert. Es sind Gottes Gedanken für uns. Es ist Gottes geschriebener Wille für uns. Die Bibel sagt, dass sie imstande ist, uns aufzuerbauen und uns ein Erbe unter den Geheiligten zu geben. Ich sage das zu Beginn der Sendung, weil ich Ihnen einige wichtige Dinge aus dem Wort Gottes mitteilen will. Ich möchte Sie ermutigen, mit voller Aufmerksamkeit zuzuhören und sich ganz dem Wort Gottes zu widmen. Es hat wirklich Kraft, Ihr Leben zu verändern. Etwas kann mit Ihnen durch das Aufnehmen von Gottes Wort geschehen, was die ganze Ausrichtung Ihres Lebens verändert. Es kann Sie in eine neue Zukunft bringen, es können erstaunliche Dinge geschehen. Lassen Sie uns jetzt ins Wort Gottes gehen, es wird Sie und mich verändern.

Der Titel der heutigen Botschaft ist: „Halte fest“. Jesus sagte mindestens zwei Gemeinden in der Offenbarung, sie sollen das festhalten, was sie haben. In Offenbarung 2:25 und 3:11 sagte Er: „Haltet fest, was ihr habt, bis ich komme.“ Er sagte: „Ich komme bald. Haltet fest. Lasst nicht los, was ihr habt. Kein Mensch nehme eure Krone.“

Er hätte diesen Gläubigen nicht gesagt, das festzuhalten, was sie empfingen, was sie hatten, wenn es nicht die Möglichkeit gäbe, es zu verlieren. Nur weil Sie etwas haben, heißt das nicht, dass Sie es für immer haben werden. Es gibt Dinge, die wir ergreifen und hartnäckig festhalten müssen.

So müssen wir mit den Dingen umgehen, die Gott uns gegeben hat. Ich möchte mit Ihnen über zwei Dinge sprechen, die wir festhalten müssen. Das erste ist unsere Beziehung zu Gott. Ich meine damit die intime Freundschaft und Gemeinschaft, die wir mit dem Herrn genießen.

Im Hohelied 3:4 heißt es:
„Als ich ihn fand, den meine Seele liebt, ergriff ich ihn und ließ ihn nicht mehr los.“

Beschreibt das Ihre Haltung, mit der Sie an einer engen Beziehung zum Herrn festhalten? Ich hoffe es.
Wir werden uns mindestens zwei Situationen ansehen, in denen Gott Sein Volk ermahnt, an Ihm festzuhalten. Die Situationen, in denen Gott diese Ermahnungen gibt, sind sehr einsichtsreich. Die erste ist diese: Wenn Sie Ihre Feinde besiegen und anfangen, die Segnungen Ihrer Erbschaft zu genießen. Wir finden das im 5. Buch Mose. Wenn Sie anfangen, einige Siege zu erleben; wenn Sie den Feind Ihrer Seele schlagen und ein paar Segnungen anfangen, in Ihr Leben zu fließen, ist damit die Versuchung verbunden, die Dinge des Geistes und des Himmels lockerer anzugehen. Schauen wir uns den Zusammenhang in 5.Mose 9:1 an.

5.Mose 9:1-3
„Höre, Israel! Du gehst heute über den Jordan, um hineinzuziehen, das Land von Nationen in Besitz zu nehmen, die größer und stärker sind als du, Städte, groß und bis an den Himmel befestigt, ein großes und hochgewachsenes Volk, die Söhne der Enakiter, die du kennst und von denen du gehört hast: Wer kann vor den Söhnen Enak bestehen? So erkenne denn heute, dass der Herr, dein Gott, es ist, der vor dir hinübergeht als ein verzehrendes Feuer. Er selbst wird sie vernichten und er selbst wird sie vor dir demütigen. Und du wirst sie vertreiben und sie schnell umkommen lassen, so wie der Herr zu dir geredet hat.“

Bitte beachten Sie, dass Mose sagte: „Heute.“ Gut, wir haben die ganze Zeit gewartet, wir sind aus Ägypten ausgezogen, wir sind endlich am Ufer des Jordan; wir werden in das Land hineinkommen, in dem Milch und Honig fließt. Wir sind die Generation, über die geweissagt wurde, sie würden das Land von Nationen in Besitz nehmen, die stärker sind als wir. Wir werden sie besiegen. Gott wird vor uns hergehen. Wir werden das Erbe in Besitz nehmen. Und von da an beginnt Mose ihnen einzuschärfen, dass sie eines Tages hineingehen sollen. Er fängt an, sie an Teile ihrer Geschichte, Begegnungen mit Gott und Dinge, die sie erlebten, zu erinnern. Und er fängt an, sie an vielerlei Gebote Gottes zu erinnern. Und eine Sache sagte Mose ihnen an dem Tag durch den Heiligen Geist drei Mal; eine Ermahnung sagte er ihnen nicht weniger als dreimal, als sie sich vorbereiteten, den Feind zu schlagen und ihr Erbe in Besitz zu nehmen. Wir finden es in Moses Rede, die mehrere Kapitel umfasst. Schauen wir uns 5. Mose 10:20 an. Er bereitet sie immer noch vor. Hören Sie, was er sagt.

5.Mose 10:20
„Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen und ihm anhängen…“

Sagen Sie mal „anhängen“. Das bedeutet, mit ganzer Kraft festhalten. An Gott selbst festhalten, Ihm selbst anhängen.

Sie hörten mich schon mal sagen: Wenn Gott einmal etwas sagt, sollte das reichen, meinen Sie nicht? Er ist Gott. Und wenn Gott meint, etwas wiederholen und ein zweites Mal sagen zu müssen, dann sollten wir wirklich darauf achten. Wenn er etwas drei Mal sagt, sollten Sie es auf eine freie Stelle Ihrem Körper tätowieren. Dann ist es wirklich wichtig.

