Sechs Glaubensfeinde

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Sechs Glaubensfeinde

Bayless Conley

21.09.2002

 

Ich glaube die meisten von uns kennen Leute die einst mit dem Herrn lebten und dies heute nicht mehr tun.Ich denke die meisten können an Leute denken die einmal zur Gemeinde kamen Gemeinschaft mit Christen und mit Gott hatten und die sich zurückgezogen haben und abgefallen sind.

 

Sie haben nicht durchgehalten. Ich möchte Ihnen heute morgen sechs Dinge mitteilen die häufig dazu führen, dass Leute zurückfallen. Sechs Dinge vor denen Sie Ihr Herz schützen sollten. Vorgewarnt zu sein, bedeutet gewappnet zu sein. Jedes einzelne dieser sechs Dinge hat das Potenzial eine Person zum Rückzug und Aufgeben zu bringen.

 

Das Erste ist:

Romantisches Leben in der Vergangenheit. Schauen Sie mit mir in Hebräer 11:13, wo die Rede ist von den großen Glaubenshelden, die bis zum Ende durchhielten. Alle diese starben im Glauben. Das ist die beste Weise zu sterben!

 

Hebräer 11:13-6

 

„Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt sondern sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde sind. Denn die solches sagen, zeigen deutlich dass sie ein Vaterland suchen. Wenn sie an das Land gedacht hätten…“

 

Mit anderen Worten:

Wenn sie sich erinnert hätten. „… von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt, zurückzukehren. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, himmlischen Land. Darum schämt sich Gott nicht, ihr Gott genannt zu werden denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.“ Achten Sie auf das, was in Vers 15 und 16 gesagt wird. Das Wort „Land“ ist in Ihrer Bibel wahrscheinlich kursiv gedruckt was zeigen soll, dass ein Wort nicht im Urtext stand. Es wurde von den Übersetzern zur Klarheit hinzugefügt. Sie wollten die Leser wissen lassen, dass es nicht im Urtext war. Wörtlich steht in Vers 15:

 

„Hätten sie daran gedacht, woher sie gekommen waren dann hätten sie Gelegenheit gehabt zurückzukehren.“ Eine andere Übersetzung formuliert es so: „Hätten sie voller Heimweh des Landes gedacht, aus dem sie kamen dann hätten sie jeder Zeit zurückkehren können.“

 

Wenn man den Erinnerungen mancher Christen zuhört denkt man, sie haben Heimweh nach ihrem alten Leben. Sie reden über  die  alten  Tage:  „Wir  waren  früher  so  ausgelassen. Wir waren so wild! Und ich hatte Kraut im Garten wachsen und wir hatten all die Frauen,… oder all die Jungs oder was immer es war. Leute reden, als hätten sie Sehnsucht nach dem alten Leben. Das ist nicht weise. Wenn Sie ständig an die Vergangenheit denken dann haben Sie immer  die  Gelegenheit  zur  Rückkehr!  Denken  Sie  nicht  an  Ihre  alte  Freundin. Denken Sie nicht an Ihren alten Freund, und die Dinge, die Sie früher taten. Ich bin überzeugt, dass ist der Grund, dass einige Leute ständig von Versuchungen geplagt werden, zurückzugehen, weil sie daran denken.

 

Sie schauen sich weiter die schlechten Filme der Vergangenheit an erinnern sich an ehemalige Freuden, und nicht an den Schmerz. Das ist genau was der Teufel tut. Er erinnert Sie nur an die Freuden   der   Sünde,   nicht   an    den    Schmerz.    Es    ist    wie    bei    den    Israeliten. Sie erinnerten sich an all das Fleisch, den Knoblauch und die Zwiebeln die sie an den Ufern des Nils hatten an den tollen Fisch… oh, er war so gut. Und sie vergaßen, dass sie dort Sklaven waren und Lehmziegel machten. Sie waren ein Sklave der Sünde in Ihrem alten Leben! Es gab da keine Gegenwart Gottes, keinen Frieden. Wir balsamieren unsere Vergangenheit in Honig ein und vergessen, dass darunter ein stinkender Leichnam war.

