Predigtreihe Stöcke und Steine

 

die komplette 11-teilige Predigtreihe (bis einschließlich Schiffbruch und Feuer) als epub-Datei für eBooks: Stöcke und Steine

 

Stöcke und Steine – Marahs Baum

Pastor Bayless Conley – 01.06.2008

 

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Diese Aufnahmen stammen vom Campus der Cottonwood Gemeinde. Wir werden sehr bald einziehen und das begeistert mich. Ich bin auch über die  Serie sehr begeistert, die wir jetzt starten werden. Sie heißt „Stöcke und Steine“. Wir verfolgen hier die Frage: „Was wäre, wenn die Stöcke und Steine in der Bibel reden könnten?“ So wie Jesus sagte, dass die Steine schreien würden, wenn die Jünger Ihn nicht mehr preisen würden. Wenn Sie Ihr Herz für diese Botschaft öffnen, wird sie Sie verändern, sie wird interessant und aufschlussreich sein.

 

Vater, wir beugen unsere Herzen vor Dir und danken Dir für alles Gute, was Du bis jetzt getan hast, wie auch das alte Lied sagt: „Durch viel Gefahr, durch Müh und Not sind wir bereits gegangen. Bis hierher brachte uns Deine Gnade, sie wird uns sicher nach Hause führen.“ Vater, wir danken Dir, dass Deine Gnade uns berühren, führen und auf dem Weg in das weitere Jahr stärken wird. Vater, wir beten, dass Dein Segen auf mächtige Weise in unser Leben und in unsere Gemeinde kommt, damit wir ein mächtiger Segen sein können. Vater, wir danken Dir für gute Dinge, dass Du uns Deine Gunst schenkst und uns hilfst, unsere Umgebung, unser Land und die Nationen in diesem Jahr mehr denn je zu beeinflussen. Vater, wir beten, dass Dein Heiliger Geist uns in neuer Weise anrührt. Gott, hilf uns, hilf uns, weise zu sein und gute Haushalter Deiner Segnungen in diesem Jahr zu sein. Herr, wir danken Dir für Deine Gnade, Deine Güte und Deine Segnungen, im Namen Jesu, Amen.

 

Wenn Stöcke und Steine reden könnten, was würden sie sagen? Was würden sie uns gemäß dem, was sie gesehen und gehört haben, beibringen? Der erste Stock, den wir ansehen werden, stammt von dem Ort Mara in 2. Mose, Kapitel 15. Bitte schlagen Sie das auf, wir werden den Stock aus Mara interviewen. 2. Mose 15… Mose hat Israel erfolgreich aus Ägypten geführt. Sie waren auf dem Weg durch die Wüste ins verheißene Land. Wir lesen ab Vers 23.

 

2.Mose 15:23-26 „Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man dem Ort den Namen Mara. Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken? Da schrie er zum Herrn, und der Herr zeigte ihm ein Stück Holz; das warf er ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort legte er Ordnung und Recht für es fest, und dort prüfte er es, und er sprach: Wenn du willig auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, seinen Geboten gehorchst und all seine Ordnungen hältst, dann werde ich dir keine der Krank- heiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, der dich heilt.“

 

Mose schrie zum Herrn und der Herr zeigte ihm ein Stück Holz. Manche Über- setzungen sagen, der Herr zeigte ihm einen Baum, eine sagt, der Herr zeigte ihm einen Ast. Das hebräische Wort bedeutet einen Teil eines Baumes. Gott zeigt Mose dieses Stück Holz. Er wirft es in das bittere Wasser, es wird süß. Gut, was würde uns dieser Stock, den Mose in das bittere Wasser in Mara warf, von dem erzählen, was er hörte und sah? Sicher würde er uns sagen, dass Gott alles bemerkt und nichts übersieht. Jesus sagte uns, dass kein Spatz zu Boden fällt, ohne dass unser himmlischer Vater es sieht. Er kennt die Anzahl der Haare auf unserem Kopf… Er weiß, wie viele es einmal waren und die Anzahl heute. Er hat bei manchen von uns immer weniger zu tun. Er kennt jeden Stock in der Wüste. Mose schrie zu Gott und der Herr zeigte ihm diesen Stock. Gott sah diesen einsamen Stock dort in der Wüste. Wenn Gott jeden Vogel, jeden Grashalm und alle Haare auf Ihrem Kopf kennt, ist Er sicher bestens mit Ihren Problemen und Lebensumständen vertraut. Er weiß, was in Ihrem Leben geschieht.

David rief in Psalm 31:7 aus: „Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, dass du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not.“ Sie sind kein flüchtiger Gedanke, irgendwo abseits in Gottes Denken. Er ist bestens mit allem vertraut, was Sie betrifft, Ihnen Sorgen bereitet oder gedanklich auf Sie einstürmt, mit Ihren Hoffnungen, Erwartungen und Ihrem Versagen. Er kennt Sie, Sie sind für Gott keine Nummer auf einer endlosen Liste. Er weiß alles über Sie. Ich möchte Ihnen heute sagen: Wenn Sie sich heute so allein, nutzlos und einsam fühlen wie ein einzelner Stock in der Wüste, müssen Sie wissen, dass Gott Sie im Blick hat. Er hat auch ein Ziel für Sie, von dem Sie vielleicht noch nichts wissen. Herr Stock, haben Sie noch weitere Kommentare zu den Ereignissen? „Oh ja!“ Scheinbar benutzt Gott sehr ungewöhnliche Mittel, um Seine Absichten auszuführen und der Not Seines Volkes zu begegnen. Es wäre töricht von Ihnen, Gott gedanklich einzuschränken.

 

Ungewöhnliche Mittel. Sie meinen einen Stock? Genau. Oder einen Esel, einen

Weinstock? Oder einen heidnischen König, einen Fisch oder das Essen eines kleinen Jungen? Oder eine arme Witwe, Matsch auf den Augen einer Person? Setzen wir Gott keine Grenzen! Vielleicht meinen Sie, es gäbe für Sie in Ihrer jetzigen Situation keinerlei Hilfe oder Rettung. Niemand in Ihrem Umkreis und nichts könnte Sie Ihren Problemen entreißen. Freund, nur weil Sie nicht darauf kommen, heißt es nicht, dass Gott keine Lösung hat. Ihr mangelnder Durchblick begrenzt Gott nicht. Er kann unvermittelt eingreifen, wir wollen Ihn nicht begrenzen, Er schafft einen Weg, wo kein Weg ist.

 

Ich hörte einen Mann, vor über 20 Jahren, vielleicht vor 22, 23 Jahren. Er reiste in den 30ern, 40ern und 50ern durch die Welt, predigte das Evangelium und gründete in vielen Ländern Gemeinden. Er erzählte mir und ein paar weiteren jungen Pastoren von seiner Zeit in China vor über 60 Jahren. Er wollte monatelang durch China reisen, hatte aber keine Mittel für die Reise… keine Vorräte für die Reise, keine Missionsgesellschaft oder Gemeinde, die ihn unterstützte, aber er kam in Hongkong an. Er nahm sein weniges Geld und setzte eine kleine Anzeige in die Zeitung, dass er Versammlungen abhalten würde. Er fand den angemessenen Ort und eine Handvoll Chinesen kamen zu der Versammlung. Er predigte ihnen das Evangelium. Während der Versammlung brachten Menschen eine Frau auf einer Bahre hinein.

 

Sie war offenbar schon länger sehr krank und konnte nicht aufstehen. Er betete für sie und Gott wirkte in Seiner Gnade ein Wunder und heilte sie völlig. Sie kam am nächsten Abend  wieder.  Es  stellte  sich  heraus,  dass  sie  eine  sehr  reiche  mächtige  Frau  aus Hongkong war, die schon länger krank war. Sie brachte alle möglichen Vorräte, die sie kaufte und gab diesem Herrn eine sehr große Summe Geld. Sie sagte: „Ich setzte mich gestern Abend hin, nachdem mir klar wurde, was Gott an mir tat, und überlegte, was ich allein letztes Jahr für Ärzte ausgab und wie viel es in diesem Jahr gewesen wäre. Ich nahm die ganze Summe, die ich im kommenden Jahr für Ärzte ausgegeben hätte und kaufte diese Vorräte für Sie. Und dieses Geld ist noch übrig.“ Und es war für ihre Bedürfnisse mehr als genug, denn sie reisten auf Eseln durch ganz China und ganz Tibet und predigten Menschen das Evangelium, die noch nie den Namen Jesus hörten. Freund, ich sage Ihnen, Gott kann aus dem Nichts kommen und unserer Not begegnen. Wir müssen nur Seinem Wort vertrauen, Ihn weiterhin preisen und Gott überlassen, was nur Er tun kann.

 

Apropos ungewöhnlich. Ich war Anfang letzten Jahres in Australien und hörte Gerüchte über eine Erweckung in einem entlegenen Gebiet Indonesiens. Ich hörte fantastische Berichte und las sogar einen Brief von einem Missionar, der ein guter Freund von mir war, den er an meinen Freund schrieb, der Augenzeuge der Ereignisse war. Er sagte, dort geschahen Wunder. Tausende wurden berührt, sie kamen von überall. Er sagte, in dieser Erweckung wurde Heiligkeit ungewöhnlich stark betont, es ähnelte der Erweckung in Apostelgeschichte 19, wo Menschen kamen und öffentlich ihre Taten bekannten und ihre Zauberei-Bücher verbrannten. Er sagte, Menschen kamen und bekannten ihre geheimen Sünden und bösen Taten öffentlich, kehrten um und gaben ihre Herzen Gott hin. Einige Verantwortliche des öffentlichen Lebens, selbst Leiter von Gemeinden, die ein Doppelleben führten, kamen, fielen vor den Menschen und vor Gott nieder, bekannten ihre Sünden öffentlich und flehten Gott um Vergebung an. Es war eine sehr heilige Atmosphäre, während Tausende Menschen zu Christus kamen.

 

Ich war letztes Jahr in Indonesien und fragte einige Gemeindeleiter in Jakarta. Ich

fragte: „Ich habe Berichte und in anderen Ländern Gerüchte über eine Erweckung gehört, die hier passiert.“ Ich sagte ihnen alle Details, die ich  wusste. Sie sagten: „Ja, es geschieht, Bayless. Es ist wahr.“ Sie bestätigten es. Das Ungewöhnliche ist: Die Person, durch die Gott die Erweckung begann und am Laufen hielt und die predigte, ist ein zwölfjähriges Mädchen. Überlegen Sie mal, das ist typisch Gott, oder? Ich hätte kein zwölfjähriges Mädchen erwählt, aber Gott scheint besonders das Törichte der Welt zu gebrauchen, um die Weisen zuschanden zu machen und das Schwache der Welt, um das Starke zuschanden zu machen, damit sich vor Ihm kein Fleisch rühme. Freund, Gott ist in der Lage, auf unsere Umstände einzuwirken und alles zu verändern. Wir sind sehr töricht, Ihn zu begrenzen, nur weil wir uns nicht vorstellen können, wie es gehen könnte.

 

Eine weitere Lektion, die der Stock sicher bemerkt hätte, ist, dass Gottes Volk manchmal ein sehr schlechtes Gedächtnis hat. Die Israeliten hatten gerade die Kraft Gottes in Ägypten wirken sehen, Zeichen und Wunder!

 

Licht in Gosen, Finsternis in Ägypten, die Plage der Frösche. Der Nil verwandelte sich in Blut, Hagel kam herunter. All diese erstaunlichen Dinge passierten und gipfelten im Passahfest. Sie aßen das Passahlamm und strichen das Blut an die Schwellen. Der Engel des Todes ging  durch Ägypten, verschonte aber jedes Haus, wo das Blut war. Alle Erstgeburt in Ägypten starb und die ganze Nation Israel zog aus Ägypten aus, die Taschen angefüllt mit Ägyptens Reichtum. Der ausstehende Lohn von vierhundert Jahren, an einem Abend bezahlt. Dann standen sie vor dem Roten Meer und Gott wirkt erneut ein Wunder und befreit sie ein für allemal aus der Hand des größten Weltreichs. Sie gingen trockenen Fußes hindurch, da Gott das Rote Meer teilte. Als die Ägyptische Armee dasselbe versuchte, ließ Gott die Wasser auf sie kommen, bis der letzte Mann der ganzen Armee im Meer ertrank. Wir finden den Bericht in 2.Mose 14, bitte sehen Sie sich das Ende des Kapitels an.

 

2.Mose 14:30-31 „So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter, und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen. Als nun Israel die große Macht sah, die der Herr an den Ägyptern ausgeübt hatte, da fürchtete das Volk den Herrn, und sie glaubten an den Herrn und an seinen Knecht Mose.“

 

Ich sage Amen! Hier greift das Gesetz der Ehrfurcht und des Respekts vor Gott. Sie vertrauten Ihm und sie vertrauten Gottes Diener. Es muss dort ein paar gute Liedermacher gegeben haben, denn jemand singt sofort ein Lied. Die Melodie ist so gelungen, in Kapitel 15 fängt die ganze Nation an, das Lied von ganzem Herzen zu singen.

 

2.Mose 15:1-2 „Damals sangen Mose und die Söhne Israel dem Herrn dieses Lied. Sie sagten: Singen will ich dem Herrn, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer. Meine Stärke und mein Loblied ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden. Er ist mein Gott, und ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, und ich will ihn erheben.“

 

Sie machen immer weiter: „Der Herr ist ein Kriegsheld; nichts kann vor ihm bestehen. Da wurden bestürzt die Fürsten Edoms; die Gewaltigen Moabs, Zittern ergriff sie. Sie werden für uns kein Problem darstellen.“ Und sie sagen: „Gott wird uns in das Land bringen, wo er verheißen hat, sein Heiligtum zu errichten, dort wird er uns einpflanzen. Er wird uns in das Land Kanaan bringen.“ Sie machen diese kühnen Glaubensaussagen und singen Gott Loblieder über Seine Größe, dass nichts vor Ihm bestehen kann. Sie singen immer weiter. Sie sind sehr, sehr begeistert! Sie singen sogar bis zum Vers 21. Und dann kommen wir zu Vers 22.

 

2.Mose 15:22-24 „Und Mose ließ Israel vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen hinaus in die Wüste Schur und wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man dem Ort den Namen Mara. Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken?“

 

Drei Tage danach! – Lobpreis und Glaube wurde innerhalb von drei Tagen zu Gemurre und Gejammer! Das Rote Meer war für ihren großen Gott kein Hindernis. Er teilte das Meer. Der Herr ist ein Kriegsheld! Aber scheinbar war dieser kleine Teich in der Wüste eine zu große Hürde. Wie schnell vergessen wir Dinge, geben Angst Raum und klagen!

 

Ich behaupte, dass mir eine Menge Leute zuhören, die die Hand Gottes in ihrem Leben erlebten… indem Er Sie befreite, Gebete erhörte, Sie stärkte, Sie durch schwere Zeiten durchtrug und sehr gnädig zu Ihnen war… und doch entspricht Ihr jetziges Dilemma der Aufregung über einen Teich.

 

Es war ja wirklich eine Rettung – sie wurden aus der ägyptischen Knechtschaft befreit und gingen durch das Rote Meer, was ein Abbild und ein Hinweis auf unsere Errettung ist, bei der wir von der Knechtschaft der Sünde befreit durch das Wasser der Taufe in ein neues Leben gelangen. In dieser Weise hat jeder von uns das größte aller Wunder erlebt: Errettung! Wir kamen vom Tod zum Leben. Die Herrschaft des Feindes über uns ist gebrochen! Unsere ewige Bestimmung verwandelte sich von der Hölle zum Himmel, die Kraft der Sünde ist gebrochen! Jesus, unser Passahlamm, wurde für uns getötet, geopfert – im Gegensatz zu den Passahlämmern, die getötet, gebraten und gegessen wurden, deren Blut an die Schwelle gestrichen wurde, Freund, wurde unser Passahlamm vom Tod auferweckt und hat die Schlüssel des Todes und der Hölle!

 

Sie folgten der Wolkensäule am Tag und der Feuersäule bei Nacht; aber, mein

Freund, derselbe Gott, der das tat, wohnt in uns. Jetzt führt Er uns von innen heraus. Er lebt und wohnt in uns und der Feind hat eben so wenig Macht über uns, wie der Pharao über die Israeliten, nachdem seine Armee im Roten Meer ertrank. Ich frage also: Warum sind Sie über einen kleinen Teich so genervt? Vergleichen Sie anderes damit… familiäre Anliegen, Ihre Gesundheit, die Finanzen… es ist ein Teich! Wir wollen nicht vergessen, was Gott getan hat, sondern daran festhalten! Er ist sehr wohl in der Lage, jedes momentane Dilemma zu meistern. Was würdest du uns noch sagen, kleiner Stock aus Mara? Dass Gott bittere Dinge süß machen kann. Ja, das kann Er.

 

Eines Abends war ich mit Freunden am Robbensteg. Wir schauten allen Leuten in die Eimer, um zu sehen, was sie gefangen hatten. Ich kam mit einem ins Gespräch, der offenbar jeden Abend kommt und dort fischt.Ich sagte: „Sie fischen wohl gerne.“ Er sagte:

 

„Nein, ich muss einfach weg von meiner Frau.“ Ich dachte: „Wie traurig, dass dachten Sie bei der Hochzeit bestimmt nicht.“ Was geschah? Eine süße Ehe ist auf dem Weg irgendwie bitter geworden. Hannah’s Seele war wegen ihrer Unfruchtbarkeit verbittert. Scheinbar beantwortete Gott ihre Gebete nicht, es passierte nichts. Ihre Rivalin, die andere Frau ihres Mannes, verhöhnte sie und machte ihr das Leben schwer. Vielleicht gibt es in Ihrem Leben Unfruchtbarkeit und scheinbar erhalten Sie keine Antwort. Das kann Sie bitter machen, wenn Sie nicht aufpassen.

 

Sprüche 17:25 sagt, ein törichter Sohn kann seine Eltern bitter werden lassen. Meine Eltern haben es erlebt. Sie waren im vorigen Gottesdienst. Mein Vater konnte es nicht mehr aushalten, also trennte er sich innerlich von mir. Er war es leid, dass meine Mutter jeden Abend beim Einschlafen weinte. Leute fragten: „Haben Sie Kinder?“ Er nannte meine Schwester, sprach aber nie von mir: „Ja, ich habe eine Tochter.“ Ich hatte sie zu oft im Herzen verletzt, zu viele schlechte Entscheidungen getroffen, hatte die falschen Freunde, hatte große Probleme mit Drogen und Alkohol, war sogar als junger Teeny tagelang weg. Mit das Großartigste, was Gott für mich tat, war die Wiederherstellung meiner Familie. Er hat bittere Dinge süß gemacht, das kann Er auch bei Ihnen tun.

 

In Matthäus 26:75 weinte Petrus bitterlich, als er sein eigenes Versagen und sein dem Herrn gegenüber untreues Herz erkannte, nachdem er den Herrn verleugnete. Wenn wir Gott und Menschen gegenüber unser Wort brechen, ist das manchmal eine bittere Pille.

 

Dies und vieles andere kann uns verbittern, aber ich bringe Ihnen heute eine gute Botschaft: Gott kann bittere Dinge süß machen. Er wird uns Rat geben, uns führen, uns züchtigen. Was immer nötig ist, Er kann unsere Bitterkeit süß machen, wenn Er uns etwas zeigen kann. Was möchte Er uns zeigen? Als Mose in seiner bitteren Lage zu Gott schrie, zeigte Er ihm ein Stück Holz. Gott wird das auch bei Ihnen tun, mein Freund. Schreien Sie in Ihrer Bitterkeit zu Gott, Er möchte Ihnen ein Stück Holz zeigen. Dieses Stück Holz steht auf Golgatha und wurde mit dem Blut des Sohnes Gottes getränkt, denn Er trug am Kreuz unsere Sünden. Er zahlte unsere Strafe. Er nahm unser Versagen, unsere Schwachheit, Er nahm unseren Fluch und unsere Ablehnung, damit wir den Segen und die Gunst des Himmels erfahren können. Ich sage Ihnen, wenn Sie das vollbrachte Werk Christi am Kreuz ansehen, werden Sie Gnade finden, um jenen zu vergeben, die Ihnen bittere Worte sagten. Sie werden Gnade finden, um die erstorbene Liebe in Ihrer Ehe zu erneuern und statt der Bitterkeit wieder Süße zu erleben. Sie werden Gnade finden, die Ketten Ihrer Sünde zu  zerbrechen  und  können  wieder in  Reinheit  leben. Sie werden in all Ihrer Schwachheit Gnade finden, wenn Sie nur auf das Kreuz Christi sehen. Freund, es ist eine alte Botschaft, die wir festhalten sollten.

 

Der Apostel Paulus sagte: „Ich kam nicht mit Worten menschlicher Weisheit zu euch, damit die Botschaft des Kreuzes nicht unwirksam werde.“ Er sagte: „Die Botschaft des Kreuzes ist den Verlorenen eine Torheit, aber für uns, die wir errettet werden, ist sie die Kraft Gottes!“ Ich werde festhalten am Kreuz. Sie sangen diese Worte aus gutem Grund, mein Freund. Die Botschaft des Kreuzes Christi hat die Kraft, Sie in jeder Situation frei zusetzen. Gott möchte unsere Augen anrühren; wir sollen den für uns auf Golgatha zur Heilung der Nöte der Menschheit gekreuzigten Sohn Gottes sehen.

 

Haben Sie noch weitere Kommentare zu den Ereignissen, Herr Stock? Ja. Bevor Gott Seinem Volk durch Mose das Gesetz gab, offenbarte Er sich als ihr Heiler. Das Erste, was Gott tat, als Sie aus Ägypten kamen, durch das Rote Meer gingen… die erste Offenbarung, die Gott ihnen zeigte, waren nicht die Zehn Gebote, keine Unterweisung über das Zusammenleben, die Ehe oder so etwas. Gott offenbarte sich als Heiler. Um die ewige Gültigkeit zu zeigen, nannte Er es ein Gesetz, eine Anordnung, und sagte: „Ich bin der Herr, der euch heilt. Ich bin Jahwe Rapha, der Herr, euer Arzt.“ Gott redet hier über einen seiner Wesenszüge, nicht nur über etwas, was Er tut. Und Freund, Gottes Charakter ist immer gleich, er bleibt unabhängig vom Alten oder Neuen Testament immer bestehen. Er sagte: „Ich bin, ich bin Jahwe Rapha. Ich bin der Herr, Dein Arzt.“

 

Schauen wir nochmals dieses großartige Abbild unserer Errettung an. Wir sind den Ketten und der Knechtschaft der Sünde entkommen… kamen durch die Wasser der Taufe in ein neues Leben hinein. Ich denke, eins der ersten Dinge, die Gott Seinen Kindern offenbaren will, ist, dass Er ein Heiler ist; dass Jesus Christus gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Was Er am See Genezareth und in den Städten Israels tat, tut Er auch heute; dass der Herr sich nicht ändert; dass Er ein Heiler ist. Das zeigt sich auch in diesem Abbild des Kreuzes, diesem Teil eines Baumes, der in das bittere Wasser geworfen wurde, das süß wurde. Gott, Du hättest Dich dort in ganz anderer Weise offenbaren können, hättest sagen können: „Ich bin Jahwe Tsidkenu, der Herr, eure Gerechtigkeit; ich bin Jahwe Jireh, der Herr, euer Versorger.“ Warum die Betonung, dass Du unser Heiler bist? Warum in Verbindung mit diesem Bild für das Kreuz?

 

Freund, weil es auf Golgatha hinweist. 1.Petrus 2:24 spricht von Jesus, der unsere Sünden an Seinem Leib selbst an das Holz hinauf getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid. Ich glaube den ersten Teil dieses Verses von ganzem Herzen, dass Jesus unsere Sünden an Seinem Leib an das Holz hinauf getragen hat, damit wir der Gerechtigkeit leben. Aber ich gebe offen vor Ihnen zu: Ich habe ein paar Mal versagt. Gott sei Dank für

 

1. Johannes 1:9: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, unsere Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.“

 

Dennoch stand mir immer das Potential zur Verfügung, ein gerechtes, aufrichtiges Leben zu führen, weil die Kraft der Sünde gebrochen wurde. Jesus trug unsere Sünden an Seinem Leib an das Holz hinauf, die Gnade und die Kraft sind da, das Werk ist vollbracht. Wissen Sie, ich werde nicht versuchen, Gottes Offenbarung auf das Niveau meiner Erfahrung herunter zu bringen, meiner Erfahrung gleichzusetzen und zu sagen: „Nun, ich habe hier versagt, also war Gottes Gnade und Sein Potential nicht da, ich hätte diese Sünde nie überwinden können.“ Nein, nein, nein, mein Freund. Ich bin bestrebt, meine Erfahrung auf das Niveau von Gottes Offenbarungen und Verheißungen zu bringen. Ich glaube den zweiten Teil des Verses ebenso: „Durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“

 

Die Striemen am Rücken Jesu machten das Kreuz rot. Das Blut, das wegen der Dornenkrone und der vielen Schläge von Seinem Kopf herunter floss, machte das Kreuz ebenfalls rot. Die Bibel sagt, die Strafe zu unserem Frieden lag auf Ihm. Das Potential, Frieden in meinem Innern zu haben, ist da. Das Potential zu meiner Heilung ist da. Nein, ich habe das nicht immer erlebt, aber wissen Sie was? Ich strebe danach. Ich hoffe, wir versuchen gemeinsam, unsere Erfahrung auf das Niveau von Gottes Offenbarung zu bringen.

 

Hallo Freund, ich möchte Ihnen sagen: Gott kann das bittere Wasser Ihres Lebens süß machen. Vielleicht sind Sie wegen Ihrer Entscheidungen in bitteren Umständen, vielleicht auch aufgrund der sündigen Entscheidungen anderer, auf die Sie keinen Einfluss hatten. Gott kann dennoch eingreifen und Bitteres süß werden lassen. Wenn Sie das vollbrachte Werk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha annehmen, kann Er Dinge in Ihrem Leben verändern. Er ist ein allmächtiger Retter. Seine Liebe hat nicht nachgelassen. Seine Fürsorge für uns hat nicht nachgelassen und Seine Fähigkeit, in Lebensumstände einzugreifen, hat absolut nicht nachgelassen. Freund, Er liebt Sie. Rufen Sie Ihn heute an.

 

Ich möchte Sie am Ende um einen Gefallen bitten. Falls Sie noch nie mit uns korrespondiert haben, uns nie eine E – Mail schickten – vielleicht sehen Sie schon eine Zeit lang unsere Sendungen – wenn es ein Segen für Sie war, teilen Sie mir das bitte mit. Es würde mich ermutigen, es würde unser Team ermutigen. Wenn Sie zuschauen und Gott etwas in Ihrem Leben tat, schicken Sie uns eine Mail. Lassen Sie uns einfach wissen, dass Sie die Sendungen sehen. Wir sehen uns nächste Woche.

 

Gott segne Sie.

Jule 1. Juni 2008 15 Kommentare Trackback URI Comments RSS

15 Kommentare zu “Predigtreihe Stöcke und Steine”

  1. Juleam 8. Juni 2008 um 20:44 Link zum Kommentar

    Stöcke und Steine 2 – (Elisas Stock) – Teil 1
    Pastor Bayless Conley – 08.06.2008

    Hallo und herzlich willkommen bei der heutigen Sendung. Diese Aufnahmen stammen von unserem neuen Gemeindecampus. Hier wird die Cotonwood Gemeinde sein. Hinter mir sind Gebäude, der Hauptraum, ein fantastischer Jugendraum und großartige Kinderräume. Wir werden mehr Menschen erreichen können. Es ist eine größere Scheune für die Ernte. Halleluja! Danke, Jesus! Hören Sie, wir wenden uns gleich dem Wort zu. Dies ist eine Serie, sie heißt „Stöcke und Steine“. Wir nehmen an, die Stöcke und Steine in der Bibel könnten reden. Habakuk sagte, die Mauern, die Steine, aus denen die Mauern deines Hauses bestehen, werden gegen dich zeugen und die Balken in der Decke werden ihnen antworten. Jesus sagte, wenn die Jünger Ihn nicht mehr preisen, werden die Steine schreien. Also haben wir Stöcke und Steine in der Bibel interviewt. Heute werden wir uns einen Stock ansehen, der einen Axtkopf schwimmen ließ. Und ich sage Ihnen, das können wir unmittelbar in unserem Leben anwenden.

    Es ist erstaunlich. Gehen wir ins Wort. Letzten Sonntag begannen wir die Serie „Stöcke und Steine“. Ich dachte an die vielen Stöcke und Steine, die Gott in der symbolischen und gleichnishaften Sprache der Bibel bezüglich der Schöpfung verwendet. Die ganze Schöpfung seufzt und liegt in Wehen.

    Wir lesen über Berge und Hügel, die wie Widder hüpfen und über das Meer, das brüllt und jubelt. Jesaja 55 wendet sich an den Mann, die Frau, die mit offenen Ohren zu Gott kommen, bereit, eigenes Denken und eigene Wege abzulegen und Gottes Wege und Sein Denken anzunehmen, die höher sind. Es heißt, dass der Mann, die Frau, die diesen Austausch erlebt haben… die Veränderung ihres Denkens… voller Freude aus der Gegenwart Gottes kommen und in Frieden geleitet
    werden. Selbst die Berge und Hügel werden vor ihnen jubeln, die Bäume des Feldes werden in die Hände klatschen! Wir finden buchstäblich dieses Bild, dass die Bäume den geistlichen Fortschritt und den göttlichen Austausch, der stattfand, bemerken und applaudieren.

    Josua rief im letzten Kapitel des nach ihm benannten Buches die Nation zusammen und sagte: „Seht, Gott war gut zu uns. Er hielt seine Versprechen. Ich und mein Haus, wir werden dem Herrn dienen. Was ist mit euch?“ Sie sagten: „Josh, wir sind dabei!“ Dann holt er einen großen Stein, legt ihn unter einen Baum und sagt: „Dieser Stein hörte all eure Worte. Dieser Stein hörte alles, was Gott zu uns sagte, er wird hier liegen als Zeuge.“ Fast als hätte der Stein Ohren und wäre lebendig.

    In Habakuk 2:10-11 ist von Menschen die Rede, die in ihren Häusern falsche Dinge sagten, planten und taten. Habakuk verkündet, dass sogar die Steine es ausrufen und das Holz und die Balken antworten werden. In Lukas 19 kommt Jesus vom Berg herab. Die Jünger preisen Ihn, manche der religiösen Führer in der Menge riefen aus: „Jesus, sag ihnen, sie sollen ruhig sein. Das ist nicht angebracht!“ Und Er sagte: „Wenn Sie ruhig sein würden, würden sofort die Steine schreien.“ Ich denke Folgendes: „Wenn die Stöcke und Steine zu uns reden könnten, was würden sie uns vielleicht über die Dinge, die sie erlebt und beobachtet haben, sagen? Also haben wir ein paar Stöcke interviewt. Wir sprachen mit dem Stock, den Mose in Mara in das bittere Wasser warf und dadurch das Wasser süß machte. In 2.Könige, Kapitel 6 ab Vers 1 finden wir einen genau so interessanten Stock.

    1. Könige 6:1-7 „Und die Söhne der Propheten sagten zu Elisa: Sieh doch, der Raum, wo wir vor dir wohnen, ist zu eng für uns. Lass uns doch an den Jordan gehen und von dort jeder einen Balken holen und uns hier einen Ort herrichten, um dort zu wohnen! Und er sagte: Geht hin! Und einer sagte: Tu uns den Gefallen und geh mit deinen Knechten! Und er sagte: Ich will mitgehen. So ging er mit ihnen. Und sie kamen an den Jordan und hieben die Bäume um. Es geschah aber, als einer einen Balken fällte, da fiel das Eisen ins Wasser. Und er schrie auf und sagte: Ach, mein Herr! Und dabei ist es doch geliehen! Der Mann Gottes aber sagte: Wohin ist es gefallen? Und er zeigte ihm die Stelle. Da schnitt er ein Stück Holz ab und warf es hinein und brachte das Eisen zum Schwimmen. Und er sagte: Hole es dir heraus! Da streckte er seine Hand aus und nahm es.“

    Wenn wir diesen Stock, den Elisa damals in den Jordan warf, interviewen könnten, was würde er wohl sagen? Herr Stock, möchten Sie uns vielleicht etwas sagen?

    Irgendwelche ersten Eindrücke? Ja, es gab tatsächlich ein paar Eindrücke. Zunächst ist Gott ein Gott der Wiederherstellung und manchmal erleben gute Menschen Verluste. Dieser Mann, dem der Kopf der Axt verloren ging, war ein hingegebener Diener Gottes. Er war dabei, ein gutes Werk zu tun und verlor plötzlich das einzige Mittel, mit dem er die notwendige Arbeit tun konnte. Der Kopf war plötzlich weg und jetzt war aus seiner Sicht das einzige Mittel, um seinen Traum zu erfüllen und das Werk zu vollenden, verloren.

    Ich denke an Menschen in unserer Mitte… gute Leute, die Verluste erlitten. Sie haben den Eindruck, dass die einzigen Mittel zur Erfüllung ihrer Träume oder einer gottgegebenen Aufgabe verschwunden sind. Gute Leute, die einen wichtigen Kunden verlieren, denen ein Vertrag platzt, der wichtig war, um bestimmte Dinge zu erreichen oder sogar zum Überleben der Firma. Vielleicht geht ein Auto oder eine Maschine kaputt, die eine wichtige Rolle spielten. Ein Versprechen wurde nicht eingehalten. Ein Angebot platzte. Eine Pacht lief aus. Ein Angestellter verschwand. Ein Vorteil wurde genommen, der in ihren Augen ausschlaggebend und unersetzbar war, um voranzukommen und zu erreichen, was zu tun war. Plötzlich weg und scheinbar unwiederbringlich verloren. Ich möchte Ihnen heute sagen: Gott ist ein Gott der Wiedergutmachung. Wie Er es tut, ist Seine Sache. Die Mittel, die Er nutzt, bestimmt Er auch. Aber hier sind diesbezüglich einige Gedanken, die hilfreich sein können.

    Erstens, Gott berühren unsere Schwierigkeiten und Verluste. Dies war nicht Elisa’s erstes Wunder, das er tat, um jemandem in Notzeiten zu helfen. Bitte lassen Sie uns im vierten Kapitel nachlesen.

    2.Könige 4:1-3 „Und eine Frau von den Frauen der Prophetensöhne schrie zu Elisa: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du hast doch selbst erkannt, dass dein Knecht den Herrn fürchtete. Nun aber ist der Gläubiger gekommen, um meine beiden Söhne für sich als Sklaven zu nehmen. Da sagte Elisa zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sag mir, was du im Haus hast! Sie sagte: Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen Krug Öl. Da sagte er: Geh hin, erbitte dir Gefäße von draußen, von all deinen Nachbarinnen, leere Gefäße, aber nicht zu wenige!“

    Die meisten von uns kennen die Geschichte wohl. Er ließ sie hineingehen und die Türen ihres Hauses schließen und sie begann, das Öl aus dem Krug zu gießen. Und es floss und floss, bis jedes Gefäß, das ihre beiden Söhne geholt hatten, gefüllt war. Und sie sagte:

    „Gib mir das nächste Gefäß.“ Und er sagte: „Das war’s, Mama. Es gibt keine mehr.“ Und das Wunder hörte auf. Es ist eine interessanter Nebenaspekt – sie waren es, die die Größe des Wunders bestimmten. Hätte es mehr Gefäße gegeben, hätten sie sie weiter füllen können. Und manche Menschen kommen mit Erwartung zu Gott, bringen aber einen Fingerhut und sagen: „Herr, fülle meinen Becher.“ Andere bringen ein 200 l Fass und Gott versorgt beide. In den Psalmen heißt es, dass sie den Heiligen Israels begrenzten. Ich denke, manchmal begrenzen wir, was Gott in unserem Leben gerne tun möchte. Aber diese Frau ist in Not. Ihr Mann, der auch einer dieser Prophetensöhne war… und die Prophetensöhne waren eigentlich geistliche Studenten. Es gab mehrere Prophetenschulen… eine in Gilgal, eine in Jericho, eine in Behtel und vielleicht in anderen Orten… gegründet von Samuel, fortgeführt von Elia und jetzt war Elisa für diese Schulen verantwortlich. Und
    Bibelschüler sind normalerweise arm.

    Sie haben kein Geld. Dieser Mann hatte so viele Schulden, dass seine Kinder jetzt nach seinem Tod versklavt werden sollten. Das Klima… das politische und geistliche Klima… war damals für Menschen im Dienst nicht förderlich. Joram war König von Israel. Sein Vater hieß Ahab. Er war gestorben. Aber seine Mutter Isebel lebt noch. Sie war der Erzfeind der Dinge Gottes. Sie versuchte die Propheten Gottes auszulöschen. Selbst was Mose befohlen hatte – sich um die Priesterschaft zu kümmern und um diejenigen im Dienst wurde nicht erfüllt. Sie waren in einer schwierigen Lage, diese Prophetensöhne, über die wir im sechsten Kapitel lesen. Ich denke, sie besaßen nicht viel. Sie hatten kein Geld, um Zimmerleute für einen Neubau oder Maurer zu bezahlen. Sie mussten die Arbeit selbst erledigen. Sie verließen ihre Schule, mussten hinaus und dieses Haus selbst bauen. Sie bestellen keine Zedern aus dem Libanon oder Marmorplatten aus Italien oder so. Sie gingen hinunter und fällten selbst Bäume und errichteten eine einfache Holzkonstruktion. Der Mann in der Geschichte rief selbst über den Axtkopf aus:

    „Ach, mein Herr! Und dabei ist es doch geliehen!“ Offenbar hatte er nicht genug Geld, um eine eigene Axt zu kaufen und war darüber betroffen, denn er hatte nicht genug Geld, um für den Besitzer eine neue zu kaufen. Im hebräischen Original heißt es: „Ach, mein Herr! Sie war erbettelt! Ich musste um diese Axt betteln.“ Das zeigt mir, dass der, der sie ihm lieh, etwas zögerlich war, vielleicht, da er selbst nicht viel hatte. Wie dem auch sei, sowohl die Frau, über die wir hier lesen, als auch der Mann im 6. Kapitel waren in echter Not. Sie waren in einer echten Notlage und Gott antwortet beiden. Und hier einige Gedanken dazu. Erstens: Beide, die Frau und dieser Mann, waren wirklich in einer schwierigen Lage. Zweitens: Sie waren beide für das Werk des Herrn tätig. Beide waren auf die eine oder andere Weise an dem beteiligt, was Gott in dieser Generation tat. Sie waren keine Zuschauer. Sie taten ihren Teil. Drittens: Sie schrien ernstlich um Hilfe. Sie schrie zum Propheten, er schrie auch zum Propheten und Gott antwortete beiden. Ich denke, wenn es uns betrifft und einige unserer Lebenssituationen, dann müssen wir einige Dinge zurecht rücken. Ist es eine wirkliche Notlage? Manche ängstigen sich um die albernsten Sachen.

    Zweitens: Sind wir aktiv am Werk des Herrn beteiligt? Ich sage nicht, dass wir etwas von Gott verdienen oder dass uns etwas zusteht. Aber wenn sich unser Leben ziemlich weit außerhalb dessen abspielt, was Gott tut, werden Sie kein großes Zutrauen haben, zu Ihm zu kommen. Beten Sie? Unterstützen Sie? Geben Sie? Nehmen Sie irgend- wie aktiv Anteil, sind Sie integriert in das, was Gott in dieser Generation tut? Oder sind Sie nur ein Zuschauer, der zur Gemeinde kommt? Die beiden unterscheiden sich stark. Und drittens: Haben Sie ernstlich zu Gott geschrieen? Nicht halbherzig, sondern aus tiefstem Herzen zu Ihm geschrieen, als Ihrer einzigen Rettung? Wenn ich diese Geschichte lese, kommt mir etwas in den Sinn, wozu ich gern etwas sagen würde. Und zwar dass die, die sich auf den Dienst vorbereiten, so wie diese Söhne der Propheten, oder die, die bereits im Dienst für das Evangelium sind, dass sie nicht zögern sollten, andere Arbeiten anzunehmen, wenn dieser Dienst nicht genug einbringt, um sie zu ernähren. Der Apostel Paulus griff bereitwillig zur Nadel und machte Zelte, als es nötig war. Wenn Ihr Predigen, Lehren oder Schreiben die Rechnungen nicht begleicht, nehmen Sie eine Axt, Schaufel, Harke oder einen Gartenschlauch, greifen Sie zur Schürze, zum Spaten oder zum Computer, ziehen Sie Ihre Arbeitsschuhe an und legen Sie los! Jemand sagt: „Das versuchte ich, wurde aber entlassen.

    Das nahm ich als Zeichen von Gott, dass ich solche Arbeiten nicht machen soll. Und jetzt bete ich den ganzen Tag.“ Wissen Sie, dieser Mann hackte dort… und – huch – der Axtkopf ist weg! „Oh! Das ist wohl ein Zeichen. Ich wusste, ich sollte keine körperliche Arbeit tun. Ich gehe zurück in mein Zimmer und bete und prophezeie den ganzen Tag. Und außerdem, neulich war ich draußen und sah ein Zeichen in den Wolken. Ein großes G W, ich wusste, es heißt ‚Geh weissagen!'“ Ja, es war ein Zeichen Gottes, aber Du hast es falsch gedeutet. Es hieß: „Geh werkeln!“ Der Apostel Paulus sagte viel über diese Dinge, besonders, als er den Thessalonichern schrieb.

    Gut, machen wir weiter. Herr Stock, ist Ihnen an diesem Tag noch etwas aufge- fallen, was Sie hörten und miterlebten? Oh ja, ich denke, Gott lehrt uns eine gute Lektion durch diese Analogie. Was mag das sein? Manchmal verlieren Menschen ihren Biss und Gott möchte ihnen helfen, ihn zurück zu bekommen So, wie wenn wir sagen, jemand ist geistlich oder geistig scharfsinnig? Mann, sie ist scharfsinnig. Er ist wirklich scharfsinnig. Genau. Darüber möchte ich Ihnen kurz etwas erzählen. Markieren Sie sich die Geschichte hier in 2.Könige 6 und lesen Sie bitte kurz mit mir Prediger, Kapitel 10. Prediger, Kapitel zehn. In Ihrer Bibel das Buch direkt nach den Sprüchen.

    Prediger 10:10 „Wenn das Eisen stumpf geworden ist und niemand die Schneide schleift, so muss man seine Kräfte mehr anstrengen.“ – Eine weise Person wird geistlich scharfsinnig bleiben.

    Seit ich ein kleiner Junge war, habe ich immer ein Taschenmesser in meiner Tasche. Bis heute. Ich fühle mich nackt ohne ein Taschenmesser. Seit ich klein war, lehrte man mich, dass das gefährlichste Messer ein stumpfes Messer ist. Und das stimmt. Mit einem stumpfen Messer müssen Sie mehr Kraft aufwenden. Leicht rutscht es ab und verletzt Sie oder einen anderen. Benutzen Sie ein Messer nur, wenn es scharf ist. Ich hatte einen Freund, dessen Vater zu der Zeit Holzfäller war, als sie die Bäume noch mit Äxten fällten. Sein Vater sagte: „Jedes Mal nach dem Fällen eines Baums saß ich auf dem Stumpf, nahm eine Feile aus der Tasche und schärfte meine Axt. Wenn sie scharf war, fällte ich den nächsten Baum.“ Er sagte: „Am Ende des Tages hatte ich immer mehr Bäume als alle anderen gefällt und immer weniger Kraft benötigt.“

    Darum geht es hier. Gott spricht davon, erfolgreich zu sein. Gott geht es sicherlich nicht in ersten Linie darum, Bäume zu fällen. Er lehrt uns durch dieses Gleichnis eine geistliche Lektion. Einige haben ihre „Schärfe“ verloren – geistlich – und damit ihre Nützlichkeit. Sie geben sich alle erdenkliche Mühe, aber sie machen kaum Fortschritte. Und wir sollten in unserem geistlichen Leben Fortschritte machen. Paulus schrieb Timotheus und sagte:

    „… damit deine Fortschritte allen offenbar seien!“ Wir sollten mehr Frucht bringen und sollten weiter sein, als wir es gestern waren; wir sollten wachsen; unsere Sensibilität für Gott und Seinen Geist sollte wachsen und auch unser Hunger nach dem Wort und unser geistliches Verständnis. Wir sollten weiter sein, als wir früher waren.

    Wenn ich jetzt so kühn sein darf, möchte ich fragen: Haben Sie Ihre Schärfe verloren? Lieben Sie Jesus heute noch so hingegeben, wie Sie Ihn einst liebten? Hungern Sie immer noch nach Seinem Wort wie einst? Oder sammelt sich jetzt Staub auf der Hülle Ihrer Bibel? Ist das Feuer erloschen? Haben Sie immer noch die Vertrautheit und Nähe, die Sie einst zu Jesus hatten? Oder tun Sie alles nur aus Routine? Sind Sie leidenschaftlich? Voller Eifer? Wachsen Sie und gehen Sie voran? Oder gibt es geistliche Stumpfheit in Ihrem Leben? Sie fühlen sich distanziert und fern? Haben Sie Ihre Schärfe verloren? Und vor allem zwei Dinge charakterisieren mehr als alles andere den Menschen, der seine geistliche Schärfe verloren hat. Erstens: Der Verlust an Sensibilität gegenüber der Stimme Gottes und den Eindrücken des Heiligen Geistes. Jesus zitierte in Matthäus 13 Jesaja und sagte, dass eine Prophetie Jesajas sich in Seinen Tagen erfüllte… und sie erfüllte sich
    seitdem viele Male. Ich zitiere aus Matthäus 13:14. Er sagte:

    Matthäus 13:14 „Und es wird an ihnen die Weissagung des Jesaja erfüllt, welche also lautet: ‚Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen! Denn das Herz dieses Volkes ist ‚stumpf geworden’…“

    Stumpf ist das Gegenteil von scharf. Ihre Herzen sind innerlich geistlich stumpf geworden. Sie erkennen nichts mehr. Sie sehen nicht mehr, was Gott tut. Sie hören, hören aber nicht wirklich. Sie verloren diese Empfindsamkeit für Gott. Sie wandeln, reden und leben wie Menschen, die Gott überhaupt nicht kennen. In Hebräer, 5. Kapitel, sagt der Schreiber des Briefes … er sprach über Melchisedek. Er sagte: „Darüber haben wir viel zu sagen, und es lässt sich schwer darlegen, weil ihr im Hören träge geworden seid.“ Er sagt: „Denn während ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch lehre, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind;…“ Sie waren im Hören träge geworden. Ich mag die King James Version. Er sagte: „Wisst ihr, ich möchte noch vieles sagen, aber es gibt Dinge, die sich schwer sagen lassen, weil ihr im Hören träge geworden seid.“ Anders gesagt: ‚Ich brauche viel mehr Kraft aufgrund eurer Stumpfheit, um Dinge zu erklären.‘ Sie waren ein Volk, auf dessen Leben das Wort Gottes nicht länger diesen… Bamm! … Effekt hatte.

    Wann wurden Sie das letzte Mal umgehauen, als Sie etwas in der Schrift lasen? Einfach Bamm! Gott sprach zu Ihnen. So war es bei den Leuten, zu denen der Autor des Hebräerbriefs sprach. Er sagte: „Ich versuche, etwas zu vermitteln, aber da ist diese geistliche Stumpfheit.“ Und das zweite Merkmal einer Person, die ihre geistliche Schärfe verlor, ist, dass sie nicht länger ein effektives Instrument in Gottes Händen ist, ein Instrument, dass Er für Seine Ziele nutzen kann. Sie sind wegen ihrer Stumpfheit kaum noch zu gebrauchen. Ich möchte kurz darauf hinweisen… Sie sollten die Stellen aus Offenbarung 14:14-16 kennen, dort heißt es:

    Offenbarung 14:14-16 „Da ist einer gleich einem Menschensohn, der auf seinem Haupt einen goldenen Siegeskranz hatte. Er saß auf einer Wolke und in seiner Hand war eine scharfe Sichel.“

    Eine Sichel war ein Werkzeug zum Ernten. Ein langer Holzgriff mit einer halbmondförmigen Schneide am Ende. Man warf sie hinein und erntete den Weizen oder anderes reifes Getreide. Im nächsten Vers steht: „Ein Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der mit seiner scharfen Sichel auf der Wolke saß, zu, dass die Ernte der Erde reif ist. Wirf sie hinein und ernte.“ Und es heißt, dass Er Seine Sichel hinein warf und die Ernte der Erde einbrachte. Nun, Freund, Jesus ist der, der mit der Krone auf dem Haupt auf der Wolke sitzt und die scharfe Sichel in Seiner Hand ist die Gemeinde. Das sind wir. Gott hat nur diesen Plan, um die Welt zu erreichen. Wir sollen in die Welt gehen und allen Geschöpfen das Evangelium predigen. Wenn die Erntefelder der Welt abgeerntet werden sollen, dann durch uns als Arbeiter, indem wir beten und geben, das Wort ergreifen und indem wir andere senden, hinzugehen und zu predigen. Wir sollen scharfe Sicheln in Seiner Hand sein.

    Als ich klein war, ging ich oft rüber… mein Vater hatte ein kleines Stück Land und ich hatte dies Ding. Es ähnelte einer Sichel. Sie hatte einen langen Holzstiel mit einer Schneide am Ende und ich musste ab und an das ganze Unkraut auf diesem Stück Land schneiden. Und wenn sie stumpf wurde, dann schnitt ich in das Unkraut, aber es wurde nicht mehr abgeschnitten. Es knickte einfach nur um. Und schon am nächsten Tag stand es wieder aufrecht da. Wenn wir unsere geistliche Schärfe verloren haben, sind wir nicht mehr effektiv darin, Menschen zu Christus zu bringen. Meine ich damit, unser persönliches Zeugnis zu geben und Menschen von Jesus zu erzählen? Sicher. Spreche ich von dem Evangelisten, der zu Tausenden predigt? Klar. Aber ich meine auch die Sekretärin, die am Telefon ist, ich meine auch den LKW-Fahrer und den Studenten und die Mutter zu Hause und den Architekten und den Anwalt und den Mechaniker, die ein neues Leben in Christus fanden. Und sie geben, sie beten und ihr Leben ist verbunden mit diesem großen Werk Gottes, die Ernte der Welt einzubringen, den lebendigen Jesus einer sterbenden Welt zu bringen. Denn egal, was wir tun, Gott ist da drin und letztlich mündet alles in dem großen Strom der Evangelisation. Das ist das Allerwichtigste, was Gott hier auf Erden will. Verlieren wir aber unsere geistliche Schärfe, werden wir stumpf für die Stimme des Geistes; das Wort Gottes berührt uns nicht mehr wie einst. Und was die Ziele Gottes in dieser Generation und dieser Welt betrifft, sind wir nicht wirklich daran beteiligt. Wir sind wirklich kein scharfes, effektives Werkzeug in Gottes Händen.

    Wissen Sie, ich habe schon etliche Menschen getroffen, die ihre Schärfe verloren haben, die vorher scharfe und sehr effektive Werkzeuge in den Händen Gottes waren. Aber irgendwo auf dem Weg verloren sie sie. Ich muss gestehen, es gab ein, zwei Zeiten, wo ich etwas träge und stumpf geworden war. Verpassen Sie auf keinen Fall nächste Woche, denn wir sprechen darüber, diese Schärfe wiederzuerlangen. Wir bereiten sozusagen alles für nächste Woche vor. Sie müssen das einfach sehen. Was soll ich sagen? Wo ich schon dabei bin, möchte ich kurz darüber sprechen. Ich weiß, dass Menschen überall im Land und sogar auf der ganzen Welt diese Sendung sehen. Es wäre wundervoll, wenn Sie uns besuchen könnten. Wir lieben es, Gäste in der Gemeinde zu haben. Fast jedes Wochenende sind Menschen aus verschiedensten Ländern der Erde bei uns zu Gast. An manchen Wochenenden sind viele Menschen aus vielen Ländern der Erde und verschiedenen Staaten der USA bei uns. Vielleicht können Sie nie direkt hierher kommen, wer weiß. Aber hier hinter mir, das möchte ich Ihnen sagen, das ist ein Wunder.

    Gott half uns, unüberwindliche Hindernisse zu überwinden. Dinge, die im Natürlichen völlig unmöglich gewesen wären. Diese Gebäude stellen ein Monument von Gottes Treue und der Treue Seines Volkes dar. Wir hatten gigantische rechtliche Kämpfe und finanzielle Herausforderungen wegen der Größe des Projekts. Das Durchstehen dieser rechtlichen Kämpfe war für uns eine enorme finanzielle Belastung. Aber Gott hat geholfen und Er war treu. Und von dem Ort, den Sie hinter mir sehen, wird das Evangelium um die Welt erstrahlen. Ich möchte jedem danken, der sich daran beteiligt hat, der uns unterstützt. Die Frucht, die wir für Gottes Reich bringen, Menschen, die wir für Christus gewinnen, wird Ihrem Konto gutgeschrieben. Bleiben Sie Gott treu und danke, dass Sie gemeinsam mit uns einer sterbenden Welt den lebendigen Jesus bringen.

    Ich gestehe: Ich verlor meine Schärfe ein, zwei Mal auf dem Weg und musste sie wiedererlangen. Und ich kannte einige gute Männer und Frauen, die auch Ihre Schärfe verloren hatten und sie wiedergewinnen mussten. Die schlechteste Reaktion ist, sich zu verdammen und zu sagen: „Ich bin so ein Versager! Ich bin bestimmt der einzige in der Gemeinde … Gott muss so, so sehr von mir enttäuscht sein!“

    Stöcke und Steine – Elisas Stock – Teil 2
    Pastor Bayless Conley – Teil 2 15.06.2008

    Hallo! Jesus sprach über diejenigen, die ihre geistliche Schärfe verloren haben. Ihre Herzen wurden träge und unsensibel. Der Schreiber des Hebräerbriefes redet von Menschen, die schwerhörig wurden. Wir lehren heute, wie Sie Ihre geistliche Schärfe wiedergewinnen können, wenn Sie sie verloren haben. Ich glaube, es wird ein großer Segen für Sie sein. Es ist der zweite Teil einer Botschaft, die wir letzte Woche begannen, wo Elisa einen Stock ins Wasser warf und einen Axtkopf zum Schwimmen brachte, so dass ein Mann seine Schärfe wieder gewann. Ich sage Ihnen, darin ist eine symbolische Wahrheit enthalten, die sehr wichtig für diejenigen ist, deren Beziehung zu Gott nicht so ist, wie sie sein sollte. Sie haben die Schärfe verloren, die sie einst hatten. Sie haben ihre geistliche Schärfe verloren, die Fähigkeit, Fortschritte in den Dingen Gottes zu machen. Und darum werden wir uns dies heute anschauen. Nehmen Sie Ihre Bibel, wenn Sie eine haben. Setzen wir uns und schauen wir gemeinsam in Gottes Wort.

    Wie erhaltene ich verlorene geistliche Schärfe zurück? Wir gehen wieder zu 2.Könige, Kapitel 6. Ich möchte Ihnen schnell 6 Gedanken darüber mitteilen, wie wir unsere geistliche Schärfe zurück erhalten. Erstens, wenn Sie Ihre Schärfe zurückerhalten wollen, verachten Sie nicht sich selbst, machen Sie nicht andre verantwortlich. Zum ersten Punkt: Verurteilen Sie nicht sich selbst. Gute Leute verlieren manchmal ihre Schärfe.

    Dieser Mann verlor seinen Axtkopf, nichts in der Geschichte weist darauf hin, dass er ungeistlich war. Er schien genau im Willen Gottes zu sein. Seine Erlebnisse wurden von Gott zugelassen. Der Prophet hatte ihn unterwiesen und er durfte aktiv Anteil nehmen an dem Werk, das geschah. Ich bekenne, ich habe auf diesem Weg ein paar Mal meine Schärfe verloren und musste sie wieder erlangen. Ich kannte ein paar gute Männer und Frauen, die ebenfalls ihre Schärfe verloren und wiedererlangen mussten. Die schlechteste Reaktion ist, ist sich zu verdammen, dazusitzen und zu sagen: „Ich bin ein Versager! Sicher ist niemand in der Gemeinde… Gott muss so schrecklich enttäuscht sein von mir!“

    Wenn Sie weiter so reden, machen Sie den Teufel arbeitslos. Er ist der Ankläger der Brüder. Überlassen Sie das ihm. Tun Sie das nicht für ihn. Wir wollen unserer Verantwortung gerecht werden, aber niemand anders beschuldigen. Wir sind normalerweise dafür verantwortlich. Dieser Mann, der dort hackt – und das ist interessant – haben Sie mal jemanden beim Holz hacken beobachtet, der keine Ahnung davon hat? Sie sollten Abstand zu Leuten halten, die keine Übung darin haben. Erstaunlich, dass diese Axt nicht im Kopf einer Person landete. Vielleicht war es gut, dass sie ins Wasser fiel. Wie bei dem alten Mann, der seinem 14-jährigen Enkel erlaubte, neben seinem Haus eine Art Schuppen zu bauen. Der 14-jährige Enkel hämmert fleissig, der Opa ebenfalls. Nach einer halben Stunde sieht der Opa seinen Enkel an und sagt: „Sohn, Du hämmerst wie der Blitz.“

    Der Junge fühlte sich geschmeichelt und sagte: „Wirklich, Opa?“ Er antwortete: „Ja, Du triffst kein zweites Mal die selbe Stelle.“ Während meines sehr kurzen Lebens habe ich an verschiedenen Orten Winter mit sehr viel Schnee erlebt, wo es nur einen Holzofen gab, für den ich Holz schlagen musste. Ich habe täglich viel Holz geschlagen. Axtköpfe fallen nur dann ab, wenn Sie keine Ahnung davon haben. Ich sah, wie jemand, der keine Ahnung hatte, das Holz mit dem Axtkopf verfehlte und den Stiel traf, so dass sich der Stiel spaltete. Normalerweise, wenn ein Axtkopf abfällt… und ich habe Holz gehackt. Dies ist eigentlich ein Kopf einer Steinaxt, den ich hier aufstielte. Diesen Hickory-Stiel kaufte ich vor ca. 30 Jahren in einem kleinen Geschäft in Oregon, schnitzte ihn und brachte ihn an. Sie können es vielleicht nicht sehen, da sind ein paar Metallkeile, die man in den Stiel schlägt, damit er nicht wackelt. Im Moment ist der Stiel etwas lose, weil ich ich die Axt nicht gut in Schuss hielt. Das ist etwas gefährlich. Man muss also etwas daran arbeiten, weil man keine Axt oder kein Beil mit losem Kopf benutzt. Ein Freund von mir steckte seine immer in einen Eimer Wasser, bevor er Holz hackte. Sie schwoll an. So konnte nichts abfallen!

    Der Punkt ist: Der Mann, der seinen Axtkopf verlor, war wahrscheinlich selbst schuld. Er beschuldigte nicht denjenigen, von dem er sie hatte: „Es ist seine Schuld. Bevor er sie verlieh, hätte er prüfen müssen, ob der Kopf fest ist. Ich bin nicht schuld!“ Nein, sobald sie in seiner Hand war, war er verantwortlich. Wir wollen uns zwar nicht verachten oder unter Verdammnis sein, aber wenn wir etwas versäumt haben oder etwas taten, was wir nicht hätten tun sollen, müssen wir einfach umkehren und Gott dafür danken, dass das Blut Jesu uns von aller Sünde reinigt. Wenn wir andere für unsere geistliche Verfassung verantwortlich machen: – „Es liegt an seinem Verhalten mir gegenüber.“ – „Sie hat mir etwas vorenthalten.“ – „Es liegt an ihnen. Sie waren gemein zu mir. Sie haben mich misshandelt.“

    Solange wir andere beschuldigen, werden wir niemals das Verlorene wiedererlangen.

    Das bringt mich zum zweiten Punkt: Sobald wir bemerken, dass wir unsere Schärfe verloren haben, sollten wir nicht einfach so weitermachen. Sie sehen es bei diesem Mann, er hackt und „Hoppla, der Axtkopf ist weg. Interessant, ach egal,“ er macht einfach so weiter. Er stoppte, sobald er seine Schärfe verlor! Und doch denke ich, dass viele in Gottes Volk einfach so weitermachen, obwohl sie ihre Schärfe verloren haben. Sie wissen, was gute Christen tun: Wir gehen in die Gemeinde, wir heben in der Anbetung unsere Hände, wir singen, das sollen wir tun. Obwohl sie ihre Schärfe verloren … sie können sich nicht an das letzte Mal erinnern, wo sie das Wort umgehauen hat oder an die letzte Begegnung mit dem Heilige Geist oder das letzte Mal, dass Gott sie gebrauchte. Sie machen einfach tagelang weiter, vielleicht sogar Wochen, Monate oder Jahre. Wenn die Schärfe weg ist, stoppen sie.

    Gehen Sie nicht über „Los“, ziehen Sie keine 200 Euro ein. Stellen Sie sich ein paar unbequeme Fragen:
    • Bringt mein Leben überhaupt Frucht?
    • Komme ich weiter? Wachse ich?
    • Bin ich stagniert?
    • Jesus, liebe ich Dich immer noch wie früher? Oder ist etwas geschehen?

