Familie Thomas Pape

Mit Hoffnung in die Zukunft

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Mit Hoffnung in die Zukunft
06.01.2013
Bayless Conley

 

Wussten Sie, dass Glaube ohne Hoffnung hoffnungslos ist? Gott will uns Hoffnung geben. Glaube ist die Grundlage von dem, was man hofft, aber ohne Hoffnung kann diese Grundlage nichts untermauern. Ich versuche immer, die Menschen in ihrer Hoffnung zu bestärken und das ist auch heute mein Ziel. Gott will Großes in Ihrem Leben tun.

 

Wir sollten zuversichtlich auf das kommende Jahr blicken und Gutes erwarten. Ich weiß, dass einige von Ihnen gerade eine schwere Zeit durchmachen. Vielleicht dauert diese Zeit auch schon lange an. Vielleicht haben Sie finanziell zu kämpfen oder in Ihrer Ehe, mit Ihrer Familie oder Ihren Kindern. Vielleicht sind sie emotional oder geistlich angegriffen und kämpfen mit Depressionen. Aber ich glaube, dass es Hoffnung gibt und ich will Ihnen heute sieben Gründe nennen, warum Sie in diesem Jahr auf Gutes hoffen können.

 

Genau genommen will ich heute über Jesus sprechen. Ich will Ihnen 7 Dinge an ihm zeigen, die Sie veranlassen sollten, mit zuversichtlicher Erwartung ins Neue Jahr zu gehen. Wir lesen ja gerade zusammen das Neue Testament und sind jetzt im Buch der Offenbarung angekommen. Und dort will ich Ihnen 7 Dinge über unseren Herrn und Retter Jesus Christus zeigen, die Ihnen allen Grund geben, voller Hoffnung in die Zukunft zu blicken. Ich werde das Wort „HOPEFUL“ – hoffnungsvoll – als Akrostichon benutzen. Sie wissen also immer, wie weit wir schon sind, zumindest, wenn sie buchstabieren können. Gut, fangen wir an.

 

Nummer 1

Home – Er kommt nach Hause

Offenbarung 22

Sehen wir uns das zusammen an. Kapitel 22 im Buch der Offenbarung. Er kommt nach Hause. Sehen wir uns die Worte von Jesus an: Offenbarung 22:7 „Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt.“ Vers 12: „siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“ Und dann Vers 20: „der diese Dinge bezeugt, spricht: ‚Ja, ich komme bald.’ Amen;  komm Herr Jesus!“

 

Nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal innerhalb weniger Verse erklärt Jesus, dass er bald kommen wird. Er verließ die Erde und er wird sichtbar und leibhaftig auf die Erde zurückkehren. Als die Jünger mit Jesus auf dem Ölberg waren und er von einer Wolke aufgenommen wurde, erschienen Engel, die sagten: „Männer von Galiläa, warum seht ihr hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch gegangen ist, wird auf dieselbe  Weise wiederkommen.“ Jesus wird wiederkommen.

 

Neulich las ich all die Prophetien über das erste Kommen von Jesus und seine Geburt in Bethlehem. Aber wenn man sich das Verhältnis der biblischen Prophetie bezüglich seines ersten und seines zweiten Kommens anschaut, stellt man fest, dass es für sein zweites Kommen etwa acht Mal so viele gibt. Freunde, wenn sein erstes Kommen schon sicher war, dann ist das zweite noch viel sicherer.

