Familie Thomas Pape

Leiterschaft im Alltag

 

Leiterschaft im Alltag
– Teil 1

Bayless Conley                29.11.2009

Ich hoffe, Sie sind bereit, etwas zu hören, was Ihrer Seele gut tun wird. Wir beschäftigen uns gerade in der Bibel mit dem Thema, wie Gott uns Verständnis und Erleuchtung gibt und ich bete, dass Er Ihnen heute die Augen Ihres Verständnisses öffnet, wenn wir gleich  gemeinsam das Wort Gottes hören werden. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir wollen herausfinden, was dort steht.

Als der Apostel Paulus im 2.Timotheus an Timotheus schrieb, gab er ihm drei Illustrationen. Eine beinhaltete einen Soldaten, eine einen Sportler und die letzte einen Farmer. Dann sagte er: „Bedenke, was ich sage, und der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen.“ Die Verbindung zwischen dem Hören und dem Verstehen ist das Bedenken. Bedenke, was ich sage. Brüte darüber. Bewege es in deinem Herzen. Wörtlich bedeutet es, den Verstand trainieren, um Dinge zu verstehen. Bedenke, was ich sage, und der Herr wird dir Verständnis geben.

Jesus sprach über den Sämann, der das Wort Gottes aussäte. Bei einigen kam Satan und stahl das Wort, bei anderen brachte das Wort in ihrem Leben viel Frucht hervor. Und ob der Teufel im Leben von Menschen die Oberhand hat oder ob Gott die Oberhand hat, das ist eben von dem Verständnis abhängig. Es heißt, die erste Gruppe hörte das Wort und verstand es nicht. Von der letzten Gruppe heißt es, sie nahmen das Wort an und verstanden es. Wir kommen vom Hören zum Verstehen, indem wir Dinge bedenken.

Selbst als die Jünger im Boot waren, fürchteten sie sich, denn sie hatten nur einen Laib Brot dabei, obwohl Christus gerade die Vermehrungswunder für fünftausend Männer – Frauen und Kinder nicht eingerechnet – und direkt danach für viertausend Männer, nebst Frauen und Kindern, wirkte. Und als Er merkte, was den Jüngern so zusetzte, sagte Er: „Wie kommt es, dass ihr kein Verständnis habt? Erinnert ihr euch nicht an die Fünftausend… und wie viele Brote? Und die Viertausend… und wie viele Brote? Und ihr seid gestresst, weil nur ein Brot für uns 13 da ist? Warum habt ihr kein Verständnis?“

Es lag daran, dass sie nicht über die Wunder nachgedacht hatten. Obwohl sie unmittelbar an den Wundern beteiligt waren, bedachten sie die damit verbundenen Lektionen nicht und hatten deswegen Angst. Ich denke, Gott spricht vielleicht durch Sein Wort oder Seinen Geist zu uns, vielleicht erleben wir ein Wunder und sind kurz darauf voller Angst, Sorge, Panik und Unglaube, weil wir nicht darüber nachdachten. Galater 6:1.

Galater 6:1
„Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die Geistlichen, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst acht, dass nicht auch du versucht wirst!“

Im Zusammenhang mit der Korrektur eines Bruders oder einer Schwester, die gefallen sind, sollen wir auf uns selbst achten. Das Wort übereilt bedeutet wörtlich: überrascht werden und plötzlich hinfallen. Hier ist keine vorsätzliche Sünde, die schon in Gedanken vollzogen wurde, gemeint, sondern jemand, der in eine Sünde hineingerät und von ihr überwunden wird. Er sagte, bringt ihn zurecht. Das Wort zurechtbringen entstammt der Medizin. Im Griechischen beschreibt es das Einrenken eines ausgerenkten Knochens, wo etwas wieder an den richtigen Platz kommt.

Ich erinnere mich, mein Vater hatte als Kind ein paar Footballunfälle, die ihn bis ins Erwachsenenalter verfolgten. Unter anderem kugelte sich seine Schulter ab und zu aus. Ich weiß noch, eines Tages waren wir bei Freunden und er war im Garten, lief auf seinen Händen und plötzlich kugelte sich seine Schulter aus. Mann, er lag am Boden und erlaubte niemandem, ihn zu berühren. Ungefähr zehn Minuten… er war total durchgeschwitzt… schaffte er es, seine Schulter unter großer Mühe wieder einzurenken.

Und hier heißt es: „Bringt eine Person wieder zurecht, die nicht mehr in der rechten Spur ist.“ Sie haben nicht die Beziehung zu Gott, die sie haben sollten. Sie sind nicht Teil einer Gemeinde. Sie haben nicht die richtige Beziehung zum Rest des Leibes. Und wir müssen ihnen helfen, wieder an ihren Platz zu kommen, um sie zurechtzubringen.

Interessant ist auch, dass das Wort „zurechtbringen“ im Griechischen in der Verlaufsform steht. Das ist ein Hinweis darauf, dass es vielleicht kein kleines „Oh, Jesus, kläre das“ – Gebet  ist, wo Sie weitergehen und der Person geht es gut, sondern höchstwahrscheinlich ist es ein Prozess, bei dem Sie Geduld, Einfühlungsvermögen und etwas Barmherzigkeit brauchen und mit der Person daran arbeiten müssen, damit sie zurechtgebracht wird. Sie stehen alleine da, sind quasi ausgekugelt, aufgrund von Scham, Verdammnis und  Unwissenheit. Und ihr, die Geistlichen, heißt es, „bringt sie zurecht im Geist der Sanftmut.“ Nicht hart und richtend, sodass sie sich schlechter fühlen als vorher: „Du Idiot, was dachtest du dir dabei?!“ Das bringt meist nichts. Vielmehr sollen wir im Prozess der Wiederherstellung, während wir sie aufbauen und ermutigen, auf uns selbst achten, damit wir nicht versucht werden.

Ich denke, zunächst, weil wir alle versucht werden können. Sobald Sie eine stolze Haltung haben…“ Oh, dass würde mir nie passieren!“… werden Ihre Füße dort sein, wo eben noch Ihr Kopf war.

Ich erinnere mich an die Geschichte eines Mannes, der aus Kalifornien in den mittleren Westen zog. Da er die dortigen Winter nicht kannte, war ihm nicht klar, dass er etwas langsamer  auf der vereisten Straße fahren sollte. Er fährt also, tritt auf die Bremse und sein Auto stoppt nicht. Es rutscht und er landet mit seinem Vorderwagen im Straßengraben. Er denkt: „Was mache ich jetzt?“ Ein alter Knabe kommt mit einem LKW vorbei, sieht das Kalifornien-Kennzeichen und denkt: „Wieder so einer!“ Er steigt aus, sagt dem kalifornischen Umsiedler ein paar auserlesene Dinge, wie: „Keiner von euch Kaliforniern kann Auto fahren. Idiot! Ich zieh dich raus!“ Er hat eine Winde und zieht das Auto heraus. Der LKW fährt weiter und der kalifornische Umsiedler fährt jetzt viel vorsichtiger, weil er weiß, dass die Straßen etwas anders sind als hier im Süden. Er fährt weiter und nach ungefähr 15 Kilometern, siehe da – wer lag jetzt im Graben? Genau, der LKW dieses Mannes.

