Hände hoch

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Hände hoch!
Pastor Bayless Conley

Predigt:

Hallo, herzlich willkommen zu unserer Sendung. Diese Aufnahmen entstehen in der Nähe unserer Baustelle. Wir bauen einen neuen Gemeinde-Campus, den wir „Haus für die Ernte“ nennen, denn im Cottonwood Christian Center geht es uns darum, Menschen zu erreichen, ihnen zu helfen, in der Nachbarschaft, unserem Land und weltweit. Von diesem Zentrum gehen unsere Aktivitäten aus und ich danke all denen, die uns beim Bau des Hauses für die Ernte zur Seite stehen. Bitte beten auch Sie darüber, wir könnten Ihre Hilfe brauchen.

Ich möchte Ihnen heute eine großartige Botschaft bringen. Sie heißt: „Hände hoch!“ In der Bibel, im Alten und Neuen Testament, wird oft über Menschen berichtet, die ihre Hände erhoben und wir tun es aus bestimmten Gründen. Es ist nicht nur eine religiöse Handlung oder etwas, was alle Pfingstler in der Kirche tun. Es gibt bestimmte Gründe, so lehrt es die Bibel, die Hände zu heben. Das wird Sie interessieren; nehmen Sie Ihre Bibel, kommen wir zum Wort. 2.Mose 17, wir fangen bei Vers 8 an.

2.Mose 17:8-13

„Danach kam Amalek und kämpfte in Refidim gegen Israel. Und Mose sagte zu Josua: Wähle uns Männer aus und zieh aus, kämpfe gegen Amalek! Morgen will ich mich auf den Gipfel des Hügels stellen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. Da tat Josua, wie Mose ihm gesagt hatte, um gegen Amalek zu kämpfen. Und Mose, Aaron und Hur stiegen auf den Gipfel des Hügels. Und es geschah, wenn Mose seine Hand erhob, dann hatte Israel die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken ließ, dann hatte Amalek die Oberhand. Da jedoch Moses Hände schwer wurden, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf. Dann stützten Aaron und Hur seine Hände, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite. So blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. Und Josua besiegte Amalek und sein Kriegsvolk mit der Schärfe des Schwertes.“

Faszinierend! Waren die Hände des Mose erhoben, siegte Israel, waren sie unten, siegte Amalek. Hände oben, der Kampf verläuft positiv, Hände unten, er verläuft negativ. Was versucht Gott uns zu sagen? Warum steht diese Geschichte in der Bibel? Was ist die Symbolik, worum geht es? Ich denke, dass das Erheben unserer Hände für drei Dinge steht, die dazu beitragen, dass der Kampf zu unseren Gunsten verläuft.

Vielleicht befinden Sie sich heute in einem Kampf, einem wirtschaftlichen, geistlichen oder emotionalen oder es geht um Ihre Familie, Ihr Zuhause, Ihre Ehe oder etwas anderes… Ihre Gesundheit. Selbst wenn kein Kampf ansteht, ich will nicht negativ sein, aber es wird einer kommen. Es gehört zum Leben dazu. Manchmal nehmen unsere Kämpfe gigantische Ausmaße an und wir sind materiell und psychisch überfordert. Wir brauchen etwas, was stärker und größer ist als wir selbst. Die Frage ist: Gott, warum? Hände oben, siegreicher Verlauf; Hände unten, Bedrängnis. Drei Dinge kommen durch erhobene Hände zum Ausdruck. Im Neuen Testament schreibt Paulus im

1.Timotheus 2:8 folgendes:

„Ich will, dass die Männer überall beten, indem sie heilige Hände aufheben, ohne Zorn und Zweifel.“

· Erstens bringt das ein vertrauensvolles Herz, das ganz von Gott abhängig ist, zum Ausdruck.

· Zweitens zeugt das Erheben der Hände von einem bußfertigen Herzen, das sich vor Gott

gedemütigt hat.
· Drittens – sind Sie bereit für Nummer drei? Es bringt ein hingegebenes, anbetendes Herz

Schauen Sie bitte mit mir 1.Mose 14 an. Das erste Buch Mose, Kapitel 14. Wir sehen uns das vertrauensvolle Herz an. Es geht hier um Abraham, der von der Schlacht gegen die Könige zurückkehrt. Einige Könige hatten sich verbündet und überfielen Sodom, die Stadt, in der Lot, der Neffe Abrahams, lebte. Sie nahmen alle Leute gefangen, führten sie weg in die Sklaverei, machten reiche Beute. Abraham sammelte seine Familie, verfolgte diese Könige und schlug sie. Er besiegte sie, holte alle Weggeführten zurück und kommt mit reicher Beute zurück. Wir lesen ab Vers 18.

