Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte

Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen will
und als epub-Datei für eBooks: Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen will

 

Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
– Teil 1  – Unser Gebetsleben
Bayless Conley
13.06.2010

Hallo, in den folgenden Wochen werden wir uns mit ‚Vier Dingen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte‘ beschäftigen. Ja, Gott möchte helfen. Es ist sehr positiv zu erkennen, dass Gott nicht fern und distanziert ist und die Welt nicht nur gelegentlich kalt und nüchtern betrachtet. Vielmehr ist Er uns sehr sehr nah, Sein Herz verlangt nach uns und Er hat Verlangen danach, uns zu helfen, an unserem Leben Anteil zu haben und uns in unseren Schwierigkeiten zu helfen. Wir werden uns, wie gesagt, konkrete Bereiche anschauen, in denen Gott uns helfen möchte. Einen dieser Bereiche wollen wir uns jetzt gleich näher ansehen.

Gott möchte uns in unserem Gebetsleben helfen. Ja, jeder von uns sollte beten. Ich denke, die Mehrzahl der Christen würden auf die Frage: „Betest du?“ antworten: „Ja, ich bete.“ Wenn Sie fragen würden, wie Ihr Gebetsleben ist, wären Ihre Antwort vielleicht etwas verhalten und viele würden ehrlich sagen: „Nun ja, es ist eher mittelmäßig und nicht so, wie es sein sollte.“ Nun, Gott möchte beim Beten helfen und Ihr Gebetsleben kann besser werden. Kommen wir zum Wort, um zu sehen, wie das möglich ist.

Mein Thema heute Morgen ist… wir kommen jetzt zum ersten Teil der Botschaft… ich kann sie heute nicht beenden. Ich möchte anfangen über vier Dinge zu sprechen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte. Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte. Gott hilft Menschen noch heute. Ohne Zweifel. Jesus nannte den Heiligen Geist sogar Helfer. In Johannes 14 und ich glaube, in Vers 12 sagte Er: „Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Helfer senden, der in Ewigkeit bei euch bleiben wird.“

Wissen Sie, das Gebet: „Gott, Hilfe!“ ist gar kein schlechtes Gebet. Ich bin seit etwa 33 Jahren errettet und ich bete immer noch: „Gott, hilf mir!“ Und Er ist treu und hilft uns.

Der erste Bereich, mit dem wir uns beschäftigen wollen, in dem Gott uns helfen möchte, ist unser Gebetsleben. Gott möchte uns beim Beten helfen. Neigen Sie doch einfach Ihr Haupt und lassen Sie uns kurz beten.

Vater, wir bitten Dich, hilf uns, Dein Wort zu verstehen und wirklich zu begreifen. Möge es nicht nur im Verstand, sondern im Herzen ankommen, wo es uns und anderen wirklich helfen kann. Hilf uns, Dein Wort zu verstehen und zu verarbeiten. Und, Herr, das sagen wir mit der klaren Haltung, es umsetzen zu wollen, sobald wir es verstehen. Wir werden gemäß unserer Erkenntnis handeln. Vater, hilf uns zu wachsen und Jesus Christus immer ähnlicher zu werden. Wirke in uns, das beten wir, in Jesu Namen.

Und jeder sage Amen.

Gut, Punkt eins, Gott möchte uns im Gebet helfen. Im Buch Sacharja sagt Gott Israel Folgendes:
„Ich werde auf euch einen Geist der Gnade, einen Geist des Gebets und einen Geist des Flehens ausgießen.“

Ich denke nicht, dass jemals vorgesehen war, ohne die Gegenwart und das helfende Wirken des Heiligen Geistes zu beten. Gott möchte uns beim Beten helfen. Und einen Geist des Gebets gibt es wirklich, wo der Heilige Geist uns Kraft gibt, in uns wirkt und uns manchmal übernatürlich Dinge gibt, die wir aussprechen sollen. Wenn Sie das schon einmal erlebt haben, wissen Sie, was ich meine. Ich glaube, der Heilige Geist möchte uns zum Gebet inspirieren, uns beim Beten stärken und uns helfen und unterstützen, damit wir wirksam und angemessen beten können. Und ich denke, wie ich eben sagte, manchmal wird Er uns helfen, im Gebet über uns selbst hinauszuwachsen und Dinge zu beten, die wir nie im Sinn oder im Herzen hatten, sobald wir uns im Gebet mit Ihm verbinden.

Ich hörte einen Mann folgende Geschichte erzählen. Er war Diakon in einer Gemeinde. Ich kenne übrigens alle Beteiligten persönlich. Es ist eine wahre Geschichte. Ein Evangelist sollte demnächst dort sprechen, ein Mann, der früher durch das ganze Land zog und das Wort predigte. Er ist jetzt im Himmel. Dort war eine Versammlung geplant und dieser Diakon war einer der Gebetskämpfer der Gemeinde. Er ist also auf den Knien und betet und betet… er betet besonders intensiv im Geist für die bevorstehende Versammlung. Zwei Worte kamen ihm immer wieder und er sprach sie fast unbewusst im Gebet aus. Er verspürte eine Gebetslast. Die Worte waren Cookie und Candy. Und er denkt: „Das ist total seltsam!“ Er betet weiter. Er betet etwas in Sprachen und schon taucht das Wort Cookie auf.

Er hat eine Last… und dann Candy. Und er betete… ungefähr eine Woche lang betete er und nannte immer wieder im Gebet Cookie und Candy, Cookie und Candy. Er betet und betet und schließlich ist er erleichtert. Er hatte den Eindruck: „Was immer das auch war, jetzt ist es durch.“ Der Evangelist kommt und der Diakon geht zu ihm und fragt: „Ich will Sie nicht stören, aber ich habe wirklich ernstlich für Sie und für diese Versammlung gebetet. Jedes Mal, wenn ich für Sie und für die Versammlung betete, kamen mir folgende Worte und ich sprach sie die ganze Woche über immer wieder aus. Die Worte sind Cookie und Candy. Können Sie damit etwas anfangen?“ Er sagte: „Ja, das sind meine Enkeltöchter.“

Eine Enkeltochter nannten sie Cookie und die andere Enkeltochter Candy. Ich kenne auch beide Mädchen persönlich. Offenbar lagen dem Opa diese beiden Enkeltöchter besonders am Herzen und es zeigte, dass der Heilige Geist beim Beten mitwirkte. Und bis heute… und das war vor vielen, vielen Jahren… dienen beide Mädchen sehr intensiv dem Herrn. Die eine ist Frau eines Pastors. Und immer wieder denke ich, dieser Diakon, der damals auf den Knien betete, dem der Heilige Geist die Worte gab und der innerlich bewegt war wegen Cookie und Candy, hatte Anteil daran.

Es wäre großartig, wenn wir solche Dinge im Gebet ständig erleben würden und ich bin sicher, Gott möchte, dass solche und andere Dinge häufiger geschehen. Und wenn Sie einmal diese Salbung und das Wirken des Heiligen Geistes im Gebet erlebten und merken: „Hier passieren Dinge, die meine Fähigkeiten weit übersteigen, es ist, als würde Gott durch mich beten.“ Dann werden Sie anfangen, sich nach Gebetszeiten zu sehnen. Sie werden versuchen Freiräume zu finden, um allein vor Gott sein und beten zu können.

Sind Golfspieler unter uns? Es ist, als würde man bei Loch 18 einen Eagle landen. Das zieht einen zurück auf den Golfplatz. Und wenn Sie das Wirken des Heiligen Geistes im Gebet erlebten, Gottes Hilfe, Beistand und sogar Seine Führung, ich sage Ihnen, Sie sehnen sich danach, die Tür Ihres Gebetsraumes hinter sich zu schließen und von Gott gebraucht zu werden. Wir können im Gebet eine echte Partnerschaft erleben. Schauen wir uns Römer 8:22 an, dort steht:

Römer 8:22-27
„Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes.

Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.“

Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwachheit. So oft wissen wir nicht, wie wir angemessen beten sollen. Das fing an… und es war die Rede davon, dass die ganze Schöpfung seufzt. Eines Tages wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen und in Erwartung dieses Tages seufzt die ganze Schöpfung. Er sagte, wir seufzen in unserem Innern. Eines Tages werden wir mit einem neuen Leib, der Seinem Leib gleicht, angetan werden. Die ganze Schöpfung seufzt, wir seufzen und es heißt, auch der Heilige Geist gebraucht dieses Seufzen in der Fürbitte und Er hilft uns. Sagen Sie alle: Er hilft uns. Er hilft uns in unserer Schwachheit.

Dieses Wort ‚hilft‘ ist ein ziemlich interessantes Wort. Es wird im Deutschen als ein Wort ‚hilft‘ übersetzt, besteht aber aus drei Worten. Im Griechischen ist es aus drei Worten zusammengesetzt.

Der erste Teil des Wortes bedeutet ‚wirken‘, das zweite ist ‚zusammen mit‘ und das dritte Wort ist ‚gegen‘. Wortwörtlich: Der Heilige Geist wirkt zusammen mit uns gegen unsere Schwachheit. Das Wort Schwachheit beinhaltet alles von körperlichen Gebrechen und Krankheit bis hin zu Kraftlosigkeit oder der Unfähigkeit, Resultate hervorzubringen. Der Geist Gottes wirkt mit uns zusammen gegen unsere Schwachheit.

Ich wage zu behaupten, dass heute ein, zwei Menschen hier sind, die Widerständen gegenüberstehen, die Ihnen zu groß sind und die mit Dingen konfrontiert sind, die sie allein nicht in den Griff kriegen. Hat noch jemand außer mir kürzlich solche Dinge erlebt? Ich denke: „Gott, in letzter Zeit kommen sie scheinbar haufenweise, eins nach dem anderen“ und ich denke: „Gott, das ist zu viel für mich! Ich bin nicht schlau genug, das zu lösen. Mir fehlt die Kraft, das durchzustehen.“ Gott sei Dank für den Heiligen Geist, der zusammen mit uns gegen diese Schwachheit wirkt, gegen unsere Defizite, und der sie aus dem Weg räumt!

Dort stand nicht, dass Er für uns betet. Es heißt, Er hilft uns. Er wirkt mit uns zusammen. Anders gesagt, wenn wir nicht zuerst anpacken und für etwas beten, kann der Heilige Geist uns nicht helfen.

Aber Er möchte uns helfen.

Einige von Ihnen stehen gerade vor Problemen, die Sie erst überwinden werden, wenn Sie im Gebet aktiv werden und die wunderbare Hilfe erleben, die der Helfer bringen kann. Oft, wenn Sie beginnen, so zu beten oder in Fürbitte einzutreten, drückt sich das in Seufzen – ohne Worte – aus, denn es kommt aus der Tiefe des Herzens, von Ihrem Geist, nicht vom Verstand.

Ich hörte vor langer Zeit einen Mann eine Geschichte erzählen. Er war Manager für einen internationalen Evangelisten und er organisierte mehrere Jahrzehnte weltweit große Einsätze… in Lateinamerika, in Asien, auf dem afrikanischen Kontinent… und er musste immer Monate lang im Voraus planen. Sie kennen das, Treffen mit Beamten, Genehmigungen einholen, Veranstaltungsorte finden, mit unterschiedlichsten Leitern der Gemeinden arbeiten, um die Gemeinden zusammenzubringen. Und das waren Veranstaltungen mit fünfzig-, sechzig-, siebzigtausend, manchmal einhunderttausend Menschen. Also keine Kleinigkeiten. Und er erzählte, dass er hinging und manchmal auf skrupellose Beamte traf… bergeweise Behördenkram, um Genehmigungen zu erhalten… Sprachschwierigkeiten… er empfand oft, dass das dämonische Bedrückung war und er sagte, dass sehr oft alles ins Stocken kam. Alles kam quietschend zum Stehen und es gab keine menschlichen Wege, um die Einsätze stattfinden zu lassen. Was er dann sagte, war so beeindruckend, dass ich es aufschrieb. Das ist ca. 28 Jahre her und hier steht, was ich aufschrieb, was der Mann sagte angesichts der Hindernisse, die zu groß waren. Sie wissen, korrupte Beamte, Papierkrieg, Sprachbarrieren, dämonische Bedrückung… jede Tür schien verschlossen. Dies sagte er: „Am Ende war ich immer in meinem Hotelzimmer auf den Knien und seufzte und betete stundenlang in Zungen, alles löste sich letzten Endes und die Veranstaltung konnte stattfinden.“ Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist im Gebet. Und wenn wir nicht wissen, wofür wir in rechter Weise beten sollen, was oft vorkommt… Er weiß es. Er betet den vollkommenen Willen Gottes, selbst während wir etwas lesen. Hören Sie: Gott möchte Ihnen helfen.

Ist hier jemand, der gerade vor Lasten steht, die zu groß für ihn sind? Ja. Er möchte Ihnen helfen.

Beten Sie das Gebet, das ich oft betete: „Gott, ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll; ich hab‘ nicht die Kraft dafür. Hilf mir.“

Und ich beginne einfach im Geist zu beten und viele, viele Male hat der Heilige Geist mit mir zusammen gewirkt. Ich fühlte Seine Gegenwart und konnte im Gebet über mich hinausgehen. Wenn das passiert, müssen Sie die Last aushalten, bis sie durchgebetet ist, bis sie sich einfach von Ihnen hebt. Das ist fantastisch, denn Er öffnet immer noch Türen, die niemand schließen kann und schließt Türen, die niemand öffnen kann. Aber Er sucht jemanden, der mit zupackt.

Ich erzählte diese Geschichte schon öfter, aber ein Ehepaar in der Gemeinde bat  mich, mich mit dem jüngeren Bruder des Mannes und dessen Freundin zu treffen. Der jüngere Bruder war in einer illegalen Motorradgang, sie lebten zusammen, er und seine Freundin, und beide waren heroinsüchtig.

Ja, sie kamen herein und erzählten dies und das und beide waren high, als sie reinkamen, alle beide.