Die Bibel sagt, wenn Sie jemanden zurechtbringen, seien Sie nicht hart und hochmütig. Tun Sie es im Geist der Sanftmut und achten Sie auf sich selbst, damit Sie nicht auch versucht werden.

Ich denke, hier ist noch eine sehr brauchbare Lektion. Denn während dieses Prozesses der Wiederherstellung werden Sie höchstwahrscheinlich nicht nur hören, was derjenige tat, sondern auch wie und wann es geschah, vielleicht mehr Informationen, als Ihr kleiner Verstand wirklich braucht. Und es ist interessant, wie durch eine Unterhaltung Samen gesät werden können, die Sie dazu bringen, Dinge in Betracht zu ziehen, die Sie eigentlich meiden sollten.

Wenn jemand zum Beispiel in die Sünde des Tratschens und Verleumdens verstrickt ist, was Sünde ist… vielleicht fühlten sie sich von jemandem in der Gemeinde ungerecht behandelt… jemand versäumte, etwas für sie zu tun, was er hätte tun sollen oder jemand behandelte sie so, wie er es nicht hätte tun sollen und sie gehen herum und sprechen mit diesem und jenem: „Unfassbar, dass die Leitung das zulässt. Was ist das für eine Gemeinde?“ Und: „In dieser Gemeinde fehlt die Liebe.“ Und sie merken: Derjenige lebt weder in Gemeinschaft mit Gott noch in Gemeinschaft mit der Gemeinde. Sie wollen denjenigen zurechtbringen. Vielleicht fängt es mit einer kleinen Ermahnung an und derjenige sagt: „Weißt du, Soundso hat mir das und das angetan.“ Und Sie sagen: „Du musst weiterkommen und du musst vergeben.

Die Gemeinde ist voll von unvollkommenen Menschen. Du kannst nicht dich selbst nach deinen Motiven beurteilen und alle anderen nach deren Verhalten. Das ist ungerecht.“ „Ja, aber…“ „Nein, du musst es einfach loslassen.“ Sie gehen durch diesen Prozess durch und helfen denjenigen loszulassen und wieder Teil der Gemeinschaft zu werden. Aber dabei haben Sie viele Dinge gehört. Und wenn Sie nicht aufpassen, sagen Sie sich: „Unglaublich, dass derjenige das zugelassen hat.“ Und wenn Sie nicht aufpassen, kommen Sie in  Versuchung, die gleiche Sünde zu begehen und entwickeln eine Haltung und sagen Dinge, die Sie nicht sagen sollten.

Deswegen sagt die Bibel: „Befreunde dich nicht mit einem Zornigen und meide Gemeinschaft mit einem Wütenden, damit du nicht seine Wege lernst und sie eine Falle für deine Seele werden.“ Ein klassisches Beispiel ist jemand, der unmoralisch gehandelt hat. Wenn Sie denjenigen zurechtbringen, werden Sie wohl mehr Details hören als nötig, besonders, wenn es ein längerer Prozess ist.

Ich erinnere mich, vor vielen, vielen Jahren war ein Mann in der Gemeinde, den ich kannte. Es hatte keine Vorgeschichte. Er war einfach plötzlich in diesem Umfeld. Eins kam zum anderen und schließlich beging er Ehebruch mit der Frau seines Bruders. Beide bekannten es hinterher, aber er war total überwältigt von Scham und Schuld wegen der Auswirkungen auf die Ehe seines Bruders, die Beziehung zwischen seinem Bruder und ihm und auf seine eigene Ehe. Also arbeitete ich mit ihm daran und betete mit ihm und er weinte viel. Ich bat auch seine Frau dazu, um ihm zu helfen. Und ich sage Ihnen, währenddessen sagte er mir weitaus mehr als ich hören musste. Er nannte Details und einmal ertappte ich mich dabei, dass ich über Dinge nachdachte, die er mir sagte und einen kleinen Film abspulte. Und als ich merkte, wohin meine Gedanken abschweiften, schloss ich die Türen meiner  Gedankenwelt und verschloss sie! Und ich denke, das ist einer der praktischen Gründe dafür, dass er sagt: „Wenn ihr jemanden zurechtbringt, der von einer Sünde überwältigt wurde, achtet auf euch selbst, damit ihr nicht auch versucht werdet.“

Auch aus diesem Grund sagt er: „Ihr, die Geistlichen, sollt das tun.“ Ihr müsst wissen, wie ihr eure eigenen Gedanken bewahrt und wie ihr diesen Dingen keinen Raum gebt und Dinge aussortiert und verwerft, die ihr nicht in euren Sinn einpflanzen sollt. Und dann sagt er in Galater 6:2:

Galater 6:2
„Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen.“

Jesus trug die Last unserer Sünden. Es geht darum, dass wir helfen sollen, anderen Lasten abzunehmen und ihnen dabei zu helfen, schwere Lasten loszuwerden. Das Wort „Last“ bedeutet, eine unerträgliche schwere Last, die niemand alleine tragen kann. In den folgenden Versen steht:

Galater 6:3-5
„Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, während er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst. Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er nur im Blick auf sich selbst Ruhm haben und nicht im Blick auf den anderen; denn jeder wird seine eigene Bürde tragen.“

Wieder geht es darum, nicht stolz zu werden. Denkt nicht, dass ihr besser als andere seid, weil ihr nicht in dieselbe Sünde gefallen seid wie sie. Vergleicht euch nicht mit ihnen. Betrachtet nur euer eigenes Leben. Und wenn ihr richtig handelt und ein gutes Gewissen vor Gott habt, freut euch darüber. Freut euch nicht, weil ihr weniger gesündigt habt als andere.

Und der Vers 5 ist interessant. Er sagt: „Jeder wird seine eigene Bürde tragen.“ Das gleiche Wort wird an anderen Stellen im Neuen Testament als Last übersetzt und die alte King James Übersetzung sagt: „Jeder wird seine eigene Last tragen.“ Und auf den ersten Blick sieht es aus, als hätten wir einen Widerspruch in unserer Bibel gefunden, denn Vers 2 sagt: „Einer trage des anderen Last.“ In Vers 5 heißt es: „Denn jeder wird seine eigene Last tragen.“ Gut, wie bringen wir das zusammen?