 

In Kapitel 19 und 20 der Offenbarung geht es darum, dass Christus auf die Erde wiederkehrt und mit Jerusalem im Mittelpunkt sein tausendjähriges Reich errichtet. Und nach tausend Jahren Frieden verführt Satan die Nationen und versammelt eine Armee, so zahlreich wie der Sand des Meeres, und sie umzingeln Jerusalem, um es zu zerstören. Aber Gott zerstört sie mit einem Schlag mit Feuer vom Himmel. Und der Teufel wird für alle  Ewigkeit in den Feuersee geworfen. Gott sei Dank dafür. Und als nächstes lesen wir von dem großen weißen Thron des Gerichts und der Tod und der Hades geben die Toten frei und stehen vor Gott und sie werden danach gerichtet, was in dem Buch steht. Das nächste, was wir darüber lesen, ist Offenbarung 21:1-3. Sehen wir uns das an: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: ‚Siehe, das Zelt Gottes ist bei den Menschen!’ Und ER wird bei ihnen wohnen, und sie werden SEIN Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“

 

Er wird einen neuen Himmel erschaffen, er wird eine neue Erde erschaffen. Und diese neue Erde wird ebenso sein Zuhause sein wie auch für uns. Jesus kommt nach Hause. Ich will Ihnen aus 2. Petrus 3:12-13 vorlesen. Da heißt es: „indem ihr die Ankunft des Tages Gottes erwartet und beschleunigt, um dessenwillen die Himmel in Feuer geraten und aufgelöst und die Elemente mit Brand zerschmelzen werden! Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ In Jesaja 65:17 heißt es: „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen.“ Jesus wird wiederkommen. Wann wird das sein? Nun alles, was ich sagen kann, ist bald – denn er sagte: „Ich komme bald“.

 

Sehen wir uns doch einmal eine, wie ich finde, glasklare Prophetie aus der Bibel an und zwar die Begebenheit, als die Jünger Jesus den Tempel zeigten und er sagte: „Seht ihr diesen Tempel? Es wird ein Tag kommen, an dem nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird.“ Das wurde erfüllt, als Titus im Jahr 70 Jerusalem einnahm und den Tempel niederriss. Die Jünger fragten: „Wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?“ Jesus gab ihnen eine vielschichtige Antwort, die noch über ihre Frage hinausging und erklärte der Gemeinde, was sein Kommen und der Vollendung des Zeitalters vorausgehen würde.

 

Er sagte: „Ihr müsst auf diese Zeichen achten. Wenn ihr diese Zeichen seht, wisst ihr, dass das Ende nahe ist: Es wird Kriege und Kriegsgerüchte geben, Nation wird gegen Nation aufstehen, da und dort wird es Erdbeben geben, Seuchen und Hungersnöte. Wenn ihr solche Dinge seht, blickt auf und hebt eure Häupter empor. Eure Erlösung naht.“ Und dann sagte er: „Und das Evangelium des Reichs wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdenkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis und dann wird das Ende kommen.“ Auf dem ganzen Erdkreis und allen Nationen. Das Wort Nationen stammt von dem griechischen Wort „ethnos“, welches der Oberbegriff für alle ethnischen Gruppen und Sprachgruppen ist. Und sie alle werden ein Zeugnis des Evangeliums Christi haben und wenn das Evangelium jede Gruppe erreicht hat, wird das Ende kommen.

 

Wussten Sie, dass unsere Generation die erste in der Geschichte ist, wo das möglich ist? Noch während ich lebe, wird die Bibel jeder Sprachgruppe in ihrem eigenen Dialekt, ihrer eigenen Sprache vorliegen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Welt! Die Prophetie ist dabei, sich zu erfüllen. Möglicherweise dauert es nur noch ein paar Jahrzehnte, bis es soweit ist. Und er sagte: „Dann wird das Ende kommen.“ Das bedeutet nicht, dass die Gemeinde nicht schon vorher weggenommen und entrückt werden kann. Es ist durchaus möglich. Aber diese Worte sagen mir, dass Jesus bald kommen wird und das gibt mir große Hoffnung: er wird kommen!

 

2.

Omnipotent – allmächtig

Offenbarung 19:6

Der zweite Buchstabe in unserem Akrostichon, das O, steht für omnipotent – allmächtig. Er ist allmächtig. Sehen wir uns Kapitel 19:6 an: „Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, die sprachen: ‚Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.’“

 

Hier ist die Rede von aufrührerischen Nationen und religiösen Systemen, die seine Gemeinde verfolgt und die Erde moralisch verschmutzt haben. Aber ER ist allmächtig. Er besitzt alle Macht:

  • er fügt wieder zusammen, was zerbrochen ist;
  • er macht gerade, was krumm ist;
  • er reinigt, was schmutzig ist;
  • er heilt, was krank ist;
  • er rettet, was umkommt;
  • er findet, was verloren ist;
  • er erneuert und erfrischt, was erschöpft ist;
  • er stärkt, was schwach ist;
  • er richtet auf, was gefallen ist.