 

Einige von Ihnen müssen einfach den Film ausmachen und verbrennen. Das ist Ihr größtes Problem. Sie müssen Ihren Verstand vor falschem Denken verschließen denn das Leben ist kurz. Wir sind Reisende und Gäste auf Erden und wir müssen nach den Dingen oben streben,… nicht nach denen der Welt … wo Christus zur Rechten Gottes sitzt denn Sie sind gestorben und Ihr Leben ist in Christus und Gott verborgen. Träumen Sie nicht von der alten Zeit, sie war nicht so gut. „Ja aber, wir hatten solche Parties mit Freunden!“ Ja, und du hast dich dann auf der Toilette übergeben und wurdest im Bad ohnmächtig. Es ist Gottes Gnade, dass Sie lange genug überlebt haben um gerettet zu werden. Aber wir vergessen oft das Unangenehme.

 

Die zweite Sache ist Konflikt.

Einige Leute wissen nicht, wie man mit Konflikten umgeht. Schauen Sie mit mir in Matthäus, Kapitel 10, Vers 34 wo wir eine interessante Aussage von Jesus finden.

 

Matthäus 10:34-36

 

„Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Sohn zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter von ihrer Mutter und die Schwiegertochter von ihrer Schwiegermutter und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“

 

Was denken Sie darüber? Wenn Sie gerettet werden kommt Friede in Ihr Herz aber Sie treten auch in einen Konflikt. Und oft sind es die Mitglieder Ihrer eigenen Familie, die engsten Vertrauten. Welch Überraschung! Nicht jeder wird von Ihrer Bekehrung begeistert sein.

 

Einige von uns entdeckten das schnell. Zum Teil ist es, weil Ihr Leben so plötzlich verändert wurde. Dieses Licht scheint auf andere Leute. Sie sind nicht bereit zur Veränderung. Sie wollen die alten Dinge nicht aufgeben. Und ein Licht tritt in den Raum und zeigt alles, was finster ist und ihre Reaktion ist, das Licht rauszuwerfen. Das ist der Grund, warum einige Leute ein Problem mit Ihnen haben. Aber Jesus sagte, dass da ein Schwert und ein Konflikt sein würde. Schauen Sie in Matthäus 13. Jesus erzählt das Gleichnis vom Sämann wie ein Prediger das Wort predigt.

 

Das Ergebnis: Wenn der Same des Wortes empfangen wird, werden Menschen  gerettet. Sünden sind vergeben.

 

In Matthäus 13:20-21 sagte Jesus dies:

 

„Bei dem aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur ein Mensch des Augenblicks; und wenn Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen entsteht, nimmt er sogleich Anstoß.“

 

Eine andere Übersetzung sagt; dass er widersteht und den verläßt, dem er vertrauen und gehorchen   sollte.    Bedrängnis    und    Verfolgung    kommen    wegen    dem    Wort. Druck und Konflikte. Wenn Ihnen jemand sagte, alle Probleme wären mit Ihrer Errettung vorbei dann hat er gelogen. Gerettet zu sein, befreit Sie nicht von den Stürmen des Lebens. Es bedeutet nur, dass der Schöpfer des Universums mit Ihnen hindurchgeht was einen großen Unterschied ausmacht.

 

Aber Ihr Leben wird nicht frei sein von Versuchung oder Problemen. Für jeden gibt es mal unerwartet Regen. Wenn Sie anders dachten, werden Sie  ein  unsanftes  Erwachen  haben. Aber einige Leute können nicht mit Konflikt umgehen. Manche werden gerettet, und sind ganz überrascht,   dass   zu   Hause   Konflikte    entstehen,    durch    Mitglieder    der    Familie. Für manche ist es am Arbeitsplatz. Leute finden heraus, dass Sie Christ sind und Ihre Bibel auf den Tisch legen.