Nun, es werden zwei verschiedene griechische Worte verwendet. Das erste, wie ich vor kurzem sagte, bezieht sich auf eine schwere, unerträgliche Last. Es ist eine Last von Schuld, Scham und Sünde. Es ist das Joch, das der Feind auf Gottes Volk legen möchte, damit sie entwurzelt, unbrauchbar und im Hinblick auf das Leben des Reiches Gottes unfruchtbar werden. Und wir müssen Menschen helfen, dieses Joch abzulegen. Das zweite Wort ist aber ein anderes griechisches Wort und bezeichnet eine Aufgabe, eine leichte Last. Es ist das Wort, das Jesus gebrauchte, als Er sagte: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von Mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.  So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“

Mit anderen Worten: die Aufgabe, die Ich euch gebe. Es hat mit dem Auftrag zu tun, den Gott uns gibt. Die komplette Aussage ist: wenn wir versuchen, andere zurechtzubringen, die von irgendeiner Übertretung überwältigt wurden, müssen wir es im Geist der Sanftmut tun und auf uns selbst achten, damit wir nicht auch versucht werden. Letztlich ist unser Ziel, Menschen dabei zu helfen, das schwere Joch des Feindes abzulegen und wieder unter das Joch Christi zu kommen und weiter an dem Auftrag zu arbeiten, den Gott ihnen gegeben hat, den ausgekugelten Knochen, den „ausgekugelten“ Gläubigen wieder einzurenken, damit derjenige wieder das tun kann, was Jesus will. Und ich denke, viele von uns kennen Menschen, die momentan unter dem falschen Joch arbeiten. Das Joch des Feindes ist auf ihnen und sie wissen nicht, wie sie es loswerden können. Deswegen müssen die Geistlichen helfen, sie zurechtzubringen. Sie leben unter Verdammnis und Schuld, sind unwissend, haben aber einen Auftrag und eine Aufgabe von Gott. Wir müssen gemeinsam diese Last anpacken, sie ihnen abnehmen und sie wieder unter das Joch Christi bringen. Wer hält das für eine gute Idee?

Gut, was werden wir jetzt tun? Kennen Sie so jemanden, wie wir ihn gerade beschrieben haben? Sind Sie geistlich genug, um denjenigen zurechtzubringen? Wir müssen auf Gottes Wort reagieren und wir müssen in einem Geist der Sanftmut herangehen und damit rechnen, dass es vielleicht ein längerer Prozess ist, jemanden zurechtzubringen. Sie dürfen sich nicht immer darüber ärgern, dass Ihr Gebet von zehn Sekunden nicht all das im Leben des anderen bewirkt hat, was Sie selbst erlebt haben.

Wissen Sie, ich habe erzählt, wie ich in einem Moment in der kleinen Missionsstation in Medford, Oregon, von Drogen frei wurde. Als ich mein Leben Christus gab, fiel der jahrelange Drogenmissbrauch von mir ab. Die Ketten waren zerbrochen. Ich nahm nie wieder irgendeine Droge und das ist über 30 Jahre her. Aber ich kenne andere, bei denen es ein Prozess war. Wir brauchen Geduld, Liebe und Barmherzigkeit und müssen auf uns selbst achten, während wir anderen bei dem Prozess helfen, wiederhergestellt zu werden.

Gut, das zweite „achtet darauf“ ist ähnlich: achtet auf eure Wege. Schauen wir uns das Buch Haggai an. Das vorletzte Buch des Alten Testaments. Haggai, Kapitel 1… das vorvorletzte Buch des Alten Testaments. Haggai, Kapitel 1. Das Umfeld ist folgendes: die babylonische Gefangenschaft ist lange vorüber, eine große Anzahl Juden kehrte nach Jerusalem zurück und sie begannen den Tempel wiederherzustellen. Doch nach 16 Jahren sind sie noch nicht fertig. Und die Arbeit war nach 16 Jahren noch nicht fertig, weil ihnen persönliche Anliegen wichtiger wurden als Gottes Anliegen. Ihre Prioritäten waren total daneben. Haggai 1:2.

Haggai 1:2-6

„So spricht der Herr der Heerscharen: Dieses Volk sagt: Es ist noch nicht die Zeit, zu kommen, die Zeit, um das Haus des Herrn zu bauen! Da erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermaßen: Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt? Und nun, so spricht der Herr der Heerscharen: Achtet doch aufmerksam auf eure Wege! Lassen Sie uns das sagen: Achtet aufmerksam auf eure Wege! Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel!“

Findet sich jemand in Vers 6 wieder? „Ich weiß nicht, wo das Geld bleibt, das ich verdiene? Meine Einkünfte verdunsten fast, bevor ich zur Bank komme.“ Er spricht über diese Unzufriedenheit: „Das erfüllt mich nicht. Ich habe nicht genug Ressourcen, um meinen Bedarf zu decken. Ich weiß nicht, was los ist. Gott, sagst Du etwas dazu?“ Das tut Er. Vers 7. Haggai 1:7.

Haggai 1:7-11
„So spricht der Herr der Heerscharen: achtet doch aufmerksam auf eure Wege! Geht auf das Bergland und holt Holz und baut das Haus! Dann werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht der Herr. Ihr habt viel erwartet, doch siehe, es wurde wenig daraus; und brachtet ihr es heim, so blies ich es weg! Warum das? So spricht der Herr der Heerscharen: um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt, während jeder von euch eilt, um für sein eigenes Haus zu sorgen! Darum hat der Himmel über euch seinen Tau zurückgehalten, und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten. Und ich habe die Dürre gerufen über das Land und über die Berge, über Korn, Most und Öl und über alles, was der Erdboden hervorbringt, auch über Menschen und Vieh und über alle Arbeit der Hände.“

Ihre Prioritäten waren völlig verkehrt. Sie sagten im Grunde: „Wir kümmern uns um unsere Anliegen, wir kümmern uns um unsere Geschäfte. Und wenn wir dann Zeit oder Mittel übrig haben, schauen wir mal nach Gottes Angelegenheiten. Das, was uns wichtig ist, kommt zuerst, und dann kommen wir vielleicht zu dem, was Gott für wichtig hält.“ Das ist das genaue Gegenteil der Prioritäten, die Christus uns gab.

Matthäus 6:33
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und all diese Dinge werden euch gegeben werden.“

Ich glaube, Haggai ist wirklich lehrreich für uns. Ihre Prioritäten und ihre Haltung zum Haus Gottes haben direkten Bezug zu ihren Problemen. Ich werde das wiederholen: Ihre Prioritäten und ihre Haltung zum Haus Gottes haben direkten Bezug zu ihren Problemen. Bitte schauen Sie mit mir ins Neue Testament, 1.Timotheus 3:15.

1.Timotheus 3:15
„Wenn ich aber zögere, damit du weißt, wie man sich verhalten muss im Hause Gottes, das die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Säule und Grundfeste der Wahrheit.“

Das Haus Gottes ist die Gemeinde. Und wenn Gott von Seinem Haus, dem Tempel im Alten Testament, sprach, wies es auf die Gemeinde im Neuen Testament hin. Wir sind Sein Haus.

Achten wir auf unsere Wege. Wie ist unsere Haltung? Was für Ansichten haben wir? Wie steht unser Herz zum Haus Gottes? Achtet auf eure Wege.

Ich weiß, manche werden sagen: „Nun, die Bibel sagt, Gottes Wege sind nicht unsere Wege und Er ist größer als Himmel und Erde, also sind Seine Wege höher als unsere Wege.“

Das ist wahr, aber das heißt nicht, dass wir Seine Wege nicht kennen können. Gott rief in Psalm 81:13 über Sein Volk aus: „Wären sie nur auf meinen Wegen gegangen!“ Der Psalmist rief in Psalm 25:4 aus: „O Gott, zeige mir Deine Wege.“ Klagelieder 3:40: „Prüfen wollen wir unsere Wege und erforschen und umkehren zu dem Herrn!“

Sind unser Verhalten und unsere Haltungen vor Gott in Ordnung in bezug auf Sein Haus? Geben wir? Dienen wir? Sind Gottes Anliegen eine Priorität oder wurden sie in den Hintergrund unseres Lebens gedrängt?

