Lobpreis mit Verständnis

 

eine mehrteilige Ansprache, die jeweils in 3 Teile aufgesplittert bei YouTube als download angeboten wird:

 

den ersten Teil von der 2. Ansprache habe ich leider nicht finden können. Falls ich sie irgendwann noch finde, wird der Teil hier auch noch verlinkt. Bitte etwas Geduld

 

Lobpreis mit Verständnis  – Teil 1                                                                               09.08.2009

Wussten Sie, dass die Bibel sagt, wir sollen mit Einsicht Loblieder singen? Über Lobpreis und Anbetung können wir nur aus der Bibel etwas erfahren. Interessanterweise gibt es mindestens sieben hebräische Worte, die im Englischen mit ‚preisen‘ übersetzt werden und doch hat jedes Wort eine andere Bedeutung. Ein Wort bedeutet ‚jubeln‘, ein anderes ‚sich beugen‘. Ein weiteres Wort bedeutet ‚fortwährend laut und tollkühn Lärm machen‘. Wir werden uns diese verschiedenen hebräischen Worte ansehen und anfangen, Gott mit Einsicht zu preisen. Psalm 47:7 sagt:

Psalm 47:7-8
„Lobsingt Gott, lobsingt! Lobsingt unserem König, lobsingt! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!“

Wir sollen singen und Gott preisen, aber es ist wichtig, dass wir es mit Einsicht tun und mit Erkenntnis.

Lobsinget mit Einsicht. Die Einsicht, von der Gott spricht, finden wir nur in Seinem Wort.

Die Urgemeinde hatte ein weit größeres Verständnis von Lobpreis und Anbetung als es Christen heute generell haben. Das lag hauptsächlich daran, dass die Gemeinde in den ersten zehn Jahren nur aus Juden bestand.

Im Alten Testament gibt es mindestens sieben verschiedene hebräische Worte, die in unserer englischen Bibel nur als ‚preisen‘ übersetzt werden. In anderen Sprachen sind die Übersetzungen teils anders, aber in der englischen Bibel steht immer ‚preisen‘. Sie lesen es in der englischen Bibel und sagen: „Okay, es bedeutet preisen.“ Aber wenn ein gläubiger Jude diese Worte hörte oder sie las… jedes dieser sieben verschiedenen Worte beschreibt eine bestimmte Eigenschaft Gottes, einen Aspekt Seines Charakters oder Seines Wesens, der Seine Gnade oder Seine Barmherzigkeit widerspiegelt… und sie priesen Ihn daher für diese besondere Eigenschaft oder die Tat, die Seine Güte Menschen gegenüber zeigt. Dafür lobten sie Ihn.

Wir werden uns das erste hebräische Wort ‚Jadah‘ ansehen. J-a-d-a-h, was in der Bibel unter anderem als Lobpreis übersetzt wird. Vielleicht gewinnen wir etwas Einsicht darüber.

Gut, was bedeutet Jadah? Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Der erste Teil ist Jad und bedeutet Hand. Der zweite Teil des Wortes ist Ah, die verkürzte Form von Jahwe, einem Wort für Gott.

Wortwörtlich bedeutet es: Hände zu Gott. Es wird auch in der Bibel mit werfen übersetzt. Es bedeutet, seine Hände im Lobpreis zu Gott zu erheben oder hochzuwerfen, Jadah.

Es hat noch weitere Bedeutungen, aber es steht dafür, dass ich mich hingebe und Gott meine Liebe und meine Unterordnung zeige, indem ich meine Hände zu Ihm erhebe. Psalm 9:2 sagt: „Ich will Dich preisen.“ Wieder Jadah. „Ich will Dich preisen, Herr, von ganzem Herzen.“ Jadah bringt unser Herz Gott gegenüber zum Ausdruck. Ich gebe Gott mein Herz, indem ich die Hände hebe und Ihn preise.

Die Juden und die ersten Christen sangen, jauchzten und jubelten und spielten auf ihren Instrumenten, sie erhoben ihre Hände und riefen: „Jadah!“ Gepriesen sei der Herr!“

Freund, bei den frühen Christen war es nicht still. Wir bekommen eine Vorstellung von Jadah, aber es beinhaltet weit mehr. Wir werden uns jetzt weitere Übersetzungen von Jadah in der Bibel ansehen, um die Bedeutung und das, was sich in unseren Herzen bei dieser Art der Anbetung Gottes abspielen sollte, noch besser zu verstehen. Sind Sie bereit? Sind Sie wirklich bereit? Sind Sie sicher in diesem Block dort? Sind Sie dort hinten so weit? Gut, legen wir los. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 32 an. Psalm 32:5. David spricht und sagt:

Psalm 32:5
„Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen!« Da vergabst du mir meine Sündenschuld. Sela.“

Das Wort, das in Vers 5 mit „bekannte“ übersetzt wird, ist Jadah. Es bedeutet, mit erhobenen Händen Gott Sünde zu bekennen und Barmherzigkeit und Vergebung zu empfangen. Buchstäblich bedeutet das: Gott, Du hast mir Barmherzigkeit erwiesen und mich reingewaschen. Ich bekenne meine Schuld  und empfange von Gott Vergebung. Danke für Deine Barmherzigkeit und Gnade in meinem Leben, Jadah!

Freund, dafür sollten wir Gott danken.

Lassen Sie einen Finger in den Psalmen. Gehen wir zurück zu 3.Mose Kapitel 5. 3.Mose… ich weiß, das ist unser Lieblingsbuch in der Bibel. Es sollte genauso gelesen werden wie alle kleineren Propheten. Sie werden mit Micha, Habakuk und all den Männern ins Gespräch kommen, wenn Sie im Himmel sind und Sie könnten gefragt werden, ob Sie ihr Buch gelesen haben. Sicher wollen Sie mit „Ja“ antworten, sonst könnte das peinlich werden.  3.Mose 5:5.

3.Mose 5:5-6
„Und es soll geschehen, wenn er in einem von diesen Dingen schuldig wird, dann bekenne er (Jadah), worin er gesündigt hat; und er bringe dem Herrn sein Schuldopfer für seine Sünde, die er begangen hat: ein weibliches Tier vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, zum Sündopfer. So soll der Priester wegen seiner Sünde Sühnung für ihn erwirken.“

Es bedeutet, wie gesagt, mit erhobenen Händen Sünde eingestehen und Vergebung empfangen.  Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen: Sühne ist geschehen. Sein Name ist Jesus Christus. Er nahm unseren Platz ein und wir können sagen: „Herr, ich war schuldig, aber Du nahmst meinen Platz ein. Danke, Jadah!“ Wir preisen das Lamm Gottes, das für uns geschlachtet wurde und das uns von Sünde reinwusch. Jetzt hebe ich meine Hände und preise Ihn. Ich bekenne, dass ich schuldig war, Er aber meine Schuld nahm und mich freisetzte.

Schauen wir uns eine weitere Stelle im 3.Mose 16 an. Wenn wir jetzt aufhörten, hätten wir genug, um Gott den Rest unseres Lebens zu preisen, offen gesagt. 3.Mose 16 spricht von einem Sündenbock.

Das ist den allermeisten wohl ein Begriff. Er stammt aus der Bibel. Und hier in Vers 21… schauen Sie sich erst Vers 10 an. 3.Mose 16:10.

3.Mose 16:10
„Der Bock, den das Los zum Sündenbock bestimmt hat, soll lebendig vor den Herrn gestellt werden, um für das Volk Wiedergutmachung zu schaffen und dann in die Wüste gejagt zu werden.“

Gehen Sie zu Vers 21… 3.Mose 16:21.

3.Mose 16:21
„Und Aaron lege seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Ziegenbocks und bekenne auf ihn alle Schuld der Söhne Israel und all ihre Vergehen nach allen ihren Sünden. Und er lege sie auf den Kopf des Ziegenbocks und schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste.“

Wenn der Hohepriester seine Hände auf den Sündenbock legte, bekannte er (Jadah) die Sünden des Volkes und dann wurde der Bock in die Wüste geschickt. Und, Freund, dieser Sündenbock war nur ein Abbild, der auf den Wirklichen hinwies, Jesus Christus. Jesus ist der Sündenbock. Als Er am Kreuz von Golgatha hing, legt Gott Ihm die Hände auf und meine Sünde wurde Jesus zugesprochen. Er trug meine Sünde, auf Ihm lag meine Schuld. Er trug sie in ein unbewohntes Land, damit ich meine Hände erheben und sagen kann: „Jadah! Ich bin frei!“ Ich kann Barmherzigkeit und Gnade empfangen, weil Er meine Sünde trug.

Die ersten Christen verstanden das. Sie verstanden all diese Symbole und Bilder. Plötzlich ist das wahre Passahlamm da, der wahre Sündenbock. Jede Vorschattung aus dem Alten Testament ist erfüllt. Sie erkannten, dass es Jesus war. Er ist unser auferstandener Erlöser. Er nahm meine Sünde.

Er nahm meine Scham. Ich habe Zugang zum Himmel. Jadah! Plötzlich schloss sich der Kreis. Alles ergab Sinn, weil es in Jesus Christus erfüllt wurde. Wir können Gott für so vieles danken. Können Sie „Jadah“ sagen? Gott sei in Ewigkeit gepriesen!

Gut, schauen Sie sich mit mir 1.Chronik, Kapitel 29 an. Wir schauen uns an, wie es auch noch übersetzt wurde. 1.Chronik 29:11, dort beginnen wir. David spricht hier und sagt:

1.Chronik  29:11-14
„Dein, Herr, ist die Größe und die Stärke und die Herrlichkeit und der Glanz und die Majestät; denn alles im Himmel und auf Erden ist dein. Dein, Herr, ist das Königtum, und du bist über alles erhaben als Haupt. Und Reichtum und Ehre kommen von dir, und du bist Herrscher über alles. Und in deiner Hand sind Macht und Stärke, und in deiner Hand liegt es, einen jeden groß und stark zu machen.

Und nun, unser Gott, wir preisen dich (Jadah), und wir loben deinen herrlichen Namen. Denn wer bin ich, und was ist mein Volk, dass wir imstande waren, auf solche Weise freigebig zu sein? Denn von dir kommt alles, und aus deiner Hand haben wir dir gegeben.“

Sie sammelten ein großes Opfer für den Bau des Tempels. David traf Vorkehrungen, damit Salomo das Werk vollenden konnte. Und während David über Gottes Erhabenheit spricht und sagt: „Du kannst jeden erhöhen und bist größer als jeder andere,“ sagt er: „Herr, wir preisen Dich (Jadah). Wir erkennen, dass das, was wir dir geben, du uns tatsächlich zuvor gegeben hast.“

Jadah bedeutet, mit erhobenen Händen Schuld einzugestehen und Barmherzigkeit und Freisetzung von Sünde zu empfangen, aber auch anzuerkennen, dass Gott über allem steht und dass all unser Besitz letztlich von Ihm kommt. Wir erkennen Seine Vorherrschaft an und danken Ihm, dass Er uns an Seiner Fülle teilhaben ließ. Mein Freund, ich denke, wir nehmen oft vieles, dass Gott uns gab, als selbstverständlich hin. William Shakespeare sagte: „Schärfer als jeder Schlange Zahn ist doch ein undankbares Kind.“ Ich frage mich, wie viele Segnungen Gottes wir tendenziell als selbstverständlich ansehen.

Ich erinnere mich an eine Versammlung vor vielen, vielen Jahren. Es ist vielleicht 30 Jahre her.

T. L. Osborn predigte und hatte zwei Ehepaare aus Frankreich dabei. Sie kamen aus Paris und er erzählte eine Geschichte. Er sah sie, als sie auf der Straße in Paris Traktate verteilten. Es waren Traktate, die er selbst auf Französisch drucken ließ. Und er sagte:

„Sie waren so entmutigt, weil sie den Eindruck hatten, dass niemand offen war. Sie konnten niemanden sonst finden, der wie sie an einen Gott glaubte, der Wunder tut.“ Und er sagte: „Sie waren total entmutigt.“ Er traf sie und sagte: „Ich nehme euch mit zu mir nach Hause.“ Sie kamen mit und wohnten eine Zeit lang bei ihm. Und er sagte: „Sie waren so entmutigt und irgendwann reichte es mir.

Sie sprachen nur darüber, dass niemand in Frankreich das Evangelium hören will, dass es so schwer ist und so aussichtslos, und dass sie so arm dran sind.“ Er sagte: „Ich hab‘s! Ich hab‘s!“ Er sagte:

„Ich kaufte vier neue Blöcke.“ Bamm, bamm, bamm, bamm, warf er sie vor sie hin. „Ich spitzte vier neue Bleistifte an.“ Zack, zack, zack, zack, bamm, bamm, bamm, bamm! Er legte die Bleistifte hin.

Er sagte: „Ihr habt mir jetzt drei Tage lang erzählt, was ihr nicht habt. Erzählt mir jetzt, was ihr habt, und schreibt es bitte auf!“ Er sagte, sie starrten ihn nur an. Er sagte: „Macht schon, schreibt es auf.

Ihr habt etwas. Ihr habt Hände. Schreibt es auf: zwei Hände.“ Sie schrieben zwei Hände hin. Er sagt:

„Ihr könnt damit Menschen berühren, stimmt‘s?“ Er sagte: „Ihr habt zwei Beine. Offenbar hat niemand ein Holzbein. Schreibt zwei Beine auf. Ihr könnt laufen und euch bewegen und Menschen die Botschaft bringen. Schreibt das auf!“ Sie schrieben auf: „Zwei Beine.“ Und er sagte: „Ihr habt ein Herz, stimmt‘s? Ihr könnt Mitleid empfinden. Ihr könnt Menschen erreichen. Schreibt auf: ein Herz.“ Er sagte: „Ihr habt ein Gehirn, stimmt‘s?“ Er sagte: „Schreibt auf: ein Gehirn.“ Er sagte: „Ihr habt ein paar Mittel, ihr habt etwas Geld. Schreibt das auf.“ Sie fingen an, alles aufzuschreiben. Dann sagte jemand: „Wir haben noch etwas.“ Er sagt: „Mein Gott! Schreibt es auf!“ Jemand anders sagt: „Jenes haben wir auch noch.“ Er sagte: „Schreibt es auf!“ Eine halbe Stunde lang schrieben sie Dinge auf. Er sagte: „Als sie fertig waren, diese vier entmutigten Franzosen und deren Frauen, diese zwei französischen Ehepaare, wollten Sie auf schnellstem Wege wieder nach Paris, um das Evangelium zu predigen. Sie hatten ein paar Ideen im Hinblick auf einen Dienst, gingen zurück und setzten sie erfolgreich um.

Ich frage mich, wie vielen Kindern Gottes es so geht. Sie übersehen alle Segnungen, die Er in ihr Leben brachte. Es könnte nicht schaden, Freund, ein paar Dinge aufzuschreiben.

Und dann die nächste Frage: Jene, denen ein paar Dinge klar wurden – haben Sie Ihm gebührend gedankt für Seine vielen Segnungen? Das tat David! Und ich glaube, Gott sollte die Ehre und die Herrlichkeit zukommen, die Ihm gebührt.

Wenn ich meine Hände hebe, sage ich: Gott, ich preise Dich! Ich erkenne an, dass jedes Wohlergehen, meine Gesundheit, meine Familie, meine Fähigkeiten, mein funktionstüchtiger Verstand – obwohl einige Leute das in meinem Fall bestreiten würden, aber falls ich nicht klar im Kopf bin, möchte ist so weiterleben, weil mir mein Leben Spaß macht… aber wir sollten sagen: „Gott, alles was ich habe, kam von Dir.“

Genau das tat David. Er ehrte Gott: „Du hast uns gesegnet, uns wachsen lassen und uns erhoben.

Alles, was wir haben, kam von Dir. Wir danken Dir dafür, Jadah!“, was manchmal in Ihrer Bibel nur als loben übersetzt wird.

Wer von Ihnen hat in seinem Leben ein paar Dinge, für die er Gott danken könnte? Vielleicht für Dinge, die Er Ihnen gab? Vielleicht ein paar Talente und Fähigkeiten, die Er Ihnen gab, vielleicht für materielle Segnungen, die Er in Ihr Leben brachte, vielleicht ein paar Freundschaften, die Er zustande brachte? Wir müssen Ihm für diese Dinge danken.

Lassen Sie uns bitte noch mal das Kapitel 15 anschauen. Hier sehen wir das Wort Jadah wieder in einem anderen Zusammenhang. 1.Chronik 15:29. Es geht um David. Er bringt die Bundeslade nach Jerusalem. Die Leviten tragen sie gemäß den Richtlinien des Wortes Gottes. David ist sehr begeistert.

Schauen Sie mal alle kurz hoch. Ich möchte, dass Sie das verstehen. Die Bundeslade, die sie zurückbrachten, war unter dem Alten Bund der Ort, wo Seine Gegenwart, Seine Shekinah-Herrlichkeit, wohnte – über dem Gnadenthron in der Bundeslade. Und es symbolisierte den Einzug der Gegenwart Gottes nach Jerusalem, buchstäblich und symbolisch. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 29 an.

1.Chronik 15:29.

1.Chronik 15:29
„Und es geschah, als die Lade des Bundes des Herrn in die Stadt Davids kam, schaute Michal, die Tochter Sauls, aus dem Fenster; und sie sah den König David hüpfen und tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen.“

1.Chronik 16:1
„Und sie brachten die Lade Gottes hinein und stellten sie in die Mitte des Zeltes, das David für sie aufgeschlagen hatte. Und sie brachten Brandopfer und Heilsopfer dar vor Gott.“

1.Chronik 16:4
„Und er setzte einige von den Leviten als Diener vor der Lade des Herrn ein, dass sie den Herrn, den Gott Israels, rühmen, preisen und loben sollten.“

Das Wort ‚preisen‘ in Vers 4, wer kann es erraten? Es ist Jadah, die Hände lobend und dankend heben. Dieses Wort finden Sie auch in Vers 7, Vers 8 und Vers 34 dieses Kapitels. Sie feiern.

David feiert, dass die Gegenwart Gottes wieder nach Jerusalem gekommen ist. Sie kennen die Geschichte, dass die Bundeslade von den Philistern unter Eli und seinen bösen Söhnen erbeutet wurde und dass die Philister schließlich geplagt wurden. Sie setzten sie auf einen Ochsenkarren und schickten den Ochsen fort. Sie gelangte zurück nach Israel und blieb monatelang auf dem Hof des Obed Edom, bis David sie schließlich wieder nach Jerusalem zurückbrachte. Sie freuten sich von ganzem Herzen. Die Gegenwart Gottes kommt in die Stadt!

Freund,  wie viel mehr sollten wir unsere Hände heben und Ihn für Seine Gegenwart preisen?

Denken Sie darüber nach. Unter dem Alten Testament… hier im Zelt Davids, hatten Sie die Bundeslade hingestellt. Dann baut Salomo diesen majestätischen Tempel und die Bundeslade ist dort. Aber wissen Sie, wie in der Stiftshütte des Mose war sie hinter einem Vorhang. Der Einzige, der zur Bundeslade hineingehen konnte, war der Hohepriester, und zwar nur einmal im Jahr, um Opfer zu bringen, um sie für seine Sünden und die des Volkes mit Blut zu besprengen, nur einmal im Jahr.

Sie war in dem kleinen Bereich, dem so genannten Allerheiligsten. Es war umgeben von einem Hof, dem Heiligtum. Man schritt durch einen Vorhang und betrat das Allerheiligste. Eine Person durfte einmal im Jahr hinein. Dort war Gottes Gegenwart. Und wissen Sie, als Jesus Christus am Kreuz von Golgatha starb, geschah etwas mit dem 2 Meter hohen Vorhang, der vor dem Allerheiligsten im Tempel war. Er wurde von oben bis unten in zwei Teile gerissen, was andeutete, dass unsichtbare Hände ihn ergriffen und zerrissen, dass Gottes Gegenwart auszog und etwas Neues geschah. Gott wohnt jetzt in neuen Tempeln.

1.Korinther 3:16 sagt:
„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“

Mein Freund, das ist etwas, wofür wir Gott preisen können! Wir haben jederzeit sofortigen Zugang zu Seiner Gegenwart. Er bewegt sich in uns und wohnt in uns! Das hat noch niemand von uns total verstanden. Er wohnt nicht in einem von Händen gemachten Tempel. Freund, dies ist der Tempel, in dem Gott jetzt wohnt. Sein Geist wohnt in uns Gläubigen. Jesus sagte: „Ihr kennt den Heiligen Geist. Er ist bei euch und wird in euch sein.“

Das ist es wert, dass wir unsere Hände heben und Gott dafür preisen. Jetzt ist es nicht nur der Hohepriester einmal im Jahr. Alle Kinder Gottes haben sofortigen Zugang zu Gott. Wir alle können kühn zum Thron der Gnade kommen und Gnade und Barmherzigkeit finden, wenn wir in Not sind.

Und, Freund, Sie müssen nicht weiter gehen als bis hier und damit meine ich nicht, dass wir auf uns selbst sehen. Damit meine ich, dass wir uns an den Gott wenden, der in uns wohnt. Das sind Dinge, die unseren Verstand übersteigen. Der Gott, dessen Hand sich über die Himmel erstreckt, wohnt in uns durch Seinen Geist. Und David sagte: „Ihr Priester, Gottes Gegenwart ist zurück, Tag und Nacht, Nacht und Tag, Tag und Nacht. Ihr müsst Gott preisen. Hebt eure Hände und lasst uns Gottes Gegenwart feiern!“ – Wir können Gott für mehr preisen als David. Jadah.

Schauen Sie sich mit mir Psalm 28 an… zurück zu den Psalmen, bitte. Psalm 28. Jadah bringt auch Dank für zurückliegende Hilfe und Befreiung zum Ausdruck. Psalm 28:6.

Psalm 28:6-7
„Gepriesen sei der Herr, denn er hat die Stimme meines Flehens gehört. Er hat mein Gebet erhört.

Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden; daher jubelt mein Herz, und ich will ihn preisen –Jadah– mit meinem Lied.“

Hat Gott jemals Ihr Gebet erhört? Hat Er Ihnen jemals zuvor geholfen? Gut, Freund, Jadah ist die angemessene Reaktion… ihre Hände… vielleicht haben Sie noch nie im Leben Ihre Hände erhoben.

Das ist für Sie wie eine außerkörperliche Erfahrung. Vielleicht haben Sie in einem Gottesdienst zaghaft… und gehofft, niemand würde es sehen. Freund, Er ist es wert, dass wir unsere Hände heben. Oh ja, ganz sicher!

Wenn ich an mein eigenes Leben denke… befreit von einem Lebensstil des Drogenmissbrauchs und des Alkoholismus. Ich hatte früher so viel Lärm hier oben. Ich bin in keiner Hinsicht, abgesehen davon, dass ich immer noch Sommersprossen habe, der gleiche Mensch, der ich war, bevor ich Christus begegnete. Er hat mein Leben verändert! Wissen Sie, wir wären nicht hier – wie wir gesungen haben – ohne Seine Gnade und Seine Barmherzigkeit. Wir können Ihm für so vieles danken.

Der Psalmist sagte in

Psalm 142:8
„Führe aus dem Gefängnis heraus meine Seele, damit ich deinen Namen preise – Jadah!“

Wissen Sie, Gott ist Experte darin, Seelen von Menschen aus dem Gefängnis zu führen.

Jemand sagt: „Nun, Pastor, ich glaube daran, Gott zu preisen, aber ich denke, das sollte privat geschehen. Ich bin sehr zurückhaltend.“ Gut, schauen wir uns Psalm 108:4 an.

Psalm 108:4
„Herr, ich will dich preisen unter den Völkern und dir lobsingen unter den Nationen.“

Also Jadah unter den Völkern und unter den Nationen. Schauen Sie sich Psalm 109:30 an.

Psalm 109:30
„Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen vor der Menge.“

Danken und Rühmen ist hier wieder Jadah. Schauen Sie mal: Ich werde es nicht nur ein wenig tun.

Ich will dem Herrn sehr intensiv Jadah bringen und ich werde es vor der Menge tun. Und es ist interessant: Das Wort sehr bedeutet hier heftig, also mit unserem ganzen Körper. Das gleiche hebräische Wort beschreibt das Beben des Berges Sinai, als Gottes Gegenwart auf den Berg kam. Er bebte stark! Freund, das war nichts, was unbemerkt in einem Winkel geschah. Und hier sagt der Psalmist: „Ich werde dich sehr rühmen vor der Menge. Mir ist egal, wer zuschaut oder was sonst passiert. Gott, du bist würdig und ich werde dich sehr rühmen.“

Wir sollten uns nie schämen, unseren Gott anzubeten und zu preisen, unsere Hände in heiliger Unterordnung zu Ihm zu erheben und Ihm für alles zu danken, was Er getan hat. Vielleicht haben Sie noch nie im Leben Ihre Hände gehoben. Wo Sie auch gerade sein mögen… vielleicht sehen Sie die Sendung in einem Hotel oder als ganze Familie zuhause. Nehmen Sie sich doch einfach eine Minute, um Ihre Hände zu heben und zu sagen: „Gott, mein Herz gehört Dir wegen all der Dinge, die Du getan hast.“

Wissen Sie, Sie müssen sich einfach Zeiten nehmen, wo Sie sich ganz hingeben und Gott von ganzem Herzen preisen. Denn, Freund, ich sage Ihnen: Er ist würdig! Das Erstaunliche am Lobpreis ist, dass dadurch die Gegenwart Gottes kommt. Gott sagte im Jakobusbrief: Naht euch mir, dann nahe ich mich euch. Wenn Sie Gott begegnen wollen, preisen Sie Ihn. Wir sehen uns nächste Woche.

Sie sollten sich keinen Teil dieser Serie entgehen lassen. Bis dann!

Lobpreis mit Einsicht  – Teil 2                                                                                       16.08.2009

Hallo, Freund. Dies ist Teil zwei einer Serie über Lobpreis und Anbetung. Die Bibel sagt, wir sollen Gott mit Einsicht preisen. Das ist interessant. Es gibt mindestens sieben verschiedene hebräischen Worte, die in unseren Bibeln als preisen übersetzt werden. Doch jedes dieser Worte hat eine andere Bedeutung. Vergangene Woche sahen wir, dass eins der Worte, die als preisen übersetzt werden, ‚Jadah‘ ist. ‚Jad‘ heißt auf Hebräisch Hand und ‚ah‘ ist die Kurzform von Jahwe. Wörtlich bedeutet es, seine Hände zu Gott zu erheben. Und wir schauen uns alle verschiedenen Worte an, die verschiedene Ausdrucksformen des Lobpreises und Äußerungen unseres Herzens Gott gegenüber beschreiben. Ich sage Ihnen, ich habe viel gelernt. Es wird Ihnen in Ihrer Beziehung zu Gott helfen.

Sie sollten sich keine Folge entgehen lassen. Was Sie auch gerade tun, nehmen Sie sich Zeit, Erkenntnis zu erlangen.

Wussten Sie, dass die Bibel sagt, dass es nicht gut ist, wenn die Seele ohne Erkenntnis ist? Erlangen wir etwas Erkenntnis über Lobpreis und Anbetung. Finden Sie heraus, wie Sie Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele gefallen können.

Es ist großartig in dieser Zeit zu leben, Gemeinde, einfach großartig! Psalm 46… Psalm 47, Entschuldigung, Psalm 47:7.

Psalm 47:7-8
„Lobsingt Gott, lobsingt! Lobsingt unserem König, lobsingt! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!“

Ich möchte das Ende von Vers 7 betonen: „Lobsingt mit Einsicht.“ Über Lobpreis und Anbetung können wir nur aus Gottes Wort wirklich etwas lernen. Die ersten Christen hatten überwiegend ein weit tieferes Verständnis von Lobpreis und Anbetung als es die Christen generell heute haben, und zwar deswegen, weil die Gemeinde anfangs… während der ersten zehn Jahre, ausschließlich aus Juden bestand. Jedem Mitglied der Gemeinde, jedem Juden, der Jesus Christus als Retter und Messias angenommen hatte, waren alle Formen von Davids Anbetung bekannt. Jeder kannte die Psalmen auswendig. Sie waren sozusagen das Gesangsbuch des Neuen Testaments. Ein römischer Historiker nannte die ersten Christen verrückte Psalmen singende Christen. Etwas, das ihre Anbetung auszeichnete, waren die verschiedenen Worte für ‚preisen‘, die verschiedene Eigenschaften Gottes und verschiedene Taten Gottes im Leben von Menschen ausdrücken. Mindestens sieben hebräische Worte werden in der englischen Bibel als ‚preisen‘ übersetzt. Vielleicht lesen Sie das Wort ‚preisen‘: Gepriesen sei der Herr! Gott soll hoch gelobt werden! Damit assoziieren Sie das, was Sie unter Lobpreis verstehen. Und doch könnte es irgendeins der sieben Worte sein. Und jedes hebräische Wort hat eine andere Bedeutung. Verschiedene Aspekte zeigen recht spektakuläre Eigenschaften Gottes, Seines Charakters, Seines Wesens und Seiner Werke, für die Er gepriesen werden soll.

Letztes Mal sahen wir uns eins dieser Worte an, das hebräische Wort ‚Jadah‘. Es wird meist als preisen übersetzt, aber auch anders. Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort. Der erste Teil des Wortes ‚Jad‘ bedeutet auf Hebräisch Hand und ‚ah‘ ist die Kurzform von Jahwe. Es bedeutet wörtlich: Hände zu Gott. Es bedeutet, dass ich meine Hände hebe und sage: Gepriesen sei der Herr!

Wir sahen, dass wir unsere Hände heben und Ihm für Seine Barmherzigkeit, Seine Vergebung, Seine Versorgung und einige andere Dinge danken sollen. Es bedeutet konkret, die Hände dankend zu erheben. Wenn ich meine Hände in dieser Form des Lobpreises erhebe, gebe ich mich Gott hin und danke Ihm für Seine Barmherzigkeit. Ich stehe demütig vor Ihm.

Ich möchte heute abend ein zweites Wort ansehen, und zwar das hebräische Wort Todah. Es schreibt sich t-o-d-a-h oder t-o-w-d-a und es ist von Jadah abgeleitet. Es ist teilweise ähnlich, enthält aber noch weitere Facetten der Bedeutung von Lobpreis. Wir finden es in Psalm 42. Schauen Sie sich bitte mit mir an Vers 4 an. Psalm 42:4, machen Sie sich bereit. Wir werden uns wieder viele Bibelstellen ansehen. Dies ist unser Bibelabend, also werden wir die Bibel studieren. Psalm 42:4 sagt:

Psalm 42:4
„Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge.“

Mit Jubel und Dank. Dank ist unser hebräisches Wort Todah. Obwohl es im Englischen als Lobpreis übersetzt wird, wird es meist in unseren Bibeln als Dank übersetzt. In der Bibel wird es als Lobopfer oder Dankopfer bezeichnet. Wie Jadah impliziert es das Heben der Hände zu Gott, aber die  Hauptbedeutung von Todah ist, die Hände zu Gott zu erheben, während man etwas bekennt oder eine Wahrheit über Gott oder Sein Wort verkündet. Es bedeutet, die Hände in Übereinstimmung zu erheben. Das ist sehr wichtig. – Wenn Sie mitschreiben, notieren Sie das.

Todah bedeutet exakt, seine Hand in Übereinstimmung zu erheben, als Zeichen der Anerkennung der Kraft, der Barmherzigkeit und der Güte Gottes oder der Wahrhaftigkeit oder der Unerschütterlichkeit Seines Wortes. Ich hebe meine Hände in Übereinstimmung mit der Wahrheit Seines Wortes. Ich bestätige die Wahrheit Seines Wortes. Wenn ich Todah darbringe, danke und preise ich Gott nicht nur, sondern stimme mit dem überein, was Er sagt. Das ist ein extrem wichtiges Prinzip. Wenn Sie es anfangen zu begreifen und verstehen, wird Ihnen klar werden, was Glaube wirklich bedeutet. Todah soll nach der Bibel öffentlich und privat dargebracht werden. Es kann mit oder ohne musikalische Begleitung gesungen oder nur gesprochen werden. Es kann eine bloße Proklamation sein, aber etwas ist bei Todah besonders, es sollte ständig dargebracht werden. Die Bibel sagt im Neuen Testament in

Hebräer 13:15  „So lasst uns nun durch ihn…“, das ist durch Jesus, „… Gott allezeit“, sagen Sie alle „allezeit“, „durch Jesus Christus das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“

Allezeit bedeutet offensichtlich ständig. Aber um der Sache auf den Grund zu gehen, werde ich es etwas differenzieren. Sind Sie soweit? Wir sollen solchen Lobpreis in zwei Situationen darbringen.

Erstens dann, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Und wir sollen ihn darbringen, wenn wir nicht in Schwierigkeiten sind. Darüber werde ich heute abend sprechen.

Zunächst, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Dann danken wir Gott im Glauben. Dann stimmen wir mit Seinem Wort überein und danken Ihm für Seine befreiende Kraft, wenn es finster aussieht und scheinbar nichts funktioniert. Ich bin mir sicher, dass niemand hier so etwas kennt. Aber versuchen Sie das Prinzip zu verstehen, okay? Es ist trostlos. Es sieht nicht gut aus. Dinge gehen schief.

Scheinbar ist Gott eine Million Kilometer entfernt. In dieser Zeit, wo der Feind scheinbar die Oberhand hat, bringen wir dieses Lobopfer dar. Wiederum steht im Neuen Testament in 1.Thessalonicher 5:18: „Sagt in allem Dank!“ Die Amplified Bible sagt: „Danket Gott in allem, egal wie die Umstände auch sein mögen.“ Der Vers geht folgendermaßen weiter: „Denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ Egal ob die Umstände gut oder schlecht sind, bringen Sie dieses Lobopfer dar. Danken Sie Gott. – Schauen wir uns Todah an. Psalm 69:2. Wir schauen uns ein paar Verse an, um nachzuempfinden, in welcher Lage der Psalmist ist und um den Kontext zu verstehen. Vers 2:

Psalm 69:2-4
„Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.“ – Jetzt zu Vers 15.

Psalm 69:15
„Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke, dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen, und aus den tiefen Wassern; dass mich die Flut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch des Brunnens sich nicht über mir schließe. Erhöre mich, Herr, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht, denn mir ist angst; erhöre mich eilends.“

Sind Sie im Bilde? Ich bin in Not! Ich bin am Ertrinken, Gott, ich bin überfordert! Diese Wasser sind zu tief für mich. Ich kann nicht mehr Wasser treten. Ich fühle mich, als würde ich zum dritten Mal untergehen. Ich bin total am Ende. Ich habe Feinde, Menschen, die mich hassen. Gott, ich weiß nicht, was ich tun soll! Ich bin in Not.

Wie gesagt, ich bin sicher, niemand im Haus und keiner der Zuschauer hat so etwas je erlebt. Aber versuchen Sie einfach den Kontext zu verstehen. Also, ich bin in Schwierigkeiten. Gehen wir noch ein paar Verse weiter. Psalm 69:31, Schauen Sie es sich an.

Psalm 69:31
„Loben will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Dank.“

Das Wort Dank ist unser Wort Todah. „Das wird…“, schauen Sie Vers 32 an.