1.Mose 14:18-20

„Und Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat! Und gesegnet sei Gott, der Höchste, der deine Bedränger in deine Hand ausgeliefert hat! – Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.“

Das heißt, dass Abraham Melchisedek den Zehnten von allem gab, von der ganzen Beute.

1.Mose 14: 21-24

„Und der König von Sodom sagte zu Abram: Gib mir die Seelen, die Habe aber nimm für dich! Da sagte Abram zum König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem HERRN, zu Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat: Wenn ich vom Faden bis zum Schuhriemen, ja, wenn ich irgendetwas nehme, von dem, was dein ist…! Damit du später nicht sagst: Ich habe Abram reich gemacht. Nichts für mich! Nur was die Knechte verzehrt haben, und der Anteil der Männer, die mit mir gezogen sind: Aner, Eschkol und Mamre, die sollen ihren Anteil nehmen!“

Er nennt ihre Namen und sagt: „Sie sollen ihren Anteil nehmen.“ Das war recht nobel von Abraham, der sich sagte: „Die Männer hier haben gegessen und für dich gekämpft. Das ist gelaufen und wird nicht zurückgezahlt.“ Er sagte: „Ich selbst werde nichts von dir nehmen, mache mich aber hierbei nicht zum Maßstab für die anderen. Diese Männer haben einen Anteil verdient, den sollen sie nehmen, wenn sie wollen.“

Manchmal ist es falsch, wenn wir uns zum Maßstab machen. Unsere Herzensüberzeugung ist eine Sache, wir müssen biblische Wahrheit lehren… unsere Überzeugungen ausleben, aber biblische Wahrheit lehren. Sie können Ihre Überzeugungen nicht anderen aufbürden.

Nun zu den Aspekten der Geschichte, die für uns relevant sind. Da ist zunächst dieser Melchisedek, der Priester. Dieser seltsame Mann taucht mit Brot und Wein, Zeichen des Bundes, aus dem Nichts auf. Abraham gibt ihm den Zehnten der Beute.

Gemäß Hebräer 5, 6 und 7 ist Melchisedek ein Bild für Christus, der Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks genannt wird. Uns wird gesagt, wenn wir unseren Zehnten ins Haus Gottes bringen, empfängt Jesus Christus, unser Hohepriester, ihn im Himmel. Eine geistliche Transaktion findet statt, im Hinblick darauf sagt Abraham etwas Bedeutendes. Er sagte: „Ich erhebe meine Hand zu Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat. Und König von Sodom, von dir nehme ich nichts.“ Denn der König sagte: „Gib mir die Leute, behalte die Sachen.“ Und Abraham sagt: „Ich behalte deine Sachen nicht, weil ich meine Hand erhob.“ Damit meinte er: „Ich habe vor Gott einen Eid abgelegt, einen Schwur, eine Festlegung vor Gott.“

Die Geschichte zeigt den Inhalt des Eides vor Gott, den er mit erhobener Hand ablegte: „Gott allein ist meine Quelle.“ Das zeigte sein tiefes Vertrauen. „Ich habe meine Hand zu Gott, dem Höchsten, dem Himmel und Erde gehören, erhoben. König von Sodom, du sollst nicht sagen können, du machtest mich reich. Nicht mal einen Schuhriemen nehme ich von dir.“ Abraham bekräftigte das, indem er Melchisedek den Zehnten gab, also als Erstes den zehnten Teil weggab. Natürlich zeigte das seine Dankbarkeit, weil Gott ihm gerade einen großen Sieg über diese Könige gab, aber auch sein Gottvertrauen, wie auch bei uns, wenn wir den Zehnten geben. Wir brauchen keinen Glauben, um Gott Reste zu geben: „Hey, Gott, Monatsende, Glück gehabt! Der Zehnte ist übrig. Die Rechnungen sind bezahlt. Bitte sehr!“ Das braucht keinen Glauben. Aber Gott zuerst den Zehnten, die ersten Früchte, zu geben, ohne den Verlauf des Monats und potenzielle Krisen zu kennen… das bringt zum Ausdruck: „Gott, ich vertraue Dir, ich verlasse mich auf Dich. Ich weiß nicht, was der Monat noch bringt, weder auf nationaler, noch auf internationaler Ebene. Ich weiß nicht, was in meiner Firma geschehen wird, habe keine Garantie für morgen. Aber Du, Gott, bist immer derselbe, also ehre ich Dich mit dem ersten Anteil.“

Abraham bekräftigte das, was er durch Erheben der Hand ausdrückte, indem er das tat.