Jesus redete zur Gemeinde in Laodizea in der Offenbarung. Er sagte: „Ihr seid lauwarm. Du bist weder heiß noch kalt, du bist lau, weil du sagst: Ich bin reich und brauche nichts.“ Er sagt: „Du weißt nicht, dass du der Elende, bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist.“

Eine bestimmte Gefahr geht mit dem Segen und dem Sieg einher. Und es ist so wichtig, dass Gott sagte: „Wenn ihr euer Erbe genießt, wenn die Segnungen kommen, die Feinde anfangen zu fallen, dann hängt mir an. Haltet an mir fest. Haltet fest!“

Die zweite Ermahnung finden wir in Josua, Kapitel 23. Lassen Sie es uns aufschlagen. Diese Ermahnung wird erteilt, als Josua als alter Mann den Stab an die nächste Generation weiterreicht, um sie vorzubereiten.
Er versammelte die Ältesten und zukünftigen Leiter um sich in Josua 23 und gibt ihnen dieselbe Ermahnung weiter. Aber er setzt sie in einen ganz anderen Kontext, was sehr interessant ist.

Josua 23:6-8 „So haltet denn ganz fest daran, alles zu befolgen und zu tun, was in dem Buch des Gesetzes Moses geschrieben ist, dass ihr nicht davon abweicht, weder zur Rechten noch zur Linken, damit ihr nicht in diesen Nationen aufgeht, in denen, die bei euch übriggeblieben sind! Den Namen ihrer Götter sollt ihr nicht nennen! Ihr sollt nicht bei ihnen schwören! Ihr sollt ihnen nicht dienen, und ihr sollt sie nicht anbeten! Sondern dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr anhängen (an Ihm festhalten), so wie ihr es getan habt bis zum heutigen Tag!“

Josua sagt es in diesem Kontext: Haltet fest an Gott, wenn ihr es mit falschen Religionen zu tun habt.

Ich weiß, manche Leute denken: „Pastor, bitte handle diesen Punkt schnell ab und komme zum nächsten. Das betrifft mich nicht.“ Freund, glauben Sie nicht, das könnte Ihnen nicht passieren. Salomo, dem mehr Weisheit gegeben wurde als jedem anderen, Herr Weisheit selbst, fiel im Alter ab und wurde ein totaler Götzendiener. Die Bibel sagt in 1. Könige 11, dass Frauen sein Herz vom Herrn abwandten und dass er anfing, heidnischen Göttern zu dienen und ihnen Altäre zu bauen und dass er im Alter vollkommen von Gott entfernt war. Der Mann, der das Buch Sprüche schrieb.

Letzte Woche erzählte ich von einem Mann, der mein Leben beeinflusste. Ich sprach mit ihm, bevor ich Christ war und sagte: „Sieh mal, es gibt viele Wege zu Gott.“ Es ist der Mann, der mir ins Gesicht sagte: „Bayless, das ist eine Lüge. Es gibt einen Weg zu Gott. Jesus sagte: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt nicht viele Wege zu Gott. Es gibt nur einen.“ Erinnern Sie sich, wie ich Ihnen das letzte Woche erzählte? Nun, dieser Mann, ein führender und einflussreicher Christ in seiner Stadt, der mich drei Jahre zuvor konfrontiert hatte, „Bayless, es gibt nur einen Weg zu Gott“, gab seinen Glauben an Jesus Christus auf und wandte sich wieder der östlichen Philosophie zu, die er nach seiner Errettung aufgegeben hatte. Es war ein Schock. Ich war fassungslos, als ich es hörte. Aber die Bibel sagt, manche werden sich vom Glauben abwenden, daher die Mahnung: „Haltet an eurer Beziehung zu Gott fest.“

Es ist so wichtig, an unserer Beziehung mit Gott festzuhalten, die wie jede Beziehung leiden kann.
Eheleute können auseinanderdriften, wenn sie nicht aufpassen und ihre Beziehung nicht pflegen. Wir müssen unsere Beziehung zu Gott pflegen.

In der weiteren Botschaft möchte ich Ihnen fünf Wege mitteilen, wie Sie an Ihrer Beziehung zu Gott festhalten und nahe bei Gott bleiben. Einige Dinge, die Ihnen Geborgenheit und Sicherheit geben, damit Sie nicht im Glauben abdriften und Ihr Feuer und Ihre Leidenschaft zu Ihrem Schöpfer behalten. Diese Dinge stehen in der Bibel, sie sind sehr einfach; handeln wir aber nicht danach, besteht die Gefahr, zu verlieren, was wir haben. Das Wichtigste, was ich in meinem Leben habe oder was Sie jemals im Leben haben werden, ist die persönliche Beziehung zu einem liebenden Gott. Schauen wir uns diese fünf Dinge an.

Ich möchte Ihnen jetzt schnell fünf Dinge mitteilen. Ich werde jetzt sehr pastoral sein, seien Sie bereit. Fünf Dinge, die Ihnen helfen, Ihre Beziehung zu Gott zu festigen, damit Sie nicht in eine falsche Lehre oder Religion abgezogen werden. Sind Sie bereit?

Erstens, hören Sie auf Ihre geistlichen Leiter.

Hebräer 13:17 sagt gemäß der Amplified Bible:
„Gehorcht euren geistlichen Leitern, ordnet euch ihnen unter, indem ihr ihre Autorität über euch anerkennt, denn sie wachen über eure Seelen und euer geistliches Wohlergehen.“

Das ist, was ich heute versuche zu tun. Erschweren Sie also meine Arbeit nicht, okay? Denn der Rest des Verses sagt, dass ich Gott Rechenschaft für meine Arbeit geben muss, und ich will sie gut machen.

Zweitens, seien Sie in Gottes Haus gepflanzt.

Psalm 92:14 sagt:
„Die gepflanzt sind im Haus des Herrn, werden grünen in den Vorhöfen unseres Gottes.“

Wenn Sie grünen wollen, müssen Sie gepflanzt sein. Und es gibt Ihnen Sicherheit, Teil einer Ortsgemeinde zu sein. Es ist die erste Banane, die die Staude verlässt, die geschält wird. Sie müssen gepflanzt sein. Es ist gut, andere Gemeinden zu besuchen, aber Sie brauchen ein geistliches Zuhause. Das Schaf, das sagt: „Ich gehöre zu jeder Herde…“ Sowohl im Alten und Neuen Testament wird das Bild des Hirten und der Herde gebraucht. Das Schaf sagt: „Ich wandere einfach von Herde zu Herde, krieche unter dem Zaun durch, vielleicht will ich heute zu gar keiner Herde gehören. Ich wandere einfach gerne. Ich bin ein freier Geist.“ Wölfe haben ein besonderes Wort für so ein Schaf: Mittagessen. Sie müssen in einer Ortsgemeinde gepflanzt sein.