 

Freunde, keine Situation ist so trostlos, kein Mensch so hoffnungslos, kein Umstand so ausweglos, dass ER nicht eingreifen und die Dinge umdrehen kann. Der allmächtige Gott regiert! Mit einem Wort aus seinem Mund verteilt er die Sterne im Universum. Ihr Problem ist keine große Sache für Gott – glauben Sie mir.

 

3.

Prayer – Gebet: Er hört und beantwortet Gebet

Offenbarung 5

Unser nächster Buchstabe: P wie prayer – Gebet. Er hört und beantwortet Gebet. Sehen wir uns Offenbarung 5:8 an. Er hört und beantwortet Gebet: „Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voller Rächerwerk; das sind die Gebete der Heiligen.“ Ich lese Ihnen dazu noch Kapitel 8:4 vor: „Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott.“ Er spricht hier in Bildern, aber das sagt mir, dass unsere Gebete zu Gott vordringen. Sie werden nicht nur in ein Buch geschrieben, das dann irgendwo in einer Ecke verstaubt. Gott hört und beantwortet Gebet.

 

In Philipper 1:19 schrieb Paulus: „denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi“. Er vertraute auf den einen, der Gebete hört und beantwortet. Der Psalmist sagte: „Herr, deine Ohren sind gerichtet auf das Schreien der Gerechten.“ Gott interessiert sich für jeden Bereich Ihres Lebens. Und ER hört und beantwortet Gebet:

  • Er hörte Abrahams Gebet und heilte Abimelechs Hausgemeinschaft.
  • Er hörte Moses Gebet und heilte Miriam.
  • Er hörte Hannas Gebet und schenkte ihr einen Sohn.
  • Er hörte das Gebet des Jabez und er segnete ihn, er erweiterte sein Gebiet und bewahrte ihn vor dem Bösen.
  • Er hörte Asas Gebet und schenkte ihm den Sieg über eine riesige Armee.
  • Er hörte Daniels Gebet und half ihm, den Traum des Königs zu deuten.
  • Er hörte Nehemias Gebet und schenkte ihm Gunst bei dem König.
  • Er hörte Elias Gebet und die Dürre endete.
  • Er hörte Hiskias Gebet, heilte ihn und gab ihm noch 15 Jahre zu leben.
  • Er hörte Jonas Gebet und der Fisch spuckte ihn aus auf trockenes Land.
  • Er hörte das Gebet der Jünger in Apostelgeschichte 4. Das Gebäude bebte, sie bewiesen Mut und Gott heilte Menschen durch ihre Hände.
  • Er hörte Petrus Gebet und Tabita wurde von den Toten auferweckt.
  • Er hörte Paulus Gebet auf Malta und es geschahen viele Heilungen.

 

Wir müssen Gott unsere Gebete mit Dank darbringen, denn er hört und beantwortet Gebet. Ich gehe hoffnungsvoll ins neue Jahr. Das Ohr des Himmels ist uns zugeneigt.

 

4.

Eternity: Ewigkeit Er hat uns die Ewigkeit gegeben

Offenbarung 22:5

Gut, E wie eternity – Ewigkeit. Er hat uns die Ewigkeit gegeben. Gehen wir zurück zu Offenbarung 22:5. Er hat uns die Ewigkeit gegeben. Hier in Vers 5 ist die Rede von den neuen Himmeln und der neuen Erde. Und dieser Vers bezieht sich auch auf uns. Da heißt es: „Und Nacht wird nicht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes einer Lampe und des Lichtes der Sonne; denn der HERR, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit“.