Wir müssen im Herzen festmachen, dass Gott unsere Quelle ist. Das Erheben unserer Hände sagt: „Gott, Dir gehören Himmel und Erde. Meine Arbeit ist nicht meine Quelle, auch nicht die Regierung oder die Gewerkschaft. Mein reicher Vater ist nicht meine Quelle, auch nicht der reiche Vater meiner Frau, kein Mensch, sondern alleine Du, Gott. Wenn mir all das genommen wäre, würdest Du mich trotzdem versorgen. Egal, auf welchem Weg Du es bringst, Gott, Du allein bist meine Quelle.“ Wenn das im Herzen geklärt ist, zeigen die erhobenen Hände: „Gott, ich verlasse mich nur auf Dich. Egal, wie die wirtschaftliche Lage ist. Dir gehört der Himmel, Dir die Erde, Du kannst mir geben, was ich brauche.“

Ich denke, es ist immer gut, das dadurch zu bekräftigen, dass wir Gott zuerst etwas von dem geben, was Er uns gab, die ersten Früchte, den Zehnten. Das sollte aber unser Herz widerspiegeln. Und das ist die Abmachung: Diese Komponente brauchen wir, um siegreich zu sein. Hände hoch, siegreicher Verlauf; Hände unten, Bedrängnis im Kampf.

Die heutige Zeit ist extrem unsicher. Die Wirtschaft boomt oder stagniert. Nationen erblühen oder vergehen. Im Laufe meines Lebens haben viele Länder aufgehört zu existieren. Sie haben neue Namen und sind von diesem oder jenem Diktator eingenommen worden. Ein Land bekommt Atomwaffen, ein anderes hat schon Atomwaffen; niemand weiß, wer demnächst das Sagen hat. So Vieles im Leben ist unsicher, aber eins ist sicher, eins ist ganz gewiss. Einer ist immer derselbe, unser himmlischer Vater.

Wir müssen wie Abraham unsere Hände zu Gott, dem Höchsten, erheben. Ganz egal, wie sich die Wirtschaft entwickelt oder was mit meinem Arbeitsplatz passiert. Was auch immer in der Welt passiert, Er gibt mir, was ich brauche, und ich vertraue Ihm.

Wir schauen uns weitere Gründe an, warum wir unsere Hände zu Gott erheben sollen. Ich denke, das wird Sie interessieren und ein großer Segen für Sie sein. Also – Hände hoch…

Das Zweite ist ein bußfertiges Herz. Schauen wir uns bitte 2.Chronik an. 2.Chronik, Kapitel 6. Salomo hat gerade den Tempel fertiggestellt. Wenn ich lese, wie lange er an Gottes Haus baute, bin ich ermutigt. Wir sind im grünen Bereich! 2.Chronik 6:13 … wir steigen beim Einweihungsgottesdienst ein.

2.Chronik 6:13

„Denn Salomo hatte ein Gestell aus Bronze gemacht und es mitten in den Hof gestellt: fünf Ellen seine Länge und fünf Ellen seine Breite und drei Ellen seine Höhe. Und er trat darauf und kniete angesichts der ganzen Versammlung Israels auf seine Knie nieder, breitete seine Hände aus zum Himmel…“

Dann fängt er an zu beten. Stellen Sie sich bildlich vor, was Salomo tut. Er steht auf einem Podest, ganz Israel schaut auf ihn, und er stellt mit ausgebreiteten Händen das dar, was er beten wird. Das Gebet ist lang, ich möchte direkt zu dem Teil kommen, der unser Thema betrifft. Schauen wir Vers 24 an. Er sagte:

2.Chronik 6:23-31

„.. dann höre du es vom Himmel her, und handle und richte deine Knechte, indem du dem Schuldigen vergiltst, um seinen Weg auf seinen Kopf zu bringen, und indem du den Gerechten gerecht sprichst, um ihm nach seiner Gerechtigkeit zu geben. Und wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie kehren zu dir um und preisen deinen Namen und beten und flehen vor dir um Gnade in diesem Haus, dann höre du es vom Himmel her, und vergib die Sünde deines Volkes Israel! Und bring sie in das Land zurück, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast! Bleibt der Himmel verschlossen, so dass es keinen Regen gibt, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie beten zu dieser Stätte hin und preisen deinen Namen und kehren um von ihrer Sünde, weil du sie demütigst, dann höre du es im Himmel und vergib die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel! Denn du zeigst ihnen den guten Weg, auf dem sie gehen sollen. Und gib Regen auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbteil gegeben hast! Wenn eine Hungersnot im Lande herrscht, wenn eine Pest ausbricht, wenn es Getreidebrand und Vergilben des Getreides, Heuschrecken oder Hundsfliegen gibt, wenn seine Feinde es im Land seiner Tore belagern, wenn es irgendeine Plage und irgendeine Krankheit gibt – jedes Gebet, jedes Flehen, das dann von irgendeinem Menschen oder von deinem ganzen Volk Israel vorgebracht wird, je nachdem, was einer als seine Plage oder seinen Schmerz erkennt, wenn er seine Hände gegen dieses Haus hin ausbreitet, das erhöre du vom Himmel her, der Stätte, wo du thronst! Und vergib und gib jedem nach all seinen Wegen, da du sein Herz kennst – denn du, du allein kennst das Herz der Menschenkinder -, damit sie dich fürchten, so dass sie auf deinen Wegen gehen all die Tage, die sie in dem Land leben, das du unsern Vätern gegeben hast!“