Beide nickten sogar kurz ein, während ich mit ihnen sprach… ja, alle beide nickten ein. Aber da sitzen sie nun. Sie im fünften Monat schwanger, beide sind heroinsüchtig und wir sprachen über ein paar Dinge und sie sagte: „Weißt du… diese Schwangerschaft… ich nehme das schon lange. Ich hab’s die ganze Schwangerschaft über genommen. Ich werde jetzt nicht aufhören. Ich muss diese Schwangerschaft einfach abbrechen. Ich muss dieses Kind abtreiben, sonst wird es drogenabhängig geboren. Ich weiß, es wird nicht normal sein.“ Und sie sagte, dass sie vorhatte, das Kind loszuwerden, das in ihrem Leib heranwuchs, wissen Sie, weil sie heroinsüchtig war. Und ich versuchte, mit ihnen zu sprechen. Schließlich nickten sie ein. Ende des Seelsorgegesprächs. Schließlich kamen wir zum Schluss und sie gingen. Ich empfand so eine Last für das Mädchen und besonders für das ungeborene Kind. Ich erinnere mich an diese Nacht. Janet und ich lagen im Bett und ich fing einfach an, für sie zu beten und bete auch für das Baby. Und als ich betete, spürte ich plötzlich, das etwas mit mir zusammenwirkte und ich begann zu weinen. Das kam nicht aus mir heraus. Aber Gott wirkte plötzlich durch mein Gebet und ich schluchzte und betete für das Baby und für die Mutter. Ich weinte und begann zu seufzen aus meinem tiefsten Innern heraus. Das dauerte ca. 30 Minuten. Ich schluchzte einfach und betete im Geist, dann schließlich hob es sich und wir schliefen ein. Viele Monate später traf ich die Angehörigen und sagte: „Wisst ihr was? Ich habe nie wieder etwas von dem Paar gehört und habe euch auch nicht gesehen. Was ist aus ihr und dem Baby geworden? Hat sie abtreiben lassen?“ Und sie sagten: „Pastor, sie waren unterwegs zur Klinik, wo  sie das Kind abtreiben lassen wollte. Und sie änderte ihre Meinung und entschied sich auf dem Weg dorthin, dass sie das Kind behalten wollte. Das Baby wurde völlig normal geboren und die Ärzte konnten das nicht verstehen. Das Baby war nicht süchtig. Alles war in jeder Hinsicht normal. Sie konnten sich das nicht erklären.“ Ich glaube, sie gab das Kind zur Adoption frei und es kam in eine gute Familie, die das Kind liebte.

Jemand mag fragen: „Wie geschah das?“ Unser gesegneter Helfer, der Heilige Geist, von dem der Apostel Paulus sagte: „Wenn wir nicht wissen, was wir beten sollen, stellt Er sich zusammen mit uns gegen diese Schwachheiten“, manchmal gegen diese Unwissenheit. Manchmal wissen wir absolut nicht, wofür wir beten sollen.

Einmal nachts auf einem Parkplatz sah ich einen Jungen… er war vielleicht neunzehn… und fühlte mich zu ihm hingezogen. Haben Sie schon Menschen angeschaut und konnten plötzlich nicht mehr  wegschauen? So ging ich zu ihm, begann mit ihm zu reden und führte ihn schließlich zu Christus.

Ich betete mit ihm. Wir fassten unsere Hände und er weint, als er Jesus annimmt, dort auf dem Parkplatz. Ich kannte ihn nicht. Ich kannte diesen Sohn Adams nicht. Es kam heraus, dass ich seinen Vater kannte. Aber ich wusste es nicht an diesem Abend. Ich traf seinen Vater einige Zeit zuvor bei einer Evangelisation. Und sein Vater besuchte mich ein paar Tage später und sagte: „Bayless, vielen Dank, dass du meinen Sohn zu Christus geführt hast, ich muss dir was erzählen.“ Ich sagte: „Was?“

Er sagte: „An dem Abend… mein Sohn sagte mir, wann er mit dir auf dem Parkplatz betete. An dem Abend…“ Er sagte: „Ich hatte Nachtschicht auf der Arbeit. Ich saß auf meinem Gabelstapler und spürte plötzlich eine Last zu beten.“ Er sagte: „Und ich begann zu beten und sogar zu seufzen.“ Er sagte: „Ich betete so intensiv, dass ich fast vom Gabelstapler fiel.“ Er sagte: „Ich hatte keine Ahnung, worum es ging, aber ich betete und betete und betete.“ Und er sagte: „Plötzlich hob es sich. Ich wusste nicht, worum es ging, aber ich wusste, was immer es war, es war erledigt und es war sehr, sehr gut.“ Er hatte keine Ahnung, dass er für seinen Sohn betete!

Ich denke, Gott möchte uns wirklich in dieser Weise führen. Noch ein letzter Gedanke hierzu… denn Gott möchte, dass Menschen in Sein Königreich kommen und Gebet spielt eine wichtige Rolle dabei. Ich werde Ihnen einige Verse zitieren. Bitte hören Sie gut zu. Bleiben sie dran. Jesaja 66:8, Gott stellt einige Fragen:

Jesaja 66:8
„Wer hat solches je gehört?… Ward ein Land an einem Tage geboren?  Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“

Ich bin sicher, das ist ein prophetischer Vers über die Wiedergeburt des Staates Israel. Aber Gott fragt: „Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“ Ja, es geht um Israel. Sicher… ich denke, prophetisch weist es auf die Wiedergeburt des Staates hin. Aber es gibt noch eine andere Deutung, denn im Neuen Testament, besonders in Hebräer, Kapitel 12, Verse 22 – 27, steht, dass Zion die Kirche ist, der Leib Christi. Wir sind das geistliche Zion, sagt das Neue Testament in Hebräer, Kapitel 12. Fügen Sie diese Dinge zusammen:

‚Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“

Nun sagt der Apostel Paulus den Galatern … es müsste Galater 4:19 sein, denke ich. Er sagt:

Galater 4:19
„Meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“

Er hatte sie zu Christus geführt. Und nachdem er die Kirche gegründet und eine Leitungsstruktur aufgebaut hatte, kamen einige Judaisierer und sagten diesen Baby Christen: „Ihr seid nicht wirklich gerettet. Es ist egal, was Paulus sagte, ihr seid nicht wirklich errettet. Ihr müsst das Gesetz des Mose halten; ihr müsst beschnitten werden. Sonst seid ihr keine echten Christen!“ Und sie erschütterten den Glauben dieser jungen Gläubigen. Deshalb schrieb Paulus Ihnen den Galater-Brief und sagte:

Galater 3:1
„… wer hat euch verzaubert, dass ihr wankt und der Wahrheit nicht gehorcht, …“

Paulus war wirklich zornig. Er schrieb einige Dinge, die schon fast bösartig sind im Hinblick auf diese Judaisierer. Das wird besonders deutlich, wenn man den Urtext liest. Er nahm sie hart ran. Aber er spricht mit ihnen und sagt: „Ihr seid meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“ Er spricht von Gebet. Anders gesagt: „Jetzt seid ihr entgleist.

Euer Glaube wurde erschüttert. Ich bete, dass ihr in die Spur zurückkommt und dass ihr wieder zur gesunden Lehre kommt, damit ihr wachst und in Christus mündig werdet.“ Aber er hat vorher in Wehen gelegen.

Und das bezieht sich auf die Zeit, als er sie für Christus gewann, denn… hören Sie: Menschen werden wiedergeboren, weil sie den unvergänglichen Samen des Wortes empfangen und jemand für sie betet. Es gibt keine Geburt ohne Samen und ohne Wehen. Wir kennen die Saat, die Verkündigung des Evangeliums. Das ist der Same. Jesus sagte, dass der Same das Wort Gottes ist. Männer und Frauen werden durch den unvergänglichen Samen wiedergeboren. Aber, Freund, ebenso wichtig ist:

Jemand muss sich mit dem Heiligen Geist zusammentun und Gebetsarbeit leisten. Die Bibel vergleicht es mit den Geburtswehen einer Mutter, die unter Mühen das Kind gebiert. Sie kamen nicht ins Reich Gottes, ohne dass jemand im Gebet um Sie rang. Ich weiß nicht, wer es war, aber jemand rang im Gebet für mich. Eines Tages werde ich ihn finden.

Charles Finney, vielleicht der größte Evangelist, den unser Land hervorbrachte, gewann 500.000

Menschen für Christus in unserem Land hoch zu Ross! Ganze Städte kamen zu Christus. Aber wissen Sie was? Charles Finney, obwohl er selbst ein Mann starken Gebets war, hatte einen Mann namens Vater Nash, der eine Woche vor Finney in jede Stadt reiste, die dieser besuchen wollte, in einem Gasthof ein Zimmer mietete, die Tür verschloss und Tag und Nacht betete… tagelang. Und er seufzte und stöhnte. Was tat er? Finney würde die Saat ausstreuen, aber jemand musste in Geburtswehen liegen.

Wissen Sie, Sie können heute hier sein und noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben. Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Vielleicht war es Ihre Großmutter oder Mutter. Sie können gleich aufgeben. Sie können Großmutters oder Mutters Gebeten nicht entkommen, das wissen Sie! Himmel und Erde werden bewegt, wenn Mütter und Großmütter beten. Vielleicht war es jemand auf der anderen Seite der Erde, vielleicht ging jemand in einem kleinen Dorf im afrikanischen Busch auf die Knie, vielleicht sogar mitten im Freien, spürte eine Gebetslast und sagte: „Gott, ich weiß nicht, um wen es geht, aber hier bin ich.“ Und beginnt zu beten und zu weinen, ohne zu wissen, wofür in rechter Weise gebetet werden soll, aber der Heilige Geist hat jemanden gesucht.

Ich glaube, dass der Heilige Geist auch jetzt im Leib Christi nach Menschen sucht, die sagen: „Ich bin bereit. Ich werde beten.“ Wissen Sie, wir wollen Erweckung. Ich möchte Erweckung sehen. Wollen noch andere Erweckung erleben? Sie wollen erleben, dass Gottes Gegenwart über unseren Staat fegt? Massen von Menschen sollen die Gegenwart Gottes erleben? Bekehrungen im Lebensmittelladen und an der Tankstelle und überall sonst. Das wollen wir erleben. Ja, das Wort Gottes muss von uns gepredigt werden, wenn wir aus diesen vier Wänden kommen, aber jemand muss beten. Hinter jeder Erweckung gibt es Menschen auf Knien im Verborgenen, die im Gebet in Wehen liegen und Gebetsarbeit leisten, damit Menschen in das Reich Gottes hineingeboren werden. Liebe Gemeinde, lasst uns Menschen des Gebets und des Wortes sein.

Ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen gut getan. Es ist eine gute Nachricht, zu wissen, dass Gott uns helfen möchte. Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen ist, ich brauche viel Hilfe. Gott ist nicht weit weg und gleichgültig, Er ist in allem Wesentlichen unseres Lebens involviert. Ja, wenn Sie darüber nachdenken, wissen Sie, dass Gott in das Alltägliche einbezogen werden möchte und in das Schwierige. Er möchte belästigt werden; Er ist bereit, Seine Hände schmutzig zu machen, sozusagen.

Stellen Sie sich nur vor, was Er durch Jesus tat.

Jesus wurde in einem Stall voller Tiere geboren; sehr unbequem, sehr dreckig. Jesus verbrachte die meiste Zeit mit Krankenheilungen und draußen inmitten der zerbrochenen, seufzenden, sterbenden Menschheit; sehr unbequem und unschön. Dann ging Er ans Kreuz – soviel zum Thema unbequem und schmutzig. Gott scheut sich nicht, sich die Hände schmutzig zu machen, um zu uns zu kommen.

Vielleicht stecken Sie gerade in großen Schwierigkeiten und denken: „Man, Gott, Du hast bestimmt die Nase voll von mir und willst nichts mehr mit mir zu tun haben.“ Nein.                 Gott möchte mit Ihnen zu tun haben, Er möchte helfen, Er kommt herunter, dorthin, wo Sie sind. Sie brauchen nur aufschauen; Sie brauchen sich nur auf Ihn zuzubewegen. Die Bibel sagt, wenn wir uns Ihm nahen, dann naht Er sich uns. Es gibt Hoffnung für Sie, Gott kann sie retten. Gott kann noch etwas in Ihrem Leben tun, wenn Sie sich Ihm zuwenden; rufen Sie Ihn an, Sie werden nicht enttäuscht werden. Jesus ist ein wunderbarer Retter und Er liebt Sie. Warum geben Sie Ihm nicht Ihr Herz? Sie wissen, Sie müssen es tun. Seien Sie nächste Woche wieder dabei, bis dann.

 

Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
– Teil 2
20.06.2010

Ich glaube, der Heilige Geist möchte uns zum Gebet inspirieren, uns beim Beten stärken und uns helfen und unterstützen, damit wir wirksam und angemessen beten können.

Wussten Sie, dass Gott Ihnen helfen möchte? Er ist nicht unbeteiligt und weit weg. Er schaut nicht nur, ob Sie Fehler machen oder ob Ihnen alles gelingt. Er möchte Anteil haben an Ihrem Leben.

Wir richten in dieser Botschaft und in den kommenden Wochen unser Augenmerk auf  Bereiche, in denen Gott uns helfen möchte. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen… ich brauche oft Hilfe und bin froh, dass Gott nicht nur aus der Ferne sagt: „Damit musst du schon alleine klarkommen, mein Freund.“

Nein, die Bibel sagt: „Wenn wir uns Gott nahen, naht Er sich uns.“ Vielleicht brauchen Sie ja Hilfe, dann sagen Sie zu Gott: „Ich brauchen Hilfe“… übrigens ist das eins der  besten Gebete. Sind Sie bereit? „Gott, Hilfe!“ Gott reagiert auf einen solchen Herzensschrei und jetzt kommen wir zu Gottes Wort. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand. Wir wollen gemeinsam studieren und uns ein paar Bereiche ansehen, in denen Gott uns helfen möchte. Da ist für jeden etwas dabei.