 

Das ist eine lange Zeit! Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und wenn wir unsere jetzigen Bedrängnisse im Licht der Ewigkeit betrachten, sind sie plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Es kommt immer auf die Perspektive an. Der Apostel Paulus, der so viele Male eingesperrt und geschlagen wurde, der Schiffbruch erlitt, gesteinigt und aus Städten gejagt wurde, sagte in 2. Korinther 4:17 über die Ewigkeit: „Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Bedrängnis bewirkt uns ein über die Maßen überreiches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit“.

 

Dieser Mann, der geschlagen, eingesperrt und gesteinigt wurde, der Schiffbruch erlitt, der verraten wurde und gegen wilde Tiere kämpfte, sprach von der „schnell vorübergehenden Leichte unserer Bedrängnis.“ Und dann sprach er von dem ewigen Gewicht von Herrlichkeit. Es gefällt mir, wie in der Amplified Bible erklärt wird, was uns erwartet. Da ist die Rede von einer über die Maßen überreichen, unvergleichlichen, unermesslichen und übernatürlichen Herrlichkeit uns einer Seligkeit, die nie vergeht.

Ich denke, für die ersten paar Jahrhunderte meiner Ewigkeit werde ich vielleicht den östlichen Teil des neuen Jerusalems erkunden. Die Bibel berichtet uns von den Ausmaßen der Stadt. Sie ist viereckig und ihre Ausmaße entsprechen etwa der Hälfte der Fläche Amerikas. Das ist ziemlich groß! Und sie ist ebenso hoch wie lang und breit. Die Ewigkeit wird nicht langweilig sein.

 

In Epheser 2:7 heißt es, dass er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweist in Christus Jesus. Mit anderen Worten: Die endlose Zeit, die kommen wird, bringt Segen, Gnade, Abenteuer, Wunder, Erstaunen, grenzenlose Schöpfung und neue Erfahrungen mit sich. Wort und Sätze wie „langweilig“ und „es gibt nichts zu tun“ oder „alles sieht gleich aus“, wird es nicht mehr geben.

 

Vor ein paar Jahren predigte ich in Victoria, Australien. Ich war dort mit einem Freund namens Dale Hewitt. Einmal gingen wir am Strand auf einem kleinen Pier. Ich glaube, wir hatten Fisch und Pommes dabei und sprachen über die Ungerechtigkeit, die so viele Menschen in ihrem Leben erfahren. Manche werden in eine Gesellschaft und eine Umgebung hinein geboren, die ihnen unendlich viele Möglichkeiten bietet, während andere ein Umfeld haben, das nichts als Schwierigkeiten und kaum Perspektiven für sie bereithält. Das Leben kann wirklich ungerecht sein. Und Dale sagte: „Bayless, meine Antwort darauf ist, dass die Ewigkeit der Ausgleich für all das sein muss.“ Ich stimmte ihm damals von ganzem Herzen zu und ich tue es auch heute noch. Freunde, die Ewigkeit ist unser Ausgleich. Und in Anbetracht der Ewigkeit ist alles, was immer Sie hier durchmachen, eine schnell vorübergehende Leicht der Bedrängnis. Wow!

 

5.

Faithfull – treu: Er ist treu

Offenbarung 19

Gut, F wie faithfull – treu: Offenbarung 19: Er ist treu. Das gibt mir großen Grund zur Hoffnung. „Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.“ Um Ihnen noch einen kleinen Hinweis darauf zu geben, wer der Mann auf dem Pferd sein könnte, Vers 13: „und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes“. Wer ist das fleischgewordene Wort? Es ist Jesus. In Vers 11 wird er treu genannt, in Vers 13 das Wort Gottes. Es hat seinen Grund, dass diese beiden Dinge zusammen erwähnt werden. Seine Verheißungen sind verlässlich. Sein Wort kann nicht gebrochen werden. Er und sein Wort sind eins. Sie können auf seine Verheißungen bauen!