Drittens, achten Sie auf das Wort Gottes. Ich zitiere Ihnen

1.Korinther 15:1-2
„Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid.“

Durch das ihr errettet werdet, wenn ihr festhaltet. Am Wort festhaltet. Wenn es nicht in der Bibel steht, akzeptieren Sie es nicht. Nur weil ich es sage, wird es nicht wahr. Wenn es in der Bibel steht, ist es wahr; aber nur weil ich es sage, ist es nicht wahr.

Ich bin seit 30 Jahren errettet und habe viele Dinge gesehen. Dinge verlaufen in Zyklen in der Gemeinde. So alle 15 Jahre kommt Neues auf. Immer gibt es eine neue Masche, einen neuen Trend, den viele mitmachen; eine neue Methode, die angewendet wird, eine besondere Versammlung hier und dort. Christen strömen hierhin und dorthin, wo immer etwas Neues geschieht. Hören Sie, es wird Ihnen helfen: Wenn weder Jesus es praktiziert und gelehrt hat noch die Jünger und Apostel in der Apostelgeschichte und es nicht eindeutig als Lehre in den Briefen steht, gibt es einen Grund dafür und Sie müssen sich davor hüten. Ich helfe Ihnen jetzt mehr als Sie meinen, okay? Achten Sie auf das Wort Gottes. Erfahrungen, Lehren, alle Dinge müssen im Licht von Gottes Wort beurteilt werden.

Viertens. Ich möchte, dass Sie das in der Bibel ansehen. 1.Johannes, Kapitel 2. Das ist das Vierte, was Ihnen helfen kann, auf geradem Weg zu bleiben und Ihre Beziehung zu Gott zu festigen: Hören Sie auf die Salbung. Und mit dem Wort „Salbung“ meine ich die innewohnende Gegenwart des Heiligen, die jeder Gläubige hat. In den folgenden Versen bezieht sich das Wort Salbung genau darauf. Jeder Gläubige hat die innewohnende Gegenwart des Geistes in sich. Darauf bezieht sich dieses Wort Salbung. Hier kommt

1.Johannes 2:18-20
„Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber sie blieben nicht, damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind. Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen.“

Schauen Sie Vers 26 an.

1.Johannes 2:26-27
„Dies habe ich euch im Blick auf die geschrieben, die euch verführen. Und ihr! Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm!“

Als er sagte, dass ihr nicht nötig habt, dass euch ein Mensch belehre, meinte er nicht, dass wir keine Gemeinde oder keine Bibellehrer brauchen, denn andere Stellen sagen, dass wir sie brauchen. Es bezieht sich auf diejenigen, die versuchen, Sie zu täuschen und zu verführen.

Und fünftens: Halten Sie Ihre Augen auf Jesus gerichtet. Lassen Sie Jesus im Mittelpunkt sein. Kolosser, Kapitel 2. Schauen wir uns das mal an. Kolosser, Kapitel 2. Es geschahen seltsame Dinge in der Gemeinde in Kolossä, die der Apostel Paulus ansprach. Ein Beispiel finden wir in Vers 18.

Kolosser 2:18-19 „Um den Kampfpreis soll euch niemand bringen, der seinen eigenen Willen tut in scheinbarer Demut und Anbetung der Engel, der auf das eingeht, was er in Visionen gesehen hat, grundlos aufgeblasen von der Gesinnung seines Fleisches, und nicht festhält das Haupt…“

Er nennt hier den Grund, warum sie in Probleme gerieten. Sie hielten das Haupt nicht fest. Wer ist das Haupt des Leibes? Es ist Jesus.

„…und nicht festhält das Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengefügt, das Wachstum Gottes wächst.“

Etwas, was sie die jungen Gläubigen lehrten, war Folgendes: „Ihr könnt nicht direkt zu Jesus kommen. Ihr könnt nicht direkt zum Vater kommen. Ihr müsst über Engel kommen.“ Diese Engel haben verschiedene Ränge und dienen als Mittler und Boten. Daraus entwickelte sich eine Anbetung von Engeln. Und Paulus sagt: „Niemand soll euch den Kampfpreis rauben. Ihr müsst an Jesus festhalten. Bleibt an Jesus dran.

Ihr braucht keinen weiteren Mittler. Es gibt einen Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Jesus Christus. Ihr braucht keinen Menschen, um zu Jesus zu kommen. Ihr habt jederzeit direkten Zugang zu dem Retter. Er ist das Haupt des Leibes.“

Und hören Sie: Ganz gleich, wie stark Gott einen Mann oder eine Frau im Leib Jesu gebrauchen mag, sie sind dennoch nur ein Teil des Leibes. Jesus ist das Haupt. Daran müssen wir uns erinnern!

Jede Beziehung, die die zunehmende Abhängigkeit zu einem Mann oder einer Frau, anstatt zu Jesus fördert, ist nicht gesund. Behalten Sie Jesus im Mittelpunkt. Ich werde mein Bestes geben, ein guter Pastor zu sein, und habe vor, meinen Lauf zu vollenden und zu hören: „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht.“ Aber wenn Ihr Glaube damit steht und fällt, ob ich es schaffe oder nicht, sind Sie bereits in Schwierigkeiten. Ich habe vor, es zu schaffen. Aber ich muss meinen Blick auf Jesus richten und Sie auch. Wenn der Retter Ihr Fokus ist, dann schaffen Sie es auch.

Schauen Sie mit mir im Hebräerbrief. Es gibt noch etwas, was ich mitteilen möchte, woran wir festhalten müssen. Das Erste ist unsere Beziehung zu Gott, und zwar in Zeiten des Sieges und Segens, wenn wir die Vorzüge unserer Erbschaft genießen. Und auch in Konfrontation mit falscher Lehre und falscher Religion müssen Sie am Retter festhalten. Das Zweite, was wir festhalten müssen, ist unsere Hoffnung.

Hebräer 6:18-20 „Damit wir durch zwei unveränderliche Dinge, bei denen Gott unmöglich lügen kann…“

Manche von Ihnen dachten, Gott könne alles tun. Es gibt eine Sache, die Gott nicht tun kann: Er kann nicht lügen.

