Mütter mit Wundern

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Mütter mit Wundern
Bayless Conley

Hallo, hier ist Bayless Conley, ich habe heute etwas Wichtiges mitzuteilen. Es gibt einige Mütter in der Bibel, die großartige Wunder erlebt haben. Wir sprechen heute über diese Mütter und ihre Wunder. Es gibt einige Prinzipien, die sie in ihrem Leben beachteten und Dinge, die sie als Reaktion auf Gottes Geist und auf Sein Wort taten, die wir in unserem Leben anwenden können, so dass wir dieselbe Art von Wundern erleben können. Sie wollen dies sicher nicht verpassen. „Mütter mit Wundern.“

Ich rede zu Ihnen über drei Mütter aus der Bibel und die Wunder, die sie erlebten sowie die Lektionen, die wir dadurch lernen können. Die erste Mutter ist Sara. Wir lesen über sie in 1.Mose 21:1.

1.Mose 21:1-2
„Und der Herr suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und der Herr tat an Sara, wie er geredet hatte.

Und Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zu der bestimmten Zeit, die Gott ihm gesagt hatte. Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren worden war, den Sara ihm geboren hatte, den Namen Isaak.“

Isaak bedeutet Lachen. Vers 5.

1.Mose 21:5-6
„Abraham aber war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. Und Sara sagte: Gott hat mir ein Lachen bereitet, jeder, der es hört, wird mir zulachen.“

Die Verheißung wurde Abraham und Sara fast 25 Jahre zuvor gegeben, bevor sie einen Sohn hatten.

Aber bis dahin hatten sie eine Geschichte von null Ergebnissen. Besonders Sara hatte eine Geschichte von Fehlern hinter sich, wo sie versuchte, im Fleisch zu produzieren, was Gott durch Seinen Geist verheißen hatte. Aber nichts war geschehen. Und Woche für Woche verging, Monat für Monat, Jahr für Jahr, und nichts geschah. Schließlich sagt Sara: „Ich habe doch dieses hübsche Sklavenmädchen Hagar. Warum hast du nicht Sex mit ihr. Schwängere sie. Sie wird die Ersatzmutter. Das Kind, das sie zur Welt bringt, wird unser Kind. Vielleicht will Gott es auf diese Weise tun. Und Abraham als typischer Mann, widersprach der Idee nicht. Und Hagar wird schwanger und gebiert Ismael, was viel Leid verursachte. Und Gott sagte: „Nein, das ist nicht, was ich sagte. Es wird ein Kind der Verheißung, ein Kind des Geistes, und das ist nicht die Weise, wie es geschehen wird.“ Und Sara hatte an dem Punkt aufgegeben, so dass sie lachte, als die Verheißung später in ihrem Leben wiederholt wurde.

Aber Sara zeigt uns, dass Dinge sich ändern können und dass Leute, die im Unglauben lachten, später darüber lachen können, was Glaube an Gott bewirkt. Vielleicht haben Sie lange gewartet und viel und lange für etwas gebetet. Vielleicht für eine familiäre Situation oder für Finanzen. Vielleicht für ein körperliches Leiden oder einen anderen Aspekt Ihres Lebens und es scheint, die Antwort ist fern am Horizont verborgen. Dinge sind nie geschehen. Sara würde sagen: „Bleibe dran. Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende.“ Das letzte Kapitel wurde noch nicht geschrieben.

Gott hat aus Gründen, die nur Er kennt, bestimmte Zeitpunkte festgesetzt, dass Dinge passieren. Wenn das der Fall ist, können wir Ihn nicht drängen, auch wenn wir es wollen. Gott hat die Übersicht über die Dinge unseres Lebens und der Umstände und Er wirkt an einer Vielzahl von Dingen. Er webt die gesamten Zusammenhänge. Und Er verbindet dies mit dem, weil dieses jenes beeinflusst und dies wiederum das, und es ist oftmals eine Frage des Timings, dass Er Zeitpunkte festsetzt, weil Er weiß, wann alles vorbereitet ist. Und mit unserer begrenzten Sichtweise fragen wir uns: „Gott, was ist los! Warum passiert dies nicht?“ Und Gott sagt: „Wenn du sehen könntest, was ich sehe, würdest du es wissen. Du musst mir einfach vertrauen.“ Das nennt sich Glauben.