Wissen Sie, Gott sagte in 1.Könige 9:3 folgendes. Er  sagte: „Meine Augen und mein Herz sind beständig auf mein Haus gerichtet.“

Gottes Aufmerksamkeit, Sein Augenmerk und Seine Leidenschaft sind auf Sein Haus gerichtet. Er achtet ständig leidenschaftlich auf die Gemeinde. Und wenn wir uns nach Gottes Herz und Seiner Leidenschaft ausrichten wollen, müssen wir auch so sein. Unsere Augen müssen auf die Gemeinde gerichtet sein. Wir müssen die Gemeinde lieben. Gottes Haus muss unsere Leidenschaft sein. Gott liebt Sein Haus leidenschaftlich. König David wurde als ein Mann nach Gottes Herz bezeichnet, nicht wahr?

Wissen Sie, was David in 1.Chronik 29 sagte? „Ich habe Gefallen an dem Haus meines Gottes.“

Nun, darauf ist Gottes Herz ausgerichtet. Gott sagte: „Meine Augen und mein Herz achten beständig auf dieses Haus.“ Und David sagte: „Ich habe Gefallen an diesem Haus.“ Gott  sagte: „Du bist ein Mann nach meinem Herzen, David. Du hast dein Herz auf mein Herz ausgerichtet. Was Ich schätze, schätzt du. Meine Leidenschaft ist deine Leidenschaft.“ Und David und das Volk waren extrem freigiebig gegenüber Gottes Haus, weil sie Gefallen daran hatten.

Wissen Sie, ich sprach mit vielen Menschen, die sagen: „Nun, weißt du, ich liebe den Herrn. Ich bin gläubig, aber die Gemeinde ist nicht mein Ding. Meine Gemeinde ist die Natur. Eichen sind die Wände meines Zimmers und die Wolken sind das Dach, unter dem ich anbete. Das ist für mich Gemeinde.“

Mensch, ich liebe die Natur mehr als die meisten und die Schöpfung ist aus Gottes Hand. Sie erzählt uns von Gott. Die Himmel verkünden Gottes Herrlichkeit, aber Sie werden nicht alles, was Sie von Gott brauchen, in der Natur bekommen, Freund. Zu sagen: „Die Natur ist meine Kirche“ ist unbiblisch. Kirche, Ecclesia, bedeutet Versammlung der Herausgerufenen. Vielmehr sagt die Bibel, wir sollen nicht unsere Versammlungen versäumen, wie es bei manchen Sitte ist. Zu sagen, dass Sie Christ sind und nicht zur Kirche zu gehen, ist, als bezeichne man sich als Matrose, ohne zur See zu fahren.

Ich komme nochmals darauf zurück, dass Gott sagt: „Achtet auf eure Wege.“

Welche Prioritäten haben wir im Hinblick auf das, was Gott liebt? Wo ist unser Herz? Wie ist unsere Haltung in bezug auf Sein Haus? Was für eine Lektion ist das hier in Maleachi! Und es könnte vielleicht sein, dass manche Probleme, die wir haben, direkten Bezug zu unseren Prioritäten und unserer Haltung zu Gottes Haus haben, der Gemeinde des lebendigen Gottes. Ja, ich weiß, dass sie nicht vollkommen ist. Ich gehöre dazu, sie ist bestimmt nicht makellos. Aber Gott liebt die Gemeinde trotzdem. Obwohl Menschen wie ich darin sind, liebt Er sie leidenschaftlich und schaut auf sie. Gott liebt die Gemeinde mit all ihren Fehlern und wir müssen die Gemeinde auch lieben.

Gut, wir kommen zum dritten Punkt, eine etwas andere Betonung. Wir müssen aufeinander achten. Schauen Sie sich mit mir Hebräer 10 an. Achtet aufeinander. Hebräer 10, wir lesen ab Vers 24. Hebräer 10:24.

Hebräer 10:24-25
„Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, dass der Tag naht.“

Der Tag der Wiederkunft Christi, der Tag des kommenden Gerichts… wir müssen einander zunehmend ermahnen, uns zu versammeln. Und er sagte: „Achtet darauf, euch gegenseitig zu Liebe und guten Werken anzureizen.“

Wir müssen unsere Gedanken manchmal von uns selbst abwenden und uns jemand anderem zuwenden. Achtet aufeinander. Denkt buchstäblich: „Wie kann ich sie dazu bringen, sie dazu reizen oder ermutigen, für Gott zu brennen und anderen konkret zu helfen? Wie kann ich sie ermutigen, Gott und Sein Volk leidenschaftlich zu lieben und Menschen aktiv zu helfen, die Gott liebt?“

Ich denke, wir tun das hauptsächlich, indem wir es vorleben, denn Sie werden niemanden zu etwas bewegen, was Sie nicht bewegt. Ich kann hier stehen und Ihnen Dinge erzählen, aber, Freund, wenn mein Herz nicht bereits davon erfüllt ist, kann ich vielleicht Ihre Gedanken anregen, aber nie Ihr Herz bewegen, wenn das, was ich sage, nicht in meinem Herzen real ist. Unser Vorbild ist sehr, sehr überzeugend. Manche Menschen brennen so sehr für Gott… wenn Sie in ihre Nähe kommen, fangen Sie Feuer.

Ich lebte eine Zeit lang in Mexiko. Ich war in einer kleinen Wohnung mit ein paar Männern und saß nah am Ofen. Ich erinnere mich, wie ich dachte: „Etwas brennt hier!“ Ich merkte, dass ich es war und plötzlich fing mein T-Shirt Feuer. Die Männer halfen mir, es mir vom Leib zu reißen. Es überrascht Sie vielleicht. Mein ganzes Haar verbrannte. Vor diesem Tag sah ich aus wie der Geico Caveman.

Wissen Sie, ich habe etwas entdeckt im Hinblick auf Prioritäten unseres Lebens, Veränderung und Bereinigung von Dingen vor Gott. Wissen Sie, Gott gibt uns Vorschuss. Wenn Sie versprechen, sich zu ändern, wird Gott Dinge für Sie tun, weil Er Ihr Herz sieht. Manchmal kann eine winzige Umstellung im Innern die größte äußere Auswirkung haben. Wenn Gott Sie in einem Punkt angesprochen hat, über den wir heute sprachen, sagen Sie Ihm einfach: „Gott, ich lege jetzt los.“ Verändern Sie etwas im Innern und Sie werden sehen, dass Gott Großes in Ihrem Leben wirkt. Meine Zeit ist um. Seien Sie nächste Woche dabei. Wir beschäftigen uns wieder mit der Bibel.