Nun sagt der Apostel Paulus den Galatern… es müsste Galater 4:19 sein, denke ich. Er sagt:

Galater 4:19

„Meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“

Er hatte sie zu Christus geführt. Und nachdem er die Kirche gegründet und eine Leitungsstruktur aufgebaut hatte, kamen einige Judaisierer und sagten diesen Baby Christen: „Ihr seid nicht wirklich gerettet. Es ist egal, was Paulus sagte, ihr seid nicht wirklich errettet. Ihr müsst das Gesetz des Mose halten; ihr müsst beschnitten werden. Sonst seid ihr keine echten Christen!“ Und sie erschütterten den Glauben dieser jungen Gläubigen. Deshalb schrieb Paulus ihnen den Galaterbrief und sagte:

Galater 3:1

„… wer hat euch verzaubert, dass ihr wankt und der Wahrheit nicht gehorcht, …“

Paulus war wirklich zornig. Er schrieb einige Dinge, die schon fast bösartig sind im Hinblick auf diese Judaisierer. Das wird besonders deutlich, wenn man den Urtext liest. Er nahm sie hart ran. Aber er spricht mit ihnen und sagt: „Ihr seid meine lieben Kinder, die ich abermals unter Wehen gebäre, bis Christus in euch Gestalt gewinne!“ Er spricht von Gebet. Anders gesagt: „Jetzt seid ihr entgleist.

Euer Glaube wurde erschüttert. Ich bete, dass ihr in die Spur zurückkommt und dass ihr wieder zur gesunden Lehre kommt, damit ihr wachst und in Christus mündig werdet.“ Aber er hat vorher in Wehen gelegen.

Und das bezieht sich auf die Zeit, als er sie für Christus gewann, denn… hören Sie: Menschen werden wiedergeboren, weil sie den unvergänglichen Samen des Wortes empfangen und jemand für sie betet. Es gibt keine Geburt ohne Samen und ohne Wehen. Wir kennen die Saat, die Verkündigung des Evangeliums. Das ist der Same. Jesus sagte, dass der Same das Wort Gottes ist. Männer und Frauen werden durch den unvergänglichen Samen wiedergeboren. Aber, Freund, ebenso wichtig ist: Jemand muss sich mit dem Heiligen Geist zusammentun und Gebetsarbeit leisten. Die Bibel vergleicht es mit den Geburtswehen einer Mutter, die unter Mühen das Kind gebiert. Sie kamen nicht ins Reich Gottes, ohne dass jemand im Gebet um Sie rang. Ich weiß nicht, wer es war, aber jemand rang im Gebet für mich. Eines Tages werde ich ihn finden.

Charles Finney, vielleicht der größte Evangelist, den unser Land hervorbrachte, gewann fünfhunderttausend Menschen für Christus in unserem Land hoch zu Ross! Ganze Städte kamen zu Christus. Aber wissen Sie was? Charles Finney, obwohl er selbst ein Mann starken Gebets war, hatte einen Mann namens Vater Nash, der eine Woche vor Finney in jede Stadt reiste, die dieser besuchen wollte, in einem Gasthof ein Zimmer mietete, die Tür verschloss und Tag und Nacht betete… tagelang. Und er seufzte und stöhnte. Was tat er? Finney würde die Saat ausstreuen, aber jemand musste in Geburtswehen liegen.

Wissen Sie, Sie können heute hier sein und noch keinen Frieden mit Gott geschlossen haben. Es ist kein Zufall, dass Sie hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Vielleicht war es Ihre Großmutter oder Mutter. Sie können gleich aufgeben. Sie können Großmutters oder Mutters Gebeten nicht entkommen, das wissen Sie! Himmel und Erde werden bewegt, wenn Mütter und Großmütter beten. Vielleicht war es jemand auf der anderen Seite der Erde, vielleicht ging jemand in einem kleinen Dorf im afrikanischen Busch auf die Knie, vielleicht sogar mitten im Freien, spürte eine Gebetslast und sagte: „Gott, ich weiß nicht, um wen es geht, aber hier bin ich“ und beginnt zu beten und zu weinen, ohne zu wissen, wofür in rechter Weise gebetet werden soll, aber der Heilige Geist hat jemanden gesucht. Ich glaube, dass der Heilige Geist auch jetzt im Leib Christi nach Menschen sucht, die sagen: „Ich bin bereit. Ich werde beten.“

Wissen Sie, wir wollen Erweckung. Ich möchte Erweckung sehen. Wollen noch andere Erweckung erleben? Sie wollen erleben, dass Gottes Gegenwart über unseren Staat fegt? Massen von Menschen sollen die Gegenwart Gottes erleben? Bekehrungen im Lebensmittelladen und an der Tankstelle und überall sonst. Das wollen wir erleben. Ja, das Wort Gottes muss von uns gepredigt werden, wenn wir aus diesen vier Wänden kommen, aber jemand muss beten. Hinter jeder Erweckung gibt es Menschen auf Knien im Verborgenen, die im Gebet in Wehen liegen und Gebetsarbeit leisten, damit Menschen in das Reich Gottes hineingeboren werden. Liebe Gemeinde, lasst uns Menschen des Gebets und des Wortes sein.

Gut, lassen Sie uns das Buch Jona anschauen. Ich komme jetzt zu einem zweiten Bereich, in dem Gott uns helfen möchte. Er möchte uns im Gebet helfen, wenn wir für unsere eigenen Schwierigkeiten und Probleme beten, aber Er möchte auch helfen, in der Liebe und im Gebet zu wachsen, indem wir für andere beten. Das Buch Jona. Jona ist ein treffendes Beispiel für diesen nächsten Punkt und zwar, dass Gott uns helfen möchte, unsere Haltung und unsere Sicht zu ändern. Gott möchte uns helfen, unsere Haltung und Sicht zu verändern. Er möchte, dass wir eine Einstellung der Barmherzigkeit und eine Sicht des Glaubens haben. Ich habe heute Morgen nur Zeit für den ersten Teil. Gott möchte uns helfen, unsere Haltung zu ändern und barmherzig zu werden.

Die meisten kennen die Geschichte von Jona. Gott sagte: „Jona, geh und predige in Ninive.“ Jona wollte das nicht. Er ging an Bord eines Schiffes, bezahlte das Fahrgeld und war unterwegs nach Tarsis, dem heutigen Spanien. In der damaligen Zeit konnte man kein Ziel ansteuern, was weiter von Ninive entfernt gewesen wäre. Ninive war die Hauptstadt Assyriens. Und aus irgendeinem Grund wollte Jona nicht, dass die Assyrer Gottes Barmherzigkeit empfangen. Vielleicht hatte er als Prophet  Einblick in die Zukunft, dass Assyrien Israel zum Verhängnis werden würde, dass Israel von ihnen eingenommen und gefangen genommen werden würde. Vielleicht war das der Fall. Vielleicht war er ein Patriot und mochte andere Völker und Kulturen nicht. Vielleicht lag es an der Grausamkeit der Assyrer und sie waren für ihre Grausamkeit bekannt. Wenn man über ihre Geschichte nachliest, so haben sie mit die schlimmsten Grausamkeiten der damaligen Zeit begangen, besonders wenn sie andere Nationen einnahmen und besetzten. Vielleicht dachte er deswegen, dass sie Gottes Barmherzigkeit nicht verdient hatten. Er weigerte sich zu predigen und sagt den Männern, als es auf hoher See stürmisch wurde: „Werft mich über Bord, dann hört der Sturm auf.“

Wissen Sie, Jona wusste nicht, dass Gott einen großen Fisch parat hatte, der ihn verschlucken sollte.

Jona war sich ziemlich sicher, dass er sterben würde und er sagte: „Ich bin jetzt eher bereit zu sterben als Gott zu gehorchen. Ich hasse diese Leute!“ Und nur aufgrund von Gottes Barmherzigkeit verschluckte ihn der Fisch.

Sie können sich in Ihrer Bibel vergewissern: Jona betete nicht einmal, kehrte nicht um und sagte Gott nicht einmal, dass er Ihm gehorchen würde – ganze drei Tage lang im Innern des Fisches. Wenn jemand stur war, dann er! Ich hätte schon angefangen in Sprachen zu beten, bevor ich im Wasser gelandet wäre! Schließlich kommt er dort an, predigt in Ninive und die ganze Stadt, angefangen vom König bis zum niedrigsten Diener, kehrte in Sack und Asche um. Schauen wir uns doch das Ende von Kapitel drei an, und zwar Vers 10.

Jona 3:10
„Und Gott sah ihre Taten, dass sie von ihrem bösen Weg umkehrten. Und Gott ließ sich das Unheil gereuen, das er ihnen zu tun angesagt hatte, und er tat es nicht.“

Darüber sollte man jubeln! Der König, der Mann, der eine ganze Nation beeinflussen kann und alle Einwohner der Hauptstadt hatte sich von ihren Sünden abgewandt und sich zu Gott bekehrt.

Darüber sollte man jubeln. Jona, was dachtest du darüber?

Jona 4:1-3
„Und es missfiel Jona sehr und er wurde zornig. Und er betete zum Herrn und sagte: Ach, Herr! War das nicht meine Rede, als ich noch in meinem Land war? Deshalb floh ich schnell nach Tarsis! Denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und einer, der sich das Unheil gereuen lässt. Und nun, Herr, nimm doch meine Seele von mir! Denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe!“

Wenn Du sie nicht umbringst, dann bring mich um, Gott! Ich wusste, Du würdest Ihnen gegenüber barmherzig sein. Ich ahnte, dass sie umkehren würden. Ich wusste, Du würdest barmherzig sein, und deswegen wollte ich nicht gehen!“

Gott hätte dann sagen können: „Okay, Jona, ich schicke einen anderen Propheten. Du bist abgeschrieben, Jona!“ Aber Gott arbeitete an Jonas Einstellung.

Jona 4:4-5

„Und der Herr sprach: Ist es recht, dass du zornig bist? Und Jona ging aus der Stadt hinaus und ließ sich östlich von der Stadt nieder. Und er machte sich dort eine Hütte; und er saß darunter im Schatten, bis er sähe, was mit der Stadt geschehen würde.“

Er hofft, dass Gott Seine Meinung  ändert und sie auslöscht.

Jona 4:6-11

„Da bestellte Gott, der Herr, einen Rizinus und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Kopf sei, ihn von seinem Missmut zu befreien. Und Jona freute sich über den Rizinus mit großer Freude. Aber Gott bestellte am folgenden Tag einen Wurm, beim Aufgang der Morgenröte; der stach den Rizinus, so dass er verdorrte. Und es geschah, als die Sonne aufging, da bestellte Gott einen sengenden Ostwind, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, so dass er ermattet niedersank.

Und er wünschte, dass seine Seele stürbe, und sagte: Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe! Und Gott sprach zu Jona: Ist es recht, dass du wegen des Rizinus zornig bist? Und er sagte: Mit Recht bin ich zornig bis zum Tod! Und der Herr sprach: Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?“

Jona, die Pflanze tat dir leid, die heute wächst und dann für immer vergeht. Sollte ich für 120.000 Menschen kein Mitleid empfinden, die irgendwo die Ewigkeit verbringen werden? Sie sind nicht wie eine Pflanze, die wächst, eingeht und verschwindet? Diese Menschen leben ewig und sind nach meinem Bild geschaffen. Jona, sie können ihre Linke nicht von ihrer Rechten unterscheiden. Sie sind nicht mit den Schriften aufgewachsen so wie du. Sie sind nicht mit Gottes Gesetz aufgewachsen so wie du. Sie sind nicht in der Synagoge aufgewachsen so wie du. Sie hatten nicht dieselbe Erkenntnis wie du, Jona. Jona, ist es richtig, dass du zornig  bist?

Ich denke manchmal, Gottes Volk, Menschen, die Gott sogar gebraucht… schließlich hatte Jona eine prophetische Gabe. Er war ein Prediger… ein kraftvoller Prediger… der eine ganze Stadt zur Umkehr brachte. Gott gebraucht ihn! Aber er hatte Defizite, verkehrte Haltungen, Vorurteile.

Wenn wir zu Christus kommen, hat jeder von uns eine kleine Vorgeschichte. Ist noch jemand außer mir noch in Arbeit? Gott ist noch nicht fertig mit uns.

Ich erinnere mich, ich las in einer der Zeitschriften der Wicliffe Bibelübersetzer über einen Missionar, der in eine abgelegene Gegend ging, wo einige Stämme immer noch Menschen töteten und Kannibalismus praktizierten. Er verkündete ihnen das Evangelium, erlernte ihre Sprache, entwickelte ihre erste Schriftsprache und die ersten Worte, die sie je in ihrer Sprache lasen, stammten aus der Bibel. Ich glaube, das Markusevangelium wurde übersetzt. Er erzählte, dass sie für einige Menschen aus dem Dorf, die zu Christus fanden, einen Gottesdienst mit Abendmahl feierten. Seit Generationen bestand Feindschaft zwischen diesen beiden Dörfern. In einer der Städte wurde jemand umgebracht und danach aufgegessen. Sie glaubten, dass es sie kräftigen und stärken würde. Danach rächten sie sich und brachten jemanden aus der anderen Stadt um und aßen ihn. Dann rächten sie sich wiederum an den anderen und das ging so weiter, wie gesagt seit Generationen. Diese Männer wurden also auf herrliche Weise errettet, feiern einen Gottesdienst mit Abendmahl und der Mann leitete den Gottesdienst. Ein Mann aus einem der umliegenden Dörfer, der Christus gefunden hatte, kam in den Gottesdienst in der einfachen Hütte, in der  sie auf dem Boden saßen. Einem der Männer sah man seinen Zorn und eine Aufwallung von Gefühlen an, als er diesen Mann aus dem anderen Dorf hereinkommen sah. Er schloss seine Augen, sein Gesichtsausdruck entspannte sich plötzlich und er lächelte. Der Missionar bemerkte das. Nach dem Abendmahlgottesdienst sprach er ihn an und fragte:

„Ich sah, als der Mann aus dem anderen Dorf hereinkam, dass du sehr aufgewühlt warst. Würdest du mir sagen, was dazu führte?“ Er sagte: „Ja, der Mann, der hereinkam, hat meinen Vater getötet und aufgegessen. Als er hereinkam und sich setzte, dachte ich, dass ich es nicht ertragen kann. Aber dann erinnerte ich mich, dass Christus meine Sünden und die Morde, die ich begangen habe und meine Vergehen vergeben hatte und dachte: ‚Das Blut Jesu hat ihn genauso gereinigt wie es mich gereinigt hat. Er ist jetzt mein Bruder in Christus‘. Ich wusste, dass jetzt alles in Ordnung ist.“

Ich sage Ihnen: Gott verändert Haltungen. Er hilft uns, sogar denen zu vergeben, die uns Unrecht getan haben.