Psalm 69:32
„Das wird dem Herrn besser gefallen als ein Stier, der Hörner und Klauen hat.“

Mit anderen Worten: „Gott, wenn ich Dich in Schwierigkeiten preise, wenn ich scheinbar untergehe und den Eindruck habe, Wellen stürzen über mir zusammen und ich überfordert bin, ist das das Opfer, dass Du haben möchtest. Du möchtest nicht, dass ich ein Tier opfere. Gott, Du möchtest, dass ich im Glauben ein Lobopfer bringe, wenn scheinbar nichts läuft und alles düster aussieht.“

In Vers 31 sagt er: „Ich will den Herrn erheben mit Dank.“ Erheben. Mit anderen Worten will ich darüber reden, wie groß und wie fähig Er ist. So sollen wir reden, wenn wir in Not sind. Wir heben unsere Hände und fangen an, Gott für Seine Güte, Macht und Barmherzigkeit inmitten unserer Not zu danken. Wir reden über Gottes Größe, wir jubeln über die Größe und die Kraft Gottes. Er ist der Schöpfer der Enden der Erde, nichts ist für Ihn zu schwer in unserer Notlage. Statt dass wir unsere Probleme oder den Teufel erheben, erheben wir Gott und Seine Fähigkeiten.

Gut, warum sollten wir so etwas tun? Wozu soll das gut sein? Warum sollten wir uns damit befassen?

Mir ist klar, hören Sie: Manche von Ihnen habe ich bereits beschrieben. Sie sitzen scheinbar im Saal, sind aber eigentlich dabei, Wasser zu treten. Sie wissen es, Gott weiß es und der Teufel weiß es, weil er Sie schikaniert hat. Vielleicht betrifft es eine Beziehung oder ein finanzielles Problem. Sie mögen selbst schuld sein oder keinerlei Einfluss darauf haben. Es könnte ein Eheproblem oder eine Krankheit sein. Ich weiß, dass hier Menschen im Saal sind und dass Menschen mir gerade zuhören, deren Seele überflutet wird und die sich fühlen, als wären sie im tiefen Schlamm ohne Boden unter den Füßen und die sagen: „Gott, ich bin in Not.“ Gut, der Psalmist sagte: „Ich werde Dich erheben. Ich werde darüber sprechen, wie groß Du bist, werde ein Lobopfer bringen und Dich auf diese Art preisen, Todah. Warum? Zunächst, weil Er würdig ist. Egal, was in Ihrem Leben passiert… ob wir durchblicken oder nicht, Gott verdient unser Lob. Aber es gibt einen zweiten Grund und der ist sehr wichtig. Schauen Sie sich mit mir bitte Psalm 50 an. Psalm 50:23.

Psalm 50:23
„Wer Dank opfert (Todah), der ehrt mich, und wer seinen Weg recht ausrichtet, dem zeige ich das Heil Gottes!“

Wir wissen, wenn wir auf diese Weise den Herrn mit einem Lobopfer preisen und Ihm danken, verherrlichen und ehren wir Gott. Und dann heißt es: „Wer seinen Weg recht ausrichtet…“ und das ist mehr als nur: „Gott, ich werde ab jetzt so leben, wie Du es möchtest.“ Die New International Version setzt einen anderen Akzent und die Amplified Bible ähnelt der NIV hier. Hören Sie es sich an, es ist wichtig! In der NIV steht: „Wer Lobopfer bringt, ehrt mich und bereitet den Weg, damit ich ihm das Heil Gottes zeigen kann.“

Bedenken Sie das! Wer Lobopfer darbringt, wer Dank opfert, ehrt mich und bereitet den Weg, damit ich ihm das Heil Gottes zeigen kann. Und das Wort ‚Heil‘ bedeutet im Alten Testament Befreiung, Rettung, Sicherheit, Wohlergehen und Gesundheit… all das steckt in dem Wort Heil und es wird auf verschiedene Weise übersetzt. Er sagt: Wenn Sie inmitten von Schwierigkeiten Ihre Hände heben, Gott für Sein Wort danken und sich mit Seinem Wort eins machen, wenn Sie anfangen, von Seiner Kraft und Barmherzigkeit zu reden und zu singen, dann ebnen Sie und bereiten Sie den Weg, sodass Er Seinen Sieg in Ihrem Leben zeigen kann. Sie ebnen den Weg, damit Gott in Ihrer Situation, in Ihren Umständen, eingreifen kann. Generell habe ich gesehen, dass wir in unseren Lebensumständen eine von zwei Stimmen hören. Erstens werden Sie die Stimme des Heiligen Geistes hören und Er wird Gottes Treue, Sein unveränderliches Wesen und Seine verlässlichen Verheißungen betonen. Er ist immer da, um uns zu trösten, zu ermutigen und zu stärken. Jesus sagte, wenn Er kommt… und ich meine jetzt in das Leben der Gläubigen… wird Er Folgendes tun: Er wird uns an alles erinnern, was Er uns gesagt hat, Er wird uns ständig begleiten und stärken.

Aber wir hören in den Umständen unseres Lebens oft eine andere Stimme, und zwar die Stimme des Teufels: Zweifel, Ängste, Gefahren und Lügen. Wenn Sie die Lügen und Zweifel vom Teufel annehmen und aussprechen, werden diese Lügen und Zweifel wie ein Riese aufstehen und Sie binden. Wenn wir aber inmitten düsterer Umstände und großer Not Gottes Verheißungen annehmen und aussprechen, ehren wir Gott und bereiten den Weg dafür, dass Er diese Verheißungen in unserem Leben zur Realität machen kann.

Offen gesagt ist mir lieber, dass Gott in meinem Leben wirkt, nicht der Teufel. Kann jemand dazu amen sagen?

Ich möchte Ihnen jetzt ein wunderbares Beispiel dafür in der Bibel zeigen. Es steht in Jona. Schlagen Sie es doch bitte mit mir auf. Jona… Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona. Wir werden etwas Zeit im Buch Jona verbringen und ich möchte Sie bitten, sich voll darauf zu konzentrieren, denn es enthält eine herrliche, sehr befreiende Wahrheit. Jona 2:1.

Jonah 2:1
„Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.“

Wir wissen, warum Jona dort war. Er war Gott ungehorsam. Gott hatte gesagt: „Geh und predige in Ninive.“ Jona wollte nicht hingehen… in die große Hauptstadt der Assyrer. Vielleicht war er ein Nationalist, liebte Israel und hasste jedes andere Land und wollte deshalb nicht gehen. Vielleicht wusste er als Prophet, dass die Assyrer schließlich Israel angreifen, einnehmen und in Gefangenschaft führen würden und wollte ihnen deshalb nicht die Botschaft bringen. Weiter hinten im Buch hat er das immer noch nicht geklärt und hofft, Gott würde sie alle töten. Er flieht nach Tarsis, dem heutigen Spanien, so weit weg von Ninive, wie es in der damals bekannten Welt ging. Es erhebt sich ein großer Sturm. Schließlich bekennt Jona den anderen auf dem Boot: „Wisst ihr, es liegt an mir.

Werft mich über Bord und der Sturm wird aufhören.“ Sie tun es und der Sturm hört auf. Gott sandte einen großen Fisch, um Jona zu verschlucken.

Das interessiert mich. Wir lasen gerade in Vers 1, dass er drei Tage und Nächte im Bauch des Fisches war. Wie geht es direkt danach weiter? Dann. „Dann betete Jona zum Herrn.“ Dieser Mann ist so stur und so entschlossen, den Einwohnern Ninives nicht zu predigen, dass er drei Tage und Nächte im Bauch des Fische verbringt, bevor er überhaupt betet. Wenn es je einen schweren Fall gab, dann hier!

Vielleicht sind Sie vor Gott auf der Flucht, sind heute abend hier und denken, Sie seien hart im Nehmen. Wissen Sie, Sie können nicht schneller laufen als Gott und Sein Wort. Es läuft sehr schnell, sagt die Bibel. Die Tatsache, dass Sie hier sind, bedeutet, dass Gott etwas in Ihrem Leben tut. Also betet Jona. Jona 2:2.

Jona 2:2-5
„Und Jona betete zum Herrn, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches und sprach: (Hier ist sein Gebet im Bauch des Fisches) Ich rief aus meiner Bedrängnis zum Herrn, und er antwortete mir.

Aus dem Schoß des Scheol (oder der Hölle) schrie ich um Hilfe – du hörtest meine Stimme. Und du hattest mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere, und Strömung umgab mich. Alle deine Wogen und deine Wellen gingen über mich dahin. Da sprach ich: Verstoßen bin ich von deinen Augen hinweg, dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.“

Wir wollen kurz über diese Verse sprechen. Ja, das hat etwas mit Lobpreis zu tun. Wir werden es sehen, also bleiben Sie dran. In Vers drei sagte er: „Ich schrie zum Herrn aus meiner Bedrängnis.“

Das Wort ‚Bedrängnis‘ kommt von einem hebräischen Wort, dass binden, festbinden, begrenzen und bedrängen bedeutet.

Ich garantiere Ihnen, dass Jona den Bauch des Fisches nicht gemütlich fand. Er hatte wenig Freiraum.

Er verglich es und sagte: „Aus den Tiefen der Hölle schreie ich zu Dir.“ Es ist wie in der Hölle! In den Versen 4 und 5 zitiert Jona Psalm 88 und Psalm 31. Jona kannte Gottes Wort. Am Ende von Vers 5 zitiert er wieder die Schrift und sagt: „… dennoch werde ich wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.“

Das ist für uns heute Morgen sehr wichtig und es ist sehr wichtig für unser Bibelstudium. Er sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel.“ Er bezieht sich hier auf den Tempel Salomos in Jerusalem, wo Gottes Gegenwart wohnte. Jona bestieg das Boot nach Tarsis, weil er vor Gottes Gegenwart floh.

Unter dem Alten Testament wohnte Gottes Gegenwart und Seine Herrlichkeit im Allerheiligsten in dem Tempel, den Salomo erbaute. sie können später in 1.Könige 8 und in 2.Chronik 6 nachlesen.

Als Salomo den Tempel für den Herrn fertiggestellt hatte, erfüllte die Herrlichkeit Gottes den Tempel.

Sie kam in Form einer Wolke und Salomo betete, als Gottes Herrlichkeit vor ganz Israel in den Tempel einzog. Jede folgende Generation kannte den Inhalt des Gebets, das Salomo sprach. Sie lehrten es ihren Kindern als eine Offenbarung Gottes, was es auch war. Und als Jona sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel,“ zitierte er aus Salomos Gebet. Er zitierte das Wort Gottes, das Salomo aussprach, als er den Tempel einweihte. Als er sagte: „Ich werde wieder hinblicken zu deinem heiligen Tempel,“ bezog er sich auf etwas, was Salomo vor vielen Jahren sagte. In seinem Gebet sagte Salomo: Wenn ein Israelit sündigt und Schwierigkeiten auf sich bringt… „ … und sich demütigt, betet und sich deinem Heiligen Tempel zuwendet, (und wörtlich) und sein Herz wieder dazu bringt, dein Angesicht zu suchen, Gott, dann wirst du vom Himmel her hören, seine Sünde vergeben und ihn aus all seiner Not erretten.“

Und Salomo war sehr konkret und sagte: „Wenn eine Seuche ausbricht, eine Hungersnot oder jemand eine Krankheit hat, wenn die Armee des Volkes Gottes besiegt ist und Israel sich dem Tempel zuwendet (sich wieder Gottes Gegenwart zuwendet) und sie anfangen, Gottes Gegenwart zu suchen, von ganzem Herzen zu beten und sich zu demütigen, dann, Gott, höre vom Himmel und heile ihre Krankheit und befreie sie von der Seuche, von der Hungersnot und von ihren Feinden.“ Er sagte sogar, wenn sie in ein fremdes Land verschleppt werden, alles verlieren und in totaler Armut und Gefangenschaft leben und sich dann deinem Tempel zuwenden, dein Angesicht suchen und beten, dann: „Gott, wirst du hören und ihnen Mitleid seitens ihrer Eroberer gewähren, selbst in einem fremden Land.“

Es ist wirklich ein erstaunliches Gebet und tatsächlich eine Offenbarung über Gott und Sein Handeln. Darauf bezieht sich Jona. Lesen wir weiter, Jona 2:6.

Jona 2:6-8
„Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott!  Als meine Seele in mir verzagte (wörtlich, als mein Leben dahinschwand), gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.“

Eine Frage, Jona: Woher weißt du, dass dein Gebet in den heiligen Tempel kam? Weil Gott genau das durch Salomo versprach. Wenn jemand in irgendeiner Notlage ist, selbst wenn die Ursache Torheit oder Rebellion ist und er umkehrt, Gottes Angesicht sucht und betet, wird Gott das Gebet hören und erhören. Jona spricht hier also im Glauben.

Wissen Sie, ich liebe die Geschichte von Jona. Im Bauch des Fisches dankt er Gott aufgrund Seines Wortes und der Fisch spuckte ihn tatsächlich aus. Und vielleicht werden wir inmitten unserer Probleme geschluckt und sehen überall nur Probleme. Wie Jona, wo er auch hinsah, sah er den Wal, den Fisch.

Aber als er sich entschloss, Gott Lob und Dank zu opfern, spuckte ihn der Fisch aus.

Ich denke, unsere Probleme werden uns ausspucken, wenn wir Gott aufgrund der Verheißungen in Seinem Wort danken. Wissen Sie, was mich an dieser momentanen Serie so begeistert? Wir werden noch eine Weile dabei bleiben und uns alle hebräischen Worte für ‚preisen‘ ansehen. Sie sollten sich keine Folge entgehen lassen! Schalten Sie also nächste Woche wieder ein. Hören Sie, falls Sie noch nie Kontakt zu mir aufgenommen haben, würde ich gerne von Ihnen hören! Schicken Sie mir doch bitte ein Email und sagen Sie mir, ob die Sendungen ein Segen für Sie waren. Ich möchte Sie sogar herausfordern.

Wenn die Sendungen Sie gestärkt haben oder ein Segen für Sie waren, warum dann nicht etwas säen? Wissen Sie, das Ziel unserer Arbeit ist, die Welt mit der guten Nachricht von Jesus Christus, mit der Wahrheit Seines Wortes, zu erreichen. Und nur, weil uns treue Partner wie Sie und potentielle Partner unter den Zuschauern helfen, können wir das überhaupt tun. Wir vertrauen Gott Woche für Woche für unsere fortlaufenden Sendungen. Wollen Sie daran Anteil haben? Ich bete, dass Gott Ihr Handeln segnet. Bis zur nächsten Woche.

 

Lobpreis mit Einsicht – Teil 3                                                                                      23.08.2009

Ich freue mich, dass Sie unsere Sendung sehen. Wir studieren das Thema Lobpreis. Die Bibel sagt, wir sollen Ihn mit Einsicht preisen und nur aus Gottes Wort können wir etwas darüber lernen. Sieben verschiedene hebräische Worte werden in der englischen Bibel nur als preisen übersetzt, obwohl jedes Wort eine eigene Bedeutung hat. Wir untersuchen eins dieser Worte, das Jona im Bauch des Fisches verwendete. Bei einer Art des Lobpreises, die er praktizierte, zitiert er folgende Verheißung Salomos für uns. Wenn wir in Gefangenschaft oder krank sind und uns dann dem heiligen Tempel zuwenden, was bedeutet, dass wir uns auf Gott ausrichten und beten, wird Gott uns aus jeder Notlage befreien. Jona zitiert die Verheißung und fängt dann im Bauch des Fisches an, Gott ein Lobopfer zu bringen. Freund, ich sage Ihnen, das hat weitreichende Bedeutung für uns. Wenn Sie mit Schwierigkeiten und Problemen zu tun haben, sollten Sie gut zuhören. Es könnte Ihr Leben total verändern!

Und Salomo war sehr konkret und sagte: „Wenn eine Seuche ausbricht, eine Hungersnot oder jemand eine Krankheit hat, wenn die Armee des Volkes Gottes besiegt ist und Israel sich dem Tempel zuwendet (sich wieder Gottes Gegenwart zuwendet) und sie anfangen, Gottes Gegenwart zu suchen, von ganzem Herzen zu beten und sich zu demütigen, dann, Gott, höre vom Himmel und heile ihre Krankheit und befreie sie von der Seuche, von der Hungersnot und von ihren Feinden.“

Er sagte sogar, wenn sie in ein fremdes Land verschleppt werden, alles verlieren und in totaler Armut und Gefangenschaft leben und sich dann Deinem Tempel zuwenden, Dein Angesicht suchen und beten, dann: „Gott, wirst du hören und ihnen Mitleid seitens ihrer Eroberer gewähren, selbst in einem fremden Land.“

Es ist wirklich ein erstaunliches Gebet und tatsächlich eine Offenbarung über Gott und Sein Handeln.

Darauf bezieht sich Jona. Lesen wir weiter, Jona 2:6.

Jona 2:6-8
„Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte (wörtlich, als mein Leben dahinschwand), gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.“

Eine Frage, Jona: Woher weißt du, dass dein Gebet in den heiligen Tempel kam? Weil Gott genau das durch Salomo versprach. Wenn jemand in irgendeiner Notlage ist, selbst wenn die Ursache Torheit oder Rebellion ist und er umkehrt, Gottes Angesicht sucht und betet, wird Gott das Gebet hören und erhören. Jona spricht hier also im Glauben.

„Gott, ich weiß, dass Du mein Gebet erhört hast.“ Vers 9, bleiben Sie dran.

Jona 2:9-10
„Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade. Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes (raten Sie, was hier steht – todah); was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung.“

Nach diesen Ereignissen… Jona ist im Bauch des Fisches: „Ich bin echt in der Hölle. Ich bin eingezwängt, mir hängt Seetang um den Hals, mein Leben schwindet dahin. Gott, ich kehre um und wende mich deinem Tempel und deiner Gegenwart zu und ich weiß, dass du mein Gebet erhört hast.“ Und dann sagt er etwas total Seltsames. Es steht fast in Klammern, wie ein Gedanke, der ihm gerade in den Sinn kam. Mitten in seinem Gebet sagt er in Vers 8: „Die, die nichtige Götzen verehren, verlassen ihre Gnade.“

Okay, Jona, was soll das denn bedeuten? Es gehört scheinbar nicht dorthin. Die, die sich an nichtige Götzen wenden, sich ihnen widmen und sie beachten… die King James Übersetzung sagt: „Die, die auf betrügerische Eitelkeiten achten.“

Eine Eitelkeit ist etwas, das leer und absolut substanzlos ist. Diese Übersetzung sagt „wertlose Götzen“, aber eigentlich steht hier nicht das Wort „Götzen“. Manchmal, eher selten, ist in der Schrift konkret von Götzen die Rede, aber meist steht dort nur „leer“. Wer auf leere Lügen achtet, verlässt seine Gnade.

Rotherhams Übersetzung sagt: „Jene, die auf Eitelkeiten und Lügen achten.“

Die Septuaginta sagt: „Wer auf Eitelkeiten und Lügen hört, sie achtet oder beachtet.“

Sie achten sie und das Resultat ist, dass sie ihre Gnade verlassen, die Gnade, die Gott ihnen versucht zu erweisen. Betrügerische Eitelkeiten… oder nehmen wir es, wie es hier steht. Wörtlich wertlose Götzen, könnte sich, wie gesagt, auf die Götzen beziehen, die die heidnischen Nationen anbeteten und manchmal auch Israel.

Jetzt bleiben Sie dran, das kann Ihr Leben verändern. Obwohl der Götze aus Holz oder Stein besteht, stand er für eine Lüge des Feindes und war eine schamlose Beleidigung für Gott. Gott gebot Israel, Ihn anzubeten und Ihn allein, den einzig wahren Gott. Aber der Teufel wollte sie dazu verleiten, einen Götzen aufzurichten und ihn anzubeten. Er war leer und eitel, aber sie achteten auf ihn und gaben die Gnade auf, die Gott ihnen gewähren wollte – und es war eine Lüge.

Gut, was hat das mit uns zu tun? Warum hat Jona sich auf einmal darauf bezogen, mitten im Bauch des Fisches? Weil der Teufel uns viele Lügen sagt, die Gott und seinem Wort widersprechen.

Manchmal, wenn wir sie beachten wie Israel die Götzen, stellt der Teufel diese Lüge als Wahrheit dar und wenn wir darauf eingehen, verlassen wir die Gnade. Der Teufel wird Ihnen Vorschläge machen, die vielleicht logisch sind, aber nicht mit Gottes Wort übereinstimmen.

Nehmen Sie einen Sünder, jemanden aus der Welt. Demjenigen kommt ein Gedanke – vielleicht durch einen Professor, vielleicht auf anderem Weg: „Eine Schöpfung gab es nie. Es gibt keinen Gott. Du bist aus einer Mikrobe in einem Urmeer entstanden.“ Das ist eine Lüge. Aber wenn ich diese Lüge annehme… wissen Sie was? Ich werde die Gnade der Errettung aufgeben, die Gott mir gewähren will.

Oder jemand glaubt, dass es Gott und einen Himmel gibt, hat aber folgende Lüge des Teufels geschluckt: „Du kommst nur durch Leistung hinein. Gott hat eine riesige Waage und legt all deine schlechten Taten und Gedanken auf die eine Seite und all deine guten Taten und Gedanken auf die andere Seite. Dann geht er einen Schritt zurück. Wenn die Waage in Richtung der guten Taten ausschlägt, bist du im Himmel willkommen, aber wenn das nicht der Fall ist, hast du Pech gehabt.“

Das ist eine Lüge.

Oder andere haben folgende Gedanken angenommen: „Weißt du, dein Verhalten war so schlecht, dass dir nie vergeben werden kann. Deine sexuelle Sünde, die Perversion, deine Lügen damals und deine schlechten Taten… du hast hier gelogen und dies getan, Gott würde dir auf keinen Fall vergeben. Du bist einfach zu schlecht. Vergiss es einfach. Du hast keine Chance!“

All das sind betrügerische Eitelkeiten. All das sind hohle Lügen. Doch wenn wir auf diese Dinge achten, werden wir die Gnade der Errettung abweisen.

Der Teufel kommt nicht und sagt: „Hey, wie wär‘s mit einer betrügerischen Eitelkeit? Ich habe einen ganzen Karton voller Lügen für dich. Und wenn du sie glaubst, wirst du total unten sein, auf geht’s.“

Nein, der Teufel kann sehr, sehr religiös klingen.

Ich weiß noch… ich war gerade Christ geworden, versuchte wirklich, Gott zu dienen und  zu tun, was richtig ist. Und wie bei vielen von uns war mein Körper weit über 20 Jahre trainiert, Böses zu tun.

Der Apostel Paulus sprach in Römer, Kapitel 7 davon, dass das Wesen der Sünde noch in unserem Körper steckt. Er sagte: „Nach dem inwendigen Menschen habe ich Gefallen am Gesetz Gottes, aber ein anderes Gesetz wirkt in meinen Gliedern, das mich zur Sünde verleiten will.“

Und Gott sei Dank ist die Antwort, wenn Sie weiterlesen, in Christus Jesus, um das zu überwinden.

Aber die Wahrheit ist: Es findet bei jedem von uns ein Kampf zwischen unserem wiedergeborenen Geist, in dem der Heilige Geist wirkt, und unserem Fleisch statt. Das Fleisch von manchen unter uns war sehr, sehr geübt in bestimmten Dingen, bevor wir zu Christus kamen. Manche von Ihnen rauchten zwei, drei Päckchen am Tag. Sie wurden errettet und dachten: „Mein Körper ist Gottes Tempel. Ich werde nicht mehr rauchen.“ Jawohl! Und zwanzig Minuten nach dieser Entscheidung redet Ihr Körper zu Ihnen: „Gib mir eine Camel! Ich will eine Camel haben – ohne Filter! Gib mir eine Camel!“ „Nein, ich werde es nicht tun! Ich werde es nicht tun!“ „Komm schon, ich nehme auch Benson and Hedges, irgendeine! Such eine Kippe im Aschenbecher. Bitte, bitte!“

Ein Kampf findet statt. Es kann um Sex, Rauchen, Essen oder dergleichen gehen. Ich tat also als junger Christ etwas und wusste, dass es nicht richtig ist. Ich fühlte totale Verdammnis und sagte:

„Gott, es tut mir leid! Es tut mir leid!“ Ich hörte eine Stimme, die mir sagte: „Hosea 4:6.“ Ich hörte eine Bibelstelle. Ich wusste, dass es Hosea in der Bibel gibt. Ich wusste nicht, was dort steht. Ich suchte die Stelle schnell und las sie. Es handelte davon, dass Menschen umkommen aus Mangel an Erkenntnis. Dann heißt es: „Weil ihr Erkenntnis verworfen habt, werde auch ich euch als Priester vor mir verwerfen. Weil ihr das Gesetz eures Gottes verworfen habt, werde auch ich eure Kinder vergessen.“ Ich weiß noch, dass eine finstere Depression über mich kam und ich dachte: „Das war’s. Gott hat mich verworfen. Meine Kinder sind nicht einmal geboren und ich habe bereits ihr Leben ruiniert. Ich fühle mich so elend.“

Der Teufel säuselte mir ins Ohr: „Du taugst nichts, du taugst nichts. Du taugst nichts, Junge, du taugst nichts. Das sag ich dir noch mal…“ Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie besiegt und wertlos ich mich fühlte. Generationen nach mir hatte ich negativ beeinflusst.

Gott sei Dank für den Heiligen Geist, nicht wahr?

Ein Christ kam zu mir… all das lief in meinem Innern ab… sie kamen zu mir und legten, ohne ein Wort zu sagen, ihre Bibel auf meinen Schoß. Der erste Johannesbrief war geöffnet und ein Vers war rot markiert. Es war

1.Johannes 1:9
„Wenn wir unsere Sünde bekennen, ist Er treu und gerecht, unsere Sünde zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.“

Ich dachte: „Oh, Gott, du hast mich nicht abgeschrieben. Es wird meinen Kindern gut gehen.“

Aber der Teufel propagiert eine Lüge. Und es ist nicht immer eine eindeutig offensichtliche Angelegenheit. Er kann wirklich religiös daherkommen. Vielleicht sogar so: „Gott liebt dich nicht.

Wäre das der Fall, warum passieren dann diese Dinge in deinem Leben? Er hört deine Gebete nicht.

Du kannst gleich aufhören. Wenn die anderen Christen in der Cottonwood Gemeinde wüssten, wie du wirklich bist, würden sie dich teeren und federn und aus der Stadt jagen. Du hast kein Recht, dich Christ zu nennen. Du kannst nicht vor Gott treten.“

Der Teufel ist hinterhältig. Zunächst verlockt er jemanden zu Sünde, und wenn derjenige nachgibt, wird er zum Anwalt der Ehre Gottes: „Oooh, du kannst nicht zu Gott kommen. Er ist böse auf dich.“

Und wenn wir darauf hören, lehnen wir die Gnade ab.

Hier haben wir Jona, bedenken Sie das. Drei Tage und drei Nächte ist er im Bauch des Fisches, hat Seetang um den Hals, sein Leben schwindet dahin. Ihm wird klar, dass er unglaublich stur und Gott gegenüber rebellisch war. Sein Verhalten kostete die restliche Besatzung fast das Leben. Ihm wird klar, dass ihm das Schicksal einer ganzen Stadt total egal ist. Also kehrt er um und sagt: „Gott, Salomo sagte unter der Inspiration des Heiligen Geistes, wenn ich umkehre und dein Angesicht suche, würdest Du hören, mir vergeben, mich retten und freisetzen.“ Und mittendrin sagt Jona:

„Wer leere Lügen beachtet und auf sie hört, verlässt seine Gnade.“

Was könnte Jonas betrügerische Eitelkeit gewesen sein? Vielleicht sagte ihm der Teufel etwas wie:

„Du warst Gott ungehorsam, mein Junge. Du wirst in dem Fisch sterben. Gott hat dein Gebet nicht gehört. Du bist so stur und rebellisch. Der Fisch hat dich verschluckt und du hast nicht gebetet. Drei Tage hast du nicht gebetet. Du hofftest, du würdest sterben. Du hast Gottes Gnade nicht verdient, du Versager, du fieser Typ! Als von Gott gesalbter Prophet hattest du eine Gabe von Gott und du hast es vermasselt. Du sagst, du hast dich Gottes heiligem Tempel zugewandt und Er hat dein Gebet gehört.

Er hat es nicht gehört. Das galt nur zu Salomos Lebzeiten und nicht etwa heute. Vielleicht hat es bei Salomo funktioniert, aber nicht heute… vielleicht zu biblischen Zeiten, aber heute nicht mehr. Gib am besten auf. Ob du dich zum Tempel gewandt hast oder nicht, es bringt dir sowieso nichts.“

Besonders gerne nutzt der Teufel die Tatsache aus, dass ein Gläubiger Gott ungehorsam war, lädt ihm Verdammnis auf und sagt ihm, dass Gott ihm nicht vergeben hat. Manche sind jahrelang oder gar ein Leben lang durch diese betrügerische Eitelkeit gebunden.

Was tut Jona also? Vers 10:

„Ich aber will dir Opfer bringen mit der Stimme des Lobes; was ich gelobt habe, werde ich erfüllen. Bei dem Herrn ist Rettung.“

Ich werde ein Dankopfer bringen, wörtlich: ‘die Hände in Übereinstimmung mit dem heben, was Gott sagte‘, in diesem Fall durch Salomo. Mit Seetang um seinen Kopf und während sein Leben dahinschwand, hob er seine Hände, pries Gott und machte sich eins mit Seinem Wort: „Gott, Dein Wort sagt, wenn ich umkehre, Deine Gegenwart suche und mich Deinem Heiligen Tempel zuwende und bete, wirst Du mir vergeben und mich befreien. Herr, ich danke Dir, dass Du Dein Wort und Deine Verheißung wahr machst. Es ist egal, dass ich in einem Fisch am Grund des Ozeans bin. Errettung, Rettung und Befreiung kommen von Dir. Gott, ich werde Dich für Dein Wort preisen, weil Du gesagt hast, Du wirst mich erhören. Du sagtest, Du wirst mich befreien. Du sagtest, Du wirst mir gnädig sein.

Du sagtest, Du wirst mir Gnade erweisen. Gott, ich preise Dich!“ – Bedenken Sie, er ist in einem Fisch!

Und was ist die Reaktion? Was geschieht daraufhin? Nun, Jona hat den Weg bereitet, indem er seine Hände hob und Gott für Sein Wort dankte, denn Gott erfüllte das Wort in seinem Leben. Das Resultat? Jona 2:11.

Jona 2:11
„Und der Herr sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.“

Und, Freund, wenn Sie sich in Problemen genauso verhalten, werden Ihre Probleme Sie auch ausspeien.

Ich war in einer Vorstandssitzung einer anderen Gemeinde. Ich war schon ein paar Jahre in diesem Vorstand. Sie hatten ein paar finanzielle Probleme und der leitende Pastor hatte für ein ausgeglichenes Budget gebetet. Er hatte konkret gebetet: „Gott, bis zu unserer Vorstandssitzung, bei der ich den Finanzbericht vorlegen muss, Gott, verhilf uns zu einem ausgeglichenen Budget!“ Sie waren 19.000 Dollar im Minus. Er fing an, Gott zu danken und zu preisen: „Unser Budget wird bis zur Vorstandssitzung ausgeglichen sein.“ Er dankte Gott und pries Ihn. Wir kommen zur Vorstandssitzung und das Budget ist nicht ausgeglichen. Hinterher erzählte er mir: „Der Teufel flüsterte mir in der Sitzung ins Ohr: ‚Du hast keinen Glauben. Gottes Wort ist nicht wahr. Das Budget wird nie ausgeglichen sein. Eure Rechnungen könnt ihr nie bezahlen. Du wirst einen schlechten Ruf in der Umgebung haben. Was für ein Christ bist du? Was für ein Leiter bist du?‘“ Er sagte, er fühlte sich etwa so groß. Statt dessen sagte er mitten in der Sitzung: „Gott, ich danke Dir! Ich danke Dir!“ Die Sitzung wurde mittendrin unterbrochen. Jemand kam herein mit einem Scheck über 21.000 Dollar… mitten in der Sitzung! Wer hält das für eine gute Unterbrechung? Nun, er hatte ein Lobopfer dargebracht.

Schauen Sie mit mir bitte in das Neue Testament, in den Philipperbrief. Ich weiß, dass viele das kennen.

Philipper 4:6 sagt:
„Sorgt euch um nichts …“

Macht euch keinerlei Sorgen. Schauen Sie bitte alle hoch, auch wenn Sie noch blättern. Legen Sie eine Pause ein. Sorgt euch um nichts. Egal womit Sie konfrontiert sind, es trifft darauf zu. Wenn Sie total fertig sind… keine Sorge! Wenn Ihre Ehe fast zerbricht… keine Angst! Finanzen…  keine Sorge!

Kinder… keine Sorge! Zukunft…  keine Sorge! Verwirrung…  keine Sorge! Sorgt euch um nichts.

Lesen wir weiter. Philipper 4:6.

Philipper 4:6
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen (in jeder Situation) lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit (was kommt danach?) Danksagung vor Gott kundwerden!“

Mit Danksagung! Wir danken Ihm, dass Er uns gehört und erhört hat. Freund, wir tun das im Glauben.

Ich denke, eins der einfachsten Beispiele, die ich je hörte, kam von einem Mann namens Doc Horton.

Er predigte hier in der Gemeinde vor ein paar Jahrzehnten und er sprach über seine Kindheit auf einer Farm. Ich denke, er hatte zehn oder elf Geschwister. Einmal saßen Sie alle am Esstisch… und er beschrieb Mamas Buttermilchbrötchen und einen ganz bestimmten Sirup sehr genau. Und er sagte:

„Man nahm ein heißes Brötchen, drückte es ein und füllte es mit Sirup und Butter.“ Er sagte: „Man hatte das Gefühl, man sei gestorben und bereits im Himmel.“ Es lag ein Berg davon auf einem Teller.

Sie wurden sehr schnell weniger,  bis nur noch eins übrig war.“ Und er sagte: „Ich war das jüngste Kind, kannte aber das Geheimnis. Ich wusste, wie ich das Brötchen von Papa bekommen konnte.

Niemand anders bekam es.“ Er sagte: „Ich rief am Tisch aus: ‚Papa, danke für das Brötchen!‘“ Papa nahm es… die anderen Kinder grummelten… und reichte es weiter. Es wurde von einem zum anderen gereicht.“ Niemand sonst durfte es essen, weil er schon vorher Papa dafür dankte. Er sagte:

„Irgendwie begriffen es meine Geschwister scheinbar nicht, aber ich wusste, wie ich das letzte Brötchen angele.“

Und, Freund, wir müssen mitten in unseren Umständen und Situationen sagen: „Papa, danke für das Brötchen.“ Wir opfern im Voraus Dank.