    Ich sage das nicht als Kritik. Ich vertraue darauf, dass das in die richtigen Hände und Ohren kommt. Ich denke, manche sind im Dienst… in einem Predigtdienst, so wie ich selbst und hatten seit Jahren keinen neuen Gedanken. Sie wissen, wie man eine Predigt gestaltet und tun es ohne innere Regung, aber die Durchschlagskraft fehlt bei ihrer Verkündigung des Wortes Gottes. Das Beste wäre, zu stoppen und zu sagen: „Jesus, ich habe meine Schärfe verloren.“ Der nächste Punkt ist, als der Mann bemerkte, dass er seine Schärfe verlor, ging er an den richtigen Ort, um sie wiederzubekommen. Er sagte: „Ach, mein Herr!“ Unter dem Alten Bund war der Prophet Gottes Stellvertreter, Gottes Stimme, und er ging zu ihm. Im Neuen Bund, mein Freund, können wir zu unserem Herrn Jesus gehen. Nur Er kann wiederherstellen, was wir verloren haben. Nur Er kann uns wieder geistlich scharf und brauchbar machen in Seinem Dienst und den Dingen Seines Reiches. Sie kriegen es sonst nirgendwo. Ich kann es Ihnen nicht geben. Niemand anders kann das, nur Jesus.

    Ich leitete vor 26 Jahren eine Versammlung in Yucaipa, Kalifornien, rief Menschen wegen der Geistestaufe nach vorne und legte ihnen die Hände auf. Da war ein älteres Ehepaar, wie ich dachte. Tatsächlich waren sie Geschwister. Er war ungefähr 91 oder 92 und sie war 88, wenn ich nicht irre. Als ich zu ihnen kam, sagte er mir: „Bruder, meine Schwester und ich streben schon seit über 40 Jahre die Geistestaufe an. Wir waren bei Oral Roberts. Oral Roberts legte uns die Hände auf und er hatte sie nicht. Wir waren in Versammlungen von Frau Kuhlman und Frau Kuhlman hat uns Hände aufgelegt und für uns gebetet, aber sie hatte sie nicht.“ Sie nannten noch einige andere Leute, viele einschlägige Namen. „Sie beteten für uns, sie hatten sie nicht. Wir kamen her und dachten, vielleicht haben Sie sie.“ Ich sagte: „Okay, stop! Nein, ich habe sie nicht. Ihr Problem ist, dass Sie woanders hinschauen müssen. Johannes der Täufer sagte: ‚Siehe das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt, Er wird euch im Heiligen Geist taufen.‘“ Ich sagte: „Ihr müsst auf Jesus schauen. Der Mann oder die Frau sind bestenfalls kleine Boten oder Botinnen. Jesus ist der, der im Heiligen Geist tauft.“

    Innerhalb von wenigen Minuten wurden dieser ältere Herr und seine Schwester erfüllt vom Heiligen Geist und redeten in Sprachen. Es war ein ganz wunderbares Geschehen! Sie schauten an die richtige Stelle. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Wenn Sie Ihre geistliche Schärfe verloren haben, müssen Sie etwas Zeit mit Jesus verbringen. Nur Er kann Ihnen weiterhelfen. Wissen Sie was? Er wartet darauf. Es gibt keine Abkürzung, Sie müssen zu Ihm gehen. Gut, der nächste Gedanke, der ziemlich wichtig ist. Bitte lassen Sie uns nochmals gemeinsam 2.Könige 6 anschauen. Folgende Frage wurde gestellt:

    2.Könige 6:6 „Der Mann Gottes aber sagte: Wohin ist es gefallen? Und er zeigte ihm die Stelle.“

    Er wusste genau, wo er seine Schärfe verloren hatte. Ich angelte einmal mit Pastor Jeff Perry in Missouri. Wir waren auf einem See in einem kleinen Boot mit einem Außenbordmotor. Und ich hatte ein ganz tolles Klappmesser und war beschäftigt. Ich klappte mein Messer so auf und es rutschte mir aus der Hand und fiel ins Wasser. Ich sprang ins Wasser, um mein Messer zu holen. Das Wasser war sehr trübe. Es war vielleicht so 3,60 bis 4,50 Meter tief. Ich tauchte runter und der Grund war schmierig und matschig. Ich bin also unten, kann nichts sehen und durchstöbere atemlos den Matsch. Ich schwamm zurück nach oben, holte nochmals Luft und tauchte wieder ab und suchte mein Messer. Am Grund des Sees höre ich plötzlich etwas. Ich tauche auf, Jeff lacht lauthals und fährt so schnell er kann mit dem Boot weg. Er lässt mich hier mitten im See zurück! Ich muss ihm also hinterher schwimmen, erreichte das Boot und kletterte hinein.

    Ich fand mein Messer nie wieder. Wir nannten den See danach „Verlorenes Messer“. Obwohl ich mein Messer nie wieder bekam, könnte ich Ihnen die Straße dorthin zeigen. Ich könnte Ihnen zeigen, wo das Boot ablegte und Ihnen den Ort zeigen, wo ich mein Messer verlor. Meist können diejenigen, die geistlich ihre Schärfe verloren, Sie genau an den Ort bringen. Wenn Sie sie wiedererlangen wollen, müssen Sie mit Gott an diesen Punkt gehen. Vor Jahren hatte ich einen Freund, ein Pastor, der meiner Meinung nach ein brillanter Prediger war, der Bibelstellen erstaunlich verknüpfte. Seine Lehre erstaunte mich . Später hörte ich ihn wieder und wir öffneten nicht mal unsere Bibeln. Im Verhältnis zu früheren Predigten war es blass. Ich sprach ihn deswegen als Freund an und er sagte: „Bayless, Du hast recht. Es ist etwas passiert.“

    Er nahm sich Zeit, darüber zu beten und kam später wieder zu mir und sagte: „Ich weiß, wo es geschah. Ich weiß, wo ich meine Schärfe verloren habe.“ Nein, er beschuldigte niemand anders, aber er erzählte mir, dass ein Ehepaar in seiner Gemeinde war, das leitende Verantwortung hatte und ziemlich oft vorne in der Gemeinde agierte. Sie säten unter der Leiterschaft und in der Gemeinde Samen der Zwietracht und stellten sogar seine Berufung in Frage. Dann nahmen sie viele Menschen aus der Gemeinde mit und begannen in der Nähe eine neue Arbeit. Das hätte ihn fast umgebracht. Er sagte mir folgende Analogie: „Bayless, als diese Dinge geschahen, war ich wie ein Mensch, der auf eine Miene trat und Gliedmaßen verlor, ein Arm oder ein Bein. Seitdem das geschah, lief ich mit einer Wunde herum.

    An diesem Punkt ließ ich zu, dass diese Ereignisse meine Schärfe raubten.“ Er beschuldigte sie nicht, aber das war der Punkt, an den er zurück musste, um sie wieder zu erlangen. Ich erinnere mich an ein Ehepaar, das vor Jahren in die Gemeinde kam, noch im alten Gebäude. Es war kein Leben bei Ihnen zu erkennen. Sie saßen mit verschränkten Armen da und runzelten die Stirn. Da Sie ein par Wochen lang kamen, ging ich eines Tages zu ihnen. Ich war sicher, dass sie nicht errettet sind, setzte mich neben sie und versuchte, Sie zu Christus zu führen. Die Frau sagte:

    „Bayless, mein Mann und ich sind errettet.“ Ich sagte: „Entschuldigung, ich dachte, das wäre nicht der Fall.“ Sie sagte: „Wir sind beide geisterfüllt und reden in Sprachen.“ Sie waren sogar länger errettet und geisterfüllt als ich alt war, denke ich. Einige Monate in der Gemeinde veränderten sie. Sie kamen, Ihre Gesichter strahlten, Ihre Haltung veränderte sich. Er empfand den Ruf zu predigen, sie besuchten die Bibelschule. Erstaunliche Dinge geschahen und sie wurden tragende Mitglieder in der Gemeinde. Sie kam eines Tages zu mir und sagte: „Weißt Du noch, als Du zu uns kamst und dachtest, wir wären nicht errettet und versuchtest uns zu Christus zu führen?“ Ich sagte: „Ja, das war wirklich peinlich.“ Sie sagte: „Wir machen Dir keine Vorwürfe, denn uns wurde unsere Verfassung klar und auch, dass wir unsere Schärfe vor Gott verloren haben. Bevor wir nach Cottonwood kamen, waren wir wegen einer Sache zornig über Gott und gaben keinen Zehnten mehr.“ Und sie sagte: „Von dem Moment ab, als wir etwas zurückhielten, von dem wir in unserem Herzen wussten, dass es Gott gehört, ging alles für uns bergab.“

    Wenn Sie Ihre Schärfe verloren haben, wo geschah es? Als Sie anfingen, mit jemandem Zeit zu verbringen? Wurden Sie zornig auf Gott? Sie können es Ihm gleich sagen, Er weiß es sowieso. Ich denke, Er möchte es gerne hören: „Gott, ich bin sauer auf Dich.“ Vielleicht denken Sie, Er ließ Sie hängen, stand nicht zu einer Verheißung.

    Deswegen gefallen mir die Psalmen so gut. Ich lese diese Gebete und denke: „Mann, das ist ganz schön frech vor Gott, klingt nicht nach Gebet, mehr nach einem Ringkampf!“ Er ringt mit Gott, er stellt Fragen, fordert heraus, preist und dankt. Er ist einfach echt vor Gott. Er ist ganz er selbst vor Gott und das ist Gebet. Und wenn Sie sauer auf Gott sind, denken, Er ließ Sie in Stich – vielleicht damals, als etwas in Ihr Herz kam, dass Sie nie nannten – vielleicht geschah es da. Sie müssen das einfach im Gespräch mit Gott ausräumen. Vielleicht auch woanders. Wenn Sie sie verloren, ist die Frage: Wo?

    Normalerweise können Sie den Ort ohne lange zu suchen benennen.

    Dann ist da dieser interessante Aspekt der Geschichte. Elisa schneidet einen Ast ab, wirft ihn ins Wasser und das Eisen schwimmt. Warum einen Ast? Welch seltsame Aktion? Es ist offensichtlich ein Symbol, wie der Stock, den Mose hineinwarf und das bittere Wasser in Mara süß machte. Es war ein Sinnbild, das auf Golgatha hinwies, wo Jesus unseren Fluch nahm und das bittere Wasser unseres Lebens süß wird, wenn wir das vollbrachte Werk Christi in unserem Leben anwenden. Dieser Stock, den Elisa ins Wasser warf, symbolisiert ebenso Golgatha und sagt uns, dass das Verlorene durch Golgatha wiedererlangt werden kann. Sicher, wir verloren unsere Schärfe, aber viel bedeutender ist, dass die Menschheit ihre Beziehung, ihren Kontakt zu Gott, verlor. Die Beziehung zu Gott kann wiederhergestellt werden. Frieden mit Gott ebenso. Unsere Bestimmung, Sinn und Freude werden
    durch Golgatha wiederhergestellt. Mein Freund, jeder Segen, jede Gnade Gottes, die in unser Leben fließt, kommt zu uns durch Golgatha. Wir sollten uns nicht zu sehr von diesem Holz entfernen, mein Freund. Dort traf der Himmel die Erde, an diesem Brennpunkt veränderte Gott die ganze Welt.

    Den nächsten Teil der Geschichte kann nur Gott tun. Mir gefällt die King James Version, es heißt: „Das Eisen schwamm.“ Das hebräische Wort bedeutet „fließen“ oder „schwimmen“. Ich sah gerade, wie dieser Axtkopf auf Gott reagiert, aus dem Schlick herauskam und zur Oberfläche schwamm. Ich bin einfach so kühn: Vielleicht sind Sie heute tatsächlich nicht zufällig hier. Vielleicht hören Sie zu, weil Gott es so führte. Vielleicht sagte Ihr Herz: „Das spricht mich an.“ Während sich Ihr Herz Gott zuwendet. Lässt Gott den Axtkopf auf Sie zu schwimmen. Die Schärfe, die Sie verloren, werden Sie wieder bekommen, sie kommt auf Sie zu.

    Schließlich sagte der Prophet: „Hole es dir heraus!“ Er streckte seine Hand aus und nahm es. Wir müssen im Glauben das ergreifen, was die Hand der Gnade Gottes uns anbietet. Nehmen wir uns etwas Zeit. Bitte schließen Sie kurz die Augen und neigen Sie Ihr Haupt. Lassen Sie uns kurz unsere Herzen öffnen. Wenn wir unsere Schärfe, unsere Leidenschaft, Eifer und Hunger nach dem Wort Gottes verloren haben, wenn wir ewig keinen innigen Austausch mit dem Heiligen Geist hatten… vielleicht ist es lange her, dass Sie sich als brauchbares effektives Werkzeug Gottes empfanden. Wenn Sie Ihre Schärfe verloren haben, wo? Vater, wir kommen in Jesu Namen und danken Dir für Weisung und Führung. Und, Herr, wir entscheiden uns, mit Dir dorthin zu gehen, wo wir unsere Schärfe verloren. Wir glauben, dass Golgatha ausreicht, dass der Preis, den Jesus am Kreuz bezahlte, ausreicht, um alles wieder herzustellen, o Gott! Wir übernehmen Verantwortung für unseren Anteil und kehren um, o Gott. Wir weigern uns, andere zu beschuldigen. Wir danken Dir für das Blut Jesu Christi, das uns von aller Sünde reinigt, von dem, was wir taten und versäumten zu tun. Vater, wir beten, dass unsere geistliche Schärfe erneuert wird.

    Noch ein Bild am Schluss. Gott kann selbst ein Herz, was steinhart ist und schwer wie Eisen – ganz in den Schlick der Sünde gesunken, scheinbar hoffnungslos verloren – durch ein Wort von Ihm, indem Er das vollbrachte Werk Christi an dem Holz auf Golgatha anwendet, kann das Herz frei werden und befreit in den weiten Wassern der Gnade Gottes schwimmen. Freund, Er kann Ihr Herz freisetzen. Er kann Ihr zerbrochenes Herz heilen. Wir waren schuldig, unheilig und ungeliebt und Gott sandte Seinen Sohn, der vollkommen, rein und unschuldig war, um an unserer Stelle am Kreuz zu sterben und unsere Strafe auf sich zu nehmen. Alles, was uns von einer Beziehung mit einem heiligen Gott abhielt, räumte Jesus beiseite, als Er an dem Holz starb. Freund, Gottes ewiger Rechtsanspruch
    wurde erfüllt. Am dritten Tag ließ Er Jesus von den Toten auferstehen. Die Bibel sagt, wenn wir das glauben, unsere Herzen öffnen und Ihn annehmen, Ihn als Herrn bekennen, kommen wir in eine Beziehung zu Ihm, die Errettung heißt.

    Ich möchte Sie einfach einladen, jetzt mit mir zu beten. Sagen Sie: O Gott, ich
    danke Dir von ganzem Herzen. Danke, dass Du mich so sehr liebst, danke, dass Du die Welt so sehr liebst, dass Du Deinen einzigen Sohn sandtest, um am Kreuz für uns zu streben. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gingst. Danke, dass Du meine Schande trugst. Danke, dass Du die Strafe für meine Sünde nahmst und an meiner Stelle starbst. Ich glaube, dass Du auferstanden bist. Jesus, ich gebe Dir mein Leben, ich gebe Dir alles. Ich bekenne, Du bist mein Herr, mein Retter, der mein Leben bestimmt. Jesus, ich gehöre Dir. Ich halte nichts zurück. Ich lege Dir mein Leben zu Füßen und glaube an Dich. Ich bete in Deinem Namen, amen.

    In jedem unserer Gottesdienste laden wir Menschen ein, Christus anzunehmen. Wir haben erlebt, dass Tausende Menschen Jesus als Herrn und Retter in ihr Herz aufnahmen. Freund, wenn Sie das noch nie taten, rufen Sie heute den Namen des Herrn an. Er wird Sie umarmen, Sie Teil von Gottes Familie werden lassen. Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden. Ich möchte Sie heute am Schluss ermutigen. Wenn Sie gerade schwere Zeiten erleben, Freund, müssen Sie wissen, dass es einen Gott im Himmel gibt, der Ihren Namen kennt. Sie sind Ihm wichtig. Für Ihn sind Sie nicht eine anonyme Person in der Menge. Er kennt Sie voll und ganz, all Ihre Wege, Probleme, Schwierigkeiten und Er möchte Ihnen helfen. Er möchte in die Ereignisse Ihres Lebens eingreifen.

    Öffnen Sie Ihm Ihr Herz, rufen Sie zu Ihm. Seien Sie ehrlich und sagen Sie einfach, was Sie auf dem Herzen haben, Freund. Gott wird Ihnen antworten. Suchen Sie in Seinem Wort nach Antworten. Er wird auf Sie reagieren. Ich tue das ab und zu. Während ich jetzt die Sendung beende, frage ich Sie: Falls Sie noch nie Kontakt zu uns aufnahmen, tun Sie es doch jetzt einfach. Schicken Sie mir eine Email und teilen Sie mir mit, was Ihnen die Sendung bedeutete. Und hören Sie, wenn Sie es auf dem Herzen haben, würden wir uns sehr über Ihre Unterstützung für diese Sendung freuen. Wir verbreiten diese Botschaft in aller Welt und könnten Ihre Hilfe gebrauchen. Ich bete dafür, dass Gott Sie segnet, während Sie der Leitung Seines Geistes folgen. Bis zum nächsten Mal.

  2. Juleam 22. Juni 2008 um 21:01 Link zum Kommentar

    Hesekiels Stock – Stöcke und Steine – Teil 3
    Pastor Bayles Conley – 22.06.2008

    Haben Sie jemals in der Bibel gelesen, dass Gott jemanden bittet, etwas wirklich Seltsames zu tun? Das tut Er manchmal. Im Buch Hesekiel bittet Gott Hesekiel, etwas Seltsames Prophetisches zu tun. Er holt sich zwei Stöcke, bindet sie zusammen und predigt dann eine Botschaft über zwei Stöcke. Eine seltsame Sache. Aber es ist eine kraftvolle Wahrheit dahinter, die sich auf das bezieht, was Jesus Christus durch Sein Opfer für die Welt tat, die sich, glaube ich, besonders auf jene anwenden lässt, die erlebt haben, dass Beziehungen kaputt gingen. Das sollten Sie sich wirklich nicht entgehen lassen. Vielleicht waschen Sie gerade ab oder sind abgelenkt und denken: „Ich denke, das werde ich mir jetzt nicht ansehen… ich muss etwas anderes tun.“ Nein, müssen Sie nicht! Das ist zu wichtig. Ich habe Ihnen etwas wirklich Bedeutendes aus dem Wort Gottes mitzuteilen. Also setzen Sie sich, wenden wir uns gemeinsam dem Wort zu. Ich glaube, es wird Ihr Leben verändern. Gut, Hesekiel, Kapitel 37. Wir lesen ab Vers 15.

    Hesekiel 37:15-23 „ Und das Wort des Herrn geschah zu mir so: Und du, Menschensohn, nimm dir ein Stück Holz und schreibe darauf: „Für Juda und für die Söhne Israel, seine Gefährten.“ Und nimm noch ein anderes Stück Holz und schreibe darauf: „Für Josef, das Holz Ephraims und das ganze Haus Israel, seine Gefährten.“ Und füge sie dir zusammen, eins zum andern, zu einem Holz, so dass sie eins werden in deiner Hand! Und wenn die Söhne deines Volkes zu dir sagen: „Willst du uns nicht mitteilen, was dir dies bedeutet?“, so rede zu ihnen: So spricht der Herr, Herr: Siehe, ich nehme das Holz Josefs, das in der Hand Ephraims ist, und die Stämme Israels, seine Gefährten; und ich lege auf es das Holz Judas und mache sie zu einem Holz, so dass sie eins werden in meiner Hand. Und die Hölzer, auf die du geschrieben hast, sollen in deiner Hand sein vor ihren Augen. Und rede zu ihnen: So spricht der Herr, Herr: Siehe, ich nehme die Söhne Israel aus den Nationen heraus, wohin sie gezogen sind, und ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Und ich mache sie zu einer Nation im Land, auf den Bergen Israels, und ein einziger König wird für sie alle zum König sein; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich künftig nicht mehr in zwei Königreiche teilen. Und sie werden sich nicht mehr unrein machen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und mit all ihren Vergehen. Und ich werde sie retten aus all ihren Treulosigkeiten, mit denen sie gesündigt haben, und werde sie reinigen; und sie werden mir zum Volk und ich werde ihnen zum Gott sein.“

    Eine sehr interessante Geschichte. Gott sagt Hesekiel, er soll zwei Stöcke nehmen und „Juda, seine Gefährten“ und „Ephraim, seine Gefährten“ darauf schreiben. Füge diese Stöcke zusammen und wenn das Volk fragt: „Gut, was ist los? Was bedeutet das?“, sollst du Folgendes sagen. Ich denke, wenn wir die zwei Stöcke, die Hesekiel in der Hand hatte, interviewen könnten, könnten sie uns viel erzählen. Ich denke, Sie würden zunächst die ermutigen, die Mühe mit ihrem Glauben haben. Solche, die eine Verheißung beanspruchen und keine Möglichkeit zur Erfüllung sehen, würden sie ermutigen dranzubleiben, weil Gottes Wort sich immer erfüllt. Gott verspricht hier, dass die Nation vereint werden wird, die geteilt war.

    Unter Rehobeam, dem Sohn Salomos, wurde Israel in zwei Nationen geteilt. Menschen versammelten sich und sagten: „Rehobeam, dein Vater war zu hart zu uns. Er nahm zu hohe Steuern, er war zu streng. Gib uns mehr Freiheit.“ Er sagte: „In ein paar Tagen werde ich darauf antworten.“ Er berät sich mit den Alten, die sagen: „Sie haben Recht. Du musst freundlich zu ihnen reden, Freiheit gewähren; sie werden ewig deine Knechte sein.“ Er sagt: „Okay.“ Dann redet er mit den jungen Männern, die mit ihm aufwuchsen und fragt: „Was sagt ihr?“ Sie sagten: „Du musst strenger als dein Vater sein. Sag ihnen, dein kleiner Finger ist dicker als die Lenden deines Vaters. Sag ihnen, dein Vater züchtigte sie mit Peitschen, du wirst Skorpione einsetzen.“ Als sich alle versammeln sagt er: „Ihr denkt, mein Vater war streng, das war noch gar nichts.“ Und er sprach mit ihnen gemäß dem Rat der jungen Männer. Zehn der Stämme sagten: „Gut, das war‘s.“ Sie gingen weg und gründeten das Nordreich mit der Hauptstadt Samaria.

    Seit diesem Tag war Israel in zwei Nationen gespalten. Es gab die zehn Stämme im Norden, angeführt von Ephraim, und diesem Jerobeam, einem Ephrahimiter, der den jüdischen Kalender und die jüdische Ordnung der Anbetung veränderte, der eine neue Priesterschaft einsetzte, die nicht aus dem Stamm Levi kam, goldene Kälber machte und sagte: „Dies sind unsere Götter.“ Dann gibt es die zwei Stämme Juda und Benjamin im Süden mit Jerusalem als Hauptstadt. Seit der Zeit war die Nation geteilt.

    207 Jahre lang gab es Blutvergießen, Gezänk, Kämpfe, es herrschte Feindschaft und Abneigung zwischen den zwei Ländern, dem Land Israel im Norden und dem Land Juda im Süden. Nachdem das Nordreich 207 Jahre bestand, überrannten es die Syrer, verwüsteten es und nahmen die Einwohner gefangen. Das Südreich bestand ca. weitere 135 Jahre, bis schließlich die Babylonier einfielen, das Südreich verwüsteten und die Bewohner verschleppten. Hesekiel schreibt dann als Gefangener Babylons. Er ist in einem fremden Land, als er diese Worte sagte, die unmöglich und weit her geholt erschienen! Wie könnte das je geschehen? Das Nordreich ist seit 135 Jahren in alle Richtungen zerstreut. Diese Nation existierte nicht mehr. Wir verloren unsere Freiheit und unser Land. Die beiden Nationen haben…. sich pausenlos bekämpft. Und jetzt sagst du, Gott wird sie wieder zusammen bringen? Nach dieser langen Zeit, all dem Blutvergießen und dem gegenseitigen Groll? Und Er wird sie auch noch in ihr eigenes Land bringen? Wie soll das gehen? Doch es geschah.

    Am Ende dieses Kapitels ist von anderen Verheißungen die Rede, die Israels Zukunft und den Messias betreffen, die auch eintreffen werden. Ich möchte Ihnen einfach sagen: „Sie sind vielleicht mit scheinbaren Unmöglichkeiten konfrontiert, die Verheißung scheint sich in Ihrem Leben nicht erfüllen zu können. Mein Freund, kein Wort, das von Gott kommt, ist kraftlos. Vielleicht geschieht es nicht so schnell und nicht so, wie Sie es sich denken, aber Gottes Wort erfüllt sich. Ihr Herz muss durch Gottes Verheißungen zur Ruhe kommen. Zweitens würden uns die Stöcke sicher sagen, dass Gott zerbrochene Beziehungen vereinigen kann. Gott kann Menschen verbinden, die voneinander getrennt oder sogar Feinde wurden. Bedenken Sie das: Während der 207 Jahre, die das Nordreich existierte, lief das zwischen den beiden Stöcken ab. Sie bekämpften und töteten sich gegenseitig, hassten einander. Und dann verband sie Gott wieder zu einem Stock.

    Beziehungen, die sich negativ entwickelten, vielleicht sogar eine Ehe: Sie liebten
    einander, aber jetzt scheinen unterschwellig nur noch Spannungen, harte Worte, Zorn und Feindschaft vorzuherrschen, manchmal auch ganz offensichtlich. Den Schlüssel, durch den Gott eine zerbrochene Beziehung eint, finden wir am Ende von Vers 19. Es heißt: „Sie werden in meiner Hand eins werden.“ Begeben Sie sich in Seine Hand, Er kann es tun. Beide Parteien müssen sich in Gottes Hand begeben. Sie können es nicht für die andere Person tun oder sie zwingen, aber Sie selbst können es tun. Wissen Sie, wenn ich mich in Gottes Hand begebe, wird Seine Hand mich leiten, seine Hand gibt mir Rat. Seine Hand wird mich manchmal zurückhalten, wenn ich jemandem meine Sicht vermitteln möchte. Seine Hand wird mich manchmal zu einer Entschuldigung motivieren, die mir schwer fällt. Wenn ich mich aber wirklich willig in Seine Hand begebe und mein Gegenüber ebenfalls, Freund, dann kann Gott eine Beziehung eins werden lassen, die schon lange schlecht und sogar feindselig war. Wie gesagt, Sie können die andere Person nicht zwingen, sich willig in Seine Hand zu begeben, aber Sie selbst können es tun. Und so muss es anfangen und nicht so: „Ich werde es tun, sobald sie es tut.“ Oder: „Ich tue es, sobald er es tut.“ „Ich tue es, sobald sie es tun.“

    Nein, tun Sie es einfach, weil es richtig ist. Ich denke, sie würden uns vielleicht sagen, dass schwere Zeiten uns weicher machen können. Sie waren über 200 Jahre Feinde, erlebten dann aber ähnliches Leid, erlitten ähnliche Verluste. Hinterher waren sie bereit, ihre Differenzen zu überwinden. Es machte sie weich und brachte sie an den Punkt, von Gott wieder vereint zu werden. Manche Dinge, die wir durchmachen, machen uns weicher.

    Ich habe einen Freund, einen brillanten Prediger, dessen Stärke vielleicht seine Direkte Art ist. Man weiß immer, was er denkt. Hat jemand von Ihnen solche Freunde? Sie sagen es einfach. Wir anderen rücken nicht mit der Sprache raus und sie bringen es auf den Punkt. Es ist eine echte Stärke, aber es geht uns allen so – wenn wir unsere Stärken nicht kultivieren, werden sie auch unsere Schwächen. Seine Stärke, Dinge direkt anzusprechen, wurde manchmal sehr scharf und grob, es fehlte Barmherzigkeit. Er gab im Grunde Wahrheit weiter, aber es kam eher so rüber: „Nimm das, du Weichei, denkst du, Gott ist nicht mehr auf dem Thron?“ Jemand wurde gerade tief erschüttert und er muss die Wahrheit hören – aber nicht mit dieser Haltung. Die Bibel sagt, wir sollen in Liebe die Wahrheit sagen. Liebe ist die Isolation, damit die Wahrheit nicht tötet. Sie muss wie Elektrizität isoliert werden. Wenn Sie das Kabel berühren, verletzt sie das. Die Wahrheit soll Menschen nie platt machen oder als Waffe benutzt werden. Sie muss mit Liebe isoliert werden. Er selbst machte sehr harte Zeiten durch… erlebte ähnliche Schwierigkeiten, wie die, über die er sehr herzlos predigte und etwas Erstaunliches geschah, es machte sein Herz weich. Es veränderte nicht seine Lehre. Er predigte dieselben Inhalte mit einer ganz anderen Haltung. So kann es uns ergehen.

    Wie diejenigen von uns, die Eltern schwer kritisierten. Sie sind in einem Restaurant, ein paar Kinder machen Randale und Sie denken: „Jemand sollte diesen Eltern die Meinung sagen. Warum haben sie ihre Kinder nicht im Griff?“ Wenn wir selbst Kinder haben, merken wir, dass das keine so leichte Aufgabe ist, es gehört mehr dazu, als wir dachten. Manche Dinge, die ich anfangs über Kindererziehung sagte, bevor ich Kinder hatte – oh, mein Gott! Wenn ich doch all diese Kassetten einziehen könnte! Hoffentlich kursieren sie nicht mehr! Es waren Bänder, es gab noch keine CDs, DVDs und das alles. Gut, habt ihr noch etwas gesehen, könnten wir die Stöcke fragen. Sie sagen: „Ja, wir glauben, dass wir etwas Ewiges, etwas Geistliches symbolisieren.“ Genau wie die zehn Stämme rebellierten und etwas trennten, was eins sein sollte, hat die Menschheit gegen Gott rebelliert und die Beziehung zerstört.

    Wie Jesaja 53:6 sagt: „Wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg.“

    Und so, wie Israel und Juda Feinde wurden, im Herzen und im Wandel, sind wir Feinde Gottes geworden. Aber Gott hat durch Hesekiel demonstriert, dass Er das, was getrennt wurde versöhnen und wiederherstellen würde, indem die zwei Stöcke zusammen kamen. Freund, genau das hat Gott getan. Und diese beiden Stöcke weisen auf zwei andere Hölzer hin, die Balken des Kreuzes Christi auf Golgatha, durch die Er die Welt mit sich selbst versöhnte. Im Kolosserbrief, Kapitel 1, heißt es in den Versen 20 und 21:

    Kolosser 1:20.21 „Und durch ihn alles in den Himmeln und auf der Erde mit sich zu versöhnen – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes. Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken.“

    Das griechisch Wort für Frieden bedeutet, etwas wieder zu vereinen, was getrennt war, etwas zusammenzubinden, was auseinander gerissen wurde. Hesekiel schrieb etwas über diese beiden Stöcke. Gott schrieb auch etwas über die Balken des Kreuzes. Er schrieb: „Barmherzigkeit und Erlösung“, „Vergebung und Heilung“; Er schrieb

    „Begnadigung“ und Er schrieb „Wiederherstellung“. Und zwar mit dem Blut Seines Sohnes, nachdem Er durch Sein Blut am Kreuz Frieden schloss. Genau wie bei den Israeliten, die in alle Himmelsrichtungen versprengt waren, sagte Gott: „Ich werde sie zurückbringen. Ich werde sie in ihr Land einpflanzen. Ich werde sie von ihren Sünden reinigen. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein.“ Egal, welche Distanz Sie gerade Gott gegenüber spüren, wie weit Sie unten sind, wie weit Sie geistlich von Gott entfernt sind, Freund, Seine Gnade kann Sie erreichen. Er wird alle völlig erretten, die durch Ihn zu Gott kommen. Sie sind nicht außerhalb der Reichweite von Gottes Gnade. Amen. Bitte schauen Sie sich mit mir 1.Mose 22 an. Hier geht es um ein ganz besonderes Opfer, das Abraham bringen sollte.

    1. Mose 22:1-14
    Und es geschah nach diesen Dingen, da prüfte Gott den Abraham. Und er sprach zu ihm: Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! Und er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und ziehe hin in das Land Morija, und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde! Da machte sich Abraham früh am Morgen auf, sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak. Er spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf und ging an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von fern. Da sagte Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr mit dem Esel hier! Ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten und zu euch zurückkehren. Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak, und in seine Hand nahm er das Feuer und das Messer. Und sie gingen beide miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham und sagte: Mein Vater! Und er sprach: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sagte: Siehe, das Feuer und das Holz! Wo aber ist das Schaf zum Brandopfer? Da sagte Abraham: Gott wird sich das Schaf zum Brandopfer ersehen, mein Sohn. Und sie gingen beide miteinander.

    Und sie kamen an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. Und Abraham baute dort den Altar und schichtete das Holz auf. Dann band er seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar oben auf das Holz. Und Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sprach: Abraham, Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! Und er sprach: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. Und Abraham erhob seine Augen und sah; und siehe, da war ein Widder hinten im Gestrüpp an seinen Hörnern festgehalten. Da ging Abraham hin, nahm den Widder und opferte ihn anstelle seines Sohnes als Brandopfer. Und Abraham gab diesem Ort den Namen „Der Herr wird ersehen“, von dem man heute noch sagt: Auf dem Berg des Herrn wird ersehen.“

    Wir wissen, dass diese Passage, die im Deutschen mit „Der Herr wird ersehen“ wiedergegeben wird, einer von Gottes Erlösernamen ist: Jahwe Jireh, übersetzt: „Der Herr, der sieht und versorgt“. Was hätte uns wohl das Holz, das Abraham spaltete, mit auf die Reise nahm, seinem Sohn auflud und dann auf den Altar legte, den er baute, über die Ereignisse jenes Tages zu sagen, wenn wir es fragen würden? Es würde uns wohl zuerst sagen, dass Gott uns manchmal prüft. Er wird uns nicht mit Bösem prüfen. Jakobus macht das deutlich. Es heißt: „Gott kann in keiner Weise von Bösem versucht werden und Er wird auch niemanden mit Bösem versuchen.“ Man könnte es so ausdrücken: Gott wird Sie nie mit etwas prüfen, um dessentwillen Christus für Sie starb. Doch Gott wird uns prüfen. König David sagte mehrmals: „Herr, ich weiß, dass Du die Herzen prüfst. Du hast mein Herz geprüft.“ Der Herr prüft unsere Herzen unter anderem dadurch, dass Er uns bittet, etwas zu geben oder loszulassen, dass kostbar für uns ist. Nichts ist für Abraham kostbarer
    als sein Sohn.

    Ich denke, manchmal lesen wir diese Geschichte einfach so, ohne die Gefühle und den Kampf mitzubekommen. Am Anfang heißt es: „Danach prüfte der Herr Abraham.“ Nach welchen Dingen? Nach einigen! Abraham und Sarah warteten 25 Jahre auf die Geburt des Isaak. 25 Jahre zuvor sprach Gott zum ersten Mal darüber! In dieser Zeit wuchs Abrahams Glaube, manchmal sank er auch. Schließlich wurde das Kind durch ein Wunder geboren. Er ist 100, Sarah ist 90. Sie freut sich so, dass sie ihn Isaak, ‚Lachen‘, nennt.

    Er ist die Freunde und Wonne von Abrahams Herz, das Lachen ihrer Seele und dann sagt Gott: „Opfere ihn.“ Gerade erst war Sarah erbost über ihre Magd und deren Sohn Ismael, den sie von Abraham hatte, und sie sagte: „Dieser Junge wird nicht mit meinem Jungen zusammenbleiben, der der wahre Erbe ist. Verschwinde mit ihm!“ Und Abraham sagte: „Das werde ich nicht zulassen.“ Gott spricht zu Abraham und sagt: „Hör auf deine Frau.“ Männer, Gott wird uns das manchmal sagen. Mit gebrochenem Herzen schickt Abraham Hagar und seinen Sohn mit einem Schlauch Wasser und einem Brot in die Wüste.

    Er schaute ihnen nach, bis sie am Horizont nicht mehr zu sehen waren, es zerbrach ihn innerlich.

    Jetzt denkt er: „Gott, ich sollte Ismael wegschicken und jetzt Isaak opfern?“ Was für ein Vater wäre ich? Ich wäre ein Mörder und ein Monster! Was werde ich Sarah sagen?

    Wie kann ich jemals in ihr Angesicht schauen? Was wird sie sagen, wenn ich mit dem Blut unseres Sohnes an meiner Kleidung nach Hause komme? „Abraham, wo ist Isaak?“ „Er ist weg.“ „Lass uns ihn suchen, vielleicht ist er verletzt!“ „Nein, Sarah, er ist weg.“ „Was meinst du damit?“ „Er ist tot.“ „Wie konnte das passieren? Mein einziger Sohn!“ „Sarah, ich habe ihn getötet.“ „Was hast Du getan? Was? Wo ist sein Körper?“ „Ich habe ihn verbrannt. Er ist weg.“ Sie hätte sich von ihm und vielleicht auch für immer von Gott abgewandt, der so etwas fordert.

    Ich sage Ihnen: Diese Reise war wohl die bedeutsamste aller Reisen. Abraham hatte in seinem Leben viele Altäre gebaut, aber dies war bei weitem der traurigste von allen. Stellen Sie sich vor, wie er diese unschuldigen Hände band… Hände, die sich zu ihm ausstreckten und um einen Segen baten, Hände, die ihn umarmt hatten. Das ist kein kleines Opfer, was Gott von Abraham erbittet. „Abraham, bin ich in deinem Leben noch an ersten Stelle? Liebst Du mich? Oder hat mein Segen den ersten Platz eingenommen?“ Und Er prüfte Abraham.

    Obwohl dieses Opfer einzigartig ist und Gott es nie wieder erwarten wird, dürfen wir nicht befremdet sein, wenn Gott unsere Herzen prüft indem Er uns bittet, etwas, was uns kostbar und wertvoll ist, wegzugeben. Er wird unsere Herzen ab und zu prüfen. Es ist erstaunlich, wie Dinge und Segnungen in unserem Leben so viel Raum einnehmen können, dass wir sie mehr schätzen und sie uns wichtiger werden als derjenige, der uns segnet. Gott wird uns prüfen. Ich denke sogar, dass es geistlich gesund ist, ab und zu etwas wegzugeben, was Sie wirklich lieben. Verschenken Sie einfach etwas, was für Sie wertvoll ist, was Sie schätzen. Sie können es nicht mitnehmen, Freund! Sie werden alles zurücklassen.

    Ich weiß noch, als ich Christ wurde, hatte ich fast alles weggegeben. Ich hatte den Eindruck, Gott legte Seinen Finger auf eine bestimmte Sache. Es war ein Geschenk, was mir mein Vater schenkte, als ich klein war, viele wichtige Erinnerungen waren damit verbunden. Ich tat mich schwer, musste drei Tage darüber beten. Schließlich sagte ich:

    „Gut Gott, wem soll ich es geben? Ich bin bereit.“ Ich spürte, dass Gott sagte: „Niemandem. Ich wollte nur, dass du dazu bereit bist.“ Ich besitze es bis heute, mein Herz hängt nicht mehr daran. Wenn Gott sagen würde, ich soll es loslassen, wäre es weg. Das steht in meinem Herzen fest.

    Es gab für meine Frau und mich über die Jahre viele Dinge, auf die Gott Seinen Finger legte und sagte: „Ich möchte, dass ihr das weggebt.“ Ehrlich gesagt, gab es ein paar Fälle, wo ich hoffte, Gott würde sagen: „Es ging nur um deine Bereitschaft,“ aber das sagte Er mir nie wieder. Er brachte mich immer dazu, es zu geben! Freund, es kann alles sein, von der angesparten Anzahlung für Ihr Auto bist zu Ihrem Lieblingstaschenmesser.

    Manchmal ist uns unsere Position und unser Besitz viel zu wichtig. Gott wird Sein Volk prüfen.

    Die zweite Lektion, die den Stöcken sicher nicht entgangen wäre, ist, dass Gott Ihnen nicht alles zeigt oder erklärt, wenn Er Sie bittet, oder beauftragt, etwas zu tun. Ist Ihnen das Ende von Vers 2 aufgefallen? Gott sagte: „Opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde!“ Mit anderen Worten: „Du musst losgehen, ich sage Dir nicht gleich alles.“ Abraham war daran gewöhnt. In Kapitel 12 sagte Gott: „Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde!“ Und die Bibel sagt, dass er los ging, ohne zu wissen, wohin er ging. Das ist nach dem Neuen Testament, Hebräer 11, Glaube. Gott erwartet von uns Glaube. Manchmal zeigt Er uns einen Schritt. Wir wissen nicht, was danach kommt, aber Gott erwartet, dass wir es tun. Wenn wir diesen Schritt gehen, zeigt Er uns den nächsten Schritt. Ist Ihnen aufgefallen, dass Gott Abraham überhaupt nicht begründet, warum er seinen Sohn opfern soll? Gott nannte keinen Grund. Gott sagte nur: „Tue es,“
    zog sich in die Stille zurück und schwieg. „Aber Gott, warum?“ Stille. „Es ergibt keinen Sinn! Wozu denn?“ Stille. „Aber, ich würde eine Mörder sein!“ Stille.

    Die Erklärung und das Verständnis kam später, wie wir sehen werden. Gott zeigt
    uns nicht immer das ‚Warum‘, wenn Er uns führt, Dinge zu tun. Es ist wirklich so, wenn Gott uns führt, begründet Er es nicht immer. Manchmal verstehen wir hinterher, warum Gott uns in die entsprechende Richtung führte. Sie sollten sich Teil 2 dieser Botschaft nicht entgehen lassen. Wir konnten nicht alles in einer Sendung unterbringen, was mich freut, weil wir Mitarbeiter haben, die die Sendungen editieren. Ich predige 45 Minuten und sie nehmen diese Botschaft und stutzen sie auf 26 Minuten zusammen. Das mag ich gar nicht! Wenn wir aber 2 Teile daraus machen, bleibt alles erhalten. Das finde ich sehr gut. Seien Sie nächste Woche dabei, wenn wir weiter über Abrahams Opfer und die Geschichte, die uns der Holzhaufen erzählen könnte, sprechen. Das ist sehr bedeutend und ich sage Ihnen, es sind kraftvolle Lektionen enthalten.

    Ich bin so kühn, zu behaupten, dass es kein Zufall ist, dass Sie jetzt diese Sendung sehen. Sie hätten alles mögliche sehen oder tun können. Warum sehen Sie sich einen Prediger im Fernsehen an? Ich hoffe nicht, damit Sie etwas zu lachen haben. Ich denke, vielleicht, weil Sie Verlangen nach Gott haben. Freund, Er zieht Ihr Herz zu sich und möchte Ihnen helfen. Er möchte in Ihrem Leben eingreifen, Sie retten und trösten. Sie müssen einfach wissen, dass Sie von Gott geliebt sind. Er kennt Ihren Namen und liebt Sie. Ich möchte hiermit schließen: Geben Sie nicht auf! Ok? Sie haben bessere Zeiten vor sich. Geben Sie einfach nicht auf! Wir sehen uns nächste Woche. Gottes Segen! Ich denke, wenn Sie den Eindruck haben sollten, Ihr Gelöbnis oder Sonstiges kommt unter emotionalem Druck zustande, müssen Sie ruhig werden und beten. Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht manipuliert werden oder unter emotionalem Druck handeln. Es ist gut, das im Gebet zu klären. Aber sobald Sie wissen, dass Gott Sie führt, dass Sein Geist Sie leitet, bestimmte Schritte zu gehen, müssen Sie schnell gehorsam sein.

  3. Juleam 29. Juni 2008 um 21:04 Link zum Kommentar

    Abraham’s Holz – Stöcke und Steine – Teil 4
    Pastor Bayless Conley – 29.06.2008

    Hallo Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Wir sind beim zweiten Teil einer Botschaft aus der Serie ‚Stöcke und Steine‘, die ich predigte. Wir sprechen über Abraham, der mit seinem Sohn bergauf geht, um ihn zu opfern. Sein Sohn trägt das Bündel Holz und fragt: „Vater, wir haben das Feuer und das Holz, aber wo ist das Opfer?“ Und er sagte:

    „Sohn, Gott wird sich ein Opfer ersehen.“ Der Punkt, auf den wir eingehen werden, ist, dass Gott uns nicht immer Gründe nennt, wenn Er anfängt, uns zu führen. Er möchte einfach, dass wir gehorsam sind, selbst wenn wir nicht verstehen, warum und wieso. Manchmal zeigt Er uns das später. Ich werde Ihnen eine Geschichte erzählen, die vor langer Zeit geschah. Das Interessante ist, dass ich dreißig Jahre lang nicht daran dachte und als ich mich oben auf die Predigt vorbereitete, fiel mir die Geschichte plötzlich ein. Ich glaube, Sie werden sie interessant und aufschlussreich finden. Lassen Sie uns gemeinsam ins Wort gehen.

    Ich hatte vor vielen Jahren eine Freundin, die finanzielle Probleme hatte. Sie war gläubig. Wir wollten am Abend in eine Versammlung gehen und verbrachten davor Zeit im Haus eines Freundes, dessen Bruder dann kam. Unser Freund war Christ, sein Bruder nicht… ein echter Heide. Er lästerte über das Christentum und machte sich den ganzen Tag über uns lustig. Er war einverstanden, mit uns zur Versammlung zu gehen. Ich bin nicht sicher, wie, aber er erfuhr von der finanziellen Not des Mädchens und gab ihr das entsprechende Geld. Dieser Unerrettete tat das. Ich dachte: „Echt stark!“ Wir gehen in die Versammlung und das Mädchen, das gerade das Geld bekam, das ihrer Not begegnete, tat alles ins Opfer… alles. Später sagte sie: „Ich spürte einfach, dass ich es tun sollte.“ Ich saß neben ihr, sah ihr zu und dachte: „Interessant“, da ich die Situation kannte. Nun, am selben Abend kam der unerrettete Bruder und unterhielt sich mit uns beiden, wir standen dort. Er sagte: „Sag mal, ich habe Dich bei der Sammlung beobachtet. Hast Du alles Geld hinein getan, was ich Dir gab?“ Sie sagte: „Jawohl!“ Er ließ seinen Kopf hängen und sagte:

    „Ich sagte Gott, wenn Du alles Geld, dass ich Dir gab, in die Sammlung gibst, dann weiß ich, dass das Ganze echt ist und werde Ihm mein Herz geben.“ Er betete und gab an diesem Abend sein Leben Jesus. Danach gab er ihr noch viel Geld.

    Es ist lustig. Ich habe dreißig Jahre nicht an diese Geschichte gedacht, bis ich gestern Nachmittag im Haus saß, dreißig Jahre dachte ich gar nicht daran. Gott erklärte ihr nicht, warum sie das tun sollte. Vielleicht hätte sie es unlogisch gefunden. „Gott, ich habe gebetet und Du bist meiner Not begegnet und jetzt soll ich sofort alles weggeben?“ Das Verständnis kam später. Übrigens ist es nie gut, aus Glaubensüberschwang zu handeln. Ich denke, manchmal, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie unter emotionalem Druck etwas tun, etwas versprechen oder dergleichen, dann müssen Sie erst einmal beten. Seien Sie sicher, dass Sie nicht manipuliert wurden und nichts unter emotionalem Druck tun. Das bringt uns zu der nächsten Lektion, dass Abraham den Gehorsam nicht aufschob. Es heißt
    in Vers 3: „Abraham machte sich früh am Morgen auf und sattelte seinen Esel.“ Ganz sicher sprach Gott in der vorherigen Nacht zu ihm. Wir wissen nicht, wie. Vielleicht hatte er eine Vision in der Nacht.

    Aber Abraham zögerte nicht. Das ist für uns deswegen wichtig, weil verzögerter Gehorsam sehr schnell zu Ungehorsam wird. Hindernisse stellen sich uns in den Weg. Begründungen wollen Glauben verdrängen. Offen gesagt haben manche der Gelegenheiten Gottes ein Verfallsdatum. Wenn wir zögern, gehorsam zu sein, werden wir manche dieser Gelegenheiten verpassen. Manche werden nie wieder kommen. Ich hatte ein paar liebe Freunde, als ich in Oregon lebte. Ein älteres Ehepaar, besonders die Frau, hatte mir viel beigebracht, besonders die Wege des Geistes. Sie wusste so viel über geistliche Dinge, besonders über den Heiligen Geist und Seinen Dienst. Ich verbrachte viel Zeit mit ihnen. Sie beteten für mich. Die Frau lebte schon damals 60 Jahre mit Jesus; der Ehemann war vielleicht ein Viertel der Zeit bekehrt.

    Ich kam nach Kalifornien und Gott fing an – ich bin sicher, dass es Gott war – mir
    klar zu machen, ich solle mich bei ihnen melden, sie sogar besuchen und dort Zeit verbringen, um von den Dingen zu lernen, die sie erfahren hatte. Und ich dachte: „Ja, das muss ich tun!“ Dann setzte ich es nicht um und der Gedanke verflog. Dann durchzuckte er mich ein paar Monate später wieder. Ich sagte: „Ich muss das organisieren und dort hinfahren. Ich muss sie anrufen.“ Ich setzte es nicht um und es geriet in Vergessenheit. Vielleicht 6 Monate später kam er wieder. Ich sagte: „Mann, ich muss etwas tun. Ich muss mir Zeit dafür nehmen, dieser Frau zu Füßen zu sitzen und von ihr und ihrem Mann zu lernen. Ich setzte es nicht um und er verschwand. Das ging fast zwei Jahre lang so. Dann dachte ich schließlich: „Bayless, was soll das?“ Ich suchte die Nummer, rief an und sprach mit dem Mann. Er sagte: „Oh, Bayless, schön von Dir zu hören! Es ist viel Zeit vergangen.“

    Ich sagte: „Ja, ich möchte euch beide gerne besuchen, kann ich mit deiner Frau sprechen?“ Er sagte: „Oh, Du hast es nicht erfahren.“ Ich fragte: „Was?“ „Dass sie vor ungefähr zwei Monaten in den Himmel ging.“ Das ist jetzt besser für sie. Leben bedeutet Christus, Sterben ein Gewinn. Abzuscheiden und bei Christus zu sein, ist bei weitem besser. Gewinn für sie, Verlust für die Erde. Ich wollte mich treten. Sie hatte mehr Kenntnis des Heiligen Geistes in ihrem kleinen Finger als ich in den letzten 30 Jahren sah. Und weg ist es, all ihre Weisheit, ihre Einsicht, alle Erfahrung wichen mit ihr. Es wird mir nicht helfen, wenn ich in den Himmel komme, ich brauche es hier.

    Sie müssen wissen, dass manche von Gottes Gelegenheiten Verfallsdaten haben. Es ist sehr wichtig, unverzüglich zu handeln, sobald Sie wissen, was Gott von Ihnen erwartet. Gut, eine vierte Lektion, die den Stöcken von Abraham sicher nicht entgangen wäre, ist, dass es Anbetung ist, wenn wir opfern und Gott etwas geben. Schauen Sie Vers 5 an.

    1.Mose 22:5 „Da sagte Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr mit dem Esel hier! Ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten …“ Er hatte vor, seinen Sohn zu opfern und dieses größtmögliche Opfer, das Abraham Gott geben wollte, nannte er Anbetung. Immer wenn wir etwas Wertvolles um des Reiches Gottes willen auf den Altar legen, ist es für Gott Anbetung. In den letzten zwei Jahren gingen mehr als 20 Teams von uns nach Louisiana, um den Opfern von „Katrina“ zu helfen. Sie opferten ihren Urlaub und fuhren nach Louisiana, um dort Häuser, Kirchen und Menschen wieder aufzubauen. Urlaub, den sie sonst irgendwie verbracht hätten. Wissen Sie, wie Gott das nennt? Anbetung. Wenn Sie etwas in der Gemeinde spenden, ist das Anbetung. Menschen, die ihre Zeit und ihre Talente einsetzen und eine Kamera bedienen, Musik machen, Begrüßungsdienst machen oder mit Kindern arbeiten oder Einsätze machen, wissen Sie, was das ist? Es ist Anbetung.
    Ich las über eine Familie in der Gemeinde. Sie waren recht wohlhabend und verreisten jedes Jahr als Familie. Sie mieteten ein sehr schönes Haus am Meer … direkt am Strand … in der besten Lage. Und Gott sprach sie darauf an; sie besprachen es als Familie. Sie gaben all das einer armen Familie in der Gemeinde, die sich noch nie einen Urlaub leisten konnte, sie gaben es ihnen und zahlten Hin- und Rückfahrt und alles. Sie gaben die Reise einer armen Familie. Wissen Sie, wie sich das nennt? Anbetung. Anbetung bedeutet nicht nur, in der Gemeinde zu stehen und Gott zu sagen, wie großartig Er ist. Das bedeutet Ihm nichts, wenn wir nicht außerhalb dieser vier Wände einen Lebensstil von Großzügigkeit und Dienen haben. Gott ist nicht gleich hin und weg, wenn wir aufstehen und Ihm sagen: „Gott, Du bist großartig, großartig!“ Er möchte, dass wir einen Lebensstil der Anbetung haben. Das ist ein Lebensstil von Dienst, Opfer, Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Das ist Anbetung. Und dann kann die Tatsache nicht übersehen werden, dass Abrahams Gehorsam ein Ausdruck seines Glaubens war, das war gewiss so. Das Neue Testament sagt in

    Hebräer 11:17-19 „Abraham opferte seinen einzigen Sohn, indem er dachte, dass Gott auch aus den Toten auferwecken könne.“

    Wie sollte Er die Nationen der Welt durch Isaak segnen, wen dieser stürbe und tot bliebe? Haben Sie denn bemerkt, was Abraham den Männern in Vers 5 sagte? Er sagte:

    „Ich aber und der Junge wollen dorthin gehen und anbeten und zu euch zurückkehren.“ Er hat vor, seinen Sohn zu töten und als ein Opfer zu verbrennen. Er weiß nicht, wie Gott es tun wird. Wenn Gott seinen Jungen aus der schwelenden Asche eines Opfers auferwecken muss, wird Er es tun, weil die Welt durch Isaak gesegnet werden wird. Was für ein Akt des Glaubens! Und ich denke, auch das gefällt Gott, dass wir Dinge im Gehorsam aus Liebe zu Ihm tun, aber dem Teil Seines Wesens und Charakters vertrauen, der sagt, was wir Ihm auch geben, wird Er ehren und uns vielfach zurückgeben. Wenn ich an mein eigenes Leben denke, Janet und ich sprachen gestern in der Küche darüber. Ich bin seit 32 Jahren errettet, so ungefähr … etwas über 30 Jahre.

    Janet ist wesentlich länger errettet als ich. Wir beide schauten uns alle Dinge an, die Gott von uns erwartete, uns bat zu tun. Ob es darum ging, etwas zu geben, was für uns ein bedeutendes finanzielles Opfer darstellte … eine freundliche Geste, egal. In all den Jahren kann ich ehrlich sagen, dass Gott uns gegenüber absolut treu war, bei allem, was wir gaben. Er ehrte das und gab es uns auf verschiedene Weise vielfältig zurück. Das ist einfach ein Teil Seines Wesens, Seines Charakters. Und ich denke, es gefällt und ehrt Gott, wenn wir diesen Teil Seines Charakters hochhalten und die Verheißung festhalten, wie Abraham es bei seinem Sohn tat und glaubte: „Gottes Wort wird eintreffen. Ich werde ihn Dir geben; aber Gott, Du gibst ihn mir wieder zurück.“ Genau das hat Gott getan. Das bringt uns zu der letzten Lektion, die diese Holzscheite uns lehren würden: Abrahams Handeln hatte globale und ewige Resultate.

    1.Mose 22:15-18 „Und der Engel des Herrn rief Abraham ein zweites Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich schwöre bei mir selbst, spricht der Herr, deshalb, weil du das getan und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, darum werde ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist; und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen. Und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde dafür, dass du meiner Stimme gehorcht hast.“

    Gut, „Weil du das getan hast, Abraham, werden alle Nationen gesegnet werden. In deinem Samen werden alle Nationen der Erde gesegnet werden.“ Wissen Sie, wer dieser Same ist, von dem Gott spricht? Jesus Christus, der letzten Endes aus den Lenden Abrahams hervorging. Das Neue Testament kommentiert Gottes Ausspruch gegenüber Abraham.

    Galater 3:16: „Abraham und seinem Nachkommen wurden die Verheißungen zugesagt.“ Er sagt nicht „und seinen Nachkommen“, als von vielen; sondern als einem: „deinem Nachkommen“, der Christus ist. Das Opfer, das Gott forderte, ist einzigartig. In 1.Mose 15 schlossen Gott und Abraham einen Bund.

    Bei einem Bund sagt die eine Partei: „Gut, alles, was mir gehört, gehört dir. All mein Besitz, meine Ressourcen, aber auch meine Schulden und Verbindlichkeiten. Du übernimmst Verantwortung.“ Die andere Partei sagt das Gleiche: „All meine Schulden und Verbindlichkeiten, all meine Besitz und meine Ressourcen gehören Dir.“ Wer denkt, dass Abraham den besseren Part erwischt hat? Ja. Gott hat keine Schulden und Verbindlichkeiten. Eine Partei sagt: „Ich enthalte dir nichts vor.“ Die andere Partei sagt: „Und ich enthalte Dir nichts vor.“ Und Gott sagt zu Abraham: „Weil du das getan hast … weil du deinen Sohn nicht vorenthalten hast, werde ich meinen Sohn nicht vorenthalten. Weil du bereit warst, mir deinen Sohn zu opfern, werde ich meinen Sohn für dich opfern. Und durch diesen Nachkommen werden die Nationen der Welt gesegnet werden, Abraham.“ Deswegen hat Gott den Bund mit Abraham geschlossen. Es hat alles damit zu tun, dass Jesus Christus auf die Erde kommen und die Menschheit erlösen sollte.

    Bedenken Sie die Ähnlichkeiten zwischen Isaak und Jesus. Die Geburt Isaaks war ein Wunder. Seine Mutter war unfruchtbar. Die Geburt Christi war ein Wunder. Seine Mutter war eine Jungfrau. Isaak wurde als der einzige geliebte Sohn Abrahams bezeichnet. Jesus war Gottes einziger geliebter Sohn. Isaak war etwa 33 Jahre alt, als diese Dinge geschahen. Jesus war 33, als Er gekreuzigt wurde. Isaak trug das Holz für das Opfer den Berg hinauf. Jesus trug das Kreuz. Isaak wurde gebunden. Jesus wurde gebunden. Isaak fügte sich seinem Vater, ließ zu, dass er gebunden und auf den Altar aus Holz gelegt wurde. Erzählen Sie mir nicht, dass ein 33-jähriger Mann einem 133-jährigen nicht hätte entkommen können, wenn er gewollt hätte. Er fügte sich bereitwillig dem Willen seines Vaters. Jesus fügte sich auch bereitwillig dem Willen Seines himmlischen Vaters: „Nicht mein Wille, dein Wille geschehe.“ Er ließ zu, dass Er gebunden, geschlagen und auf dem Altar des Kreuzes geopfert wurde. Selbst der Hügel, der Berg Moria, wo Isaak geopfert werden sollte, liegt fast an derselben Stelle wie der Hügel, den wir heute Golgatha nennen.

    Manche Theologen und Kommentatoren sagen, dass es der gleiche Hügel war. In der Geschichte wurde Isaak am dritten Tag „geopfert und auferweckt“, falls es Ihnen auffiel. Jesus wurde am dritten Tag von den Toten auferweckt. Als Abraham sagte: „Gott wird sich ein Lamm ersehen,“ machte er unwissentlich eine prophetische Aussage. Gott hat einen Stellvertreter für Isaak und auch einen Stellvertreter für uns gegeben: Seinen eigenen Sohn, das Lamm Gottes. Und Abraham sagte: „Jehova Jireh, der Herr wird ersehen. Er sieht und ersieht.“ Wir lieben das und haben es auf materielle Dinge ange- wendet … und Gott sei Dank dafür! Aber das war nicht die wichtigste Bedeutung dieser Aussage und der Offenbarung. Es ging darum: „Gott hat die Misere der Menschheit gesehen, Gott sah die Not, und auf dem Berg des Herrn, auf Golgatha, hat Er Vorsorge
    gegen die Verlorenheit der Menschen getroffen: Erlösung, Versöhnung, Frieden, Wiederherstellung. Der Herr sah und gab es! Halleluja!

    Noch ein Gedanke: Golgatha, das aramäische Wort für Schädel; das Wort Kalvarie bedeutet das Gleiche, ein Schädel. Der Hügel, auf dem Jesus gekreuzigt wurde, hieß von jeher „Der Ort des Schädels“, selbst in der Antike, bevor Christus geboren wurde. Manche Historiker sagten, dass es daran lag, dass dort früher Hinrichtungen stattfanden, dass Schädel von hingerichteten Menschen gefunden wurden. Aber diese Theorie wurde erst viel später in der Kirchengeschichte aufgestellt. In der Zeit der Urgemeinde galt sie nicht. Heutzutage überwiegt die Ansicht, dass es daran lag, dass der Hügel aus einer bestimmten Perspektive wie ein Schädel aussah. Aber auch das galt in der frühen Kirchengeschichte nicht, darüber wurde erst viel später geschrieben.