Leiterschaft im Alltag – 2. Teil                                                                                      06.12.2009

Hallo, der Apostel Paulus schrieb in seinem Brief an den jungen Timotheus im 2.Timotheus, Kapitel 2 und gab ihm einige Illustrationen. Er sprach von einem Soldaten, er sprach von einem Farmer und von einem Sportler. Nach diesen Illustrationen, diesen Gleichnissen, sagte er: „Timotheus, bedenke, was ich sage. Denke darüber nach, was ich dir sagte, brüte darüber, und der Herr wird dir Verständnis geben.“

Wir sehen hier ein Prinzip. Wenn wir die Wahrheiten des Wortes Gottes studieren und über sie nachdenken, gibt Gott uns Licht. Darüber hinaus ist interessant, dass uns in der Bibel konkrete Dinge genannt werden, die wir gründlich bedenken sollen. Wir schauen uns mehrere Dinge an, von denen die Bibel sagt, dass wir uns Zeit nehmen und sie bedenken sollen. Wir sollen intensiv über sie nachdenken und sie von allen Seiten beleuchten. Diese Dinge sind wichtig für unser Leben, sonst hätte Gott nicht gesagt, dass wir uns Zeit nehmen und sie bedenken sollen. Heute werden wir uns ein paar davon ansehen. Es wird gut werden.

Wissen Sie, ich sprach mit vielen Menschen, die sagen: „Nun, weißt du, ich liebe den Herrn. Ich bin gläubig, aber die Gemeinde ist nicht mein Ding. Meine Gemeinde ist die Natur. Eichen sind die Wände meines Zimmers und die Wolken sind das Dach, unter dem ich anbete. Das ist für mich Gemeinde.“

Mensch, ich liebe die Natur mehr als die meisten und die Schöpfung ist aus Gottes Hand. Sie erzählt uns von Gott. Die Himmel verkünden Gottes Herrlichkeit, aber Sie werden nicht alles, was Sie von Gott brauchen, in der Natur bekommen, Freund. Zu sagen: „Die Natur ist meine Kirche“ ist unbiblisch. Kirche, Ecclesia, bedeutet Versammlung der Herausgerufenen. Vielmehr sagt die Bibel, wir sollen nicht unsere Versammlungen versäumen, wie es bei manchen Sitte ist. Zu sagen, dass Sie Christ sind und nicht zur Kirche zu gehen, ist, als bezeichne man sich als Matrose, ohne zur See zu fahren.

Ich komme nochmals darauf zurück, dass Gott sagt: „Achtet auf eure Wege.“

Welche Prioritäten haben wir im Hinblick auf das, was Gott liebt? Wo ist unser Herz? Wie ist unsere Haltung in bezug auf Sein Haus? Was für eine Lektion ist das hier in Maleachi! Und es könnte vielleicht sein, dass manche Probleme, die wir haben, direkten Bezug zu unseren Prioritäten und unserer Haltung zu Gottes Haus haben, der Gemeinde des lebendigen Gottes. Ja, ich weiß, dass sie nicht vollkommen ist. Ich gehöre dazu, sie ist bestimmt nicht makellos. Aber Gott liebt die Gemeinde trotzdem. Obwohl Menschen wie ich darin sind, liebt Er sie leidenschaftlich und schaut auf sie. Gott liebt die Gemeinde mit all ihren Fehlern und wir müssen die Gemeinde auch lieben.

Gut, wir kommen zum dritten Punkt, eine etwas andere Betonung. Wir müssen aufeinander achten. Schauen Sie sich mit mir Hebräer 10 an. Achtet aufeinander. Hebräer 10, wir lesen ab Vers 24. Hebräer 10:24.

Hebräer 10:24-25
„Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, dass der Tag naht.“

Der Tag der Wiederkunft Christi, der Tag des kommenden Gerichts… wir müssen einander zunehmend ermahnen, uns zu versammeln. Und er sagte: „Achtet darauf, euch gegenseitig zu Liebe und guten Werken anzureizen.“

Wir müssen unsere Gedanken manchmal von uns selbst abwenden und uns jemand anderem zuwenden. Achtet aufeinander. Denkt buchstäblich: „Wie kann ich sie dazu bringen, sie dazu reizen oder ermutigen, für Gott zu brennen und anderen konkret zu helfen? Wie kann ich sie ermutigen, Gott und Sein Volk leidenschaftlich zu lieben und Menschen aktiv zu helfen, die Gott liebt?“

Ich denke, wir tun das hauptsächlich, indem wir es vorleben, denn Sie werden niemanden zu etwas bewegen, was Sie nicht bewegt. Ich kann hier stehen und Ihnen Dinge erzählen, aber, Freund, wenn mein Herz nicht bereits davon erfüllt ist, kann ich vielleicht Ihre Gedanken anregen, aber nie Ihr Herz bewegen, wenn das, was ich sage, nicht in meinem Herzen real ist. Unser Vorbild ist sehr, sehr überzeugend. Manche Menschen brennen so sehr für Gott… wenn Sie in ihre Nähe kommen, fangen Sie Feuer.

Ich lebte eine Zeit lang in Mexiko. Ich war in einer kleinen Wohnung mit ein paar Männern und saß nah am Ofen. Ich erinnere mich, wie ich dachte: „Etwas brennt hier!“ Ich merkte, dass ich es war und plötzlich fing mein T-Shirt Feuer. Die Männer halfen mir, es mir vom Leib zu reißen. Es überrascht Sie vielleicht. Mein ganzes Haar verbrannte. Vor diesem Tag sah ich aus wie der Geico Caveman.

Wissen Sie, ich denke, wenn Sie für Gott brennen, Gott lieben und gerne Menschen helfen, werden andere, die Ihnen begegnen, auch anfangen zu brennen. Aber es gibt immer Menschen, die noch mehr brauchen. Das Vorbild allein reicht nicht, um sie zu inspirieren. Wir müssen uns wirklich Gedanken machen und brauchen  ganz frische Ideen, um auch sie mit einzubeziehen. Ich liebe die Message Bible. Dort steht: Wir wollen schauen, was uns alles einfällt, um andere zu Liebe und praktischer Hilfe zu inspirieren.“

Manche brauchen eine Einladung wie diese: „Weißt du eigentlich, dass es ein paar Frauen gibt, die in ein Heim gehen, wo junge schwangere Teenies leben? Im Schnitt sind sie 15, manche erst 13, und wir bringen ihnen Lehre, wie lieben sie und geben ihnen Geschenke. Das solltest du dir einmal ansehen.“ Und eine solche Gruppe haben wir in unserer Gemeinde. Vielleicht eine solche Einladung.

Oder Sie sprechen über eine bestimmte Not und schlagen vor, dass derjenige aktiv zur Lösung der Not beiträgt. Oder es bedarf einer kleinen Ermahnung, um jemandem helfen zu können, denn ganz gleich, was Kain darüber denkt, ich bin meines Bruders Hüter.

Wer von uns möchte wie eine der törichten Jungfrauen sein, deren Lampen kein Öl mehr hatten?

Wer möchte wie der böse faule Knecht  sein, der abgewiesen wurde, als sein Herr zurückkam?

Und doch wird das bei manchen so sein, wenn wir sie nicht warnen und sie nicht ermutigen, wieder aktiv zu werden und sich im Haus Gottes einzubringen, Gott erneut zu lieben und Menschen zu lieben und das Licht aus sich heraus strahlen zu lassen. Unsere Lampen müssen voller Öl sein und wir müssen des Herrn Werk betreiben.