Das erinnert mich an eine Begebenheit in Lukas 9. Erinnern Sie sich? Jesus hatte sich fest vorgenommen, nach Jerusalem zu gehen und sie kommen durch eine Stadt in Samaria. Dort wollte Er die Nacht verbringen und schickte Boten voraus. Sie hören, dass Er nach Jerusalem gehen möchte und antworten: „Wir möchten dich nicht in unserer Stadt haben. Geh woanders hin.“ Und Jakobus und Johannes sagen: „Herr, sollen wir ein Feuer auf sie herabrufen? Die machen wir fertig!“ Jesus ermahnte sie und korrigierte ihre Haltung. Er sagte: „Jungs, ihr wisst nicht, wes Geistes ihr seid. Der Sohn des Menschen kam nicht, um Menschen zu zerstören, sondern um sie zu retten.“

Diese Samariter verpassten den größten Segen, den Sie je in ihrer Stadt hätten erleben können… ihr Pech! Jesus hätte bestimmt ihre Kranken geheilt, ihnen das Wort gebracht und einen Segen hinterlassen, der dort mehrere Generationen lang Auswirkungen gehabt hätte. Das entging ihnen.

Und ich frage mich, ob die Jünger wirklich für den Herrn eiferten: „Herr, sie haben dir nicht die nötige Ehre erwiesen! Sollen wir sagen, dass Feuer auf sie fallen möge?“

Wissen Sie, Jesus nannte Jakobus und Johannes zuvor Donnersöhne, aber scheinbar reichte ihnen das nicht. Sie wollten auch noch Blitze haben. Aber wir lesen in der Bibel, dass die Juden in Nazareth Jesus aus ihrer Stadt hinauswarfen. Dort aber baten Jakobus und Johannes nicht um Feuer vom Himmel. Die Juden im Gebiet der Gerasener baten Jesus, ihre Gegend zu verlassen und sagten: „Wir möchten dich hier nicht haben!“

Jesus stieg in ein Boot und fuhr weg. Sie baten nicht darum, dass Feuer vom Himmel kommen und die Gerasener, ihre jüdischen Brüder, verzehren möge. Aber die Samariter… zwischen Juden und Samaritern gab es Probleme. Erinnern Sie sich an die Frau am Brunnen, die Samariterin? Sie war so überrascht, dass Jesus mit ihr sprach und fragte: „Redest du mit mir? Die Juden haben keinen Umgang mit den Samaritern.“

Die Juden sahen die Samariter überwiegend als Mischvolk an. Sie waren teilweise jüdisch. Sie hatten sich mit den Stämmen der Umgebung vermischt, mit den Kanaanitern. Und sie stritten darüber, wo angebetet werden sollte. Die Samariter sagten: Auf dem Berg Garazim. Die Juden sagten: In Jerusalem. Es herrschte Feindschaft zwischen ihnen. Und ich frage mich, Jakobus und Johannes… ihr wart nicht so geneigt, auf Nazareth oder auf die Gerasener Feuer fallen zu lassen, aber auf dieses Dorf der Samariter. Sie hätten Gott bitten sollen, Gnade vom Himmel auf sie fallen zu lassen, kein Feuer. Jesus hatte sie bereits gelehrt, für solche zu beten, die sie verfolgen und beleidigen. Segnet die, die euch fluchen. Segnet und fluchet nicht. Jesus arbeitete erneut an ihrer Einstellung.

Wie gesagt, wir alle kommen mit einer Vorgeschichte zu Christus. Vielleicht haben Sie mehrere Menschen oder ein Einzelner sehr verletzt. Sie müssen erkennen, dass Jesus für diejenigen starb, genauso wie Er auch für Sie starb. Vielleicht wissen sie wirklich nicht, was richtig und was falsch ist, hatten vielleicht nicht die Chancen und hörten nicht, was Sie bereits hörten – keine Ahnung. Aber ich weiß, dass sie irgendwo die Ewigkeit verbringen werden und dass Gott unsere Haltungen verändern möchte. Denken Sie an Jona. Er war bereit, in Ninive zu predigen, nicht aber für sie zu beten.

Ich denke, wenn wir ernstlich anfangen für diejenigen zu beten, die uns verfolgen und für diejenigen, gegenüber denen wir vielleicht eine falsche Haltung haben, dann werden wir wirklich etwas in Christus wachsen.

Es gab einen Mann in unserer Gemeinde… er ist jetzt im Himmel… er starb sogar in einem Gottesdienst. – Wenn Sie abtreten müssen, ist das doch ein guter Ort. – Er wurde in unserer Gemeinde errettet und wurde zu einem der großartigsten Leiter, die wir hier je hatten. Er leitete viele verschiedene Bereiche. Als er in diesem Gottesdienst Christus annahm, hatte er 25 Jahre Homosexualität hinter sich. Er kam mit seinem Geliebten in die Gemeinde, wurde errettet und Gott veränderte sein Leben völlig. Eines Tages sagte er mir Folgendes: „Bayless, ich hatte diesen Lebensstil, suchte aber nach der Wahrheit. Ich suchte nach Antworten. Ich wusste nichts vom Evangelium. Ich war auf einer Demo für die Rechte der Homosexuellen und, “ er sagte, „ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut. In meinem Herzen herrschte sehr viel Unruhe, nicht nur wegen meiner Lebensweise, sonder wegen anderer Dinge.“ Und er sagte: „Ich suchte ernsthaft nach Gott und ein paar Christen kamen auf mich zu. Sie hielten ihre Bibeln in den Händen, zeigten auf mich und sagten:
‚Du kommst in die Hölle, du perverser Typ“‘ Er sagte: „Das hat mich jahrelang von der Bibel, von Gott und vom Christentum abgehalten.“ Er sagte: „Ich glaube, wenn sie an diesem Tag zu mir gekommen wären und gesagt hätten, dass Gott mich liebt, hätte ich mich auf der Stelle bekehrt.“

Gott möchte nicht, dass wir Jonas Haltung oder die des Jakobus oder Johannes übernehmen. Gott liebt die Menschen. Gott liebt Sie, mein Freund. Gott liebt Sie wirklich! Möge die Gemeinde Menschen so sehen, wie Gott sie sieht. Mögen wir lernen, so zu lieben, wie wir von Gott geliebt wurden und so zu vergeben, wie Gott uns vergeben hat. Ich bin jedenfalls froh, dass Gott immer noch an mir arbeitet!

Ich bin, genauso wie Sie, wie gesagt, noch in Arbeit.

Neigen Sie doch bitte kurz ihr Haupt. Wir werden beten. Jesus kam nicht, um das Leben von Menschen zu zerstören, sondern um sie zu retten. Es heißt nicht: Gott war so böse über die Welt, dass Er Seinen einzigen Sohn sandte, sondern so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Freund, dieses Geschenk ist für Sie.

Es ist kein Zufall, dass Sie heute hier sind. Irgendjemand hat irgendwo für Sie gebetet. Irgendjemand hat irgendwo im Gebet gerungen. Sie hätten sonst wo sein können, aber die Umstände, die Sie herführten, wurden von Gott arrangiert. Ich möchte Ihnen sagen: Er liebt Sie wirklich! Er liebt Sie wirklich. Und wenn Sie Christen erlebt haben, die bei weitem nicht perfekt waren, dann vergeben Sie ihnen. Schauen Sie auf Jesus. Er ist vollkommen und Er ist der Retter. Er hat viele unvollkommene Diener und ich stehe ganz oben auf der Liste, aber Er ist ein vollkommener Retter und Er liebt Sie.

Als Jesus am Kreuz von Golgatha hing und Sein kostbares Blut vergoss, tat Er das für Sie.

Wir brauchen einen Retter. Wir sind aufgrund von Sünde von Gott getrennt. Die Bibel sagt, die ganze Welt hat gesündigt und ist geistlich tot, und das bedeutet, von Gott getrennt. Aber in Seiner Barmherzigkeit beließ es Gott nicht dabei.  Er sandte Seinen Sohn, der unseren Platz einnahm. Und Gottes Zorn über die Sünde, die Strafe Gottes wegen unserer Sünde, kam auf Seinen Sohn, unseren Stellvertreter. Am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt. Und die Bibel sagt, wer das im Herzen glaubt und wer Jesus Christus mit seinem Mund als Herrn bekennt, den bringt Gott in diese Beziehung, die Errettung heißt.

Ich möchte heute ein schlichtes Gebet mit Ihnen sprechen. Wenn Sie das ehrlichen Herzens beten, wird Gott Ihr Gebet erhören, Ihr Leben wird sich verändern und Sie werden Teil der Familie Gottes werden. Er verändert Sie von innen nach außen. Das kann man mit Worten nicht beschreiben.

Ich kam vor über 30 Jahren zu Christus. Ich hatte massive Probleme in meinem Leben mit Drogen, Alkohol und in vielen anderen Bereichen. Ich wurde in einer kleinen Missionsstation inmitten von Ausgestoßenen, Drogenabhängigen und Obdachlosen errettet. Ich war für immer verändert. Was immer Sie hinter sich haben, ich möchte Ihnen sagen, es gibt einen Retter, der Sie liebt, Gott kennt Ihren Namen und Sie müssen mit mir beten.

Wenn Sie heute weit weg von Gott sind… vielleicht sind Sie Jesus begegnet, waren aber mit den falschen Leuten zusammen, sind teilweise zu Ihrem früheren Lebensstil zurückgekehrt und Ihr Herz ist Gott gegenüber erkaltet. Vielleicht hat ein Leiter, zu dem Sie aufschauten, schlimme Fehler gemacht oder Sie persönlich schwer enttäuscht und so einen Keil zwischen Sie und Gott getrieben und diese Verletzung hat bewirkt, dass Sie sich von Gott distanziert haben und vielleicht noch äußerlich dabei sind, aber wissen, dass kein Feuer mehr in Ihrem Herzen ist und dass Sie, wenn Jesus wiederkäme, nicht bereit wären, Ihm zu begegnen. Sie würden sich schämen. Nun, wissen Sie, Gott ist nicht böse auf Sie. Vielleicht müssen Sie nur umkehren und Ihr Leben heute neu dem Retter hingeben. Manche von Ihnen müssen ein paar schwere Entscheidungen treffen, wenn sie sich wirklich Jesus ausliefern wollen. Aber jede Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist es wert, mein Freund. Er ist würdig.

Werden Sie mit mir beten? Sagen Sie: Jesus, ich glaube, Du bist Gottes Sohn und Du bist am Kreuz gestorben, um meine Sünden wegzunehmen. Ich glaube, Du wurdest von den Toten auferweckt.

Jesus, ich bitte Dich, komm in mein Leben. Hilf mir, Herr! Verändere mich! Mein Leben gehört nicht länger mir selbst. Ich lege mein Leben in Deine Hände, Jesus, und von diesem Tag an werde ich Dir nachfolgen. Du bist der Herr meines Lebens. In Deinem Namen bete ich, amen. Fantastisch!

Nun, ich hoffe, Sie haben mitgebetet, als ich den Aufruf machte und mit der Gemeinde betete.

Wenn Sie das mit aufrichtigem Herzen taten, mein Freund, hat Gott Ihr Gebet angenommen.

Er hörte den Schrei Ihres Herzens. Ich möchte Ihnen sagen: Jesus ist der Anfang, die Mitte und das  Ende. Er ist der einzige Superstar hier und es geht ausschließlich um Ihn. Er ist es, das Herzstück der Zivilisation, Er ist der Eckstein, von Ihm geht Leben aus. Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und Er muss das Zentrum Ihres Lebens sein. Dinge werden sich ändern, wenn Sie dafür sorgen. Und wir sprachen über Haltungen. Gott möchte uns im Bereich unserer Haltungen helfen. Nehmen Sie sich das Wort zu Herzen und erlauben Sie Gott, an Ihren Haltungen zu arbeiten.

Lassen Sie uns mit Jesus leben. Bis zur nächsten Woche. Gott segne Sie.
Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
– Teil 3
27.06.2010

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Ich werde über „Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte“ sprechen. Und ich möchte betonen, Gott will Ihnen bei diesen Dingen helfen. Es geht nicht um Dinge, die wir selbst tun müssen, um Gott zu gefallen, während Er oben mit dem Holzhammer steht und bei jedem Fehler damit zuschlägt. Nein, Gott möchte uns helfen. Ja, Jesus nannte den Heiligen Geist den Helfer und Er möchte uns helfen. Heute fangen wir an darüber zu sprechen, wie wir eine Sicht des Glaubens entwickeln können. Sie wissen, ich spreche ständig mit Menschen, einige haben eine sehr negative Sicht der Dinge und ihre Grundeinstellung ist negativ. Aber Gott möchte uns helfen, eine Glaubenssicht für unsere Wirtschaft zu haben, für unsere Gesundheit, für unsere Familie, einfach für alles; denn Ihm sind alle Dinge möglich. Deshalb, öffnen Sie Ihr Herz und seien Sie jetzt bereit, wenn wir das Wort Gottes studieren und herausfinden, wie Gott uns helfen möchte, eine Sicht des Glaubens zu entwickeln. Seien Sie bereit!