    Die älteste Erwähnung stammt von Origen. Er, einer der frühen Kirchenväter, schrieb darüber. Eine vorchristliche antike Überlieferung bezüglich dieses Hügels besagte, dass Menschen glaubten und überlieferten, dass Adam, der erste Mensch, auf diesem Hügel begraben wurde. Man sagte, dort wurden seine Knochen und sein Schädel gefunden. Ob das nun wahr ist oder nicht … es kann auch ganz falsch sein … es entspricht der Sicht der Menschen damals. Bedenken Sie das. Selbst wenn es falsch wäre … wir wissen es nicht, aber es war die Sicht der Menschen. Sie glaubten es und es wurde in den ältesten Dokumenten der Kirchengeschichte beschrieben. Was der erste Adam tat, der die Menschheit in geistliche Finsternis stürzte und durch seine Sünde den geistlichen Tod auf alle Menschen brachte … dort, wo er begraben wurde, wurde der zweite Adam, Jesus
    Christus, gekreuzigt, um zunichte zu machen, was der erste Adam tat und die verlorene Beziehung zu Gott wiederherzustellen, die durch Adams Sünde verlorenging. Wir haben heute über viele Dinge gesprochen.

    Halten wir kurz inne. Vielleicht gibt es einen Teil der Botschaft, durch den Gott Sie
    persönlich anspricht. Ich möchte Sie sehr ermutigen: Nehmen Sie sich Zeit, schreiben Sie es auf, merken Sie es sich, tun Sie das Nötige. Vielleicht hat es damit zu tun, dass Gott uns testet. Vielleicht hat Er den Finger auf etwas in Ihrem Leben gelegt, dass Sie Ihm unterstellen sollen. Vielleicht geht es auch um zerbrochene Beziehungen, worüber wir früher sprachen. Vielleicht geht es darum, an einer Verheißung festzuhalten, die aus vielen Gründen unerfüllbar erscheint. Vielleicht geht es darum, Gehorsam Gott gegenüber nicht aufzuschieben. Setzen Sie das um!

    Gottes Wort erfordert eine Reaktion von uns. Sie werden dieser Wahrheit nicht alle Nährstoffe entziehen, die Sie brauchen, indem Sie eine Stunde in der Kirche sitzen. Sie werden etwas Zeit brauchen, um mit Gott zu sprechen, es erneut zu lesen und zu bedenken, darüber zu beten und Gott zu fragen: „Herr, wie soll ich reagieren? Wie wende ich das an?“ Die Hauptsache, die alles heute durchzog, war das Kreuz Christi. Obwohl Sie vielleicht fühlen, Sie seien meilenweit von Gott entfernt, kann Er völlig erretten. Freund, Seine Gnade erreicht Sie. Egal, was Sie getan haben, Jesus wird Sie nicht abweisen, wenn Sie zu Ihm kommen. Als Er am Kreuz hing, Freund, starb Er an Ihrer Stelle.

    Wir waren wie Isaak auf dem Altar. Das Messer der ewigen Trennung von Gott schwebte drohend über uns, aber es raschelte im Gebüsch und ein Stellvertreter wurde gefunden. Der Sohn Gottes nahm unseren Platz ein, trug unsere Scham, nahm unsere Sünde und starb unter dieser Last. Gottes ewige Rechtsforderung würde erfüllt und das, was uns von einer Beziehung zu Gott abhielt, diese unpassierbare Barriere, wurde entfernt. Jetzt ist der Weg zu einer Beziehung mit Gott frei.

    Die Bibel sagt, wenn Sie im Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit dem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Das bedeutet, Gott bringt Sie in eine Beziehung mit sich selbst, die Errettung heißt. Aber Sie müssen verstehen, was der Herr meint. Das ist nicht nur ein christliches Schlagwort oder ein religiöser Zauberstab, den Sie schwingen.

    • Es bedeutet Meister.
    • Es bedeutet Chef.
    • Es bedeutet Leiter.

    Wenn ich Ihn als Herrn bekenne, sterbe ich meinem Recht, unabhängig zu leben und unterstelle meinen Willen, mein Herz, mein Leben, meinen Besitz, einfach alles Seiner Herrschaft. Freund, Er starb für uns. Kommen Sie doch zu Ihm! Vertrauen Sie doch heute Ihm! Ich bitte Sie, mit mir zu beten, wo auch immer Sie gerade sind. Wenn Sie Jesus noch nie zum Herrn Ihres Lebens machten, ermutige ich Sie, zu beten. Falls Sie ein verlorener Sohn oder eine verlorene Tochter sind, eine Begegnung mit Jesus hatten, jetzt aber weit von Ihm entfernt sind und Ihr Herz weit weg ist, ist Gott nicht böse auf Sie. Er möchte Sie wiederherstellen, aber Sie müssen kommen. Erst als der verlorene Sohn den ersten Schritt tat und zum Vaterhaus zurück kam, rannte der Vater auf ihn zu. Und die Bibel sagt, wenn wir uns Gott nahen, wird Er sich uns nahen. Freund, Ihr Leben kann jetzt anders werden.

    Bitte schließen Sie jetzt alle Ihre Augen und neigen Sie Ihr Haupt … hier und im Klubhaus, in den Nebenräumen. Ich möchte mit Ihnen ein ganz einfaches Gebet sprechen.

    Wenn Sie es von Herzen beten, wird Gott Ihnen begegnen. Ich bitte Sie, etwas ganz Einfaches zu tun. Wenn wir bedenken, was Christus für uns tat, dass Er öffentlich für uns litt und starb … nicht in einer dunklen Ecke, sondern mitten im öffentlichen Leben der Menschheit, wo Menschen herumstanden, spotteten, glotzten, sich belustigten und Ihn leiden sahen. Sagen Sie: „O Gott, ich komme in dem Namen Jesu und danke Dir für Deine große Liebe. Danke, dass ich und die ganze Welt Dir so sehr am Herzen lag, dass Du Deinen einzigen Sohn sandtest, um zu sterben. Jesus, danke, dass Du meinen Platz einnahmst. Danke, dass Du Dich für mich geopfert hast, Herr. Ich bekenne, ich bin der Schuldige. Vergib mir meine Sünden. Reinige mich, ich kehre um und wende mich von ganzem Herzen zu Dir. Verändere mich, Jesus. Ich bekenne: Du bist Herr meines Lebens. Von diesem Moment an bin ich Dein. Mein Leben gehört Dir. Ich bete in Deinem kostbaren
    Namen. Amen.

    Gott sei Dank, dass der zweite Adam kam und zunichte machte, was der erste Adam tat. Jesus erfüllte Seinen Auftrag, die Welt mit Gott zu versöhnen. Der erste Adam führte uns in die Sünde. Wegen seiner Übertretung kam Sünde und geistliche Trennung von Gott auf alle Menschen. Es beeinflusste uns alle. Aber der zweite Adam, Jesus, kam als vollkommenes Opfer für unsere Sünden. Alle, die Seinen Namen anrufen, können wieder zu Gott zurückkommen. Danke, Jesus! Ich hatte früher so eine Liste der Dinge im Kopf, die ich austestete, weil ich mir dachte, es muss einen Gott geben. Wenn ja, wollte ich Ihn kennen lernen. Warum bin ich hier? Ich hatte lauter Fragen. Also nahm ich verschiedene religiöse Dinge unter die Lupe. Die Liste war lang und das Christentum war ganz am Ende meiner Liste. Ich denke, ich hatte noch keinen echten Christen getroffen. Niemand hatte mir je das Evangelium erzählt. Ich verstand nicht, worum es eigentlich ging. Und, Freund, ich möchte Ihnen sagen, lassen Sie Jesus nicht den letzten auf Ihrer Liste sein. Er muss der Erste sein.

    Er ist der Sohn Gottes. Er sagte schließlich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“ Wenn Sie eine Beziehung mit Gott haben wollen, müssen Sie durch Jesus kommen. Ich möchte Sie heute am Ende ermutigen. Wenn Sie noch nie Kontakt zu uns aufnahmen, tun Sie es bitte. Wir würden gerne von Ihnen hören. Vielen Dank an jene, die die Sendung unterstützen. Wir schätzen diese Unterstützung sehr. Und es gibt viele, die für unser „Heim für die Ernte“ gespendet haben, die Gebäude, die Sie hinter mir sehen. Von diesem Ort aus wird die Sendung weiterhin in alle Welt ausgehen. Vielen Dank für Ihre kontinuierliche Unterstützung. Gott segne Sie in Ihrem Gehorsam Ihm gegenüber. bis zum nächsten Mal.

  4. Juleam 6. Juli 2008 um 21:13 Link zum Kommentar

    Jakobs Stab – Teil 1 – Stöcke und Steine – Teil 4
    Pastor Bayless Conley – 06.07.2008

    Hallo Freunde, willkommen zur heutigen Sendung. Sie sollten sich kein bisschen davon entgehen lassen. Nehmen Sie Ihre Bibeln, setzen Sie sich und lassen Sie uns gemeinsam das Wort Gottes über einen Teil des Lebens von Jakob hören. Er erlebte erstaunliche Dinge. Als er das Haus seines Vaters verließ, hatte er nichts als einen Stab in seiner Hand. Als er wieder kam, hatte er Herden, Diener und Wohlstand. Er tat etwas, was dazu führte, dass er vom Habenichts zum Gesegneten wurde. Wir werden sehen, was das war. Wir sind mitten in der Serie ‚Stöcke und Steine‘ und ich setze sie heute fort. Damit Sie wissen, worum es geht, falls Sie die Sendungen nicht sahen, – wir hatten folgenden Ansatz: Im Alten und Neuen Testament spricht Gott von der Schöpfung als etwas Leben- digem, die mehr als nur biologisches Leben hat, als ob sie Dinge, die geschehen, weiß und mitbekommt. Er sagt, dass die Erde in Wehen liegt, stöhnt und auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes wartet. Er sagt, dass Bäume klatschen und Menschen mit geistlichen Fortschritten applaudieren. Er sagt, dass Steine schreien. Jesus sagte: „Wenn sie still sind und mich nicht preisen, werden sofort die Steine schreien.“

    Josua platzierte einen Stein und sagte: „Ich und mein Haus, wir werden dem Herrn dienen.“ Alle anderen sagten: „Wir sind dabei, werden das Gleiche tun.“ Er sagt: „Gut, der Stein hat es gehört. Er hörte, was Gott zu uns sagte; er hörte, was wir sagten und er wird ein Denkmal sein.“ Habakuk sagte: „Selbst die Steine in deinem Haus werden gegen dich zeugen und die Balken werden ihnen antworten, weil sie die Dinge gesehen haben, die in deinen vier Wänden geschahen.“ Das ist offensichtlich metaphorisch. Dennoch hatte ich den Gedanken: Was wäre, wenn die Steine und Stöcke zu uns reden könnten?“ Was würden Sie uns wohl über die Dinge, die sie sahen und hörten, sagen? So haben wir einfach in den letzten Wochen verschiedene Stöcke interviewt. Wir sprachen mit dem Stock, den Mose in das Wasser bei Mara warf, darüber, was wir aus seinen Beobachtungen lernen können. Wir sahen uns ein paar weitere Stöcke an. Heute werden wir uns ein paar Stäbe, sozusagen Spazierstöcke, ansehen und etwas von ihnen lernen.

    Der Erste gehörte einem Mann namens Jakob. Er war der Sohn des Isaak, des Sohnes Abrahams. Jakob war ein kleiner Betrüger. Später wurde er Israel genannt. Jakob bedeutet Umstürzler, Betrüger. Später wurde er Prinz vor Gott genannt, aber als er noch ein Betrüger war, erschwindelte er sich das Geburtsrecht seines Bruders Esau. Esau war so wütend, er wollte Jakob umbringen. Jakob flüchtet von seiner Mutter und seinem Vater und aus deren Land 650 Km weit, um Verwandte zu finden. Dort sieht er ein Mädchen namens Rahel, die Tochter seines Onkels Laban. Er verliebt sich in das Mädchen und vereinbart mit dem Onkel: „Ich arbeite sieben Jahre lang, wenn du mich das Mädchen heiraten lässt.“ Laban sagt: „In Ordnung.“ Aber in der Hochzeitsnacht geschah etwas. Janet und ich sprachen darüber, wir dachten uns, Jakob muss wohl recht viel getrunken haben … etwas zu viel Wein. Er wacht morgens auf und liegt nicht mit Rahel im Bett. Er liegt mit Lea im Bett, der älteren Schwester Rahels. Sie war nicht so hübsch wie Rahel und er geht zu Laban und sagt: „Du hast mich betrogen!“ Der Betrüger wird betrogen. Wir ernten immer, was wir säen. Nur Umkehr beendet den Kreislauf von Saat und Ernte. Wenn wir nicht umkehren, werden wir die Früchte ernten, die wir säten … gute oder schlechte. Die Bibel sagt: „Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Jakob erntete also etwas von dem, was er säte.

    Und Laban sagte: „Das ist unsere Sitte, die älteste Tochter ist zuerst dran. Ich werde dir auch Rahel geben. Ich gebe sie dir sogar gleich, du musst aber weitere sieben Jahre für mich arbeiten.“ Er tut es, gibt weitere sieben Jahre. Danach arbeitet er weitere sechs Jahre und in dieser Zeit versucht Laban, ihm alles abzuluchsen … sich jeden Segen zu erschwindeln, den Gott Jakob geben möchte. Man denkt, Jakob müsste am Ende verarmt sein, aber ganz im Gegenteil – er hatte extremen Erfolg in dieser Situation, als sein Onkel versuchte, ihn zu betrügen. Bitte schauen Sie sich den letzten Vers von 1.Mose 30 an. Er handelt von dieser Zeit in Jakobs Leben.

    1.Mose 30:43 „Und der Mann breitete sich mehr und mehr aus, und er bekam viele Tiere, Mägde und Knechte, Kamele und Esel.“

    Damals wurde der Reichtum eines Menschen nach seinen Herden, Plantagen oder Ähnlichem bemessen. Die Landwirtschaft herrschte vor. Er war also nicht nur etwas wohlhabend, nicht nur wohlhabend, sondern überaus wohlhabend. Die Geschichte geht weiter. Jetzt ist Laban auf ihn böse, die Brüder reden: „Du stahlst den Reichtum unseres Vaters.“ Und Gott spricht zu Jakob und sagt: „Ich möchte, dass du zurückgehst in dein Vaterland.“ Er lädt also jeden und alles ein und tritt die Heimreise an. Auf der Rückreise hört er, dass Esau, sein Bruder, kommt, um ihn zu treffen. Keine guten Nachrichten. Er teilt also seine großen Herden und sein Gesinde in zwei große Gruppen. Falls Esau eine angreift, kann die andere fliehen. Dann beginnt er zu beten. Es ist erstaunlich, wie Angst uns manchmal zum Beten bringt. Manchmal beten sogar Menschen, die gar nicht an Gott glauben. „Gott, ich glaube nicht an Dich; aber wenn es Dich gibt, bitte hilf mir!“ Jakob fängt also an zu beten, weil er vor seinem Bruder Esau Angst hat. Er beginnt das Gebet:

    „Gott, ich möchte Dich daran erinnern, dass Du gesagt hast, ich soll hierher kommen.“ Im Grunde: „Ich kann nichts dafür, ich folge Dir nur.“ Dann sagt er in seinem Gebet etwas Erstaunliches, etwas, was mir auffällt.

    1. Mose 32:10-11 „Weiter sprach Jakob: Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, der du zu mir gesagt hast: Zieh wieder in dein Land und zu deiner Verwandtschaft, ich will dir wohltun -, Herr, ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und aller Treue, die du an deinem Knechte getan hast; denn ich hatte nicht mehr als diesen Stab, als ich hier über den Jordan ging, und nun sind aus mir zwei Lager geworden.“

    Als Jakob seinen Vater und seine Mutter verließ, als er das Land verließ, was Abraham verheißen war und den Jordan passierte, besaß er nur einen Stab. Einen Spazierstock, mehr hatte er nicht. Ein Stab. Und jetzt sagt er: „Gott, ich kehrte zurück und Du hast aus mir zwei Lager gemacht. Ich habe Herden; Kamele; Esel; ich habe Diener in meinem Haushalt; ich bin ein sehr sehr wohlhabender Mann geworden.“ Ich frage mich, ob wir diesen Spazierstock interviewen und fragen können: „Herr Stock, haben Sie ein besonderes Ereignis mitbekommen, als Jakob wegging und Sie sein einziger Besitz waren, was den Reichtum, den er später bekam, erklären würde? Sein Onkel Laban versuchte ihn zu betrügen und dennoch erlebte er enormes Wohlergehen. Trotz der Umstände und der Menschen, die ihn ruinieren wollten, erlebt er Wohlergehen. Geschah etwas … etwas Bemerkenswertes?“

    Wissen Sie, was der Stab sagen würde? „Sicher.“ Es steht in der Bibel. Schauen wir uns 1.Mose 28 an. Dieses Kapitel handelt davon, dass er seine Eltern verließ und in das Land Haran zu seinen Verwandten zog. Dort besitzt Jakob nicht einmal ein Kissen. Er muss einen Stein als Kissen nehmen und er hat einen Traum. In seinem Traum sieht er eine große Leiter, auf der Engel aus dem Himmel herab und von der Erde hoch steigen. Neulich dachte ich darüber nach und mir kam der Gedanke: Was passiert, wenn sich zwei Engel begegnen? Einer geht hoch, einer runter. Müssen beide runter gehen? Oder müssen beide hochgehen? Oder fliegt einer von der Leiter weg, während der andere herunter geht, fliegt dann zurück und geht weiter hoch? Wenn er von der Leiter wegfliegen kann, wozu braucht er denn überhaupt eine Leiter? Keine Ahnung, aber ich dachte darüber nach. Gott spricht aus dem Himmel über der Leiter und sagt: „Das Land, auf dem du gerade lagerst, werde ich dir geben, wie ich es deinem Großvater Abraham versprochen habe. Es wird dir gehören. Ich werde mit dir sein. Ich werde mich um dich kümmern.“ Dann wacht Jakob auf und tut etwas Erstaunliches. Vergessen Sie nicht, ihm gehört nur ein Stab. Hören Sie, was er in Vers 20 sagt, nachdem er aufwacht.

    1. Mose 28:20-22 „Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der Herr mein Gott sein. Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal, soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.“

    Er gelobt, Gott den Zehnten von allem zu geben, als er nur einen Stab hatte! Er gelobte es nicht aus seinem Überfluss heraus und ich denke, wir sehen, dass es ein ständiges Zeichen seiner Dankbarkeit Gott gegenüber sein sollte, eine ständige Proklamation, dass Gott seine Quelle ist und dass alles, was er in seinem Leben empfing, letztlich aus der Hand Gottes kam. Und wir können auch erkennen, dass es eine ständige Proklamation seines Glaubens sein sollte, ein Ausdruck seines Glaubens, denn Gott diesen Monat den Zehnten Ihres Einkommens zu geben, bevor man weiß, wie der nächste Monat sein wird, erfordert Glauben.

    Der Zehnte wird erstmals bei seinem Großvater Abraham im 1.Mose 14 erwähnt. Abraham gab den Zehnten genau aus diesen beiden Gründen. Erstens als Ausdruck von Dankbarkeit. Er gewann gerade einen Krieg gegen eine Überzahl und es war ein Ausdruck von Dank Gott gegenüber. Jedes Mal, wenn Jakob Gott den Zehnten gab, sagte er damit:

    „Danke, Gott, mein Besitz kam von Dir.“ Zweitens war es ein Ausdruck von Abrahams Glauben. Wenn Sie die Geschichte in 1.Mose 14 lesen, wird das deutlich. Er sagte: „Gott, Du allein begegnest meiner Not. Dir gehört Himmel und Erde und kein Mensch wird sagen können, dass er Abraham reich gemacht hat, nur Du allein, Gott.“

    Das war vor dem Gesetz. Das ist der Punkt; das ist der Ursprung des Zehnten, wie wir ihn in der Bibel sehen. Es war nicht ein Gesetz, das wir erfüllen müssen, sondern ein Ausdruck der Dankbarkeit und des Glaubens Gott gegenüber. Später wurde es ins Gesetz integriert und Maleachi sagt: „Gott sagt: Prüft mich hierin.‘“ Wiederum kein gesetzlicher Hammer. Gott sagt: „Prüft mich und seht, ob ich nicht die Fenster des Himmels öffne und so viel Segen herab schütte, dass ihr ihn nicht unterbringen könnt.“ Jesus sagt im Lukasevangelium, zum Thema Zehnten, dass wir ihn geben sollen. Nach der Auferstehung wird es im Hebräerbrief, Kapitel 7, als ein Prinzip erwähnt, das Christen anwenden sollen. Ich denke an diese Geschichte und Jakob hat nur einen Stab und sagt: „Gott, ich werde Dich ehren und Dir vertrauen. Und ich werde es tun, indem ich Dir von allem, was Du mir gibst, den Zehnten geben werde.“ Jahre später kommt er zurück und ist erstaunlich reich geworden. Ich denke, diese beiden Tatsachen hängen gewiss zusammen.

    Ich denke, der Stab hätte auch gemerkt, dass es nicht über Nacht geschah. Das müssen wir erkennen. Manche Menschen haben kurzsichtige Erwartungen, wenn es darum geht, dass Gott ihren Nöten begegnet. Ich fand vor langer Zeit heraus, dass Gott nicht am Ersten und Fünfzehnten jedes Monats eingreift. Es ist ein Prozess und Gott hat immer die langfristige Sicht in unserem Leben. Schauen Sie bitte Kapitel 31 an. Jakob führt hier ein sehr scharfes Gespräch mit seinem Onkel Laban. Wir lesen ab Vers 38, Jakob spricht gerade:

    1.Mose 31:38-41 „Zwanzig Jahre bin ich nun bei dir gewesen; deine Mutterschafe und deine Ziegen haben nicht fehlgeboren, und die Widder deiner Herde habe ich nicht gegessen. Das Zerrissene habe ich nicht zu dir gebracht, ich habe es ersetzen müssen; von meiner Hand hast du es gefordert, mochte es gestohlen sein bei Tag, mochte es gestohlen sein bei Nacht. So erging es mir: Am Tag verzehrte mich die Hitze und der Frost in der Nacht, und mein Schlaf floh von meinen Augen. Zwanzig Jahre bin ich nun in deinem Haus gewesen; vierzehn Jahre habe ich dir für deine beiden Töchter gedient und sechs Jahre für deine Herde, und du hast meinen Lohn zehn mal verändert.“

    Das geschah also nicht über Nacht. Zwanzig Jahre! Ganz offensichtlich hat Jakob manch sehr schwere Zeiten erlebt und durchgemacht. Selbst in all den Jahren, als Laban versuchte, sich jeden Segen, den Gott ihm geben wollte, zu erschwindeln, beschützte Gott ihn. Aber, Freund, es geschah nicht über Nacht. Ich kann mich mit Jakob identifizieren, der nur einen Stab hatte. Als ich errettet wurde, besaß ich kaum etwas. Ich lebte sogar eine Zeit lang in einem Auto. Aber ich bin seit 30 Jahren errettet, etwas länger, 31, 32 ungefähr, und ich kann mich an kein einziges Mal erinnern, nachdem ich als ganz junger Christ über den Zehnten erfuhr, wo ich Gott nicht als Erstes mit dem Zehnten von allem, was Er mir gab, ehrte. In all diesen 31 oder 32 Jahren, ob ich viel oder wenig hatte. Wenn ich ein paar Flaschen in einem Geschäft abgab… damals in Oregon bekam man 5 Cent pro Stück, das entspricht heute vielleicht 25 Cent, und ein paar Dollar erhielt, gab ich den Zehnten davon. Niemals als gesetzliche Pflicht, vielmehr drückte es immer aus: „Gott, alles, was ich bekomme, kommt von Dir.

    Ich möchte Dir einfach danken.“ Ein Ausdruck des Glaubens, dass Gott mein zukünftiger Versorger ist. Ich dachte mir immer, wenn ich Ihm nicht wegen eines Zehnten vertrauen kann, dann nie mit meinem ganzen Leben. Und wenn ich Ihm nicht wegen des Zehnten vertrauen würde, aber behauptete, ich würde Ihm mein ganzes Leben anvertrauen, würde ich mit zweierlei Maß messen. Ich werde Ihnen etwas vorlesen. Es ist eine Geschichte … ein Erlebnis, was Donald Miller hatte, der Autor des Buches ‚Blue Light Jazz‘. Er erzählt über etwas, was sich zwischen ihm, Donald Miller, einem seiner Freunde namens Kurt und seinem Pastor Rick abspielte. Er nennt auch seine Gemeinde, die ‚Imagoday‘ heißt. Das ist Latein und heißt: ‚Ebenbild Gottes‘. Nur damit Sie wissen, wer in dieses Geschehen involviert war.

    Und es ist eine gute Geschichte. Er sagte: Einer meiner Freunde, Kurt, lehrte mich vor kurzem über den Zehnten. Es war seltsam, von Kurt über den Zehnten belehrt zu werden, denn Kurt ist eigentlich kein Gemeindemensch. Er geht hin und so, hasst es aber. Normalerweise belehren Leute, die in die Kirche gehen und es hassen, nicht andere über den Zehnten. Aber Kurt hatte ein gutes Wort für mich. Kurt arbeitet in einem Möbel- geschäft, flucht ständig, erzählt dreckige Witze, gibt aber so halbwegs den Zehnten. Er hatte früher ein großes Gefäß auf seiner Kommode, die voller Geld war. Wenn er seinen Gehaltsscheck einreichte, hob er zehn Prozent Bargeld in Münzen von der Bank ab, nahm das Geld nach Hause und legte es in das Gefäß. Es müssen ein paar Tausend Dollar darin gewesen sein! Ich war einmal bei ihm und sah ‚South Park‘ und Kurt meckerte, weil ihm das Möbelgeschäft nicht genug bezahlte, um sich das ersehnte Motorrad zu kaufen. „Nun“, sagte ich ihm, „Du musst Tausende von Dollars in dem stinkenden Gefäß haben, Kurt. Nimm das.“ Damals wusste ich noch nicht, dass das sein Zehnter war. „Kann ich nicht.“ „Warum?“ „Kann ich nicht.“ „Warum?“ „Es gehört mir nicht, Miller.“

    Kurt lehnte sich auf seinem Lehnstuhl zurück und blickte über seine Bierdose zu mir. „Es gehört dir nicht?“, fragte ich. „Wer bewahrt denn wohl sein Angespartes auf deiner Kommode?“ und deutete auf sein Schlafzimmer. Er lächelte etwas peinlich berührt.
    „Es gehört Gott.“ „Gott!“, rief ich. „Ja! Das ist mein Zehnter!“, rief er zurück. Ich war, ehrlich gesagt, etwas geschockt. Wie gesagt, er sah nicht wie jemand aus, der den Zehnten gibt. Ich denke, dass er an neun von zehn Sonntagen nicht zur Kirche ging. Und wenn er ging, moserte er nur rum. „Warum bringst du es nicht in die Kirche und gibst es ihnen?“, fragte ich. „Ich war eine Weile nicht in der Kirche, deswegen.“ „Kurt,“ sagte ich ihm, „Du bist der interessanteste Mensch, den ich kenne.“ „Danke, Don. Magst Du ein Bier?“ „Ja.“

    Kurt ging zum Kühlschrank und öffnete ein paar ‚Henrys‘. „Gibst Du den Zehnten, Don?“ Ich sah ihn einfach an. Ich konnte es nicht fassen! Ich sollte von einem Mann über den Zehnten belehrt werden, der vielleicht „Bikes and Babes“ liest. „Nun, Kurt, das tue ich wohl nicht.“ Nachdem ich das sagte, schüttelte Kurt enttäuscht seinen Kopf. Ich fing an, mich wirklich schuldig zu fühlen. „Das ist eine Schande, Don.“ Kurt kippte beim Sprechen seine Flasche nach hinten und unterstrich den Satz mit einem Rülpser. „Das ist daneben. Ich gebe von Kindheit an den Zehnten, würde unter keinen Umständen eine Zahlung auslassen.“ „Träume ich das?“, fragte ich ihn. „Träumst du was, Don?“

    „Diese Unterhaltung.“ Ich zeigte wechselseitig auf ihn und mich. „Don, ich will dir sagen: Du solltest den Zehnten geben. Das ist nicht dein Geld, es ist Gottes Geld. Du solltest dich schämen, etwas von Gott zu stehlen und so weiter. Du schreibst christliche Bücher und alles und gibst Gott nicht einmal sein Geld zurück.“ „Du musst mir kein so schlechtes Gewissen machen. Du hast dein Geld ja auch nicht wirklich Gott gegeben. Es liegt da auf deiner Kommode.“ Kurt lehnte sich über die große Lehne seines Stuhles mit einem Jack Nicholson Grinsen im Gesicht und sagte: „Darüber mach dir mal keine Sorgen, großer Junge. Es ist Gottes Geld und Er wird es bekommen. Ich habe nie 10 Cent von Gott gestohlen und werde nie damit beginnen.“ Ich konnte ehrlich nicht fassen, wie mir geschah! Ich gehe zu Kurt, um South Park zu sehen und erlebe eine Bedrückungspredigt eines Fundamentalisten. Kurt ging zwei Wochen später in das Sekretariat einer Kirche, um all sein Geld abzugeben, mehr als 3000 Dollar. Ich fühlte mich so schuldig, dass ich nicht schlafen konnte. Ich traf mich hinterher mit Rick und bekannte, dass ich an Imagoday kein Geld gab. Rick besuchte mich und wir belogen einander über unsere Leistungen beim Bank drücken und ich platzte heraus: „Ich gebe kein Geld an die Gemeinde, Rick! Keine 10 Cent“

    „Okay,“ sagte er. „Interessante Art, das Thema zu wechseln. Warum? Warum gibst du kein Geld an die Gemeinde?“
    „Weil ich kein Geld habe. Alles geht für Miete und Lebensmittel weg.“ „Hört sich schwierig an,“ sagte er voller Mitgefühl. „Also bin ich befreit?“, fragte ich. „Nein“, sagte er. „Wir wollen dein Geld haben.“ „Wie viel?“, fragte ich. „Wie viel verdienst du?“ „Keine Ahnung, vielleicht 1000 pro Monat.“ „Dann wollen wir 100 und du solltest auch wissen, wie viel du verdienst. Etwas Gutes daran, einen Teil seines Geldes wegzugeben, ist, dass man sich Gedanken darüber macht, wo sein Geld bleibt. Gott möchte nicht, dass wir nachlässig mit unserem Geld umgehen, Don.“ „Aber ich brauche Geld für die Miete.“ „Du musst auch Gott vertrauen.“ „Ich weiß. Ich denke nur, es wäre einfacher, Gott zu vertrauen, wenn ich zusätzliches Geld dafür hätte.“ „Das wäre dann kein Glaube, oder?“ „Nein.“ „Mein Freund, ich möchte klar sagen, dass ich diesen Teil meines Dienstes absolut nicht mag, weil es so klingt, als würde ich um dein Geld bitten. Mir ist egal, ob wir dein Geld haben oder nicht. Wir haben genug. Ich will dir sagen, dass dir sehr viel entgeht, Don.“ „Sehr viel was?“ „Die Frucht des Gehorsams,“ sagte er mit sehr pastoraler Miene. „Wenn wir Gottes Willen tun, sind wir gesegnet und geistlich gesund. Gott möchte, dass wir einen Teil unseres Geldes für Sein Werk auf der Erde geben. Indem du von allen Einkünften Geld abzweigst, vertraust du, dass Gott dich versorgt. Er möchte, dass du diese Angst davor, Ihm zu vertrauen, überwindest. Das ist furchterregend, aber als Nachfolger Christi müssen wir es tun.“ In der folgenden Woche lehrte ich mein Konto, wo ungefähr 8 Dollar drauf waren, und gab es der Gemeinde.

    Ein paar Tage später kam ein weiterer Scheck. Ich gab davon 10% der Gemeinde. Dann schrieb ich einen Artikel für eine Zeitschrift in Atlanta. Als ich den Scheck meinem Konto gut schrieb, schrieb ich einen Scheck für die Gemeinde. Mehrmals nacheinander wurde ich gebeten, bei Freizeiten und in Konferenzen zu sprechen, die gut bezahlen. Jedes Mal habe ich der Gemeinde einen Scheck geschrieben. Seit damals, seit dem Gespräch mit Rick, gab ich mindestens 10 Prozent von jedem verdienten Dollar, genau wie Kurt. Er spricht später darüber, dass er ein Sparkonto eröffnet hat. Dort deponierte er 10 Prozent und gab den Zehnten. Er sagte: „Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich planen.“ Dann sagt er: „Das Beste kommt noch. Das Beste sind die Auswirkungen des Zehnten auf meine Beziehung mit Gott. Früher fühlte ich mich immer so, als ob ich vor Gott mir selbst die Daumen drückte, wie ein Kind in der Gegenwart seines Vaters, nachdem er schlimme Lügen erzählt hat. Gott wusste, was los war und liebte mich nicht weniger, als ich Ihm etwas vorenthielt. Ich fühlte mich nur in Seiner Gegenwart nicht rein und sie wissen, welche Auswirkungen das haben kann.“

    Übernehmen wir es von Kurt, unserem Bier trinkenden Freund, der die ‚Bikes and Babes‘ Zeitschrift liest: Wir müssen Gott mit den Erstlingen unseres Einkommens ehren. Wir bringen dadurch unseren Dank Ihm gegenüber zum Ausdruck und unseren Glauben, dass wir Ihm in Zukunft vertrauen. Ich denke, wir sollten Gott nicht berauben, Ihm weder die Ehre, die Ihm gebührt, noch die Gelegenheit, uns zu segnen, nehmen. Wir werden noch weiter über Jakobs Stab sprechen, über etwas, was er sein ganzes Leben mit sich trug. In Hebräer 11:21 heißt es, dass Jakob im Glauben, als er im Sterben lag, die Söhne Josephs segnete, indem er sich auf seinem Stab abstützte und anbetete. Wir werden gleich lesen, wie Jakob seine Enkel Manasse und Ephraim segnete. Die Bibel sagt, er hatte seinen Stab dabei. Der Stab hat viel gesehen. Lassen Sie uns doch bitte 1.Mose 41 anschauen. Ich möchte einen Vers lesen, der von diesen beiden Söhnen handelt, die Joseph in Ägypten hatte. Ab Vers 51.

    1.Mose 41:51 „Und Josef gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse. Denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühe und das ganze Haus meines Vaters. Und dem zweiten gab er den Namen Ephraim. Denn Gott hat mich fruchtbar gemacht im Land meines Elends.“

    Manasse bedeutet ‚vergessen‘. Ephraim bedeutet ‚doppelte Frucht‘. Diese Namen brachten klar zum Ausdruck, was Jakob durchmachte. Sie zeigen auch ein Prinzip, das häufig in der Bibel steht. „Du hast mich meine Mühe vergessen lassen, die Betrügereien, das Leiden, den Schmerz, die Sklaverei, die Einsamkeit. Alles, was ich durchmachte, hast Du mich vergessen lassen, Gott.“ Gott hat es nicht aus seinem Gedächtnis getilgt, er konnte sich an alle Erlebnisse erinnern. Aber was den Schmerz, den Ärger und die einhergehende Frustration anbetraf, war er frei davon. So meint er das, dass wir Dinge in Gottes Hände legen und Ihm abgeben und dadurch von ihnen befreit werden. Er sagte auch: „Du ließest mich nicht nur all meine Mühe, sondern auch das Haus meines Vaters vergessen.“ Er hat nicht vergessen, dass sein Vater Jakob hieß und er elf Brüder hatte. Das meint, dass er die Dinge, die seine Brüder ihm antaten, Gott abgab. Er hat die Tatsache geklärt und überwunden, dass seine Brüder böse zu ihm waren, ihm das Leben schwer machten und ihn immer ausschlossen und verhöhnten.

    Er vergab ihnen, dass sie ihn verkauften … in eine Grube warfen und Sklavenhändlern verkauften. Er hat auch die Tatsache überwunden und vergeben, dass sein Vater nie kam, um ihn zu befreien. Joseph wusste nie, dass seine Brüder seinen Vater belogen und sagten: „Ein wildes Tier tötete und fraß Joseph. Hier ist sein Mantel, mehr ist nicht übrig.“ Sie zeigten Jakob den bunten von Blut getränkten Mantel und sagten ihm: „Das ist das Blut deines Sohnes. Er ist tot, er ist nicht mehr.“ Und als Joseph an Händen und Füßen gebunden verschleppt wurde, sie ihn schlugen und in einer Sprache anschrien, die er nicht kannte, dachte er: „Gleich wird mein Papa kommen und mich retten! Er wird mit Soldaten und all meinen Brüdern kommen. Sie werden kommen. Er würde mich nicht hier zurücklassen!“ Aber der Papa kam nie. Als er versteigert wurde und sie ägyptische Worte schrieen, die er nicht verstand, dachte er: „Mein Papa wird kommen! Er liebt mich! Er würde mich hier nicht allein lassen! Ich weiß, dass er gleich kommen wird!“ Aber Papa kam nie. Joseph wusste nicht, dass sein Vater dachte, er sei tot. Er musste sich mit dem Gedanken abfinden, dass es ihm egal ist. „Vielleicht hasste er mich immer, genau wie meine Brüder, und ich wusste es nur nicht.“

    Aufgegeben und verlassen, aber wissen Sie was? Er übergab das Gott, wurde damit fertig und dann segnete Gott ihn. Im Land seiner Anfechtung, an dem Ort, wo es schwer war, segnete Gott ihn, sogar doppelt, wofür der zweite Sohn, Ephraim, steht. Wir sehen hier ein Prinzip. Wir müssen Gott Dinge abgeben. Die Enttäuschungen, die Dinge, die uns Menschen antaten, die sie nicht hätten tun sollen und die Dinge, die Menschen für uns hätten tun sollen, aber nicht taten, obwohl es angebracht gewesen wäre. Wir müssen diese Dinge Gott abgeben, damit fertig werden und sie überwinden, bevor wir Gottes Segen, sogar doppelte Fruchtbarkeit in unserem Leben, erleben können. Und es ist ein Prinzip in der gesamten Bibel. Wir müssen es abgeben. Erst vergessen, dann Frucht bringen, das ist das Prinzip. Manche Menschen sind Gefangene ihrer Vergangenheit geworden, weil sie vielleicht nicht bereit waren oder nicht wussten, wie sie Dinge loslassen sollten. Wenn wir nicht bereit sind, unsere Vergangenheit zu begraben, werden wir niemals unsere Zukunft erkennen. Ich denke, die Geschichte von Jakob ist ein großartiges Beispiel und auch der Segen von Josephs Söhnen. Gott wird uns helfen. Seine Liebe ist in uns ausgegossen. Wir können vergessen. Wir können von der Vergangenheit frei werden. Mein Freund, Gott wird Ihnen helfen, aber es beginnt mit einer Entscheidung.

    Erstaunliche Dinge können geschehen, wenn wir vergeben, wenn wir loslassen, das Beil begraben und den Stiel nicht für sofortigen Einsatz im Freien lassen. Es kann uns ganz neue Horizonte eröffnen. Ich bete jetzt, wenn Sie in der Vergangenheit festhängen, wenn Verletzung oder vielleicht Missbrauch vorliegt oder Dinge, die sich wie Ketten um sie gelegt haben, dass Gott Ihnen hilft, zu vergeben und diese Dinge loszulassen, damit Sie in die Zukunft hineinkommen können, die Er für Sie hat. In Jesu Namen. Gott segne Sie. Bis zum nächsten Mal. Vielleicht bin ich der Einzige, der verraten wurde oder der Dinge erlebt hat, die ich jemandem vergeben musste, und nachdem ich vergeben habe, kam mir ein Gedanke oder etwas erinnerte mich daran und … alle Gefühle brechen wieder auf und der Zorn scheint wieder ganz frisch da zu sein und ich denke: „Mann, ich dachte, das sei erledigt.“ Ich gehe wieder zu Gott und sage: „Gott, ich gab Dir das. Ich habe ihnen vergeben.“ Hat jemand außer mir schon mal so ähnliche Gefühle erlebt?

  5. Juleam 13. Juli 2008 um 21:25 Link zum Kommentar

    Judas Stab – Teil 2 – Stöcke und Steine – 4
    Pastor Bayless Conley – 13.07.2008

    Wir sehen hier ein Prinzip. Wir müssen Gott Dinge abgeben. Enttäuschungen, Dinge, die uns Menschen antaten, die sie nicht hätten tun sollen und Dinge, die Menschen für uns hätten tun sollen, aber nicht taten, obwohl es angebracht gewesen wäre. Wir müssen diese Dinge Gott abgeben, damit fertig werden und sie überwinden, bevor wir Gottes Segen, sogar doppelte Fruchtbarkeit in unserem Leben, erleben können. Das ist ein biblisches Prinzip. Wir müssen Dinge abgeben. Erst vergessen, dann Frucht bringen, das ist das Prinzip. Hallo, wir schauen uns Jakob und einige Ereignisse in seinem Leben an. Letztes Mal endeten wir damit, dass er Josephs Kinder, Manasse und Ephraim, segnete.

    Manasse – Gott ließ mich vergessen. Ephraim – doppelte Frucht.

    Lieber Freund, wir müssen bereit sein zu vergeben und Vergangenes loszulassen, wenn wir doppelte Frucht in unserem Leben haben wollen. Wir werden darüber sprechen. Sie werden einige Schlüssel für Ihr Leben entdecken. Seien Sie bereit. Dann kommt Jakob vorbei und bringt alles durcheinander. Betrachten wir 1.Mose 48. Wir lesen über das Ereignis, das in Hebräer 11 erwähnt wird, als Jakob Manasse und Ephraim segnet und sich dann auf seinen Stab lehnt.

    1.Mose 48:17-20 „Und als Josef sah, dass sein Vater seine rechte Hand auf Ephraims Kopf legte, war es schlecht in seinen Augen; und er fasste die Hand seines Vaters, um sie von Ephraims Kopf wegzuwenden auf Manasses Kopf. Und Josef sagte zu seinem Vater: Nicht so, mein Vater! Denn dieser ist der Erstgeborene. Lege deine Rechte auf seinen Kopf! Aber sein Vater weigerte sich und sprach: Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es. Auch er wird zu einem Volk werden, und auch er wird groß sein. Jedoch wird sein jüngerer Bruder größer sein als er und seine Nachkommenschaft wird eine Fülle von Nationen werden. Und er segnete sie an jenem Tag und sprach: Mit dir wird Israel segnen und sagen: Gott mache dich wie Ephraim und wie Manasse! So setzte er Ephraim vor Manasse.“ Was hat es damit auf sich? Er änderte den Ablauf! Jakob sagte: „Nein, nein, nein! Ich mache es nicht so. Ich ändere das.“ Erst Fruchtbarkeit, dann Vergessen. Und der Stab war dabei und sah alles. Ich denke, wenn wir den Stab interviewen und fragen würden: „Haben Sie Erkenntnis darüber?“, hätte er gesagt: „Ja, sicher!“

    Zunächst einmal: Wenn Sie jemals verletzt, betrogen oder enttäuscht wurden, vielleicht wurde Ihnen etwas angetan, was nicht hätte geschehen sollen. Oder etwas Unverzichtbares wurde unterlassen … mit anderen Worten, wenn Sie zur Menschheit gehören

    … Es muss nicht alles in Ordnung sein, bevor Sie gesegnet werden können. Sie können unvollkommen sein und dennoch von Gott gesegnet werden, sogar doppelt. Wie gesagt, ohne wirkliches Vergessen werden die Erlebnisse nicht aus unserem Gedächtnis gelöscht.

    Aber wenn wir Gott Dinge abgeben und vergeben, kommen wir dahin, dass der Schmerz weicht. Vielleicht bin ich der Einzige, der verraten wurde oder der Dinge erlebt hat, die ich jemandem vergeben musste. Und nachdem ich vergeben hatte, kam mir ein Gedanke oder etwas erinnerte mich daran. Und alle Gefühle brechen wieder auf und der Zorn scheint wieder ganz frisch da zu sein. Und ich denke: „Mann, ich dachte, das sei erledigt.“ Ich gehe wieder zu Gott und sage: „Gott, ich gab Dir das. Ich habe ihnen vergeben.“ Hat jemand außer mir schon mal ähnliche Gefühle erlebt?
    Corrie Ten Boom drückte es am besten aus. Sie hatte große Schwierigkeiten zu vergeben und ging zu ihrem Pastor. Ihre Schwester und sie wurden im KZ, in dem sie im Zweiten Weltkrieg waren, von deutschen Aufsehern brutal behandelt. Die Aufseher taten den Frauen dort schreckliche Dinge an. Sie erzählte ihrem Pastor: „Ich weiß, dass ich vergeben soll, aber der Zorn und die Gefühle überwältigen mich einfach. Ich habe große Mühe damit!“ Er nahm sie mit in den Glockenturm der Kirche, nahm das Seil und zog kräftig daran. Die große Glocke begann heftig zu dröhnen, da der Schlegel beide Seiten der Glocke anschlug. Der Pastor stand einfach dabei und die Glocke dröhnte weiter: dong, dong, dong, dong! Schließlich wurde sie langsamer, stand still und es war ruhig. Er sagte:
    „Corrie, Vergebung ist genauso. Wenn wir Gott Menschen abgeben und vergeben, lassen wir das Seil los. Aber selbst nachdem wir vergeben, klingen die Gefühle noch eine Weile in unserer Seele nach. Aber schließlich wird Ruhe einkehren.“

    Die meisten Menschen ergreifen jedoch immer wieder das Seil und ziehen daran. Kein Wunder, dass es unaufhörlich nachklingt. Jedes Mal, wenn wir etwas aufwärmen und erneut darüber reden und jemandem erzählen, was man uns ungerechterweise vorenthielt … wie wir um etwas betrogen oder ungerecht behandelt wurden … immer, wenn wir etwas aufwärmen, ergreifen wir das Seil und bringen die Glocke wieder zum Klingen und sie dröhnt, dröhnt, dröhnt und dröhnt. Wenn Sie aufhören, am Seil zu ziehen, wird Ihre Seele schließlich zur Ruhe kommen. Sie werden noch wissen, was geschah, ohne dass es noch wehtut. Der Groll ist weg und die negativen Gefühle, die damit einhergingen. Sie können daran denken, ohne dass es weh tut.

    Vor ein paar Jahren erlebte ich etwas. Ein Freund traf einige falsche Entschei- dungen. Er war im Dienst und ein paar andere und ich halfen ihm. Ich wurde gerufen, die Dinge mit zu klären und herauszufinden, was zu tun ist. Ich setzte mich mit ihm allein hin und er bekannte mir unter vier Augen, was geschehen war. Es war wegen der Vorfälle erforderlich, dass er eine Zeit lang den Dienst ruhen ließ. Die anderen und ich sagten: „Ja, er muss pausieren.“ Wir legten ihm Schritte nahe, durch die er innerhalb einer bestimmten Zeit den Dienst wieder übernehmen könnte. Wie gesagt, unter vier Augen hatte er mir Dinge bekannt. Öffentlich bestritt er es dann aber und sagte, ich hätte mir das ausgedacht. Er nannte mich einen Lügner und sagte, ich täte das, weil ich auf seine Salbung neidisch sei und ihn diskreditieren wolle usw. Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Es traf mich völlig unverhofft. Er war ein Freund gewesen. Ich war baff. Die Sachlage war so, dass ich nur aufgrund seiner Einladung und der Beziehung etwas sagen konnte. Der Vorfall machte das unmöglich. Es gab keine Möglichkeit für mich, in die Situation zu sprechen. Ich zog mich also zurück.

    Wir haben gemeinsame Freunde und es schmerzte doppelt, dass ich von manchen dieser Freunde Briefe bekam, die meine Integrität anzweifelten. Sie nannten mich einen Lügner und sagten, ich würde mir anmaßen, einen so großen Mann Gottes zu diskreditieren und ich sei total stolz. Und warum ich Lügen über ihn verbreiten würde. Es machte mich tief betroffen. Ich ging sofort zu Gott, fiel auf meine Knie, vergab ihm und gab Gott die Situation. Aber offen gesagt, die Glocke dröhnte noch über ein Jahr in meiner Seele. Ich hatte ihm vergeben, es war erledigt. Aber jedes Mal, wenn ich daran dachte, kamen diese Gefühle wieder zurück. Ich tat mein Bestes, schriftgemäß und in einem Geist der Demut, um jemanden wiederherzustellen, der sich gegen mich wandte und mir einen Schlag ins Gesicht versetzte. Und jetzt gibt es Menschen, die ich liebe, die mir schreiben, dass ich ein schrecklicher Mensch bin und nichts im Dienst zu suchen habe. Ich habe es
    Gott anbefohlen und ich musste mehrmals im Gebet sagen: „Gott, ich habe es Dir anbefohlen.“ Dann segnete ich ihn und die anderen, die indirekt betroffen waren. Die Bibel sagt, wir sollen für diejenigen beten, die uns fluchen, uns verfolgen und uns beleidigen.

    Dann weigerte ich mich, nochmals am Seil zu ziehen. Es dauerte vielleicht ein Jahr, bis die Glocke Ruhe gab. Ich weiß noch, was geschah, aber ich kann es Ihnen jetzt erzählen und es als Beispiel anführen, ohne dass dabei überhaupt negative Gefühle aufkommen. Es tut überhaupt nicht mehr weh, aber es war ein Prozess.

    Und ich denke, Jakob zeigt uns hier durch den Geist Gottes, dass wir diesen Weg gehen können. Rückblickend auf das Jahr, das so schwer für mich war und in dem die Glocke dröhnte, kann ich Ihnen ehrlich sagen, dass es vielleicht das gesegnetste Jahr meines Lebens war. Materielles betreffend bin ich bis zum damaligen Zeitpunkt noch nie so gesegnet gewesen – materiell, geistlich und in vielen anderen Bereichen. Ich bin also unterwegs nach Manasse, dorthin, wo kein Schmerz mehr ist und Gott gibt mir auf dem Weg Ephraim. Und ich sage Ihnen, vielleicht erleben Sie das auch gerade, Freund. Es bedeutet nicht, dass Sie nicht gesegnet werden können, während Sie dabei sind, den Schmerz und all die Ereignisse hinter sich zu lassen. Gott kann Sie segnen, sogar doppelt so stark. Wenn Sie aber nicht bereit sind, diese Schritte zu gehen, können Sie weder doppelte noch irgendwelche Frucht in dieser Hinsicht erwarten. Jesus sagte, wenn wir nicht
    vergeben, wird uns unser himmlischer Vater auch nicht vergeben.

    Und ich denke, es gibt hier noch eine zweite Lektion. Und zwar, dass Gott das Schicksal unserer Kinder bestimmt und nicht wir. Gott gibt Menschen schon vor der Geburt Gaben und Berufungen und einen bestimmten Einfluss, den sie an verschiedenen Orten auf der Erde ausüben sollen. All das steht vor unserer Ankunft auf der Erde fest. Epheser 1 und andere Stellen zeigen das sehr detailliert. Joseph war bestürzt, weil es nicht so lief, wie er es geplant hatte. Die Bibel sagt, es gefiel ihm nicht. Er nahm die Hände seines Vaters und sagte: „Nein, nein, nein! Du machst es verkehrt, dieser hier soll diese Position innehaben, nicht anders herum, Papa. Es soll so sein!“ Sein Vater weigerte sich und sagte: „Nein, schau, es ist Gottes Handeln, mein Sohn.“ Ich denke, als Eltern müssen wir zufrieden sein, wenn unsere Kinder Musiker werden – und wir uns andere Hoffnungen machten – oder Künstler, Autoren, Prediger oder Bauunternehmer, medizinische Fachkräfte, Trainer oder sonst etwas. Wir müssen sie ermutigen, die Gaben, die Gott in sie gelegt hat, bestmöglich zu entfalten und sie nicht in unser Schema hineinzwängen. Sonst werden uns die Resultate unserer Versuche, sie in ein von uns geschaffenes Schema zu pressen, sehr enttäuschen. Und es wird auch für sie sehr viel Frustration mit sich bringen.

    Wir haben drei Kinder. Alle gehen momentan verschiedene Wege. Sie alle lieben Jesus, haben aber sehr verschiedene Ausrichtungen. Wir sind von allen begeistert. Unsere Aufgabe ist nur, bei der Entdeckung der Gaben behilflich zu sein und sie in diesen Dingen zu ermutigen und zuzurüsten, soweit sie es uns erlauben. Ich weiß, dass es vielleicht ein paar Eltern gibt, die meinetwegen mit den Zähnen knirschen. Aber Sie mussten diese Dinge hören. Gut, schauen wir uns einen weiteren Stab an. 1.Mose, Kapitel 38. Dieser Stab, sozusagen ein Spazierstock, gehörte Juda, einem der Söhne Jakobs. Juda hat drei Söhne. Er gibt seinem ältesten Sohn eine Frau, die Tamar heißt. Aber die Bibel sagt, dass dieser Sohn böse war und Gott ihn tötet. So ist der nächste Sohn als Zweiter an der Reihe.
    Er erfüllte die damals übliche Pflicht und heiratet die Frau. Die Bibel sagt, auch er war böse und starb. Und Juda sagt: „Meinen dritten Sohn gebe ich dieser Frau nicht.“ Er sträubt sich, statt zu erkennen, dass die Bibel … Gott sagt in seinem Wort, dass die jungen Männer wegen ihrer eigenen Bosheit starben. In seinem Herzen wies Juda der unschuldigen Tamar die Schuld zu. Wir lesen die Geschichte ab Vers 11 in 1.Mose 38.

    1.Mose 38:11-18 „Da sprach Juda zu seiner Schwiegertochter Tamar: Bleibe eine Witwe in deines Vaters Hause, bis mein Sohn Schela groß wird. Denn er dachte, vielleicht würde der auch sterben wie seine Brüder. So ging Tamar hin und blieb in ihres Vaters Hause. Als nun viele Tage verlaufen waren, starb Judas Frau, die Tochter des Schua. Und nachdem Juda ausgetrauert hatte, ging er hinauf, seine Schafe zu scheren, nach Timna mit seinem Freunde Hira von Adullam. Da wurde der Tamar gesagt: Siehe, dein Schwiegervater geht hinauf nach Timna, seine Schafe zu scheren. Da legte sie die Witwenkleider von sich, die sie trug, deckte sich mit einem Schleier und verhüllte sich und setzte sich vor das Tor von Enajim an dem Wege nach Timna; denn sie hatte gesehen, dass Schela groß geworden war, aber sie wurde ihm nicht zur Frau gegeben. Als Juda sie nun sah, meinte er, es wäre eine Hure, denn sie hatte ihr Angesicht verdeckt. Und er machte sich zu ihr am Wege und sprach: Lass mich doch zu dir kommen; denn er wusste nicht, dass es seine Schwiegertochter war. Sie antwortete: Was willst du mir geben, wenn du zu mir kommst? Er sprach: Ich will dir einen Ziegenbock von der Herde senden. Sie antwortete: So gib mir ein Pfand, bis du ihn mir sendest. Er sprach: Was willst du für ein Pfand, das ich dir geben soll? Sie antwortete: Dein Siegel und deine Schnur und deinen Stab, den du in der Hand hast. Da gab er’s ihr und kam zu ihr; und sie ward von ihm schwanger. Hört sich an wie ein Groschenroman, oder? Vers 19.

    1. Mose 38: 19-26 „Und sie machte sich auf und ging hinweg und legte den Schleier ab und zog ihre Witwenkleider wieder an. Juda aber sandte den Ziegenbock durch seinen Freund von Adullam, damit er das Pfand zurückholte von der Frau. Und er fand sie nicht. Da fragte er die Leute des Ortes und sprach: Wo ist die Hure, die zu Enajim am Wege saß? Sie antworteten: Es ist keine Hure da gewesen. Und er kam wieder zu Juda und sprach: Ich habe sie nicht gefunden; dazu sagen die Leute des Ortes, es sei keine Hure da gewesen. Juda sprach: Sie mag’s behalten, damit wir nur nicht in Verruf geraten! Siehe, ich habe den Bock gesandt, und du hast sie nicht gefunden. Nach drei Monaten wurde Juda angesagt: Deine Schwiegertochter Tamar hat Hurerei getrieben; und siehe, sie ist davon schwanger geworden. Juda sprach: Führt sie heraus, dass sie verbrannt werde. Und als man sie hinausführte, schickte sie zu ihrem Schwiegervater und sprach: Von dem Mann bin ich schwanger, dem dies gehört. Und sie sprach: Erkennst du auch, wem dies Siegel und diese Schnur und dieser Stab gehören? Juda erkannte es und sprach: Sie ist gerechter als ich; denn ich habe sie meinem Sohn Schela nicht gegeben. Doch wohnte er ihr nicht mehr bei.“ Was für eine Geschichte.
    2.
    Judas Stab erhob seine Stimme gegen ihn. Bedenken wir, was er tat. Zunächst hatte er nie vor, Tamar seinen Sohn zu geben, er log also. Er setzte die Tradition nicht fort. Und er weigerte sich, zuzugeben, dass seine eigenen Söhne böse waren und durch ihre bösen Taten zu Tode kamen. Stattdessen macht er die unschuldige Tamar verantwortlich. Es ist erstaunlich, wie blauäugig manche Eltern bezüglich ihrer Kinder sind. Ich kenne jemanden, der in einem Laden arbeitete und sah, dass ein Kind Sachen unter seinem Shirt versteckte. Das Kind rennt raus. Er läuft hinterher und packt ihn draußen. „Was hast du unter dem Shirt, Junge?“ Er holt all das geklaute Zeug hervor. Er bekommt die Telefonnummer des Kindes und erreicht den Vater telefonisch. Er sagt: „Ihr Sohn ist hier im Laden, können sie herkommen?“ Der Vater kommt an. Er sagt: „Mein Herr, ihr Sohn hat all diese Dinge aus dem Laden gestohlen.“ Der Vater sieht ihn an und sagt: „Mein Junge klaut nicht.“ Er sagte: „Mein Herr, diese Dinge hatte er unter seinem Shirt und rannte aus dem Laden und ich erwischte ihn damit draußen.“ „Ich sagte, mein Junge klaut nicht!“ „Mein Herr, er hatte das unter seinem Shirt und ging raus, ohne zu bezahlen.“ „Ich sagte, mein Junge klaut nicht. Komm, mein Sohn!“

    Mit dieser Haltung helfen Sie Ihren Kindern nicht. Manche Eltern sind gegen alle Lehrer und alle, die „meinem Kleinen etwas antun wollen.“ Sie helfen Ihrem Kleinen damit nicht, sondern so wird Ihr Kleiner oder Ihre Kleine ewig klein bleiben. Juda weigerte sich, das anzuerkennen. Er begeht diese Sünde mit der Frau und spannt seinen Freund ein, um es zu vertuschen. Er möchte, dass andere Menschen ihm dabei helfen, seine Sünde zu verbergen. Er hat nicht nur Sex mit einer Prostituierten. Das hebräische Wort, was hier steht, wenn Juda, sein Freund Hiram und die anderen über diese Hure sprechen, bedeutet wörtlich, eine Verehrerin. Damit ist eine Prostituierte gemeint, die mit ihrer Prostitution heidnische Götter verehrte, eine Tempelhure. Als Juda mit dieser Frau seine Lust befriedigte, war er sich dessen bewusst, dass zumindest sie ihre sexuellen Handlungen als Opfer für einen dämonischen Götzen empfand. Nun Juda, du gibst dort ein gutes Zeugnis für Jehova ab. Dir liegt die Seele dieser Frau wirklich am Herzen, stimmt‘s?

    Wenn von Tamar die Rede ist, wird für ihre Hurerei ein ganz anderes hebräisches Wort gebraucht. Es bedeutet nur, moralisch freizügig zu sein. Es beschreibt jemanden, der Ehebruch oder Unzucht begangen hat und keineswegs jemanden, der mittels Sex heidnische Götter verehrt. Judas Taten sind also bei weitem schlimmer. Und als er merkt, dass seine Schwiegertochter schwanger ist, sagt er: „Bringt sie her und verbrennt sie!“ Das ist echt hart. Ob er sie wirklich verbrennen wollte oder ihr, wie damals üblich, mit einem heißen Eisen ein Zeichen in das Gesicht einbrennen wollte, das zeigte, dass sie eine Ehebrecherin oder Hure war – er war bereit, sie zu töten oder für immer zu verschandeln. Er war ebenso schuldig und sogar schlimmer.

    Wenn dieser kleine Stab, der gegen ihn aussagte, mit uns reden könnte… Ich frage mich, was er sagen würde. Ich denke, die erste Lektion wäre, dass Ihre Sünde Sie finden wird. Das steht in 4.Mose 32:23. Und unsere Sünde findet uns. In unserem Gewissen, unserem Angesicht oder in aller Öffentlichkeit. Wenn nicht dort, dann beim kommenden Gericht. Alle Sünde, die nicht bekannt und unterlassen wird, kommt ans Licht. Die zweite Lektion ist, dass oft diejenigen, die andere streng richten, selbst das Gleiche getan haben.

    Das sagt Römer 2:1-3 Es heißt: „Du Mensch, der du andere richtest, begehst die gleichen Dinge! Denkst du, du kannst dem Gericht Gottes entkommen, wenn du andere streng richtest und schuldig sprichst und selbst die gleichen Dinge tust?“ Denken Sie an David. Er begeht Ehebruch mit Batseba und lässt ihren Mann Uria umbringen, der zu seinen Helden gehört, dem engeren Kreis derer, die David absolut ergeben sind. David lässt ihn umbringen. Dann bekennt David seine Sünde nicht. Er versucht sie zu decken und lebt ungefähr ein Jahr mit einer kaputten Beziehung mit Gott. Ohne Gemeinschaft mit Gott, bedeckt von Sünde, und Nathan kommt zu ihm. Der Prophet sagt: „In deinem Königreich passiert etwas, das du wissen musst. Da ist ein sehr reicher Mann, er besitzt riesige Herden. Sein Nachbar ist ein armer Mann. Der arme Mann hat nur ein kleines Lamm. Das kaufte er und zog es zuhause auf …“ Und David war ganz Ohr.