 

Und sie sagen: „Uuuh“ Sie fangen an Sie zu ärgern und aufzuziehen und tun alles Mögliche. Wenn Leute Sie so ärgern, dann meistens, weil Sie herausfinden wollen ob Sie es ernst meinen. Aber sie rechnen damit, dass Sie nur ein weiteres Kartenhaus sind dass zusammenfällt, wenn ein wenig Druck und Sturm kommt. Aber die Leute hoffen, dass Sie etwas Echtes haben weil Sie das Echte noch nicht gesehen haben.

 

Andererseits haben Sie vielleicht einen Boss der weiss, dass Sie Christ sind, und der Sie einfach nur runterputzen will. Er ärgert Sie allezeit wegen Ihres Christseins. Manchmal erleben Sie solche Konflikte bei der Arbeit. Wir leben nun mal in einer feindlichen Welt. Manchmal, wenn Sie gerade die Entscheidung fällen: „Ich lebe für Gott!“ scheint es so, als ob die ganze Hölle losbricht. Ihr Körper und Ihre Finanzen werden angegriffen, und die Kinder sind wie verrückt und Sie fragen sich: „Was ist bloß los?“

 

Weiß jemand, wovon ich rede und will beide Hände heben? Willkommen im Club! Sie müssen wissen, dass Sie ein Soldat sind, und dass es Konflikt gibt. Die Nachricht ist, dass wir gewinnen, wenn wir nicht aufgeben. Jesus errang den Sieg für immer, als Er am Kreuz starb. Lassen Sie uns nicht am Tag der Schlacht davonlaufen. Ich möchte mit Ihnen die Ziellinie durchlaufen.

 

Sie werden durch ein paar Stürme gehen, und ein paar schwere Phasen durchleben. Sie werden einige Kämpfe erleben und einige Wunden bevor Sie auf die andere Seite gelangen. Seien Sie lieber darauf gefasst. Wenn ich mir ansehe, wie unsere Brüder und Schwestern in Teilen der Welt leiden dann will ich mein Haupt vor Scham verhüllen wegen meinem Klagen über die Kleinigkeiten, die wir erleiden. Lassen Sie sich von Konflikten nicht aus dem Sattel stoßen, Partner! Gehen Sie weiter mit Gott.

 

Die dritte Sache, die Leute häufig dazu bringt abzufallen sind Ereignisse, die sie nicht verstehen. Fragen. Schauen Sie mit mir in Johannes, Kapitel 6. Ereignisse, die man nicht versteht. Offene Fragen. In Johannes, Kapitel 6 redet Jesus zu seinen Jüngern. Er hält ihnen dort eine kleine, interessante Predigt.

 

Johannes 6:53-56

 

„Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen  eßt  und  sein  Blut  trinkt  so   habt   ihr   kein   Leben   in   euch   selbst. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben und ich werde ihn auferwecken am  letzten  Tag;  denn  mein  Fleisch  ist  wahre  Speise,  und  mein  Blut  ist  wahrer  Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.“

Weiter in Vers 59:

„Dies sprach er, als er in der Synagoge von Kapernaum lehrte. Viele nun von seinen Jüngern, die es gehört hatten, sagten: Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören? Da aber Jesus selbst wusste, dass seine Jünger hierüber murrten sprach er zu  ihnen:  Ärgert  euch  dies? Wenn ihr nun den Sohn des  Menschen  dahin  auffahren  seht,  wo  er  vorher  war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“ Mit anderen Worten: „Jungs, das ist eine geistliche Lektion. Dies ist ein Vergleich, den ich ziehe.“ Aber sie verstanden es nicht. Und in Vers 66 sehen wir das Ergebnis:

 

„Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.“

 

Was halten Sie davon? Sie haben Jesus in Person vor sich. Und da an zogen sich Viele zurück und gingen nicht mehr mit ihm. Was ist all dies „iss mein Fleisch, trink mein Blut“ – Gerede? Das ist verrückt. Wir verstehen das nicht! Wir werden als die „iss mein Fleisch“ Leute bekannt? Und Viele zogen sich vom Herrn zurück und gingen nicht mehr mit ihm weil sie diese Lehre nicht verstehen konnten.