Vor zwei Wochen begann ich über vier Dinge zu sprechen, bei denen Gott Ihnen helfen möchte.

Gott möchte Ihnen helfen. Jesus nannte den Heiligen Geist sogar den Helfer. Er sagte: „Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Helfer nicht zu euch.“ Gott ist ein Gott, der Menschen gern hilft! Vier Bereiche, in denen Er uns helfen möchte, legte Gott auf mein Herz und darüber möchte ich sprechen:

Der Erste ist Gebet.

Römer 8:26-27
„Der Heilige Geist, er selbst hilft uns in unserer Schwachheit. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.“

Und es geht weiter und heißt, Er betet in uns und durch uns den vollkommenen Willen Gottes.

Und der Zweite hat zwei Aspekte. Gott möchte an unserer Haltung und unserer Sicht arbeiten. Wir haben den ersten Teil davon gehört. Er möchte an unserer Haltung arbeiten. Er möchte, dass wir eine Haltung des Mitgefühls haben. Und wir betrachteten Jona, der nicht sehr mitfühlend war. Er wollte nicht nach Ninive gehen und dort predigen, in die große Hauptstadt von Assyrien, weil er wollte, dass Gott die Assyrer tötet. Selbst als sie Buße taten und ihre Herzen Gott zuwandten, war Jona zornig und hoffte, Gott würde Seine Meinung ändern und sie vernichten. Gott befasste sich wiederholt mit Jona wegen seiner Haltung und fragte ihn immer wieder: „Ist es richtig, dass du zornig bist, Jona?“

Jakobus und Johannes waren Jona in mancher Hinsicht ähnlich. Als das samaritische Dorf Christus nicht bei sich aufnahm und Er sein Angesicht abwandte, um nach Jerusalem zu gehen, fragten Seine Jünger: „Herr, willst du, dass Feuer vom Himmel auf sie herabfallen soll?“ Und Jesus antwortete:

„Ihr wisst nicht, welchen Geistes ihr seid.“ Und Er korrigierte ihre Haltung.

Nun, der zweite Teil davon hat mit unserer Sicht zu tun. Gott möchte, dass wir voller Mitgefühl sind und eine Sicht des Glaubens haben. Diese Dinge hängen zusammen, denn wenn wir das Erste nicht haben, wird das Zweite nicht gut funktionieren. Ich habe gerade letztes Wochenende und in einigen anderen Gottesdiensten der letzten Wochen über die Sicht des Glaubens gesprochen und deshalb spreche ich diesen Punkt nur ganz kurz an. Ich glaube wirklich, dass Gott durch Seinen Geist unsere Herzen immer zieht und sie beeinflusst hin zu einer Sicht des Glaubens, denn Glaube ist die Währung des Himmels. Ohne Glauben ist es sogar unmöglich, Gott zu gefallen. Mit einer Sicht des Glaubens meine ich, dass wir, egal womit wir konfrontiert sind oder was uns im Leben begegnen mag, immer auf Gott ausgerichtet bleiben. Wir verstehen vielleicht nicht, was geschieht oder warum es geschieht, aber wir haben grundlegendes Vertrauen, dass alles gut werden wird und dass Gott alle Dinge zu unserem Besten dienen lässt… und: „Gott, ich vertraue Dir einfach.“

Wissen Sie, Abraham hatte Mühe zu glauben. Gott sagte ihm, dass er Nachkommen haben würde,

so zahlreich wie der Staub der Erde, aber Abraham hatte Probleme damit, weil nichts geschah. Und in 1.Mose 15 sagt Abraham zu Gott: „Gott, schau, es passiert nicht! Du sagtest, dass Du mir einen Nachkommen gibst, aber ich habe keinen und es scheint, dass der Sklave in meinem Haus, Elieser von Damaskus, einmal alles erben wird!“ Und Gott geht mit Abraham hinaus, lässt ihn zu den Sternen aufblicken und sagt: „Abraham, zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst.“ Er sagt: „Ich kann es nicht, Herr, es sind zu viele.“ Gott gibt ihm die Verheißung und sagt: „So viele Nachkommen wirst du haben.“ Und ich stelle mir Abraham vor, wie er zu den Sternen schaut, vielleicht zu weinen beginnt und plötzlich werden die Sterne zu Kindergesichtern und sie rufen: „Vater Abraham!“ Und er war tief bewegt. Im nächsten Vers steht: „Abram glaubte dem Herrn und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.“ So brachte Gott ihn zurück zu einer Glaubenssicht, als er sich schwer tat: „Mann, da passiert nichts. Scheinbar wird es sich ganz anders entwickeln.“ Es schien, als seien sein Schicksal und sein Lebenszweck in Gefahr. Seine ganze Zukunft war in Gefahr und Gott half ihm, sie wiederzuerlangen. Und wissen Sie, wie Gott das tat? Er wiederholte eine frühere Verheißung.

Er zeigte ihm die Sterne und sagte: „So zahlreich werden deine Nachkommen sein.“ Was in Kapitel 15 von 1.Mose steht, hatte Gott ihm schon in Kapitel 13 versprochen. Er sagt: „Komm hierher, sieh nach Norden, Süden, Osten und Westen. Alles, was du siehst, will ich dir geben und deine Nachkommen sollen wie der Staub auf Erden sein.“

Er gab ihm bereits diese Verheißung und bezog  sich mindestens zwei Mal in 1.Mose, Kapitel 12 darauf. Gott brachte Abraham also zum Glauben zurück und änderte seine Sicht, indem er ihm eine bereits gegebene Verheißung neu vor Augen führte. Hier in Römer, Kapitel 4, bezieht es sich auf die Geschichte in 1.Mose 15 und auf einige andere Dinge auf Abrahams Reise und ich möchte, dass Sie erkennen, wie wichtig die Verheißung ist. Bitte lesen Sie mit mir zusammen Vers 20. Es geht um Abraham:

Römer 4:20-22
„Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben und er erwies Gott Ehre, fest davon überzeugt, dass Gott die Macht besitzt zu tun, was er verheißen hat.

Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“

Ich zitiere direkt aus 1.Mose 15. Der Satz in Römer 4:20: „Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes“ heißt wörtlich, dass er nicht zweifelte, während er auf die Verheißung Gottes schaute. Die American Standard Version sagt es so: „Auf die Verheißung Gottes schauend, zweifelt er nicht durch Unglauben, sondern wurde stark durch Glauben.“

Ich möchte, dass Sie das verstehen. Das ist scheinbar simpel, aber es steckt eine tiefe Wahrheit darin. „Auf die Verheißung Gottes schauend, wurde er stark im Glauben… er wurde stark im Glauben.“ Auf die Verheißung schauend zweifelte er nicht. Sein Nicht-Zweifeln und Erstarken im Glauben hat unmittelbar mit dem zu tun, worauf er schaute. Er schaute auf die Verheißung! Und Gott ist der Eine, der ihn zur Verheißung zurückbrachte und Er wird das auch mit uns machen, wenn wir zweifeln.

Lesen Sie bitte mit mir Vers 13. Ich möchte, dass Sie erkennen, wie wichtig die Verheißung war.

Römer 4:13 sagt:

Römer 4:13-14.16-18.20-21
Denn die Verheißung, sagen Sie „Verheißung“, dass er der Erbe der Welt sein solle, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht zuteil geworden durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Denn wenn die vom Gesetz Erben sind, dann ist der Glaube nichts und die Verheißung (sagen Sie „Verheißung“) ist dahin.“

Vers 16  „Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade gehe, damit die Verheißung…“ sagen Sie „Verheißung“

Vers 17 „wie geschrieben steht…“

Diese Verheißung, die er zitiert, stand dort geschrieben: »Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker« – Er zitiert hier die Verheißung.

Vers 18 „der gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt hat, damit er ein Vater vieler Nationen werde, nach dem, was gesagt ist: …“

Und wieder… was gesagt wurde, war die Verheißung, die nochmals teilweise zitiert wurde: „… So soll deine Nachkommenschaft sein.“

Und Vers 20 „Denn er zweifelte nicht an der Verheißung…“

Vers 21 „und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun.“

In Vers 13 die Verheißung; Vers 14 – Verheißung; Vers 16 – Verheißung; Vers 17 – Verheißung; Vers 18 – Verheißung; Vers 20 – Verheißung; Vers 21 – die Verheißung.

Meinen Sie, dass die Verheißung wichtig ist? Ja, das ist sie! Und Abraham ist uns ein Beispiel, dem wir im Glauben folgen sollen. Die Bibel spricht davon, in den Fußspuren oder -stapfen Abrahams zu folgen. Und Gott wird Ihrem Herzen einen Stups geben und sie bewegen, sich wieder auf eine Verheißung zu konzentrieren. Es sind Menschen hier, denen Gott bereits Verheißungen in Ihrem Leben gab. Sie müssen sich nur neu auf sie ausrichten.

Ich erinnere mich an eine Zeit, die für mich sehr schwierig war. Es war eine jener Zeiten, wo Probleme aus allen Richtungen auf einen einstürmen und man sich fühlt, als ertrinke man innerlich. Weiß jemand, wovon ich rede? Sie rudern wie wild, haben aber das Gefühl, unterzugehen. David wusste, wie das ist. Er sagte: „Rette mich, Gott, denn Wasser ist bis an die Seele gekommen.“ Es berührt mein Inneres. Und ich erinnere mich, ich lag eines Nachts in unserem Garten und schüttete Gott mein Herz aus, erzählte Ihm einfach von allem, was los war… und das sollte man ruhig tun. David sagte sogar: „Ich schütte meine Klage vor ihm aus…“ Ich erzählte Gott von all den Dingen und dann wurde ich still. Und plötzlich half mir der Heilige Geist. Er flüsterte mir eine Verheißung ins Herz, eine, die wir alle kennen. Philipper 4:13.

Philipper 4:13
„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“

Und verbunden damit kam dieses tiefe Vertrauen. Und ich weiß noch: Ich hatte dieses dumme Grinsen im Gesicht, das ich nicht wegkriegte. Äußerlich war alles unverändert, aber all meine Sorgen schienen in einem Moment verschwunden zu sein. Mir ist bewusst, wenn ich heute hier stehe und das erzähle, es scheint nicht viel zu sein. Aber glauben Sie mir, an diesem Abend war das für mich enorm!

Es stärkte mein Herz. Es richtete mich neu auf die Ziele Gottes aus und öffnete einen Kanal, um die Quellen des Himmels zu empfangen. Und es hatte mit einer Verheißung zu tun.

Ich sage Ihnen heute: Gott möchte Ihnen helfen, eine Glaubenssicht zu entwickeln, ganz egal, was los ist. Ob Sie es verstehen oder nicht, Sie sollen wissen, Gott ist für Sie. Er ist nicht gegen Sie. Er wird Sie nicht versäumen noch verlassen. Er kann immer noch Türen öffnen, die niemand schließen kann;

Er kann Türen schließen, die kein Mensch öffnen kann. Spricht Er etwas und tut es dann nicht? Sagt Er etwas und hält es dann nicht? Gott ist kein Mensch, der lügt, kein Menschenkind, das etwas bereut.

Sie können Ihm absolut vertrauen. Aber Er wird Ihr Herz dazu bringen, sich neu auf die Verheißung zu konzentrieren. Er möchte, dass wir eine Sicht des Glaubens haben.

Nun möchte ich zu dem Dritten kommen, wobei Gott uns helfen möchte. Und ich werde heute den Rest der Zeit dabei bleiben. Es geht um Wiederherstellung. Gott möchte Dinge wiederherstellen.

Gott ist ein Gott der Wiederherstellung. Es gibt eine wunderbare Geschichte in 1.Samuel, Kapitel 30.

Bitte lesen Sie sie mit mir. Während wir es aufschlagen… David, seine Männer und ihre Familien leben in einer Stadt namens Ziklag. Sie waren im Kampf gewesen und als sie heimkehrten, ist die Stadt niedergebrannt bis auf die Mauern. Es ist nichts übrig als Asche. Ihre Häuser sind zerstört, all ihr Besitz ist fort und alle Familienmitglieder wurden als Gefangene verschleppt… all ihre Frauen, all ihre Kinder, alles ist fort! Wir beginnen in 1.Samuel 30:3.

1.Samuel 30:3-8
„Als David mit seinen Männern zur Stadt kam, sah er, dass sie niedergebrannt und die Frauen, Söhne und Töchter gefangen genommen worden waren. Da brachen David und die Leute, die bei ihm waren, in lautes Weinen aus und sie weinten, bis sie keine Kraft mehr zum Weinen hatten. Auch die beiden Frauen Davids, die Jesreeliterin Ahinoam und Abigajil, die Frau Nabals aus Karmel, waren gefangen genommen worden. David geriet in große Bedrängnis, denn das Volk drohte ihn zu steinigen; alle im Volk waren gegen ihn erbittert wegen ihrer Söhne und Töchter. David aber stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott. Er sagte zu dem Priester Abjatar, dem Sohn Ahimelechs: Bring das Efod zu mir! Abjatar brachte das Efod zu David. Und David befragte den Herrn: Soll ich diese Räuberbande verfolgen?

Werde ich sie einholen? Der Herr antwortete: Verfolg sie! Denn du wirst sie mit Sicherheit einholen und deine Leute befreien.“

Lesen wir weiter ab Vers 18.

1.Samuel 30:18
„So gewann David alles zurück, was die Amalekiter genommen hatten, auch seine beiden Frauen,

und es fehlte nichts, weder Klein noch Groß, weder Söhne noch Töchter noch Beute noch alles, was sie sich genommen hatten; David brachte es alles zurück.“

Sprechen wir diesen letzen Satz gemeinsam aus: David brachte es alles zurück. Gott half David alles zurückzubringen. Und Gott stellt Dinge wieder her. Er rettet verlorene Seelen, stellt Beziehungen, verlorene Hoffnungen und Träume, Besitz und Gesundheit wieder her… Gott ist ein Gott der Wiederherstellung.