In Apostelgeschichte 27 wird ein schwerer Sturm beschrieben… tagelang sah man weder die Sterne noch den Mond. Alle Hoffnung auf Rettung schwand. Paulus erschien ein Engel und sagte ihm, dass er und alle anderen auf dem Schiff gerettet werden würden. Er sagte in Vers 25 Folgendes: „Seid nun guten Mutes, Männer. Ich vertraue Gott, dass es so kommen wird, wie mir gesagt worden ist.“ Gehen Sie ein paar Verse weiter zu Vers 35, es heißt: „Er dankte Gott vor allen.“

Manche begreifen nicht, dass der Sturm zu dieser Zeit noch tobte. Er hatte ein Wort, er hatte eine Verheißung von Gott und der Sturm tobte unvermindert weiter. Er versammelte die Mannschaft und dankte Gott vor allen. Und er dankte nicht nur für ihre kleine gemeinsame Mahlzeit. Er dankte Gott für die Bewahrung bis zu diesem Zeitpunkt und dafür, dass Gottes Wort eintreffen wird.

In Johannes 11 steht Jesus an der Gruft von Lazarus. Als Lazarus noch tot war, sagte Er: „Vater, ich danke Dir, dass Du mich erhört hast.“

Vielleicht stehen Sie heute am Grab Ihrer Finanzen. Vielleicht stehen Sie am Grab Ihrer Ehe und die Liebe ist erstorben. Vielleicht ist Ihre Zukunft ein Scherbenhaufen. Ihre Hoffnung ist tot. Sie müssen aufstehen und sagen: „Vater, ich danke Dir, dass Du mich erhört hast und Dein Wort sagt: „Alles ist möglich dem, der da glaubt.“ Und Dein Wort sagt: „Du wirst das gute Werk, was Du in mir begonnen hast, vollenden.“ Fangen Sie an, mit Gottes Wort übereinzustimmen. Was tun wir? Wir ehren Ihn und wir bereiten den Weg für Sein Eingreifen, Seine Befreiung und Seine Rettung. Todah.

Ich habe das schon mal erzählt. Einmal kamen… es war ziemlich am Anfang unserer Ehe… ein paar Rechnungen trafen völlig unerwartet ein. Janet und ich waren total überrascht und die Rechnungen waren immens hoch. Wir waren nicht in der Lage, uns Geld zu leihen. Ich hatte absolut keine Idee, wie wir an das Geld kommen könnten und das brachte uns in eine sehr heikle Lage. Ich bin sonst sehr ausgeglichen. Manche erinnern sich daran, dass ich das erzählte. Bei mir gibt es kein großes auf und ab. Ich bin ziemlich stabil. Ich denke, Gott hat mich einfach so gemacht. Aber ich kam total ins Trudeln. Eine tiefe dunkle Depression kam auf mich und 24 Stunden lang redete ich nicht einmal mit meiner Frau. Sie sprach mich an und ich behandelte Sie wie Luft. Ich lief einfach an ihr vorüber.

Sie wusste, dass ich echte Probleme hatte, denn während unserer Ehe verhielt ich mich niemals so.

Ich dachte nur: „Wir sind am Ende, erledigt. Wir sind finanziell am Boden.“ Ich fiel in ein tiefes Loch und das währte fast volle 24 Stunden. Ich ging wirklich raus, setzte mich auf den Bordstein vor dem Haus und dachte: „Wir sind erledigt.“ Diese dunkle Wolke war auf mir. Ich dachte nur: „Gott, was kann ich tun?“ Ich spürte, dass der Heilige Geist mir etwas zuflüsterte. Ich saß auf dem Bordstein vor dem Haus. Der Heilige Geist schien mir zuzuflüstern: „Warum machst du nicht das, was du jedes Wochenende predigst?“ Ich dachte: „Das will ich nicht tun.“ Und das wollte ich nicht hören. Und ich dachte: „Gott, Du hast Recht!“ Ich stand auf. Die Depression wich nicht und ich hob meine Hände.

Ich laufe vor meinem Haus auf der Straße umher, hin und her vor meinem Haus… und fing an, so laut ich konnte, zu jubeln und Gott zu preisen. Ich betete Gott an und dankte Ihm. Ich dankte Ihm dafür, wie gut Er ist. Ich dankte Ihm für Seine Verheißungen, dass Er all unserem Mangel nach Seinem Reichtum an Herrlichkeit in Jesus Christus begegnen wird, dass nichts für Gott zu schwer ist. Und ich lobte Ihn und lobte Ihn… ich wusste, dass die Nachbarn zuhörten und es war mir egal. Ich weiß es auch, weil ein Nachbar, zu dem wir bisher kaum Kontakt hatten, mir etwas später von seinem Dach aus quer über die Straße etwas zurief, als ich in meine Einfahrt abbog. Ich fragte: „Was?“ Er sagte: „Ich sagte, Ehre sei Gott!“ Wissen Sie, nach fünfzehn bis zwanzig Minuten vor meinem Haus wich die Depression von mir und Gott wirkte auf eine sehr ungewöhnliche Weise, wie ich es nie erwartet hätte und befreite uns aus diesem Dilemma. Es war erstaunlich! Sehen Sie, es bereitet den Weg für Gottes Rettung.

Wissen Sie, Freund, Gott sieht nicht die Person an. Was Er für den einen tut, ist Er bereit, auch für einen anderen zu tun. Wenn ich eine Verheißung ergreife, die Er gibt und Sie eine Verheißung ergreifen, die Er gibt, wird Er sich für mich und auch für Sie als stark erweisen. Wie gesagt, ich war in einer akuten finanziellen Notlage und ich ging nach draußen… ich hatte das Gefühl, meine Welt bricht zusammen… und fing an, Gott laut anzubeten. Vielleicht sind Sie gerade in einer ähnlichen Situation.

Warum fangen Sie nicht im Glauben an, Gott Lob und Dank zu opfern und schauen, was dann passiert?
Lobpreis mit Einsicht – Teil 4                                                       30.08.2009

Waren Sie jemals in einem Gottesdienst, wo jemand Gott wirklich laut lobte? Und es war wirklich nervig? Wissen Sie, alles hat seine Zeit. Aber vielleicht war dieses Verhalten biblischer als Sie je dachten. Wir schauen uns verschiedene hebräische Worte über Lobpreis an und eins der Worte, die mit Lobpreis übersetzt werden, bedeutet sich mit sehr lauter Stimme an Gott zu wenden. Ich denke, es wird Ihnen gefallen.

Gott möchte, dass wir zu Ihm singen. Er möchte, dass wir Ihn preisen, aber wir sollen es mit Einsicht tun. Nur an einer Stelle können wir Einsicht über Lobpreis und Anbetung und deren Stellenwert in unserem Leben bekommen… wie das in unserem Leben aussehen soll, die genaue Bedeutung, die Resultate und wie wir vor Gott kommen sollen… wir bekommen Einsicht durch die Bibel.

Kommen wir zu einer Bibelstelle. Psalm 63. Schauen Sie sich den Vers bitte mit mir an. Wir wollen uns den Vers 3 von Psalm 63 ansehen. Dort steht:

Psalm 63:4
„Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen werden dich rühmen.“

Gut, dieses hebräische Wort, das in unserer englischen Bibel als preisen übersetzt wird, ist das Wort Shabach.

Es wird s-h-a-b-a-c-h geschrieben. Wörtlich bedeutet es, laut anzubeten und Gott laut für bestimmte Dinge zu preisen. Es wird konkret gesagt, dass das laut geschieht. Sagen Sie alle: laut.

Shabach ist absolut nicht leise. Und ich weiß… ja, manche Leute sagen: „Ja, Pastor, die Lautstärke ist doch nur etwas für extreme Pfingstler oder so?“ Oder: „Das galt nur für die Juden, oder?“ Nicht wirklich! Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 117 an. Psalm 117… ich lehre wirklich sehr gerne über diese Dinge, denn ich denke, jeder, der Jesus liebt, möchte Ihn wirklich anbeten und zwar in jeder möglichen Weise. Manchmal begrenzen uns unsere religiösen Traditionen, manchmal auch Menschenfurcht. Aber Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit kennen und die Wahrheit wird euch freisetzen.“

Ich denke, wenn Menschen die verschiedenen Formen des Lobpreises in der Bibel sehen, wird das ihre Einstellung total ändern. Sie werden Gott ganz anders anbeten oder zumindest völlig neue Wege entdecken, das zu tun. Psalm 117:1 sagt:

Psalm 117:1
„Lobt den Herrn, alle Nationen! Rühmt ihn, alle Völker!“

Das Wort „rühmt“ ist unser Wort Shabach. Vers 2.

Psalm 117:2
„Denn mächtig über uns ist seine Gnade! Die Treue des Herrn währt ewig! Halleluja!“

Achten Sie darauf, was hier steht: „Rühmt ihn, alle Völker „. Also ist es nicht nur für die Juden, nicht wahr! Und dann: „Lobt Ihn“ – Shabach – ruft mit lauter Stimme zu Ihm, alle Völker! Schließt das Wort „alle“ irgendjemanden aus? Gut, wir alle gehören zu „alle Völker“!

Manche Menschen denken, um Gott besonders zu ehren oder, wie die Bibel manchmal sagt, um Ihn wahrhaftig zu fürchten, um Gottesfurcht und Ehrerbietung zu zeigen, müssen wir still sein. Nur wenn wir leise sind, wird deutlich, dass wir Ihn fürchten.

Nun, manchmal mag Stille angebracht sein, aber Ehrfurcht Gott gegenüber, obwohl dabei Stille manchmal angebracht ist, bedeutet nicht, still zu sein. Gott fürchten bedeutet nicht, still zu sein, obwohl dadurch manchmal wirkliche Ehrerbietung zum Ausdruck kommt. Gott Ehre zu erweisen oder Ihn zu fürchten, bedeutet, Ihm Respekt zu zollen. Manchmal, wenn wir Gott Ehre erweisen, Ihn respektieren oder fürchten wollen, müssen wir Ihn laut preisen. Wir schlagen das nicht auf, aber in Psalm 22:24 steht: „Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, lobet ihn;…“ Dort steht ein anderes Wort, zu dem wir noch kommen werden. Es bedeutet schwärmen, prahlen und laut preisen. „Wer wirklich Gott fürchtet, Ihn respektiert und ehrt „, sagt der Psalmist, „der sollte das durch lauten und ausgelassenen Lobpreis ausdrücken. Auch so können wir, und manchmal ist das sehr angebracht, unsere Ehrerbietung Gott gegenüber zeigen.

Leider gleichen viele Kirchen eher Friedhofskapellen als Stätten des Lobpreises. Eine Familie fährt zur Kirche. Die Familie besteht aus fünf Menschen und das Auto ist voller Leben. Das Radio dröhnt, die Kinder lachen und kitzeln sich gegenseitig… wie gesagt, high Life, bis sie vor der Kirche parken. Alle fünf geben keinen Ton mehr von sich. Sie laufen still in die Kirche und sitzen dort wie bei einem Begräbnis. Dann verlassen sie die Kirche und steigen in ihr Auto. Das Leben kehrt erst wieder zurück, wenn sie losgefahren sind. Da stimmt doch etwas nicht!

Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 132 an. Dieser Vers bezieht sich auf Shabach und ist sehr interessant. Psalm 132:9.

Psalm 132:9
„Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit, und deine Frommen sollen jubeln!“

Und dann auch Vers 16:

Psalm 132:16
„Seine Priester will ich bekleiden mit Heil, seine Frommen sollen laut jubeln.“

Gut, die Heiligen, die Gott errettet hat, sollten vor Freude jubeln. Hier steht ein ganz anderes hebräisches Wort. Es bedeutet buchstäblich… passen Sie auf!… Schrill schreien oder kreischen, schrille kreischende Laute von sich zu geben. Wie geht das? Manche können das. Buchstäblich schrill kreischen und zu Gott schreien!

Folgendes habe ich kürzlich in einem Gottesdienst erzählt, aber es geschah vor vielen Jahren. Mike Keyes predigte bei uns – ein Missionar aus den Philippinen. Wir nahmen ihn und seine Frau Ethel abends zu einem Spiel der Angels mit. Ich weiß nicht mehr, gegen wen sie spielten, aber sie sahen alt aus. Sie wissen, wie es gegen Ende eines Baseballspiels ist, wenn die Heimmannschaft total hinten liegt, das Stadion leert sich – all die treuen Fans. Es war nur noch ca. ein Fünftel der Zuschauer da. Wir blieben dort. Wir saßen in der Gefahrenzone. Es war die 2. Hälfte des 9. Innings. Die Angels waren sieben Runs im Rückstand. Wir blieben also. Jemand kommt und trifft. Ziemlich gut. Der nächste trifft, jemand stiehlt eine Base. Jemand erzielt ein Double und dadurch einen Run. Ein anderer trifft; noch ein Run gewonnen. Es kommt zu einem Out. Noch jemand trifft. Und, wissen Sie, bald haben sie vier Runs gewonnen. Sie sind nur noch drei Runs zurück. Es gibt zwei Outs. Die Bases sind besetzt. Der Batter steht da. Es geht um volle vier Punkte. Der Werfer warf genau durch die Mitte, er trifft ihn genial: Grand slam homerun. Das Fünftel der Fans und wir, die wir dort waren, fingen an laut und schrill zu schreien. Das Stadion explodierte. Das war total spontan. Ich dachte nicht darüber nach. Ich sprang auf, Janet sprang auf, Mike und Ethel sprangen auf. Wir schrieen und schrieen und schrieen, pfiffen und schrieen. Das geschah in allen Blöcken und dauerte zehn Minuten. Es nahm ab und dann wieder zu. Wir liefen die Stufen im Stadion herunter, um näher ans Spielfeld zu kommen und überall fingen die Leute an, spontan zu jubeln. Eine halbe Stunde später waren wir auf dem Parkplatz und kleine Gruppen jubelten, johlten, schrieen und pfiffen spontan – auf dem Parkplatz! Das war erstaunlich! Wegen eines Baseballspiels!

Wer meint, dass wir etwas mehr Grund dazu haben, unsere Begeisterung lautstark zu äußern? Ganz bestimmt! Der Sohn Gottes ist aus dem Grab auferstanden! Ja, darüber können wir jubeln! Er hat mich von meinen Sünden errettet. Er nahm Schläge auf sich, damit wir geheilt werden können. Er ist ein guter Gott! Ich weiß, jemand wird sagen: „Nun Pastor, gut und schön, aber ich halte mich an das Neue Testament. All diese Verse sind aus dem Alten Testament.“ Gut, schauen wir uns das Neue Testament an. Schauen wir uns das Lukasevangelium an… Lukas, Kapitel 17. Lukas 17, Vers 12. Eine Geschichte, die viele kennen. Lukas 17:12.

Lukas 17:12-15 Und als er in ein Dorf einzog, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von fern standen. Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich unser! Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie gereinigt. Einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme“;

Wie tat er das?… mit lauter Stimme!

Lukas 17:16-17 „und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach“:

„Warum bist du so laut? Pssssst. Zeig Ehrerbietung. Wo bleibt dein Respekt?“

Nein, Jesus antwortete in Vers 17:

Lukas 17:17-18
„Sind nicht die Zehn gereinigt worden? Wo sind die Neun? Haben sich sonst keine gefunden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling?“

„Neun andere sollten mich hier laut preisen und Gott mit lauter Stimme verherrlichen. Wo sind sie?“ Jesus hatte nichts gegen die Lautstärke.

Lukas 19:35-39  „Und sie führten ihn zu Jesus; und sie warfen ihre Kleider auf den Esel und setzten Jesus darauf Während er aber hinzog, breiteten sie ihre Kleider aus auf den Weg. Und als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, fing die ganze Menge der Jünger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben über alle die Wunderwerke, die sie gesehen hatten,  und sie sagten: „Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!“ Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe! Und einige der Pharisäer aus der Volksmenge sprachen zu ihm: Lehrer, weise deine Jünger zurecht!“

Es wird immer Menschen geben, die lauten Lobpreis nicht mögen. Sie mochten es auch deswegen nicht, weil sie Jesus priesen. Dieser religiöse Geist möchte immer den Lobpreis dämpfen. Schauen wir, wie Jesus reagiert:

Lukas 19:40
„Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.“

Es würden buchstäblich die Steine schreien. Sie priesen Ihn laut und Jesus sagte: „Wenn sie aufhörten, würden die Steine stattdessen weitermachen.“ Ich habe Neuigkeiten: Selbst im Himmel werden Sie dem nicht entkommen. Schauen wir uns die Offenbarung an. Offenbarung, Kapitel 5. Offenbarung 5:9.

Offenbarung 5:9-12 „Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen! Und ich sah: Und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron her und um die lebendigen Wesen und um die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis.“

Sie preisen lautstark das Lamm im Himmel. Schauen Sie sich Offenbarung 7:9 an.

Offenbarung 7:9-10
„Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!“

Freund, Sie werden der Außenseiter im Himmel sein, wenn Sie lauten Lobpreis nicht mögen. Lauter Lobpreis und Jubel waren im Alten Testament und bei den ersten Christen normal, Jesus bestärkte sie darin, es wird im Himmel praktiziert. Es ist etwas Gutes!

Wann immer wir anbeten, wollen wir sensibel sein für den Heiligen Geist… und bitte verstehen Sie mich richtig… das bedeutet, dass Jubeln nicht immer angebracht ist.

Es passt nicht immer mit dem zusammen, was Gott unter uns tut. Klatschen ist auch nicht immer angebracht. Wir streben nach der Führung des Heiligen Geistes in unserer Anbetung und wollen als Einzelne und als Gemeinde nichts tun, was die Aufmerksamkeit von Jesus weg auf uns zieht. Wenn Ihr Verhalten Sie selbst mehr in den Mittelpunkt rückt als Jesus oder wenn wir uns entsprechend verhalten würden, ist etwas falsch und daneben. Andererseits sollen uns religiöse Traditionen und Menschenfurcht nicht einschränken.

Manche bringen Freunde in die Gemeinde und beten dann: „O Gott, o Gott, ich bete, dass in diesem Gottesdienst nichts schief geht. Meine Freundin war endlich bereit mitzukommen. O Gott, lass den Gottesdienst normal und ruhig werden.“ Dann stellt sich heraus, dass du sie zum wildesten Gottesdienst des Jahres brachtest.

Hören Sie: Wenn der Ablauf unter Gottes Führung steht, ob es Weissagen, Jubeln oder einen Aufruf betrifft, wenn es von Gott ist, vom Heiligen Geist, hat es eine göttliche Attraktivität, selbst wenn die Person so etwas noch nie in einer Kirche oder überhaupt erlebt hat. Nun, Freund, wenn es von Gott ist, haben wir gewonnen.

Ein paar Denkanstöße zu lautem Lobpreis und Jubel.

Erstens ist es biblisch, wie wir gesehen haben. Zweitens hat Gott uns nicht ohne Grund befähigt, laut zu rufen. Dachten Sie je darüber nach? Gott schuf Adam und Eva und gab ihnen und allen Nachfahren die Fähigkeit, sich laut zu äußern. Wozu? Damit Adam durch das Paradies rufen konnte: „Hallo Eva, was gibt es zu Mittag?“ Warum gab Gott uns die Fähigkeit zur Lautstärke? Um bei Gefahr zu schreien? Nun, Freund, diese Art von Gefahr gab es in Gottes ursprünglicher Schöpfung nicht.

Gott gab uns diese Fähigkeit in erster Linie, um Ihn anzubeten, um zu Ihm zu rufen und um Ihn laut zu preisen. Es gibt einen Grund, warum wir jubeln können! Drittens werden Sie merken, dass Jubeln und Gott anzubeten Sie von Stolz freisetzen kann.

Manche Menschen müssen etwas Stolz loswerden. Das Problem ist, dass Sie sich zu viele Gedanken darüber machen, was andere über Sie denken. Das erschwert nicht nur die Anbetung, sondern auch vieles andere. Denn, Freund, alle Bereiche unseres Lebens hängen zusammen. Sie können Ihr Leben nicht in einzelne Bereiche aufteilen. Wenn wir in diesem Bereich die Meinung anderer fürchten, hat das auch Einfluss auf andere Bereiche. Es ist eine Möglichkeit, Menschenfurcht und Stolz loszuwerden. Viertens kann es Ihren Glauben an Gott freisetzen. Sie werden nicht zu jemandem rufen, wenn Sie nicht glauben, dass es Ihn gibt. Es bringt Ihren Glauben zum Ausdruck. Ihr Glaube kann durch Jubel und lauten Lobpreis freigesetzt werden. Fünftens fühlt es sich einfach gut an. Sechstens bekommt Gott die Ehre, wenn wir Ihn preisen, nachdem Er uns in einem Bereich den Sieg gab. Gott bekommt die Ehre, wenn wir Ihn preisen, nachdem Er uns in einem Bereich den Sieg gab. Und noch ein letzter Gedanke: Um nach dem Sieg jubeln zu können, ist es wichtig, zu lernen vor dem Sieg zu jubeln… im Glauben. Um nach dem Sieg jubeln zu können ist es wichtig, zu lernen vor dem Sieg zu jubeln… im Glauben.

Schauen Sie sich mit mir eine letzte Stelle an. Sie steht in Josua, Kapitel 6. Josua, Kapitel 6. Josua ist die Leitung anvertraut worden. Mose ist gestorben, der Jordan wurde überschritten und das erste Hindernis ist die Stadt Jericho. Sie ist total verschlossen. Sie scheint unzugänglich. Schauen Sie mit mir bitte Josua 6:1 an.

Josua 6:1-2
„Und Jericho hatte seine Tore geschlossen und blieb verschlossen vor den Söhnen Israel. Niemand ging heraus, und niemand ging hinein.  Da sprach der Herr zu Josua: Siehe, ich habe Jericho, seinen König und seine tüchtigen Krieger in deine Hand gegeben.“

Wissen Sie was? Die Bibel sagt im Römerbrief, dass Gott das, was nicht ist, ruft, als sei es da. Und genau das tut Gott hier. Bei dieser kleinen Lektion im Römerbrief geht es um Glauben, wie damals, als Gott zu Abraham sagte… er und seine Frau hatten keine Kinder… Er sagte: „Zu einem Vater vieler Nationen habe ich dich gemacht.“ Und wenn Gott etwas in die Vergangenheit setzt, wenn Gott Nichtseiendes ruft, als sei es da, autorisiert Er uns, dasselbe zu tun. Und hier sagt Er Josua: „Josua, sieh mal, ich habe (Vergangenheit) die Stadt in deine Hand gegeben, seine mächtigen Männer, der König, sie gehören dir. Es ist erledigt.“ Gott ruft etwas, was nicht ist, als sei es. Indem Er das tut, autorisiert Er uns, dasselbe zu tun. Es wäre sicher für manche von Ihnen interessant zu studieren, was Gott in die Vergangenheit setzt. Das ist wirklich augenöffnend. Gott sagt also: „Josua, du musst das sehen!“ Josua sieht die Sache aus der natürlichen Perspektive und sagt: „Ich sehe nur Männer mit Pfeil und Bogen auf der Mauer. Ich sehe nur die Männer mit den Speeren auf der Mauer und ich sehe das riesige Tor, das verriegelt ist.“ Aber Gott sagt: „Nein, du brauchst die Sicht des Glaubens. Sieh, ich habe sie dir gegeben, Josua. Es ist bereits geschehen.“ Und dann gibt Gott ihm Anweisungen. Vers 5.

Josua 6:5

„Und es soll geschehen, wenn man das Widderhorn anhaltend bläst und ihr den Schall des Horns hört, dann soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Die Mauer der Stadt wird dann in sich zusammenstürzen, und das Volk soll hinaufsteigen, jeder gerade vor sich hin.“

Das Wort Kriegsgeschrei bedeutet, ohrenbetäubenden Lärm machen. Josua 6:16.

Josua 6:16
„Und es geschah beim siebten Mal, da stießen die Priester in die Hörner und Josua sagte zum Volk: Erhebt das Kriegsgeschrei! Denn der Herr hat euch die Stadt gegeben.“

Jetzt spricht auch Josua in der Vergangenheit. Das größte Problem mancher Menschen sitzt ca. 3 Zentimeter unter ihrer Nase. Sie müssen lernen, so zu reden wie Gott, Freund. Schauen wir uns Vers 20 an. Hier ist das Ergebnis:

Josua 6:20
„Da erhob das Volk das Kriegsgeschrei, und sie stießen in die Hörner. Und es geschah, als das Volk den Schall der Hörner hörte, da erhob das Volk ein großes Kriegsgeschrei. Da stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk stieg in die Stadt, ein jeder gerade vor sich hin, und sie nahmen die Stadt ein.“

Mein lieber Freund, mein Bruder, meine Schwester, wir müssen lernen zu jubeln, wenn die Mauern noch stehen. Wir müssen das lernen, wenn die Mauern unserer Schwierigkeiten noch stehen und uns verhöhnen. Manche von Ihnen stehen gerade einem Jericho gegenüber. Vielleicht betrifft es Ihre Gesundheit oder einen anderen Lebensbereich, vielleicht betrifft es Ihre Kinder, Ihre Ehe oder Probleme in anderen Bereichen Ihres Lebens. Für Sie hat es den Anschein: „Diese Schwierigkeit ist unüberwindlich. Das ist echt zu viel! Ich bin ratlos!“ In letzter Zeit sahen Sie nur die Männer mit Pfeil und Bogen oben auf der Mauer. Gott sagt: „Nein, du musst etwas anderes sehen.“ Sie müssen rufen, während die Mauern noch stehen, denn dadurch werden sie einstürzen.

Und heute abend sehen manche von Ihnen Ihren Sieg im Glauben und Sie müssen rufen, während die Mauern noch stehen. Andere haben bereits Ihren Sieg erlebt und Sie müssen rufen und Gott mit Jubel anbeten, wegen der Dinge, die Er für Sie tat. Wo auch immer Sie heute abend stehen, Tatsache ist: Gott verdient Ihren Lobpreis und Ihre Jubelrufe. Ganz bestimmt!

Wissen Sie, vielleicht ist es an der Zeit für Sie, wie für Josua und ganz Israel, im Glauben zu rufen. Jeder kann rufen, wenn die Mauern bereits gefallen sind, wenn die Flut vorüber ist. Aber wir brauchen Glauben, um zu rufen, wenn die Mauern Jerichos noch stehen und eine Flut uns bedroht. Wissen Sie, die Bibel sagt, ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Vielleicht müssen Sie Ihre Stimme und Ihre Hände erheben und anfangen, Ihm im Glauben zu danken. Vielleicht sieht nichts anders aus. Vielleicht scheint es, als sei die ganze Hölle sich gegen Sie verbündet hat. Aber, mein Freund, wenn Sie Ihre Hände heben und Gott für Seine Treue danken werden, eine Verheißung ergreifen, anfangen, Sie zu zitieren und Gott dafür zu preisen, werden Sie sehen, dass sich die Lage zu Ihren Gunsten ändert. Unser Gott ist treu. Die Bibel sagt, Er wacht über Sein Wort, um es auszuführen. Wissen Sie, die Währung des Himmels ist Glaube. Was Himmel und Erde verbindet, nennt sich Glaube. Glaube gibt uns Zugang zu der Gnade Gottes, in der wir stehen. Warum preisen Sie Gott nicht heute im Glauben!

Lobpreis mit Einsicht (Teil 5)                                                         06.09.2009

Die Bibel sagt, wir sollen mit Einsicht preisen. Wir müssen wissen, warum wir tun, was wir tun und auch, was Gott über die Art und Weise sagt, wie wir Ihn anbeten sollen. Und wir müssen verstehen, was potentiell passieren kann, wenn wir so anbeten, wie es die Bibel sagt. Wir schauen uns sieben verschiedene hebräische Worte an, die in den englischen Bibeln oft nur als preisen übersetzt werden. Eins der Worte bedeutet, die Hände zu Gott zu erheben, ein anderes, ein Dankopfer zu bringen. Ein anderes, sich in Demut vor Gott zu beugen, ein weiteres, lautstark zu preisen. Diese haben wir uns angesehen und ich ermutige Sie, sich die ganze Serie zu besorgen. Geben Sie sie dann dem Anbetungsleiter in Ihrer Gemeinde oder anderen, die sich in Lobpreis und Anbetung engagieren. Es wird Auswirkungen auf die Gemeinde haben. Erstaunliche Dinge geschehen, wenn wir Gott begegnen. Er wohnt im Lobpreis Seines Volkes, sagt die Bibel. Kommen wir nun gemeinsam zum Wort.

In Psalm 47 ist davon die Rede, dass wir mit Einsicht preisen sollen. Gott möchte, dass wir Ihn preisen, aber das sollen wir mit Einsicht tun. Ich bat Sie, Psalm 57 anzusehen. Blättern Sie nicht weiter. Ich habe Ihnen die richtige Stelle genannt. Ich habe keinen Fehler gemacht. Ich beziehe mich nur auf Psalm 47. Ich hörte gerade 500 Seiten rascheln! Singt Ihm mit Einsicht. Gott möchte, dass wir wissen, warum wir Ihn preisen, wie wir Ihn preisen sollen und was potentiell passieren kann, wenn wir Ihn preisen. Wir haben mittwochs das Thema „Lobpreis mit Einsicht“ studiert. Ich bin jetzt bei Teil fünf. Einsicht über Lobpreis und Anbetung können wir nur in der Bibel finden. Und ich würde sagen, dass die ersten Christen in der Regel weit mehr Verständnis von Lobpreis und Anbetung hatten, als die meisten Christen heute, weil sie Juden waren. Ein Jahrzehnt lang waren es sogar nur Juden. Erst nach dem Ereignis im Hause des Cornelius in Apostelgeschichte 10 wurde ihnen klar, dass jemand errettet werden kann, der kein Jude war, nicht das Gesetz hielt, nicht beschnitten war u.s.w. Es gab heftigen Streit darüber in Jerusalem. Schließlich willigten sie ein und sagten: „Gott ist größer. Umkehr und neues Leben gibt es auch für die Heiden. Aber es vergingen 10 Jahre bis zu diesem Punkt in Apostelgeschichte 10.

Ein Jahrzehnt lang bestand die Gemeinde nur aus Juden. Jedes Gemeindemitglied kannte die Psalmen auswendig. Es war das neutestamentliche Gesangsbuch. Ein römischer Geschichtsschreiber nannte die Gläubigen verrückte, Psalmen singende Christen. Jedem Gläubigen in der Gemeinde waren die Strukturen der Anbetung bekannt, die David etablierte. Und jetzt gewann alles tiefere Bedeutung, weil die Hinweise und Symbole in Christus erfüllt worden sind. Die Anbetung veränderte sich, wurde bedeutender, breiter, höher und tiefer als je zuvor. Wir sehen uns sieben verschiedene hebräische Worte an, die in der englischen Bibel häufig nur als „preisen“ übersetzt werden. Wenn Sie dann in der englischen Bibel preisen lesen denken Sie spontan an das, was Sie unter preisen verstehen. Aber jedes dieser sieben Worte hat eine ganz besondere spezielle Bedeutung im Hebräischen und beinhaltet Nuancen von Gottes Charakter und verschiedene Arten Seines Eingreifens in das Leben von Menschen. Es beschreibt eine besondere Art und Form der Anbetung. Und wenn ein Jude eins der Worte hörte oder es selbst in der Bibel las, war ihm die Anwendung sofort klar. Es war klar, um welche Art der Anbetung oder des Lobpreises es ging und wie man es ausdrücken kann. Wir sahen uns das Wort ‚Jadah‘ an, was zum Beispiel meist als ‚preisen‘ übersetzt wird. Es ist ein zusammengesetztes hebräisches Wort: Jad bedeutet Hand und der zweite Teil des Wortes „ah“ ist die Kurzform von Jahwe. Wörtlich bedeutet es: Hände zu Gott. Sie rissen ihre Hände hoch und sagten: „Gepriesen sei der Herr!“ Und es bedeutet, ich strecke mich in Liebe und Unterordnung zu Ihm aus. Wir sahen uns ein weiteres Wort an: ‚Todah‘. Es ist so ähnlich und wird sowohl als „preisen“ als auch als „danken“ übersetzt. Es beinhaltet auch das Heben der Hände, aber es geht darum, die Hände zu heben, wenn ich mit einem Wesenszug Gottes oder mit einer Aussage aus Seinem Wort eins bin. Sehr bedeutend! Letzten Mittwoch sahen wir uns ein weiteres Wort, das als „preisen“ übersetzt wird, an: Shabach. Es bedeutet, lautstark zu preisen – keineswegs still. Ein anderes Wort in diesem Zusammenhang bedeutet: ohrenbetäubenden Lärm machen. Letzten Mittwoch  haben wir dann auch zu Gott gerufen. Es war ein ziemlich lauter Gottesdienst. Wir werden uns ein weiteres Wort, das in unseren Bibeln als „preisen“ übersetzt wird, ansehen, das hebräische Wort Zamar, z-a-m-a-r. Schauen wir uns Psalm 57:8 an.

Psalm 57:8
„Gefestigt ist mein Herz, Gott, gefestigt ist mein Herz! Ich will singen und spielen.“

Das Wort, das hier als „spielen“ übersetzt wird, ist das Wort Zamar. Es heißt wörtlich: ein Loblied, feiern oder preisen mit einem Lied, Gott mit einem Lied preisen. Es bedeutet, Instrumente zu spielen oder mit Begleitung zu singen. Sogar die Berührung der Saiten eines Saiteninstruments oder von Teilen anderer Instrumente schwingt mit. Es ähnelt sehr dem Wort „Psalm“, was heiliges Loblied oder Bibelstelle, die mit Musik unterlegt oder von einem bestimmten Saiteninstrument begleitet wird, bedeutet. Zamar wird meist als „singt Loblieder“ oder manchmal nur als „singt“ übersetzt. Aber hier in Vers 7 wird es mit „Spielen“ übersetzt: Ich will singen und spielen. Aber wir finden dasselbe Wort im Verlauf dieses Psalms noch einmal. Schauen wir uns den Vers 9 an.

Psalm 57:9-10
„Wache auf, meine Seele! Wachet auf, Harfe und Zither! Ich will aufwecken die Morgenröte. Ich will dich preisen unter den Völkern, Herr, will dich besingen unter den Völkerschaften.“

„Besingen“ in Vers 10 ist eine Übersetzung von Zamar. Das gleiche Wort wird in Vers 8 als „spielen“ übersetzt. Bitte achten Sie auf das, was er sagt: „Ich werde Dich preisen unter den Völkern und Dich besingen unter den Völkerschaften.“ Das bedeutet eindeutig, unter den Unerretteten, unter den  Heiden. Manche ältere Übersetzungen sagen: „unter den Heiden“. Also geschieht es nicht nur im Haus Gottes, sondern außerhalb der Kirche. Zamar ist ein Lied, mit dem wir Gott loben, was wir verstehen müssen, weil auch andere Arten von Liedern in der Bibel erwähnt werden. Es gibt Klagelieder und Lieder der Rache, die nicht als Zamar gelten würden. Ein gutes Beispiel finden wir im nächsten Psalm, Psalm 58. Es handelt von den Bösen, wir lesen ab Vers 4.