 

Solche Dinge können auch heute wegen Lehre passieren. Eine Frau wird zum Beispiel gerettet und kommt zur Gemeinde. Sie  ist  eine  emanzipierte  Frau  und  findet  Jesus  als  Retter. Sie kommt zur Gemeinde und der Pastor predigt über Ehe und dass Frauen sich ihren Männern unterordnen sollen. Sie reagiert: „Oh nein. Schluss damit. Ich lege meinen Kopf auf kein Schlachtbrett.

 

Ich habe genug. Das reicht.“ Oder es geht um Zehntengeben: „Zehn Prozent von meinem Einkommen geben? Wohl kaum! Ich arbeite hart dafür!“ Oder die Predigt lautet: „Geht nicht unter einem Joch mit Ungläubigen!“ Und ein Mädchen denkt: „Wie das! Ich habe so einen netten Freund!“ Leute reagieren so, weil ihnen das Verständnis fehlt, wie den Jüngern.

 

Es trifft sie am falschen Fleck und sie sagen: „Ich gehe!“ Anstatt die Haltung zu haben: „Herr, ich habe dir mein Leben gegeben. Ich verstehe das nicht. Es scheint mir nicht recht.“ Gott will, dass Sie so zu Ihm reden, da er Ihre Gedanken sowieso kennt. Sie können Ihm sagen: „Herr, das klingt wirklich verrückt. Aber ich werde dir vertrauen und bitte dich, mir zu helfen, es zu verstehen weil es mir zur Zeit falsch vorkommt. Aber ich werde dir gehorchen!“ Das ist die richtige Haltung. Aber einige Leute sagen einfach: „Nein danke!“ und gehen. Sie verstehen nicht.

 

Vielleicht wurde ein Gebet nicht beantwortet. Oder jemand wurde als Kind missbraucht: „Gott, warum hast du das zugelassen?“ Sie verstehen es nicht, und so wollen sie einfach weggehen und sagen: „Ich kann damit nicht umgehen.“ Sie müssen mit Ihren Fragen und mit allem zu Gott kommen. Legen Sie es alles zu Seinen Füßen. Ich erinnere mich, als vor Jahren ein Ehepaar in unsere Gemeinde kam. Sie waren Christen.

 

Ich weiss nicht, wo sie vorher waren, aber sie kamen in unsere Gemeinde und eins ihrer Kinder war dabei an einer Krankheit zu sterben. Wir beteten für sie und mit ihnen, und ihr Kind starb und ging zum Herrn. Es war eine schwere Sache. Wenn Sie Eltern sind und das erlebt haben, können Worte Sie kaum trösten.

 

Es ist etwas, was Gott tun muss. Aber es war hart. Ich sah, wie die Familie danach auseinanderbrach. Wir versuchten ihnen zu helfen. Der Ehemann wurde bitter gegen Gott:

„Gott, warum ist das passiert?“ Er fiel vom Glauben ab und ging zurück in die Welt. Die Frau tat dasselbe. Sie trennten sich. Sie fing an mit jedem Mann zu schlafen, den sie traf, und ging in Bars. Ihr Leben wurde zerstört wegen: „Wir verstehen nicht, wie Gott das zulassen konnte.“

 

Ich erhielt vor einiger Zeit einen Brief von einem anderen Ehepaar das ihr Leben an diesem Altar Gott neu geweiht hatte und die mir ihre Geschichte beschrieben: „Wir haben mal Gott gedient. Aber wir beteten wegen einer Sache….“ Es ging darum, dass Gott ihr Gebet nicht wie erwartet beantwortet hatte, weswegen sie Anstoß nahmen und vom Glauben abfielen. Gott sei Dank kamen sie zurück und weihten ihr Leben erneut Gott.