    David war ursprünglich Hirte. Er wusste, dass jedes Schaf und jedes Lamm einen besonderen Charakter hat. Und in der Wüste wachsen sie einem ans Herz und man kennt jedes mit Namen. Er sagte: „Dieser Mann hat das kleine Lamm in seinem Haus aufgezogen. Es trank aus seinem Becher, aß von seinem Teller, er hielt es in den Armen. Es war schon fast wie eine Tochter für ihn. Der reiche Mann bekommt Besuch von einem Freund. Statt dass er eines seiner eigenen Schafe nimmt, reißt er das kleine Lamm des Mannes mit Gewalt an sich, tötet es und setzt es seinem Freund zum Essen vor.“ David sagt: „Es reicht, ich kann es nicht mehr hören! So wahr der Herr lebt, soll der, der das begangen hat, sterben!“

    Nathan sagt: „Gut, du bist der Mann. Du hast Urias Frau zu dir genommen. Du hattest das ganze Königreich, David. Du konntest jede Frau zur Frau haben und nahmst seine Frau, die er liebte. Du hattest kein Mitleid und hast ihn umbringen lassen.“ Davids hartes Urteil ist interessant: „Tötet ihn!“ Sein eigenes Gewissen bereitete ihm solche Probleme, dass er seine Schuld auf andere projizierte. So läuft das. Genau das tut Juda. Manchmal höre ich Menschen über bestimmte Sünden wettern: „Du Ehebrecher, du Unzüchtiger!“ Ich sage Ihnen, eine solche Person würde ich keine fünf Minuten mit einer Frau allein lassen. Ihre Härte und Strenge hat einen Grund. Meistens stehen sie nicht aus heiligen Beweggründen zum Predigen auf. In den vergangenen Jahrzehnten kamen ein paar sehr traurige Beispiele dafür im Leib Christi ans Licht.

    Eine weitere Lektion sticht hervor. Es ist eigentlich die wichtigste Botschaft, die diese Geschichte durchzieht. Und zwar, dass Bekennen und Umkehr Vergebung und Gnade bewirken. Sprüche 28:13 sagt: „Wer seine Sünde leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.“ Vorher waren Juda Barmherzigkeit und Vergebung vor Gott nicht wichtig. Ihm war nur wichtig, nicht beschämt zu werden. „Sie soll die Sachen behalten. Lass uns verschwinden, dass keine Schande auf uns kommt. (Ich will, dass es keiner bemerkt. Lass es uns vertuschen.)“ Ihm lag nicht an Vergebung vor Gott. Aber als der Stab, die Schnur und das Siegel ans Licht kamen, sagte er nicht, wie viele es getan hätten: „Jemand hat mir diese Dinge gestohlen. Vor einer Woche waren Sie noch in meinem Zelt. Ich wollte es sowieso ansprechen. Sie muss sie genommen haben. Ich weiß nicht, wie sie diese Dinge bekommen hat.“ Oder: „Das ist nicht mein Stab!“

    Ihm zugute sagte Juda: „Schuldig, sie ist gerechter als ich. Ich brachte sie in diese Lage. Ich brach mein Versprechen. Ich sündigte schlimmer als sie. Meine Sünde ist die größere. Ich übernehme volle Verantwortung.“ Wissen Sie, man muss ein echter Mann, eine echte Frau sein, um sich zu outen und mutig zu bekennen: „Ich bin schuldig gemäß der Anklage. Niemand anders soll die Schuld bekommen. Ich bekenne, ich bin verantwortlich.“ Es ist erstaunlich, was die Barmherzigkeit Gottes bewirkt, wenn wir eine solch demütige Haltung einnehmen. Ich möchte mit Folgendem schließen. Schauen Sie sich mit mir bitte Matthäus, Kapitel 1, an. Ich möchte Ihnen zeigen, wie weit die Barmherzigkeit Gottes geht. Wir werden gleich eine meiner Lieblingsstellen aus der Bibel lesen, die Geschlechtsregister. Jeder liebt die Geschlechtsregister, ich weiß. Das ist das Geschlechtsregister von Jesus Christus, dem Retter der Welt, dem Erlöser der Menschheit, der zentralen Figur der Geschichte, der Hoffnung der Welt!

    Matthäus 1:1-3 „Geschlechtsregister Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugte den Isaak; Isaak zeugte den Jakob; Jakob zeugte den Juda und seine Brüder; Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar;“

    Sie bekam wegen des kleinen Stelldicheins mit Juda an jenem Tag Zwillinge. Juda und Tamar finden wir in der Abstammungslinie Jesu Christi. Gott hätte sagen können: „Ich wollte dich gebrauchen, Juda, aber du hast 11 Brüder, die ich erwählen kann. Alle qualifizieren sich. Das muss auf Abraham zurückgehen, aber ich werde Issachar gebrauchen; ich werde Dan gebrauchen, ich werde Naphtali gebrauchen, ich werde dich nicht gebrauchen! Dein Name ist derart befleckt, Dein Name wird sich auf keinen Fall in der Abstammung meines Sohnes wiederfinden. Du machst wohl Witze, Juda!“ Aber Jesus ist der Löwe aus dem Stamm Juda. Nicht der Löwe aus dem Stamm Issachar, nicht der Löwe aus dem Stamm Dan. Wir finden Juda und Tamar in diesem Geschlechtsregister. Er werden dort vier Frauen genannt. In Vers 3 haben wir Tamar, in Vers 5 Rahab und Ruth und Batseba in Vers 6. Von den vier Frauen, die im Geschlechtsregister Jesu Christi genannt werden, Frauen, die Gott erwählte, um den Retter der Welt erscheinen zu lassen, hatten drei eine etwas schillernde Geschichte.

    Eine beging absichtlich Inzest mit ihrem Stiefvater, eine war eine Prostituierte und eine war eine Ehebrecherin. Was bedeutet das? Freund, bekennen Sie und legen Sie Ihre Sünden ab, und Sie können große Barmherzigkeit erleben und Gott kann Sie immer noch gebrauchen. Wenn es in Ihrem Leben solche Dinge gibt, lassen Sie sich davon reinigen.

    Gott wird Sie immer noch gebrauchen. Seine Pläne für Ihr Leben übersteigen Ihre Träume. Sie können Vergebung, Barmherzigkeit und Segen erfahren. Das großartigste Beispiel von Vergebung und Segen ist Gottes Vergebung uns gegenüber. Er sandte Seinen einzigen Sohn, um am Kreuz zu sterben und die Strafe für unsere Sünden zu bezahlen. Er war vollkommen unschuldig, trug aber unsere Schuld. Am dritten Tag hat Gott Ihn von den Toten auferweckt, damit Sie Barmherzigkeit erfahren können. Gott möchte Segen in unser Leben bringen.

    Er möchte Fruchtbarkeit in unser Leben bringen. Und, Freund, wir können das aufgrund von Jesu Taten erleben. Wenn Sie Ihm noch nie Ihr Herz geöffnet haben, sollten Sie es sich heute überlegen. Es geht nicht um ein religiöses Ritual. Es geht nicht um eine hohle Zeremonie. Es geht um eine echte, lebendige, starke, inspirierende Beziehung mit dem Gott, der Sie geschaffen hat. Jesus sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Freund, was Ihre Vergangenheit auch mit sich brachte, es wird Sie nicht abhalten, jetzt zu Gott zu kommen. Er streckt sich zu Ihnen aus. Er liebt Sie. Er kennt Ihren Namen. Wer den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden, sagt die Bibel. Seien Sie wieder dabei. Ich freue mich darauf, Ihnen wieder das Wort mitzuteilen. Bis zum nächsten Mal.

  6. Juleam 20. Juli 2008 um 21:42 Link zum Kommentar

    Schlangen – Stöcke und Steine – (Teil 5)
    Pastor Bayless Conley – 20.07.2008

    Wussten Sie, dass das Zeichen auf medizinischen Befunden in Krankenhäusern auf der ganzen Welt und hinten auf Krankenwagen eine Schlange an einem Stab ist? Kennen Sie dessen Ursprung? Es kommt direkt aus der Bibel. Jesus sprach darüber. Er sagte, wie Mose die Schlange in der Wüste erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden. Es ist eigentlich ein Symbol für Jesus Christus am Kreuz und vermittelt uns in Bildersprache, was Er für die Welt tat. Wir werden mehr darüber erfahren. Wir fangen mit Apostelgeschichte 7 an, ab Vers 22.

    Apostelgeschichte 7:22-30 „Und Mose wurde unterwiesen in aller Weisheit der Ägypter; er war aber mächtig in seinen Worten und Werken. Als er aber ein Alter von vierzig Jahren erreicht hatte, kam es in seinem Herzen auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israel, zu sehen. Und als er einen Unrecht leiden sah, verteidigte er ihn und rächte den Unterdrückten, indem er den Ägypter erschlug. Er meinte aber, seine Brüder würden verstehen, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung gebe; sie aber verstanden es nicht. Am folgenden Tag erschien er bei ihnen, als sie sich stritten, und trieb sie zum Frieden, indem er sagte: Ihr Männer, ihr seid Brüder, warum tut ihr einander Unrecht? Der aber dem Nächsten Unrecht tat, stieß ihn weg und sprach: Wer hat dich als Obersten und Richter über uns eingesetzt? Willst du mich etwa umbringen, wie du gestern den Ägypter umgebracht hast? Mose aber entfloh bei diesem Wort und wurde ein Fremdling im Land Midian, wo er zwei Söhne zeugte. Als vierzig Jahre verflossen waren, erschien ihm in der Wüste des Berges Sinai ein Engel in der Feuerflamme eines Dornbusches.“ 40 Jahre sind also vergangen und er erlebt den brennenden Busch. 2.Mose, Kapitel 3. Es geht direkt weiter, wo Apostelgeschichte 7 aufhörte, beim brennenden Busch.

    1. Mose 3:4 „Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.“ Gehen Sie bitte zu Vers 7.

    2.Mose 3:7 „Und der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt.“ – Vers 10

    2.Mose 3:10-11 „So geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst. Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten?“ Die Unterhaltung geht weiter und wir kommen zu 2. Mose 4:1.

    2.Mose 4:1-5 „Mose antwortete und sprach: Siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern werden sagen: Der Herr ist dir nicht erschienen. Der Herr sprach zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab. Der Herr sprach: Wirf ihn auf die Erde. Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange und Mose floh vor ihr. Aber der Herr sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie beim Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie ward zum Stab in seiner Hand. Und der Herr sprach: Darum werden sie glauben, dass dir erschienen ist der Herr, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs.“ – Vers 10.

    2.Mose 4: 10-13 „Mose aber sprach zu dem Herrn: Ach, mein Herr, ich bin von jeher nicht beredt gewesen, auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht redest; denn ich habe eine schwere Sprache und eine schwere Zunge. Der Herr sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich’s nicht getan, der Herr? So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst, Mose aber sprach: Mein Herr, sende, wen du senden willst.“ Anders gesagt: „Gott, dies ist der falsche Mann! Bitte schick jemand anderen!“

    Und Gott sagt Mose: „Dein Bruder kann für dich reden. Leg ihm die Worte in den Mund und er wird sie für dich aussprechen.“ Also nimmt er Frau und Kinder und seinen Stab und zieht aus nach Ägypten. Interessant ist, dass der Stab des Mose ab sofort anders genannt wird. Ab diesem Zeitpunkt wird er‚ Stab Gottes‘ genannt. Durch diesen Stab geschahen Zeichen und Wunder. Er verwandelte sich in eine Schlange. Damit wurde der Nil geschlagen, der zu Blut wurde. Durch ihn kamen Hagel vom Himmel, Frösche, Fliegen und Läuse auf das Land. Durch ihn wurde das Rote Meer geteilt. Dieser Stab Gottes hat wirklich viel gesehen und gehört. Wenn wir ihn interviewen und fragen würden: „Welche Lektionen könntest du uns beibringen?“, würden wir noch lange hier sein. Da wir nur wenig Zeit haben, beschränken wir uns auf ein paar Lektionen. Ich denke, er würde uns als Erstes sagen, dass Gott alle Dinge nach dem Ratschluss Seines Willens wirkt, wie es in Epheser 1:11 heißt. Und wenn Gott Dinge nach dem Ratschluss Seines Willens wirkt, ist da sehr selten Raum für unser Timing und unsere Methoden. Er selbst bestimmt das Timing und die Methoden.

    Mose war 40 Jahre zu früh dran. Als er 40 war, kam es in sein Herz, er erkannte seine Berufung. Er wusste, was Gott in ihn gelegt hat. Er ging los und versuchte, den Israeliten von dem beherrschenden Ägypter zu befreien und tötete den Ägypter. Und als zwei Brüder sich stritten, versuchte er zu schlichten. Er weiß, dass er Gesetze erlassen wird. Er weiß, dass er eingesetzt ist, um für Gerechtigkeit zu sorgen und zu herrschen. Aber sein Timing und seine Methoden waren nicht im Einklang mit Gottes Vorstellungen. Nach dem Sichtbaren beurteilt, würde man das Timing von Mose in jeder Weise für richtig halten. Es hätte nicht besser sein können. Er wuchs im Königshaus auf. Er ist 40 Jahre alt. Er ist auf dem Höhepunkt, was seine Beförderung und Einsetzung im ägyptischen Hof anbetrifft. Der Pharao hört auf ihn. Mose ist berühmt, ein Mann mächtiger Worte und Taten. Er ist in ganz Ägypten bekannt. Er ist politisch einflussreich. Er ist strategisch positioniert. Wir lesen in der Apostelgeschichte, dass er in aller Weisheit Ägyptens ausgebildet war, nicht nur militärisch und politisch, sondern in Literatur, Wissenschaft, Kunst, Astronomie, Philosophie und Architektur. Ägypten war in all diesen Dingen damals
    führend und Mose kannte all das, sagt die Bibel.

    Gott ist sicher weise genug, um zu erkennen, dass Er Moses Position, seine Errungenschaften und seinen Einfluss zur Befreiung Seines Volkes einsetzen muss. Es ist doch einfach perfekt! Besser kann es doch gar nicht sein! Gott entschloss sich, auf all das zu verzichten. Als Mose loslegt und sagt: „Gott, ich bin so weit!“, sagte der Herr: „Das denkst du.“ Dann, vierzig Jahre später, nachdem er 40 Jahre als ein Unbekannter in der einsamen Wüste Schafe hütete, zeigt sich Gott plötzlich. 40 Jahre lang kein Wort von Gott.

    Vierzig Jahre totale Stille. Man kann wohl davon ausgehen, dass der Traum tot war. Mose dachte vielleicht: „Was dachte ich nur? Diese Dinge, die in mein Herz kamen, können gar nicht von Gott gewesen sein.“ Mose, der einst berühmt, einflussreich und beliebt, mächtig in Wort und Tat war, sagt nun: „Wer bin ich? Ich kann nicht gut reden, meine Zunge ist schwer. Gott, ich bin der falsche Mann. Bitte sende jemand anderen.“

    Gott hat sich scheinbar wirklich vorgenommen, das Törichte und Schwache zu erwählen, um das Starke und das, was die Welt für weise hält, zunichte zu machen, damit jeder, der sich rühmt, sich der Taten des Herrn rühmen muss. Gottes scheinbare Verzögerung hatte sicher mit der Vorbereitung des Mose zu tun und damit, dass Mose alle eigene Stärke verliert. Aber auch damit, dass Israel bereit sein muss, was 40 Jahre zuvor nicht der Fall war. Die Bibel sagt uns, dass ihr Leben durch die schwere Knechtschaft bitter wurde, dass sie litten. Damals versuchte der Pharao, alle männlichen Erstgeborenen des Volkes Israel auszulöschen. Aber uns wird nicht berichtet, dass sie sich damals an Gott wandten oder zu Ihm schrieen. Nach dem biblischen Befund wandten sie sich nie an Gott oder schrieen zu Ihm, bevor Mose in der Wüste vorbereitet wurde. Sehen Sie, Gott wirkte auf beiden Seiten. Und selbst als Mose dachte, er sei bereit, als alles scheinbar stimmte –
    „Ich habe den Einfluss; ich habe die Macht; ich habe das Wissen; ich bin strategisch positioniert.“ – selbst wenn das die richtige Zeit für Mose gewesen wäre, hätte Gott gesagt: „Das wird nichts. Sie sind erst in 40 Jahren so weit! Sie erleben schwere Zeiten und haben sich bis jetzt nicht an mich gewandt.“ Es muss an beiden Seiten gearbeitet werden.

    Vielleicht hatten Sie einen Traum, der einmal in Blue Ray auf der Leinwand Ihres Herzens zu sehen war. Sie dachten, er sei von Gott. Aber durch Enttäuschung, Versagen und mangelnde Beteiligung Gottes an Ihrem Traum, ging er verloren. Sie haben nicht einmal mehr eine brauchbare Schwarz-Weiß Erinnerung an das, was einst wie Feuer in Ihrem Innern brannte. Sie wollten die Welt verändern, stimmt‘s? Aber jetzt ist er tot und Sie fühlen sich von Gott vergessen. Ich habe ein Wort für Sie: Sie wurden nicht vergessen.

    „Aber Gott schwieg.“ Sie wurden nicht vergessen. „Aber ich bin schon so lange in einer geistlichen Wüste.“ Sie wurden nicht vergessen. „Aber ich denke nicht, dass ich es noch tun könnte.“ Sie wurden nicht vergessen.

    Wenn wir denken, dass wir so weit sind, sind wir es meist nicht. Gott möchte, dass wir völlig von Ihm abhängig sind. Und Freund, was Seine Methoden und Seine Wege angeht, so sind es bestimmt nicht unsere Methoden und Wege. Wenn wir dachten, Gott hätte Moses Position, seinen politischen Einfluss, seine Errungenschaften, seine körperliche Kraft gebraucht, sagt Gott: „Nein, nein, ich denke, ich tue es durch einen Stab. Ich warte, bis Mose sehr alt ist. Ich warte, bis er 80 ist, bevor wir überhaupt anfangen.“ Mose konnte in diesem Alter aus eigener Kraft mit all seinem Verständnis nicht einmal einen ägyptischen Soldaten unter die Erde bringen. Aber als die Dinge in Gottes Zeitplan und nach Seinen Methoden geschahen, wurde die machtvollste Armee der Erde auf einen Schlag auf dem Grund des Roten Meeres beerdigt. Freund, Gottes Wege sind höher als unsere Wege.

    Sehen Sie sich doch bitte mit mir 4. Mose, Kapitel 21 an. Mose hatte die Kinder Israel erfolgreich aus dem Land Ägypten geführt. Sie haben die Ägypter ausgeplündert, ihnen Gold und Silber abgenommen. Sie sind begeistert. Sie sind unterwegs in das Land, wo Milch und Honig fließen, das Abraham, Isaak und Jakob verheißen war. Der direkteste Weg von Ägypten ins Verheißene Land führt durch das Land Edom. Kein Problem, die Edomiter sind ihre Cousins, Blutsverwandte. Aber sie kommen an der Grenze zu Edom an und der König von Edom kommt mit seiner Armee heraus und sagt: „Ihr zieht nicht durch mein Land.“ Und Mose sagt: „Schau, wir werden nichts essen. Wenn wir Wasser trinken, bezahlen wir es.“ Und sie sagten: „Nein. Wenn ihr versucht, durchzuziehen, werden wir gegen euch kämpfen.“ Die Israeliten mussten jetzt um das Land Edom herumziehen. Das Ziel blieb gleich, die Ankunftszeit veränderte sich. Wir lesen ab Vers 4 in 4.Mose 21.

    4.Mose 21:4-9 „Und sie brachen auf vom Berg Hor, auf dem Weg zum Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Und die Seele des Volkes wurde ungeduldig auf dem Weg; und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Wozu habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist kein Brot und kein Wasser da, und unserer Seele ekelt es vor dieser elenden Nahrung. Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volk aus Israel. Da kam das Volk zu Mose, und sie sagten: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bete zu dem Herrn, dass er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose betete für das Volk. Und der Herr sprach zu Mose: Mache dir eine Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. Und Mose machte eine Schlange von Bronze und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er am Leben.“

    Was für eine faszinierende Geschichte! Und ich denke, wenn wir das Stück Holz, das für die Stange verwendet wurde, die die eherne Schlange hielt, interviewen könnten, würde es uns viel erzählen. Und bestimmt hätte es uns gelehrt, dass wir auf unser Herz achten müssen, wenn uns ein langer Umweg bevorsteht. Sie waren so begeistert, in das Verheißene Land zu gelangen, aber die Erfüllung verzögerte sich. Sie mussten einen langen Umweg machen und wurden ungeduldig und entmutigt wegen des Weges. Und als sie sich beschwerten, kamen die Schlangen.

    Ich nehme an, es hören mir manche zu, die den langen Umweg machen mussten. Im Hinblick auf Ihre Ehe dachten Sie, dass Ihr Ehemann schon längst dem Herrn dienen würde, gewiss wäre Ihre Frau bereits im Dienst. Aber Sie mussten den langen Umweg gehen. Sie haben eine Verheißung, an der Sie festhalten. Sie gibt eine bestimmte Richtung an, aber es scheint, dass die Ankunftszeit nicht Ihren Erwartungen entspricht. Vielleicht sind Sie alleinstehend und denken: „Ich dachte, ich hätte längst geheiratet.“ Aber Sie mussten einen großen Umweg machen. Vielleicht hat es auch mit Ihrer Gesundheit zu tun, der Genesung von einer Krankheit oder mit finanziellen Problemen. Sie dachten, Sie hätten es hinter sich, Ihre finanzielle Lage wäre besser und Sie wären weiter gekommen, aber scheinbar müssen Sie einen langen Umweg machen. Freund, bewahren Sie Ihr Herz, wenn das geschieht.

    Sie wurden ungeduldig und entmutigt und beklagten sich. Klage ist die Sprache des Teufels. Als sie begannen, sich zu beklagen, fingen die Schlangen an, sie zu beißen. Sie murrten sogar über das Manna. Sie sagten: „Unsere Seele ist dieses wertlose Brot leid.“ Brot vom Himmel! Freund, wenn wir mit dem Brot vom Himmel nicht mehr zufrieden sind, haben wir ein echtes Problem. Sie beklagten sich über die Dinge, die Gott Ihnen zu ihrer Stärkung gab. Ich denke, wir müssen uns manchmal hinsetzen und unsere Segnungen zählen, weil sie unsere Probleme total in den Schatten stellen. Und doch sind wir manchmal für die Segnungen Gottes nicht dankbar: Die Kleidung, die Sie tragen, die Nahrung, die wir essen, unsere Gesundheit, den Segen, in Südkalifornien in der Sonne zu leben … und so weiter. Und wir meckern über unsere dreckige kleine Wohnung, unser blödes Auto und die Probleme auf der Arbeit. Sie haben wenigstens einen Job!

    Vielleicht waren Sie für den Segen Gottes nicht dankbar und haben sich beklagt. Und vielleicht haben sich die Giftzähne der Schlange in Ihr Geschäft, Ihre Ehe, Ihren Körper, Ihre Gefühle oder einen anderen Bereich gebohrt. Gut, was ist das Heilmittel? Sie kehrten um. Sie bekannten es und kamen zu Mose. Und dann sagte Gott Mose, er solle etwas ganz Erstaunliches tun. In Vers 8 sagte Er: „Mach eine feurige Schlange und tu sie auf eine Stange und jeder …“ – sagen Sie: Jeder – „… jeder, der gebissen wurde, wird leben, wenn er sie ansieht.“ Mose machte also eine bronzene Schlange und tat sie an eine Stange. Und tatsächlich, jeder, den eine Schlange biss – sagen Sie: Jeder – lebte, wenn er die eherne Schlange ansah. Es galt für alle, wirklich alle! Ich liebe den Vers 9 nach der Amplified Bibel. Sie bringt die volle Bedeutung der hebräischen Worte an den Tag. Es heißt: Jeder, der die eherne Schlange aufmerksam, voller Erwartung fest und beständig im Blick hatte, lebte.“ Es war kein flüchtiger Blick auf die Schlange an der Stange, der Vergebung und Heilung brachte, denn das empfingen sie. Vergebung ihrer Sünden und körperliche Heilung. Denn viele starben an den Schlangenbissen.

    Vergebung und Heilung kamen nicht durch einen flüchtigen Blick, sondern durch stetiges erwartungsvolles und intensives Hinschauen. Wenn sie die Schlange aufmerksam ansahen und Ablenkung widerstanden. Ich stelle mir einen Mann vor, der hohes Fieber hat. Sein Körper ist angeschwollen. Leichen liegen um ihn, da viele bereits starben. Er spürt, wie das Leben ihn verlässt, kann aber nicht über die Menge blicken, um die Schlange auf der Stange zu sehen. Er sagt seinen Söhnen: „Jungs schnell! Ihr müsst mich hochheben! Ich muss die Schlange an der Stange sehen!“ Ich sehe, wie seine Söhne ihn über die Menge heben und wie er die Schlange sieht. Er sieht sie zum ersten Mal und denkt über sie nach. Er sieht, dass sie an die Stange genagelt wurde. Er denkt: „Sie schleicht nicht im Lager herum. Sie kann sich nicht bewegen. Sie ist überwunden. Sie ist besiegt! Sie ist zerstört. Sie wurde an die Stange genagelt.“ In seinem Herzen steigt Glaube auf. Plötzlich durchströmt ihn Lebenskraft. Er sagt: „Jungs, setzt mich ab. Es geht mir gut.“ Welche Lektion steckt darin? Was für eine erstaunliche Lektion ist das! Bitte schauen Sie sich Kapitel 3 im Johannesevangelium an. Jesus spricht hier.

    Johannes 3:14-15 „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.“

    Die Schlange an der Stange ist ein Typus des Kreuzes und der Kreuzigung Christi und Jesus vergleicht sich mit ihr. Wie Mose die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden. Diese Schlange an der Stange brachte Vergebung und Heilung. Und genau so kommt Vergebung und Heilung durch das Kreuz Christi und durch Sein Opfer auf diejenigen, die Ihn intensiv anschauen. Dadurch kommt Glaube ins Herz. Was hat es mit der Schlange auf sich? Er ist das Lamm Gottes, nicht wahr? Wir reden über unseren Retter. Warum würde Jesus sich als eine Schlange an einer Stange bezeichnen? Eine Schlange ist ein Bild des Bösen. Sie steht für Bosheit und für das, was Satan auf die Menschheit brachte … all das Chaos, die Verwirrung und den Kummer! Sie steht für Sünde, ist ein Bild für Krankheit. Warum würde sich unser gesegneter Retter mit einer Schlange an einer Stange vergleichen? Galater 3:13 ist die Antwort. Es heißt:

    Galater 3:13 „Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist – denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!'“

    Als Jesus am Kreuz hing, wurde Er zum Fluch für uns, mein Freund. Ich möchte, dass Sie Ihn dort sehen, nicht nur flüchtig. Aufmerksam, voller Erwartung und mit voller, ungeteilter Aufmerksamkeit wollen wir unseren Retter anschauen. Er hängt zwischen Himmel und Erde. Der Himmel verdunkelte sich. Er wurde brutal geschlagen, war blutig und entstellt, nicht wiederzuerkennen. Sein Gesicht besteht aus Wunden, Sein Kopf hat die Dornenkrone getragen. Er ist blutüberströmt; Sein Rücken wurde von einer römischen Peitsche blutig geschlagen, ist regelrecht zerfetzt. Das Kreuz ist rot von seinem Blut. Warum hängt Er dort? Warum leidet Er so sehr? Er wird zu einem Fluch für uns. Er trägt unsere Sünde, Er trägt unsere Ungerechtigkeit. Durch Seine Wunden sind wir geheilt. Er trug die Dornenkrone, damit wir in unserer Seele Frieden haben können. Unsere Hände haben Böses getan, Seine Hände wurden angenagelt. Unsere Füße gingen falsche Wege, Seine Füße wurden ans Kreuz genagelt. So wie die Israeliten sahen, dass die Schlange überwunden, bewegungsunfähig, zerstört und an die Stange genagelt wurde, mein Freund, hat Jesus durch die Kreuzigung Mächte und Gewalten zerstört. Er brach die Macht des Feindes über unserem Leben und nahm den Fluch der Menschheit auf sich. Was für ein gesegneter Retter ist Er!

    Ich denke, unser Herz kann die Tiefen nicht erfassen, die Christus durchlitt, um uns zu erlösen, und nicht ermessen, was er tatsächlich für uns auf Golgatha erwirkt hat. Ich predigte in Australien über diese Dinge. Ich ermutigte die Versammlung, auf Jesus zu sehen, daran zu denken, was Er getan hat, die Striemen auf Seinem Rücken und Sein Leiden zu bedenken; dass die Bibel sagt, Seine Seele wurde zu einem Opfer für die Sünde. Er, der von keiner Sünde wusste, wurde für uns zur Sünde, sagt die Bibel, sodass wir vor Gott gerecht wurden und an die Vollkommenheit Seines Opfers für uns zu denken, Geist, Seele und Leib. Einer der Sänger in der Gemeinde war ein sehr großer Schotte, ein riesiger kräftiger Mann. Und er kam nach dem Gottesdienst zu mir und weinte. Er erzählte mir, dass er jahrelang schreckliche Knieschmerzen hatte, beide Knie taten Tag und Nacht weh. Er sagte, als er in neuer Weise auf Christus am Kreuz sah, wichen seine Knieschmerzen plötzlich. Sie waren weg. Er machte einige Kniebeugen, um sicherzugehen. Er sagte: „Als ich wusste, dass ich geheilt war, ging ich nach draußen und weinte kurz.“

    Ich denke, manche von uns müssten einmal kurz weinen. Wir müssen Golgatha erneut anschauen und bedenken, was Jesus getan hat. Der Sohn Gottes wurde zum Fluch für uns. Heute ist das Symbol an Krankenhäusern, Krankenwagen und medizinischen Befunden in aller Welt eine Schlange an einem Stab und weist auf den großen Arzt hin. Jeder ehrliche Arzt wird Ihnen sagen, dass er nicht heilen kann. Sie können lediglich den natürlichen Heilungsprozess in unserem Körper unterstützen. Aber ich sage Ihnen: Es gibt einen großen Arzt, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Sein Name ist Jesus. Halleluja!

    Es ist wirklich ein erstaunlicher Gedanke, dass sich der Sohn Gottes mit unserem Fluch identifizierte, als Er am Kreuz hing. Diese Schlange an der Stange – kein unschuldiges Lamm, sondern eine Schlange an einer Stange – wurde ein Bild für Jesus Christus, der sich mit der Sünde der Welt identifizierte. In Jesaja wird gesagt, dass Seine Seele ein Opfer für unsere Sünde wurde. Im Korintherbrief steht: „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“ Ich denke, die Ewigkeit ist nicht lang genug, um wirklich auszuloten, was Christus für uns tat und um die Tiefe Seines Opfers wirklich voll und ganz zu verstehen. Er nahm den Fluch auf sich, damit wir gesegnet werden können.

    Der Unschuldige für die Schuldigen, der Gerechte für die Ungerechten, der Liebevolle für die Lieblosen. Freund, Jesus starb für Sie. Jede Sünde, die Sie jemals begingen, wurde ans Kreuz genagelt. Und Er steht heute mit offenen Armen vor Ihnen und möchte, dass Sie zu Ihm kommen. Bis zum nächsten Mal.

  7. Juleam 27. Juli 2008 um 22:00 Link zum Kommentar

    Die Stäbe Israels – Stöcke und Steine – Teil 6
    Pastor Bayless Conley – 27.07.2008

    Hallo Freund. Jesus sagte, wenn die Jünger aufhörten, Ihn zu preisen, würden die Steine schreien. Habakuk sprach über Steine in der Mauer, die jemanden anklagen und Balken, die darauf antworten. Jesaja sprach über Berge und Hügel, die anfangen zu singen und über Bäume, die in die Hände klatschen. Was wäre, wenn Stöcke und Steine mit uns reden könnten? Genau das sehen wir uns an. Wir werden über die Stäbe Israels sprechen, sie interviewen und ihnen einige Fragen stellen. Die Bibel redet über Berge, die anfangen zu singen und Bäume auf dem Feld, die in die Hände klatschen. Jesus sagte, wenn die Jünger ruhig blieben, würden sofort die Steine schreien. Es gibt viele solche Stellen, im Alten und im Neuen Testament. Obwohl die Sprache gleichnishaft ist, denke ich: Was wäre, wenn wir einige der Stöcke und Steine interviewen könnten, die historische Dinge sahen? Was wäre, wenn sie mit uns reden könnten? Welche Geschichten würden sie erzählen? Vor diesem Hintergrund wollen wir mit einigen Stöcken aus 2.Mose, Kapitel 12 sprechen. Wir wollen beten.

    Vater, danke für Dein Wort. Wir erheben unsere Herzen zu Dir und bitten Dich um Dein klares Reden. Öffne die Augen unseres Herzens, o Gott, mögen sich Deine Absichten in unserem Leben entfalten, in Jesu Namen. Amen. Wir beginnen an einer Stelle, als 430 Jahre ägyptische Knechtschaft für die Hebräer fast vorbei sind. Gott führt durch Mose das Passahfest ein. An diesem Abend werden sie aus der Hand der Tyrannen befreit. In Vers 1 heißt es:

    1. Mose 12:1-3 „Und der Herr sprach zu Mose und Aaron im Land Ägypten: Dieser Monat soll für euch der Anfangsmonat sein, er sei euch der erste von den Monaten des Jahres! Redet zur ganzen Gemeinde Israel und sagt: Am Zehnten dieses Monats, da nehmt euch ein jeder ein Lamm für ein Vaterhaus, je ein Lamm für das Haus!“

    Bitte beachten Sie, dass Gott bei der Einführung des Passahfestes den jüdischen Kalender veränderte. Er sagt: „Gut, es wird sich alles ändern. Der erste Monat des Jahres war bei euch früher in der Erntezeit. Jetzt wird er im Frühling sein, in derselben Zeit wie das Passahfest. Es wird eine Zeit neuer Anfänge für euch sein.“ Ihnen wurde gesagt, jede Familie und jeder Einzelne soll ein Lamm nehmen und es in der Dämmerung töten. Dann heißt es in Vers 7:

    2. Mose 12:7-8 „Und sie sollen von dem Blut nehmen und es an die beiden Türpfosten und die Oberschwelle streichen an den Häusern, in denen sie es essen. Das Fleisch aber sollen sie noch in derselben Nacht essen, am Feuer gebraten, und dazu ungesäuertes Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.“ – Vers 11.

    2.Mose 12:11-14 „So aber sollt ihr es essen: eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand; und ihr sollt es essen in Hast. Ein Passah für den Herrn ist es. Und ich werde in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten erschlagen vom Menschen bis zum Vieh. Auch an allen Göttern Ägyptens werde ich ein Strafgericht vollstrecken, ich, der Herr. Aber das Blut soll für euch zum Zeichen an den Häusern werden, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich an euch vorübergehen: So wird keine Plage, die Verderben bringt, unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage. Und dieser Tag soll euch eine Erinnerung sein, und ihr sollt ihn feiern als Fest für den Herrn. Als ewige Ordnung für all eure Generationen sollt ihr ihn feiern.“ Wir lesen in Vers 11, dass sie das Mahl in Eile essen sollten, gegürtet und mit Sandalen an den Füßen und ihrem Stab in der Hand. Sie sollten es also mit einer Hand essen. Ich muss an all die Stäbe denken.

    Die Bibel sagt, dass es 600.000 Männer waren, Hebräer, im Lande Ägypten. Frauen und Kinder wurden nicht gezählt. Ungefähr 2 Millionen Menschen verließen bei diesem großen Auszug das Land Ägypten. Von den 600.000 Männern hatten sicher einige Stäbe dabei. Und dieses endlose Meer an Stäben sah immer das Gleiche in den Familien in ganz Ägypten, als das Blut an die Türpfosten gestrichen wurde. Als der Engel des Todes durch das Land Ägypten ging, musste er an diesen Häusern vorüber gehen. Und ich denke, wenn wir diese endlose Zahl von Stäben interviewen und fragen könnten: „Was haben Sie gelernt? Was haben Sie gesehen?“ Sie könnten uns einige erstaunliche Lektionen erteilen. Die Erste wäre sicher, dass Glaube Vorbereitungen trifft. Deshalb hatten sie den Stab in den Händen. Gott sagte: „Heute abend werdet ihr befreit werden,“ sie mussten also bereit sein. Gegürtet mit Sandalen an den Füßen und einem Stab in der Hand, sollten sie jederzeit bereit sein herauszugehen, während sie das Mahl aßen. Wenn Gott etwas sagt, bereitet sich wahrer Glaube darauf vor.

    Ich las einmal eine Geschichte über eine Klasse von geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Der Lehrer kündigte an, dass er ihnen am nächsten Tag beibringen würde, wie man Kleingeräte repariert … Lampen und Transistorradios und dergleichen. Es ging ein Raunen durch die Klasse. Alle schienen begeistert zu sein. Am nächsten Tag kommt einer der behinderten Jungen mit einem kaputten Toaster unter einem Arm und einem Leib Brot unter dem anderen zum Unterricht. Das ist Glaube. Glaube bereitet sich vor. Hier haben wir die Israeliten. Sie kannten seit Generationen nichts als Sklaverei. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Zeichen und Wunder, die gewirkt wurden, sie der Befreiung scheinbar nicht näher gebracht, sondern sie eher in die Ferne gerückt. Der Pharao wurde nur immer brutaler. Sein Herz wurde immer härter. Aber Gott sagt: „Heute abend!“ Also mussten sie
    sich vorbereiten.

    Ich sagte Ihnen, dass wir heute abend einen Gastsprecher eingeladen haben. Ich garantiere Ihnen, dass er sich in der Woche vorbereitet hat. Er rief sogar an und fragte: „Gibt es eine Kleiderordnung?“ Ich sagte: „Ja, Anzug und Krawatte.“ Ich wollte ihn nur etwas aufziehen. Aber Glaube bereitet sich vor. Hören Sie, wenn wir etwas wirklich glauben, bereiten wir uns unterbewusst vor. Wenn wir nicht glauben, bereiten wir uns nicht vor.

    • Wenn wir glauben, was Gott sagt, bereiten wir uns unterbewusst vor.
    • Wenn wir nicht glauben, bereiten wir uns nicht vor.

    Die zweite Lektion: Es war weise, schnell etwas von dem Lamm zu essen, das Lamm in sich aufzunehmen und unter den Schutz dieses Blutes zu kommen. Die Trödler starben. Dieser Engel des Todes suchte jedes Haus in Ägypten heim, vom Haus des Pharao bis zu dem derer, die im Gefängnis waren. Der Erstgeborene aller Familien starb, die nicht von dem Lamm aßen und die nicht unter dem Blut waren. Das weist uns auf die größere Wahrheit hin, die das Passahfest bereits andeutet. Schauen Sie sich mit mir im Neuen Testament 1. Korinther, Kapitel 5, an. Der Apostel Paulus bezieht sich dort auf das Passahfest. In 1.Korinther 5:7 sagt er:

    1.Korinther 5:7 „Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet.“

    Diese Passahlämmer waren ein Typus und Hinweis auf das geschlachtete Lamm Gottes vor Grundlegung der Welt. Und, Freund, wenn wir Jesus annehmen und Ihn in unser Herz einladen und uns von unseren Sünden abwenden, bedeckt uns das kostbare Blut des Lammes und der Tod muss an uns vorübergehen. Der geistliche Tod, der Männer und Frauen in eine Ewigkeit ohne Gott ziehen möchte, muss an uns vorbei gehen. Wenn Jesus nicht vorher wiederkommt, werden wir alle körperlich sterben. Das ist unvermeidlich. Aber als wir Christus annahmen, haben wir im Herzen ewiges Leben empfangen. Wir sind dem ewigen Tod entronnen, der Trennung von Gott. Es gehört uns. Die Bibel sagt, wir können wissen, dass wir ewiges Leben haben. Es begann bereits für diejenigen, die Christus annahmen. Und wenn unser Körper stirbt, Freund, wird der zweite Tod … der ewige Tod … uns nicht anrühren. Das ist für mich gute Nachricht. Wir sind bereits verwandelt worden und sind in unseren Herzen verändert. Aber dem körperlichen Tod entkommt niemand.

    Ob Präsident oder Bettler, König oder normaler Bürger, er kommt zu allen. Die Frage ist, wenn Ihnen das klar ist, haben Sie Gottes Lamm in sich? Sind Sie bedeckt von Seinem Blut? Warum würde Gott in diesem Typus und Schatten von Golgatha sagen „Esst in Eile.“? Ihr sollt es schnell tun und nicht aufschieben oder vertagen. Warum? Weil der Tod durch das Land zieht. Ich erinnere mich an eine Beerdigung vor einigen Jahren. Ein Freund von mir war gestorben. Viele alte Bekannte waren dort, die ich aus früheren Zeiten kannte. Ich sprach mit einem von ihnen. Er sagte: „Bayless, jemand gab mir eine DVD mit deiner Geschichte. Du erzählst, wie Du von Drogen frei wurdest und Jesus Christus als deinen Retter annahmst.“ Er sagte: „Ich muss mit dir reden.“ Er hatte etliche große Probleme in seinem Leben. Die Beerdigung war vorbei. Wir standen da und ich spürte eine Dringlichkeit in meinem Herzen Ich sagte: „Lass uns jetzt gehen. In der Nähe ist ein kleines Restaurant. Lass uns hingehen und etwas essen. Ich würde gerne jetzt mit dir reden.“ Er sagt: „Ach nein, ich wollte noch ein paar Freunde treffen.“ Und ich sagte: „Weißt Du, ich spüre in meinem Herzen, wir sollten uns jetzt Zeit nehmen und reden.“

    Er sagt: „Nein, ich rufe dich nächste Woche oder etwas später an.“ Ich sagte: „Okay.“ Der Anruf kam nie. Er starb. Ich weiß nicht, was geschah. Sie fanden ihn vornüber gebeugt über dem Lenkrad seines Autos auf einem Parkplatz. Ich weiß nicht, wo er die Ewigkeit verbringen wird. Ich denke an eine Gruppe aus der Gemeinde, die in einem Altersheim in der Umgebung diente. Einer der jungen Männer sprach mit einer Frau im Rollstuhl über Jesus und über ihre Seele. Sie war schon älter, hatte Christus nie als Retter angenommen und erkannte, dass sie es tun muss. Sie betete und nahm Jesus an.

    Sofort erstrahlte die Gegenwart Gottes auf ihrem Gesicht. Sie war glücklich und sie sprachen angeregt miteinander. Ihr war klar, dass sich etwas in ihrem Leben verändert hat. Sie war total froh und dankte ihm. Ich denke, sogar unter Tränen. Er beendete dieses Gespräch, ging den Flur hinunter um die Ecke und schloss sich anderen an, die jemandem dienten oder Menschen Lieder vorsangen. Plötzlich wurde es unruhig und er sah Krankenpfleger umher rennen. Er ging wieder zurück und dieselbe Frau, die vor weniger als zehn Minuten Christus annahm, verließ ihren Körper und ging in die Ewigkeit. Zehn Minuten, nachdem sie den Retter angenommen hatte.

    D. L. Moody sagte, sein größter Fehltritt ereignete sich 1871. Er predigte in der großen Farewell Hall in Chicago. Er hatte fünf Abende über Christus gepredigt und die ganze Geschichte von der Wiege bis zum Kreuz in den fünf Abenden in diesem großartigen Saal dargelegt. Dann ließ er die Menschen mit dieser Frage zurück: Wie werden Sie auf Jesus reagieren? Er sagte: „Kommen Sie am Sonntag zurück. Treffen Sie eine Entscheidung und sagen Sie mir, wie Sie auf Jesus reagieren werden.“ Er sagte, dass er während der Predigt die Glocke im Gericht läuten hörte. Es war ein Feueralarm, den sie schon oft hörten und er machte sich keine weiteren Gedanken darüber. Als er an diesem Abend die Kirche verließ und mit einem anderen jungen Mann die LaSalle Avenue hinabging, sah er das Feuer in Chicago und wusste, es würde Chicago zerstören. Es war das große Feuer. Um 1 Uhr früh war der Saal, in dem er predigte, heruntergebrannt.

    Die Kirche, in der er predigte, brannte bis auf die Grundmauern nieder und viele, viele Menschen verloren ihr Leben. Er sah die Versammlung nie wieder. Ich zitiere: Moody sagte: „Wenn ich daran zurückdenke, war das mein schwerster Fehler. Ich spüre, Satan sagte den Menschen durch mich, sie sollen ihre Entscheidung für Christus verschieben.“ Er sagte: „Niemals in all den Jahren, die ich predigte, habe ich versäumt, die Menschen unmittelbar dazu einzuladen, sich für Christus zu entscheiden.“

    Würden Sie mir einen Gefallen tun? Neigen Sie jetzt Ihr Haupt und schließen Sie die Augen. In allen Nebenräumen und hier. Warum zögern und warten? Unsere ewige Erlösung und der Ort, an dem wir die Ewigkeit verbringen werden, ist nichts, was wir nicht leichtfertig behandeln und sicher nicht aufschieben sollten. Es ist die wichtigste Entscheidung, die ein Mensch je treffen kann. Ich möchte Sie jetzt einladen, mit mir zu beten. Ich werde die ganze Versammlung in einem einfachen Gebet leiten. Wenn Sie diesen gesegneten Retter nicht kennen, diesen Jesus, der sich selbst als den Weg, die Wahrheit und das Leben bezeichnet und sagt, dass niemand zum Vater kommt außer durch Ihn. Er starb am Kreuz als Opfer für unsere Sünden und wurde zu unserer Rechtfertigung von den Toten auferweckt. Die Bibel sagt, wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Gott bringt Sie in eine Beziehung mit sich selbst, die Errettung heißt. Es geht nicht um eine Zeremonie oder ein Ritual, sondern um eine echte lebendige dynamische innige Beziehung mit dem Schöpfer. Jedes menschliche Herz sehnt sich danach und schreit danach. Jeder von uns weiß in seinem tiefsten Innern, dass wir für etwas geschaffen wurden, was das physische Auge nicht sehen und unsere Hände nicht anfassen können. Wir wurden geschaffen, um mit Gott zu reden und zu leben. Jesus kam, um die Kluft zu überbrücken und Sünde aus dem Weg zu räumen. Freund, Gott steht heute mit offenen Armen vor allen, die kommen. Ich möchte Sie einladen, jetzt mit mir zu beten. Wo auch immer Sie mich jetzt hören … in allen Nebenräumen, in diesem Saal oder wo auch immer. Ich bitte Sie um etwas ganz Einfaches. Es ist nur ein äußeres Zeichen für Glauben im Herzen, aber diese einfache Sache wird Ihnen helfen zu glauben, bevor wir gemeinsam beten.

    Jeder, der hier ist und sagen würde: „Pastor, ich bin dabei. Ich muss für Frieden mit Gott sorgen.“ Vielleicht hatten Sie sich vom Herrn entfernt und müssen zu Ihm zurückkehren. Bitte heben Sie schnell Ihre Hand und nehmen Sie sie gleich wieder herunter, in allen Räumen. Heben Sie eine Hand … dort … Gott segne Sie. Ich liebe immer die erste. Eine weitere dort, eine weitere da, eine hier, eine weitere dort, eine weitere hier, eine dort. Ich sehe Sie dort. Gewaltig. Noch jemand dort hinten und jemand da drüben. Danke. Gewaltig. Ja! Noch jemand da hinten. Noch jemand … zwei weitere ganz hinten. Gott segne Sie. Ich sehe Sie ganz links. Sie können Ihre Hand herunter nehmen. Jemand anders zu meiner Rechten. Gott segne Sie. Sie können Ihre Hand runternehmen. Wenn Sie in einem der Nebenräume sind, tun Sie etwas ganz Einfaches. Heben Sie einfach eine Hand. Wir werden gleich beten. Noch jemand? Ich werde noch einen Moment warten. Noch jemand dort. Gewaltig. Noch jemand hier und jemand dort und jemand dort. Sehr gut. Auch dort hinten ist noch jemand. Zwei weitere dort, ein weiterer hier. Gott segne Sie, mein Herr. Noch jemand dort. Noch jemand hier. Gott segne Sie … ganz da hinten. Vielen Dank. Wow!

    Gut, Gemeinde, wir beten. Beten Sie von Herzen mit. Das ist Gott wichtig. Sagen Sie: Oh Gott, ich komme jetzt mit einem demütigen vertrauensvollen Herzen zu Dir. Ich weiß, dass ich mich nie selbst retten könnte. Egal, wie viele gute Werke, kein religiöses Ritual, kein persönliches Opfer könnte mich je mit Dir ins reine bringen. Du sandtest Deinen Sohn Jesus um den Preis zu bezahlen und den Weg freizumachen. Jesus, danke, dass Du ans Kreuz gingst. Danke, dass Du meine Sünde trugst. Ich glaube, dass Du von den Toten auferweckt wurdest und ich gebe heute mein Leben Dir. Sei der Herr und Retter meines Lebens Jesus, wohin Du mich auch führst, werde ich gehen. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Alles, was ich bin und habe lege ich in Deine Hände, Jesus. Amen.

    Stark, wirklich stark! Ich möchte die Botschaft jetzt fortsetzen. Wenn man die Geschichte einer Person erzählt, die am Ende ihres Lebens Christus annahm – auf dem Totenbett Glauben an Jesus bekennt – dann denken manche Menschen: „Das ist alles, was man tun muss?“ Nun. Die Bibel sagt: „Glaube in deinem Herzen, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, bekenne Ihn mit deinem Mund als Herrn und du wirst errettet werden.“ Manche denken: „Wenn ich das dann tun werde, heißt das, dass ich jetzt leben kann, wie ich will?“ Darauf antworte ich ganz klar: Nein! Die Mehrzahl der Stäbe in Ägypten würde zustimmen. Ich weiß nicht, ob Sie es bemerkten. Ich bin sicher, dass das mit dem Passahlamm einherging. Sie sollten ungesäuertes Brot essen, Brot ohne Hefe. Mose redet in 2.Mose 12 weiter darüber und sagt: „Von jetzt an sollt ihr, wenn Passah gefeiert wird, schon eine Woche vorher allen Sauerteig, alle Hefe, aus eurem Haus entfernen. Und ihr dürft nur ungesäuertes Brot essen.“

    Es gab eigentlich zwei Feste zur selben Zeit: Das Fest der ungesäuerten Brote und das Passahfest. Sie fanden zur selben Zeit statt und vermischten sich. In der Bibel sehen wir bei jeder Erwähnung, dass Hefe oder Sauerteig Sünde symbolisiert. Sie bringen Verderben. Wir lasen ja etwas in 1.Korinther 5, wo Paulus darüber spricht, dass Jesus das Passahlamm ist. Das eigentliche Thema war Unmoral in der Gemeinde in Korinth, die nicht geklärt war. Sünde, auf die keine Umkehr folgte und die nicht konfrontiert wurde. Schauen wir uns den Vers 6 an.

    1.Korinther 5:6-8 „Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit!“

    Freund, die Lektion ist: Das Blut Jesu gibt uns keinen Freibrief zu sündigen. Die Gnade Gottes gibt uns keinen Freibrief, zu sündigen. Es reinigt und trennt uns von Sünde. Offen gesagt, wenn Sie behaupten, Jesus angenommen zu haben, und immer noch nach eigenen Maßstäben leben wollen, haben Sie den falschen Jesus. Denn wenn das Lamm in uns hineinkommt, verändert sich etwas. Und etwas in uns motiviert uns, ein gottgefälliges Leben zu führen. Sie sind für die Sünde verdorben, wenn Sie errettet sind. Paulus sagt sehr klar, dass das Passahfest ein Bild und ein Schatten des zukünftigen Opfers Christi war. Wenn wir von Schatten in der Bibel sprechen, ist es genau so, als ob die Sonne hinter mir scheinen und in diese Richtung einen Schatten werfen würde.

    Wenn ich in diese Richtung gehe, ist mein Schatten früher da als ich. Sie sehen erst meinen Schatten und dann mich. Mein Schatten zeigt Ihnen, dass ich mich nähere. Der Schatten zeigt Ihnen, dass etwas kommt, was Substanz hat. Sie sehen den Schatten eines Flugzeuges am Boden. Es ist ein Hinweis auf eine Realität. Das Passahfest war sicher ein zentrales Ereignis in Israels Geschichte. Es war besonders wichtig für sie, da sie von der Sklaverei befreit wurden und in das Verheißene Land kamen. Doch noch wichtiger ist, dass es ein Schatten eines zukünftigen Ereignisses war: Jesus selbst, der mit Seinen Jüngern am letzten Passahfest teilnahm. Christus wurde während des Passahfestes geopfert. Während Er am Kreuz getötet wurde und Sein Leben gab, wurden die Lämmer des Volkes und der Priester für das Passahfest geschlachtet. Das Lamm, dass vor Grundlegung der Welt geschlachtet werden sollte, gab sein Leben, während die Vorläufer und Schatten geopfert wurden. Und als Jesus in Lukas 22 mit seinen Jüngern beim Passahfest saß, sagte Er: „Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passahmahl mit euch zu essen.“ Er sagte: „Ich werde es gewiss nicht mehr essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.“

    In der Living Bible steht: „Ich werde es nicht wieder essen, bis das, was es symbolisiert, im Reich Gottes geschehen sein wird.“ Bedenken Sie die Ähnlichkeiten:

    • Sie mussten ein makelloses Lamm nehmen. Jesus war das Lamm Gottes ohne Sünde.
    • Wir lasen es nicht, es steht aber im 2.Mose 12.

    Gott sagte durch Mose, dass dem Passahlamm kein einziger Knochen gebrochen werden durfte. Jeder Knochen musste intakt bleiben. Als die Soldaten Jesus, der am Kreuz starb, die Beine brechen wollten, wie sie es bei den beiden Dieben taten und so ihren Tod beschleunigten, bemerkten sie, dass Er bereits tot war. Damit es sich erfülle gemäß dem Passahlamm, wie es auch in Psalm 22 steht.

    • Jesus wurde, wie das Passahlamm, dass zur Befreiung einer Nation aus Sklaverei geschlachtet wurde, für die Befreiung der Menschheit aus der Sklaverei der Sünde geopfert.
    • Das Blut des Passahlammes musste persönlich angewendet werden.

    Es genügte nicht, zum Volk der Hebräer zu gehören, um gerettet zu werden. Freund, das Blut Jesu Christi muss persönlich angewendet werden. In einem christlichen oder postchristlichem (nennen Sie es nach Belieben) Land zu leben und zur Kirche zu gehen, wird Sie nicht erretten. Wir müssen Ihn ganz persönlich als Herrn und Retter annehmen und Ihn in unser Herz einladen. Wir selbst müssen etwas mit dem vergossenen Blut tun.

    • Das Passahlamm wurde getötet, damit sie ein neues Leben im Verheißenen Land anfangen konnten.
    • Jesus wurde umgebracht, damit wir ein neues Leben mit Gott anfangen können.
    • Im Zusammenhang mit dem Passahfest veränderte Gott ihren gesamten Kalender.

    Er sagte: „Immer, wenn das gefeiert wird, soll es ein Symbol und eine Erinnerung daran sein, dass ich der Gott neuer Anfänge bin.“ Das Passahlamm stand für einen neuen Anfang. Und Freund, Jesus, das Lamm Gottes, gibt uns einen neuen Anfang. Wir können von neuem geboren werden. Bedenken Sie, dass der jüdische Kalender in diesem Zusammenhang total verändert wurde. Die meisten Kalender der Welt wurden seit der Ankunft unseres Retters verändert. Alles ist entweder vor oder nach Christus. Das englische AD steht für Anno Domini, was auf lateinisch das Jahr unseres Herrn bedeutet. Dies ist das Jahr 2008. Zweitausend und acht Jahre seit was? Seit das Lamm Gottes kam! Seit der Retter der Welt kam! Die entscheidende Person der Weltgeschichte, die alles veränderte und uns einen neuen Anfang gibt. Gott sei Dank für das Lamm Gottes.

    Die Bibel sagt, Christus, unser Passahlamm, wurde für uns geopfert. Das Passahfest war ein Typus und ein Schatten, der uns auf die Realität hinwies. Wenn ich die Strasse oder den Gehweg entlang gehe und den Schatten eines Flugzeugs sehe, schaue ich hoch, weil ich weiß, dass da etwas Reales ist. Der Schatten sagt mir, dass etwas kommt. Das Passahfest wies auf die kommende Realität hin. Auf Jesus, der für uns geopfert wurde. Er vergoss Sein kostbares Blut, um uns von der Sünde und der Kraft der Sünde zu erlösen. Im Alten Bund bedeckte das Blut des geopferten Lammes die Sünden des Volkes nur. Aber das Blut Christi nimmt unsere Sünde weg. Es hat tatsächlich die Kraft, uns von einem schuldbeladenen Gewissen zu befreien. Oh, es ist Kraft in dem Blut Jesu. Wenn Sie Ihm nie Ihr Herz geöffnet haben, möchte ich Ihnen einfach sagen, Freund, Er ist real! Sehr reale Hilfe in echten Notlagen. Öffnen Sie Jesus heute Ihr Herz. Sie werden es nie bereuen!

    Manche Menschen denken sogar: „Mein Leben wäre fantastisch, wenn ich seine Ehefrau hätte.“ Oder: „Das Leben wäre so schön, wenn ich ihren Ehemann hätte.“ Lassen Sie das! Das ist Sünde. Sie brechen eins der Zehn Gebote, indem Sie den Mann oder die Frau Ihres Nachbarn begehren. Zweitens wissen Sie nicht, was Sie sich da wünschen. Ich zitiere ein Lied: „Ein hübsches Gesicht macht das Herz nicht hübsch.“ Ich las einmal Folgendes: Nachdem Winston Churchill bei einer Feier wieder einmal viel trank, wie er es häufig tat, kam eine Frau zu ihm und sagte: „Herr Churchill, wenn ich ihre Frau wäre, würde ich ihnen Gift zu essen geben.“ Er sagte: „Meine Dame, wenn ich ihr Mann wäre, würde ich es essen.“

  8. Juleam 3. August 2008 um 22:09 Link zum Kommentar

    Der Stab Aarons – Teil 2 – Stöcke und Steine – Teil 6
    Pastor Bayless Conley – 03.08.2008

    Warum würde Gott in diesem Typus und Schatten von Golgatha sagen „Esst in Eile.“? Ihr sollt es schnell tun und nicht aufschieben oder vertagen. Warum? Weil der Tod durch das Land zieht. Ich erinnere mich an eine Beerdigung vor einigen Jahren. Ein Freund von mir war gestorben. Viele alte Bekannte waren dort, die ich aus früheren Zeiten kannte. Ich sprach mit einem von ihnen. Er sagte: Bayless, jemand gab mir eine DVD mit deiner Geschichte. Du erzählst, wie Du von Drogen frei wurdest und Jesus Christus als deinen Retter annahmst.“ Er sagte: „Ich muss mit dir reden.“ Er hatte etliche große Probleme in seinem Leben. Die Beerdigung war vorbei. Wir standen da und ich spürte eine Dringlichkeit in meinem Herzen Ich sagte: „Lass uns jetzt gehen. In der Nähe ist ein kleines Restaurant. Lass uns hingehen und etwas essen. Ich würde gerne jetzt mit dir reden.“ Er sagt: „Ach nein, ich wollte noch ein paar Freunde treffen.“ Und ich sagte: „Weißt Du, ich spüre in meinem Herzen, wir sollten uns jetzt Zeit nehmen und reden.“ Er sagt: „Nein, ich rufe dich nächste Woche oder etwas später an.“ Ich sagte: „Okay.“ Der Anruf kam nie. Er starb. Ich weiß nicht, was geschah. Sie fanden ihn vornüber gebeugt über dem Lenkrad seines Autos auf einem Parkplatz. Ich weiß nicht, wo er die Ewigkeit verbringen wird.

    Hallo Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir werden uns eine der faszinierendsten Geschichten der Bibel ansehen. Sie handelt davon, dass Gott einen Streit um Autorität mit übernatürlichen Mitteln beendet. Sie enthält eine wertvolle Lektion für uns, eigentlich sogar mehrere. Sie sollten sich nicht entgehen lassen, was wir über den Stab Aarons, der blühte, sagen werden. Holen Sie Ihre Bibel und lassen Sie uns gemeinsam ins Wort gehen. Ich werde versuchen, über ein weiteres Stück Holz zu sprechen. 4.Mose 16 … es handelt sich um den Stab Aarons. Es ist nicht derselbe Stab des Mose, der Stab Gottes hieß, den wir vorige Woche ansahen. Es ist der Stab Aarons. Wir wollen die Vorgeschichte kennen lernen. In 4.Mose 16:1 heißt es:

    4.Mose 16:1-3 „Und Korach, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levis, unternahm es und mit ihm Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, die Söhne Rubens, und sie erhoben sich gegen Mose mit 250 Männern von den Söhnen Israel, Fürsten der Gemeinde, Berufene der Zusammenkunft, namhafte Männer. Und sie versammelten sich gegen Mose und gegen Aaron und sagten zu ihnen: Genug mit euch! Denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und der Herr ist in ihrer Mitte. Warum erhebt ihr euch über die Versammlung des Herrn?“ Korach und die anderen Verschwörer hatten teilweise Recht. Die ganze Gemeinde war heilig und der Herr war unter ihnen. Das war Gottes Absicht. Der Herr sagte in 2. Mose 19:6: „Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein.“ Aber der Rest war absolut nicht die Wahrheit. Mose und Aaron hatten nichts für sich beansprucht und sich nicht über die Nation erhoben. Gott hatte sie erwählt und sie in diese leitenden Aufgaben eingesetzt. Mose sagte dann zu Korach: „Du gehörst zum Stamm Levi. Reicht es dir nicht, dass Gott dich und deine Brüder aus allen Stämmen ausgesondert hat, um ihm zu dienen? Du möchtest auch die Position von Aaron haben?“ Korach und seine Mitverschwörer waren nicht zufrieden mit ihren eigenen Berufungen und Begabungen.