Vielleicht verloren Sie Dinge in Ihrem Leben oder der Feind hat Ihnen etwas gestohlen. Ich möchte Ihnen einige Gedanken dieser Geschichte nahbringen, die Ihnen helfen können, mit Gott bei der Wiederherstellung zusammen zu arbeiten.

Erstens: Nehmen Sie sich Zeit zu weinen. In Vers vier steht, dass David und seine Männer weinten, bis sie keine Kraft mehr hatten zum Weinen. Trauer und Leid zu empfinden und auszudrücken ist nicht verkehrt. Es ist normal, besonders, wenn man plötzlich einen persönlichen Verlust erlebte.

David verlor seine Familie, all seinen Besitz. Auch alle anderen Männer, sie verloren alles.

Vielleicht verloren Sie tatsächlich ein Familienmitglied. Vielleicht haben Sie Söhne oder Töchter, die geistlich gefangen, fern von Gott sind oder Menschen, die Sie lieben, sind Gott gerade sehr fern.

Oder vielleicht verloren Sie eine Position oder eine Sache, die Ihnen kostbar war oder etwas anderes, das Ihnen viel bedeutete. Unglücklicherweise wurden einige Menschen, die solch einen Verlust erlitten, eher gestraft oder angefochten als dass sie getröstet wurden. Hören Sie, das letzte, was eine Person, die einen Verlust betrauert, hören muss, ist: „Wo ist dein Glaube? Glaubst Du, Gott lebt nicht mehr oder was?“ Man tut fast so, als hätten wir keine Gefühle und als würden uns Dinge, Verluste, gefühlsmäßig nicht berühren. Wissen Sie, Gott versteht das. Gott selbst ist ziemlich emotional. Die Bibel sagt, dass er zornig wird und dass Er lacht; die Bibel sagt, dass Er trauert; die Schrift sagt, dass Sein Herz gebrochen wurde. Wir sind nach Seinem Bild geschaffen! Gott selbst hat Gefühle und Er versteht unsere gefühlsmäßigen Reaktionen. Es ist normal, solche Reaktionen zu haben.

Vor längerer Zeit sprach ich mit einer Frau. Sie erzählte mir, dass sie einen geliebten Menschen verlor und ich versuchte, sie zu ermutigen und sagte: „Nun ja, war er gläubig? Kannte er den Herrn?“ Sie sagte: „Oh ja, er liebte den Herrn.“ Und ich sagte: „Oh, das ist ja wunderbar. Wenigstens können wir uns freuen zu wissen, dass er im Himmel ist. Wir verloren etwas, aber er gewann viel mehr hinzu.“

Etwas später sprach sie mit mir und sagte: „Wissen Sie, jetzt verstehe ich, aber damals dachte ich, Sie würden etwas anderes sagen. Damals dachte ich, sie meinten, dass es falsch sei, dass ich trauere.“ Sie sagte: „Ich war sehr verletzt und beleidigt.“ Das war absolut nicht, was ich gemeint hatte.

Ich denke, es ist richtig und normal zu trauern. Und manchmal muss man einfach die Schleusen öffnen und weinen, bis alles draußen ist. David und seine Männer weinten, bis sie keine Kraft mehr hatten zu weinen. Prediger 3:4 sagt, es gibt eine Zeit fürs Weinen.

Jetzt Nummer zwei: Beschuldigen Sie niemand anders. Vers 6 sagt, David war in großer Bedrängnis, denn alle wollten ihn steinigen. David trauert nicht nur um den Verlust seiner Familie, sondern wird auch noch beschuldigt! Vielleicht sagten sie zu ihm: „Wir hätten nicht gegen die Amalekiter kämpfen sollen. Hätten wir nicht gegen die Amalekiter gekämpft, hätten sie uns nicht bekämpft. Du bist schuld.

Du solltest sterben.“ Oder: „Du bist schuld, dass wir so lange fort waren. Es ist dein Fehler.“ Oder:

„Du hättest mehr Männer zum Schutz der Stadt abstellen müssen, als wir fort waren. Es ist dein Fehler, David.“

Hören Sie: Gesellen Sie sich nicht zu denen, die immer andere beschuldigen. Ihre Gefühle bekommen dadurch keinen Auftrieb und die der anderen erst recht nicht. Es belastet Beziehungen nur. Ich weiß, unser Fleisch neigt dazu, die Schuld anderen zuzuschieben. Wir haben den Schatz in irdenen Gefäßen. Mein Geist wurde wiedergeboren. Innerlich bin ich ein neuer Mensch, aber ich habe den Schatz in einem irdenen Gefäß. Der Apostel Paulus betonte, besonders in Römer, Kapitel 6 und 7:

„Obwohl ich nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes habe, ist ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das Gesetz der Sünde und des Todes.“ Die Sündennatur ist noch in unserem Fleisch. Eines Tages bekommen wir einen neuen Leib, der Seinem verherrlichten Leib gleicht. Bis dahin müssen Sie mit dem auskommen, was Sie haben, genau wie ich auch!. Und es gibt etwas in unserem Fleisch, was die Schuld immer abschieben möchte, das rührt von Adam her.

Nachdem er gegen Gott sündigte, sagte Gott: „Adam, was hast du getan? Hast du von der verbotenen Frucht gegessen?“ „Gott, es war die Frau, die Du mir gabst. Es ist nicht meine Schuld. Es war ihr Fehler, mir die Frucht zu geben und Deiner, sie mir zu geben.“ „Eva, was hast du getan?“ „Oh, die Schlange!“ Manche wollen sogar Gott beschuldigen. Ich meine… David – betrachten Sie seine Umstände. Er macht das nur durch, weil er Gott dient. Die erlittene Mühsal kam nur zustande, weil er zum Ruf Gottes auf seinem Leben „Ja“ sagte. Hätte er Gott nicht geehrt und Saul geschont, wäre er nie in diese Situation gekommen. Er hätte Gott mit erhobener Faust sagen können: „Gott, warum?

Du weißt, ich bin nicht perfekt, aber von ganzem Herzen wollte ich Dir dienen! Warum lässt Du das jetzt zu? Ich diene Dir nicht mehr!“ Aber das tat er nicht.

Kürzlich hörte ich einem Mann zu, dessen Frau und Tochter zu gleichen Zeit im Krankenhaus lagen und deren Leben am seidenen Faden hing. Beider Leben war wirklich in Gefahr, von Frau und Tochter. Und er betet und sucht Gott; und in mancher Hinsicht scheint seine ganze Welt zunichte zu werden. Und der Arzt kommt zu ihm, sieht seine Bibel unter dem Arm und der Arzt sieht ihn an und sagt: „Das klappt bei Ihnen nicht wirklich, oder?“ und meint die Bibel. Wissen Sie, er hätte auf Gott zornig werden und sagen können: „Ja, sie haben Recht. Es funktioniert nicht.“ Er war sogar ein Pastor. Er hätte sagen können: „Gott, ich gab Dir mein Leben. Ich diente Dir. Ich folgte dem Ruf. Und das ist der Dank?!“ Aber er verstand etwas, was auch wir verstehen müssen: Gott ist nicht unser Problem. Jesus sagte in Johannes 10:10:

Johannes 10:10
„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“

Er zog hier eine klare Grenzlinie. Dinge, die stehlen, schlachten und vernichten, kommen vom Dieb, dem Feind. Gott und der Herr Jesus Christus kamen, um uns überfließendes Leben zu geben.

Es ist so wichtig, dass wir den Unterschied zwischen diesen beiden Dingen verstehen. Tatsache ist: Wir leben in einer gefallenen, zerbrochenen Welt. Nichts funktioniert wie ursprünglich von Gott bei der Schöpfung geplant. Sünde brachte alles durcheinander. Der Teufel hat alles verdorben. Die Selbstsucht der Menschen brachte alles durcheinander. Und Gott versuchte, Dinge zu korrigieren, indem er Seinen Sohn sandte. Das Größte und Radikalste, was getan werden konnte… und Dinge kommen ins Lot in Herzen von Männern und Frauen, die Christus annehmen. Und eines Tages wird Gott alles neu machen. Und alles, was krumm war, wird wieder in Ordnung gebracht, es wird heil und rein werden. Beschuldigen Sie weder Menschen noch Gott!

Drittens: Stärken Sie sich selbst. In Vers 6 sprechen die Männer davon, David zu steinigen. David ist sehr bedrängt, aber er stärkt sich selbst in dem Herrn, seinem Gott. Sie werden sehen, es ist nicht möglich, Gott zu beschuldigen und sich gleichzeitig in Ihm zu stärken. Es ist erlaubt zu weinen, aber danach müssen Sie sich selbst stärken. Ich wiederhole das: Es ist erlaubt, zu weinen. Aber danach müssen Sie sich selbst stärken. Sie können durch Anbetungszeiten gestärkt werden oder durch das Lesen des Wortes oder indem Sie sich erinnern, wie Gott Ihnen in der Vergangenheit half und die Verheißungen aufleben lassen… Ich denke, das ist etwas, was David tat und worauf sich dies vermutlich bezieht. Ich sage das, denn wenn ich in den Psalmen lese, sehe ich, dass er das immer wieder tut. Wenn er durch raue Zeiten geht und alles gegen ihn zu sein scheint, geht er zurück, zitiert die Verheißungen Gottes und die Güte Gottes ihm gegenüber in der Vergangenheit. Und dann stellt er Fragen wie: „Hat Gott mich verlassen?“ Nein, hat Er nicht.

Und David hatte eine Gewohnheit, die wir übernehmen sollten. Er sprach zu seiner Seele. Er sprach zu sich selbst! Ich weiß, heutzutage scheint jeder mit sich selbst zu sprechen. Sie haben ihr Headset am Ohr und sie sitzen im Auto und sie sprechen ins Nichts. Sie sprechen im Supermarkt, sie gestikulieren mit den Armen und sie reden. Es irritiert mich immer noch, denn wenn sich früher Leute so verhielten, wusste man, dass etwas nicht stimmte. Und jetzt macht es jeder! Aber davon spreche ich nicht. Ich meine, buchstäblich zur eigenen Seele zu sprechen und die Seele zu ermutigen.

Lassen Sie mich Psalm 42:11 zitieren. David sagt:

Psalm 42:11
„Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?“

Ich denke, so ging es David. Der Teufel flüsterte ihm ins Ohr: „Wo ist dein Gott, David? Du hast Ihm gedient. Schau, was es bringt. Wo war Er, als die Amalekiter kamen und dein Haus niederbrannten?

Wo war Er, als sie all deinen Besitz raubten? Wo war Er, als sie deine Frauen nahmen? Du weißt, was gerade mit ihnen geschieht, nicht wahr, David? Wo war Er, als all Deine Kinder schreiend verschleppt wurden, als ihre Häuser brannten? Wo ist Gott?“ Davids Antwort – der nächste Vers in dem Psalm – er sagte: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken!“ Er sprach zu seiner Seele.

Was immer es braucht… vielleicht müssen Sie sich ein paar Tage zurückziehen und fasten, auf und ab gehen, die Verheißungen Gottes lesen und sich selbst ermutigen…  tun Sie das. Sei es, dass Sie auf Ihre Knie gehen, Gott anbeten und Zeit vor Ihm verbringen, tun sie das. Sei es, dass Sie sich mit Freunden treffen, sich mit ihnen im Gebet eins machen und sich Zeit nehmen, um Ihr Herz vor Gott auszuschütten, tun sie das. Stärken Sie sich selbst im Herrn.

Es gibt erstaunlich viele Lektionen, die wir von David lernen können. In dieser tragischen Situation, als er seine Familie und alle ihre Häuser und allen Besitz verlor. Vielleicht fühlen Sie sich, als sei Ihr Leben ruiniert und ein einziger Scherbenhaufen. Aber David jagte hinterher und bekam alles zurück.

Wir hörten an dem Punkt auf, wo er sich selbst stärkte; manchmal gibt es niemand anderen, der Sie stärkt und Sie müssen sich selbst im Herrn ermutigen. Einer der Wege, wie wir das tun, ist, uns selbst zu erinnern – ich glaube ans Aussprechen, das Sprechen über die guten Dinge, die in Gott in uns sind und über die Dinge, die Gott für uns tat. Heute habe ich mich früh morgens mit jemandem getroffen und auf dem Weg dorthin begann ich, Dinge laut auszusprechen, während ich fuhr. Verschiedene Dinge, die Christus in mir tat, dass Er die Hoffnung auf Herrlichkeit ist und in mir wohnt. In Ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen und der Heilige Geist, der Tröster, der Ratgeber, wurde mir gegeben, damit ich alles durch Christus vermag, der mich stärkt. Ich habe einfach die guten Dinge bekannt, die in mir sind. Und wissen Sie was? Ich fühlte Glauben in mir aufsteigen und das ist einer der Schlüssel, um Gebiete wieder zu erobern, wo Sie Verlust erlebten.

Vielleicht müssen Sie sich gerade jetzt ermutigen. Vielleicht – obwohl Bleigewichte an Ihren Händen zu hängen scheinen – müssen Sie diese Hände erheben und Gott preisen, auch wenn Sie sich nicht danach fühlen, ja,  gerade dann. Und Gott wird Ihre Füße auf den Weg der Wiederherstellung lenken.

Hören Sie, es gibt Hoffnung, Sie sind kein hoffnungsloser Fall, Ihre Situation ist nicht hoffnungslos, sie überraschte Gott nicht, Er hat gute Pläne für Sie. Sie müssen das glauben und sich eine Weile im Herrn ermutigen. Und der Heilige Geist, mein Freund, wird kommen und Ihnen helfen. Bis zur nächsten Woche. Gott segne Sie.