Schauen wir in Hebräer, Kapitel 11. Ein zweiter Gedanke, warum Dinge manchmal Zeit brauchen. In Hebräer 11:11 ist die Rede von Sara.

Hebräer 11:11
„Durch Glauben empfing er mit Sara, obwohl sie unfruchtbar war, Kraft, Nachkommenschaft zu zeugen, und zwar über die geeignete Zeit des Alters hinaus, weil er den für treu erachtete, der die Verheißung gegeben hatte.“

Es heißt hier, sie empfing Kraft. Das Wort „Kraft“ ist dasselbe griechische Wort im Neuen Testament für „Wunder“. Durch Glauben empfing Sara also ein Wunder. Irgendwo im Prozess bewegte sich Sara von Unglauben zu Glauben, gemäß der Verheißung, indem Sie über den Verheißungsgeber nachdachte. Sie dachte über den nach, der verheißen hatte. Ist Ihnen aufgefallen? „Durch Glauben empfing Sara ein Wunder, indem sie ein Kind empfing, über die geeignete Zeit hinaus, weil sie den für treu erachtete, der die Verheißung gab.“

Das Wort „erachten“ setzt sich aus zwei Worten zusammen und bedeutet „sich vor Augen führen“. Es ist etwas, worüber Sie tief und gründlich nachdenken. Sara dachte über Gottes Treue nach und füllte ihre Gedanken damit und es brachte sie vom Unglauben in den Bereich des Glaubens. Ich sage Ihnen heute: Gott ist treu. Die Tatsache, dass Sie mir jetzt zuhören, dass Sie gesund sind und diese Dinge hören, zumindest nehme ich das an, sagt etwas über die Treue Gottes. Dass Sie Kleidung anhaben, sagt etwas über die Treue Gottes. Sie haben gegessen. Gott hat Sie erhalten, sonst wären Sie nicht hier. Er war treu. Genau wie Er Israel 40 Jahre in der Wüste ernährte und dafür sorgte, dass ihre Schuhe und ihre Kleider nicht verschlissen. Ja, sie durchliefen schwierige Zeiten. Sie erlebten Kämpfe und einige Rückschläge. Aber Gott war treu mit ihnen.

Und ich kann Ihnen über meinem Leben bezeugen, wenn ich die Rückschläge, die Probleme und die Fehler ansehe und die verschiedenen Dinge, die geschahen. Eines kann ich sagen: Gott war treu. Selbst, wenn ich es nicht war, Er war treu. Und eine weitere Lektion: Sie sind nie zu alt, um großartige Dinge zu erleben oder um von Gott gebraucht zu werden.

Als ich 1979 in der Bibelschule war, war da ein 80-jähriger Schüler. Er war viele Jahre Baptistenpastor und war im Ruhestand und er stand auf und sprach zur Schülerschaft: „Ich saß in meinem Schaukelstuhl und der Heilige Geist sagte: Opa, verlasse deinen Schaukelstuhl! Und Gott sandte mich zur Bibelschule.“ Als er fertig war, gründete er eine neue Gemeinde. Mit achtzig! Gewaltig!

Ich ging früher oft in ein Altersheim in Long Beach und besuchte eine Frau. Sie war 100 Jahre alt. Sie wurde unter Billy Sundays Dienst gerettet, unter A.A. Allens Dienst mit Heiligen Geist erfüllt, war viele Jahre Missionarin in China und hatte nie geheiratet. Sie war hundert Jahre alt und hatte nie aufgegeben. Sie gab jedem Zeugnis, der lange genug stehen blieb, um mit ihr zu reden. Ich ging zu ihr und wir nahmen das Abendmahl zusammen, sie sang einige Lieder und wir beteten Gott zusammen an, und dann griff sie eine ältere Person bei der Hand und fing an, ihr Zeugnis zu geben.