Psalm 58:4-10
„Abgewichen sind die Gottlosen von Mutterschoße an, es irren von Mutterleibe an die Lügenredner. Gift haben sie gleich Schlangengift, wie eine taube Viper, die ihr Ohr verschließt, dass sie nicht hört auf die Stimme der Beschwörer, des Zauberers, der die Zaubersprüche beherrscht. Zerschmettere, Gott, ihre Zähne in ihrem Maul, brich aus das Gebiss der Junglöwen, Herr! Sie sollen zergehen wie Wasser, das verrinnt! Legt er seine Pfeile an, so seien sie wie abgeknickt. Wie die Schnecke zerschmelzend dahingeht, so einer Frau Fehlgeburt, welche nie die Sonne erblickt!“

Wer meint, dieses Lied wäre vielleicht unpassend in der Anbetung? „Gott, zerschmettere ihre Zähne. Erschieß sie mit Deinen Pfeilen!“ Nein, nein, das passt nicht ganz. Es gibt vielleicht Ihre Gefühle wieder, ist aber keine Anbetung Gottes. Es ist ein Lied der Rache.

Schauen wir uns jetzt Psalm 47 an. Jetzt können Sie ihn aufschlagen. Psalm 47:7

Psalm 47:7-8
„Singt Gott, singet, singt unserem König, singet! Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht!“

Immer wenn von lobsingen die Rede ist, ist es unser Wort „Zamar“. Fünf Mal in zwei Versen – im Englischen! Gott möchte, dass wir Ihm mit Einsicht Loblieder singen. Er möchte, dass wir wissen, was wir dabei eigentlich tun. Versuchen wir nun, das Wort Zamar zu verstehen.

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass es normal ist, Gott ein Loblied zu singen, wenn man erlöst wurde. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 71 an. Ganz normal, wenn man erlöst wurde. Psalm 71:22.

Psalm 71:22-23
„Dann will auch ich dich preisen mit der Harfe, preisen deine Treue, mein Gott! Ich will dir spielen mit der Zither, du Heiliger Israels! Jubeln sollen meine Lippen, wenn ich dir spiele, und meine Seele, die du erlöst hast.“

Meine Lippen und meine Seele werden zu Dir singen, Du hast mich erlöst. Wo hier von preisen und singen die Rede ist, steht unser Wort Zamar. Und Freund, wenn unsere Seele erlöst ist, legt Gott uns ein Lied ins Herz. Jeder, der die Erlösung geschmeckt hat, die Jesus Christus uns erkaufte, hat ein Lied in seinem Herzen.

Viele kennen die Verse aus Jesaja 12, wo steht, dass wir mit Freude Wasser aus den Brunnen der Erlösung schöpfen werden, auf die sich Jesus bezog, als Er mit der Frau am Jakobsbrunnen sprach. Er sagte: „Wenn du mich gebeten hättest, hätte ich dir lebendiges Wasser gegeben, das in dir zu einer Quelle lebendigen Wassers geworden wäre…“

Wissen Sie, in Jesaja 12, wo es um Gottes Erlösung geht, nach diesen prophetischen Worten, die von der Quelle ewigen Lebens in uns handeln, steht, dass wir singen sollen. Wenn wir anfangen, dieses Wasser mit Freuden zu schöpfen, fangen wir unter anderem an, zu singen. In Jesaja 12 steht das Wort Zamar. Das ist ganz normal, wenn jemand erlöst ist.

Es gab einen Sklavenhändler, er holte Sklaven… er besaß ein Schiff oder war Kapitän eines Schiffes und brachte Sklaven aus Afrika nach England. Sein Lebensweg war tragisch. Schließlich lag er selbst in Ketten und wurde als Sklave verkauft. Er führte ein sehr elendes schreckliches Leben, erlitt vieles, wurde schließlich von einem Missionar angesprochen und wurde dann ein Diener des Evangeliums. Er hieß John Newton. Er schrieb das Lied „Amazing Grace“:

„Erstaunliche Gnade, welch lieblicher Klang, die einen elenden Menschen wie mich rettete. Ich war verloren, jetzt wurde ich gefunden, war blind, doch jetzt kann ich sehen.“

Generationen von Menschen haben sich mit diesem Lied identifiziert, weil das Lied eindeutig aus dem Herzen und der Seele eines Menschen kommt, der von Gott erlöst wurde. Ich habe einen sehr konkreten Bezug zu diesem Lied, denn wenn ich an meine Vergangenheit und manche meiner beschämenden Taten denke, danke ich Gott, dass Seine Gnade mich erreicht hat! Und als John Newton über seine Vergangenheit und die schrecklichen Dinge nachdachte, die er getan hatte, dachte er: „Die Gnade Gottes konnte jemanden wie mich erreichen!“ Er kämpfte danach sehr engagiert gegen die Sklaverei. Sein Einfluss auf andere Menschen führte tatsächlich dazu, dass der Sklavenhandel in England abgeschafft wurde.

Er singt über Gottes Gnade. Und, Freund, wenn Ihre Seele erlöst ist und Ihnen klar wird, dass Ihre Sünden, die blutrot waren, weiß wie Schnee gemacht wurden und dass Seine Gnade Sie gereinigt hat und sogar das schlechte Gewissen wegnahm, was sollten Sie tun, außer zu singen? Es ist ganz natürlich. Auch wenn Sie sagen: „Pastor, selbst wenn jemand mir den richtigen Ton ins Ohr singen würde, könnte ich ihn nicht nachsingen.“

Das stimmt vielleicht, vielleicht krächzen Sie nur oder singen tiefer als ein Nebelhorn, und doch haben Sie ein Lied im Herzen. Gott ist nicht so sehr an Ihrer Tonlage interessiert, sondern an Ihrem Herzen. Er lauscht der Musik, die aus Ihren Herzen kommt. Schauen Sie sich mit mir bitte Psalm 149 an. Die ersten Verse dieses Psalms enthalten ein paar sehr wichtige Wahrheiten. Psalm 149:1.

Psalm 149:1-5
„Halleluja! Singet dem Herrn ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben. Israel freue sich seines Schöpfers, die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König. Sie sollen loben seinen Namen im Reigen, mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen. Denn der Herr hat Wohlgefallen an seinem Volk, er hilft den Elenden herrlich. Die Heiligen sollen fröhlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern.“

In Vers 3, wo steht, dass wir Ihn loben sollen, steht unser Wort Zamar. Beachten Sie ein paar Dinge. Erstens: in Vers 1 heißt es: „… die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König.“ Aber es heißt auch: „Singt…“ das ist Vers zwei, in Vers eins steht: „Halleluja! Singet dem Herrn ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben.“

Wir sollen das in der Öffentlichkeit tun. Wir sollen als Gemeinde der Heiligen singen. Etwas später in Vers fünf lesen wir dann, dass wir auf unseren Lagern singen sollen. Also sollte es auch zuhause geschehen. Etwas zum Nachdenken: Ich denke, wenn es manchen schwerfällt, Gott von Herzen vor anderen anzubeten, liegt es vielleicht daran, dass sie es zuhause selten tun. Wenn Sie nicht auf Ihrem Lager singen und wenn Sie sich nicht mit Gott beschäftigen, wenn Sie allein sind, wird es unter Menschen viel schwieriger sein.

Genauso beim Gebet. Die Wurzel kurzer kraftvoller öffentlicher Gebete ist ausgedehnte Fürbitte im Verborgenen. Sie werden nie öffentlich kurze kraftvolle Gebete sprechen, wenn Sie nicht gelernt haben, lange in Ihrem Zimmer zuhause zu beten. Ich denke wirklich, wenn wir uns auf unserem Lager mit Gott beschäftigen, unsere Hände heben, zu Ihm singen und uns niederknien und Ihn anbeten, wenn wir ganz alleine sind, wird es in der Versammlung viel leichter sein, hineinzukommen und mit unserem Herzen uns unserer Seele in der Anbetung Gott zu erleben. Und es ist gut, das zu tun! Doch die wichtigste Wahrheit, die ich Ihnen vor Augen führen möchte, steht in Vers 4. Es heißt: „ Der Herr hat Wohlgefallen an seinem Volk.“

Das steht mitten drin. Mit anderen Worten, Gott hat Wohlgefallen an Seinem singenden, anbetenden Volk. Das ist der wichtigste Aspekt der gesungenen Anbetung. Gott genießt sie.

Wir können Gott zum Lächeln bringen. Es geht nicht darum, dass wir unterhalten werden, nicht einmal unbedingt darum, dass Ihnen der Musikstil gefällt. Im heutigen Gottesdienst haben wir ganz verschiedene Musikstile gespielt. Nicht jeder davon spricht mich an. Es gibt ganz bestimmte Lieder, die mir viel besser gefallen. Aber es geht nicht um mich, sondern darum, dass mein Herz sich an Gott wendet. Vielleicht ist gerade Ihr Stil nicht dabei. Jemand sagt: „Das ist zu modern.“ „Es ist zu laut.“ „Warum singen wir nicht viel öfter Choräle?“ „Wir singen zu viele Choräle!“ Nun, jeder mag bestimmte Dinge. Aber selbst wenn Sie den Stil nicht mögen, müssen Sie mit dem Herzen dabei sein. Es geht darum, Gott Freude zu bringen!

Freund, das ist wichtig! Wenn wir singen, dienen wir Ihm. Wir erfreuen Ihn. Es geht nicht darum: „Ja, das Lied gefällt mir. Ich habe meinen Spaß!“ Wir haben das Thema verfehlt! Es geht darum, Gott zu dienen und darum, dass unser König der Könige Gefallen an dem hat, was wir tun. Bitte schauen Sie sich mit mir Psalm 146 an. Lassen Sie uns zuerst Psalm 147 anschauen. Psalm 147:1

Psalm 147:1
„Halleluja! Lobet den Herrn! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön.“

Das bedeutet, es ist lieblich und schön für Gott. Das Wort „lieblich“ bedeutet süß. Es ist süß und Gott findet es schön, wenn wir Ihm Zamar zusingen. Gut, nun Psalm 146. Schauen Sie sich ihn bitte mit mir an. Psalm 146:1

Psalm 146:1-2
„Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen (Zamar), solange ich bin.“

So lange ich kann, solange ich lebe, werde ich Ihn preisen. So lange ich bin, werde ich zu meinem Gott singen. Und obwohl es vorkommt, denke ich, dass wir anstreben müssen, unser Lied und die Musik in unserem Leben nicht zu verlieren. Aber manchmal vergeht Menschen die Musik in ihrem Leben. Sie sollten die Verse, die Jesaja prophetisch auf Jesus hin sagte, vor Augen haben. Sie werden bei Matthäus noch einmal auf Christus bezogen. Es heißt: „Einen glimmenden Docht wird Er nicht auslöschen, ein geknicktes Rohr nicht zerbrechen, bis Er den Heiden Wahrheit und Recht gebracht hat.“

Das ist ein Gleichnis für Menschen. Ein glimmender Docht: Sie pusten eine Kerze aus und die Flamme erlischt nicht völlig. Sie brennt nicht, es raucht nur und es stinkt. Das ist unangenehm. Er spricht über Menschen, die uns unangenehm sind. Vielleicht finden wir sie abscheulich und wollen nicht mit ihnen zusammen sein. Gott weist sie nicht zurück. Der Retter weist sie nicht ab, obwohl die Gesellschaft sagt: „Sie sind wirklich unangenehm. Mit denen wollen wir nichts zu tun haben.“ Und wo es heißt, dass Er ein geknicktes Rohr nicht zerbricht, bezieht sich das auf etwas, was Kinder damals taten. Das Schilf wuchs am Fluss und sie schnitten es ab und machten Flöten daraus. Ganz einfach, in wenigen Minuten konnte man eine Flöte herstellen. Sie bohrten ein paar Löcher hinein und bauten kleine Flöten. Aber weil das Rohr sehr dünn war, war es empfindlich und brach schnell. Dann war die Flöte verstimmt. Man konnte damit die Töne nicht mehr treffen. Also zerbrachen sie sie, warfen sie weg und bauten sich eine Neue.

Wissen Sie, manche Menschen wurden so sehr verletzt und so beschädigt und ramponiert im Leben, dass sie verstimmt sind. Die Beziehung zu ihrer Familie und zur Gesellschaft ist total unharmonisch. Das ich auch im Hinblick auf Gottes Plan für ihr Leben der Fall. Wissen Sie, Jesus schreibt sie nicht ab!

Vielleicht sitzen Sie heute hier, wurden verletzt und geschunden und fühlen sich völlig daneben. Etwas stimmt bei Ihnen nicht. Vielleicht gibt es gar keine Musik mehr in Ihrem Leben. Und ich möchte Ihnen sagen: Jesus wird Sie nicht abschreiben. Er wird Sie wiederherstellen. Er wird Sie reparieren, damit aus Ihrem Leben wieder wunderbare Musik für Gott hervorkommen kann. Er kann Ihnen wieder ein Lied ins Herz geben. Ein geknicktes Rohr wird Er nicht zerbrechen.

Es war vor einigen Jahren, vielleicht vor 12 Jahren… ich hatte sehr große Schwierigkeiten mit ein paar Leuten. Und damals fühlte ich mich ungefähr so: „Ich habe ganz vergessen, wie oft ich ihnen mein Gesicht zuwandte und Schläge bekam. Mein Entgegenkommen wurde immer wieder missbraucht.“ Das zog sich lange Zeit hin. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr mich diese Erfahrungen verletzt hatten. Ich erkannte die Last nicht, die ich trug, bis eines Tages etwas passierte. Ich betete und hatte den Eindruck, ich erlebte eine kleine Heimsuchung der Gnade Gottes. Und Gott zeigte mir… wissen Sie, die Bibel sagt: „So viel an euch ist, jagt dem Frieden mit allen nach.“ Ich hatte den Eindruck, dass der Herr sagt: „Du hast getan, was du kannst. So viel an Dir liegt, hast du getan. Sie haben nicht darauf reagiert. Vielleicht ändern sie sich später.“

Es ist ähnlich wie im Epheserbrief: „Nachdem ihr alles getan habt, steht fest.“ Manchmal haben wir alles getan, was uns möglich ist, und müssen die Dinge in Gottes Hände legen. Ich hatte den Eindruck, dass ich das tun sollte und Gott gab mit etwas Weisheit. In diesem Moment wurde etwas in mir geheilt. Ich wusste, dass etwas passiert ist. Gott gab mir die Weisheit und mir war klar, dass ich nichts mehr zur Verbesserung der Situation tun konnte. Doch etwas in mir veränderte sich. Ich hatte Gewissheit, dass sich etwas veränderte, als ich aus meinem Büro zum Auto ging und mich singen hörte. Lobpreislieder, spontane Lieder, kamen wie von selbst aus meinem Innern. Ich ertappte mich und sagte: „Das ist schon lange nicht mehr passiert.“

Früher war das bei mir ganz normal. Es ist sowieso immer Musik in mir. Wenn ich zuhause bin, habe ich normalerweise eine Gitarre in der Hand und spiele irgend etwas. Ich singe gerne. Ich liebe Musik. Diese Musik war ungefähr seit einem Jahr verschwunden. Und plötzlich stellte Jesus dieses geknickte Rohr wieder her und aus meiner Seele kam wieder Musik für Gott hervor. Das ist etwas Wunderbares!

Ich denke, Gott ist Gesang wichtiger, als uns generell bewusst ist. Man kann direkt und indirekt aus dem 38. Kapitel des Buches Hiob ableiten, dass Gott die Schöpfung nicht nur durch gesprochene Worte, sondern durch Gesang schuf. Ich gebe diesen Gedanken an Sie weiter, dass Gott, als Sonne, Mond, alle Sterne und alle Galaxien im Universum entstanden, nicht nur sagte: „Es werde Licht“, sondern dass Er sang.

Ich bin überzeugt, dass Er über uns singt. Ich denke, vor Grundlegung der Welt sang Gott über Ihnen, sang Seinen Plan für Ihr Leben, sang Segnungen, sang über Wohlergehen, sang Frieden über Sie und Ihre Kinder. Die Bibel sagt, dass Gott von Anbeginn gute Werke für uns geplant hat, in denen wir wandeln sollen, in Epheser 2:10. Hören Sie sich diesen Vers an… er steht in Zefanja 3:17… hören Sie zu: „Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Retter. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dich beruhigen in seiner Liebe und wird über dich mit Gesang fröhlich sein.“

Gott freut sich über uns und ist freundlich zu uns. Er beruhigt uns mit Seiner Liebe und Er ist über uns mit Gesang fröhlich. Nun, wenn Er es jetzt tut, tat Er es auch von Anbeginn, weil Er sich nicht ändert. Ich stelle mir vor, wie Gott über mir singt.

  • Er singt mir Segnungen zu.
  • Er singt mir Frieden zu.
  • Er singt mit Führung zu.
  • Er singt mir Annahme zu.
  • Er singt mir meine Bestimmung zu.

Und ich denke, die Engel stimmen ein.

Und, Freund, wenn ich meine Stimme erhebe und anfange, zu Gott zu singen… ich sage Ihnen etwas: Es ist so harmonisch, dass der Vater anfängt zu lächeln.

Ein starker Gedanke, nicht wahr? Dass Gott tatsächlich über uns singt. Die Schrift lässt sogar vermuten, dass Er die Schöpfung in Existenz sang. Was für ein Gedanke! Wir wurden geschaffen, um zu preisen und anzubeten. Wir wurden geschaffen, um zu singen. Sie können vielleicht nicht gut den Ton halten und singen zu hoch oder zu tief, aber singen Sie wenigstens zu Gott, denn Er hört mehr auf die Musik aus Ihrem Herzen als auf alles andere. Erstaunliches geschieht, wenn wir anfangen zu singen, anzubeten und Gott zu preisen. Ich habe es in meinem eigenen Leben und bei meinen Kindern erlebt und wir erfahren es in der Gemeinde.

Ich möchte Sie noch einmal ermutigen, die ganze Serie zu bestellen und sie immer wieder zu hören. Machen Sie sich mit diesen Dingen vertraut und praktizieren Sie sie. Geben Sie vielleicht die Serie einem Anbetungsleiter oder anderen in Ihrer Gemeinde, die eine Schlüsselrolle in Lobpreis und Anbetung haben, weiter. Säen Sie sie wie einen Samen in den Dienst, in den Gott Sie gepflanzt hat. Denn ich sage Ihnen, Gott begegnet demjenigen, der jauchzt. Er wohnt im Lobgesang Seines Volkes. Wenn wir uns Gott nahen, naht Er sich uns. Und, Freund, wenn Gott erscheint, verändern sich Dinge! Wir sehnen uns nach Veränderung und Dinge verändern sich zum Guten, wenn Gott kommt. Er ist ein guter Gott und die Bibel sagt, dass die Erde von der Güte des Herrn erfüllt ist. Wir wollen etwas davon in unserem Leben und im Leben der Menschen in unserer Umgebung sehen. Preisen Sie Gott von ganzem Herzen und schalten Sie nächste Woche wieder ein. Wir sind noch nicht fertig. Wir wollen uns mit weiteren hebräischen Worten befassen, die uns verschiedene Wege zeigen, Gott zu preisen und anzubeten, und wir werden auch ins Neue Testament hineinschauen. Es wird augenöffnend, bedeutend und segensreich für Sie sein. Bis zur nächsten Woche.

Lobpreis mit Einsicht / Teil 6 / 13.09.09

Hallo, willkommen zur heutigen Sendung. Das ist bisher das faszinierendste Thema, das wir je als Gemeinde studiert haben. Wir untersuchen verschiedene hebräischen Worte für ‚preisen‘. Mindestens sieben verschiedene hebräische Worte werden in unserer englischen Bibel als ‚preisen‘ übersetzt und jedes Wort hat eine andere Bedeutung im Hebräischen. Sie haben alle einen Bezug zum Lobpreis. Wir werden uns jetzt ein Wort anschauen, was oft als ‚preisen‘ übersetzt wird, wörtlich aber ‚singen‘ bedeutet. Das hat phänomenale Auswirkungen. Wissen Sie, vielleicht können Sie keinen Ton halten, aber Gott möchte, dass Sie singen. Dinge können passieren, wenn Sie singen. Lesen Sie in der Bibel nach: Wenn Gottes Volk anfängt zu singen und zu preisen, geschehen übernatürliche Dinge. Hören Sie, wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie und lassen Sie uns gemeinsam zum Wort Gottes kommen. Wir wiederholen einen kleinen Teil der Botschaft der letzten Woche, um den Kontext zu verstehen und gehen dann weiter. Kommen wir nun zum Wort.

Und wo es heißt, dass Er ein geknicktes Rohr nicht zerbricht, bezieht sich das auf etwas, was Kinder damals taten. Das Schilf wuchs am Fluss und sie schnitten es ab und machten Flöten daraus. Ganz einfach, in wenigen Minuten konnte man eine Flöte herstellen. Sie bohrten ein paar Löcher hinein und bauten kleine Flöten. Aber weil das Rohr sehr dünn war, war es empfindlich und brach schnell. Dann war die Flöte verstimmt. Man konnte damit die Töne nicht mehr treffen. Also zerbrachen sie sie, warfen sie weg und bauten sich eine Neue.

Wissen Sie, manche Menschen wurden so sehr verletzt und so beschädigt und ramponiert im Leben, dass sie verstimmt sind. Die Beziehung zu ihrer Familie und zur Gesellschaft ist total unharmonisch. Das ich auch im Hinblick auf Gottes Plan für ihr Leben der Fall. Wissen Sie, Jesus schreibt sie nicht ab!

Vielleicht sitzen Sie heute hier, wurden verletzt und geschunden und fühlen sich völlig daneben. Etwas stimmt bei Ihnen nicht. Vielleicht gibt es gar keine Musik mehr in Ihrem Leben. Und ich möchte Ihnen sagen: Jesus wird Sie nicht abschreiben. Er wird Sie wiederherstellen. Er wird Sie reparieren, damit aus Ihrem Leben wieder wunderbare Musik für Gott hervorkommen kann. Er kann Ihnen wieder ein Lied ins Herz geben. Ein geknicktes Rohr wird Er nicht zerbrechen.

Es war vor einigen Jahren, vielleicht vor 12 Jahren… ich hatte sehr große Schwierigkeiten mit ein paar Leuten. Und damals fühlte ich mich ungefähr so: „Ich habe ganz vergessen, wie oft ich ihnen mein Gesicht zuwandte und Schläge bekam. Mein Entgegenkommen wurde immer wieder missbraucht.“ Das zog sich lange Zeit hin. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr mich diese Erfahrungen verletzt hatten. Ich erkannte die Last nicht, die ich trug, bis eines Tages etwas passierte. Ich betete und hatte den Eindruck, ich erlebte eine kleine Heimsuchung der Gnade Gottes. Und Gott zeigte mir… wissen Sie, die Bibel sagt: „So viel an euch ist, jagt dem Frieden mit allen nach.“

Ich hatte den Eindruck, dass der Herr sagt: „Du hast getan, was du kannst. So viel an Dir liegt, hast du getan. Sie haben nicht darauf reagiert. Vielleicht ändern sie sich später.“ Es ist ähnlich wie im Epheserbrief: „Nachdem ihr alles getan habt, steht fest.“ Manchmal haben wir alles getan, was uns möglich ist, und müssen die Dinge in Gottes Hände legen. Ich hatte den Eindruck, dass ich das tun sollte und Gott gab mit etwas Weisheit. In diesem Moment wurde etwas in mir geheilt. Ich wusste, dass etwas passiert ist. Gott gab mir die Weisheit und mir war klar, dass ich nichts mehr zur Verbesserung der Situation tun konnte. Doch etwas in mir veränderte sich. Ich hatte Gewissheit, dass sich etwas veränderte, als ich aus meinem Büro zum Auto ging und mich singen hörte. Lobpreislieder, spontane Lieder, kamen wie von selbst aus meinem Innern. Ich ertappte mich und sagte: „Das ist schon lange nicht mehr passiert.“ Früher war das bei mir ganz normal. Es ist sowieso immer Musik in mir. Wenn ich zuhause bin, habe ich normalerweise eine Gitarre in der Hand und spiele irgend etwas. Ich singe gerne. Ich liebe Musik. Diese Musik war ungefähr seit einem Jahr verschwunden. Und plötzlich stellte Jesus dieses geknickte Rohr wieder her und aus meiner Seele kam wieder Musik für Gott hervor. Das ist etwas Wunderbares!

Ich denke, Gott ist Gesang wichtiger als uns generell bewusst ist. Man kann direkt und indirekt aus dem 38. Kapitel des Buches Hiob ableiten, dass Gott die Schöpfung nicht nur durch gesprochene Worte, sondern durch Gesang schuf. Ich gebe diesen Gedanken an Sie weiter, dass Gott, als Sonne, Mond, alle Sterne und alle Galaxien im Universum entstanden, nicht nur sagte: „Es werde Licht“, sondern dass Er sang.

Ich bin überzeugt, dass Er über uns singt. Ich denke, vor Grundlegung der Welt sang Gott über Ihnen, sang Seinen Plan für Ihr Leben, sang Segnungen, sang über Wohlergehen, sang Frieden über Sie und Ihre Kinder. Die Bibel sagt, dass Gott von Anbeginn gute Werke für uns geplant hat, in denen wir wandeln sollen, in Epheser 2:10. Hören Sie sich diesen Vers an… er steht in Zefanja 3:17… hören Sie zu:

Zefanja 3:17
„Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Retter. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dich beruhigen in seiner Liebe und wird über dich mit Gesang fröhlich sein.“ Gott freut sich über uns und ist freundlich zu uns. Er beruhigt uns mit Seiner Liebe und Er ist über uns mit Gesang fröhlich. Nun, wenn Er es jetzt tut, tat Er es auch von Anbeginn, weil Er sich nicht ändert. Ich stelle mir vor, wie Gott über mir singt.

Er singt mir Segnungen zu.
Er singt mir Frieden zu.
Er singt mit Führung zu.
Er singt mir Annahme zu.
Er singt mir meine Bestimmung zu.
Und ich denke, die Engel stimmen ein.

Und, Freund, wenn ich meine Stimme erhebe und anfange, zu Gott zu singen… ich sage Ihnen etwas: Es ist so harmonisch, dass der Vater anfängt zu lächeln.

Worüber singen wir, wenn wir Zamar singen? Hier sind ein paar Themen. Schreiben Sie die Stellen auf. Wir schlagen sie nicht auf. Psalm 92:2-4 sagt, wir sollen über Seine Gnade und Treue singen. Darüber können wir allerdings singen! Seine Gnade ist gewaltig und Er ist unendlich treu. Psalm 59:17-18 sagt, wir sollen von Seiner Kraft und Stärke singen und der Tatsache, dass Er uns beschützt und uns Gnade erweist. Ich sage Ihnen: Die Ewigkeit reicht nicht aus, um von all der Gnade zu singen, die ich in meinem Leben empfangen habe. Darüber sollen wir singen. In Psalm 30:3-5 wird verkündet: „Zu dir habe ich geschrieen, und du hast mich geheilt.“ Und dann heißt es: „Lobsinget dem Herrn, ihr seine Heiligen.“ Es sind Menschen hier, die von Gott geheilt wurden. Wenn Er nicht in Seiner Gnade eingegriffen hätte, wäre das Ihr vorzeitiger Tod gewesen. Freund, es lohnt sich, darüber zu singen! Bitte beachten Sie folgenden Psalm… Psalm 33… weil es so interessant ist, wie Zamar hier übersetzt wurde und weil uns noch etwas genannt wird, wofür wir Gott lobsingen können.

Psalm 33:2-4
„Preist den Herrn mit der Zither; spielt ihm auf der zehnsaitigen Harfe! Singt ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall! – Nun gut, und warum?

Vers 4:
„Denn richtig ist das Wort des Herrn, und all sein Werk geschieht in Treue.“

Wir können zu Ihm singen wegen Seines Wortes und wegen Seiner Werke. Wir können darüber singen, dass Sein Wort wahr und unveränderlich ist, und über Seine mächtigen Taten.

Sie haben vielleicht gedacht, als wir lasen: „Singet Ihm ein neues Lied,“ dass es sich um unser Wort Zamar handelt, aber das ist nicht der Fall. Das Wort Zamar kommt in Vers 2 vor. Es ist nicht das Wort, das mit „singt“ übersetzt wird, sondern vielmehr „spielt Ihm“. Spielt Ihm eine Melodie, Zamar, mit einem zehnsaitigen Instrument.

Ich wollte Ihnen diese Stelle zeigen, weil sie uns eindeutig zeigt, dass wir zu Gott singen und Ihn preisen und anbeten können – mit einem Instrument. Wenn ein Gitarrist spielt, kann er damit Gott anbeten. Wenn ein Schlagzeuger spielt – Anbetung Gottes. Ein Klavierspieler kann Gott mit seinem Instrument anbeten. Hornspieler können Gott mit Ihren Hörnern anbeten. Falls Sie nur Kazoo spielen können, können Sie damit Gott anbeten. Sie können buchstäblich zu Gott singen indem Ihr Instrument und der Klang, der ertönt, zum Lobpreis wird, der Gott im Himmel erreicht.

Wir haben also ein paar Dinge gefunden, über die wir zu Ihm singen können. Wo sollen wir zu Ihm singen? Wir lasen, zuhause auf unseren Lagern. Wir lasen auch, in der Versammlung der Heiligen.

Und wir lasen, unter den Völkern. Es ist in mehreren Psalmen davon die Rede, dass wir unter den Völkern, den Heiden, Zamar zu Ihm singen sollen. An drei Orten sollen wir das tun: Zuhause, gemeinsam in den Versammlungen der Gläubigen und außerhalb der Kirche, unter den Unerretteten.

Das bringt uns zu einem wichtigen Punkt. Zamar soll Gott als Lobpreis gebracht werden, soll aber auch als Lehre und zur Evangelisation gesungen werden.
Zamar soll Gott als Lobpreis gebracht werden, soll aber auch als Lehre und zur Evangelisation gesungen werden.

Sprechen wir zunächst über den Gesang in der Versammlung der Heiligen. Schauen wir uns Epheser, Kapitel 5… Neues Testament… Epheser, Kapitel 5… Epheser 5:17.

Epheser 5:17-19
„Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt!“

Zwei Dinge geschehen hier. Ich singe zu Gott und preise Ihn. Gleichzeitig singe ich zu Menschen: „… indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet.“ Es wird gesagt, dass ich auf diese Weise voll Heiligen Geistes bleibe und den Willen Gottes besser verstehe, weil ich geistliche Wahrheiten singe. Ich kann den Willen Gottes unter anderem deshalb erkennen, weil wir von Gottes Willen, Seinen Werken, Seinen Wegen und Seinem Wort singen. Schauen Sie sich bitte mit mir Kolosser, Kapitel 3 an. Kolosser 3:16.

Kolosser 3:16
„Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!“

Ich kann gleichzeitig zu Ihm und zu Menschen singen. Wir sollen einander lehren und ermahnen mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern. Das Wort kann reichlich in uns wohnen, indem wir es singen. Unsere Lieder sollten voll geistlicher Wahrheiten sein. Es müssen keine Bibelstellen sein, aber sie müssen biblisch sein. Vielleicht etwas mehr als: „Ich muss Deine Umarmung und Deine Wärme spüren.“ Geht es da um Gott oder um Deinen Freund? Zum Beispiel: „Ich brauche Dich, so wie das Meer die Küste braucht.“ Gut, Sie verstehen schon… aber unsere Lieder müssen etwas mehr Tiefe haben.

Unser Gesang, wie auch unsere Predigt, sollte die Kraft haben, das Leben von Menschen zu verändern. Das kann nur geschehen, wenn die Botschaft des Evangeliums und das Wort Gottes in unseren Liedern ist. Was Sie singen, wird in Ihnen bleiben, ob es „Jesus, Liebe meines Lebens“ oder „Mies bis in die Knochen“ ist. Hören Sie, ich befürworte nicht Gesetzlichkeit: „Diese und jene Musik darfst du nicht hören!“

Mir gefällt die unterschiedlichste Musik, ich möchte Sie damit zum Nachdenken anregen. Lassen Sie das Wort reichlich in sich wohnen, indem Sie singen?

Wissen Sie, ein paar Freunde von mir arbeiten an einem erstaunlichen Projekt. Es nennt sich „Walking Bible“. Ich ermutige Sie, Sie können walkingbible.com anklicken und es ansehen. Sie können alles kostenlos auf Ihrem iPod oder Computer herunterladen. Es läuft auf unterschiedlichen Systemen.

Bis jetzt haben Sie 900 Bibelstellen mit Musik unterlegt. Zu jeder Bibelstelle gibt es ein besonderes Lied. Ein wunderbares Bild erscheint und jemand liest dann die Bibelstelle oder nennt sie: 1.Korinther 13:1; dann wird 1.Korinther 13:1 gesungen. Am Ende sagen sie: 1.Korinther 13.1. Damit wollen sie Gläubigen helfen, das Wort Gottes durch Gesang in sich wohnen zu lassen.

Studien belegen, dass jeder hier im Westen im Schnitt wenigstens Teile von mindestens 2000 Liedtexten kennt. In der westlichen Welt kennt jeder wenigstens Teile von mindestens 2000 Liedtexten, während die selben Menschen meist keinen einzigen Bibelvers auswendig wissen und nie ein Gedicht auswendig lernten. Musik ist einflussreich, mein Freund, sehr einflussreich. Es gibt auch einfachere Übersetzungen, und zwar eine ganze Menge, die nur für Kinder sind. Sie haben dazu kindgerechte Bilder arrangiert, damit Kinder sich die Melodien merken können und so Gottes Wort in ihnen wohnt. Ich sage Ihnen, da ist Kraft dahinter!

Die Bibel deutet auch an mehreren Stellen im Alten Testament an, dass der Teufel, bevor er zum Teufel wurde, als Erzengel Luzifer vielleicht für die Anbetung verantwortlich war und im Himmel die Anbetung leitete. Deswegen will der Teufel Musik gebrauchen, um Menschen zu beeinflussen und zu manipulieren, weil ihm klar ist, wie kraftvoll dieses Mittel ist. Aber Freund, Gott ist derjenige, der die Musik schuf. Gott selbst singt! Und wenn wir sie richtig einsetzen, kann sie unser Leben enorm beeinflussen!

Gut, wir sollen in den Versammlungen der Heiligen singen, wenn wir Gott anbeten, aber auch lehren und ermahnen. Wir werden geistlich gestärkt, wenn wir das tun, wenn wir das Richtige singen. Aber dann sagte Er, wir sollen unter den Völkern singen. Gut, warum tun wir das? Schauen Sie sich bitte mit mir Römer, Kapitel 15 an. Römer 15:9: „Damit die Nationen aber…“ Es ist von unerretteten Menschen die Rede.

Römer 15:9
„Damit die Nationen aber Gott verherrlichen möchten um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht: „Darum werde ich dich bekennen unter den Nationen und deinem Namen lobsingen.““

Wozu? Damit die Nationen, die Unerretteten, Gott verherrlichen um Seiner Barmherzigkeit willen.

Deswegen werde ich Ihnen von Jesus erzählen. Aber ich werde auch über Seine Taten und Sein Wesen singen, weil Musik kraftvoll ist.