    Sie begehrten die Position von Mose und auch die von Aaron. Mose wurde wütend und sagte: „Gott, erhöre ihr Gebet nicht.“ Und dann sagte er allen: „Wenn diese Menschen eines natürlichen Todes sterben, ist Gott nicht mit mir. Gott wird sich heute entscheiden.“ Der Boden tat sich auf und verschlang Korach, seine Mitverschwörer und ihre Familien samt all ihrem Besitz. Sie fielen lebendig in die Hölle, sagt die Bibel. So stirbt man normalerweise nicht! Dann ging ein Feuer vom Herrn aus und verbrannte die anderen 250 Männer, die sich gegen Mose stellten und sie verkohlten. Die Bibel sagt, dass alle flohen und schrieen. Ich denke, Gott zeigte an jenem Tag sehr deutlich, für wen Er sich entschied. Wir werden gleich etwas schier Unglaubliches lesen. Sind Sie bereit? Vers 6. Das ist schwer zu begreifen. 4.Mose 17:6: „Am nächsten Tag…? Sagen Sie: Am nächsten Tag. Nun, es war der Tag, nachdem die Erde diese Leute verschlang und nachdem die anderen vom Feuer verbrannt wurden.

    4.Mose 17:6 „Und die ganze Gemeinde der Söhne Israel murrte am andern Morgen gegen Mose und gegen Aaron und sagte: Ihr habt das Volk des Herrn getötet!“ Wie dumm kann man sein? Aber sie sagten es! Und Mose sagte: „Sie sind in Schwierigkeiten. Aaron, hol etwas Räucherwerk im Feuerbecken.“ Und eine Plage brach aus. Unmittelbar danach starben fast 15.000 von ihnen, bis Aaron zwischen den Lebendigen und den Toten stand und Sühne für sie erwirkte und die Plage stoppte. Nach dieser Vorgeschichte steigen wir ein. Gott tut etwas, um dieses Ringen und dieses Eifern nach den Positionen anderer ein für allemal zu beenden. Wir lesen das in Kapitel 17.

    4.Mose 17:16-21 „Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede zu den Söhnen Israel und nimm von ihnen je einen Stab für ein Vaterhaus von allen ihren Fürsten, nach ihren Vaterhäusern, zusammen zwölf Stäbe! Du sollst den Namen eines jeden auf seinen Stab schreiben. Und den Namen Aaron sollst du auf den Stab Levis schreiben; denn nur je ein Stab ist für jedes Haupt ihrer Vaterhäuser da. Und du sollst sie in das Zelt der Begegnung vor das Zeugnis niederlegen, wo ich euch begegne. Und es wird geschehen: Der Mann, den ich erwählen werde, dessen Stab wird sprossen; und so werde ich vor mir das Murren der Söhne Israel zum Schweigen bringen, mit dem sie gegen euch murren.“ Mose legt die Stäbe hinein. Schauen Sie sich Vers 24 an.

    4.Mose 17:23-25 „Und es geschah am anderen Morgen, als Mose in das Zelt des Zeugnisses hineinging, siehe, da hatte der Stab Aarons vom Haus Levi gesprosst; er hatte Knospen hervorgebracht und Blüten getrieben und Mandeln reifen lassen. Und Mose brachte alle Stäbe von der Stelle vor dem Herrn zu allen Söhnen Israel hinaus. Und sie sahen sie und nahmen jeder seinen Stab. Und der Herr sprach zu Mose: Bring den Stab Aarons vor das Zeugnis zurück, um ihn als ein Zeichen für die Widerspenstigen aufzubewahren, damit du ihrem Murren vor mir ein Ende machst und sie nicht sterben!“

    Was für eine erstaunliche Geschichte! Wenn der Stab Aarons, der sprosste, Knospen bekam und voller Blüten und reifer Mandeln war, reden könnte, was denken Sie, was er für eine beeindruckende Geschichte erzählen würde? Sicher wäre eine Lektion, die er gelernt und an uns weitergegeben hätte, dass wir damit zufrieden sein müssen, wer wir sind und damit, wie Gott uns zum Dienst begabt hat. Es ist immer ein Fehler, den Besitz und die Position eines anderen zu begehren. Es bringt uns immer in Schwierigkeiten. Ich sprach mit einem der Männer, die unsere Gemeinde verließen und eine neue gründeten. Das haben viele getan, die heute an verschiedenen Orten florierende Gemeinden haben. Er machte eine schwere Zeit durch und erlebte einiges zum ersten Mal. Er rief mich an und suchte Rat. Wir sprachen miteinander und er sagte: „Pastor Bayless, ich hätte es mir nie so vorgestellt.“ Ich sagte: „Manchmal ist das so. Willkommen im Dienst.“ So ist das Leben. Das Gras sieht auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner aus. Aber wenn Sie dort hinkommen, erkennen Sie, dass es nur durch sehr viel Dünger so grün wurde!

    Manche Menschen denken sogar: „Mein Leben wäre fantastisch, wenn ich seine Ehefrau hätte.“ Oder: „Das Leben wäre so schön, wenn ich ihren Ehemann hätte.“ Lassen Sie das! Das ist Sünde. Sie brechen eins der Zehn Gebote, indem Sie den Mann oder die Frau Ihres Nachbarn begehren. Zweitens wissen Sie nicht, was Sie sich da wünschen. Ich zitiere ein Lied: „Ein hübsches Gesicht macht das Herz nicht hübsch.“ Ich las einmal Folgendes: Nachdem Winston Churchill bei einer Feier wieder einmal viel trank, wie er es häufig tat, kam eine Frau zu ihm und sagte: „Herr Churchill, wenn ich ihre Frau wäre, würde ich ihnen Gift zu essen geben.“ Er sagte: „Meine Dame, wenn ich ihr Mann wäre, würde ich es essen.“ Ich denke, das würden manche Leute denken, wenn ihre Wünsche sich erfüllten. Wir müssen zufrieden sein.

    Die zweite Lektion: Fruchtbarkeit ist der beste Beweis einer Berufung von Gott, ob es sich um Predigtdienst handelt oder um etwas anderes. Die Frucht an Aarons Stab sprach für Aaron und die Frucht in unserem Leben spricht für uns. In Johannes 15 spricht Jesus davon, dass Seine Nachfolger durch die richtige Verbindung mit Ihm Frucht bringen. Hier steht die Steigerung von Frucht bringen, mehr Frucht und viel Frucht. Es geht Gott um Frucht! Wenn Sie dann Frucht bringen, wird Er Sie beschneiden, damit Sie mehr Frucht bringen. Wenn Sie gar keine Frucht bringen, wird Er Sie wegnehmen und Sie werden verbrannt werden. Jesus sagte an einer Stelle: „Den Baum erkennt man an den Früchten.“ Und ich denke nicht, dass Frucht, besonders geistliche Frucht, durch Ringen, Anstrengung, Drängeln und Kämpfen zustande kommt.

    Obstbäume geben sich keine Mühe, Frucht zu bringen. Wir hatten viele Obstbäume im Garten. Ich ging nie raus und hörte die Granatäpfel rufen: „Ooh, Granatapfel! Granatapfel! Granatapfel!“ Die Granatäpfel wachsen einfach. Ganz natürlich, ohne Anstrengung und Kampf, weil es Teil ihrer DNA ist. Sie sind begabt, Granatäpfel hervorzubringen. Damit will ich nicht sagen, dass Sie nie Hindernisse oder schwere Zeiten haben werden. Aber Freund, geistliche Frucht kommt, wenn Gottes Leben durch uns fließt und wir ganz wir selbst sind und in den Gaben fließen, die Er uns gab. Manche Leute sagen: „Du predigst ständig über andere Themen. Wie machst du das?“ Keine Ahnung. Gott hilft mir ganz sicher, aber ich weiß es nicht. Ich tue es einfach. Manche Leute sehen sich etwas Defektes
    an und sagen: „Du brauchst nur dies reparieren.“ Wir anderen fragen uns: „Wie kommt er darauf?“ Manche Menschen haben einfach eine natürliche Intuition und Begabung und es bedarf weder Kampf, noch Anstrengung. Manche Menschen hängen an Titeln. Sie müssen Ihnen immer sagen, wer sie sind: Das ist mein Titel.“ Ich denke, das ist meist der Fall, weil ihnen Frucht fehlt. Frucht spricht für sich.

    Wir haben einen Freund, der eine Gemeinde übernommen hat. Es war die älteste Gemeinde dieser Denomination in jenem Staat, über hundert Jahre alt. Sie traten etwa 80 Jahre auf der Stelle. Sie hatten ca. 800 Plätze und ungefähr 40 Mitglieder und niemand wollte sie übernehmen. Er fuhr hin und predigte dort an einem Sonntag und sein kleiner Sohn, der vielleicht 8 Jahre alt war, sagte: „Papa, das ist eine sehr schlechte Gemeinde.“ Gott führte ihn schließlich, die Gemeinde zu übernehmen, und sie entwickelte sich prächtig. Nach nur fünf Jahren kommen Tausende, überwiegend neu Bekehrte, keine Kirchgänger. Die Frucht spricht für sich. Die Hand Gottes war auf ihm. Er war dazu berufen.

    Es geht nicht nur um Zahlen. Ich denke an eine Frau, die unter jungen Mädchen arbeitet, die Probleme haben. Sie ritzen und misshandeln sich, haben sexuelle Probleme und Drogenprobleme. Sie beschäftigt sich mit ihnen und ihre Haltung und ihr Verhalten ändern sich Sie beginnen ein produktives Leben und ihre familiären Beziehungen verbessern sich. Das ist Frucht. Wenn Frucht vorhanden ist, sehen Sie automatisch hin. Neulich war ich bei jemandem in Garten. Dort war ein Zitronenbaum, wo das hier herkam. Ich konnte gar nicht wegschauen. Er fiel mir hinter dem Haus als Erstes auf. Man musste ihn sehen, er war voller Zitronen. Ich pflückte einen Beutel voll. Wenn im Leben einer Person Frucht ist, zieht sie sie einfach an. Man kann sie nicht verstecken. Andererseits gibt es da vielleicht einen dürren alten Baum. Jemand muss ein Schild daran anbringen: „Dies ist ein wichtiger Baum. Dies ist ein gesalbter Baum.“ Stimmt vielleicht, aber was soll das Schild und warum bringen Sie nicht etwas Frucht? Die Frucht soll für sich sprechen. Sie müssen niemanden überzeugen, sobald Frucht da ist. Es ist das beste Zeichen für eine Berufung von Gott.

    Eine weitere Lektion: Ich denke, das Hauptziel des Dienstes – wenn ich das sage, meine ich den Dienst am Evangelium, Gemeindeaktivitäten, die wir tun – ist das Erreichen der Verlorenen, Menschen vor dem Tod zu bewahren. In Vers 10 lesen wir, wie Gott sagte: „Nimm das. Tue es in das Zelt der Begegnung zurück, damit die Rebellen sich nicht mehr beschweren und niemand mehr stirbt.“ Selbst inmitten des Gerichts versucht Gott, andere vom Tod zu bewahren. Hören Sie: Ich weiß, dass Gott an jedem Detail unseres Lebens interessiert ist. Sie haben Eheprobleme, Gott ist interessiert und möchte helfen. Finanzen? Gott möchte helfen. Wenn Sie andere Probleme haben, möchte Gott Ihnen helfen. Das ist Gott wichtig. Er ist erstaunlich. Aber hören Sie, die Mitte dessen, was Gott in dieser und jeder anderen Generation tut, die Hauptausrichtung Gottes ist es, die verlorene Menschheit zu erreichen. Nichts ist Gott wichtiger. Überall sage ich Menschen, wenn sie fragen, wie unsere Gemeinde wirklich ist: Nehmen Sie ein Messer und schneiden Sie Cottonwood
    Christian Center entzwei; unser Blut sind Seelen.“ Das ist der Hauptinhalt von Gottes Handeln.

    Eine weitere Lektion – und was für eine – wir schlagen den Vers jetzt nicht auf. Es handelt sich um Hebräer 9:4. Hier ist die Rede von der Stiftshütte des Mose. In der Stiftshütte ist das Heiligtum. Damals gab es einen Vorhang, hinter dem das Allerheiligste war. Der Hohepriester ging früher einmal im Jahr mit dem Blut eines Tieres hinein, was seine Sünden und die des Volkes bedeckte. Der Hohepriester geht hinein und reinigt Dinge mit dem Blut usw. Im Allerheiligsten ist unter anderem die Bundeslade. Es ist ein vergoldeter Kasten mit zwei goldenen Cherubim oben darauf. Und über den vergoldeten Cherubim über dem Gnadenthron war die Gegenwart Gottes. Da wohnte die Gegenwart Gottes unter dem Alten Bund. Etwas sehr interessantes: Gemäß Hebräer 9:4 waren drei Dinge in der Lade. Sie beinhaltete drei Dinge. Eine Schale mit Manna, die beiden steinernen Tafeln mit den zehn Geboten und den Stab Aarons, der sprosste.

    Warum würde Gott ihnen sagen, dass sie gerade diese Dinge hineintun sollten? Es geht wieder einmal um Bilder und Schatten. Wir wissen, dass die Bibel sagt, dass der Vorhang im Tempel von oben nach unten zerriss, als Christus starb. Die Gegenwart Gottes zog aus dem Allerheiligsten aus. Freund, Er wohnt jetzt in neuen Tempeln. „Wie? Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel des lebendigen Gottes seid?“ Er lebt und wohnt in euch. Wir sind jetzt der Tempel des Heiligen Geistes. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht wurden. Es gab eine Veränderung in dieser Zeit des Neuen Bundes. Es geht darum: Bedenken Sie das. Die Bundeslade repräsentiert eigentlich unser Herz, in dem die Gegenwart Gottes wohnt. Und Gott wusste, dass es ein Hinweis auf etwas sein würde. Auf drei Dinge müssen wir in unserem Herzen am meisten achten. Erstens muss uns bewusst sein, dass Gott unser Versorger ist. Er hat sie 40 Jahre in der Wüste versorgt und sie übernatürlich ernährt.

    Jesus sagte: „Macht euch keine Sorgen um euer Leben. Euer Vater weiß, was ihr braucht. Er ernährt die Spatzen. Sie sammeln nicht in Scheunen. Gott ernährt sie. Wird Er nicht vielmehr euch ernähren? Schaut euch das Gras auf dem Feld an. Es arbeitet und spinnt nicht. Salomo war nicht so gekleidet! Gott wird euch kleiden. Gott möchte, dass wir Ihn als unseren himmlischen Vater kennen. Es ist Sein Wohlgefallen, uns zu helfen. In allen Situationen und Umständen, selbst wenn unser Leben gerade einer Wüste entspricht, müssen wir Ihn als unsere Quelle und unseren Versorger sehen. Gott möchte, dass wir das wissen. Es reicht aber nicht, dass wir Gott durch Sein Eingreifen in unser Leben kennen. In den Psalmen steht, dass Israel Gott durch Seine Taten kannte und Mose die Wege Gottes kannte. Und Gott ruft fast klagend aus: „O dass doch Israel meine Wege kennen würde!“ Sie hatten nie eine enge Beziehung zu Gott. Sie kannten Ihn nur durch Seine Führung und Versorgung. Manche Menschen haben das begriffen, sind aber nicht weiter gegangen.

    Dann die steinernen Tafeln. Sie repräsentieren das Wort Gottes, das in unseren Herzen wohnen muss. Freund, so lernen wir Gottes Wege und entwickeln Vertrautheit mit Gott. Jesus sagte: „Bleibt in mir und mein Wort bleibe in euch. Dann werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch gegeben werden.“ Wir müssen eine Liebesbeziehung mit unseren Bibeln haben, mein Freund. Dieses Wort muss in unser Herz gepflanzt sein, dort leben und wohnen. Wir müssen es uns beständig zuführen. Wir werden niemals ein fruchtbares produktives Leben führen und den Willen Gottes für unser Leben vollbringen und erfüllen, wenn das Wort nicht in uns lebt.

    Und dann das Dritte. Das ist das wirklich Seltsame: Der Stab Aarons, der Knospen trieb. Was hat es damit auf sich? Warum wollte Gott ausgerechnet, dass er in der Bundeslade ist? Ich glaube, weil er dafür steht, dass Gott in jeder Generation immer solche haben wird, die in den Dienst gerufen sind und dazu, Sein Werk zu leiten. Das wertet keine andere Berufung ab. Die Versammlung ist heilig und das Wunderbare ist: Wir alle haben sofortigen Zugang zu Gott. Sie müssen nicht über mich zu Jesus kommen. Sie müssen nicht über einen Priester zu Gott kommen. Sie können jederzeit eine sofortige Audienz bei Gott haben. Und doch hat Gott in jeder Generation solche, die Er erwählt, Ihm im Dienst zu dienen. Jene, die dazu eingesetzt und gesalbt sind, Sein Werk zu leiten. Immer!

    Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist, aber wir lasen es. Als Mose den Stab herausnahm, hatte er gesprosst, hatte Knospen, Blüten und Mandeln zur selben Zeit. Das ist nicht der natürliche Lauf der Dinge. Mein Papa hatte einen Mandelbaum vor dem Haus. Wir hatten viele Obstbäume. Sie sprossen und haben Knospen und haben Blüten und dann kommt die Frucht. Und wenn die Frucht da ist und reif ist, sind die Blüten weg. Diese Dinge geschehen und entwickeln sich nacheinander. Ist ein Stadium vorbei, beginnt das nächste. Aber all diese Dinge geschahen an diesem Stab gleichzeitig. Gott, was sagst Du damit? Er sagt: „Das wird ständig so sein. Selbst wenn es einige gibt, die auf dem Zenith eines fruchtbaren Dienstes sind, habe ich auch immer solche, die in Warteposition sind. Es wird immer Menschen geben, die Gott vorbereitet und zum Dienst trainiert, bis Jesus wiederkommt. Deswegen heißt es im Epheserbrief, dass Gott die fünffältigen Dienstgaben in die Gemeinde einsetzte: Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren und Leiter.

    Gott hat sie in die Gemeinde eingesetzt … 1.Korinther 12 sagt das Gleiche, … bis wir zur vollen Mannesreife kommen, dem Maß Christi, bis wir vollkommen reif sind. Sie sind in der Gemeinde, um die Gemeinde zum Werk des Dienstes auszurüsten und sie zur Reife zu bringen. Mir ist klar, dass ich jetzt nicht die Anwesenden anspreche. Sie sind hier. Aber ich denke, wir alle kennen Menschen, die Jesus lieben, ohne in einer anbetenden Gemeinschaft zu sein. Sie wurden verletzt oder frustriert. Vielleicht halten Sie an falschem Denken fest und sagen: „Mensch, ich weiß, wie ich Gott vertrauen kann. Gott begegnet meiner Not.“ Gut. Das ist wunderbar. Und sie sagen: „Aber ich liebe meine Bibel! Ich lese meine Bibel. Ich sehe mir Prediger im Fernsehen an.“ Das ist großartig und doch brauchen Sie mehr.
    Sie müssen sich unter einen Dienst begeben, wo ein Stab gesprosst hat und wo Frucht ist. Es muss einfach sein, wir können nicht alles Nötige alleine bekommen. Wir müssen Teil einer anbetenden Gemeinschaft sein. Das wird so sein, bis Jesus wieder- kommt, mein Freund. Wir erreichen dieses Maß der vollen Reife nie. Und so lange Babys in den Leib Jesu kommen, brauchen wir den Dienst. Stoff zum Nachdenken.

    Ich schließe mit Folgendem: Meine Zeit ist um. Ich denke, eine unübersehbare Lektion ist, dass Gott Totes wieder lebendig machen kann. Wenn Gott einen toten Stab lebendig machen kann, kann Er Leben in Ihre Situation bringen. Für Ihn ist nichts zu schwierig. Wenn in Ihrer Ehe die Liebe tot ist, kann Gott sie erwecken. Ihre Hoffnungen und Träume starben, Gott kann sie erwecken. Ihre Finanzen sind tot, Gott kann sie lebendig machen. Banknoten werden Ihnen dann zuwinken: „Ich lebe, ich lebe, ich lebe!“

    Für Ihn ist nichts zu schwierig. Er kann einen toten Retter auferwecken! Er gibt uns Leben, wenn wir in unseren Sünden und Übertretungen tot sind. Und eines Tages werden diese todgeweihten Leiber auch auferweckt werden. Sie werden Seinem herrlichen Leib gleichgestaltet. In einem Augenblick werden wir verwandelt werden. Er kann Leben in Situationen bringen, die von Tod durchsetzt sind. Nichts ist für Gott zu schwierig.

    Bitte neigen Sie doch noch einmal kurz Ihre Häupter. Wir brachten Ihnen die Errettung bereits nahe. Das tue ich jetzt nicht noch einmal. Bitte bedenken Sie, wie viele Dinge wir heute ansprachen. Die Frage ist: Hat Gott einen Bereich bei Ihnen angesprochen?

    • Vielleicht den, dass Glaube Vorbereitungen trifft. Halten Sie das fest und gehen Sie mit dieser Wahrheit voran. Vergessen Sie sie nicht nach dem Mittagessen.
    • Vielleicht, dass es nötig ist, jetzt Menschen zu erreichen… die Tatsache, dass das Passahmahl in Eile gegessen wurde … weil der Engel des Todes im Land umhergeht.
    • Vielleicht müssen Sie jemandem einen Brief schreiben oder jemandem von Jesus erzählen,
    • vielleicht muss jemand vom Blut des Lammes bedeckt werden.
    • Vielleicht hat es mit der Tatsache zu tun, dass das Erreichen der Verlorenen und Verletzten das Zentrum des Dienstes ist.
    • Vielleicht hat es mit Fruchtbarkeit zu tun. Sie haben mit aller Kraft versucht, Menschen von Ihren Qualitäten, Ihrer Begabung und Berufung zu überzeugen. Meist ist es besser, Ihre Frucht für sich sprechen zu lassen. Die Frucht zeigt immer, wer wir sind.
    • Vielleicht war es die Lektion über Zufriedenheit. Sie dachten: „Wenn ich nur das hätte
    • oder ihre Position oder ihren Ehemann oder was auch immer, dann wäre ich zufrieden und hätte ein gutes Leben. Freund, wir müssen lernen, mit dem Vorhandenen zufrieden zu sein
    • … dort zu blühen, wo wir eingepflanzt sind, und mit den Gaben, die Gott uns gab, erfolgreich zu sein.

    Vater, wir danken Dir heute für Dein Wort. Herr, wir bringen jetzt diejenigen vor Dich, die wir kennen, die Teil des Leibes Jesu sind und doch nicht in einer Ortsgemeinde integriert sind. Herr, an so vielen Orten gibt es gesalbte Dienste. Wir wissen, dass Menschen verletzt worden sind. Manche haben deshalb in ihrem Leben hohe Mauern aufgebaut. Aber Vater, wir wissen aus Erfahrung, wenn wir Mauern bauen, um andere auszuschließen, dann schließen sie auch Dich aus. Vater, wir beten, dass Du uns führst, mit Ihnen zu sprechen oder dass Du sie mit anderen Mitteln durch Deinen Geist erreichst. Herr, wir beten, dass diese kostbaren Glieder des Leibes Christi, die versprengt und wie Schafe ohne einen Hirten sind, in die Herde Deiner Wahl gebracht werden. Mögen sie dort eingepflanzt werden, um zu gedeihen, zu wachsen und in den Dingen Gottes zu reifen. Wir danken Dir dafür in Jesu Namen. Amen.

    Unter anderem liebe ich an Gott, dass es bei Ihm kein Ansehen der Person gibt. Er sieht Bedingungen an. Seine Verheißungen sind fast immer an Bedingungen geknüpft. Wir müssen mit Glauben im Herzen kommen und alle nötigen Bedingungen erfüllen. Aber Freund, Gott liebt keinen Menschen mehr als den anderen. Wir sprechen darüber, dass Gott etwas Totes wieder lebendig macht. Ich versichere Ihnen, dass Er eine tote Ehe mit neuem Leben erfüllen kann. Er kann einen kranken Körper gesund machen. Er kann Ihre Finanzen wieder auferstehen lassen. Er kann Sie durch die schwierigsten Umstände führen. Er liebt Sie wirklich. Er möchte etwas für Sie tun. Warum kommen Sie jetzt nicht zu Ihm? Mir ist klar, dass jetzt Menschen zuschauen, die mit vielen Problemen im Leben zu kämpfen haben. Vielleicht sind Sie in einigen Bereichen kurz davor, aufzugeben. Sie stellen einen Grabstein auf und sagen: „Okay, dieser Bereich meines Lebens ist tot, da geht nichts mehr.“ Freund, mit Gott sind alle Dinge möglich. Vertrauen Sie Ihm. Schlagen Sie Ihre Bibel auf. Finden Sie eine Verheißung. Vertrauen Sie auf diese Verheißung. Erfüllen Sie die nötigen Bedingungen und erleben Sie Gottes Wirken.

  9. Juleam 10. August 2008 um 23:20 Link zum Kommentar

    Kampf gegen Amalek & Wasser aus dem Stein – Stöcke und Steine – Teil 7
    Pastor Bayless Conley – 10.08.2008

    Hallo Freund, wir werden heute eine unglaublich wichtige Geschichte in der Bibel betrachten. Sie handelt von Amalek, diesem zähen Kämpfer in der Wüste, der Israel plötzlich während ihres Auszuges angriff. Der Grund, warum sie sie angriffen, ist sehr aufschlussreich. Vielleicht haben Sie heute zu kämpfen. Sofern Sie atmen, ist das wahrscheinlich so. Es gibt geistliche Kräfte, die uns unterkriegen wollen. Diese Geschichte gibt uns viele Hinweise, wie wir in unseren Kämpfen siegreich sein können. Sie sollten sich nichts davon entgehen lassen. Heute sehen wir uns wieder den Zug der Israeliten durch die Wüste an und ich erläutere kurz die Situation. In 2.Mose 15, ein paar Tage nach der Teilung des Roten Meeres, befinden sie sich in der Wüste. Sie finden kein Wasser, abgesehen von der bitteren, giftigen Quelle in Mara. Die Menschen murren über Mose und beschuldigen ihn, er habe sie herausgeführt, um sie umzubringen. Mose wirft gemäß Gottes Führung einen Stock ins Wasser. Das bittere Wasser wird süß. Gleich danach, in 2.Mose 16, fangen sie an zu meckern, weil sie nichts zu essen haben. Sie sagen: „Du brachtest uns her, damit wir sterben.“ Mose ruft zum Herrn und der Herr gibt jeden Morgen Manna und abends lässt Er es im Lager Wachteln regnen. Jetzt kommen wir zu 2.Mose 17. Wir lesen ab Vers 1.

    2.Mose 17:1-7 „Und die ganze Gemeinde der Söhne Israel brach nach ihrer Aufbruchsordnung aus der Wüste Sin auf nach dem Befehl des Herrn, und sie lagerten sich in Refidim. Aber da war kein Wasser zum Trinken für das Volk. Da geriet das Volk mit Mose in Streit, und sie sagten: Gib uns Wasser, damit wir zu trinken haben! Mose aber erwiderte ihnen: Was streitet ihr mit mir? Was prüft ihr den Herrn?

    Als nun das Volk dort nach Wasser dürstete, murrte das Volk gegen Mose und sagte: Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt? Um mich und meine Kinder und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen? Da schrie Mose zum Herrn und sagte: Was soll ich mit diesem Volk tun? Noch ein wenig, so steinigen sie mich. Und der Herr antwortete Mose: Geh dem Volk voran und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Auch deinen Stab, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, nimm in deine Hand und geh hin! Siehe, ich will dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten. Dann sollst du auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so dass das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so vor den Augen der Ältesten Israels. Und er gab dem Ort den Namen Massa und Meriba wegen des Streitens der Söhne Israel und weil sie den Herrn geprüft hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Was für eine Geschichte! Mose schlägt den Felsen mit seinem Stab und es kommen Ströme hervor. Genug Wasser für 2 Millionen Menschen und ihre vielen Herden. Diese Geschichte sehen wir uns gleich an. Zuvor möchte ich noch betrachten, was danach geschah. Wir lesen ab Vers 8 weiter.

    2.Mose 17:8-13 „Danach kam Amalek und kämpfte in Refidim gegen Israel. Und Mose sagte zu Josua: Wähle uns Männer aus und zieh aus, kämpfe gegen Amalek! Morgen will ich mich auf den Gipfel des Hügels stellen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. Da tat Josua, wie Mose ihm gesagt hatte, um gegen Amalek zu kämpfen. Und Mose, Aaron und Hur stiegen auf den Gipfel des Hügels. Und es geschah, wenn Mose seine Hand erhob, dann hatte Israel die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken ließ, dann hatte Amalek die Oberhand. Da jedoch Moses Hände schwer wurden, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf. Dann stützten Aaron und Hur seine Hände, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite. So blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. Und Josua besiegte Amalek und sein Kriegsvolk mit der Schärfe des Schwertes.“ Interessante Sache. Hände oben – Israel dominiert, Hände unten – Amalek dominiert. Wenn wir den Stab Gottes, den Mose in seiner Hand hielt, oder den Stein, auf dem er saß, noch einmal interviewen könnten, würden wir sicher einige großartige Lektionen lernen. Eine davon würde uns die Frage beantworten, warum Amalek überhaupt gegen sie in den Kampf zog. Er kämpfte um das Wasser.

    Plötzlich tut sich mitten in der öden Wüste eine Quelle auf. Millionen Menschen und all ihre Viehherden werden mit Wasser versorgt. Natürlich ist Wasser in einem trockenen Land der kostbarste Besitz. Nichts ist kostbarer. Die Amalekiter hatten keine Ahnung, wo es herkam. „Vielleicht ist eine uns unbekannte artesische Quelle aufgebrochen. Wir werden sie Israel abnehmen! Sie werden das wertvolle, kostbare Wasser nicht bekommen.“

    Lektion: Der Feind wird immer versuchen, Ihnen zu stehlen, was Gott Ihnen gibt.

    Jesus sagte, der Dieb kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Ob es Ihr Glaube, Ihre Familie, Ihre Finanzen oder Ihre Fitness ist, der Teufel ist darauf aus. Was Ihr geistliches Leben angeht, er will Ihren Glauben angreifen. Jeden Fortschritt in Gott, jeden Raum, den wir in unserer Seele und im Reich Gottes durch Gebet und das Wort einnehmen, was es auch sein mag, der Teufel wird um jeden Schritt kämpfen. Er wird Sie prüfen, reizen, zur Sünde verleiten, sie in Fleischlichkeit zurückziehen, Depression aufleben lassen, um Sie zu bewegen, eingenommenes Land und geistlichen Boden ihm zu überlassen. In Ihrer Familie will er die Harmonie zerstören, Ihre Kinder zur Rebellion anstacheln und zwischen den Eheleuten Spannungen erzeugen. Denn er weiß, dass eine gute Ehe dem Himmel auf Erden sehr nahe kommt. Eine schlechte Ehe ähnelt der Hölle auf Erden. Er wird versuchen, Sie finanziell zu berauben, wo er nur kann. Denn Finanzen bedeuten Einfluss … eine Form von Einfluss … offen gesagt: Der Teufel möchte nicht, dass Menschen, die Gott lieben und die Welt evangelisieren wollen, diesen Einfluss haben. Er wird alles tun, um der Gemeinde diesen Einfluss zu nehmen. Selbst, indem er die Gemeinde dazu bringt, falsches Denken anzunehmen – dass Gott nicht möchte, dass wir etwas besitzen. Nein, Gott möchte, dass Menschen die Welt lieben, gerne geben und erkennen, dass sie gesegnet sind, um ein Segen zu sein. Gott möchte, dass sie ein Kanal sind. Der Teufel wird alles tun, um das zu stoppen. Denn er möchte nicht, dass die Welt evangelisiert wird.

    Und wenn wir die von Gott gegebenen Dinge behalten wollen, müssen wir tun, was Mose Josua aufgetragen hat, kämpfen! Jeder sage: Kämpfen. Sagen Sie Ihrem Nachbarn: Kämpfe! Das heißt nicht, dass Sie sich jetzt mit ihnen anlegen. Sagen Sie ihnen nur: Kämpfe! Dieser Kampf funktioniert nur mit erhobenen Händen. Sie denken vielleicht: „Pastor, meinen Sie damit, dass ich Gott preisen muss, wenn ich angegriffen werde?“ Sie müssen erst recht anbeten, wenn Sie angegriffen werden, weil das drei Dinge bewirkt.

    Erstens zeigt es Glauben. Jeder kann jubeln, wenn die Mauern Jerichos bereits fielen. Es erfordert Glauben, zu jubeln, wenn die Mauern noch stehen. Ich denke, Gott sagt: „Wenn du wirklich denkst, dass ich gut bin und dir helfen kann, und du wirklich glaubst, dass ich dein Gebet erhörte und Antwort kommt, dann preise mich. Zeige es, demonstriere deinen Glauben, während der Kampf noch tobt.“

    Zweitens kommt die Gegenwart Gottes, wenn wir Ihn preisen.

    Psalm 22:4 „Gott wohnt unter den Lobgesängen Israels.“

    Er wohnt im Lobpreis seines Volkes. Das Hebräische bedeutet wörtlich: Gott thront über dem Lobpreis seines Volkes. Freund, der Thron Gottes symbolisiert Gottes Herrschaft, Gottes Majestät, Gottes Autorität. Wir können die Herrschaft und die Autorität Gottes in den Situationen unseres Lebens durch Anbetung geltend machen. In Jesaja 64 sagt Gott:

    „Ich begegne dem, der jubelt.“ Wollen Sie Gott begegnen? Fangen Sie an zu jubeln, dann kommt Seine Gegenwart.

    Drittens, lassen Sie uns dazu Psalm 8, eine sehr bekannte Bibelstelle, anschauen. Psalm 8:3 … drittens, wenn wir Gott preisen, halten wir den Feind auf. In Psalm 8:3 steht:

    Psalm 8:3 „Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet wegen deiner Bedränger, um zum Schweigen zu bringen den Feind und den Rachgierigen.“

    Dies ist die beste Illustration, die ich kenne. Ich gebrauchte sie schon oft. Ich diente einige Jahre in einer Gemeinde und war unter anderem einer der Anbetungsleiter. An einem Sonntagmorgen hatten wir eine ganz besondere Zeit der Anbetung. Gottes Gegenwart schien einfach das Haus zu überfluten. Es war eine solche Zeit … die Gegenwart Gottes war spürbar, eine Schwere, Gottes Schwere füllte den Raum. Eine ältere Frau besuchte die Gemeinde. Wir alle nannten sie Großmutter. Ihr Mann hatte nicht viel für die Gemeinde übrig. Manchmal kam er, aber nur um sie während des Gottesdienstes abzuholen. Das tat er mehrmals – während der Predigt oder der Anbetung. Er kam rein, machte eine Szene und zog sie … sie saß mitten in einer Reihe … er packte sie, zog sie aus der Reihe und raus aus der Gemeinde. Er benahm sich mehrmals so, machte jedes Mal eine Szene. Ich leitete die Anbetung.

    Es gibt einen Mittelgang und Menschen sitzen oder stehen an beiden Seiten. Wir beteten an. Und diese herrliche Gegenwart Gottes ist da. Die hintere Tür geht auf und ich sehe den Mann von der Großmutter kommen. Ich dachte: „Das wird interessant.“ Sie sitzt ganz links in der Nähe der Wand. Er muss also an drei, vier oder fünf Leuten vorbei, um zu ihr zu kommen. Ich wusste, er wollte sie rausholen. Man sieht es an seinen Augen. Er geht in den Mittelgang. Nach zwei Dritteln des Weges traf ihn etwas und er erstarrte mitten im Lauf wie eine Statue und stand einfach da. Wir beteten einfach weiter an. Ich schaute die anderen an und wir lächelten. Großvater stand einfach da, ohne mit der Wimper zu zucken oder einen Muskel zu bewegen. Wir beendeten die Anbetung nach langer Zeit.

    Ich stellte meine Gitarre in den Ständer. Alle Magier … nicht Magier … die Musiker. Die magischen Magier … Musiker … alle, die ein Instrument spielten, setzten sich. Und er steht immer noch ganz starr da. Der Pastor steht auf, um zu predigen. Er steht starr da. Plötzlich kam er zu sich, sah sich um, und es war ihm etwas peinlich. Er sah seine Frau, ging hin und setzte sich neben sie, nahm ihre Hand und saß während des ganzen Gottesdienstes verlegen neben ihr. Er war danach treu in jedem Gottesdienst, ein treues Mitglied der Gemeinde. Es ist erstaunlich!

    Gut, wieder zurück zu der Geschichte, die zu dem Kampf mit Amalek führte. Die Israeliten beschwerten sich wieder. Sie beschuldigen Mose, er habe sie in die Wüste gebracht, damit sie stürben. Jetzt leiden wir vor Durst und du brachtest uns her. Mose nimmt nach Gottes Anweisung seinen Stab und schlägt vor allen den Felsen. Ströme von Wasser fließen heraus und stillen den Durst von Millionen von Menschen. Könnten wir diesen Stein, aus dem das Wasser floss, interviewen, oder nochmals den Stab, mit dem Mose das Wunder tat… was für Geschichten würden sie erzählen? Eine ist offensichtlich. Gott ist durch unser Verständnis der Situation oder durch unsere geringen Mittel nicht darin begrenzt, unserer Not zu begegnen. In der Wüste ist es trocken und öde. Gott lässt aus einem Felsen Wasser fließen. Er kann unserer Not mit einer Murmel begegnen, wenn Er möchte. Er ist Gott. Wir müssen aus der Enge unseres Denkens herauskommen. Er kann uns in jeder Situation begegnen.

    Ich sprach einmal mit Ed Morgan, das ist schon ein paar Jahre her. Er erzählte mir von einem Messer. Es war ein sehr großes Messer. Es gefiel ihm sehr, war aber teuer. Er betete: „Gott, ich möchte dieses Messer haben.“ Er bat Gott in einem Gebet ernstlich um das Messer. Ein paar Tage später schnorchelt er in Cabrillo Beach oder einer ähnlichen Gegend. Er schnorchelt und schwimmt im Pazifischen Ozean umher. Er sieht ein Glitzern am Grund des Ozeans und taucht hinunter. Genau das Messer, worum er Gott bat, liegt auf dem Grund des Ozeans. Wie groß ist der Pazifische Ozean? Wie wahrscheinlich ist so etwas? Bedenken Sie, wie viele Faktoren bei so etwas mitspielen. Es ist einfach … Gott ist erstaunlich! Er kann uns Dinge geben, wenn wir es wagen, Ihm zu vertrauen. Er ist nicht begrenzt. Lassen Sie uns jetzt einfach 40 Jahre in die Zukunft vorspulen. Diese murrende Generation starb, indem sie Runden um den Berg Sinai drehte. Wir kommen jetzt zum letzten Jahr ihrer Reise durch die Wüste, kurz, bevor sie in das Verheißene Land gehen.

    4.Mose 20:2-12 „Und es war kein Wasser da für die Gemeinde; da versammelten sie sich gegen Mose und gegen Aaron. (schon mal gehört?) Und das Volk stritt mit Mose, und sie sagten: Wären wir doch umgekommen, als unsere Brüder vor dem Herrn umkamen! Und warum habt ihr die Versammlung des Herrn in diese Wüste gebracht, damit wir in ihr sterben, wir und unser Vieh? Und warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, um uns an diesen bösen Ort zu bringen? Es ist nicht ein Ort für Saat und für Feigenbäume und Weinstöcke und Granatbäume, auch ist kein Wasser da zum Trinken. Und Mose und Aaron gingen von der Versammlung fort zum Eingang des Zeltes der Begegnung und fielen auf ihr Angesicht nieder; und die Herrlichkeit des Herrn erschien ihnen. Und der Herr redete zu Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet vor ihren Augen zu dem Felsen! Dann wird er sein Wasser geben; und du wirst ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh. Und Mose nahm den Stab von dem Ort vor dem Herrn, wie er ihm geboten hatte. (So weit, so gut) Und Mose und Aaron versammelten die Versammlung vor dem Felsen (so weit, so gut); und er sagte zu ihnen: Hört doch, ihr Widerspenstigen! Werden wir für euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen? Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stab zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh. Da sprach der Herr zu Mose und zu Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt, mich vor den Augen der Söhne Israel zu heiligen, darum sollt ihr diese Versammlung nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe.“

    Aaron und Mose starben also in der Wüste. Keiner von beiden durfte in das Verheißene Land ziehen, aufgrund der Dinge, die wir gerade lasen. Gut, welche Lektionen könnten wir lernen, wenn wir den Felsen interviewten, der nochmals Wasser hervor- brachte, oder auch den Stock, der ein weiteres Wunder wirkte? Ich denke, er würde eine Lektion wiederholen, die wir bereits kennen: Murren ist die Sprache des Teufels und macht den Jammernden und auch anderen immer Schwierigkeiten. Wenn Sie ein Nörgler sind, lernen Sie, es sich zu verkneifen. Ändern Sie Ihr Denken und Ihr Reden. Sie sprechen die Sprache des Teufels, wenn Sie meckern. Und Sie laden ihn in die Situationen und Umstände Ihres Lebens ein.

    Die Zweite Lektion: Sagen Sie nichts, wenn Sie zornig sind. Es wird Sie nur in Schwierigkeiten bringen. Entscheidungen und Handlungen aus Zorn heraus bewirken nicht die Gerechtigkeit Gottes. Mose zürnte den Menschen, denen er dienen sollte. Er richtete sie und stempelte sie ab und war Gott dabei ungehorsam. Seine Sünde bestand nicht darin, wütend oder aufgebracht zu sein. Jedem normalen Menschen wäre es so gegangen. Mose hätte schon seltsam sein müssen, wäre er nicht wütend auf sie geworden. Die Sünde bestand in seiner Art, es auszudrücken. In der Bibel wird sehr oft gesagt, dass Mose zornig auf das Volk war. Aber in den anderen Fällen gab er keiner Sünde Raum. Er war zornig, aber sündigte in der Vergangenheit nicht. Und sogar hier sündigte er nicht
    unmittelbar. Im 2.Mose … Verzeihung, Epheser 4:26 heißt es: „Zürnt, aber sündigt nicht.“ Wenn der Zorn explodiert, macht sich die Sünde breit. In 1.Mose 4:5 führte der Zorn Kains dazu, dass er seinen Bruder Abel umbrachte. Die Schrift verkündet in Psalm 37:8, dass Zorn nur zum Bösen führt.

    Sprüche 29:22: „Ein zorniger Mann erregt Streit.“ Prediger 7:9: „Der Zorn ruht im Busen des Toren.“

    Dort ruht er und schwelt und wird nicht konfrontiert. Die Bibel sagt: „Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn.“ Aber ein Tor belässt den Zorn in seinem Herzen und er schwelt und kocht und brennt, bis er plötzlich in einer unbedachten sündigen Art und Weise ausbricht und ihm selbst und anderen schadet. Gut, Mose, warum war das so entscheidend für Gott? Zu welcher Handlung führte dein Zorn?
    Entscheidend war zunächst, dass er aus Unglauben heraus handelte. In Vers 12 sagte Gott zu Mose und Aaron: „Ihr habt mir nicht geglaubt.“ Gott sagte, er solle nur zum Felsen sprechen und Wasser würde hervorkommen. Stattdessen sprach Mose zum Volk und schlug auf den Felsen. Er dachte, man müsse mehr tun. Sie können dem, was Gott sagte oder tat, nichts hinzufügen. Und Sie können Seine Absichten nicht in der Kraft Ihres Fleisches zustande bringen.

    Zweitens haben Mose und Aaron sich etwas zugeschrieben, was nur Gott gebührt. Gott sagte: „Ihr habt mich nicht vor dem Volk geheiligt.“ Beachten Sie, was er (Mose) in Vers 10 sagte: „Ihr Widerspenstigen! Müssen wir für euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen?“ Ich wusste nicht, dass du das kannst, Mose. Er sagt nichts über Gott. Er sagt nichts darüber, dass der Herr Wasser aus dem Felsen fließen lässt. „Müssen wir für euch Wasser aus dem Felsen hervorbringen?“ Er nahm die Ehre für etwas, was allein Gott gebührt. Freund, das ist ziemlich ernst. Sie beanspruchten Ehre, die allein Gott gebührt.

    Und drittens vereitelte Mose durch seinen Ungehorsam eine wertvolle Lektion, die Gott Sein Volk lehren wollte. Es sollte ein Zeichen für das Volk sein: Sprich zum Felsen und er wird das Erbetene tun.

    Gott hatte immer wieder zu diesem Volk gesprochen und doch hatten sie ihren Nacken verhärtet und sich nicht gebeugt und nicht auf Ihn gehört. Gott versucht zu sagen:
    „Eure Herzen sind härter als dieser Felsen. Ihr seid unbeugsamer als dieser Felsen gewesen. Schaut, ich spreche zu dem Felsen und er entspricht meiner Bitte. Sollte mein Volk nicht genauso sein?“ Doch Mose führte dem Volk etwas ganz anderes vor Augen. Gott wollte nicht, dass sich das in ihr Bewusstsein einprägt. Er führte ihnen vor Augen, dass Gott Sein Volk nur durch Schläge zum Gehorsam bringen kann und dass nur Drangsal und Schläge Unterordnung bewirken. Gott wollte nicht, dass sie sich das einprägen. Jesus lehrte die Lektion: „Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir. Sie hören zu und gehorchen. Sie hören und folgen mir.“ Und nicht: „Meine Schafe hören meine Stimme und diese Typen sind so rebellisch, dass ich einen Stock nehmen und sie verprügeln muss, damit sie tun, was ich will!“ Nein, die Lektion ist: Wir hören. „Okay, Gott.“ Wir hören und wir folgen.

    Ich denke, ich kann Mose verstehen. Vierzig Jahre waren vergangen. Mose hat den Eindruck, es hat sich nichts verändert. Ihre Wüstenwanderung fing so an. Menschen murren: „Wir haben nichts zu trinken. Brachtest du uns her, um uns umzubringen?“ Gott sagt Mose: „Gut, wir werden Wasser aus einem Felsen hervorbringen.“ Und jetzt, vierzig Jahre später, sind sie kurz davor, ins Verheißene Land zu gehen und Mose denkt: „Ihr seid kein bisschen anders als eure Väter. Es geht wieder los! Ihr werdet dafür sorgen, dass wir nicht ins Verheißene Land kommen. Wie eure Väter, oder? Ihr Rebellen!“ Und Mose platzte der Kragen! Ich kann es verstehen – vollkommen! Aber Gottes Züchtigung war ziemlich hart: „Mose, du gehst nicht ins Verheißene Land.“ In 5.Mose, Kapitel 3, flehte Mose Gott an, ihn hinein zu lassen. Wissen Sie, was Gott sagte? „Nein! Und sprich mich nicht mehr darauf an. Ende der Diskussion, Mose, erwähne das nicht mehr.“ „In Ordnung, Gott!“

    Ich denke, wir verstehen das Verhalten von Mose. Wir alle hatten damit ab und zu kämpfen. Er beanspruchte Ehre, die ihm nicht gebührte. Nun, das ist schon ernster. Er ruinierte eine wichtige Lektion. Gut, das verstehe ich. Aber reicht das, um ihn aus dem Verheißenen Land auszuschließen? Eher nicht. Ich denke, der bedeutendere Grund hat mit etwas Wichtigerem zu tun, was Mose verdarb. Ich zitiere jetzt aus dem Neuen Testament. Diese Worte sprach Paulus, inspiriert vom Heiligen Geist, über die Ereignisse, die wir gerade betrachteten. Hören Sie einfach zu.
    Ich lese die Message Übersetzung aus 1.Korinther, Kapitel 10: „Denkt an unsere Geschichte, Freunde, und seid gewarnt. All unsere Vorfahren wurden von der Wolkensäule geleitet und übernatürlich durch das Meer gebracht. Sie gingen durch das Wasser und erlebten eine Taufe wie wir, während Mose sie aus der Sklaverei des Todes zum Leben der Rettung führte. Sie alle aßen und tranken das Gleiche, Gott versorgte sie täglich. Sie tranken von dem Felsen, Gottes Brunnen für sie, der sie auf ihrem Weg begleitete; und dieser Fels war Christus.“ Im Neuen Testament steht, dass dieser Fels, aus dem Ströme von Wasser kamen, ein Bild für Jesus Christus war, der einmal wegen unserer Sünde und unserer Erlösung geschlagen wurde. Die Bibel sagt in Römer 6:10 „Was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben.“ Sagen Sie alle: „Einmal.“

    Hebräer 10:10 „In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.“

    1.Petrus 3:18 „Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“

    Er starb einmal, wurde einmal geschlagen. Jetzt müssen Menschen den Fels der Errettung nur ansprechen und Ströme lebendigen Wassers, reinigenden Wassers, Ströme der Kraft des Heiligen Geistes, Ströme der Weisheit, der Versorgung und des Segens von Gott, fließen heraus. Er muss nicht immer wieder geschlagen werden. Christus starb einmal. Mose ruinierte das Abbild, das auf Christus hinweisen sollte. Es sollte ein Symbol für alle Generationen sein, um sie auf die Realität hinzuweisen. Jesus, der einmal ans Kreuz geschlagen wurde und für jeden den Tod schmeckte. Jetzt glauben wir und bekennen die Herrschaft Christi, und der Strom des Lebens, wie in der Offenbarung dargestellt, der vom Thron Gottes fließt, kommt und überflutet unsere Herzen und unsere Seelen und macht aus uns neue Frauen und Männer. Er bezahlte den Preis. Gott sagt:

    „Mose, Milliarden von kostbaren Seelen werden in der Schwebe sein und ich habe Rettung und Erlösung für sie alle: Meinen Sohn Jesus Christus, der ein für allemal für die Sünde der Welt getötet werden wird. Dieser Fels sollte Menschen auf die einzige Antwort hinweisen, durch die sie der ewigen Trennung von mir entkommen können. Mose, du hast das ruiniert, was auf meinen Sohn Jesus hinwies. Das ist Grund genug, dich nicht in das Verheißene Land zu lassen.“

    Das Neue Testament verkündet, dass dieser Fels Jesus Christus repräsentiert. Dieser Fels in der Wüste, aus dem das Wasser floss, repräsentierte unseren gesegneten Retter, der einmal wegen unserer Sünden ans Kreuz geschlagen wurde. Jetzt sprechen wir zu dem Fels unserer Rettung und aus Ihm fließen die Ströme des ewigen Lebens, die Ströme, die uns innerlich verändern und uns Kraft geben. Mose verdarb dieses Bild, indem er den Felsen ein zweites Mal schlug. Denn Jesus musste nur einmal für die Sünden der Welt geopfert werden. Mein Freund, das Opfer wurde gebracht. Er starb an Ihrer Stelle am Kreuz. Er nahm Ihre Sünde, Er nahm Ihre Schande – genau wie Er meine nahm.

    Eine Frage stellt sich uns: Was werden wir mit diesem Retter tun? Wir haben es in der Hand. Pilatus sagte: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“. Er wollte sich nicht mit Jesus auseinandersetzen müssen. Er sagte: „Jesus ist in meiner Hand.“ So ist es auch bei jedem von uns. Was werden wir mit diesem Opfer tun? Was werden wir mit diesem Retter tun?

    Sie müssen eine Entscheidung treffen.

  10. Juleam 17. August 2008 um 23:27 Link zum Kommentar

    Schiffbruch und Feuer – Stöcke und Steine Teil 8 – Teil 1
    Pastoe Bayless Conley – 17.08.2008

    Hallo, Freund, heute haben wir eine erstaunliche Sendung für Sie. Wir werden über die Führung durch den Heiligen Geist sprechen und uns eine der faszinierendsten Geschichten des Neuen Testamentes ansehen. Wir werden von einem Sturm und einem Schiffbruch hören, die vermeidbar gewesen wären, wenn Menschen gehört hätten oder verstanden hätten, wie Gott führt. Es wird etwas für Sie dabei sein. Seien Sie bereit.

    In Apostelgeschichte 27 wird einer der Schiffbrüche beschrieben, die der Apostel Paulus erlebte. Wir steigen an einem Punkt ein, wo sie schon wochenlang im Sturm waren. Sie hatten alle Hoffnung aufgegeben. Schließlich ist irgendein Land in Sicht. Es ist dunkel. Die Segler versuchen, mit dem einzigen Rettungsboot zu fliehen und alle anderen ihrem Schicksal zu überlassen. Paulus unterbricht ihre kleine heimliche Mission und sie müssen bleiben, weil die Soldaten an Bord das Boot losschneiden und es ins Meer stürzt. Hier steigen wir ein. Die Soldaten sind drauf und dran, alle Gefangenen zu töten. Bei Tagesanbruch war das Boot auf ein Riff aufgelaufen. Das Schiff ging in die Brüche und die Soldaten folgern: „Wir müssen alle umbringen.“, denn das römische Gesetz forderte ‚ein Leben für ein Leben‘. Wenn sie jemanden bewachen sollten und der Gefangene entkam, war ihr Leben verwirkt. Also sagten sie: „Lasst uns alle umbringen.“ Wir werden interessanterweise herausfinden, dass das Leben aller Gefangenen aufgrund einer Sache gerettet wurde. Finden wir es gemeinsam in Apostelgeschichte 27:43 heraus.

    Apostelgeschichte 27:43-44
    „Der Hauptmann aber, der Paulus retten wollte, hinderte sie an ihrem Vorhaben und befahl, dass die, welche schwimmen könnten, sich zuerst hinabwerfen und an Land gehen sollten und die Übrigen teils auf Brettern, teils auf Stücken vom Schiff. Und so geschah es, dass alle an das Land gerettet wurden.“

    Ich wette, die Gefangenen waren froh, dass Paulus da war. Allen wären die Kehlen durchgeschnitten worden. Die römischen Wächter hätten sie getötet, wenn der Hauptmann nicht Paulus begünstigt hätte. Wenn wir die Holzplanken und Bruchstücke von Balken interviewen könnten, auf denen Menschen zum Ufer trieben, würden sie uns etwas erzählen. In diesem Kapitel sind erstaunlich viele praktische Lektionen und geistliche Wahrheiten enthalten. Die Zeit reicht nicht für alle, aber durch die Gnade Gottes werden wir uns sieben verschiedene Lektionen ansehen. Gehen wir an den Anfang der Geschichte.

    Apostelgeschichte 27:9-15 „Da aber viel Zeit verflossen und die Fahrt schon unsicher war, weil auch das Fasten schon vorüber war, mahnte Paulus und sprach zu ihnen: Männer, ich sehe, dass die Fahrt mit Unheil und großem Schaden, nicht nur der Ladung und des Schiffes, sondern auch unseres Lebens, vor sich gehen wird.

    Der Hauptmann aber glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte. Da aber der Hafen zum Überwintern ungeeignet war, rieten die meisten dazu, von dort abzufahren, ob sie etwa nach Phönix gelangen und dort überwintern könnten, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwesten und gegen Nordwesten ist. Als aber ein Südwind sanft wehte, meinten sie ihre Absicht erreicht zu haben, lichteten die Anker und fuhren näher an Kreta hin. Aber nicht lange danach erhob sich von dorther ein Sturmwind, Eurakylon genannt. Als aber das Schiff mit fortgerissen wurde und dem Wind nicht widerstehen konnte, gaben wir es preis und ließen uns treiben.“

    Was für eine Geschichte. Gefangen in diesem Sturm, der Euraklyon heißt. Dieses Wort ist übrigens halb griechisch und halb lateinisch. Es bedeutet Ost, Nordost. Es war ein Wind aus Nordost, bei dem man nicht segelte. Er wehte allerdings nicht, als sie in See stachen. Ich denke, wenn uns das Holz etwas erzählen könnte, würde es vielleicht so anfangen: „Innere Eindrücke können besser sein als der Rat der Experten.“ In Vers 10 sagte Paulus: „Männer, ich sehe viel Unheil und großen Schaden kommen … für das Schiff, die Ladung, unser Leben … das wird nicht gut gehen!“ Er konnte das durch nichts im Sichtbaren begründen, außer der Erwähnung, dass es eine gefährliche Jahreszeit zum Segeln war. Aber das wussten sie alle. Aber alles stand dem Eindruck des Paulus entgegen. Die Bibel sagt, der Hauptmann glaubte dem Steuermann und dem Besitzer des Schiffes mehr. Sie waren Experten. Sie kannten die Gewässer. Sie kannten die Gezeiten. Sie kannten die Strömungen. Sie kannten die Winde in allen Jahreszeiten. Sie kannten jeden Hafen. Sie waren die Experten. Und die Experten rieten: „Wir müssen losfahren.“ Und sie überzeugten den Hauptmann.

    Und dann heißt es, dass ihr momentaner Hafen nicht wintertauglich war. Mir gefällt die King James Version. Es heißt dort, dass nicht genügend Platz zum Überwintern war. Es war zu eng. Sie waren eingezwängt. Es war ungemütlich und unbequem. Die Stimme der Logik sagte also: „Sucht euch etwas Größeres, einen angemessenen Ort, wenn ihr den ganzen Winter dort bleiben werdet.“ Wir haben die Experten, die Stimme der Logik und noch die Mehrheit. Im gleichen Vers heißt es: „Die meisten rieten dazu, von dort abzufahren.“ Die Mehrheit ist also klar. Nicht nur das, plötzlich ergeben sich günstige Umstände. Der Südwind weht leicht und sie dachten, das sei genau das Richtige für sie.

    Diese Annahme basierte auf der Stimme der Experten, auf der Stimme der Logik und dem Konsens der Mehrheit. Und sie basierte auf günstigen Umständen. Was will man mehr? Nur einer steht dagegen: Paulus mit seinem Eindruck. Und nur der erwies sich als richtig. Mein Freund, wir müssen lernen, auf innere Eindrücke zu hören. So etwas war das, Paulus nannte es nicht ein Wort von Gott, sondern einen Eindruck … nicht so klar und eindeutig wie ein Wort von Gott, mehr wie ein innerer Impuls, ein Eindruck im Innern. Sie sehen, als er versuchte seinen Eindruck zu äußern, dass er sich auf nichts Sichtbares gründete. Ein Drittel war davon falsch, zwei Drittel waren richtig. Er sagte: „Ich sehe, die Fahrt bringt großen Schaden, der Ladung, dem Schiff und auch für unser Leben.“

    In der Geschichte lesen Sie, dass niemand sein Leben verlor. Später erschien ein Engel und gab ihm ein konkreteres Wort: „Ihr werdet das Schiff und alles andere verlieren, aber niemand wird umkommen.“ Aber zunächst hat Paulus nichts Spezielles. Er hat nur diesen Eindruck. Etwas in ihm sagt ihm das. Der Geist Gottes redet mit ihm, allerdings durch einen inneren Eindruck. In einer anderen Bibelstelle heißt es, dass Paulus im Geist beunruhigt, in seinem Geist verärgert war.

    Es heißt nicht, dass es ein Wort von Gott war, aber es beunruhigte ihn und ließ ihn entsprechend handeln. In einer anderen Situation sah es so aus, als ob alle Türen offen wären und alles in Ordnung sei, aber er sagte: „Ich fand in meinem Geist keine Ruhe.“

    Eine innere Unruhe, die ihn wieder dazu brachte, bestimmte Dinge zu tun. Es wird hier an keiner Stelle gesagt, dass der Herr zu ihm sprach und dennoch war es ein Reden des Heiligen Geistes.

    Das ist so wichtig, denn der Heilige Geist führt die Kinder Gottes heute immer noch mit denselben Mitteln. Sehr viele Kinder Gottes haben das nie verstanden. Römer 8:16 sagt: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ Er gibt der inneren Person des Herzens Zeugnis, nicht unserem Verstand. Er gibt nicht unserem Körper Zeugnis, nicht unseren Gefühlen. Aber der Heilige Geist gibt unserem Geist Zeugnis.

    1.Johannes 5:10 „Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich.“

    Es ist ein inneres Zeugnis, sozusagen ein innerer Impuls vom Geist Gottes. Und, wie gesagt, es ist eine Art, wie Er zu uns redet. Manche von Ihnen haben vielleicht schon meine Geschichte über einen meiner VW- Busse gehört. Ich besaß ein paar davon. Das war ein 78er Bus. Ich hatte gerade Janet zum Essen eingeladen. Ich denke, es war vielleicht unsere zweite Verabredung. Ich habe sie in das Restaurant ‚Silver Plow‘ eingeladen. Als ich sie gerade abholen fahre, habe ich diesen inneren Eindruck, nur eine Wahrnehmung. Etwas in meinem Innern sagte: „Du musst chinesisches Essen besorgen.“ Ich weiß noch, dass ich dachte: „Das ist so seltsam, das ist bestimmt Gott.“ Ich konnte es nicht erklären, es schien aus dem Nichts zu kommen. Und statt ihr zu sagen: „Wir gehen zum Chinesen“, ließ ich ihr die Wahl. Ich sagte: „Was hältst Du von Chinesisch? Wir können auch zum ‚Silver Plow‘ gehen, wenn Du willst, aber wie wär‘s mit Chinesisch?“ Sie sagte: „Ich würde gerne zum Silver Plow gehen.“ Also gingen wir und das Essen war super. Wir kommen raus, ich sehe meinen Bus an und denke: „Ich erinnere mich nicht, so schief geparkt zu haben. Mein Bus wurde zur Seite geschoben.“ Ich lief herum und er war demoliert. Ein Budweiser LKW war oben auf dem Hügel und lieferte Ware. Er vergaß die Handbremse anzuziehen und rollte den Hügel runter und mein Bus stoppte ihn. Ich ließ meinen Bus reparieren und dachte:
    „Mensch, ich hätte auf den Eindruck hören sollen.“ Ein paar Tage später fahre ich nach Hause. Diese Stadt ist nach einem Raster angelegt. Jede Strasse ist eine Meile entfernt.