„… einen starken Trost hätten, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die vorhandene Hoffnung zu ergreifen.“ – Das bedeutet, die Hoffnung festzuhalten! – „Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist, der nach der Ordnung Melchisedeks Hohenpriester in Ewigkeit geworden ist.“

Demnach ist Hoffnung etwas, was vor uns liegt. Sie hat mit unserer Zukunft zu tun und wir sollen sie festhalten. Hier wird Hoffnung der Anker unserer Seele genannt. Die Seele mancher Menschen ist nicht verankert. Und darum werden ihre Gefühle, Wünsche und ihr Wille von den Strömungen der Welt hin und hergeworfen. Sie werden in sündige und ungöttliche Dinge gezogen, von allen möglichen Strömungen der Welt bewegt, weil sie ihren Anker nicht auswarfen.

Jeder Zeitgenosse des Paulus mit See-Erfahrung hätte das verstanden, vorausgesetzt, er schrieb es, oder wer immer Autor des Hebräerbriefes war. Viele glauben, er ist von Paulus. Sie hätten den Vergleich sofort verstanden, der angeführt wurde. Wenn damals ein großes Schiff bei Ebbe in den Hafen einlaufen wollte – viele Häfen konnten nicht angelaufen werden, weil es dort Sandbänke gab.

Heute baggern wir unsere Häfen und unsere Kanäle aus. Heute können Schiffe leicht bei Ebbe oder Flut einlaufen. Sie hatten damals nicht die Mittel, einen Hafen auszubaggern. Also musste das Schiff bei Ebbe vor dem Hafen warten und manchmal außerhalb des Hafens einem Sturm widerstehen. Sie schickten dann einen Vorboten voraus. Er stieg in ein kleineres Boot mit dem Anker des Schiffes, der an einem dicken Seil oder Tau befestigt war. Dann ruderte er den Anker in den Hafen und warf ihn im sicheren Hafen aus. Das starke Seil reichte bis zum Schiff. Und obwohl es vielleicht draußen einige Stürme zu überstehen gab, wussten alle auf dem Schiff, dass, sobald die Flut käme, sie das Schiff in den sicheren Hafen ziehen konnten.

Und es heißt, Jesus ist unser Vorbote. Er wurde von den Toten auferweckt und fuhr auf in die Gegenwart Gottes, in den Himmel für uns; und dort warf Er den Anker für uns aus. Er ging uns voraus. Und wissen Sie was? Wir mögen hier unten ein paar Stürme zu überstehen haben. Wir mögen durch einige Prüfungen und Versuchungen gehen; aber der Tag kommt, wo die Flut steigen wird und wir sicher in den Hafen des Himmels gezogen werden. Meine Seele ist darin verankert! An Ihrem schlimmsten Tag gehen Sie auf den Himmel zu! Ich gehe auf den Himmel zu! Meine Prüfungen sind nicht so schlimm!

Gestern abend sprach ich mit einigen Männern. Wir waren alle aufgeregt darüber, dass wir alt geworden sind, ohne zu wissen, wann das geschah. In achteinhalb Jahren werde ich 60 sein. Das macht mich unruhig! Für einige von Ihnen erscheint das jung, aber ich hielt das früher für uralt. Fünfzig erschien mir einmal uralt und ich ließ es bereits hinter mir! Unser Leben ist ein Hauch, der kurze Zeit auftaucht und wieder verschwindet. Und sicher gibt es Stürme, während wir draußen vor Anker liegen, aber Freund, der Vorbote ging voraus! Er warf bereits den Anker aus und ich muss an dieser Hoffnung festhalten.

Hebräer 10:23 sagt:
„Haltet das Bekenntnis eurer Hoffnung fest.“

Wir müssen oft darüber reden, über den Himmel und dass wir nur Pilger sind. Wir sind nur Fremde auf der Durchreise, und Freund, das wahre Leben wartet auf uns. Dies ist nur ein Schatten des künftigen Lebens. Und wie Jesus in die Gegenwart des Vaters kam, werde ich in der Herrlichkeit Seiner Gegenwart willkommen sein, nicht als Fremder, sondern als Freund. Diese Erde ist nicht mein Zuhause, sondern der Himmel. Meine Staatsbürgerschaft ist im Himmel. Wir müssen an dieser Hoffnung festhalten.

Gott sei Dank für diese Hoffnung. Jesus, der Vorbote, kam in die Gegenwart Gottes für uns und ich weiß, dass mich das erwartet, wenn mein irdisches Leben vorbei ist. Was für eine Gewissheit! Was für eine Zuversicht gibt mir das, dass meine Hoffnung in Ihm ist und in dem verankert ist, was Jesus Christus für mich tat. Ich vertraue darauf, dass Sie dieselbe Hoffnung haben, mein Freund. Dieses Leben ist ein Hauch, der kurz erscheint und wieder verschwindet, und danach liegt die Ewigkeit vor uns. Ich vertraue, dass dies ein Segen für Sie war. Nächste Woche sprechen wir weiter über das Festhalten und einige Anwendungen aus der Bibel dazu. Ich glaube, es wird ein Segen für Sie, also verpassen Sie es nicht! Und wenn Sie gerade durch eine schwere Zeit gehen, erinnern Sie sich, Gott kennt Ihren Namen. Er liebt Sie. Sie sind kein Fremder für Ihn. Rufen Sie Ihn an. Er ist immer noch im Rettungsgeschäft. Bis zum nächsten Mal.

Haltet fest – Teil 2 26.08.2007
Pastor Bayless Conley

Hallo, willkommen zur heutigen Sendung, Was immer gerade in Ihrem Leben passiert, es ist Gott ist nicht gleichgütig. Das müssen Sie wissen. Er weiß, was Sie durchmachen, was Sie denken, Er kennt die Ängste, die Ihr Herz beschäftigen. Er kennt die Kämpfe eines Menschen, der den Eindruck hat, im Treibsand zu versinken und unterzugehen. Mein Freund, Gott weiß es. Und ganz gleich, wie merkwürdig es für Sie klingt, nehmen Sie es als ein Wort von Gott an Sie, dass Er Ihre Kämpfe kennt und Ihnen helfen will. Lassen Sie sich nicht entmutigen und geben Sie nicht auf. Bleiben Sie dran und halten Sie fest!

Jesus sagte im Buch der Offenbarung: „Haltet fest, was ihr habt, bis ich komme.“ Und ich möchte in dieser Botschaft darüber reden, was es bedeutet, festzuhalten und an den Dingen dranzubleiben, die Gott uns gab.