Ich las eine Geschichte über einen Mann, der vor vielen, vielen, vielen Jahren durch Schottland reiste und predigte. Er reiste zum nächsten Ort im Zug und saß in einem Abteil mit einem Betrunkenen. Die Frau des Betrunkenen und ihr kleiner Sohn waren auch da und der Betrunkene benahm sich unmöglich. Er war unverschämt und laut und der Prediger fing einfach an, Loblieder zu singen… immer wieder sang er leise Loblieder. Schließlich schlief der Betrunkene ein. Fünfzehn Jahre später fuhr der Prediger wieder durch Schottland und nach einer Versammlung kam ein Mann mit seiner Frau zu ihm und sagte: „Erinnern Sie sich an mich?“ Er sagte: Tut mir leid, nein.“ Er sagte: Ich war der Betrunkene, den Sie vor 15 Jahren im Zug in den Schlaf sangen.“ Er sagte: „Ich konnte nicht aufhören, über den Text der Loblieder nachzudenken, die Sie sangen. Kurz darauf führte mich jemand zu Christus. Und mein Sohn, der damals im Zug war, ist jetzt auf einer Bibelschule. Er wird Prediger werden.“ Und sein Sohn wurde zu einem der berühmtesten Prediger in England. Joseph Parker war Pastor einer der größten Kirchen Englands. Die Kraft eines Liedes!

Meine Schwester fand bei einem christlichen Konzert zu Christus.

Manche von Ihnen sind begabt! Sie müssen diese Begabungen außerhalb der Kirche einsetzen. Das kann einen starken Einfluss auf das Leben von Menschen haben. Ein Freund von mir, Monty, ein Mitglied unserer Gemeinde, nahm vor ein paar Jahren seine Gitarre am Tag mit an die Seebrücke von Huntington Beach, setzte sich unten an die Seebrücke und fing an, ein paar Lieder zu singen, die er geschrieben hatte. Nach ein paar Minuten war er umgeben von einem Haufen Surfern. Sie alle hörten seinem Gesang zu, und dann stoppte er und fragte sie, ob sie beten und errettet werden wollen. Alle wurden errettet. Dann legte er ihnen die Hände auf und sie wurden erfüllt vom Heiligen Geist. Er sagte, er schaute auf und unzählige Menschen beugten sich über das Geländer der Seebrücke und schauten sich die Surfer dort unten an, die in Sprachen redeten, weinten und Jesus dankten.

Wie kam das Wort Gottes in ihr Herz? Es geschah durch das Singen. Daher will ich Deinen Namen bekennen und unter den Nationen singen, oder unter den Unerretteten singen.

Ein letzter Gedanke. In zwei Situationen, sagt die Bibel, sollen wir singen. Erstens, wenn alles gut läuft. In Jakobus, Kapitel 5 steht: „Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen.“ Singen Sie, wenn Sie glücklich sind. Und wann noch? Wenn alles schief läuft. Wenn Sie traurig sind.

Wir alle kennen die Geschichte, Apostelgeschichte 16. Paulus und Silas werden geschlagen, ins Gefängnis geworfen. Ihre Füße waren im Block im innersten Gefängnis und es ist Mitternacht. – Sagen Sie alle: Mitternacht. – Nichts schien bei ihnen gut zu  laufen. Alles geht scheinbar daneben. In ihrer dunkelsten Stunde beschwerten sie sich nicht. Die Bibel sagt, sie beteten und begannen Loblieder zu singen. Sie sangen zu Gott und die Gefangenen hörten es. Plötzlich gab es ein Erdbeben, das das Gefängnis erschütterte und die Ketten fielen von allen ab und alle Türen öffneten sich. Eine erstaunliche Geschichte!

Ja Freund, Sie müssen singen, wenn alles finster ist. Wenn scheinbar nichts so läuft, wie Sie es sich dachten, und Sie keinen Ausweg aus Ihrer Gefängniszelle sehen, dann müssen Sie singen.

Ich hörte die Geschichte eines Farmers im mittleren Westen, einem guten Christen, der in einem Jahr alles verlor. Andauernder Regen hatte die ganze Ernte vernichtet. Er nahm seinen kleinen Sohn mit.

Er hatte große raue Arbeiterhände, ergriff die kleine Hand seines Sohnes, lief an den Rand des  Feldes und sah, dass alles ruiniert war. Der ganze Ertrag des Jahres war verloren. Es würde Jahre dauern und einige Rekordernten erfordern, um jemals wieder hochzukommen und das nächste Jahr würde besonders hart werden. Der kleine Junge war alt genug, um zu verstehen, dass sie in Not waren. Der kleine Junge sagte: „Plötzlich hörte ich etwas und schaute hoch. Meinem Vater liefen die Tränen und er sang: „Fels der Ewigkeit, meine Burg, lass mich bei Dir Zuflucht finden.‘“ Und der kleine Junge wuchs auf, er war es, der die Geschichte erzählte, und sagte: „Seit dem Tag wollte ich den Gott, dem mein Vater dient, kennen lernen. Wenn er zu Ihm singen und Ihn in so schlimmen Umständen preisen konnte, als so ein schwerer Weg vor uns lag,“ sagte er, „entschied ich an dem Tag, den Gott meines Vaters kennen zu lernen.“ Ich sage Ihnen, Freund, Dinge können geschehen!

Als Paulus und Silas beteten und Loblieder sangen, sagt die Bibel, hörten es die Gefangenen.

Menschen hören zu und die Welt schaut zu. Das Erstaunliche war: Alle Gefängnistüren wurden geöffnet. Alle Ketten fielen ab.

Übernatürliche Dinge können geschehen, wenn wir singen. Mein Sohn Harrison, der heute hier sitzt, hatte als kleiner Junge eine schlimme Infektion beider Ohren. Wir beteten und es wurde nicht besser, brachten ihn zum Arzt, der allerlei Medizin verschrieb, die aber nicht wirkte. Schließlich wich die Infektion, aber auch sein Hörvermögen. Er büßte 80% seines Gehörs ein. Das war für uns als Eltern sehr schwer. Unser kleiner Sohn stand dort und wir sagten: „Harrison,“ und er drehte sich nicht um.

Nicht, weil er rebellisch war, er konnte uns nicht hören. Man musste ihn anschreien, dann drehte er sich um und sagte: „Ja?“ Wenn man in normaler Lautstärke aus dieser Entfernung von hinten zu ihm sprach, konnte er nichts hören. Der Gedanke, dass mein kleiner Sohn schwerhörig ist, bedrückte mich sehr! Eines Abends lag er im Bett und schlief und ich war so zerbrochen deswegen und dachte: „Gott, wenn ich mit ihm tauschen könnte, würde ich es tun.“ Ich hatte den Eindruck, dass Gott flüsterte:

„Das musst du nicht tun. Es gab bereits einen Stellvertreter: Jesus. Er trug unsere Sünden selbst an seinem Leib an das Holz, auf das wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen wir geheilt worden sind.“

Ich spürte, dass Gott mich inspirierte zu Singen. Ich fühlte mich nicht entsprechend, aber ich hob meine Hände und fing an zu singen und Gott über seinem Bett anzubeten. Vielleicht zehn Minuten oder etwas länger. Ich sang eine Weile im Geist und etwas geschah. Die Bedrückung wich von mir und ich spürte eine eindeutige Veränderung in mir. Es war wie ein Zeichen des Sieges und ich sagte mir: „Nun gut“, und ging ins Bett. Als er am nächsten Morgen aufwachte, war sein Gehör zu 100% wiederhergestellt.

Vielleicht erleben Sie momentan Dinge und nichts scheint in Ihrem Leben richtig zu laufen. Wissen Sie, die Bibel sagt: „Sagt dank in allem,“ nicht für alles, sondern in jeder Lage und Situation sollen wir Gott danken. Wir leben in einer gefallenen Welt und es läuft nicht alles so, wie es ursprünglich gedacht war. Wir haben einen Feind, den Teufel, der wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann. Jesus sagte, er kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Nun, Freund, selbst wenn Sie nicht durchblicken, müssen Sie verstehen, dass Gott nicht Ihr Problem ist.

Gott ist nicht die Quelle Ihres Kummers. Ihre Not kommt nicht von Ihm. Er liebt uns. Er ist unser Vater.

Und wir zeigen, dass wir an Ihn und Seine Güte glauben, wenn wir Ihn mitten in den schrecklichsten Umständen preisen.

Wissen Sie, der Apostel Paulus und Silas verfolgten eine Vision, die Paulus von Gott bekam. Ein Mann aus Mazedonien sagte: „Komm nach Mazedonien und hilf uns.“ Sie kommen dort an und werden fast sofort fälschlich beschuldigt, werden geschlagen und ins Gefängnis gesperrt. Manche hätten gesagt: „Gott, das ist unfair! Das verstehe ich nicht! Es ergibt keinen Sinn! Ich versuchte nur, Dir zu gefallen und jetzt schau mal, was mir passiert ist.“ Aber statt sich zu beschweren, noch in Ketten und in Finsternis, beteten Sie und fingen an, Gott Loblieder zu singen. Manche von Ihnen befinden sich in einer ähnlichen Situation. Nichts ergibt Sinn. Sie fühlen sich wie im Gefängnis.

Es gibt keinen Ausweg. Sie müssen Ihn anbeten. Er ist würdig. Sie müssen zu Ihm singen.

Wer weiß? Vielleicht öffnet Ihnen eine Erschütterung alle bisher verschlossenen Türen. Andere stehen auf der anderen Seite. Gott hat Sie freigesetzt. Sie haben eine Gebetserhörung erlebt und müssen Ihn für Seine Güte und Barmherzigkeit in Ihrem Leben preisen.

Wissen Sie, was immer gerade in Ihrem Leben geschieht, Gutes oder Schlechtes, ob es leicht oder schwierig ist, Sie sollten singen. Sie sollten Ihre Stimme zu Gott erheben und im Glauben singen.

Egal, ob Sie gerade in einer guten oder einer schweren Phase sind. Gott liebt Sie und möchte Ihnen helfen.

Ich habe oft gedacht, wenn ich Menschen in Ihrem Wohnzimmer besuchen und mit ihnen einen Tee trinken, sie bei der Hand nehmen und mit ihnen beten könnte, täte ich das gerne. Ich würde Sie gerne treffen, Sie besuchen, etwas Zeit mit Ihnen verbringen, etwas über die Umstände Ihres Lebens erfahren und mit Ihnen beten. Aber näher kann ich den Wenigsten von Ihnen kommen. Dennoch fühle ich mich mit Ihnen verbunden. Ich danke Ihnen, dass Sie die Sendung sehen. Vielen Dank auch an jene, die uns unterstützen. Wir sind dringend darauf angewiesen, um einer sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahe zu bringen. Denjenigen, die für uns beten, danke ich dafür. Und wenn Sie mir nie geschrieben oder gemailt haben, tun Sie es doch einfach mal. Ich würde gerne von Ihnen hören.

Bis zur nächsten Woche. Gottes Reichtum und Seine Fülle sei immer mit Ihnen. Bis demnächst.
Lobpreis mit Einsicht -Teil 7 – 20.09.2009

Willkommen zu unserer Sendung. Wir sprechen über Lobpreis und Anbetung und schauen uns verschiedene hebräische Worte an, die als ‚preisen‘ übersetzt werden. Natürlich hat jedes dieser Worte eine spezielle Bedeutung und eine entsprechende Anwendung. Sie werden das Wort lieben, das wir heute anschauen werden und das als ‚preisen‘ in unseren Bibeln steht. Es wird Ihnen die Augen öffnen.

Wir sahen uns ‚Shabach‘ an, was als ‚preisen‘ übersetzt wird. Es bedeutet, laut ansprechen, laut verehren. Sagen Sie alle: laut. Nichts an diesem Wort ist leise. Und dann ‚Zamar‘. Es wird als ‚preisen‘ übersetzt, aber es ist ein Loblied gemeint und es bedeutet singen.

Psalm 72:15. Dieser Vers spricht prophetisch über den Herrn Jesus Christus. In Psalm 72:15 steht:

Psalm 72:15
„Und er soll leben, und von dem Golde Schebas wird man ihm geben; und man soll beständig für ihn beten, den ganzen Tag ihn preisen.“

Er soll täglich gepriesen werden. Dieses hebräische Wort ist ganz anders als alle, die wir bisher ansahen. Es ist das Wort ‚Barak‘ und wird einfach B-A-R-A-K geschrieben. Normalerweise wird es als ‚segnen‘ übersetzt, hier aber steht „den ganzen Tag wirst Du gepriesen werden“, oder „den ganzen Tag wird Er gepriesen werden“, Barak. Schauen Sie sich bitte mit mir Vers 17 desselben Psalms an.

Psalm 72:17-19
„Sein Name soll ewig sein; vor der Sonne soll aufsprossen sein Name; und in ihm wird man sich segnen; alle Nationen sollen ihn glücklich preisen. Gepriesen sei Gott, der Herr, der Gott Israels. Er tut Wunder, er allein! Und gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde! Amen, ja Amen.“

Gut, im Englischen steht in den Versen 17 bis 19 drei oder vier Mal „gesegnet“. Das ist das Wort Barak, das in Vers 15 als „preisen“ übersetzt wird. Es kann verschiedene Bedeutungen haben und die genaue Bedeutung kann nur aus dem Kontext abgeleitet werden, denn das Wort Barak meint nicht nur etwas, was Menschen Gott bringen. In der Bibel bezeichnet es auch etwas, was Gott Menschen gibt. Wenn Gott jemanden segnet, wird im Hebräischen Barak gebraucht. In der Bibel wird es auch von Mensch zu Mensch verwendet. Wenn Sie einen Segen für jemanden erflehen würden, wäre es das Wort Barak. Natürlich wird Gott als Urheber des Segens angesehen. Dabei geht es nicht nur um etwas von uns zu Gott, sondern auch von Gott zu Menschen und von Mensch zu Mensch. Und an dieser Stelle bedeutet es, dass Menschen Gott preisen und segnen, genau genommen, dass sie knien oder sich verneigen und damit Gott ehren und anbeten. Die wortwörtliche Bedeutung des Wortes Barak ist knien und sich verneigen… was als preisen oder segnen übersetzt wird… um Gott zu ehren und anzubeten. Das kommt durch Gesang, aber auch körperliche Handlungen zum Ausdruck.

Schauen Sie sich mit mir bitte Psalm 95, Vers 6 an.

Psalm 95:6
„Kommt, lasst uns anbeten und uns neigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat!“

Das hebräische Wort, das hier als anbeten übersetzt wird, bedeutet wörtlich: auf dem Angesicht liegen, vor Gott auf dem Boden liegen. Am Ende des Verses steht: „lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat.“ Bei der Passage „lasst uns niederknien“ steht das Wort Barak. Dasselbe Wort wurde als preisen und segnen übersetzt und hier wird es übersetzt als: „Lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat.“ Warum tun wir das? Weil Er der Herr ist, der uns gemacht hat!

Schauen wir uns Vers 7 an.
Psalm 95:7
„Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Herde seiner Hand.“

Es ist eine Anerkennung Seiner Güte in unserem Leben und Seiner Vormachtstellung in unserem Leben. Barak beinhaltet auch den Gedanken von Unterordnung und Gehorsam. Wenn ich mich verneige oder mich hinknie und Gott anbete und preise, sage ich: „Herr, ich gebe Dir mein Leben hin.“

Das ist sehr wichtig, denn obwohl wir uns dabei verneigen oder hinknien, gibt Barak vor allem eine Herzenshaltung wieder und darauf schaut Gott immer.

Samuel sagte zu Isai, der einige seiner Söhne an ihm vorbeiziehen ließ… wie Sie wissen, war der erwählte König nicht dabei, denn es war natürlich David… im Verlauf dieser Begebenheit sprach der Herr zu Samuel und sagte: „Der Herr hat nicht dieselbe Sicht wie die Menschen. Der Herr schaut auf das Herz, während Menschen auf das sehen, was vor Augen ist.“ Barak bedeutet in diesem Zusammenhang ‚sich hinknien‘, aber es ist ein sichtbares Zeichen der inneren Hingabe und Unterordnung Gott gegenüber… wir beugen uns unter Seinen Willen.

Wenn ich mich verneige, alle äußerlichen Dinge tue, aber im Innern passiert nichts, ist es wertlos. Gott schaut auf mein Herz und darauf, was ich im Herzen sage, was ich im Herzen tue. Er sucht nach einem Herzen, einer Haltung und einem Willen, die sich Ihm in anbetender Unterordnung beugen. Das ist die reinste Anbetung, ein Lebensstil der Unterordnung Gott gegenüber. Und wenn wir uns beugen und Ihn verehren, bestätigen und bekräftigen wir, dass unser Leben wirklich Ihm gehört. Es muss etwas im Innern passieren, wenn wir uns versammeln und uns vielleicht hinknien. Es sollte nur meinen Wandel außerhalb der Kirche bekräftigen, der ein Lobpreis Gottes ist.

Noch ein Nachsatz zu diesem Gedanken. Schauen Sie nochmals Vers 7 an. Es heißt: „Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand!…“

Ich las vorher nicht den ganzen Vers. Hier ist der zweite Teil davon: „Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht.“

Ich denke nicht, dass das zufällig im Zusammenhang mit den Versen steht, die davon handeln, dass wir uns vor Gott beugen und Ihn auf diese Weise anbeten, uns vor Ihm hinknien. Ich glaube, in dieser Haltung der heiligen Hingabe hören wir die Stimme Gottes am ehesten. Wenn wir folgende Herzenshaltung haben: „Gott, mein Leben gehört Dir. Du bist mein Gott und mein Schöpfer. Mein Leben gehört nicht mehr mir.“ Ich sterbe im Hinblick auf das Recht auf ein unabhängiges Leben, wenn ich Jesus Herr nenne. Und wenn das Herz das wirklich widerspiegelt, dann werden Sie, denke ich, erleben, dass Gott persönlich zu Ihnen spricht. Deswegen fügt er hier ein: „Heute, wenn ihr Seine Stimme hört…“ nun, wann ist „heute“? Der Tag, an dem wir sagen: „Gott, hier bin ich. Gott, ich bete Dich an und gebe Dir mein Leben hin.“ Wenn Sie dann Seine Stimme hören, verhärten Sie Ihr  Herz nicht, denn, Gott sagt nicht immer das, was wir hören wollen, oder? Nein, nein, nein, nein, genauso wenig wie irdische Eltern irdischen Kindern immer sagen, was sie hören wollen. Wir lieben unsere Kinder, also korrigieren wir sie manchmal. Wir leiten sie an, so gut wir können. Sie sagen Ihrem Kind: „Lauf nicht auf die Strasse,“ und es versteht nicht warum. Sie wissen den Grund, denn Autos rasen auf Strassen hin und her. Vielleicht verstehen sie das mit vier Jahren noch nicht ganz und denken, diese Einschränkung sei von Ihnen böse gemeint. Aber als Elternteil versuchen Sie ja nur, Schaden abzuwenden. So ist es bei unserem Vater im Himmel, der kommende Gefahren sieht. Manchmal wollen wir Seine Beschränkungen loswerden und mögen sie nicht, aber Er hat immer unser Bestes im Sinn.

Um Barak wirklich zu verstehen, wenn Menschen es Gott darbringen, müssen wir bedenken, wie Gott es uns Menschen brachte. Zunächst deswegen, weil die Tatsache, dass wir uns vor Ihm neigen und Ihn in dieser Weise preisen, oft eine Reaktion auf etwas ist, was Er zuvor für uns tat. Wenn Sie einen Stift haben, können Sie folgendes aufschreiben. Wir schlagen diese Stellen jetzt nicht auf, aber Sie bekommen eine Vorstellung. Barak beschreibt hier Gottes Wirken an Menschen.

Im 1.Mose 1:27-28 steht, dass Gott Adam und Eva nach Seinem Bild schuf. Es heißt: „Und dann segnete Gott… (Barak)… Gott segnete sie und sagte: ‚Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.‘“

Also ist Gottes Segen für Menschen, wenn Barak so gebraucht wird, Fruchtbarkeit, Wohlstand und Herrschaft. Wir finden das auch in 1.Mose 24, wo steht: „Gott segnete Abraham und er mehrte sich und hatte viele Herden, Silber, Gold, Esel, Kamele, Knechte usw.“ Es hatte etwas mit materiellem Wohlergehen zu tun.

Dasselbe Wort steht im 1.Mose 26, wo steht, dass Isaak während einer Hungersnot im Land aussäte und es heißt: „Und der Herr segnete Isaak und er wurde so reich, dass ihn die Philister beneideten.“

Ein Teil dieses Segens von Gott besteht darin, dass Er unserer Not begegnet und uns sogar überreich macht, sodass wir mehr als genug haben, um es in jedes gute Werk zu investieren. Es wird in 1.Mose 23:25 gebraucht. Es heißt: „Gott wird dein Brot und dein Wasser segnen… Barak…, und er wird alle Krankheit aus deiner Mitte entfernen.“

Körperliche Gesundheit ist Teil des Segens Gottes für uns Menschen. Es kommt in Psalm 128:3-4 vor. Dort steht: „Deine Frau gleicht einem fruchtbaren Weinstock im Innern deines Hauses, deine Söhne den Ölbaumsprossen, rings um deinen Tisch. Siehe, so wird gesegnet sein der Mann, der den Herrn fürchtet.“

Zu diesem Segen, der von Gott auf uns kommt, gehört auch eine gesunde, stabile Familie. In den Psalmen werden Frieden, Kraft und Gunst als Segnungen (Barak) genannt, die Gott Menschen gibt. Für uns gehört auch alles dazu, was wir durch Christi Erlösung und Sein Wirken für uns bekommen haben… geistlich, körperlich, emotional, materiell… es beinhaltet jede Form von Segen, der durch Christi Opfer zu uns kam. Bitte markieren Sie diese Stelle in den Psalmen. Wir kommen gleich darauf zurück. Schauen Sie sich bitte mit mir Epheser, Kapitel 1 an. Epheser 1, wir wollen uns Vers 3 ansehen. Es beinhaltet alles, was Christus durch die Errettung für uns bewirkte. In Epheser 1:3 steht:

Epheser 1:3
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.“

Beachten Sie: „Gott sei gepriesen – oder gesegnet -, der uns zuerst gesegnet hat.“

Das neutestamentliche Wort, das mit „gesegnet“ übersetzt wird, entspricht dem hebräischen Wort Barak. Ich weiß, manche lesen das und sagen: „Gut… ‚ gepriesen sei Gott, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat…‘ was es auch bedeutet, super!‘“

Manchmal lesen wir solche Stellen und denken dann: „Nun, das sind wohl Momente, in denen man im Gottesdienst total berührt wird und am ganzen Körper Gänsehaut hat. Das muss eine dieser geistlichen Segnungen sein.“ Manche sehen es so: „Was auch immer dieser undefinierbare, mystische geistliche Segen ist… keine Ahnung, aber er gehört mir!“ Nein, Freund, er ist ziemlich greifbar, denn die wörtliche Übersetzung des Griechischen lautet so: „Gepriesen sei Gott, der uns mit jedem Segen, den der Heilige Geist gab, in Christus segnete.“ Das ist mit „geistlichem Segen“ gemeint. Es bedeutet, gegeben durch den Heiligen Geist.

Wissen Sie, Er gab mir geistliches Leben, wo geistlicher Tod herrschte. Er gab mir Heilung anstelle von Krankheit. Er gab mit Frieden statt Chaos und Verwirrung. Er begegnete meiner Not, wo früher Mangel herrschte. Er errettete meine Familie. Ich denke, viele, die hier sitzen, würden sagen: „Ja, Gott ist meiner Not begegnet, Er hat mich körperlich geheilt, Er hat meine Ehe wiederhergestellt, Er hat mich in finsteren Zeiten geführt.“

Ich kann hier stehen und Ihnen sagen: Ich war voller Furcht, Verwirrung und Unruhe und jetzt habe ich Frieden. Nur ganz, ganz selten wird dieser Friede getrübt. Ich schlafe jede Nacht wie ein Stein… ganz selten schlafe ich schlecht. Ich mache mir fast nie Sorgen. Ab und zu wollen Dinge nach mir greifen, aber wissen Sie, Gott hat mir Frieden gegeben. Wenn ich an meine innere Verfassung zurückdenke, war ich meilenweit von Frieden entfernt. Wissen Sie, was ich sagen muss? Gepriesen sei Gott, der mich gesegnet hat!

All das sind Segnungen, die der Heilige Geist gibt. Ewiges Leben, Errettung, Vergebung… Segnungen, die der Heilige Geist gibt. Heilung, ein Segen, den der Heilige Geist gibt. Führung, ein Segen, den der Heilige Geist gibt. Frieden, ein Segen, den der Heilige Geist gibt. Gottes Versorgung, ein Segen, den der Heilige Geist gibt.

Er kommt vielleicht durch Menschen oder auf anderen, unterschiedlichen Wegen, aber, Freund, er kommt vom Geist Gottes. Also sagt er hier: Gepriesen sei Gott, der uns bereits mit jedem vom Heiligen Geist gegebenen Segen gesegnet hat.“ Wir sollten daraufhin Ihn preisen, der uns zuvor gesegnet hat wie die Bibel sagt: „Wir lieben Ihn, weil Er uns zuerst geliebt hat.“ Das kann in Versammlungen oder privat geschehen, wenn wir uns hinknien, Seinen Namen preisen und Ihm danken.

Ich erinnere mich an einen Mann, der einmal zu mir kam… ich erzählte das schon einmal. Er war indischer Abstammung und hatte einen Artikel in einer Zeitung aus Long Beach gelesen, der von der Gemeinde und mir handelte. Das war vor vielen Jahren. Die Schlagzeile lautete… es war ein Lebensbericht… „vom Drogensüchtigen zum Seelenretter“. Sie kamen, machten in der Gemeinde ein Interview mit mir und veröffentlichten meine Geschichte. Es war eine ganze Seite. Dieser Mann hatte einige Probleme, suchte nach Gott und las diesen Artikel, der ihn innerlich packte. Er ruft bei der Zeitung an und sagt: „Bitte helfen Sie mir! Ich muss zu Gott finden und habe ihre Zeitung gelesen, mit wem kann ich sprechen?“ Und sie sagten: „Von uns kann Ihnen niemand helfen, aber wir können Ihnen die Adresse des Mannes geben, von dem der Artikel handelt.“ Also kommt er, ruft an und kommt in mein Büro. Er ist ein sehr, sehr vornehmer indischer Herr. Er ist tadellos gekleidet, hat schneeweiße Haare, die perfekt sitzen. Er kommt herein, setzt sich mir gegenüber und seine ersten Worte sind: „Ich will den Gott kennenlernen.“ Ich sagte: „Wie bitte?“ Er sagte: „Ich will den Gott kennenlernen.“ Er erzählte mir, dass er den Artikel gelesen hatte und Verlangen danach hatte, den wahren lebendigen Gott kennenzulernen. Er sagte mir wörtlich: „Ich will den Gott kennenlernen.“ Ich erzählte ihm das Evangelium. Er hatte es noch nie gehört. Er nahm mich bei der Hand und wir sprachen ein inniges Gebet an meinem Schreibtisch und er nahm Christus an. Er öffnet seine Augen und sagt: „Ich fühle mich wunderbar! Die Last ist weg!“ Dann schaut er mir in die Augen und sagt:

„Jetzt bin ich Ihr Jünger.“ Und ich sagte: „Wissen Sie, ich werde Ihr Pastor sein und Sie so gut ich kann stärken und anleiten im Wort Gottes, aber wir sind jetzt beide Jünger Jesu.“ Und seine Reaktion war so wunderbar, einfach perfekt! „Ich möchte jetzt ein disziplinierter Nachfolger sein.“ Die Ausrichtung war etwas falsch und ich zeigte ihm, dass es darum geht, Jesu Jünger zu sein und sagte: „Ich gehöre zu Ihrem Team. Ich helfe Ihnen auf dem Weg. Ich werde Ihr Hirte sein und Sie so gut ich kann geistlich beraten, anleiten und Sie im Wort unterweisen, aber der Dank dafür gebührt Jesus.“

Ich habe oft darüber nachgedacht, dass das die richtige Reaktion auf Gottes Segen in unserem Leben ist: „Sag mir, was ich als nächstes zu tun habe. Mein Leben gehört jetzt Dir.“ Wenn wir uns physisch oder im Herzen vor Ihm beugen und Ihn liebevoll preisen und verehren, erkennen wir damit Seine Segnungen und Wohltaten in unserem Leben an.

Kommen wir nochmals zu den Psalmen zurück. Wir wollen uns etwas Bestimmtes ansehen. Bitte schauen Sie sich mit mir Psalm 68 an. Fangen wir damit an. Konkrete Segnungen, auf die wir mit dieser Art von Lobpreis reagieren sollen. Zunächst ist es ein allgemeingültiger Vers, aber ein schöner, der sehr viel offenbart. Psalm 68:20 „Gesegnet…“ Barak.

Psalm 69:20 „Gepriesen sei der Herr, der uns täglich mit Wohltaten überhäuft, der Gott unserer Rettung! Sela.“

Sela bedeutet: „Nicht gleich den nächsten Vers lesen.“ Es bedeutet: „Nimm dir etwas Zeit und bedenke, was gerade gesagt wurde.“ Gesegnet, gepriesen, Barak, sich hinknien, sich im Herzen vor Gott beugen und Ihm danken, der uns täglich mit Wohltaten überhäuft. Täglich. Sagen Sie alle: täglich. Das gefällt mir! Die Bibel sagt, Seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu. Mir gefällt die Vorstellung täglich neuer Wohltaten.

Ein Mann in unserer Gemeinde hat eine Avocadoplantage. Er hat auch eine Menge Blutorangenbäume auf seinem Grundstück. Er weiß, dass ich Blutorangen mag, meine Tochter mag sie ganz besonders. Er fragte mich vorige Woche: „Hättest du gerne ein paar Blutorangen?“ Ich sagte: „Na klar!“ Nach dem Gottesdienst… ich denke, es war Sonntag abend, kommt er mit zwei 10 Kilo-Beuteln Blutorangen nach vorne. Das sind die Orangen, die innen rot sind, wenn man sie aufschneidet. Sie sind nicht orange, sondern innen rot. Sie sind super! Also gehe ich so aus der Gemeinde heraus. Er hatte auch noch ein paar gigantische Avocados oben in die Beutel gesteckt. Vielleicht hat es jemand von euch gesehen. Ich verlasse die Kirche und habe 20 Kilo Orangen und Avocados dabei. Er hat mich mit Wohltaten überhäuft.

Das ist irgendwie ein Bild für Gott. Gott gibt uns täglich mehr Wohltaten als wir überhaupt empfangen können. Jeden Tag denkt Gott an Sie und hat Segnungen und Wohltaten für Sie, jeden Tag. Was könnten das für Wohltaten sein, mit denen Er uns überhäufen möchte, für die wir Ihn auf diese Weise preisen sollten? Markieren Sie diese Stelle, denn wir lesen später noch etwas in diesem Umfeld, und schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 103 an. Psalm 103, ab Vers 1.

Psalm 103:1
„Preise den Herrn, meine Seele!“

Kann sich jemand vorstellen, welches Wort bei „preise“ steht? Es ist Barak.

Psalm 103:1-6
„Von David. Preise den Herrn, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!“ –  Gut, jetzt benennt er sie: – „Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. Der mit Gutem sättigt dein Leben. Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler. Der Herr verschafft Gerechtigkeit und Recht allen, die bedrückt werden.“ Er nennt noch einige mehr in diesem Psalm.

Wer denkt, das seien echte Wohltaten? Er überhäuft mich täglich mit Wohltaten. Und hier sagt er: „Preise Gott, meine Seele!“ Seele, beuge dich vor Gott. All mein Inneres beuge sich in demütiger Unterordnung und Dank vor Gott, der so großzügig ist. Er vergibt all meine Sünden… nicht nur manche, alle! Er heilt alle meine Krankheiten. Er krönt mich mit Gnade und Erbarmen. Er tritt für mich ein.

Freund, das sind echte Wohltaten! Glauben wir das? Wenn wir das tun, sollte unsere Seele Gott preisen. Wir sollten Ihm daraufhin unser Leben und unseren Willen in Demut unterordnen.

Schauen Sie sich noch einmal mit mir Psalm 66 an. Auch für diesen Segen bringen wir Barak dar.

Psalm 66:19-20
„Doch Gott hat gehört, er hat geachtet auf die Stimme meines Gebets. Gepriesen (Barak) sei Gott, der nicht verworfen hat mein Gebet noch seine Gnade von mir zurückzieht!“

Hier sollen wir Ihn preisen wegen einer Gebetserhörung. Lassen Sie uns noch bitte Psalm 16 ansehen. Hier finden wir noch etwas.

Psalm 16:7
„Ich preise den Herrn, der mich beraten hat, selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren.“
Wir sollen Ihn preisen für Seine Führung.

Ich hatte gestern einen Traum. Ich wachte heute morgen um 4 Uhr früh auf und Gott gab mir einen Traum und zeigte mir etwas bezüglich der Gemeinde, was ich heute durch einen Telefonanruf klären konnte. Wissen Sie, Gott liebt die Cottonwood Gemeinde. Das tut Er wirklich! Wissen Sie, ich danke Ihm dafür. Ich preise Ihn dafür. Hier steht, dass mich mein Herz des Nachts unterweist. Gott redet zu meinem Herzen, auch wenn ich schlafe. Und Er möchte des Nachts Ihr Herz unterweisen und uns durch Seinen Rat führen. „Ich preise den Herrn, der mich beraten hat.“ Er möchte jedes Seiner Kinder leiten und auch deswegen sollen wir Ihn anbeten und uns vor Ihm beugen.

Als Elieser von Abraham ausgesandt wurde, um für Isaak eine Frau zu finden und schließlich an einem Ort diese hübsche Frau findet, die die Kamele tränkt und all das, findet er heraus, dass sie mit Abraham verwandt ist. Das war natürlich Rebekka. Wissen Sie, was Elieser tat? Er beugte sich nieder. Er brachte Gott Barak dar, weil Er ihn führte. Denn Abraham sandte ihn in ein Land, in dem er noch nie war, wo er keinen kennt, und Gott führt ihn übernatürlich genau zu Rebekka. Isaak und Rebekka heiraten schließlich und es ist eine wunderbare Geschichte. Aber wir sehen, dass Elieser Gott für die Führung dankt, die Er erlebte.

Aber Barak ist weit mehr als die bloße Anerkennung von Gottes Segen und Seiner Barmherzigkeit in unserem Leben. Wenn ich Ihn auf diese Art preise, unterstelle ich meinen Willen Seinem (Willen). Ich beuge mich vor Seiner Weisheit und Seinem Weg und sage: „Herr, ich will nicht meine Wege, sondern Deine Wege, und zwar auf Deine Weise.“

Die wirkliche Herausforderung ist: Gott möchte alles haben. Er möchte unseren Willen und unsere Zukunft haben und uns auch Seine Wege lehren. Die Bibel sagt in Psalm 119:12 „Ich will den Herrn preisen!“ Und dann heißt es: „Lehre mich Deine Vorschriften.“

Eine andere Übersetzung sagt: „Sei du gepriesen, Herr. Lehre mich Deine Prinzipien.“

Eine weitere Übersetzung sagt: „Sei Du gepriesen! Trainiere mich in Deinen Wegen des weisen Lebens.“

Ich möchte Gott preisen, also sage ich: „Gott, lehre mich. Zeig mir den Weg, den ich erwählen soll.“

Wissen Sie, unser Gott ist erstaunlich und nur Er ist unserer Hingabe würdig. Wissen Sie, legen Sie Ihre Zukunft auf den Altar, legen Sie Ihre Familie, Ihre Finanzen, alles, auf den Altar und unterstellen Sie es Ihm. Er ist würdig.