    Es gibt die 51, 62, 71, 81, usw.. Ich fahre auf der 61 nach Hause, ganz direkt. Und plötzlich bekomme ich … wieder dasselbe … einen Eindruck, einen inneren Impuls. Etwas sagte mir: „Du musst auf der 71 nach Hause fahren.“ Ich erinnere mich an meine Gedanken: „Oh, das sind auf dem Hin- und Rückweg je eine Meile Umweg.“ Ich fing an zu argumentieren: „Das ist unsinnig.“ Aber ich hatte einen klaren Impuls. Ich dachte: „Ich bete einfach im Geist und es wird gut gehen.“ Ich fahre also wirklich die Strasse entlang und bete in Sprachen und eine Frau fährt über eine rote Ampel direkt in meinen Bus.

    Er war frisch repariert! Ich musste ihn erneut reparieren lassen. Es war wirklich heiß, um die 40 Grad – Sommer – und ich dachte: „Ich hatte noch nie den Luxus einer Klimaanlage im Auto. Ich werde mir eine einbauen lassen.“ Ich erkundigte mich und fand eine Werkstatt, die sie günstig einbaut und ließ mein Auto dort. Als ich mit einem Freund zurückfuhr, hatte ich wieder diesen Impuls wie vorher. Also sagte ich: „Wo ist ein Telefon?“ Damals gab es keine Handys. Wir finden eine Telefonzelle, ich rufe den Mann an und frage: „Ich habe mein Auto noch nicht angefasst, oder?“ Er sagte: „Nein, noch nicht.“ Ich sagte: „Fasst es nicht an, ich hole es gleich ab.“ Jemand fragt: „Was ist passiert?“ Nichts. Ist das nicht gewaltig? Das ist der Punkt. Ich kann keine dritte Geschichte erzählen. Ich hörte auf den inneren Impuls.

    Als ich das bedachte und darüber nachdachte, wie wichtig es für uns als Kinder Gottes ist, zu lernen, gegenüber den Impulsen des Heiligen Geistes und den Eindrücken und Anregungen, die Er uns gibt, sensibel zu werden, kamen mir drei Bereiche in den Sinn, in denen Er uns führen will. Der erste ist unser Geschäft. Ich glaube, wenn wir wirklich ein Herz für Gottes Reich haben und Gottes Werk unterstützen, dann führt Er uns gerne in geschäftlichen Dingen … bezüglich unserer Mitarbeiter, Investitionen, geschäftlicher Aktivitäten usw. Wenn Gott weiß, dass wir ein Kanal sind und es uns wirklich um Menschen geht und wir das Reich Gottes an die erste Stelle setzen, möchte Gott uns nicht nur im Geschäftsleben führen, sondern tut es sehr gerne.

    Ich hörte einmal einen Mann, der hier in Südkalifornien geschäftlich sehr erfolgreich war. Er war einer der Erfolgreichsten in seiner Branche und liebte auch Jesus. Er gründete einen Dienst, der weltweit wirkte und war tatsächlich dafür verantwortlich, dass Millionen von Menschen, besonders Männer, in der ganzen Welt im Heiligen Geist getauft wurden. Ich erinnere mich, dass er einmal erzählte, dass er einen Konkurrenten hatte, einen Mann, der hier im Süden in der selben Branche arbeitete und ihn anrief und sagte: „Wir hatten in diesem Bereich Probleme und wir haben recherchiert und es scheint, dass Sie in diesen Dingen immer den Nagel auf den Kopf treffen. Wir verstehen nicht, wie Sie immer wieder solch akkurate Entscheidungen in diesem Bereich treffen können. Wie machen Sie das, wenn ich fragen darf?“ Er sagte: „Nun, ich habe einen Berater.“ Er sagte: „Ich weiß, dass ich ein Konkurrent bin. Könnte ich Ihren Berater dennoch treffen?“ Er sagt: „Wissen Sie, ich würde ihn Ihnen gerne vorstellen. Lassen Sie uns gemeinsam frühstücken.“ Sie verabredeten sich also zum Frühstück und der Mann erschien. Er sagte: „Ich bin so begeistert, diesen Mann zu treffen.“ Er sagte: „Er ist auch wirklich begeistert, Sie zu treffen.“ Er fragte: „Verspätet er sich?“ Er sagte: „Nein, nein, nein. Er ist bereits hier.“ „Ist er auf der Toilette? Sitzt er an einem anderen Tisch?“ „Nein, er ist tatsächlich hier mit uns am Tisch. Ich würde Ihnen gerne den Heiligen Geist vorstellen. Er ist mein Berater. Ich suche Gottes Führung und bete und Er gibt mir innere Impulse und Eindrücke. Daraufhin treffe ich Entscheidungen.“ Er versuchte, den Mann gleich zur Geistestaufe zu führen.

    Ich glaube, Gott möchte uns in diesen Bereichen führen.

    Der zweite Bereich ist unser Körper. Er ist der Tempel des Heiligen Geistes. Die Bibel sagt: „Der Herr ist für den Leib und der Leib für den Herrn.“ Und Er kennt unseren Körper besser … generell sowieso … aber auch unsere besonderen Anlagen, Stärken, Schwächen und alles andere. Ich denke, Er möchte die Maschine optimal laufen lassen, bis wir das Ziel erreicht haben.

    Was ich Ihnen jetzt sagen werde, nennen wir das Evangelium nach Bayless, okay? Es ist meine auf Erfahrung basierende Meinung. Ich gebe Ihnen nicht Kapitel und Vers, Sie können es annehmen oder auch nicht. Verfahren Sie damit nach Belieben. Aber ich habe den Impuls, Ihnen ein paar Minuten davon zu erzählen. Wenn ich zurückdenke, so hatte ich einige Freunde … bibelgläubige geisterfüllte Freunde … bei denen unheilbare Krankheiten festgestellt wurden. Ich habe erlebt, dass Menschen durch Handauflegung, Festhalten an Gottes Verheißungen und durch medizinische Eingriffe geheilt wurden.

    Aber interessanterweise hatte ich auch ein paar Freunde … und ich habe mir das gemerkt … die sagten: „Bayless, ich habe für mich beten lassen und war beim Arzt. Beides hat nicht geholfen. Ich schien im Gebet nie eine Antwort zu finden. Aber als ich Gott suchte, schien mir der Heilige Geist zu zeigen, ich solle bestimmte Dinge essen.“ Sie taten es und gingen wieder zum Arzt. Nach einiger Zeit hörten die Beschwerden auf. Ich halte es für ganz normal, dass wir herausfinden sollten, wie unser Körper funktioniert, ihn richtig ernähren, Sport treiben, ihm Ruhe gönnen usw. Aber was ich jetzt sage, geht darüber hinaus.

    Gott weiß mehr über Ihren Körper als jeder andere. Ich weiß noch, dass ich als junger Gläubiger Lehre über die Kraft des Gebets hörte. Immer, wenn ich körperlich angegriffen wurde, betete ich und fast immer tat sich sofort etwas. Damals erlebte ich beunruhigende Symptome, die ich nicht los wurde. Ich betete und betete und war überrascht, weil es nicht besser wurde. Ich suchte Gott ernstlich deswegen. Als ich Gott suchte, hatte ich den inneren Eindruck, dass ich Kaffee absetzen sollte. Das soll nur ein Beispiel sein. Das war speziell für Bayless Conley. Ich will das nur unterstreichen, okay?

    Das Evangelium nach Bayless. Ich trank schon sehr lange Kaffee. Ich fing damit an, als ich 11 war. Beim Campen lernte ich speziellen Kaffee kennen. Als Teenager kaufte ich Kaffeebohnen aus aller Welt, habe selbst Kaffee gemahlen und trank jahrelang 9-10 Tassen täglich. Milchkaffee oder Cappuccino kannte ich nicht. Davon hatten weder ich noch meine Bekannten je etwas gehört. Ich trank jede Menge türkischen Kaffee. Ich könnte Ihnen von Kaffee aus aller Welt erzählen, sogar schon vor fast 30 Jahren. Aus fast jedem Land, das Kaffee produziert, besorgte ich Bohnen und mahlte sie und bereitete meinen eigenen Kaffee zu. Ich spürte, dass Gott sagte: „Lass den Kaffee weg.“ Ich tat es und die Symptome wichen. Das ist jetzt etwa 31 Jahre her. Seit 31 Jahren trinke ich keinen Kaffee mehr. Ich trinke genug Tee, um die Teeindustrie von Indien und Indonesien allein durch meinen persönlichen Verbrauch zu finanzieren, aber keinen Kaffee. Und es ist keineswegs gesetzlich, ich empfinde es als Weisheit. Es gilt nur für mich persönlich. Gott kennt meinen Körper.

    Vorige Woche war ich mit einem Freund in einem Boot unterwegs. Es war sehr kalt und das einzige warme Getränk war Kaffee Ich nahm den Becher von jemandem und nahm einen Schluck zum Aufwärmen. Es geht also nicht um Gesetzlichkeit, sondern um Weisheit. Wenn diese Dinge nur eine Person ansprechen, ist es schon die Sache wert. Aber ich glaube, der Heilige Geist will uns Impulse geben und zu uns über unseren Körper sprechen.

    Vielleicht wurden Ihnen Hände aufgelegt, vielleicht haben Sie gebetet. Vielleicht waren Sie beim Arzt und es tritt keine Besserung ein. Es kann sein, dass Ihr Leben extrem hektisch ist und Gottes Impuls für Sie wäre: „Mach langsam, Tiger, oder Dich erwartet ein frühes Grab.“ Vielleicht müssen Sie fasten, ausruhen oder auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten. „Mein Körper schreit nach Chips und Pepsi.“ Wir sprechen nicht über das, was Ihr Körper sagt, sondern über eine andere Stimme, andere Impulse als die Ihres Fleisches. Vielleicht sollten Sie darauf hören.

    Der dritte Bereich, wo der Heilige Geist uns Impulse und innere Eindrücke geben möchte, sind unsere Kinder. Unser Geschäft, unser Körper und unsere Kinder … ob klein oder groß. Wenn sie klein und in unsrem Haus unter unserer Autorität sind, geben wir die Regeln vor. Wenn sie groß sind und allein wohnen, können wir beten. Gebet verändert Dinge. Gott sei Dank, dass Gebet Dinge verändert!

    Einer unserer Ordner, er war im vorigen Gottesdienst und wir unterhielten uns, erzählte mir vor einiger Zeit eine Geschichte. Sein Sohn wollte mit einem Freund zur Rollschuhbahn. Er war wohl dort, kam nach Hause und wollte wieder zurückgehen. Sein Vater sagte: „Weißt du, ich möchte nicht, dass du gehst.“ „Papa, das ist Unsinn! Warum?“ Er sagte: „Ich weiß nicht warum. Ich habe einen seltsamen Eindruck im Innern.“ Er sagte:

    „Offen gesagt, hat das etwas mit Gott zu tun. Mehr weiß ich nicht. Ich möchte nicht, dass du gehst.“ Der Sohn protestierte stark, aber der Vater sagte: „Du darfst nicht gehen.“ Nach weniger als einer halben Stunde sagte der Vater: „Das, was ich spürte, ist weg. Mach dich auf den Weg.“ Kurz danach ruft der Sohn an und sagt: „Papa, ich misstraue dir nie mehr.“ Der Sohn kommt an, alles ist mit Flatterband abgesperrt, Polizei ist da. Es gab eine Schießerei, genau wo sein Freund und er gestanden hätten. Ein junger Mensch wurde erschossen.

    Ich denke, Gott möchte uns Impulse geben. Selbst wenn unsere Kinder groß sind. Wenn Sie den Eindruck haben, beten zu sollen, tun Sie es. Sie retten vielleicht ihr Leben. Unsere Kinder waren es gewohnt. Jetzt sind sie alle erwachsen, aber als sie kleiner waren, wollten sie irgendwo übernachten und ich spürte … fühlte inneren Unfrieden. Ich sagte: „Du darfst nicht gehen.“

    Sie schrieen Zeter und Mordio: „Papa, warum? Das ist unfair! Sag mir, warum!“ Ich sagte: „Offen gesagt, hat Papa Unfrieden. Ich weiß nicht, warum. Ich sage nicht, dass diese Leute schlecht sind oder so, davon weiß ich nichts. Ich habe einfach Unfrieden in meinem Geist. Solange der da ist, darfst du nicht weg.“ Sie schrieen immer noch Mord und Totschlag, lernten aber, damit zu leben. Ich sagte ihnen aber: „Eines Tages wirst du selbst Kinder haben. Du wirst verantwortlich für ihren Schutz und ihr Wohlbefinden sein und auch solche Entscheidungen treffen müssen.“

    Bitte verstehen Sie, es war nie seltsam und mystisch: „Ich werde den Heiligen Geist fragen. Nein, nein, du darfst nicht gehen.“ Hören Sie, wir sind eine ganz normale Familie.

    Mit gespenstischen Christen verstehe ich mich wirklich nicht gut. Wenn sie wegwollten und ich diesen Unfrieden hatte: „Bleib lieber zu Hause.“ Hatte ich ihn nicht, war alles okay. Ich versuchte aber, dafür sensibel zu bleiben und darauf zu achten. Gott möchte uns leiten.

    Im Verlauf der Geschichte beeindruckt mich die Formulierung in Vers 15: „Das Schiff war im Sturm gefangen.“ Es war gefangen, ergriffen. Das spricht mein Herz an. Jesus sagte in Matthäus 16, nachdem Seine Jünger sagten: „Lehre uns zu beten“, ein Teil des Gebets war … Er betete: „Vater, führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ Im Griechischen steht wortwörtlich: Führe uns an den Versuchungen vorbei und erlöse uns von dem Bösen. Das ist einer der Wege, wie Gott uns leitet, Versuchungen und Schlingen des Feindes zu umgehen. Es bewahrt uns vor den Fallen des Feindes.

    Teil der Botschaft ist wohl, dass manche Stürme unvermeidlich sind. Wenn ich zurückdenke … ich erwarte jetzt keine Reaktion. Aber im Leben … vielleicht haben Sie investiert, sind eine Beziehung eingegangen oder haben andere Dinge mit schlimmen Folgen getan. Im nachhinein denken Sie: „Etwas in mir sagte mir, dass es falsch ist. Ich hatte einen inneren Unfrieden, eine Unruhe.“ Es war vielleicht der Heilige Geist, der Sie ansprechen wollte. Meistens redet Er nicht mit einer hörbaren Stimme zu Ihnen. Es kommen keine Engel, die feurige Rollen mit Anweisungen für Sie ausrollen.

    Gott leitet uns durch Sein Wort und oft gibt uns der Geist nur ein inneres Zeugnis. Es ist so wichtig, das zu pflegen. Ich bin fest davon überzeugt, dass manche Stürme, die wir erleben, vermeidbar sind. Jesus sagte, als die Jünger Ihn baten, sie beten zu lehren:

    „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name.“ Dann sagte Er: „Führe uns vorbei an Versuchung und befreie uns vom Bösen.“ Das ist die wörtliche Übersetzung. Führe uns an Versuchungen, Schlingen und den Fallen, die der Feind aufstellt, vorbei. Ich glaube, Gott möchte uns wirklich an vielen Dingen vorbeiführen, wenn wir nur lernen würden, sensibel zu sein und Seinen Willen im Wort Gottes zu suchen. Gott wird hauptsächlich durch Sein Wort zu uns reden. Aber dann gibt es ein inneres Zeugnis des Geistes, wie bei Paulus, der sagte: „Männer, ich sehe …“, ich habe den inneren Eindruck, dass diese Reise in Zerstörung und Verlust enden wird und wir sie unterlassen sollten, obwohl alles andere dafür spricht. Alles andere sagte: „Ja, grünes Licht, los!“. Aber in seinem Geist war etwas, das sagte: „Nein, das ist nicht richtig.“

    Ich denke, Gott möchte uns durch diese inneren Wahrnehmungen führen. Sie können es Gewissen nennen, wenn Sie wollen. Manche nennen es die Stimme des Gewissens. Manche sagen: „Man hat eine Ahnung.“ Andere sagen: „Ich weiß es einfach in meinem Innern.“ Tatsache ist, dass der Heilige Geist in unserem Geist lebt, wenn wir wiedergeboren sind. Und Er führt und leitet uns von innen her.

    Manchmal durch leise Regungen. Manchmal durch die sanfte leise Stimme. Manchmal durch das innere Zeugnis. Sie wissen nicht, warum, aber Sie wissen es einfach. Und, Freund, wenn Sie inmitten eines Sturmes sind, verdammen Sie sich nicht, indem Sie sagen: „Es sollte nicht so sein. Ich habe nicht gehört.“

    Vielleicht stimmt das und jetzt sind Sie halt im Sturm. Gute Nachricht – Gott möchte Ihnen sogar im Sturm helfen. Er ist barmherzig und gnädig und voller Mitleid. Wenn wir Ihn anrufen, selbst wenn falsche Entscheidungen uns ins Chaos brachten, möchte und wird Er uns helfen. Ich möchte Sie einfach ermutigen. Seien Sie getrost! Gott liebt Sie. Er möchte Sie an Dingen vorbei führen und Sie von Dingen befreien, wenn Sie Ihm vertrauen. Tun Sie das noch heute!

  11. Juleam 31. August 2008 um 21:44 Link zum Kommentar

    Stöcke und Steine # 9
    31.08.2008

    Drei Szenen mit Elia – Teil 1

    In der Bibel stehen erstaunliche Geschichten von ganz normalen Menschen, die übernatürliche Dinge taten, ungewöhnliche Dinge. Ich denke, Gott liebt es, normale Menschen zu gebrauchen. Es ist erstaunlich, wie sehr wir heutzutage Menschen verehren, die hübsch oder besonders begabt sind.

    Aber wenn ich in der Bibel nachlese, sehe ich Jesus, der Fischer, Steuereintreiber und religiöse Eiferer in Sein Team holt. Und die Menschen, durch die Gott im Alten und Neuen Testament in der Bibel Wunder wirkte, waren ganz gewöhnliche Menschen, die bereit waren, Gott zu vertrauen. Ich denke sogar an Menschen wie Simson. Im Film sehen wir natürlich einen Mann, der aussieht, als habe er Anabolika geschluckt und fünfzehn Jahre lang Gewichte gestemmt, bevor die ersten Aufnahmen entstanden. Ich denke eher, dass Simson ein ganz normales Aussehen hatte. Ich denke nicht, dass er ein Muskelprotz war. Der Geist Gottes gab ihm Kraft und Stärke.

    Eine solche Geschichte sehen wir uns jetzt an. Sie handelt von einer Witwe, von einer armen Witwe, in deren Leben übernatürliche Dinge geschahen. Sie wurde durch ein Wunder versorgt, weil sie Gott mutig vertraute. Sie fühlen sich vielleicht sehr, sehr normal, ganz gewöhnlich. Wissen Sie, wir dienen einem ungewöhnlichen Gott. Er kann wunderbare Dinge in Ihrem Leben tun, wenn Sie Ihm vertrauen.

    Wir werden uns jetzt drei Szenen aus dem Leben des Elia ansehen. Die erste handelt von der Witwe, die ein paar Stöcke sammelt, um ihr letztes Feuer zu machen und mit ihrem Sohn vor ihrem Tod eine letzte Mahlzeit zu essen. Die zweite Szene zeigt Elia auf dem Berg Karmel, wie er sich auf ein Opfer vorbereitet und das Holz auf den Altar legt. In der dritten Szene sitzt er unter einem Ginster in der Wüste. Wir werden heute morgen mit den Stöcken der Witwe, dem Holz, das auf den Altar gelegt wurde, und dem Ginster sprechen.

    Die Geschichte beginnt und Elia erscheint plötzlich – wie aus dem Nichts. Wir erfahren kaum etwas über ihn, eigentlich gar nichts. Er taucht einfach auf und fordert König Ahab heraus. Ahab ist der König Israels und er ist sehr böse. Seine Frau übertrifft ihn sogar noch. Sie heißt Isebel und ist die Tochter des Königs von Sidon. Im Grunde hat sie die Anbetung Baals in Israel zur Staatsreligion gemacht. Keiner der Könige Israels war gut. Das Land Israel wurde geteilt in Juda mit der Hauptstadt Jerusalem, und Israel mit der Hauptstadt Samaria. Juda hatte ein paar gute Könige, Israel keine.

    Alle praktizierten Götzendienst und wandten sich von Gott ab. Ahab ist bis dahin der Schlimmste.

    Elia taucht also aus dem Nichts auf und sagt: „Es wird nicht mehr regnen, ich sage es denn.“ Dann geht er weg. Gott schickt ihn zum Bach Krit, um sich zu verstecken. Raben bringen ihm zweimal täglich Brot und Fleisch. Schließlich trocknet der Bach wegen der Dürre und der Hungersnot aus und Gott schickt ihn von dort fort. Hier steigen wir in die Geschichte ein. 1. Könige 17:8 … lassen Sie uns das gemeinsam ansehen. Es heißt:

    1.Könige 17:8-16
    „Da geschah das Wort des Herrn zu ihm: Mache dich auf, geh nach Zarpat, das zu Sidon gehört, und bleib dort! Siehe, ich habe dort einer Witwe befohlen, dich zu versorgen. Da machte er sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an den Eingang der Stadt kam, siehe, da war dort eine Witwe, die gerade Holz sammelte. Und er rief sie an und sagte: Hole mir doch ein wenig Wasser im Gefäß, dass ich trinke! Und als sie hinging, um es zu holen, rief er ihr zu und sagte: Hole mir doch auch noch einen Bissen Brot in deiner Hand! Da sagte sie: So wahr der Herr, dein Gott, lebt, wenn ich einen Vorrat habe außer einer Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug! Siehe, ich sammle eben ein paar Holzstücke auf, dann will ich hineingehen und es mir und meinem Sohn zubereiten, damit wir es essen und dann sterben. Da sagte Elia zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hinein, tu nach deinem Wort! Doch zuerst bereite mir davon einen kleinen Kuchen zu und bring ihn mir heraus! Dir aber und deinem Sohn magst du danach etwas zubereiten. Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht ausgehen und das Öl im Krug nicht abnehmen bis auf den Tag, an dem der Herr Regen geben wird auf den Erdboden. Da ging sie hin und tat nach dem Wort Elias. Und sie aß, er und sie und ihr Haus, Tag für Tag. Das Mehl im Topf ging nicht aus, und das Öl im Krug nahm nicht ab nach dem Wort des Herrn, das er durch Elia geredet hatte.“

    Wenn ich die Holzstücke fragte, die die Witwe als Brennstoff für ihr letztes Feuer und ihre letzte Mahlzeit sammelte, könnten sie uns sicher eine Geschichte erzählen. Zunächst, dass Glaube an ungewöhnlichen Orten zu finden ist.

    Da ist diese Frau. Sie gehört nicht der Nation Israel an. Jesus sprach sogar über diese Frau. In Lukas 4 sagte Er: „Während der Hungersnot und der Dürre waren viele Witwen in Israel, aber Gott schickte Elia zu dieser.“ Zu einer Frau außerhalb von Israel, die nicht unter Gottes Bund war. Das ist wirklich erstaunlich.

    Jeder in Israel und den umgebenden Ländern wusste, warum es eine Hungersnot gab. Sie wussten, Elia hatte sie vorhergesagt und dafür gebetet. Auch daher, dass Ahab und Isebel über das Geschehen so erbost waren, dass sie Elia in allen Ländern und Königreichen jagen ließen. Wenn sie ihn nicht fanden, zwang König Ahab die Könige dieser Länder einen Eid abzulegen, dass Elia unauffindbar und nicht in ihrem Land ist.

    Diese Witwe stammte aus Sidon. Aus diesem Land stammte Isebel. Ist es nicht typisch Gott, dass Er beschließt, Elia in Isebels Heimat zu verstecken? Das ist Gottes Ironie, so etwas scheint Er gerne zu tun. Ich denke, Gott hat Humor. Sie kannte die Geschichte von Elia und seinem Gebet ganz bestimmt.

    Jeder in Isebels Heimat wusste davon und Gerüchte verbreiteten sich rasant. In den Dörfern wurde davon gesprochen.

    Hier ist nun diese Witwe, die noch nie in einer Syagoge war, noch nie eine Lesung der Schrift hörte und nichts vom Gott Israels weiß. Sie wurde ihr Leben lang von Heidentum und Götzendienst geprägt und hört plötzlich von dem Propheten, der betete und den der Gott Israels erhörte. Sie machte sich viele Gedanken: „Das ist nicht wie bei Baal. Er erhört meine Gebete nie. Es gibt einen Gott, der wirklich Gebet erhört und daraufhin handelt? Ein Gott, der Verheißungen erfüllt und auf Propheten hört?“ Sie fing an, darüber nachzudenken. Ihr Herz streckte sich aus dem Nebel des Götzendienstes und des Heidentums zu Gott aus. Sie suchte nach diesem Gott. Sie dachte: „Das ist anders als alles, was ich bisher hörte oder kannte!“ Sie strebte danach, Gott kennenzulernen. Und tatsächlich, Gott begegnete ihr. Er sprach zu ihr. Er sagte Elia: „Ich befahl einer Witwe, dich zu versorgen.“ Andere Übersetzungen sagen: „Ich gab ihr die Anweisung, sich um dich zu kümmern.“ Wie Gott sie ansprach, wissen wir nicht.

    Eine Vision? Vielleicht. Ein Engel? Ein Traum? Vielleicht eine hörbare Stimme, vielleicht wusste sie plötzlich in ihrem Herzen, was sie tun sollte. Wie auch immer, wir wissen, dass Gott zu ihr sprach.

    Unter diesen ungewöhnlichsten Umständen, am ungewöhnlichsten Ort, ist eine Frau, deren Herz sich danach ausstreckt, Gott zu kennen. Und Gott begegnet ihr und spricht zu ihr. Mein Freund, Sie wären über manche Orte auf der Erde überrascht… und würden dort keinen Glauben erwarten. Aber Gott begegnet hungrigen Herzen, die nach Ihm suchen.

    Diese Frau bekommt Anweisungen von Gott und das bringt uns zu einer zweiten Lektion, die die Hölzer sicher mitgeteilt hätten. Und zwar, dass Gott Ihnen Dinge befiehlt, die Sie nicht tun können und Ihnen dann hilft, sie zu tun. Er wird Sie beauftragen, Dinge zu tun, die Sie unmöglich ohne Ihn tun können. Er sagt der Frau, sie soll sich um den Propheten kümmern. Warum schickte Er Elia nicht zu einem reichen Geschäftsmann? Warum zu einer Witwe? Vielleicht dachte Sie, als sie die Anweisung zum ersten Mal hörte: „Okay, das kann ich schaffen. Alles ist knapp, es regnete nicht. Wenn ich etwas aufhebe und mein Sohn und ich weniger essen…, wenn er nur ein paar Tage bleibt, kriege ich das vielleicht hin.“ Aber Elia kam und kam nicht und ihre Vorräte waren verbraucht. Nur noch eine kleine Mahlzeit und dann würden sie und ihr Sohn verhungern. Vielleicht dachte sie: „Ich habe wohl doch nicht von Gott gehört. Jetzt kann es ja nicht mehr geschehen. Gott fand vielleicht jemand anders, der treuer war.“ Elia erscheint plötzlich, als es absolut unmöglich war. Sie hat nichts! Jetzt ist er da und sie soll ihn versorgen! Ich denke, Gott liebt solche Situationen.

    Vielleicht hört mir jetzt jemand zu, dem Gott etwas ins Herz legte. Sie dachten, Sie wüssten, wie es geschehen würde: „Wenn das geschieht und jenes, könnten wir jenes tun und würden es schaffen.“

    Aber irgendwie war Gottes Zeitplan mit Ihrem nicht im Einklang. Ihre Methoden waren bestimmt nicht Gottes Methoden und vielleicht geht es Ihnen wie dieser Frau: Sie sind bereit zu sterben, ohne die Erfüllung Ihrer Herzenswünsche zu erleben. Ich möchte Ihnen sagen: Halten Sie daran fest. Gott ist vielleicht noch nicht so weit. Vielleicht wollte Er Sie an den Punkt bringen, dass Sie sicher wissen, dass Sie es nicht tun können und sich völlig auf Ihn verlassen müssen.

    Er befiehlt uns, Dinge zu tun, die wir ohne Seine Hilfe nicht tun können. Eine Stadt gewinnen, eine Gemeinde bauen, einem Feind vergeben, eine Firma gründen. Er weiß, dass Sie es nicht können und Sie wissen es auch. Sie werden sich völlig auf Ihn verlassen müssen. Er sagt: „Okay, gut, endlich! Darauf habe ich gewartet.“

    Gott bewirkt, dass Menschen Unmögliches tun. So wie Er einen ungebildeten Klempner aus Bradford, England, berief. Dieser Mann setzte seiner Frau zu und schloss sie aus, so dass sie die ganze Nacht bei der feuchten Luft auf der Terrasse schlafen musste, weil sie gegen seinen Willen zur Gemeinde ging. Gott sagt: „Ich rufe dich in den Dienst.“ Also ging Smith Wigglesworth mutig voran und erschütterte Großbritannien mit Wundern, die sie nie zuvor erlebten. Es war unmöglich. Aber, Freund, mit Gottes Hilfe geschah es. Er beauftragt uns, Dinge zu tun, die ohne Ihn nicht geschehen können.

    Gut, eine weitere Lektion, die ich für wichtig halte: Glaube und Gehorsam können aus dem Ende einen Anfang machen. Es schien das bittere Ende dieser Frau zu sein. Als Elia ihr sagte: „Hole mir doch einen Bissen Brot,“ sagte sie ehrlich: „Ich habe kein Brot… nur etwas Mehl und Öl, mehr nicht.

    Wir werden einen Kuchen bereiten und sterben.“ Sie sagte nicht: „Ich tue das nicht.“ Ihre Antwort ähnelte der Reaktion von Petrus, als Jesus sagte: „Wirf das Netz in die Tiefe, um Fische zu fangen.“

    Er sagte: „Herr, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Aber auf Dein Wort hin werden wir die Netze auswerfen. Es ergibt keinen Sinn, aber wenn Du es sagst, werden wir es tun.“

    Und als sie handelte… diese Frau tat, was Elia ihr sagte… wurde aus ihrer letzten Mahlzeit eine Versorgung für zweieinhalb Jahre, wie manche Kommentare sagen. Manche schätzen, dass er so lange bei ihr wohnte. Diese Hand voll Mehl und der kleine Krug mit Öl wurden immer wieder geleert und geleert und geleert… übernatürlich wurden daraus Mahlzeiten, mehr als zwei Jahre lang. Freund, denken Sie nicht, es wäre für sie keine Prüfung gewesen. Es war eine gewaltige Prüfung ihres Glaubens. Sie zweigt sozusagen einen Teil der letzten Mahlzeit ihres Sohnes ab und gibt ihn einem Fremden. Man sollte sich nicht zwischen Mütter und deren Kinder stellen! Es war eine gewaltige Prüfung, aber sie hat sie bestanden und das Ende wurde zum Anfang.

    Vielleicht sind Sie heute hier und sind völlig am Ende, am Ende Ihres Lateins. Freund, wenn Sie das tun, was Gott Ihnen sagt, kann das Ende der Anfang des größten Wunders werden, das Sie je erlebten.

    Ich denke, eine Lektion, die die Stöcke sicher gelehrt hätten, ist, dass sie durch ihren Gehorsam ein biblisches Prinzip bestätigte. Elia sagte ihr: „Geh hinein, tu nach deinem Wort! Doch zuerst bereite mir davon einen kleinen Kuchen zu und bring ihn mir heraus! Dir aber und deinem Sohn magst du danach etwas zubereiten.“ Es klingt wie die Worte Jesu in Matthäus, Kapitel 6. Er sagte: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?

    Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.

    Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ Stellt Sein Reich an die erste Stelle. Und Elia sagte: „Mach mir zuerst einen Kuchen.“ Das finden wir in der ganzen Bibel. In den Sprüchen heißt es: „Ehrt den Herrn mit den Erstlingen eures Einkommens.“

    Mir gefällt die Message Bibel. Dort steht: „Gebt Gott euer Erstes, euer Bestes, so werden eure Scheunen reichlich gefüllt werden und aus euren Schläuchen wird neuer Wein sprudeln.“

    Es ist auch interessant, zu sehen, was er ihr in Vers 13 sagte. Elia sagte: „Fürchte dich nicht! Geh und handle nach deinem Wort.“

    Furcht ist der Hauptgrund, warum Menschen nicht sofort gehorchen. Angst vor Mangel, Angst vor Versagen, Angst, dass Gott Sein Wort nicht hält… Ich möchte Sie ermutigen, Freund… ich habe heute morgen sogar ein Wort des Herrn für Sie. Sind Sie bereit? Fürchten Sie sich nicht. Gott ist treu. Sie müssen tun, was Er Ihnen sagte.

    Die Tatsache ihrer Witwenschaft schloss sie nicht aus. Ihre Umstände hielten sie nicht zurück.

    Vielmehr war ihr Mitwirken der Kanal, den Gott öffnete und durch den Er Segen in ihr Leben brachte.

    Die Schrift sagt in

    Sprüche 11:24
    „Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt immer mehr, und einer, der mehr spart, als recht ist, und es gereicht ihm nur zum Mangel.“

    Der Apostel Paulus sagte, die Samen, die wir aussäen und einpflanzen, vermehrt Gott. Nicht diejenigen, die wir für uns behalten.

    Ich denke, wir sollten festhalten: Elia bat nicht um alles. Er bat nicht um das Ganze. Hören Sie, was er sagte, als er kam: „Bring mir etwas Wasser zum Trinken. Gib mir einen Bissen Brot. Mach mir daraus zuerst einen kleinen Kuchen.“ In ihrer Lage mag er ihr groß vorgekommen sein, aber es war nur ein Teil. Er könnte um alles bitten. Wie vielen ist klar, dass Gott alles gehört? Wir sind nur Haushalter.

    Es gehört nicht uns! Wenn Er alles erbitten und fordern würde, sollten wir Ihm als gute und treue Haushalter alles übergeben und Ihm vertrauen. Ich denke, dass das wirklich selten der Fall ist.

    Ich lebe seit über 32 Jahren mit Jesus und habe nur zwei Mal bisher den Eindruck gehabt, dass Gott mich bat, alles zu geben, was ich hatte. Es geschieht nicht jeden zweiten Dienstag und darüber bin ich froh. Gewöhnlich bittet Gott nur um ein wenig und einen Bissen, den kleinen Kuchen, den Zehnten.

    Wenn wir treu sind, wenn Er uns mit dem Wenigen, dem Bissen und dem Bisschen vertrauen kann… besonders wenn wir in Not sind… dann kann Er uns später mit dem Vielen, dem Großen und den Vielen vertrauen. Jesus sagte, wenn wir im Kleinen treu sind, wird Er uns über vieles setzen.

    Jemand sagt: „Pastor, wenn ich 100.000 Dollar hätte, würde ich 20.000 der Gemeinde geben!“

    Das ist stark! Wie viel haben Sie jetzt? Haben Sie 100? Würden Sie davon 20 geben? Sehen Sie, die Augen Gottes sehen auf uns im Bereich des Geringen, des Wenigen und des Bissens. Darauf schaut Er. Wenn wir mit dem Bissen, dem Wenigen und dem Geringen treu sind, wird Gott uns in anderen Bereichen Großes, Viele und Vieles anvertrauen. Wenn Er mir mit 100 Dollar vertrauen kann, wird Er mir vielleicht 1.000 anvertrauen. Wenn Er mir mit 1.000 vertrauen kann, wird Er mir vielleicht 100.000 anvertrauen. Wenn Er mir damit vertraut, vertraut Er mir vielleicht eine Million an. Gott sagt: „Gib mir nur den Zehnten.“ Zeig mir, dass ich dir vertrauen kann.

    Noch ein letzter Gedanke, bevor wir uns der zweiten Szene mit Elia zuwenden. Der sicherste Ort ist direkt im Willen Gottes, wo immer er Sie hinführt. Elia mag die Stirn darüber gerunzelt haben, nach Sidon zu gehen, der Heimat von Isebel. Es war seiner Meinung nach vielleicht nicht der sicherste Ort, wenn man seine Einstellung zur Anbetung Baals und ihren Hass auf ihn bedenkt. Ich wiederhole: Wo der Wille Gottes Sie hinführt, kann Er Sie bewahren.

    Gehen wir von hier zur zweiten Szene mit Elia im 18. Kapitel. Wir können aus Zeitgründen nicht alles lesen. Lassen Sie mich die Vorgeschichte erzählen. Elia zeigt sich Ahab, zunächst Ahabs Diener Obadja. Ahab hat das Land geteilt und sagte Obadja: „Geh in diese Richtung. Schau, ob du für die Tiere etwas Gras findest, damit wir sie nicht schlachten müssen. Ich gehe dorthin, denn hier gibt es nichts, um die Herden zu ernähren.“ Obadja geht also los.

    Die Bibel sagt, dass Obadja den Herrn sehr fürchtete. Auf eigenes Risiko nahm er 100 Propheten des Herrn und versteckte sie in zwei Höhlen, 50 je Höhle, während Isebel die Propheten des Herrn tötete.

    Elia trifft zuerst Obadja, während jener Gras für die Tiere sucht. Und er sagt: „Hole mir Ahab, ich möchte mit ihm reden.“ Und Obadja sagt: „Bitte, tue mir das nicht an. Wenn ich ihn hole und du nicht da bist, wenn wir zurückkommen, bringt er mich um! Ich weiß, dass du gehört hast, dass ich Gott fürchte und 100 Propheten in Höhlen versteckt habe. Bitte, tue mir das nicht an, Elia!“ Und Elia sagt: „Ich werde hier sein, versprochen!“ Er geht los und holt Ahab. Ahab kommt und hier, in Vers 17, steigen wir in die Geschichte ein. Lesen wir es gemeinsam!

    1.Könige 18:17-24
    „Und es geschah, als Ahab Elia sah, da sagte Ahab zu ihm: Bist du da, der Israel ins Unglück gebracht hat? Er aber sagte: Nicht ich habe Israel ins Unglück gebracht, sondern du und das Haus deines Vaters, indem ihr die Gebote des Herrn verlassen habt und du den Baalim nachgelaufen bist.

    Und nun sende hin, versammle ganz Israel zu mir an den Berg Karmel und die 450 Propheten des Baal und die 400 Propheten der Aschera, die am Tisch Isebels essen! Da sandte Ahab unter allen Söhnen Israel umher und versammelte die Propheten an den Berg Karmel. Und Elia trat zum ganzen Volk hin und sagte: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der Herr der wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; wenn aber der Baal, dann folgt ihm nach! Aber das Volk antwortete ihm kein Wort.

    Da sagte Elia zum Volk: Ich allein bin übrig geblieben als Prophet des Herrn, aber die Propheten des Baal sind 450 Mann. Man gebe uns nun zwei Stiere! Sie sollen sich den einen von den Stieren auswählen, ihn in Stücke zerschneiden und aufs Holz legen, aber sie sollen kein Feuer daran legen. Und ich, ich werde den anderen Stier zurichten und aufs Holz legen, und auch ich werde kein Feuer daran legen. Dann ruft ihr den Namen eures Gottes an, und ich, ich werde den Namen des Herrn anrufen. Und der Gott, der mit Feuer antwortet, der ist der wahre Gott. Da antwortete das ganze Volk und sagte: Das Wort ist gut.“

    Ich liebe diese Geschichte. Könnte ich in die Geschichte zurückgehen, hätte ich mir unter anderem dieses Ereignis angesehen. Elia ist wirklich ein interessanter Mann. Er ist recht rauh. Er scheint für solche Dinge geschaffen zu sein. Der Wettstreit beginnt. Die Propheten Baals schreien von morgens bis abends zu Baal. Nach ihrer Gewohnheit schnitten sie sich mit Lanzen und Messern. Die Bibel sagt, dass ihr Blut floss. Und sie schreien zu Baal. Elia verspottet sie die ganze Zeit. Dieser Mann ist wirklich interessant! Er sagt: „He, schreit lauter! Vielleicht ist er schwerhörig! Vielleicht ist er im Urlaub.“ Und dann sagt er etwas, was man auf deutsch nur so übersetzen könnte: „Vielleicht sitzt er auf der Toilette!“ Er ruft ihnen den ganzen Tag solche Dinge zu!

    Kurz vor Sonnenuntergang sagt er: „Gut, ich bin dran.“ ‚Selbst ist der Mann‘… es ist interessant.

    Elia hat einen Diener, aber er lässt den Diener nichts tun. Also baut er selbst den Altar mit 12 riesigen Steinen auf, einen pro Stamm. Dann spaltet er alles Holz, legt das Holz auf den Altar, tötet den Stier, zerteilt ihn und legt ihn selbst auf den Altar. Dann nimmt er eine Schaufel und hebt einen ein Meter breiten Graben um den Altar aus. Dann sagt er ihnen: „Gut, gießt Wasser darauf. Nein, gießt noch mehr Wasser darauf.“ Er füllt den ganzen Graben mit Wasser, das Opfer ist durchnässt. Er betet, Feuer fällt vom Himmel und alle rufen: „Ich denke, der Herr gewinnt.“ Es folgt eine landesweite Umkehr und ein landesweites Bekenntnis, dass der Herr Gott ist. Eine wirklich sehr erstaunliche Geschichte!

    Wenn wir in der Lage wären, das Holz, das Elia spaltete und auf den Altar legte, zu interviewen… Mann! Es könnte uns einiges erzählen. Bitte hören Sie diese wichtige Botschaft: Eine Nation kann plötzlich verändert werden. Eine Nation kann plötzlich verändert werden. Freund, sie hatten massive Probleme. Die Staatsreligion ist die Anbetung Baals… staatlich gefördert! Die ganze Nation wendet sich von Baal ab, von der Götzenanbetung, und bekennt landesweit die Herrschaft des einen wahren Gottes. Es geschah schnell.

    Ein paar Dinge aus dieser Geschichte möchte ich am Ende nochmals wiederholen. Zunächst die Tatsache, dass Elia so total erschöpft war. Vielleicht sehen Sie jetzt die Sendung und sind ständig müde. Sie gehen müde ins Bett und stehen morgens immer noch müde auf. Es ist mehr als körperliche Müdigkeit. Ich sage Ihnen das etwas ungern… denn das kann geheilt werden… ich würde gerne ins Detail gehen, aber wir sprechen nächste Woche darüber. Wenn Sie herausfinden wollen, was Sie tun können, müssen Sie nächste Woche wieder einschalten und den zweiten Teil der Sendung sehen. Es ist recht erstaunlich, man würde das nicht erwarten. Ich möchte Ihnen nur sagen, es gibt Hoffnung für Sie! Legen Sie sich kurz hin, beten Sie eine Zeit lang, lesen Sie das Wort und warten Sie bis nächste Woche.

    Das Zweite aus dieser Geschichte, was ich nennen möchte, ist die Tatsache, dass sich eine Nation schnell verändern kann. Wenn wir uns in unserem Land umsehen, gibt es genug Gründe, Angst zu haben und bestimmt Anlass zur Kritik. Aber wissen Sie was? Ich glaube, Gott kann unser Land verändern und Er kann es schnell tun. Ich glaube, Gott kann auch Ihr Land verändern und zwar schnell. Freund, nichts ist zu schwer für Ihn. Die Nationen sind aus Gottes Sicht immer noch ein Tropfen am Eimer. Er möchte, dass wir zu Ihm kommen und beten und Ihm vertrauen. Er möchte, dass wir die Samen des Evangeliums aussäen. Ich möchte Sie heute ermutigen, neu zu vertrauen!

    Vielleicht dienen Sie Gott, schauen mir zu und haben lange und hart gearbeitet. Sie haben mit Tränen gesät und sehr geringe Resultate gesehen. Wissen Sie, jemand anders wird Ihre Arbeit übernehmen und es wird eine Ernte geben. Diese Samen sind ewig. Es ist der unvergängliche Same des Wortes Gottes, den wir aussäen. Und, Freund, er wird wachsen. Jemand muss ihn in den Boden einbringen.

    Vielleicht erleben Sie diese große Erweckung und die schnelle Veränderung Ihres Landes. Vielleicht jemand anders. Aber wir alle müssen unseren Teil dazu tun. Ich möchte Sie im Innersten ermutigen, weil Gott es tun kann. Ich glaube, Er kann es dort tun, wo ich lebe. Und ich glaube, Er kann es tun, wo Sie leben. Sie müssen einfach treu bleiben. Beten Sie weiter, verbreiten Sie weiter die Samen des Evangeliums. Lassen Sie uns weiterhin unserem wundervollen Gott dienen, der all unserer Not begegnet. Wenn Sie jetzt zuschauen und Jesus niemals in Betracht zogen, möchte ich Ihnen sagen: Er ist einfach wunderbar! Er ist der Retter der Welt. Er lebt und kommt eines Tages wieder. Öffnen Sie Ihm doch einfach Ihr Herz! Sie werden für immer verändert werden.

    Stöcke und Steine # 9 07.09.2008
    Drei Szenen mit Elia – Teil 2

    Ich liebe diese Geschichte. Könnte ich in die Geschichte zurückgehen, hätte ich mir unter anderem dieses Ereignis angesehen. Elia ist wirklich ein interessanter Mann. Er ist recht rauh. Er scheint für solche Dinge geschaffen zu sein. Der Wettstreit beginnt. Die Propheten Baals schreien von morgens bis abends zu Baal. Nach ihrer Gewohnheit schnitten sie sich mit Lanzen und Messern. Die Bibel sagt, dass ihr Blut floss. Und sie schreien zu Baal. Elia verspottet sie die ganze Zeit. Dieser Mann ist wirklich interessant! Er sagt: „He, schreit lauter! Vielleicht ist er schwerhörig! Vielleicht ist er im Urlaub.“ Und dann sagt er etwas, was man auf deutsch nur so übersetzen könnte: „Vielleicht sitzt er auf der Toilette!“ Er ruft ihnen den ganzen Tag solche Dinge zu!

    Kurz vor Sonnenuntergang sagt er: „Gut, ich bin dran.“ ‚Selbst ist der Mann‘… es ist interessant.

    Elia hat einen Diener, aber er lässt den Diener nichts tun. Also baut er selbst den Altar mit 12 riesigen Steinen auf, einen pro Stamm. Dann spaltet er alles Holz, legt das Holz auf den Altar, tötet den Stier, zerteilt ihn und legt ihn selbst auf den Altar. Dann nimmt er eine Schaufel und hebt einen ein Meter breiten Graben um den Altar aus. Dann sagt er ihnen: „Gut, gießt Wasser darauf. Nein, gießt noch mehr Wasser darauf.“ Er füllt den ganzen Graben mit Wasser, das Opfer ist durchnässt. Er betet, Feuer fällt vom Himmel und alle rufen: „Ich denke, der Herr gewinnt.“ Es folgt eine landesweite Umkehr und ein landesweites Bekenntnis, dass der Herr Gott ist. Eine wirklich sehr erstaunliche Geschichte!

    Wenn wir in der Lage wären, das Holz, das Elia spaltete und auf den Altar legte, zu interviewen… Mann! Es könnte uns einiges erzählen. Bitte hören Sie diese wichtige Botschaft: Eine Nation kann plötzlich verändert werden. Eine Nation kann plötzlich verändert werden. Freund, sie hatten massive Probleme. Die Staatsreligion ist die Anbetung Baals… staatlich gefördert! Die ganze Nation wendet sich von Baal ab, von der Götzenanbetung, und bekennt landesweit die Herrschaft des einen wahren Gottes. Es geschah schnell.

    Hallo. Willkommen zur heutigen Sendung. Wir setzen eine Botschaft fort, die wir letzte Woche brachten. Falls Sie die letzte Woche verpassten, keine Sorge. Die heutige Botschaft ist in sich geschlossen. Wir sprechen darüber, wie eine Nation an einem Tag verwandelt werden kann und darüber, wie wir mit Erschöpfung umgehen. Zwei Themen, die jeden, jeden Gläubigen, etwas angehen. Kommen wir direkt zum Wort. Seien Sie bereit.

    Ich weiß, dass Gott die USA nicht mehr liebt als irgend ein anderes Land. Ihm geht es um die ganze Welt. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.“ Ich denke, manche Menschen sind selbstgefällig und meinen, Gott liebt uns mehr als andere Völker in anderen Ländern.

    Ich bekomme Angst, wenn ich mich umsehe. Ich habe aber auch viel Hoffnung für unser Land. Ich denke, unser Land kann plötzlich verändert werden. Hören Sie die Worte aus

    Jesaja 66:8. Es heißt:
    „Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne.“

    Zion, mein Freund, ist ein Bild für die Gemeinde. Hebräer 12:2 sagt, Zion repräsentiert die Gemeinde.

    Als Zion Wehen bekam… das ist ein Bild für Gebet… gebar er auch schon Söhne.“ Eine Nation wurde im Nu geboren, verändert und an einem Tag geboren. Der Apostel Paulus gebraucht im Galaterbrief dieselben Worte. Er sagt: „Meine Kinder, um die ich Geburtswehen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.“ Er meinte damit, dass er sie zur Errettung durchbetete und jetzt um Reife ringt. Ich sage Ihnen, wenn Zion, die Gemeinde, wirklich im Gebet kämpfen würde, wäre das Ergebnis plötzliche Veränderung unseres Landes. Wir können eine Erweckung in unserem Land erleben, die Sie erstaunen würde. Dazu müssten mindestens vier Dinge vorhanden sein. Sie sind in dieser Geschichte vorhanden und sind nötig, wenn ein Land plötzlich verändert werden soll. Erstens muss es eine Verheißung geben. Zweitens muss gebetet werden. Drittens muss gepredigt werden. Viertens brauchen wir Kraft.

    Das Ganze fing mit einer Verheißung an. Elia hat nicht einfach gesagt: „Prophet zu sein ist eigentlich langweilig. Ich bete einfach gegen den Regen. Das macht Spaß. Ja, ich bete gegen den Regen.“ Es war nicht eine kluge Idee, die er hatte. Freund, vor über 500 Jahren hatte Gott durch Mose geredet und gesagt: „Wenn mein Volk sich von mir abwendet und Götzen anbetet, werde ich den Himmel verschließen und es wird aufhören zu regnen.“

    Gott redete auch durch andere Menschen und versprach, dass Er die Himmel verschließen würde, wenn sie sich Götzen zuwenden und von dem einzigen wahren Gott abwenden würden. Es begann mit einer Verheißung.

    Und, Freund, wenn wir eine landesweite Erweckung erleben wollen, eine Erneuerung… nennen Sie es, wie Sie wollen, müssen wir dafür eine Verheißung haben. Das ist die Grundlage für alles, was Gott tut. Es ist die Basis für unseren Glauben. Mir fallen einige ein:

    Psalm 2:8
    „Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben, zu deinem Besitz die Enden der Erde.“

    Dieser Vers hier in Jesaja 66, den ich Ihnen vorlas: „Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne. Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht?“ Ich denke, es ist möglich. Ein Land kann plötzlich verändert werden.

    Aber neben der Verheißung sehen wir hier auch Gebet. Die Bibel sagt im Jakobusbrief, dass Elia betete und der Himmel verschlossen wurde. Er betete wieder und es regnete.

    Lassen Sie uns kurz gemeinsam darüber nachdenken. 500 Jahre zuvor hatte Gott das zuerst durch Mose gesagt, es ist aber nie passiert. Generation auf Generation, Jahrzehnte lang, ein König nach dem anderen, waren sie alle Götzenanbeter. Ahab verschlimmerte es, aber sie beteten unentwegt Götzen an. Es gab keinen einzigen guten König in der Hauptstadt in Samarien! Keiner von ihnen war gut. Alle wandten sich heidnischer Anbetung zu. Dennoch kamen die Wolken wie immer und es regnete. Die Ernte wuchs heran. Im Jahr darauf wieder, im nächsten Jahr wieder und im Jahr darauf wieder. Im folgenden Jahrzehnt geschah es wieder und im folgenden Jahrhundert auch… bis jemand betete, bis Elia betete.

    Freund, es geht nicht nur um die Verheißungen, sondern um Gebet in Verbindung damit. Die Verheißungen sind voller Potenzial, voller latenter Kraft. Aber jemand muss die Verheißungen beanspruchen, sie glauben und entsprechend beten. Das war das Entscheidende. Wir müssen beten, ernstlich beten. Markieren Sie diese Stelle in Ihrer Bibel und lassen Sie uns Jakobus 5 anschauen. Ich nenne die Stelle nur. In den Versen 17 und 18 steht, dass Elia betete, die Himmel sich verschlossen und es aufhörte zu regnen. Er betete wieder, die Himmel öffneten sich, es regnete und Frucht kam hervor.

    Jakobus gebraucht das als Illustration. Aber das ist nicht wirklich sein Thema. Sein Hauptthema ist, Menschen zu Christus zu führen. Schauen Sie sich den Vers 7 aus Kapitel 5 an.

    Jakobus 5:7
    „Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange.“

    Gott ist der Bauer, der auf die köstliche Frucht der Erde wartet. Was ist diese köstliche Frucht? Seelen. Nicht nur die Frucht der Vereinigten Staaten. Er wartet auf die köstliche Frucht der Erde. Aber vor dieser Ernte muss etwas passieren. Der Früh- und der Spätregen muss fallen. Können Sie mir folgen? Es kann ohne Regen keine Ernte geben, Früh- und Spätregen. Jedem Zuhörer in Israel war das klar, weil es in Israel nur zwei Regenphasen gibt. Die Erste ist ungefähr im November und sorgt dafür, dass der Boden weich wird und Samen gut keimen können, direkt vor der Aussaat. Die Zweite ist ungefähr im April und sorgt für die volle Reife der Ernte. Ohne Früh- und Spätregen gibt es keine reiche Ernte. Beide sind total nötig und beide sind ein Bild für den Einfluss des Heiligen Geistes, jenen Einfluss, der im Herzen einer Frau oder eines Mannes wirkt und es empfänglich macht, damit der Same des Evangeliums in ihr Herz gesät werden kann.

    Viele Menschen sind im Herzen nicht offen für das Evangelium und die Samen kommen nicht einmal in ihr Herz, weil ihr Sinn zu ist. Wodurch öffnen sie sich? Durch das Wirken des Heiligen Geistes, den Frühregen. Was bewirkt, dass sie es zu Herzen nehmen und bereit sind, Christus ihr Leben zu geben, dass sie reif sind zur Ernte? Wieder das Wirken des Heiligen Geistes. Die Frage ist: Geschieht das einfach so? Nein, bestimmt nicht! Schauen Sie diesen Vers nochmals an. Gott wartet auf die köstliche Frucht der Erde, darauf, dass der Früh- und Spätregen darauf fällt. Schauen Sie sich die letzten Verse des Kapitels an, ab Vers 17.

    Jakobus 5:17-18
    „Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete inständig, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.“

    Wodurch kommt der Regen? Durch Gebet. Schauen Sie sich die nächsten Verse an.

    Jakobus 5:19-20
    „Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt und jemand ihn zurückführt, so wisst, dass der, welcher einen Sünder von der Verirrung seines Weges zurückführt, dessen Seele vom Tode retten und eine Menge von Sünden bedecken wird.“

    Was hat das bloß damit zu tun, dass Elia für Regen betet? Alles! Er spricht davon, jemanden zu Gott zurückzubringen, zur Abkehr von Sünde, indem man für das Wirken des Heiligen Geistes in ihrem Leben betet, für den Früh- und Spätregen, das Empfangen des Samens und für eine Reaktion auf die Botschaft des Evangeliums. Wir müssen also beten!

    Aber eine Verheißung und Gebet allein reichen nicht aus. Es kann reichlich regnen, der Boden kann hervorragend sein, wenn aber niemand einen Samen aussät, gibt es keine Ernte. Wir wurden durch den unvergänglichen Samen des Wortes Gottes wiedergeboren. Es muss jemanden geben, der predigt. Ich sehe einen Saal voller Prediger. Gibt es in den Nebenräumen Prediger oder unter den Zuschauern? Gott hat uns alle gerufen, zu dienen und Sein Wort zu bringen. Vielleicht verkündigen Sie es nicht hinter einer Kanzel, aber Sie sind zum Predigen berufen, dazu, die Geschichte von Jesus und Ihre persönlichen Erfahrungen mit Ihm weiterzusagen.

    Wie könne sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie können sie hören ohne einen Prediger? Elia predigte. Er verkündete eine klare Botschaft. Er brachte Sie dazu, sich zu entscheiden.

    „Entscheidet euch! Wie lange wollt ihr zwischen zwei Meinungen schwanken? Wenn der Herr Gott ist, folgt Ihm. Wenn Baal Gott ist, folgt ihm, aber entscheidet euch und zögert nicht. Es geht um eure ewige Bestimmung.“ Er predigte die Botschaft.

    Wissen Sie, ich glaube, eine Verheißung, Gebet und Predigt reichen nicht aus. Ich denke, wir brauchen Kraft. Wenn ein Land verändert werden soll, müssen wir Kraft haben. Feuer fiel vom Himmel. Das war ein übernatürliches Zeichen. Ich glaube, Gott möchte uns Kraft zum Predigen, Reden und Mitteilen geben. Darum geht es, aber nicht nur darum, sondern um die Gaben des Heiligen Geistes. Und, Freund, nennen Sie es eine tiefe Erneuerung oder eine Endzeit-Erweckung… wie auch immer… ohne das Übernatürliche wird nichts passieren. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und Gottes künftiges Wirken in unserem Land und den Nationen der Welt beinhaltet Zeichen und Wunder und Heilungen, mein Freund, das Wirken der Gaben des Heiligen Geistes.

    Ich werde es nie vergessen. Es geschah vor 23 oder sogar 24 Jahren. Wir brachten einige Teams in ein bestimmtes Gebiet von Mexiko und arbeiteten mit einem Evangelisten, den wir dort kannten. Es war recht hart. In den Dörfern, wo wir waren, gab es nur unbefestigte Straßen. Wir legten ein paar große alte Reifen übereinander und stellten riesige Lautsprecher hinein. Wir schlossen einen kleinen Kassettenrekorder an und jemand predigte eine Heilungsbotschaft auf Spanisch. Man konnte sie überall im ganzen Dorf hören. Wir gingen von Tür zu Tür. Ich nahm ein paar Leute mit und wir klopften einfach an und fragten: „Können wir Ihnen irgendwie helfen? Braucht jemand in Ihrem Haus Gebet?

    Können wir Ihnen heute irgendwie helfen?“ Es war erstaunlich, wie viele Menschen uns aufnahmen, für wie viele wir beteten und wie viele Christus annahmen. Es war ein großartiger Tag! Ich tat das den ganzen Nachmittag mit meinem Team. Wir kamen zurück und die Teams versammelten sich. Die Kassette lief immer noch und die Predigt war laut hörbar. Eins der Teams brachte einen blinden Mann die Straße herauf, er war alt. Man sah, dass er blind war. Sie mussten ihn die Straße entlang führen.

    Er kam zu uns und sagte: „Ich möchte jetzt zu dem, der predigt. Seine Botschaft hat mich tief bewegt.

    Ich habe zugehört.“ Und wir mussten ihm sagen: „Senor, no hay un hombre.“ „Mein Herr, da ist niemand. Es ist ein Kassettenrekorder.“ Er dachte, dort würde jemand mit einem Mikrofon stehen und predigen.

    Was ich gleich sagen werde, ist nicht vom Hörensagen. Ich war dabei und habe es gesehen. Ein paar Männer stellten sich um ihn. Sie legten diesem Mann Hände auf und beteten für ihn und Gott öffnete vor allen seine Augen. Wir gaben ihm eine Bibel und er fing an, laut daraus vorzulesen. Er drückte sie an seine Brust und fiel auf der staubigen Straße auf seine Knie, dankte Gott immer wieder und schluchzte wie ein kleines Kind. Freund, das wird die Umgebung aufrütteln.

    Letzte Woche rief mich jemand an, der Krebs hatte. Er war beim Arzt und wurde untersucht und es wurde Krebs festgestellt. Er ruft mich an und sagt mir: „Bayless, ich war wieder beim Arzt.“ Es wurden mehrere Biopsien durchgeführt. „Der Krebs ist weg.“ Was ist passiert? Ein Jugendlicher aus unserer Gemeinde betete für ihn. Der Krebs verschwand. Das wird eine Familie wachrütteln und Sie zum Nachdenken über Gott bringen.

    Wenn wir die schnelle Veränderung einer Nation sehen wollen – es ist möglich! – brauchen wir eine Verheißung. Wir müssen beten und predigen und uns nach dem Übernatürlichen ausstrecken, denke ich. Wir müssen beten und Gott vertrauen und uns nach Seiner Kraft ausstrecken. Ich denke, Gott möchte weit mehr ausgießen, als wir erlebt haben.

    Gut, ich will noch schnell ein paar Dinge sagen. Ich habe kaum noch Zeit. Eine andere Lektion, die mir am Herzen liegt, ist, dass Gott Sein Werk durch unvollkommene Menschen tun wird, weil Er nur solche zur Verfügung hat. Hören Sie, was hier über Elia steht. Wir sind immer noch bei Jakobus 5:17.