Ich glaube, es wird Sie ermutigen. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Lassen Sie uns gemeinsam Gottes Wort studieren. In Offenbarung Kapitel 2 und 3 sagte Jesus den Gemeinden, dass sie festhalten sollen. Er sagte: „Siehe, ich komme bald, haltet fest, was ihr habt. Siehe, ich komme bald. Haltet fest, was ihr habt, damit niemand eure Krone nehme.“

Wir wollen über Dinge reden, von denen die Bibel uns lehrt, dass wir sie festhalten und nicht loslassen sollen. Das erste finden wir im Hebräerbrief, Kapitel 4, und das ist das Festhalten an unserem Bekenntnis des Glaubens.

Hebräer 4:14
„Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns das Bekenntnis festhalten!“

Manche sagen, das bezieht sich auf das Bekenntnis unseres Glaubens an Christus als Herrn und Retter, wie wir es in

Römer 10:9-10 lesen:
„Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, dann wirst du errettet.“

Und vieles spricht dafür, wenn wir uns das Thema des gesamten Hebräerbriefes ansehen. Es war an jüdische Gläubige geschrieben, die versucht waren, sich vom Glauben an Christus wieder dem Gesetz zuzuwenden, um gerechtfertigt zu werden. Er wurde an jüdische Gläubige geschrieben, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Ihnen sagte er, sie sollen an ihrem Bekenntnis des Glaubens an Christus festhalten, so wie Jesus die Gemeinde in Pergamon im Buch der Offenbarung lobte, weil sie seinen Namen festhielten, obwohl sie verfolgt wurden und manche sogar für den Glauben als Märtyrer starben. Und ich glaube, dass ist heute ein Wort für einige Zuschauer heute. Sie müssen an Ihrem Bekenntnis des Glaubens an Christus festhalten, weil Sie versucht werden, heilige Dinge locker zu lassen. Vielleicht wurden Sie wegen Ihres Glaubens verfolgt oder verspottet, auf der Arbeit oder zuhause. Und es ist interessant: Manchmal sind gerade die, von denen wir dachten, sie würden unsere Bekehrung zu Christus am meisten mit uns feiern, unsere ärgsten Gegner.

Sie denken, ihre Familienmitglieder werden sich freuen. „Hört mal, ich trinke nicht mehr; schlage meine Frau nicht und bin frei von Drogen.“ „Ja, aber du bist Christ, gehst jetzt in die Kirche.“ Manchmal können Ihnen Familienmitglieder das Leben zu Hölle machen wegen Ihres Glaubens. Ich habe heute ein Wort für Sie: Ob Sie auf der Arbeit verfolgt werden, in Ihrer Familie oder einem anderen Lebensbereich oder versucht werden, sich zurückzuziehen, halten Sie fest!

Bitte hören Sie dies: Das Wort Bekenntnis ist ein zusammengesetztes Wort im Griechischen. Der erste Teil des Wortes bedeutet „dasselbe“, der zweite Teil bedeutet „sagen“. Das Wort „bekennen“ bedeutet dasselbe zu sagen, das Gleiche zu sagen. Und Gottes Wort kam zum Volk Israel. Es war lebendig und kraftvoll. Es hätte sie in das verheißende Land bringen können, aber sie entschieden nicht, dasselbe zu sagen. Sie hielten nicht an ihrem Bekenntnis fest und sagten: „Wir können nicht hineingehen.“

Sie kennen die Geschichte in 4.Mose 13 und 14. Sie sandten 12 Kundschafter aus. Sie kommen zurück.
Zehn Kundschafter sagten: „Gott sagt zwar, wir sind die Generation, aber dort sind Riesen. Es gibt dort befestigte Städte und sie sind stärker als wir. Es spielt keine Rolle, was Gott sagt, wir können es nicht.“ Außer zwei der Kundschafter. Wie hießen sie? Josua und Kaleb. Sie sagten: „Moment mal, Leute. Wir sehen dieselben Riesen wie ihr, dieselben befestigten Städte, aber Gott hat uns etwas gesagt. Gott hat uns gesagt, dass jeder Ort, auf den unsere Füße treten, uns gehört. Er sagte, Er würde die Bewohner vor uns aus dem Land vertreiben. Er sagte uns, wir sind die Generation. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Der Herr ist mit uns. Fürchtet sie nicht. Sie sind unser Brot. Lasst uns hingehen und es einnehmen.“ Sie sind die Einzigen, die daran festhielten zu sagen, was Gott sagt. Und wissen Sie was? Aus der ganzen Generation, Millionen von Menschen, wer waren die einzigen beiden, die in die Ruhe eingingen? Josua und Kaleb! Alle anderen der Generation starben beim Runden drehen um den Berg Sinai. Die Bibel warnt uns, nicht wie sie durch Unglauben zu fallen.

Ich will Ihnen etwas zeigen, was das vielleicht besser verdeutlicht. Schauen wir uns Hebräer, Kapitel 13 an.

Hebräer 13:5
„Euer Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist. Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen!“

Das hat der Herr gesagt. Das ist, was Gott sagte: „Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.“ Vers 6.

Hebräer 13:6
„Darum können wir zuversichtlich sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?“

Haben Sie es bemerkt? Er sagte, damit wir mutig sagen können… ! Gott sagte etwas, damit wir etwas sagen sollen, gegründet auf das, was Er sagte. Gott sagte dieser Generation: „Worauf ihr eure Füße setzt, habe ich euch gegeben. Ich werde die Bewohner vertreiben. Geht hinein und nehmt es ein. Es gehört euch.“ Gott sagte etwas. Darum sagten Josua und Kaleb: „Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Wir sehen dieselben Riesen wie ihr, dieselben befestigten Städte. Aber wir können es tun!“ Gott sagte es und sie sagten es. Und das Wort nützte ihnen. Aber die andere Gruppe sagte: „Nein, nein. Wir können es nicht. Es ist ganz egal, was Gott sagt.“ Und das Wort wurde ihnen gepredigt, nützte ihnen aber nichts, weil sie es nicht mit Glauben verbanden.