Salomo betet und sagt zu Gott: „Wenn sie beten und umkehren, ihre Sünden bekennen und ihre Hände zu diesem Tempel erheben…“ – dem Ort, wo Gottes Gegenwart weilt – ein Symbol dafür, die Hände zu Gott zu erheben – „… dann vergib ihnen, Gott. Greif ein, rette sie.“

Es galt als Zeichen der Umkehr und Bitte um Rettung. Erheben der Hände: „Gott, ich bin umgekehrt und bitte Dich um Hilfe.“

Mehrere Dinge sind mir in diesem inspirierenden Abschnitt wichtig.

Erstens: Sünde kann schlechten Dingen die Tür öffnen. Er sagte: „Wenn dein Volk sündigt und vom Feind geschlagen wird und sie dann umkehren, Gott, befreie sie und lass sie in ihr Land zurückkehren… … wenn Dein Volk sündigt und der Himmel verschlossen bleibt und es keinen Regen gibt, oder bei einer Dürre; wenn Feinde oder eine Krankheit sie bedrohen.“ Jesus heilte am Teich Bethesda einen Mann, der 38 Jahre krank war. Wissen Sie, was Er ihm sagte, nachdem Er ihn heilte? „Geh, sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt.“

Ich weiß nicht, was schlimmer ist als 38 Jahre gelähmt zu sein, aber es gibt etwas. Jesus betonte, dass Sünde diesen Dingen die Tür öffnen kann. Nicht generell, aber wir leben in einer gefallenen Welt, Dinge funktionieren nicht wie geplant. Eines Tages wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Aber Tatsache ist, dass Sünde Schlechtem die Tür öffnen kann.

Als Zweites ist mir wichtig, dass Buße vor Glaube kommen muss. In

Markus 1:15 sagt Jesus:

„Tut Buße und glaubt an das Evangelium.“ Buße kommt zuerst.

Wir werden uns ab März mittwochs mit grundlegenden Prinzipien Christi beschäftigen. Wissen Sie, welches dieser elementaren grundlegenden Prinzipien als erstes genannt wird? Buße und Glaube an Gott, in dieser Abfolge. Buße von toten Werken; Glaube an Gott.

1.Johannes 3:21

„Wenn unser Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott.“

Sehen Sie – Glaube ist wie ein Flugzeug. Er muss sich zu Gott erheben, zuerst kommt aber die Startbahn. Manchmal ist Schutt auf der Startbahn unseres Herzens… unbewältigte Sünde, Ungehorsam… und die Startbahn wird nur durch Bekenntnis und Buße geräumt. Das ist das Einzige, was unser Gewissen reinigt. Kehren wir um und bekennen unsere Sünde, wird der Schutt von der Startbahn geräumt und Glaube kann auf die Startbahn und abheben.

„Gott, wenn sie umkehren und ihre Sünde bekennen, dann sende Regen!“ Er sagte: „Sind sie von ihren Feinden gefangen und tun Buße, dann rette sie!“ Ich mag die Stelle in 1.Könige, wo es heißt: „Gott, wenn es Krankheit, einen Feind oder eine Plage gibt, was es auch sei – wenn sie Buße tun, Gott, vergib und handle. Vergib ihnen und greif ein.“

Was denken Sie, wie würde Gott auf ein solches Gebet reagieren? „Salomo, das ist ein unverschämtes Gebet! Das ist wohl ein Witz! Du vermittelst eine falsche Vorstellung. So ein Gebet beantworte ich nicht. Was maßt du dir an, Salomo? Du vermittelst die Vorstellung, ich sei gut und gnädig. Ich beantworte das Gebet nicht! Du und ich, wir wissen: Wenn sie es vermasseln, mache ich sie platt wie einen Käfer. Das war es dann.“

Wie reagiert Gott auf das Gebet des Salomo? Schauen Sie in 2.Chronik 7:1.