 

 

Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte
– Teil 4
04.07.2010

Und David befragte den Herrn: Soll ich diese Räuberbande verfolgen? Werde ich sie einholen? Der Herr antwortete: Verfolg sie! Denn du wirst sie mit Sicherheit einholen und deine Leute befreien.“

Lesen wir weiter ab Vers 18.

„So gewann David alles zurück, was die Amalekiter genommen hatten, auch seine beiden Frauen,

und es fehlte nichts, weder Klein noch Groß, weder Söhne noch Töchter noch Beute noch alles, was sie sich genommen hatten; David brachte es alles zurück.“

Sprechen wir diesen letzen Satz gemeinsam aus: David brachte es alles zurück. Gott half David alles zurückzubringen. Und Gott stellt Dinge wieder her. Er rettet verlorene Seelen, stellt Beziehungen, verlorene Hoffnungen und Träume, Besitz und Gesundheit wieder her. Gott ist ein Gott der Wiederherstellung.

Vielleicht verloren Sie Dinge in Ihrem Leben oder der Feind hat Ihnen etwas gestohlen. Ich möchte Ihnen einige Gedanken dieser Geschichte nahbringen, die Ihnen helfen können, mit Gott bei der Wiederherstellung zusammen zu arbeiten.

Hallo und willkommen zur heutigen Sendung. Wir setzen eine Botschaft mit dem Titel fort ‚Vier Dinge, bei denen Gott Ihnen helfen möchte‘. Gegen Ende der letzten Botschaft sprachen wir besonders über Wiederherstellung. Wir werden ein klein wenig wiederholen, damit Ihnen der Kontext vor Augen ist.

David verlor alles, Gott sprach zu ihm, er solle den Feinden nachjagen und würde alles wiedererlangen. Das tat er dann auch. Wir sehen, dass David sich im Herrn stärkte.

Drittens: Stärken Sie sich selbst. In Vers 6 sprechen die Männer davon, David zu steinigen. David ist sehr bedrängt, aber er stärkt sich selbst in dem Herrn, seinem Gott. Sie werden sehen, es ist nicht möglich, Gott zu beschuldigen und sich gleichzeitig in Ihm zu stärken. Es ist erlaubt zu weinen, aber danach müssen Sie sich selbst stärken. Ich wiederhole das: Es ist erlaubt, zu weinen. Aber danach müssen Sie sich selbst stärken. Sie können durch Anbetungszeiten gestärkt werden oder durch das Lesen des Wortes oder indem Sie sich erinnern, wie Gott Ihnen in der Vergangenheit half und die Verheißungen aufleben lassen…

Ich denke, das ist etwas, was David tat und worauf sich dies vermutlich bezieht. Ich sage das, denn wenn ich in den Psalmen lese, sehe ich, dass er das immer wieder tut. Wenn er durch raue Zeiten geht und alles gegen ihn zu sein scheint, geht er zurück, zitiert die Verheißungen Gottes und die Güte Gottes ihm gegenüber in der Vergangenheit. Und dann stellt er Fragen wie: „Hat Gott mich verlassen?“ Nein, hat Er nicht.

Und David hatte eine Gewohnheit, die wir übernehmen sollten. Er sprach zu seiner Seele. Er sprach zu sich selbst! Ich weiß, heutzutage scheint jeder mit sich selbst zu sprechen. Sie haben ihr Headset am Ohr und sie sitzen im Auto und sie sprechen ins Nichts. Sie sprechen im Supermarkt, sie gestikulieren mit den Armen und sie reden. Es irritiert mich immer noch, denn wenn sich früher Leute so verhielten, wusste man, dass etwas nicht stimmte. Und jetzt macht es jeder! Aber davon spreche ich nicht. Ich meine, buchstäblich zur eigenen Seele zu sprechen und die Seele zu ermutigen.

Lassen Sie mich Psalm 42:11 zitieren. David sagt:

Psalm 42:11
„Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?“

Ich denke, so ging es David. Der Teufel flüsterte ihm ins Ohr: „Wo ist dein Gott, David? Du hast Ihm gedient. Schau, was es bringt. Wo war Er, als die Amalekiter kamen und dein Haus niederbrannten?

Wo war Er, als sie all deinen Besitz raubten? Wo war Er, als sie deine Frauen nahmen? Du weißt, was gerade mit ihnen geschieht, nicht wahr, David? Wo war Er, als all deine Kinder schreiend verschleppt wurden, als ihre Häuser brannten? Wo ist Gott?“ Davids Antwort – der nächste Vers in dem Psalm – er sagte: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken!“

Er sprach zu seiner Seele.

Was immer es braucht… vielleicht müssen Sie sich ein paar Tage zurückziehen und fasten, auf und ab gehen, die Verheißungen Gottes lesen und sich selbst ermutigen… tun Sie das. Sei es, dass Sie auf Ihre Knie gehen, Gott anbeten und Zeit vor Ihm verbringen, tun Sie das. Sei es, dass Sie sich mit Freunden treffen, sich mit ihnen im Gebet eins machen und sich Zeit nehmen, um Ihr Herz vor Gott auszuschütten, tun Sie das. Stärken Sie sich selbst im Herrn.

Gut, Nummer vier: Führung suchen.

1.Samuel 30:8
„Und David befragte den Herrn: Soll ich dieser Schar nachjagen? Werde ich sie einholen? Und er sprach zu ihm: Jage ihr nach, ja, du wirst sie gewiss einholen und die Gefangenen ganz gewiss befreien!“

David suchte Führung und auch das richtige Timing. Er fragte Gott, was er wann tun sollte. „Soll ich ihnen nachjagen?“ Hier geht es um Führung. „Werde ich sie einholen?“ Hier um Timing, denn wenn sie sie nicht eingeholt hätten, hätten sie vielleicht warten und eine andere Strategie anwenden müssen. Das Wann ist genauso wichtig wie das Was.

Wissen Sie, mein Vater… ich erzählte das bereits gestern abend und heute Morgen, ohne dass er etwas davon wusste. Mein Vater schenkt mir gelegentlich Khakifrüchte. Er brachte mir heute früh eine mit. Ich sehe darin ein kleines Zeichen von Gott, denn er wusste nicht, dass ich damit etwas illustriert habe. Er brachte mir schon länger keine mehr mit. Aber ab und zu schenkt er mir welche. Er hat einen erstaunlichen Baum. In den letzten beiden Jahren stieg der Ertrag explosionsartig. Er musste die Pflanze mit Stäben und von unten mit Kisten entlasten, sonst wären die Äste unter der Last der Früchte zusammengebrochen. Und er sagte etwas Interessantes. Er sagte: „Sohn, der Baum redet zu mir.“ Er sagte, er trägt so viel Frucht, weil er nicht mehr lange leben wird und noch soviel wie möglich hervorbringen möchte, solange es noch geht. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Eine gute Einsicht, denke ich! Bäume reden zu meinem Vater. Aber wissen Sie, diese Khakifrüchte sind wirklich erstaunlich gut, es sei denn, Sie essen eine grüne. Khakifrüchte sind wohl die Früchte, bei denen sich der Mund am meisten zusammenzieht, wenn man sie vor ihrer Zeit isst. Das kann eine sehr bittere Erfahrung sein. Es löst die seltsamsten Dinge im Mund aus, wenn man nicht wartet, bis sie reif ist. Wenn Sie warten, bis sie reif ist, können Sie sie genießen. Leg diese lieber ein paar Tage aufs Fensterbrett.

Die Bibel sagt in

Prediger 3:1
„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“

Wissen Sie, in Apostelgeschichte, Kapitel 7 ist von Mose die Rede. Und Folgendes steht in der Bibel:

Apostelgeschichte 7:23-24
„Es kam in seinem Herzen auf, nach seinen Brüdern, den Israeliten, zu sehen. Und er sah einen Unrecht leiden; da stand er ihm bei und rächte den, dem Leid geschah, und erschlug den Ägypter.“

Mose handelte gemäß seiner Aufgabe und Berufung als Befreier. Am nächsten Tag geht er nach draußen und sieht ein paar Israeliten, die sich streiten und sagt: „Ihr solltet euch nicht streiten.“

Er trennt sie und greift seine Berufung als Richter auf. In seinem Herzen kam ihm der Gedanke, nach ihnen zu sehen, und er wusste, dass er berufen war, ein Befreier und ein Richter der Israeliten zu sein. Aber der Mann, der seinem Nachbar Unrecht tat, sagt: „Wer hat dich zum Herrn und Richter über uns gesetzt?“ Wirst du mich umbringen, so wie gestern den Ägypter, Mose?“ Er erkannte, dass sein Geheimnis gelüftet war und floh in die Wüste. Er war ganze 40 Jahre dort. Dann hatte er nach 40 Jahren das Erlebnis am brennenden Busch und das können Sie in Apostelgeschichte 7 nachlesen.

Gott sagte ihm: „Jetzt sende ich dich, mein Volk zu befreien.“

Bei Mose stimmte das Was, nicht aber das Wann und das Wie. Er handelte gemäß seiner Berufung, so weit so gut, aber das Timing war falsch. Er war 40 Jahre zu früh dran. Aber als er nicht nur in Gottes Wegen, sondern auch in Gottes Zeitplan lebte, begrub er die Armee der Ägypter im Roten Meer. In seiner eigenen Kraft konnte er nicht einen Ägypter auf rechte Weise beseitigen.

Gott wird zu Ihnen reden, wenn Sie um Führung bitten. Keine Panik, wenn Sie plötzlich einen Verlust erleiden. Handeln Sie nicht überstürzt. Tun Sie nicht einfach irgendetwas. Suchen Sie Gott.

Jesus sagte: „Meine Schafe kennen Meine Stimme und sie folgen Mir.“ Er sagte: „Bittet, so wird euch gegeben, sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan werden.“ Jakobus sagt: „Wem Weisheit mangelt, erbitte sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt.“ Gott wird zu uns reden, wenn wir Ihn suchen.

Wissen Sie, eine Bekannte von mir ging bestimmten Dingen nach, die sich meiner Meinung nach verheerend auf ihr geistliches Leben auswirkten. Ich sprach mit ihr darüber und sagte: „Weiter diesen Dingen nachzugehen, halte ich für falsch. Ich denke, du wirst es später bereuen.“ Und sie sagte: „Ich habe mich entschieden, das zu tun.“ Ich fragte: „Hast du darüber mit dem Herrn gesprochen? Hast du den Herrn befragt?“ Sie sagte: „Kein Stück.“ Ich fragte: „Wie kommt das?“ Sie sagte: „Er könnte mir antworten.“ Sie hatte großen Glauben, dass Gott antworten würde.

Wer von Ihnen…, wenn Sie etwas täten, wogegen Ihr Gewissen aufbegehrt, was Sie aber doch nicht lassen wollen… hat großen Glauben, dass Gott, wenn Sie Ihn befragen würden, Sie darauf ansprechen würde? Wer glaubt, dass Gott das tun würde? Warum sollten wir nicht denselben Glauben haben, wenn es darum geht, positive Führung zu erleben? Er wird genauso schnell zu uns über das Wann, Wie und Was der Wiederherstellung reden, wie Er uns davon abhalten wird, einen schlechten Weg zu verfolgen. „Meine Schafe kennen Meine Stimme und folgen Mir.“

Gut, Nummer 5: Dienen Sie weiterhin anderen. Vers 9.

1.Samuel 30:9-10
„Da zog David hin mit den sechshundert Mann, die bei ihm waren. Und als sie an den Bach Besor kamen, blieben etliche zurück. David nahm mit vierhundert Mann die Verfolgung auf; die zweihundert Mann machten Rast, weil sie zu erschöpft waren, um den Bach Besor zu überschreiten.“

Selbst wenn Sie schwach sind, gebraucht Gott Sie vielleicht, um anderen zu dienen und für sie zu kämpfen. David muss jetzt noch mehr auf sich nehmen. Er muss für 200 Männer kämpfen, die vor Erschöpfung nicht mehr kämpfen können. Er war genauso erschöpft wie sie. Er hatte den gleichen Verlust erlitten wie sie und in gleicher Weise getrauert. Vielmehr hatte er mehr Probleme als sie, da die Männer davon sprachen, David zu steinigen. Ihm steckt nicht nur die Trauer, der Verlust und die Erschöpfung in den Knochen, er muss auch noch diesen Männern vorstehen, die wenige Minuten zuvor von Meuterei und Mord sprachen… und zwar Mord an ihm. Er ist hier nicht zu beneiden.

Auch wenn Sie selbst schwach und ratlos sind, wird Gott Sie gebrauchen, um anderen zu helfen.

Diejenigen von Ihnen, die in Leiterschaft sind, müssen besonders gut zuhören.

Erwarten Sie nicht, dass andere an Ihre Bedürfnisse denken. Meist denken sie nur an die eigenen.

Sie dürfen sich nicht über Menschen ärgern, weil sie nicht bedenken, dass Sie vielleicht erschöpft oder müde sind und das Gleiche durchmachen wie sie. David war nicht nachtragend oder bitter ihnen gegenüber. Er war bereit, für sie noch etwas weiter zu gehen. Sie werden erleben, dass Gott Sie gebrauchen wird, anderen zu helfen, auch wenn Sie selbst an einem Tiefpunkt sind, nur um Ihnen zu beweisen, dass Er sowieso das Entscheidende tut und nicht Sie.