 

Ihre Fragen dürfen Sie nicht  von  Gott  fernhalten.  Es  war  wie  bei  Maria  und  Martha. Sie benachrichtigen Jesus: „Unser Bruder Lazarus, den Du liebst, ist krank. Komme schnell!“ Und Jesus kommt nicht. Er wartet zwei Tage, bis Lazarus gestorben ist und erscheint dann. Sie können Maria hören, wie sie zu Jesu Füßen fällt. Da ist Schmerz in ihrer Stimme. Sie hat Fragen.

 

„Herr, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben! Warum bist du nicht gekommen?“ Sie hatte Fragen, aber es hielt sie nicht ab, zu den Füßen Jesu zu kommen. Sie müssen zu Seinen Füßen mit all Ihren Fragen kommen. Er wird Ihnen Antworten geben, die Ihr Herz befriedigen.

 

Wir kommen zur vierten Sache.

Schauen Sie mit mir in 1. Timotheus, Kapitel 6. Wenn Sie sich Notizen machen, schreiben Sie:

Die Liebe zum Geld.

 

1. Timotheus, Kapitel 6.

Die vierte Sache, die Menschen häufig dazu bringt, vom Glauben abzudriften und abzufallen, ist die Liebe zum Geld.

 

1. Timotheus 6:9-10

 

„Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden welche die Menschen in Verderben  und  Untergang  versenken. Denn eine Wurzel allen Bösen ist die Geldliebe nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind…. Achten Sie darauf. Wegen der Liebe zum Geld sind einige von ihrem Glauben abgefallen in ihrer Gier und haben sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt.“

 

Jesus sagte, dass der Betrug des Reichtums bei Vielen erfolgreich war dass Wort Gottes in ihrem Leben zu ersticken. Geld ist ein Werkzeug, nicht mehr. Aber manche Leute sind so versessen darauf, Geld zu haben und die Dinge die man dafür kaufen kann, dass es Gott aus ihrem Leben verdrängt. Und Jesus sagte: „Kein Mensch kann zwei Herren dienen. Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon!“ Mammon war der babylonische Gott des Geldes.

 

Du wirst den einen lieben und den anderen hassen, dem einen anhängen und den anderen verachten. Du kannst nicht zwei Herren dienen.“ Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr. Ich bin für Wohlstand. Ich möchte, dass  es  mir  noch  besser  geht  als  heute. Aber ich weiß, dass Wohlstand und unheiliges Leben in die Katastrophe führen.

Ich erlebte, wie Wohlstand einige Leute zerstört hat. Ich auch erlebt, wie Armut ein paar Leute zerstört hat. Ein Freund von mir, der auch im Dienst war, lebte in den ersten Jahren des Dienstes von der Hand in den Mund liebte jedoch Gott und hatte eine wunderbare Frau. Eines Tages kam seine Frau auf den Gedanken: „Weißt du, ich will das nicht länger ertragen. Ich will Geld.“ Sie ließ sich von ihm scheiden.

 

Er flehte sie an, das nicht zu tun aber sie trennte sich und heiratete einen reichen Mann. Sie verliess ihren Mann, den Dienst und den Herrn, wegen Geld. Sie hatte Erfolg und heiratete einen schwerreichen Typ. Aber es zerstörte kurz darauf ihr Leben. Das Witzige ist, dass der Mann, von dem sie sich trennte weiter Gott diente, enormen Segen erlebte und selbst sehr wohlhabend wurde alles wovon sie geträumt hatte. Sie wartete einfach nicht lange genug. Ich glaube da ist diese innere Natur in jeder Frau dass sie versorgt sein will und finanzielle Stabilität möchte.

 

Und jeder Mann, der etwas auf sich hält, wird alles unternehmen um seine Familie zu versorgen. Es ist nicht gut einen Mann über die Maßen zu belasten denn in der Welt draußen ist schon genug Druck. Aber jeder Mann, der etwas auf sich hält, arbeitet hart und tut alles um seine Familie zu versorgen. Ich glaube, dass Gott in die Frau den Wunsch nach Versorgung und Stabilität gelegt hat. Darum hat Gott die Frau zum Mann gebracht. Er brachte Eva zu Adam. Aber zuerst gab er Adam einen Job.