Wissen Sie, meine damaligen Freunde aus der Zeit vor Christus haben mich dazu angespornt, Dinge zu tun, die ich alleine nie getan hätte. Die meisten waren illegal. Meine jetzigen Freunde sollten mich zu Liebe und guten Werken anspornen. Und wenn ihre Freunde Sie nicht zu Liebe und guten Werken anspornen, sollten Sie sich vielleicht andere suchen. Vielleicht müssen Sie sich neue Freunde suchen.

Es war ein großer Segen für mich, dass mich ein alter Freund vor kurzem in der Gemeinde besuchte.

Ich wusste, dass er schon lange keine Beziehung mehr zu Gott hatte und lange nicht mehr in der Kirche war und wir hatten keinen Kontakt mehr. Und er kam, um mich zu besuchen. Er brannte für Gott, hatte sich einer Kirche in seiner Heimatstadt angeschlossen. Es war wunderbar, das zu sehen, denn er ist einer dieser Menschen mit einer natürlichen Gabe zu leiten. Er ist wie der Rattenfänger von Hameln, alle folgen ihm… und ihn so abseits zu sehen. Jemand hatte ihn verletzt, denke ich, und er ging nicht zur Kirche und diente Gott nicht. Er hat eine Lehrgabe, die brach liegt. Wissen Sie, was passierte? Jemandem, den wir beide kannten, lag er am Herzen. Er rief ihn an, schrieb dann einen Brief und setzte sich stundenlang ins Auto, um ihn zu besuchen und zu ermutigen. Er sagte: „Weißt du, was immer passiert ist, du musst vergeben und es überwinden. Gottes Gaben und Berufungen sind unwiderruflich. In dir steckt etwas, wofür du Rechenschaft ablegen musst. Andere brauchen das, was in dir ist. Du musst dich wieder einer Gemeinde anschließen.“ Und weil derjenige ihn inspiriert und angespornt hat, ging er wieder in eine Gemeinde. Er sagte mir: „Pastor, ich bin jetzt leitender Ordner in der Gemeinde und kann meine Lehrgabe einbringen…“

Vielleicht kennt jeder von uns Menschen, die nicht in der Gemeinde sind, wo sie sein sollten, die Ihm momentan nicht dienen. Bin ich so sehr auf mich fixiert, dass ich auf die Menschen in meiner Umgebung nicht achte? Kennen Sie jemanden, der keine Gemeinschaft sucht, dessen Beziehung zu Gott erkaltet ist, der keine Leidenschaft für Sein Haus hat? Sie kommen zu keiner Versammlung.

Schreiben Sie, rufen Sie an, besuchen Sie denjenigen. Wir wollen nicht nur Hörer des Wortes sein, oder? Wir werden tun, was das Wort sagt. Mein Gebet ist, dass es hier in jedem Gottesdienst nicht nur vor Menschen wimmelt, die ihr Leben erstmals Christus geben, sondern dass jede Menge Entfremdete, Verletzte und Versprengte hier sind, weil andere ein Herz für sie bekommen und ihnen nachgehen. Und sie werden dabei nicht hochmütig sein, sondern es in einem Geist der Sanftmut tun  und Menschen wieder aufrichten. Möge das Haus erfüllt sein von all diesen wunderbaren Menschen, die verletzt wurden oder aus anderen Gründen keine brennende Beziehung  mehr zu Gott haben, weil wir etwas dagegen tun werden. Wir werden Täter des Wortes sein.

Wissen Sie, ich las einen Artikel über ein Aquädukt in Segovia in Spanien, den die Römer bauten.

Er brachte über tausend Jahre lang Wasser aus den Bergen in dieses trockene Gebiet. Die Römer erbauten den Aquädukt. Sie beschlossen, da es unser kulturelles Erbe ist, muss es erhalten werden.

Sie leiteten das Wasser um und bauten eine moderne Pipeline. Und innerhalb eines Jahres trocknete der Mörtel im Aquädukt aus und wurde rissig, sodass er zerbröckelte und zerfiel. Das ist für uns sehr lehrreich. Nur wenn wir Gott erlauben, kontinuierlich durch uns zu fließen und ebenso auch anderen dienen, bleibt unsere geistliche Vitalität und Kraft erhalten. Aber sobald wir uns weigern zu dienen und aufhören, Gottes Liebe und Seinen Segen durch uns fließen zu lassen, wird unser geistliches Leben trocken und rissig und fängt an zu zerfallen. Denken Sie darüber nach. Über tausend Jahre lang wurde eine Generation nach der anderen durch diesen Aquädukt versorgt, aber sobald nichts mehr hindurchfloss, setzte der Verfall ein.

Wenn Sie Ihre geistliche Vitalität erhalten wollen, wenn Sie geistlich stark bleiben wollen, dienen Sie ihnen, dienen Sie ihnen. Sie müssen das tun und andere brauchen das auch, was Sie haben.

Gut, ein letzter Bereich, der mit diesem zusammenhängt: Betrachtet eure Leiter. Schauen Sie sich bitte mit mir Hebräer, Kapitel 13 an. Betrachtet eure Leiter und die Früchte Ihres Lebensstils und ihres Glaubens. Hebräer 13:7.

Hebräer 13:7-8

„Gedenkt eurer Führer (das bedeutet, gedenkt eurer Leiter), die das Wort Gottes zu euch geredet haben! Schaut den Ausgang ihres Wandels an, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“

Die New International Version sagt: „Gedenkt eurer Leiter, hört auf das, was sie euch lehren“, aber dann heißt es: „Achtet auf den Ausgang ihres Wandels und ahmt ihren Glauben nach.“

Hebräer 6:12 sagt:
„Werdet Nachahmer derer, die durch Glauben und Ausharren die Verheißungen erben.“

Bedenkt, was Gott für sie und durch sie tat und ahmt das nach, was sie tun.

Ich erinnere mich an das erste Mal, dass mich jemand um Gebet bat. Es war eine Frau, die schreckliche Rückenschmerzen hatte. Sie sagte: „Bayless, bitte bete, dass Gott mich heilt.“ Ich schaute mich wirklich um, in der Hoffnung, ein anderer Bayless wäre im Haus. Ich war erst seit kurzem gläubig! Niemand bat mich jemals um Gebet. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Gedanken mir in einer Sekunde im Kopf umherschwirrten. Ich dachte: „Ich werde genau das tun, was ich bei dem Evangelisten gesehen habe.“ Ich packte sie beherzt am Kopf, brummte etwas, sagte: „Im Namen Jesu…“, schüttelte ihren Kopf etwas durch, brummte und betete eine Minute lang. Ich ließ sie los und trat zurück. Und sie sagte: „Ooh! Oh! Die Schmerzen sind weg! Mein Rücken ist geheilt!“

Ich sagte: „Wirklich?“ Ich imitierte einfach, was ich bei jemand anders sah.