Erstaunlich! Sie brauchen nicht aufzuhören! Gott ist nicht mit Ihnen am Ende! Sie sind nicht am Ziel!

Es kann sein, dass Ihre besten und produktivsten Tage vor Ihnen liegen.

Schauen Sie mit mir in 1.Samuel, Kapitel 1. Wir kommen später zum Hebräerbrief zurück. Wir schauen uns eine weitere Mutter mit einem Wunder an. Ihr Name war Hanna.

Hanna war in einer schwierigen Situation, weil ihr Mann eine andere Frau hatte. Sie war eine von zwei Frauen. Keine gute Situation, aber damals recht häufig. Die andere Frau wurde schwanger und kriegte Kinder, aber Hanna war unfruchtbar. Die andere Frau provozierte und verachtete sie ständig und machte Hanna das Leben schwer, so dass sie nicht mal mehr essen wollte. Und ihr Mann sagte zu ihr: „Was ist los, mein Schatz? Du bist mir mehr wert als zehn Söhne.“ Und er ermutigte sie sehr. Aber sie ging in den Tempel, um dort zu beten. Wir lesen ab Vers 10, wo sie anfängt zu beten.

1.Samuel 1:10-17
„Und sie war in ihrer Seele verbittert, und sie betete zum Herrn und weinte sehr. Und sie legte ein Gelübde ab und sprach: Herr der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen männlichen Nachkommen geben wirst, so will ich ihn dem Herrn alle Tage seines Lebens geben. Und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen. Und es geschah, als sie lange vor dem Herrn betete, achtete Eli auf ihren Mund.

Hanna aber redete in ihrem Herzen. Nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme hörte man nicht.

Da meinte Eli, sie sei betrunken, und Eli sagte zu ihr: Wie lange willst du dich wie eine Betrunkene benehmen? Mach, dass du deinen Rausch los wirst! Aber Hanna antwortete und sagte: Nein, mein Herr! Ich bin nur eine betrübte Frau. Wein und Rauschtrank habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz vor dem Herrn ausgeschüttet. Halte deine Magd nicht für eine verkommene Frau!

Denn aus meinem großen Kummer und Herzeleid habe ich so lange geredet. Eli antwortete und sagte: Geh hin in Frieden! Der Gott Israels wird dir deine Bitte erfüllen, die du von ihm erbeten hast.“

Und Gott erhörte tatsächlich ihr Gebet, gab ihr ein Wunder und sie gebar Samuel, einen der wichtigsten Männer der Bibel. Er wurde ein großer Prophet und Leiter der Nation Israel.

Ich sehe hier mehrere wichtige Lektionen. Die erste ist: Wenn unser Gebet wirklich effektiv sein soll, muss es in die Tiefe gehen. Bedenken Sie die Sprache: Hanna war in der Seele verbittert. Sie weinte bitterlich. Sie sagte: „Herr, sieh mein Elend.“ Sie sprach in ihrem Herzen. Ihr Herz war mit ihren Gebeten verknüpft. Sie schüttete ihre Beschwerden und ihre Seele vor Gott aus. Diese Frau fühlte die Dinge tief. Es war kein oberflächlicher Wunsch, um den sie bat. Sie war völlig transparent vor Gott.

Sie betete ganz klar und bat um ein männliches Kind.

Und ich denke, vielleicht die einzigen Dinge, die Gottes Herz berühren und die Hand Gottes bewegen, sind Dinge, die in uns brennen. Ich glaube, es gibt viel oberflächliches, halbherziges Gebet. Es ist Gebet, wo wir nicht unsere Seele vor Gott ausschütten, so dass das Gebet nicht aus unserem Herzen zum Herzen Gottes dringt und ich glaube, das ist nötig, um Gottes Herz im Gebet zu berühren.

Jakobus 5:16 sagt, viel vermag das ernsthafte Gebet des Gerechten. Es setzt enorme Kraft frei. Es ist ernsthaftes Gebet, das von Herzen kommt, das Gottes Herz berührt und Seine Hand bewegt.