Ich erinnere mich, ich kam gerade aus dem Ausland zurück, war eine Weile zuhause und flog dann nach Europa. Und die Planung dieser Reise war, gelinde gesagt, verrückt. Neun Tage lang hatte ich im Schnitt drei Stunden Schlaf aufgrund des übervollen Predigt- und Reisepensums. Ich sprang in zwei Wochen durch ungefähr acht verschiedene Zeitzonen und kämpfte obendrein damals den guten Kampf um meine Gesundheit. Ich erinnere mich, dass ich gegen Ende der Reise derart erschöpft war, dass ich hinter einer Kanzel in einem vollen Saal stand und predigte und mich buchstäblich an der Kanzel festhielt, um nicht umzufallen. Alles in mir schrie: „Was tust du hier! Geh zurück ins Hotel und leg dich hin.“ Ich weiß noch, dass ich während der Predigt dachte: „Wenn ich mich auf der Bühne hinlege, schlafe ich in fünf Sekunden ein.“ Wirklich, ich predige das Evangelium und denke: Leg dich auf die Bühne, leg dich auf die Bühne. Salbung? Ich fühlte nichts! Gegenwart Gottes? Fehlanzeige. Nichts davon! Ich wollte nur zurück ins Hotel und mich hinlegen und doch predigte ich von ganzem Herzen. Ich spürte buchstäblich nichts von Gott! Ich bin hundemüde, spreche eine Einladung aus und 84 Menschen kommen nach vorne und geben ihr Leben Christus. Und ich dachte: „Was geht hier ab?“

Sehen Sie, Gottes Kraft, sagte der Apostel Paulus, kommt in Schwachheit zur Vollendung. Das bedeutet, sie zeigt sich dann völlig und blüht vollends auf. Er sagte sogar in

2.Korinther 12:10
„Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi Willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“

Wenn Sie das gerade erleben, seien Sie bereit, von Gott gebraucht zu werden, andere zu stärken, zu ermutigen und ihnen zu dienen, selbst wenn Sie harte Zeiten erleben. Wissen Sie, es wird zu Ihnen zurückkommen. Die Bibel sagt, was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Wir lernen fantastische Dinge, wenn Gott uns an unseren Tiefpunkten gebraucht. Klinken Sie sich nicht einfach aus, indem Sie sagen: „Ich habe jetzt eigene Sorgen“ und alle anderen vergessen. Freund, Gott möchte Sie gebrauchen, selbst in schwachen Momenten.

Gut, Nummer sechs: Seien Sie offen für Hilfe aus unerwarteten Quellen.

Wir lesen das jetzt aus Zeitgründen nicht, aber in den Versen 11 bis 15 steht, dass sie die amalekitischen Plünderer finden wollten und dabei auf einen Ägypter stießen, der auf dem Feld lag und ein Knecht eines der amalekitischen Plünderers war. Sie fanden ihn dort und David gibt ihm etwas zu essen und zu trinken und fragt: „Wer bist du?“ Er sagt: „Ich bin der Knecht eines Amalekiters. Wir haben vor ein paar Tagen Ziklag niedergebrannt und alle Bewohner verschleppt.“

Ich bin sicher, ein paar Männer von David dachten: „Gut, Gott hat ihn in unsere Hand gegeben.

Er ist ein Feind. Lasst uns ihn jetzt umbringen.“ Aber David gibt ihm etwas zu trinken und zu essen und fragt: „Sagst du uns, wo sie sind?“ Er sagt: „Wenn du versprichst, mich nicht umzubringen, dann ja.“ Das taten sie und sie fanden die Amalekiter und holten sich alles zurück. Sie gewannen alles zurück. Ohne den Feind, den sie getroffen haben, hätten sie sie nie gefunden.

Manchmal schickt Gott aus völlig unerwarteter Quelle Hilfe. Hilfe muss nicht aus dem kleinen Bereich kommen, den Sie im Blick haben. Gott gebraucht unerrettete Menschen. Nicht nur unerrettete Menschen, sondern unerrettete Menschen, die Gott weder lieben noch kennen lernen wollen, kann Gott gebrauchen, um Ihnen zu helfen. In meiner Bibel steht, dass Er heidnische Könige mitten in der Nacht aufweckte, damit Sein Wille geschieht. Gott ist immer noch sehr gut darin, Menschen anzurühren und dafür zu sorgen, dass sie Seinen Willen umsetzen.

Wir hatten einige sehr unerwartete Verbündete in den letzten Jahren. Ich weiß noch, als unser Kampf in der heißen Phase war, war ich sehr müde. Es ging um das Grundstück und all diese Dinge. Ich bekam einen Brief aus einem anderen Staat von einem Mann, der kein Christ war und der gehört hatte, was bei uns los war. Er gehörte zu den ermutigendsten Briefen, die ich jemals erhielt. Er schrieb einen zweiseitigen Brief und sagte: „Lieber Bayless, ich hörte von den Geschehnissen und möchte dich einfach ermutigen.“ Er erzählte mir eine lange Geschichte aus seiner Familie und ein paar Dinge, die vor Generationen passiert sind und ermutigte mich, dranzubleiben. Er telefonierte und sprach tatsächlich mit einigen sehr einflussreichen Leuten um unsretwillen. Ich dachte: „Gott, das ist erstaunlich! Er ist nicht einmal im christlichen Lager und Du hast ihn gebraucht!“ Gott ist wirklich ein echter Experte auf diesem Gebiet.

Nochmal zu diesem Mann, von dem einige Männer Davids dachten: „Den sollten wir jetzt töten. Er ist verantwortlich dafür, dass unsere Frauen und Kinder verschleppt und unsere Häuser niedergebrannt wurden.“ Aber David erwies ihm Güte. Wissen Sie, die Bibel sagt in

Römer 12:20
„Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.“

Ich denke, einige der härtesten Widersacher des Evangeliums wurden durch Liebe gewonnen.

Ein Mann wohnte in der Nähe unseres früheren Gebäudes und schrie die Menschen, die zur Gemeinde gingen, jeden Morgen von seinem Grundstück aus an und belästigte sie. Ich weiß noch, alle Leiter der Gemeinde gaben ihre Parkplätze frei und parkten eine Zeit lang außerhalb und liefen zur Gemeinde. Ich laufe also zur Gemeinde und er schreit mich an: „Du bist auch einer von den Christen! Du gehst in diese Gemeinde. Wenn du ein richtiger Christ wärst, würdest du mir die Mülltonnen reinbringen!“ Also ging ich herüber und brachte ihm seine Mülltonnen. Und er belästigte die Leute, beschimpfte sie und schrie sie an… jeden Sonntagmorgen. Ed Morgan lief vorbei und unterhielt sich eines Tages mit ihm. Ich weiß auch, dass ein weiterer Bruder mit ihm gesprochen hat, der in der Nähe arbeitet. Und Ed sagte: „Mensch, Ihre Rosen sind wirklich wunderschön.“ Der Mann war sehr stolz auf seinen Garten. Sie unterhielten sich und wurden tatsächlich Freunde. Ed gewann ihn für Christus, einfach nur durch Liebe. Ich erinnere mich, er nahm ihn mit zum Gottesdienst und stellte ihn mir vor und der Mann war nur am Heulen: „Es tut mir so leid, es tut mir so leid! Ich habe nur so ausgeteilt, weil ich Angst hatte. Gott hat mich befreit und ich habe mein Herz Jesus gegeben.“

Und ich dachte: „Gott, Du bist einfach genial!“ Der Mann, der die Gemeindemitglieder beschimpft hatte, hat sein Leben Jesus gegeben, weil ihm jemand Liebe erwiesen hat.

Ich denke, das ist letztendlich ein Bild für Gott. Gott hätte uns den Preis für unsere eigene Sünde bezahlen lassen können, aber das tat er nicht, stimmt’s! Gott liebte die Welt so sehr, dass Er gab.

Er gab Seinen einzigen Sohn. Was Er tat, war erstaunlich! Ich sage Ihnen etwas: Sie sitzen nicht zufällig hier, ganz sicher nicht, mein Freund. Es gibt einen Gott im Himmel, der Sie kennt, der Sie liebt und der alles, was Er hatte, für Sie gab. Er gab Seinen einzigen Sohn, Jesus Christus. Bitte neigen Sie doch kurz Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen.

Wir können Gottes Rettung nichts hinzufügen. Es wäre, als würde man eine Kerze anzünden, damit die Sonne heller scheint. Wir müssen es nur glauben. Er schuldete uns nichts, bezahlte aber alles.

Der Gerechte, Jesus, starb für die ungerechte Welt. Der reine und heilige Sohn Gottes starb für die schmutzige unheilige Welt. Als Er an diesem Kreuz hing… wir sangen heute über Golgatha und über die Tatsache, dass der König das Kreuz trug. Er wurde an dieses Kreuz genagelt und, wie wir gesungen haben, empfand Er, dass wir jeden Nagel wert waren. Er machte all das Leid durch… und zwar für Sie! Und an diesem Kreuz legte Gott die Sünde der ganzen Welt auf Seinen eigenen Sohn.

Es gibt dafür ein treffendes Bild im Alten Testament. Sie werden den Begriff kennen. Er kommt aus der Bibel: Ein Sündenbock. Jemand, den die Schuld anderer trifft. Jemand wird als Sündenbock bezeichnet, wenn er die Schuld und die Strafe anderer auf sich nimmt. Unter dem Alten Bund nahm der Priester eine Ziege und legte seine Hände auf den Kopf der Ziege und sprach die Sünden des Volkes über ihr aus. Dann wurde sie in einer unbewohnten Gegend freigelassen. Diese Ziege wurde Sündenbock genannt. Das ist ein biblischer Begriff. Und als Jesus am Kreuz hing, legte der Vater dem Sohn gewissermaßen die Hände auf und sprach Ihre Sünden über Ihm aus. Jesus trug unsere Sünden in ein unbewohntes Land und starb unter ihrer Last. Soweit der Osten vom Westen entfernt ist, hat Er unsere Vergehen von uns entfernt. Gottes ewigem Rechtsanspruch wurde Genüge getan und am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt. Ich sage es Ihnen ganz einfach. Die Bibel sagt, wenn Sie das glauben und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Gott bringt Sie in Seine Familie, macht aus Ihnen einen Sohn, eine Tochter, nimmt Sie auf und bringt Sie in Kontakt zu sich selbst. Das kann nur geschehen, wenn Sie auf Ihn vertrauen. Die Bibel spricht vom Glauben und vom Bekennen. Ihn als Herrn zu bekennen bedeutet, Ihm Ihr Leben zu unterstellen, indem Sie quasi sagen: „Ich gebe mein Recht auf ein unabhängiges Leben auf und sage ‚ja‘ zu Jesus Christus.“

Es geht nicht um Regeln und Gebote und darum, in eine Form gepresst zu werden, damit Sie wie jeder andere Christ reden und aussehen. Ich denke, wer sein Herz Christus gibt und sein Leben Ihm unterstellt, entdeckt seine wahre von Gott angelegte Persönlichkeit. Und diese Persönlichkeit ist einzigartig, bunt und tief und weit und drückt sich anders aus als jede andere, so wie auch Ihr Fingerabdruck keinem anderen gleicht. Ich denke, wenn wir Christus annehmen, brechen wir aus der Form aus, in die die Welt uns pressen möchte. Wenn Sie also im Innern dachten: „Wenn ich das jemals täte, ist mein Leben zu Ende.“ … Nein, Freund, Ihr Leben beginnt, wenn Sie Jesus Christus annehmen. Es ist nicht das Ende, es ist der Anfang. Ich möchte Ihnen einfach die Gelegenheit geben, mit mir zu beten. Ich kann Ihnen nur Worte vorsprechen, mehr nicht. Und wenn Sie sie als nette Geste aussprechen, ist es eben nur eine nette Geste. Aber wenn Sie sie aufrichtig und von Herzen aussprechen, verkünden wir gemeinsam die Herrschaft Jesu Christi. Gott wird das Gebet Ihres Herzens hören und Sie retten. Ihr Leben wird sich ändern. Wenn Sie abgefallen sind, müssen Sie nach Hause kommen. Gut, beten wir. Legen Sie vielleicht eine Hand auf Ihr Herz und wenn Sie es ehrlich meinen, wird Gott Ihr Gebet annehmen. Sagen Sie einfach:

Oh Gott, ich komme heute vor Dich. Ich lege Dir mein ganzes Leben hin. Ich weiß, ich könnte mich nie selbst retten. Ich schaue nicht auf meine guten Werke. Ich vertraue auf kein religiöses Ritual.

Ich vertraue nicht auf ein persönliches Opfer. Ich schaue nur auf Jesus Christus, Deinen Sohn, der am Kreuz starb, um die Sünde der Welt zu tilgen. Jesus, ich glaube, dass Du für mich starbst, dass Du die Strafe für meine Sünden trugst und dass Du auferweckt wurdest von den Toten und ich bitte Dich jetzt: Komm in mein Leben. Sei mein Herr. Von diesem Moment an bin ich Dein Jünger, Jesus.

Wohin Du mich führst, werde ich Dir folgen. Lehre mich Dein Wort. Hilf mir, Deine Wege zu gehen, denn mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Ich lege alles in Deine Hände. In Deinem Namen bete ich. Amen. Fantastisch!

Ich möchte Ihnen etwas sagen. Sie sind Gott nicht unbekannt. Sie haben mich eine Botschaft predigen sehen und gehört, dass ich Menschen eingeladen habe, Christus anzunehmen und vielleicht  haben Sie in Ihrem ganzen Leben noch keinen Kontakt zu Gott gehabt. Ich möchte Ihnen sagen: Er kennt Sie und Er liebt Sie. Gott hat Sie nicht vergessen und Sie sind Gott nicht unwichtig. Ihr Leben kann sich radikal ändern, wenn Sie ‚ja‘ sagen zu Jesus. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass Sie mir jetzt zuhören. Ich glaube wirklich, dass Sie Gott so sehr am Herzen liegen, dass Er all das zuwege gebracht hat und dass wir alle Kosten der Sendung auf uns nahmen, nur um Sie im Herzen zu ermutigen und wissen zu lassen, dass Gott Sie liebt und dass Sie Ihm wichtig sind. Die Bibel sagt: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.“ Rufen Sie heute den Namen Jesu an und Sie werden sehen, dass sich Ihr Leben radikal ändern wird. Freund, Gott liebt Sie von ganzem Herzen. Bis zum nächsten Mal.

Schreibe einen Kommentar