 

Danach gab er Adam eine Frau. Dies ist eine gute Reihenfolge. Wir ermutigen die Geschäftsleute in unserer Gemeinde. Wir wollen, dass sie phantastischen Erfolg haben. Ich glaube, dass Gott Leute in unseren Reihen segnen wird gewaltige Summen Geldes zu haben, aber mit einer Sicht zur Förderung und Ausdehnung des Reiches Gottes. Wenn Sie ein großzügiges Herz bewahren und den Grund für Wohlstand nicht vergessen, dann kann Gott Sie mehr segnen als Sie es je erträumt haben. Aber wenn Geld zum Zentrum Ihres Lebens wird,… ich will etwas sagen, und ich weiss nicht ob es mir leid tun wird. Es mag Sie überraschen: Ich schaue nicht oft christliches Fernsehen.  Manchmal  höre  ich  mir  einige  Prediger  an. Ich schaue immer genau hin, weil ich Menschen will die nicht errettet sind und nicht zur Kirche gehen.

 

Viele Prediger stimmen ihre Sendung nur auf die Gläubigen ab was auch OK ist. Aber ich sehe es mir mit den Augen des „unerretteten Joe“ an. Natürlich habe ich bereits meine vorgefassten Erwartungen. Wenn ein Prediger redet frage ich mich: „OK, wie lange dauert es, bevor er Geld erwähnt?“ Fünfzehn Sekunden.

 

Das meiste, was ich bislang gehört habe scheint überhaupt nicht um Jesus zu gehen. Die Erlösung wird gar nicht gepredigt. Ich frage mich manchmal, wie der Apostel Paulus dies empfinden würde oder wie es der Herrn Jesus Christus empfindet. Sicher müssen wir verstehen, wie finanzieller Wohlstand kommt denn die Bibel lehrt darüber und wir auch. Aber unsere Botschaft ist der Herr Jesus Christus. Amen. Gehen wir weiter. Ich habe meinen Teil gesagt. Es tut mir wohl nicht leid.

 

1. Korinther, Kapitel 15.

 

Die fünfte Sache. Zwei kommen noch. Die fünfte Sache, die Menschen häufig zum Abfall vom Glauben bringt sind falsche Beziehungen.

 

1. Korinther 15:33 sagt:

„Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.“

 

Eine andere Übersetzung sagt:

 

„Schlechte Gefährten verderben gute Manieren die Moral und den Charakter.“

 

Das  bedeutet  nicht,  dass  Sie  keine  Freundschaften  mit  Sündern   haben   sollten. Wenn Sie als Christ keine Beziehung zu Sündern haben dann denke ich nicht, dass Sie wirklich Jesus folgen.

 

Jesus sagte: „Kommt und folgt mir, und ich mache euch zu Menschenfischern!“

 

Die meisten Leute wollen im Taufbecken angeln, aber da sind keine Fische. Die meisten Menschen werden durch Beziehungen zu Christus gewonnen. Darum wurde Jesus immer von den religiösen Leuten angegriffen von den Sadduzäern, den Pharisäern und den Nicht-Sehern weil er mit Sündern zusammen aß und sie das nicht mochten. Mit ihrer keimtötenden Religion hielten sie sich von den „schmutzigen“ Sündern fern. Wir müssen Beziehungen zu Menschen bauen aber mit der Absicht unser Licht leuchten zu lassen um zu zeigen, dass es einen höheren Weg gibt und dass es einen Himmel und eine Hölle gibt.