Hören Sie: Wenn es um Ihre Bestimmung und das Einnehmen der Dinge geht, die Gott für Sie hat, werden Sie gegen einige Riesen kämpfen müssen. Es wird einige befestigte Städte geben, die Sie einnehmen müssen. Einige von Ihnen kämpfen mit Riesen in Ihrer Ehe. Andere vielleicht im finanziellen oder beruflichen Bereich. Hören Sie: Gott hat etwas gesagt. Er sagte, Er wird all Ihren Nöten gemäß Seinem Reichtum an Herrlichkeit in Christus Jesus begegnen. Er sagte: „Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, und er wird Segen im Überfluss ausgießen, und den Fresser bedrohen.“ Er sagte: „Wer reichlich sät, wird reichlich ernten“, und viele andere Dinge. Er sagte etwas, damit Sie kühn etwas sagen können. Er sagte etwas, damit Sie sagen können: „Ich weiß nicht, wie alles funktionieren soll, aber es wird alles gut werden. Wir werden hindurch kommen.“

Vielleicht kämpfen Sie gegen Riesen und mit Konflikten in der Familie und mit Kindern, die verrückte Dinge tun. Aber wissen Sie, Gott sagte etwas. Er hat gesagt: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus errettet werden. Groß wird der Friede deiner Kinder sein und deine Kinder werden vom Herrn persönlich gelehrt werden.“ Er sagte das, damit Sie sagen können: „Es mag jetzt nicht so aussehen, ich bestreite nicht, dass Riesen da sind und ich sehe befestigte Städte. Es sieht unmöglich aus, aber meine Kinder werden errettet werden. Sie werden im Haus Gottes sein. Sie kommen mit mir in den Himmel.“ Wir müssen an unserem Bekenntnis festhalten, sonst werden die Verheißungen und das Wort, das uns gepredigt wird, uns nichts nützen.

Ob Sie im Glauben Christus als Herrn und Retter bekennen oder in einem Lebensbereich mit Riesen konfrontiert werden und versuchen, Gottes Bestimmung für Ihr Leben zu ergreifen, Sie müssen das Wort mit Glauben mischen. Lassen Sie uns nicht dem Beispiel des Unglaubens der Israeliten folgen, denen das Wort nichts nützte. Halten wir an unserem Bekenntnis fest. Sagen Sie dasselbe, was Gott sagt.

Zweitens: Wir müssen das Gute festhalten. Schauen Sie mit mir in 1.Thessalonicher, Kapitel 5. Haltet das Gute fest.

1.Thessalonicher 5:19-21
„Den Geist löscht nicht aus! Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest!“

Vers 19 sagt: „Den Geist löscht nicht aus.“ Ich glaube, es ist besser, dem Heiligen Geist gegenüber sensibel und offen zu sein, selbst wenn Sie mal etwas in Liebe korrigieren müssen. Ich glaube, das ist besser als die Ordnung eines Friedhofs zu haben, wo nichts passiert. Ich will den Geist nicht auslöschen, damit Ordnung herrscht und wir vor lauter Ordnung tot sind. Und er sagte: „Weissagungen verachtet nicht, prüfet aber alles.“ Akzeptieren Sie nicht einfach alles: „Oh, das ist wohl eine Manifestation des Geistes. Dieses Phänomen muss sicher von Gott sein.“ Es muss nicht von Gott sein.

Manche Menschen sind Feuer und Flamme für alles, was in der Gemeinde abläuft, ohne je bestimmte Phänomene oder Lehren an der Schrift zu prüfen. Und die Bibel sagt: „Prüft alles“. Wir könnten vieles ansprechen, aber das eine, was er hier nennt, ist Weissagung. Weissagungen verachtet nicht. Sprechen wir darüber, wie Sie eine prophetische Äußerung prüfen und dann am Guten festhalten können.

Erstens, wenn Sie eine prophetische Äußerung prüfen wollen, fragen Sie sich: Ist sie im Einklang mit dem Wort Gottes? Wenn jemand Ihnen ein Wort oder eine Prophetie gab, ist sie schriftgemäß?

Jesaja 8:20 sagt:
„Wenn sie nicht gemäß dem Wort reden, dann deswegen, weil sie kein Licht haben.“ Mir gefällt die Übersetzung des Verses in der Living Bible: „Prüft das Wort dieser Hexen am Wort Gottes.“

Zweitens müssen Sie fragen: Ehrt und erhebt es Jesus Christus? Oder stellt es einen Mann oder eine Frau in den Mittelpunkt?

Viertens, hören Sie auf Ihr eigenes Herz. Wir sprachen darüber bereits im ersten Teil. Es heißt in
1.Johannes 2: „Wir haben die Salbung von dem Heiligen, der in uns wohnt.“ Und sie lehrt uns, was richtig und was falsch ist. Wenn etwas in Ihrem Herzen falsch erscheint, müssen Sie lernen, darauf zu hören.

Wenn es Ihrem Herzen widerstrebt, nehmen Sie Abstand. Schlucken Sie nicht einfach alles, was kommt.

Fünftens, legen Sie Dinge der Leiterschaft vor. Wenn jemand ein Wort oder eine Prophetie für Sie hat, sagen Sie: „Hättest du etwas dagegen, mit zu einem Leiter der Gemeinde zu gehen, damit er es hören und beurteilen kann?“ Wenn die Bereitschaft zur Beurteilung fehlt, stimmt etwas nicht. Da ist Schutz in der Struktur und Leiterschaft einer Gemeinde.

Sechstens müssen Sie sich fragen: „Ermahnt, erbaut und tröstet es?“

1.Korinther 14:3 sagt:
„Wer aber weissagt, redet zu Menschen Erbauung, Ermahnung und Tröstung.“

Die Gabe der Prophetie bewirkt diese drei Dinge. Die einfache Prophetiegabe enthält keinerlei Offenbarung.

Wenn Gott es will, kann eine andere Gabe prophetisch wirken, wie ein Wort der Erkenntnis oder ein Wort der Weisheit, wodurch etwas Künftiges oder eine Offenbarung weitergegeben wird. Aber die einfache Prophetie spricht Menschen Erbauung, Ermahnung und Trost zu.

Mir ist bewusst, dass ich an dieser Stelle meiner Predigt über Prophetie spreche. Einige Menschen haben durch Missbrauch davon Durcheinander, Ängste, sogar Depression in ihrem Leben erfahren, weil jemand einen Traum oder etwas anderes Verrücktes weitergab. Darüber werde ich in der Predigt noch etwas sagen, aber statt es jetzt zu erklären; weiß ich einfach, dass jetzt jemand die Sendung sieht, der das braucht und dass es kein Zufall ist. Sie sind an Ihr Ende gelangt und wissen nicht, was Sie tun sollen. Sie sind verzweifelt und ich muss Ihnen etwas sagen, was Sie hören müssen: Gott liebt Sie! Er hat Sie nicht vergessen. Er wird Sie nicht aufgeben. Er liebt Sie. Sie sind für Ihn keine anonyme Person in der Menge oder eine Zahl in einer endlosen Liste. Gott liebt Sie, glauben Sie es! Gehen wir zurück zur Botschaft.