Ich erinnere mich an einen Mann, durch dessen Dienst Gott Wunder wirkte. Und ich sah ein bestimmtes Maß der Gegenwart Gottes im Leben dieses Mannes. Und ich dachte: „Mann, das will ich haben.“ Ich sah ihn mir näher an. Unter anderem sah ich, dass er viel im Geist betete. Einmal kam ich eines Abends sehr verfrüht zu einer Versammlung und sah mich nach ihm um, weil ich sein Auto draußen gesehen hatte. In einem Nebenraum war eine riesige Heizung und daneben war eine Nische, in die er einen Stuhl geschoben hatte. Ich sah nur seine Füße. Er war etwa eine Stunde vor der Versammlung dort und betete in Sprachen. Er wusste nicht, dass ich da war, also wartete ich einfach neben der Heizung und hörte ihm zu. Ich beobachtete ihn, achtete auf seine Füße. Er betete und betete und ich dachte: „Das kann ich auch!“ Und das habe ich bis zu diesem Wochenende der Gemeinde nicht gesagt. Manche werden mich für etwas verrückt halten. Es war… ich habe das schon lange nicht mehr getan. Aber ungefähr ein volles Jahr lang stellte ich mir jede Woche um drei Uhr früh den Wecker. Ich stand um drei Uhr auf, lief eine Stunde lang auf und ab und betete in Sprachen.

Um 4 Uhr ging ich dann wieder ins Bett. Das tat ich ein Jahr lang jeden Tag. Ich stellte meinen Wecker, betete im Geist und pries Gott eine Stunde lang und ging wieder ins Bett. Es würde mir wahrscheinlich gut tun, wieder damit anzufangen. Jedenfalls ahmte ich Dinge nach, die ich gesehen hatte.

Ich erinnere mich an einen anderen Mann. Er war wirklich interessant. Er war ein junger Evangelist aus Tennessee. Er hatte keine Zähne, also predigte er etwas undeutlich. Alle hörten ihm zu und plötzlich sah man: „Mensch, er hat keine Zähne! Er hat keine Zähne!“ Ich erinnere mich an eine bestimmte Versammlung. Ich ging nach vorne, um Gebet für irgendetwas zu empfangen und er lief hinter mir entlang, um für jemand anders zu beten. Und als er hinter mir entlanglief, durchströmte etwas meinen Körper. Meine Knie zitterten und ich sagte mir: „Was immer das war, es fühlte sich wirklich gut an!“ Ich hatte nichts dergleichen erwartet und die Gegenwart Gottes dort war einfach überwältigend.

Vielleicht kann ich hier ja mal kurz etwas anmerken. Wissen Sie, wenn jemand unter der Kraft des Geistes Gottes zu Boden fällt, ist das gewaltig, aber wenn es wirklich Gottes Geist ist, muss kein Fänger dastehen. Gemeinden setzen Fänger ein, weil wir uns ein pfingstliches Verhalten angewöhnt haben. Wenn Gott es tut, tut es nicht weh. Wenn Sie es nachahmen, weil Sie es sich so angewöhnt haben, werden Sie sich eine Beule holen. Ich war nie dafür, Menschen zu Fall zu bringen, zu schieben und zu drücken, aber ich habe in der Bibel gelesen, dass Gottes Gegenwart manchmal kam.

Als Jesus… es hieß, sie suchten Ihn im Garten und Er sagte: „Ich bin es“, da fiel die ganze Abteilung der Soldaten zu Boden. Okay, Gott kann so etwas tun. Aber hier war dieser Mann. Er ging hinter mir entlang und etwas floss durch mich hindurch. Meine Knie zitterten und ich dachte: „Den werde ich mir näher ansehen!“ Mir fiel etwas an ihm auf. Eines Abends saßen ein paar Leute nach einer Versammlung in einem Denny‘s Restaurant und manche begannen über einen anderen Prediger zu sprechen und Schlechtes über ihn zu erzählen. Er nimmt seinen Stuhl, dreht ihn um, setzt sich mit dem Rücken zu ihnen und verschränkt die Arme. Es wurde sehr still. Nachdem es still wurde, drehte er seinen Stuhl wieder um und nahm wieder an der Unterhaltung teil. Ich dachte: „Okay, ich habe etwas  gelernt. Dieser Mann redet nicht über andere.“ Ich arbeite immer noch daran, aber ich habe schon Fortschritte gemacht!

Ich versuche Dinge nachzuahmen, die Resultate gebracht haben. Über manche, die ich sehr geschätzt habe, fand ich später heraus, dass ihr Leben nicht ausgewogen war und ihre Ehe zerbrach oder die Beziehung zu den Kindern, und dann dachte ich: „Okay, in dem Bereich möchte ich ihren Lebensstil nicht übernehmen. Ich möchte ihren Glauben, nicht aber ihr Familienleben haben.“

Also versuchte ich Mentoren zu finden, die Beides richtig machten, die Familie und Glauben zusammenbrachten, Zeit mit ihren Kindern verbrachten und Dinge taten, die gute Früchte brachten.

Dort steht: „Schaut euch den Ausgang ihres Wandels an.“ Ich versuchte, Menschen nachzueifern, die in diesen Dingen erfolgreich waren. Und genau das sollten wir tun. Es heißt: „Achtet auf ihren Glauben.“

Und dann ist interessant, dass Vers 8 sagt:
„Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.“

Es geht um Folgendes: Was Jesus für jene tat, kann Er auch für Sie tun. Und obwohl ich mich intensiv mit den Dingen, die sie lehren, ihrem Lebensstil und ihrem Glauben beschäftige, ist Jesus der Fokus und nicht sie. Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und obwohl wir unsere Leiter ehren und schätzen sollen, hat es niemand verdient, von uns verehrt zu werden. Das bleibt allein Jesus vorbehalten, mein Freund. Unser Ansatz ist: „Gut, ich werde von dir lernen und das nachahmen, was du richtig gemacht hast. Aber ich werde meine eigene Beziehung zu Jesus aufbauen, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Ich werde von keinem Leiter abhängig werden. Und es ist falsch, wenn ein Lehrer eine solche Abhängigkeit fördert. Wir sollten die Augen der Menschen auf Jesus, den Sohn Gottes, richten, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Und wenn jemand anders eine Beziehung zu Jesus aufgebaut hat und bestimmte Dinge erlebt, kann ich das auch tun. Und ich möchte Sie heute ermutigen: Entwickeln Sie eine persönliche Beziehung zu Jesus. Er ist wunderbar!

Er ist erstaunlich! Er wirkt Wunder! Er verändert sich nicht. Er kann alles tun. Er ist überwältigend!

Wir müssen also nachdenken über unsere Leiter, über die Früchte ihres Lebensstils, ihren Glauben nachahmen und auf das achten, was sie lehren. Aber sie sind nicht unser Brennpunkt. Sie weisen uns nur auf den Einen hin, der sich nie ändert, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Lassen Sie mich kurz über Ihn sprechen.

Ich liebe Ihn. Er hat mich aus unglaublicher Finsternis gerettet. Gestern habe ich mir ein Buch mit Fotos des Hubble-Teleskops von unserem Universum angesehen. Fast jede Seite brachte mich zum weinen. Ich dachte: „Der, der all das erschaffen hat, starb für mich.“ Denn die Bibel sagt, dass alles Erschaffene durch Jesus Christus erschaffen wurde. Das übersteigt die Kapazität unseres Herzens!