Nehmen Sie sich etwas Zeit, heute den König aller Könige und Herrn aller Herrn anzubeten. Tun Sie es von ganzem Herzen mit Ihrer ganzen Seele. Wenn Sie bisher Gott nicht alles hingaben, tun Sie es jetzt. Sie werden es nicht bereuen. Ich hoffe, Sie haben diese Serie über Anbetung und Lobpreis genossen. Wir sind noch nicht fertig, fantastische Dinge kommen noch, während wir weiterlernen, mit Einsicht anzubeten. Bis zur nächsten Woche.

 

Lobpreis mit Einsicht / Teil 8 / 27.09.09
Pastor Bayless Conley

Hallo Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Ich habe viel Freude an dieser Serie über Lobpreis und Anbetung. Wir finden heraus, wie wir Gott preisen und Loblieder mit Einsicht singen können, wie die Bibel sagt. Wir sehen uns verschiedene hebräische Worte an, die als preisen übersetzt werden, die jedoch besondere Bedeutung und Anwendung für uns haben und uns auffordern, Gott auf besondere Art und Weise zu preisen und anzubeten. Ich möchte Sie nochmals ermutigen, bestellen Sie die komplette Serie. Wenn Sie Freunde oder Angehörige haben, die griechische und hebräische Definitionen lieben, ist dies die richtige Serie. Bestellen Sie sie und geben Sie sie weiter oder hören Sie sie selbst immer wieder. Sie wird ein Segen für Sie sein, denn beim ersten Hören verstehen Sie nicht alles, das garantiere ich Ihnen. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam zum Wort kommen, es ist so köstlich.

Aber Barak ist weit mehr als die bloße Anerkennung von Gottes Segen und Seiner Barmherzigkeit in unserem Leben. Wenn ich Ihn auf diese Art preise, unterstelle ich meinen Willen Seinem (Willen). Ich beuge mich vor Seiner Weisheit und Seinem Weg und sage: „Herr, ich will nicht meine Wege, sondern Deine Wege, und zwar auf Deine Weise.“ Die wirkliche Herausforderung ist: Gott möchte alles haben. Er möchte unseren Willen und unsere Zukunft haben und uns auch Seine Wege lehren. Die Bibel sagt in Psalm 119:12 „Ich will den Herrn preisen!“ Und dann heißt es: „Lehre mich Deine Vorschriften.“

Eine andere Übersetzung sagt:
„Sei du gepriesen, Herr. Lehre mich Deine Prinzipien.“

Eine weitere Übersetzung sagt:
„Sei Du gepriesen! Trainiere mich in Deinen Wegen des weisen Lebens.“

Ich möchte Gott preisen, also sage ich: „Gott, lehre mich. Zeig mir den Weg, den ich erwählen soll.“

Nehemia ist ein erstaunliches Buch. Jerusalem wird wieder aufgebaut. Im Verlauf einer Begebenheit in Kapitel 8 von Nehemia stellt sich Esra auf ein Podest vor das ganze Volk. Das Volk hatte keine Beziehung mehr zum Wort Gottes. Sie kennen es nicht. Esra steht also auf und fängt an, vom Morgen bis zum Mittag… alle sind versammelt, sie stehen auf und er liest aus dem Gesetz des Mose. Die Menschen weinen und schluchzen und es heißt: „Es wurde ihnen Verständnis der Worte gegeben, die ihnen vorgelesen wurden, bis jeder die Worte des Buches verstand.“

Wissen Sie, wie sie reagierten, als sie die Worte des Buches verstanden? Ja, Sie haben es erraten. Sie alle beugten sich unter die Worte des Buches. Sie erkannten: „Das ist Gottes Weg. So sollen wir leben. Das ist, was Gott will.“ Und sie beugten sich und gaben sich Ihm hin.

Jesus sagte: „Wenn ihr mich liebt, haltet meine Gebote.“

Das sollte unsere Reaktion sein, sobald wir etwas lesen und verstehen. Ob ich lese: „Wie, ein Zehnter? Gott möchte den Zehnten meiner Einkünfte? OK, Gott, ja! Er gehört Dir!“ Oder ich lese: „Versäumt nicht die gemeinsamen Versammlungen.“ „Gott, das wusste ich nicht, natürlich werde ich zur Kirche gehen!“ Was auch immer wir lesen… werden wir vergeben… für unsere Feinde beten?

Eines Tages riefen mich Verwandte eines Ehepaares aus unserer Gemeinde an und sagten: „Pastor, kannst Du kommen? Seine Frau wurde umgebracht.“ Sie waren beide Mitglieder unserer Gemeinde. „Hier hat sich Schreckliches abgespielt.“ Zuvor hatten sie eine Frau aufgenommen, die von ihrem Mann körperlich misshandelt wurde. Diese Frau wohnte ein paar Tage bei ihnen. Und als der Mann aus unserer Gemeinde weg war, kam dieser Mann ins Haus, fand seine Frau nicht und schoss die andere Frau, unser Gemeindemitglied, mit einer Pistole nieder und tötete sie… brachte sie in ihrem eigenen Haus um. Die Polizei war vor Ort. Er kommt an. Sie lassen ihn nicht hinein. Alles ist mit Flatterband abgesperrt. Er drehte durch. Er wollte seine Frau sehen. Er hatte zwei oder drei Polizisten zur Seite gestoßen und sie mussten ihn zurückhalten und ihm Handschellen anlegen. Als ich ankam, sagten sie: „Gerade wurde er weggefahren. Sie brachten ihn auf die Wache. Er hatte sich nicht mehr im Griff. Er wollte den Leichnam seiner Frau sehen und sie erlaubten es nicht. Wie ein Bulldozer bahnte er sich einen Weg durch die Polizisten zum Haus. Schließlich konnten sie ihn bändigen. Ich fuhr also zur Wache. Sie können sich vorstellen, was einem dabei durch den Kopf geht. Ich dachte an diese kostbaren Mitglieder unserer Gemeinde. Die Frau wurde gerade umgebracht und ich werde gleich mit ihrem Mann sprechen. Ich komme dort an… er ist erst seit vielleicht zehn Minuten dort. Er sitzt in einem Zimmer, nicht mehr mit Handschellen, aber doch allein in dem Zimmer.

Ich komme herein und sage: „Hallo.“ Er sagt: „Hallo, Pastor.“ Ich setzte mich. Er schaute mich an und sagte: „Ich muss ihm vergeben, nicht wahr?“ Ich sagte: „Was?“ Er sagt: „Gott zeigte mir, dass ich dem Mann vergeben muss, der meine Frau umbrachte.“ Er hat bisher nicht einmal ihren Leichnam gesehen. Er sagte: „Ich möchte, dass er gefasst und zur Rechenschaft gezogen wird, aber ich muss ihm vergeben, oder?“ Ich sagte: „Nun ja, das stimmt.“ Ich saß neben ihm auf einem Stuhl. Wir nahmen uns bei der Hand und er sprach ein herzzerreißendes Gebet der Vergebung für den Mann, der gerade seine Frau tötete. Ich schluchzte bereits. Ich sah vielleicht die reinste Art der Anbetung, die ich je in meinem Leben sah, auf dieser Wache. Und wissen Sie, er ging weiter, heiratete erneut und sein Leben ist gesegnet. Denn, wenn Sie nicht vergeben, vergiftet Sie das. Wenn Sie an die Umstände und die Situation denken, wird alles in Ihnen voller Hass nach Rache schreien. Wenn Sie sich in einer solchen Situation den Worten des Buches unterstellen, mein Freund, ist das Anbetung.

Was auch geschieht, es geht um unsere Haltung zu Gottes Wort, zu Seinem Gesetz, der Bibel, Seinen Prinzipien, Seinen Wegen des weisen Lebens… dass wir sagen: „Gott, wenn Du es gesagt hast… ich verstehe es nicht und fühle mich nicht danach… aber ich werde mich den Worten des Buches unterordnen.“ Das ist Anbetung.

Im Gegensatz dazu  erlebte ich einen Mann… das war in einer Gemeinde, in der ich zweiter Pastor war. Dieser Mann war so laut in der Anbetung wie kein anderer. Und dort wurde wirklich laut angebetet, es war eine laute Gemeinde. Dieser Mann übertönte alle während der Anbetung. Er erhob seine Hände. Er war wirklich sehr laut in der Anbetung. Er besuchte mich zuhause und sagte: „Ich muss mit Dir reden. In habe ein bestimmtes Problem.“ Während er mit mir redete, kam mir plötzlich ein ganzer Abschnitt aus der Bibel in den Sinn. Ich sagte: „Setzt dich doch einfach.“ Ich schlug meine Bibel auf. Wir fingen an zu lesen. Ich sagte: „Ist das nicht genau das, was Du mir beschrieben hast?“ Er sagte: „Genau, genau das läuft ab!“ Ich sagte: „Lies diese Verse dort unten. Sie sagen dir, was du tun musst.“ Er las also den Rest des Kapitels. Ich werde es nie vergessen. Er stand auf, verschränkte die Arme und sagte: „Das wollte ich nicht hören!“, stand auf, verließ meine Wohnung und knallte die Tür hinter sich zu. Was für ein Kontrast!

Sehen Sie, beim Lobpreis geht es nicht nur darum, im Gottesdienst unsere Hände zu heben, zu jubeln und Gott zu sagen, wie großartig Er ist, sondern um ein hingegebenes Leben draußen. Wenn wir dann hier jubeln und Gott sagen, wie großartig Er ist und wie dankbar wir für sein Wirken sind, bestätigt das nur unsere Erfahrungen außerhalb der Kirche. Wir sollten unser Leben nicht in folgender Weise unterteilen: „Gut, ich werde Gott in der Kirche preisen, aber nicht in der Öffentlichkeit.“ Können Sie mir folgen? Fordert Sie das heraus? Ich hoffe schon und das tut Ihnen gut!
Gut, wer soll den Herrn preisen und wann? Psalm 134. Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 134 an.
Wer soll diesen Lobpreis darbringen und wann soll es geschehen? Psalm 134:1 sagt:

Psalm 134:1-2
„Lobt den Herrn, all ihr Diener des Herrn, die ihr nachts im Hause des Herrn steht. Erhebt eure Hände im Heiligtum und lobt den Herrn!“

Das Wort „lobt“, das wir hier in diesen zwei Versen lesen, ist Barak. Diener des Herrn sollen also den Herrn loben, wenn sie im Haus des Herrn und im Heiligtum sind. Sogar nachts, heißt es. Dies ist ein Abend-Gottesdienst. Wenn Sie die Sendung sehen, ist bei uns Nacht. Also gilt es für uns alle. Diejenigen von uns, die in diesem Haus des Herrn, diesem Heiligtum, Diener des Herrn sind, sollen Ihn auf diese Weise preisen. Wir sollen Gott loben.

Die Bibel sagt in Psalm 26:12 und in Psalm 68:26: „In den Versammlungen will ich den Herrn preisen (Barak).“
Wir tun es also, wenn wir uns versammeln. Wenn wieder jemand kniet oder in der Gemeinde auf seinem Angesicht liegt, werden Sie wissen, was derjenige tut. Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist… manchmal hilft es mir, vor Gott auf meine Knie zu gehen. Es bringt sehr gut körperlich zum Ausdruck, was wir innerlich zustande bringen wollen.

Ich denke, manchmal… vielleicht halten Sie das für religiös oder seltsam, aber es wäre vielleicht für manche gut, ihre Bibel auf den Knien zu lesen. Die Haltung erinnert Sie daran: „Ich lese das jetzt und wenn ich es verstehe, sage ich ja zu Gott, zu den Worten des Buches.“ Lesen Sie es betend, auf den Knien. Lesen Sie es mit einer Haltung der Unterordnung. Gut, schauen wir uns Psalm 145:1 an.

Psalm 145:1-2.10
„Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen preisen immer und ewig. Täglich will ich dich preisen, deinen Namen will ich loben immer und ewig.“ – Und dann Vers 10: „Es sollen dich loben, Herr, alle deine Werke und deine Heiligen dich preisen.“

Immer, wenn wir „preisen“ lesen, steht dort Barak. Also sagte er: „Jeden Tag werde ich Dich auf diese Weise preisen… jeden Tag… deine Heiligen werden Dich preisen.“ Tippen Sie Ihren Nachbarn an und sagen Sie: „Jeden Tag“. Jeden Tag. Wir werden es nicht aufschlagen, aber die Bibel sagt in

Psalm 34:2
„Den Herrn will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein.“

Allezeit, weil es ebenso sehr eine Herzenshaltung wie eine körperliche Handlung ist.
Allezeit bedeutet, wenn Sie wieder im Stau stehen.
Allezeit bedeutet, wenn Sie bei Ihrer Arbeit vor Ihrem Computer sitzen.
Allezeit bedeutet, wenn Sie bei Ihrer Familie zuhause sind.
Allezeit bedeutet, wenn Sie auf dem Golfplatz Golf spielen.
Allezeit bedeutet, wenn wir im Haus des Herrn versammelt sind.
Allezeit bedeutet jederzeit.

Wo immer wir sind, müssen wir unser Herz und unser Leben Ihm hingeben.
Deswegen heißt es in

1.Korinther 10:31
„Ob ihr esst oder trinkt, oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes!“

Wieder sehen wir, dass unser Leben nicht geteilt sein soll – in der Kirche und außerhalb. Es sollte immer gleich sein, aus einem Guss.

Ich habe einen Freund. Er war auf dem Weg in eine Gemeinde, in der er sprechen sollte… er war noch nie dort und kannte den Weg nicht. Das war vor den Tagen des GPS. Kein Navi sagte ihm, wie er fahren sollte. Also hat er eine Karte auf dem Schoß und die Innenbeleuchtung an … vielleicht war es etwas unklug, nicht an die Seite zu fahren. Er versuchte die Karte zu lesen, während er im Dunkeln fuhr, um zu sehen, wo er abbiegen musste und driftete aus Versehen etwas auf die Nebenspur. Dort fuhr ein Auto. Er berührte es nicht, aber der Mann fing an zu hupen, kurbelte die Scheibe herunter und fing an, meinen Freund wüst zu beschimpfen… er gebrauchte ein paar erlesene Worte und droht dann ihm und seiner Familie. Er sagt: „Ich werde Deine Familie umbringen. Ich werde dich umbringen, Du… ,“ und rast in der Dunkelheit davon. Mein Freund geht total vom Gas und sagt: „Das war interessant.“ Er vergewisserte sich über den weiteren Weg, erreicht die Gemeinde, parkt auf dem Parkplatz… er ist der Gastsprecher. Er läuft zum Eingang der Gemeinde, raten Sie mal, wer ihn begrüßt? Ja, es ist Herr „Ich werde Dich und Deine Kinder umbringen.“ Er sagt: „Bruder, Gott segne dich! Wie schön, dass du hier bist! Willkommen in unserer Gemeinde! Bist du zum ersten Mal hier?“
Er schüttelte seine Hand. Eine wahre Geschichte! Nein, ich preise den Herrn allezeit. Allezeit.
Was wir auch tun, es soll Gott verherrlichen!

Es ist wirklich besonders wichtig, dass wir uns versammeln. Gott hält viel von der Gemeinde. Gott liebt Sein Haus. Die Bibel sagt, Sein Auge ist beständig auf Sein Haus gerichtet. Aber, Freund, wie wir uns draußen gegenüber unserer Familie, unseren Kindern, Mitarbeitern und Fremden verhalten, zeigt auch unsere Haltung Gott gegenüber. Es ist genauso wichtig.

Wie gesagt, hat Barak zwei Grundbedeutungen. Erstens beugen wir uns und geben Ihm unser Leben liebevoll hin, weil Er unser Gott und Schöpfer ist. Wir sind die Schafe Seiner Weide. Er ist unser Schöpfer und hat es verdient, dass wir unser Herz und unser Leben Ihm unterstellen. Zweitens bestätigen wir damit Seine Segnungen in unserem Leben.

Ich weiß, manche würden sagen: „Nun, das würde ich ja gerne tun, aber ich habe keine Segnungen gesehen. Wenn Er mich finanziell gesegnet hat, weiß ich nichts davon. Wenn Er mich geheilt hat, habe ich das bisher nicht erkannt. Wenn Er mich irgendwie in meiner Familie gesegnet hat, ist mir das ein Rätsel. Ich würde mich gerne beugen und Ihn für diese Dinge preisen, aber ich sah nichts davon.“ In Wahrheit ist es so – in Gottes Bilanz sind wir bereits gesegnet. Er hat bereits unterschrieben und es zu Ihnen geschickt. Wir lesen diesen Vers in

Epheser 1:3
„Gepriesen sei Gott, der uns mit jedem vom Heiligen Geist kommenden Segen in Christus gesegnet hat Vergangenheit).“

Alle Verheißungen Gottes sind in Christus Ja und Amen. Sie werden in unserem Leben zur Realität durch Glauben.

Wissen Sie, meine Frau erhielt vor Jahren einen Anruf. Jemand sagte: „Sie haben das Preisausschreiben gewonnen.“ Sie sagt: „Ich habe gerade viel zu tun. Rufen Sie später zurück.“ Sie legte auf. Es war nichts Besonderes. Am nächsten Tag ruft er an: „Hallo, wir riefen schon einmal an. Sie gewannen das Preisausschreiben. Zwei Flüge in der Business Klasse nach Neuseeland und eins der schönsten Hotels warten auf Sie.“ Sie sagt: „Wissen Sie, wir sind gerade sehr beschäftigt. Vielleicht könnten Sie später zurückrufen? Sie legte nochmals auf. Sie riefen ein paar Tage später an und sagten: „Meine Dame, es stimmt wirklich. Sie haben gewonnen. Erinnern Sie sich, dass Sie Musik-CDs gekauft haben? Nun, Sie haben das Preisausschreiben gewonnen. Und wenn Sie möchten, fliegen wir Sie mit einer Begleitperson Ihrer Wahl in der Business-Class nach Neuseeland. Wir buchen das schönste Hotel in Neuseeland und Sie erleben ein privates Konzert des Musikers, der das Album aufgenommen hat und eine private Dinner-Party mit der Person Ihrer Wahl.“ Es war real. Janet und ich flogen Business Class nach Neuseeland und wohnten in einem schönen Hotel am Wasser. Wir blieben mehrere Tage. Wir erlebten eine private Dinner-Party, ein privates Konzert, aber sie sagte: „Nein, danke.“ Sie wollte es fast nicht annehmen.

Und Gott sagt: „Durch Jesu Wunden bist du geheilt. Ich werde all deinem Mangel gemäß meinem Reichtum an Herrlichkeit in Christus Jesus begegnen. Ich werde dich ständig führen und des nachts beraten.“ Er gibt uns eine Verheißung nach der anderen und wir sagen: „Ich bin nicht sicher, ob ich das glaube.“

Wir müssen Sein Wort annehmen, bevor wir eine Bestätigung dafür sehen. Glaube ist die Substanz des Erhofften, ein Beweis unsichtbarer Dinge. Glaube ist die Verbindung, wodurch unsichtbare zu sichtbaren Realitäten werden. Hören Sie folgende Verse:

Jeremia 17:5 und 7
„Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, aber gesegnet (Barak) ist der Mann, der auf den Herrn vertraut.“

Jesus sagte folgendes in Lukas 11:28:
„Gesegnet sind alle, die das Wort Gottes hören und danach leben.“

In Johannes 20:29 sagte Jesus:
„Gesegnet sind, die mich nicht sehen und doch glauben!“

Galater 3:9 sagt:
„So werden nun die, welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.“

Nun, mit welchen Segnungen sind sie gesegnet? Er hat uns mit jedem Segen, den der Heilige Geist gibt, in Christus gesegnet! Wir lasen ein paar Segnungen. Sie umfassen Herrschaft, Versorgung, Gesundheit und Führung. Manchmal müssen wir sagen: „Gott, vielleicht erlebte ich bisher nichts, aber Dein Wort ist wahr und ich werde Dir dafür danken.“ Und genau dadurch kommen Dinge aus dem geistlichen Bereich in unser Leben hinein.

Wissen Sie, es ist interessant, um den Herrn zu preisen, brauchen wir sowohl ein hingegebenes als auch ein glaubendes Herz. Diese beiden Dinge brauchen wir auch zur Errettung: ein hingegebenes und glaubendes Herz. Ein hingegebenes Herz… passen Sie auf: die Bibel sagt, wenn du im Herzen glaubst.

Sehen Sie, das ist der Anteil des Glaubens. Wenn ich in meinem Herzen glaube, dass Gott Jesus von den Toten auferweckte und Ihn mit meinem Mund als Herrn bekenne, bringt mich Gott in diese Beziehung hinein, die Errettung heißt. Zunächst glauben wir und dann sagen wir, Herr, das hat mit Unterordnung zu tun.

Herr bedeutet Chef.
Herr bedeutet, ich sterbe im Hinblick auf mein Recht, unabhängig zu leben.
Herr bedeutet, ich ordne mein Leben den Worten des Buches unter.
Herr bedeutet, ich beuge mich unter Deine Weisheit.
Herr bedeutet, ich werde vergeben, auch wenn es wirklich weh tut.
Herr bedeutet, ich werde treu den Zehnten geben und säen um des Evangeliums willen.
Herr bedeutet, ich werde regelmäßig Versammlungen aufsuchen, wie wir es nach der Bibel tun sollen.
Herr bedeutet, dass ich den Richterstuhl Christi nicht aus den Augen verliere und erkenne, dass ich nach dem irdischen Leben dem Einen Rechenschaft für mein Leben geben muss, den ich als Herrn bekannt habe.

Ein Herz der Unterordnung und des Glaubens. Das gehört zusammen.

Wenn Sie das heute abend betrifft, werde ich nicht ein rosiges Bild malen, indem ich Ihnen sage, dass Sie nur durch ein Leben ohne Herausforderungen schweben werden, wenn Sie „ja“ zu Jesus sagen. Sie werden jede Menge Herausforderungen haben, sogar welche, die Sie sonst nicht hätten. Die Bibel sagt, jeder, der ein gottgefälliges Leben führt, wird Verfolgung erleiden.

Neigen Sie doch kurz Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen. Sitzen Sie bitte einen Moment lang still.
Die gute Nachricht ist, dass Er mit uns durch jede schwere Zeit geht. Er wird uns führen. Er wird uns stärken. Er wird uns segnen. Er ist der Freund, der näher ist als ein Bruder.

Vielleicht hat Sie Ihr Mann im Stich gelassen oder Ihre Frau, eine Freundin, ein Freund, ein Geschäftspartner, ein Kind oder ein Kollege. Sie denken: „Ich vertraue keinem mehr, mein Herz kann einen weiteren Schlag kaum verkraften.“ Jesus wird Sie niemals enttäuschen. Sie können sich voll auf Ihn einlassen. Er ist treu und Er steht zu Seinem Wort. Sie können auf Ihn bauen.

Ich werde Sie jetzt bitten, mit mir zu beten. Wenn Sie hier sind und nie eine Begegnung mit Gott hatten, die die Bibel Errettung nennt, wo Sie wissen, dass Sie rein von Sünde sind und dass Ihr Name im Himmel aufgeschrieben ist, Sie eine unmittelbare Beziehung zu Gott haben und die Garantie einer zukünftigen Hoffnung. Jesus starb am Kreuz von Golgatha, um die Sünde der Welt hinwegzunehmen. Er wurde am dritten Tag auferweckt und Gottes ewigem Rechtsanspruch wurde Genüge getan. Er wird Sie nicht abweisen, wenn Sie zu Ihm kommen, aber Sie müssen glauben und bereit sein, sich unterzuordnen. Das sind Gottes Bedingungen.

Vielleicht sind Sie ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter und haben nicht für Gott gelebt. Sie waren irgendwo draußen und fanden heraus, dass es ohne Unterordnung nicht geht. Es funktioniert einfach nicht. Die Welt hat einen zu starken Sog. Wenn Sie bereit sind, sich Ihm unterzuordnen und Ihm Ihr Leben zu geben, wir Er Sie nicht abweisen. Würden Sie jetzt mit mir beten? Werden Sie „ja“ zu Jesus sagen, der selbst alles für Sie gab und Ihm Ihr Leben anvertrauen?

Beten wir. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz. Gott möchte Aufrichtigkeit bei Ihnen sehen. Sagen Sie einfach: „Oh Gott, ich komme zu Dir mit einem glaubenden Herzen der Unterordnung. Ich glaube, Jesus Christus ist Dein Sohn. Ich glaube, Er starb am Kreuz, um all meine Sünden wegzunehmen und wurde am dritten Tag auferweckt. Jesus, komm in mein Leben. Verändere mich. Ich vertraue Dir voll.
Von jetzt an gehört mein Leben Dir, Jesus. Danke, dass Du mich von allen Sünden gereinigt hast.
Danke, dass Du meinen Namen im Himmel aufgeschrieben hast. Danke, dass Du mir eine positive und sichere Zukunft gibst. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Alles was ich bin und habe, lege ich in Deine Hände, Jesus. Ich bete in Deinem Namen.

Haben Sie gerade mein Gebet mitgebetet? Ich hoffe schon, und falls nicht, müssen Sie beten.
Hören Sie, es geht nicht um ein religiöses Ritual oder eine hohle Zeremonie, sondern um eine echte, reale, lebendige, dynamische Beziehung zu dem Gott, der Sie schuf. Sie kommt zustande, wenn Sie Seinen Sohn Jesus Christus, annehmen. Und, Freund, für Gott sind Sie keine Nummer auf einer endlosen Liste. Sie sind für Ihn nicht anonym in der Masse. Er kennt Sie. Rufen Sie den Namen Seines Sohnes Jesus an. Die Bibel sagt, Er wird Sie nicht abweisen, Er führt Sie in diese Beziehung, die Errettung heißt. Sie sollten das nicht aufschieben. Und, Freund, verpassen Sie nicht die nächste Woche. Wir setzen die Serie über Lobpreis und Anbetung fort. Ich vertraue, dass sie weiterhin ein Segen für Sie sein wird und möchte Sie nochmals ermutigen. Ich denke, Sie sollten die ganze Serie bestellen. Diese Serie geht so tief, dass Sie nicht alles mitbekommen, wenn Sie es nur einmal hören.

Bestellen Sie sie für sich selbst oder geben Sie sie einem Freund, der das Wort Gottes liebt oder jemandem, der Lobpreis und Anbetung liebt. Es wird sie segnen. Bis zur nächsten Woche.
Bis dann, adios.
Lobpreis mit Einsicht – Teil 9                                                                                       04.10.2009

Dies ist eine Serie über Anbetung und Lobpreis. Wir haben uns verschiedene hebräische Worte angesehen, die als ‚preisen‘ übersetzt werden, aber dennoch verschiedene Bedeutungen haben.

Unsere Übersetzungen geben eben nicht immer alles wieder. Das Wort, das wir uns heute ansehen werden, ist meiner Meinung nach das erstaunlichste hebräische Wort, das als ‚Lobpreis‘ übersetzt wird, weil es fast immer mit übernatürlichen Dingen einhergeht. Sie sollten sich keine Minute der heutigen Sendung entgehen lassen.

Psalm 22:3
„Aber du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels!“

Das Wort für Lobgesang ist Tehillah, T-E-H-I-L-L-A-H. Es wird von Halal abgeleitet und die einfachste Definition für „Halal singen“ ist: dem Herrn mit Begeisterung spontane Loblieder zu singen. Diese Art von Lobpreis beinhaltet besonders Gottes Größe und Würde. Es ist ein Lied, worin Sein unschätzbarer Wert und Seine Größe öffentlich erhoben werden. Diese besondere Art von Lobpreis zeichnet sich in der Bibel dadurch aus, dass sie mehr als jede andere Art von Lobpreis mit Gottes Gegenwart assoziiert wird. Hier heißt es: „Aber du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels und unter den Lobgesängen deines Volkes!“ In der King James Übersetzung steht:

„Du wohnst im Lobpreis Israels.“ Beides deutet das an. Gott wohnt buchstäblich in diesem spontanen Lobpreis, wenn wir uns voll hineingeben und einfach anfangen, zu Gott zu singen und Ihn für Seine Größe und Sein Wort  zu preisen mit den Worten, die uns in den Sinn kommen. Bei solchem sehr hingegebenen Lobpreis und Gesang kommt Gott und wohnt in diesem Lobpreis. Er thront, der

Thron, die Majestät, die Autorität, die Gegenwart Gottes ruhen buchstäblich auf dieser Art des Lobpreises und wenn Menschen in dieser Weise Gott preisen. Vielleicht denken Sie: „Man muss eine sehr starke Nähe zu Gott spüren, um Ihn so preisen zu können.“ Nein, nicht wirklich. Schauen Sie sich Psalm 22:1 an.

Psalm 22:2-4
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Fern von meiner Rettung sind die Worte meines Gestöhns. Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht; und bei Nacht, und mir wird keine Ruhe. Doch du bist heilig …“

… der Du in diesem leidenschaftlichen, spontanen Lobpreis Deines Volkes wohnst oder thronst.

Der Psalmist fühlt sich ziemlich schlecht. Er fühlt sich von Gott verlassen. Und, Freund, vielleicht fühlen Sie sich, als sei Gott 1 Million Kilometer entfernt und hätte Ihre Adresse verloren, als sei der Computer im Himmel abgestürzt und Gott hätte Ihre Adresse und alle Daten Ihres Lebens verloren. So fühlen Sie sich vielleicht und können Gott trotz der Gefühle so preisen, weil es nicht auf Gefühlen basiert. Es basiert auf den Dingen, die Sie glauben. Und dadurch kommt Gottes Gegenwart.

5.Mose 10. Hier finden wir eine erstaunliche Angabe oder Aussage, etwas, was im Zusammenhang mit dieser Art des Lobpreises verkündet wird. 5.Mose 10:21.

5.Mose 10:21
„Er ist dein Lobgesang, er ist dein Gott. Für dich hat er all das Große und Furchterregende getan, das du mit eigenen Augen gesehen hast.“

Beachten Sie, es heißt nicht, Er ist das Objekt deines Lobgesanges, sondern: „Er ist dein Lobgesang.“

Dort steht Tehillah. Wir finden eine ähnliche Aussage und ich zitiere (Jeremia 17:14): „Heile mich, Herr, so bin ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobpreis bist du.“ Tehillah. Nur von dieser Art des Lobpreises sagte Er: „Du bist mein Lobpreis.“ Und zwar, weil Gott darin wohnt.

Psalm 65:2
„Auf dich harrt der Lobgesang (Tehillah), o Gott, in Zion, und dir wird das Gelübde erfüllt werden!“

Diese Art des Lobpreises erwartet buchstäblich Gottes Gegenwart. In Psalm 62:2 steht das gleiche Wort für Harren. Es heißt: „Nur auf Gott wartet still meine Seele.“ Mit anderen Worten, wenn wir Gott in dieser Weise loben, erwarten wir Seine spürbare Gegenwart, weil Er versprach, darin zu wohnen.

Es ist wie bei Kindern zu Weihnachten. Ich erinnere mich, dass meine Schwester und ich am Vorabend aufgeregt waren und bei Sonnenaufgang zum Weihnachtsbaum rannten, um zu sehen, was darunter ist. Wir waren voller Erwartung. Und, Freund, Sie können sich, wie gesagt, Millionen Kilometer von Gott entfernt fühlen, aber wenn Sie anfangen, Ihn auf diese Weise zu preisen, können Sie eine Erwartung haben, weil Gott Ihnen auf ganz besondere Art begegnen wird.

Schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 60 an… vielleicht zitiere ich ihn nur. Es stammt aus Jesaja 61, viele werden das kennen. Es sind die prophetischen Verse über Jesus, die Er im Hinblick auf sich selbst zitierte: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu predigen, Blinden die Augen aufzutun, Gefangene freizusetzen usw. … um Freudenöl statt Trauer und ein Ruhmesgewand (Tehillah) statt eines verzagten Geistes zu geben.“

Das handelt von unserem Zeitalter, ein Wirken, das möglich ist durch das, was Christus getan hat. Er gibt uns das Ruhmesgewand – Tehillah – statt des verzagten Geistes. Wenn wir auf diese Weise anbeten, wird uns die Gegenwart Gottes buchstäblich einhüllen und uns umgeben wie ein Gewand. Und, mein Freund, wenn das geschieht, wird der verzagte Geist vertrieben.

Sind Sie jemals so klitschnass geworden, dass Ihre Kleidung so an Ihnen klebte, dass Sie sie fast abschälen mussten? So kann ein verzagter Geist sein. Und ich weiß, es sind heute einige hier, die wissen, wovon ich spreche. Diese Schwermütigkeit ist nicht bloße Entmutigung. Sie geht tiefer.

Es ist eine tiefere Finsternis, die Ihnen anhaftet wie ein Leichenhemd. Sie scheint überall mit Ihnen zu sein. Ein Weg, sie loszuwerden, ist sich umzuziehen. Ziehen Sie das Ruhmesgewand statt des verzagten Geistes an.

Wir kamen einmal ins Haus, nachdem wir im Schnee spielten, als wir als Kinder mit unseren Eltern im Urlaub waren. Wir waren nie so helle, zu wissen, wann wir hereinkommen sollten. Meine Freunde und ich kamen herein und waren total durchnässt, wirklich durch und durch. Uns klapperten die Zähne und Mama sagte als erstes: „Du musst die nassen Sachen ausziehen und etwas Warmes anziehen.“

Freund, wenn Sie das Leichenhemd der Schwermut tragen, diesen Geist der Verzagtheit, sage ich Ihnen: Sie können diese Kleidung ausziehen und andere Sachen anziehen, weil die Gegenwart Gottes und der Geist der Verzagtheit nicht am selben Ort wohnen werden. Einer muss weichen und, Freund, der Heilige Geist ist viel mächtiger.

Wenn ich jetzt auf die Versammlung schaue, ist, so weit ich weiß, niemand nackt. Jeder zieht sich etwas an. Sie haben sich wahrscheinlich Ihre Kleidung für heute ausgesucht. Manche hatten mehr Auswahl als andere, aber jeder hat sich wohl entschieden: „Ich werde diese Schuhe tragen; ich werde dieses Hemd anziehen; ich ziehe diese Hose an.“

Dasselbe müssen Sie auch im Geistlichen tun. Stehen Sie morgens auf und entscheiden Sie, welche Kleidung Sie tragen werden. Sie können in der Gegenwart Gottes eingehüllt sein oder in einem anderen Geist. Es ist Ihre Entscheidung.

Schauen Sie sich bitte noch einen Psalm mit mir an, den Psalm 40. Eine weitere sehr aufschlussreiche Aussage im Hinblick auf diese Art des Lobpreises. Ich weiß, einige Zuhörer haben Ihre Hände einmal im Gottesdienst so hoch gehoben und das glich für Sie schon fast einer außerkörperlichen Erfahrung. Und jetzt rede ich davon, hingebungsvoll zu singen. Jemand anders denkt vielleicht: „Selbst wenn du mir den Ton direkt ins Ohr singen würdest, könnte ich ihn nicht nachsingen.“ Das macht nichts. Gott hört auf das Lied in Ihrem Herzen und Sie können singen.