Ich bin überzeugt, dass sogar eine Predigt wie diese eine prophetische Dimension haben kann. Gehen Sie nicht darüber hinweg, wenn eine Predigt Ihre Fragen beantwortet oder eine Botschaft direkt in Ihre Situation spricht. Das ist kein Zufall. Gott wird einen ganzen Gottesdienst oder eine ganze Predigt arrangieren, um einen ermutigenden Gedanken in das Herz eines Menschen zu bringen.

Ich sage manchmal Dinge, die ich nie erträumt hätte, die ich weder aufgeschrieben noch gedacht hatte. Und ich weiß, es ist der Heilige Geist, der zu Menschen redet. Und wenn das passiert und der Heilige Geist sagt „das ist für dich,“ müssen Sie es ergreifen. Bleiben Sie dran. Halten Sie es fest, denn es wird Ihnen in den Konflikten Ihres Lebens helfen. Halten Sie fest, was gut ist.

Drittens: Wir müssen an Korrektur festhalten. Schlagen Sie bitte Sprüche 4 mit mir auf. Sprüche 4:13.

Sprüche 4:13
„Halte fest an der Zucht, lass nicht ab! Wahre sie, denn sie ist dein Leben.“

Das Wort „Zucht“ wird im Buch der Sprüche auch als Korrektur und Tadel übersetzt. Korrektur, Zucht, Tadel: Halten Sie es fest und lassen Sie es nicht los. Warum? Es ist Ihr Leben. Ihr Leben kann davon abhängen.

Wir alle brauchen gelegentlich Korrektur und müssen dafür ein offenes Herz und eine offene Haltung haben.Wenn Sie kommt, müssen wir sie festhalten.

Ich bin in dieser Gegend aufgewachsen und ob Sie es glauben oder nicht, überall gab es unbebaute Felder. Die Autobahn 605 gab es nicht, da war der Coyote-Fluss. Der alte Ranch Golfplatz und das ganze Einkaufszentrum waren nicht da. Dort waren nur Eukalyptushaine. Es gab nur Felder. Wir fuhren mit Fahrrädern zur Knott‘s Berry Farm, es war damals kostenlos und nur eine kleine Geisterstadt. Die meiste Zeit fingen wir Eidechsen, Schlangen und Frösche und warfen Steine auf Kaninchen und Kojoten. Damals gab es die überall… und wir fingen Flusskrebse. Besonders beliebt war auch das Fangen großer Kröten.

Diese Dinger vergruben sich in kleinen Höhlen am Fuß eines Hügels und man musste sie überraschen, um sie zu fangen, denn sobald sie die Berührung spürten, machte es Puff, sie schwollen zur dreifachen Größe an und man konnte sie nicht mehr aus dem Loch holen. Sie blähten sich sofort auf.

Das erinnert mich an Menschen, die ich kenne! Sie werden korrigiert und Puff: „Du wirst mich nicht von meiner Position abbringen. Was fällt Dir ein! Du meinst, ich habe Unrecht? Ich rühre mich nicht!“

Es gibt einige Hauptgründe, warum Menschen Korrektur ablehnen: Aufgeblasen mit Stolz, besserwisserische Haltung oder mangelnde Bereitschaft, Fehler zuzugeben. Es ist erstaunlich, wie schwer einigen die Worte fallen: „Es tut mir leid, ich lag falsch“. Bei diesen Worten schlucken sie. Sie würden sich wundern, wie viel solch einfache Worte zur Heilung angespannter Beziehungen beitragen können. Manche von Ihnen müssen noch weiter gehen und sagen: „Schau, ich war der Hinterletzte, ich war ein Idiot. Vergib mir. Ich hatte Unrecht.“ Aber der Stolz mancher Menschen hindert sie daran. Sie wollen ihre Fehler nicht zugeben, sie wollen sich nicht entschuldigen. Und sie lehnen Korrektur und weisen Rat ab.

Zweitens. Manche Leute sind voller Furcht, was andere tun und sagen werden. Ich denke an die zehn Kundschafter, die durch einen negativen Bericht die ganze Versammlung zum Zweifeln brachten. Ich frage mich, ob alle zehn wirklich vorhatten, das bei ihrer Rückkehr zu sagen. Vielleicht gab es noch einige, die wie Josua und Kaleb dachten, aber nicht zur Minderheit gehören wollten. Einige der Kundschafter machten den Mund auf und sagten: „Nein, das können wir nicht. Dort sind Riesen, befestigte Städte, sie sind stärker als wir!“ Andere sagen: „Ja, das stimmt“. Und das Gemurmel durchzog die Versammlung. Und sie denken: „Stimmt das etwa nicht?“ Sie beugten sich unter diesen Gruppendruck und sagten: „Ja, da sind Riesen. Nein, wir können es nicht.“ Sie wollten die Korrektur nicht annehmen, die von Josua und Kaleb kam, die sagten: „Wartet, Männer! Gott versprach es uns! Wir können es! Wir sind fähig. Lasst uns hinein gehen!“
Aber ihre Angst, in der Minderheit zu sein und ihre Furcht vor dem Reden und Handeln der anderen hielt sie davon ab, diese weise Korrektur anzunehmen.

Drittens. Ich glaube, einige Menschen sind einfach rebellisch. Sie wissen, dass sie falsch liegen, aber es ist ihnen egal: „Das ist, was ich will.“ „Ja, ich weiß, dass ich später dafür bezahlen muss, aber was soll‘s.“ Die Familie und Freunde raten Ihnen vielleicht: „Tue das bloß nicht!“ , aber sie können Sie nicht zwingen. Ihre Freundinnen sagen Ihnen, ihr Freund sei ein Dummkopf. Er ist nicht gut für Sie! Ihre Schwester sagt Ihnen: „Der Typ passt nicht zu dir.“ Ihre Eltern mögen ihn nicht und sagen: „Dieser Mann ist nicht gut für dich.“

Aber Sie sagen: „Ich will es aber, es ist mir egal, ich werde ihn heiraten. Ja, vielleicht muss ich dafür zahlen, aber es ist mir egal! Ich will es halt.“ Und Leute tun einfach Dinge, obwohl sie im Herzen wissen, dass es falsch ist. Wenn Sie wollten, könnten Sie heute die Kirche verlassen und eine Tankstelle ausrauben. Sie könnten einen Laden ausrauben. Gott wird Sie nicht davon abhalten. Einige Leute sind einfach willentlich rebellisch. Sie wissen, dass es falsch ist und Folgen haben wird, aber sie tun einfach, was sie wollen.