2.Chronik 7:1-3

„Und als Salomo zu Ende gebetet hatte, da fuhr das Feuer vom Himmel herab und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer. Und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus. Und die Priester konnten nicht in das Haus des HERRN hineingehen, denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN. Und alle Söhne Israel sahen das Feuer herabfahren und die Herrlichkeit des HERRN über dem Haus. Da knieten sie mit dem Gesicht zur Erde auf das Pflaster nieder und beteten an, und sie priesen den HERRN: Denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewig!“

Sie erkannten, was Gott ihnen zeigen wollte: dass Er gut ist und dass Seine Barmherzigkeit ewig währt.

Drittens kommt dadurch ein hingegebenes, anbetendes Herz zum Ausdruck. Schauen Sie mit mir in den Psalm 63:3. Es heißt:

Psalm 63:3-4

„So schaue ich im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen. Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen.“

Wir heben unsere Hände, um Anbetung und Hingabe auszudrücken. Warum? Weil Er würdig ist, weil Seine Güte besser ist als Leben. Eine Übersetzung sagt: „Deine unerschöpfliche Liebe ist für mich besser als das Leben.“

Interessant, dass ein Wort, was meist als Lobpreis in der Bibel übersetzt wird, eigentlich mit den Händen zu tun hat. Schauen Sie Psalm 67:4 an.

Psalm 67:4 + 6

„Es sollen dich preisen die Völker, Gott; es sollen dich preisen die Völker alle. Es sollen dich preisen die Völker, Gott; es sollen dich preisen die Völker alle.“

Wir sehen vier mal das Wort preisen, es wird immer dasselbe hebräische Wort gebraucht. Es ist das Wort: „yadah“. Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Yad, der erste Teil Y-a-d, ist das hebräische Wort für Hand. A-h ist die Abkürzung für Jahwe. Es bedeutet wörtlich: Hände zu Gott; preisen.

Jeder Jude, der das las, verstand es. Sie sagten ´Sei gepriesen, Herr.´ und erhoben ihre Hände zu Gott als Zeichen der Hingabe und Anbetung. Jeder Gläubige in der Urgemeinde verstand das, weil die Gemeinde die ersten zehn Jahre nur aus Juden bestand und die Psalmen ihr Gesangbuch waren. Das war für sie ganz normal. Die Schrift sagt: „Zieht ein in Sein Tor mit Dank, in Seine Vorhöfe mit yadah, Lobgesang!“

Verschiedene hebräische Worte werden in der englischen Bibel mit ´Lobpreis´ übersetzt. Jedes von ihnen hat eine andere Bedeutung. Dieses Wort steht für einen sichtbaren Ausdruck eines hingegebenen Herzens. Wir tun es, weil wir Gott lieben, weil Er würdig ist und weil Seine unendliche Liebe selbst besser als das Leben ist.

Das hat auch einen Nebeneffekt. Wenn wir das tun, verläuft der Kampf positiv. Das Blatt wendet sich. Schauen wir bitte den Psalm 8 an.

Psalm 8:2 sagt:

„HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gelegt hast auf die Himmel!“

Jesus zitierte diesen Vers in Matthäus 21:16. Die Kinder riefen: „Hosianna dem Sohn Davids!“ Sie beteten Ihn an. Da sagten die religiösen Leiter: „Sag den Kindern, sie sollen ruhig sein! Sie sind ungezogen, Jesus.“ Jesu sagte: „Habt ihr nie gelesen…“ und Er zitiert Psalm 8:2, „… aus dem Mund von Unmündigen und Säuglingen,…“ und dann legt Jesus, der das lebendige Wort war, diesen Vers aus. „Aus dem Mund von Säuglingen hast du dir Lob bereitet.“ So hat es Jesus ausgelegt. Offenbar ist Lobpreis die Macht Gottes. Der Rest des Verses ist interessant, es heißt: „… um deiner Bedränger willen, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.“

Der Feind soll zum Schweigen gebracht werden; das bedeutet, jemanden oder etwas am Vorankommen zu hindern.

Fühlten Sie sich jemals, als ob der Teufel Ihren Kopf bombardiert? Er belästigt Sie, versucht Sorgen, Verwirrung und Ängste zu wecken, Sie scheinen vom Unheil umzingelt? Wissen Sie was? Wissen Sie, wie Sie ihn zum Schweigen und zum Ablassen bringen können? Yadah! Ich hebe meine Hände und bete Gott an wegen meiner Feinde. Und es bringt den Feind zum Schweigen.

Jule 3. März 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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