Die zweite wichtige Lektion ist, dass Hanna nichts gegen ihre Feindin unternahm. Als die andere Frau ihres Mannes ihr Leben zur Qual machte, hören wir nichts davon, dass Hanna gegen sie sprach. Sie brachte ihr Anliegen und ihre Bitte direkt zu Gott allein. Und als sie betete, da betete sie nicht: „Oh Gott, lehre diese Frau eine Lektion. Nimm ihre Kinder. Lass sie sterben.“ Nichts davon war in ihrem Gebet. Ihr Fokus war nicht Rache. Der Fokus ihres Gebets war ihre Not. Viele Leute lassen ihre Gefühle von Ärger und Enttäuschung die wichtigen Anliegen überschatten, worauf sich ihre Gebete konzentrieren sollten. Freund, wenn Sie Ärgernisse in Ihrem Herzen zulassen, wird es Ihr Gebet berauben.

Ein Freund von meiner Frau und mir übernahm eine bestehende Gemeinde. Es war eine kleine Gemeinde und sie wählten ihn als ihren neuen Pastor. Sie zogen in das kleine Pfarrhaus, das direkt neben der Gemeinde war. Am ersten Abend in dem Pfarrhaus klopfte es an der Tür und eine Frau aus der Gemeinde brachte einiges Gebäck. Sie sagten: „Wundervoll, kommen Sie rein.“ Sie kochten Kaffee und setzten sich, um das Gebäck zu essen. Sie sagte: „Der Grund, warum ich hier bin, ist, dass ich ihnen sagen muss, was soundso mir antat, bevor Sie es von anderen hören.“ Und sie berichtete, was eine andere Frau in der Gemeinde ihr angetan hatte. Da sie neu da waren, versuchten sie freundlich zu sein. Sie sagten: „Das klingt schrecklich. Es tut uns leid, dass das passiert ist. Wir kümmern uns drum. Sicher wird die Sache berichtigt.“ Die nächsten Tage untersuchten sie die Sache.

Sie fanden heraus, dass dies vor 15 Jahren passiert war.

Einige Leute lassen Bitterkeit in sich zu, so dass es ihre Sprache prägt und ihr Gedankenleben beeinflusst, ihre Gebete färbt und sie schließlich eines effektiven Gebetslebens beraubt. Unglaube und Ärger lassen Ihre Gebete entgleisen, so dass sie nie den beabsichtigten Bestimmungsort erreichen. Jesus bezeichnete Unvergebenheit als das größte Hindernis für Gebet. Und ich glaube, Hanna lehrt uns hier eine wichtige Lektion.

Auch die nächste Lektion ist sehr wichtig. Ich könnte die Verse zitieren, aber Sie sollten sie anschauen. Schlagen Sie mit mir Prediger, Kapitel 5 auf. Es ist das Buch nach dem Buch der Sprüche. Und hier ist die Lektion: Hanna hielt ihr Versprechen. Als sie geplagt war und Probleme hatte, versprach sie Gott etwas: „Gib mir ein männliches Kind und ich gebe ihn dir zurück.“ Meinen Sie nicht, dass dieses Versprechen nach Samuels Geburt schwer zu halten war? Sie empfängt den Jungen und hält ihr Versprechen. Als er entwöhnt ist, bringt sie ihn zum Tempel und sagt zu Eli, dem Priester: „Hier ist er. Ich habe ihn Gott lebenslang geweiht.“ Und sie lässt ihn dort. Sie kommt und besucht ihn einmal im Jahr. Sie verlässt ihren kleinen Jungen, den Jungen ihrer Träume. Das war kein leicht zu erfüllendes Versprechen, aber Hanna tat es. Und hier ist der Vers, Prediger 5:4

Prediger 5:4-5
„Wenn du Gott ein Gelübde ablegst, zögere nicht, es zu erfüllen. Denn er hat kein Gefallen an den Toren. Was du gelobst, erfülle! Besser, du gelobst nicht, als dass du gelobst und nicht erfüllst.“