Ich möchte Sie herausfordern, ein solcher Christ zu sein, der das annimmt, was er in der Bibel verstanden hat, selbst wenn es im Widerspruch zu Ihrer angestammten Gemeindetradition oder Ihrer Erfahrung steht. Seien Sie wie der Psalmist, der sagte: „Ich halte Deine Ordnungen in jeder Weise für richtig“,  und nehmen Sie das an, was Gott in Seinem Wort offenbart. Wir sehen hier, dass in

Psalm 40:2 steht:

Psalm 40:2-4
„Beharrlich habe ich auf den Herrn geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.

Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den Herrn vertrauen.“

Das ist interessant. Er hat mich befreit und erlöst und meine Füße auf Felsen gestellt. Er hat ein neues Lied in meinen Mund gelegt, diesen hingebungsvollen, spontanen Lobpreis Gottes. Viele werden es sehen, sich fürchten und auf den Herrn vertrauen.

Das Wort, das hier als sehen übersetzt ist, bedeutet: erfahren, begreifen, wahrnehmen und Verständnis bekommen. Dieses Wort kommt bei Hiob vor und bezeichnet jene, die Gott erlöst und die das Licht sehen. Sie sehen und erkennen etwas und haben eine Begegnung mit Gott. Und das kann geschehen, während wir Gott mit solcher Hingabe auf diese Weise preisen. Seine Gegenwart kommt und wir bemerken und erkennen es. Und Menschen, sogar Unerrettete, werden das merken, Licht bekommen, Gott fürchten und Gott erleben.

Ich weiß, dass man mit keiner Kamera die Gegenwart Gottes aufnehmen kann. Seine Gegenwart ist unsichtbar, genauso wie Glaube unsichtbar ist. Aber Glaube kann erkennbar sein. Der Apostel Paulus… erinnern Sie sich… in der Apostelgeschichte? Er war in Lystra und da war ein Mann, der noch nie laufen konnte. Er war von Geburt an gelähmt. Er hörte zu, als Paulus das Evangelium predigte. Die Bibel sagt: Er sah ihn an und sah, dass er Glauben hatte, geheilt zu werden.

Wenn jemand Glauben hat, kann das erkennbar sein. Sie können es vielleicht nicht bildlich darstellen, aber Sie sehen es. Sie erkennen es. Sie bemerken es. Wenn Sie auf diese Weise preisen und anbeten, Freund… Gottes Gegenwart ist unsichtbar, aber erkennbar und erfahrbar. Sie wirkt auf Menschen in ihrem Umkreis. Sie ist sehr sehr real und sehr sehr spürbar. Sie bewirkt, dass Menschen sich fürchten und dem Herrn vertrauen.

Manche haben diese Geschichte von mir bereits gehört. Ich war ein paar Jahre in einer Gemeinde zweiter Pastor und Anbetungsleiter. Ich spielte Gitarre. Wir hatten eine Band. Wir erlebten großartige Anbetungszeiten. Die Gemeinde fasste vielleicht 150 Menschen. An einem Morgen hatten wir eine Zeit der freien Anbetung.  Die Versammlung sang im Geist, wir spielten auf unseren Instrumenten und Gottes Gegenwart kam plötzlich in den Raum. Man konnte sie nicht mit den Augen sehen, aber jeder wusste plötzlich, Gott war da. Das war ganz besonders. Er kam und wohnte in unserem Lobpreis.

Es war eine hingebungsvolle Zeit der Anbetung. Gottes Gegenwart war sehr dicht. Es war herrlich!

Eine Frau war in der Gemeinde. Bis heute weiß ich ihren Namen nicht. Wir nannten Sie Großmutter.

Sie liebte Jesus und sie war dabei. Es gab einen Mittelgang und sie war in der dritten Reihe von hinten und betete Jesus von ganzem Herzen an. Und Ihr Mann, dessen Namen ich auch nicht weiß – wir nannten ihn Großvater – kam manchmal zur Gemeinde, aber nicht, weil er die Gemeinde oder Gottes Volk mochte oder Jesus liebte. Er kam in die Gemeinde, um eine Szene zu machen.

Und immer wenn er kam, zerrte er Großmutter aus dem Gottesdienst, selbst mitten in der Predigt oder in der Anbetung. Er packte sie und zerrte sie schimpfend und fluchend aus der Gemeinde. Er machte eine Szene und störte den Gottesdienst. Er kam aus keinem anderen Grund. Ich leite also die Anbetung und Gott… ist unter uns. Und ich sehe, dass sich die Tür öffnet und Großvater den Mittelgang entlang geht. Es funkelte in seinen Augen. Es war klar, was er tun würde. Er wird eine Szene machen, er wird fluchen, er wird Großmutter packen und sie aus der Gemeinde zerren.

Er machte sich nichts daraus, eine Szene zu machen. Er läuft ungefähr drei Viertel der Strecke, kommt in Berührung mit Gottes Gegenwart und plötzlich wird Großvater starr wie eine Statue. Er erstarrte buchstäblich zwischen zwei Schritten. Wir beteten einfach weiter an. Ich schaute zu ein paar anderen und wir lächelten und beteten Gott ein paar Minuten an. Kein Augenlied bewegte sich und keiner seiner Finger. Er war total erstarrt. Die Anbetung war zu Ende. Gottes Gegenwart erfüllte den Raum. Ich stellte meine Gitarre in den Ständer, alle legten ihre Instrumente weg und wir setzten uns.

Der Prediger kommt nach vorne, Großvater ist erstarrt. Er stand nur dort. Dann kam er zu sich, schaute sich um, sah Großmutter, setzte sich neben sie, nahm sie bei der Hand und schaute so in die Runde. Er gab sein Herz Christus und versäumte danach keinen einzigen Gottesdienst.

Was geschah? Er sah es, fürchtete sich und vertraute auf den Herrn. Die spürbare Gegenwart Gottes kam durch Sein Volk, das Ihn pries. Gott wurde buchstäblich unser Lobpreis.

Ich sage Ihnen, durch diese Art des Lobpreises, wenn wir uns hineinwagen, kommt Gottes Gegenwart. Erstaunliche Dinge können geschehen, wenn Gottes Gegenwart kommt… erstaunliche Dinge! Ich denke, es steht in Psalm 97, ungefähr in Vers 5. Es heißt: „Die Berge zerschmelzen wie Wachs in der Gegenwart des Herrn.“ Berge repräsentieren Schwierigkeiten und Probleme und, Freund, ich sage Ihnen: Sobald Sie in die Gegenwart Gottes kommen, können sich Dinge ändern.

Erinnern Sie sich, als die Philister die Bundeslade eroberten? Hofni und Pinhas, Elis Söhne, diese bösen Pastorenkinder, schliefen in der Kirche mit Frauen und stahlen die Opfergaben. Sie hatten im Krieg gegen die Philister diesen tollen Einfall: „Wir tragen die Bundeslade dorthin.“ Die Bundeslade war unter dem Alten Bund der Ort, an dem die spürbare Gegenwart Gottes wohnte – zwischen den beiden goldenen Cherubim und dem Gnadenthron. Sie brachten sie heraus und die Philister eroberten die Bundeslade. Hofni und Pinhas starben. Eli hörte davon, fiel hinten über und brach sich das Genick. Alles innerhalb eines Tages. Nun, die Philister dachten: „Was für eine Trophäe! Das Ding repräsentiert ihren Gott. Wir stellen die Bundeslade Gottes, des Gottes Israels, wir stellen sie in den Tempel von Dagon, unserem Gott. Dagon war der heidnische Götze, dem sie dienten. Er repräsentierte böse Mächte und war halb Fisch und halb Mensch. Da stand also diese riesige Statue von Dagon auf ihrem kleinen Thron. Sie stellten die Bundeslade hinein. Morgens kommen sie herein und Dagon, ihre große Statue, ist vor der Bundeslade auf sein Angesicht gefallen. Sie sagen: „Wir spürten gestern abend kein Erdbeben. Wie ist das passiert?“ Also stellen sie Dagon wieder auf seinen kleinen Podest. Am nächsten Morgen kommen sie herein. Dagon ist wieder heruntergefallen. Diesmal sind der Kopf und beide Hände abgebrochen. Und, Freund, das sagt uns etwas: Die Mächte der Finsternis müssen sich in Gottes Gegenwart beugen.

Wenn wir in die Anbetung hineingehen und die Gegenwart Gottes kommt, werden die finsteren Mächte… Freund, der Kopf steht für Herrschaft… die Herrschaft des Teufels wird gebrochen durch Gottes Kraft. Seine Hände sind abgebrochen. Er kann sie nicht mehr ausstrecken und Sie peinigen, wenn Sie in die Gegenwart Gottes kommen. Ich sage Ihnen, Dinge können sich ändern, wenn wir Gottes Gegenwart suchen und uns ihr öffnen.

Aber wir müssen bereit sein, uns ihr hinzugeben. Erinnern Sie sich, als David die Bundeslade nach Jerusalem zurückbrachte und erneut Kontakt zu Gottes Gegenwart da war. Sie bringen die Bundeslade nach Jerusalem zurück. David tanzt, wirbelt herum und springt. Er trägt nur noch einen Lendenschurz. Alle jubeln und sie singen zu Gott. Und als sie sich Jerusalem nahen, schaut Michal, Sauls Tochter, aus dem Fenster und verachtet ihren Mann, weil er sich leidenschaftlich hingab.

Er dreht sich und hüpft, betet an und verhält sich wie ein Trottel. Als er nach Hause kommt, um sein Haus zu segnen, sagt die Bibel, dass seine Frau sagte: „Das sah wirklich sehr würdevoll aus, wie du dich vor den Mägden Israels entblößt und wie ein Wilder getanzt hast!“ Und David sagt: „Das ist dir wichtig? Ich tat es für Gott und ich will noch geringer werden als diesmal. Es ist mir egal, was die Leute denken.“

Und er sagt: „Was die Mägde angeht, von denen du sprachst, jene werden mich in Ehren halten.“

Und der nächste Vers lautet: „Michal, seine Frau, war bis zu ihrem Tod unfruchtbar.“

Ich denke, es gibt geistliche Unfruchtbarkeit im Leben einiger Menschen, weil sie eine stolze Haltung gegenüber manchen hatten, die mit voller Leidenschaft Gott gelobt und gepriesen haben, vielleicht auf eine Art, die für sie ungewohnt war. Es ist etwas Besonderes, sein Herz ganz und gar Gott zu geben und sich von der Meinung anderer unabhängig zu machen, seinen Frieden nicht von anderen abhängig zu machen und zu sagen: „Gott, Du bist würdig, alles zu bekommen, meinen Geist, meine Seele, meinen Körper, meine leidenschaftliche Anbetung, Du bist es wert.“

In Psalm 66:8 steht, dass Sein Lob laut erschallen soll. Es soll gehört werden. Schauen wir uns das doch an. Psalm 66. Ich habe es ähnlich, aber wohl nicht exakt zitiert. Psalm 66:8… schauen wir es uns an. Es heißt:

Psalm 66:8
„Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen.“

Da steht Tehillah. Das können Sie zuhause in Ihrem Kämmerchen tun und das ist wunderbar, aber es heißt auch, dass der Klang Seines Lobes gehört werden soll, und zwar draußen. An drei Orten, sagt die Bibel, soll dieser Klang Seines Lobes gehört werden. Erstens, bei uns zuhause. Schauen Sie sich mit mir Psalm 78:4 an.  Psalm 78:4. Wie gesagt, wenn wir das Wort Ruhm oder Ruhmestaten sehen, ist es das Wort Tehillah.

Psalm 78:4-8
„das wollen wir ihren Kindern nicht vorenthalten, sondern den Ruhm des Herrn erzählen dem späteren Geschlecht, seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz gegeben in Israel; und er gebot unseren Vätern, es ihren Kindern zu verkünden, damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch geboren werden sollten, damit auch sie aufständen und es ihren Kindern erzählten; damit diese auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten und nicht würden wie ihre Väter, ein trotziges und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das kein festes Herz hatte, und dessen Geist nicht treu war gegen Gott.“

Das handelt von dieser Art des Lobpreises. Gott befahl, Sein Ruhm, Seine Werke und Seine Herrlichkeit, die Dinge, die Er tat, sollen unseren Kindern weitergegeben werden. Wir sollen diese Art des Lobpreises unseren Kindern verkünden. Wenn wir nur beten und anbeten, wenn wir wie heute versammelt sind und es nie zuhause tun, haben wir noch nicht begriffen, welchen Lebensstil des Lobpreises Gott bei uns sehen will. Ich halte es für wichtig, dass unsere Kinder hören, dass wir zuhause Gott preisen. Sie werden lernen, Segnungen und gute Dinge, die wir im Leben mit Gott haben, damit in Verbindung zu bringen. Es wird ihnen helfen, ihre Zuversicht und ihr Vertrauen auf Gott zu gründen und beständig im Geist vor Gott zu leben.

Unsere Kinder haben erlebt, dass wir zuhause beten und anbeten, besonders Janet. Sie betet wirklich laut. All unsere Nachbarn wissen, dass wir in Sprachen beten, wenigstens wissen sie es von Janet.

Sie betet laut im Haus und wenn sie singt, dann singt sie laut im Haus. Unsere Kinder wuchsen damit auf. Sie wissen, dass wir das nicht nur Sonntags tun. Unsere Kinder sollen davon hören. Psalm 79:13 sagt: „Wir wollen deinen Ruhm (Tehillah) verkünden in allen Generationen!“

Der zweite Ort, an dem der Klang Seines Lobes durch uns erschallen soll, ist die Gemeinde, Gottes Haus. Wenn Sie mitschreiben, notieren Sie sich Psalm 149:1. Dort steht: „Halleluja! Singet dem Herrn ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben (Tehillah).“ So soll es ein. Wenn wir uns hier versammeln, sollen wir loslegen. Vielleicht singen Sie ein Lied und die Person neben Ihnen ein anderes, aber Sie beten beide Gott an. Für Gott ist das wunderbare Musik, denn Er hört dabei eigentlich unser Herz.

Der dritte Ort, an dem der Klang Seines Lobes erschallen soll, ist auf der Straße, in der Welt. Wir schlagen es nicht auf. Sie können sich Jesaja 42:8-12 notieren. Es handelt davon, dass diese Art der Anbetung an den Enden der Erde und auf fernen Inseln dargebracht wird. In Jesaja 61:11 steht: „Der Herr wird Ruhm (Tehillah) hervorsprossen lassen vor allen Heidenvölkern.“ Also, zuhause, in der Gemeinde und außerhalb der Gemeinde sollte es uns nie peinlich sein, unseren Gott zu preisen.

Er verdient unser Lob.

Psalm 106… schlagen Sie ihn bitte mit mir auf. Es ist ein Zeichen des Glaubens. Es zeigt der Welt, dass wir an Gott glauben, aber es ist wichtig zu verstehen, dass es ein Ausdruck unseres Vertrauens auf Gott ist. In Psalm 106:2 wird eine zweiteilige Frage gestellt.

Psalm 106:2
„Wer wird alle die Machttaten des Herrn erzählen, hören lassen all seinen Ruhm(Tehillah)?“

Wer kann diesen Lobpreis darbringen? Wer kann all Seinen Ruhm hören lassen? Wir finden die Antwort in Vers 12.

Psalm 106:12
„Da glaubten sie seinen Worten, sie sangen sein Lob (Tehillah).“

Gott auf diese Weise zu loben und zu preisen ist ein Ausdruck unseres Glaubens an Sein Wort.

Sie glaubten Seinen Worten und sangen Sein Lob. Es zeigt unseren Glauben, unser Vertrauen auf Gott. Wenn Sie Sein Wort glauben, werden Sie Ihn preisen.

Erinnern Sie sich an Jesus mit den Jüngern? Fünf Brote, fünftausend Männer, abgesehen von Frauen und Kindern. Er segnet es, gibt es Seinen Jüngern. Sie verteilen es, alle sind gesättigt. Sie sammelten 12 Körbe an Resten, denke ich. Großartig, nicht wahr? Die Jünger waren direkt an diesem Wunder beteiligt, während es sich wohl über Stunden ereignete. Direkt danach, sagt die Bibel, waren viertausend Männer da, neben Frauen und Kindern. Sie hatten sieben Brote und ein paar Fische.

Jesus segnet es, gibt es den Jüngern. Sie verteilen es und ein weiteres Wunder geschieht. Das nächste, was passiert… wir lesen im Matthäus-Evangelium… sie steigen gemeinsam in ein Boot und die Jünger haben ein Brot. Wer meint, wenn fünf Brote für Fünftausend plus Frauen und Kinder reichen und sieben Brote für viertausend plus Frauen und Kinder… wer meint, dass ein Brot für die zwölf Jünger und Jesus reichen sollte? Man denkt, die Jünger würden es begreifen, aber die Bibel sagt, sie gerieten in Panik und sagten: „Ja, weil wir nicht genug Brot haben!“ Und Jesus schaute sie an… lesen Sie selbst. Er sagt: „Warum habt ihr keinen Glauben?“ Er sagte: „Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote und die Fünftausend oder die sieben Brote und die Viertausend? Ist euer Gedächtnis so schlecht, Jungs? Ihr habt keinen Glauben, weil ihr das vergessen habt.“

Und dieser wunderbare Prozess findet statt, wenn wir anfangen, Gott zu preisen und Ihm für Seine Taten zu danken. Je mehr wir über Gottes Güte und Seine Taten nachdenken und darüber mit anderen sprechen, umso mehr wird unser Herz voller Lobpreis sein. Je mehr wir Ihn preisen, umso stärker kommt Gottes Gegenwart und um so mehr tut Er. Je mehr wir erleben und weitersagen, umso mehr wird unser Herz mit Lobpreis angefüllt. Je mehr wir anbeten, umso stärker kommt Gottes Gegenwart. Wenn mehr wunderbare Dinge passieren, müssen wir über noch mehr Dinge reden, die Gott tat. Unsere Herzen füllen sich noch mehr mit Lobpreis. Durch mehr Lobpreis kommt mehr Gegenwart Gottes und mehr passiert, was wir erzählen können. Für wen klingt dieser Kreislauf verlockend? Keine schlechte Gewohnheit!

Ich hoffe, dass Sie die ganze Botschaft gehört haben, denn, Freund, alles ist wichtig. Aber ich muss Ihnen etwas gestehen. Wir müssen die Botschaften kürzen, weil sie sonst nicht in die halbstündigen Sendungen passen. Ich möchte gar nicht wissen, was alles weggelassen wurde. Dennoch ist sie in sich abgeschlossen. Einige Genies arbeiten für uns und kriegen das hin, aber dennoch sollten Sie die ganze Serie bestellen, damit Ihnen nichts entgeht. Diesen ganzen Kreislauf von Lobpreis, Gottes Gegenwart und folgenden Ereignissen sollten Sie in Ihrem Leben starten. Es ist eine gute Sache.

Heben Sie heute Ihre Hände und sagen Sie: „Jesus, ich bete Dich an.“ Bis zur nächsten Woche.

Gottes Segen.
Lobpreis mit Einsicht  – Teil 10                                                              11.10.2009

Willkommen zur heutigen Sendung. Wir wechseln jetzt vom Alten zum Neuen Testament. Wir haben uns sieben verschiedene hebräische Worte angesehen, die als preisen übersetzt werden. Jetzt wollen wir anfangen, etwas über Lobpreis und Anbetung im Neuen Testament herauszufinden. Wir können aufschlussreiche Dinge finden. Ich denke, es wird ein Segen für Sie sein. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie und lassen Sie uns gemeinsam zum Wort Gottes kommen.

In Psalm 47: 7 steht folgender Vers: „Singt Lobpreis mit Einsicht.“ Wir haben viel darüber gesprochen, warum und wie wir anbeten. Wir haben uns dabei sieben hebräische Worte angesehen, die an der einen oder anderen Stelle in unseren Bibeln nur als „preisen“ übersetzt werden. Wir lasen das Wort „preisen“, was uns etwas Bestimmtes sagt und doch gibt es sieben unterschiedliche Worte im Hebräischen, die in den Psalmen und anderswo als „preisen“ übersetzt werden. Jedes hat eine andere Bedeutung, einen anderen Sinn, jedes Wort beschreibt bestimmte Dinge und Handlungen in der Anbetung, wie das Heben der Hände oder lautes Rufen. Das haben wir herausgefunden, indem wir hauptsächlich die Psalmen studiert haben. Heute abend möchte ich Tatsachen aus dem Neuen Testament über Anbetung ansehen. Es gibt viel mehr, als ich heute abend bringen werde, aber diese Dinge halte ich für wichtig und sie kamen in mein Herz, als ich das studierte und ich möchte sie Ihnen weitergeben. Wir fangen hier bei Johannes, Kapitel 4 an. Lesen wir ab Vers 19. Jesus spricht in Johannes 4:19 mit der Frau am Brunnen.

Johannes 4:19-24
„Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, dass in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse. Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden. Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.“

Gut, die wichtigste Aussage im Neuen Testament über Anbetung ist, dass bei wahrer Anbetung nicht der Ort, sondern die Verfassung und Einstellung des Herzens wichtig sind. Jesus sagte, die Stunde kommt und ist jetzt da, wo es keinen alleinigen zentralen Ort (central place) der Anbetung wie den Berg Gerizim, auf den sie sich bezog, oder sogar Jerusalem, gibt. Durch die Wahl des Ortes wird Ihr Lobpreis nicht vor Gott angenehm, die richtige Herzenshaltung zählt. Mir gefällt folgende Übersetzung aus der Living Bible: „Es geht nicht darum, wo, sondern wie wir anbeten.“ Es gibt keinen heiligen Ort, an dem Gott uns gerne hätte, aber es gibt einen Heiligen Geist, der unsere Anbetung inspirieren muss. Es ist egal, ob Sie in einer 200 Jahre alten Kathedrale oder in einer kleinen Ladenkirche anbeten. Gott sieht auf Ihr Herz und nicht auf den Ort.

Manchmal sehe ich im Fernsehen einen Prediger: „Schicken Sie mir Ihre Gebetsanliegen mit einer Spende und wir werden diese Anliegen nach Jerusalem mitnehmen und dort dafür beten.“ Das ist prima, aber Gott wird Ihr Gebet nicht erhören, weil Sie in Jerusalem sind. Er erhört Ihr Gebet, weil Sie im Glauben und in Übereinstimmung mit Gottes Wort beten. Aber ich denke, manche sagen: „Oh, wenn er in Jerusalem betet, steigen meine Chancen.“ Nein, das tun sie nicht!

Ich erinnere mich an jemanden im Fernsehen. Er war einer der führenden Heilungsevangelisten in den 50 er Jahren und er kam vom Weg ab. Ich sah ihn. Er war barfuss, hatte einen weißen Talar an und sagte allen, sie sollen natürlich eine Spende und ein Gebetsanliegen schicken und er würde sie an seinem goldenen Altar, den er gebaut hatte, darbringen. Er behauptete, dass sei der einzige Ort, an dem Gott wahrhaftiges Gebet dargebracht werden kann. Nun, Freund, ob es sich um Gebet oder Anbetung handelt, es ist egal, wo Sie sind. Wichtiger sind Ihre Haltung und Ihr Handeln.

Die zweite Tatsache: Wahre Anbeter beten in Geist und in Wahrheit an. Das sagte Jesus in Vers 23 oder 24: „Die Ihn anbeten, müssen…“, sagen Sie alle „müssen“. Sie müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Sprechen wir über diese beiden Dinge. Sie müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Bitte markieren Sie diese Stelle in Ihrer Bibel. Schauen wir uns 1.Korinther, Kapitel 14 an. Sprechen wir über den ersten Teil. Jesus sagte, wahre Anbeter müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

1.Korinther, Kapitel 14. Ich zitiere jetzt nicht alles, sondern nur einen Teil. Aber ich wäre nachlässig, wenn ich das nicht bringen würde, weil das in der Schrift sehr klar ist. Hier im 1.Korinther, Kapitel 14 gibt der Apostel Paulus ein paar allgemeine Anweisungen für das Sprachengebet in Versammlungen und in Anbetungszeiten, damit in der Gemeinde etwas Ordnung herrscht. Er fängt an, sie über das Phänomen, das die Taufe in den Heiligen Geist begleitet, zu unterweisen – das sogenannte Sprachengebet. Schauen Sie, was er in Vers 14 sagt.

1.Korinther 14:14
„Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.“

Hier möchte ich stoppen. Wenn ich in einer unbekannten Sprache bete, welcher Teil von mir betet?

Mein Geist, aber mein Verstand… eine Übersetzung sagt: „Mein Verstand zieht eine Niete.“ Also, wenn ich in Sprachen bete, kommt mein Geist direkt in Kontakt mit Gott… umgeht den Verstand und kommuniziert direkt mit Gott. Vorher in diesem Kapitel sagte er: „Wer in Sprachen redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott.“ Gut, also wenn ich in Sprachen bete… entspringt das nicht meinem Denken, meinem natürlichen Verstand, sondern mein Geist betet und ich rede mit Gott. Woanders sagt er, dass wir zu Gott Geheimnisse reden, wenn wir im Geist beten. Lesen wir weiter. Das ist wichtig. Gut, mein Geist betet, wenn ich in Sprachen bete.

1.Korinther 14:15
„Was ist nun? Ich will beten mit dem Geist (oder in Sprachen, wie er sagte), aber ich will auch beten mit dem Verstand…“

Ich tue das auf Englisch. So bete ich mit meinem Verstand. Das ist meine Muttersprache, Englisch.

Ich kann auch etwas auf Spanisch beten. Ich bete mit meinem Verstand, ob ich nun Spanisch oder Englisch spreche. Aber wenn mein Geist betet, bete ich in Sprachen. Das ist die Folgerung. Aber schauen Sie, was er dann sagte. Er sagte:

1.Korinther 14:15-17
„ich will lobsingen mit dem Geist (in anderen Sprachen), aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand. Denn wenn du mit dem Geist preist (in anderen Sprachen laut Kontext), wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Amen sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?“ (Man muss es zur rechten Zeit am rechten Ort tun.)

Aber schauen Sie, was er jetzt in Vers 17 sagt:

„Denn du sagst wohl gut Dank, aber der andere wird nicht erbaut.“ Er gibt also ein paar Anweisungen für Gebet, Anbetung und das Singen im Geist. Ich kann also in anderen Sprachen singen und der Apostel Paulus sagt unter dem Einfluss des Heiligen Geistes, dass ich mit meinem Geist singe.

Jetzt muss ich das mit dem verbinden, was Jesus sagte: „ Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da sie in Geist und Wahrheit anbeten werden.“

Und wenn ich Gott in anderen Sprachen anbete, gibt es dafür angemessene Orte und Zeiten. Es ist nicht immer und überall angebracht, aber manchmal ist es angebracht. Mein Punkt ist: In der Zeit des Neuen Bundes, die wir heute haben, Gott sei Dank für die Taufe im Heiligen Geist! Es gibt ein anderes Niveau von Anbetung, in das ich hineinkommen kann und ich glaube, Jesus weist darauf hin, zumindest unter anderem, dass ich Gott gut anbeten kann, wenn ich im Geist anbete. Mein Geist betet Gott an und umgeht sogar meinen Verstand. Was folgt daraus? Ich werde mit meinem Verstand singen. Das ist stark! Das taten wir heute abend. Aber ich kann auch mit meinem Geist zu Gott singen und er sagte, wenn man es am falschen Ort tut, werden andere dabei vielleicht nicht erbaut.

Er sagt: „Und doch sagst du gut Dank.“ Also gibt es Zeiten, in denen ich mit meinem Geist gut Dank sage.

Wie gesagt, bedeutet das sicherlich noch mehr, denn wenn Sie Christus angenommen haben, wurde Ihr Geist wiedergeboren. Und aus Ihrem Geist kommt wahre Anbetung. Ich möchte es so sagen: Gott hat kein Interesse an Ritualen oder Zeremonien, aber an Anbetung, die aus dem Herzen kommt. Ihre Anbetung muss aus Ihrem Innern kommen und darf keine mechanische Routine sein. Ich denke, das müssen wir alle bedenken, denn ich bekenne… manchmal bin ich hier in der ersten Reihe und singe, aber wissen Sie, ich bin mit meinem Innern nicht auf Gott ausgerichtet. Ich hebe meine Hände, ich singe den Text, aber mein Verstand ist ganz woanders  und ich versuche nicht bewusst, mit meinem Innern Gott zu erreichen. Jesus sagte, das ist wahre Anbetung. Unser Inneres auf Gott auszurichten und nicht etwas mechanisch tun. Und als Euer Pastor möchte ich Euch ermutigen. Wenn Ihr hereinkommt… ich weiß, jeder von uns ist in sehr viele verschiedene Dinge involviert, jeder Einzelne.

Und Ihr kommt in die Gemeinde und es ist manchmal schwer, das über Bord zu werfen. Aber es ist gut, wenn Ihr das ablegt und Euch mit aller Kraft auf Gott ausrichtet.

Vielleicht sagen Sie: „Mir gefallen die Lieder nicht.“ Wissen Sie, neben Ihnen sitzen Menschen, die die Lieder nicht mögen, die Sie mögen. Das ist wahr. Es geht nicht um Ihren Stil, sondern darum, was in Ihrem Herzen vorgeht. Vielleicht ist es nicht gerade Ihr Favorit. Viele unserer Anbetungslieder sind nicht mein Lieblingsstil. Gott ist interessiert an dem, was in meinem Herzen passiert, ob wir eine Hymne singen oder „Birg mich, Herr, unter Deinen Flügeln“, ein Blues- Lied, das mir gefällt. Die Message Bible sagt: „Bei Eurer Anbetung muss sich Euer Geist nach Wahrheit ausstrecken.

(Wieder sagt Er „muss“.) Bei Eurer Anbetung muss sich Euer Geist nach Wahrheit ausstrecken.

Wer Ihn anbetet, muss es aus seinem wirklichen Wesen, seinem Geist, seinem wahren Ich in Ehrerbietung tun.“ Jesus sprach über Anbetung im Geist, aus dem inneren Wesen, und damit ist auch die Ausrichtung auf Gott durch Gesang und Anbetung in anderen Sprachen gemeint. Aber ich glaube, die Hauptbetonung ist die Beteiligung unseres Innern. Wirkliche Präsenz, Sie berühren Gott und richten sich auf Ihn in der Anbetung aus.

Und dann sagte Er auch, sie müssen in Geist und in Wahrheit anbeten, in Vers 23. Nun, in Johannes 17:17 sagte Jesus: „Dein Wort ist Wahrheit“, als Er zum Vater sprach… und meinte, wenn wir gemäß der Wahrheit anbeten wollen, müssen wir es gemäß der Offenbarung tun, die Gott den Menschen über sich selbst gab, der Bibel.

Menschen haben mir gesagt: „Ich bete Gott auf meine Art und Weise an.“

„Weißt du, ich mag die Natur und Gott schuf die Natur. Wenn ich also wandern gehe und Freude an der Natur habe, ist das meine Anbetung.“

Nun gut, ich bin wohl öfter in der Natur als die meisten. Ich trage nicht gerne Schuhe. Ich spucke gerne aus. Ich bin gerne draußen. Aber wissen Sie, das ist nicht unbedingt Anbetung. Ich halte es für gut, die Schöpfung zu genießen.

Ich saß einmal in einem Restaurant und stritt mich mit einem Mann. Ich hätte es nicht tun sollen, tat es aber. Und er sagte: „Wissen Sie…“ Er war einfach betrunken und wollte sich mit jemandem streiten, also ging ich darauf ein. Er redete über Gott und sagte: „Siehst du die Pflanze? Diese Pflanze ist Gott.

Siehst du diesen Tisch? Dieser Tisch ist Gott.“ Nun, das ist nicht wahr. Gott schuf diese Dinge, aber diese Dinge sind nicht Gott. Und wenn wir in Wahrheit anbeten, tun wir es gemäß der Offenbarung.

Jesus sagte, Gott ist Geist. Wer Ihn anbetet, muss Ihn in Geist und in Wahrheit anbeten. Wir wurden nach Seinem Ebenbild geschaffen. Das ist die Wahrheit. Wir müssen in das Buch hineinschauen, wenn es um Anbetung geht.

Ich hatte einen Freund, der über religiöse Rituale der Ureinwohner lehrte. Menschen saßen um einen Steinkreis, legten eine Feder in die Mitte des Kreises und sangen bestimmte Dinge. Anbetung? Sicher! Natürlich war das Anbetung, lediglich der falsche Geist, das ist alles.

Ich saß früher ganz ernsthaft in einer Hütte. Ich lebte dort. Man musste von der Schnellstraße abfahren, wo es weder Abfahrt noch Auffahrt gab… das war in Oregon… bis zum Ende einer unbefestigten Straße fahren, die kaum zu sehen war und dann noch kilometerweit durch unwegsames Gelände wandern. Dort war eine alte Bergbau-Hütte aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Nur ein großer Ofen war darin. Ich wohnte in dieser Hütte. Ich saß auf dem Boden dieser Hütte und chantete stundenlang Dinge, die ich von den östlichen Religionen gelernt habe. Das sollte zur Selbstfindung dienen. Ich war aufrichtig, aber dennoch konnte ich Gott so nicht finden. War es Anbetung? Schon, aber es ist keine Anbetung gemäß der Wahrheit.

Freund, alles was wir tun, muss sich auf dieses Buch, die Bibel, beziehen und darauf gegründet sein. Wir bekommen eine Offenbarung darüber, wer wir sind, wer Gott ist und darüber, was Anbetung wirklich ist. Jesus sagte, Anbetung geschieht in Geist und in Wahrheit.

Gut, die dritte Tatsache im Neuen Testament finden wir im selben Kapitel. Gott sucht Anbeter.

Er sucht Anbeter. Es steht nochmals in Vers 23, dass die Stunde kommt und jetzt ist, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als Seine Anbeter. Beachten Sie, hier steht nicht, dass Gott Arbeiter sucht. Gott sucht Anbeter.

Erinnern Sie sich an die Geschichte von Maria und Marta? Jesus war in ihrem Haus. Marta schmiert fleißig Brötchen, die Jesus nicht bestellt hatte. Maria sitzt zu Jesu Füßen und empfängt Sein Wort.

Marta kommt heraus. Sie ist wütend und gereizt: „Meister, ist es dir egal, dass meine Schwester mich alleine dienen lässt? Bitte sie, zu kommen und mir zu helfen.“ Sie kommandiert Jesus herum. Jesus sagte: „Marta, Marta.“ Es wird immer Ernst, wenn der Herr Ihren Namen zwei Mal nennt. „Marta, Marta, du übernimmst dich und tust zu viel. Eins aber ist nötig und dafür hat sich Maria entschieden.“

Ich frage mich, wie viele Martas Geschäftigkeit nachgehen, wo Gott doch Menschen sucht, die das ewige Werk der Maria tun. Es ist gut, mit dem Herrn zu arbeiten und auch für den Herrn zu arbeiten.

Aber die Bibel sagt nicht, Gott sucht nach Arbeitern. Er sucht nach Anbetern. Wissen Sie, ich glaube, dass unsere Arbeit aus Anbetung hervorgehen wird. Wenn wir Zeit mit Maria zu Jesu Füßen verbrachten und die Zeit kommt, die Arbeit der Marta zu tun, wird der Impuls dazu vom Herrn kommen und wir werden nicht Brötchen schmieren, die der Herr nicht bestellt hat.