    Jakobus 5:17
    „Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir…“

    Manche Übersetzungen sagen, er war genau so menschlich wie wir. Ich denke, in der alten King James heißt es, er war den gleichen Begierden unterworfen wie wir. Wenn wir darüber nachdenken… Sie können wieder zu 1.Könige zurückgehen. Er wendet sich hier an alle und predigt auf dem Berg Karmel feurig. Alle hören zu, er sagt: „Ich allein bin übrig geblieben als Prophet des Herrn.“ Moment mal, Elia. Ich denke, das steht in Vers 22. Moment mal. Obadja hat dir gerade gesagt, dass er 100 Propheten in zwei Höhlen versteckt hat. Das war erst vorhin. Was soll das heißen, du bist der einzige Prophet? Was bist du? Soll das die Menge aufputschen, Elia? Bauschst du deine Geschichte etwas auf? Das ist definitiv falsch und das weißt du ganz genau. Aber Gott sagt: „Ich hab nur ihn zur Verfügung.“

    Im Verlauf der Geschichte wird sehr deutlich, wie menschlich er wirklich ist. Nachdem das Feuer fällt, sagt er: „Schnappt euch die falschen Propheten!“ Und Sie schnappen sie. Sie marschieren zum Fuß des Karmel an den Bach Kishon und er tötet dort ganz allein mindestens 450 Männer. Es könnten sogar 850 gewesen sein, weil von weiteren 400 falschen Propheten die Rede ist, die andere Götzen anbeteten. Dann kommt er zurück und hat eine Gebetsversammlung. Regen fällt, er rennt nach Jesreel, zur Sommerresidenz, und trifft dort Ahab. Er hört eine Botschaft von Isebel, die von den Ereignissen hörte und sagt: „Ich werde dich umbringen.“ Elia ist bestürzt und rennt weg. Er lässt seinen Sklaven links liegen, rennt 160 Kilometer in die Wüste und setzt sich unter einen Strauch.

    Dort steigen wir in die Geschichte ein, 1.Könige 19. Wir können etwas lernen, wenn wir diesen Strauch interviewen. Schauen Sie sich den Vers 4 an. Es heißt:

    1.Könige 19:4
    „Er selbst aber ging in die Wüste eine Tagereise weit und kam und ließ sich unter einem einzelnen Ginsterstrauch nieder. Da wünschte er sich, sterben zu können, und sagte: Es ist genug. Nun, Herr, nimm mein Leben hin! Denn ich bin nicht besser als meine Väter.“

    Ich denke, er ist etwas depressiv. Was denken Sie? Er denkt an Selbstmord. „Gott, nimm mein Leben hin. Bring mich um. Ich will sterben.“ Und er hielt an diesem „Ich allein bin übrig…“ fest. Ich denke, manchmal sagen wir etwas in unserem Herzen und fangen es an zu glauben, obwohl wir wissen, dass es nicht wahr ist. Später spricht er mit Gott. Hören Sie, was er Gott in Vers 14 sagt.

    1.Könige 19:14
    „Und er sagte: Ich habe sehr geeifert für den Herrn, den Gott der Heerscharen. Deinen Bund haben die Söhne Israel ja verlassen, haben deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht. Und ich bin übrig geblieben, ich allein, und nun trachten sie danach, auch mir das Leben zu nehmen.“

    „Gott, ich bin der Einzige.“ Jetzt sagt er nicht nur: „Ich bin der einzige Prophet.“ Im Grunde sagt er: „Ich bin der Einzige, der Dir noch dient.“ Moment mal, Elia! Was ist mit Obadja? Was ist mit deinem Knecht, den du hast stehen lassen? Was ist mit den 100 Propheten in den Höhlen? Das sind mindestens 102 weitere Menschen, die Gott dienen außer dir. Schauen Sie, was Gott ihm in Vers 18 sagt.

    1.Könige 19:18
    „Aber ich habe 7 000 in Israel übrig gelassen, alle die Knie, die sich nicht vor dem Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.“

    „Bleib ruhig, Elia. Du bist nicht der Einzige. Ich habe außer dir noch 7000, die mir immer noch dienen.“

    Nachdem er Ahab konfrontiert, steigt er auf den Berg Karmel, ungefähr 500 Meter. Er geht hoch, predigt dem ganzen Land. Dann spottet er den ganzen Tag über die falschen Propheten. Als er dann dran ist… selbst ist der Mann… baut er den ganzen Altar alleine auf. Er holt die riesigen Steine und baut 12 Steine auf, für jeden der 12 Stämme einen. Dann spaltet er alleine alles Holz, legt es auf den Altar, tötet den Stier, zerteilt ihn und legt ihn darauf. Er holt eine Schaufel und hebt alleine einen ein Meter breiten Graben aus und sagt: „Gut, schüttet Wasser darauf. Schüttet noch mehr Wasser darauf.“ Er ruft Feuer vom Himmel, schnappt sich die Propheten, läuft 500 Meter den Berg hinunter und tötet allein mindestens 450 Menschen. Dann geht er wieder auf den Berg hoch, hat eine weitere Gebetsversammlung, rennt bis nach Jesreel, der Sommerresidenz, und dann: „Oh, Isebel wird mich schnappen!“ Er rennt 160 Kilometer in die Wüste und setzt sich unter einen Strauch… kein Wunder, dass der Mann sterben will! Er ist total ausgelaugt! Er ist körperlich, emotional und geistlich erledigt.

    Und die Heilung? Sind Sie bereit? Es ist tief. Schauen Sie Vers 5 im Kapitel 19 an: „Er legte sich nieder und schlief.“

    1.Könige 19:5-7
    „Dann legte er sich nieder und schlief unter dem einen Ginsterstrauch ein. Und siehe da, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf, iss! Und als er aufblickte, siehe, da lagen neben seinem Kopf ein Brotfladen, auf heißen Steinen gebacken, und ein Krug Wasser. Und er aß und trank und legte sich wieder hin. Und der Engel des Herrn kehrte zurück, kam zum zweiten Mal und rührte ihn an und sprach: Steh auf, iss! Denn der Weg ist zu weit für dich.“

    Elia, so wirst du gesund: Sorge für die dringend notwendige Ruhe und iss ein paar deftige Mahlzeiten.

    Mein Freund, Gott ist dreifältig und wir sind es auch. Sie sind ein Geist; Sie haben eine Seele und leben in einem Körper. Und das Körperliche, das Emotionale und das Geistliche ist miteinander verbunden. Was Sie in einem Bereich tun, tangiert den anderen. Ihr Umgang mit Ihrem Körper beeinflusst Ihr geistliches Leben und Ihre Gefühle. Das ist unweigerlich so. Bitte hören Sie auf mich: Manche von Ihnen brauchen keine Seelsorge. Niemand muss Ihnen die Hände auflegen. Sie brauchen eine gute Mahlzeit und einen Mittagsschlaf. Jesus sagte Seinen Jüngern in

    Markus 6:31
    „Und er sprach zu ihnen: Kommt, ihr selbst allein, an einen öden Ort und ruht ein wenig aus! Denn diejenigen, die kamen und gingen, waren viele, und sie fanden nicht einmal Zeit, um zu essen.“

    Sie müssen auf sich acht haben und ein ausgewogenes Leben führen. Das müssen Sie! Wenn Sie sich längere Zeit übernehmen, werden Sie dafür mehr bezahlen müssen, als Sie sich leisten können.

    Depressionen werden Sie heimsuchen und vielleicht sogar Selbstmordgedanken. Sie könnten plötzlich krank werden. Freund, selbst Gott ruhte am siebenten Tag… Er hatte es nicht nötig… Er tat das exemplarisch für uns. Manche Menschen verlieren völlig den Boden unter den Füßen. Ihre Sichtweise verschiebt sich. Sie sind depressiv. Im Endeffekt versorgen sie ihren Körper mit dem falschen Treibstoff. Sie ernähren sich falsch und ruhen sich nicht aus.

    Ich habe schon vor Jahren gelernt, dass ich nicht alles tun und alles sein kann. Manche Menschen sind enttäuscht von mir, weil ich nicht das bin, was sie von mir erwarten und ich auch nicht an den Orten bin, die sie wollen. Ich lernte, damit zu leben. Ich versuche, so gut ich kann, ein ausgewogenes Leben zu führen. Hören Sie: Ich habe viele Schwächen und Fehler. Ich rechtfertige sie nicht, ich arbeite daran. Aber wenn Sie einen vollkommenen Pastor suchen, ich bin es nicht. Sie werden woanders hingehen müssen. Sie werden das bekommen, was Sie sehen. Ich kann nur der sein, der ich bin und möchte auf lange Sicht dabei bleiben. Ich werde für genügend Pausen sorgen, genug spielen, wenn ich das brauche und genug arbeiten, wenn ich arbeiten muss.

    Manche von Ihnen brauchen einfach etwas Ruhe. Es ist das Beste, was Sie tun können.

    Hallo Freund, in uns steckt mehr, als man mit den Augen sehen kann. Sie sind ein Geist-Wesen, ich bin ein Geist-Wesen. Wir haben eine Seele und wir leben in einem Körper. Es ist möglich, in einem oder allen Bereichen auf einmal müde zu sein. Wir schöpfen in jedem Bereich auf andere Weise neue Kraft. Ich sorge durch Schlaf für neue körperliche Kraft. Mein Geist wird durch Gebet erfrischt. Die Geschichte von Elia erinnert mich an manche Menschen. Er war körperlich müde, aber war auch geistlich müde. Er war auch emotional erschöpft. Er hatte geistlich gedient. Und, Freund, wenn Sie gegeben haben, müssen Sie wieder neu gestärkt werden. Ich möchte manche meiner Zuschauer ermutigen.

    Manchen von Ihnen reicht eine gute Nachtruhe als Erholung aus. Andere haben geistliche Kraft weitergegeben und brauchen neuen Input und Stärkung. Sie müssen Zeit mit dem Wort Gottes verbringen. Sie brauchen Gebetszeiten, wenn Ihr Geist und Ihre Seele gestärkt und erfrischt werden sollen. Gott möchte Ihre Seele wiederherstellen. Er möchte, dass Ihr geistlicher Mensch mit Kraft gestärkt wird. Genau wie der Apostel Paulus betete, dass die Christen in ihrem inwendigen Menschen durch den Heiligen Geist mit Kraft gestärkt werden mögen. Sie müssen einfach wissen, dass Gott Ihr Geist, Ihre Seele und Ihr Körper wichtig sind. Ich bete, dass Sie in allen drei Bereichen Ruhe finden.

    Freund, hören Sie, wenn Sie die Sendung gesehen haben und Ihr Herz nie Jesus geöffnet haben, möchte ich Sie einfach fragen: Warum nicht? Warum sehen Sie die Sendung? Sie müssen geistlich hungrig sein und innerlich nach etwas suchen. Nur Jesus kann ein hungriges Herz sättigen. Öffnen Sie Ihm heute Ihr Herz. Sagen Sie: „Ja, Herr, komm in mein Leben.“ Sie werden es nie bereuen. Und dann können Sie sich etwas ausruhen. Bis zum nächsten Mal.

    Beim morgendlichen Kaffee oder wenn Sie den Sonnenaufgang friedlich genießen, sollten Sie tief Luft holen und sich auf den Tag vorbereiten. Während dieser Zeiten, bevor Sie Ihren täglichen Pflichten nachkommen, lädt Bayless Conley Sie ein, jeden Tag damit zu beginnen, durch sein Andachtsbuch „Antworten für jeden Tag“ Gottes Wahrheit in Ihr Herz zu säen.

    Beständigkeit und bestimmte Dinge, die wir täglich tun, lassen uns erfolgreich werden und verleihen unserem Leben darüber hinaus sogar wahre Bedeutung. Die Themen ähneln denen in den Sendungen, sind aber als Lektionen für jeden Tag des Jahres ausgelegt. Alle Themen, über die ich lehre – angefangen bei Ehe, Gottes Führung und Heilung, über Familie und Umgang mit Problemen und auch darüber, wie wir Jesus dienen können, werden angesprochen.

    Bestellen Sie anhand der eingeblendeten Informationen Ihr Exemplar des Andachtsbuches „Antworten für jeden Tag“ von Bayless Conley zum Sonderpreis. Beginnen Sie jeden Tag damit, sich auf Gottes Wahrheit auszurichten und Ihren Glauben an Gott zu festigen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Dinge, die wir täglich tun und fest einplanen, unser Leben nachhaltig verändern.

    Dieses Andachtsbuch enthält 365 lebensverändernde Botschaften, die Ihnen im Alltag helfen werden. Bestellen Sie das Andachtsbuch „Antworten für jeden Tag“ von Bayless Conley anhand der eingeblendeten Informationen. Das Andachtsbuch wird zu einem Sonderpreis angeboten. Melden Sie sich noch heute bei uns.

    Beginnen Sie jeden Tag damit, sich auf Gottes Wahrheit auszurichten und Ihren Glauben zu festigen.

    Wenn Sie uns online besuchen, denken Sie daran, dass Ihre Spende dazu beiträgt, dass die „Antworten“ Sendung weiterhin unseren lebendiger Retter einer sterbenden Welt nahe bringt.

  12. Juleam 14. September 2008 um 21:46 Link zum Kommentar

    Stöcke und Steine – Teil 10 14.09.2008

    Bileam und Gehasi

    Hallo, Freund, willkommen zur heutigen Sendung. Lassen Sie Ihre momentane Beschäftigung ruhen und setzen Sie sich vor den Fernseher. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Wir werden uns eine der erstaunlichsten Geschichten der Bibel ansehen, eine aufrüttelnde und verblüffende Geschichte. Sie handelt von jemandem, der von Gott mächtig gebraucht wurde, einem Propheten, der sogar prophetisch über das Erscheinen des Messias redete. Doch am Ende kam er völlig vom Weg ab und war nicht nur Gott ungehorsam, sondern brachte das Volk Gottes zu Fall und instruierte einen heidnischen König, wie er Gottes Volk irreführen kann. Eine erstaunliche Geschichte im Alten Testament spricht sehr detailliert über ihn. In der Offenbarung wird Bileam, der Prophet, auch genannt. In den Briefen ist auch von ihm die Rede. Er kam wegen seiner Habgier vom Weg ab und riss viele mit. Es wird Ihnen gefallen.

    Wir beginnen mit der Geschichte von Bileam. Bileam war ein Seher oder ein Prophet, der dafür bekannt war, dass er verfluchen und segnen konnte. Was er verfluchte, war verflucht und was er segnete, war gesegnet. Und der König von Moab sah Israel aus Ägypten ausziehen und bekam Angst. Er holt Bileam zu sich und sagt: „Dieses Volk wird alles Land einnehmen. Verfluche sie doch für mich.“ Und die Botschafter, die zu Bileam kamen, sagten ihm, was Balak, der König von Moab sagte. Und Bileam sagte: „Nun, weißt du, ich muss darüber beten. Ich kann nichts tun, was Gott nicht gutheißt.“ Und der Herr sagte zu Bileam: „Geh nicht mit ihnen. Verfluche diese Menschen nicht, denn sie sind gesegnet.“ Nun, Bileam kommt wieder und erzählt den Botschaftern nicht die ganze Geschichte. Er sagt nur: „Gott sagt, ich kann nicht gehen.“ Sie reisen ab und König Balak denkt sich: „Er versucht nur, einen höheren Preis zu erzielen.“ Er schickt weitere ehrenwertere Botschafter und sagt: „Du verstehst das nicht. Der König von Moab bietet dir Silber und Gold an. Du erhältst quasi einen Blankoscheck. Soviel du willst! Er wird dir sehr viel Ehre erweisen. Komm einfach und verfluche die Israeliten.“ Statt zu sagen: „Du weißt schon, dass ich es nicht tun kann,“ sagte er: „Lass mich darüber beten.“ Er dachte an ein Haus voller Silber und Gold, denke ich. Und Gott sagte: „Wenn sie kommen, um dich abzuholen, kannst du mitgehen.“ Aber der alte Bileam wartet nicht darauf. Er sattelte seinen Esel und geht einfach so mit ihnen los. Er missachtet Gottes Anweisungen. Er ist ungeduldig und wartet nicht. Gott wird etwas ärgerlich. Hier steigen wir in die Geschichte ein.

    4.Mose 22:22-32
    „Da entbrannte der Zorn Gottes, dass er ging. Und der Engel des Herrn stellte sich in den Weg, um ihm entgegenzutreten. Er aber ritt auf seiner Eselin, und seine beiden Diener waren bei ihm. Und die Eselin sah den Engel des Herrn mit seinem gezückten Schwert in seiner Hand auf dem Weg stehen, und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Feld weiter; und Bileam schlug die Eselin, um sie wieder auf den Weg zu lenken. Da trat der Engel des Herrn in einen Hohlweg zwischen den Weinbergen; eine Mauer war auf der einen und eine Mauer auf der andern Seite. Und die Eselin sah den Engel des Herrn und drückte sich an die Wand und drückte den Fuß Bileams an die Wand; und er schlug sie noch einmal. Da ging der Engel des Herrn noch einmal weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Weg war, um auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. Und als die Eselin den Engel des Herrn sah, legte sie sich hin unter Bileam. Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stock. Da öffnete der Herr den Mund der Eselin, und sie sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich nun schon dreimal geschlagen hast? Bileam sagte zu der Eselin: Weil du Mutwillen mit mir getrieben hast. Hätte ich doch ein Schwert in meiner Hand! Gewiss hätte ich dich jetzt erschlagen! Und die Eselin sagte zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis zum heutigen Tag? War es je meine Gewohnheit, dir so etwas zu tun? (Welcher Esel drückt sich so gewählt aus?) Und er sagte: Nein. Da enthüllte der Herr die Augen Bileams, und er sah den Engel des Herrn mit seinem gezückten Schwert in seiner Hand auf dem Weg stehen; und er neigte sich und fiel nieder auf sein Angesicht. Und der Engel des Herrn sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun schon dreimal geschlagen?“

    Interessante Frage, oder? Ich denke, wir werden uns verantworten müssen. Ich bin sogar sicher, dass wir Rechenschaft darüber ablegen müssen, wie wir unsere Tiere behandeln. Die Bibel sagt, ein gerechter Mann kümmert sich um das Leben seiner Tiere. Der Engel sagte: „Warum hast du deinen Esel dreimal geschlagen? … wenn er mir nicht aus dem Weg gegangen wäre, hätte ich dich sicher schon umgebracht und ihn am Leben gelassen.“ (Ich mag den Esel lieber als dich, Bileam.)

    Schließlich darf er gehen, gibt aber nur vor, dass der Herr es so sagt. Drei Mal versucht er, die Israeliten zu verfluchen. Drei Mal kommen nur Segnungen aus seinem Mund.

    Ich denke, wenn wir den Stab, mit dem Bileam den Esel schlug, interviewen könnten, würde er uns eine Geschichte erzählen. Zunächst möchte ich den Teil der Geschichte, den wir lasen, genauer ansehen und danach zurück gehen und einige darin enthaltene allgemeine Dinge betrachten.

    Zunächst denke ich, dass die Lektion nicht gefehlt hätte, dass Hürden und Hindernisse für unser Vorankommen von Gott errichtete Blockaden sein können, die uns vor Irrtum, Sünde oder Schaden bewahren sollen. Statt diese Blockaden zu verfluchen, sollten wir sie sorgfältig prüfen und darüber beten.

    Ich sage nicht, dass jedes Hindernis, jede Blockade in unserem Leben, von Gott kommt. Bestimmt nicht! Wir haben einen Feind, den Teufel, der unser Vorankommen mit Gott total stoppen möchte. Manchmal sind die Hindernisse im Leben einfach Auswirkungen der gefallenen Welt. Ich glaube jedoch, dass es Zeiten gibt, in denen uns die Motive unseres Herzens, die uns antreiben, nicht wirklich bewusst sind. Vielleicht haben wir nicht wirklich über unsere Motivation nachgedacht oder waren nicht bereit dazu. In solchen Fällen glaube ich, dass Gott in Seiner Gnade den Weg in unserem Herzen und den Umständen versperrt, damit wir nicht dort ankommen, wohin uns unsere Motivation führen würde.

    Einmal kam ein Mann zu mir, der eine Affäre mit der Frau seines Bruders hatte. Es kam heraus und Sie können sich die Auswirkungen auf seine Ehe vorstellen. Sie zerbrach, seine Frau und die Kinder waren bestürzt. Sein Bruder war nicht gerade glücklich über die Ereignisse. Seine Mutter und sein Vater waren unbeschreiblich traurig. Die ganze Familie wurde erschüttert. Er saß weinend da und sprach mit mir. Ich stellte ihm eine Frage, auf die er nicht vorbereitet war. Ich sagte: „Von dem Moment an, als du über diese Versuchung nachgedacht hast, bis zum Zeitpunkt, wo du sie tatsächlich umgesetzt hast… hat Gott da für Hindernisse gesorgt? Sein Blick sagte mir: „Was hast du gefragt?“ Ich wiederholte es: „Hat Gott für Hindernisse gesorgt? Hat Gott dir Dinge in den Weg gestellt, während du dieser Versuchung Raum gabst und Schritte in diese Richtung gingst?“ Er sagte tatsächlich: „Keine Ahnung.“ Ein paar Tage später kam er wieder zu mir und sagte: „Bayless, ich musste immer über deine Frage nachdenken.“ Er sagte: „Die Antwort ist: Gott sorgte für viele Hindernisse, aber ich ging über alle hinweg.“

    Ich denke, Bileam hätte besser einen verstauchten Fuß als zwei gesunde Beine, die ihn in die Hölle bringen. Manchmal müssen wir die Hindernisse auf unserem Weg ernst nehmen, statt sie zu verfluchen, weil sie vielleicht da sind, damit wir die Motivation unseres Herzens bedenken.

    Ich denke, eine weitere Lektion ist, dass Habgier eine Sünde ist, die uns blind macht und von Gott wegbringt. Eins der Zehn Gebote steht in 2.Mose 20:17: Du sollst nicht das Haus oder die Frau deines Nächsten begehren oder seinen Weinstock, seinen Olivenhain, seinen Esel oder seinen Ochsen, sein Motorrad, seinen Ferrari oder was auch immer. Begehrt nichts, dass eurem Nachbarn gehört. Das ist eines der Zehn Gebote.

    Gott befasst sich mit dieser Herzensangelegenheit. Unser Verlangen soll nur ein gesundes Streben zum Beispiel nach einem besseren Leben oder nach Überfluss zum Segen anderer sein… kein Verlangen, das zur Habsucht wird.

    Der Apostel Paulus sprach im Neuen Testament recht viel über Habgier und Gier. In Kolosser 3 sagte er sogar, dass Habgier Götzendienst ist. Das bringt uns dazu, Dinge über Gott zu stellen. Genau das tat Bileam. Er stellte sein Verlangen nach Reichtum und Ehre über Gott, sein Gewissen und sogar über die möglichen Auswirkungen. Ich denke, dass er sich anfangs willentlich gegen sein Gottesbewusstsein und die Konsequenzen stellte. Danach war er sich seiner Blindheit nicht mehr bewusst. Schließlich wurde Bileam ein Feind Gottes und ein Feind von Gottes Volk.

    Er versuchte drei Mal, sie zu verfluchen. Er ließ Balak sogar sieben Altäre bauen, um Gott friedlich zu stimmen und das Richtige zu tun und um die Bosheit seines Herzens religiös zu verbrämen und dennoch kamen nur Segnungen aus seinem Mund. Lassen Sie uns das Kapitel 20 anschauen.

    4.Mose 24:10-11
    „Da entbrannte der Zorn Balaks gegen Bileam, und er schlug seine Hände zusammen; und Balak sagte zu Bileam: Meine Feinde zu verfluchen, habe ich dich gerufen, und siehe, du hast sie sogar gesegnet, jetzt bereits dreimal! Und nun fliehe an deinen Ort! Ich hatte gesagt, ich wolle dich hoch belohnen, siehe, der Herr hat dir den Lohn verwehrt.“

    4.Mose 24:25 – 25:1-3
    „Und Bileam machte sich auf, ging weg und kehrte an seinen Ort zurück; und auch Balak ging seines Weges. Und Israel blieb in Schittim. Und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern Moabs; und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein, und das Volk aß und warf sich nieder vor ihren Göttern. Und Israel hängte sich an den Baal-Peor. Da entbrannte der Zorn des Herrn gegen Israel.“

    Im Verlauf der Geschichte bricht eine Plage unter dem Volk aus. Gott richtete sie, weil sehr viele Männer, auch die Prinzen Israels, sich von den moabitischen Frauen locken ließen und mit ihnen sexuelle Beziehungen hatten und auch in den Tempeln an Orgien teilnahmen. Der König von Moab konnte sie nicht verfluchen. Also verführte er sie durch die Mädchen dazu, hereinzukommen und brachte sie durch ihre sexuellen Handlungen dazu, in den Götzentempeln anzubeten.

    Die Frage ist: Wie ist das überhaupt passiert? Dieses Volk, von dem Gott sagte: „Sie sind nun mal gesegnet und du kannst sie nicht verfluchen.“ Es führte dazu, dass sie sich quasi selbst verfluchten. Wie ist das passiert? Wie kam Balak, der König von Moab, auf diesen Plan?

    Die Antwort steht in demselben Buch. Markieren Sie bitte diese Stelle und schlagen Sie bitte 4.Mose 31 auf. Mose spricht hier und gibt uns die Antwort.

    4.Mose 31:16
    „Siehe, sie sind ja auf den Rat Bileams den Söhnen Israel ein Anlass geworden, in der Sache mit dem Peor eine Untreue gegen den Herrn zu begehen, sodass die Plage über die Gemeinde des Herrn kam.“

    Bileam ging zwar weg, kam aber schon bald wieder und sagte: „Vielleicht kann ich sie nicht verfluchen, aber ich habe einen Rat für dich. Du musst diese schönen Moabiterinnen, die ich sah, in das Lager Israels schicken, damit sie diese Jungs verführen. Bring sie dazu, sexuell zu sündigen, und dann führt eine Sünde zur nächsten. Bring sie in den Tempel und sie werden anbeten und sich niederbeugen, wenn du sie dazu brachtest, sexuell zu sündigen.

    Merken Sie sich diese Stelle und schauen Sie bitte in die Offenbarung. Jesus spricht über Bileam, und zwar nicht sehr positiv. Offenbarung, Kapitel 2. Der Herr spricht zu einer der Kirchen in Kleinasien und sagt in Vers 14 Folgendes:

    Offenbarung 2:14
    „Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du solche dort hast, welche die Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, eine Falle vor die Söhne Israels hinzustellen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben.“

    Bileam berät Balak: „Das musst du tun, so bringst du Israel zu Fall.“ Ähnliche Dinge geschahen in dieser Gemeinde in Kleinasien. – Gut, Bileam, warum?

    Blättern Sie ungefähr eine Seite zurück, schauen Sie in das Buch Judas, direkt vor der Offenbarung.

    Judas 11
    „Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben …“

    Bileam handelte aus Habgier, er empfing einen Lohn. Er konnte das Haus voller Silber und Gold nicht vergessen. Also verkaufte er seinen Platz in der Geschichte und in der Ewigkeit, weil er dafür vom König von Moab Reichtum und Ehre empfing.

    Bileam schmorte in den vergangenen 3000 Jahren in der Hölle. Denken Sie, er hält es immer noch für ein gutes Geschäft? Wohl kaum!

    Er hatte den Stock, … wenn wir ihn interviewten… mit dem er den Esel schlug, immer dabei. Er kannte Bileam vorher und auch in der Zeit, als er im Innersten korrumpiert und schließlich ein Feind Gottes wurde. Ich frage mich, ob wir diesen Stock interviewen und fragen könnten: „Hast du etwas Symptomatisches beobachtet?“ Erzählst du uns etwas darüber? Vielleicht hat jemand, dessen Herz Habsucht und Gier verfallen ist, besondere Merkmale? Ich bin sicher, der Stab würde schreien: „Ja, sicher!“ Erstens: Ungeduld.

    Als der Herr Bileam sagte: „Du kannst mit ihnen mitgehen, wenn sie dich abholen kommen,“ konnte er nicht warten. Er sattelte morgens seinen Esel und ging mit ihnen mit. Er war einfach ungeduldig. Habgierige Menschen sind ungeduldig und sagen sich: „Ich mach‘s mir leicht und nehme eine Abkürzung. Ich werde den Lauf der Dinge nicht abwarten. Komm mir lieber nicht in die Quere!“ Sie sind von Ungeduld gekennzeichnet.

    Sicher haben Sie das auch schon miterlebt. Es scheint ein allgemein gültiges Gesetz zu sein. Jemand geht an den Strand, macht ein Lagerfeuer und röstet ein paar Marshmallows. Ein Marshmallow wird aus dem Feuer geholt und brennt noch. Jemand kann es nicht abwarten. Es wird ausgepustet und vom Spieß genommen. Bumm! Fünf kleine Feuer, an jeder Fingerkuppe eins. Die Fingerabdrücke sind 6 Monate futsch und der brennende Marshmallow klebt noch da. Derjenige weiß nicht, wohin damit. Er wirft ihn sich ausgerechnet in den Mund! Jetzt ist der Gaumen hinüber! Nur weil man nicht auf das Abkühlen warten will. Ungeduld.

    Das sehen wir auch hier, ein markantes Merkmal von Habsucht. „Ich kann nicht auf Gott warten. Ich kann nicht abwarten, bis die Dinge so laufen, wie es richtig ist.“ Am Ende verbrennen Sie sich und andere Menschen verbrennen sich auch. Ungeduld umgibt diejenigen, die von Gier getrieben werden.

    Zweitens denke ich, dass einen Habsucht und Gier für das Offensichtliche blind machen können. Bileam ist ein Seher. Er ist ein Prophet. Wenn wir die Geschichte lesen, fängt er oft an zu weissagen: „So spricht Bileam, dessen Augen geöffnet sind.“ Aber der Esel sah den Engel und er nicht. Sein Esel hatte mehr geistliche Klarheit als er. Er bemerkte nicht einmal, dass sich sein Esel seltsam verhielt… ziemlich anders als sonst! Er ging unbeirrt weiter. Selbst als der Esel zu ihm sprach, ist Bileam derart geistlich benebelt, dass er sich verhält, als sei das ganz normal. Bileam, dein Esel spricht mit dir! Du brauchst das Gold des Königs von Moab nicht. Du hast einen sprechenden Esel! Wenn du reich werden willst, verkauf ihn! Dieser Esel drückt sich sehr gewählt aus und sagt: „Nun, legte ich dir gegenüber je ein solches Verhalten an den Tag?“ Und er sagt: „Eigentlich nicht.“ Seine Gedanken kreisen scheinbar nur darum, Geld und Ruhm zu erlangen und er kann das Offensichtliche nicht mehr erkennen. Er ist in diesem Bereich blind, verblendet durch seine Gier und seinen Stolz.

    Ich denke, habsüchtige Menschen sehen das Offensichtliche oft nicht. Ihre Familie kann zerfallen. Sie verlieren ihre Kinder und merken es nicht, weil sie nur ein Ziel im Leben haben: Reich werden. Verstehen Sie mich richtig. Ich bin bestimmt nicht gegen Reichtum. Falls Sie es so verstehen, entspricht das nicht meinem heutigen Thema. Ich denke, die Bibel ist wahr. Gott freut sich über das Wohlergehen seines Dieners. Wohlstand ist ein wunderbarer Diener, aber ein schrecklicher Herr. Es geht hauptsächlich um unser Herz und nicht darum, ob Gott uns segnen möchte oder nicht. Ich glaube, Er möchte es. Aber unser Herz soll sich fügen. Ich denke, dass manche Menschen, deren höchstes Lebensziel das Erlangen von Reichtum ist, für manches Offensichtliche in ihrer Umgebung blind sind. Sie sehen nicht die Spur der Verletzung und Zerstörung von Menschen, die sie hinterlassen. Sie sehen nicht, dass ihre Familie zerfällt. Manchmal sehen sie auch ihren eigenen geistlichen Niedergang nicht.

    Ich denke, die Geschichte macht deutlich, dass habsüchtige Menschen auf jeden böse sind, der ihnen in die Quere kommt. Bileam sah seinen Esel als ein Hindernis zwischen sich und seinem Ziel. Und er schlug auf den Esel ein.

    Vor kurzem las ich eine Geschichte über einen Mann aus der Unterhaltungsbranche. Er hat ein Vermögen gemacht. Jetzt ist er älter und hat seinen Lebensstil und sein Wertesystem völlig geändert. Es war ein sehr interessantes Interview. Ich las darüber, dass er jetzt mit seinen Enkelkindern Zeit verbringt und sein Leben rückblickend betrachtet und feststellte, dass seine früheren Ziele nicht so wichtig sind. In dem Artikel wurde ihm folgende Frage gestellt: „Würden sie etwas verändern, wenn das rückwirkend möglich wäre?“ Und er sagte: „Ja, etwas schon.“ Er sagte: „Früher hätte ich sie überfahren, wenn sie zwischen mir und meinem Ziel gestanden hätten.“ Er sagte: „Wenn ich jemanden als Bedrohung oder ein Hindernis auf meinem Weg zum Erfolg sah, habe ich denjenigen erledigt.“ Er sagte: „Das war ein großer Fehler!“

    Das ist nun mal das Herz eines gierigen Menschen. Sie sind wütend über jedes erkennbare Hindernis und jeden, der ihnen im Weg steht. Jemand, der habsüchtig oder gierig ist, wird irgendwann Kompromisse machen und durch Halbwahrheiten und Intrigen seinen Willen durchsetzen.

    Gottes Botschaft an Bileam war: „Geh nicht mit ihnen mit. Verfluche die Menschen nicht, denn sie sind gesegnet.“ Aber er geht zu den Boten und sagt ihnen nur die halbe Wahrheit. Er sagt: „Gott sagt, ich kann nicht mitgehen.“ Er sagte ihnen nicht: „Gott sagt, dass die Menschen gesegnet sind und ich sie nicht verfluchen kann.“ Hätte er das gesagt, bamm… und die Tür dieser Gelegenheit wäre ein für alle Mal zu gewesen. Die Tür zu dieser Versuchung wäre zugeschlagen worden, aber er wollte sie offen halten. Er spielte mit der Versuchung. Deswegen hat sie ihn schließlich ergriffen und zu Fall gebracht.

    Je länger wir mit der Versuchung spielen, um so mehr hat sie uns im Griff. Bileam hätte die Versuchung sofort abweisen sollen. So, wie Jesus es tat, als Satan Ihm alle Reiche der Erde anbot. Jesus sagte nicht: „Lass mich darüber beten.“ Er sagte: „Hinter mich, Satan!“ Der Zauberer Simon sagte, als er Petrus Geld anbot: „Gib mir diese Kraft, dass ich Menschen Hände auflegen kann und sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.“ Petrus sagte nicht: „Oh, das ist wirklich viel Geld. Lass mich darüber beten.“ Nein, Petrus sagte: „Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, Simon.“ Knall die Tür der Versuchung schnell zu. Wenn wir aber mit Dingen spielen, uns krumme Wege ausdenken und versuchen, die Situation zu manipulieren und unsere Versuchungen nicht schnell bewältigen, dann geben wir ihnen in unserem Leben Raum und sie werden uns schließlich zu Fall bringen.

    Hören Sie Folgendes: 1. Timotheus 6: 9-10 aus der Living Bible. Es heißt: „Menschen, die reich werden wollen, werden bald viele falsche Dinge tun, um Geld zu erlangen. Dinge, die sie verletzen und für eine böse Haltung sorgen und sie schließlich in die Hölle bringen werden. Denn die Liebe zum Geld ist der erste Schritt zu vielen Sünden. Manche haben sich von Gott abgewandt, weil sie es lieben, und haben sich selbst dadurch viele Schmerzen zugefügt.“

    Wenn wir Habsucht und Gier keinen Raum geben wollen, hören Sie diese drei Dinge. Erstens: Wir müssen großzügig sein. Geben Sie reichlich, beständig und von Herzen.

    Ich las neulich eine Statistik. Ich sah sie nicht zum ersten Mal. Sie besagt, dass jahrelange Umfragen und gesammelte Daten Folgendes ergaben: Je mehr jemand verdient, je besser er wirtschaftlich dasteht, um so weniger gibt er prozentual. Die Statistik stimmt, jedenfalls in unserem Land. Menschen geben prozentual um so weniger, je mehr sie verdienen. Ich bin entschlossen, nicht Teil dieser Statistik zu sein. Ich denke, dass wir prozentual mehr und nicht weniger geben sollen, wenn der Segen zunimmt und wir mehr verdienen.

    Als Erstes müssen wir großzügig sein. Zweitens muss uns klar sein, dass wir bald vor Gott stehen werden und über unsere Haushalterschaft Rechenschaft ablegen müssen. Niemand von uns ist Eigentümer. Wir dürfen diese Dinge nur benutzen und werden eines Tages Rechenschaft ablegen. Jesus sagte sogar, als Er von Einfluss sprach, dass wir Rechenschaft ablegen müssen. Und Geld und Besitz, materieller Reichtum, ist eine Form von Einfluss. Wir werden uns verantworten müssen. Jesus sagte sogar, dass wir für jedes unnütze Wort, das wir sprachen, zur Rechenschaft gezogen werden. Durch Worte üben wir Einfluss aus. Wir sind Haushalter. Er ist der Eigentümer.

    Und drittens und am Schluss ist es wichtig zu erkennen, dass mehr Besitz Sie nicht glücklich macht. Jesus sagte: „Hütet euch vor der Habsucht. Das Leben eines Menschen besteht nicht aus der Fülle seines Besitzes.“

    Die Bibel sagt, wir sollen lernen, mit den Dingen, die wir haben, zufrieden zu sein. Natürlich können wir für Besseres glauben oder daran arbeiten, zu wachsen und ein größerer Segen zu werden. Das sollte für jeden von uns selbstverständlich sein, … wenn, nicht für uns selbst, dann, um einem anderen zu helfen. Doch es ist so wichtig zu erkennen, dass Besitz nicht entscheidend ist.

    Mit Geld können Sie ein Bett kaufen, aber keine gute Nachtruhe.
    Mit Geld können Sie Gesellschaft erkaufen, aber keine Freundschaft.
    Mit Geld können Sie Medikamente kaufen, aber keine Gesundheit.
    Sie können die besten Lebensmittel kaufen, aber keinen gesunden Appetit.
    Mit Geld können Sie Anteile einer Firma kaufen, aber keinen inneren Frieden.
    Sie können sich ein Ticket für jeden Ort kaufen, außer für den Himmel. Mehr Besitz wird Sie nicht glücklicher machen. Der wirkliche Reichtum… wollen Sie wissen, was der wirkliche Reichtum im Leben ist? Diese Beziehung und auch diese Beziehungen. Das ist der wirkliche Reichtum.

    Die Bibel sagt, dass Gott uns alles reichlich darreicht zum Genuss. Besitz hat seinen Platz im Leben, aber wenn wir unsere Freude daraus beziehen wollen, unsere Zufriedenheit und Erfüllung, dann werden wir sehr arm sein. Freund, Sie müssen in Gott Ihre Zufriedenheit finden. Ich möchte Sie tatsächlich herausfordern. Leben Sie für etwas, das größer ist als Sie selbst? Leben Sie für etwas, was eine ewige Auswirkung haben wird? Jesus lädt uns ein, eine Rolle in diesem großen Schauspiel zu spielen, das sich in unserer Generation auf der Erde abspielt. Es ist ein Kampf um Leben und Tod, es geht darum, das ewige Evangelium einer verlorenen Generation zu bringen. Wissen Sie, Er möchte, dass Sie daran beteiligt sind. Es ist begeisternd, jetzt zu leben. Freund, wenn Gott Sie großartige Dinge erleben lässt, genießen Sie sie. Seien Sie ein Kanal des Segens für andere. Das wird Ihnen Freude bereiten. Versuchen Sie nicht, durch Ihren Besitz Freude und Erfüllung zu erlangen. Finden Sie sie in Gott und leben Sie für etwas Großes. Bringen Sie den Nationen das Evangelium.

  13. Juleam 21. September 2008 um 21:51 Link zum Kommentar

    Stöcke und Steine # 11 21.09.2008
    zwei Feigenbäume

    Freund, wir werden uns heute zwei Bäume in der Bibel ansehen. Zwei Feigenbäume, die in sehr ungewöhnlichen und wichtigen Situationen eine Rolle spielten. Eine hatte mit Nathanael zu tun. Die andere mit einem Feigenbaum, zu dem Jesus sprach. Ja, Jesus redete zu Bäumen. Sie werden dadurch etwas über Glauben lernen, etwas über die Gaben des Geistes und die Gnade Gottes.

    Öffnen Sie Ihre Bibel und lassen Sie uns gemeinsam ins Wort gehen.

    Markus 11:11-14
    „Und er zog in Jerusalem ein, in den Tempel. Und als er über alles umhergeblickt hatte, ging er, da es schon spät an der Zeit war, mit den Zwölfen nach Betanien hinaus. Und als sie am folgenden Tag von Betanien weggegangen waren, hungerte ihn. Und er sah von Weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände; und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. Und er begann und sprach zu ihm: Nie mehr in Ewigkeit soll jemand Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten es.“

    Er geht also nach Jerusalem, erledigt dort Dinge und geht zurück nach Bethanien. Wir steigen bei Vers 20 wieder ein, am nächsten Tag.

    Markus 11:20-26
    „Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an. Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden. Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird euer Vater, der im Himmel ist, eure Übertretungen auch nicht vergeben.“

    Wenn wir den Feigenbaum interviewten, den Jesus verfluchte, könnte er uns wunderbare Geschichten erzählen. Jesus nutzte die Gelegenheit, als die Jünger sahen, dass der Baum verdorrt war, nachdem Jesus ihn verfluchte, um über Glauben und einige Prinzipien des Glaubens zu lehren. Wenn wir fragen würden: „Herr Feigenbaum, wie sehen sie das?“, gäbe es sicher vier klare Lektionen.

    Erstens, Glaube entspringt einer Beziehung. Jesus sagte: „Habt Glauben an Gott,“ das bedeutet, an eine Person. Dem Herrn glauben bedeutet, Jesus Christus zu glauben. Er ist der Anfänger und der Vollender unseres Glaubens. Er kam von Ihm, Er vollendet ihn und Er ist auch in der Zwischenzeit daran beteiligt. Ich sage das, weil ich häufig Menschen über Prinzipien des Glaubens unabhängig von einer Beziehung lehren hörte, als seien es Prinzipien, die einfach so wirken. Freund, es geht um Glauben an Gott. Gott ist derjenige, der den Berg bewegt und die Gebetserhörung bewirkt. Sicher sind es Prinzipien, aber sie beschreiben, wie Glaube an Gott zum Ausdruck kommt. Wir dürfen nie vergessen, dass es um Glaube an eine Person geht. Obwohl ein Prinzip zur Sprache kommt, geht es um Glauben an unseren Vater und Glauben an den Herrn Jesus Christus und nicht darum, unabhängig von einer Beziehung nach Prinzipien zu handeln. Ich kann mir Glauben ohne eine Beziehung gar nicht vorstellen. Glaube entsteht in und kommt aus der Beziehung zu Gott.

    Zweitens hat Glaube mit dem Herzen und mit dem Mund zu tun. Jesus verfluchte den Baum, der Baum verdorrte und Er sagte: „Habt Glauben an Gott.“ Und dann sagt Er: „Ich sage euch, wer zu diesem Berg sagen wird: (Vers 23) Hebe dich empor und wirf dich ins Meer, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden.“

    Unser Herz und unser Mund müssen eins sein, damit Glaube wirken kann. Er zweifelt nicht in seinem Herzen. Das griechische Wort für Zweifeln lautet hier diakrino. Es bedeutet wörtlich, eine andere Ansicht zu haben oder zu opponieren. Unser Herz und unser Mund müssen harmonieren, damit Glaube wirken kann. Mein Herz und Mund können nicht verschiedene Dinge sagen und gleichzeitig glauben. Es wird nicht gehen. Herz und Mund müssen im Einklang sein, damit der Berg weicht, der ein Bild für das Hindernis, die ausweglose Situation und die Schwierigkeit in Ihrem Leben ist, die einfach unbeirrt bestehen bleibt. Sie wird sich kein bisschen ändern, wenn Herz und Mund nicht in Einklang sind.

    Ich habe das kurz nach meiner Errettung erlebt. Ich besuchte eine kleine Pfingstgemeinde und sagte scherzhaft, dass ich der Einzige unter 103 Jahren sei. Das war sicher nicht der Fall, aber ich fühlte mich so. Ich wurde wegen meines Aussehens von ein paar Leuten in der Gemeinde nicht sehr freundlich aufgenommen. Ich passte aus vielen Gründen nicht hinein und manche mieden mich. Ich denke, manche hatten Angst, mit mir zu reden. Aber ich nahm jedes Wort der Predigt des Pastors begierig auf und hörte zu, als ob mein Leben von dem abhinge, was er sagte. Ich erinnere mich, dass er fast beiläufig eine Geschwulst in seinem Gesicht erwähnte. Er sagte: „Jedes Mal, wenn ich dieses Ding in meinem Gesicht sah und es spürte, berührte ich es und sagte: ‚Du bist verflucht, in Jesu Namen.‘“ Er sagt: „Nach einer Weile fiel es einfach ab, es fiel direkt in meine Hand, einfach so.“ Er sagte es fast beiläufig und ich sagte: „Wie?“ So etwas hatte ich noch nie im Leben gehört! Und dann las ich diese Worte von Jesus, der den Baum verfluchte, der daraufhin verdorrte und Jesus sagte dann: „Habt Glauben an Gott. Sprecht zu eurem Berg. Zweifelt nicht in euren Herzen, dann wird es geschehen.“

    Manche erinnern sich, dass ich diese Geschichte erzählte… und ich komme aus einem bestimmten Grund darauf zurück.

    Als ich frisch verheiratet war, hatte ich eine Warze an meinem Fuß und dachte: „Ich werde tun, was mein Pastor tat. Ich werde tun, was Jesus sagte.“ Ich berührte sie und sagte: „Du bist verflucht in Jesu Namen.“ Ich spielte ein Spiel mit Janet, das sie nicht sehr mochte. Mehrmals in der Woche hielt ich ihr meinen Fuß vors Gesicht und sagte: „Schau dir das Ding an.“ Und sie schlug mein Bein weg. Und ich sagte: „Ich möchte nur, dass du sie siehst und bestätigst, dass sie da ist. Sie wird verschwinden. Ich habe sie im Namen Jesu verflucht.“ Ich berührte das Ding ständig und sagte: „Du bist verflucht, in Jesu Namen.“ Sie ging nicht weg, sie wuchs. Sie schien um so mehr zu wachsen, je mehr ich sie verfluchte. Ich hielt sie vor ihr Gesicht und sie schlug mein Bein weg. Schließlich tat es weh, wenn ich Schuhe trug. Ich spürte sie ständig. Eines Abends hielt ich sie ihr vor die Nase: „Sieh sie dir an!“ Und sie schlug mein Bein zur Seite. Am Morgen war sie weg. Sie wurde nicht mit der Zeit kleiner. Als ich ins Bett ging, war sie da und dann spurlos verschwunden! Ich weiß nicht, was mit ihr geschah, vielleicht hat Gott sie dem Teufel verpasst. Keine Ahnung, sie war weg.

    Jesus sagte: „Bring dein Herz und deinen Mund in Einklang.“

    Denken Sie kurz darüber nach. Das größte Wunder, das ein Mensch erleben kann, ist die Errettung.

    Das Größte! Wie geschieht es? Römer 10: 9-10: Ich glaube in meinem Herzen, dass Gott Jesus von den Toten auferweckte, bekenne Ihn mit meinem Mund als Herrn und bin errettet. Herz und Mund werden eins und das bewirkt Errettung. Eben bin ich noch zur Hölle unterwegs und in Ewigkeit getrennt von Gott. Kurz darauf habe ich Kontakt zu Gott und bin unterwegs zum Himmel. Eben noch bin ich im Einflussbereich des Teufels, des Fürsten der Kräfte der Finsternis. Kurz darauf bin ich im Reich Seines geliebten Sohnes. Eben noch bin ich von Gott getrennt, geprägt von Sünde, kurz darauf ist mein Geist erneuert, mein Herz ist von Gottes Leben erfüllt.

    Wie geschah es? Mein Herz und mein Mund kamen zusammen. Das größte aller Wunder! Warum halten wir es für seltsam, dass geringere Dinge wie meine Ehe, meine Gesundheit, meine Finanzen oder meine Gefühle beeinflusst werden können, wenn mein Herz und Mund eins werden? Sie tun das am besten, indem Sie Ihr Herz mit Gottes Verheißungen füllen und dann auch Ihren Mund. Die Basis dafür ist, wie gesagt, Beziehung. Es ist kein Prinzip, das losgelöst von der Beziehung zu Gott funktioniert. Ich finde heraus, was Gott sagt, ich fülle mein Herz damit und danach meinen Mund. Und Er sagte: „Die Kraft ist freigesetzt.“

    Die dritte Lektion, die der kleine Feigenbaum sicher nicht ausgelassen hätte, ist, dass Glaube dem Schauen vorausgeht.

    Nachdem Jesus das Prinzip nannte, zum Berg, dem Hindernis, zu sprechen, sprach Er darüber, wie sich Glaube an Gott im Gebet auswirkt. In Vers 24 sagt Er: „Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.“

    Wenn ihr betet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden. Viele Menschen wollen erst etwas haben und dann glauben. Jesus sagte: „Nein, ihr müsst glauben, bevor ihr Dinge erhaltet.“

    Und was sollen wir glauben? Wir sollen glauben, dass wir es im Gebet empfangen und nicht erst, wenn Dinge anders aussehen, ich ein Zeichen bekomme oder mich besser fühle, sondern wenn ich bete. Die Amplified Übersetzung sagt: „Glaube, dass es dir gewährt wurde, und du wirst es erhalten.“

    Ich muss glauben, dass Gott ein „Ja“ auf mein Gebetsanliegen gestempelt und die Antwort abgeschickt hat, bevor irgendetwas sichtbar wird. Laut Jesus wirkt Glauben an Gott im Gebet auf diese Weise. Ein starker Gedanke, nicht wahr?

    Bedenken Sie diese ganze Szene mit dem Feigenbaum. Er bleibt in Bethanien. Wir wissen nicht wo… vielleicht im Haus von Maria, Martha und Lazarus. Jesus, Maria, Martha und Lazarus… das ist die Gruppe der Singles im Neuen Testament… dort lebten sie. Er übernachtet vielleicht in ihrem Haus.

    Er ist am Morgen auf dem Weg nach Jerusalem. Ein Feigenbaum steht in der Ferne. Er untersucht den Baum und findet nichts. Er verflucht ihn. Das tut Er nicht leise. Die Bibel sagt, dass die Jünger es hörten. Er handelte sehr entschlossen. Sie gingen weiter nach Jerusalem. Hätte der Baum anders ausgesehen, hätten es die Jünger bemerkt. Sie sagten nichts und gingen weiter nach Jerusalem. Er befasste sich mit den Geldwechslern und jenen, die im Tempel Tauben verkauften. Danach gehen sie auf demselben Weg zurück, vorbei an dem Feigenbaum. Die Jünger verlieren kein Wort. Hätte es eine Veränderung gegeben, hätten sie etwas gesagt. Sie gehen nach Bethanien hinein. Am nächsten Morgen, 24 Stunden später, gehen sie nach Jerusalem zurück. Petrus sagt: „Rabbi, schau den Baum an, den du verflucht hast! Er ist verdorrt!“

    24 Stunden lang sah man keine Veränderung. Jesus wusste aber, dass der Baum tot war, als Er zu ihm sprach. Die Bibel sagt, er vertrocknete an den Wurzeln. Es fing im Verborgenen an, bei den Wurzeln, und wurde schließlich sichtbar. So ist Glaube. Glaube ist die Substanz des Erhofften, ein Beweis unsichtbarer Dinge. Ich muss glauben, dass ich Dinge im Unsichtbaren empfange, bevor ich sie jemals im Sichtbaren haben kann.

    Ich habe einen Freund. Wir haben vor ungefähr zehn Tagen wieder Kontakt aufgenommen, nachdem wir uns ein paar Jahre aus den Augen verloren hatten. Seine Frau und er waren schon etliche Jahre im Dienst und dienten Jesus. Sein Hintergrund ähnelt meinem, nur noch schlimmer. Er nahm auch Drogen, wie ich. Aber er jagte sich jeden Tag eine Nadel in den Arm und finanzierte sein Leben mit einer Pistole. Er beraubte Menschen. Seine Frau war auch heroinabhängig. Sie waren getrennt und eine Frau bot ihm an, ihm eine Dröhnung zu bezahlen, wenn er ein Flugzeug nehmen und ein christliches Rehazentrum besuchen würde. Ich denke, es war Teen Challenge in Missouri oder sonst irgendwo. Er ist einverstanden und sie bezahlt. Er setzt sich eine Nadel, nimmt ein Flugzeug und steigt aus, ohne einen Menschen zu kennen. Jemand aus dem christlichen Reha-Zentrum holt ihn ab.

    Also war er da. Sie kommen an und sie hatten gerade eine Versammlung. Der Leiter der Einrichtung predigt eine Botschaft und sagt: „Es ist jemand hier, der Jesus annehmen muss.“ Er sagte: „Ich bin der einzige Neue hier.“ Und der Mann ließ nicht locker. Er sagte nur: „Es ist jemand hier, der Jesus annehmen muss.“ Und der Mann sagte: „Geh nach vorne.“ Er sagte: „Nein, ich gehe nicht.“ Der Mann ließ nicht locker: „Es ist jemand hier, der Christus annehmen muss. Dein Leben muss verändert werden.“ Und der Mann sagte: „Wir können nicht essen, bis er fertig ist. Geh nach vorne!“ Und er ging nicht. Der Mann blieb einfach dran und sagt: „Jemand ist hier, der Christus annehmen muss. Du musst jetzt nach vorne kommen.“ Und er sagte, dass der Mann anfing, ihn zu hauen und sagte: „Wir haben Hunger, geh nach vorne!“ Er geht wütend nach vorne und es ist ihm peinlich. Der Mann sagte: „Gib mir die Hand,“ und fängt an, für ihn zu beten. Und er sagte: „Während er betete, bekam ich plötzlich Klarheit in meinem Herzen.“ Er sagte: „Jesus, wenn Du mein Leben verändern kannst, kannst Du es haben,“ und wurde errettet. Alle anderen kamen zu ihm und legten ihm ihre Hände auf. Er hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Jahrelang hatte er Heroin genommen und hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Verändert durch ein Wunder!

    Danach verschlang er förmlich die Bibel. Er ist oben in seinem kleinen Zimmer und entdeckt die Worte Jesu in Markus 11:23 und 24… ich sagte ja, wie entscheidend die Beziehung ist. Und er sagte: „Ich hatte den Eindruck, der Heilige Geist flüstert mir zu: ‚Das wird bei deiner Frau funktionieren. Wende es bei ihr an.“‘ Er wusste nicht, wo sie war. Sie war in einem Frauengefängnis wegen illegaler Dinge, die sie tat. Also betete er: „Gott, ich… ich bitte Dich, meine Frau freizusetzen und unsere Ehe wieder herzustellen und ich danke Dir, dass Du mich erhört hast.“ Er ging am selben Abend nach unten. In einer Versammlung sagte er: „Ich habe etwas erlebt!“ Sie fragten: „Was, Bruder? Was?“ Er sagt: „Meine Frau wurde frei und wir kommen wieder zusammen. Sie ist befreit!“ Sie sagten: „O, das ist super, Bruder! Hast du einen Brief bekommen?“ Er sagte: „Nein, ich erhielt keinen Brief.“ „Wurdest du angerufen?“ „Nein, ich wurde nicht angerufen.“ Sie fragten: „Woher weißt du es dann?“ Und er zitierte Markus 11:23-24. Sie sagten: „O Mann!“ Am nächsten Abend erzählte er wieder: „Meine Frau und ich kommen wieder zusammen. Sie ist befreit!“ Sie fragten: „Wurdest du angerufen?“ „Nein, ich wurde nicht angerufen.“ „Bekamst du einen Brief?“ „Nein, ich bekam keinen Brief.“ Und er zitiert ihnen wieder Markus 11:23-24. Sie haben genug davon. Er tat das jeden Abend und schließlich entdeckte er, in welchem Frauengefängnis sie ist, rief sie an und erzählte ihr, was passiert ist: „Jesus kam in mein Leben. Er hat mich von Drogen befreit.“ Sie reagierte so: „Hör zu: Ich hasse dich und will nie wieder mit dir reden.“ Bamm! Sie legte den Hörer auf. Am Abend kam er in die Versammlung. „Ich muss etwas erzählen. Meine Frau wurde befreit. Wir kommen wieder zusammen.“ Sie fragten: „Bruder, wurdest du angerufen?“ „Ja, wurde ich tatsächlich.“ Er zitierte ihnen Markus 11:23-24.

    Kurze Zeit darauf hatte ein Richter seine Frau in seine Obhut gegeben. Er erzählte mir, wie er im Gericht erschien: Sein Basecap falsch herum aufgesetzt, Ärmel hochgerollt, überall tätowiert. Sein Strafregister war so lang. Das hätte nicht passieren dürfen, aber er erzählte dem Richter, was er erlebte und der Richter entließ seine Frau in seine Obhut. Dann gab sie ihr Herz Christus. Sie dienen Gott jetzt gemeinsam seit über 30 Jahren

    Habt Glauben an Gott!

    Schauen Sie mit mir bitte das Johannesevangelium, Kapitel 1 an. Ich werde hier mit einem weiteren Feigenbaum sprechen.

    Johannes 1:43-51

    „Am folgenden Tag wollte er nach Galiläa aufbrechen, und er findet Philippus; und Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach! Philippus aber war von Betsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus. Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose in dem Gesetz geschrieben und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn des Josef, von Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh! Jesus sah den Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in dem kein Trug ist! Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. Nathanael antwortete und sprach: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum, glaubst du? Du wirst Größeres als dies sehen. Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen.“

    Interviewten wir diesen Feigenbaum, unter dem Nathanael saß und vielleicht meditierte, wie es in Israel üblich war… jeder Mann saß unter seinem Feigenbaum und meditierte über Bibelstellen.

    Wenn wir diesen Baum nach Lektionen fragen würden, gäbe es sicher ein paar gute. Eine wäre vielleicht, dass Gott scheinbar immer und überall einen Überrest hat. Andreas, Petrus und Philippus waren aus der Stadt Betsaida. Offenbar auch Nathanael… alle vier. Jesus sprach über Betsaida. Er sagte: „Wehe dir, Betsaida!“ Das galt auch für Kapernaum: „Wehe dir.“ Und Er sagte über diese Städte: „Hätten Sodom und Gomorra gehört, was ihr hörtet und gesehen, was ihr saht, würde es noch heute bestehen.“ Er sagte, das geistliche Niveau war in Sodom und Gomorra höher als in Betsaida und Kapernaum. Er schalt sie wegen ihrer Herzenshärtigkeit und ihres Unglaubens. Und doch finden wir in dieser Stadt, die Jesus böse, hartherzig und ungläubig nannte, diese vier Männer, die Gott suchen und in der Schrift forschen und versuchen, Zeichen des kommenden Messias zu finden.

    Hätten Sie mich vor meiner Bekehrung mit meinen Bekannten gesehen, wäre es Ihnen vielleicht nie in den Sinn gekommen, dass ich verzweifelt nach Gott suchte. Aber es war der Fall. Gemäß dem alten Spruch: „Man kann das Buch nicht nach dem Einband beurteilen.“

    Philippus sagt zu Nathanael: „Wir fanden Ihn!“ Das bedeutet, sie hatten Ihn gesucht. „Der, über den Mose schrieb und auch die Propheten.“ Sie hatten die Bücher des Mose durchforscht; sie hatten die Bücher der Propheten nach Hinweisen auf den Messias durchsucht. „Wir haben Ihn gefunden!“ Und, Freund, wenn Sie Gott suchen, werden Sie Ihn finden. Wenn Sie von ganzen Herzen wirklich nach Wahrheit suchen, werden Sie sie finden.

    Es ist interessant, Philippus sagt: „Wir haben Ihn gefunden.“ Aber die Wahrheit ist: Jesus fand Philippus, denn in Vers 43 steht, dass Jesus nach Galiläa ging und Philippus fand und zu ihm sagte: ‚Folge mir nach.“‘ Und Philippus berichtet: „Wir fanden Ihn.“

    Vielleicht fanden Sie den Herrn, aber eigentlich fand Er Sie. Ich denke, das zeigt uns auch, dass Gott Menschen mit verschiedenen Methoden erreicht. Man kann Gott nicht festlegen. Sobald Sie meinen, die Methode zu durchschauen, wird Gott es anders machen. Uns wird nicht gesagt, dass jemand Jesus Philippus vorstellte. Er wird nicht gesagt, dass jemand Philippus zu Jesus brachte. Jesus fand ihn einfach… scheinbar ein souveränes Handeln… und sagte: „Folge mir nach!“

    Ich hatte eine Bekannte. Sie war eine der ersten Christen, die ich kennenlernte. Sie kam aus dem Süden und wurde in ihrer Ehe sehr misshandelt. Ihr Mann schlug sie früher ohne Erbarmen. Es war sogar etwas sadistisch. Er schickte ihr Blumen. Wenn Sie Blumen bekam, schlug er sie immer. Eines Tages schickte er ihr ein ganzes Zimmer voller Blumen und sie rannte… rannte um ihr Leben. Sie ging zum Strand. Ich denke, sie war in Santa Monica oder so, lief den Strand entlang und fiel um. Sie sagte mir: Ich ging dorthin, um Selbstmord zu begehen. Ich hatte kein Selbstwertgefühl. Mein Leben steckte in einem dunklen Tunnel. Es ging mehr und mehr bergab. Ich wusste nicht weiter. Ich wollte in den Ozean gehen und ertrinken.“ Sie sagte: „Ich stürzte im Sand und rief verzweifelt aus: ‚O Gott, kannst Du mir helfen?“‘ Es gab keine Antwort. Sie rief nochmals: „Gott, bitte hilf mir.“ Nichts. Dann sagte sie: „Jesus, bitte hilf mir.“ Und sie sagte: „Sobald ich den Namen Jesu nannte, wurden mein Herz und mein Sinn von Frieden erfüllt. Es war, als würden zwei riesige Arme mich hochheben, mich wiegen und halten.“ Und sie weinte und weinte und weinte dort, im Sand liegend. Sie sagte mir: „An diesem Tag am Strand wurde ich errettet.“ Ich halte das für etwas außergewöhnlich! Manchmal kommt Gott plötzlich in das Leben eines Menschen und sucht ihn heim.