Lassen Sie uns Menschen sein, die offen für Korrektur sind. Und wenn sie erfolgt, nehmen wir sie an. Sie ist unser Leben.

Eine Sache zum Schluss. Schlagen Sie das Buch Hiob auf. Hiob, Kapitel 2 und Kapitel 27. Wir müssen an unserer Integrität festhalten. Hiob ist direkt vor den Psalmen. Hiob 2 und 27. In Hiob 2 ist ein kurzer Kommentar seiner Frau, die ihn offensichtlich gut kannte. Aber in diesem Teil der Geschichte ist sie keine große Hilfe. Hiob 2:9.

Hiob 2:9
„Da sagte seine Frau zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Vollkommenheit? Fluche Gott und stirb!“

Keine ermutigende Frau. Aber wir müssen ihr ein wenig Gnade gewähren, da an diesem Tag zehn ihrer Kinder starben. Sie würden vielleicht auch etwas Verrücktes sagen, wenn Sie das erlebt hätten. Aber sie verstand den Charakter ihres Mannes, wie wichtig ihm seine Integrität war. In Kapitel 27 sagt Hiob etwas über seine eigene Integrität, als seine „Freunde“ ihn versuchten, dazu zu bringen, Dinge zuzugeben, die er nicht für wahr hielt. Schauen Sie, was er in Hiob 27:5 sagt:

Hiob 27:5-6
„Fern sei es von mir, euch recht zu geben. Bis ich verscheide, lasse ich meine Rechtschaffenheit nicht von mir weichen. An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen; mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.“

Ich gebe meine Integrität nicht auf; ich verstoße nicht gegen mein Gewissen, selbst wenn es mich mein Leben kostet. Ich werde mir nicht selber untreu.

Integrität bedeutet Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Ganzheit. Im normalen Sprachgebrauch bezieht es sich auf unseren Umgang mit anderen. Wir müssen an unserer Integrität festhalten.

Ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis: Wenn Sie entscheiden, integer zu leben, wird es Ihr Leben vereinfachen.

Sprüche 11:3 sagt:
„Die Lauterkeit der Aufrichtigen wird sie leiten.“

Sobald Sie sich entscheiden, aufrichtig zu leben, sind die Hälfte aller Entscheidungen automatisch getroffen. Sie müssen nicht darüber beten und nicht nach Rat fragen. Wenn ich dadurch meine Integrität verletze oder gegen mein Gewissen verstoße, ist die Antwort: „Nein“. Ich muss nicht darüber beten oder Rat einholen … Nein! Die Hälfte aller Entscheidungen sind bereits getroffen, sobald wir beschließen, ein aufrichtiges, ehrliches Leben zu führen.

Wir sagten, dass wir unser Bekenntnis des Glaubens an Christus festhalten müssen.

Ich sprach einmal am Telefon mit einer Frau über die Ewigkeit und über ihre Seele und sie sagte: „Nun, ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist.“ Wissen Sie, das glauben viele Menschen. Sie sagen: „Ich bin kein Jude, ich bin kein Moslem, kein Hindu, ich bin Amerikaner, also bin ich Christ. Natürlich glaube ich, dass Jesus Gottes Sohn ist. Wir haben zu Weihnachten bei uns zuhause eine Krippe stehen.“ Ich sagte: „Das ist gut, dass Sie das glauben. Aber die Bibel sagt: „Wenn sie im Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet.“ Ich sagte: „Sie müssen Ihr Herz und Mund zusammenbringen.“ Ich sagte: „Zur Zeit sind etwa halb errettet.“ Sie sagte: „Was?“ Ich sagte: „Sie haben die erste Hälfte erfüllt. Sie glauben in Ihrem Herzen, aber jetzt müssen Sie mit Ihrem Mund bekennen.“ Ich fragte sie: „Haben Sie das je getan?“ Sie sagte: „Nein, das habe ich nie.“

Das ist es, was zur Errettung führt. Glauben Sie in Ihrem Herzen, bekennen Sie mit Ihrem Mund, dass Sie unter die Herrschaft und Autorität Jesu Christi kommen. „Ich sterbe meinem Recht auf unabhängiges Leben.

Ich rutsche vom Fahrersitz meines Lebens auf den Beifahrersitz und sage: „Jesus, sei du bitte auf dem Fahrersitz.“ Und wenn wir so zu Ihm kommen, bringt Er uns in diese unglaubliche Beziehung mit Gott, die Errettung heißt.

Ich erinnere mich, als wäre es gestern, als ich Jesus Christus in mein Leben einlud und Herz und Lippen zusammenbrachte und mich seiner Herrschaft unterstellte. Ich saß in einer kleinen Mission voller Drogenabhängiger, Trinker und Obdachloser und Gott offenbarte sich mir auf übernatürliche Weise. Ich weinte, es erschien mir 30 Minuten lang, es war sicher kürzer, aber aus tiefstem Herzen, weil ich gefunden hatte, was ich lebenslang suchte. Ich suchte kein religiöses Ritual. Ich suchte keine gedankenlose Zeremonie, sondern ich suchte nach einer Beziehung zu Gott, solange ich denken kann. Selbst als kleiner Junge stellte ich Fragen über Gott und warum wir hier sind und ich denke, das geht den meisten Menschen so.

Sie würden sicher diese Sendung jetzt nicht sehen, wenn Sie keinen Hunger hätten, Gott kennen zu lernen.
Ich will Ihnen nur sagen, Er kennt Ihren Namen. Er liebt Sie. Und wie ich Ihn fand, können Sie Ihn finden,

Jesus ist Sein Sohn und Sein Auge blickt auf Sie, mein Freund. Rufen Sie den Namen des Herrn an. Sie werden nicht enttäuscht sein. Gott segne Sie.

Jule 19. August 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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