Jemand musste das hören. Gott sucht Anbeter. Gott sucht nach jemandem mit einem Lebensstil der Anbetung, der nicht nur 20 Minuten in der Woche in der Gemeinde anbetet.

Gut, die vierte Sache. Schauen wir uns Matthäus, Kapitel 21 an. Wir werden sehen, wie weit wir heute abend kommen.

Matthäus 21:15-16
„Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrieen und sagten: Hosanna dem Sohn Davids! (Sie beteten Jesus an.) wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: „Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet‘?“

Die Kinder rufen aus: „Hosanna dem Sohn Davids!“ Sie beten Ihn an. Jesus zitiert hier einen Vers aus Psalm 8 und sagt: „Habt ihr nie gelesen: ‚Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?‘“ Sagen Sie alle: Lob bereitet.

Sie wissen, dass Jesus das fleischgewordene Wort ist. Er ist das lebendige Wort. Er hat daher die Vollmacht, das Wort auszulegen. Wir wissen, wie Jesus den Vers zitierte und schauen uns jetzt Psalm 8 an. Psalm 8, und wir wollen Vers 3 lesen. Diesen zitierte Jesus gerade und es ist interessant, wie Er ihn auslegte.

Psalm 8:3
„Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.“

Die Aussage „Macht gegründet“ legte Jesus als „Lob bereitet“ aus, woraus hervorgeht, dass Lobpreis die fest gegründete Macht Gottes ist. Das Wort „gegründet“ kommt oft in der Bibel vor und wird hauptsächlich gebraucht und übersetzt als „ein Fundament legen, das Fundament eines Tempels oder eines Gebäudes legen.“ Genau das tut der Lobpreis. Er legt das Fundament für Macht.

Vielleicht fühlen Sie sich hier und heute schwach. Sie sind ausgelaugt, geistlich, emotional und auch körperlich… Freund, Lobpreis wird ein Fundament für Stärke in Ihrem Leben legen. Es ist die Art, wie Gott ein Fundament für Seine Kraft legt, sagte Jesus.

Ich weiß noch, eine Frau aus unserer Gemeinde erlebte eine schreckliche Tragödie, die sich lange hinzog. Sie währte lange und ging für ihren Sohn schlecht aus. Ich bemühte mich, die Situation zum Positiven zu wenden, aber es ging nicht gut aus. Es gehörte zu den schlimmsten Tragödien, die eine Mutter erleben kann, aber ich wusste, dass sie durchkommen würde, weil sie eine Anbeterin war.

Sie hatte ein starkes Fundament in ihrem Leben und ich wusste, das etwas… ich spare mir die Details… glauben Sie mir, es war wirklich schrecklich, aber sie hatte ein so starkes Fundament in ihrem Leben, dass ich wusste, sie kommt durch. Und wissen Sie? Sie kam unbeschadet durch, weil sie eine Anbeterin war!

Danach heißt es: „Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.“ Der Ausdruck „zum Schweigen bringen“ bedeutet wörtlich: für Ruhe sorgen, etwas am Voranschreiten hindern. Lobpreis bringt den Teufel zum Schweigen und schaltet ihn aus. Wenn er Sie plagt und peinigt und Sie dann Gott preisen, wird es ihn zum Schweigen bringen und ihn abhalten, weiter gegen Sie vorzugehen.

Ich las Folgendes in einem Buch… ein Mann hatte eine Gruppe Namens „Living Sound“, die umherreiste und auf der ganzen Welt Anbetungskonzerte veranstaltete. Während er unterwegs war und Gott diente, starb seine Frau bei einem Autounfall. Er kam zurück, war am Boden zerstört und hatte lauter Fragen: „Gott, ich habe Dir gedient. Wie konnte das passieren?“

Ich weiß nicht, welche Antworten er auf diese Fragen bekam, aber folgenden Teil der Geschichte kenne ich, weil ich denjenigen kenne, der ihm gedient hat und auch las, was er selbst darüber schrieb.

Es ging mit ihm steil begab… immer weiter bergab. Eine tiefe Depression breitete sich aus und er war total am Boden. Er liebte seine Frau leidenschaftlich und konnte nicht begreifen, wie das geschehen konnte. Er ist im Dienst für den Herrn unterwegs und kehrt zu einer Beerdigung zurück. Derjenige, der ihm diente, sagte ihm: „Schau mal, du musst Gott anbeten.“ Er sagte: „Ich kann nicht!“ Er sagte: „Du musst Gott anbeten.“ Er sagte: „Ich kann nicht.“ Er sagte: „Dein Leben und Dein Dienst hängen davon ab.“ Und er tat es, nur aus Glauben… fühlte nichts, fühlte sich eine Million Kilometer von Gott entfernt, vielleicht hatte er Groll gegen Gott, ich weiß es nicht. Er hatte offene Fragen, zwang sich aber, Gott anzubeten… und tat das längere Zeit. Er erzählte, wie diese Depression über seinem Leben während dieser Anbetungszeit zerbrach und dass er davon völlig befreit wurde.

Wissen Sie, Jackie leitet hier die Anbetung und ihr Mann Curtis wirkt auch in der Anbetung mit. Ihre Tochter hatte Krebs und war im Krankenhaus und es wurde immer schlimmer. Das Zahnfleisch und die Augen der Tochter wurden schwarz. Es ging immer weiter bergab. Sie war etwa 45 Tage im Krankenhaus. Es sah alles andere als gut aus und Jackie erzählt Folgendes: Gott sagte: „Bete mich an.“ Ich sagte: „Es geht nicht. Ich kann Dich jetzt nicht anbeten. Ich kann es nicht, Gott!“ Gott sagte: „Bete mich an.“ Sie kniete sich im Krankenzimmer hin und fing an, Gott zu preisen, während ihre Tochter an lauter Schläuche und Maschinen angeschlossen war. Die Mitarbeiter im Krankenhaus dachten, sie hätte den Verstand verloren und wollten sie herausbringen. Schließlich wurde ihnen klar, dass Sie nicht wegen ihrer Tochter durchgedreht ist. Wissen Sie, sie fing an, Gott anzubeten. Fragen Sie Curtis und sie… in dem Moment, als sie anfing, Gott anzubeten, begann ihre Tochter zu genesen. Ihre Tochter ist jetzt ganz normal. Gott hat sie geheilt.

Jesus sagte, Lobpreis ist Gottes fest gegründete Macht, vollendeter Lobpreis. Er legt ein Fundament der Stärke, bringt den Teufel zum Schweigen und stoppt ihn. Wenn Sie wollen, dass der Teufel schweigt, preisen Sie Gott!

Gut… ja, mir kam gerade ein Gedanke. Ich war mit… das war in den Tagen vor Christus… mit ein paar Freunden und ein paar Mädchen zusammen und ein Mann ging mit uns. Er ging uns total auf die Nerven, es war extrem! Er trank und das verschlimmerte seine nervige Ausstrahlung noch. Einer meiner Freunde, bevor ich mich versah, „bamm“, schlug den Typ einfach nieder. Er lag auf dem Bürgersteig und wir sagten: „Bis später!“ Wir sprangen ins Auto und fuhren los. Ob die Engel, sobald wir Gott preisen, auch zuschlagen und sagen: „Das gefällt uns“ und dann Dämonen niederschlagen?

Wir wissen nicht genau, was im geistlichen Bereich geschieht, wenn wir Gott anbeten. Wenn Sie wirklich anfangen, Ihr Herz ganz auf Gott auszurichten, sagt Ihr Engel vielleicht: „Oh ja! Das ist gut!“
Man weiß ja nie!

Was für ein Gedanke. Lobpreis ist die fest gegründete Macht Gottes. Wollen Sie die Kraft Gottes in eine Situation in Ihrem Leben hineinbringen? Wollen Sie die Kraft Gottes in Ihre Ehe bringen? Wollen Sie die Kraft Gottes in Ihre Familie oder auf Ihre Finanzen bringen? Nun, dann preisen Sie Ihn! Heben Sie Ihre Hände und preisen Sie Ihn. Sagen Sie: Ehre sei Deinem Namen. Unser Gott ist würdig.

Unser Retter ist würdig, von uns angebetet und gepriesen zu werden. Wir sind noch nicht fertig.

Sie müssen nächste Woche wieder einschalten, wenn wir uns ein paar weitere Tatsachen im Neuen Testament über Anbetung und Lobpreis ansehen werden. Und, hören Sie, wir sprechen nicht über trockene, langweilige Fakten. Es sind lebensverändernde Tatsachen. Wenn Sie sie anwenden, wird Gott in Ihrem Leben wirken. Seien Sie nächste Woche dabei!
Lobpreis mit Einsicht – Teil 11                                                                                    18.10.2009

Wir schauen uns jetzt im Neuen Testament verschiedene für uns relevante Tatsachen und Offenbarungen über Anbetung und Lobpreis an. Wir betrachten jetzt nicht mehr verschiedene hebräische Worte, die als preisen übersetzt werden und deren Bedeutung für Anbetung und Lobpreis, sondern schauen uns bestimmte Dinge an, die uns das Neue Testament über Anbetung und Lobpreis Gottes lehrt. Kommen wir gemeinsam zum Wort Gottes.

Gut, Nummer fünf. Aus dem Neuen Testament geht klar hervor, dass Lobpreis die angemessene und natürliche Reaktion auf Gottes Eingreifen in unserem Leben ist. Es ist die angemessene und natürliche Reaktion auf Gottes Eingreifen, insbesondere zum Beispiel bei Heilungen. Aber wenn Gott eingreift…

Wissen Sie, ich erinnere mich an einen Mann in meiner Wohnung. Er hieß Robert. Er und seine Frau hatten einen finanziellen Engpass. Das war viele Jahre, bevor ich verheiratet war. Und jemand gab ihnen das Geld… und all das geschah in meiner Wohnung, vor meinen Augen… jemand gab ihnen das Geld, das sie benötigten. Natürlich bedankte er sich, aber das war nicht alles. Ich hatte nie jemanden so etwas tun sehen und es hat mich tief berührt. Er bedankte sich bei der Person, sagte dann: „Einen Moment bitte“, ging zum Fenster, hob seine Hände und begann, Gott anzubeten und Ihm zu danken und fing dann an zu weinen und zu schluchzen, während er Gott anbetete und Ihm für die Gebetserhörung dankte. Ich stand in seiner Nähe. Es hat mich sehr beeindruckt, weil ich erstens erkannte, dass das Geschehen sehr heilig war. Dieser Mann dankte Gott wirklich aus der Tiefe seines Herzens für Sein Eingreifen. Zweitens beeindruckte es mich, weil ich erkannte, dass mein eigenes Herz nicht so dankbar war wie es sein sollte – denn ich hätte nicht so reagiert. Mir wurde klar, dass ich viel dankbarer sein muss für Gottes Eingreifen und die Dinge, die Er in meinem Leben tat, als ich es bisher war.

Schauen Sie sich doch bitte mit mir ein paar Verse aus dem Lukas-Evangeliums, Kapitel 5 an. Lukas 5, und stellen Sie sich das bildlich vor. Lukas 5:22. Diese Männer lassen ihren gelähmten Freund durch das Dach herunter. In Vers 23 sagt Er:

Lukas 5:23-25
„Was ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf und nimm dein Bett auf und geh nach Hause!
Und sogleich stand er vor ihnen auf, nahm auf, worauf er gelegen hatte, und ging hin in sein Haus und (tat was?) verherrlichte Gott.“

Das Wort „verherrlichen“ bedeutet, preisen, erheben, Ehre und Größe zuschreiben. Das ist die natürliche Reaktion auf Gottes Hilfe. Schauen wir uns Lukas 13:10 an.

Lukas 13:10-13
„Er lehrte aber am Sabbat in einer der Synagogen. Und siehe, da war eine Frau, die achtzehn Jahre einen Geist der Schwäche hatte; und sie war zusammengekrümmt und völlig unfähig, sich aufzurichten. Als aber Jesus sie sah, rief er ihr zu und sprach zu ihr: Frau, du bist gelöst von deiner Schwäche! Und er legte ihr die Hände auf, und sofort wurde sie gerade und verherrlichte Gott.“

Sie betete an und pries Gott. Erinnern Sie sich an die Heilung der zehn Aussätzigen in Lukas,

Kapitel 17? Einer kam zurück und pries Gott lautstark. Jesus fragte: „Wo sind die Neun? Nur dieser eine Fremde kehrte zurück, um Gott die Ehre zu geben? Wo sind die anderen neun? Sie alle sollten mich preisen und mir danken.“

Es ist die natürliche Reaktion. Lassen Sie uns Lukas 18 anschauen. Lesen Sie eine weitere Stelle, denn sie enthält etwas, was ich sowieso ansprechen wollte. Lukas 18:40, es geht um einen Blinden.

Lukas 18:40-43
„Jesus aber blieb stehen und befahl, dass er zu ihm gebracht werde. Als er sich aber näherte, fragte er ihn: Was willst du, dass ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, dass ich sehend werde! Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt. Und sofort wurde er sehend, folgte ihm nach (und tat was?) und verherrlichte Gott. Und das ganze Volk, das es sah, gab Gott Lob.“

Ich denke, manchmal, wenn wir von Dingen hören, die Gott tut, preisen wir Ihn nicht in dem Maß, wie wir es tun sollten. Ich sprach über das Ereignis in meiner Wohnung. Es überführte mich. Ich war gesegnet, weil ich in etwas eingeweiht wurde, was wirklich heilig war, aber es überführte mich wegen meines Mangels an Danksagung. Daraufhin tat ich etwas. Jedes Mal, wenn mir jemand am Telefon oder persönlich etwas sagte… ich war beispielsweise im Gespräch und jemand sagte: „Du, wir haben gebetet und Gott hat dies und jenes getan“, sagte ich: „Mensch, das ist stark, das ist stark!“ Dann legte ich auf, ging auf meine Knie, hob meine Hände, dankte Gott für das, was Er getan hat und nahm ein paar Minuten, um Ihn zu preisen. Ich habe mich nicht nur darum bemüht, weil es richtig ist, sondern auch, damit mein Herz vor Gott nicht hart wird.

Hören Sie: Es ist ein Wunder. Es ist ein Wunder. Ich habe lange genug überlebt, um errettet zu werden. Das ist ein absolutes Wunder. Bei all den törichten Dingen, die ich meinem Körper zumutete, all den Drogen, all den gefährlichen Leuten, zu denen ich Kontakt hatte und den gefährlichen Dingen, die ich tat… dass ich lange genug überlebt habe, um Christus anzunehmen und wiedergeboren zu werden. Die Ewigkeit reicht nicht aus, um allein dafür zu danken. Ich will das nicht als selbstverständlich ansehen und auch nichts anderes, was Gott getan hat. Vielleicht sollten manche im Lobpreis etwas zulegen für all die guten Dinge, die Er in unserem Leben tat.

Gut, gehen wir weiter. Nummer sechs, Nummer sechs… ich muss mich beeilen. Ich zitiere gleich einen Vers, aber dies noch vorweg: Es muss Harmonie zwischen uns und unseren Geschwistern herrschen, damit wir Gott wirklich verherrlichen. Wenn es in diesem Bereich stimmen soll, muss es hier stimmen. Wenn es in der Vertikalen stimmen soll, muss die Horizontale in Ordnung sein.

Ich kann keine großen Dinge mit Gott in der Vertikalen erleben, wenn in meinem Herzen Dinge zwischen mir und einem Bruder, einer Schwester, einem Nachbarn oder Freund oder anderen auf der Horizontalen nicht in Ordnung sind.

Ich will Folgendes zitieren… und zwar Römer 15:5-6. Ich lese aus der New Living Translation.

Es heißt: „Möge Gott, der Frieden und Ermutigung gibt, euch helfen, in völliger Harmonie zu leben…“

Sagen Sie alle: Harmonie. „Möge Gott euch helfen, miteinander in völliger Eintracht zu leben, indem jeder die Einstellung Jesu Christi zum anderen hat. Dann könnt ihr alle gemeinsam mit einer Stimme Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, preisen und verherrlichen.“

Tatsache ist, wenn ich keine Gemeinschaft mit meiner Frau habe oder Zorn in meinem Herzen gegen jemanden hege, habe ich auch keine Gemeinschaft mit Gott. Jesus lehrte: „Wenn du deine Gabe zum Altar bringst und dich erinnerst, dass du etwas gegen deinen Bruder hast oder dein Bruder etwas gegen dich, lass deine Gabe am Altar. Geh und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und bring deine Gabe.“ Es kann eine Gabe des Lobpreises sein, die wir Gott bringen wollen.

Als ich in der Bibelschule war, habe ich dort jemanden kennen gelernt. Er war in einer Versammlung, in der ich vor der Bibelschule predigte. Ich war ihm schon einmal begegnet. Er war bei verschiedenen Versammlungen, in denen ich predigte. Also während… ich war vielleicht im zweiten Jahr und er war im ersten. Ich traf ihn also wieder, erinnerte mich an ihn, kam ins Gespräch und er erzählte mir, dass er sein Schulgeld nicht bezahlen kann. Ich hatte das Jahr bereits bezahlt und schon Geld für das nächste Jahr gespart. Und er sagte: „Ich habe einen Wohnwagen. Ich werde ihn verkaufen und nach dem Verkauf habe ich das Geld. Aber ein paar Wochen brauche ich, um ihn zu verkaufen.“ Ich sagte: „Ich habe Geld. Ich kann es dir leihen. Aber ich brauche es, okay? Ich leihe es dir nur. Verkauf deinen Wohnwagen und gib mir das Geld wieder.“ Er sagt: „Okay, in zwei Wochen hast du das Geld wieder.“ Ich sagte: „Großartig.“ Ich sagte: „Ich brauche es erst in 10 oder 12 Wochen, aber zwei Wochen wären super.“ Also gab ich ihm das Geld. Und wissen Sie, damals war das ein Haufen Geld. Es waren 400 Dollar oder so. Das war damals für mich eine große Summe. Es vergingen jedenfalls zwei Wochen und ich hörte nichts von ihm. Und drei Wochen vergingen und ich hörte nichts von ihm. Sechs Wochen vergingen und ich hörte nichts von ihm. Wenn ich ihn sah und ihm zurief, drehte er sich um, lief in die andere Richtung und tat so, als ob er mich nicht sah. Er verkaufte den Wohnwagen nie und gab mir nie das Geld wieder.

Ich weiß noch, einmal war ich im Laden und musste wirklich auf jeden Cent achten, weil ich sehr klamm war. Ich kaufte mir eine Packung Kraft Makkaroni mit Käse und ich denke, ich fand ein paar Hamburger im Angebot. Ich hatte also Sachen im Wert von ungefähr dreieinhalb Dollar und mehr konnte ich mir nicht leisten. Da kommt er den Gang entlang und sein Einkaufswagen ist voller Sachen. Ich schaue hinein und er hat Filet Mignon in seinem Wagen. Er sagte: „Hallo, Bayless, wie geht es dir? Ich esse heute abend Filet Mignon.“ Das sagte er mir wirklich! Ich hätte ihn am liebsten mit meinem Wagen gerammt, wissen Sie? Und ich dachte mir: „Du kaufst das mit meinem Geld!“

Er gab es mir nie wieder und es lag mir quer im Magen. Er beendete die Bibelschule und arbeitete in einer Gemeinde mit, wurde zweiter Pastor. Es belastete mich und wirkte sich auf meinen Glauben und meine Anbetung aus und ich war mir dessen bewusst. Ich betete Gott an und sein Gesicht taucht auf. Wissen Sie? Ich will dich jetzt nicht ansehen. Gott, ich bete Dich an!

Ich hatte einen Freund, mit dem ich darüber sprach. Er sagte: „Bayless, du musst das loslassen!“

Ich sagte: „Ich will das nicht loslassen.  Er muss mir das Geld geben. Er ist ein Dieb!“ Und er sagte: „Du musst es loslassen.“ Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich es losließ. Selbst wenn er später gekommen wäre und gesagt hätte: „Ich will es zurückzahlen“, hätte ich gesagt: „Du schuldest mir nichts.“ Das passierte nie, aber das hätte ich gesagt, weil ich mich entschied, es loszulassen.

Es hat mich in erstaunlicher Weise geistlich freigesetzt.

Paulus schrieb im Römerbrief: „Möge Gott euch helfen, miteinander in Frieden zu leben, damit ihr mit einer Stimme Gott loben und verherrlichen könnt.“ Dieser Friede ist so wichtig. Wenn Sie heute abend hier sind und Unstimmigkeiten mit jemandem haben, klären Sie das. Jemand sagte:

Unversöhnlichkeit ähnelt einer Säure. Sie schädigt das Gefäß, in dem sie aufbewahrt wird, mehr als das Gefäß, auf das sie gegossen wird. Sie werden merken, wenn Sie vergeben, befreien Sie einen Gefangenen. Nicht denjenigen, dem Sie vergeben haben, sondern sich selbst. Tun Sie sich einen Gefallen und vergeben Sie.

Gut, gehen wir weiter. Nummer sieben: Anbetung ist ein Weg, voll des Geistes zu bleiben. Ich zitiere Ihnen wieder etwas, und zwar Epheser 5:18-19. Es heißt: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen.“ Es ist ein Weg, voll des Geistes zu bleiben.

Wissen Sie, jeder ist von etwas erfüllt. Jeder, der heute hier ist, ist von etwas erfüllt. Das ist wahr!

Ich habe darüber gelehrt. Es gibt da eine recht interessante Aufzählung. Von folgenden negativen Dingen, sagt die Bibel, können Menschen erfüllt sein. Und das sind längst nicht alle. Sie spricht von Menschen voller Ungnade, voller Unruhe, voller Schwermut, voller Täuschung, voller Bosheit, voller Perversion, voller Gewalttat, voller Finsternis, voller Zorn, voller Verachtung, voller Schande.

Wer meint, es wäre besser, voll Heiligen Geistes zu sein? Wir bleiben unter anderem voll Geistes durch Anbetung.

Und er sagte: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist.“ Ich betrank mich früher täglich… jahrelang, ohne Übertreibung. Auch aus diesem Grund sage ich, dass ich überlebte bis zu meiner Errettung. Manche von Ihnen sind erst kurz in der Gemeinde und haben meine Geschichte noch nicht gehört. Manchmal lag ich tagelang im Bett und hielt mir den Bauch, weil ich starke Schmerzen hatte. Ich hatte meinen Magen, meine Leber und andere Organe fast ruiniert, weil ich so viel trank. Ich kann mich nicht erinnern… es gab vier Jahre, in denen ich niemals nüchtern war.

Wissen Sie, Menschen versuchen dadurch, mit Dingen fertig zu werden. Voll des Geistes zu sein, ist viel besser, als mit Alkohol abgefüllt zu sein. Hören Sie: Jesus ist besser als ein Joint. Das stimmt.

Ich weiß es, weil ich viele geraucht habe. Alle Drogen, die ich nahm, übertreffen Jesus bei weitem.

Einer meiner besten Freunde… ich wurde errettet, erzählte ihm davon und er kam mit einer Menge Kokain zu mir. Und damals… es war Kokain im Wert von ungefähr 200 Dollar. Das war damals viel Geld, heute wohl nicht, aber für uns war es viel. Und ich sagte: „Barry, das nehme ich nicht.“ Er sagte: „Wie meinst du das?“ Ich sagte: „Ich nehme das nicht mehr.“ Er sagt: „Es ist umsonst!“ Ich sagte… ich erinnere mich… ich sah ihn an und sagte: „Ich bin high durch den Allerhöchsten, ich brauche das nicht mehr.“ Er schüttelte seinen Kopf und sagte: „Was für ein Unsinn!“ Er ging jedenfalls. Ich erzählte ihm noch mehr vom Herrn und nach einer Stunde ging er. Er kommt um drei Uhr nachts zurück… ich weiß nicht, warum ich davon erzähle… klopft an meine Tür und sagt: „Ich tat es! Ich tat es!“ Ich fragte: „Was hast du getan?“ Er sagte: „Ich kniete mich neben mein Bett, betete und nahm Jesus an.“ Ich sagte: „Das ist super.“ Ich fragte: „Was hast du mit dem Koks gemacht?“ Er sagte: „Den hab ich vorher komplett gesnifft.“ Er sagte: „Ich konnte es nicht wegwerfen! Ich brachte es nicht übers Herz, es wegzuwerfen! Also zog ich es mir rein, kniete mich dann hin und bat Jesus, in mein Herz zu kommen.“

Wissen Sie? Es hielt. Er diente Gott. Ich empfehle das nicht, aber nun gut.

Bitte schauen Sie mit mir in den Kolosserbrief, Kapitel 3. Bleiben Sie dran. Ich gehe schnell voran, es sind nur noch zwei Punkte. Kolosser 3. Oh, Jesus ist gnädig, Er holt uns da ab, wo wir sind, nicht wahr? In Kolosser 3:16 steht:

Kolosser 3:16
„Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!“

Gut, Tatsache Nummer acht: Lobpreis dient auch zur Ermahnung und Belehrung. Es ist die Rede davon, in unseren Herzen dem Herrn geistliche Lieder zu singen, aber es heißt auch, dass wir einander ermahnen und belehren können mit geistlichen Liedern, Psalmen und Lobliedern der Anbetung. Das Wort Gottes soll reichlich in uns wohnen, indem wir singen. Und das Wort „ermahnen“ bedeutet: behutsam warnen, ermutigen, die Gedanken ausrichten.

Das ist ein guter Grund, Liebeslieder zu Jesus zu singen und Jesus anzubeten und ich bin total dafür.

Aber generell ist es wichtig, dass unsere Lieder biblisch sind. Sie müssen nicht aus Bibelversen bestehen, müssen aber biblisch sein, denn die Inhalte der Lieder bleiben in uns. Ich denke wirklich, dass die Theologie einer Generation die Lieder prägt, die sie singen. Das ist wahr. Ich hoffe, dass wir nicht als die Generation gelten werden, die nur Lieder sang. Mögen wir für unsere Lieder bekannt sein, aber mögen sie unsere Theologie wiederspiegeln, die Dinge, die wir aus der Bibel über Gott erfuhren.

Die Nebenbedeutung ist, dass wir durch Anbetung und Lobpreis belehrt und ermahnt werden.

Und Folgendes ist Anbetung wert. Schauen Sie sich Kolosser 2:18 an.

Kolosser 2:18-19
„Lasst nicht zu, dass euch irgend jemand um den Kampfpreis bringt, indem er sich in Demut und Verehrung von Engeln gefällt und sich in Sachen einlässt, die er nicht gesehen hat, wobei er ohne Grund aufgeblasen ist von seiner fleischlichen Gesinnung, und nicht festhält an dem Haupt (das natürlich Jesus ist), von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, heranwächst in dem von Gott gewirkten Wachstum.“

Gut, wir sollen an Jesus festhalten und er sagte: „Betet keine Engel an.“ Engel sollen nicht angebetet werden. Das ist die neunte Tatsache über Anbetung im Neuen Testament. Es steht in der Bibel, weil Gott meinte, dass wir das brauchen. In meinem Umfeld, bevor ich errettet war, sprachen Leute mit Engeln, beteten zu Engeln und suchten Führung von Engeln.

Ich erinnere mich, ich war in einem Haus und es wurden Stöckchen hingeworfen. Ich fragte: „Warum werft ihr die Stöckchen hin?“ Sie sagten: „Engel lassen die Stöckchen in eine bestimmte Richtung fallen und dadurch erfahren wir Führung. Die Engel wirken auf die Stöckchen ein, während wir zu den Engeln beten und die Stöckchen hinwerfen.“ Es war wirklich wichtig für mich, herauszufinden, dass es falsch ist, Engel anzubeten. Aber es war auch hilfreich für mich, herauszufinden, dass es richtig ist, Jesus anzubeten.

Wissen Sie, Jesus ließ sich von Menschen anbeten. Wir wissen, dass nur Gott wirklich Anbetung zusteht und doch nahm Jesus Anbetung an. Die Weisen kamen und beteten Ihn an. Der Aussätzige, als er… bevor er geheilt wurde, fiel er sogar nieder und betete Jesus an. Der Vorsteher der Synagoge fiel nieder und betete Jesus an. Die Jünger beteten Jesus an, nachdem Er den Sturm beruhigte.

Die Syrophönizierin fiel nieder und betete Jesus an. Nach der Auferstehung beteten die Frauen Jesus an, sie beteten Ihn zu Seinen Füßen an. Die Jünger beteten Ihn an. In Offenbarung, Kapitel 5, wird Er als das Lamm Gottes im Himmel angebetet. Das sagt mir, dass der Vater und Jesus eins sind. Wäre Jesus nicht eins mit dem Vater, wäre es falsch, Ihn anzubeten. Das half mir genauso wie die Tatsache, dass es falsch ist, Engel anzubeten. Es ist richtig, Jesus anzubeten.

Noch zwei Dinge zum Schluss… Hebräer, Kapitel 13… beide stehen in den Versen, die wir lesen werden. Schauen Sie sich mit mir Hebräer, Kapitel 13 an. Ich denke, ich habe heute abends das Tempo einer Maschinenpistole. Tut mir leid, aber ich wollte nichts auslassen. Hebräer 13:15.

Hebräer 13:15
„Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!“

Tatsache Nummer 10: Lobpreis muss einen festen Platz im Leben eines Gläubigen haben. Lasst uns Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen. Wenn Sie die Apostelgeschichte lesen, war Anbetung für sie scheinbar genauso wichtig und gehörte zum täglichen Leben wie das tägliche Essen. Es ist gut, anzubeten, wenn wir in der Gemeinde sind, aber ich denke, wir müssen Gott überall unter allen Umständen anbeten, auch wenn die Umstände lausig sind. Manche von Ihnen, die hier sind, erleben gerade schwere Zeiten. Es sieht nicht gut aus. Sie müssen Gott preisen. Preisen Sie Ihn nicht für die schlechten Dinge, aber Sie können Ihn in schlechten Umständen preisen, weil Er gut ist. Er kann Sie herausholen. Er ist treu. Seine Verheißungen sind wahr. Wir danken Ihm nicht für die Probleme. Wir danken Ihm für Seinen Charakter. Wir danken Ihm für Seine Verheißungen, was immer Sie erleben.

Wenn Sie gerade Gutes erleben, müssen Sie Gott preisen und Ihm danken. Aber es möge ein fester Bestandteil unseres Lebens werden, dass wir Gott Lob darbringen. Ich meine damit nicht, dass wir verrückte Christen werden sollen. Sie können Gott inmitten anderer anbeten und niemand bekommt diese Anbetung mit, abgesehen von Gott und Ihnen und natürlich dem Teufel, weil er schweigen musste, aber es muss zum Lebensstil werden.

Zum Schluss will ich noch etwas nennen, das Gott gefällt, noch etwas, das Ihm gefällt. Die Bibel sagt im 1.Korinther 1:21: „Es gefiel Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.“

Ich weiß nicht, warum Gott es so gemacht hat, aber Er tat es, ein törichtes fehlbares Gefäß wie mich oder jemand anders zu gebrauchen, um die Botschaft des Evangeliums weiterzusagen und dass jeder errettet wird, der darauf wirklich vertraut. Wäre ich Gott, hätte ich das vielleicht anders gemacht, etwas spektakulärer. Aber Gott entschloss sich, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.

Dies ist die Geschichte: Sie sind durch Sünde von Gott getrennt. Die ganze Welt ist getrennt von Gott, sagt die Bibel. Wir alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes. Aus uns heraus können wir daran nichts ändern… durch gute Werke, persönliche Opfer, religiöse Rituale, unmöglich!

Da ist ein unpassierbarer Ozean, ein unbezwingbarer Berg, ein Bruch, der aus uns heraus nie  behoben werden kann. Gott tat, was wir nie hätten tun können, indem Er Seinen Sohn Jesus Christus sandte. Der Sohn Gottes kam tatsächlich, obwohl er seit Ewigkeiten beim Vater war. Der Heilige Geist überschattete eine Jungfrau Namens Maria und der Sohn Gottes wurde in ihrem Innern gezeugt. Er kam nicht in einem Palast unter den Reichen und Einflussreichen zur Welt. Er wurde in einem Stall voller Tiere geboren und lag in einer Futterkrippe. Er wuchs in einer armen Tischlerfamilie auf und als Er 30 Jahre alt war, begann Sein Dienst. Er fing an, Zeichen und Wunder zu wirken. Er redete über Gott, wie Menschen noch nie über Ihn gehört haben. Er war nicht unnahbar, distanziert, kalt und gleichgültig, sondern sprach darüber, dass Gott ein Vater ist, ein Gott der Liebe, ein guter Hirte, der sagte: „Es ist das Wohlgefallen des Vaters, euch das Königreich zu geben.“ Das stand im krassen Gegensatz zum damaligen religiösen System. Die religiösen Leiter wurden so wahnsinnig neidisch auf Jesus, dass sie Ihn festnahmen und einem Scheinprozess unterwarfen. Er wurde gnadenlos geschlagen und danach gekreuzigt, aber es war alles im Plan des Vaters, denn als Jesus, der schuldlose Sohn Gottes, dort am Kreuz hing, wurde die Sünde der Welt auf Ihn gelegt. Gott goss buchstäblich Seinen Zorn und Seine Strafe für Ihre und meine Sünde auf Seinen eigenen Sohn aus.

In dem Moment, als Jesus sich mit unserer Sünde identifizierte… und die Bibel sagt im

1.Korintherbrief, dass der, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht wurde, damit wir vor Gott gerecht würden. Gott wandte sich von Seinem eigenen Sohn ab und Jesus schrie: „Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“ Jesus starb. Nach drei Tagen und Nächten war den Ansprüchen Gottes ewiger Gerechtigkeit genüge getan und Jesus wurde von den Toten auferweckt.

Und die Bibel sagt Folgendes: Wenn Sie das glauben und bereit sind, Ihn mit Ihrem Mund als Herrn zu bekennen, bringt Gott Sie in diese Beziehung mit Ihm, die Errettung heißt. Und ich denke, Sie sind klug genug zu erkennen, dass Herr nicht irgendein Schlagwort ist, was man so sagt. Es ist voller Bedeutung und Inhalt. Es bedeutet, Ihr Leben wird sich verändern. Es bedeutet, Sie geben Ihr Herz ganz Ihm hin. Es bedeutet, dass Sie zu Ihm und zu Seinen Wegen ‚ja‘ sagen.

Jesus war das allergrößte Opfer. Er ist der Mittler zwischen Gott und uns Menschen. Hören Sie, wenn Sie meinem Freund, meinem Erretter, dem Urheber meiner Erlösung, dem Friedefürst, Jesus Christus, noch nie begegnet sind, würde ich Sie gerne mit Ihm bekannt machen. Er kennt Sie bereits, aber Sie müssen Ihn kennenlernen. Die Bibel sagt: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden. „Errettet“ ist nicht nur ein magisches Wort, das bedeutet, ich versuche anders oder besser zu leben. Es bedeutet, dass Sie eine Beziehung zu  Gott bekommen. Glauben Sie in Ihrem Herzen, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat und bekennen Sie Ihn mit Ihrem Mund als Herrn. Rufen Sie heute den Namen des Herrn an. Sie werden es niemals bereuen. Gott segne Sie.

 

Jule 9. August 2009 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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