Ich frage mich, wie oft Gott Worte hörte, wie „Gott, wenn Du mir hier raus hilfst, verspreche ich…“,

„Herr, wenn Du mir hilfst, gebe ich den Zehnten…“, „Gott, wenn Du mich durchbringst, hast Du mich. Ich diene dann Dir.“ „Gott, wenn Du mich hieraus befreist, dann gehe ich in die Kirche, mit der ganzen Familie.“ Ich frage mich, welcher Prozentsatz dieser Versprechen unter Druck wirklich erfüllt wurden, wenn Gott eingriff und Leuten aus schwierigen Umständen half.

Es kam einmal ein Freund zu mir, der nicht zu unserer Gemeinde ging. Ein guter Christ, der eine Weile zu uns kam, dann aber wegzog. Er sagte: „Bayless, ich muss mit dir reden. Vor einiger Zeit versprach ich Gott, dass ich Ihm 25 % meines Einkommens gebe. Es ist gerade finanziell eng und es fällt mir schwer, mein Versprechen zu halten. Kann ich aus dem Versprechen rauskommen?“ Wir standen genau hier und ich sah ihn an und sagte: „Du sprichst zur falschen Person. Die einzige Person, die dich daraus entlassen kann, ist Gott. Du hast es Ihm versprochen. Rede mit Ihm darüber. Ich weiß nicht, was Er sagen wird.“

Eine letzte Mutter mit einem Wunder, die wir uns anschauen wollen, ist in Josua, Kapitel 2. Wir wollen einige Minuten über Rahab sprechen. Rahab war eine Prostituierte. Das Volk Israel hatte 40 Jahre in der Wüste verbracht und jetzt zogen sie zum zweiten Mal zum verheißenen Land. Josua sendet zwei Kundschafter und sie kamen in ein Haus zweifelhaften Rufs. Wir wollen nicht ihre Motive bezweifeln, warum sie dort waren, sondern annehmen, dass es Gottes Vorsehung war. Sie waren also in Rahabs Haus und sie bekannte ihnen: „Männer, ich weiß, dass euer Gott der einzig wahre Gott ist. Und wenn Gott euch die Stadt gibt, dann verschont bitte mich und meine Familie. Und sie versteckte sie auf dem Dach. Sie schützte ihr Leben und riskierte viel, indem sie die Spione auf dem Dach versteckte. Der König hörte, dass sie in Rahabs Haus waren und er sandte Soldaten hin und sagte: „Wo sind die Männer, die zu dir kamen?“ Sie sagte: „Sie waren hier. Ich weiß nicht, woher sie kamen. Als es dunkel wurde, verließen sie die Tore der Stadt. Geht schnell und ihr könnt sie finden.“ Und so gingen sie auf die Suche nach ihnen. Lesen wir ab

Josua 2:15
„Da ließ sie sie an einem Seil durch das Fenster hinunter; denn ihr Haus befand sich an der Stadtmauer; sie wohnte an der Mauer.“

Beachten Sie, wo Rahabs Haus ist. Es ist an der Stadtmauer.

Josua 2:16-18
„Und sie sagte zu ihnen: Geht ins Gebirge, damit die Verfolger nicht auf euch stoßen, und verbergt euch dort drei Tage, bis die Verfolger zurückgekehrt sind! Danach geht eures Weges. Da sagten die Männer zu ihr: Von deinem Eid, den du uns hast schwören lassen, sind wir unter folgender Bedingung frei: Siehe, wenn wir in das Land kommen, musst du diese rote Schnur in das Fenster binden, durch das du uns heruntergelassen hast, und musst deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und das ganze Haus deines Vaters zu dir ins Haus versammeln.“

Schauen Sie in Vers 21.

Josua 2:21
„Da sagte sie: Wie ihr gesagt habt, so sei es! Und sie entließ sie, und sie gingen weg. Sie aber band die rote Schnur ins Fenster.“

Und es geschah ein erstaunliches Wunder. Sie wissen bereits, was es ist, wenn Sie darüber nachdenken. Schlagen wir jetzt einmal Hebräer, Kapitel 11 auf. Dort sind einige Verse, die von Rahab handeln.