Der Schöpfer dieses Universums, dessen Hand größer ist als das ganze Universum, kam und lebte in einem Körper aus Fleisch und Blut und starb für meine Sünden. Ich verstehe das nicht. Und Er liebt Sie!

Wenn Sie diesen Jesus nicht kennen, über den ich heute spreche, sage ich Ihnen, es ist möglich, Ihn zu kennen. Er ist verblüffend und Er starb an Ihrer Stelle. Ihre Sünden brachten Ihn ans Kreuz; meine Sünden brachten Ihn ans Kreuz. Er war bereit, eine Schuld zu begleichen, die Er niemandem schuldete, damit wir eine Beziehung zu dem Schöpfer des Universums haben können und Ihn als Vater kennen können.

Ich möchte, dass Sie mit mir beten. Wenn Sie diesem Retter noch nie begegnet sind, der in den letzten 33 Jahren so gut zu mir war und zu unzähligen anderen über die Jahrhunderte, können Sie Ihn kennenlernen. Es geht weder um eine Zeremonie noch um ein Ritual, sondern darum, Ihn zu kennen.

Und die Bibel sagt, wenn Sie in Ihrem Herzen glauben, dass Er von den Toten auferweckt wurde, nachdem Er für Ihre Sünden starb, und wenn Sie Ihn als Herrn bekennen, gibt Gott Ihnen diese erstaunliche Beziehung zu sich selbst, die Errettung heißt. Sie werden diese Leere niemals mit Drogen, Alkohol, Sex, dem Anhäufen von Besitz oder einem Ritual ausfüllen können. Diese Leere kann nur Gott füllen. Sie sind dafür bestimmt, mit Ihm zu leben und mit Ihm zu sprechen. Ich kann Ihnen nur das Gebet anbieten, aber wenn Sie es ehrlichen Herzens beten, wird Gott Ihr Gebet hören.

Er wird darauf reagieren und Sie können Ihn kennenlernen.

Ich möchte in diesem Gebet nicht nur Menschen einbeziehen, die dieses Gebet noch nie beteten, sondern auch die verlorenen Söhne und Töchter unter uns. Sie können alle Äußerlichkeiten in der Gemeinde mitmachen, aber Ihr Herz kann meilenweit von Gott entfernt sein. Es ist Zeit für Sie, nach Hause zu kommen. Bestimmt muss in Ihrem Leben einiges radikal verändert werden. Das wissen Sie bereits. Aber Sie leiden darunter, nur die Form zu wahren. Sie haben weder Freude an Gott noch Freude an der Sünde, weil Sie zu viel wissen. Vielleicht müssen Sie ein paar Dinge ablegen und ein paar Dinge aus Ihrem Leben entfernen, die Sie belasten und von Gott fernhalten. So sei es. Der Himmel ist zu real, die Zeit zu kurz und Gott verlangt zu stark nach Ihnen, als dass Sie etwas anderes tun könnten.

Ich werde Sie bitten, etwas Simples zu tun. Jedes Haupt ist geneigt und niemand schaut herum. Nur als äußeres Zeichen des Glaubens im Herzen, wenn Sie heute sagen: „Ich bin dabei. Ich möchte dieses Gebet mit dir beten. Ich gebe Ihm mein Leben erneut hin, ich gebe es Ihm zum ersten Mal hin.

Ich möchte Gott in meinem Leben haben.“ Bitte tun Sie Folgendes: Heben Sie einfach eine Hand, damit ich Sie sehen kann. Im ganzen Saal, heben Sie sie hoch, wenn Sie beten werden. Dort, dort, dort, Gott segne Sie und dort, dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort und dort. Das ist ungefähr ein Drittel der Versammlung. So viele kann man nicht mehr zählen. Bitte nehmen Sie Ihre Hände herunter. Beten wir. Sagen Sie einfach:

„Oh Gott, ich komme jetzt zu Dir. Ich gebe Dir mein ganzes Herz und ich möchte Dir danken.

Danke, dass Du Deinen Sohn sandtest, um für meine Sünden zu sterben. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gingst und die Last meiner Sünde trugst, eine Schuld bezahltest, die Du niemandem schuldetest. Ich glaube, Du wurdest von den Toten auferweckt. Jesus, ich bitte Dich, komm in mein Leben. Reinige mich. Gib mir einen neuen Start. Ich bekenne: Du bist mein Herr. Von dieser Minute an werde ich gehen, wohin Du mich führst. In Deinem Namen bete ich, amen.

Fantastisch!

Wissen Sie, ich hoffe, dass Sie eben das Gebet mit mir und der Gemeinde gebetet haben. Es ist erstaunlich, was ein ehrliches Gebet bewirken kann. Sie fühlen sich vielleicht wie eine anonyme Person in einer riesigen Menge, wie eine Zahl auf einer endlosen Liste, aber so sieht Gott Sie nicht.

Er kennt Sie ganz genau, Er kennt jedes Detail und Er liebt Sie. Wo auch immer Sie gerade die Sendung sehen – diese Sendung wird in den ganzen USA ausgestrahlt, aber auch in vielen, vielen Ländern in der ganzen Welt. Sie sollen wissen, Gott hat Sie nicht vergessen. Wenn Sie ein Diener Gottes sind und gerade entmutigt sind, hören Sie – Gott liebt Sie. Ihre Arbeit ist nicht vergeblich im Herrn. Bleiben Sie dran. Ich bete, dass Sie ermutigt werden, im Namen Jesu Christi. Und ich bete, dass Gott treue Männer und Frauen schickt, die quasi Ihre Arme hochhalten werden, so wie es Aaron und Hur bei Mose taten, bis der Kampf sich zu ihren Gunsten wendete.

Freund, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr Ihr Vater im Himmel Sie liebt, aber Er liebt Sie! Und die Bibel sagt, Gott ist ein Belohner derer, die Ihn mit Eifer suchen. Er ist treu und kümmert sich um uns. Wenden Sie Ihr Herz dem Himmel zu. Wenden Sie Ihr Herz jetzt Gott zu. Geben Sie Ihm alles, was Sie haben und Sie werden merken, dass das, was Er hat, mehr als genug ist, um jeder Not zu begegnen. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass Sie jetzt die Sendung sehen und mir zuhören.

Ich denke, es steckt eine göttliche Absicht dahinter. Und ich möchte Sie einfach ermutigen, falls Sie noch nie Kontakt zu uns aufgenommen haben, tun Sie es doch einfach. Schicken Sie uns eine Email.

Sagen Sie uns, wie die Sendung auf Sie gewirkt hat. Von Ihnen zu hören, würde mich wirklich ermutigen und auch unser ganzes Team, denn viele, viele Menschen arbeiten von ganzem Herzen daran, damit Sie und andere in aller Welt die Sendung sehen können.

Falls Sie erwogen haben, uns zu unterstützen und es bisher nicht taten, tun Sie es bitte. Wir können es brauchen. Jede Spende wird dafür verwendet, das Evangelium Menschen in Not zu bringen und ihr Leben durch Gottes Wort zu verändern. Und ich glaube, Gott wird Sie reichlich segnen, wenn Sie unsere Arbeit freigiebig unterstützen. Bis zum nächsten Mal. Ich bete, dass Gott Sie reich segnet.

Bis dann.

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