    Im Fall von Nathanael gebrauchte Gott Philippus. Philippus geht, findet Nathanael und sagt: „Hey, diesen Menschen musst du treffen.“ Nathanael ist etwas zynisch: Du sagst, Er kommt aus Nazareth?

    Kann etwas Gutes aus Nazareth kommen?“ Nazareths Ruf war wie der von Betsaida. Als Er kam, hätte Jesus sagen können: „Kann aus Betsaida etwas Gutes kommen?“ Aber Er tat es nicht. Jesus sagte: „Wahrlich, ein Israelit, in dem kein Falsch ist. Kein Trug. Er ist, wie er ist.“ „Woher kennst du mich?“ „Bevor Philippus dich rief, sah ich dich dort unter diesem Baum sitzen, Nathanael.“

    Ich liebe die Reaktion von Philippus, als Nathanael seine Zweifel hatte: „Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?“ Er sagte: „Komm und sieh.“ Er sagte nicht: „Geh und sieh.“ Er sagte: „Komm und sieh (ich werde dich begleiten).“ Da gibt es einen großen Unterschied.

    Viele werden ihre Vorbehalte verlieren, wenn Sie sagen: „Komm, ich hole dich ab. Lass uns zusammen in die Kirche gehen. Komm und sieh.“ Nicht nur: „Du musst in die Kirche gehen.“ Sondern: „Komm mit. Wir werden uns hinten hinsetzen. Ich verspreche dir, es wird nicht eigenartig für dich sein. Wenn du dich nicht wohl fühlst, setze ich mich weg. Komm einfach und sieh es dir an. Hinterher essen wir etwas.“ Menschen werden kommen. Es entwaffnet sie, wenn Sie sagen: „Komm und sieh es dir an,“ statt „Geh und sieh selbst.“

    Ich weiß noch, wie ein Mädchen mit ihrem Bruder sprach. Er hatte diverse Probleme in seinem Leben.

    Sie sagt: „Komm doch mit mir in die Gemeinde. Komm in meine Gemeinde. Vielleicht findest du ein paar Antworten.“ Er war einverstanden. Und er traf mich. Ich schüttelte den Menschen nach dem Gottesdienst im Foyer die Hände und er traf mich danach. Er sagte: „Sie hat es Ihnen gesagt, stimmt´s?“ So hat er mich begrüßt. Ich sagte: „Wie bitte?“ Er sagt: „Meine Schwester hat Ihnen davon erzählt, stimmt´s!“ Ich sagte: „Ich kann nicht ganz folgen.“ „Sie ist meine Schwester. Sie rief Sie an und sagte Ihnen, dass sie mich mitbringen würde und was Sie sagen sollten, oder? Sie erzählte Ihnen von den Dingen, die ich ihr aus meinem Leben erzählte, und sagte Ihnen, was Sie sagen sollen, oder nicht?“ Ich sagte: „Nein, wirklich nicht.“ Ich brachte es nicht übers Herz zu sagen: „Ich weiß nicht, wer Ihre Schwester ist.“ Er war geschockt, als er herausfand, dass die Dinge, die ich sagte, nicht abgesprochen waren. Es sprach direkt in sein Leben hinein. Er gab sein Leben Christus. Ähnliche Dinge haben sich in der Gemeinde häufig ereignet. Viele Menschen kamen und sagten mir solche Dinge… dachten, jemand, der sie mitnahm… der Punkt ist, sie nahm ihn mit. Wenn wir Menschen mitnehmen, wird Gott sie retten. Er wird sie beeinflussen.

    Zurück zur Geschichte. Die Reaktion Nathanaels auf Jesus ist einfach erstaunlich! Es muss gewesen sein, als Jesus sagte: „Weißt du, du bist eine ehrliche Haut, Nathanael! Es ist kein Trug in dir. Und bevor Philippus dich rief, sah ich dich unter dem Baum.“ Das ist vielleicht etwas überraschend. Aber seine Reaktion darauf ist: „Du bist der Sohn Gottes! Du bist der König Israels!“ Von null auf hundert.

    Warum reagiert er so schnell? Er war total reif!

    Ich denke, es gibt solche Menschen. Pflücken Sie manchmal Früchte vom Baum und denken, Sie müssten daran ziehen und dann fällt die Frucht schon bei einer Berührung in Ihre Hand? Es gibt Menschen in Ihrem Umfeld, die so sind. Sie brauchen nur eine Berührung. Sie brauchen nur ein Wort, dann werden sie ihr altes Leben loslassen und in die Hände des Retters fallen. An ihnen muss nicht viel gezerrt und gezogen werden.

    Ich war einmal in einer Versammlung… in einem Geschäft in Oregon… und hörte einen Evangelisten predigen. Es war ein junger Mann dort, ca. 19 Jahre alt, der mir auffiel. Ich war damals schon ein reifer alter Mann von 22 oder 23 Jahren. Der Evangelist lud die Menschen am Ende seiner Botschaft nicht ein, Jesus anzunehmen. Wir gingen dann jedenfalls raus, der Parkplatz war groß und dreckig und ich sah den jungen Mann in seinen LKW einsteigen und ging zu ihm. Es war vielleicht nicht so taktvoll, aber ich sagte: „Mann, würdest du nicht gerne Jesus in dein Herz aufnehmen?“ Und er sagte: „Ja!“

    Ich sagte: „Bete mit mir, reich mir deine Hand.“ Und ich sagte: „Sag einfach, was ich sage.“ Ich betete mit ihm und er wurde errettet… gab sein Leben dem Herrn. Es war, als hätte ich die Frucht berührt und schon war sie in meiner Hand. Es gab kein Ziehen, Kämpfen und Ringen. Vielleicht war es die Predigt des Evangelisten.

    Ich bin sicher, dass Gott am Herzen dieses jungen Mannes arbeitete, denn ein 19- jähriger hält sich nicht unbedingt in einem Geschäft auf und hört dort abends einen Evangelisten. Es gibt viele andere Dinge, die junge Menschen gerne tun. Er muss also Hunger nach Gott gehabt haben. Sein Vater kam später zu mir und sagte: „Weißt du, ich war bei der Arbeit. Ich fahre einen Stapler. Ich fuhr am Abend meinen Stapler und der Heilige Geist kam zu mir.“ Er sagte: „Ich wusste nicht, was los war. Ich wusste, es war etwas Gutes. Ich unterbrach meine Arbeit und betete eine Weile in Sprachen.“ Er sagte: „Ich denke, du führtest meinen Sohn gerade zum Herrn.“ Vielleicht war es das Gebet vom Papa, aber er war absolut reif.

    Vielleicht ist es Ihr Nachbar, der seine Mülltonnen zur selben Zeit wie Sie gerade an die Straße bringt und sagt: „Hallo, wie geht´s denn? Vielleicht braucht er nur eine Berührung. Vielleicht ist er so reif.

    Vielleicht ist es die Mutter, die bei der Mannschaft ist, in der Ihre Tochter spielt. Vielleicht braucht sie nur ein Wort. Ich denke, wir kommen ständig mit Menschen zusammen, die nicht viel brauchen. Sie sind einfach reif. Gott wirkte bereits bei ihnen. Sie sind hungrig. Vielleicht hat sie der Verlust eines Freundes über die Ewigkeit nachdenken lassen und es brauchte nur eine Berührung, um sie ins Reich Gottes zu bringen. Aber wir müssen auf sie zugehen, wenn sie errettet werden sollen.

    Wenn Sie eine Beziehung zu Jesus haben, möchte ich Sie ermutigen, kühn zu sein. Seien Sie mutig!

    Reden Sie von dem, was Sie wissen! Ich nehme an, es gibt jemanden in Ihrem Umfeld. Vielleicht Ihr Hausarzt, vielleicht Ihr Nachbar, vielleicht der Verkäufer im Supermarkt. Vielleicht ein Spielkamerad Ihres Kindes. Es ist vielleicht eine der Mütter, die bei den Fußballspielen zusieht, während Ihre Kinder den Ball durch die Gegend schießen. Und sie schreien verzweifelt nach Gott. Sie hungern danach, die Wahrheit zu kennen. Gott sucht nur jemanden, den Er als Gefäß gebrauchen kann. Jemand, der die Wahrheit auf ganz persönliche Art und Weise weitergibt. Warum nicht Sie? Falls Sie Ihr Herz nie Jesus geöffnet haben, falls Sie Ihn nicht kennen, rufen Sie Ihn heute an. Er wird Sie nicht abweisen.

    Es ist das Beste, was Sie je im Leben tun könnten.

  14. Juleam 28. September 2008 um 21:55 Link zum Kommentar

    Stöcke und Steine 12 28.09.2008

    Gräber

    Es gibt eine Gruppe von Singles im Neuen Testament. Sie besteht aus Jesus, Maria, Marta und Lazarus.
    Sie waren miteinander befreundet. Jesus war in ihrem Haus. Aber eines Tages gab bei diesen Singles eine Tragödie.
    Das werden wir uns heute ansehen.Es ist eine erstaunliche Geschichte, reich an lebendiger Wahrheit.

    Johannes 11 erzählt uns die Geschichte einer Familie, der Jesus sehr nahe stand:
    Maria, Marta und Lazarus.

    Zwei Schwestern und ein Bruder.
    Christus verbrachte viel Zeit in ihrem Haus in der Stadt Bethanien. Lazarus erkrankte schwer, starb sogar und wurde in eine Gruft gelegt. Wir steigen bei Vers 38 in die Geschichte ein .. Johannes 11:38.

    Johannes 11:38-41
    „Jesus nun, wieder in seinem Innern erzürnt, kommt zur Gruft. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor.

    Jesus spricht: Nehmt den Stein weg! Die Schwester des Verstorbenen, Marta, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier.
    Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?
    Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.“

    Ich glaube, dass Er sich hier auf eine Aussage bezieht, die Er machte, als Er von Lazarus‘ Erkrankung hörte.
    Er sagte: „Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes. Gott soll dadurch verherrlicht werden.“

    Gott hörte Jesus offensichtlich, als Er das im Glauben sagte.
    In Vers 42 fuhr Er fort und sagte:

    Johannes 11:42-44
    „Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn frei und lasst ihn gehen!“

    Was für Geschichten könnte uns der Stein erzählen, der vor die Öffnung der Gruft von Lazarus gerollt wurde. Es ist eines der größten Wunder in der Bibel. Lazarus war länger tot als Jesus vor Seiner Auferstehung! Sein Körper begann bereits zu verwesen.

    Charles Spurgeon sagte: „Es war nicht nur ein Wunder, sondern eine Serie von Wundern, die Lazarus wieder zum Leben erweckte.“

    Jesus rief nicht nur seinen Geist in seinen Körper zurück, sondern es mussten etliche Wunder geschehen, um das zu ermöglichen.

    Wenn wir den Stein befragen könnten, könnte er uns einige Geschichten erzählen. Eine davon wäre sicher folgende: Auch guten Menschen kann Schlechtes widerfahren. Am Anfang des Kapitels erfahren wir etwas über sie.

    Es heißt … Johannes 11:1:

    Johannes 11:1-3 und Vers 5
    „Es war aber einer krank, Lazarus, von Betanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta.
    Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank. Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank! Jesus aber liebte die Marta und ihre Schwester und den Lazarus.“

    Sie luden Jesus und auch Seine Jünger oft zu sich ein, die dort aßen. Maria und Marta liebten Jesus. Jesus liebte sie. Maria saß zu Jesu Füßen und hörte Sein Wort. Sie waren gute Menschen und im Verlauf der Evangelien wird klar, dass sie offenbar eine ganz besondere Beziehung zu Jesus hatten. Sie unterstützten Ihn, sie dienten Ihm, sie liebten Ihn und Jesus liebte sie. Diese Tragödie, die ihre Familie ereilte, war kein Anzeichen von Gottes Missfallen.

    Sie waren gute Menschen, die den Herrn liebten und die der Herr auch liebte. Ich war einmal mit einem Freund und einem seiner Freunde unterwegs. Ich merkte, dass seinen Freund etwas wurmte. Er wusste, dass ich Pastor bin, und die Atmosphäre war angespannt.

    Im Verlauf des Abends redeten wir über geistliche Dinge und dann platzte sein Freund heraus und erzählte von einem Bekannten. Jemand der … ein Gläubiger, der engagiert dem Herrn diente und Gott wirklich liebte.

    Er erlebte in seiner Familie eine Tragödie, die alle sehr mitnahm. Aufgebracht rief er Folgendes: „Wie konnte Gott so etwas zulassen?“ Ich sagte ihm ganz ehrlich: „Ich weiß nicht, warum es geschah. Manche Antworten erhalten wir erst im Himmel.“

    Aber ich sagte ihm: Wir sollten Gott nicht die negativen Dinge, die im Leben geschehen zuschreiben. Gott ist ein guter Gott. Manche Dinge geschehen einfach, weil wir in einer gefallenen Welt leben. Es funktioniert nicht alles so, wie es der Schöpfer geplant hat. Die ganze Erde seufzt, liegt in Wehen und wartet darauf, dass Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. Er wird eines Tages alles erneuern. Bis dahin ist es eine gefallene Welt. Es gibt einen abtrünnigen Geist, den Teufel. Er läuft umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Er kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören- Jesus aber kam, damit wir überfließendes Leben haben.Entscheidungen können manchmal für Gegenwind in unserem Leben sorgen. Manchmal wirken sich Entscheidungen anderer auf uns aus. Vieles kann geschehen.

    Manchmal haben wir Antworten, manchmal nicht. Tatsache ist: Manchmal erleben auch gute Menschen Schlechtes.
    Das bringt mich zu einer weiteren wichtigen Lektion. Der Stein, der weggerollt wurde, hätte sie sicher genannt. Wenn der Herr uns eine Verheißung gibt, erwartet Er, dass wir sie in diesem Moment glauben.

    Schauen Sie sich bitte den Vers 20 mit mir an. Johannes 11:20.

    Johannes 11:20-23
    „Marta nun, als sie hörte, dass Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber saß im Haus. Da sprach Marta zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; und jetzt weiß ich, dass, was du von Gott bitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.“

    Die Living Bible sagt: „Dein Bruder wird wieder lebendig werden.“
    Er wird auferweckt werden. Das ist die Verheißung.
    Ihr Reaktion, Vers 24:

    Johannes 11:24
    „Marta spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.“

    Sie hat großen Glauben an die Vergangenheit und die Zukunft, aber keinen Glauben für heute. Ihre erste Aussage: „Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben.“

    Großer Glaube an die Vergangenheit. Und dann sagt Jesus: „Dein Bruder wird auferstehen.“
    „Herr, ich weiß, eines Tages …“ Die Auferstehung. Das erinnert mich an viele Gläubige, die ich kenne.
    Großer Glaube an die Vergangenheit und an die Zukunft, aber keiner für heute.“

    „Hätte ich nur in der Versammlung sein können, in dieser Versammlung von Kathryn Kuhlman.“
    Oder: „Hätte ich nur in der Heilungs-Erweckung sein können, hätte ich sicher etwas von Gott bekommen.“
    Und : „Ich weiß, eines Tages … Ich glaube, Gott wird es eines Tages tun.“
    Und was ist jetzt? Wie steht es damit, zu glauben, dass wir jetzt empfangen, wenn wir beten? Glaube – jetzt und hier.

    In Vers 25 geht es weiter.

    Johannes 11: 25-27
    „Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;
    und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?
    Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“

    Ich glaube nicht, dass Er diese Antwort hören wollte, als Er sagte:
    „Rollt den Stein weg.“, und sie versuchte, zu intervenieren: „Herr, nein, nein, nein. Er ist schon vier Tage tot. Das kannst du nicht machen. Es wird stinken.“

    Jesus sagte ihr: „Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?“

    Darin steckt noch eine weitere Lektion. Wenn es darum geht, Wunder zu erleben, tut Gott Seinen Teil. Aber wir sollen kooperieren. Jesus sagte in Vers 39:
    „Nehmt den Stein weg.“

    Er wollte Lazarus auferwecken, aber sie mussten ihren Teil dazu beitragen. Glaube ist eine Tat. Glaube erfordert immer eine entsprechende Handlung. Vielleicht diese: „Nimm den Stein weg. Bring den ganzen Zehnten in das Vorratshaus.
    Fahr hinaus und lass deine Netze für einen Fang hinunter. Tauch sieben Mal im Jordan unter. Ziehe Gräben in der Wüste.
    Was es auch sein mag, Glaube erfordert entsprechende Handlungen. Gott tut Seinen Teil, aber Er erwartet unsere Mitarbeit, unsere Kooperation.

    Ich las einmal über einen Mann, der durch die Wüste reiste. In seiner Karte war an einer Stelle eine Quelle eingezeichnet.
    Er war sehr begeistert, aber es war nicht die Art von Quelle, die er erwartete. Er stellte sich eine Quelle vor, bei der man einen Eimer herunterlässt und voller Wasser hochzieht, aber diese war total abgedeckt. Es gab dort eine einfache alte Pumpe. Er fing an zu pumpen und zu pumpen und es kam nichts hoch. Dann bemerkte er ein kleines Schild mit der Aufschrift: „Unter dem Stein neben der Pumpe finden Sie eine Feldflasche.“ Er dreht den Stein um und buddelt und findet dort tatsächlich eine Feldflasche. Er sagt: „Ah, gut!“ Aber dann sieht er ein weiteres Schild auf der Feldflasche.
    Dort steht: „Ich weiß, dass sie dieses Wasser trinken wollen. Lassen sie es. Gießen sie es in die Pumpe, um die Pumpe zu starten, und sie werden so viel Wasser bekommen, wie sie wollen. Wenn sie fertig sind, füllen sie die Feldflasche und vergraben sie sie wieder.“
    Er hat in der Wüste die Wahl: „Ich trinke das bisschen Wasser aus der Feldflasche.“, oder „Ich werden einen Glaubensschritt tun und es in die Pumpe gießen.“
    War hier jemand schon mal auf einer Farm und weiß, wie man eine dieser alten Pumpen in Gang setzt? Ja, ich denke, Gott bringt uns manchmal in solche Situationen und sagt: „Vielleicht tust du das nicht gerne, aber du musst das Wasser in die Pumpe gießen. Sie wird fördern, soviel du willst, aber du musst diesen Glaubensschritt tun.“

    Ja, wir müssen etwas tun. Vielleicht müssen wir den Stein wegrollen oder sonst irgendetwas. Zum Glauben gehören entsprechende Handlungen. Es gibt eine weitere große Lektion: In jeder Situation gibt es Dinge, die Sie nicht wissen.
    Egal, worum es sich handelt, Sie wissen nicht alles darüber, ich weiß nicht alles darüber. Es zahlt sich nie aus, bitter zu werden oder zornig auf Gott zu sein. Sie müssen erkennen, dass Sie manches nicht wissen.

    Als Erstes sagt Marta: „Herr, wärst du da gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben.“ Es drückt eindeutig Glaube an die Vergangenheit aus. Aber unterschwellig hört man: „Herr, warum kamst Du nicht? Ist es Dir egal? Wir haben es Dich wissen lassen. Wenn Du hier gewesen wärst … Du warst doch drüben in Betanien. Warum kamst Du nicht?“

    Sobald Maria kommt, die den Herrn so sehr liebte, Ihm zu Füßen saß und Sein Wort hörte, Ihn mit Öl salbte, Seine Füße mit ihrem Haar abtrocknete, fällt sie zu Seinen Füßen nieder und sagt das Gleiche.
    Schauen Sie sich mit mir bitte den Vers 32 an.

    Johannes 11:32
    „Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben.“

    Dieselbe Aussage. Können Sie den Schmerz in ihrer Stimme hören?
    „Herr, warum kamst Du nicht? Ist es Dir egal?“

    Liest man den ganzen Abschnitt, so steht dort, dass Jesus sie weinen sah. Nachdem Maria das gesagt hatte, weinten auch die anderen. Dann ergrimmte Er im Geist und wurde erschüttert. Das Volk stimmte ein: „Konnte dieser Mann nicht … Er öffnete Blinden die Augen … warum half Er Seinem Freund nicht?“ Und Jesus war wiederum im Innern erzürnt.

    Ich denke, wenn wir die Haltung einnehmen:
    „Gott, es ist Dir egal. Du hättest mir helfen können, hast es aber nicht getan …“ Ich denke, der ganze Himmel war bewegt und weinte in dem Moment, als Jesus weinte. Freund, manche Dinge wussten Maria, Marta und das Volk nicht.
    Unter anderem Folgendes: Jesus kam später, weil der Heilige Geist Ihn so führte. Es ging nicht nur darum, die Auferweckung des Lazarus spektakulärer zu machen. In Kapitel 10 sehen wir, dass die Juden Jesus steinigen wollten.
    Sie versuchten, Ihn zu steinigen und zu ergreifen. Die Schrift sagt dann, dass Jesus ihnen entfloh und in die Stadt Betanien ging.

    Nachdem Er floh und in Betanien ankam, erreichte Ihn die dringende Kunde, dass Er zurückkommen muss. „Lazarus ist krank, es wird schlimmer. Du musst schnell etwas tun, Herr. Komm dahin zurück, wo die Juden Dich gerade steinigen wollten.“

    Lassen Sie uns nochmals den Vers 6 ansehen.
    Es heißt (Johannes 11:6):

    Johannes 11:6-8
    „Als er nun hörte, dass er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. Danach erst spricht er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen.

    Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin?“

    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass sie sich um den Herrn Sorgen machten. Ich denke, ihnen war klar: Wenn Er in Gefahr ist, so auch sie. „Jesus, wir flohen gerade von dort und Du willst wieder hingehen? Hast Du vergessen, was sie tun wollten?“ Hier ist die Antwort Jesu auf diese Frage. Sehen Sie sich den Vers 9 an.

    Johannes 11:9-10
    „Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.“

    Was ist das für eine Antwort? „Jesus, Du willst zurück nach Judäa? Weißt Du nicht mehr? Sie wollten uns umbringen!“
    „Hat der Tag nicht 12 Stunden?“ „Ja, sicher.“ Die Antwort sagt uns sehr viel.

    Jesus redet über den Wandel im Licht und illustriert es durch ein natürliches Beispiel. Man läuft im Licht der Sonne und stößt nirgendwo an. Damit sagte Er: Ich wartete zwei Tage und jetzt kann ich gefahrlos zurückgehen, weil ich Licht habe.
    Ich habe Licht vom Heiligen Geist. Wären wir zurückgekehrt, als meine Gefühle mich drängten und ich die dringende Nachricht erhielt, zurückzukommen, wären wir im Dunkeln gegangen. Ich wartete zwei Tage auf Licht von dem, der größer ist als ich, vom Vater. Und ich sage euch, Jungs, jetzt können wir gefahrlos zurückgehen.“

    Wenn wir noch weiter zurückgingen, zu Johannes Kapitel 8, 9 oder 10 … Die Juden versuchten Jesus zu töten und Jesus konfrontiert sie im Kapitel 8. Er sagt: „Warum versucht ihr mich zu töten?“ Sie sagten: „Weil Du sagst, dass Gott Dein Vater ist.“ Und sie sagten: „Abraham ist unser Vater.“ Er sagte: „Nein, Abraham ist nicht euer Vater. Ihr stammt von eurem Vater, dem Teufel, und wollt mich töten, weil das sein Verlangen ist.“ Jesus sagte ihnen ganz offen: „Ihr versucht mich zu töten, weil ihr unter dem Einfluss des Teufels seid. Er war ein Mörder von Anfang an.“

    Jesus selbst sagt, dass derjenige, der hinter den Kulissen die Juden aufstachelte, den Herrn zu töten, niemand anders als der Teufel ist. Der Teufel ist derjenige, der es tut.

    Jesus entkommt ihnen, kommt nach Betanien und eine dringende Nachricht erreicht Ihn. Es ist ein interessanter Zufall, oder nicht? Der Teufel dachte sicher: „Er ging mir wieder durch die Lappen! Moment mal, ich habe eine Idee.
    Ich weiß, wie wir Ihn erneut kriegen.“ Plötzlich wird Lazarus todkrank. Jesus erhält diesen Notruf: „Du musst zurückkommen, Jesus.“ Aber statt sofort in diesen brodelnden Hexenkessel von Zorn, Hass und Mord zurückzukehren, wartet Jesus zwei Tage, bis Er Licht von Gott bekommt.

    Dann sagt Er den Jungs Folgendes: „Jungs, wir werden zurückgehen.“ Sie sagten: „Herr, sie versuchen, Dich umzubringen.“ Er sagte: „Es ist in Ordnung. Ich habe Licht. Wir können jetzt gefahrlos zurückgehen.“ Schauen Sie doch bitte den Vers 14 an. (Johannes 11:14)

    Johannes 11:14-16
    „Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben; und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt; aber lasst uns zu ihm gehen. Da sprach Thomas, der auch Zwilling genannt ist, zu den Mitjüngern: Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben.“

    Sie gehen fest davon aus, getötet zu werden, besonders Thomas. Was uns Jesus hier durch Sein Beispiel lehrt, ist extrem wichtig. Als die Jünger Jesus fragten: „Herr, lehre uns zu beten,“ sagt Er: „Gut, betet: ‚Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name.“‘ Ein Teil diese Gebets ist: „Vater, führe uns nicht in Versuchung, sondern befreie uns von dem Bösen.“ Eine wörtlichere Übersetzung: Vater im Himmel, führe uns um die Versuchungen herum und befreie uns von dem Bösen. Gott möchte uns um Versuchungen und Fallen des Teufels herumführen und uns vom Bösen befreien.

    Eine Art, wie Er das tut, ist durch die Führung des Heiligen Geistes. Wir müssen lernen, darauf zu hören, wie Jesus darauf hörte. Aber wenn wir von unseren Gefühlen bestimmt werden, wenn wir vom Fleisch geführt werden, statt vom Heiligen Geist, wandeln wir im Dunkeln und werden anstoßen.

    Wir werden in Schwierigkeiten geraten. Ich hatte einen Freund. Er war ein recht junger Christ, ein paar Jahre errettet. Er erzählte mir eine Geschichte aus der Zeit, als er gerade errettet war, ein Baby-Christ. Er war mit ein paar Bekannten in einer Wohnung und sagte:
    „Bayless, ich hatte sehr viel Bargeld dabei und sie wussten das. Und sie hatten mich überredet, einen Mann zu treffen. Ich hatte ihn schon einmal getroffen, kannte ihn aber nicht gut. Wir waren zu ihm unterwegs, aber ich hatte ein ungutes Gefühl.
    Sie drängten mich: „Wir müssen hin, lass uns ihn treffen.“

    Aber ich spürte, dass etwas faul ist, wusste aber nicht was. Dann sprach etwas zu meinem Herzen: „Schau jetzt aus dem Fenster.“ Er sagt: „Ich ignorierte es, aber es kam wieder. Mir kam der Gedanke: ‚Vielleicht ist es der Heilige Geist, vielleicht.‘ Sie drängen mich zu gehen, aber ich redete mit ihnen und hielt sie hin.“ Er sagt: „Ich ging zum Fenster, sah hinaus, und sah den Mann, den wir treffen sollten, unten hinter einem Zaun. Er instruiert jemand anders. Ich sehe, wie er mit ihnen redet und dabei gestikuliert.Der andere Mann schüttelt seinen Kopf, während er einen Revolver lädt.“
    Er sagt: „Mir war plötzlich klar, dass sie planten, mich zu berauben und vielleicht umzubringen.“
    Er sagte: „Unter einem Vorwand floh ich aus dem Hinterausgang.“ Geführt durch den Heiligen Geist.

    Oft drängen uns Notwendigkeiten. Dringende Anliegen tyrannisieren uns. Genau wie Jesus wohl von Gefühlen bedrängt wurde. Er liebte Lazarus, Er liebte Marta, Er liebte Maria. Er wusste, Maria und Marta würden es nicht verstehen. Er wusste, dass sie vielleicht wütend sein würden, kam aber nicht. Er weiß, dass sie ihn beschuldigen werden. Sie wissen nicht, warum Er nicht reagiert! Aber Er muss auf das Licht Gottes achten. Er muss hören, wie der Geist Ihn führt. Freund, das gilt auch für uns.

    Ich möchte Ihnen noch eine Lektion zeigen.
    Sie steht am Ende des Kapitels, als Jesus Lazarus laut ruft, herauszukommen.

    Johannes 11:44
    „Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn frei und lasst ihn gehen!“

    Lazarus wurde lebendig, war aber noch durch seine Vergangenheit gebunden. Innerlich lebendig, aber er steckte noch in Grabestüchern. Wir müssen ein paar Menschen zur Freiheit verhelfen … Menschen, die errettet wurden. Besonders jenen, die gerade erst aus dem Grab des geistlichen Todes zur Neuheit des Lebens in Christus kamen. Innerlich sind sie gänzlich neu geboren, erfüllt vom Leben Gottes, aber es hängen teilweise noch die Grabestücher des alten Lebens an ihnen.
    Es ist ein Prozess, stimmt’s? Wir werden durch die Erneuerung unseres Denkens erneuert. Das geschieht nicht über Nacht, mein Freund. Das Wort erneuert bedeutet, dass uns Gottes Wirken im Innern immer mehr prägt. Statt Menschen zu richten, die noch ein paar Grabestücher tragen, sollten wir ihnen helfen. Wir müssen sie ermutigen. Wir müssen sie lehren. Wir sollten ihnen Hände auflegen und sollten ihnen zeigen, wie man als Christ im Sieg lebt.

    Als ich errettet wurde, war eines der Grabestücher, das ich trug, eine andauernde Angst. In der Vergangenheit hatte ich übernatürliche Erfahrungen mit den verkehrten Geistern gemacht. Niemand musste mir sagen, dass Dämonen existieren.
    Ich wusste es. Bevor ich Jesus erlebte, wusste ich, dass dämonische Geister real sind, und hatte jeden Tag Angst.
    Selbst nach meiner Errettung hatte ich noch Angst. Ich betete jeden Tag dieses kleine Gebet.

    Ich betete es kurz nach meiner Errettung mehrmals am Tag. Viele Wochen lang sagte ich: „Gott, bitte hilf mir, keine Angst vor dem Teufel zu haben. Bitte hilf mir, keine Angst vor dem Teufel zu haben.“ Ich betete das mehrmals täglich, weil ich einfach Angst hatte. Gott sei Dank habe ich angefangen, das Wort Gottes regelrecht zu verschlingen! Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit kennen und die Wahrheit wird euch freisetzen.“

    Ich hörte gute Predigten über unsere Autorität in Christus und darüber, wie Christus die Werke des Teufels zerstörte. Ich fing an, gute Bücher über die Bibel zu lesen. Und Menschen halfen mir.

    Und vielleicht zwei Monate nach meiner Errettung … ich wachte eines Morgens auf und zum ersten Mal … ich schaute mich fast um … war die Angst weg und ich wusste, dass sie weg war. Ich warf weitere Grabestücher weg.
    Menschen halfen mir durch gute Bücher und hilfreiche Predigten. Statt junge Christen zu richten und bloßzustellen, denen noch ein paar Dinge aus dem alten Leben anhaften, weil sie noch keine Zeit hatten, ihren Sinn zu erneuern und ihre Rechte und Vorrechte in Christus kennen zu lernen, sollten wir ihnen lieber helfen, oder?

    Warum legen wir ihnen nicht die Hände auf und beten für sie? Warum ermutigen wir sie nicht? Warum vermitteln wir ihnen keine Hoffnung? Warum zeigen wir ihnen nicht, wie man ein guter Ehemann ist, eine gute Ehefrau, wie man siegreich in Christus lebt? Was sagen Sie dazu?

    Wenn Sie das heute anspricht … vielleicht sind Sie gerade Christ geworden und Ihnen hängen noch Dinge vom alten Leben an. Ich bete, dass Hoffnung in Ihr Herz kommt, Freund. Jesus sagte: „Ich gebe euch Vollmacht über alle Macht des Feindes und nichts wird euch irgendwie schaden.“

    Glauben Sie dem Teufel nicht, wenn er sagt, dass Sie diese Dinge nie loswerden. Es stimmt nicht! Das Wichtigste, was Sie tun können, ist, Ihr Herz und Ihren Sinn mit der Wahrheit des Wortes Gottes zu füllen. Es wird Sie befreien und freisetzen.

    Hören Sie: Werden Sie kein Christ, dessen Leben sich nur um Veranstaltungen dreht. Unser Wandel mit Christus ist ein Prozess, in dem wir wachsen und lernen. Dann gibt es manchmal Veranstaltungen. Aber Freund, wenn Sie von Veranstaltung zu Veranstaltung leben, von einem Treffen zum nächsten, und nicht zwischendurch das Wort aufnehmen und wachsen, wird es ein ständiger Kampf sein. Sie werden immer die Hilfe und das Gebet anderer brauchen.

    Bejahen Sie den Prozess des Wachstums. Beschließen Sie, Ihren Sinn zu erneuern. Beschließen Sie, beständig zu beten und im Herrn zu wachsen, Gemeinschaft zu suchen und zum vollen Maß der Fülle Christi zu kommen, statt von einem Wunder zum nächsten und einem Event zum anderen zu leben.

    Gott sei Dank für besondere Ereignisse, die geschehen! Sie sind spektakulär und wunderbar. Aber, Freund, dies ist eine Wanderung, immer ein Schritt nach dem anderen.

    Wissen Sie, ich bin immer noch in Arbeit. Gott ist noch nicht fertig mit mir und ich bin dankbar dafür.

    Ich möchte Ihnen sagen, Freund, wenn Sie den Namen Christi bekennen und Ihm Ihr Herz gaben, wird Er immer weiter an Ihnen arbeiten, solange Sie atmen und Ihr Herz schlägt. Er wird Sie weiter voranbringen. Er wird in Ihrem Leben hervorbringen, was Ihm gefällt. Wir sprechen über die Geschichte von Lazarus und es ist nun mal so:
    Wenn wir aus dem Grab des geistlichen Todes kommen, hängen noch Grabestücher an uns. Freund, vertiefen Sie sich in Gottes Wort, beten Sie. Lassen Sie das Wort nicht aus den Augen. Behalten Sie es in Ihrem Herzen, es wird Sie befreien. Der Jakobusbrief sagt: „Bleibt in dem vollkommenen Gesetz der Freiheit.“

    So werden Sie die Freiheit finden, die Sie gesucht haben.

  15. Juleam 5. Oktober 2008 um 21:57 Link zum Kommentar

    Stöcke und Steine #13 – In der Löwengrube
    05.10.2008

    Ich bin so froh, dass Sie heute eingeschaltet haben.
    Wir sprechen heute über eine der beliebtesten, am häufigsten zitierten und bekanntesten biblischen Geschichten überhaupt.

    Sie enthält Wahrheiten, die Ihnen helfen können.

    Am Anfang sprechen wir darüber, dass Gelingen und Erfolg dazu führen, dass Sie ein paar Feinde haben werden.
    Daraus ergeben sich weitere Ereignisse, aber am Ende der Geschichte gewinnt Gott die Oberhand.Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

    Daniel hat große Autorität in einem fremden Königreich.
    Die Hand Gottes formte ihn unter der Herrschaft von Nebukadnezar, unter dessen Sohn Belsazzar und jetzt unter Darius, dem König Persiens. Darius hatte 120 Herrscher, sogenannte Satrapen, über das Volk eingesetzt. Sie hatten fast uneingeschränkte Macht. Nur drei Minister standen über ihnen und Daniel war einer dieser drei Minister.

    Wir steigen bei Daniel 6:3 ein.

    Daniel 6:4-5
    „Da übertraf dieser Daniel die Minister und die Satrapen, weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war. Und der König beabsichtigte, ihn über das ganze Königreich einzusetzen. Da suchten die Minister und die Satrapen einen Anklagegrund gegen Daniel in Bezug auf seine Amtsgeschäfte zu finden. Aber sie konnten keinerlei Anklagegrund und nichts Schlechtes finden, weil er treu war und keinerlei Nachlässigkeit oder Schlechtes bei ihm zu finden waren.“

    Diese Jungs sind neidisch und hecken einen Plan aus. Sie gehen zum König und sagen:
    „König, Du bist großartig und solltest geehrt werden. Du musst ein Gesetz zu deiner Ehre erlassen, dass 30 Tage lang niemand etwas von einem Gott oder Menschen außer dir erbitten darf. Erbittet jemand in diesen 30 Tagen etwas von einem Gott oder Menschen außer dir, wirf ihn in die Löwengrube.

    Der König bemerkte nicht, dass sie ihn austricksten, um Daniel zu kriegen. Aber der König unterzeichnet das Gesetz.

    Daniel 6:11-24
    „Und als Daniel erfuhr, dass das Schriftstück ausgefertigt war, ging er in sein Haus. Er hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster … (Daniel gefällt mir! Nichts geschieht bei ihm im Verborgenen) … offene Fenster nach Jerusalem hin; und dreimal am Tag kniete er auf seine Knie nieder, betete und pries vor seinem Gott, wie er es auch vorher getan hatte.
    Da stürzten jene Männer herbei und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gott. Darauf näherten sie sich dem König und sprachen vor ihm bezüglich des königlichen Verbotes: Hast du nicht ein Verbot ausfertigen lassen, dass jedermann, der innerhalb von dreißig Tagen von irgendeinem Gott oder Menschen etwas erbittet, außer von dir, König, in die Löwengrube geworfen werden sollte? Der König antwortete und sprach: Das Wort ist unumstößlich nach dem Gesetz der Meder und Perser, das unaufhebbar ist.
    Darauf antworteten sie und sprachen vor dem König: Daniel, einer der Weggeführten aus Juda, schenkt weder dir, König, noch dem Verbot, das du hast ausfertigen lassen, Beachtung; sondern er betet dreimal am Tag.
    Da missfiel es dem König, als er die Sache hörte, sehr … (er erkannte, dass er ausgetrickst wurde) … Es missfiel ihm sehr und er sann darauf, Daniel zu retten; und bis zum Untergang der Sonne bemühte er sich, ihn zu befreien.
    Da stürzten diese Männer zum König und sagten zum König: Wisse, König, dass die Meder und Perser ein Gesetz haben, wonach kein Verbot und keine Verordnung, die der König erlassen hat, abgeändert werden darf!
    Dann befahl der König, und man brachte Daniel herbei und warf ihn in die Löwengrube. Der König begann und sagte zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, er möge dich retten!
    Und ein Stein wurde gebracht und auf die Öffnung der Grube gelegt; und der König versiegelte ihn mit seinem Siegelring und mit den Siegelringen seiner Gewaltigen, damit die Sache mit Daniel nicht verändert würde.
    Darauf ging der König in seinen Palast, und er übernachtete fastend und ließ keine Speise zu sich hereinbringen; und sein Schlaf floh von ihm.
    Dann stand der König bei der Morgenröte, sobald es hell wurde, auf und ging schnell zur Löwengrube.
    Und als er sich der Grube näherte, rief er mit trauriger Stimme nach Daniel. Der König begann und sagte zu Daniel: Daniel, Knecht des lebendigen Gottes, hat dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, dich von den Löwen retten können?
    Da redete Daniel mit dem König: König, lebe ewig!
    Mein Gott hat seinen Engel gesandt, und er hat den Rachen der Löwen verschlossen, sodass sie mich nicht verletzt haben, weil vor ihm Unschuld an mir gefunden wurde. Und auch vor dir, König, habe ich kein Verbrechen begangen.
    Da freute sich der König sehr, und er befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte.“

    Was für eine machtvolle Geschichte!
    Ich denke, wenn wir den Stein, der auf die Öffnung der Löwengrube gelegt wurde, interviewen würden, würde er uns erzählen, was er hörte und sah.

    Unvergessliche Lektionen, eine davon könnte sein, dass Erfolg Feinde macht.
    Erfolg, Beförderung und Vorankommen bringen nicht nur Segen, sondern auch Verleumdung und Opposition.

    Daniel war erfolgreich. Er hatte einen exzellenten Geist. Er war makellos. Er diente treu und loyal. Der König erkannte das und wollte ihn befördern. Weil andere Männer neidisch waren, versuchten sie Daniel zu Fall zu bringen und schmiedeten Pläne.

    Vielleicht erleben auch Sie, dass solche, die sich über Ihren Erfolg freuen sollten, jetzt Pläne gegen Sie schmieden.
    Apostelgeschichte 7:9 sagt, dass Josephs Brüder ihn aus Neid in die Sklaverei verkauften. Sie beneideten ihn wegen der Gunst der Vaters und weil Gott in seinem Leben wirkte. Gott gab ihm Träume und das passte ihnen nicht! Ihnen gefiel nicht, dass Gott ihn gebrauchte und zu ihm redete. Also verkauften sie ihn aus Neid.

    In Markus 15 heißt es, dass die Hohepriester Jesus aus Neid an Pontius Pilatus überlieferten. Getarnt als religiöser Eifer und als ein Feldzug für die unverfälschte Lehre, aber dahinter steckte Neid. Die Bibel sagt in Apostelgeschichte 13:45, dass die Juden gegen den Dienst von Paulus waren und ihn bekämpften, weil sie neidisch waren auf die Massen, die er anzog … wieder unter dem Deckmantel von religiösem Eifer um Reinheit und Wahrheit.

    Aber die Schrift sagt, dass der wahre Grund ihrer Verfolgung und Ablehnung und ihrer Angriffe gegen ihn, Neid war.

    Ich frage mich … natürlich ist Gott der Richter … aber manche, die sich zu „Beschützern“ des Glaubens machten, und sich die Rolle des Richters, der Geschworenen und des Henkers anmaßten und behaupten, es sei ein Kreuzzug für die Wahrheit und die Reinheit der Lehre … ob nicht unterschwellig etwas viel Korrupteres vorliegt: Neid, Selbstsucht und Eifersucht. Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihr Erfolg bei Ihren Mitmenschen Neid hervorruft.

    Es ist sehr wichtig, unser eigenes Herz zu bewahren, damit wir nicht bitter werden, wenn wir über unfaire Worte nachdenken, die andere über uns sagten. Denken Sie an Daniel.

    Nichts deutet darauf hin, dass er seine Gegner angriff. Er tat es nicht. Er bewahrte seine Reinheit vor Gott und seine Unschuld vor dem König, begab sich aber durch Gegenangriffe nie auf ihr Niveau. Er zahlte ihnen nichts mit gleicher Münze heim. Er überließ die Rache Gott.

    Wenn wir über die Feinde sprechen, die Erfolg hervorruft, muss uns klar sein, dass es nicht nur Feinde aus Fleisch und Blut sind. Daniel ist hier in der Löwengrube.

    Bedenken Sie die Worte von Petrus: „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“

    Der Apostel Paulus sagte in Epheser 6: „Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb müssen wir die ganze Waffenrüstung Gottes ergreifen.“

    Und Freund, der Widerstand, den Sie erleben, ist vielleicht im Bereich der Psyche, der Finanzen oder in einem anderen Bereich. Es könnte sein, dass hinter den Kulissen geistliche Kräfte wirken.

    Und Freund, wenn die Ursache geistlich und übernatürlich ist, kann man nur geistlich und übernatürlich dagegen angehen.
    Sie können ein geistliches Problem nicht natürlich lösen. Schauen Sie mit mir in den 2. Korinther … markieren Sie diese Stelle, denn wir kehren dahin zurück … 2. Korinther, Kapitel 12. Der Apostel Paulus spricht über Erfahrungen mit Opposition, die ihn vom Erfolg abhalten sollten. Bitte erkennen Sie mit mir, wem er diese Opposition zuschreibt.

    Zunächst spricht er darüber, in den Himmel entrückt worden zu sein. Darüber, Offenbarungen von Gott zu bekommen, die wir jetzt Neues Testament nennen. Diese Lehre über die Rechtfertigung durch Glauben statt durch Werke, diese Offenbarung, die die Welt veränderte, und viele andere Dinge, die Gott ihm sagte.

    Schauen Sie, was er in 2. Korinther 12:7 sagt.

    2. Korinther 12:7
    „Auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe.“

    Paulus sagte: „Ich empfing diese Offenbarungen und damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben.“

    Er gebraucht hier ein Bild, das im gesamten Alten Testament verwendet wurde. Es ist üblich und bezieht sich auf einen sehr hartnäckigen Feind. Gott sagte: „Wenn ihr die Bewohner des Landes nicht vertreibt, werden sie zum Dorn in ihrem Fleisch werden. Sie werden Dornen in eurer Seite und Stacheln in euren Augen sein.“

    Paulus, der die Schriften studierte, nahm darauf Bezug. Dann sagte er, was sein Dorn im Fleisch war. Wer denkt, niemand weiß besser, was sein Dorn im Fleisch war, als Paulus? Es war sein Dorn. Paulus sagte: „Mir wurde ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich schlage.“

    Es war kein Botschafter, sondern ein Gesandter, was man als Engel übersetzen kann. Ein Engel … ein Geist, den der Teufel schickte … nicht Gott … um mich zu schlagen. Das Wort „schlagen“ ist im Griechischen das Wort, das einen Boxer beschreibt, der ständig auf jemanden einschlägt. Das Wort beschrieb Wellen, die ständig gegen den Rumpf eines Schiffes schlagen.

    In diesem Zusammenhang schreibt Paulus anderswo: „Ich gehe in eine Stadt und werde gesteinigt. Ich gehe dorthin und sie schlagen mich mit Stangen. Ich erlitt Schiffbruch, dies und jenes geschah. Sie jagten mich aus der Stadt.“

    Wo er auch hinging, es gab übernatürlichen Widerstand gegen ihn. Er sagte: „Ein Engel des Teufels schlug mich ständig mit Fäusten.“ Warum?

    „Weil ich diese Offenbarungen von Gott bekam und damit ich mich nicht überhebe.“

    Diese Formulierung „mich nicht überhebe“ kommt in säkularen griechischen Schriften häufig vor und bedeutet Folgendes: Erfolg haben, überdurchschnittlich sein, gut abschneiden. Gott gibt Paulus etwas, das die Welt verändern wird. Und der Teufel versucht, ihn zu stoppen. Satan möchte nicht, dass er Gelingen hat, überdurchschnittlich oder erfolgreich ist. Also sendet er einen bösen Geist, um Paulus zu schlagen, zu drangsalieren und überall zu behindern.

    Hören Sie: Gott hat in jeden von Ihnen etwas hineingelegt. Sie haben eine Gabe Gottes in Ihrem Leben, die Menschen helfen kann. Anteile des Widerstandes, den Sie erleben, richtet sich gegen diese Gabe. Satan möchte nicht, dass Sie Erfolg haben. Er möchte nicht, dass Sie vorankommen. Er möchte nicht, dass Sie die Gabe Gottes dazu gebrauchen, anderen zu helfen und sie zu segnen. Vielleicht ist der Widerstand teilweise … manche Dinge … Sie denken: „Mann, woher kommt das nur? Ich habe fast das Gefühl, dass ich angegriffen werde!“

    So ist es!

    Dann sagt Paulus: „Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge.“ Sehen Sie sich die Antwort des Herrn in 2. Korinther 12:9 an.

    2. Korinther 12:9
    „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“

    Gottes Antwort an Paulus: „Meine Gnade und Stärke … meine unverdiente Gunst, meine Fähigkeit, die du nicht aus dir heraus erlangen kannst … meine Gnade genügt dir.“

    Wenn Sie eine gute Konkordanz haben, sollten Sie das Wort „genügen“ nachschauen. Es bedeutet, gegen etwas einen Wall errichten oder abwehren.

    Paulus sagte: „Ein Engel des Teufels schlägt mich. Überall erlebe ich Widerstand, negative Dinge geschehen.“ Jesus sagte: „Schau, meine Gnade wird vor dir ein Wall sein. Meine Gnade wird diesen Boten des Satans abwehren, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“

    Hat jemand anders hier im Saal, außer Pastor B., jemals das Gefühl, nicht genug Kraft zu haben, um dem momentanen Widerstand zu begegnen?

    Fühlen Sie sich je von allen Seiten bedrängt und denken:
    „Man, wie komme ich damit klar? Ich habe keine Kraft, um damit umzugehen!“

    Wunderbar. Null plus Gott ist nicht übel.

    Seine Kraft kommt zur vollen Entfaltung in unserer Schwachheit, weil wir dann ganz Ihm vertrauen und nicht auf unsere eigene Kraft.

    Deswegen sagte Paulus am Ende des Verses:
    „Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“

    Ob unsere Feinde nun natürlich oder übernatürlich sind, das bringt uns zur nächsten Lektion: Wir müssen Gott vertrauen, nicht Menschen.

    Schauen Sie doch bitte Psalm 118 an.
    Die Verse, die wir lesen werden, sind, wie mir gesagt wurde und wie ich auch gelesen habe, genau in der Mitte der Bibel. Jemand fand das irgendwie heraus, als es noch keine Computer gab. Das muss lange gedauert haben. Sie zählten alle Verse der Bibel und diese sind genau in der Mitte der Bibel, sagte man mir. Das mag keine übermäßige Bedeutung haben, ist aber interessant, weil sie scheinbar sehr zentral und entscheidend sind, ein Knackpunkt! Psalm 118:8

    Psalm 118:8-9
    „Es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, als sein Vertrauen auf Menschen zu setzen. Ja, es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, als sein Vertrauen auf Fürsten zu setzen.“

    Ich bin sicher, wenn wir ihn interviewen könnten, würde der Stein uns diese Lektion bringen. Denken Sie an Daniel. Der König erkannte, dass er reingelegt wurde, und nahm sich vor, Daniel zu befreien. Der König arbeitete bis zum Sonnenuntergang daran, Daniel aus der Löwengrube zu befreien. Das ist kein Schmalspur-König eines unbedeutenden Reiches.

    Er ist der regierende Monarch auf der Erde schlechthin! Er ist der mächtigste Mensch auf der gesamten Erde. Daniel lag ihm am Herzen und er arbeitete eifrig daran, Daniel zu befreien. Manche Menschen denken: „Man, mach dir keine Sorgen. Ich komme nie in die Löwengrube. Der König steht zu mir! Darius ist auf meiner Seite.“

    Und doch kam König Darius nicht durch. Es ist besser, dem Herrn zu vertrauen, als Fürsten, oder Gott zu vertrauen, statt Menschen. Denn manchmal können selbst wohlmeinende Menschen ihre Versprechen nicht halten.

    Ich hatte einen Freund, der alles aufgab und mit seiner ganzen Familie weit wegzog, weil ihm ein Geschäftsmann Unterstützung zusagte. Die Unterstützung kam nie an.

    Ich kenne den Geschäftsmann sogar und bin sicher, dass er gute Absichten hatte. Etwas geschah in seinem Geschäft und er konnte sein Versprechen nicht halten. Die Familie war total erschüttert. Ihre Welt brach zusammen und sie waren noch lange tief verunsichert. Ihnen wurde schnell klar, worauf ihr Vertrauen basierte. Auf dem Wort eines Geschäftsmannes.

    Freund, wir müssen ausschließlich Gott vertrauen.

    Das sagte Jeremia in Jeremia 17:5: „Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht!“

    Ich habe einen Freund, Bernie May. Er war 30 Jahre lang in Südamerika Pilot und Missionar. Er erzählte, dass er häufig in einer Hängematte schlief und die Jaguare im Dschungel brüllen hörte. Manchmal begegneten ihnen wilde Tiere, z. B. Riesenpythons. Also entschied er:„Ich muss etwas tun, um mich zu schützen.“ Er besorgte sich also eine Pistole mit 22 Kaliber. Warum er eine Pistole mit so großem Kaliber kaufte – keine Ahnung! Aber er vertraute darauf. Er sagte, er schlief mit der Pistole auf der Brust. „Komm doch, 10 Meter lange Anakonda! Komm her, Jaguar! Ich bin geschützt.“
    Er vertraute total darauf. Jahrelang schlief er draußen im Dschungel und hatte diese kleine Pistole .. Und fühlte sich sicher. Er schoss nie damit. Jahre später entschloss er sich, sie zu benutzen. Er brachte eine Zielscheibe an einem Baumstumpf an, lud die Pistole und ‚klick‘. Nichts geschah. Klick, nichts geschah. Er probierte alle Munition aus, die er hatte. Es stellte sich heraus, dass die feuchte Luft im Dschungel, Wasser und Feuchtigkeit, in die Patronen drangen und das Schwarzpulver nass wurde. Keine einzige Patrone war brauchbar. Und er dachte sich: „Ich bin nicht in Gefahr.“ Gut, dass er keiner 10 Meter langen Anakonda oder einem Jaguar begegnete.

    Ich frage mich, wie viele denken: „Es ist ok, ich habe einen guten Job. Alles in Ordnung, ich arbeite für eine gute Firma, habe gute Bezüge. Die Firma besteht seit 60 Jahren. Alles ok, Papa hinterlässt eine große Erbschaft.“

    Freund, vertrauen Sie nicht auf Menschen … auf einen Anwalt, eine Firma, einen Pensionsplan. Achten Sie darauf, dass Sie Gott vertrauen.

    Als wir die Anwaltskanzlei wegen der Probleme mit dem Grundstück beauftragten, setzte ich mich mit ihnen hin. Ich wusste nicht, wie sie reagieren würden. Es waren Topanwälte einer großen Kanzlei. Und ich sagte: „Ich muss Ihnen zu Beginn Folgendes sagen: Ich erwarte, dass sie ihr Bestes geben, aber wir vertrauen nicht auf sie. Ich sage Ihnen, ich vertraue Gott. Unsere Gemeinde … wir vertrauen auf Gott und nicht auf sie. Geben sie ihr Bestes, aber ich will es klar sagen: Wir vertrauen auf Gott.“

    Ich vergesse es nie, der Mann sah mich an, lächelte und sagte: „Okay.“

    Gott mag durch einen Menschen Befreiung bringen; Gott mag der Not durch die Familie begegnen; Er mag einen Engel gebrauchen, wie Er es bei Daniel tat; Er mag sogar die Katze aus der Nachbarschaft einsetzen. Wir müssen einfach dafür sorgen, dass nur Er unsere Quelle ist. Niemand sonst!

    Lassen Sie uns nochmals gemeinsam das Buch Daniel ansehen.

    Wir lesen noch einmal den letzten Teil von Vers 24, Daniel 6:24.

    Daniel 6:24
    „Und Daniel wurde aus der Grube herausgeholt; und keine Verletzung wurde an ihm gefunden, weil er auf seinen Gott vertraut hatte.“

    Nicht, weil er Vertrauen zum König hatte, sondern weil er seinem Gott vertraute.

    Ich war vor kurzem in Neuseeland und arbeitete hart. Ich predigte häufig, aber ich fuhr zwei Tage früher hin, um Spaß zu haben. Ich stieg aus dem Flugzeug aus und fuhr direkt zum Hafen. Mein Freund Paul und ich fuhren mit einem Boot raus und schliefen ein paar Tage auf dem Boot. Wir angelten und tauchten zwei Tage lang nach Hummer. Das macht Spaß!
    Wir ankerten am sogenannten „Great Barrier Island“ Wir sind in dieser großen Bucht und es lagen noch ein paar andere Boote dort. Am Abend drehte der Wind und auch die Strömung änderte sich. Und in den frühen Morgenstunden hörten wir viel Radau. Eine Ankerkette wurde gelichtet, Menschen schrien und der Motor des anderen Bootes startete. Sie hatten nicht bedacht, dass der Wind plötzlich drehen könnte. Sie bedachten nicht, dass die Strömung sich ändern würde.
    Das Boot drehte sich, als der Wind drehte, und kam den Klippen und einer Untiefe gefährlich nahe, so dass der Rumpf hätte zerschellen können. Das Boot hätte sinken können. Sie mussten also das Boot drehen und den Anker lichten.

    Eins kann ich Ihnen sagen: Wenn Ihnen plötzlich widriger Wind ins Gesicht bläst und die Strömung, die Sie trug, sich plötzlich ändert, wird schnell offenbar, wo Ihre Anker sind. Ganz bestimmt!

    Sind wir in den Verheißungen verankert? Sind wir in dem unveränderlichen Charakter und Wesen Gottes verankert?
    Oder ist unser Anker woanders? Hebräer 11:33 spricht von Menschen, die durch Glauben Löwen den Rachen stopften.
    Vielleicht sind Sie heute von Löwen umgeben. Löwen des Mangels, die knurren und drohen, Ihren gesamten Besitz zu verschlingen. Vielleicht Löwen der Krankheit, die Sie und Ihre Familie anbrüllen. Löwen der Angst und Sorge, die Ihren Verstand ankratzen und beißen. Vielleicht wurden Sie von Menschen, die Sie hassen, zu Unrecht beschuldigt.

    König David sagte in Psalm 57:5: „Mitten unter Löwen liege ich, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind Speer und Pfeile, und ihre Zunge ist ein scharfes Schwert.“

    Solche Löwen wollen Sie von innen her zerreißen und beißen. Sie zerren an Ihren Gefühlen. Freund, hören Sie: Egal, welche Löwen Sie umringen und in welcher Löwengrube Sie sind, Glaube an Gott kann diese Löwen stoppen und ihren Rachen verschließen.

    Noch schnell ein paar Lektionen. Letztlich erntet jeder, was er sät. Es ist ein unveränderliches Gesetz. Galater 6:7: „Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Positiv oder negativ.

    Gott hat das in die Struktur des Universums hineingelegt. Man kann dem nicht entkommen.

    Ich zitierte gerade Psalm 57:5, wo David sagte: „Mitten unter Löwen liege ich, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind Speer und Pfeile, und ihre Zunge ist ein scharfes Schwert.“

    Seine nächsten Worte waren: „Sie haben vor mir eine Grube gegraben, sie sind mitten hineingefallen.“ Dann kommt ein wunderbares hebräisches Wort: „Selah“.

    Es bedeutet, pausiere und denke darüber nach. Kaue etwas darauf herum.

    Schauen Sie Daniel 6:25 an.

    Daniel 6:25
    „Und der König befahl, und man brachte jene Männer, die Daniel verklagt hatten, und man warf sie in die Löwengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen. Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die Löwen über sie her, und sie zermalmten alle ihre Knochen.“

    Diejenigen, die gegen Daniel Pläne schmiedeten und ihn in die Löwengrube werfen ließen, landeten selbst dort. Ich stelle mir den Engel vor, der in der Löwengrube stand. Ein Blick des Engels und kein Löwe kriegte sein Maul auf.
    Sie berühren Daniel nicht. Daniel ist aus der Grube raus. Etwas später hören die Löwen ein Handgemenge und Schreie.

    Sie wissen, dass jetzt andere Menschen in die Löwengrube geworfen werden. Ich stelle mir vor, dass alle Löwen den Engel ansahen. Der Engel sagte: „Legt los. Sie gehören euch.“ Bevor sie den Boden der Grube berührten, waren sie in den Rachen der Löwen und wurden zerrissen.

    Was der Mensch sät, wird er ernten.

    Freund, wenn Sie schlechten Samen gesät haben, werden Sie die giftige Frucht ihrer Saat ernten, es sei denn, Sie nehmen eine der kostbarsten Gaben an, die Gott uns je gab. Bitte hören Sie das: Gott hat uns eine Möglichkeit gegeben, den Kreislauf von Saat und Ernte zu durchbrechen. Er gab uns eine Schaufel namens Umkehr. Nur so können wir die Saat ausgraben und müssen nicht die Frucht unserer Saat essen.

    Ich möchte Sie ermutigen: Wenn Sie schlechten Samen säten, kehren Sie schnell um. Dann säen Sie schnell guten Samen, denn wenn Sie den richtigen Samen in die Erde legen, Freund, werden Sie auch eine gute Ernte haben.

    Wissen Sie, Freund, eins der unveränderlichen Gesetze des Universums ist, dass wir letztlich das ernten werden, was wir säen. Es ist sehr gut, von Zeit zu Zeit den Beutel mit Samen anzusehen, die Sie durch Ihre Worte, Taten und Haltungen aussäten, und die Aufschrift auf dem Beutel zu lesen. Falls Sie schlechten Samen säten, wie eben beschrieben, kehren Sie schnell um. Umkehr ist die einzige Möglichkeit, die Gott uns gab, den Samen auszugraben, bevor er Wurzeln schlägt und die Chance hat, in unserem Leben Frucht zu bringen. Säen Sie dann gute Samen: Praktische Liebe, liebevolle Worte, gute Taten.

    Helfen Sie anderen, vertrauen Sie Gott. Freund, es kommt alles wieder auf uns zurück. Gottes Zahltag ist nicht nur der 1. und der 15. jedes Monats. Bei Gott gibt es keine offenen Rechnungen und Sie werden sehen, dass all Ihre guten Taten für andere schließlich auf Sie zurückkommen. Ich bin so froh, dass Sie eingeschaltet haben. Ich bete, dass Gottes Reichtum und Sein Bestes immer mit Ihnen sei.

    Bis zum nächsten Mal.

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.