Hebräer 11:30-31
„Durch Glauben fielen die Mauern Jerichos, nachdem sie sieben Tag umzogen worden waren. Durch Glauben kam Rahab, die Hure, nicht mit den Ungehorsamen um, da sie die Kundschafter in Frieden aufgenommen hatte.“

Josua und seine Armee liefen jeden Tag um Jericho, einmal am Tag, sechs Tage lang. Am siebten Tag sieben mal, wobei sie ins Horn bliesen. Jeder schrie, und was geschah mit den Mauern von Jericho? Sie stürzten ein. Wo war Rahabs Haus? Die ganzen Mauern Jerichos stürzten ein, außer ein kleiner Abschnitt, wo Rabah den roten Faden ins Fenster band, wo sich ihre Familie aufhielt.

Erste Lektion: Glauben an Gott kann Sie schützen. Freund, die Verheißungen Gottes sollen nicht nur bewundert werden. Sie sollen angenommen werden.

Als König David sagte, tausend fallen an deiner Seite, zehntausend zu deiner Rechten, aber dich trifft es nicht, ist das keine Verheißung zum Bewundern. Es ist eine Verheißung zum Annehmen und Glauben. Wenn er sagt: Keine Plage soll deinem Haus nahen; wenn er sagt: der Herr wird Seinen Engeln befehlen, über dir zu wachen; wenn Er sagt, du brauchst den Pfeil nicht fürchten, der bei Tage fliegt, noch die Pest, die in der Nacht umgeht, dann sollen wir diese Verheißungen annehmen! Wenn Er sagt, der Engel des Herrn lagert sich um die, die Ihn fürchten, und Er befreit sie; wenn Er sagt, der Herr befreit die Gerechten aus aller Not, dann sollen wir diese Verheißungen glauben. Und Rahab demonstrierte, dass Glauben an Gott uns schützen kann.

Zweitens, Glaube an Gott erfordert manchmal Kühnheit und Risiko. Die Frau riskierte ihr Leben, als sie die Spione versteckte, und Gott initiierte es, um zu zeigen, dass wir manchmal Schritte tun müssen mit nichts außer einer Verheißung Gottes unter den Füßen. Ohne Glauben ist es unmöglich, Ihm zu gefallen. Wir können Gott nicht vertrauen, ohne Risiken einzugehen. Glaube erfordert Risiko. Es ist ein Abenteuer.

Und die dritte Lektion ist gewaltig, denke ich: Wenn Sie glauben, kann es zur Rettung Ihrer ganzen Familie führen. Das geschah mit Rahab. Sie brachte ihre Mutter, Vater, Brüder und Schwestern in das Haus, wo der rote Faden im Fenster hing. Jeder in ihrer Familie wurde wegen ihrem Glauben an Gott von der kommenden Zerstörung gerettet.

Ich joggte einmal am Strand und lief an einem Mann vorbei, der die Nacht zuvor wohl eine große Party gehabt hatte, der entweder ohnmächtig wurde oder im Sand am Strand einschlief. Sein Haar war voller Sand und man sah, dass er eine lange Nacht hatte. Er war gerade aufgewacht, als ich an ihm vorbei lief und der Heilige Geist sagte: „Laufe zurück und rede mit ihm.“ Also drehte ich um und lief zu ihm zurück, setzte mich zu ihm, teilte ihm mein Zeugnis mit und erzählte von Jesus. Und er sah mich an und sagte: „Meine Mutter redet zu mir wie du, sie erzählt mir dieselben Dinge wie du.“ Als ich mit ihm redete, spürte ich, wie der Heilige Geist mir Dinge offenbarte. Ich hatte ein Wort der Erkenntnis und sagte ihm einige Dinge über sein Leben. Er sagte: „Meine Mutter sagte dieselbe Sache, die du gerade sagtest.“ Und plötzlich verstand ich und war überzeugt, dass die Gebete seiner Mutter mich an dem Tag umkehren und zu diesem jungen Mann gehen ließen. Ich sage Ihnen: Gott hat den ganzen Leib Christi, und auch wenn Ihre Familie Ihnen vielleicht nicht zuhört, begrenzen Sie nicht, was Gott tun kann, und wen Er gebraucht. Vertrauen Sie, dass am Ende des Tages, wenn wir im Himmel sind,

Ihre Familie dort mit Ihnen sein wird. Amen, dafür können wir klatschen.