 

Wir können Gemeinschaft mit ihnen genießen aber wenn es nur Freizeitspaß ist, ohne geistlichen Einfluss dann ist es gefährlich. Die Bibel sagt: Lass dich dadurch nicht täuschen. Schlechter Umgang verdirbt gute Moral, Manieren und Charakter. Es ist eine Sache, eine Freundschaft mit einer Person zu entwickeln um sie zu Christus zu bringen und das Licht leuchten zu lassen. Es ist eine andere Sache, wenn es nur zum Vergnügen geschieht. Ich mache folgende Aussage:

 

Zeigen Sie mir Ihre Freunde und ich prophezeie Ihnen Ihre Zukunft. Wählen Sie Ihre Freunde lieber sorgfältig aus denn Sie werden zu dem, was Ihre Freunde sind.

 

Die Bibel sagt in Sprüche 13:20

 

„Wer mit Weisen umgeht, wird weise; wer sich mit Toren einläßt, wird zerstört!“

 

Haben Sie Gemeinschaft mit einigen weisen, Gott-liebenden Menschen. Der Weg, der höher führt, ist sich mit Leuten zu verbinden, die weiter fortgeschritten sind als Sie. Das ist sehr wichtige.    Aber    falsche    Beziehungen    haben     Leute     von     Gott     abgebracht. Ich will jedoch unterscheiden. Wir brauchen alle Beziehungen und Freundschaften zu ungeretteten Menschen. Aber wenn es nur ums Zusammensein geht ohne geistlichen Zweck dann wird Sie das runterziehn. Sie werden andere nicht hochziehen, sondern Sie werden runtergezogen. Die Bibel sagt: Lass dich nicht täuschen. Wenn Sie anders denken, haben Sie unrecht. Die sechste Sache finden wir in Hebräer, Kapitel 2. Schauen Sie mit mir in Hebräer, Kapitel 2. Es ist geistliche Trägheit.

 

Hebräer 2:1 sagt:

 

„Darum müssen wir um so mehr auf das achten was wir gehört haben, damit wir nicht abdriften.“

 

Damit  wir   nicht  von  Gott  abdriften.  Wir    müssen   um   so    mehr   acht   geben. Dieses Wort „um so mehr“ ist im griechischen Urtext das Wort „übermäßig“.  Das Wort „achten“ bedeutet einfach aufmerksam zu hören. Mit anderen Worten sollen wir sehr genau auf die Dinge die wir gehört haben, achtgehen. Wir müssen uns konzentrieren und das Gehörte auf unser Leben anwenden denn wenn wir es nicht tun, werden wir abdriften.

 

Dies zeigt, dass dies schrittweise geschieht. Es geschieht kaum wahrnehmbar, Stück für Stück bis wir kilometerweit vom Kurs abgekommen sind. Und wir wissen nicht, wann es geschehen ist, wenn wir es überhaupt bemerken. Wo stehen Sie gerade in Ihrem Leben? Denken Sie darüber nach. Wir sollten leben, als wäre die Kreuzigung gestern gewesen die Auferstehung heute morgen und als ob Jesus morgen wiederkäme.

 

Schlusswort:

Ich hoffe, Sie hatten Freude an der heutigen Sendung. Verpassen Sie nicht eine einzige Woche! Es kommen einige der besten Dinge für Sie durch die wir Sie ermutigen wollen. Wir wollen Sie aufbauen und alles tun, um Ihnen zu helfen. Falls Sie es einige Zeit nicht mehr gehört haben,… weil es Ihnen niemand sagt: Sie sind wertvoll! Sie sind geliebt! Ihr Leben soll nicht ohne tieferen Sinn und Grund sein. Gott hat einen Zweck und einen Plan für Sie. Wir freuen uns, dass Sie diese Sendung gesehen haben.

 

Wenn ich an Ihrem Tisch sitzen und einen Tee mit Ihnen trinken könnte um mit Ihnen zu reden, dann würde ich das tun. Aber dies ist das nächst Beste. Empfangen Sie es von meinem Herzen: Sie sind geliebt! Gott hat einen Zweck für Ihr Leben. Seien Sie nächste Woche wieder dabei. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Es ermutigt mich immer, wenn wir von unseren Zuschauern hören. Gott segne Sie. Bis nächstes Mal.

Jule 21. September 2002 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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