 

Hebräer 11:11: Sarah war ihr ganzes Leben lang unfruchtbar gewesen und jetzt war sie über das gebärfähige Alter hinaus. Aber Gott tat ein Wunder und sie wurde schwanger und bekam einen kleinen Jungen. Und die Bibel sagt: „Weil sie den, der die Verheißung gegeben hat, für treu erachtete.“ Gott bricht seine Versprechen nicht.

 

6.

Unrelenting: unerbittlich – Er ist unerbittlich, wenn er in uns wirkt

Offenbarung 3:19

Und dann das U wie unrelenting –  unerbittlich. Er ist unerbittlich, wenn er in uns wirkt. Blättern sie bitte zurück zum dritten Kapitel. In den ersten Kapiteln des Buches der Offenbarung spricht Jesus zu sieben Gemeinden. Das war nicht metaphorisch. Diese Gemeinden gab es damals wirklich in Kleinasien, mit wirklichen Menschen wie wir. Jesus ermutigte sie in ihrem Glauben, ihre Ausdauer, ihrem Urteilsvermögen und ihrem Gehorsam. Aber er korrigierte sie auch in Bezug auf falsche Lehren, auf Lauheit, Weltlichkeit, Furcht und sexueller Sünde. In Kapitel 3:19 fasst er das alles zusammen und sagt: „Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tue Buße!“.

 

Er wirkt also aktiv darauf hin, sie in ihrem geistlichen Leben voranzubringen. Er korrigiert sie wie ein Vater seinen Sohn korrigiert, weil er ihn liebt und weil er will, dass er wächst und vorankommt. Und in Vers 22 finden wir einen Schlüssel. Jesus sagte: „Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Diese Aussage trifft er in den beiden Kapiteln nicht weniger als sieben Mal. Er betont, dass sie darauf hören sollen, was der Geist sagt, „’denn es wird nicht durch Macht und nicht durch Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist’, spricht der Herr.“ Es gelingt uns nicht, durch Willenskraft oder die Kraft des Fleisches, ein Leben zu führen, in dem wir Gott suchen und in ihm wachsen. Es ist das Wirken von Gottes Gnade durch seinen Heiligen Geist in uns, wenn wir mit ihm zusammen arbeiten. Aber wir müssen auf seinen Geist sehen.

 

Für manche besteht die größte Entmutigung ihres Lebens darin, dass sie das Gefühl haben, in Gott nicht mehr weiterzukommen. Und dann braucht nicht einmal mehr der Teufel zu kommen, um sie zu verurteilen. Sie verurteilen sich selbst. Aber ich versichere Ihnen: Der Herr wirkt in Ihnen! In Philipper 1:6 heißt es: „Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.“ Was er beginnt, führt er auch  zu Ende. Der Psalmist sagt in Psalm 138:8: „Der Herr wird es für mich vollenden“. Sie sind ein Werk im Fortschritt.

 

Ich weiß, dass ich mich noch im Bau befinde. Aber er tut sein Werk in mir und das tut er auch in Ihnen. Vielleicht geht es in Ihrem Leben ein wenig laut und chaotisch zu und vielleicht sagen manche Leute: „Es ist hoffnungslos.“ Dann müssen Sie einfach sagen: „Du kennst den Bauherrn nicht. Es ist nicht hoffnungslos. Er hat einen wunderbaren Bauplan und er arbeitet daran, ihn umzusetzen.

 

7.

Love: Liebe – Er liebt uns

Offenbarung 1:5

Unser letzter Buchstabe ist das L und das ist der wichtigste Punkt für uns und die ganze Menschheit: ER liebt uns. Das L wie love steht für Liebe. Er liebt uns. Sie sind von Jesus geliebt. Offenbarung 1:5: „und von Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut.“

 