Die letzte Lektion: Ihre Vergangenheit, ganz gleich wie sündig, kann vergeben werden und Gott kann Sie mächtig gebrauchen. Ganz gleich, wie finster und schlimm Ihre Vergangenheit war, Gott vergibt.

Er kann Ihnen einen Neuanfang schenken. Schauen Sie mit mir in Matthäus, Kapitel 1. Matthäus, Kapitel 1. Ich weiß, dass neben dem Text über den Tempel, wie lang alles ist, die Stammbäume ihre zwei liebsten Texte in der Bibel sind. Darum schauen wir uns hier einen Stammbaum an. Einige von Ihnen können gar nicht genug Stammbäume lesen. Schauen Sie mit mir in

Matthäus 1:5-6 „Salmon aber zeugte Boas von der Rahab; Boas aber zeugte Obed von der Rut; Obed aber zeugte Isai, Isai aber zeugte David, den König.“

Rahab, eine Prostituierte, war die Urgroßmutter von König David! Diese Frau, die Prostituierte war, wurde in das Volk Israel integriert, traf einen Mann und heiratete ihn, kriegte Kinder… und noch erstaunlicher. Schauen Sie in Vers 16.

Matthäus 1:16
„Jakob aber zeugte Josef, den Mann Marias, von welcher Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.“

Die Urgroßmutter von König David ist im Stammbaum des Retters der Welt und war Prostituierte.

Ich liebe das! Wenn Menschen das erfunden hätten, hätten sie das niemals berichtet. Auf keinen Fall!

Gott ist einfach sehr unreligiös. Das sollte Ihnen zeigen: Ganz gleich, wie Ihre Vergangenheit war, Sie können große Dinge für Gott tun! Und es gibt Vergebung bei Gott. Das ist erstaunlich.

Ich liebe die Geschichte von Rahab. Gott ergriff ihr Leben, verwandelte sie und obwohl sie eine sündige Vergangenheit hatte, tat Gott etwas Wunderschönes durch ihr Leben. Gott will dasselbe durch das Leben von Menschen weltweit tun, ganz gleich wie sehr sie in Sünde verstrickt sind. Und wir müssen Ihnen die gute Nachricht des Evangeliums bringen, damit Gott ihr Leben verwandeln kann. Das ist es, worum es bei dem Dienst unserer Gemeinde wirklich geht.

Wir bauen unser neues Gemeindezentrum nicht nur aus Notwendigkeit, weil wir derzeit neun Gottesdienste an jedem Wochenende haben. Wir haben zu wenig Raum. Aber in Wirklichkeit bauen wir ein „Heim für die Ernte“, eine Heimatbasis, von wo aus wir die Nationen der Welt erreichen können. Und ich möchte allen danke sagen, die uns geholfen haben, indem sie hierein investiert haben, weil Sie in Seelen investieren, während wir dieses neue Zentrum bauen, von wo aus wir die Welt noch viel besser erreichen können. Wir befinden uns hier in einem der großen Zentren der Welt,in Südkalifornien, wo jeder, der an die Westküste reist, entweder hierdurch oder durch San Francisco kommt. Hier leben Millionen von Menschen, die wir hier vor Ort erreichen. Aber von hier aus wollen wir die Welt durch unser „Heim für die Ernte“ erreichen. Darum danke ich jedem, der in dieses Projekt investiert hat. Bis nächste Woche. Gott segne Sie!

Jule 9. Dezember 2007 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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