Er liebt uns. Er hat uns in der Vergangenheit geliebt. Er liebt uns in der Gegenwart und er wird uns auch in Zukunft lieben. Er liebt uns und hat uns mit seinem kostbaren Blut gereinigt. Und im nächsten Vers heißt es „und uns gemacht hat zu seinem Königtum, zu Priestern seinem Gott“. Könige haben Autorität, Priester haben Zugang. Und wenn Sie im Blut Jesu gereinigt werden, wird Ihnen der Name Jesu gegeben. Sie haben Autorität in seinem Namen und Sie bekommen Zugang wie der Hohepriester ins Allerheiligste. Sie können vor Gott kommen, nicht wie ein Bettle oder ein Ausgestoßener, sondern wie ein Kind, das zu ihm gehört. Sie sind von Jesus geliebt. Gott ist nicht ärgerlich auf Sie. Er liebt Sie. Ich möchte mit einem Vers aus Kapitel 3 schließen. Lesen Sie mit, wenn Sie möchten. Vers 20: Jesus sagt: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.“

 

Offensichtlich hat die Tür zu unserem Leben, zu unserem Herzen, nur auf der Innenseite einen Griff. Er erzwingt seinen Eintritt nicht. Das tun Dämonen. Jesus steht an der Tür und er klopft und ruft. Er sagt: „Wer mir öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit im essen und er mit mir.“ Das ist eine Einladung zu Gemeinschaft, zu Vertrautheit, zu einer Beziehung. Ich glaube, diese Einladung hat zwei Bedeutungen. Sie wurde an die Christen in den sieben Gemeinden geschrieben und manche von ihnen waren abgefallen, sie waren von Gott getrennt und weit entfernt von der Gemeinschaft mit ihm. Gab Jesus sie auf? Nein. Scheuchte er sie weg? Nein. Er stand an der Tür und klopfte.

 

Auch hier sind Menschen, die sich von Gott entfernt haben. Sie haben schon eine echte Erfahrung mit Jesus gemacht, aber so, wie die Dinge jetzt zwischen Ihnen stehen, ist es nicht gut. Das Feuer ist niedergebrannt und da ist keine Gemeinschaft, keine Vertrautheit mehr mit Gott. Vielleicht begehen Sie ein paar religiöse Rituale, aber Sie wissen, dass Ihr Herz kalt ist statt zu brennen. Ich sage Ihnen: Er steht heute an der Tür, er klopft an und ruft. Und wenn Sie ihm öffnen, kommt er herein. Verlorene Söhne, es ist Zeit, dass Sie nach Hause kommen. Es ist Zeit, dass  Sie die Tür Ihres Lebens wieder öffnen und anfangen, Jesus zu lieben und ihm mit Ihrem ganzen Herzen, mit aller Kraft und ihrer ganzen Seele zu dienen. Das ist auch eine Einladung für die Menschen, die noch nie mit Jesus gelebt haben. Er steht vor der Tür Ihres Lebens. Er drängt sich nicht hinein. Er klopft an. Stellen Sie sich das vor. Er starb am Kreuz und bezahlte den Preis für die Sünden der Menschen und dennoch wartet er auf eine Einladung. Er drängt sich nicht einfach in Ihr Leben.

 

Freunde, Sie sind von Gott geliebt. Er liebt Sie mehr als Sie es sich vorstellen können. Und er liebt Sie an Ihren schlechten Tagen nicht weniger als an Ihren guten Tagen. Seine Liebe für Sie basiert auf seinem Wesen, nicht auf Ihrer Leistung. Aber wir müssen seine Liebe und seine Gnade annehmen. Die Bibel spricht von der Gnade Gottes, die vergeblich gewährt wurde. Sie können auch Nein zu Gott sagen. Er hat Ihnen einen freien Willen gegeben. Aber warum sollten Sie das tun? Er hat nur Ihr Bestes im Sinn. Er will Ihr Leben verändern. Er will Ihnen Gutes tun. Die Bibel sagt: „jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Rufen Sie den Namen Jesu heute an. Hier geht es nicht um religiöse Rituale oder Zeremonien, es geht um eine Beziehung mit Gott. Es ist kein Zufall, dass Sie mir gerade zuhören. Öffnen Sie Ihr Herz und sagen sie Ja zu Jesus Christus. Er liebt Sie

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